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Leseprobe

Natürlich Verhüten

Ohne hormonelle Mittel


© 2015, Madame Missou

 

Für alle eBook-Reader-Modelle und Lese-Apps

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Mythen & Fakten über Verhütung

2. Fakten über Pille & Co.

2.1 Welche hormonellen Verhütungsmittel gibt es und wie funktionieren sie?

2.1.1 Mikropille (Minipille)

2.1.2 Hormonspirale (Mirena)

2.1.3 Vaginalring (Nuvaring)

2.1.4 Drei-Monats-Spritze

2.1.5 Verhütungspflaster

2.1.6 Hormonimplantat

2.1.7 Ein Wort zur „Pille danach“

2.2 Auswirkungen hormoneller Verhütungsmittel auf den weiblichen Körper

2.2.1 Auswirkungen der Pille auf die Libido

2.2.2 Die Pille erhöht das Krebsrisiko

2.2.3 Pille beeinflusst die Partnerwahl

2.2.4 Thrombosen, Schlaganfälle und Herzkreislauferkrankungen

2.2.5 Erhöhte Belastung der Leber

2.2.6 Erhöhtes Risiko einer Infektion mit Chlamydien oder HPV

2.2.7 Der Einfluss der Pille auf die Knochendichte

2.2.8 Der Einfluss der Pille auf die Psyche

2.3 Die Geschlechtsumwandlung der Fische – Welche Folgen die Pille auf Natur & Umwelt hat

2.4 Sind chemische Verhütungsmittel oder Barrieremethoden eine sinnvolle Langzeitverhütung?

3. Alternative Verhütungsmethoden

3.1 Lustkiller Kondom? – Das Kondom als modernes Sextoy

3.2 Natural Feeling mit den Methoden der Natürlichen Familienplanung

3.2.1 Woher weiß ich eigentlich, wann ich fruchtbar bin?

3.2.2 Die Knaus-Ogino-Methode

3.2.3 Keine Methode zum Verhüten: Coitus Interruptus

3.2.4 Fast so sicher wie die Pille: Sensiplan

3.2.5 Vorsicht geboten: NFL

3.2.6 Für Smartphone-Nutzer: Verhütungsapp statt Zyklusblätter

3.2.7 Verhütung modern: Verhütungscomputer im Test

3.2.8 Ganz neu: Vaginalring mit Biosensor

3.3 Natürliche Familienplanung auch bei unregelmäßigem Zyklus?

3.4 Wann die Natürliche Familienplanung besser nicht angewendet werden sollte

4. Schlusswort - Vorteile & Nachteile NFP und Pille

5. Anhang, Rechtliches und Impressum

 

1. Einleitung – Mythen & Fakten über Verhütung

Natürliche Verhütung ist heute für viele Frauen ein Thema. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) befragte im Jahre 2012 Frauen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren zu ihrer bevorzugten Verhütungsmethode. Dabei traten erstaunliche Ergebnisse zutage, denn lediglich 53 Prozent der Teilnehmerinnen verhüten hauptsächlich mit der Pille. Vor allem die „älteren“ Frauen mit einem oder mehreren Kindern wählten lieber eine andere Verhütungsmethode. Wie kommt ein solches Ergebnis zustande, wo doch hormonelle Verhütungsmittel als äußerst sicher gelten und ihre Einführung in den 1960er Jahren außerdem die sexuelle Befreiung der Frau zur Folge hatte?

Tatsache ist, dass die Pille - und ihre modernen Schwestern in Form von Stäbchen, Pflastern, Hormonspirale etc. - in puncto Gleichberechtigung viel Gutes bewirkt haben und zudem dafür sorgen, dass Frauen nur dann schwanger werden, wenn sie es tatsächlich wollen. Andererseits hat uns die Erfahrung der vergangenen 50 Jahre gezeigt, dass hormonelle Verhütungsmethoden massive Auswirkungen nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf die uns umgebende Natur haben können.

Doch es gibt Alternativen, die, richtig angewendet, ebenso sicher sind – und zudem ohne Nebenwirkungen. Schon unsere Urgroßmütter wandten die Natürliche Familienplanung an, wobei vergangene Generationen mit Sicherheit noch nicht das Wissen um die Vorgänge im weiblichen Körper besaßen wie wir heute. Dieses Wissen ermöglicht es uns nun, die althergebrachten Methoden der Natürlichen Familienplanung zu perfektionieren. Madame Missou zeigt Ihnen in den nächsten 45 Minuten Lesezeit, wie Sie sicher und nebenwirkungsfrei auf natürliche Weise verhüten können. Dabei gute Unterhaltung wünscht Ihnen,

Ihre Madame Missou

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2. Fakten über Pille & Co.

Am 1. Juni 1960 war es endlich soweit: Nach über 30jähriger „Schwangerschaft“ wurde in den USA „Enovid“ geboren, die erste Antibabypille der Geschichte. Am 1. Januar 1961 schließlich folgte mit „Anovlar“ die Einführung der hormonellen Konzeption auf dem deutschen Markt. Die moralische Empörung in beiden Ländern war so groß, dass beide Mittel zunächst als Medikament gegen Menstruationsbeschwerden vermarktet und auch nur an verheiratete Frauen abgegeben wurden. Nicht nur die katholische Kirche sprach sich deutlich gegen „die Pille“ aus, auch die mehrheitlich sehr konservativ eingestellte Ärzteschaft boykottierte zunächst diese Art der Verhütung. „Die Pille“ würde angeblich zu einer Lockerung der Moral führen – nun, in der Tat erfolgte nur wenige Jahre später die sexuelle Revolution: Freie Liebe, Kommunenwesen, 68er Hippiezeit: Zum ersten Mal in der Geschichte konnten Frauen selbstbestimmt entscheiden, wann sie mit wem Kinder haben wollten – und ob sie überhaupt Kinder haben wollten. Ohne „die Pille“ wäre die Emanzipation, die Gleichberechtigung der Frau in allen privaten und öffentlichen Bereichen, schlicht nicht möglich gewesen. Dabei waren die ersten Antibabypillen noch wahre Hormonbomben, hatten starke Nebenwirkungen und auch nicht immer besonders zuverlässig. Zudem war es bis in die 1980er Jahre hinein üblich, alle paar Jahre eine längere, ärztlich verordnete „Pillenpause“ einzulegen, damit sich der Körper von den Strapazen einer dauerhaften Hormongabe erholen konnte. Wer sich einmal im Bekannten- und Freundeskreis umhört, wird feststellen, dass viele in dieser Zeit Geborene sogenannte

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 06.10.2015
ISBN: 978-3-7396-1678-0

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