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Impressum

Da war doch noch das Thema...

Autor: Rainer Ade

© 2013 "Der Quereinsteiger GbR"

1. Auflage

Umschlaggestaltung, Illustration: Der Quereinsteiger GbR

Lektorat, Korrektorat: Rainer Ade

Verlag: Der Quereinsteiger GbR

Allmandweg 2

71686 Remseck

Telefon: 07146 – 2818103

rade@der-quereinsteiger.info

www.der-quereinsteiger.info

www.facebook.com/derquereinsteiger

ISBN: 978-3-7309-5744-8

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Widmung

Dieses Buch ist all denen gewidmet, denen noch nie ein Buch gewidmet wurde.

Ganz besonders für Petra ohne Sie, wäre vieles nicht möglich gewesen so wie Herr G. Schroen der mir seine Geschichten zur Vervollständigung  dieses Buches  zur Verfügung gestellt hat.

Sindelfingen 30.01.2013

Rainer Ade

 

Vorwort

Sie kennen die Geschichte mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett nicht?

Was wäre, wenn Sie ab Christi Geburt mit einem Cent angefangen hätten zu sparen?

Was hat es eigentlich mit Freitag dem dreizehnten auf sich?

Warum überfällt uns regelmäßig die Frühjahrsmüdigkeit?

Ich gebe zu, es sind nicht gerade Fragen die den Lauf der Welt beeinflussen, aber doch interessant genug sie beantwortet zu wissen. In kurzer Form, für jeden verständlich möchte ich in diesem Buch Antworten geben auf Fragen die sie sich vielleicht noch nie gestellt haben.

…mit dem Schachbrett und den Reiskörnern.

Der Legende nach stammt das Schachspiel aus Indien. Das Schachbrett besteht aus 64 Quadraten. Ein König namens Sher Khan war von dem neuen Spiel so begeistert, dass er seiner Armee befahl nach dem Erfinder des Spiels zu suchen. Sie brachten den Erfinder des Spiels vor den König.  Es war ein Mathematik Lehrer namens Buddhiram. "Ich möchte dich für deine wundervolle Erfindung belohnen", begrüßte der König den Mann. Der Mathematik Lehrer verbeugte sich. "Ich bin reich und mächtig genug", fuhr der König fort, "dir auch den ausgefallensten Wunsch zu erfüllen. Sag' mir nur, was du haben möchtest und ich erfülle es dir."Buddhiram blieb still. "Sei nicht so scheu", ermutigte ihn der König. "Sag nur was du möchtest, ich werde an Nichts sparen dir den Wunsch zu erfüllen"."Eure Freundlichkeit kennt keine Grenzen", erwiderte der Mathematik Lehrer, "aber gebt mir bitte etwas Zeit meine Antwort zu bedenken. Morgen, wenn ich darüber nachgedacht habe, werde ich euch meinen Wunsch mitteilen." Am nächsten Tag überraschte Buddhiram den König mit einem sehr bescheidenen Wunsch. "Herr", sagte er, "ich möchte auf dem ersten Quadrat des Schachbretts ein Reiskorn haben."

"Ein gewöhnliches Reiskorn ?" Der König traute seinen Ohren nicht.

"Ja, Herr, ein Reiskorn auf dem ersten Feld, zwei auf dem zweiten, vier auf dem dritten, acht auf dem vierten, sechzehn auf dem fünften??""Es reicht", rief der König verärgert. Du sollst deine Reiskörner für alle 64 Quadrate des Schachbretts haben, so wie du es wünschst. Ich werde jeden Tag die Anzahl der Körner vom Vortag verdoppeln lassen. Aber wisse, dein Wunsch ist meine Großzügigkeit nicht wert. Mit dem Wunsch nach so einer geringen Belohnung hast du mir deine Missachtung gezeigt. Gerade als Lehrer solltest du der Freundlichkeit deines Königs mehr Respekt erweisen. Geh! Meine Diener werden dir deinen Sack Reiskörner bringen." Buddhiram lächelte und ging hinaus. Am Tor wartete er auf seine Belohnung. Beim Abendessen erinnerte sich der König an Buddhiram und erkundigte sich ob der "tollkühne" Mathematik Lehrer seine "geizige" Belohnung bekommen habe. "Herr", sagte der Chef- Hof- Mathematiker, "wir haben seit heute Morgen die Anzahl der Reiskörner berechnet, die Buddhiram als Belohnung möchte. Die Anzahl ist tatsächlich außerordentlich hoch. "Wie viel außerordentlich", unterbrach ihn der König ungeduldig. "Meine Getreidespeicher können das mit Leichtigkeit leisten. Die Belohnung ist versprochen worden und muss bezahlt werden. "Es steht nicht in ihrer Macht, Herr, den Wunsch des Buddhiram zu erfüllen. Ihre Getreidespeicher enthalten nicht genug Reiskörner. Selbst im ganzen Königreich gibt es nicht genug Reiskörner, ja nicht einmal auf der ganzen Welt. Und wenn ihr euer Wort halten wollt, dann müsst ihr alles Land der Welt kaufen und es in Reisfelder verwandeln lassen, ihr müsst die Seen und Ozeane trocken legen und alles Eis im Norden schmelzen lassen. Wenn ihr dann all dieses Land mit Reis besäen lasst, dann und nur dann werdet ihr vielleicht genug Reis haben um den Wunsch des Buddhiram zu erfüllen. Der König war sehr beeindruckt und eingeschüchtert. "nenne diese gigantische Zahl", sagte er nachdenklich. Es sind 18,446,744,073,709,551,615 Reiskörner", sagte der Mathematiker. Nehmen wir an unser Reiskorn ist 5 mm lang und der Durchmesser ist 2 mm. Nun sind die Körner nur sehr näherungsweise zylindrisch. Rechnerisch gehen dann ca. 64 Körner auf den cm³. Ich habe es ausgezählt, es ist zu hoch. 50 Körner pro cm³ sind realistischer.

