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Editorial

Das Christkind ist wieder im Land. Vermutlich ist es recht traurig, weil es vergessen ward von der Welt. So war da einstens das Wunder einer Geburt, die einen großen Mann hervor gebracht hat: Jesus Christus sagen die Einen, König der Juden die Andern. Viele Menschen wenden sich mehr und mehr ab vom Glauben, und es ist die Frage, woran das liegt. Die Meinung einer Einzelperson - wie mir - spielt nun keine Rolle: Aber es ist schade, dass es so ist, wie es ist. Abwendung vom Glauben bedeutet den Verlust aller Träume, aller Moral, den Verlust seiner selbst und vor Allem: Der Seele. Glaube ist der Kitt einer Gemeinschaft, der diese zusammen hält und jedes einzelne Individuum als Glied in der Kette trägt und jenem Halt verleiht.

 

Mag sein, dass all die Heiligen Schriften nur eine Legende darbieten, ein Märchen, überliefert über so viele Jahrtausende, die der Mensch existiert. Jeder Gottesdienst wird feierlich rund um die Heiligen Schriften aufgebaut. Die Bibel ist Grundlage für so viele Religionen auf dieser Welt, so viel hat sie erreicht und möglicherweise auch trennend zerstört. Mag sein, dass nichts der biblischen Lehren mehr bindend sein wird in der heutigen Zeit, und doch: Diese wundervollen Geschichten bergen so viel Zauber, wenn sich der Eine oder Andere nur die Mühe macht, sich damit auseinander zu setzen. Was ist schon Wahrheit, und welchen Stellenwert wollen wir ihr verleihen? Das einzig Wahre im Leben ist das Leben an sich, der Rest ist Interpretation eines Weltbilds. Wichtig ist doch nur, was wir brauchen, und an was wir uns festhalten können. Ich für meinen Teil halte mich am Liebsten an Gott. Ganz egal, ob er sich mir zeigt oder nicht. Doch wenn ich meine Augen weit offen halte - und vor Allem mein Herz - dann gibt er sich zu erkennen, und mit ihm all seine Magie, die auf Erden und im gesamten Universum zu finden ist. Das Wunder der Geburt gehört für mich dazu, denn diese ist der Anfang von Allem und bringt die Zahnräder des Lebens in Gang.

 

In diesem Sinne wünscht die Tintenfass AG

 

Frohe Weihnachten

und ein besinnliches Fest.

 

Gez: Sina Katzlach

Matthäus

Die Geburt Jesu Christi war aber also: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, ward sie, ehe sie zusammen gekommen, schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste. Joseph aber, ihr Mann, indem er gerecht war, und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen; als er aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen, denn das in ihr gezeuget ist, ist von dem Heiligen Geiste. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. Alles dieses aber ist geschehen, auf daß erfüllet würde, das von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der da spricht: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen nennen: Emmanuel, was verdollmetscht heißt: Gott mit uns“! Joseph aber, vom Schlafe erwacht, that, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich, und erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgebornen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus.

Als aber Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa, in den Tagen Herodes’, des Königs, siehe, da kamen Magier aus dem Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: Wo ist der, der geboren worden, der König der Juden? denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihm zu huldigen.

Als dies aber der König Herodes hörte, ward er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm; und er versammelte alle die Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht geschrieben durch den Propheten: „Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Juda’s, denn aus dir wird hervorkommen ein Fürst, der mein Volk Israel weiden wird“.

Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, daß ich auch komme und ihm huldige. Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und stand oben über, wo das Kindlein war. Als sie aber den Stern sahen, freueten sie sich mit überschwänglich großer Freude. Und als sie in das Haus hineinkamen, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und niederfallend huldigten sie ihm. Und als sie ihre Schätze aufgethan, opferten sie ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhen. Und als sie im Traume eine göttliche Weisung empfangen, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Wege hin in ihr Land.

Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traume und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir, und fliehe nach Aegypten und sei daselbst, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kindlein suchen, um es umzubringen. Er aber, als er aufgestanden, nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und zog hin nach Aegypten. Und er war daselbst bis zum Tode Herodes’, auf daß erfüllet würde, das von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, sagend: „Aus Aegypten habe ich meinen Sohn gerufen“. Da ward Herodes, als er sah, daß er von den Magiern hintergangen worden, sehr ergrimmt, und sandte hin und tödtete alle Knaben, die in Bethlehem und in allen seinen Grenzen waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Magiern genau erkundet hatte. Da ward erfüllet, das geredet ist von Jeremias, dem Propheten, sagend: „Eine Stimme ist in Rama gehört worden, Trauer und Heulen und viel Wehklagen: Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind“.

Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Aegypten und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und ziehe in das Land Israel, denn sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben trachteten. Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich und kam in das Land Israel. Als er aber hörte, daß Archelaus über Judäa herrsche, anstatt Herodes, seines Vaters, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und da er von Gott im Traume eine Weisung empfing, zog er in die Gegenden von Galiläa, und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth, daß erfüllt würde, das geredet ist durch die Propheten: „Er wird Nazarener genannt werden“.

Lukas/Johannes

Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt von Galiläa, namens Nazareth, zu einer Jungfrau, die verlobt war einem Manne, namens Joseph, aus dem Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! der Herr ist mit dir; du bist gesegnet unter den Weibern! Sie aber, als sie ihn sah, ward bestürzt über sein Wort und überlegte, was dies für ein Gruß sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott; und siehe, du wirst im Leibe empfangen und einen Sohn gebären, und sollst seinen Namen Jesus heißen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird herrschen über das Haus Jakobs in die Zeitalter, und seines Reiches wird kein Ende sein. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies sein, dieweil ich keinen Mann kenne? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohne in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche die Unfruchtbare genannt war; denn bei Gott wird nichts unmöglich sein. Maria aber sprach: Siehe, die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Worte. Und der Engel schied von ihr.

Maria aber stand auf in denselbigen Tagen und ging in Eile nach dem Gebirge in eine Stadt Juda, und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth. Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit dem Heiligen Geiste erfüllt und rief aus mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Weibern, und gesegnet die Frucht deines Leibes! Und woher mir dieses, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was ihr von dem Herrn geredet worden.

Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat frohlockt in Gott, meinem Heilande; denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an preisen mich glückselig alle Geschlechter. Denn große Dinge hat der Mächtige an mir gethan, und heilig ist sein Name; und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, so ihn fürchten. Er hat Macht geübt mit seinem Arm; er hat Hochmütige zerstreut in der Gesinnung ihres Herzens. Mächtige hat er von Thronen hinabgestoßen und Niedrige erhöht. Er hat Hungrige mit Gütern erfüllt und Reiche leer fortgeschickt. Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, damit er eingedenk sei der Barmherzigkeit (wie er geredet zu unsern Vätern) gegen Abraham und seinen Samen in Ewigkeit. Und Maria blieb bei ihr bei drei Monaten und kehrte nach ihrem Hause zurück.

Es geschah aber in jenen Tagen, daß eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Die Einschreibung selbst geschah erst, als Kyrenius Landpfleger von Syrien war. Und alle gingen hin, um eingeschrieben zu werden, ein jeder in seine eigene Stadt. Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa, in Davids Stadt, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war, um eingeschrieben zu werden mit Maria, seinem verlobten Weibe, die war schwanger. Und es geschah, als sie daselbst waren, wurden ihre Tage erfüllt, daß sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgebornen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn nieder in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war.

Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Felde blieben und des Nachts Wache hielten über ihre Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn stand bei ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird; denn euch ist heute ein Erretter geboren in Davids Stadt, welcher ist Christus der Herr. Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend. Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten und sprachen: Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen. Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel fuhren, daß die Hirten unter einander sagten: Lasset uns nun hingehen gen Bethlehem und diese Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns kund gethan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, und das Kind in der Krippe liegend. Und als sie es gesehen, machten sie überall das Wort kund, das zu ihnen geredet war über dieses Kindlein. Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was von den Hirten zu ihnen gesagt ward. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwägte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, Gott verherrlichend und lobend über alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

Und als acht Tage erfüllt waren, daß man ihn beschneiden sollte, da wurde sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe er im Leibe empfangen worden war. Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses’ erfüllt waren, brachten sie ihn hinauf nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, (gleichwie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: „Alles Männliche, das die Mutter bricht, soll dem Herrn heilig heißen;“) und ein Schlachtopfer zu geben, nach dem gesagt ist im Gesetz des Herrn: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

Und siehe, es war ein Mensch in Jerusalem, namens Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm. Und es war ihm ein göttlicher Ausspruch geworden von dem Heiligen Geiste, daß er den Tod nicht sehen solle, ehe er den Christ des Herrn gesehen. Und er kam durch den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hineinbrachten, um für ihn zu thun nach der Gewohnheit des Gesetzes, da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach: Nun, Herr, entlässest du deinen Knecht, nach deinem Worte, in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor dem Angesicht aller Völker: ein Licht zur Offenbarung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel. Und sein Vater und seine Mutter verwunderten sich über das, was von ihm geredet ward. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser liegt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem widersprochenen Zeichen, (aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen) damit die Ueberlegungen vieler Herzen offenbar werden.

Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser. Diese war in ihren Tagen sehr vorgerückt und hatte sieben Jahre gelebt mit einem Manne von ihrer Jungfrauschaft an, und sie war eine Witwe bei vierundachtzig Jahren, die nicht von dem Tempel wich, indem sie Nacht und Tag diente mit Fasten und Flehen. Und diese trat zu derselben Stunde herzu, lobte den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf Erlösung warteten in Jerusalem.

Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth. Das Kindlein aber wuchs und ward stark, erfüllt mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm.

Johannes

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eins, das geworden ist.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Es ward ein Mensch gesandt von Gott, sein Name Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er zeugte von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern auf daß er zeugte von dem Lichte. Das war das wahrhaftige Licht, welches, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingebornen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit; (Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: der nach mir Kommende ist mir vor, denn er war vor mir;) denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborne Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kund gemacht.

Text bereitgestellt von freie-bibel.de. Bei Fragen siehe evangeliumsverstaendigung.de.

Eine Mission

Die drei wichtigsten Parts zur biblischen Weihnachtsgeschichte läuten unsere kleine Sonder-Edition zum Fest ein.

Warum dies so gehandled wurde, hat mehrere Gründe: Zum Einen gehören die Geburt Jesu und das Weihnachtsfest untrennbar zusammen, auch wenn dieser Umstand in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr viel Stellenwert hat. Die einzigen Reliquien, die den Ursprungssinn noch symbolisieren, sind Krippen. Selbst in diesem Fall ist es noch fraglich, ob die hübsch gestalteten Ställchen nicht nur den Status eines schmückenden Beiwerks in sich tragen dürfen. Oder was es bedeutet, wenn die Heiligen Drei Könige - in kindlicher Version - durch die Häuser ziehen oder wir zur Christmette gehen, wenn überhaupt.

So sei der erste Grund, uns in Erinnerung zu rufen, wer an jenem Tage Geburtstag hat und wer genau genommen das moralische Recht hätte, Gaben unter dem - heidnischen - Weihnachtsbaum vorzufinden. Stattdessen beschenken wir uns selbst, und den Kindern wird weisgemacht, dass das Christkind die Gaben uns bringt.

Der zweite Grund ist eine Hommage an das Leben, die - selbst wenn nun die Bibel nur ein Märchenbuch wäre - heuer nicht schöner interpretiert werden könnte als in der damaligen Zeit. Die Heiligen Schriften sind eine Huldigung und Verneigung vor dem menschlichen und vor Allem dem göttlichen Genius, die über Jahrtausende hinweg bis in die heutigen Tage ihre Gültigkeit haben.

Doch was ist nun göttlich? Wir Menschen wollen nur zu gern glauben, dass wir die wahren Götter der Neuzeit sind, denn: Unserer Meinung nach besitzen wir die höchste Intelligenz. Würden wir uns hingegen fragen, weshalb dies so ist, dann müssten wir unweigerlich erkennen, dass wir eine Aufgabe haben. Wie jedes andere Lebewesen des Universums tragen wir in uns den göttlichen Keim, der uns eine Verantwortung vermacht, und zwar nicht als Individuum, sondern als Gattung. Und welche Geschichten könnten dieses Vermächtnis des Lebens besser projizieren als die Heiligen Schriften? Kein Gesetzestext hat soviel Macht!

Der dritte und Hauptgrund, weshalb die biblischen Weihnachtsgeschichten unsere Ausgabe eingeweiht haben, liegt hingegen woanders: Wir wollen einen Menschen in den Fokus der Leser rücken, der sich einer Mission gestellt hat. Besagter beschäftigt sich intensiv mit der Digitalisierung der Bibel und hat dafür seine Gründe. Um diese darlegen zu können, sei das Wort demjenigen selbst erteilt:

"Mein Name ist Stephan Kreutzer und in erster Linie bin ich Christ nach möglichst biblischer Grundlage. Von Beruf bin ich Software-Entwickler und daneben Aktivist für Freie Software.

Ich betreibe und betreue ein Projekt namens „Freie Bibel" nach den Grundsätzen und gemäß der Praxis Freier Software, welches zum Ziel hat, gemeinfreie und frei lizenzierte deutsche Bibelübersetzungen zu digitalisieren und in vielfachen Formen aufzubereiten, worunter die Wiedergabe des Textes auf Webseiten, als E-Book, im Druck und in Software fällt. Infolge konkreter Anlässe schreibe ich Sachtexte zu Themen der Digitaltechnologie, aber auch apologetische Betrachtungen zu christlichen Fragen, da ich in Gesprächen immer wieder feststelle, dass unnötige Missverständnisse und schlichtes Unwissen weit verbreitet sind. Ich wünsche mir für die Zukunft, wenn schon die meisten Leute sich nicht selbst mit bestehenden Problemen auseinandersetzen wollen, sie doch wenigstens nicht weitere Hindernisse durch leichtsinnige Entscheidungen in den Weg legen mögen.

Da ich momentan viel mit dem digitalen Buch als Medium experimentiere, darf dabei natürlich auch ein E-Magazin nicht fehlen, wo ein solches doch für den Leser die vorzügliche Möglichkeit bietet, regelmäßig eine Zusammenstellung von Texten etlicher Autoren und vor allem in Motto-Ausgaben eine ausgewogene, vielfältige Beschäftigung vorzufinden. Sowohl Leser als auch Autoren können durch dieses Format Anregungen bekommen und werden angespornt, sich aktiver mit Inhalten bzw. deren Erstellung auseinanderzusetzen, was bei der größtenteils unorganisierten Struktur von BookRix eine wertvolle und wichtige Initiative darstellt. Daher vielen Dank von meiner Seite für den Einsatz der Redaktion, aufgrund welchem das Rad nicht wieder neu erfunden werden muss, sondern auf die lange Erfahrung und auf bestehende Kontakte im Zusammenhang mit „Mixed Pixels" zurückgegriffen werden kann – eine große Hilfe für mich und hoffentlich auch ein Anreiz für andere, vielleicht in Zukunft den einen oder anderen Artikel zum Magazin beizusteuern."

© Sina Katzlach und Stephan Kreutzer

Das Freie-Bibel-Projekt

Ein intensives Gespräch mit dem Projektleiter soll noch eventuell offene Fragen erarbeiten und beantworten. Interview-Partner sind Stefan Kreutzer und Sina Katzlach.

Sina Katzlach: "Lieber Stefan, wie schon angekündigt, bitte ich dich zum Gespräch. Mich interessiert für unsere Ausgabe dein Freie-Bibel-Projekt. Wenn es dir möglich ist, nütze bitte die Zitierfunktion auf meine Fragen. Morgen legen wir los, doch die erste Frage stelle ich dir jetzt schon: Du interessierst dich für die Bibel. Warum?"

Stefan Kreutzer: "Das ist nicht besonders schwer zu erraten: als Christ glaube ich an die Bibel, d.h. ich habe die inhaltliche Korrektheit der Aussagen der Bibel festgestellt. Als Gottes Botschaft an die Menschheit kommt ihr autoritativer Charakter zu und ist deshalb die Grundlage für jede christliche Glaubenspraxis überhaupt."

Sina Katzlach: "Wie kann in der heutigen Zeit die inhaltliche Korrektheit von Schriften festgestellt werden, die vor unzähligen Jahrhunderten ihren Ursprung hatten? Ist diese Aussage nicht genauso dogmatisch und zweifelhaft wie all jene Lehren der Alten Katholischen Kirche: 'So steht es geschrieben, und so sei es geschehen?'"

