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Gleichgewicht

Krankheit ist ein Ungleichgewicht, ist die Sünde gegen die Kraft, die ausgleicht.

Krankheit ist ein seelischer Konflikt wegen persönlicher Ungleichgewichte aufgrund von Verstrickungen.

Aber man kann das Leiden auch als persönliches Schicksal akzeptieren, nach dem Motto: das Sterben gehört nun einmal zum Leben dazu, da kann man nichts machen.

Das ist aber nicht dasselbe wie:

„Sorge Dich nicht, ärgere Dich nicht, sei dankbar, sei freundlich, kümmere Dich um Deine Lebensumstände.“ (Usui)

In diesem Fall muss man schon aktiv das Gleichgewicht suchen und wiederfinden, indem man sich um seine Lebensumstände selbst kümmert.

Leben ist Gleichgewicht, Ausgleich. Wenn jemand krank ist, hat er seine Mitte verloren.

 

Das Ausgleichen der Schwingungen kann durch Bewegung erfolgen, in dem wir oben und unten, rechts und links, vorn und hinten, innen und außen z.B. im Tanz integrieren und ausgleichen. Der Körper macht die Bewegung und die Seele folgt nach.

Eine Seele ist ein Lichtwesen. Der göttliche Funke in uns. Die Seele agiert nach eigenen Regeln, denen der Ma'at, und protestiert gegen den Charakter, wenn der sich zu weit von der Ma'at entfernt. Der Körper wird dann krank. Deswegen wollen in dem Fall Schamanen die Seele zurück holen.

„Ein Schamane ist ein Seher. Ein Schamane hat einen Schutzgeist. Von ihm bekommt er Kraft.

Der Schamane beweist sich in unterschiedlichen Bewusstseinszuständen. Der Schamane ist ein Kraft-Verteiler. Es geht um geistige Kraft.

Seelenrückholung ist Schutzgeistrückholung bzw. Krafttier-Rückholung.

Wenn jemand mutlos wurde, dann reiste der Schamane in die Unterwelt und holte das Krafttier zurück. Der zurück geholte Schutzgeist (Krafttier) wird erst in die Brust, dann in die Fontanelle am Kopf des Patienten geblasen.“ (Harner)

 

Die 'andere Seite' (Silva) / Anderswelt aus der der Schamane den Schutzgeist (die Seele) zurückholt, ist die Unterwelt / Astralebene und die Frustration / Emotion ist gleichzeitig der Treibstoff zum Umwandeln der Emotion. Man kann aber auch selbst die Körperfrequenz ändern und z.B. in den alpha-Zustand gehen und das Höhere Selbst bitten, die Frustration in etwas anderes (Wunscherfüllung / Bedürfnisbefriedigung) umzuwandeln. Das funktioniert. Im Falle von Frustration immer die eigene Mitte suchen, das beinhaltet gleichzeitig:

  • die Balance,

  • das Gleichgewicht

  • die Gegenseitigkeit

  • die Überwindung des durch Einseitigkeit entstandenen inneren Widerstands

  • die Augenhöhe

 

Vampire / Energieräuber

Wenn jemand in einer Familie sehr krank ist, liegt oft ein Fall von Energievampirismus vor. Zum Beispiel werden alle, die an Verlassenheit leiden, zu Energievampiren. Der eine Vampir schafft den anderen Vampir. Jeder, der von einem Vampir ausgesaugt wurde, wird selbst zum Vampir.

Vampire sind aufgrund eines Verlassenheitstraumas in der frühen Kindheit oder früheren Leben auf der ewigen Suche nach Liebe. Sie sind jedoch unfähig zur Liebe. Sie saugen andere aus, weil sie sie nur benutzen, um ihren Durst zu stillen. Sie können selbst nichts geben, weil sie keine Liebe bekommen haben. Vampire sind frech. Sie stehlen anderen die Lebenskraft.

