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Das Buch

 

 

 

Auf der Alm,

da ist der Teufel los

 

 

Erotikgeschichte

 

 

Text: © Sandy Reneé 

Cover: pixabay.com

Covergestaltung: Sandy Reneé

 

Erstveröffentlichung 2012

 

Vorwort

Anke und Christian machen zum ersten Mal Urlaub auf einem Bauernhof in den Alpen. Anke, die ein Leben in dörflicher Gegend gewohnt ist und auch liebt, ist Feuer und Flamme. Doch Christian, ihr Mann hält gar nichts davon und hat deshalb nur miese Laune.

Anke gelingt es, ihn zu überzeugen. Es entsteht ein schöner Urlaub, den beide genießen. Sie erleben zusammen lustige, aber auch geile Abenteuer. Sie verlustieren sich im Heustadel, allerdings nicht miteinander, sondern jeder mit einem anderen. Auch die Kuhweide wird nicht verschont, ganz zu schweigen ihr Bett und die Scheune. Sogar der alte Huber-Bauer kommt auf seine Kosten und erlebt einen zweiten Frühling.

Kapitel 1 - Streitende Paare sollte man sich streiten lassen

„Schon wieder aufstehen“, seufzte Anke und streckte sich wohlig in ihrem gemütlichen Bett. Gerade eben war sie aufgewacht, zu einer eigentlich ungewohnt frühen Zeit, ohne dass ein Wecker sie aus dem Schlaf rütteln musste. Doch dann fiel ihr ein, dass sie heute ja gar nicht zur Arbeit musste, denn heute begann endlich der lang ersehnte Urlaub.

„Hey Schatz, wach auf“, flüsterte sie ins Ohr ihres Mannes Christian, der immer noch tief schlummernd in den Federn lag. Dabei rüttelte sie ihn leicht an der Schulter.

„Hmm“, kam von dem Schlafenden nur. Er drehte sich um und zog sich die Decke wieder über den Kopf.

„Komm, aufstehen. Wir wollen heute doch in Urlaub fahren“, ließ Anke sich nicht davon abbringen, ihren Mann wach zu bekommen. Wieder kam von ihm nur ein Grummeln.

„Ich bin aber noch müde“, motzte Christian, nun halbwegs wach. Mit verschlafen blickenden Augen sah er sie an. Doch er dachte noch nicht daran, aufzustehen. So richtig Lust auf diesen Urlaub hatte er auch nicht. Allerdings hatte sich seine Frau mit ihrer Idee, dieses Jahr Ferien auf einem Bauernhof zu machen, durchgesetzt. Er wäre viel lieber in ein schönes Luxushotel gefahren und  hätte sich dort von früh bis spät angenehm bedienen lassen. Doch dieses mal musste er in den sauren Apfel beißen und auf Ankes Wunsch eingehen. Irgendwie hatte er das im Gespür.

„Nix da, raus aus den Federn“, stichelte Anke weiter, „komm schon.“

„Hmm“, kam es noch einmal schlaftrunken von Christian. Doch Anke ließ nicht locker, bis er endlich aufstand. „Du kannst einen heute ganz schön nerven“, grummelte er auf dem Weg ins Bad weiter. Er wusste, heute muss er zuerst dorthin. Anke brauchte  morgens immer viel zu lange und er war meist zu ungeduldig, um warten zu können.

Doch heute war es irgendwie anders. Anke huschte ihm gleich hinterher. Drängelnd versuchte sie, vor ihm ins Bad zu gelangen. Wahrscheinlich hatte sie es eilig.

 

„Da hätte ich auch weiter schlafen können, wenn du zuerst rein willst“, murrte er wieder und ließ seiner Frau den Vorrang.

„Wir müssen nachher gleich losfahren, wenn wir rechtzeitig bei den Hubers ankommen wollen. Sie erwarten uns nach dem Mittag“,  rief Anke ihrem Mann noch zu  bevor sie mit ihrer Morgentoilette begann. Ihrem Mann zuliebe beeilte sie sich sogar damit. Wusste sie doch, er mochte es nicht, wenn sie morgens zu lange im Bad verbrachte. Allerdings war es heute nicht unbedingt notwendig, sich aufwendig zu schminken und zurecht zu machen. So trug sie nur die obligatorische Gesichtspflege auf und kämmte sich die Haare, die sie dann zu einem einfachen Pferdeschwanz zusammenband.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und nachdem  sie den Abwasch erledigt hatte, ging es los. Ihr Gepäck hatten sie schon am Abend im Auto verstaut. So mussten sie nur noch ihre Wegzehrung mitnehmen.

Die Fahrt ging von München aus immer in Richtung Passau. Schnell war die Grenze nach Österreich erreicht. Weiter ging die Fahrt in Richtung Alpen, die sich wie Riesen vor ihnen aufbauten.

Leise vor sich hin singend, genoss Anke die Fahrt. Christian konnte über so viel Lebensfreude seiner Frau nur staunen. Okay, er freute sich nun doch auf den gemeinsamen Jahresurlaub. Nur, dass sie den diesmal unbedingt auf einem Bauernhof verbringen und dabei sogar noch dem Bauern bei der Arbeit helfen wollte, das verstand Christian ganz und gar nicht. Er selbst war mitten in München groß geworden. Wenn er nicht von der Allgemeinbildung her wüsste, dass Kühe schwarz-weiß, braun oder ganz schwarz sind, würde er glauben, sie wären immer lila wie die Milka-Kuh und würden Schokomilch geben. Werbefernsehen bildet halt. Doch Anke war in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen und sehnte sich immer wieder nach einem beschaulich, ruhigen Dorfleben.

Inzwischen näherten sich die beiden ihrem Ziel. Anke schaute interessiert aus dem Fenster. Ab und an entfuhren ihr begeisterte Rufe, wie schön doch die Landschaft wäre. Kurz vor dem Ziel wollte sie sogar noch anhalten und den Ausblick bestaunen. Sich streckend und die Arme ausbreitend, stand sie dabei auf dem Parkplatz und sog die würzige Landluft tief ein.

„Wie früher zu Hause“, rief sie und hüpfte wie ein junges Reh über den Platz.

 

Etwa eine Stunde später rollte ihr Auto auf den Hof des Bauern Huber. Ein hübscher Vorgarten war von einem kleinen Zaun umrandet, an dem gepflegte Rosensträucher standen. Sogar ein Beet mit Küchenkräutern gab es, in dem eine ältere Frau Unkraut jätete. Die schaute fragend auf, als ein fremder Wagen auf das Grundstück fuhr. Dennoch kam sie den beiden Insassen freundlich lächelnd entgegen, um sie zu begrüßen.

„Werden sie erwartet?“, fragte Hulda, nachdem sie sich als Magd vorgestellt hatte.

„Ach, der Bauer ist noch oben auf der Alm“, antwortete sie, als Anke nach dem Hausherrn fragte. „Ich kann ihn holen lassen. Aber seine Frau, die Martha Huber, die ist im Haus. Sie kümmert sich im Allgemeinen um die Gäste des Hauses.“

„Ja, wenn die Bäuerin da ist, genügt das“, erwiderte Anke. „Wenn sie nichts dagegen haben, gehen wir nun zu ihr und melden uns an.“

„Ich begleite sie gerne“, sagte Hulda und lief neugierig neben den Neuankömmlingen her. „Bäuerin, die Gäste sind angekommen“, rief sie in die Küche hinein, als sie ins Haus traten.

„Was schreist du so?“, kam die Hausherrin ungehalten den Kochlöffel schwingend aus der Küche. „Ach, die Gäste, ja. Aber deshalb musst du nicht so laut schreien. Man könnte ja denken, ich wäre schwerhörig. Ich bin zwar alt, aber nicht an so etwas leidend.“

 

Nachdem Anke und Christian einige Erläuterungen zum Urlaub auf dem Bauernhof von der Bäuerin bekommen hatten, konnten sie ihr Quartier beziehen. Als Christian bemerkte, wo sie schlafen sollten, wollte er protestieren, doch Anke hielt ihn zurück. Sie fand die kleine Stube, die als Gästezimmer hergerichtet war, recht bequem. Sofort fühlte sie sich wie zu Hause.

„Sind noch weitere Gäste da?“, fragte sie die Bäuerin.

„Morgen kommt noch ein Pärchen an und nächste Woche ebenfalls“, gab die redselig Auskunft. „Ich hoffe, sie vertragen sich mit denen, das sind nämlich alles Leute, die jünger sind als sie.“

„Ach, das wird schon gehen“, lachte Anke, „nicht wahr, Christian?“, stupste sie ihren Mann an.

„Wie, was?“, fragte der erschrocken. Er hatte wie immer, wenn ihm etwas nicht passte, nicht zugehört. Währenddessen sehnte er sich nach einem Urlaub in Luxus mit allen Drum und Dran und nicht in so einer  alten Hütte wie hier.

„Ich lasse sie dann mal alleine, damit sie sich ein wenig einrichten können“, meinte die Huber-Bäuerin. „In einer Stunde gibt es Vesper. Ach ja, das Gepäck bringt nachher Alfons hinauf.“ Damit verließ sie leicht schlurfend den Raum.

Kaum war die Gastgeberin aus dem Zimmer, baute sich Anke vor Christian auf, entrüstet die Hände in den Hüften abstützend.

„Sag mal, du alter Griesgram. Das ist ja einfach fürchterlich mit dir. Du ziehst hier ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter“, polterte sie aufgebracht los. „Wenn das nicht besser wird mit dir, kann das ja ein schöner Urlaub werden!“

„Aber…“, begann Christian sich zu verteidigen. Weiter kam er nicht, denn seine Frau schnitt ihm einfach das Wort ab.

„Nichts aber. Schau dich mal selbst an. Du benimmst dich wie ein kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Die ganzen letzten Jahre bin ich ohne zu murren in deine langweiligen Spießerurlaube in Luxushotels mitgefahren. Da kannst du dich auch einmal zusammenreißen und mir diesen einen Urlaub hier gönnen. Eines kannst du wissen! Das hier wird auf alle Fälle interessanter werden, als diese Scheißurlaube, die du bisher immer geplant hast.“  Anke ließ jetzt ihre ganze Wut hinaus. Hätte sie das nicht getan, wäre sie bestimmt geplatzt.

„Ich wusste ja gar nicht, dass dir die Urlaube in den Hotels nicht zusagen. Ich hätte doch schon ganz woanders hin gebucht, wenn ich das gewusst hätte.“

„Nun weißt du es! Du hast mich ja auch nie gefragt, wo ich gerne mal hin will, sondern hast immer einfach nur gebucht und ich musste zu allem Ja und Amen sagen. Ich bin froh, diesmal meinen Willen durchgesetzt zu haben“, meckerte Anke immer noch erbost. „Dieser Urlaub hier wird der schönste werden, den ich je hatte. Damit ist für mich die Diskussion beendet“, bestimmte sie einfach.

Nach einem Blick auf die Uhr erkannte sie jedoch, Schimpfen war jetzt unpraktisch; die Vesperzeit war heran. Sie mussten nach unten in die große Gemeinschaftsküche, wo garantiert schon auf sie gewartet wurde. Auspacken konnten sie eh noch nicht, da Alfons ihre Koffer noch nicht gebracht hatte. Sich häuslich einrichten konnten sie später auch noch.

Kapitel 2 - Baggern kann doch so schön sein

Anke klopfte höflich an die Küchentür, ehe sie diese öffnete und eintrat. Mitten in der Küche stand ein riesiger Holztisch, an dem schon die Bäuerin, Hulda und ein ihr noch unbekannter Mann saßen.

„Mahlzeit alle zusammen“, grüßte die junge Frau höflich, worauf der Unbekannte sogar aufstand und sich als Alfons vorstellte. Er wäre der Mann für Alles, erklärte er ihr kurz und bot ihr den leeren Platz neben sich an.

„Ich bin die Anke und das ist mein eigentlich netter Mann Christian“, stellte sie sich nun selbst vor. „Auf Christians derzeitige Laune müsst ihr nicht groß achten, er  tut heute etwas missgelaunt“, hängte sie noch hinten dran, ehe sie sich neben Alfons setzte.

Christian allerdings stand nur mitten in der Küche etwas verlassen herum. Es war ihm mehr als peinlich, dass seine Frau ihn als missgelaunt gegenüber den anderen bezeichnet hatte. Ein wenig Höflichkeit kannte er allerdings doch, denn er gab dem auch ihm fremden Alfons zur Begrüßung einfach die Hand, ehe auch er sich neben Anke an den Tisch setzte. Nur dort war noch ein Platz mit einem Gedeck frei.

„Ach ja, was ich noch sagen wollte,  der Huber-Bauer kommt erst heute Abend von der Alm runter“, erklärte Martha das Fehlen ihres Mannes.

 

Auf dem Tisch standen für jeden Kaffeetasse und Teller. In der Mitte thronte ein riesiger Laib Brot, daneben Butter, Salz und andere Leckereien, die die Vorratskammer hergab. Alfons erbot sich, für jeden eine dicke Scheibe abzuschneiden. Anke griff sich eines der Brote und schmierte sich reichlich von der Butter darauf. Noch ein wenig Salz und fertig war die herzhafte Brotzeit. Genüsslich biss sie hinein.

