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Die Kette des Windes




Lüge! Lüge! Lüge! Lüge! Alles ist nur eine einzige Lüge! Mein Leben ist aufgebaut von Lügen! Meine Erinnerungen, die Gegenwart in der ich Lebe und selbst meine Zukunft ist erlogen. Ein Zurück? -Nein. Ich sehe kein Zurück! Ich bin schon zu sehr von meinen eigenen Lügen gefangen. Angekettet an eine unsichtbare Kette, die ich nicht mehr los bekomme. Eingesperrt in der Dunkelheit meines Herzens. Verachtet von mir selbst.
Ist das alles nur ein Spiel? Werde ich gewinnen? Mein Herz zerbricht an den ganzen Lügen und ich bin Schuld. Hätte ich damals die Wahrheit gesagt, wäre ich jetzt nicht hier...

Ein Tag wie jeder andere auch. Mein Leben geführt vom Licht der Wahrheit. In meinem Schatten mein zweites ich. Ein "Ich" das keine Wahrheit kennt, deren Leben nur aus Lügen bestehen. Sollte dieses "Ich" die Kontrolle über mich erlangen, so werde ich in die Dunkelheit fallen. Ich verachte mein zweites "Ich" sehr. Habe Angst, alles zu verlieren. Bin Geblendet vom Licht. Sehe den Weg nicht mehr. Verliere mich!
Wo bin ich? In meinem eigenem Schatten? Ich weiß es nicht. Es ist dunkel. Kann keine Sonnenstrahlen entdecken. Ein lautes Geräusch dringt in meine Ohren. Was war das nur? Flammen erleuchten die Dunkelheit. Sie werden größer und größer. Ein kleines Mädchen steht dort. Langsam setzt sie einen Fuß vor den anderen in meine Richtung. Ist sie verletzt? Sie stoppte, blickte zur Seite und fing plötzlich an zu brennen. Ein qualvoller Schrei nach dem anderem, bis sie still war. In der Dunkelheit wurde es immer heller und heller. Ich konnte Häuser und Bäume erkennen. Eine Menschenmasse versammelte sich um das Mädchen. Ein älterer Mann kam auch mich zu. Er sah mich wütend an und fing an zu schreien. Laut schrie er ständig, dass ich schuld wäre. Die anderen Menschen schauten zu uns. Wieso war ich denn jetzt schuld? Eine Innere Stimme sagte mir ständig "du bist Schuld". Hätte ich all dies etwa verhindern können? Ich denke nicht. Als die Menschen anfingen mich schuldig anzusehen, lief ich schnell weg. Einige liefen mir nach, doch im Wald konnte ich sie abschütteln. Der Wind wehte zwischen den Ästen. Blätter fielen ab und landeten auf dem Boden. Verängstigt lief ich durch den Wald, doch dann stand ich da. Ich konnte mich nicht bewegen. Meine Beine und Arme gehorchten mir nicht mehr. Es war als ob ich eingefroren wäre. Verzweifelt sah ich an mir herab. Wind, geformt zu Ketten, aber warum konnte ich den Wind erkennen? Kreisförmig bewegte der Wind sich an meinem Körper. Mir kam es vor, als ob der Wind sich immer enger und enger an meinen Körper presste. Allmählich fing ich an nach Luft zu schnappen. Träumte ich das alles nur? Ich konnte nicht mehr. Tränen liefen mein Gesicht runter und fielen zu Boden. Ich spürte deutlich zwei Hände, die sich um meinen Hals wickelten, doch konnte ich nichts sehen. Panich wurde ich endlich wach, doch die Stellen an meinem Hals, wo cih gewirkt wurde, sie waren da, war das also doch kein Traum. Verzweifelt sah ich mich um. Komisch, wer war das nur? Ich bin außerdem Ariana, aber alle nennen mich nur Ari. Ich lebte eine Lüge anch der anderen. Egal wer mich was fragte, ich antwortete mit einer Lüge. Wieso - wusste ich selbst nicht. Ich hatte Angst, dass mien wahres Ich verletzt werden würde, doch dies konnte ich nicht als entschuldigung sagen - nein, definitiv nicht. Meine Eltern starbe letztes Jahr bei einem Autounfall, seit dem lebe ich allein und lasse keinen in mein Leben. Naja, doch eine Perosn gebe es, Deren. Ich liebte ihn, doch er interessierte sich nicht mal ansatzweiße für mich. Er war der einzige, der wenn er mich was fragte, die Wahrheit zugehören bekam, ich konnte ihn einfach nicht anlügen. Seuftzend stand ich auf, ging ins Bad und machte mich fertig. 

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Tag der Veröffentlichung: 18.06.2012

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