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Wenn man aufhört zu Leben


von Carolyn Bischof




Ich bedanke mich bei Luisa Brecheler für die tolle Idee das ich dieses Buch schreiben soll .




Epilog :

Es ist lange her,dass ich mal wieder grüne Natur gesehen habe.Bei uns ist alles anders,als es mal war. Umweltkatastrophen haben unsere Heimat zerstört. Flutwellen eroberten Deutschlan,Turnados verwüsteten Asien,der Hotspot hat Afrika versinken lassen.Und bei uns,gab es Schneestürme und ganz Amerika ist nun eine weiße " Pracht".Wir leben in der neuen Eiszeit.Die Natur hat sich gerächt und unsere Welt zum Untergang verurteilt.Aber all das nur wegen uns Menschen.Als der Klimawandel begonn , kamm es in den Nachrichten und die ganze Welt wusste davon . Aber wir haben nichts gemacht,sondern noch mehr Häuser und Straßen gebaut ,mehr Autos und Kraftwerke die Smog verursachten und viel zu viel Bäume gefällt.Und nun ist alles anders . Millionen von Menschen mussten ihr Leben lassen und von uns allen wurde die Heimat zerstört.Wir haben aufgehört zu leben.Keiner hat noch Träume oder gar Hoffnung auf eine Besserung.Denn wir wissen genau das wir nichts tun können .Schicksal.Wir haben Mutter Erde zerstört und jetzt will sie uns loswerden damit wir nicht noch mehr Schaden anrichten können.Es gibt keine warmen Tage,keine Sonne und kaum noch Tiere mehr .Die Sonne ist von endlosen Wolken bedeckt und die meisten Tiere sind erfroren.Dadurch das wir kein Fleisch mehr essen können,ernähren wir uns auschließlich von Pflanzen und Obst,dass wir in Wintergärten ernten.Die meisten von uns verhungern weil wir zu wenig Eiweiß und Kalorien zu uns nehmen.Ich habe überlebt.Aber genaueres erzähle ich dir später.Unsere Fahrzeuge haben schwere Schneeketten als Reifen,die uns ermöglichen zum Supermarkt und zur Arbeit zu fahren.Um zu überleben müssen wir sowohl im Haus und draußen dicke Schneehosen,drei Winterjacken , fünf Paar Socken ,Handschuhe,dick gefütterte Mützen und zehn cm. dicke Stiefel tragen.Am Anfang war es schwer sich daran zu gewöhnen aber mittlerweile komme ich ganz gut damit zurecht.Einglück.Aber eine Sache macht mir am meisten Sorgen. Dass die Welt so wie wir sie kennen ,schon bald nicht mehr exestieren wird.


1 Kapitel

:

