Cover

Leseprobe

Dark Daddy

The Collection

Mia Kingsley

Dark Daddy Romance

Inhalt

Einführung

Royal Daddy

Royal Daddy

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Mehr Royal Daddies …

Deadly Daddy

Deadly Daddy

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Mehr Mafia Daddies …

Scare Me, Daddy

Scare Me, Daddy

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Mehr Halloween Daddies …

Sinister – Finsteres Begehren

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Kapitel 24

Kapitel 25

Kapitel 26

Kapitel 27

Bonus 1

Sugar Daddy Issues

My Tears, His Smile

Christmas Daddies

Über Mia Kingsley

Copyright: Mia Kingsley, 2019, Deutschland.

Coverfoto: © tverdohlib – fotolia.com

Alle Rechte vorbehalten. Ein Nachdruck oder eine andere Verwertung ist nachdrücklich nur mit schriftlicher Genehmigung der Autorin gestattet.

Sämtliche Personen in diesem Text sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind zufällig.

Black Umbrella Publishing

www.blackumbrellapublishing.com

Einführung

Daddy. Daddy. Daddy.

Kaum ein Kosename scheint die Gemüter so sehr aufzuwühlen, wie das kleine Wort mit den fünf Buchstaben.

Zur Einführung in den vorliegenden Sammelband greife ich auf das Vorwort aus »Sugar Daddy Issues« zurück, weil es nach wie vor mein liebstes Gedankenspiel zu dem Thema ist.

Liebe Leserin,

gib es zu. Du bist neugierig. Diese ganze Daddy-Sache – irgendwie bist du fasziniert und irgendwie auch nicht. Das ist nichts für mich, denkst du wahrscheinlich.

Aber so ganz los lässt es dich nicht.

Gut, gut, okay – verdreh die Augen, wenn du willst. Ich kann es ja nicht sehen. Wenn du damit fertig bist, dich über Daddy zu echauffieren, wage ein kleines Experiment mit mir.

Komm schon, nur ein klitzekleines Experiment, tu mir den Gefallen.

Ich bin ehrlich: Das Wort Daddy hat etwas. Wirklich benennen kann ich es nicht, aber die schmutzigen Gedanken kommen von ganz allein, sobald ich das Wort auf meiner Zunge zergehen lasse. Daddy.

Stell dir eine idealisierte Version von dir selbst vor – es sei denn, du bist perfekt, dann stell dir einfach vor, du bist du wie immer –, und du hast ein bisschen was getrunken. Nur ein bisschen, dieser kleine Schwips, der die Zunge lockert, jedoch noch kein Lallen provoziert. Du bist in deinem Salon – komm schon, bleib bei mir, deine idealisierte Version mit der schmalen Taille, den entzückenden Schlüsselbeinen und den etwas festeren Brüsten hat selbstverständlich einen Salon.

Wo waren wir? Salon. Richtig. Ein langer, aber angenehmer Tag liegt hinter dir, du hattest eine gute Zeit. Nach einem entspannenden Bad sitzt du vor deinem Schminkspiegel und trinkst den letzten Schluck des Getränks. Was ist es? Gekühlter Weißwein? Prickelnder Champagner? Ein heißer Kakao mit Schuss?

Draußen regnet es, die Tropfen prasseln gegen das Fenster und dein Salon wird nur von einer kleinen Lampe erhellt. Sie schmeichelt deiner Haut, die im weichen Licht noch zarter als üblich aussieht. Du trägst deine Lieblingsunterwäsche und einen seidigen Kimono, der bis zur Mitte deiner Oberschenkel reicht, weil du es dir erlauben kannst, ganz nonchalant so in deinem Zimmer zu sitzen. Immerhin ist es spät und möglicherweise liegt auf dem Nachttisch schon dein Lieblingsspielzeug. Warum auch nicht? Deine Haut ist erhitzt vom Baden, der Alkohol hat deine Lust verstärkt und du kannst es ehrlich gesagt gar nicht mehr erwarten.

Eine Gänsehaut – die gute Art von Gänsehaut – breitet sich auf deinem Körper aus, als du hörst, wie die Eingangstür ins Schloss fällt. Immerhin hattest du nicht mehr damit gerechnet, dass er heute noch nach Hause kommen würde. Er muss einen früheren Flug genommen haben, damit er die Nacht mit dir verbringen kann.

Mit jedem Schritt auf der Treppe, den er näher kommt, klopft dein Herz schneller. Er öffnet die Tür, sieht dich an, und es ist offensichtlich, dass ihm der Anblick gefällt. Dieses Lächeln, das seine Mundwinkel umspielt, es lässt deine Knie weich werden.

Du hebst den Blick. »Hallo, Daddy.«

Da! An wen hast du gedacht? Ich sehe, wie du grinst, und ein wenig rot geworden bist du auch, also versuche gar nicht erst, es zu leugnen.

Du willst es mir nicht sagen? Fein. Soll mir recht sein. Wir sind alle nur für unsere Fantasien hier. Genau, wie wir alle einen Daddy haben … ;)

So. Jetzt sei ein braves Mädchen, lehn dich zurück und genieß die folgenden Geschichten.

Good girl.

Deine Mia

Royal Daddy

Royal Daddy

»Du brauchst offensichtlich jemanden, der dir beibringt, sich an die Regeln zu halten. Wie ein braves Mädchen.«

Statt sich zu verhalten, wie es ihrer zukünftigen Rolle als Königin angemessen wäre, ist Prinzessin Lucienne damit beschäftigt, bei Rockkonzerten in der ersten Reihe zu stehen, nachts in Tattoo-Studios zu stolpern und die falschen Partys zu besuchen.

Ihr Vater macht sich Sorgen um ihren Ruf – während ich befürchte, ein anderer Mann könnte eine Kostprobe von dem bekommen, was längst mir gehört. Es wird Zeit, der rebellischen Prinzessin Manieren beizubringen …

KURZgeschichte mit ca. 15.000 Wörtern. Daddy Romance.

Ein bisschen romantisch, ein bisschen schmutzig und garantiert ein bisschen unrealistisch – ein zuckersüßer Quickie mit Happy-End-Garantie.

Kapitel 1

Miles

Ich fühlte mich wie ein James-Bond-Bösewicht, als ich meinen Wagen weit nach Mitternacht im Innenhof des Schweizer Schlosses parkte. Nachdem ich ausgestiegen war, musterte ich den dunkelblauen McLaren, der eigentlich nur Brice gehören konnte. Ich fragte mich, was der König von Asmesia hier wollte.

Warum ich gekommen war, wusste ich – allerdings war mir nicht klar gewesen, dass Alastair Leggett noch mehr Leute eingeladen hatte.

Die großen Flügeltüren standen offen und Alastair wartete auf mich. Er neigte den Kopf. »Eure Hoheit.«

Ich rollte mit den Augen. »Können wir uns die Formalitäten bitte sparen?«

»Selbstverständlich. Wenn Sie mir folgen würden.« Er drehte sich um und durchquerte die große Eingangshalle. Seine Schläfen waren etwas grauer geworden, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten.

An strategisch günstigen Punkten in der Halle standen Männer in dunklen Anzügen und auch oben auf der Balustrade entdeckte ich zwei von ihnen. Auffällig viel Security für ein nächtliches Treffen.

Als ich hinter ihm die Bibliothek betrat, wurde mir klar, warum Alastair den Aufwand betrieben hatte. Vor Kopf des langen Tisches blieb er stehen und bedeutete mir, mich auf den letzten freien Stuhl zu setzen.

Ich nickte in die Runde, bevor ich mein Jackett aufknöpfte und Platz nahm.

»Ich nehme an, dass Sie sich alle untereinander kennen, Gentlemen.« Alastair verschränkte die Hände hinterm Rücken. Die gerade Haltung verriet seinen militärischen Hintergrund, auch wenn er diesen Berufszweig schon lange hinter sich gelassen hatte.

König Adam nickte knapp. »Ich verstehe nur nicht so ganz, was wir alle hier sollen.«

»Vermutlich sollte ich mich für die, die mich nicht kennen, kurz vorstellen. Mein Name ist Alastair Leggett und ich leite The Agency.«

König Brice, der rechts von mir saß, runzelte die Stirn. »The Agency?«

»Offiziell bieten wir Sicherheitslösungen für Firmen, Organisationen und Einzelpersonen.« Alastair lächelte schmal.

»Und inoffiziell?«

»Wenn es ein Problem gibt, beseitigen wir es. Egal, wie groß, gefährlich oder schmutzig es ist.«

Auf der anderen Seite des Tisches schnaufte König Robert von Chathland. Der Mann war für seine Ungeduld bekannt und tippte bereits jetzt mit der Fingerspitze auf die polierte Tischplatte. »Ich kann mich nicht erinnern, ein großes, gefährliches oder schmutziges Problem zu haben. Warum bin ich hier?«

»Weil Sie eine reizende Tochter haben«, erklärte Alastair, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen. »Eine reizende, aber durchaus schwierige Tochter.«

König Robert starrte ihn schweigend an.

