Cover

Pfarrer Kreutzers Tochter

Heimatroman von Dieter Adam

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

 

Unwillig, sehr unwillig reagiert Pfarrer Kreutzer, als sein Arzt von ihm verlangt eine Kur anzutreten. Er glaubt, dass sein Kaplan nicht in der Lage ist, die ganze Gemeindearbeit alleine zu bewältigen. Doch alle reden ihm gut zu und so entschließt sich der Pfarrer, doch in die Klinik zu fahren und seine Gemeinde Kaplan Hofer und einem Aushilfspriester zu überlassen. Und während sich Pfarrer Kreutzer in der Klinik seiner Vergangenheit stellen muss, bekommt der neue Pfarrer aus Kamerun die Ablehnung einiger Gemeindemitglieder zu spüren.

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by pixabay mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de


Die Hauptpersonen:

Elke Trostmann - junge Frau, ist von ihrem Mann verlassen worden.

Dr. Diether Claussen - Kurarzt, gilt als Frauenheld.

Pater Jaco Achebe - Aushilfspriester, stürzt Grüntal in Verwirrung.

Pfarrer Paul Kreutzer - Pfarrer von Grüntal, muss sich einer Kur unterziehen.

Dazu die Bewohner des Pfarrhauses in Grüntal.




1

»Heiliger Strohsack, wie oft muss ich euch noch erzählen, dass es nicht geht?« Pfarrer Paul Kreutzer musterte seine beiden Gesprächspartner mit einem düsteren Blick. »Ich kann meine Gemeinde keine vier Wochen im Stich lassen, um irgendwo dem süßen Nichtstun zu frönen. Ich hätte keine Sekunde Ruhe und käme vermutlich kränker zurück, als ich fortgefahren bin. Zumal ich mich eh nicht krank, sondern kerngesund fühle.«

»Ach ja?« Heide Maus, seit vielen Jahren Haushälterin des Pfarrers und heimlicher Chef im Pfarrhaus, lächelte böse. »Sie fühlen sich also kerngesund?«

»So ist es.«

»Und wieso meint Doktor Ackermann dann, dass Sie dringend eine Kur nötig haben?«, rief Frau Maus. »Er saugt sich das ja wohl nicht aus den Fingern und wird berechtigte Gründe haben, diese Diagnose zu stellen.«

»Doktor Ackermann ist ein Quacksalber«, brummte Pfarrer Kreutzer verdrossen.

»Ist er nicht«, widersprach Frau Maus. »Doktor Ackermann ist ein sehr guter Arzt und hat schon so manchem Grüntaler das Leben gerettet.«

»Dem kann ich nur beipflichten«, mischte sich Jürgen Hofer, seines Zeichens Kaplan von Grüntal, einem idyllischen Ort irgendwo zwischen dem Franken und Bayernwald, ein. »Doktor Ackermann versteht sein Handwerk.«

»Wie wollen ausgerechnet Sie das beurteilen?«, knurrte Pfarrer Kreutzer. »Haben Sie seine Dienste denn überhaupt schon jemals in Anspruch genommen? Schließlich strotzen Sie doch nur so vor Gesundheit.«

»Aber Sie nicht!«, meinte Heide Maus. »Deshalb werden Sie auch in Kur gehen. Und wenn ich Sie persönlich hinschleppen müsste.«

»Das möchte ich erleben.« Pfarrer Kreutzer konnte sich ein schmales Grinsen nicht verkneifen. »Dazu müsstest du aber schon noch ein paar Butterbrote essen.«

»Ich würde ihr helfen«, kündigte Kaplan Hofer an. »Und gegen unsere geballte Kraft hätten Sie wohl kaum eine Chance. Also fahren Sie lieber freiwillig.«

»Und was wird dann aus meiner Gemeinde?«

»Ich bin schließlich auch noch da«, erwiderte der Kaplan. »Oder glauben Sie, ich würde es allein nicht schaffen?«

»Nein«, stellte Pfarrer Kreutzer unumwunden fest.

»Erlauben Sie mal!«, protestierte Jürgen Hofer.

