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Gemischte Gedichte


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Im Wald steht eine Fichte


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Im Wald steht eine Fichte,
dies ist der anfang der Geschichte.
Sie wird nieder geschlagen,
und schnell nach haus getragen.
Nun steht sie in der warmen stub,
drum tanzen Mädel und auch Bub.
Weinacht, weinacht, weinacht,
ist schon und auch gut.



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Wenn du ins Himmelsreich willst


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Wenn du ins Himmelsreich willst,
und für deinen versuch eine ladung Wundermittel vertilgst,
sag ich dir ganz laut und klar,
wenn du ins himmelsreich willst,
muss dein Herz sein freundlich und wahr.




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Draussen steht ein Baum


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Wir sitzen in der stube,
und draussen steht ein Baum.
Jahr für Jahr da trägt er Früchte,
und einen grünen saum.
Im Herbst da ist er kahl,
alles ist runter gefallen,
und die Kinder wollen,
sammeln die schönen Äpfel ein.
Im sommer und im Frühling,
da steht mit grosser pracht,
mit Blüten und mit Blättern,
wir haben dran gedacht.
Heute ist es Winter.
Es hat tief geschneit,
und der baum im Garten
nächstes Jahr gedeit.




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Eine Pflanze


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Ich möchte dir eine Pflanze sein die es nicht gibt.
Alls tee ganz fein und ausgesiebt.
Er hilft bei allen krankheiten,
Ich würde dich gerne auf deinen wegen geleiten.
Immer duftend, immer schön.
Sogar dem Wetter kann ich standhalten,
ich möchte dich immer in händen halten.
Ich möchte dir eine Pflanze sein die es nicht gibt.
Es gibt einen der dich liebt.



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Der Papagei


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Ich sitze hier,
da kommt ein Tier,
forbei, ein Papagei.
Und ich sage dir,
dieser Papagei,
kam im Maj.



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In der Frühlings luft


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In der Frühlings Luft,
liegt ein Frühlings duft.
Und es ist warm, so warm wie nie.
Und unser Huhn - und unser Huhn geht im gart herum.
Und der Hahn - und der Hahn - und der Hahn der kräht sich krum.
Und der Wind - und der Wind - und der Wind der geht nach haus,
und im Haus - und im Haus
geht die Maus zum Haus heraus.



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Das Reh


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Ich werf ein Stein in den See,
vorbei springt da ein Reh.
Im Winter liegt dort schnee,
ich sitz zuhaus und trinke tee,
doch heute wäckst hir Klee,
was ich ganz deutlich seh,
Klee wäckst nicht auf schnee.
Neh neh.
Das tut ja garnicht weh.
HEEH?



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Anna


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Anna ist ein kleines Lamm.
Wir zeigen jetzt was sie kann.
Sie wackelt mit den Pummelschwänzchen,
ein kleines "Mäh" und dann ein Tänzchen.
Sie mäht so schön,
sie schaut so schön,
in jede Augen tief hinein.



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Eine Quell


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Im Frühling fliest da eine Quell,
immerzu, ganz schnell ganz schnell.
Sie fliest hügelauf,
sie fliest hügelab,
und die sonne schickt ihre strahlen herab.




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Glück im Glück


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Glück im Glück,
ist am stück,
nicht mehr Glück.




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Unterwasser Welt


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In der Unterwasser Welt
bin ich gern, weils mir dort gut gefällt.
Fische gibt es dort zuhauf,
doch einige gehen wegen Haien drauf.
Heut ist wieder ein mord geschehen,
und ich bin traurig und wütent zudem,
auf den Hai der das getan.
Wütent, sogar auf seinem ganzen klan.




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Der Dschungel


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Der Dschungel der, der einmal war,
liegt nun still und verlassen da.
Der Regenwald der nicht mehr da,
die Sonne scheint, der Himmel klar.
Im Urwald, kein Vogel twitschert kaum.
Kein Koala an keinem Baum.
Das Paradies das ist zerstört.
Dehn Menschen nun fast alles gehört.
Keine Vögel Putzen sich.
Da sind nur noch du und ich.




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Rüberrauz


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Rüberrauz und Knarzenheim,
im sein keinrein ganz klein.
Rüberrauz und Knarzenratz,
die Katz hat deinen Spatz gehatzt.
Rüberrutz und Rübernein,
Klarzenbutz und saubersein.
Rübersitt und Harmendeim,
heute gibt es sonnenschein.




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Zwerge


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Sieben Zwerge treffen sich.
Sieben Zwerge kratzen sich.
Sieben Zwerge ganz ganz klein.
Sind sie süss?
Oh nein, oh nein.
Sieben Zwerge stehlen fiel.
Sieben Zwerge planen diel.
Einer findet das gemein,
achter Zwerg nun ganz allein.


Impressum

Tag der Veröffentlichung: 30.12.2011

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