„Hm“, murmelte sie, „wie früher als Kind bei meinen Großeltern, lecker.“

Die Bäuerin lächelte darüber nur. Bei der jungen Frau hatte sie gleich bei deren Ankunft auf dem Hof ein gutes Gefühl. In den zwei Wochen Urlaub, die sie hier verbringen wollte, wäre sie bestimmt eine gute Hilfe auf dem Hof. Doch ihr Mann Christian bereitete ihr Sorgen. Er sah eher unglücklich aus, als würde er nicht hierher gehören. Sie versuchte, ein Gespräch mit ihm zu beginnen, allerdings er blockte nur ab und sprach kein Wort.

Nach der Vesper fragte Anke, ob Alfons ihr nun das Gepäck auf das Zimmer bringen würde, was er auch gerne tat. Danach bot er an, ihr und Christian ein wenig den Hof und die Gegend zu zeigen. Bis er die Tiere füttern müsste, hätte er noch etwas Zeit.

Anke konnte sich schon denken, warum er sie herumführen wollte. Hatte sie bei der Vesper doch schon bemerkt, wie Alfons ihr ziemlich eindeutige Blicke zuwarf.

Gemeinsam schlenderten sie nun über den Hof. Die Stallungen waren um diese Jahreszeit allerdings fast leer. Die Kühe blieben den ganzen Sommer über auf der Alm. Nur ein paar Pferde, die zur Arbeit auf dem Hof gebraucht wurden, standen gelangweilt in dem großen, weiträumigen Stall. Neugierig steckten sie ihre Köpfe aus den Boxen, als die drei Personen den Stall betraten. Anke konnte es nicht lassen und musste gleich dem ersten Pferd über die weichen Nüstern streicheln. Sie fühlte sich wohl, die Atmosphäre hier erinnerte sie an ihre Kindheit.

Christian allerdings blieb am Eingang stehen. Angewidert hielt er sich die Nase zu. „Was ist das für ein Gestank hier“, leise vor sich hinmurmelnd.

Doch Anke hatte es trotzdem gehört. Alfons hatte zum Glück nichts mitbekommen. So ging sie zu ihrem Mann und zog ihn mit sich nach draußen.

„Hast du sie nicht alle!“, fuhr sie ihn an, „reiß dich gefälligst zusammen.“

Irgendwie hatte Anke inzwischen genug von Christians mieser Laune. Auf keinen Fall wollte sie sich den Urlaub von ihm verderben lassen. Grimmig schaute sie ihn an. „Mach doch was du willst. Ich hab die Nase voll von dir. Entweder du machst mit oder du lässt es sein“, fauchte sie ihn an.

„Anke, bitte“, bettelte darauf Christian, „lass mir doch ein wenig Zeit, mich einzugewöhnen.“

„Wie viel Zeit soll ich dir denn noch lassen? Seit wir zu Hause losgefahren sind, motzt und meckerst du rum. Nichts gefällt dir. Dabei hast du noch nicht mal alles gesehen.“

Sie drehte sich einfach um und ließ Christian einfach stehen.

Alfons, der die letzten Worte mitbekommen hatte, kam auf sie zu. „Was hat denn dein Mann?“, fragte er sie.

„Ach, der hat nur schlechte Laune und ist mehr als mies drauf. Am besten lasse ich diesen Muffel einfach hier stehen. Der kann mich mal kreuzweise am … ach, vergiss es!“, antwortete sie erbost über das Benehmen ihres Mannes. „Komm, zeig mir lieber den Rest des Anwesens“, bat sie Alfons.

Der ging Ankes Bitte natürlich gerne nach. Nebeneinander gingen sie über den Hof, wo Alfons hier und da etwas erklärte. Sogar den Geräteschuppen zeigte er ihr, wo ein hoher Heuwagen ihr Interesse erweckte.

„Wird der um die Zeit nicht gebraucht?“, fragte sie Alfons.

„Ja, schon. Leider ist er defekt. Wir mussten uns einen vom Nachbarn ausborgen, um das Heu einfahren zu können. Zum Glück haben wir das vor dem letzten Regen noch rechtzeitig geschafft“, erklärte ihr Alfons.

„Sag mal, du hast mich vorhin so komisch angeschaut“, begann Anke auf einmal, „hab ich irgendwas an mir?“

Alfons errötete wie ein Schuljunge. Peinlich berührt zeichnete er mit seiner Schuhspitze Kreise in den Staub.

„Nun sag schon“, drängte ihn Anke zu einer Antwort.

„Na ja“, erwiderte Alfons fast schüchtern, „es ist schon so, dass du mir sehr gefällst und ich gerne mal mit dir schnackseln würde.“

Nun war es an Anke, rot zu werden.

„Na du gehst aber ran“, lachte sie aber doch auf. „Aber ich bin verheiratet. Ich glaube, da gehört sich so was nicht.“ So ganz wollte sie ihm allerdings keine Abfuhr geben. „Aber mal ein Busserl kannst du schon von mir bekommen“, was sie natürlich gleich in die Tat umsetzte.

Alfons freute sich ungemein, von seiner neuen Angebeteten ein Busserl zu bekommen. Er zog sie sogleich an sich und nahm sie in den Arm. Kräftig umschlang er sie, als würde sie wieder ausreißen wollen.

Doch Anke dachte nicht daran, wegzurennen. Vielmehr wollte sie mit Alfons bis zum Umfallen knutschen. Sie bot ihm ihre Lippen zum Kuss an.

Vorsichtig, als wäre sie aus Glas, senkte Alfons seinen Kopf in Ankes Richtung. Ihre Lippen trafen sich. Erst so, als würden sie probieren wollen, wie der andere schmeckt, dann immer heftiger. Ankes Herz hüpfte aufgeregt in ihrer Brust – bei Alfons allerdings hüpfte etwas ganz anderes.

Breit grinsend ließ Alfons endlich Anke los.

„Na, na, na“, flüsterte diese plötzlich, „was haben wir denn da?“

Sie griff beherzt zu und fand auch das vor, was sie bei der Umarmung schon vermutete – Alfons Gemächt in voller Pracht. Nun grinste sie noch mehr als Alfons vorher. Das, was sie da in ihrer Hand fühlte, gefiel ihr ungemein.

„Da siehst du, was du mit mir angestellt hast“, sagte Alfons und schaute Anke dabei recht seltsam an. Dabei trat er unruhig von einem Bein auf das andere. Ankes Hand an seinem Schwanz beunruhigte ihn allerdings noch mehr. Ihm war es, als würde  sein Lümmel gleich aus der Hose schnellen und Anke anspringen wollen. Alfons hatte schon lange Zeit keine Frau mehr gehabt. Seit sein Eheweib vor einem Jahr von ihm gegangen war, lebte er allein in seinem Stübchen, das ihm die Bäuerin zur Verfügung gestellt hatte. Frauen waren hier oben Mangelware. Es gab zwar zwei auf dem Anwesen, doch die Bäuerin war tabu und Hulda war ihm viel zu alt. Seit kurzem allerdings war er frohen Mutes, als ihm eröffnet wurde, ab diesem Jahr würden ab und an mal Gäste da sein, die hier Urlaub auf einem Bauernhof machen wollten. Alfons erhoffte sich unter den Gästen auch weibliche Wesen, die er bezirzen könnte.

„Aber was reden wir hier lange herum“, meinte Alfons weiter. „Lieber will ich dich küssen“, was er auch sofort tat, seiner Notlüge jedoch voll bewusst.

Wieder vereinten sich ihre Lippen zu einem innigen Kuss, den Anke sehr wohl genoss. Ganz nah schmiegte sie sich an den älteren Mann, so konnte sie auch seinen Harten an ihrem Schoß spüren. Dieses steife Ding machte sie ganz wuschig,  wenn sie es auch nicht zugeben wollte.

Küssen, okay, das war für sie kein Ehebruch, doch mit einem anderen Mann als mit ihrem eigenen ins Bett zu hüpfen schon. Noch wollte sie es nicht wagen. Oder doch? Das kleine Teufelchen in ihr redete mit flinker Zunge auf sie ein, sie solle es doch einfach einmal tun. Inzwischen war ihr Slip schon feucht geworden. Auch das anfänglich in ihr vorhandene klamme Gefühl war auf einmal verschwunden und wurde durch ein geiles Verlangen ersetzt.

Eng aneinander geklammert standen die beiden nun mitten im Geräteschuppen und ließen sich nicht los.

„Wolltest du mir nicht noch die Scheune zeigen, wo das Stroh und das Heu für den Winter eingelagert wird?“, fragte Anke irgendwie in verlangendem Ton zwischen zwei Küssen.

Alfons ließ sie überrascht los und schaute sie freudig an. „Ja, natürlich, gerne. Komm“, antwortete er ahnend, was sie wollte und zog sie mit sich fort an diesen besagten Ort.

Kapitel 3 - Anke will es wirklich wissen

„Komm, leise“, flüsterte Alfons, als er sich mit Anke zusammen heimlich in die Scheune schlich. Auf keinen Fall wollte er gesehen werden.

Anke schlich hinterher. Das große Scheunentor musste zum Glück nicht geöffnet werden, um hinein zu gelangen. Eine kleine Seitentür erleichterte den Zugang zum Objekt.

Erstaunt sah sich Anke um. Riesige Türme von Strohballen türmten sich an den Seiten auf. Fast bis zur Decke reichten sie. Weiter hinten war Heu aufgestapelt.

„Hier entlang“, drängelte Anton ein wenig. Er konnte es kaum erwarten, Anke endlich in seinen Armen zu halten und sie … weiter konnte er noch nicht denken, zu sehr regte es ihn auf. Sein Lümmel spielte bereits verrückt. Alfons konnte nur hoffen, er würde auch lange genug durchhalten.

„Du kannst es wohl nicht erwarten?“, grinste Anke verschmitzt. Lächelnd schaute sie Alfons an. Ja, er war schon ein Mann, der ihr auch gefallen konnte. So ganz anders als ihr Christian, der im Laufe der Jahre zu einer Memme mutiert war. Warum sie gerade jetzt an ihn denken musste, war ihr schleierhaft. Schnell schob sie diese unnützen Gedanken beiseite. Nein, ein schlechtes Gewissen hatte sie auf keinen Fall, eines einreden wollte sie sich nun auch nicht. Ihr Mann war selbst dran schuld, dass sie ihn einfach hatte stehen lassen. Was er jetzt tat, war ihr mehr als egal. Im Moment zählte nur das Jetzt und das war gerade Alfons, der sich an ihren Blusenknöpfen zu schaffen machte.

„Gehen wir lieber etwas weiter nach hinten“, wehrte Anke ihn ab. „Hier vorne kann uns ja gleich jeder sehen, der hier herein kommt.“ Sie zog Alfons an der Hand weiter in die Scheune hinein. „Hier ist es gut“, flüsterte sie. Das Heu lud ein, sich hineinzuwühlen und da schlimme Dinge zu tun, was die beiden offensichtlich auch vorhatten.

Schnell waren sie aus ihren Kleidern geschlüpft. Alfons bestaunte Ankes frauliche Figur mit den ausladenden Hüften und den nicht zu großen Brüsten. Gebärfreudiges Becken, waren seine Gedanken dazu, die er allerdings nicht aussprach. Er wusste gut genug, eine Frau möchte nicht unbedingt auf Dinge aufmerksam gemacht werden, die sie an sich selbst nicht leiden könnten. Das hatte ihm sein leider verstorbenes Eheweib oft genug eingebläut.

 

Auch Anke beschaute sich den nackten Alfons von oben bis unten an. Sein Schwanz stand wie eine Eins von ihm ab. Dicke Adern zeichneten sich unter dessen Haut ab und der Kopf schaute unter der Vorhaut heraus. Große, fast fleischig wirkende Hoden hingen zwischen seinen Schenkeln.

„Darf ich?“, fragte sie, als sie an Alfons herantrat.

„Was?“, reagierte Alfons grinsend mit einer Gegenfrage.

„Dich da anfassen“, sagte sie und zeigte auf das ausgefahrene Liebesgerät.

„Tu dir keinen Zwang an“, meinte Alfons daraufhin, über das ganze Gesicht feixend. Erwartungsvoll streckte er seinen Unterkörper ein wenig vor und erwartete Ankes weiche Hand an seinem Gemächt.

„Arrrrgh“, grunzte er erregt auf, als sie sich eine warme Hand um seinen Schaft legte. „Sei vorsichtig“, warnte er noch, „ich habe lange keine Frau gehabt.“

Anke lächelte dazu nur, sagte aber nichts. Vorsichtig bewegte sie ihre Hand am Schaft des so anziehenden Stieles auf und ab, wobei sie die Vorhaut jedes Mal über die Eichel zog. Plötzlich und ohne Vorwarnung bückte sie sich und nahm seinen Lümmel zwischen die Lippen.

Alfons war auf solch einen Angriff nicht vorbereitet. Völlig unerwartet verspürte er frauliche Lippen an seinem besten Stück. Vor Schreck spritzte er ab, was Anke erschrocken, aber mit einiger Fassung ertrug.

