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Engelsflügel hängen an der Wand

Es hängen Engelsflügel an der Wand
und der Engel liegt gleich nebenan
fragt ihr mich, warum ich traurig
bin schaue ich nur zu den Flügeln
hin. Ich sehe die Federn die mein
Engel trug, diese Federn saft und
weich. Seinen Platz in meinem Herzen
verliert er nicht, nun hängen seine
Flügel drüben an der Wand und der
Engel liegt gleich nebenan. Ich denk,
dass ihr mich jetzt versteht warum
mir sein Ende nahegeht.


Es hängen Engelsflügel an der Wand
und der Engel liegt gleich nebenan,
in der Endlichkeit aus Licht geboren,
in seinen Augen sich Sterne spiegeln,
leihe mir deine Gaben, es Wecken
Gedanken im Innern, hervor. Hebe
meine Seele bis zum Himmel empor.
Wohin die Geister fliehen, wo sie
leben, wie ich die Gedanken wende,
ist ihr Anfang ist ihr Ende. Alles
was wird geschaffen und erstrebt,
das Geheimnis ist Liebe.


Es hängen Engelsflügel an der Wand
und der Engel liegt gleich nebenan,
die Nacht sinkt tief Wolken drohen
schwarz und schwer keinen Stern sehe
ich blinken. Kein Licht glänzt durch
den Nebelschein. Der Mond versagt
seinen Schein. Mir schauert tief im
Innern kalt, Furcht missgönnt mir
die Ruhe mit Angst hoffe ich auf
Morgen. Mir versagt Glück, Traum
und Schein.


Doch mit dem ersten Morgenlicht
das weckt mein Gesicht, sehe ich
zur Wand, die Flügel sind nicht
mehr da, nur eine einzelne Feder
auf der Fensterbank, Gottseidank.

Impressum

Texte: Text von Sandwich Bildquelle Pixelio.de
Tag der Veröffentlichung: 16.01.2011

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Gewidmet den Freunden "s´Schutzengerl" BookRix Gruppe

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