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Ars Amandi

Am späten Abend

schreiben wir uns wieder ein Gedicht

auf die Haut und in die Sinne.

Wir schreiben uns die Liebe

in unser Ich

Wir lieben uns neu.

Wir entdecken uns neu.

 

Sanft streichen deine Finger über meine Augenwinkel

wischen den Tag weg.

Ich berühre deine Augenbrauen,

deine Stirn, deine Nase, deine Wangenknochen.

Deine Haut fühlt sich an wie immer.

Weich, warm und vertraut.

Dein Atem ist warm,

als dein Mund meinen verschließt.

 

Du klemmst mich zwischen dich

und die Wand im Hausgang.

Ich fühle deine Wärme, deinen Körper, deine Kraft.

Dein Herz schlägt schnell,

dein Atem geht tief.

"Ich liebe dich," flüsterst du

und lässt mich los.

Ich vermisse dich.

Im Bad mache ich mich frisch

putze die Zähne

und du siehst mir zu.

"Hast du nichts zu tun?" fauche ich verlegen.

"Doch," sagst du "dich zu nehmen." flüsterst du in mein Ohr.

Küsst mein Ohrläppchen, meinen Hals,

meine pulsierende Halsvene.

Ich stehe in Flammen.

deine Hände liegen auf meiner Brust

deine Finger liebkosen meine Knospen.

Du schmiegst dich an mich

umschlingst mich fester mit einem Arm

und deine andere Hand versteckst sich in meinem Haar.

Ich will mehr von dir,

mehr von deiner Haut,

dich.

 Alles.

Ich winde mich,

 fordere mehr und mehr.

Du hebst den Saum meiner Bluse,

deine Finger streicheln meinen Rücken

 ich schmiege mich an deine Brust.

Deine feine Brustbehaarung kitzelt

und ich bekomme Gänsehaut.

 

Dann drehe ich mich zu dir,

lehne mich an die kalten Badkacheln,

meine Hände wandern unter dein T-shirt,

ich streichele deine Haut

und fühle wie deine Musklen unter meinen Fingern zucken.

Ich weiß wie du dich anfühlt,

aber so kenne ich dich noch nicht.

Das hier ist neu und schön und aufregend.

Küssend bewege ich mich deinen Hals entlang,

küsse deine Brust, deinen Bauch.

Ich schmecke deine Haut,

höre deinen tiefen Atem

ich fühle wie du genießt,

was dich erregt

und was dich die Kontrolle verlieren lässt.

 

Du streichelst mich mit deiner weichen Hand

meine Brust

und ich halte den Atem an,

verliere mich in Berührungen.

Du lächelst an meiner Haut

und mit jedem Kuss

kitzelt dein 2Tage-Bart

Du weißt wie er meine Sinne verführen kann.

Mir fehlt nur ein einziger Kuss

und ich sterbe den ersten petite mort.

  

 

Du hebst mich hoch trägst mich in Schlafzimmer,

wirfst mich auf den Rücken

beugst sich über mich

und siehst mich einen Augenblick lang lächelnd an.

Um zu begreifen was passiert.

"Ich verhüte nicht, du auch nicht mehr, bitte!" flüsterst du.

Ich nicke dir zu.

"Ja," flüstere ich.

Du presst deine Hüften am meine,

streifst meine restliche Kleidung ab.

Du lächelst als hätte ich einen meiner witzigen Sprüche losgelassen.

du küsst mich, berühst mich, entflammst mich,

quälst mich mit heißen Fingern

und zögerst mich zu nehmen.

 

Ich lenke dich mit Küssen ab

rolle dich herum, setze mich auf dich.

Deine Arme ziehen mich näher,

du küsst mich heftig und wirfst mich zurück auf den Rücken.

"Netter Versuch, aber ich bin dir so näher."

Du verharrst

"Ich verwöhne"du bist tief in mir, "ich foltere," du bist ganz tief in mir

"bis du vor Lust zerfließt."

Deine Bewegungen sind langsam

und ich kralle mich an deinem Rücken fest.

"Schläfst du ein?" flüstere ich.

"Nein," lachst du laut und heiser  und bewegst dich furchtbar langsam weiter.

Dann zeigst du mir dass du es auch heftig kannst

und dringst heftig tiefer in mich ein.

"Ich glaube ich bin heftig genug"

Ich versuche das Tempo zu verändern.

"Ich kann auch ganz anders"

Gnadenlos sinnlich

bewegst dich und hältst Blickkontakt.

Du bist überall auf und in mir.

Deine Lippen sind überall.

Auf meinen Knospen, auf meiner Brust,

am Hals, am Ohrläppchen.

Deine Hände packen meine Hüften

und halten mich fest

damit du mich teufelisch und ganz langsam quälen kannst.

