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Prolog

Dunkel hing der Schleier der Nacht über den Sternen, ich stand vor dem Schlachtfeld, mit meinen gerade mal sechszehn Jahren. Überall war Blut, einzelne Teile von Körpern lagen am Boden verteilt. Der heulende Wind glich einem Rudel Wölfen, doch die Wölfe selbst schwiegen. Langsam tapste ich über das Feld auf die zwei mit Blut überströmten Wölfe. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Ohne ein Wort zu sagen brach ich vor den Leichen meiner geliebten Eltern zusammen.
Es war eine Schlacht die ich nie mehr vergessen werde. Sie nahm vielen Frauen die Männer und vielen Kindern die Väter und mir, mir nahm sie meine Eltern.
Mein bester Freund zerrte mich förmlich von den Leichen  meiner Eltern weg, er war älter als ich und somit auch stärker. Ich heulte laut auf und biss um mich, doch nichts half, ich musste mit ansehen wie meine toten Eltern vom Schlachtfeld gebracht wurden.
Als sich Jasper sicher war, dass ich mich nicht weiter wehren würde ließ er mich los. Was sich als schwerer Fehler erwies. Ich riss mich von ihm los und lief über das Schlachtfeld direkt in das Gebiet der „Dunkel Wölfe“. Mein Ziel galt nur einer Person, der die meine Eltern auf den Gewissen hatte. Stöcke brachen unter meinen Pfoten als ich durch den Wald preschte. Fast wäre ich in der Stadt gewesen als ich zur Seite gerissen wurde und mich zwei gelbe Augenpaare von oben herab wütend anblickten. Ich würde schmerzhaft im Genick gepackt und hoch gerissen. Wütend knurrte mich der dunkelbraune Wolf an und verwies mich mit einer Bewegung mich wieder in Richtung zu Hause zu begeben. Ich überlegte nur kurz und machte dann was mein bester Freund und nun auch meine Familie. Mein Haupt war gesenkt, Jasper lief neben mir her, immer bereit einzugreifen wenn ich versuchte umzudrehen.
In unserem Dorf angekommen, spürte ich schon die Mitleidigen Blicke wie sie an mir hafteten und wollte am liebsten kotzen. Ich brauchte kein Mitleid, ich wurde ausgebildet, das Rudel zu übernehmen wenn meine Eltern verstarben, nur dachte niemand, dass es so früh geschehen würde. Mir war das alles gerade ziemlich egal, das einzige was für mich zählte war, blutige Rache und die würde ich bekommen und wenn es das letzte war, was ich tat.

Kapitel 1

Caroline

 

