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Buchvorstellung

Sicherlich kommt Ihnen diese Situation bekannt vor: Im Kühlschrank stehen Nudelrestse, die halbvolle Packung mit der Tomatensoße wird nicht mehr benötigt, die Schokoladeneier türmen sich. Tut es Ihnen nicht auch manchmal (oder häufig?!) leid um frische, grüne Gemüseblätter oder -stiele sowie Obstschalen, voller Vitamine, die einfach weggeworfen werden, weil man keine Verwendung dafür hat? Gehen Sie zu einer fast 100%igen Resteverwertung über.

 

Kochen mit Resten macht Spaß und ist abwechslungsreich, geht schnell und einfach, spart jede Menge Geld und Müll. Bringen Sie neue Variationen in Ihre Küche! Schluss mit Resten, Schluss mit Wegwerfen!! Ich zeige Ihnen leckere Rezeptideen für die „Restküche“.

 

 

Das große Wegschmeißen

Traurig aber wahr: Laut einer Studie der Uni Stuttgart wirft jeder Deutsche jährlich knapp 82 Kilo Lebensmittel weg. Die WWF-Studie „Das große Wegschmeißen“ spricht von jährlich 18,4 Millionen Tonnen an Nahrung im deutschen Müll. Das sind 313 Kilo genießbare (!) Nahrungsmittel pro Sekunde... 40 bis 60 % davon stammten aus Privathaushalten, der Rest aus Produktion, Gastronomie (inklusive Gaststätten, Kantinen, Schulen etc.) und ein Großteil davon sei vermeibar, so die einstimmigen Studienergebnisse. Das Ganze beginnt bereits beim Einkauf. Oft wird unüberlegt oder in zu großen Mengen gekauft.

Nein zur Wegwerfkultur – ja zur Resteküche

 

Sparen, tja, wer muss das heutzutage nicht?! Auch wir müssen sparen, weil wir mehrere Kinder haben. Wir nagen zwar nicht am Hungertuch, geben uns aber Mühe, kein Geld zu verschwenden. Das hat nun nichts mit Geiz zu tun, sondern einfach mit Sparen und natürlich auch mit Umweltbewusstsein. Zu unseren Spar- und Umweltmaßnahmen gehört u. a. komplettes Recycling, organische Putzmittel, Second-Hand-Ein/Verkäufe, Energiesparen und Radfahren.

 

Unsere Sparmaßnahmen fangen jedoch mit der täglichen Ernährung an, und zwar im eigenen Garten, wo Obst und Gemüse fast 100 % bio angebaut werden. Auf den dortigen Kompost wandern sämtliche Bioabfälle, sofern Schalen etc. nicht anderweitig verbraucht werden k önnen. Wir kaufen kaum industrialisierte Lebensmittel und Lebensmittelreste werden ebenfalls soweit wie möglich verwertet. Wie? Das zeige ich Ihnen in diesem E-Buch:

 

Sicherlich kommt Ihnen diese Situation bekannt vor: Im Kühlschrank stehen Nudelrestse, die halbvolle Packung mit der Tomatensoße wird nicht mehr benötigt, die Schokoladeneier türmen sich. Tut es Ihnen nicht auch manchmal (oder häufig?!) leid um frische, grüne Gemüseblätter oder -stiele sowie Obstschalen, voller Vitamine, die einfach weggeworfen werden, weil man keine Verwendung dafür hat? Gehen Sie zu einer fast 100%igen Resteverwertung über.

 

Kochen mit Resten macht Spaß und ist abwechslungsreich, geht schnell und einfach, spart jede Menge Geld und Müll. Bringen Sie neue Variationen in Ihre Küche! Schluss mit Resten, Schluss mit Wegwerfen!! Ich zeige Ihnen leckere Rezeptideen für die „Restküche“.

Regrow - Küchenabfälle, die weiterwachsen

 

Wussten Sie eigentlich, dass einige „Küchenabfälle“ sogar erneut gepflanzt werden können und dann weiterwachsen?

 

 

Dies gilt unter anderem für

Zwiebeln

Frühlingszwiebeln

Lauch

Knoblauch

Fenchel

Kartoffeln

Sellerie

Kohl

Römersalat, Kopfsalat (Wurzelballen)

Zitronengras

Ingwer

Ananas

Avocado (Kern)

 

Diese Sorten können zuerst in ein Wasserglas gestellt werden, um Wurzeln zu bilden und werden dann einfach in einen Topf mit Pflanzerde eingesetzt, woraufhin sie weiterwachsen werden (z. B. auf der Fensterbank in der Küche) und weiterbenutzt werden können.

 

Schalen und Stiele

 

Kartoffelschalen: Schrubben Sie Kartoffeln vor dem Schälen immer mit einer Bürste unter fließendem Wasser gut ab. Am besten wäre natürlich eigene Ernte aus dem Garten oder Biokartoffeln ohne Chemikalien. So können Sie aus den Kartoffelschalen leckere Chipse machen. Einfach mit etwas Olivenöl und den gewünschten Gewürzen (Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, Kräuter) auf einem Backblech bei 200 Grad im Backofen 15 bis 20 Minuten lang rösten.

 

Apfelschalen: Hier gilt das Gleiche. Auch Äpfel vor dem Schälen mit einer Bürste und Wasser gut abschrubben (Äpfel aus dem eigenen Garten oder vom Biobauer bevorzugen) und dann aus den Schalen knusprige Apfelchips machen. Auf einem Backblech im Backofen bei 200 Grad 15 bis 20 Minuten bräunen. Es darf Butter und Zimt darübergegeben werden.

 

Zitrusschalen: Zitrusfrüchte (Zitronen, Limonen, Grapefruit, Orangen, Mandarinen etc) vor dem Schälen der Früchte mit Wasser und einer Bürste sorgfältig abschrubben. In eine Porzellen- oder Glasschüssel geben (kein Metall), dick mit Zucker bestäuben, einige Tage stehen lassen, mehrfach wenden – ohne schon sind kandierte Früchte entstanden. Schalen können ebenfalls zu Dessert verarbeitet werden: 1/3 Schalen, 1/3 Zucker, 1/3 Wasser, eine Stunde lang aufkochen und in Einmachgläser füllen. Luftdift verschließen und abkühlen lassen (unbedingt vorher verschließen, damit sich am Deckel ein Vakuum bilden kann).

 

Melonenschalen

Schade, dass die meisten Verbraucher kiloweise Schalen dieser süßen Sommerfrucht wegwerfen. Verwendbar ist der weiße Teil, welcher sich  zwischen der grünen Schale und dem roten Fruchtfleisch befindet. Ersatzweise von Gurken in Salaten, Gazpacho und Currys verwenden, ebenfalls zum Herstellen von Essiggurken.

 

Kräuterstiele

Stiele (Stängel) sämtlicher Gartenkräuter (Minze, Lavendel, Petersilie, Zitronenmelisse, Koriander, Basilkum, Dill etc.) in eine Flasche oder Glas mit breiten Öffnun geben (locker legen, nicht stopfen). Mit Öl oder Essig übergießen, um Kräuteröl bzw. Kräuteressig herzustellen. Ebenfalls für Pesto oder Kräutersalz. Für Kräutersalz die Kräuter in der Küchenmaschine zerkleinern und mit der gleichen Menge Salz vermischen. Hier dürfen ebenfalls Tomate, Sellerie und Karotte zugegeben werden.

 

Die wenigen Reste, die dann noch übrigbleiben, werden natürlich auf dem Kompost im Garten entsorgt. Vorher versäume ich es allerdings nie, auch

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 05.01.2016
ISBN: 978-3-7396-3059-5

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