Stefan Kreutzer: "Ganz einfach: durch Überprüfung. Stimmen die Aussagen der Bibel mit unseren heutigen Beobachtungen überein? Man kann diese Frage auf mehreren unterschiedlichen Ebenen zu beantworten suchen, ganz allgemein lässt sich aber feststellen, dass die Bibel sogar noch an Aktualität zunimmt, was z.B. die Ebene der Voraussagen hinsichtlich der Zukunft angeht. Nur, weil irgendwann irgendetwas von irgendjemandem irgendwo niedergeschrieben wurde, muss es freilich noch längst nichts mit der Realität zu tun haben – bei der Bibel verhält es sich jedoch anders, was in dieser Weise durch Menschen allein keineswegs zu erreichen gewesen wäre oder jemals zu erreichen ist."

Sina Katzlach: "Nun gut. Für mich selbst ist die Bibel insofern wichtig, dass sie eben Grundlage für das Christentum ist. Inwieweit ich nun mit der Aussage der Lehren selbst konform gehe, sei mal dahin gestellt. Aber das spielt insofern keine Rolle, weil das Projekt "Freie Bibel" selbst im Vordergrund steht, und nicht dies, was es vertritt. Deshalb gehen wir ein bisschen weiter: Was genau muss man sich unter deinem Projekt vorstellen? Wie findet die Digitalisierung statt, und wie sieht es mit der rechtlichen Seite aus? Lässt du auch drucken?"

Stefan Kreutzer: "Ja, das ist ein außerordentlich wichtiger Punkt. Nichts von dem, was ich zur vorherigen Frage gesagt habe, steht auch nur im Geringsten im Zusammenhang mit dem Projekt. Das Projekt selbst nimmt eine gänzlich neutrale Position ein, zu deren Wahrung auch aufwändige Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind. Ich habe natürlich meine eigene, persönliche Motivation dafür, das Projekt voranzutreiben, jedoch können auch Leute aus ganz anderer Motivation heraus daran mitwirken.

Obwohl also die Mitwirkenden unterschiedliche Ziele verfolgen mögen, ist die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Bibelübersetzungen in deutscher Sprache eine neutrale Angelegenheit, deren Ergebnisse ebenso zu vielfältigen Zwecken genutzt werden können. Ich bin davon überzeugt, dass der Bibeltext für sich selbst sprechen kann, was seine inhaltlichen Aussagen angeht, weswegen dessen Aufbereitung und Zugänglichmachung das primäre Ziel ist, und der Rest wird sich dann schon von selbst erledigen. Es ist jedenfalls grundsätzlich nicht und niemandem gestattet, die Daten des Projekts in seinem Sinne zu beeinflussen. Lediglich auf die unabhängigen Nutzungen haben wir dann keinen Einfluss mehr, tragen aber auch keine Verantwortung dafür. Nur um es nochmals deutlichst zu sagen: das Projekt "Freie Bibel" vertritt keine inhaltliche Position zu Glaubensfragen, außer vielleicht, dass der Bibeltext jedermann als auch frei zur Verfügung stehen sollte.

Die Existenz des Projekts liegt in schweren rechtlichen und technischen Missständen hinsichtlich des Umgangs mit Bibeltexten begründet. Es ist ja sicher gut bekannt, dass nach deutschem Urheberrecht einem Autor eines Werkes automatisch sämtliche Nutzungsrechte stillschweigend zukommen. Vor allem für Gebrauchstexte und Software stellt der Vorbehalt bestimmter Nutzungsrechte ein massives Problem dar, da mit selbigen eine vollständige Kontrolle über einen Nutzer ausgeübt werden kann und diesen an der Ausübung von digitalen Grundrechten hindern, welche Nutzern eigentlich zukommen sollten, vom Gesetzgeber aber bisher nicht vorgesehen sind. Die Lösung dafür besteht gegenwärtig darin, in Ermangelung der entsprechenden Nutzungsrechte einfach die Nutzung des Werkes zu unterlassen (unterlassen zu müssen), mit fatalen Folgen für unsere heutige digitale Gesellschaft. 70 Jahre nach Tod des (letzten beteiligten) Urhebers geht ein Werk allerdings in die Gemeinfreiheit über und kann ohne jede Einschränkung verwendet werden. Diese Spanne ist viel zu lang, ist kontraproduktiv. Aus rechtlicher Sicht haben wir also die Situation, dass nicht eine einzige moderne deutsche Bibelübersetzung vorliegt, die frei verwendet werden kann.

Es gibt zwar ein Projekt namens "Offene Bibel", welches unter der Creative-Commons-Lizenz mit den BY-SA-Klauseln betrieben wird, die Fertigstellung wird aber voraussichtlich noch einige Jahre auf sich warten lassen. Von daher stehen jemandem, der mit Bibeltexten mehr machen möchte als sie nur zu lesen, ausschließlich Übersetzungen zur Verfügung, die mindestens 70, meistens aber 80-90 Jahre alt oder älter sind. In solchen Zeitspannen verändert sich Sprache, aber auch die Grundtextforschung hat einige Veränderungen gebracht.

Technischerseits liegen Bibeltexte oft von vornherein gar nicht digital vor, oder nur in einer Form, welche nicht oder nur schwer programmatisch verarbeitet werden kann, oder sie entstammen unbekannten oder zweifelhaften Quellen. Zwar ist eine Vielzahl an Bibelprogrammen vorhanden (also Software, mit welcher man den Bibeltext auf dem Bildschirm lesen kann und in den Genuss fortgeschrittener Funktionen kommt, was von der Integration von Lexika über semantische Volltext-Suchen bis hin zur Referenzierung des zugrundeliegenden hebräischen oder griechischen Grundtextes geht), wovon die populäreren Vertreter aber nicht frei lizenziert sind und daher nicht erweitert, korrigiert oder weitergegeben werden können, oder aber die aktive Entwicklung und Pflege der Programme schon vor längerer Zeit eingestellt wurde.

Für die Aufbereitung in andere Formate gibt es sehr wenig unter freier Lizenz. Auch lässt die Verfügbarkeit von Online-Kollaborations-Software oder die automatisierte Erzeugung von Wörter-Verzeichnissen o.ä. sehr zu wünschen übrig. Von daher steckt das softwareseitige Angebot noch ziemlich in den Kinderschuhen."

Sina Katzlach: "Wow, Stefan, bin beeindruckt. Danke für die überaus ausführliche und gut zu verstehende Antwort. Meine nächste Frage betrifft die Logistik. Wie muss ich mir das vorstellen: Angenommen, ich benötige einen deutschen Bibeltext, mit dem ich frei arbeiten will, um ihn eventuell sogar nach eigenem Gutdünken neu zu interpretieren. An wen muss sich ein Interessent in diesem Fall wenden?"

Stefan Kreutzer: "Das kommt sehr auf den konkreten Fall an. Bei Verlagen und Bibelübersetzern kann man möglicherweise durchaus eine nicht-übertragbare Genehmigung für bestimmte Nutzungen bekommen, weshalb viele restriktiv lizenzierte Bibeltexte z.B. im Internet allgemein zugänglich sind. Webseiten-Betreiber haben für ihre Webseite vom Urheber oder Rechteverwalter des Textes eine Genehmigung eingeholt, welche sich aber keineswegs über das Zitatrecht und das Recht auf Privatkopie hinaus auf die Webseiten-Besucher überträgt. Wenn du eigenständig und unabhängig eine Anpassung des Textes, eine Studienbibel, eine Webseite mit Bibeltext, gedruckte Bücher, E-Books usw. anbieten wolltest, wird es schon sehr dünn.

Es gibt zwar im Internet Anlaufstellen, wo Bibeltexte in verschiedenen Sprachen zum Download bereitstehen, aber deren Legalität wie auch Authentizität muss darum nicht unbedingt automatisch gegeben sein. Bei unseren Projektergebnissen ist der Text an sich bisher ausschließlich gemeinfrei (Stand 2013-12-22), sodass dieser ohne die geringste Einschränkung verwendet werden kann. Obwohl die Aufbereitung der Texte größtenteils automatisiert erfolgt und nur vereinzelt manuelle Korrekturen bei z.B. der Erzeugung eines PDFs vorgenommen werden, könnte es möglicherweise für Satz und Layout zu einem neuen urheberrechtlichen Schutz der durch uns bereitgestellten Materialien kommen, weshalb wir in diesen Fällen sicherheitshalber besagte Anteile unter eine freie Lizenz stellen, welche dann vom Nutzer auch eingehalten werden muss.

