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Es blüht der Tod in mir

Alpträume der Seele

In mancher selbst geschaffener Dunkelheit
entstehen Gestalten grausamer Natur, mein
Schatten überholt mich Verfolgt von jenen
dunklen Mächten in düsteren blauschwarzen
Nächten, mit Leben erfüllt lassen sie das
Grauen mich erleben. Ein einsamer Schein,
im Schatten, was verbirgt die Nacht, dort
vergraben in unbarmherzigen Finsternis im
Nichts suchend mein Licht, es ist weg vom
Schatten verschleppt, mein Leben eine von
unsichtbare Macht hat sich da erschaffen.
Woher kommt das Geräusch, meine zittrigen
Hände greifen ins Leere wem soll ich noch
vertrauen wenn nicht meinem Verstand. Die
wirren Gedanken eine Vergessenheit so auf
einmal kommend aus der Vergangenheit. Ein
Licht und ein Hoffen im Herz, erhellt die
Nacht. Mein Dasein fristend in Dunkelheit
wartend und verschwunden sind die Gefühle
Alpträume Zähren an mir verfolgten Hasses
und Gier, mein Licht ein kaltes Feuer das
abseits im Schatten. Doch erlöst wirst du
nicht sein, dein Geheimnis wartend im dem
dunklen Schein, suche das Licht so in der
Dunkelheit finde Kraft die dich befreit.


Es blüht der Tod in mir auf, für dieses
Bild hasse ich dich so unendlich, warum,
Tod, musst du mich lehren erst das Leben
sehen, nicht wie durch einen Schleier,
wach und ganz da, etwas in mir wecken,
vorüber gehen.

Es blüht der Tod in mir auf, ein Bild
das so bestialisch, warum bemächtigt
sich der Tod der Kinder, seine so hohe
Ahnung von den Lebensdingen, dass dann
die Dinge, wenn sie wirklich sind, nur
schale Schauer des Erinnerns bringen.

Es blüht der Tod in mir, dein ganzes
Bild ist mir Überdruss, in dir entstellt
fürchterlich das Liebende hassverzerrt,
des wundervollen Zaubers der Liebe so
entblößt, die Züge sinnlos, das lebende
Haar tot hängend, warfst mir eine Larve
zu, in schnödes Nichts mit widerlicher
Kunst zersetzend rätselhaften süßen Reiz.

Heute kommt der Tod ins Haus heute gehen
die Lichter alle aus. Er schleicht schon
ums Haus und bläst die Lichter aus Starr
vor Angst in den Stuhl gepresst. So Steh
auf, Mensch, wirf dieses ererbte Grauen,
von dir ich bin nicht so schauerlich bin
kein Gerippe. Ein großer Engel der Seele
steht vor dir. Wenn in dem lauen Sommer,
durch die Nächte, goldene Luft ein Blatt
herabgeschwebt, hat dich mein Wehen bald
angeschauert das traumhaft um die reifen
Dinge webt Überschwellen der Gefühle mit
warmer Flut die Seele zitternd füllte.


Im Dunkeln hält die Angst mich fest. Bei
Finsternis die Schatten hier schleichen,
und niemals von meiner Seite sie weichen
es folgen mir gruslige Gestalten von mir
muss will ich fern sie halten. Bevor ich
in stiller Ohmacht, der Gewalt verfalle.
Das Licht die einzige Waffe in der Nacht
wenn das Schaudern erwacht. Immer wieder
holt das Dunkel mich ein, ohne Licht der
der Geist meines Seins. Nichts aufgeben,
kämpfen alles Wagen nicht zweifeln nicht
jammern, niemals verzagen. Schon weil es
um das Leben geht, kämpfe, mutig weiter.

Mein ganzes Leben habe ich gedacht Liebe
ist die einzige Macht, das Herz suchende
die wärmende Kraft. Werde ich jemals die
Liebe wiederfinden, nach dir die mir den
Glauben nahm, wohl nur im Tod das Grauen
der Nächte überwinden oder werde ich des
Bösen Gewalt scheitern. Wo gibt es einen
Rückweg, einen Halt. Kann nur eine Liebe
geben. Kämpfen um das Leben mit dem Tod.

Mensch, was alles war dir gegeben so ein
Erdenleben irdisch es zu leben im Innern
quillt, euch allen ein Geist, der diesem
Chaos tote Sachen Beziehung einzuhauchen
heißt und euren Garten, daraus zu machen
für die Wirksamkeit, Beglückung, und den
Verdruss. Weh dir, wenn ich dir das erst
sagen, muss man findet man wird gefunden
Entfaltungen wirken schwül und in wilden
Stunden in den Schlaf geweint so geplagt
noch wollend, schwer von Sehnsucht, halb
verzagt, tief atmend und vom Drang, dass
Lebens warm doch alle reif, fällt ihr in
meinen Arm.

Der Tod mein Glück, traurig blickte ich
zurück, einst voller Schaffenskraft und
Lebenslust, tief traf mich dein Verlust
eilig floh ich aus dem Haus als ich dem
Tod im Traum wiederfand gefangen in der
Dunkelheit und doch zum Kämpfen bereit.
Meiner Mission folge ich nur und deinem
Geheimnis auf der Spur, stürze ich mich
tapfer in die Nacht, hast du mich schon
zum Dämon gemacht. Ein Alptraum, wie es
scheint, mit der Finsternis als größten
Feind, diese Stadt zieht mich in seinen
Bann, wo Kreaturen von furchterregender
Gestalt schleichen und blicken kalt sie
kommen erst wenn die Nacht einbricht ja
sie scheuen jedes Licht.

Schreie in der Ferne strahlen der Sterne
mit düsterer Glut, der Mond blickt kühl.
Verborgen in der Dunkelheit, greifen sie
an sind zu allem bereit doch noch finden
sie mich nicht, denn mein Freund ist das
Licht. Schlaflos seit Wochen, die Seele,
noch nicht gebrochen da kommt gerade mir
der Tod in den Sinn, ist da Besserung in
Aussicht, erscheint mein Leben, jetzt in
neuem Licht. Danach will streben und nie
wieder einsam.

Auf dem Land die Idylle die Freiheit wie
Balsam man badet in Stille doch etwas im
seltsamen Unbehagen. Was geschieht, dann
die Geister kamen auf aus der Finsternis
getrieben gefangen in meinem Denken noch
gebunden wie an einen Fluch doch umgeben
von Dunkelheit nicht weiter ausschweifen
es wird Zeit das Licht zu ergreifen, vom
Alptraum nicht unterkriegen zulassen und
am Ende zu siegen. Wach seit Tagen, kein
schlafen, Gedanken kreisen, auf das seit
Jahren zu erwartende. Ein Dasein, dessen
Erwartung groß und Spannung, noch größer
wird es mich wieder schlafen lassen wenn
das Geheimnis endlich gelüftet wird. Der
Tod mein Seelenheil.

Impressum

Tag der Veröffentlichung: 17.10.2010

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Text von Sandwich

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