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Klappentext


Plötzlich in Lebensgefahr


Der Biologie-Leistungskurs will menschenleere Natur hautnah erleben. Deshalb unternimmt die Lehrerin Johanna Herberts mit ihren Schülern eine Nachtwanderung in der westlichen Oderaue. Unversehens wandelt sich das harmlose Abenteuer in einen Albtraum. In der Gewalt von Verbrechern scheint ihre Zukunft verloren.


Darf die Gruppe auf Rettung hoffen?

 

 

 

Die Autorin

 
M.D. Schoppenhorst schreibt Kurzgeschichten und Romane in den Genres Urban Fantasy und Abenteuer/Thriller/Drama.

Sie wurde Ende der Fünfziger Jahre in Berlin geboren und hat schon immer Geschichten erfunden. Als sie fünfzehn Jahre alt war, hat eine Schulkameradin sie auf die Idee gebracht, die Storys aufzuschreiben. Seitdem hat sie trotz eines wechselvollen Lebens als berufstätige Mutter immer wieder Zeit gefunden zu schreiben. Seit 2013 veröffentlicht sie ihre Werke. Besuchen Sie sie doch einmal auf ihrer Webseite: mdschoppenhorst.de und ihrem Autorenblog geschichtenerfinderin.mdschoppenhorst.de


Weitere Titel:
Großstadtvampire – Schicksalhafte Begegnungen, Band 1 aus der Reihe Großstadtvampire, Erstveröffentlichung 2015, überarbeitete Neuerscheinung 2017,
Großstadtvampire – Bajuwarische Strategien, Band 2 aus der Reihe Großstadtvampire, 2016

Danksagung

 
Diese überarbeitete Fassung wäre nicht ohne das Berliner Autorenkollektiv Buchstabenfresser erschienen. Dank für eure tätige Unterstützung: Dana Müller, Robin Li, und Martin Schoppenhorst, mein geliebter Gatte und Autorenkollege.


Ihr habt euch solch eine Mühe gegeben!

Entführt


Es war, als hätten sich ihre schlimmsten Albträume erfüllt. 

Die Schüler des Leistungskurses Bio und ihre Lehrerin standen inmitten der Aue, in dunkler Nacht, umringt von Gestalten, die schreiend Befehle erteilten und sie mit Waffen bedrohten. Die Frösche knarrten ihre Rufe in die Dunkelheit – unberührt von der Ungeheuerlichkeit, die sich hier vollzog. Ein warmer Wind streifte sie und zerrte an den Tüchern, die die Bewaffneten vor den Gesichtern trugen.

Die achtzehn Menschen, die vor Angst nicht denken konnten, waren nicht in der Lage, auch nur einen Laut von sich zu geben. Umso unheimlicher wirkten die nächtlichen Geräusche der Wildnis.

Zaghaft hatten sich die Wolken vom Himmel verzogen und die Sterne zu blinken begonnen. Im Norden beleuchtete die nicht allzu weit entfernte Stadt Stettin den Nachthimmel unwirklich rosa. Die gefangene Gruppe bemerkte entsetzt, wie die flackernden Windlichter von groben Stiefeln umgeworfen und ausgetreten wurden.

Es ertönte der Befehl, vorwärtszugehen. Es ging den alten, aus DDR-Zeiten stammenden Plattenweg entlang, erst nach Osten, dann den Deichweg stramm nach Norden. An einer selbst in der Nacht schattigen Stelle am Westufer der Oder lag ein Floß. Die Kerle trieben sie hinauf. Inzwischen war es so spät, dass man nur noch wenige Lichter der etwas südlich gelegenen polnischen Ortschaft erkennen konnte. Dort schliefen die Menschen schon.

All die schönen Eindrücke, wie die kurze, gut überstandene Furcht vor dem Alleinsein in der dunklen, unheimlichen Natur, schienen unendlich lange her zu sein, in einer fernen Zeit zu liegen, die vor vielleicht zwanzig Minuten vergangen war. Die Gegenwart war so erschreckend und wartete mit einer Fülle von Angst auf, die kaum mehr zu überbieten war.

Das Floß fuhr nicht einfach ans gegenüberliegende Ufer, sondern an eine Stelle weiter nördlich. Dort war es so dunkel, dass sich eines der Gruppenmitglieder wunderte, wie die Entführer überhaupt etwas wahrnehmen konnten.

Kurz nachdem das Gefährt das Ufer erreicht hatte, hieß es, die Anführer sollten vortreten. Die Blicke der jungen Leute richteten sich auf die Frau, die älteste in der Runde. Sie schluckte und trat nach vorn. Ihr folgten die beiden Bufdis aus der Wildnisschule, die die Gruppe in die Aue geführt hatten. Den Dreien schlug das Herz oben im Hals und sie

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Texte: © M.D. Schoppenhorst 2013
Bildmaterialien: Pixabay
Cover: © Dana Müller 2018
Lektorat/Korrektorat: Martin Schoppenhorst, Dana Müller, Regine Schwartz alle Berlin
Satz: Monika Schoppenhorst, Berlin
Tag der Veröffentlichung: 03.04.2013
ISBN: 978-3-7309-4423-3

Alle Rechte vorbehalten

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