Alastair beugte sich vor und hob ein Tablet vom Tisch. »Wie der Zufall es wollte, bin ich von zwei Königen kontaktiert worden, die eine standesgemäße Frau brauchen, und einem König, der händeringend einen standesgemäßen Mann für seine Tochter sucht. Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass Sie alle vier demnächst heiraten müssen, um die verschiedenen Auflagen Ihrer jeweiligen Länder zu erfüllen.« Alastair deutete auf die Tischseite, an der ich zusammen mit König Adam von Eclaustein, König Brice von Asmesia und König Richard von Blayance saß. Mit einem Lächeln drehte er sich zu den drei anderen Königen. »Und Sie, meine Herren, haben die passenden Töchter. Ich war so frei, Sie in der Hoffnung zusammenzubringen, dass wir … nun ja … ein wenig Amor spielen, wenn Sie verstehen, was ich meine.«

Ich war beeindruckt. Da ich einer der Männer war, die sich an Alastair gewandt hatten, war mir schon beim Betreten des Raumes klar gewesen, worauf es wahrscheinlich hinauslaufen würde. Mir blieben nur elf Monate, um eine Frau zu finden. Der beste Teil daran war, dass die Zeit mir zwischen den Fingern zerrann, weshalb ich nicht nur eine Frau brauchte – sie musste auch vor Ablauf der elf Monate schwanger sein.

Ich hatte so viel Zeit mit der Suche verschwendet, dass Alastair im Grunde meine letzte Hoffnung war. Aufgrund der höfischen Auflagen, gegen die ich nicht einmal juristisch vorgehen konnte, brauchte ich eine »standesgemäße« Frau. Leider eilte mein Ruf mir voraus und keine Frau, die im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte war und die Auflagen hätte erfüllen können, wollte allein in einem Raum mit mir sein. Angesichts dieser Umstände war es etwas schwierig, potenzielle Kandidatinnen davon zu überzeugen, mich zu heiraten.

»Warum sind wir zu viert und sie nur zu dritt?«, wollte König Adam wissen. »Wir brauchen vier Frauen.«

Alastair nickte. »An dieser Stelle kommt König Brice ins Spiel. Er braucht nicht nur eine Frau, er hat auch eine hübsche Schwester im passenden Alter, Prinzessin Noelle.«

»Die mich umbringt, sollte sie jemals herausfinden, worüber wir hier gerade sprechen«, bemerkte er trocken.

König Karl von Bruinia strich sich über den langen, grauen Bart. »Wenn ich das richtig verstehe, wollen Sie, dass wir unsere Töchter an diese Männer verschachern?«

»Von ›verschachern‹ hat glücklicherweise niemand gesprochen, König Karl. Es geht eher darum, aus den geeigneten Kandidaten den passenden Mann für Ihre Tochter zu wählen. Wir wissen, dass die Prinzessinnen in der letzten Zeit etwas … nennen wir es … unbändig geworden sind, und nach dem, was ich bisher über Ihre verschiedenen Länder in Erfahrung gebracht habe, möchte keiner von Ihnen, dass die Tochter – oder Schwester in König Brice’ Fall – mit dem zugedröhnten Sänger einer Rockband durchbrennt, oder?«

Auf beiden Tischseiten wurde einheitlich mit den Köpfen geschüttelt.

»Deshalb sind wir hier. Es ist bloß ein Gespräch und nichts muss entschieden werden. Vermutlich brauche ich es nicht extra zu erwähnen, aber alles, was ich vorschlage, setzt natürlich das Einverständnis der Frauen voraus. Sollten Sie untereinander zu einer Einigung gelangen, Gentlemen, geht es lediglich darum, die passenden Situationen zu kreieren, damit Sie die Frauen kennenlernen können, ohne dass ihre Väter sie zwingen müssen, mit Ihnen zu reden.«

Da es aussah, als würden wir noch länger hier sein, beugte ich mich vor und nahm die Whiskey-Karaffe, um mir einen Drink einzuschenken. Sofort warf König Karl mir einen angewiderten Blick zu. Ich war versucht, ihm den Mittelfinger zu zeigen, um zu sehen, ob sein Kopf wohl explodierte. Er war als langweiliger Spießer verschrien, und dass seine Tochter rebellierte, wunderte mich nicht.

»Ich nehme auch einen Drink«, sagte König Richard und schob mir sein leeres Glas hin.

Alastair tippte auf dem Tablet herum, bis vier Bilder von einem Projektor an die Wand geworfen wurden. »Prinzessin Lucienne, Prinzessin Vivienne, Prinzessin Ophelia und Prinzessin Noelle. Ich habe bereits –«

»Prinzessin Ophelia.« König Brice hatte die Arme verschränkt.

Ophelias Vater, König Karl, hob eine Augenbraue. »Bitte?«

Ich musste mir das Grinsen verkneifen. So wie Brice sein Interesse bekundet hatte, konnte es unmöglich das erste Mal sein, dass er über die reizende brünette Prinzessin Ophelia nachgedacht hatte.

»Ich will Ophelia.«

Alastair räusperte sich. »Ich notiere es mir.«

»Warum Zeit verschwenden?«, fragte König Richard. »Prinzessin Noelle sieht hübsch aus.«

König Brice, der Bruder der Prinzessin, musterte Richard, bevor er nickte. »Warum nicht? Ich denke, sie könnten gut zueinanderpassen.«

Alastair nickte und zwei der Bilder verschwanden aus der Übersicht.

König Adam deutete auf mich, aber ich schüttelte nur knapp den Kopf. Mit einem Achselzucken wandte er sich an Alastair. »Prinzessin Vivienne. Ich habe sie letztes Jahr auf einem Ball getroffen und sie hat mich geohrfeigt. Seitdem frage ich mich, warum sie das getan hat.«

Ich nahm nicht an, dass eine Ohrfeige die beste Grundlage für eine erfolgreiche Ehe war. Allerdings war ich klug genug, meine Bedenken für mich zu behalten.

Viviennes Vater runzelte die Stirn. »Ich frage mich allerdings auch, warum meine Tochter Sie geohrfeigt hat, Adam.«

»Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich nicht danebenbenommen habe. Sie war im Garten und bewunderte die Blumen. Daraufhin habe ich gesagt, dass die Rosen sehr schön aussehen. Statt mir zu antworten, fuhr Vivienne herum, ohrfeigte mich und lief davon.« Adam berührte seine Wange, als würde er die Ohrfeige immer noch spüren können.

Robert lachte. »Das klingt in der Tat nach meiner Tochter.« Er betrachtete Adam wohlwollend, als hätte er sich bereits damit abgefunden, ihn zum Schwiegersohn zu bekommen.

»Nun, damit bleibt nur ein potenzielles Paar übrig.«

Ich musterte das Foto an der Wand. Prinzessin Lucienne von Sarheim – sie war mir inzwischen recht vertraut, da die Regenbogenpresse gar nicht genug von der Rebellen-Prinzessin bekam. Rockkonzerte, Drogen, Tattoos, ausschweifende Partys – egal, was es war, Prinzessin Lucienne hatte es getan.

Ihr Vater König Geoffrey warf verstohlene Blicke in meine Richtung, bevor er sich zu Alastair drehte. »Es ist wahr, dass ich einen Mann für meine Tochter suche. Jemanden, der sie unter Kontrolle bringen kann, aber …« Unsicher verstummte er.

»Ich verstehe«, sagte Alastair langsam. »Allerdings ist Ihnen klar, dass Prinzessin Lucienne schwierig ist, um es vorsichtig zu formulieren. Ihr Ruf ist nicht der beste.«

»Seiner auch nicht«, fauchte König Geoffrey und deutete auf mich.

»Warum warten wir nicht einfach, bis Prinzessin Lucienne ihren Dealer heiratet?«, schlug ich vor.

Alastair warf mir einen wütenden Blick zu, ehe er sich den Stuhl heranzog und sich neben König Geoffrey setzte. »Ich bin mir sicher, dass König Miles hervorragend in der Lage wäre, sich um Prinzessin Lucienne zu kümmern.«

König Karl verzog das Gesicht. »Ich weiß nicht, ob ein Dealer so viel schlimmer ist als ein Mörder.«

Ich seufzte und trank einen Schluck Whiskey. Das Thema verfolgte mich hartnäckig. Nachdem ich das leere Glas weggestellt hatte, sagte ich ruhig: »Es war Notwehr.«

König Karl taxierte mich. »Beide Male?«

Falls er dachte, mich damit einschüchtern zu können, hatte er sich getäuscht. »Wenn es etwas anderes als Notwehr gewesen wäre, würde ich jetzt nicht hier sitzen. Ich wäre im Gefängnis. Alle, die hier am Tisch sitzen, sollten es besser wissen, als der Presse Glauben zu schenken. Nicht wahr, König Richard?«

Er gab ein bitteres Lachen von sich. »Ich könnte mich nicht weniger dafür interessieren, was die Presse schreibt. Wenn ich eine Tochter hätte, könnten Sie sie haben, Miles.«

König Geoffrey knetete seine Hände. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lucienne einverstanden wäre.«

Natürlich konnte er sich das nicht vorstellen. Er hatte in seinem Leben noch nicht eine Regel für seine Tochter aufgestellt. Sie war es gewohnt, zu tun und zu lassen, was sie wollte, wann sie es wollte.

Alastairs Finger glitten erneut über das Tablet und die Schlagzeilen der letzten Wochen erschienen an der Wand. Lucienne auf einer Party, bei der die Leute im Vordergrund damit beschäftigt waren, Koks zu schnupfen. Lucienne hinter der Bühne bei einem Konzert, in inniger Umarmung mit einem DJ. Lucienne mitten in der Nacht auf dem Weg in ein Tattoo-Studio. Lucienne, die aus einem Taxi ausstieg, ihr enger Rock so weit hochgerutscht, dass man die winzige schwarze Unterwäsche zwischen ihren Beinen erahnen konnte.

