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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Demenz, Alzheimer und Depressionen beim Hund behandeln mit Homöopathie und Schüsslersalzen"

 

Vorwort

 

1. Allgemeines

Stoffwechselblockaden bei Demenz und Alzheimer

Gesunde Leber - gesunder Hund

Gehen ist die beste Medizin

 

2. Naturheilkunde

Demenz und Alzheimer behandeln mit Homöopathie

Demenz und Alzheimer behandeln mit Schüsslersalzen

 

Depressionen behandeln mit Homöopathie

Depressionen behandeln mit Schüsslersalzen

 

Nachwort

Vorwort

Von Robert Kopf, Autor für Naturheilkunde und Heilpraktiker

 

Unter dem Begriff Demenz wird eine Reihe von Erkrankungen des Gehirns zusammengefasst, die zu einer meist fortschreitenden Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit führen. Unterschieden werden die Alzheimer-Demenz und die vaskuläre Demenz, welche auf Durchblutungsstörungen basiert. Auch Mischformen treten auf.

 
Die wichtigsten Merkmale einer Demenzerkrankung beim Hund sind Desorientierung, Vergesslichkeit, Veränderungen im Schlaf-Wachrhythmus, Abnahme der Konzentrations- und Lernfähigkeit, Verhaltensänderungen, Stimmungsschwankungen, eingeschränktes Urteilsvermögen und Verwirrtheit, neurologische Ausfälle, Stubenunreinheit und im späten Stadium Harn- und Stuhlinkontinenz.

 

Die Ursachen einer Demenz sind das Alter, Durchblutungsstörungen, Kopfverletzungen, Stoffwechselerkrankungen, falsche Fütterung, ein Mineralstoff- und Vitaminmangel, Umweltbelastungen, Veränderungen im Hormonhaushalt, Tumoren, Schlaganfälle, erbliche Faktoren, eine Leber- oder Nierenschwäche und hoher Blutdruck.

 

Ursache der "Hunde-Alzheimer-Demenz" ist das Absterben von Nervenzellen und der Verlust bestehender Verbindungen zwischen den Nerven. In den Nervenzellen und deren Zwischenräumen bilden sich Eiweißablagerungen, sogenannte Plaques. Diese stören den Stoffwechsel und die Verbindung der Nerven.

 

Hunde können ebenso wie Menschen unter Depressionen leiden. Auch sie werden gelegentlich von Zweifeln und Lebensängsten geplagt. Alles, was früher Spaß machte, erscheint plötzlich bedeutungslos. Das kritische Alter für den Ausbruch einer Depression beim Hund liegt zwischen sieben und acht Jahren.

 

Die Symptome sind eine hängende Rute und schlaffe Ohren, gesenkter Kopf, ständiges Pfotenlecken, leerer Blick, Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit, Zittern, Reizbarkeit und innere Unruhe, er uriniert und kotet im Schlaf, übermäßiger Fellverlust, ein trockener Mund, Verdauungsbeschwerden sowie diffuse Magen- und Rückenschmerzen ohne organische Ursachen.

 

Eine Depression, im Volksmund auch als Gemütskrankheit bezeichnet, entsteht meist durch das Zusammentreffen mehrerer Faktoren. Ursachen sind Ängste, ein emotionaler Schock, Demenz, Einsamkeit, eine neue Umgebung und Veränderungen im Alltag, ein gestörter Gehirnstoffwechsel, vegetative Störungen, Schlaf- und Bewegungsmangel.

 

Eine Übersäuerung des Körpers ist die Ursache von vielen Erkrankungen. Sie führt zu Stoffwechsel- und Hormonstörungen und schwächt die Immunabwehr des Hundes. Mit Übersäuerung ist eine Anhäufung von Säuren im Blut und Körpergewebe gemeint.

Sie ist meist die Folge von falscher Fütterung. Der Körper muß die entstandenen Säuren neutralisieren. Dies geschieht mit Hilfe basischer Mineralien (vor allem Kalzium), die den Mineralstoffdepots des Körpers entnommen werden. Demenz, Alzheimer und Depressionen können die Folge sein.

 

Toxische Darmgase: Ein wichtiger Punkt ist die Überfütterung des Hundes. Die durch falsche Ernährung entstehende Schwäche der Verdauungsorgane vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aus der Nahrung.