„Scheiße“, beschimpfte sich Alfons selbst, „das wollte ich nicht“, versuchte er seinen Ausrutscher zu entschuldigen.

„Das macht doch nichts“, antwortete die Täterin und wischte sich sein Sperma von der Wange,. „das war von mir sogar gewollt.“ Dabei verzog sich ihr Gesicht lustvoll dämonisch.

„Warum das denn?“, verstand das Opfer gar nichts. „Nun musst du ihn wieder in Form bringen. Schau dir doch mal diese jämmerliche Ding an“, dabei zeigte er auf sein bereits geschrumpftes Teil, das ihm nun zwischen den Beinen hing. Nichts erinnerte mehr an den eben noch so stolzen Krieger von vorhin.

„Ganz einfach“, erklärte die angewärmte Anke,. „dafür kannst du nachher länger und ich habe mehr davon, wenn wir zur Sache kommen.“

Das nahm Alfons als Aufforderung auf. Er hob Anke hoch und trug sie zu einem großen Heuballen, wo er sie vorsichtig ablegte. Allerdings nicht, ohne vorher sein Hemd dort ausgebreitet zu haben. Er wollte es für Anke so gemütlich und bequem wie möglich machen.

Anke streckte sich auf dem Ballen aus. Sie zeigte alles, was sie zu bieten hatte. Ihr Busen, der sich erregt nach oben wölbte, zitterte leicht, genau so wie ihre Bauchdecke, dessen Mitte ein zierlicher Nabel bildete. Weiter unten kam das Tal, das Allerheiligste einer Frau. Auch das zeigte Anke her. Lasziv spreizte sie ihre Schenkel und bot ihm ihr rasiertes Pfläumchen zum kosten an.

„Heilige Scheiße, was für eine geile Fotze“, entfuhr es Alfons, worauf er errötete. Solche Worte durfte er bei seinem Eheweib nie benutzen. Doch hier mit Anke entfuhren sie ihm einfach, ohne dass er sich bremsen konnte.

Ankes Anblick ließ auch den müden Krieger, genannt Schwanz, erneut zum Leben erwachen. Auf Halbmast stand er inzwischen schon wieder, ohne dass Anke erneut Hand an ihn gelegt hatte.

Nun wollte es Alfons wissen. Er kniete sich vor den Heuballen und zog Anke so weit nach vorne, dass ihr Hinterteil fast in der Luft schwebte. Er hieß sie, die Beine aufzustützen. Anke wusste, was sie zu tun hatte. Locker ließ sie ihre Kniee nach außen fallen. Somit hatte Alfons vollen Zugriff auf ihr Pfläumchen.

„Ich darf doch?“, nuschelte er, mit dem Mund schon fast an ihren Schamlippen.

„Klar doch, bediene dich, es ist angerichtet“, ermunterte ihn seine Spielgefährtin und spreizte wie als Einladung ihre Schenkel noch weiter.

„Was für eine geile Fotze“, wiederholte Alfons noch einmal, ganz vernarrt. Er streckte seine Zunge heraus und kostete den ersten Geilsaft, den Ankes intimstes Teil absonderte. „Und schmecken tut sie auch noch, wie himmlisch“, nuschelte er weiter, diesmal ganz zwischen Ankes Schenkel eingetaucht. So verwöhnte er sie weiter, bis sich Anke vor Lust auf dem Ballen hin und her wälzte. Stöhnen kam aus ihrem Mund. Krampfhaft versuchte sie, allzu laute Geräusche zu vermeiden.

Bald war die Frau nass und erregt genug, Alfons inzwischen wieder vollends erwachten Krieger aufzunehmen.

„Ich muss dich jetzt ficken“, kündigte Alfons an. Er stellte sich zwischen Ankes Schenkel und schob ohne große Mühe sein dickes Ding in sie hinein. Erst weitete sich ihre Vagina nur sträubend, doch dann war er ganz in ihr drin. So hielt er einige Minuten, die ihm wie Jahrhunderte vorkamen, still und regungslos in ihr inne.

Vorsichtig begann er, Anke zu stoßen. Sie kam ihm mit ihrem Unterkörper entgegen. Lange dauerte es nicht, bis sie geile Laute ausstieß und Alfons sogar noch anfeuerte, sie so richtig durchzuficken. Welch Worte für eine verwöhnte Frau. Doch Anke war es nun vollends gleichgültig, wie sie sich gab. Jetzt zählte nur noch die Lust, die sie von Alfons empfing.

Es kam schnell einem immer wilderen Gerangel, bei dem intimste Körperteile lustvoll vereint wurden. Das laute, geile Gestöhne beider hätte man leicht bis nach draußen auf den Hof hören können. Doch das schien sie wenig zu stören. Sie wollten nur eines: so richtig Spaß miteinander haben.

Kapitel 4 - Der Horcher an der Wand

„Was ist das denn in der Scheune für ein Lärm“, grummelte der Huber-Bauer leise vor sich hin, als er dort hinein wollte, um für die Pferde neues Stroh zu holen. Er war eben von der Alm heruntergekommen und fand die Tiere noch ungefüttert und im Mist stehend vor. So wollte er die Sache gleich selbst in die Hand nehmen und Alfons bei nächster Gelegenheit zurechtweisen.

„Mit diesem Alfons muss ich wirklich mal ein ernsthaftes Wörtchen reden. So geht das nicht weiter mit ihm. Seit seine Frau von ihm gegangen ist, wird er immer fauler und tut was er will. Die Pferde sind immer noch nicht versorgt, dabei ist es schon nach sechs Uhr“, murrte der alte Huber weiter. „Es fehlt nur noch, er fängt an zu saufen.“

Der Huber betrat, genau wie die beiden Heimlichtuer vor ihm, die Scheune durch die kleine Seitentür. Dass sie nur angelehnt und nicht, wie er es immer verlangte, verschlossen war, wunderte ihn allerdings sehr.

„Irgendwas stimmt hier nicht“, redete er mit sich selber und kratzte sich am Kopf. „Da sind sie schon wieder, diese komischen Geräusche. Was mag das wohl sein? Dem muss ich auf den Grund gehen.“

Sich genau umschauend ging er durch die Scheune. Im hinteren Bereich, wo das Heu aufgestapelt war, bemerkte er Alfons bei einer sehr ungewöhnlichen Tätigkeit. Vor ihm lag auf einem Heuballen rücklings eine nackte Frau, die ihre Beine über Alfons Schultern gelegt hatte. Alfons stieß wie von Sinnen in sie hinein. Stöhnende Laute, von der Frau, doch auch von Alfons, drangen an des Hubers Ohren.

„Ach du heilige Scheiße, was treiben die denn da?“, grummelte er wieder vor sich hin. Diesmal allerdings darauf bedacht, ganz leise zu sein, um nicht bemerkt zu werden. Seine alte Spannerleidenschaft trat sofort wieder zutage. Er duckte sich hinter die herumliegenden Ballen. Langsam schlich er sich näher an das Geschehen heran. Die hektischen Bewegungen erinnerten ihn an etwas, was er mit seiner Martha früher so gerne getan hatte. Doch inzwischen machte sein bestes Stück nicht mehr so mit, wie er es gerne gehabt hätte. Vor dem Huber war in jungen Jahren auch kein Rock sicher. Das ging so lange, bis die Martha ihn einfing und an die Kandare nahm. Von da an war er ein fast treuer Ehemann. Ab und an stach ihn zwar auch mal der Hafer. Dann zog er über die Almen und versuchte bei den jungen, ledigen Bäuerinnen und Mägden sein Glück. Doch Martha fing ihn immer wieder ein und las ihm dann gründlich die Leviten, dass ihm jedes Mal Hören und Sehen verging. Irgendwann gab er es dann auf, nach fremden Röcken zu schauen und blieb seinem Eheweib treu.

Doch das heimliche Schauen konnte ihm niemand wirklich verwehren. Martha wusste davon, doch tolerierte sie es. Öfters, vor allem im Sommer, war ihm das Glück hold und er konnte Paare beobachten, die sich verlustierten, manchmal auf der Alm im Schober, oder in der Scheune. Nur in den heimischen Betten nicht. Da hatte er keinen Zutritt und für das Fensterln fühlte er sich zu alt. Einmal hatte er das sogar das Glück, zwei Mädchen beim Liebesspiel zu beobachten. Das machte ihn so geil, dass er unvorsichtig wurde und sich verriet. Die Mädchen nahmen ihn zur Strafe so richtig ran. Das würde er nie vergessen, wie sich die beiden geilen Weiber, nackt wie sie waren, auf ihn stürzten, ihn auch auszogen und sich auf seinem Steifen aufspießten. Das wurde ein wildes Gerammel, an das er sich noch lange und gerne erinnerte. Nur seiner Martha hatte er nichts von diesem Fehltritt erzählt.

Dass er diesmal den Alfons mit seinem Gspusi erwischte, erstaunte den Huber doch sehr. Er nahm an, seit dem Tod dessen Eheweibs lebte sein Knecht wie ein Mönch. Doch weit gefehlt. Das junge Weib, das er hier rannahm wie ein Berserker, war scheinbar von dessen Manneskraft voll überzeugt. Die mehr als wollüstigen Töne, die sie von sich gab, waren Zeugnis dessen. 

Das Interesse des Bauern richtete sich nun allerdings mehr auf die Frau, die da von Alfons so heftig gebumst wurde. Die kannte der Huber noch gar nicht. Woher sie auf einmal kam, konnte er sich auch nicht vorstellen. Eine Bäuerin von den anderen Almen war sie nicht, auch keine der Mägde. An die ersten Gäste, die heute angereist waren, dachte er in dem Moment gar nicht.

„Heilige Scheiße, was hat die geile Euter. Die würde ich auch gerne mal nageln“, dachte sich der Huber und rieb sich die dicke Beule, die inzwischen seltsamerweise seine Hose zierte. Er stellte sich jetzt vor, wie er seinen Schwengel zwischen diese beiden herrlichen Hügel stecken würde. Nur der Gedanke daran ließ seinen Schwanz fast schmerzhaft pochen. Doch wegschauen wollte er auch nicht.

So stand er versteckt zwischen den Ballen und schaute weiter gebannt zu. Alfons schien ein wahrer Hengst zu sein. In einem fast gleichbleibenden Rhythmus trieb er seinen Lümmel in die Frau hinein. Die wand sich erregt und völlig außer sich auf dem Ballen und gab die geilsten Töne von sich. Eine weibliche Sirene hätte nicht schöner singen können.

Plötzlich stieß der Alfons einen Urschrei aus. „Jaaa, ich komme. Ich spritz dich voll. Bist du ´ne geile Braut!“, aufkeuchend und sich aufbäumend stieß Alfons weiter zu, bis er nicht mehr konnte.

Auch die Frau schrie gellend und in den höchsten Tönen, die man wahrscheinlich im ganzen Gelände hören konnte. „Gib es mir du Hengst. Oh, jaaa. Das ist geil. Noch etwas, ja … jetzt, ja!“, schrie sie. Alfons musste sie sogar festhalten, sonst wäre sie vom Ballen gefallen.

Dann war alles ruhig, fast unheimlich still. Man hörte nur das Keuchen der beiden auf dem Heuballen.

Der Huber konnte sich gerade noch wegducken, fast hätte er sich selbst verraten.

„Was war das?“, hörte er Alfons sagen, „hoffentlich haben wir keinen Spanner hier.“

„Ach, lass doch. Wer weiß, was das war“, sagte Anke dazu. „Hauptsache, es war für uns beide geil.“

„Da hast du wieder recht“, meinte Alfons und half ihr auf.

„Nix wie weg hier, ehe die mich doch noch bemerken“, dachte sich der Huber und verschwand schnell aus der Scheune.

Während der Huber zurück in den Pferdestall ging, um dort die Tiere zu versorgen, zogen sich Anke und Alfons wieder an.

„Uh, das war gut“, meinte Anke lächelnd zu Alfons, der daraufhin eine vor Stolz geschwollene Brust bekam. Erst wollte er ein wenig mit seinen Künsten prahlen, doch dann ließ er es lieber sein. Er wollte es sich mit dieser Anke nicht verderben. Im geheimen wünschte er sich noch so ein geiles Schäferstündchen mit ihr.

„Komm, wir müssen jetzt hier weg, der Bauer wird bestimmt gleich nach Hause kommen und die Pferde sind immer noch nicht versorgt. Da wird er wieder grimmig, wenn ich das versäumt habe“, trieb Alfons Anke zur Eile an.

So als wäre nichts gewesen schlenderten die beiden über den Hof zum Stallgebäude. Schon als sie näher kamen, hörten sie es drinnen rumoren.

„Ach du Scheiße, der Bauer ist schon da“, murrte Alfons, „auch das noch. Der wird wieder rumtoben.“

„So schlimm wird es schon nicht werden“, versuchte Anke Alfons zu beruhigen.

So war es dann auch. Der Huber-Bauer schaute den beiden nur grinsend entgegen. Alfons versuchte ihm zu erklären, warum er seine Arbeit noch nicht erledigt hatte. Doch der Bauer winkte nur lachend ab und meinte, die Hauptsache sei doch, sie hätten ihren  Spaß gehabt.