Ob dieser Fall tatsächlich zutrifft, kann wohl nur durch einen Richter beantwortet werden, und bisher haben wir leider auch noch nicht überall vorsorgliche Lizenzhinweise dafür angebracht, was wir aber vor einer ernsthaften Nutzung über den privaten Gebrauch hinaus auf Anfrage sofort nachholen würden. Zusammengefasst gibt es aber keine zentrale Stelle, an die man sich zwangsläufig wenden muss – wir versuchen aber, eine zentrale Stelle zu werden, an die man sich wenden kann. Leider ist unsere Zeit sehr begrenzt, weshalb ein umfangreiches Angebot hinsichtlich der Texte noch aussteht. Wir versuchen uns eben, am eigenen Bedarf und am Bedarf von Leuten, die bestimmte Umsetzungen anfragen, zu orientieren und hoffen, mehr Mitarbeiter zu gewinnen. Die Bibel besteht ja aus 66 einzelnen Büchern. Wenn wir 66 Freiwillige finden könnten, die ein Jahr Zeit für die Digitalisierung bekämen, könnte jedes Jahr eine komplette deutsche Bibelübersetzung neu herausgebracht werden (wobei freilich diejenigen Leute, die ein kürzeres Bibelbuch bearbeiten, denen mit längerem Bibelbuch helfen sollten). Soweit die Theorie dazu!"

Sina Katzlach: "Lieber Stefan,danke für deine bisherigen ausführlichen Antworten. Viel bleibt nicht mehr offen. Dieses noch: Wieviele Mitglieder tragen das Projekt? Bist du der Urheber? Und: Habt Ihr auch Übersetzer im Team, um eventuell auch die alten Original-Texte übersetzen zu können?"

Stefan Kreutzer: "Da wir als Projekt nach Philosophie und Praxis von Freier Software organisiert sind, pflegen wir auch eine freie Mitarbeit, d.h. es gibt keine terminlichen Verpflichtungen o.ä. Nun ist es zwar so, dass in den Projektdaten die Arbeiten verschiedener, auch „projektferner“ Leute enthalten sind, was durch die freie Lizenzierung möglich ist, aber als Mitarbeiter im engeren Sinn kann eigentlich nur gezählt werden, wer die Berechtigung für schreibenden Zugriff auf unser öffentliches Online-Repository hat, was außer mir nur noch eine weitere Person ergibt. Für die einzelnen Anteile an einem Werk ist jeder selbst Urheber und daher auch selbst verantwortlich. Namensnennung („Attribution“) stellt in Freie-Software-Projekten sicher, dass man stets nur für die eigenen Aktivitäten verantwortlich ist und nicht die Entscheidungen und Handlungen anderer Leute auf einen zurückfallen.

Von daher haben die Projektergebnisse womöglich mehrere Autoren, welche aber alle als Lizenzgeber auftreten und dem Lizenznehmer Nutzungsrechte einräumen, was Voraussetzung ist, um überhaupt etwas in das öffentliche Repository einspeisen zu dürfen. Wir haben keinen Übersetzer im Team, da wir nicht selbst übersetzen, sondern lediglich bereits übersetzte Texte verfügbar machen, sodass auch die Qualität und Korrektheit der Texte nicht in unserer Verantwortung liegt. Wir nehmen keine Bewertung der Bibeltexte vor, sondern stellen sie gleichberechtigt dem Nutzer z.B. zu Vergleichszwecken zur Verfügung und sind überzeugt, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, welche Bibeltexte eher brauchbar sind und welche weniger.

Ganz allgemein besteht ja auch eigentlich noch keine vernünftige Vergleichsmöglichkeit, um sich intensiv mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten deutscher Bibelübersetzungen zu beschäftigen, sodass die Übersetzertätigkeit an sich zumindest für die deutsche Sprache größtenteils im Dunkeln liegt, weil man eben meistens nur auf eine bestimmte Übersetzung schaut und nur schwer Informationen über Übersetzungsalternativen und -entscheidungen zusammentragen kann. Dafür ist nämlich zuallererst die digitale Verfügbarkeit der Texte zwingende Voraussetzung."

Sina Katzlach: "Lieber Stefan,ich danke dir sehr für die ausführlichen Auskünfte und wünsche dir Frohe Weihnachten. Das war ein sehr informatives  Gespräch."

Stefan Kreutzer: "Gern geschehen. Frohe Weihnachten wünsche ich aber nicht, denn wie man sich denken kann, gibt es für die Art und Weise, wie Weihnachten heutzutage gefeiert wird, keinerlei biblische Grundlage. Da es allerdings in diesem ganzen Interview um ein Projekt zur Bereitstellung von Bibeltexten ging, hoffe ich mal, dass jeder Leser jetzt dazu angeregt ist, sich selbst ein Bild von den inhaltlichen Aussagen der Bibel zu verschaffen." 

© Sina Katzlach und Stefan Kreutzer

Weihnachts-Elfen 2013

In dieser Rubrik stellen wir Menschen vor, denen unsere vertretenen Autoren besonders zugetan sind. All diese besonderen Schicksale, Talente und wertvollen Wegbegleiter sind unsere ganz persönlichen Weihnachts-Elfen 2013.

Kariologiker erzählt uns von ...

Sidiqh und der Weihnachtsbaum

Es ist heiliger Abend und wie üblich wird die Familie am Nachmittag aus dem Wohnzimmer verbannt, um den Weihnachtsbaum zu schmücken. Das hat in unserer Familie Tradition. Wenn alle das Wohnzimmer geräumt haben, gehen meine Frau und ich zu Werke und versuchen, wie jedes Jahr, die nackte Tatsache eines Nadelgehölzes, in die Zauberhaftigkeit eines schrill, bunten Weihnachtsbaum zu verwandeln. Das Ergebnis, von einer rein sachlichen Vernunft gesteuert, versetzt uns ganz allmählich in eine weihnachtliche Stimmung, die sich förmlich mit dem Anzünden der Christbaumbeleuchtung unserer gänzlich bemächtigt. Danach kommt der Moment, wo die Geschenke, die man aus den Verstecken zieht und sorgsam unter den Baum legt, ein Gewicht bekommen, dem man beim Einkauf nur beiläufig bedacht hatte. Eine weihnachtliche Musik betont die festliche Stimmung und eine kleine Klingel, die nur Weihnachten benutzt wird, läutet die Familie herbei.

Sidiqh hieß der kleine Junge aus Afghanistan, der wegen seiner Spielzeugminenverletzungen in Deutschland an beiden Händen operiert werden musste und während dieser langen Behandlungszeit in unserer Familie lebte. Er war 5 Jahre alt und trug große Verbände an seinen beiden Händen. Das Weihnachtsglöckchen klingelte und auf der Treppe erschien Sidiqh, der mitten im Lauf gebremst wurde und nur noch sehr zögerlich, ja, sehr langsam weiter ging und so schon von Weitem staunend die Treppe herunter kam, denn er sah zum ersten Mal in seinem Leben einen bunt geschmückten Nadelbaum.

Es war sein erstes christliches Weihnachten und man sah ihm seine Aufregung an. Wie berauscht näherte er sich langsam, ganz vorsichtig dem Weihnachtsbaum. In dem abgedunkelten Raum leuchtete dieser den kleinen Sidiqh an. Mit hochroten Bäckchen und glänzenden Augen blieb er vor dem Baum stehen und wahrlich erstaunt fesselten die Eindrücke seinen Blick. Hunderte von Lichtern funkelten ihm entgegen, Strohsterne, Vögelchen, kleine Holzfigürchen, Eiszapfen, Lametta und Kugeln in jeder Farbe und Größe, die die Kerzenlichter tausendfach widerspiegelten. Sidiqh staunte in den Baum hinein und es schien, als strahlte der Weihnachtsbaum noch heller zurück. Durch Engelshaar verwischten die Farben sich ineinander und verstärkte in ihren unzähligen Reflektionen der Lichterketten den zauberhaften Moment. Es gab an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und ein glühender Kinderkopf schien sich in dem Weihnachtstraum einzutauchen. Der Mund war genau so weit geöffnet, wie die Augen und seine stark verbundenen „Hände“ griffen imaginär nach den vielen, zauberhaften Dekorationen, die dieser Baum für ihn festhielt. Eine Zeit lang stand Sidiqh still und stumm vor dem Weihnachtsbaum und sog diese Stimmung ganz in sich auf.