Angesichts der Fotos mitsamt der reißerischen Schlagzeilen wurde König Geoffrey rot. »Sie braucht einen Mann.«

Das sah ich anders: Prinzessin Lucienne brauchte jemanden, der ihr sagte, wo es langging, und ihr beibrachte, dass es Konsequenzen hatte, wenn sie sich nicht an die Regeln hielt.

Ich wurde wie magisch von dem letzten Foto und ihren nackten Schenkeln angezogen. Meine Handfläche kribbelte bei dem Gedanken, ein paar kräftige Hiebe auf der Rückseite ihrer Oberschenkel zu verteilen, bis sie versprach, dass es ihr leidtat und sie ab sofort ein braves Mädchen war …

Alastairs Räuspern brachte mich zurück in die Gegenwart. Er musterte mich eindringlich, bis ich merkte, dass König Geoffrey mich beinahe hoffnungsvoll ansah. Die Verzweiflung drang ihm aus jeder Pore. Er war bereit, über meine … Vergangenheit hinwegzusehen, wenn es bedeutete, dass die nächste Schlagzeile nicht lautete, dass Prinzessin Lucienne an einer Orgie teilgenommen oder tatsächlich ihren Dealer geheiratet hatte.

»Mir ist ihr Ruf egal«, sagte ich nach einer Weile.

König Geoffrey nickte eilig. »Wenn Sie es schaffen, sie aus Paris zu holen, dann …« Er wedelte mit der Hand, was wohl so viel bedeuten sollte wie: »… dann können Sie sie haben.«

König Brice verschränkte seine Finger. »Wie gehen wir vor?«

»Behutsam«, erklärte König Robert, was Alastair mit einem Nicken bestätigte.

Ich schüttelte den Kopf. »Dafür habe ich leider keine Zeit mehr. In elf Monaten muss ich verheiratet sein. Das geht nur, wenn Prinzessin Lucienne sich nicht vorher von dem Sänger einer Band schwängern lässt. Ich werde mich sofort auf den Weg nach Paris machen.« Ich stand auf und sah in die Runde. »Gentlemen.«

Kapitel 2

Lucy

Ich setzte meine Unterschrift unter den Scheck und reichte ihn Apolline. »Hier. Bist du sicher, dass das reicht?«

»Natürlich, Prinzessin Lucienne, das ist schon mehr als großzügig. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich danke Ihnen im Namen aller Tiere.«

Ihr Boxer-Mischling Hugo schnaufte unter ihrem Schreibtisch, als würde er ihre Worte bekräftigen wollen.

Ich bückte mich, um ihn hinter den Ohren zu kraulen. »Du sollst bitte Lucy zu mir sagen, okay? Ich bin nicht den ganzen Weg nach Paris geflohen, um hier auch ständig mit Samthandschuhen angefasst zu werden.«

Apolline nickte eifrig. »Verzeihung, Prinzes… Verzeihung, Lucy.«

Ich erhob mich und drehte die Zeitung, die auf ihrem Schreibtisch lag, mit der Titelseite nach unten. Das Foto von Royden und mir eng umschlungen hinter der Bühne hatte ich nun wirklich oft genug gesehen. Es war ein Missverständnis und eine vollkommen harmlose Begegnung gewesen – allerdings trieb »harmlos« nicht die Auflage in die Höhe. Und so war aus Lucy, dem normalen Mädchen, das ihrem zugedröhnten DJ-Freund helfen wollte, weil er kaum noch allein hatte stehen können, »Lucienne, die Partyprinzessin von Sarheim« geworden.

Dabei hatte ich es in den ersten drei Wochen geschafft, einigermaßen unerkannt durch Paris zu wandern. Ich seufzte, weil diese Zeit jetzt leider vorbei war.

»Kann ich dir helfen?«

»Ich schließe jetzt ab. Du hast heute schon genug geholfen, Lucy. Ohne das zusätzliche Paar Hände hätten wir die Nagergehege nicht so schnell umbauen können.« Apolline lächelte.

Die Arbeit im Tierheim machte mich glücklich, weil ich mit Tieren sehr viel besser zurechtkam als mit Menschen. Die Hunde, Katzen und Nagetiere interessierten sich nicht für meinen Titel oder meine sogenannte edle Abstammung, sondern nur dafür, ob ich nett zu ihnen war oder nicht. Und im Gegensatz zu meinem Vater sprachen sie auch nicht ständig das Thema »Hochzeit« an. Seit meinem zwanzigsten Geburtstag schienen meinen Vater keine anderen Probleme mehr zu beschäftigen als die Frage, wer mich heiraten sollte. Ob ich überhaupt einen Mann wollte, war für ihn eher sekundär. Nach drei Jahren ständiger Wiederholungen der ewig gleichen Diskussion und der anschließenden Eskalation hatte ich Sarheim verlassen und war nach Paris geflüchtet. Bis mein Vater mir nicht versicherte, dass ich niemanden heiraten musste, würde ich nicht nach Hause kommen.

Ich verbarg mein Haar unter dem großen Strohhut, setzte die riesige Sonnenbrille auf und verließ das Tierheim. Wehmut erfüllte mich, als Apolline hinter mir absperrte und mir zum Abschied zuwinkte. Das Tierheim war übers Wochenende nicht für die freiwilligen Helfer geöffnet. Ich würde erst am Montag zurückkehren können.

Auf der Straße vergewisserte ich mich, dass keine Paparazzi in Sicht waren, bevor ich mich auf den Weg zu der Wohnung machte, die ich mir mit Royden und Fleur teilte. Fleur war die Nichte einer Tante meines Vaters und sang in einer Metalband mit dem wenig ansprechenden Namen Ashmaker. Royden war ihr Cousin und versuchte sich als aufstrebender DJ. Sie waren angenehme Gesellschaft, solange Royden nicht high war.

Ich versuchte seit Wochen, ihn zu einer Entziehungskur zu überreden und von den Partys fernzuhalten – mit eher bescheidenem Erfolg.

»Ah, Lucy, da bist du ja. Es wird Zeit.« Fleur stand schon in der Wohnungstür und deutete auf die Uhr hinter ihr an der Wand.

»Zeit wofür?« Ich war müde und wollte mich nur noch im Bett mit einem Buch verkriechen. Seit Tagen lag eine Sammlung Horrorgeschichten auf meinem Nachttisch, doch ich war bisher nicht dazu gekommen, sie zu lesen.

»Das Konzert.« Sie starrte mich entgeistert an und stemmte beide Hände in die Hüften. Die Geste hätte vermutlich beeindruckender gewirkt, wenn Fleur nicht bloß 1,54 Meter groß gewesen wäre. »Du hast es versprochen.«

Das hatte ich in der Tat, wie mir in diesem Moment einfiel. Fleur hatte mir vor Wochen das Versprechen aus den Rippen geleiert, zu einem Konzert ihrer Band zu kommen und danach die Aftershow-Party zu besuchen.

Bisher war ich in Paris kaum ausgegangen – es sei denn, ich war Royden hinterhergelaufen, um ihn nach Hause zu holen. Wenn man vom Teufel sprach …

»Wo ist Royden?«

»Er wollte sich einen Therapeuten suchen, um seinen Problemen auf den Grund zu gehen.« Fleur rümpfte die Nase.

Roydens einziges Problem war, dass er sich nicht von weißen, pulvrigen Substanzen fernhalten konnte.

Ich seufzte. »Fleur, es tut mir leid, aber ich bin wirklich müde.«

»Nein.« Sie stampfte mit dem Fuß auf und hielt sich demonstrativ die Ohren zu. »Ich will es nicht hören. Du hast mir versprochen, mitzukommen. Wir fahren in einer Dreiviertelstunde und du wirst dich vorher hübsch machen!«

Autsch, sie teilte harte Schläge aus, wenn sie gekränkt war. Hübsch machen war ein gemeines Urteil, nur weil ich ungeschminkt war. Ich hatte mir angewöhnt, abends sehr stark geschminkt aus dem Haus zu gehen, sobald ich mich daranmachte, Royden zu suchen, damit die Paparazzi mich morgens ohne Make-up und mit ungemachten Haaren nicht erkannten. Bisher hatte das wunderbar geklappt, und den Tieren war es egal, wie ich aussah.

»In Ordnung. Ich ziehe mich um.«

Zwei Stunden später war ich damit beschäftigt, mir die Beine in den Bauch zu stehen, und wünschte mich sehnlichst in mein Bett. Das Bier in meiner Hand war schal, meine Füße brachten mich um und der Rock, den ich trug, war viel zu kurz für meinen Geschmack. Das lag vor allem daran, dass der Fleur gehörte, die zwei Köpfe kleiner war als ich. Mein Outfit hatte ihrer strengen Musterung nicht standgehalten, woraufhin ich mich hatte umziehen müssen.

Leider musste ich zugeben, dass sie recht gehabt hatte. Alle anwesenden Frauen trugen knappe Lederkleider und kurze Röcke zu den Shirts ihrer Lieblingsband, deren Namen aufgrund der Schrifttypen kaum zu lesen waren.

