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Inhaltsverzeichnis

 

1. Einleitung

1.1 Vorwort, Fragestellung, Hypothese, Kurzzusammenfassung Bindegewebe

1.2 Vorstellung der Studienbegleitung "Katze Hemdchen"

 

2. Hauptthema

2.1 Anatomische Grundlagen

2.1.1 Herkunft und Entstehung von Methoden der Bindegewebsmassage

2.1.2 Der Wirkmechanismus der Bindegewebsmassage

2.1.3 Anatomische Basis und Physiologie des Bindegewebes

2.1.4 Neuronale Vernetzung und Reizleitung durch Rezeption im Bindegewebe

2.1.5 Einteilung der Bindegewebszonen

2.1.6 Beispiel ersichtliche Bindegewebszonen "Hund Yaska"

2.1.7 Ersichtliche Bindegewebszonen Studienbegleitung „Hemdchen“

 

2.2 Indikation, Kontraindikation und Reaktionen

2.2.1 Indikation – generell und bei Hemdchen

2.2.2 Kontraindikation - generell und bei Hemdchen

2.2.3 Wirkungsweise und Reaktionen auf die Bindegewebsmassage

 

2.3 Technik

2.3.1 Fingertechnik, Zugreiz, Dosierung

2.3.2 Aufbau der Bindegewebsmassage

2.3.3 Abhilfe bei Fehl- und Missempfindungen

 

2.4 „Studie“ Hemdchen

2.4.1 Palpation, Anwendungstechnik

2.4.2 „Tagebuch“ der Behandlungen

 

 

3. Schluss

3.1. Tierklinikbesuch zur Abschlussuntersuchung

3.2. Zusammenfassung, Ergebnis und persönliche Meinung

 

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

 

1.1 Vorwort, Fragestellung, Hypothese, Kurzzusammenfassung

1.2 Vorstellung meiner Studienbegleitung

1.1 Vorwort, Fragestellung, Hypothese, Kurzzusammenfassung

 

Mein Studien- Thema, die „Bindegewebsmassage bei der Katze - Auswirkung bei Krankheiten der inneren Organe“ sowie auch generell, ergab sich aus unendlich vielen Fragen, die ich mir stellte. Einige Hauptfragen sind: Hat die Bindegewebsmassage Auswirkungen auf Krankheiten, besonders auf die der inneren Organe? Wenn ja, wie sehen diese Auswirkungen aus? Am meisten beschäftigte mich jedoch die Frage: Ist die Bindegewebsmassage auf Tiere, in meinem Fall meiner Studie speziell auf Katzen, übertragbar? Zur Erläuterung des Hintergrundes dieser Fragen eine Zusammenfassung:

 

Organe bestehen vorwiegend aus einem spezialisierten Funktionsgewebe und aus dem Stroma, dem sogenannten Parenchym, einem bindegewebigen Stützgewebe. Jedoch vor allem aus lockerem Bindegewebe, welches Organe umschließt und verbindet. Es handelt sich hierbei um ein Füll- und Verschiebegewebe, das Räume und Spalten zwischen und in Organen ausfüllt. Sehr wichtig für das Entstehen meiner Fragen ist: Da das lockere Bindegewebe die Grundlage von Haut und Schleimhaut bildet und unter anderen von Versorgungsbahnen wie Blut- und Lymphgefäßen sowie Nerven durchzogen wird, ((a.)Quelle:AFTinterkativ-SkriptA09) bedeutet dies, zumal es sich hierbei um das sogenannte „Organsystem“ handelt, dass alles mit allem verbunden ist. Dies wiederum erklärt, dass Bewegungen/Stimulationen auf der Haut durch Nervenbahnen, Blut- und Lymphgefäße sehr wohl bis zu den Organen dringen können. Es wäre noch zu erwähnen, dass das lockere Bindegewebe die besondere Funktion besitzt, sich an Abwehrfunktionen des Körpers zu beteiligen und in ganz besonderer Form darin, z.B. die Narbenbildung bei Muskelrissen anzuführen. Dies würde bedeuten, dass auch an den inneren Organen durch Stimulation des Bindegewebes eine Heilung möglich ist. Dies und weiteres möchte ich in meiner Studie herausfinden. Ob, ab wann und vor allem wie sich eine Bindegewebsmassage auf die inneren Organe auswirkt und wie diese dadurch beeinflusst werden.