Ich will mich erst einmal genauer vorstellen .Also mein Name ist Linnea ( heist soviel wie die Zarte.Meine Eltern meinten ich war so klein und zerbrechlich das sie mir diesen Namen unbedingt geben wollten.)Ich bin Vierzehn Jahre alt und wurde ein Jahr vor den Verwüstungen geboren.Dass ich überlebt habe ist ein wahres Wunder.Niemand,nicht mal meine Eltern haben daran geglaubt,dass ich mich durchkämpfe.
Als ich zwei Jahre alt war haben die Katastrophen aufgehört und ich schlug mich durch.Da mein Vater ein Architekt ist hat er uns noch vor dem Einbruch des " Weltuntergangs" einen sechs Meter unter der Erde liegenden Bunker gebaut.Du fragst dich wahrscheinlich wie er das geschaft hat,aber wenn ich ehrlich bin,ich weiß es nicht.Naja wir verbrachten dort unten ein halbes Jahr,mit sehr wenig Essen und Trinken.Aber ich habe nicht aufgegeben und durch meinen Lebenswillen,bin ich nicht verdurstet oder verhungert.Obwohl ich es mir manchmal wünsche weil mein Leben ist schwer und meistens einsam.So ist das halt.Man kann sich auf nichts einstellen.
Als wir wiede an die Oberfläche gedrungen sind,haben wir fast einen Herzinfakt bekommen.Denn das was uns dort erwartete war wie ein Schlag ins Gesicht.Der eisige Wind schnitt sich wie scharfe Messer in unsere Haut und alle Haare an unserem Körper waren sofort eingefroren.Und ehe wir uns versahen,sind wir so schnell wie möglich wieder runter gerannt.
Eine neue Era hat begonnen.
Die Eiszeit.
Wir fragten uns wie wir überleben sollten,unsere Nahrung war fast aufgebraucht und dort unten wurde es immer kälter.
Nachdem wir weitere zwei Tage in unserem Bunker verbrachten,hörte ich ein Geräusch.
Es hörte sich an wie ein Hubschrauber.Aber kein normal weil das Summen der Propeller war ohrenbetäubend.
Meine Eltern rannten sofort hoch und sagten mir flüchtig :" Linnea ! Du musst hier bleiben,wir kommen gleich wieder.Wir wollen nachsehen was dort oben los ist." Ich hörte auf sie.
Bis sie meinen Namen geschrien haben :" Linnea ! Linnea ! Komm schnell hoch. Nimm dir deine Sachen und komm rauf."Also schnappte ich mir meinen Teddy,meine einzige Hose und rannte die großen Treppenstufen hinauf.
Ich stolperte ein paar mal,bis ich bei meinen Eltern war.
Ich war damals erst zwei aber ich kann mich an alles noch genau errinern.
Vor mir war ein riesiger Helikopter.
Ich habe so etwas noch nie gesehen.
Die Männer die am Steuer saßen, riefen zu uns : "Wir sind im Auftrag vom Präsidenten hier.Uns wurde gesagt,dass wir alle Überlebenden abholen und nach England bringen sollen,es ist dass einzige Land das keinen großen Schaden abbekommen hat."
Ein Leiter wurde runtergelassen und wir stiegen so schnell wie möglich rauf weil eine Minute länger in der Kälte,hätte ich nicht überlebt.
Als wir abhoben sah ich erst wie sehr Amerika zerstört war.
Unmengen von Schneebergen und Eis.
Ich dachte ich sehe den Nordpol.
Manchmal wünschte ich mir das alles nur ein fieser Albtraum ist auf dem ich gleich aufache aber jedes mal holte mich die Relität wieder ein.
Wir flogen über endloses Wasser,eigentlich die ganze Zeit des Fluges.
Bis mir meine Mutter eine Stelle zeigte,die mal Deutschland war aber da herrscht jetzt das Meer über das geschehen.
Nach ca. drei Stunden sind wir da.
Diese komischen Hytec Hubschrauber sind so schnell gewesen,dass man denkt man würde durch ein Portal fliegen,dass einen von einem zum nächsten Ort bringt.
Damals als noch alles gut war,hätten wir mindestens fünfzehn Stunden gebraucht.
Wir landeten auf einem großen Platz und weiß gekleidete Männer führten uns hinaus,in ein riesiges Gebäude.
Ich fragt die Männer mit meinen brüchigen Wörtert :"Was is das ?"Aber sie sagten nur in einer metallischen,genervten Stimme :"Tut uns Leid,wir dürfen niemandem eine Auskunft darüber geben."
Dachte ich mir schon.
Wir wurden in ein kleines Zimmer ohne Fenster geführt,wo gerade noch Platz für drei Personen war.Wir hatten ein kleines Badezimmer mit einer Toilette und einer kleinen Dusche.
"Wir bitten sie,sich jetzt zu waschen und die für sie vorgesehenen Kleidung anzuziehen."