»Es war nicht böse gemeint«, lenkte der Pfarrer ein. »Aber für einen Geistlichen allein wäre es tatsächlich zu viel Arbeit. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, als Sie noch nicht hier waren...« Er winkte seufzend ab. »Grauenhaft. Ich hatte manchmal größtes Verlangen, alles hinzuschmeißen und einfach davonzurennen. Und unsere Gemeinde ist unterdessen nicht kleiner geworden.«

»Da hat er recht.« Heide Maus nickte gedankenverloren. »Sie haben schließlich jetzt schon allerhand um die Ohren, Jürgen: Religionsunterricht, Jugendarbeit, Krankenbesuche...«

»... Fußballverein, Leichtathletik, Motorrad fahren«, fiel ihr Pfarrer Kreutzer mit einem leicht stichelnden Unterton in der Stimme ins Wort. »Nicht zu vergessen seine wöchentliche Schach oder Billardabende bei unserem evangelischen Amtsbruder in Sonnbrunn.«

»Das musste ja kommen«, beschwerte sich Jürgen Hofer. »Ich kann nun mal nicht nur in der Kirche herumhocken und darauf warten, dass die Leute zu uns kommen. Zumal es eh immer weniger werden. Also versuche ich...« Er unterbrach sich und verzog das Gesicht. »Aber was soll ich mich denn schon wieder rechtfertigen? Wir haben dieses Thema doch schon tausendmal durchgekaut.«

So war es in der Tat. Seit Jürgen Hofer in Grüntal tätig war, waren er und Pfarrer Kreutzer schon öfter über ihre gegensätzliche Auffassung, wie der katholische Glauben am sinnvollsten zu lehren und zu verbreiten war, aneinandergeraten.

Während Paul Kreutzer, der gerade seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert hatte, ein sehr konservativer Priester war und die Messe am liebsten noch in lateinischer Sprache gelesen hätte, gehörte Kaplan Hofer zu den modernen, aufgeschlossenen Geistlichen. Seine Meinung deckte sich nicht grundsätzlich mit der, die von Rom verordnet wurde. Empfängnisverhütung oder der Zulassung Geschiedener zu den Heiligen Sakramenten stand er durchaus positiv gegenüber.

»Die Kirche erteilt einem Massenmörder Absolution«, pflegte er zu sagen. »Ein Geschiedener, der ein zweites Mal heiratet, bleibt dagegen ein Ausgestoßener. Das kann nicht im Sinne eines gerechten Gottes sein.«

Pfarrer Kreutzer unterstrich seine absolut kirchentreue Haltung zusätzlich durch eine Äußerlichkeit, die man heutzutage kaum noch bei einem katholischen Priester sehen kann und wenn, dann nur zu ganz besonderen Anlässen:

Paul Kreutzer trug grundsätzlich eine Soutane, jenen langen, engen Rock, der beim Papst weiß, bei Kardinälen rot, bei Bischöfen violett und bei allen übrigen Geistlichen schwarz ist. Böse Zungen in Grüntal lästerten, dass er dieses Ding wohl auch im Bett nicht ablegen würde. Aber das waren gemeine Unterstellungen. Im Bett trug Pfarrer Kreutzer selbstverständlich ein Nachthemd.

Kaplan Hofer bevorzugte zeitgemäße Kleidung. Er lief meistens in Jeans und T-Shirt, Hemd oder Pullover herum. Wenn er sich auf sein geliebtes Motorrad schwang, trug er schwarzes Lederzeug. Dann konnte man den Einunddreißigjährigen durchaus für einen Rocker und nicht für einen katholischen Kaplan halten. Was wiederum etwas war, woran sich Pfarrer Kreutzer anfangs nur sehr schwer hatte gewöhnen können. Mittlerweile akzeptierte er es, wenn auch schweren Herzens.

»Und was hat Doktor Ackermann bei seiner alljährlichen Routineuntersuchung nun wirklich alles bei Ihnen festgestellt, Hochwürden?«, erkundigte sich Heide Maus, um ihr Gespräch auf das eigentliche Thema zurück zu lenken.

»Nichts von Bedeutung«, behauptete Pfarrer Kreutzer.

»Ich möchte es trotzdem wissen«, blieb Frau Maus hartnäckig.

»Mit dem EKG scheint etwas nicht ganz in Ordnung gewesen zu sein«, berichtete der Pfarrer zögernd. »Doktor Ackermann murmelte etwas von Herzrhythmusstörungen. Und mein Blutdruck war wohl auch zu hoch.«

»Weiter, weiter!«, drängelte Heide Maus, als der Pfarrer eine Pause einlegte, nach seiner Pfeife griff und sie anzündete.

»Sei doch nicht so neugierig«, schimpfte Pfarrer Kreutzer. »Ein paar Geheimnisse darf ich doch wohl noch haben.«

»Mit anderen Worten«, resümierte Heide Maus. »Der ganze Kerl taugt momentan nicht viel und muss dringend runderneuert werden, falls er nicht irgendwann zusammenklappen möchte.«

»So ähnlich«, gab Pfarrer Kreutzer endlich seufzend zu.

