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Der Freundschaftsbund

Der Freundschaftsbund

 

9. Folge

 

 

Angstvoll schauten alle drei nach unten. Schnell drehten sich Faustus und Lukas um, so dass ihre Beine auf die andere Seite der Mauer hingen. Lukas presste Muschi fest an sich. Sie hatten kaum Platz zwischen den Glasscherben, die wahrscheinlich an dieser Stelle, wo sie saßen, ein anderer armer Flüchtender zerschlagen hatte.

Es war unheimlich anzusehen, wie die Rüsselspitze mit ihren zwei Löchern und ihrem „Finger“ über dem Mauerrand erschien und tastend entlang fuhr. Es fehlten aber mindestens 15 Zentimeter, um einen von ihnen fassen zu können. Auf der anderen Seite des Zauns sahen sie den Ochsen, der sich vergeblich bemühte, die Strohrollen hinaufzusteigen, aber immer wieder abrutschte. Von hier drohte keine Gefahr. Offensichtlich kam der Elefant aber auch nicht weiter, denn der Ochse lachte ihn aus:

„Ha ha ha, da fehlen wohl noch einige Zentimeter, auch wenn du dich an der Mauer aufrichtest, Mister Siebengescheit!“ Sie beobachteten, wie sich der Elefant abwandte und entfernte. Er rief dem Ochsen zu: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten! Ich hole mir jetzt mein Podest, dann kann ich sie pflücken wie reife Äpfel vom Apfelbaum.“

Faustus und Lukas sahen sich an und Lukas sprach aus, was Faustus sich dachte. „Die beiden da unten streiten und eifern, wie wir es getan

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 17.08.2016
ISBN: 978-3-7396-6955-7

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