Sie drückten uns graue,schlichte T-Shirts und Hosen in die Hand und jeder bekamm noch ein Paar Turnschuhe.
"Wir holen sie in genau zwanzig Minuten wieder ab,damit sie zu Abend essen können."
Wir duschten und und zogen unsere Sachen an.Genau pünktlich,klopfte es an unsere Tür und wir machten auf.Die Männer führten uns in einen großen Saal.Hier saßen noch mindestens dreihundert andere Überlebende an den Tischen.Sie sahen uns erstaunt an.Besonders mich.
Wir wurden einem Tisch zugewiesen und uns wurde jeweils ein Glas Wasser und einen Teller voll Kartoffelsuppe gebracht.
Meine Mama achtete immer sehr auf Tischmanieren und ich probierte wirklich langsam und ordentlich zu essen.Aber der Hunger packte mich und ich schling alles gierig in mich hinein.Meine Eltern taten es mir,trotz ihrer guten Vorsetze nach.
Als wir alle fertig waren,wurde uns gesagt wir sollen uns jetzt auf unsere Zimmer begeben und schlafen weil wir morgen früh aufstehen müssen.An eine Sache kann ich mich noch gut errinern,dass ich in der Nacht von Feldern und Wäldern geträumt habe.Ich habe mich in dem Traum umher rennen sehen.
Ich denke noch heute oft an diesen Traum den irgentwie fühle ich mich dann frei.
Am Morgen aßen wir in dem gleichen Saal wie am Tag zuvor Frühstück und wurden dann,jeder alleine in ein Krankenzimmer geführt.
Das letzte an das ich mich errinern kann ist,das mir drei Spritzen in die Adern gejagt wurde.
Danach war alles schwarz.
Wie als würde ich sterben,alles vergessen,an nichts denken.Einfach nicht mehr da sein.
Irgentwie gruselig wen ich es mir recht überlege.
Also ich meine schweren Augenlieder wieder öffnete,war ich von zehn,mit Stift und Zettel bewaffneten Ärzten umgeben.Sie stelleten mir Fragen,alle durcheinander.Ich verstand kein Wort.Das war anscheinend zu viel für mich.Denn ich wurde wieder bewusstlos.
Nach geschätzten fünfzehn Stunden wurde ich wieder wach und war alleine.Es war kaum Licht in meinem Zimmer.
Ich wartete daruaf das wieder eine Meute von Ärzten in meinen Raum rannten aber nichts der gleichen geschah.Sie haben wohl eingesehen das ich dazu nicht in der Lage war.
Also hatte ich genug Zeit zum Nachdenken.
Die erste Frage die ich mir stellte war : Wo sind meine Eltern ?
Aber ich bekamm keine Anwort,von wem den auch ? Es ist ja keiner hier.
Und zum erstenmal wünschte ich,ich wäre nicht alleine.Es fühlte sich irgentetwas falsch an.
Nachdem ich eine Weile an die Wand starte und überlegte,betrachte ich meinen Körper.
Er sah anders aus.Größer und schöner.
Aufeinmal hatte ich Angst.
Was haben die mit mir gemacht ?Warum sehe ich so anders aus ?
Ich konnte mich kaum noch an etwas errinern außer an meine Familie und die Zerstörungen.Es fühlte sich an als wurde mir mein Gedächtnis geklaut.Ich weiß nicht mal mehr wo ich bin.
Ich will das nicht .
Mein Kopf war schwer wie Blei und meine Muskeln schmerzten,wie als hätte mich jemand zusammen geschlagen.Ich konnte mich nicht bewegen,als wäre ich angeklebt.
Ich wollte schreien,weg rennen,weg von all dem.Aber was ich auch probierte es ging nicht.
Nach einigen Stunden der Qual,kamm eine Krankenschwester in den kleinen Raum,der sich zu der Zeit mein Zuhause nennte."Hallo"sagte sie mit beruhigender Stimme zu mir.
Ich konnte ja nichts sagen also blinzelte ich sie an."Du kannst also noch nicht reden.Richtig?"
Ich nickte leicht."Das geht bald wieder weg.Ich schätze in zwei Tagen ist alles wieder gut "sagte sie zu mir.
Ich probiere ihr zu zulächeln aber es ging nicht.Meine Musklen waren total versteift.
Bevor sie ging sagte sie zu mir : "Schlafe ein bisschen.Es wird die gut tun."
Dann war es in meinem Zimmer wieder ruhig.
Ich probierte zu schlafen aber was ich auch tat es ging nicht.Ich dachte an meine Heimat und an meine Eltern.
Leben sie überhaupt noch ?
Gibt es Amerika noch ?
Wieso war ich bewusstlos ?
Alles unbeantwortete Fragen,die mich quälten.
Aber irgentwann schlief ich doch ein.
Wahrscheinlich habe ich zwei Tage geschlafen,denn ich kann mich wieder bewegen,ohne das jeder Muskel schmerzt.
Als ich mich in meinem Zimmer mal etwas genauer umsah,bemerkte ich das neben mir eine großen Fernbedinung lag.