 

Sucht kommt von Siechen, wegen Vampirismus Dahinsiechen. Der Süchtige will vor sich selbst weglaufen, er will vor seinen Schmerzen weglaufen. Ohne Drogen wird daraus eine Depression. Etwas zieht den Süchtigen runter, das muss er sich anschauen. Ein Suchtcharakter hat die Schmerzvermeidungsstrategie entwickelt, sich selbst an den Rand oder außerhalb der Gruppe zu stellen. Die Gruppe ist aufgrund ihres Vampirismus zu schmerzhaft für ihn und kann nicht ohne Drogen ertragen werden.

 

Sich langweilen heißt, einen Vampir am Hals haben. Sich langweilen bedeutet, Du verschwendest deine Zeit, deine Lebenszeit.

Die einzige Möglichkeit dem Anspannungsgefühl, das aus der Langweile resultiert, zu entkommen besteht nach Dufour darin, sich auf den Körper im Hier und Jetzt zu besinnen und die 'Denke' abzuschalten, den plappernden Verstand ruhen zu lassen. Wenn aber der Verstand ruht, gibt es keine Zeit und somit auch keine Zeit zu verschwenden durch Langeweile. (Buddha)

'Den Verstand ruhen lassen' heißt meditieren. Meditieren heißt, das Gedankenkarussel zu stoppen.

Meditation ist die Schule des Geistes. Mittels 'Geist' änderst du deine Körperschwingung. Die Körperschwingung musst du ändern, wenn du dich unwohl fühlst. Es geht darum eine niedrige Frequenz in eine hohe Frequenz zu transformieren. Die Buddhanatur (Erleuchtung) ist eine bestimmte hohe Körperschwingung.

Du gehst in den alpha-Zustand und konzentrierst dich auf Farbe, Licht oder rufst die göttliche Schwingung, indem du dich in die Bewegung z.B. beim Bauchtanz einfühlst, oder konzentrierst dich auf ein Symbol, oder rezitierst ein Mantra, solange bis du ruhig und entspannt bist. Das war es schon. Deshalb meditiere zum Zwecke der Transformation immer bei Unwohlsein.

 

Die Umwandlung von Negativität (Verdunklung des Geistes) ist notwendig, weil Negativität uns über kurz oder lang in den Tod treibt, denn 'Energie folgt der Aufmerksamkeit' (Kahili King).

Das beste Umwandlungsmittel für Negativität, das ich kenne, ist Bauchtanz in Kombination mit Meditation, da dieser Tanz aus einer Zeit stammt, als man das Leben feierte und anbetete (Fruchtbarkeitskult), während Meditation den Geist schult. Die Umwandlung von Negativität bewirkt der Geist über den Körper durch die Änderung der Körperfrequenz, wenn man sich im Tanz in die dem eigenen Geist entsprechende Schwingung reinsteigert. Zu diesem Zweck muss man die dem eigenen Geist entsprechende Schwingung (Musik) kennen. Die Vielzahl der seit Jahrtausenden überlieferten Rhythmen und Bewegungskombinationen des Orientalischen Tanzes stellt für jeden Geist die entsprechende Schwingung bereit und garantiert somit wieder die Änderung der Körperschwingung  in Richtung Leben / Freude.

Plötzlich fett!

 

Die Krankeit unserer Zeit ist die Bedeutungslosigkeit (die Ignoranz!).

Daraus resultierende Emotionen / Frustrationen, die nicht wahrgenommen werden, führen zu Frustfraß und machen dick. Der Dicke versucht innere Leere wegzuessen.

Der Held in dem TV-Film „Plötzlich fett!“ musste lernen, dass die dicke Frau offensichtlich Macht über ihn hat, ihre Bedeutung anerkennen und entsprechend handeln.

Fazit des Films: Du kannst andere nicht ignorieren, wenn die Macht über dich haben.

Warum haben sie Macht über dich? Weil wir alle miteinander verbunden sind!