»Und da zögern Sie noch, in Kur zu gehen?«, rief Kaplan Hofer kopfschüttelnd. »Das ist unverantwortlich, Herr Pfarrer; sowohl Ihnen selbst wie auch Ihrer Gemeinde gegenüber! Von Frau Maus und mir will ich gar nicht erst reden. Jedenfalls habe ich keine Lust, demnächst ein Requiem für Sie lesen zu müssen.«

»So schlimm wird es ja nun auch wieder nicht sein«, hoffte Pfarrer Kreutzer. »Unkraut vergeht nicht.«

»Und ob es vergeht!«, entgegnete Heide Maus. »Oder haben Sie in meinem Gemüse und Blumengarten schon jemals Unkraut gesehen?«

Das musste Pfarrer Kreutzer verneinen. Ihren Garten hielt Heide wie das Pfarrhaus übrigens auch tipptopp in Ordnung. Und er selbst half ihr dabei, wenn es seine Zeit zuließ; zumindest im Garten und dort hauptsächlich bei den Rosen.

»Wohin will Doktor Ackermann Sie denn schicken?«, wollte Kaplan Hofer wissen.

»Er glaubt, dass Bad Orb der richtige Ort für mich wäre«, antwortete der Pfarrer. »Das liegt wohl irgendwo im Hessischen.«

»Ich kenne Bad Orb«, erklärte Kaplan Hofer, der selbst aus dem Taunus stammte. »Es ist ein hübsches Städtchen am Rande des Spessarts. Als ich noch ein Junge war, haben meine Eltern und ich öfter mal unseren Sonntagsausflug dorthin unternommen. Besonders in Erinnerung ist mir der große, gepflegte Kurpark mit den Salinen.«

»Eine dumme Frage«, wandte sich Heide Maus an den Kaplan. »Was sind Salinen?«

»Bestimmt nichts zu essen«, brummte Pfarrer Kreutzer.

Kaplan Hofer lachte. »Man nennt sie auch Gradierwerke«, belehrte er die Pfarrhaushälterin. »Zwischen hohen Balkengerüsten sind große Reisigwände aufgebaut, an denen die über hochgelegene Rinnen zugeführte Sole, also salzhaltiges Wasser, herabrieselt. Dadurch wird die Luft mit fein zerstäubten Soletröpfchen angereichert und soll besonders bei einer Erkrankung der Atemwege hilfreich sein.«

»Danke für die Aufklärung«, sagte Frau Maus. »Man lernt eben nie aus.«

»Mit den Atemwegen habe ich nichts«, betonte Pfarrer Kreutzer. »Deshalb müsste ich also nicht nach Bad Orb.«

»Aber wegen dem Rest«, versetzte Frau Maus unnachgiebig. »Drücken gilt nicht.«

»Und wegen Ihrer Gemeinde machen Sie sich bloß mal keine Sorgen«, sagte Kaplan Hofer. »Wenn Sie meinen, ich schaffe es nicht allein, fordern wir eben beim bischöflichen Ordinariat eine Vertretung für Sie an.«

»Dann kriegen wir eventuell einen Neger«, vermutete Pfarrer Kreutzer. »Wissen Sie, was dann los ist in Grüntal?«

»Ich ahne es«, erwiderte Jürgen Hofer lächelnd. »Aber das soll Ihre Sorge nicht sein; denn Sie sind ja dann in Kur!«




2

»Meine Kur ist endlich genehmigt«, berichtete Elke Trostmann ihrer Tochter Katrin, als diese am späten Nachmittag von ihrer Arbeit der hiesigen Sparkasse zurückkehrte. »In drei Wochen geht es nach Bad Orb.«

»Na endlich!«, freute sich Katrin, ein bildhübsches Mädchen mit langen, hellblonden Locken, das im vergangenen Monat neunzehn Jahre alt geworden war. »Es wird höchste Zeit, dass du mal aus deinen vier Wänden herauskommst und wieder andere Menschen siehst, Mutsch. Seit der Sache mit Vater traust du dich ja kaum noch aus dem Haus und entwickelst dich langsam zu einem Mauerblümchen. Dabei hättest du das wirklich nicht nötig.«

Die Sache mit ihrem Vater, die Katrin ansprach, lag fast ein halbes Jahr zurück. Da hatte der bekannte Architekt Claus Trostmann während einer Geschäftsreise nach Spanien die rassige Dolores Alvarez kennengelernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt.

Dolores war die Tochter eines stinkreichen Baulöwen, der den Münchener Architekten wegen der Umgestaltung einer Ferienanlage bei Torremolinos nach Madrid hatte kommen lassen. Claus hatte Erfahrung mit ähnlichen Projekten und hatte die ihm früher gestellten Aufgaben jedes mal zur vollsten Zufriedenheit seiner Auftraggeber gelöst.

