24 Kommentare
Anne Grasse

Lach, ich kann es dir nachfühlen. Aber wenn du aufhörst zu Lesen, nimmst du dir doch selbst ein tolles Vergnügen. Viele "leiden" unter derselben Not, die Bücher werden gelesen, aber weder kommentiert, noch "geherzt". Doch ist das keine Pflicht, auch wenn jeder Autor sich darüber... mehr anzeigen

Sina Katzlach

Hallo Anne, das Gedicht ist natürlich auch und insbesondere meinen Leidensgenossen gewidmet.

Streng geheim: Lesen tu ich schon trotzdem, wenn ich dazu komme. Meistens bin ich aber mit Schreiben beschäftigt und verzweifle dabei oft. Gerade um Verzweiflung vorzubeugen, wäre... mehr anzeigen

Kooky Rooster

Das ist eine Entwicklung der letzten Jahre, potenziert in den vergangenen Monaten. Ich wurde damals, als ich zu BookRix kam, regelrecht verwöhnt mit Herzen und Kommentaren. Da herrschte eine rege Community, es ging die Post ab. Unter manchen Büchern entstanden fast schon kleine... mehr anzeigen

k.p.hansen

Stimmt, und das ist traurig!

kayla11.1

Durch die Umgestaltung der HP ist es aber auch schwer, alles im Blick zu behalten.
Früher habe ich gern bei jedem Mal einsteigen die vorhandenen Posts durchgesehen und mich auch gern dazu gemeldet, wenn ich etwas dazu zu sagen hatte und selbst wenn nicht, wurde man auf... mehr anzeigen

Anne Grasse

Diese Hoch-Zeit bei bookrix habe ich nicht mehr miterlebt. Bin wohl später dazugestoßen. Ich kenne es eigentlich nur so, dass sehr selten Kommentare kommen.

Aber - hin und wieder hat man Glück und bekommt tolle, ehrlich Kritiken. Damit meine ich nicht einfach Lob (obwohl jedes... mehr anzeigen

Jimi Wunderlich

Naja! Ich bin ja noch nicht so lange hier dabei, noch nicht ganz zwei Jahre. Aber selbst ich muss sagen, dass in dieser Zeit das Niveau der 'Unterhaltungen' hier ziemlich nachgelassen hat. UND: Ich musste sehr schnell kapieren, wenn ich mal - meist sogar eher durch die Blume -... mehr anzeigen

Sina Katzlach

@ Jimi: Ich musste grad schmunzeln. Dein letzter Absatz hat was.

Zitat: "So ein Leben härtet ab gegenüber Kritik, und jede Bipolarität und alle Borderlines werden so abgeschliffen. Man hält sich nicht mehr für den (künstlerischen) Nabel der Welt und akzeptiert, dass sich diese... mehr anzeigen

Jimi Wunderlich

Fällt mir noch ein. In meinem Breufsfeld gibt es einen Spruch: No news are good news! Den kann man sich auch merken - auch wenn es manchmal eher zum Zweckoptimismus wird. Es hilft, die Ruhe zu bewahren.

Und solange niemand etwas sagt, kann das Buch nicht komplett schlecht sein... mehr anzeigen

Sina Katzlach

Naja, dass das Buch, um was es mir geht, schlecht ist, davon geh ich nicht aus. Gelesen wirds ja. Nur nix gesagt dazu.

Anne Grasse

Ich denke, vielen geht e.s da wie Jimi Wunderlich. Man möchte nicht einfach nur Lob spenden (was zwar auch toll ist, aber manchmal hat man ja auch was dazu zu sagen). Aber wenn man dann mal schreibt, dass einen die Fehler gestört haben oder so, kommt eine Bemerkung, aus der man... mehr anzeigen

Sina Katzlach

@ Anne: Es stellt sich doch auch die Frage, was einem Schreiberling wirklich weiter hilft. Warum er/sie gelesen werden will, warum er/sie überhaupt schreibt. Ich denke, jeder, der schreibt, weiß selbst, wie es um seine orthografischen und grammatikalischen Kenntnisse bestellt... mehr anzeigen

Anne Grasse

Bei den inhaltlichen Tipps finde ich es wesentlich schwieriger, etwas zu schreiben. Denn jeder liest ein Buch anders. Und der/die Autor/in sollte ja auch in seinem eigenen Stil schreiben und dabei bleiben. Ich muss allerdings zugeben, dass ich selten unfertige Bücher lese. Aber... mehr anzeigen

Jimi Wunderlich

In dfiesem mement fällt mir Andre Gide ein. Der hat mal gesagt: Bevor ich Euch mein Buch erkläre bitte ich Euch es mir zu erklären. Und wiess auf erheblich gösseren Einfluss des Unbewussten auf seine Bücher hin als die des Bewussten. Vielleicht sollten wir mal in diese Richtung... mehr anzeigen

Kooky Rooster

Na ja, Jimi, bisweilen habe ich öfter das Gefühl, "geschrieben zu werden" als selbst zu schreiben. WENN dieses Gefühl vorherrscht, kommt meistens auch was dabei heraus. Sobald ich aber "will" und bewusst steuere, und eine Absicht verfolge, und aus allem ein Konzept mache ...... mehr anzeigen

Jimi Wunderlich

@Kooky: Dabei rede ich hier nicht einmal von solchen wohl-erarbeitetń Kritiken. Ich denke, diese sollte man auch eher über eine PN weitergeben, nicht als Kommentar zu einem Buch. Und wer hat schon so viel Zeit übrig, eine solche zu mehreren seiner gelesenen Bücher regelmässig zu... mehr anzeigen

kayla11.1

Fundierte Kritik egal ob positiv oder negativ ist tatsächlich eine Rarität.
Meist wird eine Bewertung recht (wie oben schon ausgedrückt wurde) Wischi Waschi gestaltet. Sowohl von dem jubelnden Einzeiler, wie toll das Buch doch sei als auch von der vernichtenden Einsternrezi bei... mehr anzeigen

Kooky Rooster

Zitat:
"Deshalb eben Andre Gide: Leser, bitte sagt mir, was ich da zusammengeschrieben habe."

Das ist gut. Es trifft die Sache eigentlich ziemlich, ohne, dass ich bislang Worte gefunde hatte. Wie du, Jimi, bin ich "entdeckender" Schreiber, oder Gärtner oder wie immer man diese... mehr anzeigen

kayla11.1

Ich habe früher auch von einer Idee weg einfach drauf los geschrieben, habe mir das aber nach einem sehr peinlichem Fauxpas abgewöhnt, auf den ich durch mehrere Bewertungen aufmerksam wurde.
Von meinem Unterbewusstsein geleitet habe ich doch glatt so ähnliche Wege wie in einem... mehr anzeigen

Jimi Wunderlich

Ich denke, jeder hat seine bevorzugte Arbeitsweise. Ich etwa habe halt eine Idee und fange danach an mit dem Schreiben. Kann aber aus technischen (habe ja noch eine 9-to-5, der manchmal bis zu 15 Stunden am Tag in Anspruch nimmt) nicht stundenlang hintereinander schreiben.... mehr anzeigen

Holger Leisering

"oft schreib ich unter Schmerzen". ja, das kann ich gut nachvollziehen. Wenn mich der Schmerz nicht vollständig lahmlegt, sind Schmerz und Depression gute Bedingungen für die Arbeit am Text, bei mir kommen (ähnlich wie bei Jimi) meist lange Phasen der Überarbeitung dazu.
Zahlen... mehr anzeigen