Wieder in der alten öden Stadt, der alten öden Schule, in der alten öden Klasse, im alten öden erbärmlichen Leben, aber hei ich will mich nicht beschweren.
Ich bin übrigens Caroline Parker 17 Jahre alt und ich wohne in Port Angeles und ja ich weiß was ihr denkt Twilight. Nein ich bin nicht in so einer Twilight scheiße, diese Stadt heißt wirklich so und ich wohne darin.
Meine Eltern lieben mich und trotzdem fehlt mir irgendwas im Leben, ich weiß nur nicht was. Achja es gäbe noch ein Detail das ich noch erzählen sollte, ich bin lesbisch.
Der Unterricht kam nur schleppend voran, da dies die letzte Stunde für heute war und das an einem Freitag. Nach dem Unterricht heißt es ab nachhause und packen, da ich in das nahe gelegene La Push ziehen würde und zwar mit meinen Eltern. Ich freue mich schon darauf aus dieser Stadt rauszukommen und ein neues Leben zu beginnen, eine neue Schule besuchen und neue Freunde finden die mich nicht verstoßen, weil sie rausfinden das ich Frauen liebe. Seitdem wurde ich gemobbten, deswegen ziehe ich mit meiner Familie weg.
Endlich klingelte es und die Schule war aus. Ich ging zu meinem silbernen Mercedes und schmiss die Tasche auf den Beifahrersitz und fuhr nachhause. Da ich nicht der langsamste Autofahrer bin war ich in weniger als zehn Minuten daheim, wo meine Eltern auf mich warteten. Ich kam gerade zur Tür rein als meine Mom schon auf mich zu kam, mit einem Grinsen im Gesicht „ Hi Spätzchen wie war die schule?“
Gott ich hasste ihren Spitznamen für mich. „Mom ich heiße Caroline. Wie oft hab ich schon gesagt das ich nicht so genannt werden will?“
Ich ging an ihr vorbei hoch in mein Zimmer und packte meine Kartons, als ich nur noch ein paar Sachen einpacken musste, holte ich mein Handy raus und rief meinen großen Bruder Zack, der schon in das neue Haus vorgefahren war, an. Nachdem dritten Leuten nahm er ab. „Na Schwesterherz wie war die Schule?“
Ich verzog mein Gesicht.
  „Süße ich weiß das du dein Gesicht verziehst.“
Ich musste grinsen er kannte mich einfach viel zu gut. „Bruderherz ich würde doch nie das Gesicht verziehen die Schule war wunderbar“, sagte ich sarkastisch.
  „Ach süße das ist ja so war, bis wann kommt ihr“, fragte er.
  „Äh keine Ahnung warte ich frag mal.“ Ich ging aus meinem Zimmer und rief nach meiner Mom. „Mom wann sind wir ungefähr in la push? Zack wartet schon auf uns.“
  „In ungefähr einer Stunde Spätzchen.“
Ich nahm das Handy an das Ohr. „Zackery wir kommen in circa einer Stunde.“
  „Okay ich warte auf euch. Dein Zimmer ist übrigens fertig.“
Das gab mir den Rest ich legte auf, packte die letzten Sachen zusammen und packte alles in mein Auto. Ich schrie noch das ich schon mal losfahre und hörte nur ein dumpfes okay und schon saß ich im Auto und raste in mein neues Leben und mein neues Haus.
Als ich losfuhr stellte ich meine Musik ganz laut und achtete genau auf den Weg weil ich ihn nicht mehr genau wusste. Ich fuhr die Straße entlang und achtete auf den Wald, den wunderschönen, mit Bäumen gefüllten, Wald. Dieser war  mit Moos überhäuft und dazu ziemlich nass. Als ich durch den Wald fuhr merkte ich das ich zum ersten Mal in meinem Leben glücklich war, da ich von meinem alten Leben wegkomme und ein neues Leben beginnen kann, mit meinen Eltern und meinem großen Bruder ohne Vergangenheit.
Als ich in La Push ankam lächelte ich sogar. Ich fuhr die Straße entlang und fand mein neues zuhause sofort, ich stellte den Motor aus und schon erschien Zack in der Schwelle mit einem breiten Grinsen. Ich stieg aus meinem Auto aus und rannte auf ihn zu mit einem Lachen, er fing mich auf und drehte sich mit mir im Kreis ich fing an zu lachen. „Hei kleines so fröhlich habe ich dich schon lange nicht gesehen!“
