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Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kinder- & Jugendbücher

für coole Jungen & abenteuerlustige Mädchen

Kinder- & Jugendbuch-Reihen

Infos & Leseproben

Spannende und lustige Bücher für Erstleser ab 6-8 Jahren

Kinderbuch-Trilogie für Kinder ab 10-12 Jahren

Jugendbücher für Teenager ab 12-14 Jahren

Bücher von Karim Pieritz

Karim Pieritz lebt mit Frau und Sohn in seiner Geburtsstadt Berlin. Er schrieb schon in jungen Jahren Kurzgeschichten und behielt dieses schöne Hobby bis zum Abschluss seines Studiums der Nachrichtentechnik bei. Im Berufsalltag als IT-Spezialist fehlte ihm die Zeit für seine Leidenschaft, doch als sein kleiner Sohn Geschichten erzählt bekommen wollte, weckte das seine verloren geglaubte Inspiration. Er schrieb seine fantasievollen Ideen auf und 2013 erschienen die ersten Kinderbücher vom "Leuchtturm der Abenteuer". Später wünschte sich sein Sohn von ihm ein cooles Abenteuerbuch. Er machte sich an die Arbeit und veröffentlichte 2017 den ersten Band der Jugendbuch-Reihe »Geheimnisvolle Jagd«.

Kinderbücher

Himmelblau ist ein märchenhafter Planet, auf dem Elfen, Zwerge, Riesen und viele andere magische Wesen leben. Komm mit zum Leuchtturm der Abenteuer und begib dich mit unseren Helden auf mutige Rettungsmissionen. Reise mit Piratenschiffen, Riesen-Schmetterlingen und Raketen zu verzauberten Wäldern, uralten Burgen, unheimlichen Drachenhöhlen bis zum eisigen Nordpol. Erlebe mit, wie unsere Helden ihre Ängste überwinden und ihren Freunden mit viel Fantasie und frechem Humor aus der Patsche helfen.

Es gibt ein Erstlesebuch für Leseanfänger ab 6 Jahren, ein deutsch-englisches Kinderbuch ab 8 Jahren und eine spannende Fantasy-Trilogie ab 10 Jahren. Fragen am Ende helfen, das Gelesene nachzuvollziehen – auch beim Leseförderportal Antolin.

Die Fantasy-Trilogie motiviert Jungen und Mädchen zum Lesen und speziell "Lesemuffel" werden durch die spannenden und lustigen Abenteuer angesprochen.

  • Teil 1 Freunde in Gefahr
  • Teil 2 Kampf um die Magie
  • Teil 3 Entscheidung am Vulkan

Jugendbücher

Die Jugendbuch-Reihe "Geheimnisvolle Jagd" richtet sich an 12-14-Jährige, die ihr Handy nur ungern gegen ein Buch austauschen. Speziell "lesefaule Jungs" werden durch die spannenden Bücher zum Lesen motiviert. Die Abenteuer führen die jugendlichen Helden in extrem gefährliche, aber auch absurd-komische Situationen, sie müssen die Grenzen von Raum und Zeit überwinden, um die Welt zu retten. Der erste Band ist auch bei 11-jährigen Lesern sehr beliebt und wird gerne für Buchvorstellungen in der 6. Klasse verwendet.

  • Die Jagd nach dem geheimnisvollen Rollsiegel
  • Die Jagd nach dem geheimnisvollen Illuminati-Auge

Kurzgeschichten für Erwachsene

In 24 satirischen bis grotesken Kurzgeschichten nimmt Karim Pieritz die Absurditäten unserer Zeit auf die Schippe. Mal lustig, mal böse, veräppelt er schräge Verschwörungstheorien, kitschige Liebesszenen und unlogische Filmhandlungen. Er denkt gesellschaftliche Fehlentwicklungen in die Zukunft weiter, offenbart unbequeme Wahrheiten und verführt zum hemmungslosen Lachen.

Leseproben finden Sie auch online: www.karimpieritz.de

Kinderbuch-Leseproben

Freunde in Gefahr


Die Taschenlampe

In einem Wald am Stadtrand steht ein Baum, der niemals seine Blätter verliert. Er hat selbst im eisigsten Winter noch grüne Triebe. Die Anwohner nennen ihn »magische Eiche« und die Stadt verdankt ihr den Namen »Immergrün«. Es soll hier Feen, Waldgeister und andere Zauberwesen geben und nach einem Ausflug berichten viele Kinder von Begegnungen mit Märchengeschöpfen.

In der Nähe wohnt der zehnjährige Michael. Er findet solche Geschichten spannend, weiß aber nicht, ob man sie glauben kann. Wenn es Märchenwesen geben sollte, sind sie bestimmt schüchtern und man sieht sie nur sehr selten. Michael ist oft zum Spielen im Wald, aber bislang hat er keine Zauberwesen gesehen.

Es ist ein dunkler Wintertag, aber es ist mild und die Straßen frei von Schnee. Gleich fängt die Schule an und Michael und seine Mutter Anna sehen das hell erleuchtete Gebäude schon von Weitem.