Auf der Bühne hatte bereits der Umbau für den Auftritt von Fleurs Band begonnen, und obwohl ich den Namen Ashmaker kannte, konnte ich ihn auf dem Banner an der Wand nicht entziffern. Metalbands und ihre Fans waren ein komisches Völkchen.

Ich warf einen Blick in meinen Bierbecher und überlegte, wie ich ihn am besten loswerden konnte, ohne meinen Standort direkt vor der Bühne aufzugeben. Fleur würde wahrscheinlich einen Anfall bekommen, wenn sie mich zu Beginn des Konzerts nicht dort stehen sah.

»Du solltest diese Brühe nicht trinken. Sie hat die Bezeichnung Bier kaum verdient.«

Überrascht schaute ich hoch, direkt in ein Paar braune Augen. Der Mann stand viel zu nah bei mir – selbst für einen vollen Klub. Er war ohne Vorwarnung in meinen persönlichen Raum eingedrungen und beugte sich zu mir.

Ich war so perplex, dass ich nicht protestierte, als er mir den Becher aus der Hand nahm und nahe der Wand auf den Boden stellte. Dazu musste er sich bücken, was mir Zeit gab, ihn zu betrachten.

Das schwarze Shirt spannte über seinen breiten Schultern und dem muskulösen Rücken. Er trug eine dunkle Jeans dazu, seine Füße steckten in schwarzen Boots. Als er sich wieder aufrichtete, ließ er seinen Blick über mich wandern. Ich fühlte ihn deutlich auf meinen nackten Beinen. Er verharrte einen Moment auf meinen Schenkeln, ehe er mir ins Gesicht sah. »Hat dir niemand gesagt, dass brave Mädchen nicht solch kurze Röcke tragen?« Seine braunen Augen funkelten belustigt.

Da die Musik laut aus den Boxen hämmerte, hatte er sich zu mir gebeugt und sprach dicht neben meinem Ohr. Sein heißer Atem ließ mich erschauern, allerdings nicht so sehr wie seine Worte. Was fiel diesem unverschämten Mistkerl ein? Und warum roch er dermaßen gut?

Ich konnte mich mit Mühe davon abhalten, genießerisch zu inhalieren und die Augen zu schließen. Wie sein brauner Bart sich wohl anfühlte, wenn ich die Finger hindurchgleiten ließ?

Wo kamen diese Gedanken denn bitte her? Ich sollte ihm sagen, dass ich eine Prinzessin war und er mich gefälligst in Ruhe lassen sollte, doch stattdessen hörte ich meine eigene Stimme wie durch Watte. »Wer sagt, dass ich ein braves Mädchen bin?«

Sein schön geschnittener Mund verzog sich zu einem Lächeln. »Vorsichtig, Kleines. Ich bin versucht, dich beim Wort zu nehmen.«

Mein Herz klopfte wie verrückt. Ich wusste nicht, wann ich das letzte Mal eine solche Anziehungskraft verspürt hatte. Noch nie vermutlich. Mit einem sehnsüchtigen Klopfen meldete meine Klit sich und steuerte die Erkenntnis bei, dass der Mann überdurchschnittlich attraktiv war. Er war deutlich älter als ich und sah aus, als hätte er Erfahrung. Meine Nippel wurden hart. In meinem ganzen Leben hatte ich bisher nicht einmal das Verlangen verspürt, etwas so Dummes zu tun. Etwas sehr, sehr Dummes.

»Und was würde das beinhalten?«, fragte ich. Um ihm ins Gesicht sehen zu können, musste ich den Kopf nach hinten legen. Ob sein Bart auf meinen Oberschenkeln kitzeln würde? Das Blut stieg in meine Wangen. Obwohl ich nichts getrunken hatte, fühlte ich mich berauscht. Ich nahm das Pochen meines Herzens ebenso deutlich wahr wie das Pulsieren in meinem Unterleib. Selten war ich mir so sicher gewesen, dass es die beste Idee war, etwas Dummes zu tun.

Sein Lächeln vertiefte sich. Er schlang seinen Arm um meine Taille und zog mich an sich. Sein harter Körper fühlte sich noch besser an, als ich es mir hätte ausmalen können. Meine einzige Erfahrung dieser Art war mit meinem Geigenlehrer gewesen. Es war schnell und unbefriedigend gewesen. Selbst mit meinen 17 Jahren hatte ich damals gewusst, dass er kein besonders geschickter Liebhaber gewesen war. Ich hatte es nur dreimal versucht, bevor ich aufgegeben hatte.

Dieser Mann jedoch war ein ganz anderes Kaliber. Er presste mich gegen seinen muskulösen Körper, ehe er raunte: »Es beinhaltet dich auf den Knien vor mir, meinen Schwanz zwischen deinen hübschen Lippen, Kleines.«

Ich war 23 und groß gewachsen, weshalb ich mir beim besten Willen nicht erklären konnte, warum der Spitzname mich dermaßen antörnte. Genau wie das Szenario, das er beschrieb.

Nervös leckte ich mir über die Unterlippe, worauf seine Pupillen sich verengten. An meinem Bauch spürte ich seine beeindruckende Erektion.

Im letzten Moment wusch die Erkenntnis über mich hinweg, dass ich im Begriff war, mich leichtsinnig zu verhalten. Ich legte die Hände auf seine Brust und wollte ihn von mir schieben. »Es ist besser, wenn ich jetzt gehe.«

»Nachdem du mich gereizt hast?«

»Ich … ich muss weg.« Mir fiel keine bessere Ausrede ein, und ich würde ihm sicherlich nicht verraten, dass ich Angst vor meiner eigenen Courage bekommen hatte.

»Nicht so schnell.« Er packte meine Hüften und hielt mich fest. »Du solltest wissen, dass dein Handeln Konsequenzen hat.«

»Ich habe nichts gemacht, also hat es auch keine Konsequenzen.« Ich drückte fester gegen seine Brust, doch es war, als würde ich versuchen, eine Wand zur Seite zu schieben.

»Du hast mich herausgefordert – oder nicht?« Sein Tonfall war kühler geworden, irgendwie bestimmter und strenger.

Ich schluckte. »Das war nicht so gemeint.«

Er lachte. »Was für eine feige Ausrede.«

»Ich bin kein Feigling«, protestierte ich empört.

»Beweise es.« Er hatte sich näher zu mir gebeugt. »Beweise es mir, indem du dich den Konsequenzen deines Handelns stellst. Du kannst nicht immer weglaufen, wenn dir etwas nicht passt.«

Ich war im Begriff, ihn zurechtzuweisen, weil er rein gar nichts über mich wusste, als mein Blick auf seinen Mund fiel. Wie er sich wohl auf meinem anfühlen würde?

Auf der Bühne hatte der Soundcheck begonnen, und ich fuhr zusammen, als das schrille Kreischen einer Gitarre unvermittelt aus den Boxen drang.

»Ich habe lange genug gewartet«, erklärte der Mann, dessen Namen ich immer noch nicht wusste, und beugte sich vor.

Seine Lippen pressten sich auf meine und ich konnte nicht mehr klar denken. Es fühlte sich viel besser an, als ich erwartet hatte. Seine Zunge drang in meinen Mund. Ich schmeckte einen Hauch Minze und war entsetzt, weil ich ein leises Wimmern hörte, das nach mir klang.

Er zog mich an sich, ich schlang die Arme um seinen Nacken. Warum war das so gut? Wieso hatte ich das Gefühl, schon jetzt süchtig nach dem Geschmack seiner Lippen zu sein? Er ließ sich Zeit dabei, meinen Mund zu erforschen und mit meiner Zunge zu spielen. Mit jeder Sekunde verringerte sich mein Widerstand.

Als er sich von mir löste und nach rechts nickte, wisperte ich hastig: »Ja.« Dabei wusste ich gar nicht, was er vorhatte.

Er nahm meine Hand und zog mich hinter sich her. Die Menge teilte sich, um ihn durchzulassen, als würde nicht nur ich seine natürliche Dominanz wahrnehmen. Das Neonschild unter der Decke mit der Aufschrift »Toiletten« flackerte, und mir wurde klar, was er vorhatte. Er wollte tatsächlich wahr machen, was er gerade geschildert hatte.

Es würde passieren. Um jetzt noch umzukehren, war es zu spät. Mein Puls beschleunigte sich angesichts dieser Erkenntnis.

Kaum waren wir in den schmalen Gang abgebogen, der zu den Waschräumen führte, drängte er mich gegen die Wand und küsste mich. Seine Lippen und Hände waren überall. Ich spürte seine Finger an meinen Brüsten, seinen Mund auf meinem Hals und holte zittrig Luft. »Wie heißt du?« Ich wollte wenigstens seinen Namen wissen, bevor ich etwas Irrsinniges tat.

»Miles.« Er knabberte an meinem Hals. »Aber du wirst ein braves Mädchen sein und Daddy sagen.«

Was? Ich wollte ihn fragen, ob er den Verstand verloren hatte. Doch stattdessen presste ich die Schenkel zusammen und wimmerte, weil sein Daumen über meinen harten Nippel strich. Die simple Berührung elektrisierte mich bis in die Haarspitzen.

Miles’ Hände wanderten unter mein Shirt, er fuhr über meinen Bauch und strich von unten über meine Brüste, die von einem dunkelblauen Spitzen-BH umhüllt wurden. »Sag es, Kleines. Sag mir, was du willst.«

Ich biss mir auf die Unterlippe und suchte nach meinem gesunden Menschenverstand. Leider fand ich ihn nicht, weil ich nur noch an das Pochen zwischen meinen Schenkeln denken konnte. Die Vorstellung war so verdorben, so falsch und so, so, so erregend!