Und wenn du ignoriert wirst, dann musst du deine Macht demonstrieren. Du darfst nicht auf deinen negativen Emotionen sitzen bleiben. Transformation negativer Emotionen: das geht am besten mit einem Fluch (wie im o.g. Film) oder durch Tanz und Meditation (Konzentration), oder durch luzides Träumen. Luzide träumt man, wenn man im Traum bewusst die Dinge erledigt, die im Wachsein nicht machbar sind.

Luzides Träumen

 

Die Unterwelt bzw. die Astralebene, ist ein existierendes Medium, in das man während des Schlafes übergeht. Die Seele ist in einer anderen Dimension auf Wanderschaft. Diese Dimension ist nicht streng von der Realität im Wachsein getrennt. Während des Schlafes existiert das Bewusstsein des Menschen in einer anderen Frequenz (Gehirnwellen) weiter. Dimensionen unterscheiden sich durch die Frequenzen ihrer Schwingungen. Zugang zu einer anderen Dimension erhält man durch eine andere Körperschwingung. Mittels Meditation ändern man die Körperschwingung. Das tun Buddhisten seit Jahrtausenden. Sie ändern ihre Körperschwingung z.B. bis der Körper zu schweben anfängt. Meditation ist die Konzentration der Gedanken auf einen Fokus, z.B. Licht, Farbe, Symbol, Vorstellung, Mantra, Atmung, Bewegung … . Offenbar kann man sich in der Meditation mittels Konzentration auf eine Welle einschwingen, in der sich Emotionen verändern.

 

Drei Kräfte regieren das Universum: Shiva, Vishnu und Brahma (der Zerstörer, der Schöpfer und der Bewahrer / Ausgleicher) oder altägyptisch ausgedrückt: Hathor, Ra und Ma'at. Wenn ein Ungleichgewicht zwischen zwei Kräften eintritt und eine Kraft der beiden überwiegt, tritt die dritte auf den Plan und sorgt wieder für Ausgleich – aber auf der irdischen Ebene geht das nicht automatisch! Der Ausgleich erfolgt nur, wenn die dritte Kraft wahrgenommen wird.

Müdigkeit ist eine Art Trance, wenn man auf dem falschen Weg ist, zur Realität keinen Bezug hat. Inneres Feuer (Wärmegefühl) hat man, „wenn die Seele in dem Bereich ist, wo der Geist der Wahrheit und des Lebens jeden Tag mir ihr kommuniziert, dann transformierst Du die Schwierigkeiten auf der irdischen Ebene“. (Cayce)

 

Die vierte Dimension ist das Feinstoffliche / Astralebene, die Wirkungsebene, die Unterwelt, das Durchdringende und das Verbindende.
Der Ätherkörper des Menschen transportiert den Willen / Geist. Je höher die Spannung des Ätherkörpers, desto wirkmächtiger der Mensch. Der Wille ist Teil der Unterwelt / Astralwelt.
Der Geist bewirkt Dinge, indem die Seele sie im bewussten (luziden) Traum tut.
Wenn man seine Wirklichkeit selbst schafft (erträumt), dann sind prophetische Träume (Hellsehen) Ausdruck des eigenen Schaffens, des wirklichen Wollens, in der Unterwelt / Astralebene. „Sehen“ bei Castaneda bedeutet: mit den Augen der Seele sehen. Es gibt keine Grenzen. (Kahili King)

Feng Shui und Karma

 

Feng Shui bringt Harmonie in den Zusammenhang von Lebensraum und -zeit, wohnen und Schicksal (Karma). Denn deine Behausung spiegelt dein Schicksal. Wiederum ist dein Schicksal aber auch dein Charakter. Die Eltern machen Fehler bei der Erziehung aufgrund ihres eigenen Traumas. Dann ist da noch das übernommene Schicksal aus der Familiensippe, von den Ahnen. Außerdem ist da noch die Paarbeziehung. 'Wer liebt, der muss das Schicksal desjenigen teilen, den er liebt'. (Bulgakov) Demnach gibt es eine Menge karmische Spuren zu bewältigen, ehe sich das Schicksal fügt. Das Schicksal / Karma änderst du aktiv, indem du deinen Charakter änderst. Z. B. kann man lernen geduldiger zu werden, oder Grenzen zu setzen, oder Ärger zu überwinden, etc. In dieser Lernphase muss man sich seinen Ängsten und anderen negativen Emotionen stellen, um die karmischen Spuren aufzulösen. Im Buddhismus (Bön) stellt man sich den negativen Emotionen u.a. z.B. mittels Traumyoga.

