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Die Vorahnung


Seit Tagen befand sie sich nun schon wieder auf der Flucht.
Auf der Flucht vor ihren eigenen Gedanken.
Aber es war vergeblich.
Sie holten sie immer wieder ein.

Jede Nacht, wenn sie wach in ihrem Bett lag, kam sie wieder.
Diese Vorahnung, dass schon bald etwas Einschneidendes in ihrem Leben geschehen würde.
Und sie war sich sicher, dass dies nichts Gutes sein würde.
Denn das war es nie, wenn es sich so anfühlte.

Sie hatte diese Vorahnungen schon, seit sie denken konnte.
Schon als Kind hatte sie bereits einige Wochen oder Monate, bevor etwas Schlimmes geschah, gespürt, dass sich etwas Ungutes näherte.
Es war ungefähr so, als ob man vor einem Tsunami sieht, wie sich plötzlich das Meer zurückzieht, und obwohl alles ruhig und friedlich scheint, weiß man doch, dass das Wasser schon bald in einer übermächtigen Flutwelle zurückzukehren und alles und jeden in seiner Reichweite verschlingen wird.
Genau so wusste auch sie schon immer vorher, wenn sich etwas Ungutes zusammenzubrauen begann in ihrem Leben.

Jahrelang hatte sie versucht, diese Gabe zu verleugnen und sich einzureden, dass es nur Hirngespinste sind.
Aber nun hatte sie bereits ein halbes Menschenleben hinter sich, und die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass Verleugnung zwecklos war.
Es würde so oder so geschehen, ob sie das nun vorher wahrhaben wollte oder nicht.

Früher hatte sie sich auch gescheut, über diese Ängste mit jemandem zu reden, so als könne sie sie allein dadurch, dass sie sie in Worte formulierte und laut aussprach, wahr werden lassen.
Aber auch das Schweigen war zwecklos gewesen – es geschah so oder so.

So war es auch damals gewesen, als sie kurz vor ihrem 15. Geburtstag plötzlich spürte, dass bald in der Familie jemand sterben würde.
Sie erinnerte sich noch, dass sie damals immer wieder nachts im Bett gelegen und gegrübelt hatte, auf wen sie denn am Besten verzichten könnte von ihren Familienangehörigen.
Wenn schon einer sterben sollte, dann sollte es doch am Besten ihr Opa sein.
Der war Alkoholiker und schikanierte ihre liebe Oma von früh bis spät, Oma weinte fast täglich wegen ihm, und für sie war klar, dass es Oma ohne Opa sicher besser gehen würde.

Als ihr Opa dann tatsächlich einige Wochen später im betrunkenen Zustand die Kellertreppe hinunterstürzte und sich dabei das Genick brach, war sie geschockt – es war irgendwie fast so, als habe sie sich seinen Tod herbeigewünscht.
Eine zeitlang glaubte sie danach sogar, dass allein wenn sie sich nur stark genug wünschte, dass jemand stirbt, derjenige auch bald tot umfallen würde.
Aber auch da musste sie schon bald lernen, dass das, was sie wollte oder nicht wollte, keinen Einfluss auf das hatte, was geschehen würde.

Als sie 21 war, jung verheiratet mit ihrer großen Liebe, kam plötzlich die schreckliche Vorahnung, dass ihr Liebesglück nicht von langer Dauer sein würde. Und das schreckliche Gefühl, dass sie diesen ihren geliebten Mann schon sehr bald verlieren würde, ließ sich einfach nicht mehr abschütteln, so sehr sie es auch versuchte.
Die Ängste waren so eindrucksvoll und real, dass sie immer wieder nachts in Tränen aufgelöst aufwachte.
Wenn sie dann seine regelmäßigen Atemzüge neben sich hörte, kuschelte sie sich in seinen Arm und hielt ihn ganz fest, im Bewusstsein, dass sie das vielleicht schon bald nicht mehr würde tun können.
Sie betete zu Gott und zum Mond und selbst zum Teufel, ihr nicht das Liebste zu nehmen.
Aber es half alles nichts – der Tag kam wenige Monate später, als ihr Ehemann das Haus verließ und nie wieder Heim kam.
Schwerer Autounfall – er war sofort tot gewesen.

Damals hatte sie schmerzlich gelernt, auch wenn sie sich noch so sehr das Gegenteil wünschte und sogar bereit gewesen wäre, ihre Seele dafür zu verkaufen – die Vorahnung trat ein, sie konnte nichts dagegen tun.

So hatte sie in den Jahren darauf dann auch
den Tod ihrer Uroma,
ihrer Oma
und ihres Onkels vorhergesehen.
Und auch den Herzinfarkt ihres Vaters.
Und den Überfall im Parkhaus, dessen Opfer sie wurde.