" Ich habe dich vermisst,

wie du dich windest,

wie sich deine Hüften an meinen anfühlen

wie du schmeckst,

wie deine Augen leuchten,

deine Punktchen wie sie Funken sprühen wenn du mehr möchtest."

Ich küsse dich heftig, fordernd und wild.

Ich lasse dich fühlen, was du auslöst in mir.

Unsere Zungen umtanzen sich.

Du hältst inne und stützt dich über mir auf.

Du malst mit dem Daumen die Konturen meiner Lippen nach

Ich küsse deinen Finger

sauge an ihm.

Du bist noch tief in mir

und ich fühle deine Erregung hart und groß wie sie mich weitet.

Ich fühle dein Pulsieren.

Du sprengst mich und ich pulsiere synchron mit dir.

Du beißt mich leicht in den Hals

forderst mich heraus,

küsst mich heftig

und führst fort was wir noch nicht beenden wollen

und du stellst mit mir an wasdu willst

mich berührts und verführst

und eine neue Art petite mort auslöst,

die jede einzelne Zelle meines Körpers umfasst.

Als ich denke,

"schöner und liebevoller kann es nicht werden"

bewegst du dich schneller,

reißt mich mit deinem heftigen Orgasmus mit,

steigerst meinen Höhepunkt

und wir empfinden eine Lust

die kaum enden will.

 

Ich fühle dich bis in die Fingersptzen, bis in die Zehenspitzen.

Wir kleben aneinander.

Ich fühle mich als hätte ich zwei Herzen.

Ich fühle dich als einen Teil von mir.

 

Zum ersten Mal hast du mich so voller Begehren angesehen,

zum ersten Mal hast er gezeigt, wie sehr er das schätzt was ich dir gebe.

Ich gebe viel, mehr als ich bis anhin gegeben habe.

Zum ersten Mal habe ich mich mit dir auf eine Art verbunden gefühlt,

dass es schmerzt.

 

Ein Tränenregen weinen meine Augen

und ich ziehe dich näher

um mein Gesicht in deiner Achselhöhle zu vergraben.

Dann zerreisst es mich erneut.

Und ich schreie mich frei

und fühle mich für einen Augenblick frei.

Deine heftigen Küsse schlucken mein Schreien

begleiten meinen petite mort.

Dein Stönen wird tiefer und

stönend lässt du dich fallen.

 

Wir beobachten uns

und uns fehlen die Worte

Wir lachen und lachen.

Dann löst du dich von mir,

und küsst mich weg,

umhüllt mich mit deinem Körper

und ziehst die Decke über uns,

küsst meinen Nacken

und legst deine Hand auf meinen Bauch

und die andere zwischen meine Beine.

Zum ersten Mal haben wir nicht verhütet.

"Hast du Angst? fragt er vorsichtig

"Du?"

"Nein. Vertraue es wird gut. Alles!" flüsterst du.

"Ich denke schon. Ich hoffe es." Du weißt dass ich Angst habe.

Du fühlst es.

"Ich habe ein bisschen Angst."

Du bettest mich in deiner Achselhöhle

damit ich mich bei dir geborgen fühle.

 

Ich fühle dieses Nest in meinem Ich

und bin bereit es mit Leben zu füllen.

 

Wir sind wie Feuer und Wasser

Aber bilden nicht gerade Gegensätze eine Einheit?

 

 

 

 

 

 

Ars Amandi

 

Das Meer in uns

 Das Meer in uns

und Augenblicke um uns herum

die sich weiten und vertiefen.

 

Jetzt und immer

warten wir auf einander

uns nach unseren Händen sehnend

nach unseren Küssen

nach unserer Güte,

nach unserer Haut,

nach unserer Liebe.

 Wir schenken uns ganz

wir denken uns ganz

wir lieben uns ganz in allen Dingen

unsere Sonnen werden uns scheinen

wir werden uns sein

wir werden uns werden

mehr als wir uns sind

mehr als wir uns waren.

 

Zärtlich und wild unsere Träume uns sind

Unser Blut singt unsere Unendlichkeit

wir sind uns Liebende

im Gestirn Liebe

Und dann liebe ich dich

 In diese frühe Morgenstille,

denke ich dich

In diesen ereignisvollen Tag

denke ich dich.

Ich erinnere mich jeden Augenblick daran

wie es ist dich zu lieben,

wie es ist dich mit einem Morgenkuss zu wecken

um dein Lächeln zu sehen,

in deine noch schlafstillen Augen

den Sonnenaufgang zu malen

Feuer und Glut in deinen Sinnen zu entfachen.

 Und dann liebe ich dich

mit allen Herzsaiten

die meinen Rippenbogen spannen

bis es ein Lied wird.