18446744073709551615 : 50 =

368934881474191032 cm³ =

368934881474 m³ =

369 km³

Ein Reiskorn wiegt etwa 0,03 g, d.h. 1 l Reis wiegt etwa 1,5 kg und 1 m³ wiegt 1,5 t und 1 km³ wiegt 1500 Millionen t.Buddhiram hat 553500 Millionen t Reis zu bekommen. Das ist 'ne ziemliche Menge, wenn man bedenkt, dass es das 1000- fache der jährlichen Weltreisernte ist. Manche Reisfelder liefern 8 t Reis pro Hektar andere nur 3 t. Nehmen wir den Mittelwert 5,5 t/ha. Um den Reis für Buddhiram anzubauen bräuchten wir also eine Fläche von 100636363636 ha.

1 ha = 0,01 km²

1 km² = 100 ha

Wir brauchen also 1006363636 km² Anbaufläche. Die Erdoberfläche beträgt etwa 510 Millionen km². Wir bräuchten also 2 komplette Erdoberflächen um den Reis für Buddhiram innerhalb eines Jahres zu erzeugen. Wir müssten zwischen den Reisfeldern schlafen.

…dem Reichtum.

Reichtum fängt mit dem Cent an, aber nur, wenn man rechtzeitig damit beginnt. Hätte nämlich einer unserer Vorfahren um Christi Geburt einen Cent zu einem Zinssatz von fünf Prozent auf ein Sparkonto eingezahlt, dann würden seine Erben, wenn man einmal sämtliche Kriege, Weltwirtschaftskrisen usw. außer Acht lässt heute zu den reichsten Leuten der Welt zählen. Breits nach Ablauf eines Jahres wäre das Grundkapital auf 1,05 Cent angewachsen um sich dann in vierzehn Jahren zu verdoppeln. Nach zweiundvierzig Jahren wäre das Vermögen auf acht Cent angewachsen, um in den Folgejahren langsam aber stetig zu einem Riesenvermögen zu werden. Wollte die heutige Generation der Erben sich das angesparte Vermögen auszahlen lassen, so könnte sie von einem Guthaben ausgehen, welches mit sechsunddreißig Nullen auf dem Kontoblatt in die Sechstillionen geht. Sollte dieses Vermögen ausgezahlt werden, dann würde das auf einen Schlag die ganze Weltwirtschaft zum Erliegen bringen. Der ganze auf der Erde vorhandene Bestand an gemünzten und ungemünzten Gold würde nicht ausreichen, den Kontoinhabern das angesparte Vermögen auszuzahlen.

…dem Freitag den Dreizehnten.

Der fünfte Tag der Woche scheint unheimlich. Da sollte man nichts Wichtiges unternehmen und bayerische Buben sollten überhaupt an keinen Freitag fensterln. Schon 1675 ist verbürgt, dass sich die gesamte französische Flotte weigerte an einem Freitag in See zu gehen und der große Napoleon vermutete den Grund für seine letzte Niederlage, das ist historisch belegt, in der Tatsache, zu seinem Russlandfeldzug an einem Freitag in St. Cloud aufgebrochen zu sein. Noch im ersten und auch im zweiten Weltkrieg scheuten die Kämpfer vor allem bei Luftwaffe und Marine den Freitag. Gustav Adolf und Bismarck mieden den Freitag und Luftschifffahrer Dr. Hugo Eckener verlegte den ersten Passagierflug des ‚Graf Zeppelin’ auf Donnerstag den 11. Oktober 1928. Wenn man der Statistik glaubt, werden in Frankreich und Italien freitags achtzig Prozent weniger Ehen geschlossen und außerdem sind auch die Verkehrsmittel weniger belastet. In Deutschland ist das eher umgekehrt. Bei den Germanen war der Freitag eher ein Glückstag. Er war der Tag Freias, der Göttin der Ehe und wichtig für Wetter und Ackerbau. ‚Freitagswetter ist Sonntagswetter’. Erst die Kirche machte den Freitag, indem sie den Tod Christi auf den Karfreitag legte, zu einem Unglückstag. Fällt aber der Dreizehnte eines Monats auf einen Freitag, dann ist das Unglück vorprogrammiert. Schon im Sagenkreis um Troja hat König Peleus die dreizehnte Gottheit nicht zu seiner Hochzeit eingeladen. Die dreizehnte Fee sagte Dornröschen nicht das Unheil

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Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 24.10.2013
ISBN: 978-3-7309-5744-8

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