Die letzte Vorahnung lag nun allerdings schon über 10 Jahre zurück.
Damals, als sie plötzlich von einem Tag auf den Anderen schreckliche Angst vor dem Autofahren bekommen hatte.
Als sie spürte, dass sie bald einen schweren Autounfall haben würde, einen der eventuell sogar tödlich für sie enden könnte.

Etwa drei Monate, nachdem die Vorahnungen begannen, hatte sie dann tatsächlich einen schweren Unfall, Frontalzusammenstoß mit einem LKW.
Schwer verletzt hatte sie zwar überlebt, landete aber mit mehreren Wirbelbrüchen in Krankenhaus und war nur haarscharf an einer Querschnittslähmung vorbeigeschlittert.

Nun sollte man meinen, nach diesem Unfall wäre ihre Angst vor dem Autofahren noch größer geworden, aber genau das Gegenteil war der Fall gewesen.
Denn dies war ja das Ereignis gewesen, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet hatte, aber nun war es vorbei, der Knoten war geplatzt und die Angst vor dem Fahren war damit logischerweise wieder weg.
Naja… Logik! Vorahnungslogik halt.

Über 10 Jahre hatte sie nun also Ruhe gehabt vor solchen schlimmen Ahnungen. Ihr Leben war in den letzten Jahren wunderschön kontinuierlich vor sich hin geplätschert.
Sie hatte wieder geheiratet,
hatte zwei gesunde süße Kinder mit ihrem zweiten Mann
und wohnte mit ihrer Familie in einem schicken Häuschen in der Vorstadt.
Keine Sorgen,
keine Nöte,
keine Belastungen.
10 goldene Jahre hatten sie gelebt,
die sie zu schätzen wusste.

Aber nun war dieses Gefühl wieder da.
Dieses aufwühlende Gefühl innerlicher Aufgekratztheit ohne ersichtlichen Grund.
Und es machte ihr Angst.

Sie war so glücklich in ihrem Leben!
Sie wollte nicht, dass sich etwas daran änderte.
Aber etwas würde sich ändern,
schon bald,
da war sie sich ganz sicher.

Und so begann sie diesmal, darüber zu reden.
Sie sagte ihrem Mann, der an solchen „Hokuspokus“ nicht glaubte, er müsse ja nicht dran glauben, aber er solle in nächster Zeit trotzdem einfach sehr gut auf sich aufpassen und keine unnötigen Risiken eingehen, zum Beispiel beim Autofahren.
Sie sagte auch ihren Eltern, sie sollten in nächster Zeit gut auf sich aufpassen, vor allem Papa mit seinem angegriffenen Herz.
Ihrer Mutter machte das Gespräch ziemliche Angst, denn auch sie hatte seit einiger Zeit so ein „komisches Gefühl“, dass bald etwas Schlimmes geschehen würde. Vielleicht hatte sie diese Gabe ja von ihr geerbt?

Dass ihre Mutter auch etwas nahen spürte, machte ihr noch mehr Angst.
Sie selbst würde in der nächsten Zeit noch mehr als sonst über ihre beiden Kinder wachen.
Wie eine Glucke.

Denn das wäre wohl überhaupt das Schrecklichste, was geschehen könnte, dachte sie sich.
Dass einem der Kinder etwas geschehen würde.
Sie waren doch noch so klein.

Wenn sie die Kleine mit ihren zwei Jahren abends ins Bett brachte, die ihre kleinen Ärmchen dann um sie schlang, ihr ein feuchtes Küsschen auf den Mund drückte und „Nacht, Mami!“ piepste, bevor sie sich den Nuckel in die süße Schnute schob, sich in die Kissen kuschelte und die Augen schloss, musste sie nun jedes Mal schwer gegen die aufsteigenden Tränen kämpfen.
Nicht auszudenken, wenn sie diese kleine Maus verlieren würde.

Auch ihr „Großer“ war doch mit seinen gerade mal 5 Jahren noch in Wirklichkeit ein ganz Kleiner.
Und auch, wenn er zwischendurch anstrengend war in seiner jungenhaften Wildheit, so war er doch so ein toller kleiner Kerl, ihr Ein und Alles und ihr ganzer Stolz.

Aber auch ihren Mann wollte sie natürlich nicht verlieren.
Noch mal einen Ehemann zu Grabe tragen?
Nein danke, das musste sie nun wirklich nicht noch mal haben.
Einmal im Leben sollte diese Erfahrung doch wohl reichen.
Ihr war klar, wenn sie ihn verlieren würde, würde sie nie wieder einen Mann in ihr Leben lassen können.
Das würde sie völlig kaputt und liebesunfähig machen für alle Zeit.
Wie sollte es ein Mensch schaffen, sich zwei mal das Herz auf diese schlimme Weise brechen zu lassen, ohne es danach nur noch in einem Tresor mit sich herumzutragen?
Nein, auch dieses Szenario war nicht wirklich erstrebenswert.