Und wir erinnern uns

an die Melodie,

an die Worte:

-Ich liebe dich für immer-

 

Liebend verwandeln wir uns

brechen alle Vernunft,

fühlen die Freiheit

erinnern uns an das Glück

das wir hatten.

Wir lernen geduldig

das Sonnenlicht

an die Haustür zu hängen.

Den Mond zu Mitternacht

über das Bett zu hängen.

Wir bringen den Sonnenaufgang

und den Sonnenuntergang

wieder nach Hause.

 

Blüten über uns

Vor meinem Haus regnet es Kirschblüten.

Verfangen im Regennetz

weben sie einen weißen Blütenteppich.

 

Zur Wolke geworden

schneit eine Seele

Blüten über uns.

Traumzarte hingetupfte grüne Hoffnung

Kirschembryos

hängen an pastellgrünen dünnen Fäden

an den Ästen.

 

In diesem Haus

haben wir so viele Schlüssel gefunden

und verloren.

Wenn ich hier mit dir

auf den Sommer warte

trägt unsere Liebe Frucht?

Trage ich dann Ohrringe aus Kirschen?

 

Liebe ist

Zwei Schritte von mir entfernt steht er.

Wir strecken uns die Hände entgegen,

doch unsere Fingerspitzen berühren sich nicht.

Ich nicke ihm nur zu

und für einen Augenblick

schließe ich die Augen.

Ein winziges hoffnungvolles Lächeln

umspielt seine Mundwinkel

Wir sehen uns an,

ich spiegele mich in seinen Herbstaugen

und senke den Blick.

 

Zwei Schritte voneinander entfernt

sind wir

und zwischen uns

die tiefe Schlucht.

"Lass uns vernünftig miteinander reden,"

sagst er.

"Ich bin nicht vernünftig!" schreie ich.

Und renne weg.

 

Seine Hand 

fängt meinen rechten Arm.

Du drehst mich zu dir

"Du rennst nich weg. Nicht mehr!"

Seine Augen sind dunkelherbstfarben.

Grünbraungold.

"Du sagst mir gar nichts mehr!"

sage ich bestimmend.

 

"Doch," seine Stimme ist sanft und ruhig wie immer.

"Ich liebe dich! Du bist gegangen, ich nicht."

"Du warst innerlich weg von mir!" schreie ich.

"War ich nicht und du weißt das auch."

 

Zwei Schritte nur

sind wir voneinander entfernt

und jeder steht auf seinem Berg

entstanden aus Missverständnissen und Ängsten.

In kleinen und großen Rinnsale,

fließen die Tränen

plätschernde Wasserfälle

ins Tal wo unsere liebe liegt.

Der Berg unter uns bebt

in ihm ein Vulkan aus Wut

droht auszubrechen.

Unsere Worte spucken Feuer,

heiße Lava aus Bitterkeit

pulsiert aus unserem Herzen.

In uns die noch glühende Glut

der Liebe.

 

"Küsse mich jetzt, "bestimmt er.

 "Lass uns uns friedlich trennen." bitte ich

"Nie im Leben." schreit er

"Ja nein, du hältst mich nicht!"

"Immer für immer!"

 Liebe ist für einander da zu sein

in guten und in schmerzhaften Tagen.

Ich habe es dir versprochen

und werde mein Versprechen halten 

für immer.

 

Pulse of passion

Wort für Wort

reiht sich Zärtlichkeit in deiner Stimme.

Du sprichst mit Herzblut

und Rhythmus.

Deine Hände malen

Flüsse auf meine Haut

die herzwärts fließen

und dein Atem

an meinem Ohr

weitet mein Ich.

 

Aus deinen Haaren entwirre

ich mehr Zärtlichkeit

aus deinen Küssen tropft Honig.

 

Hier wo wir gerade sind

geben wir uns hin.

Mit uns in unseren Händen

schweben wir für eine kleine Ewigkeit

über dem Boden.

 

Meine Finger malen neckende Kreise auf deiner Brust

und ich sehe das Meer in deinen Augen

grünbraun, dunkel, tosend und gefährlich wild.

Ich spiegele mich in seinen Augen.

Du fühlst das Meer in mir

heftige Wellen schlagen.

"Ich liebe dich"

ist ein Gebet

für dich

für mich.

"Pulse of passion" flüsterst du

Wir lauschen unsere Herzschläge

genießen uns

 

 

Es ist kein Traum

 Und du bist der

den ich heute Nacht geträumt habe.

Der der mich geträumt hat.

Der der seinen Arm um mich legte

und sich an mich schmiegte,

sich an meinen Rücken legte

mit dem Gesicht in meinen Haaren wühlte

und mich mit einem Nackenkuss weckte.