 

Die gesamte Zusammengehörigkeit des Bindegewebes, auch der Organe, werde ich im Hauptteil noch ausführlich erläutern. Ebenso den Wirkungsmechanismus der Bindegewebsmassage und die Art der Durchführung. Weiter die Befunderhebung (Anamnese, Sichtbefund, Tastbefund) und Palpation. Dazu erkläre ich körperliche Reaktionen und auch die der Haut. Weiter werde ich die Technik erläutern, den Grundaufbau, sowie die Aufbaufolge im Interkostalgebiet, speziell der Lungen- und Atemwege. Daraus ergeben sich dann schlüssig alle Zusammenhänge. Da es leider keinerlei Informationen, Bilder oder anatomische Literatur über die Bindegewebsmassage bei der Katze, sondern lediglich Zonen der Organe beim Hund bezüglich der Neuraltherapie gibt, werde ich ableiten. Ich leite die Zonen des Bindegewebes vom Hund ab und übertrage sie nach anatomischem Bau der Katze auf diese. Außerdem werde ich die Technik der Bindegewebsmassage des Menschen nutzen, spezifisch auf die Katze ableiten und anpassen. Den Ansatz des Grundaufbaues und der Aufbaufolge werde ich ebenfalls im Ansatz vom Menschen ableiten, jedoch passe ich dies spezifisch, folgendermaßen unterteilt, an:

 

  • Anatomischer Körperbau der Katze
  • Krankheitsbild der Katze
  • Akzeptanz der Katze
  • Im Verlauf beobachtete Reaktionen
  • Einbezug energetischer Information, die mir die Katze sendet
  • Einbezug von Streichungen der klassischen Massage.

 

Da es mir sehr wichtig erscheint, werde ich ebenfalls die Behandlungszeiten berücksichtigen und testen, frei nach dem Qi (*1) und den 12 Meridianen (*2) des Körpers. Die Qi-Umläufe sind gewisse Tageszeiten, zu denen Organe besonders gut arbeiten. Unter den Erklärungen des Qi und den 12 Meridianen, lässt sich die Logik und Wichtigkeit des Einbeziehens ersehen.

 

*1 => Qi: die Lebensenergie/Kraft aus der chinesischen Medizin, mit den Funktionen des Transportes, der Umwandlung, des Schutzes, der Wärmeregulierung und des Nährens, welche in verschiedene Arten unterteilt sind. Das Ursprungs-Qi (welches in der Niere gesammelt wird) ist die physische Zusammensetzung eines Geschöpfes, welches Energie verbraucht, die schneller durch Krankheiten, auch Medikamenteneinnahme oder gar durch Stress verbraucht wird. Das Nähr-Qi nährt den Körper, wird im Blut gebildet und zirkuliert in den Gefäßen. Das Abwehr-Qi fließt außerhalb der Gefäße zwischen Muskel und Haut und ist ein Schutz des Körpers. Das Sammel-Qi sammelt sich im Thorax und kontrolliert Herzschlag und Atmung.

 

*2 => 12 Meridiane: 6 Yin- und 6 Yang Organe, wovon immer ein Yin-mit einem Yang Organ verbunden ist. Yin ist das Speicherorgan, Yang das Arbeitsorgan. Außerdem sind diesen die 5 Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall zugeordnet. Meridiane verlaufen in der Nähe von Blut- und Lymphgefäßen, sowie Nervenbahnen, die nach außen hin Öffnungen (die Akupunkturpunkte) haben, wodurch der Energiefluss sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden kann. Denn diese Öffnungen haben eine elektrische Leitfähigkeit und die Blutgefäße und Nervenenden sind an diesen Stellen höher konzentriert.

 

Alle Meridiane zusammengefasst überspannen den Körper wie ein Netzwerk und verbindet die oberflächlichen Körperteile mit den inneren Organen.

 

In Hemdchens Fall haben wir die Lunge, das Speicherorgan des Elementes Metall und den Magen, das Arbeitsorgan des Elementes Erde. Bei Hemdchens Krankheitsbild, werde ich demzufolge bezüglich des Magens unter anderem Behandlungen zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr, bezüglich der Lunge zwischen 3:00 Uhr und 5:00 Uhr durchführen. Mehr dazu in Punkt 1.2 der Vorstellung meiner Studienbegleitung.

