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Harzer Dunstschleier

 

Im Dunst verschwunden
Die Berge des Harzes
In ganz eigener Form
Einer mystischen Welt
Aus vergessener Zeit
In der die Sagen
Und auch die Märchen
Noch Gültigkeit haben
Und alles so ist
Wie es seit Urzeiten war

So mutet der Harz an
In den feinen Schleiern
Die die vielen Wolken
Der letzen Sommernacht
Mit ihren geblitzten Donnern
Dem Tag hinterlassen haben
Durchwoben von Sagen und
Geschichten aus alter Zeit
Die uns nun wieder
Zu entstehen scheinen
In den Dunstschleiern
Des wunderbaren Harzgebirges

Ilses Wache

 

Es wacht die Holde
Auf ihrem kargen Felsen
In einer verwunschenen Burg
Über dem wilden Tal
Wo der Bach rauscht
Und das Rehlein springt
Zwischen der Plessenburg
Und dem Städtchen
Benannt nach der Ilse Burg
Da auf dem kargen Felsen

Sie wacht dort Tag und Nacht
Auf das ein Wanderer kommt
Den sie sich erobern kann
Mit auf die Burg zu kommen
Und ihr ewiges Leben zu teilen
Über den Bach zu wachen
Der Ihren Namen trägt
Gleich dem tiefen Tal
Das da hernieder liegt
Zu ihren zauberhaften Füßen


Doch gleich es ist vergebens
Da niemand sich traut
Ihr in das verwunschene Reich
Frohen Schrittes zu folgen
Im Angesicht von Vater Brocken
Und dessen gestrengem Blick
Sie wartet vergeblich weiter
Bewacht das wilde Tal
Das zu ihren Füßen danieder liegt
Bis sich vielleicht ein Wunder tut

Von Teich zu Teich

 

Von Teich zu Teich durchs Grumbachtal

so schreite, oh Wanderer, mutig voran.

Wahrhaftige Blicke gibt es hier überall,

Bäume und Wasser ziehen in ihren Bann.

 

Auch an Blumen wirst du manches sehen,

dazu Gräben aus gar sehr alter Zeit.

Die Teiche mit ihren hohen Deichen stehen

Für eine großartige Ewigkeit bereit.

 

Beständig geht der Weg ins Tal hinein

vom Auerhahn in die Tiefen hinab.

Die Sonne glänzt dem Wasser fein,

Schatten ist der hohen Tannen Gab.

 

Bist du dann ganz unten angekommen,

in dem kleinen Örtchen im Tal,

so wird der Ruf schnell vernommen,

ein Gasthaus löst des Durstes Qual.

 

Träum dich durch dieses Zaubertal,

genieße deiner Sinne stetes Spiel.

Erfüllung zeigt sich statt Qual,

ein wahrhaft erhebendes Gefühl!

 

 

Der Mandelholz-See

 

Beim Mandelholz, da liegt ein See
Den ich immer recht gerne seh
Ist eingebettet von Wiesen und Feldern
Und auch Harzer Tannenwäldern

Das Wasser ist ruhig, menschabgeschieden
Wird von den Touristen gottlob gemieden
Denn so bleibt seine Unbekümmertheit
Als Hochwasserschutzbecken in dieser Zeit

Und wenn du zu ihm mal hingehst
Und dann an seinen Ufern stehst
Dann erfreue dich am

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Texte: René Deter
Bildmaterialien: René Deter
Tag der Veröffentlichung: 19.02.2012
ISBN: 978-3-7396-7267-0

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