 

Ich streichelte deinen Arm

und deinen Handrücken

bis sich die feinen Härchen

unter meinen Fingerspitzen

wie Weizenähren der Sonne entgegenstreckten.

 

Ich legte meine Hand auf deine

und drückte sie an mein Herz.

Dein Herzschlag fühlte ich an meinem Schulterblatt.

 

Wir träumen uns gemeinsam.

 Tiefer atmend

neigt sich ein Erfüllen nieder zu uns.

 Wir schenken uns zu eigen

leidenschaftlich zitternd.

In der indigofarbenen Nacht

im Halbschlaf

haben wir uns Sterne auf die Haut gemalt.

Wir waren leise Musik

und haben den Himmel beschwört.

  

Es ist kein Traum

der im Saum unseres Ichs saß

und mit dem Allmorgendlichen davon fliegt

wenn wir das Fenster öffnen für den Tag.

 

Wir finden uns mit dem ersten Augenblick

in den Tag

Haut an Haut liegend

in den mit Liebe vollen Laken.

 

Musik und Farben

 

Milch und Honig

Und heute Morgen

lagst du neben mir

so still

Dein leiser Atem

kaum wahrnehmbar.

Dein Schlaf riecht gut

nach Honig und Milch.

 

Du küsst meinen Mund

und meinen Hals

und dann bin ich ganz bei dir

an deinem Herzen.

Du bist ganz bei mir

an meinem Herzen.

 

Dann sind wir ein Liebeslied.

aus Herzschlägen

aus Atem

aus Flüstern

aus Glut und Feuer

aus Vulkan

aus Lava und Wellen.

 

Und dann tauchen wir ein

in die Stille des Morgens.

 

Ich weiß nicht

 Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich anlächelst

würde ich gerne fliegen.

Als gäbe es ein Schicksal

würde ich zu dir rennen als hätte ich hundert Beine.

 

Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

ich will dich glücklich sehen

dich glücklich fühlen in meinem Ich

und möchte glücklich sein

weil du glücklich bist in meinem Ich

als wäre es dein ZuHause.

 

Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich zum Lachen bringst

möchte ich lachen bis ich keinen Atem mehr habe.

Ich lache schon so sehr viel bei dir.

 

Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn ich dich denke

weiss ich nicht wie ich dich denken soll,

Denn jetzt bin ich das was die Liebe aus mich macht für dich.

 

Wir sind leise Musik

 

Wir legen uns

unbekleidet in die Nacht

und küssen uns Sterne auf unsere Haut.

Wir sind leise Musik

die die Nacht beschwört.

 

Im Sonnenaufgang

liegen wir nackt

und küssen uns den Schlaf aus den Augen

Wir sind laute Musik

Kuss um Kuss

beschwören wir den Tag.

 

Tanz

Ich

 Ich  höre dich

in deiner Stille.

Ich bin mit meinen Gedanken bei dir

in meinem Herzen wohnst du

und ich teile

mit dir Liebe und Schmerz und 

Brot und Wasser.

 

Und in einigartigen Augenblicken

halte ich deine Hand

damit du nicht allein bist,

damit dir nichts geschieht.

Halte mich fest

wenn du traurig bist

 

Ich bin dein Wiegenlied

zähle deine Atemzüge wenn du schläfst,

küsse dir ein Lächeln in deinen Traum

 

Ich bleibe bei dir

ich teile mit dir diese Stille

wie zwischen Blumen 

am frühen Morgen

und teile mit dir Honig und Sonne und Regen

Du

Du bist überall

hier bei mir.

im Wolkensaum eines frühen Morgens

in der aufgehenden Sonne

in meinen Gedanken

in meinem Fühlen,

 

Begleite mich ein kleines Stück Weg,

berühre ganz zufällig meine Hand,

berühre mich herzwärts,

 

Lass mich bitte den Regen weinen,

sei mir Wolke

Lächele mir die Augen liebevoll,

sei mir Sonne.

 

Ich bin streiche dir dann

die Tautropfen von den Wangen,

eine Träne für die Erde.

 

Du darfst kein Regen sein.

Ich lasse es nicht zu,

dass Tränen dich auswaschen.

 

Alles ist kalt was uns regnen lässt

 

Mit einem Lächeln berühre ich

noch einmal leise deine Haut,

dein Kuss legt sich sanft auf mein Haar

 

Nur eine Minute

Nur eine Minute

wirst du traumgeküsst von mir

du bist überall hier bei mir

 

Der Tag ist noch neu

 Der Tag hat noch kein Morgen,

er ist noch Nacht,

etwas Nachthimmel, etwas Wolke

und er ist noch Halbtraum.

 Und ich bin halbwach

halb Herz noch liebeverloren ganz bei dir,

Halbgedanke bei dir.