Wer nicht nur Falsches isst, sondern davon auch noch zuviel, bekommt Gärung und Fäulnis im Darm. Die dadurch entstehenden giftigen Gase belasten und übersäuern zusätzlich den gesamten Organismus. Ein intaktes Verdauungssystem dagegen beeinflusst den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Gesundheit des Hundes positiv.

 

Einleitend möchte ich Ihnen die in diesem Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung von Demenz, Alzheimer und Depressionen beim Hund erläutern:

 

Die Homöopathie (griechisch: ähnliches Leiden) wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. 1829 veröffentlichte Hahnemann erste Anweisungen zur Behandlung von Haustieren mit der Homöopathie. Bis heute wird diese alternative Heilmethode erfolgreich bei Tieren angewandt.

Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes.

 

Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde. Sie besagt, daß mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand bei einem gesunden Tier ähnliche Symptome hervorrufen kann, wie sie der kranke Hund zeigt.

Nach Hahnemann sind die Beschwerden des Patienten das nach außen gekehrte Bild seiner Krankheit. Alle Symptome werden erfaßt, um der Ursache von Demenz, Alzheimer und Depressionen auf die "Spur" zu kommen und das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung zu finden.

 

Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden.

 

Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden. Die meisten Homöopatika sind rezeptfrei erhältlich. Ausgangsstoffe homöopathischer Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein.

Außerdem gibt es Medikamente aus unschädlich gemachten menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.

 

Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen? Nichts - so wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes homöopathisches Heilmittel keine Reaktion im Körper aus.

 

Die Anwendung der homöopathischen Heilmittel beim Hund:

Homöopathische Tropfen sind wegen Ihres teilweise hohen Alkoholgehaltes zur Anwendung bei Hunden weniger geeignet und werden vom Tier meist abgelehnt. Globuli (Rohrzuckerkügelchen) und Tabletten (aus Milchzucker) werden dagegen toleriert.

1 Tablette entspricht 5 Globuli oder 5 Tropfen. Die Verabreichung der Arznei sollte etwa 1 Stunde vor oder nach der Fütterung erfolgen.

 

Finden Sie heraus, welche Einnahmeform Ihr Hund bevorzugt.

1) Verabreichung in flüssiger Form:

Wenn Sie Ihrem Hund die Globuli oder Tabletten in flüssiger Form verabreichen möchten, lösen Sie diese in 10 ml (10 Milliliter) Wasser auf. Anschließend ziehen Sie die Flüssigkeit in eine Pipette oder Spritze ohne Nadel (Kanüle) und geben den Inhalt direkt ins Maul. Dabei die Lefzen seitlich etwas wegziehen und einträufeln.

Sie können die Globuli oder Tabletten auch im Wassernapf (125 Milliliter = ein Achtelliter) auflösen. Bitte keinen Behälter aus Metall verwenden.

 

2) Verabreichung in fester Form:

a) Zerstoßen Sie die Globuli oder Tabletten mit einem Keramik-Mörser (kein Metall). Das Pulver geben Sie anschließend in eine Plastik- oder Holzschale und lassen es vom Hund auflecken.

b) Geben Sie die Globuli oder zerkleinerten Tabletten auf die hintere Zunge oder zwischen Lefzen und Zähne.

 

3) Notfalls können Sie die Lösung, die Globuli oder das Tablettenpulver auch mit dem Futter vermischen. Das sollte aber möglichst vermieden werden.

 

4) Bei Welpen: Verabreichen Sie der Mutter die Medizin. Durch die Muttermilch erhält der Welpe seine Arznei.

 

Die Dosierung

Es gilt der Grundsatz: Die Beschwerden und Zeichen des Tieres müssen zu dem homöopathischen Heilmittel passen. Die Menge und Anzahl der Arzneigaben werden nicht nach dem Körpergewicht, Alter oder der Rasse bemessen. Deshalb erhalten kleine und große Hunde die gleiche den Symptomen entsprechende Gabe.

Nach einer Besserung wird das Mittel abgesetzt. Treten die Symptome wieder auf, geben Sie die Arznei erneut bis zur Besserung.

 

Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung von Demenz, Alzheimer und Depressionen beim Hund

 

Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Hundes aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt.

Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.

 

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 09.04.2021
ISBN: 978-3-7487-7982-7

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