Sidiqh hat sein Weihnachtsgeschenk nicht alleine gefunden und es schließlich auch ebenso wenig beachtet, denn er konnte, außer diesen Weihnachtsbaum, nicht anderes wahrnehmen. Er aß an diesem Abend nichts mehr und er sprach an diesem Abend nicht mehr und schlief ganz glücklich, mit einem leichten, glücklichem Lächeln auf seinem Gesicht ein.

Sidiqh hat Weihnachten gelebt.

© Kariologiker

Sidiqh lebt heute wieder in Kundus, der Talibanhochburg. 2003 ist er unter widrigen Umständen von seinem Vater zu Fuß über den Kyberpass nach Pesharwar getragen worden, dort in die helfenden Hände deutscher humanitärer Hilfe übergeben worden, nicht ahnend und erst recht nicht wissend, ob man seinen Sohn behandeln konnte oder er ihn je wiedersehen würde. Niemand weiß, wie es ihm heute geht, ob er noch lebt oder die Kriegswirren weiteres Unheil über die Familie gebracht hat. Wir, meine Familie und ich, denken jedes Jahr an ihn. An unseren Sidiqh, der damals Weihnachten erlebt und gelebt hat.

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Kario Kariologiker - das ist mein Künstlername. 1955 in Köln geboren arbeite ich selbtständig, was von selbst und ständig kommt. So lebe ich in der Nähe von Köln, wobei mir das Kölsche von Geburt an in die Wiege gelegt worden und stets mein Begleiter und kreativer Moment geblieben ist. Eigentlich bin ich Musiker. Doch Komponieren ist beim Schreiben ein ebenso kreativer Moment wie beim Musizieren.

Sidiqh war ein Pflegekind, das während des 9/11 bei uns leben durfte, ehe er zurück nach Afghanistan musste. Danach haben wir uns einem neuen humanitären Projekt gewidmet. Es grüßt: Kario Kariologiker

Sonja Bambey: Meine Elfe ist eine langjährige Kundin von mir, die was sehr Liebes im Dezember zu mir sagte. Als ich sie Anfang des Jahres aufmunterte, als sie in einem tiefen seelischen und gesundheitlichen Loch war und deshalb Gedanken hegte, in ein Betreutes Wohnen zu gehen, obwohl sei in einem sehr schönen Haus lebt, sehr sehr liebevoll eingerichtet, sagte ich ihr, daß die Krankheit (OP am Rücken/Knie mit Folge von stasrker Bewegungseinschränkung) wieder vergehen würde binnen eines Jahres und daß sie ihr Leben doch sicher umorganisieren könnte, mit Nachbarschaftshilfen/Zugehfrau usw., damit sie weiter in dem schönen Haus bleiben könne. Da meinte sie im Dezember zwischen Tür und Angel dann, daß ich ihr einen wichtigen Impuls gegeben habe, der ihre Gedanken unterbrochen hat und sie diesen Rat befolgt hat und sich freut, daß sie es nicht getan hat, wegzuziehen. Sie sagte auch noch: Sie sind doch ein sehr netter Mensch, und Sie sind immer so hilfsbereit. Ich bewege diese Worte immer und immer wieder und freue mich sehr darüber. Sie ist meine Elfe 2013.

Mein zweiter Elf 2013 ist mein Bäcker, der meine Springerle (ein schwieriges Weihnachtsgebäck), die ich das erste Mal gebacken habe im Leben, mit "gefällt mir" markiert hat. Das war für mich ein Superlob! Denn er kann wirklich Springerle backen! Danke an meine Elfen von Sonja

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Sina Katzlach: Meine Weihnachts-Elfe 2013 ist meine Mama, die dieses Jahr schon im Krankenhaus war und uns einen gehörigen Schreck eingejagt hat. Ich bin so weit weg von zu Hause und kann nichts Anderes tun als meine Gedanken zu Dir reisen zu lassen, weil das Geld für die Fahrkarte fehlt. Immer hast du zu mir gehalten, warst da, nahmst mir nichts krumm und hast immer an mich geglaubt, obwohl du oftmals die Einzige warst. Wir haben soviel miteinander erlebt, soviel Schlimmes, das kann sich kaum jemand träumen. Und du bliebst immer stark, warst da für jeden deiner Kinder, die dir doch allesamt oftmals nur Kummer und Sorgen bereiteten. Ich wünsche dir ein Frohes Fest und hoffe sehr, dass du deinen Alpträumen wieder entkommst. Ich denke an dich - weil ich dich liebe.

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Ly Fabian hat einen Engel zu ihrer persönlichen Weihnachts-Elfe 2013 erkoren. Hierbei handelt es sich um Fabiana Fabulus, den Hunde-Engel der Azoren. Fabiana setzt sich mit Kollegen zusammen dafür ein, Tiere aus Tötungsstationen nach Deutschland zu vermitteln. Es handelt sich bei der "Arca Fabiana" um keinen Verein, sondern um eine private Gruppierung. Gemäß ihrem Gästebuch waren schon etliche Vermittlungen erfolgreich, doch auch viele Tiere waren nicht mehr zu retten. Die Situation auf den Azoren ist ähnlich angespannt wie in Rumänien. Freundlicherweise wurde uns ein Dankesgedicht zur Verfügung gestellt:

Auf den Azoren bin ich geboren,
kaum auf der Welt und schon verloren.
Sie wollten mich nicht
und brachten mich fort,
an einen kalten düsteren Ort.

Um mich herum Hunger und Not.
Alle hier drinnen spürten den Tod.
Und eines Tages kam eine Frau,
sie sprach mit uns
und wir spürten genau,

dort steht ein Engel,
der Weg zum Glück und wirklich,
sie kam wieder zurück.

Sie holte uns aus der Hölle heraus,
brachte uns ins Krankenhaus.
Sie sprach mit uns,
war für uns da.
Ein Engel, glaubt mir, es ist wahr.


Dank ihr wird es eine Zukunft geben,
ein wunderschönes Hundeleben.
Fabiana heißt diese Frau,
sie ist ein Engel, ich weiß es genau.
Mein Dank dafür wird ewig sein.
Ein Platz in meinem Herz ist DEIN

In Liebe Andra von Arca Fabiana

(Gedicht verfasst von Fianna Cessair)

Weihnachtliche Geschichten

Manch ein BookRix-ler wird an dieser Stelle Altbekannte wieder finden, die bedauerlicherweise nicht mehr als registrierte Mitglieder unter uns sind. Doch sind wir stolz, sie hier präsentieren zu können. Den Anfang macht Kariologiker mit seinen teilweise skurrilen Betrachtungsweisen rund um die Heilige Nacht. Auch das Spatzerl darf an dieser Stelle nicht fehlen, die seit einiger Zeit ein fester Bestandteil unseres Autorenteams ist.

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Engelshaar

Wenn er sich im Schuppen umsah, kamen ihm gehörige Zweifel, ob er es es je wieder zusammen gebaut bekäme.Überall lagen die Einzelteile herum. Rudolf saß nebenan und zog sich einen Grog nach dem anderen rein und rauchte so ein unsäglich stinkendes Kraut, ein Andenken aus Afghanistan, hatte er gefaselt, wo seit kurzem auch Christen auf Geschenke warten. Er hatte seit langem schon Depressionen, weil er nicht mehr den Schlitten ziehen musste, sondern nur noch wegen dieser Coca Cola Werbung vor dem Schlitten hertanzen solle. “Das ist Dein Bier, Alter, damit will nix zu tun haben!” sagte sein Zug-Ren noch bevor er den nächsten Zug nahm, und dass er etwas für seine Nase tun wolle, ja müsse.

Nach Stunden endlich hatte er es gefunden. Bis zur Lichtmaschine war er vorgedrungen und dann hatte er es gesehen … ein Engelshaar. Es hatte sich in der Windung verfangen. Sah irgendwie unschuldig aus, hatte aber viel kaputt gemacht. Wie soll ich den jetzt wieder zusammen bekommen … und morgen soll ich … hmmm … na, ja, dann eben später. Jesus ist schließlich auch erst so im März oder Mai zur Welt gekommen, was weiß ich. Da kommt es auf einen Tag nicht an und dieser Osterhase solle sich mal nichts ins Hemd machen. Der hat sich ja nicht mit der neuen Technik herum zu schlagen. Er gehe lieber zu Fuß, hatte er noch hochnäsig gesagt. “Rudolf,” schrie er in den Schuppen, “hilf mir wenigstens diesen Motorschlitten wieder zusammen zu bauen, muss ich denn hier alles alleine machen?” ... >> Zum Wind (ad vent) <<

© Kariologiker

Was man sich heute wünscht

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Apfel, Nuss und Mandelkern,
essen fromme Kinder gern
heute brauchen unsere Kids
ein Arschgeweih und Nägeltips

Ein Make up das nicht mehr verschmiert
wird schon im Geiste anvisiert.
Sturm und Regen, auch wenn man schwitzt,
die Frisur die hat was , denn sie sitzt

Ganz hochgegelt voll freegestylt,
vorher läuft gar nichts auch wenn es eilt.
Ein Leben ohne Handy, klar!
Ganz fürchterlich unvorstellbar.