Nun war es an Alfons, blöd daher zu schauen. Als der Bauer hinausgegangen war, raunte Alfons Anke zu, er wisse nun, wen er da in der Scheune gehört habe. „Denkst du, der Bauer hat uns beobachtet?“, fragte sie erstaunt.

„Aber klar doch. Es ist doch allgemein bekannt, dass der Huber-Bauer gerne spannt und sich daran aufgeilt“, meinte Alfons grinsend zu ihr. „Warum also nicht auch bei uns. Ich bin mir ganz sicher, dass er uns in der Scheune beobachtet hat.“

Alfons griff sich die Mistgabel und begann, den Stall auszumisten. Anke, nicht untätig, half ihm dabei. So war die Arbeit schnell getan und wenig später standen die Pferde zufrieden fressend an ihren Trögen.

 

Am Abend saßen wieder alle beisammen am großen Tisch in der Küche. Diesmal war auch der Huber-Bauer dabei. Die Bäuerin hatte das Abendessen gerichtet. Viel gesprochen wurde nicht. Alfons saß wieder neben Anke und ihr gegenüber Christian. Der schaute immer wieder seine Frau an und wunderte sich über deren rosige Wangen. Nur getraute er sich nicht, sie zu fragen, was sie den ganzen Nachmittag über getrieben hatte. Immerhin gingen sie im Streit auseinander und ein klärendes Gespräch hatte es bislang nicht gegeben. Christian hatte nur bemerkt, dass seine Frau den Rundgang mit Alfons weitergemacht hatte und beide auf einmal wie vom Erdboden verschluckt waren. Daraufhin zog sich Christian in sein Zimmer zurück.

Nach dem Abendessen saßen alle noch ein wenig beisammen und erzählten sich gegenseitig die Vorkommnisse des zu Ende gehenden Tages. Nur Christian hatte nichts zu erzählen. Er saß lieber schweigend da. Anke dagegen schwärmte von dem  Rundgang durch das zum Haus gehörende Gelände und vom Versorgen der Tiere, bei dem sie Alfons geholfen habe. Was allerdings in der Scheune geschehen war, das verschwieg sie lieber.

Bei Ankes Erzählung stupste der Bauer sein Eheweib unter dem Tisch an. Dann beugte er sich zu ihr hinüber und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Die Bäuerin lachte auf und wurde rot. Alle sahen sie daraufhin an. Doch Martha sagte kein Wort von dem, was ihr Mann ins Ohr geflüstert hatte.

Spät am Abend, viel später als sonst, gingen alle zu Bett. Alfons in seine Stube, Anke und Christian in ihr Zimmer. Auch Hulda, die Magd, verzog sich in ihr kleines Reich.

Als der Bauer mit seiner Frau endlich auch im Bett lag, fragte diese: „Nun, Ernst, erzähle schon, was du heute so erlebt hast.“

Erst wollte Ernst nicht so raus mit der Sprache, musste er doch zugeben, wieder einmal seiner Spannerleidenschaft nachgegeben zu haben. Doch seine Martha ließ nicht locker, bis er alles gestand.

Martha hörte gespannt zu, was ihr Ehegespons zu berichten hatte. Dabei wurde es ihr ganz anders. Hatte sie doch auch schon lange Zeit seinen fleißigen Schwengel nicht gespürt. Es kam, wie es kommen musste, die Martha wurde geil. Flugs griff sie hinüber ins andere Bett, wo ihr Ernst lag und langte in dessen Schritt. Erfreut kiekste sie auf, als sie seinen schon harten Schwanz zu fassen bekam.

Ernst nahm dies als Aufforderung auf und beglückte seine Frau endlich wieder einmal, was diese mit Freudenseufzern und geilem Geschnaufe quittierte. Noch bis spät in die Nacht hinein konnte man aus dem Schlafzimmer der beiden Gestöhne hören, das im Einklang mit dem rhythmischen Quietschen des Ehebettes einherging.

Kapitel 5 – Wenn das Bett des Bauern wackelt

„Und, was hast du so den ganzen Nachmittag gemacht?“, fragte Anke ihren Christian, als sie beide in ihren Betten lagen.

„Ach, nichts weiter“, antwortete Christian. „Du warst auf einmal weg. Als ich dich suchte und nicht finden konnte, bin ich auf unser Zimmer gegangen und habe gelesen.“

„Es war so ein schönes Wetter, da hättest du mit Alfons und mir mitkommen können. Alfons hat mir das ganze Anwesen gezeigt und auch ein wenig von der Umgebung“, log Anke ohne rot zu werden.

„Später habe ich dann mit ihm die Pferde versorgt. Der Huber-Bauer war ein wenig erbost, weil Alfons das noch nicht getan hatte, als er von der Alm zurück war.“

„Na ja, so wie es aussieht, hat er sich auch wieder eingekriegt. Beim Abendessen war kein böses Wort von ihm gegen Alfons zu hören.“

„Warum auch. Alfons macht halt seine Arbeit. Dass er mich heute herumführte, das konnte der Bauer ja nicht wissen“, meinte Anke. „Wollen wir schlafen? Ich bin irgendwie müde und kaputt“, sagte Anke auf einmal.

Christian murrte nur ein wenig, aber eine richtige Antwort bekam sie nicht. So drehte sie sich einfach um, sagte Gute Nacht, und prompt war sie auch schon eingeschlafen. Christian allerdings lag noch lange wach und dachte nach.

Während der zu Ende gehenden Tag an ihm vorbei lief, hörte er plötzlich ein typisches rhythmisches Quietschen. Gleich danach Gestöhne und Geschnaufe, als wäre da ein D-Zug unterwegs.

Christian war neugierig, also stand er  auf und ging ans Fenster. Nachdem er es ganz geöffnet hatte, schaute er hinaus. Auch das Fenster des Nachbarzimmers war geöffnet. Jetzt konnte er eindeutig orten, woher der Lärm kam und was da Sache war.

„Oh ja, Ernst, so wild warst du ja schon lange nicht mehr“, hörte er eine Frauenstimme, die er als die der Bäuerin erkannte. „Ja, so ist es gut. Du kannst heute so richtig gut ficken, mein geiler Hengst. Das hätte ich gerne wieder mehr“, vernahm Christian die Frau weiter.

„Deine Fotze ist wie für meinen Schwanz gemacht“, röhrte nun der Huber-Bauer. „Meine Martha ist noch genau so eine geile Schnecke wie früher. Du bist so richtig gut zu vögeln.“

„Das gibt es doch nicht“, sagte Christian zu sich selber. „Da bumsen die beiden Alten wie verrückt und denken nicht mal daran, dass sie jemand hören könnte.“

Je mehr er den beiden zuhörte, desto unruhiger, besser gesagt, geiler wurde er.

„Was mache ich nun?“, dachte er sich. „Wenn ich jetzt Anke wecke, wird sie wieder böse. Was bleibt mir weiter übrig, als es mir selbst zu machen. Besser als gar nichts. Aber vielleicht will sie ja morgen früh.“

So ging Christian frustriert zurück ins Bett. Vorsichtig lüpfte er dort seine Schlafanzughose und holte seinen Steifen heraus. „Oh Scheiße, bin ich geil, wenn das da drüben so weiter geht, werde ich noch verrückt“, war er in Gedanken  immer noch beim Quietschen des Ehebettes des Bauern. „Die beiden sind ja wirklich lange für ihr Alter zugange. Dass sie überhaupt noch …“

An solch geile Dinge denkend, begann Christian mit Hilfe von Fräulein Faust und ihren fünf Töchtern, sich einen runterzuholen. So erregt wie er war,  gelang es ihm auch schnell sich einen Höhepunkt abzurubbeln.

„Was machst du denn da?“, hörte Christian plötzlich Ankes Stimme neben sich, das auch noch gerade, kurz bevor er kommen wollte.

Erschrocken fuhr er auf. Er sah hinüber in das andere Bett, wo Anke mit dem Gesicht zu ihm lag und ihn ansah.

„Ähm, ja“, begann Christian zu stottern und versuchte, seine Hose wieder hochzuziehen. Doch es gelang ihm nicht, im Gegenteil. Er verhedderte sich in den Hosenbeinen.

„Lass die Hose unten“, befahl ihm Anke. „Das Ding kommt mir gerade richtig. Irgendwie bin ich heute so geil. Also her mit dir und besorge es mir ja richtig. Ich brauche das jetzt.“

„Aber …“, begann Christian wieder zu stottern.

„Nichts aber, jetzt wird gefickt“, bestimmte Anke einfach.

So kannte Christian seine Frau gar nicht, auch die Ausdrücke, die sie heute benutzte, waren ihm bei ihr noch nie untergekommen.

Ehe er sich aufraffen und zu ihr kriechen konnte, hatte Anke schon das Zepter ergriffen. Flugs war ihr Höschen runter und sie über Christian. Gefährlich nahe kam ihr triefendes Fötzchen seinem Krieger. Sie ließ sich einfach auf ihm nieder, so weit, bis er ganz tief in ihr verschwunden war. Anke griff sich an ihre Brüste und begann, sie zu kneten, auch die Nippelchen kamen nicht zu kurz. Stöhnend warf sie ihren Kopf nach hinten und fing an, sich selbst auf Christians Schwanz zu pfählen. Immer schneller wurde ihr Ritt, und je schneller der wurde, desto lauter wurde Anke.

 „Dass du mir ja nicht abspritzt“, wurde Christian angedroht und weiter ging der wilde Ritt.

„Nun mach schon auch was, du Faultier. Du kannst dir hier nicht einen runterholen wollen und dabei erwarten, dass deine Frau trocken steht. Auf, fick mich, wie du es früher konntest; so dass unser Bett lauter quietscht wie nebenan “, forderte Anke.

Christian wusste gar nicht, wie ihm geschah. So hatte er seine Frau noch nie erlebt, auch nicht in den Urlauben vorher. „Ob das an der Luft hier liegt?“, dachte er sich. Doch dann ließ er sich fallen und genoss. 

Plötzlich ein Schrei von Anke. Obwohl, Schrei konnte man eigentlich schon fast nicht mehr sagen. Es ähnelte eher einem hysterischen Kreischen. Mit voller Wucht kam sie, aber wie.

„Spritz mich endlich voll“, schrie sie Christian an. Wie wild ritt sie auf seinem Schwanz, dass Christian dachte, sie vögelt sich das Hirn raus.

„Ich komme schon wieder“, erscholl der nächste Schrei von Anke, dabei stützte sie sich auf Christians Oberschenkeln ab.

Auch Christian tat, was er konnte. Gekonnt bumste er sie von unten, er fand sogar den richtigen Winkel, Ankes G-Punkt zu treffen, was ihr geiles Geschrei noch lauter werden ließ.

 

Ankes wildes Gebrüll brachte bei Christian die Eier fast zum Kochen. „Ich komme auch“, stöhnte er auf und stieß noch einige Male heftig zu. Dann schoss seine Sahne in Ankes darauf wartende Fotze.

Nur noch ganz wenig und sanft bewegte sich Anke nun auf Christian und ließ ihre vielen Höhepunkte, die sie eben hatte, ausklingen. Wie viele das waren, hatte sie nicht gezählt, aber es waren mehr als zwei, die sie erschütterten. 

„Das habe ich jetzt gebraucht“, keuchte sie endlich atemlos und erschöpft

Auch Christian lag wie platt unter ihr. Er fühlte sich ausgepowert, als hätte er einen Marathonlauf hinter sich. Doch eines ging ihm nicht aus dem Kopf, was hatte seine Frau heute wohl so scharf gemacht?

„Sag mal“, begann er nach einiger Zeit, „mir kommt es so vor, als wärst du heute besonders geil?“

„Wie kommst du darauf?“, fragte sie.

„Ach, das ist mir nur so aufgefallen. Auch dein Wortschatz heute, so was hast du sonst nie benutzt. Es war irgendwie … versaut und unheimlich geil“, antwortete Christian.

„Na ja“, bekannte Anke, „daran ist Alfons nicht ganz unschuldig.“

„Alfons? Wieso das?“, Christian schwante Schlimmes. „Hast du mir was zu beichten?“

„Ich hab heute Nachmittag mit ihm ein Schäferstündchen gehabt“, gab Anke zu.

„Was ist dabei passiert?“, wollte Christian wissen. Seine Gedanken schlugen Purzelbäume. Er ahnte Schlimmes.

„Wir haben … na du weißt schon“, Anke wurde nun doch rot.

„Ihr habt was?“, bohrte ihr Mann weiter.

„Na ja, wir haben halt gemacht, was Mann und Frau so machen, wenn ihnen langweilig ist“, stieß Anke aus.

„Ihr habt was? Sag ja nicht, ihr habt gevögelt!“, schrie er fast.

„Doch“, sagte Anke, „nicht böse sein, bitte. Aber ich war einfach so geil und du warst mir böse.“

Nun war es an Christian, vor Staunen den Mund aufzureißen. „Und deshalb hast du einfach mit diesem Alfons wild rumgefickt“, jetzt nahm auch Christian die gleichen bösen Worte in den Mund, die vorhin seine Frau verwendete. „Hat es dir wenigstens Spaß gemacht?“, folgte es nur halb einsichtig

„Ja, und  wie“, erklärte Anke etwas hochnäsig. „Bist du mir jetzt böse?“, fragte sie dann aber doch ein wenig ängstlich.

