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Auff den Sontag deß auff dem Berge lehrenden Messias/ oder den III. nach dem Fest der Weisen. Matth. 8.



O Wol dem hohen Geist/ der auff dem Berg' anhöret
Diß was du selig schätz'st? wol dem der in dem Thal
Dir seine Schmertzen klagt/ vnd seine Seelen Qual
Wenn Außsatz/ wenn sich Pest vnd Angst vnd Sünde mehret.
Bald leb't in ihm durch dich/ was auff den Tod versehret
Ich bin so starck nicht mehr! vnd muß nach meinem Fall
Verschmachten fern von dir in diesem Thränen Sal/
In dem die grimme Sucht den Cörper gantz zustöret.
Doch Jesu/ wenn du wilst ist keine Noth zu groß
Ich werde/ wenn du wilst der scharffen Schmertzen loß/
Ich bin nicht werth/ daß du dich zu mir heim solt finden.
Sprich Heyland/ nur ein Wort/ bald wird was itzt mich nagt/
Was mein Gewissen kränckt/ was meine Seel anklagt
Vnd aller Teuffel Macht vnd stoltzer Trotz verschwinden.

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Tag der Veröffentlichung: 06.06.2011

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