Ein jeder diese Nummer kennt
0190 der Trip zum Insolvent.
Die Kiddys das nicht scheuen tut,
der Papa zahlt für seine Brut.

Zum guten Schluss da fällt mir ein
ein Piercing noch durchs Nasenbein
Nun sprecht, wie ich`s hier innen find!
Sind`s gute Kind, sind`s böse Kind?

© Petra S.

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Ja, es ist schon wieder Weihnachten!

 

„Hallo Weihnachten! Das ist aber eine Überraschung! Schön, dich zu sehen, wie geht’s?“

„Och, soweit ganz gut.  Das Reisen durch die Welt wird halt von Jahr zu Jahr anstrengender! Ich glaube, ich sollte einmal darüber nachdenken, in Rente zu gehen! Und  - was gibt es Neues bei dir?“

„Stell‘ dir vor, Ich bin jetzt auch unter die Buchautoren gegangen!“

„DUUU? Der Herr Journalist macht jetzt in Bücher? In deinem Alter, mit 59?“

„Warum denn nicht? Was lange währt…“

„… wird endlich gut, ich weiß! Und was schreibst du so, wenn ich fragen darf?“

„Ich habe ganz klein angefangen und zwei eBooks geschrieben. Einmal:  Papa, darf ich dich mal was fragen und dann noch: Vom ersten Schrei zum ersten Brei!“

„Klingt nach deinem sprichwörtlich guten Humor.  Und was kommt da noch? Du kannst es mir ruhig verraten, ich werde es auch Niemandem sagen!“

„Also gut! Ich plane als nächstes etwas Sozialpolitisches, dann noch ein paar Koch- und Kinderbücher!“

„Hört sich gut an! Aber, wo wir schon mal zusammensitzen – kann ich irgendetwas von dir ausrichten?“

„Du, das wäre echt nett von Dir! Sag‘ doch Allen, ich würde ihnen ein wunderschönes und ruhiges, ganz besinnliches und kulinarisch spannendes Weihnachtsfest wünschen! Ach ja, und natürlich auch gleich noch einen guten Rutsch, du weißt schon, ins neue Jahr 2014! Mit ganz, ganz viel Glück, Gesundheit und Erfolg!  Das kann sicher Jeder gut gebrauchen!“

„Ok, das erledige ich gerne für dich! Du, ich muss leider schon wieder weiter! Da Draußen warten noch etliche auf ihre Weihnachtsgeschenke!“

„Dann würde ich sagen, ab auf deinen Schlitten und ab mit der Post! Sehen wir uns nächstes Jahr wieder?“

„Aber sicher! Wenn Weihnachten bis dahin nicht abgeschafft wird, auf jeden Fall! Also, mach’s gut, bis dann!“

„Gute Reise, Weihnachten! War nett, mit dir zu plaudern!“

© Michael Vogt

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Sauwohl

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Die dicke Sau dachte ans letzte Jahr,
als ihr Trog so voll wie nur selten war.
Das Gebimmel-Rabammel störte sie nicht,
bei so einem fetten Schlemmergericht.

Auch heut ist der Bauer so seltsam still,
im feinen Zwirn mit Hut,
und will man ihn im Stall noch einmal sehn,
dann muss man ihm entgegen gehn.

Der ganze Hof riecht nach Badezimmer,
das Glockengebimmel läutet noch immer.
Die Familie geht heut zusammen aus.
Man sagt, sie besucht jetzt ein Gotteshaus.

Dann macht dieser Gott wohl das Schlemmermahl?
Die Sau möchte gern mit geh’n zum festlichen Saal.
Sie würde zu gerne dort einmal riechen,
warum ihre Menschen so andächtig kriechen.

Doch wenn sie nachher bekommt die Reste
von diesem viel zu seltenen Feste,
dann wartet sie lieber in ihrem Bau.
„So ein Fest ist was Schönes!“, denkt die Sau.

© Kariologiker

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Ein Weihnachtseinkauf

Der Weihnachtstrubel trifft die Familienväter immer am härtesten. Ja, auch wenn die Frauen meinen, sie müssten alles alleine machen. Aber wenn es darum geht, mal eben die letzten Einkäufe zu erledigen, dann ist der Mann gefragt, der sich mit starker Brust und einer Engelsgeduld ins finale vorweihnachtliche Getümmel stürzt.

So auch mein Freund Charly, der, wegen seines Berufes, von seiner Frau liebevoll Gärtner genannt wird. Nun, der Gärtner sollte mal eben an einem heiligen Abend, kurz vor Kassenschluss, die letzten Besorgungen machen. In einem Supermarkt mit ausreichendem Angebot gestaltete sich der Einkauf derart, dass er mit einem übervollen Einkaufswagen auf eine Reihe von Kassen zuging. Welche Kasse sollte man nehmen? Charly ist der festen Überzeugung, dass er immer die falsche nimmt. Und so wählte er auch diesmal. Nach geduldigem Warten an einer völlig unterbesetzten Kassenfront, war er, seinen Aussagen nach schon geladen, als er endlich die blondierte Kassiererin erreichte. Blond ist eben so gar nicht sein Typ.

Unter allen blonden Kassiererinnen habe er das kleinere Übel gewählt, meinte er und war auch sichtlich froh zu sehen, dass seine Wahl eine zügige Abfertigung beherrschte. Als er endlich an die Kasse kam, legte er einen Teil seiner Waren auf das Laufband. Seine ausgesuchte Kassiererin begann routiniert die Preise zu scannen. Sie nahm eine Zitrone in die Hand, dessen Preisschild verloren gegangen war. Der Gärtner hatte, entgegen aller langläufigen Meinungen, alles fein säuberlich abgewogen und etikettiert.

"Haben se datt nischt ausjeworen?" kam die eindeutig genervte Frage der kölschsten aller Kölner Kassiererinnen, und Charly, der sich noch gut an den Wiegevorgang und den Preis erinnern konnte, antwortete: " Doch, die kosten 49 Cent, tut mir leid; der Zettel ist wohl wieder abgegangen."

"Dat hillllft mir abba jetzt ja nix ... 'RITA?' ... watt kosten de Zitronen?" Da sie keine Antwort bekam und Charly noch dringend in das Weingeschäft musste, das in Kürze auch schließen würde, schlug er vor: "Tippen Sie einfach einen Euro ein, ist mir egal, was sie mit dem Rest des Geldes machen ... ich habe es etwas eilig, bitte." Er bat sie wirklich sehr freundlich, in der Hoffnung auf Einsicht.

"NÄ, nä, nä, so einfach jeht datt auch widder nitt," antwortete die preußisch-kölsche Kassiererin und schaute meinen Freund schon etwas strafend an. Seine vorweihnachtliche Stimmung hingegen wandelte sich zu einer eher diabolischen Wunschtirade, die ihn zu der Äußerung trieb: "Also, ich mache Ihnen ein Angebot.....ich gebe Ihnen zwei Euro und dann machen Sie ganz schnell, oder ich gehe und sie können sehen, wie Sie die Sachen hier wieder ins Regal geräumt bekommen."

Als ob sie dieses lukrative Angebot erst gar nicht gehört hätte, schrie sie noch mal durch den ganzen Laden, nach dem Zitronenpreis fragend, und die Schlange der Wartenden hinter Charly, dem Gärtner, wuchs schnell mächtig an. Die Kollegin von der Blonden soll wohl auch so etwas wie..."...wachte ma'....isch weiß et auch nischt....abba isch will mal gucken..."aus der Tiefe des Ladens geantwortet bekommen haben, doch ein Ergebnis war nicht in Aussicht. Die Minuten verrannen, und Charly bekam große Sorge, beim Weinhändler vor der verschlossenen Türe zu stehen. Als dieser Rauschgoldengel von Kassiererin aufstehen wollte, um selbst nach dem Preis zu fanden, war Charly am Ende seiner Geduld. "Halt," schrie Charly, "mein letztes Angebot! 5 Euro! Wenn Sie jetzt hier weggehen, gehe ich auch!" Doch unbeirrt beharrte sie auf dem Geschäftsprinzip. "Aber ich muss doch wissen, watt isch für de Zitronen nehmen soll, da müssen se scho' ma’ eben watt wachten..."