»Deinen Schwanz lutschen«, stieß ich hervor.

Seine starken Finger legten sich um meine Kehle. Mit ein wenig Druck brachte er mich dazu, ihn anzusehen. »Deinen Schwanz lutschen …?«

Ich schluckte. »Deinen Schwanz lutschen, Daddy

»Fuck«, knurrte er und küsste mich hungrig. Sekunden später zerrte er mich in den nächsten freien Toilettenraum und schloss die Tür hinter uns ab.

Ich wollte lieber nicht darüber nachdenken, wie viele Leute gesehen hatten, dass wir zusammen in den Raum gegangen waren. Jeder von ihnen wusste, was wir nun taten. Mein Magen flatterte bei der Erkenntnis, wie sehr es mich anmachte.

Miles fiel wie ein Raubtier über mich her. Seine Hände packten meine Pobacken, die unter dem kurzen Rock nicht schwer zu erreichen waren. Meine Nippel rieben über seine Brust, als ich meine Arme erneut um seinen Hals schlang und ihm mein Gesicht entgegenhob. Ich wollte einen weiteren Kuss, ein weiteres Mal von seinem Mund geplündert werden.

Er erstickte meinen Aufschrei, indem er seine Lippen auf meine presste, während er mein Höschen zur Seite zog und zwei Finger in meine tropfnasse Pussy schob.

O Gott. O Gott. O Gottogottogott …

Ich krallte mich an seinen starken Schultern fest und bewegte meinen Unterleib im gleichen Rhythmus, in dem er mich mit seinen Fingern fickte.

Wie konnte die Situation dermaßen schnell eskalieren? Und warum war es mir egal?

Normalerweise war ich nicht besonders mutig, aber die Erregung übernahm die Kontrolle und brachte mich dazu, nach der verlockenden Härte zu tasten, die sich deutlich zwischen seinen Beinen abzeichnete. Die Gürtelschnalle klapperte, dann zog ich den Reißverschluss nach unten und schloss die Hand um seine Latte. Durch den Stoff seiner Briefs massierte ich ihn. Miles keuchte an meinem Ohr und krümmte die Finger in mir. Meine Knie wurden weich.

Kurz bevor ich so weit war, zog er die Finger aus mir und befreite stattdessen seinen Schwanz aus dem Stoffgefängnis. Angesichts der enormen Größe sog ich erschrocken Luft ein.

Ich hätte weglaufen sollen, stattdessen ließ ich mich auf die Knie sinken.

Miles strich über mein Haar. »So eifrig? Du kannst es wohl kaum erwarten, Kleines.«

Ein Schauer lief über meinen Körper. Seine Worte sollten mich nicht dermaßen antörnen, aber meine Pussy wurde mit jeder Silbe feuchter.

Ich kniete mit gespreizten Schenkeln vor ihm, sah zu ihm hoch und öffnete den Mund. Vielleicht hatte ich mich zu lange vorbildlich und brav verhalten, anders konnte ich mir nicht erklären, was über mich kam, als ich zu ihm sagte: »Ich will deinen Schwanz in meinem Mund, Daddy.«

Seine Augen funkelten. »So gierig? Wie könnte ich da Nein sagen?«

Er stöhnte leise, als ich die Lippen um seine Härte schloss und langsam saugte. Ich hoffte, dass er mir nicht anmerkte, wie wenig Erfahrung ich hatte. Allerdings war ich mir sicher, dass man bei einem Blowjob nicht allzu viel falsch machen konnte.

Das dachte ich, bis er die Hand in meinem Haar vergrub und begann, das Tempo vorzugeben. Mit der Zunge umkreiste ich seine Eichel, bis Miles die Geduld verlor und sich tiefer schob. Ich hatte kaum Zeit, mich an die seidige Textur seiner Erektion und den salzigen Geschmack des ersten Tropfen Spermas zu gewöhnen. Je tiefer er seinen Schwanz zwischen meine Lippen schob, desto weiter musste ich den Mund öffnen.

Als ich das Gefühl hatte, nicht weiterzukönnen, lächelte Miles mich von oben an, bevor er mich an sich zog. Ich musste würgen, hustete an seinem Penis. Meine Hände flogen zu seinen starken Oberschenkeln, ich wollte ihn von mir schieben. Er ließ mich nicht. Meine Augen begannen zu tränen.

»Du bist so hübsch, Kleines«, murmelte er und zog seinen Unterleib ein kleines Stück zurück.

Ich schnappte nach Luft und röchelte, ehe er wieder zustieß. Dieses Mal war ich besser vorbereitet, würgen musste ich trotzdem.

Plötzlich zog er mich hoch, indem er meinen Oberarm packte, und küsste mich. Er streifte mein Shirt ab und zerrte die BH-Körbchen nach unten. Keine Sekunde später saß ich auf dem Waschtisch. Miles drängte meine Beine auseinander. Ich wollte protestieren, als er die Finger in der zarten Spitze meines Höschens vergrub, doch er war zu schnell und rabiat, riss mir die Wäsche vom Körper.

Sein Schwanz stieß gegen meine Pussy und ich erkannte mich selbst nicht wieder. Es war mir egal, dass er ein Fremder war. Es spielte keine Rolle, dass wir uns vor ungefähr einer Viertelstunde zum ersten Mal getroffen hatten. Es kümmerte mich nicht, dass wir uns nie wiedersehen würden. Ich wollte das hier so sehr!

Um mein Stöhnen zu unterdrücken, presste ich den Handrücken gegen meine Lippen, als er begann, seinen großen Schwanz in mich zu schieben. Ich war so nass, dass er kein Problem hatte, in mich zu dringen, obwohl mein letzter Sex Jahre zurücklag. Schon in der ersten Sekunde wusste ich, dass Miles sich sehr viel geschickter anstellte als mein Geigenlehrer damals.

Seine braunen Augen flackerten leidenschaftlich, als er meinen Blick suchte, während er mich mit seiner Härte aufspießte. Er umfasste mein Kinn und küsste mich leidenschaftlich. Weiter und weiter drang er in mich ein, tiefer und tiefer.

»Fuck, Kleines, du bist so eng.«

Ich wusste nicht genau, welche Reaktion er von mir erwartete. Verzweifelt krallte ich mich an ihm fest und kippte ihm mein Becken entgegen. »Bitte hör nicht auf«, wisperte ich. Er hob lediglich eine Augenbraue, und ich wusste sofort, worauf er wartete. Mit der Zungenspitze befeuchtete ich meine Unterlippe. »Bitte hör nicht auf, Daddy. Fick mich!«

Das Gefühl, wie er mich ausfüllte, als er bis zum Anschlag in mir steckte, war unbeschreiblich. Über uns flackerte das Licht, verstärkte den surrealen Eindruck. Passierte das gerade wirklich?

Ich stöhnte, während er wieder und wieder in mich stieß. Seine Hand packte meinen Oberschenkel. Ich verstand und schlang die Beine um seine Hüften. Gott, ja!

Bei jedem Stoß keuchte ich, meine Nägel bohrten sich in seine Schultern, und ich versuchte, ihm so weit wie möglich entgegenzukommen.

Bevor ich wusste, was passierte, begann ich am ganzen Körper zu zittern. Meine Zehen krümmten sich in meinen Schuhen und ich riss die Augen auf. Miles schob die Hand zwischen unsere Körper. Seine kundigen Finger fanden meine Klit. »Komm für mich, Kleines. Komm auf meinem Schwanz.«

Ich brauchte keine weitere Ermunterung. Meine Pussy zog sich krampfartig zusammen und ich schnappte nach Luft.

Ein letztes Mal zog Miles mich hart an sich, dann kam auch er. Ich verbarg mein Gesicht an seinem Hals und wollte nicht, dass der Moment endete.

Kapitel 3

Miles

Ich war bei Weitem kein Heiliger, allerdings sah es mir auch nicht ähnlich, eine Frau innerhalb der ersten Viertelstunde unseres Kennenlernens auf den Knien vor mir zu haben.

Es war nicht mein Plan gewesen, Prinzessin Lucienne von Sarheim direkt zu vögeln, aber sie hatte etwas an sich, was sie unwiderstehlich machte. Abgesehen davon musste ich auch gestehen, dass ich keinen richtigen Plan gehabt hatte.

Ich war in der Hoffnung zu dem Konzert gegangen, mit ihr ins Gespräch zu kommen und mich vorzustellen. Stattdessen hatte ich soeben in ihr abgespritzt.

Natürlich war mein Hauptanliegen, eine Frau zu finden, und streng genommen hatte ihr Vater mir seinen Segen erteilt, trotzdem war ich schon feinfühliger vorgegangen.

Ich verstaute meinen Schwanz wieder in der Hose und überlegte, wie ich Lucienne am besten dazu überreden konnte, mit mir ins Hotel zu kommen. Auf mich wartete eine lange Beichte, die durch den Sex, den wir soeben gehabt hatten, unnötig kompliziert wurde. Sie wusste nicht, wer ich war, und ich war im Begriff, ihr meine Absichten mitzuteilen.