 

Der Tag ist noch nachtblau

färbt sich leicht gold und morgenblau

und leicht grau leuchtet noch der Mond

 

Die Helligkeit übermalt die Nacht

und der Uhrzeiger malt Veränderungen

an die Wand.

Und ich sammle die Worte die gerade da sind,

aus deinen Augenwinkeln entwirre ich einen Traum.

 

Mit der Liebe in den Händen

kleben wir noch schwebend in der Nacht.

und wissen nicht ob wir stehen oder schweben in einem Kuss

 Als Antwort reicht uns etwas Stille

eines Atemzugs im Moment.

Ich lege mein Herz nach vorne

um zu fühlen

bis der Tag sich sammelt und wird.

 

Das Fühlen

 Es ist da

das Fühlen

das unbedingte Fühlen.

Es ist die Liebe die ich fühle

es ist das Leben das ich fühle.

Ich liebe und bin lebendig in meinem Ich

 

Ich fühle die Leidenschaft,

das in sich gelöst sein.

Die stille Enge im Moment die sich weitet

die Verbundenheit

und die Tiefe.

 

Ich schließe die Augen

fühle deine Wärme,

ich fühle den Lächeln

deine Hand auf meinem Arm

deine Finger auf meinem Handrücken,

auf meinen Fingern.

 

Ich öffne lächelnd die Augen

und sehe dein Gesicht über meinem,

deine Hand zerwühlt mein Haar

wir sind auf einmal miteinander verwoben.

 

Lass mich...

Lass mich schweben

auf einem Meerbett,

mit den Wellen tanzen,

mit den Wellen gleiten

Wellen die mich tragen

um am Ufer zu schlafen

in deinen Armen

die mich umschlingen und betten.

 

Lass mich schwimmen

dir entgegen bis ich sinke

und in deinem Ich

mein Haus finde.

Wir kennen uns

 

Lege eine schützende Decke über uns

damit sie uns schützt.

 

In deinen Armen zu schlafen,

deinen Herzschlag an meinem Ohr fühlen, 

der Melodie deines Herzens lauschen

fühle ich mich geborgen.

 

Lass uns 

Träume entwirren mit unseren Händen

lass uns den Augenblick um eine Ewigkeit erweitern.

 

Lass uns Gast sein in unseren Ich

du in meinem,

ich in deinem.

Lass uns all die Dinge sehen was wir uns nicht trauen zu erzählen,

was in uns vorgeht.

In dir, 

in mir.

Wir kennen unser Liebegesicht,

wir kennen unser Traurigkeitsgesicht,

wir kennen unser Sprachlosgesicht

wir kennen unser Orgasmusgesicht

wir kennen unser Müdegesicht,

wir kennen unser Schlafgesicht

wir kennen den Klang hintern unseren Worten

die Musik 

 

Lass diese Musik einfließen in unser Ich.

Lass uns sie Stille lauschen die uns umgibt

lass uns nichts verpassen.

 

Worte

 

Dein leiser Atem

bedeckt sanft die Nacht

eine süße Schwere entfaltet sich über uns.

 

Dein Mund auf meinem Haar,

mein Mund an deinem Hals.

Schlafküsse

In dieser Zärtlichkeit

murmeln wir im Schlaf Worte.

 

Es spricht die Nacht

was der Tag denkt.

Was der Tag nicht sagt wenn es laut ist.

 

Worte die bin in den Tag klingen werden

bis sie der Tag mit anderen Worten bedeckt.

 

In der Stille der Nacht sind sie wieder da

murmeln wieder im Schlaf

Am Meer

 

Die Nacht

Du hast heute Nacht

deine warme Seele um mein Herz gelegt,

hast mich zugedeckt mit deinem Ich.

Die dunklen Töne

eines Albtraumes

sind wie ferne Donner verklungen.

 

Und ich legte mich leise

in deine Arme

schließe die Augen,

als deine Finger sich in meinem Haar verstecken

dein warmer Atem meine Wange streift

bis dein Mund meine Lippen findet für ein Kuss.

 

Unter meinen Fingern hebt und senkt sich dein Brustkorb

Unter deinen Händen

mein Beben und Biegen  dir entgegen

ein lautes Erwidern deines ebenso lauten Sehnens.

 

Wir gehen eineinander auf

sind Resonanz und Sehnen und Körper.

Wir lieben uns lachend

weil wir uns in unserem Ich berühren.

Frequenzen aus dem Ich,

die selbe Melodie

in vielen Variationen

bis wir uns gemeinsam verlieren.

Finger die am Laken reißen

leise Schreie die die Nacht durchbrechen

verstummen unter Küssen.

Wir fallen in die Liebe.

Tief

Ich fühle mein Herz

wie es feine Haarrisse in meinen Rippenbogen schlägt

im Feuer

in der Lawa

im Staub.