"Auf Wiedersehen und frohe Weihnachten!", wünschte Charly kurz und knapp noch und ließ ein ganzes Transportband mit Waren und einen halb vollen Wagen mit Einkäufen, nebst einer völlig verdutzen Kassiererin stehen.

Der Weinhändler war selbstverständlich noch da und hätte sogar noch auf Charly gewartet, aber so gab es eben mehr Flüssiges zu essen und die Stimmung an diesen Weihnachten soll berauschend gewesen sein.

© Kariologiker

 Ein amerikanischer Weihnachtsmann 

Es ist der 1. Weihnachtstag, der Tag, an dem man sich in Amerika beschenkt. Nein, wo der Amerikaner sich schön ganz besonders typisch amerikanisch beschenken lässt. Von einem echten Weihnachtsmann. Dazu muss dieser Coca-Cola Weihnachtsmann bei den amerikanischen Bürgern erst mal durch den Schornstein rutschen ... und ist danach immer sauber und adrett, ganz Amerika ist schon Hollywood und keiner merkt es.

Der gemeine Amerikaner baut sich sehr wahrscheinlich ausschließlich für den Weihnachtsmann einen Kamin in sein hypothekenverschaukeltes Haus, damit Weihnachten nur ja nichts schief gehen kann. Der Kamin wird bestimmt im Leben nicht zum Heizen benutzt, denn sonst wäre der Weihnachtsmann ja nach jedem Hausbesuch immer schwarz und das ginge ja auf keinen Fall. Vielleicht lila, ausnahmsweise. Aber Schwarz wäre ja genau das, was die Erfinder nicht wollten: Einen Schornsteinfeger.

Warum ist der Weihnachtsmann eigentlich nicht das Maskottchen von den Schornsteinfegern geworden? Weil der neue, originale Weihnachtsmann von Coca Cola ja auch kein Weihnachtsmann ist, sondern 'ne Witzfigur. Ehrlich!

Wenn man sich den mal ein bisschen genauer anschaut, dann sieht man etwas Schelmiges in seinem Gesicht. Oder?

Schauen Sie sich den ruhig noch mal genau an. Der sieht doch immer so ein bisschen aus, als ob er nicht zurechnungsfähig wäre; und die freundliche Zuneigung den Kindern gegenüber scheint mir nur gespielt, ganz so, wie wir es eben von Hollywood nicht anders kennen. Den Weihnachtsmann hat ja auch ein Schwede erfunden, also gemalt. Erfunden haben ihn die Werbefritzen von Coca-Cola, zumindest den, der in Amerika von Haus zu Haus rutscht, aber dass erwähnte ich ja bereits. Der beste Beweis für die schwedische Urheberschaft ist das Ren-Tier. Der Nordamerikaner hat in der Regel keine Ren-Tiere, sondern dort leben ausschließlich die Karibus. Rentiere gibt es nur in Skandinavien. (ja, ja, und in Russland)

Dafür aber haben die Amerikaner jetzt Rudolf mit der roten Nase. Und Rudolf ist ein Rentier, schon wegen des anheimelnden Liedes, in dem eben ein Rentier vorkommt, und nicht etwa ein Karibu mit einer roten Nase.

Und ist dieser Rudolf auch eine richtig 'Dumme Nuss', der für jeden Ulk zu haben ist? Schenkelklopfende Lachnummern, diese Rentiere, oder? Diese Nase muss Rudolf tragen, weil es der Weihnachtsmann nicht darf, auch wenn er so aussieht, wie ein "alter Schwede" und die hauen sich bekanntlich, wo sie gehen und stehen, den Alkohol in den Kopf. Tät' ich auch, wenn's mir so kalt wäre. Und in Skandinavien kann es ja empfindlich kalt werden.

Also, der Weihnachtsmann, den wir so gerne unseren Kindern zeigen ... bravo Coca-Cola ... ist in Wirklichkeit ein schwedischer Suffkopp (Sorry, Haddon Sundblom). Habt ihr mal den Maler, also den Erfinder aus maltechnischer Sicht, von dem Weihnachtsmann gesehen? Der Weihnachtsmann sieht wie 'ne Karikatur von dem Maler selbst aus.

Der Maler hat sich sicher selbst zum Vorbild genommen, denn wie wir wissen, leben die Menschen in Schweden, wie überhaupt in ganz Skandinavien, außer in den Großstätten, weit auseinander und da hat der Maler bestimmt, in Ermangelung eines passenden Modells einfach in den Spiegel geschaut, und hat sich gesagt, 'den nehme ich, bevor ich gar nichts zu Papier bringe'.

Zum Schieflachen. Na, nichtsdestotrotz ist der Weihnachtsmann mir den Buckel runtergerutscht und hat mir ein Weihnachtsgeschenk geschenkt.

Schöne Weihnachten – wenn es denn noch welche gibt.

© Kariologiker

Frostiges Erwachen

Im eiseskalten Wind
Versunken in der Morgenröte
Die sich mit der Kälte
In Harmonie verbindet
Eisblumen frieren lässt
An all den Scheiben
Das ist wahrhaftig
Ein frostiges Erwachen

© Rene Deter

Ein Winterspaziergang

Eisig lockt die Weite
Der Wiesen und der Hügel
Ja selbst des Ackers

Schneebedeckte Unebenheiten
Mit Hohlwegen nebenbei
In denen Wasser
gefroren zur Ewigkeit
Den schlitternden Schuhen
Und kratzenden Hundepfoten
Heimtückisch lauernd

Eisig lockt die Weite
Der Wiesen und der Hügel
Ja selbst des Ackers

Weißbekrönte Baumwipfel
Mit Büschen nebenbei
In denen Hasen
Sich verstecken vor Angst
Den Jägern zu entkommen
Und den Menschen
Lautstark wandernd

Eisig lockt die Weite
Der Wiesen und der Hügel
Ja selbst des Ackers

Würzigfrische Winterluft
Mit rieselnden Flöckchen
Die im sanften Segeln
Den Boden entgegen fallen
Das Weiß zu füllen
Und das Auge
Wohltuend betrachtend

Eisig lockt die Weite
Der Wiesen und der Hügel
Ja selbst des Ackers

© Rene Deter

***

 

Unser Datore

Liebe Leserinnen und Leser,

da Rene Deter ein wichtiges Glied in der Kette bezüglich Magazins-Organisation und Redaktion ist, stellen wir ihn an dieser Stelle kurz vor: Der Autor wurde im mecklenburgischen Städtchen Grevesmühlen geboren und lebt heute im nördlichen Teil des Biosphärenreservats Schaalsee, ca 20 km von der alten Hansestadt Lübeck entfernt. Schon früh entdeckte er die Liebe zum Lesen und Schreiben.

Zunächst waren es Gedichte, bald darauf folgten auch Märchen, Kurzgeschichten und längere Erzählungen. Diese Liebe hat ihn bis heute nicht losgelassen. Dabei bewegt er sich in ganz unterschiedlichen Genres, vorwiegend im phantastischen Bereich. Aber auch die Lyrik gehört zu seinem Metier. Inspiration für seine Geschichten und Gedichte findet der Autor in der Natur seiner Heimat, aber auch im Urlaub oder durch besondere Ereignisse, die ihn bewegt haben. Als ein bescheidener Erfolg hat sich sein kostenloses Lyrikbändchen "Weihnachtsabend" entwickelt, mit dem der Autor es bis in die Top 25 der Amazon- Kindle- kostenlos- Charts schaffte und im Bereich Lyrik kostenlos bis auf Platz 1. Derzeit schreibt der Autor u.a. an einem Roman, der in mehreren Teile in einer Anthologie-Reihe erscheint bzw. erscheinen wird. Auch an neuen Märchen arbeitet der Autor derzeit. Allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen von Herzen

Rene Deter und Sina Katzlach*

*Das obige Bild gehört zum nächste Gedicht von Eiskristall.

 

Der große Traum vom Weihnachtsbaum

Es war einmal ein kleines Tannenbäumchen,
dies hatte einen Traum, nicht nur ein Träumchen.
So gern wollt' es mit Lametta,
goldenem Stern und vielen Kerzen,
zur Weihnacht wärmen alle Herzen.