Christian versuchte, eine grimmige Miene zu machen. Doch es gelang ihm nicht.

„Ach, weißt du was? Nun sind wir quitt, also kann ich dir nicht böse sein“, sagte er.

„Wieso quitt? Hast du mir auch was zu beichten?“, fragte Anke mit erstaunter Miene.

„Ich hab dir auch was zu beichten“, bekannte Christian und begann zu erzählen, was er heute erlebt hatte, als sie mit Alfons wild rumgefickt hatte.

Kapitel 6 – Wie du mir, so ich dir

Nun erzähl schon“, drängelte Anke, die nun auch schon neugierig geworden war, was ihr Christian am Nachmittag so getrieben hatte.

„Ja, ja, es geht ja schon los“, lachte Christian. „Das war so…“, begann er dann.

„Als du und Alfons auf einmal wie vom Erdboden verschluckt wart, suchte ich erst dich. Aber ich fand weder dich noch Alfons. So wollte ich erst in unser Zimmer gehen und dort ein Buch lesen. Doch dann dachte ich mir, ich könnte ja ein wenig spazieren gehen und die Landschaft ansehen. Es war ja schönes Wetter und alleine in der Bude hocken fand ich irgendwie blöd. Außerdem hatte ich dir versprochen, hier alles mitzumachen.

Erst schaute ich mich also noch ein wenig auf dem Grundstück um, sogar in die Ställe blickte ich. Allerdings hatte ich auf dem Grundstück alles viel zu schnell erkundet. So ging ich weiter hoch über die Wiesen in Richtung Wald. Die Kühe, die dort grasten, machten mir ein wenig Angst, liefen sie doch frei herum und konnten gehen wohin sie wollten. Also sehr wohl auch über mich herfallen.

Als ich oben am Waldrand ankam, setzte ich mich dort einfach auf einen passenden Baumstumpf und schaute hinunter ins Tal. Den Ausblick fand ich da wirklich überwältigend, ich konnte mich gar nicht sattsehen. So schön hatte ich es mir gar nicht vorgestellt.

Wie ich dort saß und den Ausblick genoss, bemerkte ich nicht, dass unweit von mir hinter einem Busch auch jemand saß beziehungsweise lag. Erst als diese Person aufstöhnte, wurde ich darauf aufmerksam. Ich kroch vorsichtig näher und erspähte da eine junge Frau.“

 

„Was war mit der?“, wollte Anke wissen, „brauchte sie Hilfe?“

 

„Aber was für Hilfe“, meinte Christian grinsend, „nun aber weiter mit meiner Erzählung.“

„Ich schaute wie gebannt auf die Frau, die da einfach so in freier Natur lag und die Welt um sich zu vergessen schien. Sie hatte sich nackt ausgezogen und sonnte sich. Die Sonne schien sie ganz besonders angemacht zu haben. Jedenfalls lag die Frau mit gespreizten Beinen auf ihrer Decke und ließ die Sonne auf ihr Fötzchen scheinen. Dabei befummelte sie sich selbst wie wild. Ich konnte regelrecht ihre Geilheit riechen.

Doch dann ich machte einen kleinen Fehler, der fatale Folgen hatte. Hinter mir raschelte es plötzlich und ich erschrak. War ich doch vorher noch nie so in freier Natur, es hätte ja alles sein können, ein Wolf oder sogar ein Bär. Dabei war es nur ein Hase, der durch das Dickicht hoppelte.“

 

„Hier gibt es gar keine Bären und Wölfe“, lachte Anke lauthals.

 

„Lenk nicht ab, lass mich lieber weiter erzählen“, murrte Christian.

„Ich schrie vor Schreck auf. Jedenfalls bemerkte die Frau, dass sie einen Zuschauer hatte. Sie stand auf und kam, nackt wie sie war, auf mich zu. Sie machte sich nichts draus, dass ich sie beobachtet hatte. Ihre Lust schien das allfällige Schamgefühl total verdrängt zu haben.

„Ach, ein Mann, und was für einer“, schnurrte sie, als sie mich erreichte. „Dich kann ich gerade mal gut gebrauchen. Mein Dildo liegt in meinem Quartier und ich bin gerade so geil.“

Ich wusste gar nicht, wie mir geschah, jedenfalls war sie blitzschnell über mir, meine Hose wurde wie von Geisterhand geöffnet und mein Schwanz war im Freien. Sie blies ihn sich zurecht und dann war es auch schon geschehen. Sie nahm sich einfach, was sie brauchte. Wie wild gebärdete sie sich, schrie, stöhnte, schrie wieder. Sie vollführte einen Heidenlärm.

Ich bin davon natürlich auch so richtig geil geworden. Als sie dann auch noch verlangte, ich soll sie ordentlich von hinten vögeln, tat ich es einfach. Ich musste mir fast die Ohren zuhalten, so laut schrie sie vor wilder Geilheit.

Wir haben gebumst, bis sie den letzten Tropfen aus mir herausgeholt hatte. Fertig mit der Welt lagen wir danach am Waldrand und ruhten uns aus. Sie meinte noch, wir könnten das gleich noch einmal machen, doch ich bekam keinen mehr hoch, so erledigt war ich.

Nach einiger Zeit muss ich auch eingeschlafen sein. Plötzlich spürte ich, wie mir jemand erst den Bauch leckte und gleich darauf auch über meinen Schwanz. Ich wollte schon aufstöhnen, als ich bemerkte, irgend etwas ist da anders. Ich öffnete die Augen und sah über mir eine Kuh, die mir genüsslich mit ihrer riesigen Zunge den Schweiß vom Körper leckte. Ich erschrak, schoss hoch und schrie auf, worauf die Kuh auch erschrak und laut muhend davon rannte. Als ich mich ein wenig beruhigt hatte und neben mich schaute, war der Platz leer. Da, wo die Frau vorher gelegen hatte, war auch alles weg. Nur am platt gedrückten Gras konnte man noch sehen, dass da jemand gelegen hat. Wer sie gewesen ist, weiß ich nicht.“

„So, das war alles“, sagte Christian, als er geendet hatte.

 

Anke lag kopfschüttelnd neben ihm und lachte, dass das Bett wackelte.

„Und ich dachte immer, du wärst ein Spießer. Dabei vögelst du gleich mit einer Wildfremden auf ´ner Wiese“, lachte sie. „Und dann wirst du Stadtfuzzi auch noch von einer wuschig gewordenen Kuh abgeschleckt. Ich lach´ mich scheckig.“

„Du bist mir also nicht böse, dass ich …“, fragte Christian ängstlich.

„Nee, warum denn“, lachte Anke weiter. „Wie du mir, so ich dir. Jetzt sind wir quitt.“

„Jetzt bin ich beruhigt. Aber eines verspreche ich dir, ich werde diesen Urlaub hier, ohne zu murren mit dir genießen. Das hast du verdient.“

„Wirklich?“, wollte Anke wissen.

„Ja, wirklich. Du wirst kein Meckern und Motzen mehr von mir hören, den ganzen Urlaub nicht mehr.“

„Wie schön“, seufzte Anke und gab Christian einen innigen Kuss. Dann kuschelte sie sich an ihn und war binnen kurzer Zeit eingeschlafen.

 

Am nächsten Morgen wurden Anke und Christian von einer lautstark geführten Diskussion auf dem Flur aus dem Schlaf gerissen. Draußen unterhielten sich zwei ihnen unbekannte Leute.

„Was machen wir heute?“, fragte die Frau.

„Ich weiß nicht“, antwortete eine männliche Stimme. „Wir werden wohl erst einmal die Umgebung erkunden. Wie ich von der Bäuerin erfahren habe, ist noch ein Pärchen hier. Vielleicht können wir ja mit denen gemeinsam eine Wanderung machen.“

„Ja, das wäre eine Idee“, hörten sie wieder die weibliche Stimme. Danach gingen die beiden die Treppe hinab.

„Wir müssen aufstehen“, sagte Anke, als sie nach einem Blick auf die Uhr erkannte, dass es bereits Frühstückszeit war. „Die Huber-Bäuerin mag es nicht, wenn jemand zu spät zum Essen kommt. Also auf mit dir, du Faulpelz“, drängelte Anke weiter.

Die beiden machten sich schnell frisch und gingen dann hinunter in die Küche, wo sie schon alle um den großen Tisch herum sitzend vorfanden.

Wie sie annahmen, war das zweite Paar, das heute ankommen sollte, schon eingetroffen. Die beiden wurden ihnen als Margit und Ullrich vorgestellt. Sie waren sich gleich sympathisch. So entstand am Frühstückstisch ein angeregtes Gespräch, an dem sich diesmal auch Christian beteiligte.

Christian saß neben Margit, die wohl einige Jahre jünger war als er und Anke hatte sich neben Ullrich gesetzt, der sie, wie es schien, anhimmelte.

Anke und Ullrich wurden etwas eifersüchtig von Alfons beobachtet, der ein wenig griesgrämig am Tisch saß und seine Brote aß. Doch sagen konnte und durfte er nichts, war Anke doch Gast hier.

„Habt ihr heute schon etwas vor?“, fragte Anke ihren Tischnachbarn.

„Nein, bisher noch nicht“, antwortete Ullrich. Zu Margit gewandt, sagte er: „Du hattest doch vorhin die Idee geäußert, vielleicht gemeinsam was zu unternehmen.“

„Das haben wir schon gehört“, lachte Christian, worauf er von Margit erstaunt angeschaut wurde.

„Wieso das?“, fragte sie.

„Ihr habt euch genau vor unserer Zimmertür unterhalten, so konnten wir alles hören“, meinte Christian ganz cool.

Nun hatte Margit den Lacher auf ihrer Seite, was sie jedoch sehr gelassen hinnahm.

„Würdet ihr denn?“, fragte sie ein wenig schüchtern.

„Aber ja doch“, entgegnete Anke. „Wir haben ja sonst nichts vor.“

„Frau Huber, wäre es möglich, ein paar Stullenpakete mit auf die Wanderung zu bekommen. Da würden wir über Mittag nicht zurückkehren, sondern unterwegs ein Picknick machen. Ein paar Getränke wären auch nett“, wandte sie sich noch fragend an die Hausherrin. 

„Das ist kein Problem. Hulda wird sich nachher gleich an die Arbeit machen und alles herrichten. So in etwa einer Stunde wird alles bereit sein“, erwiderte die Huber-Bäuerin.

„Aber“, fiel ihr noch ein. „Wir haben weiter oben eine Sennhütte, wo mein Mann manchmal übernachtet. Wenn ihr wollt, könnt ihr über Nacht dort bleiben. Es ist zwar nicht besonders luxuriös eingerichtet, aber ich denke, für eine Nacht wird es gehen. Ich gebe euch in diesem Fall noch etwas mehr zu essen mit, etwas, das ihr auch grillen könnt. Grill und alles, was ihr dazu braucht, ist dort vorhanden.“

„Oh, das wäre wirklich sehr nett. Eine Übernachtung in einer Sennhütte, das wäre was. Was meinst du, Christian?“, wandte sich Anke an ihren Mann. Sie war sofort Feuer und Flamme.

„Ja, wenn unsere Wanderpartner nichts dagegen haben, gerne“, antwortete dieser.

Margit und Ullrich hatten nichts dagegen, im Gegenteil. Für ein Abenteuer waren sie immer zu haben.

So wurde es ausgemacht und das neu gebildete Grüppchen machte sich gegen zehn Uhr auf den Weg zur Alm des Huber-Bauern.

Alfons, der sich erhoffte, mitgehen zu können, musste zurück bleiben. „Schiet, nichts mit einem Schäferstündchen heute mit Anke“, grummelte er vor sich hin.

„Aber was heute nicht ist, kann ja morgen auch noch werden“, sprach er weiter zu sich selbst, ehe er sich an seine alltägliche Arbeit auf dem Hof machte.

Kapitel 7 – Holla, die Wanderer besetzen die Sennhütte

Den Hof hinter sich lassend, gingen unsere vier Helden, bepackt mit allen möglichen essbaren Sachen, immer bergauf. Die Huber-Bäuerin hatte ihnen den Weg zur Sennhütte genau erklärt. Dass sie sich verlaufen könnten, war nahezu unmöglich.

Inzwischen schien wieder die Sonne. Sie hatte mittlerweile alle Wolken vertrieben und brannte nun unbarmherzig auf die armen Wanderer hernieder, die immer mehr ins Schwitzen gerieten. Die Damen hatten sogar schon ihre Jacken ausgezogen.

Hin und wieder begegneten ihnen einsame Spaziergänger, aber auch ganze Gruppen, die interessiert über die wunderschönen, wenn auch manchmal steilen Bergwege zogen und alles, was nur möglich war, sehen wollten. Diese Naturfreunde, meistens Touristen, die in den großen Hotels unten im Ort nächtigten, wurden meist von einheimischen Bergführern begleitet.