 Wir sammeln uns ein Kuss um Kuss.

 Der Schlaf weicht aus den Augen.

 

Wäre ich...

 

Wäre ich der Kern eines Apfels
würde ich keimen
in deiner hohlen Hand.
Du wärst die Erde
und ich würde wachsen als Baum.

Wärst du ein Meer
wäre ich deine Gezeiten.

Du wärst der Strand
ich würde dir Sandburgen bauen.

Wärst du ein Vulkan
wäre ich Glut und Feuer
Du wärst Lawa und Asche und Magma
Ich würde aus dir ausbrechen.

Ich bleibe für immer Kind

 Ich bleibe für immer Kind
auf dieser Erde
und zähle Blüte für Blüte
bis ich sterbe

Dann zähle ich die Sterne
im Nachtstaub des Himmels über der Erde
und bleibe immer noch Kind
aber eines der Sterne

Kein einziges Mal

 Kein einziges Mal
habe ich es im Traum besucht -
das Schloss im Himmel
wovon man mit als Kind erzählte
das mich in den Schlaf sang
das mich als Kind lehrte
was Liebe ist,
wie sich Einsamkeit anfühlt,
und Sehnsucht.
Sehnsucht nach dem Besonderen.

Und dann traf ich dich.
Wir legten uns,
wie in der Legende
sich zwei Freunde
Steine oder Bonbons auf die Bank an der Straßenecke legten,
winzige Zeichen, wenn unsere Wege sicht kreuzten,
und wussten ohne Worte
wir sind für einander da.

Du lehrtest mich wie Liebe sich anfühlt,
und Einsamkeit und Geborgenheit
Du zeigtest mir, dass das Besondere
nicht zu finden ist.
Man muss es Kreieren

Wir

 Wir
sind wie ein Meer
stürmisch und aufbrausend im Streit
wir sind Gezeiten
in der Versöhnung

Wir
sind ruhig in Diskussionen
genießen die Zweisamkeit
die Worte wechseln wir leise
malen ein Lachen in unsere Gesichter

Wir sind unzähmbar in unserem Ich
in der Liebe

Wir sind nicht immer auf einer Wellenlänge.
Wir sind Gegensätze die sich nicht immer ergänzen
Wir sind Wanderer
jeder wandert allein zu seinem Ich

Um der Liebe Willen
sind wir nie eins

Du

Am frühen Sonntagmorgen
versteckst dein Gesicht unter meinen Haaren
in meinem Nacken.
Deine Hände verstecken sich in meinen Haaren
Strähne um Strähne wickelt sich um deine Finger
Deinen Kuss auf meinem Halswirbel
kitzelt ein Lachen aus mir.
Deine Lippen auf meinen halten sanft mein Lachen auf
und meine Worte.
Du hast die wilde Natur in mir geweckt
da wo Zikaden lauter summen
als ich dich nicht vernünftig denken kann.
Eine Quelle fließt aus dem Grundgestein meines Ichs
und fließt wie das Blut in meinen Venen fließt
warm und belebend.
Ich öffne die Augen
und sehe in deine
und es ist als würde ich die aufgehende Sonne in dir berühren.
Auf dem Bettboden
wo Gefühle Wurzeln zeichnen
wie Seerosen im Teich
genau so wie das Skelett in meinem Fleisch
und deine Liebe in seinen Fasern
bin ich bei dir
Du bist mein Zu Hause
 

Einen Kuss zu Mitternacht

 Einen Kuss zu Mitternacht
im Augenblick zwischen Gestern und Heute
Ich denke "Augenblick verweile doch
du bist einzigartig".

Weißt du was ich an dir liebe
außer deinen Mund, deine Augen und deine Hände?
Dein inneres Gleichgewicht.
die Ruhe in deiner Wildheit.
Den Menschen an meiner Seite
der mir vor dem Einschlummern
ein Schlaflied mit happy end singt.

Ich lege mein Ohr auf deine Brust
lausche das rauschende Leben in dir
fühle deinen Herzschlag an meinem Ohr
und während ich wegschlummere
fühle ich mich unendlich in dir.

Das verlorene Gedicht

Am Ende des Tages

suche ich in meinen Gedanken

nach dem verlorenen Gedicht.

Von Mittag bis zu den Abendstunden

lagen Emotionen

gesagte und ungesagte Worte

in meinen Gedanken

für mein Gedicht.

 

Du

deine zärtlichen und wilden Küsse

deine liebevollen Augen,

deine Umarmungen,

deine Hände auf meiner Haut,

deine Worte die flüstern,

dein Lachen und deine Tränen.

Deine Fürsorge und deine Wut.

So viel lag in meinen Gedanken

für mein Gedicht.

 

Mein verlorenes Gedicht

nehme ich mit in meinen Schlaf.