Ihr Räuspern riss mich aus den Gedanken. »Ich sollte gehen.« Umständlich kletterte sie vom Waschtisch, ignorierte die Hand, die ich ihr hinstreckte, um ihr zu helfen. Sie zog den unverschämt kurzen Rock nach unten und schob ihre vollen Brüste zurück in den BH. Als sie ihre Kleidung gerichtet hatte, wollte sie an mir vorbeigehen.

Ich konnte mich nicht beherrschen und packte ihren Oberarm. »Was soll das heißen, Kleines?«

Sie verzog das Gesicht, als hätte sie in eine Zitrone gebissen. »Mein Name ist übrigens Lucy und nicht ›Kleines‹. Nur so zur Info.«

»Du hast meine Frage nicht beantwortet.«

»Nach Hause. Wir sind hier fertig, oder?« Vermutlich sollte ihr Achselzucken gleichgültig wirken, aber es wirkte ungeübt, ganz so, als wäre meine Prinzessin außerhalb ihres Elements. Die Situation schien sie zu überfordern, was mich angesichts ihres Rufs als Partygirl wunderte. Auch hatte ich direkt bemerkt, dass sie weder betrunken noch high war.

Bis auf ihr freizügiges Outfit war sie durch und durch wohlerzogen gewesen. Sie war nicht von Männern umringt gewesen und die Initiative war eher von mir ausgegangen. Wenn ich gerade jemandem auf die Finger klopfen musste, dann mir selbst.

»Wir sind noch nicht fertig«, sagte ich langsam. Unter keinen Umständen würde ich sie ohne Begleitung durch die Konzerthalle laufen lassen, wenn ich wusste, dass sie kein Höschen unter dem kurzen Rock trug. Der Gedanke allein reichte, damit mein Schwanz sich wieder regte.

Ich hatte eine verzogene Göre erwartet, die ich an den Haaren zu meinem Palast in Grienor zerren musste. Stattdessen war sie ein braves Mädchen gewesen und hatte alles gemacht, was ich verlangt hatte. Jetzt war mein Hunger geweckt.

»Ich glaube schon, dass wir fertig sind.« Ihre Wangen hatten sich auf eine herrlich unschuldige Art gerötet.

Sollte das die gleiche Frau sein, die mich gerade angebettelt hatte, sie zu ficken? Der das Wort »Daddy« so leicht von den vollen Lippen gegangen war?

Ich wusste, dass der Moment günstig war. Prinzessin, ich weiß, wer du bist. Ich bin hier, um dich nach Hause zu bringen. Zu mir nach Hause, damit du meine Königin wirst. Die gute Nachricht zuerst: Zumindest sexuell scheinen wir kompatibel zu sein. Großartig, oder?

Ich brachte es nicht über mich. Zuerst musste ich mehr über das Rätsel namens Lucy herausfinden. Warum war sie nicht das, was ich erwartet hatte? Das Mädchen aus den Schlagzeilen? Die Göre, die ihrem Vater so viel Ärger machte?

»Hattest du nicht versprochen, ein braves Mädchen zu sein?« Ich legte die Hand um ihre Wange und lehnte mich vor, um sie zu küssen. Lucy drückte gegen meine Brust, aber ich überwand ihren milden Widerstand. Ihre Lippen öffneten sich für mich und für den Moment hatte ich gewonnen. »Du wirst mit in mein Hotel kommen, Kleines.«

»Nur für heute Nacht«, erwiderte sie mit kehliger Stimme.

»Wir werden sehen.« Dann küsste ich sie.

Ich würde mich im Hotel anstrengen müssen, sie zu überzeugen, bei mir zu bleiben. Ich konnte es nicht erwarten, herauszufinden, wie sie schmeckte. Wie ich sie wieder dazu bringen konnte, nach Luft zu schnappen und dieses verführerische Wimmern von sich zu geben. Ich wollte ihren ganzen Körper erforschen – in Ruhe ohne die störende Kleidung auf einem Bett.

Kapitel 4

Lucy

Miles lockerte den eisernen Griff seiner Finger um meine nicht auf dem Weg durch den Klub, nicht im Taxi und nicht im Aufzug, der uns in die oberste Etage des Luxushotels brachte.

Ich hatte bereits vermutet, dass er Geld hatte, weil er sich mit dem dazugehörigen Selbstvertrauen bewegte und ich lang genug davon umgeben aufgewachsen war.

Er sagte kein Wort, und ich wusste nicht, worüber ich mit ihm sprechen sollte. Stattdessen suchte ich in meinem Kopf nach dem gesunden Menschenverstand, der mich sonst eigentlich nicht im Stich ließ. Ich musste Miles klarmachen, dass ich besser nach Hause gehen sollte.

Aber warum tat ich es nicht?

Warum folgte ich ihm durch den langen Hotelflur und ging aus freien Stücken in seine Suite, nachdem er mir den Vortritt gelassen hatte?

»Wie oft machst du so etwas?«, fragte er und schloss die Tür hinter uns.

Ich drehte mich zu ihm um. »So etwas?«

»Männer aufreißen und direkt auf der Toilette vögeln?« Er zuckte mit den Achseln und durchquerte den Raum. Vor dem Sideboard mit den Kristallkaraffen blieb er stehen und goss sich einen Drink ein.

Es war ein Fehler gewesen, mit ihm zu gehen. Das wurde mir jetzt klar. In diesem Raum war nur Platz für ihn und sein überdimensioniertes Ego.

»Nie«, erwiderte ich steif und verschränkte die Arme.

Er drehte sich um, lehnte sich an das Sideboard und trank einen Schluck, ohne mich aus den Augen zu lassen. »Das fällt mir schwer zu glauben.«

»Warum?«

Miles atmete geräuschvoll aus. »Fangen wir doch bei deinem Outfit an.«

Wenn ich bedachte, dass es ihn offensichtlich genug angemacht hatte, um mich anzusprechen, konnte es wohl kaum zu schlimm sein. »Was genau stimmt damit denn nicht?«

»Die Absätze sind zu hoch, der Rock ist zu kurz und das Shirt zu eng. Ich hätte dich so nicht vor die Tür gelassen, Kleines.«

»Wie gut, dass ich nicht auf deine Erlaubnis angewiesen bin.«

Als er mir wieder in die Augen sah, umspielte ein Lächeln seine Lippen. »Das könnte sich in Zukunft ändern.«

»Wie bitte?« Ich glaubte, meinen Ohren kaum zu trauen.

»Du brauchst offensichtlich jemanden, der dir beibringt, sich an die Regeln zu halten. Wie ein braves Mädchen.«

Verdammt. Warum schmolz ich innerlich dahin, sobald er auf diese Weise mit mir sprach? Ich durfte ihn keinesfalls wissen lassen, was er in mir anrichtete. »Das sehe ich anders.«

»Mhm«, machte er und stellte das halb leere Glas weg. »Du siehst das also anders? Weil du der Meinung bist, dass du ein braves Mädchen bist?«

Zu meiner Erleichterung klang meine Stimme viel fester, als ich gedacht hatte. »Ja.«

Miles verschränkte die Arme und lenkte meine Aufmerksamkeit auf seine muskulöse Brust. »Ziehen brave Mädchen sich so an, bevor sie ausgehen und den erstbesten Schwanz in den Mund nehmen, den sie finden können?«

Das Blut schoss in meine Wangen. Ich hätte mir eher die Zunge abgebissen, als ihm zu gestehen, dass ich vorher noch nie mit dem Mund in der Nähe einer Erektion gewesen war.

Er verhöhnte mich, indem er eine Hand an sein Ohr legte. »Ich kann dich nicht hören.«

»Nein.«

Seine Augen wurden schmal.

Ich holte zittrig Luft. »Nein, Daddy.«

»Besser. Du stimmst mir also zu, dass dein Outfit alles andere als angemessen ist?«

In mir stritten sich die Gefühle. Ich war eine verdammte Prinzessin, und niemand wagte es, so mit mir zu reden. Auf der anderen Seite konnte ich nicht leugnen, dass ich danach gierte, herauszufinden, worauf es hinauslaufen würde. Erst heute Nachmittag hatte Apolline gebeten, mich nicht mit Samthandschuhen anzufassen. Mein eigener Vater hatte niemals Regeln aufgestellt, sondern aus heiterem Himmel beschlossen, dass ich heiraten sollte. Dabei sehnte sich ein Teil von mir nach klaren Strukturen und jemandem, der bestimmt sagte, wo es langging.

Ich leckte mir über die Unterlippe. Miles stieß sich von dem Sideboard ab und kam näher. »Ich warte, Kleines. Und ich warte nicht gern.«

»Ja, Daddy.«

»Du warst ein böses Mädchen?«, grollte er mit einem gefährlichen Unterton.

Ich spürte, dass ich feucht wurde. Sehr schnell sehr feucht. »Ja, Daddy.« Ich schluckte und fügte hinzu, ehe mich der Mut verließ: »Ich war ein böses Mädchen.«

»Zieh dich aus.« Dicht vor mir blieb er stehen.

Die Hitze seines Körpers drang bis zu mir und ich konnte plötzlich keinen Muskel mehr rühren. In den Waschräumen des Konzertsaals hatte ich keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken – jetzt im hellen Licht des Hotelzimmers unter seinem aufmerksamen Blick konnte ich mich doch nicht einfach ausziehen. Dann würde er mich vollkommen nackt sehen – während er vollständig bekleidet war, denn er wirkte nicht, als würde er sich innerhalb der nächsten Sekunden ausziehen.