Ich lächelte und antwortete: „Ich weiß ich bin so glücklich das ich ein neues Leben anfangen kann mit meinem geliebten Bruder und meinen Eltern.“
Er fing an zu grinsen, weil er genau wusste, dass ich ihn meinte. „Komm wir gehen ins Haus kleine. Du willst doch bestimmt dein Zimmer sehen.“
Er nahm mich, so wie er es immer tat, huckepack und trug mich ins Haus, in den ersten Stock. Er trug mich in ein riesengroßes Zimmer mit einer blauen Wand mit lila Sternen, einem riesen großen Himmelbett und einem großen Schreibtisch, aber ich stockte ich hatte keinen Schrank. Aber es waren zwei weitere Türen die an meinem Zimmer anschlossen, ich guckte meinen Bruder fragend an, er grinste nur und sagte: „Na Mäuschen öffne die Türen schon.“ Er ließ mich runter und ich öffnete die Tür, zum Vorschein kam ein riesiges Bad mit einer riesigen Dusche und ich glaubte ich sehe nicht recht einem Whirlpool.
Ich quiekte los und sprang meinem Bruder um den Hals der mich mit einem Lachen auffängt. Als ich mich wieder beruhigt hatte öffnete ich die nächste Tür und schon fing ich wieder an zu schreien, ein begehbarer Kleiderschrank. Meine Eltern kamen gerade ins Zimmer und hielten sich schon die Ohren zu. Als ich aufhörte zu quieken fragte mich mein Dad:  „Und mein Schatz, wie gefällt dir dein Zimmer?“
  „Da-das ist wirklich mein Zimmer? O MEIN GOTT ICH LIEBE ES!“ Ich fiel ihm um den Hals er war zuerst überfordert, da ich seit Jahren niemanden, außer meinen Bruder an mich ranließ, geschweige denn umarmte oder so etwas. Ich liebte meine Familie auch wenn ich es ihnen nicht so oft zeigte, doch irgendetwas fehlte in meinem Leben. Aber darüber denke ich nicht mehr nach ein neues Leben beginnt. Ich habe Ferien und will erst mal die Gegend erkundigen aber zuerst lud ich mit meinem Bruder mein Auto aus und stellte alles in mein neues Zimmer, danach räumte ich die ganzen Kartons aus und dekorierte mein Zimmer, mein Bad und natürlich mein, jetzt schon geliebter, begehbarer Kleiderschrank. Als ich fertig war lies ich mich in mein Bett fallen und fiel in einen traumlosen schlaf.
Sanfte Hände weckten mich ich schlug die Augen auf und blickte in die Augen meines Bruders. „Willst du Abendessen?“
Ich guckte auf die Uhr tatsächlich es war erst 20 Uhr ich stand auf und ging mit meinem Bruder runter ins Esszimmer wo meine Eltern schon am Tisch saßen.
  „Na Spätzchen was hast du gemacht?“
  „Ich hab mein Zimmer, mein Bad und mein begehbarer Kleiderschrank geschmückt. Dann bin ich auf meinem Bett eingepennt. „ Alle sahen mich mit großen Augen an mein Bruder sagte zuerst was. „Mäuschen du hast nur 5 Stunden zum Zimmer machen gebraucht? Ich hab schon für meine Sachen zwei Tage gebraucht.“
Ich musste grinsen „Tja süßer, ich bin halt eine Frau und bleib an der Arbeit und mache solange bis ich fertig bin.“ Wir aßen Spaghetti mein Lieblingsessen und danach bin ich mit meinem Bruder hoch in sein Zimmer und schauten Filme als ich dann um 23 Uhr rüber in meinem Zimmer ging, ließ ich Wasser in die Badewanne einlaufen und legte mich rein und entspannte mich. Ich überlegte wie meine neue Schule ist und die neue Klasse, mal sehen vielleicht finde ich ja meine große Liebe. Eine Stunde später stieg ich aus der Wanne und trocknete mich ab danach ging ich in mein Bett las noch ein bisschen und fiel dann in einen traumlosen und erschöpften Schlaf.