Ich wünsche mir es wieder zu finden

abgelegt in meinem Ich.

Ich wünsche es zu träumen.

Es war so schön

und es war so viel Liebe darin.

 

Sandherz

 

Der Traum

So der Prolog:

Manchmal träume ich dich

in Form eines Schmetterlings.

Er setzt sich auf meine Hand

oder wartet geduldig in einer Ecke des Herzens,

bis der Traum kommt

wo alles möglich ist.

Manchmal hängt ein Gedanke an dich

am seidenen Faden der Sehnsucht.

Sogar die Liebe

liegt zusammengerollt in der Ecke

und schläft innocent wie ein Kind.

 

Manchmal ist ein Traum ein Gedanke an dich,

der in der Dunkelheit der Nacht gefangen ist.

Birken halten seinen Schatten so hoch

dass sogar Engel sich darin verlieren

Du bist mir dann nah

und im Traum liebe ich dich.

 

Dann, wenn ich aufwache

sehe ich nur noch die bunten seidenen Flügel

davon fliegen.

Ich sehe dir hinterher bis zum Punkt des Vermissens.

 

So der Epilog

 

Herzfarben

Ich weiß

Ich weiß wie es sich anfühlt
deine Hand zu halten
im Schmerz.
Sie wärmt mich
und gibt mir Kraft
Atlas zu sein
um das Gewicht der Welt
auf meinen Schultern zu tragen.

Ich weiß wie es sich anfühlt
mich dem Regen zu ergeben
und wenn der Sturm mich verschlingen droht
stellst dich wie ein Fels vor mich
und wehst ihn ab

Ich weiß
wie es sich anfühlt von dir geliebt zu werden
bei jedem Wetter
durch jedes Glück,
durch jedes Unglück.

Ich weiß du verkörperst de Liebe

Ich sehe dich

 Ich sehe dich.
Ich sehe, wie deine Augen aufleuchten,
wenn du über Wissenschaft und Universum,
über Gott und die Welt und sprichst.
Ich sehe dich. Ich sehe,
wie du seufzt, wenn ich etwas dagegen sage
aber du lässt mir meine Meinung.

Ich sehe den Blick in deinen Augen, wenn du nachdenklich bist.
Ich sehe alles.
Ich sehe, wie sehr du mich liebst.
Mit welcher Hingabe du dich um Menschen kümmerst die uns nahe stehen.
Ich sehe die Sorge in deinen Augen,
wenn ich das Haus verlasse.
Und ich sehe auch das Glück,
dass ich mein Leben mit dir teile.
Ich sehe dich,
wenn du mich nicht siehst.
Und, ich liebe dich dafür. Für diese kleine Lächeln  das du mir schenkst,
wenn du denkst, ich sehe es nicht.
Ich sehe dich immer lächeln.
Ich sehe dich,
mehr als du dir vorstellen kannst.

In meinen Händen

In meinen Händen,
du bist ein Gedicht ohne Worte
Mit meinen Fingerspitzen,
schreibe ich sanfte Metaphern
aus meinem Herzen auf deine Haut.

Höre mich durch Berührungen sprechen. 

Nach dem ersten Kuss

Nach dem ersten Kuss
wollte ich dir sagen:
Lass es sein, was es ist,
lass es werden was es werden will.
Lass uns die Lieder unseres Ichs hören.

Schreiben wir gemeinsam die Noten
unserer Melodie ohne Worte.

Aber ich war sprachlos
und erwiderte nur deinen Kuss 

Ich hatte das Gefühl

Ich hatte das Gefühl
ich muss dir mein Herz geben.
Und ich gab es dir.
Du nahmst es, in deine Hände
berührtest die Herzhaut
zärtlich wie eine leichte Brise
und lächeltest.
Und ich hatte das Gefühl
du willst die Welt.
Ich schenkte dir die Welt
Du nahmst die Welt in deine Hände
wie ein Ball und lächeltest.
Ich dachte du wolltest den Mond.
Und ich schenkte dir den Mond.
Du nahmst den Mond in deine Hände
wie ein Ball und lächeltest
Dann fühlte ich
du willst die Sterne
Und ich pflückte alle Sterne vom Himmel
und schenkte sie dir.
Du nahmst alle Sterne und lächteltest.

Dann fühlte ich du willst das ganze Universum
Und ich gab dir das Universum.
Du nahmst das Universum
und lächeltest.

Und dann hatte ich nichts was ich dir geben konnte.
Du hattest mein Herz, die Welt um mich herum,
du hast den Mond und alle Sterne
und du hast das Universum.

Und du hattest für mich nur ein Lächeln.
Ich hatte das Gefühl
nichts reicht dir.
Und ich hatte nur noch mich.