Von innen (Emotionen transfomieren) und außen (Feng Shui) kann man die Veränderung des Schicksals / Karma bewirken.

Der übliche Begriff des Karma ist ein lebloses Konstrukt (sterile Ursache-Wirkungs-Kette). Es gibt kein Karma, wenn die Handlungen im Einklang mit der Kraft, die ausgleicht, sind bzw: wenn man den 'Dämon' beim Namen nennt, ist man frei von Karma / Fremdbestimmung.

Karma sind die Lebensumstände, die Fremdbestimmung. Der übliche Begriff des Karma bedeutet: Was man sät das erntet man. Wenn du z.B. Liebe erfahren willst, musst du Liebe geben, besagt das karmische Prinzip von Säen und Ernten. Stimmt das?

Nein! Karma ist Fremdbestimmung. Wenn du Liebe erfahren willst, musst du die Fremdbestimmung, Manipulation erkennen. Denn Karma ist in jedem Fall die Fremdbestimmung im Hier und Jetzt. Karma Reinigung erfolgt durch Erkennen der Fremdbestimmung bzw. der Lebensumstände.

Die Menschen werden anhand ihrer unbefriedigten Bedürfnisse gelenkt bzw. manipuliert (z.B. mittels Werbung und Propaganda). Wie kann man dieser schwarzen Magie entkommen? Indem man selbst seine Bedürfnisse wahrnimmt. Dazu muss man sich die eigenen Bedürfnisse erst einmal bewusst machen. Hilfreich hierbei ist das Verfügen über eine Methode oder einen Prozess, der es einem erlaubt, die Tiefen des eigenen Unbewussten zu erkunden. (Sagan)
Zum Beispiel helfen u.a. Körperübungen (z.B. Bauchtanz, Yoga, Tai Chi, Qi Gong) und Meditation. Auf diese Weise hebt man die Stimmung (Körperfrequenz). Schlechte Stimmungen, die mit Frustrationen einhergehen, verschwinden und die Schwarzmagier haben keine Macht mehr.
Merke: Niemand konsumiert unnützen Kram oder zieht in den Krieg, der glücklich und zufrieden ist. Es sei denn, er zieht in den Krieg, um das Fürchten zu lernen. (Volksmund: Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis.) Man entkommt dem Verhängnis (Karma) nur, wenn man sich von Emotionen wie Gier, Angst und Wut völlig befreit.

 

Magie

Furcht ist eine starke Kraft. Sie spornt uns an zu lernen. Angst hingegen lähmt, denn Angst heißt: die Seele entfernt sich. 

Ein Schamane schult seine Absicht (Willen / Geist), indem er lernt, seine Gedanken zu kontrollieren, schlechte Emotionen umzuwandeln und die richtige Entscheidung zu treffen. Demnach besteht die zu erwerbende Fähigkeit darin: 'aus der Krankheit eine Waffe' zu machen, d. h. Emotionen umzuwandeln und den Willen solange zu erkunden und zu stärken, bis er einem offenbar und somit dienstbar wird.  Leiden im Leben ist Läuterung – Fegefeuer.

Magie ist Seelenstärke angesichts von Gegnern im Daseinskampf und Lichtwesen wie z.B. Tarot-Geister ersetzen mangelnde Seelenstärke im Einklang mit der Kraft, die ausgleicht (Ma'at).

Magisch wirkt man durch 'Wissen' (das Richtige im Einklang mit Ma'at erkennen), 'Wollen' (den Willen prüfen), 'Wagen' (z.B. das Ritual wagen) und 'Schweigen'.