Christian, der ganz am Ende des Trupps vom Huber-Hof den dreien hinterherkeuchte, war es allerdings doch ein wenig mulmig zumute, hier in dieser Einöde auf einer abgelegenen Alm übernachten zu müssen. Da er seiner Frau jedoch versprochen hatte, ab sofort alles mitzumachen, traute er sich nicht, erneut herum zu motzen, sondern ertrug die Strapazen des langen Aufstiegs auf die Alm ohne zu murren.

Anke war inzwischen mit Margit vorangegangen. Die beiden plauderten ungezwungen miteinander. Ab und an drang ihr heiteres Lachen bis an Christians Ohren.

Nach und nach fiel Christian immer weiter zurück. Der Aufstieg machte ihm schwer zu schaffen. Je höher sie kamen, desto schlimmer wurde seine Atemnot. Außerdem schwitzte er immer mehr unter der prallen Sonne.

Als Ullrich das bemerkte, wurde auch er langsamer, bis Christian ihn eingeholt hatte.

„Du hast wohl keine Erfahrung mit Bergwanderungen?“, fragte er ihn.

„Nein, gar keine. Irgendwie macht mir die Höhe zu schaffen. Ich bekomme auch immer weniger Luft, je höher wir kommen“, antwortete Christian.

„Das gibt sich wieder, wenn dein Körper sich an die Höhe gewöhnt hat“, wurde er von Ullrich beruhigt.  Der rief jedoch nach den Frauen, die schon ein Stück weit vor ihnen hergingen.

Margit drehte sich um, als sie ihren Mann rufen hörte. Die beiden Frauen warteten, bis Christian und Ullrich zu ihnen gestoßen waren.

„Christian hat etwas Atemprobleme. Am besten wird wohl sein, wir teilen uns hier. Ihr könnt voraus gehen, wenn ihr möchtet. Wir kommen nach. Ich möchte ihn nicht alleine lassen“, erklärte Ullrich den Frauen.

„Wenn es dir nichts ausmacht“, sagte Anke dankbar. „Da können wir in der Hütte schon alles vorbereiten. Wenn ihr Glück habt, ist auch das Essen bereits fertig, wenn ihr ankommt.“

„Schatz, alles klar mit dir? Schaffst du das auch?“, fragte sie allerdings noch Christian. Verärgern wollte sie ihn ja nicht, vor allem jetzt, wo er wie versprochen, alles mitmachte.

„Ja, ja. Das ist schon in Ordnung“, keuchte dieser etwas außer Atem, „gehe du nur mit Margit vor.“

So gingen die beiden Frauen frohen Mutes und freudig zusammen plaudernd voran. Angst hatten sie keine. Im Gegenteil, sie genossen es, sich auch einmal alleine ohne männliche Zuhörer unterhalten zu können. Bald hörte man ihr fröhliches Lachen durch die Berge schallen.

Schneller als sie gedacht hatten, erreichten die Frauen die Sennhütte. So wie es aussah, war niemand da. Nicht einmal der Huber-Bauer war zu sehen. Der schien schon wieder auf dem Weg nach unten zu sein.

Anke schaute sich in der spärlich eingerichteten Behausung um.

„Ich glaube, wir haben hier ein kleines Problem“, stellte sie fest.

„Welches denn? Es ist doch alles da, was wir brauchen. Feuerholz, Grill, Ofen …“, erwiderte Margit. Sie sah sich ebenfalls um, doch konnte sie sich beileibe nicht vorstellen, welches Problem hier aus die zukommen sollte.

„Wir haben nur ein einzelnes Bett“, stellte Anke fest.

„Oh, auch das noch“, sagte Margit. „Und was nun?“

„Da gibt es nur eine Möglichkeit. Wir schlafen alle draußen im Heustadel“, meinte Anke. „Hier habe ich noch Decken gesichtet, die können wir ja mit benutzen. Das wird bestimmt schön gemütlich.“

„Na, danke. Im Heustadel. Ich kratze mich jetzt schon zu Tode, wenn ich nur dran denke“, lachte Ankes neue Freundin.

„Ach, so schlimm wird es schon nicht werden. Denk mal dran, wie romantisch das werden kann. Nur der Sternenhimmel über uns“, schwärmte Anke. Sie erinnerte sich an ihre Kindheit, wo sie im Sommer oft bei ihren Großeltern, die in Oberbayern wohnten, im Freien übernachtet hatte. Meist allerdings ohne die Zustimmung ihrer Großeltern, die immer mit ihr schimpften, wenn sie sich mal wieder wie ein Junge benahm und nicht wie ein wohlerzogenes Mädchen.

„Ist jemand da?“, hörten sie plötzlich Ullrichs Stimme vor der Hütte. Die Männer hatten sie eingeholt und endlich auch ihr Ziel erreicht.

„Wir sind hier“, rief Margit und winkte den beiden von der Türe her zu.

Ullrich kam, mit Christian im Schlepptau herein. „Gemütlich hier“, meinte er nach einem kurzen Rundblick durch die Hütte.

Christian sagte gar nichts. Er sah erschöpft, ja richtig fertig aus.

„Ist alles in Ordnung mit dir?“, fragte Anke ihn besorgt.

„Ja, ja, es geht schon. Ich muss mich nur ein wenig ausruhen. Dann wird es besser“, antwortete Christian, immer noch etwas nach Luft ringend. Dass ihm die Höhe hier so zu schaffen machen könnte, daran hätte er nicht einmal im Traum gedacht. Aufatmend, es endlich geschafft zu haben, ließ er sich auf eine der Bänke fallen und streckte die Beine von sich.

„Dein Mann sieht wirklich nicht gut aus“, meinte Margit zu Anke. „Er sollte sich ein wenig ausruhen.“

„Das mache ich ja schon“, fing Christian an zu motzen, als er hörte, was Margit zu Anke sagte, was ihm von seiner Frau einen strafenden Blick einbrachte. Sofort wurde er still, erinnerte er sich doch an sein Versprechen. Er würde auch das hier überstehen und morgen frisch gestärkt wieder hinunter ins Tal wandern. Sie hatten ja Zeit genug dazu. Er streckte sich auf der Bank aus, die unter dem Fenster stand und lehnte den Kopf an die Wand. So dämmerte er einige Zeit vor sich hin, bis er sich wieder einigermaßen wohl fühlte.

Die beiden Frauen machten sich inzwischen daran, das Essen zuzubereiten. Ullrich ging ihnen helfend zur Hand. Er machte den Grill flott, den er vor der Hütte gefunden hatte. Binnen kurzer Zeit brannte dort ein kleines Feuerchen, das nur darauf wartete, leckeres Fleisch zu brutzeln.

Die Huber-Bäuerin hatte wirklich an alles gedacht. Margit fand in dem Rucksack Unmengen von Gemüse, das sie grillen konnten, Fleisch, auch frisches Brot, Butter, Marmelade, Käse und andere Köstlichkeiten. Wie ihnen schon gesagt wurde, befand sich in der Hütte ein Vorrat an allen nötigen Kräutern, um das Fleisch zu würzen. 

„Der Grill ist soweit“, rief Ullrich.

Die Frauen brachten Ullrich das Fleisch hinaus und deckten inzwischen den Tisch, den sie zuvor auch nach draußen geschleppt hatten.

Später saßen sie zu Viert vor der Hütte und genossen ihre Mahlzeit. Ein fröhliches Geplauder entstand. Die beiden Paare hatten sich  schnell angefreundet.

Auch Christian beteiligte sich inzwischen an dem Gespräch. Er schien sich sichtlich wohler zu fühlen. Von den vorangegangenen Strapazen des Aufstiegs war bei ihm fast nichts mehr zu bemerken.

„Eines müssen wir euch Männern noch sagen“, begann Anke, als alle aufgegessen hatten.

Sie wurde fragend angeschaut. Doch als Ullrich mit einer Gegenfrage antworten wollte, lächelte sie ihm nur zu.

„Wir müssen im Heustadel übernachten“, erklärte sie. „Wir haben hier leider nur ein einziges richtiges Bett gefunden, dafür aber Unmengen von Decken.“

„Im Heustadel?“, fragte Christian erstaunt. Sogleich dachte er daran, was ihm seine Frau in der letzten Nacht gestanden hatte. Alfons kam ihm in den Sinn. Doch irgendwie machte es ihm nichts aus, im Gegenteil.

„Ja, im Heustadel“, erwiderte Margit anstatt Anke, „spricht etwas dagegen?“

„Nein, nein“, stotterte Christian, „ich habe nur noch nie so übernachtet. Das wird bestimmt schön.“

„So ist es“, war von Anke zu hören und dann erzählte, wie sie als Kind öfters heimlich bei ihren Großeltern im Heu übernachtet hatte.

„Diesmal ist es allerdings nicht heimlich“, lachte Margit, „doch unseren Spaß werden wir bestimmt auch haben.

„Spaß? Im Heu?“, stellte sich Ullrich dumm. Irgendwie beschlich ihn ein eigenartiges Gefühl. Er kannte seine Frau schon so lange und so gut. Er erkannte auch das geheimnisvolle Glitzern in ihren Augen.

„Na, du weißt schon“, wurde Ullrich von Margit gefoppt. „Diesen Spaß, den zwei Erwachsene miteinander haben können, oder drei, oder vier …“

Ullrich wurde rot. Seine Ahnung hatte ihn nicht getäuscht, er wusste nun, worauf seine Angebetete anspielte. Bisher ahnten Anke und Christian nicht, dass er und Margit es liebten, auch mal zu viert im Bett zugange zu sein. Wie die beiden darauf reagieren würden, daran wagte er noch nicht zu denken. Doch seine Frau schien seine Not zu erkennen.

„Das wird schon“, sagte sie nur zu ihm und blinzelte ihm zu.

Anke und Christian verstanden nur Bahnhof. Anke hatte allerdings schnell eine leise Ahnung, doch zu fragen traute sie sich nun doch nicht. Sie ließ lieber alles auf sich zukommen.

Die Vier saßen noch bis in den späten Abend vor der Hütte, plauderten und lachten gemeinsam. Irgendwann war es Zeit, sich um die Schlafmöglichkeiten zu kümmern. Die Männer übernahmen das gerne, die Frauen hatten sich ja schon um das Essen gekümmert.

Kapitel 8 – Zwei plus zwei ergibt Sex

„Wer macht nun was?“, fragte Anke in die Runde.

„Wir kümmern uns um das Nachtlager“, schlug Ullrich vor.

„Das denke ich auch“,  meinte Christian nur und stand auf, um die Decken aus der Hütte zu holen.

„Dann waschen wir schnell das Geschirr ab“, sagte Margit und begann schon, den Tisch abzuräumen. Vorsorglich wie sie war, hatte sie, während sie beim Essen waren, einen Topf Wasser auf den noch heißen Grill gestellt, damit das Wasser etwas warm werden konnte. Not macht halt erfinderisch. Die beiden Frauen machten sich an die Arbeit.

Ehe die Männer zum Heustadel gingen, flüsterte Ullrich seiner Frau noch ins Ohr, er würde sich um Christian kümmern und ihm alles erklären. Margit nickte dazu nur.

Ullrich und Christian nahmen die Decken und gingen zum Heustadel.

„Sieht ganz gemütlich aus“, sagte Christian. „Ich habe noch nie im Heu übernachtet.“

„Ich schon, sogar mehrmals. Das macht Spaß, vor allem wenn die Frau den Hintern hebt, wenn es da piekst“, lachte er auf. Was er mit pieken meinte, sagte er allerdings nicht. Doch dass es anzüglich war, das verstand Christian sehr wohl. So ganz auf den Kopf gefallen war er nun auch nicht.

Er dachte an die letzte Nacht mit Anke und konnte sich  gut vorstellen, dasselbe hier im Heu zu wiederholen. Dass er dabei Zuschauer haben könnte, interessierte ihn eigenartigerweise gar nicht. Im Gegenteil, es machte ihn eher an. Er konnte sich sogar noch mehr vorstellen.

Die Männer machten sich an die Arbeit. Schnell war ein gemütliches Nest für alle hergerichtet. Sie gingen zurück zu den Frauen, die gerade eben mit dem Aufwasch fertig waren.

„Wir müssen nur noch mal schnell für kleine Mädchen“, meinte Margit und zog Anke mit sich ins nächste Gebüsch.

„Du“, flüsterte sie. „Ich muss dir was beichten. Es ist allerdings etwas heikel.“

„Sag es doch einfach“, erwiderte Anke, die sogleich neugierig geworden war. Schon vorhin am Tisch beim Essen bemerkte sie das Geplänkel zwischen Ullrich und seiner Frau und war hellhörig geworden.

„Na ja, es ist so, wir sind nicht abgeneigt, mit euch auch mal … na, du weißt schon“, begann Margit.

„Was denn?“, fragte Anke, immer noch nicht verstehend, was ihre Freundin meinte.

„Na ja, es könnte sein, dass Ullrich auch mal mit dir und ich mit Christian, oder wir alle zusammen, du verstehst?“

„Sag es doch gleich! Du meinst Rudelbumsen“, lachte jetzt Anke verstehend auf.