Kapitel 2

Catherine

 

Ich preschte gerade durch den dichten Wald. Tarak, Jasper, Leonard, Chris und Simon dicht hinter mir. Tarak versuchte mich zu überholen, mit einem genervten knurren wies ich ihn daraufhin das er hinten zu bleiben hat. Ich konnte förmlich spüren wie mich sein Blick durchbohrte. Er hasste es einem Mädchen unterliegen zu sein, obwohl ich war schon lange kein Mädchen mehr. Ich war eine Frau und ich wusste was ich tun musste um mir Respekt zu verschaffen und das wussten die Jungs alle mit einander auch. Die fünf Jungs hatte ich mir ausgesucht, an meiner Seite zu kämpfen, falls es zum Kampf kommt, da sie die besten waren.
Wir waren gerade auf dem Weg zurück, vom Training, ins Dorf. Bevor wir den Wald verließen verwandelten wir uns zurück. Eigentlich hasste ich das zurück verwandeln am meisten, denn wir waren nackt. Ich war nicht perfekt, hatte keine Modelmaße, doch durch das ständige harte Training war ich recht ansehnlich und natürlich zog ich die Blicke auf mich, als einzige Wölfin der es so was von egal war, wenn sie nackt im Dorf umherlief, blickten mir natürlich einige hinter her. Jasper reichte mir, als mein „großer Bruder“ der sich natürlich um mich sorgte, ein Handtuch, das ich mir umlegte. Unsere Sachen waren im Dorf, in einer kleinen Hütte, wo wir uns meist verwandelten und durch den Hinterausgang in den Wald verschwanden. So verschreckten wir nicht alle. Wir waren zwar normalgroße Wölfe, aber trotzdem die kleinen verstanden das natürlich nicht.Also wir in der Hütte waren und uns angezogen hatten, verschwand Tarak auf den schnellsten Weg wieder. Ich hasste diesen Kerl. Jasper, Leo, Chris und Si blieben mal wieder und besprachen das übrige treiben. Normalerweise war ich immer dabei, denn die Jungs waren meine Kumpels, doch heute hatte ich noch ein Gespräch mit den Ältesten vor mir.
Somit verabschiedete ich mich von den Jungs und machte mich auf den Weg. Die Ältesten erwarteten mich schon. Als ich eintrat wurde ich gleich von einer kleinen, alten Dame begrüßt. „Cat, mein kleiner Stolz, was führt dich zu uns, welchen Wünsch möchte du äußeren?“
  „Mir liegt etwas am Herzen Älteste.“
  „Dann erzähl doch mal meine Liebe.“
Ich setzte mich auf den Boden und die Älteste auf den Stuhl vor mir. „Ich möchte gerne das Rudel verlassen“, fiel ich mit der Tür ins Haus. Die Älteste wäre fast samt Stuhl umgefallen. „Catherine Wolf, das kann doch nicht dein ernst sein, kein Alpha hat je das Rudel verlassen“, am liebsten hätte sie mich bei ihren Worten wohl geschüttelt.
  „Älteste, ich möchte nicht ans andere Ende der Welt ziehen, ich möchte einzig und alleine, einfach Abstand, bitte verstehen sie das“, flehte ich schon fast.
  „Cat, ich bespreche das alles mit den anderen und wenn wir uns entschieden haben, sage ich dir bescheid, bist du damit einverstanden?“
  „Ja bin ich, dann wünsche ich noch einen schönen Tag“, mit diesen Worten ging ich wieder. Jasper lehnte draußen an der Fassade. „Du willst mich also hier mit diesen Idioten alleine lassen, habe ich das richtig verstanden?“
  „Jas, natürlich nicht, aber ich muss hier raus, versteh mich bitte.“
Er verdrehte die Augen und klopfte mir dann auf die Schulter. „Ich treffe mich in zehn Minuten mit den Jungs, kommst du mit?“
  „Ne heute nicht, ich hab noch was vor. Wir hören uns ja dann später, Jas.“
  „Okay Cat, dann bis später“, mit diesen Worten verschwand Jasper. Ich ging in die entgegengesetzte Richtung. Joggte etwas durch den Wald, an dem eigentlich leer stehenden Haus vorbei. Was zur Hölle? Wieso zieht hier jemand ein?
Ich versuchte den Geruch einzuordnen, auf jeden Fall roch es nach Wolf, doch irgendwie konnte ich nicht erkennen zu welchem Rudel sie gehörten. Es war auf jeden Fall eine Familie. Meine Neugierde wollte mich veranlassen hin zugehen, doch die wachsame Wölfin im mir war dagegen. Somit lief ich tiefer in den Wald, zock mich aus und verwandelte mich in einen Wolf. Mein Haar verschwand und mein kompletter Körper wurde mit grau braunem Fell überdeckt. Die blau, grauen Augen färbten sich in ein schönes Türkis. Meine Pfoten flogen über den Boden, ich fühlte mich frei. Für mich gab es nichts Schöneres als den Boden unter meinen Pfoten zu spüren. Mich so zufüllen ließ mich für einen Augenblick vergessen, wie grausam diese Welt doch ist. Mein Leben war seit dem Tod meiner Eltern eine reine Achterbahnfahrt. Ich bin nun 22 Jahre alt, und im Moment geht es ziemlich bergab für mich. Meine Augen füllten sich mit Tränen und meine Sicht verschwamm, allein der Gedanke daran wie mein Leben wäre wenn sie überlebt hätten, macht mich traurig. So sehr wünschte ich mir glücklich zu sein. Eine kleine Familie zu haben, mit Mann und Kindern, doch naja ich war Lesbisch, eine Lesbische Alpha, das war nicht akzeptabel. Immer werde ich gefragt wieso ich noch keinen  Gefährten gewählt habe, weil ich keinen Gefährten wollte. Ich suchte eine Gefährtin, aber ich wusste, die würde ich nie finden und auch wenn ich sie finden würde, man würde sie nicht akzeptieren, denn es wäre unmoralisch. Zwei Wölfinnen können kein Rudel über Wasser halten und was wusste ich. Somit musste ich mir wohl einen Mann suchen, ob ich nun wollte oder nicht.