Also doch lieber ihre Mutter oder ihr Vater?
Das würde ja sowieso eines Tages geschehen, dachte sie sich.
Der natürliche Lauf der Dinge.
Eltern starben vor ihren Kindern, und das war ja auch gut so.
Jedenfalls besser als umgekehrt.
Nur waren die Beiden mit nicht einmal 60 Jahren doch auch noch viel zu jung dafür.

Nein nein nein, es durfte doch einfach nicht sein, dass so was jetzt geschehen sollte.
Warum konnte denn nicht einfach alles noch eine Weile so bleiben wie es war?

Das Merkwürdige diesmal war, dass sie zwar eine Vorahnung hatte, dass etwas geschehen würde, aber sie hatte überhaupt keinen Schimmer, aus welcher Richtung der Schlag diesmal zu erwarten war.

Sonst wusste sie doch auch immer vorher, um wen es ging, oder um was,
bei ihrem Opa,
ihrem ersten Mann,
dem Autounfall
– aber diesmal hatte sie keine Ahnung, wen es treffen würde.
Und das war ungewöhnlich.
Aber andererseits
– was war schon gewöhnlich an Vorahnungen?

Sie konnte nur abwarten, was geschehen würde.
Und auf der Hut sein.
Was sollte sie auch sonst tun?

Und dann war es eines Tages soweit:
Der Tag war gekommen.
Das Ereignis war eingetreten.

Als sie auf dem Friedhof stand und dabei zusah, wie der Sarg langsam in die ausgehobene Grube herabgelassen wurde, war sie erstaunt darüber, dass es sich nun, da der Fall eingetreten war, gar nicht so schlimm anfühlte wie sie es die ganze Zeit über befürchtet hatte.
Aber vielleicht war sie auch gerade nur betäubt, noch zu geschockt, und der Schmerz würde erst später kommen?
Sie vermisste ihn jedenfalls nicht, den Schmerz.
Nichts fühlen fühlte sich gut an.

Der Prediger sprach zu ihnen, den Trauernden, aber sie konnte ihn gar nicht richtig verstehen.
Sie fühlte sich als wäre sie wie in Watte gepackt.
Als würde sie alles nur durch einen dichten Schleier wahrnehmen.

Ihr war nur bewusst, dass es ein wunderschöner Tag war.
Die Sonne schien hell, sie spürte ihre Wärme und hatte das Gefühl, als scheine sie ihr mitten ins Herz.
Für einen Moment fühlte sie sich sogar glücklich, als sie sich so dem Sonnenlicht hingab.
Aber dann setzte sofort das schlechte Gewissen ein und holte sie auf den Boden der Tatsachen zurück.
Wie konnte sie Glück empfinden, in so einem traurigen Moment?

Schuldbewusst blickte sie ihren Mann an. Gut sah er aus in seinem schwarzen Anzug.
Aber er war schrecklich blass, und seine geröteten Augen waren stummes Zeugnis der durchgeweinten Nächte, die sie neben ihm verbracht hatte, unfähig ihn zu trösten in seinem Schmerz.
Wann hatte sie überhaupt das letzte Mal geweint, fragte sie sich, als sie ihn so da stehen sah, mit hängenden Schultern.
Sie konnte sich nicht erinnern, ob sie überhaupt geweint hatte, seit das Schreckliche eingetreten war.

Ihr Blick fiel auf ihre Eltern.
Mama, Papa.
Sie waren gebrochen, sahen aus als wären sie innerhalb weniger Nächte um 20 Jahre gealtert.
Es war nie leicht, so was, das Leben hatte es normalerweise nicht vorgesehen, dass Kinder vor einem selbst sterben, vor allem nicht, wenn man selbst schon im Oma-Opa-Alter ist.

Nun drangen plötzlich doch die Worte des Predigers zu ihr hindurch.
Er sprach von ihr, zitierte aus ihrem Tagebuch, in dem sie ihre Vorahnung niedergeschrieben hatte.
Jemand musste es ihm gegeben haben – sie hatte keine Erinnerung mehr daran, wie er an dieses persönliche Dokument gekommen war.

„Ich habe solche Angst, dass meinem Mann oder einem der Kinder etwas Schreckliches geschieht!“, hörte sie nun ihre eigenen Worte aus dem Mund des Predigers.
„Ich habe allen gesagt, dass sie in der nächsten Zeit gut auf sich aufpassen sollen, es wäre einfach nur unaussprechlich grauenvoll, allein die Vorstellung, einen von meinen Lieben zu verlieren.“

Nun wo sie diese Worte hörte, bahnte sich doch eine Träne ihren Weg.
Sie erinnerte sich noch wie gestern, als sie dies niedergeschrieben hatte, damals, als ihre Welt noch in Ordnung und dies alles hier nur eine zweifelhafte Vorahnung gewesen ist.