"Ich wollte nur dich.
Ich habe die ganze Zeit gewatet
wann  ich dich bekomme."

 

Ich liebe dich mit jedem Lied..

Ich liebe dich mit jedem Blick
mit jeder Berührung
Ich liebe dich mit jedem Schritt den ich gehe
Ich liebe dich mit jedem Lächeln

Ich liebe dich mit jedem Lied,
Ich liebe dich mit jedem Gespräch
Ich liebe dich mit jedem Schweigen

Ich liebe dich mit jeder Erinnerung
Ich liebe dich mit jeder Farbe

Mit allem was ich bin
mit allem was ich tue

Ich liebe dich
lautlos und laut
Mit aller Kraft meiner Seele
Mit jedem Gedanken meines Geistes
Mit all den Leidenschaften meines Herzens
Mit all meinem Ich
 

Entfesselnde Gewässer

 Labels: Farben Tag 2.um Dezember 14, 2017 Kommentare (0)Der Dezember lässt Emotionen wieder aufleben. Manchmal werde ich immer noch wütend. Bestimmt bist du ebenso ab und an wütend auf mich. Nur du zeigst es nicht.  Für dich ist alles ist erledigt und geklärt. Wir beschließen, nach vorne zu sehen, um die Liebe, die wir beide bewahren, zu verstärken. Wir halten unsere Hände fester. Wir haben es geschafft uns nicht ganz zu verlieren.
Das Lächeln, in das ich mich verliebt habe, erhellt meinen Alltag.  Unsere Herzen werden wieder eins, diesmal stärker und besser für die Hindernisse und Herausforderungen, vor denen wir beide standen.

©Émilia

Labels: Tag 1. Farbenum Dezember 13, 2017 Kommentare (0)Ich erlaube mir
den Tag zu zeigen, so wie ich ihn sehe
Ich erlaube mir
dich zu zeigen
wie ich dich fühle
und ich erlaube mir
mich zu zeigen wie
ich mich fühle.

Heute in diesen Farben

©Émilia

Das ist alles was du wissen musstum Dezember 11, 2017 Kommentare (0)Du bist meine Sonne
inmitten von wolkigen Tagen
Du bist meine Wärme
an kalten Wintertagen

Du bist meine Ruhe
mitten im Chaos
Du bist meine Umarmung
wenn ich untröstlich bin

Du bist die Stimme die ich zu hören liebe
Du bist das Wort und die Frage
für die mein Herz eine Antwort hat
du bist die Liebe
in der meine Seele sich nach Hause sehnt.

©Émilia

Note:
Und auch heute liebe ich dich



Labels: Entfesselte Gewässerum Dezember 09, 2017 Kommentare (0)Ich verliere mich
in meinen Gedanken
die unsichtbar fließen
in leidenschaftlichen Flüssen

Ich sehne mich,
dir jede Schicht meiner Herzhaut
zu zeigen,
dich jede Herzkammer entdecken zu lassen.
Jede unberührte Herzlandschaft
für dich freizugeben.
Vollständig.
An alles was ich bis anhin gebunden war
freizugeben

Ich möchte dich umarmen,
jeden zarten Strom in deinem Ich fühlen.
Mit dir Wasser und Brot und Salz teilen.

Ich weiß wir werden nicht die  Freunde sein
nicht die Liebenden sein
die wir waren.
Wir werden Gefährte sein
auf unbekannten Lebenswegen.

Erlaube den Flüssen freien Lauf
ich möchte in diesen chaotischen Gewässer schwimmen und tauchen.
Ich erlaube dir
ein Feuer in meinem Ich zu entfachen
mit riesigen Flammen.
Lass uns Sonne und Mond sein
lass uns Sternenstaub streuen
und baden in entfesselnden Gewässern

Du bist...

Du bist meine Sonne
inmitten von wolkigen Tagen
Du bist meine Wärme
an kalten Wintertagen

Du bist meine Ruhe
mitten im Chaos
Du bist meine Umarmung
wenn ich untröstlich bin

Du bist die Stimme die ich zu hören liebe
Du bist das Wort und die Frage
für die mein Herz eine Antwort hat
du bist die Liebe
in der meine Seele sich nach Hause sehnt.
 

Impressum

Texte: © Émilia Rennart
Bildmaterialien: ©Émilia Rennart
Tag der Veröffentlichung: 07.05.2017

Alle Rechte vorbehalten

Widmung:
Ich umarme dich sanft, um dich nicht zu wecken und hauche dir einen zärtlichen "ich liebe dich" Kuss auf deinen lächelnden Mund. P.S. Ich frage dich: "bist du bereit für weitere Weltwunder?" Du sagst "Ja" und weitere tausende Echos. Ich schreibe die Liebe immer wieder neu für dich. Émilia

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