„Warum eigentlich nicht. Das könnte ich mir geil vorstellen. Für Christian und mich wäre es allerdings das erste Mal. Aber alles im Leben gibt es ein erstes Mal, warum also nicht auch mal so etwas. Weiß Christian schon davon?“

„Ich glaube, Ullrich hat ihm so was angedeutet. Genaues weiß ich allerdings nicht“, sagte Margit. „Er wollte mit ihm sprechen, während sie unser Nachtlager vorbereiten.“

„Macht nix. Er wird schon mitmachen, hat er mir letzte Nacht doch was versprochen.“

„Was denn?“, fragte Margit.

So kam es dazu, dass Anke ihrer neuen Freundin von den Vorkommnissen des letzten Tages erzählte. Dabei ließ sie nichts aus, auch ihr Schäferstündchen mit Alfons und Christians Techtelmechtel mit der schönen Unbekannten auf der Wiese nicht.

„Ich frage mich, was die beiden Weiber so lange machen“, hörten sie plötzlich Ullrichs Stimme.

„Frauen brauchen immer so lange, vor allem wenn sie zu zweit zum Klo sind“, blies auch Christian in Ullrichs Horn.

„Ja, ja, wir kommen ja gleich“, rief Margit. „Komm“, sagte sie noch zu Anke. „Die Herrschaften werden ungeduldig.“

„Männer!“, seufzte Anke nur.

„Da habt ihr wirklich ganze Arbeit geleistet“, riefen Anke und Margit wie aus einem Mund, als sie zum Heustadel kamen. Einer der Männer hatte die Petroleumfunzel aufgehängt, so hatten sie genug, wenn auch nur düsteres Licht, dass die beiden Weiblichkeiten die Arbeit bestaunen konnten. Ein gemütliches Nest hatten sie hergerichtet, ausgestattet mit Decken als Unterlage, von denen sogar jedes kleine Bisschen Heu entfernt wurde. Die Frauen sollten es gemütlich haben und nicht von störendem Heu belästigt werden. Eher wollten sie selbst sie belästigen.

Grinsend schauten Ullrich und Christian auf ihre Frauen.

„Wollt ihr euch nicht ausziehen?“, fragte Ullrich anzüglich.

„Ja, ausziehen, runter mit den Klamotten“, verlangte auch Christian, der wie Ullrich schon unter einer der Decken lag.

„Das hättet ihr wohl gern, ihr Spanner. Macht erst das Licht aus“, bestimmte Anke.

Ein Murren seitens der Männer war zu hören.

„Hier wird nicht gemurrt. Macht einfach“, rief Margit. „Und außerdem ist die Funzel hier am Stadel gefährlich, es könnte zu einem Brand kommen“, sagte sie oberlehrerhaft.

Ullrich hatte ein Einsehen. Er löschte die Flamme der Funzel, aber nicht ohne nochmals eine dumme Bemerkung zu machen, er wäre Meister in Brände löschen, worauf Christian meinte, er hätte auch einen Löschschlauch anzubieten.

Kaum war die Lampe aus, war es so stockdunkel, dass man kaum die Hand vor den Augen sah. Die Frauen kreischten erschrocken auf. Solch eine Finsternis hatten sie nicht erwartet. Waren doch eben noch Sterne und der Mond am Himmel zu sehen, war der jetzt schwarz.

Anke und Margit zogen sich bis auf die Unterwäsche auf und huschten unter die Decke. Es war kühl, sie fröstelten schnell und suchten die Wärme.

Anke kuschelte sich an Christian. Aber was war das? Er war nackt.

„Könnte es sein, du hast was vor?“, flüsterte Anke ihrem Mann ins Ohr.

Doch der lachte nur.

Bei Margit und Ullrich ging es nicht viel anders zu.

„Der Ullrich ist nackt“, rief Margit zu Anke herüber.

„Christian auch“, erwiderte die. „Wenn das mal keine Aufforderung zu was bestimmtem ist.“

So kam ein Wort zum anderen. Zu guter Letzt artete das Ganze in ein wildes Gerangel aus. Erst die Paare unter sich, dann alle zusammen, miteinander, nebeneinander, später auch unter – und übereinander.

Anke bekam Ullrichs Anhängsel zu fassen, das inzwischen kein Anhängsel mehr war, sondern eher ein abstehendes Ding.

„Hach“, lachte sie auf, „was habe ich denn hier eingefangen? Das fühlt sich doch an wie ein … hm.“

Ullrich schob sich noch ein wenig näher an Anke heran. Er bekam ihren Busen zu fassen.

„Hier habe ich auch was Hübsches zu fassen bekommen“, raunte er ihr ins Ohr und schob unaufgefordert seinen Unterkörper noch ein wenig näher an Anke heran. Ohne ein weiteres Wort zog er einfach ihren Slip herunter. So bekam ihr Allerwertester Besuch von einem recht ansehnlichen, harten Schwengel, der sich zwischen ihre Hinterwangen verirrte. 

„Na, na, was ist das denn?“, fragte sie irgendwie glücklich aufseufzend. Das Ding hinter ihr machte sie irgendwie kirre. Nicht, dass sie es darauf anlegte, gleich mit Ullrich zur Sache zu kommen, erregen tat sie es doch schon, sein stolzes Teil so zu fühlen.

„Den hätte ich gerne woanders“, flüsterte sie erregt in Ullrichs Ohr.

Ullrich wusste sofort, was Anke wollte und tat ihr den Gefallen. Sein Glücksbringer verschwand zusehends in ihrer Liebeshöhle, was Anke mit freudigen Jauchzern erwiderte. Nicht lange und es war von den beiden nur noch ein wollüstiges Stöhnen, gepaart mit leichtem, wenn auch rhythmischem Rascheln des Heus unter ihrer Decke, zu hören.

Margit und Christian ließ das ebenfalls nicht kalt. Margit hatte ihm zwischenzeitlich gestanden, was Ullrich und sie vorhatten. Christian hatte nichts dagegen, wusste er es ja schon von Ullrich. Vor allem hatte er nichts dagegen, weil seine Frau schon heftig mit Ullrich bei der Sache war, was auch nicht zu überhören war. Seine Anke war halt eine heiße Mieze, nicht nur bei ihm, auch jetzt mit Ullrich zusammen. So kam es dazu, dass Christian mit Margit heftig zur Sache kam. Margit gefiel das ungemein. Sie quietschte und stöhnte, dass es nur so schallte und Christian fast einen Hörsturz bekam, so laut wurde sie. 

Diese Nacht wurde eine sehr lange Nacht unter einem Sternenhimmel und im Mondschein. Die Vier hatten ihren Spaß miteinander. Nicht nur Männlein und Weiblein waren miteinander zugange, auch Weiblein und Weiblein, was den beiden Männern sehr viel Freude bereitete, dabei im Mondschein zuzusehen. Auch die Männer wagten sich an eine erste Zusammenkunft miteinander. Es gab zwar kein Eindringen in den anderen, aber es wurde heftig gegenseitig geblasen und gelutscht.

So waren alle zufrieden und befriedigt. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als der erste Schläfer erwachte.

Kapitel 9 – Des Huber-Bauern spätes Geständnis

Nach einer langen Nacht, in der nur wenig geschlafen, sondern eher beigeschlafen wurde, erwachte Ullrich als Erster. Er sah sich um. Neben ihm, dicht an ihn gekuschelt, lag Anke, die wilde Mieze und schlief noch den Schlaf der Gerechten. Seine Margit sah er tief und fest schlummernd neben Christian. Ullrich grinste zufrieden, als er an das dachte, was letzte Nacht hier im Heuschober abgegangen war.

Doch nun hatte er einen Bärenhunger. Arbeit macht halt hungrig. Er kitzelte Anke mit einem Halm Heu an der Nase. Die musste niesen und wurde davon vollends wach.

„Hm“, grummelte sie verschlafen. Als sie Ullrich neben sich sah und nicht Christian, wurde ihr Gesicht zu einem Fragezeichen. Schnell tastete sie sich ab, fand aber nichts ungewöhnliches an sich.

„Was, wieso liege ich hier neben dir und das auch noch nackt?“, fragte sie darauf erschrocken. Anscheinend hatte sie Mühe, sich an die Ereignisse der letzten Nacht zu erinnern.

„Na, wir haben recht viel Spaß miteinander gehabt“, bekam sie lächelnd von Ullrich erklärt.

Da kamen bei Anke auch schon die Erinnerungen zurück. Ja, genau, das war es! Sie hatten doch hier zu Viert im Heustadel herumgetobt und versaute Dinge gemacht.

„Ich hab Hunger“, sagte Ullrich.

„Ich auch, aber wie“, erwiderte Anke, „wollen wir die anderen beiden wecken?“

„Nee, lass die mal schlafen. Wir machen das Frühstück und wecken sie dann erst, wenn es fertig ist.“

Gesagt, getan. Anke und Ullrich deckten den Tisch, als sie hinter sich ein Räuspern hörten. Sie schauten sich um und entdeckten den Huber-Bauern, der wie jeden Morgen seinen Rundgang machte und nach den Kühen schaute, sie molk und hier oben erledigte, was zu erledigen war.

 

„Guten Morgen, so wie ich sehe, ist euch die Nacht hier sehr gut bekommen“, meinte er breit grinsend zu den beiden immer noch Nackten.

Anke und Ullrich dachten sich nichts dabei, das Frühstück nackt zu bereiten, waren sie doch der Annahme, hier auf der Hütte alleine zu sein.

„Ups“, sagte Anke nur und versuchte ihre Blöße zu bedecken.

„Mach dir da mal keinen Kopp, Mädel. Ich hab schon viele nackte Frauen gesehen“, reagierte der Huber-Bauer auf Ankes Versuche, sich zu bedecken. Dabei grinste er über alle Backen, wenn die, welche in seiner Hose steckten, ebenfalls hätten grinsen können. „Und außerdem tut es mir altem Deppen immer wieder gut, was junges, knackiges zu sehen. Meine Alte ist darüber immer hocherfreut, wenn mein abgenutztes Ding endlich mal wieder zu einer bestimmten Arbeit benutzt werden kann. In meinem Alter tut man sich da manchmal etwas schwer. Ein wenig Anreiz, ihn dazu zu bewegen, ist also gar nicht so schlecht.“ 

Darüber musste Anke laut lachen. Doch Ullrich bestätigte die Rede des Bauern, war er doch selbst schon in dieser misslichen Lage gewesen, nicht so zu können, wie er gerne wollte. Zum Glück passierte ihm das bei Anke nicht. Die hatte es jedenfalls ganz gut verstanden, seinen müde gewordenen Krieger auf Vordermann zu bringen.

Nach und nach trudelten auch die anderen beiden Langschläfer ein. Während Ullrich und Anke sich anzogen, setzten sie sich schon an den Frühstückstisch. Der Huber-Bauer wurde kurzerhand dazu eingeladen, was er erfreut annahm. Sonst, wenn er hier oben war, war es immer recht einsam. Zum Reden hatte er da nie jemanden, außer er sprach mit seinen Kühen.

 

Ein fröhliches Geplauder, das dem Huber-Bauern sehr gut gefiel, kam zustande. Er fühlte sich wie in jungen Jahren, als er ständig unterwegs und auf der Suche nach einer Frau für´s Leben war. Damals, ja, das waren noch Zeiten. Da war er noch jung und voller Elan. Aber nun fühlte er sich manchmal so alt und ohne Kraft, dass er so manchen Morgen am liebsten gar nicht aufstehen wollte. Doch sein Eheweib, die Martha, die brachte ihn immer wieder auf Touren und trieb ihn an, seine Arbeit zu erledigen. Immerhin musste er sich um einen großen Hof mit vielen Tieren und einer Alm kümmern. Kinder, also Erben, blieben ihm und seiner Martha leider versagt, was ihn oft traurig stimmte. So kam er dazu, erst den Alfons und dessen Frau als Gehilfen auf dem Hof einzustellen. Als Alfons Frau von ihm ging, kam die Hulda dazu. Die war zwar oft griesgrämig, aber als Helferin in Haus und Hof sehr zuverlässig.

„Wenn ihr möchtet, kann ich euch ein wenig aus meiner Jugend erzählen“, begann der Huber-Bauer, als eine kurze Pause beim Geplapper der jungen Leute entstanden war.

„Ja, warum nicht“, freuten sich alle. Gespannt schauten sie auf den alten Mann, der mit lächelndem Gesicht zwischen ihnen saß und sich sichtlich wohl fühlte.

 

„Gut, dann mal los“, begann der Bauer.

„So wie ich annehme, ging es in der letzten Nacht hier nicht gerade gesittet zu, Deshalb möchte ich euch von einem Erlebnis erzählen, das ich bisher noch nicht mal meinem Eheweibe gebeichtet habe.“

 

Anke, wie immer ungeduldig, unterbrach ihn.

„Da bin ich aber mal gespannt“, rief sie aufgeregt.

„Lass den Huber-Bauern doch mal reden“, wurde sie von ihrem Mann Christian gerügt. Zum Bauern meinte er noch, seine Frau wäre immer so ungeduldig, worauf allgemeines Gelächter folgte.