1.2 Vorstellung meiner Studienbegleitung:

 

Hemdchen ist eine ehemalige Straßenkatze aus Tunesien. Sie ist geschätzt ca. 10 Jahre alt. Hemdchen wurde von mir mit aufgeschnittener Kehle aufgefunden. Dies wurde in einem MRT in Deutschland untersucht, mit der Diagnose einer hochentzündlichen Eiterwunde, die Vernarbungen im Gewebe des Hals-, und Rachenraums gebildet hat. Weiter zog sich die Entzündung zentral in den Kopf und verkapselte sich dort inoperabel. Dies hat die Auswirkung, dass Hemdchen auf ihrem linken Auge sehbehindert ist und Koordinationsprobleme hat, aber sonst eine normale Katze ist. Man merkt ihr jedoch ihre Krankheiten an. Hemdchen ist oft schlapp, atmet mal besser, mal schlechter, pumpt beim Atmen, der Körper ist etwas ausgezehrt.

 

Bei Hemdchen wurde damals, am 29.10.2004, der Hals-/Kopfbereich geröntgt, wobei sich die Diagnose der Verkapselung im MRT bestätigte. Weiter wurde sie am 22.11.2007 mit verschärfter Atmung in der Tierklinik Trillig, Obertshausen vorgestellt. Hierbei wurde der Brustkorb geröntgt, mit der Diagnose: felines Asthma. ((b.)Quelle:Alle Röntgenbilder Tierklinik Trillig).

 

 

Am 14.03.2008 wurden dann in der gleichen Klinik weitere Untersuchungen vorgenommen, um die Ursache des felinen Asthmas zu finden. Es kam die Diagnose: Futtermilben-, Hausstaubmilben-, sowie Weizen- und Reisallergie. Dazu wurde das Herz geschallt (Ultraschalldiagnostik mit Farbdoppler), um die Ursache am Herzen zu finden oder auszuschließen.

 

Hierbei stellte sich heraus, dass das Herz nicht die Ursache ist, sich jedoch durch das starke Pumpen der erschwerten Atmung vergrößert hat.

 

Zusätzlich wurde Hemdchen noch untersucht, da sie sehr empfindlich am Rückenbereich wurde, was bis heute anhält. Unter anderem wurden hier die Schilddrüsenwerte getestet. Diese waren jedoch in Ordnung. Die Empfindlichkeit zieht sich besonders über Lendenwirbel- und Kreuzwirbelsäule und wurde nach ausreichender Untersuchung auch auf das Krankheitsbild „Eosinophiles Granulom“ vermutet, jedoch dann als idiopathisch eingestuft.

 

Am 16.10.2008 erfolgte eine weitere Vorstellung in meiner Tierklinik, da verstärkte Atemprobleme sowie ein Defekt der Zungenschleimhaut aufgetreten waren. Diagnose durch Abstrich: Calicivirus (Katzenschnupfen). Danach wurde Hemdchen am 10.06.2012 in der gleichen Klinik vorgestellt, da sie übermäßig erbrach und einen Kreislaufkollaps erlitt. Hierbei wurde der Bauchraum geröntgt und durch weitere Untersuchungen eine chronische Gastritis diagnostiziert. Diese kehrt bis heute immer wieder mal zurück. Vermutlich durch die längere Gabe von Aminophyllin (Antiasthmatika), ab dem 16.10.2008 Karsivan (Förderung der Durchblutung und Sauerstoffzufuhr) und Cortison Prednisolon.

 

 

Zum Anfang der Behandlung für diese Facharbeit wurde Hemdchen nun am 27.11.2013 der Tierklinik Trillig vorgestellt, um den aktuellen Status abzurufen sowie das derzeitige Auftreten des Abhustens mit den gluckernden Lungengeräuschen zu untersuchen. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und Röntgenbilder des Thorax angefertigt.

 

 

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG Sonnenstraße 23 80331 München Deutschland

Texte: Corina Szperling - Autorin
Bildmaterialien: Corina Szperling - Autorin
Lektorat/Korrektorat: Anita Mosebach
Tag der Veröffentlichung: 18.01.2015
ISBN: 978-3-7368-7213-4

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Dieses -mein erstes- Werk, widme ich meinem Ehemann Tomasz Szperling, meinem Patchworksohn Jan-Niclas Szperling, meiner Katze der Studienbegleitung "Hemdchen", meinen beiden Kater-, den Co- Dozenten "Danny" und "Herr Rusty Kowalski", meiner Himmelskatze "Susi mit ihrer besten Freundin Mini", allen Sternchen die ich in der Anderswelt wiedersehen darf und ganz besonders meinem Seelensternchen: meinem Perlchen "Hilde" und ihrem Himmelsfreund Yamiro - stellvertretend für alle Tiere auf dieser Welt! ...denn..... "Unser Sinn des Lebens ist es, die Freiheit zu haben, denen helfen zu dürfen, die sich selbst nicht helfen können."

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