Doch war es krumm und ach so klein,
niemals wird ein Weihnachtsbaum es sein.
So steht es in dem schönsten Tann,
hier, wo jeder Baum nur heißt „Nordmann".

Diese lachten über den krummen "Kleinen",
Wie oft musste er deshalb ach so sehr weinen.
Geschmückt als schönster Weihnachtsbaum,
Das ist und bleibt sein größter Traum.

So eilt das Jahr sehr schnell dahin,
Während das Tännchen nur eines hat im Sinn.
Endlich ist sie da, die wunderschöne Weihnachtszeit.
Die Welt trägt nun ein weißes Kleid.

Schon kamen starke Männer in den Tann.
Die suchten natürlich nur einen Nordmann
Die suchten aus den schönsten aller Bäume.
Nun wird er wahr, der Traum der Träume.

Sie schlugen dann mit einem großen scharfen Beil
in des Baumes Stamm zum Fällen einen großen Keil
Der Nordmann jammert, ruft ganz laut;
Doch der Schlächter haut und haut.

Der Nordmann stöhnt und schreit aus wehem Herzen,
so furchtbar stark sind seine Schmerzen.
„Ihr da, - he, was tut ihr mir denn nur so weh?"
Und dabei rieselt sanft vom Himmel
herab der weiße Schnee.

Noch ein letztes Mal schreit er ganz, ganz laut.
Während der Schlächter noch in seine Rinde haut,
der Nordmann fällt krachend zu Boden mit Geächze,
dabei fällt er auf seine schmerzenden schönen Äste.

***

 

In seinem Herzen ist nur noch Ach und Weh
So liegt er weinend nun im weißen tiefen Schnee,
auf einen großen Wagen, schmeißt man ihn hinauf,
brutal auf die anderen Nordmannen oben drauf.

Sterbend träumt er seinen größten Traum,
wie er als schönster Weihnachtsbaum,
geschmückt mit Lametta, Engelhaar
und vielen Kerzen,
erfreut der Menschenkinder Herzen.

Das krumme kleine Tannenbäumchen
hat alles dies mit angesehen.
Seinen Traum als schönsten Weihnachtsbaum
kann es nun gar nicht mehr verstehen.
Vorbei ist nun sein allergrößter Traum.
Er sieht sich nicht mehr als
schönsten Weihnachtsbaum.

***

 

Während der Schnee noch immer rieselt leise,
Gehen seine Gedanken auf die Reise.
„Wie wunderschön ist es doch hier zu stehen
im tief verschneiten Wald.
Nur hier will ich für ewig sein,
  nur hier will ich werden „alt"

© Eiskristall

***

 Es leuchtet ein Stern

Es ist ein Wintertag, es schneit schon seit dem gestrigen Tag. Dicke weiße Flocken segeln zusammengeballt auf die Erde. Heute ist ein besonderer Tag. Ein Tag der sich jedes Jahr widerholt, und der dennoch jedes Jahr neu ist. Ich stapfe durch den tiefen Schnee im Winterwald. Keine Menschenseele ist unterwegs. Mir laufen Tränen über die Wangen, ich weiß eigentlich nicht mehr weiter.

Mein Leben erscheint mir sinnlos. Es ist irgendwie alles so kaputt, alles verfahren. Irgendwie verstehen wir uns nicht mehr, sind nur noch am Streiten. Er versteht mich nicht mehr, er lebt mit seinem Schmerz. Nur er. „Hol mir dies. Tu mir das" Und immer wieder diese Nörgelei, über Alles und über Jedes. Wenn ich mal einen Wunsch habe, dann, ----- ja, das war früher mal, dass man einen Wunsch von mir erfüllte.

Meine Gedanken schwirren durch den langsam dunklen Abend. Der Wind wird stärker, und die Flocken dichter. Die ganze Zeit ging mein Weg Bergab. Nun geht er wieder hoch, er wird sogar steil. Wie in meinem Leben, denke ich, wie oft ging es schon sehr Bergab, und dann, oh Wunder ging es wieder Bergauf. Immer wieder, so war bis jetzt mein Leben.

Mein Atem wird knapp, ich merke, nun schon sehr oft stark mein Alter. Obwohl ich eigentlich fast jeden Tag laufe. Meine Luft wird knapp, so bleibe ich stehen. Inzwischen ist es ganz dunkel geworden.

Ob er mich vermisst? Vielleicht sucht er mich sogar. Aber das eher nicht, denn er ist ja nicht gut zu Fuß. Langsam fange ich an zu frieren, Der Schnee ist nass geworden, und er klatscht nun unbarmherzig in mein Gesicht. Da sehe ich eine Bank, sie ist total zugeschneit. Ich schiebe etwas Schnee zur Seite, und setze mich hin. „Nur einen Augenblick," sage ich zu mir selbst.

Heute ist ein besonderer Tag. Es ist der Heilige Abend. Ein Abend, ein Fest der Liebe, der Freude. Es ist das Fest der Geburt Jesu Christi, so sagt man. Gottes Sohn kam als kleines Kind zu uns Menschen, er sollte der König der Menschheit werden. Er bringt uns den Frieden, den wir Menschen so sehr brauchen, und den es bis heute nirgends auf der Welt gibt. Selbst in der kleinsten Einheit, in den Familien mangelt es gar zu oft an Liebe, und an Frieden. Das Wort Egoismus wird heutzutage großgeschrieben.

Die Menschheit irrt umher, und achtet nicht den Nächsten, lebt nur selten in den Geboten Gottes. Achtet nicht dass Gott seinen Sohn uns Menschen geschickt hat, welcher mit seinem Tod als Lösegeld für die gesamte Menschheit erkauft hat.

Es hat aufgehört zu schneien, einfach so. Die Luft erscheint sanft. Der Himmel klart auf. Die dicken Schneewolken verschwinden urplötzlich. Da sehe ich es, ein Leuchten ein Strahlen am Himmel. Ein Stern er leuchtet rein und klar, ganz hell. Als leuchtet er für mich, für uns.

Meine Gedanken werden langsam wieder klarer. „Es wird schon." Sage ich mir. „Alles wird gut. Dieser Stern leuchtet mir den Weg nach Hause."

Meine Zukunft, sie wartet auf mich, Auf Mich und auf IHN. Meine Schritte werden schneller. Ich freue mich, dass ich bald wieder daheim bin. Ich freue mich ihn zu sehen. ich werde ihm sagen, was ich schon so lange nicht mehr zu ihm gesagt habe. Ich werde zu ihm sagen: „Ich liebe Dich, ich brauche Dich." ... © Eiskristall

Ausklang

Unaufhaltsam neigt sich das Jahr dem Ende entgegen, und das neue feiert am ersten Januar 2014 seinen Geburtstag. Ein Jahr wird geboren, ein Jahr als eine Einheit der Zeit. Doch bevor 2014 einmarschiert, feiern wir erst noch einen andern Geburtstag: Den von Jesus Christus.

Dem Thema "Religion und Glauben" wurde in unserer Weihnachtsausgabe genügend Beachtung geschenkt, deshalb will ich es an dieser Stelle dabei belassen. Stattdessen gedenken wir lieber all der Menschen, die uns zugeneigt sind und eventuell mit uns am Heiligabend Weihnachten feiern. Möglicherweise eröffnet uns jener magische Abend einmal andere Sichtweisen auf unsere Mitmenschen, und eventuell ist das Gemüt deren Schwächen gegenüber milder gestimmt. Vielleicht finden auch Menschen wieder zusammen, die ihre Liebe zueinander verloren.

Oder es entsteht neue Liebe. Doch wenn dies geschieht, dann genießet die Zeit. Und wenn sie vorbei ist, dann gilt es zu pflegen, was an jenem Abend zu keimen begann.

Da Weihnachten ist, will ich mir etwas wünschen, einen Wunsch, den sich jeder nur selbst erfüllen kann. Ich wünsche mir, dass Menschen, die ihre Liebe verloren, sie wieder finden. Vor Allem - die Liebe zum Menschen und zu sich selbst. In diesem Sinne wünsche ich gemeinsam mit meinen Kollegen ein Frohes Fest! Wir denken an Euch.

Gez: Sina Katzlach

Impressum

Texte: Die vertretenen Autoren
Bildmaterialien: Dito: Siehe auch Bildangaben
Lektorat/Korrektorat: Sina Katzlach
Tag der Veröffentlichung: 22.12.2013

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Gewidmet unseren Lesern

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