Magie ist auch machbar in folgender Reihenfolge:

 

  1. Transformation des Leidens in Entspannung

  2. Tagsüber begibt man sich in Alpha und nimmt Kontakt mit der Anderswelt auf (z.B. nach Silva).

  3. Nachts übernimmt die Seele in der Anderswelt / Unterwelt die Ausführung im luziden Traum

  4. Die Wirklichkeit verändert sich im eigenen Sinne.

Neutrino-Power im alten Ägypten:

Pyramiden in den Maßen der Cheopspyramide sind Null-Punkt-Energie-Konverter (Chi – Konverter). Sie richten die Moleküle eines Gegenstandes im Sinne der ursprünglichen Ordnung aus, wenn man den Gegenstand in die Mitte der Pyramide platziert. Der Gegenstand zieht anschließend das Chi (Neutrinos) an wie eine Antenne. Als Beweis gilt allgemein das Beispiel mit der zerbrochenen Rasierklinge, deren Struktur sich im Pyramiden-Experiment an der Bruchstelle neu ausrichtete. Neutrinos (Chi) sind überall im Universum. Sie sind dort wo die Physik von Vakuum (Raum) spricht und sie sind schneller als das Licht.

Schwarze Löcher schlucken alles einschließlich Licht und das einzige, was wieder herraus kommt, sind Neutrinos. Wenn Pyramiden Neutrino-Power-Konverter sind und sie überall auf der Erde verteilt sind, dann ging es einstmals in einer untergegangenen globalen Zivilisation wie auch im alten Ägypten darum, zum Zwecke der Heilung Chi verfügbar zu machen.

Chi ist Lebenskraft. Sex ist Lebenskraft. Chi / Lebenskraft ist die einzige Energie, die wir besitzen. Deshalb empfiehlt der Schamane Castaneda, dass wir mit Sex geizig haushalten sollten.

 

Sex und 'der Sinn des Lebens'

Castaneda spricht von drei Bereichen: das Bekannte (Diesseits / Langeweile), das Unbekannte (Unterwelt / Abenteuer), das Unerkennbare (Unbegrenzte / Orientierungslosigkeit)

Der Wille (der Geist) gehört zum Unbekannten.

Das Unerkennbare bzw. Unbegrenzte wird nach den Vorstellungen der alten Ägypter von der Ma'at regiert.

Castaneda sagt: Wir sehen nur das, was wir zu sehen gelernt hätten. Wir sehen eine Welt von Gegenständen. In Wirklichkeit sind dort draußen die Emanationen des Adlers.

Der Adler ist Castanedas Metapher für das Unerkennbare, das Unbegrenzte der alten Ägyper, welches von der Ma'at regiert wird.

Sinn des Lebens ist die Erweiterung des Bewusstseins (Persönlichkeitsentwicklung), sich zu vergeistigen. Castaneda unterscheidet drei Bewusstseinszustände:

Durch Erfahrung gereiftes Bewusstsein = 1. Aufmerksamkeit.

Körperbewusstsein = 2. Aufmerksamkeit

Erleuchtung (inneres Feuer) = 3. Aufmerksamkeit

Der Adler verleiht Bewusstsein und frisst es wieder auf.

Der Adler ist mit dem Körper spürbar.

Der Sinn des Sex ist, Leben zu erzeugen. Durch Sex verleiht der Adler dem Kind Bewusstsein.

Indem man Kinder bekommt, schmälert man bei sich selbst die Glut der Bewusstheit.

Desweiteren spricht Castaneda vom 'Verbündeten'. Der Verbündete ist das was mit der eigenen Existenz verbunden ist.

 

Bei Busson sind der 'Wächter' und der 'Fangerl' die zwei Seiten des 'Verbündeten', des unsterblichen Teils des Selbst (des Geistes).

Der Wächter / der 'Hüter der Schwelle' / der Schutzgeist ist der unsterbliche Teil des Selbst.