»Lucy«, sagte er leise und legte einen Finger unter mein Kinn. »Gute Mädchen machen, was ihnen gesagt wird. Böse Mädchen werden bestraft.«

Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt. »Ja, Daddy.« An diesem Punkt erschien es mir sicherer, zu kapitulieren. Ich zog das Shirt über meinen Kopf, hakte den BH auf und öffnete den Reißverschluss des Rockes. Nachdem er zu Boden geglitten war, stand ich nackt vor Miles, denn mein Höschen hatte er selbst im Waschraum ruiniert.

Er musterte mich eindringlich und genüsslich. Es zuckte in meinen Fingern, mich zu bedecken, aber ich war nicht wahnsinnig. Seine Worte spielten auf Endlosschleife in meinem Kopf. Böse Mädchen werden bestraft. Böse Mädchen werden bestraft. Böse Mädchen werden bestraft.

Gerade als ich dachte, er würde die Hand ausstrecken und mich berühren, drehte er sich um und setzte sich auf die Bettkante. »Komm her.«

Mein Puls legte mit jedem Schritt in seine Richtung an Tempo zu. Das Blut rauschte in meinen Ohren, und ich wunderte mich zutiefst, dass meine Beine mich überhaupt noch trugen. Trotzdem zögerte ich nicht. Was immer Miles anzubieten hatte – ich wollte es. So sehr.

Er klopfte mit der Hand auf seinen Oberschenkel und lachte, als ich mich setzen wollte. »Das hättest du wohl gern«, murmelte er und griff nach mir.

Ich schaffte es gerade noch, nach Luft zu schnappen, bevor ich mit dem Gesicht nach unten auf seinen starken Beinen lag.

»Böses Mädchen, Lucy, böses Mädchen.« Seine Hand strich über meinen nackten Po.

Ich zuckte zusammen und wackelte mit den Hüften, weil ich von seinen Schenkeln klettern wollte. Er packte meinen Nacken und klemmte meine Beine zwischen seinen fest. »Nicht«, grollte er. »An deiner Stelle würde ich stillhalten.«

Meine Atmung beschleunigte sich, während ich mich darauf konzentrierte, mich nicht mehr zu bewegen. Obwohl ich vor Angst wie gelähmt war, hinderte das meine Pussy nicht daran, sich voller Verlangen zusammenzuziehen. Sie hatte offenbar nicht mitbekommen, dass Miles im Begriff war, mir den Hintern zu versohlen.

Beim ersten Hieb schrie ich auf – eher vor Überraschung als Schmerz. Es fühlte sich nicht halb so schlimm an, wie ich befürchtet hatte. Die Haut prickelte leicht, als Miles mit der Handfläche über die Stelle rieb, die er zuvor geschlagen hatte.

Ich atmete erleichtert aus und entspannte mich. Ein Fehler, denn der nächste Hieb machte mir klar, dass der erste lediglich eine Aufwärmübung gewesen war. Ich strampelte, doch Miles’ Griff war zu fest.

»Böses Mädchen.« Jedes Wort wurde von einem neuen Hieb begleitet. »So ein böses, böses Mädchen.«

Weil ich keine Chance hatte, mich zu befreien, gab ich nach und schluchzte leise vor mich hin.

»Du warst ein böses Mädchen.«

Mein Arsch stand in Flammen. »Ja, Daddy«, stieß ich hervor, um ihn zu besänftigen.

Obwohl meine Rückseite wie Feuer brannte, wurde ich feuchter, als Miles ohne Vorwarnung die Finger in der erhitzten Haut vergrub. »Sag es«, forderte er mit dunkler Stimme.

»Ich war ein böses Mädchen.« Ein Schauer lief über meinen Körper und ich wappnete mich für den nächsten Schlag.

Er kam nicht, stattdessen fuhr Miles fort, meinen sensiblen Po zu streicheln. »Ich hoffe, du hast deine Lektion gelernt.«

»Habe ich. Habe ich«, versicherte ich.

»Keine freizügigen Outfits mehr.«

»Ja, Daddy.«

»Kein Sex mit Fremden in Waschräumen.«

»Ja, Daddy.«

»Braves Mädchen. Du kannst aufstehen.«

Er ließ mich los und ich vermisste seinen festen Griff. Als ich mich erhob, strauchelte ich kurz. Im Stehen merkte ich erst, wie sehr mein Hintern tatsächlich brannte.

Ich erwartete fast, dass er mich wegschickte, doch stattdessen lächelte er mich auf eine sehr sinnliche Weise an. »Möchtest du noch bleiben, Kleines?«

Dieser unfaire Mistkerl! Ich war mir sicher, dass er sich klar darüber war, wie sehr meine Klit gerade pochte. Wenn ich jetzt ging, bekam ich keinen Sex mehr – und ich wusste instinktiv, dass es nicht reichen würde, es mir selbst zu machen.

Ich wollte, dass er mich noch einmal fickte. Und er wusste es.

Nachdem ich meinen Ärger hinuntergeschluckt hatte, weil ich kein Verlangen hatte, das Spanking zu wiederholen, schenkte ich ihm mein bestes Lächeln. »Ja, Daddy.«

Kapitel 5

Miles

Ich hätte noch in der gleichen Sekunde in meiner Hose kommen können. Meine hübsche Prinzessin stand nackt mitten in der Suite, lächelte mich an und sagte genau das, was ich hören wollte. Dass ich ihrem Arsch einen entzückenden Rotton verpasst hatte, war die Kirsche auf dem gigantischen Eisbecher.

Vor lauter Erregung konnte ich kaum noch klar denken. Ich brauchte ein Ablenkungsmanöver, um sie besser kennenzulernen, bevor ich sie wieder vögelte. Wenn ich meine zukünftige Königin nach Grienor brachte, musste ich mehr über sie wissen, als wie sie klang, wenn sie kam.

Ich entschied, Essen beim Room Service zu ordern. Es war eine gute Idee. Das Telefon bereits in der Hand, musterte ich Lucy. »Hast du Hunger?«

Die Röte in ihren Wangen vertiefte sich. »Nicht auf Essen, Daddy.« Ihre langen Wimpern flatterten, als sie verlegen den Blick senkte.

»Nein«, sagte ich scharf. »Sieh mich an.« Ich wollte mir den Moment einprägen. Meine Hand verharrte in der Luft. Was hatte ich tun wollen? Es konnte nicht wichtig gewesen sein.

Ihre grünen Augen funkelten. In dem Moment glich sie einem kleinen Kobold und schien völlig zufrieden mit sich zu sein. Sie fuhr sich durch die langen, braunen Haare, die glatt auf ihren Rücken fielen, und strahlte mich an.

Ich wollte meine Hand in ihrem Haar vergraben und Lucy auf diese Weise festhalten, während ich sie hart von hinten fickte. Ich wollte sehen, wie ihr aufreizendes Lächeln durch pure Ekstase von ihrem Gesicht vertrieben wurde.

»Oh«, rief sie erschrocken, als ich mit drei schnellen Schritten bei ihr war und sie auf meine Arme hob. Ich bettete sie mitten auf die Matratze und streifte mein Shirt ab, bevor ich mich zwischen ihre gloriosen Schenkel kniete.

»Wiederhole die Regeln, Kleines«, forderte ich und legte beide Hände auf ihre Beine. Es war unfassbar, wie verdammt seidig ihre Haut war.

»Böse Mädchen werden bestraft … und …« Sie brach ab und schnappte nach Luft, weil ich meine Hose geöffnet hatte. Es schmeichelte mir, dass mein Anblick sie aus dem Konzept brachte.

Trotzdem versetzte ich ihr einen Hieb auf den Oberschenkel, weil sie meine Frage beantworten sollte. »Und? Was noch, Kleines?«

Wie hypnotisiert starrte sie meinen Schwanz an. »Gute Mädchen werden belohnt.«

»Das ist richtig.« Ich packte ihre Hüften und drehte sie auf den Bauch, bevor ich sie hochzog, bis sie sich auf Händen und Knien vor mir befand.

Ich bewunderte ihren roten Po und war beinahe versucht, die Farbe mithilfe meiner Hand weiter zu intensivieren, als mir rechtzeitig einfiel, dass ich ihr eine Belohnung versprochen hatte.

Die Worte lagen mir auf der Zunge, als sie ihre Beine weiter auseinanderschob, ohne dass ich auch nur einen Ton hatte sagen müssen. »Braves Mädchen.«

Lucy gab ein leises Stöhnen von sich, das mir verriet, wie sehr es sie anmachte, wenn ich auf diese Weise mit ihr redete. Allerdings war ihre nasse Pussy auch ein guter Hinweis. Sie war bereit für meinen Schwanz. Mehr als bereit.

Doch ich hatte etwas anderes im Sinn. Etwas, worüber ich nachdachte, seit ich das Foto von ihr mit dem hochgerutschten Rock gesehen hatte.

Ich musste herausfinden, wie ihre exquisite Fotze schmeckte. Damit sie mir nicht auswich, packte ich ihre Hüften und beugte mich vor. Ohne Vorwarnung schob ich meine Zunge tief in ihre heiße Öffnung.

Meine Prinzessin schrie auf und versuchte, mich abzuschütteln.

Ich hielt inne und packte sie fester. »Lucy«, ermahnte ich sie.

