Cover

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Herr Albarich 3.0

 

Milly B.

 

09.03.2021

 

***

Herr Albarich ist verfressen.

Er lässt seine Finger nicht einmal von den Wecken

für den Kirchenchor.

Seine Frau, die Hilde, ist davon gar nicht begeistert.

 

***

 

Das Gedicht ist auch in meinem Sammelband

Gedichte

oder auf meiner Webseite

zu finden.

 

***

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

 

Eure Milly

Herr Albarich 3.0

Der gute Herr Albarich

leise die Treppe hinunterschlich.

Sein Ziel war das Gewölbe,

wo seine Frau, die Hilde

tat gut verstecken

Bäcker Heinrichs leckere Wecken.

 

Doch muss er geben Acht.

Die Hilde ist immer auf der Wacht.

Die Wecken waren für den Kirchenchor,

dem Albarich klingelt schon jetzt das Ohr.

 

So flattert ihm aufgeregt das Herz,

nein, das ist wahrlich kein Scherz.

Frau Albarich verstand keinen Spaß,

wenn er heimlich die leckeren Wecken fraß.

 

Sollte sie ihn dabei entdecken,

gäbe es für ihn großen Schrecken.

Ihr Stecken täte tanzen,

auf Albarichs feisten Ranzen.

Da hilft kein Weh und kein Ach,

es gibt daraufhin nur argen Krach.

 

Am Vormittag der Herr Albarich

sich mit Vorfreude übers Bäuchlein strich,

als er sah wie seine Frau,

in Richtung Bäcker Heinrich verließ den heimischen Bau.

 

Es war so gegen 11 Uhr,

da folgt er heimlich ihrer Spur.

Sah sie die leckeren Wecken

ganz hinten im Regale verstecken.

 

Auch dort er sie dann fand,

gierig greift er schon zu mit der Hand.

Doch seine Frau bereits böse keift,

wehe dir, wenn du dich daran vergreifst.

 

Während Herr Albarich grimmig seiner Wege ging,

sein Magen zu knurren anfing.

So dacht er sich aus einen Streich,

ein fieses Grinsen umschmeichelt seinen Mund sogleich.

Warte nur, du zänkisches Weib,

die Wecken landen doch in meinem Leib.

 

© Milly B. / 09.03.2021

Impressum

Texte: Milly B.
Bildmaterialien: www.pixabay.com / Jo-B
Cover: Milly B.
Tag der Veröffentlichung: 10.03.2021

Alle Rechte vorbehalten

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