Paul Busson: 'Sterben ohne das Bewusstsein zu verlieren gelingt dann, wenn man sich während des Sterbens auf den festen Willen konzentriert, sich an alles zu erinnern.'

 

Der 'unsterbliche Teil des Selbst' ist die Geistform aus früheren Inkarnationen, eine Gestalt, die einen warnt, schützt, am Scheideweg hilft (bei Busson die Figur des 'Ewli').

Der Schatten / der 'Dämon' / das Dunkle ist der Teil des unsterblichen Selbst aus Fehlern / Sünden und den erworbenen unerlösten Traumata (die Samskaras) dieses und aller vorherigen Leben (bei Busson die Figur des 'Fangerl').

 

Die Sicherheit der Seele

 

Die Sexualität ist der Transmissionsriemen des Menschen für die Erkenntnis von sich selbst, seiner Seele, der Liebe, des Lebens. Sexuelle Triebe muss man analysieren lernen. Sie dienen dem Menschen als Treibstoff für den Geist.

Wir kennen alle aus der Bibel die Metapher von der Schlange und dem Apfel vom Baum der Erkenntnis.

Aber entgegen der Bibelbehauptung bedeutet 'den Apfel vom Baum der Erkenntnis essen' in Wirklichkeit, Sexualität hinterfragen lernen und die Seele (Schlange / Chi = Lebenskraft) erkennen. Die Schlange ist die Seele!!! Und die Seele folgt der Ma'at, der großen Göttin! Solange der Mensch seine Seele nicht kennt, besteht die Gefahr, dass er in die Falle tappt und leidet.

Die Metapher in der Bibel besagt: Dadurch, dass Du Deiner Seele zuhörst, die vermittels Deines Körpers (z.B. Bauchgefühl, Sexualität, Frustration, Emotion etc.) mit Dir kommuniziert, nimmst Du Deine Bedürfnisse (Apfel) selbst wahr, indem Du sie erkennst (Bewusstsein). Jetzt bist Du in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen. Oder, um es nochmals mit Edgar Cayce anders auszudrücken: 'Geist ist mehr als Bewusstsein. Das Bewusstsein entsteht erst in der Inkarnation durch das Anwenden des Willens auf die Begierde.'
Sexualität (Körper) / Lebenskraft / Chi ist der Transmissionsriemen für den Geist, den Spirit. Immer wenn Sex ohne Liebe geschieht, wird die Lebenskraft (Seele) geschwächt und somit der Geist / Wille verdunkelt. Dann hat man keine Durchsetzungskraft im Unbekannten / in der Unterwelt (im Feinstofflichen / in der Astralwelt) mehr. Man hat keine Magie mehr. Man kann nicht mehr zaubern. Niemand agiert in der Unterwelt für einen. Anstelle des Geistes zieht Angst (Schatten / Negativität) in den Körper ein. Der Montagepunkt (Castaneda) verschiebt sich. Der Montagepunkt ist der innere Halt, der Bezugspunkt, die Mitte, ist das, was uns im Innersten zusammenhält, unser Weltbild konstituiert. Den Montagepunkt verschieben heißt nicht, einfach nur die Perspektive wechseln, sondern den Willen neu ausrichten, an veränderte Umstände anpassen. Bei unabsichtlicher Verschiebung aufgrund äußerer Umstände, weil sich das Gleichgewicht verändert, wie z.B. bei existenziellem Widerspruch, droht Orientierungslosigkeit, Verwirrung, Gefahr. Die Lücke im Energiekörper entsteht, durch die der Tod eintreten kann. In den Tod eintreten heißt: in die Zeit eintreten. In die Zeit eintreten heißt: in die Bewegung, Veränderung eintreten. Die Zeit verändert alles, auch die Wörter. Was den Tod aufhält ist die Bewusstheit. Deshalb frage dich bei sexuellen Begierden immer: „Bringen sie die Wärme, das Licht? Oder bringen sie Krankheit, Hass und Angst?“ Denn nur, wenn sie die Wärme, das Licht bringen sind sie im Einklang mit deinem Geist und dienen deinem Leben.
Bauchtanz und Meditation sind gut für den Geist, weil die Schatten ('Dämonen', Samskaras) ins Bewusstsein geholt und dadurch verwandelt werden.