„Leider“, sagte der Prediger nun, „hat sie in all ihrer Sorge darum, einen ihrer Lieben zu verlieren, nicht bedacht, dass es sie selbst sein könnte, die ihren Lieben bald verloren gehen wird.
Wir alle wünschten, sie hätte auch auf sich selbst gut aufgepasst, dann wäre dieser schreckliche sinnlose Unfall vielleicht nicht geschehen.“

Die letzten Worte trafen ihr Erinnerungsvermögen wie ein Stromschlag.
Wie im Zeitraffer rasten plötzlich die Bilder ihrer letzten Lebenssekunden vor ihrem geistigen Auge vorbei.
Wie sie gedankenverloren auf die Straße getreten war.
Plötzlich das laute Hupen.
Quietschende Reifen.
Das Splittern von Glas.
Der riesige Bus, der wie aus dem Nichts neben ihr auftauchte, als er sie auch schon packte und durch die Luft schleuderte.
Das hatte sie schon gar nicht mehr gespürt.
Dann das groteske Bild, als sie aus der Vogelperspektive auf ihren eigenen Körper herabsah mit seinen verdrehten Gliedmaßen, und Blut, Blut, überall Blut.
Und wie merkwürdig es ihr vorgekommen war, dass sie in dem Moment nur ganz rational dachte „Na, da wird wohl nichts mehr zu retten sein.“, ohne dass sie dabei etwas empfunden hatte.

Empfunden hatte sie erst wieder was, als sie mitbekam, wie ihr Mann auf die Nachricht von ihrem Tod reagierte.
Und ihren Eltern.
Und die Kinder.

Es tat ihr weh, dass sie sie da nicht trösten konnte, dass sie sie nicht sehen und hören konnten, obwohl sie doch direkt neben ihnen stand und die Arme um jeden Einzelnen legte.
Wenn sie nur wüssten, dass sie doch gar nicht tot war, sondern immer noch bei ihnen, dass sie sie sehen und hören und anfassen konnte, dann würde es ihnen sicher viel besser gehen.
Aber sie konnten ihre Berührungen nicht spüren und ihre Worte nicht hören.
Sie weinten und schrien und klagten den ganzen Tag, dann schliefen sie irgendwann erschöpft ein, nur um am nächsten Tag aufzuwachen und wieder zu weinen und zu schreien und zu klagen.

Nur die Kleine, ihr kleiner Sonnenschein, die weinte nicht, weil sie es zum Glück noch gar nicht richtig verstand.
Sie fragte nur ab und zu herzallerliebst: „Wo’s die Mama?“.
Ihr Mann weinte bei diesen Worten dann allerdings gleich für Zwei.

Hier stand sie nun, mitten unter ihren Lieben, auf ihrer eigenen Beerdigung.
Sie blickte noch einmal zu ihrer Familie.
Ihrem Mann, mit einem ihrer Kinder an jeder Hand.
Die betreten dreinblickenden Kleinen wirkten hier in diesem todtraurigen Umfeld irgendwie völlig fehl am Platz.
Ihre Eltern standen direkt daneben, sich so aneinanderklammernd, dass man gar nicht sagen konnte, wer da eigentlich gerade wen stützt.

Sie wunderte sich darüber, dass sie bei diesem Anblick nun gar nichts mehr empfand.
Es war ihr egal.
Und es war ihr egal, dass es ihr egal war.

Noch nie im Leben hatte sie sich so frei gefühlt.
Wie von einer zentnerschweren Last befreit.
Und mit einem Mal wurde ihr plötzlich klar:
Sie war hier fertig.

Sie hob den Kopf und blickte in die helle Sonne.
Es war ein wundervolles Gefühl, direkt in dieses gleißende Licht schauen zu können ohne den Schmerz, den die menschlichen Augen dabei sonst immer empfanden.

Das Licht erfüllte sie durch und durch, sie fühlte sich wie magisch angezogen von ihm.
Sie merkte, wie sie sich langsam von der Grabstätte und den Menschen entfernte, die sich zu ihrer Beerdigung versammelt hatten.
Aber es machte sie nicht traurig, sie alle zu verlassen.
Im Gegenteil, sie war erfüllt von Licht und Liebe.

Sie wusste nicht, was sie erwarten würde, wenn sie sich dem Licht völlig hingab, wo es sie hinbringen würde und wie dieses neue Dasein aussah.

Aber irgendwie fühlte es sich gut und richtig an.

Und so überließ sie sich der Kraft, die sie anzog.

Und sofort, als sie losließ, bewegte sie sich in Lichtgeschwindigkeit fort.

Fort von allem,
was hier war,
was hier ist
und was hier noch sein würde.

Impressum

Texte: Liv Neuhaus
Tag der Veröffentlichung: 20.09.2012

Alle Rechte vorbehalten

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