»Aber …«

Ich versetzte ihr einen Hieb auf den Po.

Sie erstarrte und schluckte. »Sorry, Daddy.«

»Besser.« Dann kehrte ich zu ihrer Pussy zurück. Für einen Moment fickte ich sie mit meiner Zunge, ehe ich über ihre Klit leckte.

Lucys Stöhnen füllte den Raum, wie ihr Saft meinen Mund füllte. Ich konnte von beidem nicht genug bekommen. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sie die Finger ins Bettlaken krallte. Sie drängte sich mir entgegen, als ich fester an ihr saugte.

»Brave Mädchen fragen um Erlaubnis, bevor sie kommen.« Ich löste mich gerade lang genug von ihr, um das zu sagen.

»Ja, Daddy.« Ein Schauer lief über ihren Körper.

Ich spürte, wie ihre Muskeln sich anspannten, und verstärkte meine Bemühungen. Immer schneller glitt meine Zunge über die geschwollene Perle. Meinen Daumen schob ich tief in ihre Pussy, die sich sofort darum zusammenzog. Lucy stand kurz vor dem Höhepunkt.

»Ich …«, keuchte sie und konnte kaum einen klaren Satz formulieren. »Ich … Bitte … Oh … Darf ich … Darf ich kommen, Daddy? Bitte? Bitte? Bittebittebittebitte …« Sie schluchzte auf.

»Du darfst.« Im gleichen Moment zog ich meinen Daumen aus ihrer Fotze und drückte gegen ihren Anus. Der enge Muskelring gab nach, und als mein Daumen hindurchglitt, kam Lucy mit einem Aufschrei.

Ich hörte nicht auf zu saugen, bis sie erschöpft zusammensank.

»Grundgütiger«, flüsterte sie, als ich mich aufrichtete.

Mein Schwanz war so hart, dass ich fürchtete, bei der leichtesten Berührung zu kommen. Trotzdem konnte ich es kaum erwarten, in ihr zu sein.

Wieder überraschte Lucy mich. Sie richtete sich auf, schloss die Finger um meinen Schwanz und fragte: »Darf ich, Daddy?«

Welcher Mann würde in einer solchen Situation ablehnen?

»Ja.«

Sie lächelte, rutschte näher zu mir und leckte den Tropfen ab, der sich auf meiner Eichel gezeigt hatte. Dann nahm sie mich in den Mund.

Ihre Lippen öffneten sich weit, um mich aufnehmen zu können, und sie schaute zu mir hoch. Ich wusste nicht, ob die Hitze ihres warmen Mundes besser war als der feurige Blick, den sie mir zuwarf.

Wie ich es mir zuvor ausgemalt hatte, wickelte ich ihre langen Haare um meine Faust und dirigierte ihren Kopf. Dieses Mal war ich sanfter, weil es nicht mehr ganz so dringend war wie im Waschraum.

»Genau so, Kleines«, sagte ich, als ich ihre eifrige Zunge spürte.

Sie bewegte sich vor und zurück, ihre Augen fest auf mich geheftet. Jedes Mal, wenn sie leise keuchte oder stöhnte, spürte ich es an meinem Schwanz. Auf diese Weise würde ich nicht lange durchhalten.

»Spiel mit deiner Pussy«, forderte ich harsch. Meine Atmung hatte sich deutlich beschleunigt und in meinen Hoden zog es.

Ihre rechte Hand glitt zwischen ihre Schenkel, mit der linken umfasste sie meinen Penis. Es kostete mich alles an Selbstbeherrschung, nicht im gleichen Moment in ihrem Mund zu explodieren.

Dabei hatte ich nicht bedacht, dass Lucy mehr stöhnen würde, sobald sie ihre Klit zu streicheln begann. Die Vibrationen machten mich fast wahnsinnig. Das vertraute Prickeln baute sich in meinem Unterleib auf. Der Griff in Lucys Haare wurde fester und ich pumpte schneller in ihren Mund.

Sie blieb davon nicht unberührt. Ich sah, wie hastig sie die Finger zwischen ihren Beinen bewegte, hörte das nasse Schmatzen.

Ich würde gleich kommen und jeden Tropfen meines Spermas in ihre Kehle spritzen. Der Gedanke war verboten gut.

Lucy löste ihren Blick nicht eine Sekunde von mir, auch nicht, als sie durch ihre eigenen Finger kam. Ihre großen grünen Augen starrten zu mir hoch und hielten mich im Bann. Meine Prinzessin war ganz offensichtlich eine Hexe, die mich verzaubert hatte.

Meine Atmung ging abgehackt und mit einem lauten Keuchen kam ich. In langen Schüben schoss mein Sperma in ihren Mund.

Wie das brave Mädchen, das sie war, schluckte Lucy alles und leckte sich anschließend über die Lippen. »Mhm«, machte sie genießerisch. »Ich glaube, ich mag Daddys Geschmack.«

Kapitel 6

Lucy

Ich lächelte, bis Miles im Badezimmer verschwunden war. Sobald ich die Dusche laufen hörte, fuhr ich herum und sammelte meine Kleidung ein. Ich schaffte es, gleichzeitig den BH anzuziehen und in die High Heels zu steigen.

Nachdem ich den Reißverschluss am Rock geschlossen hatte, streifte ich mein Shirt über und sah mich um, ob ich etwas vergessen hatte.

Ja, der Sex mit Miles war unvergleichlich gewesen, aber ich war klug genug, zu gehen, solange ich konnte. Bevor es unangenehm zwischen uns wurde. Der kleine Ausflug in die Welt der unverfänglichen One-Night-Stands war nett gewesen, doch ich wusste, welches Risiko ich damit einging. Es grenzte bereits an ein Wunder, dass keine Paparazzi vor dem Klub gelauert und mich mit Miles gesehen hatten.

Ich verließ das Hotelzimmer so leise wie möglich und eilte den langen Gang hinunter. Während ich auf den Aufzug wartete, schaute ich immer wieder über meine Schulter. Erst als ich die Tür nach draußen aufstieß, bevor der Portier sie für mich hatte öffnen können, atmete ich erleichtert durch.

Ich wollte mir die Peinlichkeit ersparen, morgen früh von Miles weggeschickt zu werden. Wobei dieses Szenario noch das bessere war. Bei meiner momentanen Glückssträhne wäre ich aufgewacht und hätte festgestellt, dass Miles die Zeitung gelesen hatte und wusste, wer ich war.

Ich schüttelte mich bei dem Gedanken. Das Grandhotel, in dem er seine Suite hatte, war nicht weit von unserer Wohnung entfernt, sodass ich mir nicht die Mühe machte, ein Taxi zu rufen. Die Sonne ging bereits auf und ich musste unbedingt ein paar Stunden schlafen.

Fleur übernachtete sicher beim Bassisten von Ashmaker, der ihr momentaner Liebhaber war. Mit ein bisschen Glück bekam niemand mit, wie spät ich nach Hause kam.

Meine Hoffnung erstarb, als ich die Tür aufschloss und Royden mitten im Flur stand. Splitterfasernackt.

»Chloe?«, fragte er und kniff die Augen zusammen, um mich besser sehen zu können.

Ich wusste sofort, dass er high war. Mit einem Seufzen betrat ich die Wohnung und versuchte, nicht zu sehr auf seinen baumelnden Penis zu achten.

»Du bist gekommen, Chloe.«

»Ich bin es, Lucy. Ist alles in Ordnung?«

Royden drehte sich einmal um seine eigene Achse, bevor er unvermittelt innehielt. »Uh, uh, uh«, machte er und presste einen Finger vor seine Lippen. »Hörst du das? Was für ein Beat.« Er begann zu einer Melodie zu tanzen, die nur in seinem Kopf existierte, denn in der Wohnung war es mucksmäuschenstill.

Ich ging in die Küche, streifte die Heels von meinen Füßen und füllte ein großes Glas unter dem Wasserhahn. Royden war mir tanzenderweise gefolgt. Ich hielt das Glas an seine Lippen. »Trink bitte etwas.«

Er spitzte die Lippen, doch die Hälfte ging daneben. »Wie schön, dass du hier bist, Chloe.«

»Lucy. Ich bin Lucy, deine Mitbewohnerin.«

Royden nickte und starrte mich aus seinen untertellergroßen Pupillen an. Er legte seine Hände auf meine Hüften, weil ich offensichtlich auch tanzen sollte.

Ich war mir nicht sicher, ob ich ihn unter die Dusche stellen oder einen Krankenwagen rufen sollte. Da ich nicht wusste, was er genommen hatte, konnte ich nicht sagen, was das beste Gegenmittel war.

»Chloe«, verkündete er plötzlich mit großer Ernsthaftigkeit. »Chloe, ich liebe dich.« Seine Reaktionszeit war so stark verlangsamt, dass ich keine Mühe hatte, ihm auszuweichen, als er Anstalten machte, mich zu küssen.

»Okay, komm mit, Royden.« Ich bugsierte ihn zur Couch und drückte auf seine Schultern, bis er sich hingesetzt hatte. »Was hast du genommen? Koks? Gras? Molly?«

Mit einem jungenhaften Grinsen nickte er, was natürlich nicht sehr hilfreich war. »Du bist so gut zu mir, Chloe.«

Wer zum Teufel war Chloe?

»Möchtest du noch etwas trinken?«

Er schüttelte

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 23.01.2019
ISBN: 978-3-7438-9422-8

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