Bevor man stirbt sollte man noch zu Lebzeiten seine Seele in der Unterwelt sehen bzw. den Geist von Schatten / Negativität befreien und auf diese Weise den Traumkörper schaffen, nur dann ist man im Jenseits sicher.


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Bauchtanz als Meditation

 Viele Hobby-Bauchtänzerinnen schätzen den Wert, den Bauchtanz nicht nur für die körperliche, sondern auch für die seelische Gesundheit von Frauen hat. Dieser Wert liegt in seiner psychologisch-spirituellen Dimension, die sich der Bauchtänzerin dann offenbart, wenn sie den Tanz als Meditation praktiziert und sich von Melodie, Rhythmus und der eigenen Bewegung vollkommen erfassen lässt.

Da Bauchtanz eine uralte Methode ist, um Körper und Geist zu vereinen und wieder bei sich selbst anzukommen, kann man in stressigen Situationen perfekt abschalten, wenn man sich seine Lieblingsmusik in den CDPlayer einlegt und sich einfach bauchtanzend zu den Rhythmen bewegt. „Aber das kann ich doch mit jeder Musik und jedem Tanz“, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Doch Bauchtanz wirkt genau auf die „drei Engen“ (Wilhelm Reich) des Körpers ein und löst dort gezielt Blockierungen der Energie auf. Das kann man nicht von jedem beliebigen Tanzstil behaupten.

Die Art der Bewegungen besteht im isolierten Schütteln, Schieben, Kreisen, Kippen, Heben, Senken, Zittern von Körperteilen (Shimmy), wobei der restliche Körper in Ruhestellung verbleibt. Auf diese Weise interagiert jeder Körperteil einzeln mit der Schwerkraft. Das ist eine echte Herausforderung und muss durch regelmäßiges Training eingeübt werden.

Die „drei Engen“, die Reich beschreibt, befinden sich im Beckenboden, dem Zwerchfell- und dem Halsbereich. Es sind Stellen, an denen Ringmuskeln ihre Arbeit verrichten. Das sind Muskeln, die eine Öffnung ringförmig umgeben, weil etwas zeitweise verschlossen werden muss (zum Beispiel After, Mund, Augenlid, Harnblase, Iris). Hier machen sich zuallererst Verkrampfungen bemerkbar, wenn wir Emotionen verdrängen. Im Laufe der Zeit bilden sich dort sogar Körperverformungen aus. Was heißt das genau? Es bedeutet, dass der Körper immer mit der Schwerkraft agiert und fließt. Wenn die Energie an bestimmten Körperstellen nicht fließen kann, weil sich dort Blockierungen ergeben haben, bildet der Mensch in Bezug zur Schwerkraft ein kompensierendes Gleichgewicht aus – eine verformte, unnatürliche Körperhaltung entsteht.

So etwas lässt sich leicht bei älteren Menschen beobachten, die aufgrund derartiger Verformungen zum Beispiel oft vornübergebeugt gehen. Doch das ist kein unabwendbares Schicksal. Man muss lediglich regelmäßig Blockierungen des Energieflusses in den Ringmuskeln verhindern. Das kann man beispielsweise durch Bauchtanzbewegungen und Meditation erreichen. Man wird dadurch auch zunehmend körper- und gefühlsbewusst, was an sich schon Blockierungen sehr gut verhindert.

Der Beckenboden-, Zwerchfell- und Halsbereich korrespondiert auf seelischer Ebene mit den feinstofflichen Energiezentren, die im Yoga „Chakren“ genannt werden. So entspricht dem Beckenboden das Wurzel- und Sakralchakra, dem Zwerchfell das Solar- und Herzchakra, dem Hals das Kehl- und Stirnchakra und der Wirbelsäule das Kronenchakra.

