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helgas.

hatte ich doch gerade diese Orte auf der Landkarte aufgesucht, wenn auch aus anderem Grund.
Wie konnte der Junge nur seinen Vater, der so viel Unsinn predigte (die Sünden der Väter) und sich nur gewalttätig seinem Kinde näherte, aushalten? Ich verstehe immer mehr, dass er nur weg wollte.
So werden in Menschen Traumata erzeugt...sie prägen oft ihr ganzes Leben.
Tragisch die erste Liebe zu einem jüdischen Mädchen.
Das ist alles... mehr anzeigen

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Gelöschter User

freue mich auf die Fortsetzung. Du hast mich in deinen Bann gezogen.
LG Christine

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traumwanderer

Und ich denke du hattest wirklich das Recht dies alles zu erfahren. Vielleicht, nein bestimmt ist dein Verständnis für deinen Vater dadurch gewachsen. Am ehesten kann ich dem sehr tiefgehenden Kommentar von Gitta zustimmen.

LG Ute

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Rebekka Weber

habe ich mit großem Interesse gelesen.
Nein, Kinder sind durch die Sünden der Väter nicht verflucht, jeder kann jeden Tag in seinem Leben neuanfangen.
Ich finde das Zitat auf deinem Profil passt hier sehr gut zu dem Verhalten deines Vaters:
"Glücklich​,​ wer mit den Verhältnis​sen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben."
Bin gespannt auf den weiteren Lebensweg von Jo.
LG von Rebekka

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regenwolke

...auf den Inhalt will ich nicht eingehen...aber so, wie du schreibst,alles miteinander verbindest und das Puzzle hartnäckig füllst, fühle ich hier schon ein aufkommendes Verständnis und eine Liebe, die dich zu deinem Vater führt...
LG Corinna

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Gelöschter User

Was Joachim in seinem ersten Tagebucheintrag niederschrieb, kann ich sehr gut nachvollziehen, auch, daß er das, was in seiner Familie und in den Kriegsjahren, wo so vieles bewußt vertuscht wurde, vor sich ging, nicht ertragen konnte und wollte. Es fällt mir schwer, näher auf die Einzelheiten einzugehen, zumal für mich seine handgeschriebenen Zeilen etwas sind, das nicht über ihn gesagt wurde, sondern, das er selbst von sich... mehr anzeigen

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klausblochwitz

Selbst vor den härtesten Schicksalen nützt davon laufen nichts. Es holt jeden wieder ein, jeder muss sich dem Leben stellen.

Meint Klaus

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laemmchen

da ich als Einziger nicht zurecht komme..."
Ein frühes Fazit vom noch jungen Vater.
Flucht aus Memelland. Ist er davongesegelt?
Wohin? Mit Elsie als Gedankengepäck..
Und mit vielen, nicht sehr schönen Erfahrungen aus dem elterlichen Hause.
Die Geschichte des NS greife ich hier nicht auf, ich würde kein Ende finden.
Sehr viel könnte man sagen, aber ich habe gelesen und inhaliert und bin weiter dabei, wenn es um DEINE GESCHICHTE geht, liebe Enya.

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corine.1

ich nicht viel sagen. Ich habe als Kind zu viele solcher Lebensläufe miterlebt. Auch wenn ich selber eine behütete Kindheit hatte, so habe ich doch durch die Gespräche meiner Eltern, mein Vater hat als Arzt häufig mit Menschen zu tun, die durch ihre Kriegserlebnisse traumatisiert waren, viele solcher Schicksale mit bekommen.
Du hast eine sehr eindringliche Art, zu erzählen! Ich hoffe, viele Jüngere lesen diese Folge, um sich... mehr anzeigen

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gittarina

noch in Deinem Text und vor allem im Auszug des Tagebuches Deiner Vaters. Ein junger Mann glaubt, ein Fluch läge auf ihm, er fragt sich, ob er alles vergifte, jede Faser in ihm schreit nach "Flucht", spürt, dass er wohl der Einzige sei, der den Sumpf sieht, in dem diese ganze Familie hängt - und dann diese Zweifel, ob er nicht derjenige sei, der nicht dahinterschaue - weg, nur weg. Ein ziellose Herumirren wäre besser...

Wenn... mehr anzeigen

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