So schnell mich meine Beine tragen konnten lief ich durch den Wald, mein Ziel war das Meer, ich wusste um diese Jahreszeit war dort niemand anzufinden, nur Wahnsinnige, wie ich gingen um diese Zeit dort schwimmen. Das Wetter war wie gewohnt nicht gerade angenehm warm, doch mir als Wolf war das eigentlich mehr als egal.
Am Meer angekommen, versicherte ich mich davon, dass ich alleine war, danach verwandelte ich mich zurück in einen Menschen. Meine langen, braunen Haare vielen sanft auf meinen Rücken und bedeckten so einen Teil meines Phönix Tattoos, das sich über meinen ganzen Rücken streckte. Das hatte ich mir damals zu meinem achtzehnten Geburtstag machen lassen. Es tat höllisch weh, aber es war jeden Schmerz wert gewesen.
Ich hatte für meine Größe von einen Meter achtundsiebzig, ziemlich lange Beine, die aber nicht aussahen wie Zahnstocher, aber auch nicht perfekt waren. Meinen Bauch zierte ein kleines Drachenpiercing, meine Bauch war keineswegs Flach, ich besaß kurven und hatte auch etwas Fleisch auf den Knochen, aber ich fand mich ganz passabel. Mein kleines Stupsnäschen, wie ich immer sagte, zierte ein kleiner, rubinroter Stein auf der linken Seite. Ich möchte meinen Körper, auch wenn er nicht perfekt war und das zeigte ich mit Stolz.
Als ich beim Wasser ankam ging ich langsam hinein und als ich mir sicher war das es tief genug war, tauchte ich komplett unter. Ich war schon immer eine kleine Wasserrate gewesen und das sah man mir an. Wasser und Feuer das waren meine Elemente, ich weiß, dass sich die zwei im normalen Fall nicht verstehen, doch ich war anderes. Ich wusste wie man mit dem Feuer spielte und ich beherrschte das Spiel ziemlich gut.
Einige Zeit schwamm ich so im Wasser herum bis ich den Geruch von Wölfen witterte, es waren keine aus meinem Rudel, es waren welche aus dem Rudel der „Dunkel Wölfe“. Ich blickte nochmal um mich und verwandelte mich zurück in einen Wolf und schwamm als dieser an den Strand zurück. Dort angekommen schüttelte ich mich kurz und lief dann schnell in den Wald. ich wollte nicht kämpfen, zumindest nicht heute. So schnell wie ich konnte lief ich durch den Wald zurück zu unserem Dorf, bevor ich dieses erreichte, verwandelte ich mich zurück und schlüpfte schnell in die zurück gelassenen Sachen. Schnell lief ich ins Dorf und genau Simon in die Arme. „Na, Kätzchen, wieso denn so stürmisch“, fragte er mich mit aufziehender Stimme.
Ich verdrehte die Augen. „Si, ich hab dir doch gesagt ich hasse es, wenn du mich Kätzchen nennst.“
Simon zerzauste mir meine Haare noch mehr, als sie eh schon waren. „Ach kleine. Also wieso so in Eile?“
  „Ich war eben laufen, mehr nicht, Si, also darf ich weiter?“
  „Ach komm schon Mäuselein, wo musst du denn hin?“
  „Si, Angel wartet, ich bin seit wir heute Morgen los sind, nicht mehr zu Hause. Also lass mich vorbei oder du hast heute keinen Spaß mehr.“
Simon zog die Augenbrauen nach oben und lies mich dann gehen. „Wenn du es so willst Cat, dafür kommst du aber morgen wieder mit feiern, versprochen?“
Ich musste grinsen. „Ach Si, habt ihr etwa ohne mich keinen Spaß?“
Simon fing an zu lachen. „Klar, ohne dich ist uns Kerlen immer langweilig, vergiss das nie, Kätzchen und jetzt kümmere dich um deine Angel“, sagte er und zwinkerte mir dabei zu. Grinsend boxte ich ihn auf den Arm und lief dann nach Hause. Zu Hause wurde ich schon freudig schnurrend von meiner einjährigen Savannah Katze Angel begrüßt. Lächelnd hob ich sie hoch und kuschelte mit ihr. „Du bist die einzige die mich versteht, nicht wahr Angel.“
Schnurrend kuschelte sich mein kleine an mich. Ich ging mit ihr im Arm in mein Wohnzimmer und setzte mich auf meine Couch und setzte sie auf meinen Schoß und kraulte sie hinter den Ohren. Schnurrend legte sie sich auf meine Schoß und schlief nach einiger Zeit an. Als sie tief und fest schlief, legte ich sie neben mich und ging ins Bad. Dort stellte ich mich unter die Dusche und wusch mich ordentlich, bis ich mich wohl fühlte. Danach stieg ich aus der Dusche, föhnte meine Haare und schlüpfte in einen schwarzen String und ein weißes Hemd. Danach ging ich wieder ins Wohnzimmer, schnappte mir Angel und ging mit der kleinen ins Schlafzimmer und legte mich mit ihr ins Bett um mit meiner Kuschel Maus in einen traumlosen schlaf zu fallen. 

Impressum

Tag der Veröffentlichung: 03.08.2014

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Ich könnte dieses buch vielen Widmen, aber in erster Hinsicht dem einen Menschen der mir das Herz gestohlen hat

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