 

Der Huber- Bauer jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sprach weiter:

„Es war zu einer Zeit, ich war schon mit Martha verheiratet, da passierte mir etwas Geiles. Die Martha, die mir ständig auf den Fersen war und aufpasste, dass ich nicht zu oft anderen Röcken hinterher schaute, hatte es endlich geschafft, mich auf den rechten Weg zu bringen. Eines allerdings ließ sie mir: Das Spannen. Dafür musste ich ihr jedes Mal erzählen, wenn ich wieder etwas Geiles gesehen hatte. Wenn ich nun etwas zu erzählen hatte, ging es danach meist recht wild zu. Meiner Martha schien das zu gefallen, mir allerdings auch. An diese Nächte erinnere ich mich gerne, sind sie heute doch so selten geworden.

Eines Tages, ich lief gedankenversunken hier oben durch den Wald, da hörte ich recht eigenartige Geräusche. Ich dachte, jemand sei verletzt und brauche Hilfe. Doch als ich näher kam, sah ich, es waren zwei junge Mädchen, die heftig bei der Sache waren.

Damit ich sie nicht störe, schlich ich mich in ein Gebüsch, um sie von dort aus zu beobachten. Es sah schon geil aus, wie sie sich da gegenseitig befummelten, ja sogar aneinander lutschten. Ihr geiles Geschreie waren weithin zu hören. Doch sie schien das überhaupt nicht zu stören.

Ihr Tun machte mich unheimlich an und schnell war mein Lümmel auf zwölf Uhr. Was blieb mir weiter übrig, als mich mit Fräulein Faust zu beschäftigen. Denn so wie er war, so konnte ich keinesfalls wieder ins Dorf zurück.

Ich beschäftigte mich also heftig mit meinem Schwanz, achtete aber nicht darauf, leise zu sein. So verriet ich mich, als ich beim Abspritzen nicht leise genug war.

Die Beiden hatten meinen Lustschrei gehört. Ehe ich mich versah, waren die beiden Mädels bei mir. Sie machten sich nicht mal die Mühe, sich zu bedecken. Ihre rasierten Fötzchen blitzten mir entgegen, als sie über mir standen und gierig meinen zum Glück noch harten Schwanz begafften.

Doch dann geschah etwas, wovon ich nie im Leben geträumt hatte. Wie auf Kommando stürzten sie sich auf mich. Eine setzte sich auf meinen Schoß, besser gesagt, genau auf meinen noch harten Schwengel und verleibte ihn sich ein. Die andere platzierte sich über meinem Kopf, ich musste sie mit der Zunge bearbeiten, was ich auch gerne und mit vollem Elan tat.

Mir verging fast Hören und Sehen, so wie die beiden mit mir zugange waren. Ich musste nichts weiter tun, als nur daliegen und es über mich ergehen lassen. Nur meine Zunge hatte viel Arbeit. Das Fötzchen derer, die über mir hockte, lief unheimlich aus. Ihr Geilsaft klebte schon in meinem Gesicht.

Die beiden verlustierten sich mit mir, ohne Rücksicht auf mich zu nehmen. Zum Glück konnte ich lange genug aushalten, um beiden einen erlösenden Abschluss zu verschaffen. Die eine kam wie verrückt zuckend durch meine Zungenarbeit, die andere fickte ich zum Orgasmus. Dabei schrien sie so laut, dass mir fast das Trommelfell platzte.

Doch leider war die Sache genau so schnell beendet, wie sie begonnen hatte. Blitzschnell waren die beiden Mädels wieder verschwunden. Als ich wieder richtig zu mir kam, war ihr Platz leer. Nur eine hatte wohl in der Aufregung ihr Höschen liegen lassen. Erst wollte ich es mitnehmen, aber dann entschied ich mich dagegen. Dann hätte meine Martha etwas mitbekommen und es wären Fragen aufgetaucht, woher das fremde Höschen ist.

Ich kehrte erst am späten Abend nach Hause zurück. So lange brauchte ich, bis ich einigermaßen wieder geradeaus denken konnte. Meiner Martha erzählte ich, eine Kuh hätte gekalbt und ich musste helfen. Doch geil war ich immer noch, was mein Eheweib natürlich bemerkte. So musste ich zum zweiten Mal an diesem Tag mein bestes geben, was der Martha unheimlich gefiel. Fragen kamen danach nie auf. Ob sie ahnte, dass ich wieder gespannt hatte, das weiß ich nicht. Ich denke aber, sie wusste schon, was los war.“

„Begegnet bist du den beiden aber nie wieder?“, fragte Anke interessiert, als der Huber-Bauer mit seiner Erzählung geendet hatte.

„Nein, leider nicht. Sie waren nicht aus diesem Ort, sonst hätte ich sie erkannt. Es waren wahrscheinlich Touristinnen“, antwortete der Bauer. „Aber Spaß gemacht hat es trotzdem, auch wenn es nur eine einmalige Sache war. Und meine Frau hatte später ja auch noch was davon“, endete er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Kapitel 10 – Urlaub ade, scheiden tut weh

Unsere vier Helden hatten begeistert der Erzählung des Huber-Bauern gelauscht. Sie fanden es sehr interessant, auch mal von einem älteren Semester zu hören, wie es in dessen Sturm- und Drangzeit so gewesen war. Bisher erzählten sie sich immer nur unter Freunden so versaute Dinge.

Sie saßen an diesem Vormittag noch lange mit dem Huber-Bauern zusammen und plauderten angeregt mit ihm. Doch gegen Mittag drängte er zum Aufbruch. Kein Wunder, der Himmel zog sich langsam mit dunklen Wolken zu, ein Unwetter schien im Anmarsch zu sein. Wenn sie noch trockenen Fußes zum Hof zurückkommen wollten, mussten sie sich beeilen. Das Wetter hier in den Bergen könne sich manchmal sehr schnell ändern, wurde ihnen erklärt.

Schnell war alles weggepackt und aufgeräumt. Dann machten sie sich alle, den Bauern im Schlepptau, auf den Weg nach unten.

Unterwegs sangen sie fröhliche Lieder, plauderten oder lachten über die Witze, die der Huber erzählte.

Etwa eine Stunde später kamen die Wanderer an. Gerade noch so erreichten sie den Hof. Kaum waren sie im Haus, ging es auch schon los. Ein Gewitter brach los, es goss in Strömen. Blitze erhellten den Himmel, gefolgt von lautem Donnergrollen. Von Jetzt auf Gleich wurde es draußen dunkel, fast wie in der Nacht. Ein Unwetter war heran gezogen. Wie gut, dass der Bauer dies rechtzeitig erkannt hatte und auf einen schnellen Aufbruch drängte.

Martha hatte für das Mittagessen einen leckeren Eintopf gekocht, den alle mit Genuss verspeisten. Auch an diesem Tag war aus der Küche des Huber-Bauern fröhliches Gelächter zu vernehmen.

Sogar Alfons, der wohl über den Verlust eines weiteren Schäferstündchen mit Anke hinweggekommen war, stimmte fröhlich mit ein.

Auch die sonst so ruhige Hulda fühlte sich auf einmal wieder in ihre Jugendzeit versetzt, wo sie oft mit ihren Freundinnen zusammensaß. Manchmal waren auch verbotenerweise Jungen dabei, gab sie leicht errötend zu. Mehr wagte sie sich nicht, zu erzählen. Es war ihr wohl zu peinlich.

 

Der Urlaub von Anke und Christian ging viel zu schnell zu Ende. In der zweiten Woche ihres Aufenthaltes sollte noch ein weiteres Pärchen auf den Huber-Hof kommen, doch die sagten kurzfristig ab. So verbrachten die beiden bis zum Ende der Woche noch ein paar schöne Tage mit Margit und Ullrich.

Sie wanderten noch oft durch die Berge, machten hier und da mal Halt. Dabei kam auch der Sex nicht zu kurz. Wenn es sie überfiel, gingen sie einfach ohne Hemmungen ihren Trieben nach. Da war es ihnen scheinbar egal, wann und wo das geschah. Oft hallten Ankes und Margits Lustschreie bis zum Hof hinunter.

Das wiederum bewirkte beim Huber-Bauern ungeahnte Kräfte. Sein fast verkümmertes Anhängsel tat es auf einmal wieder. Sehr zur Freude seines Eheweibes, das die Tätigkeit dieses früher so geliebten Teiles ihres Mannes, wieder genoss.

Fast jeden Abend hörten nun Anke und Christian aus dem Nachbarzimmer, wo die Bauersleute ihr Schlafgemach hatten, verdächtige Geräusche. Das ging über Stöhnen der Bäuerin, Quietschen des Ehebettes bis hin zum Urgeschrei des Bauern, wenn er sein wertvolles Gut in die Bäuerin schoss.

 

Auch in Margits und Ullrichs Zimmer ging es nicht gerade leise zu. Margit war eine feurige Frau, die ihrem Mann alles abverlangte. Der tat natürlich sein bestes, seine geliebte Frau auch zufriedenzustellen.

Ab und an wurden auch mal die Betten getauscht. Dann übernachtete Anke bei Ullrich und Margit bei Christian. Nur die Konstellation Ullrich und Christian gab es nie wieder. Die beiden konnten zwar im Heustadel sehr gut miteinander, aber mehr war es auch nicht. Alleine mit einem Mann, das konnte sich keiner der beiden so richtig vorstellen. So ließen sie es sein und widmeten sich lieber ihren Frauen oder der Frau des jeweils anderes. Da hatten sie genug zu tun.

Margit und Anke taten es allerdings noch einmal miteinander. In dieser Nacht schlief Christian im Wohnzimmer der Bauersleute und Margit bei Anke. Die Laute, die aus dem Zimmer der beiden Frauen drangen, waren mehr als eindeutig. Am nächsten Morgen kamen beide verspätet, aber mit sehr zufrieden blitzenden Augen zum Frühstück. Was genau vorgefallen war, wollte allerdings keine verraten.

So hatten alle etwas von diesem Urlaub und jeder hatte für sich ein besonderes Erlebnis.

 

Am Tag der Abreise von Christian und Anke versammelten sich alle noch einmal zu einem gemeinsamen Frühstück in der Küche. Sogar der Huber-Bauer war anwesend. Er ließ an diesem Morgen seine Kühe auf der Alm einfach mal vom Nachbarn versorgen, mit der Ausrede, er hätte etwas Dringendes zu erledigen.

Die Stimmung war ein wenig gedrückt, wussten doch alle, Christian und Anke würden sie in wenigen Stunden schon verlassen müssen. Nur Ullrich und Margit blieben noch einen Tag.

Die ersten Urlauber wurden von allen sehr herzlich verabschiedet. Sie wurden geherzt und abgebusselt, sogar ein paar Tränchen flossen. Die flossen allerdings bei Hulda, von der man es am wenigstens erwartet hätte. Sie alle hatten Freunde gefunden, zu denen sie gerne zurückkehren wollten.

 

Die Urlaubspaare beschlossen spontan, sich bald wieder zu treffen. Wie sie festgestellt hatten, wohnten sie nicht sehr weit voneinander entfernt. Aus den vieren wurde ein eingespieltes Team, gute Freunde, die sich auf jedwede Art verstanden, auch im sexuellen Bereich. Wenn es auch selten dazu kam, dass sie zusammen im Bett landeten. Wenn es aber doch geschah, dann genossen sie es alle.

Anke und Christian beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder Urlaub bei den Hubers zu machen. Christian schwor Anke, nie wieder Urlaub in einem Luxus-Hotel zu buchen. Seit er auf den Geschmack des ländlichen und einfachen Lebens gekommen war, konnte er es sich nicht mehr vorstellen, jemals wieder Gefallen an Spießerhotels, wie Anke es bezeichnet hatte, zu finden.

Auch fanden sie wieder näher zueinander, was besonders Anke sehr gut gefiel. Sie begannen ein neues Leben, das ganz anders war, als das vor ihrem Urlaub.

Christian änderte sich von Grund auf, er kündigte seinen Job und nahm einen anderen außerhalb von München an. Er zog auch mit seiner Frau in ein Dorf, was ihr ganz besonders gefiel. Das Häuschen, das die beiden sich gekauft hatten, wurde im Laufe der Zeit ein kleines Schmuckstück. Anke blühte richtig auf und erfreute sich des Lebens. Und dann geschah endlich das, was sie sich schon so lange gewünscht hatten. Anke wurde schwanger und gebar ihrem Christian einen strammen Buben, den beide abgöttisch liebten.

 

Im nächsten Jahr war der Kleine schon mit auf der Partie zum Huber-Bauern, die den jungen Erdenbürger wie ein eigenes Enkelkind umsorgten. Alfons und Hulda, aber auch Margit und Ullrich wurden wie Onkel und Tante. Jedes Mal war freudiges Geschrei, wenn der Bub etwas Neues gelernt hatte.

So waren alle glücklich und zufrieden. Nur Alfons und Hulde konnten nicht zueinander finden, obwohl es für alle augenscheinlich war, die beiden waren bis über alle Ohren ineinander verliebt.

 

 

Und jetzt kommt das böse Wort

 

Ende

Impressum

Texte: Sandy Reneé
Bildmaterialien: pixabay.com
Cover: Sandy Reneé
Tag der Veröffentlichung: 28.05.2020

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
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