Durch die Wirbelsäule steigt nach verbreiteter Ansicht der Yogis die im Wurzelchakra ruhende Kundalini hoch zum Kronenchakra und führt auf diese Weise zur Erleuchtung (Ekstase). Durch regelmäßig praktizierte Bauchtanzbewegungen stimulieren wir automatisch im feinstofflichen Körper die entsprechenden Chakren. Daher können Ekstaseerlebnisse auch durch Bauchtanz eintreten. In jedem Fall wird aber jegliche körperlichseelische Blockierung bei regelmäßiger Übung wieder aufgelöst und die gefürchteten Körperverformungen und -steifheiten des Alters bleiben aus.

Bauchtanz ist, wenn man so will, Yoga in Bewegung. Durch die permanente Bewegung in den entsprechenden Körperteilen zum Rhythmus der Musik wird der Körper entspannt und der Geist von „Verdunklungen“ befreit. Regelmäßig ausgeführt ergibt sich ein nachhaltiges körperliches Wohlbefinden. Natürlich müssen wir auch bereit sein, uns auf uns selbst einzulassen, um uns von Blockierungen zu befreien. Wir müssen überhaupt erst einmal offen dafür sein, die mit den Blockaden einhergehenden unangenehmen Beklemmungen wahrzunehmen. Denn alles Schwere muss erst gesehen werden, damit es sich in Leichtigkeit und Entspannung verwandeln kann. Danach gehen Bauchtanzbewegungen, die erst schwierig waren, plötzlich wie von selbst und Freude stellt sich ein.

 


Transformation im Tanz

Vom Voodoo weiß ich, dass – auf die Elemente bezogen – bestimmte Geister unterstützende Funktionen einnehmen. Analog haben auch spezielle Bewegungsformen beim Bauchtanz entsprechende Wirkungen auf psychische Probleme und seelische Konflikte:

Die Geister der Luft beispielsweise helfen bei Problemen mit dem Glück, der Zufriedenheit und dem eigenen Geisteszustand. Tanze in diesem Fall hauptsächlich mit dem Brustkorb und Oberkörper. Spezielle Übungen sind Schulter-Shimmy, verschiedene Bewegungen der Schultern, Arme und Hände, Brustkorbkreisen, -schieben, -heben und -senken, Körperwelle. (6. u. 7. Chakra)

Bei Gesundheitsproblemen (seelischen Konflikten) helfen die Holzgeister. Tanze Halbkreise, Schwung, Kippen, Pendel, Schieben von Becken und Hüfte. (2. Chakra)

Bei Liebesproblemen kannst du die Erdgeister anrufen mit Tänzen des Stampfens oder des Schwappens wie zum Beispiel Drop-Schritte, ¾ Shimmy-Schritte, Hagalla, Bauchschwapp. (1. Chakra)

Bei Autoritätsproblemen (Minderwertigkeitskomplexen) helfen die Wassergeister. Für mehr Selbstwert und -vertrauen Kreise, Achten und Wellen tanzen. (3. und 5. Chakra)

Bei Problemen mit dem „lieben Geld“ (oder mit der materiellen Existenz im weitesten Sinne) helfen die Feuergeister. Entsprechend müssen wir zum Ausgleich wirbeln, schütteln, drehen, zucken und zittern, also Shimmys in allen Variationen und Drehungen tanzen. (4. Chakra)

 


Musik ist der Schlüssel

Nicht jede Musik ist für Bauchtanzmeditationen geeignet. Wichtig ist eine Musik, die dem „Geistesrhythmus“ der Tänzerin entspricht. Deshalb muss sich jede Tänzerin selbst auf die Suche nach der für sie geeigneten Musik machen. Es ist immer eine Musik, die einen regelrecht elektrisiert, bei der man nicht mehr stillsitzen kann, sondern tanzen muss. Mir persönlich hilft beispielsweise bei der Befreiung von Beklemmungen am besten die Musik von Hossam Ramzy.

Shakti Morgane

Impressum

Tag der Veröffentlichung: 01.04.2017

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