Ich nahm sie in die Hand und betrachtete sie genauer.Es waren ca. 10 Knöpfe,unter denen verschiedene Wörter standen z.B. Esse,Ärztin,Trinken,Anziehsachen....
Ich probiere sie gleich mal aus und drückte auf den Knopf : Essen.
Kaum drei Sekunden vergingen und schon kamm eine Kelnerin und brachte mir Hühnerbrühe, mit einwenig Gemüse.
Sie stellte es auf den Tisch und nickt mir zu.
Ich nahm den Teller und aß langsam weil ich das Gefühl hatte,dass es jeden Moment wieder hoc kommen könnte.
Aber einglück blieb ich verschont.
Nach einiger Zeit kamm eine die Krankienschwester wieder zu mir und fragte:"Wie geht es dir ?"
"Besser."sagte ich.
" Das freut mich."sagte sie.
Nach einigen Minuten der Stille,brach ich sie und fragt flüsternd: " Wo sind meine Eltern ?"
Sie sagte nichts und aufeinmal hatte ich panische Angst.
"Nun ja.Sie liegen beide neben an."sagte sie dann.
" Geht es ihnen gut ?"fragte ich misstrauisch.
"Ja"sagte sie.
Ich wurde schon einwenig ruhiger und zwang mich,sie nicht mit all denn unbeantworteten Fragen zu überrumpeln.
Aber es geling mir nicht wirklich,also fragte ich sie :"Wie lange war ich bewusstlos?"
Sie guckte mich an.Bei ihrem eisigen Blick lief er mir eiskalt den Rücken hinunter.
"Ich weiß nicht ob es gut ist wen ich es dir sage."
"Warum soll es den nicht gut sein ?"fragte ich skeptisch.
"Weil es sehr lange war."
"Ach,mehr als ein Jahr doch sicher nicht." sagte ich ginsend.
Doch das lachen verging mir wieder als ich ihren Blick sah.
"Du willst es also wirklich wissen ?"
"Ja!"sagte ich einwenig genervt.
"12 Jahre."stotterte sie hervor.
Das konnte doch wohl nicht war sein,dachte ich.
Da hatten mir diese dummen Ärzte 12 Jahre meines Lebens geklaut.
Mein Kopf wurde heiß und mir liefen Tränen über die Wange.
"Aber warum ?"flüsterte ich.
Sie wusste anscheinend nicht wie sie es mir schonend bei bringen konnte,denn sie brach kein Wort herraus.
"Weil....Weil...."stotterte sie.
" Was weil ?" sagte ich etwas lauter.
"Weil wir für jeden Überlebenden Häuser gebaut haben und in einer Fabrik dicke Sachen hergestellt haben.Damit ihr wieder normal leben könnt."sagte sie leicht ängstlich.
"Normal?"schrie ich empört.
"Es wird nie mehr auch nur Ansatzsweise irgentwas normal sein!"schrie ich weinend.
Die Ärztin hat anscheinend nicht damit gerechnet das ich so ausraste weil ihre Pupillen weiteten sich und sie wurde blass im Gesicht.Fast schon weiß.
"Da hast du Recht aber...aber...."sagte sie.
Ich beruhigte mich wieder und sagte :"Es gibt kein Aber richtig? "
"Nein"sagte sie traurig.
"Darf ich zu meinen Eltern ?"
"Ich glaube nicht.Du bist noch zu schwach.Vieleicht morgen."
Was ? Habe ich da gerade richtig gehört ? Zu schwach?
Das ich nicht lachte.Ich bin topfit gewesen.
Was hatte diese dumme Frau den zu sagen ?
Sie hatte doch keine Ahnung,dachte ich mir.
"Gehen sie bitte.Ich möchte alleine sein."sagte ich auffordernt.
"Ja."sagte sie und ging.
Als sie weg war,fühlte ich mich einsam.Irgentwie so klein und zerbrechlich.
Wenn mich jetzt einer umbringen wollen würde,hätte ich null Chancen.
Mir wurde schwindelig und ich wurde wieder bewusstlos.
An mehr kann ich mich nicht errinern,außer das ich in einem anderem Zimmer wieder aufgewacht bin.
War das vieleicht alles nur ein Traum ?
Ich sprang aus dem Bett und rannte ans Fenster.Doch leider schien alles so gewesen zu sein.Denn draußen waren immer noch riesige Schneeberge und ewiges Eis.
Nachdem ich eine Weile nur rauß starte,viel mir etwas ein.Mama und Papa.
Ich rief ihre Namen und ging in jeden Raum,doch es kamm nichts.
Ich fing an zu weinen und brach zusammen.Ich lag zusammen gekauert dort,bis ich Rufe hörte,sie kammen von unten.Jemand rief meinen Namen."Liennea,Linnea."
Als ich aufsah guckten mir vier aufgeregt Augen entgegen.Meine Eltern.
Ich sprang auf und viel ihnen um die Arme.
Wir weinten und umarmten uns.
Dann erzählten sie mir was alles passiert ist.
Das wir in unser neues Zuhause geflogen worden sind und das sie nur so darauf warteten,dass ich aufwache.
Naja das war ich ja dann auch.

Impressum

Tag der Veröffentlichung: 23.03.2012

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