So war Senor Carlos Alvarez auf ihn aufmerksam geworden. Und Claus war seiner Einladung, ihn zu einer ersten Besprechung zu besuchen, nur zu gern gefolgt; denn einen Auftrag wie diesen gab es schließlich nicht jeden Tag. Nun hatte Claus allerdings schon mehrfach für ausländische Bauträger gearbeitet. dass er sich dabei verliebte, war ihm noch nie passiert: denn an seiner Ehe mit Elke war eigentlich nichts auszusetzen. Natürlich hatte sich die Glut der Leidenschaft früherer Jahre abgekühlt und die Nächte, in denen sie sich liebten, waren längst nicht mehr so zahlreich wie zu Beginn ihrer Ehe. Trotzdem hatte er nie etwas vermisst und sich immer recht glücklich mit seiner Frau gefühlt.

Doch dann hatte er Dolores getroffen, und es war, als hätte ein Blitz bei ihm eingeschlagen. Und umgekehrt schien es genauso gewesen zu sein. Innerhalb weniger Tage war ein Liebespaar aus ihnen geworden; ein Liebespaar, bei dem der Schornstein wieder rauchte, wie man so treffend sagt.

Dabei hätte Dolores fast seine Tochter sein können. Sie war zwanzig Jahre jünger als er, hatte aber auch schon ihre erste verkorkste Ehe hinter sich. Seitdem nannte sie sich wieder Alvarez und lebte auch wieder bei ihrem Vater in dessen Villa in einem vornehmen Madrider Stadtteil. Und Claus Trostmann wohnte nun ebenfalls dort.

Elke, seine Frau, war bewusstlos zusammengebrochen, als sie davon erfahren hatte. Nicht einmal den Mut, ihr persönlich gegenüberzutreten, hatte er gehabt. In einem Brief hatte er ihr mitgeteilt, dass er sich für Dolores Alvarez entschieden hätte. Das hatte Elkes ohnehin labiler Kreislauf nicht verkraftet. Die Folge war jener Zusammenbruch gewesen, von dem sie sich nur langsam wieder erholt hatte.

Man mag Claus Trostmann wegen des unverständlichen Verhaltens seiner Frau gegenüber einen Feigling nennen, doch eines kann man ihm nicht nachsagen:

Schäbig in finanziellen Dingen war er nicht. Ein Scheck mit einem angemessenen Betrag traf jeden Monat pünktlich bei Elke ein. Not litt sie also nicht, und sie konnte sich leisten, was sie sich zuvor auch schon hatte leisten können. Außerdem hatte er ihr zugesichert, bei einer Scheidung auf das fast schuldenfreie Haus und dessen Einrichtung verzichten zu wollen.

Von einer Scheidung wollte Elke aber derzeit nichts wissen. Sie liebte ihren Claus nach wie vor und hoffte inniglich, dass er irgendwann wieder zur Besinnung kommen und zu ihr zurückkehren würde.

Daran wollte Katrin, ihre Tochter, wiederum nicht glauben. »Paps ist in einem kritischen Alter«, pflegte sie zu sagen. »Mit sechsundvierzig ist man zwar noch kein Greis, aber man ist auf dem besten Weg dorthin. Manche Männer, und unser Paps gehört offensichtlich dazu, scheinen das nicht akzeptieren zu wollen. Deshalb schmücken sie sich, um zu beweisen, dass sie so alt nun auch noch nicht sind, gern mit viel jüngeren Frauen. Dadurch werden sie zwar nicht jünger, und ich verstehe auch die Weibsbilder nicht, die sich auf so etwas einlassen, aber diese Männer denken da offensichtlich anders. Ich finde das jedenfalls idiotisch und werde es Paps nie verzeihen, was er dir und natürlich auch mir angetan hat. Wenn’s nach mir geht, soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst. Und du solltest ihn dir ebenfalls abschminken, Mutsch. Wie du aussiehst, findest du auch wieder einen anderen.«

In dieser Beziehung hatte Katrin zweifelsohne recht. Elke Trostmann war mit ihren einundvierzig Jahren immer noch eine sehr attraktive Frau. Sie hatte ein hübsches Gesicht, die ideale Figur schlechthin und wirkte immer adrett und gepflegt. Was den Entschluss ihres Mannes, sich für Dolores zu entscheiden, um so unverständlicher machte. Aber da spielte wohl tatsächlich, wie Katrin vermutete, der Altersunterschied zwischen den beiden

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Texte: (C) ALFRED BEKKER CASSIOPEIAPRESS
Tag der Veröffentlichung: 14.10.2016
ISBN: 978-3-7396-7866-5

Alle Rechte vorbehalten

Nächste Seite
Seite 1 /