»Ich komme mit rein, weil ich was mit deiner Klassenlehrerin besprechen muss«, sagt seine Mutter. »Dann bezahle ich auch den Eintritt für den Dino-Park morgen.«

Michael freut sich auf den Schulausflug, aber etwas bedrückt ihn. »Ich möchte nicht, dass Jan mitkommt!«

»Michael, darüber haben wir doch schon geredet«, antwortet seine Mutter. »Jan ist erst seit ein paar Wochen in deiner Klasse. Es ist immer schwer, wenn man neu ist.«

»Aber er schmeißt jedem seinen blöden Baseball an den Kopf«, schimpft Michael. »Das ist total gemein!« Er ist wütend. Versteht sie ihn denn nicht?

»Ich habe mit seiner Tante gesprochen«, erklärt seine Mutter. »Sie sind umgezogen und Jan ist deswegen traurig.«

»Wieso wohnt er bei seiner Tante?«

»Vor sieben Jahren, als Jan gerade erst drei war, sind seine Eltern verschwunden.«

»Wohin denn?«

»Das weiß niemand und du erzählst es auch nicht weiter.« Seine Mutter sieht ihn ernst an. »Heute holt dich Papa von der Schule ab.«

»Ich kann alleine gehen«, entgegnet Michael trotzig.

»Ja, aber ...« Sie denkt nach. »Momentan ist es besser, wenn du nicht alleine nachhause gehst.«

»Dann gehe ich mit Tim.« Tim ist bereits seit der Kita Michaels bester Freund. Außerdem wohnt er in derselben Straße.

»Du wirst heute nicht alleine nachhause gehen«, befiehlt seine Mutter. »Das werde ich auch mit deiner Lehrerin besprechen.«

Michael geht mit seiner Mutter durch ein großes Eingangsportal in einen Flur, in dem viele Kinder herumflitzen. Seine Mutter sieht die Klassenlehrerin, gibt Michael einen Kuss auf die Stirn und geht zu ihr.

Michael schaut sich um und entdeckt einen Mitschüler. »Hallo Eduardo«, sagt er. »Tim und ich wollen in der großen Pause noch mit Schwertern kämpfen, willst du mitmachen?«

»Gerne«, antwortet der Junge mit den schwarzen Haaren und braunen Augen, »aber ich kann leider nicht. Mein Vater kommt mich nach der ersten Stunde abholen und dann geht es zum Flughafen.«

»Warum?«

»Ich komme morgen nicht mit in den Dino-Park, ich fliege mit meinem Vater für eine Woche nach Amerika.«

»Wow«, antwortet Michael begeistert.

»Mein Vater arbeitet für ein Weltraumprojekt. Er steuert einen Marsroboter und ich kann dabei zusehen.«

»Super«, freut sich Michael. »Ich muss jetzt los und mir einen coolen Ast besorgen.«

Bis zur ersten Stunde ist noch etwas Zeit und Michael flitzt durch den Hinterausgang. Er schlüpft durch ein Loch im Zaun und geht zum nahen Waldrand. Dort gibt es die besten Äste und Stöcke.

 

Michael sucht den Boden neben einer uralten, knorrigen Eiche ab, da bemerkt er ein seltsames, blaues Leuchten, das aus einem großen Astloch kommt. Er schaut hinein und ist erstaunt, dass er durch den Baum hindurchsehen kann. Er sieht einen strahlend blauen Himmel und weiße Wolken. In der Ferne erkennt er einen Leuchtturm, der in den Farben des Regenbogens bemalt ist. Michael steht staunend und mit offenem Mund da, als sein Blick plötzlich verdeckt wird. Eine Hand taucht aus dem Astloch auf, dann eine weitere und zum Schluss ein Kopf. Der Kopf hat spitze Ohren, eine spitze Nase, runde Kulleraugen und schwarze Haare. Die Kulleraugen sehen Michael an und auf einmal sagt das winzige Geschöpf: »Kannst du mir bitte mal helfen?«

Michael ist zu neugierig, um davonzulaufen. So hilft er dem seltsamen Wesen durch das Astloch, wobei es auf wundersame Weise wächst. Zum Schluss steht es neben dem Baum und ist einen Kopf kleiner als Michael. Es trägt ein braunes T-Shirt, eine kurze, karierte Hose und Sandalen, auf dem Rücken hat er einen Rucksack. Es nimmt den Rucksack runter, jetzt bemerkt Michael auch seine Flügel. Staunend schweigt er.

»Ich bin Purzel, ein Elfenjunge von Himmelblau«, sagt das Geschöpf. »Ich suche den Sohn von Karl Engel.«

»Mein Vater heißt so«, sagt Michael. »Das bin ich.«

»Wie heißt du?«

»Michael.«

»Schön, dass ich dich jetzt erwischt habe«, freut sich Purzel. »Ich dachte schon, ich muss lange nach dir suchen. Ich hab was für dich.« Purzel wühlt in seinem Rucksack, nimmt einige Sachen heraus und wühlt weiter. »Da ist sie ja!« Er reicht Michael eine Taschenlampe, dann räumt er sein Zeug ein, legt seine Flügel an und setzt den Rucksack auf.

»Schöne Grüße von meinem Vater an deinen«, sagt er.

Michael nimmt die Taschenlampe und schaut sie staunend an. Sie hat einen regenbogenfarbenen Griff.

»Ich war vorhin schon einmal in deiner Schule«, sagt Purzel, »aber da war noch niemand da. Irgendwie hab ich dabei eine Taschenlampe verloren. Kannst du mich rufen, wenn du sie findest?«

»Klar, aber wie soll ich dich rufen? Hast du ein Handy?«

»Nein, du musst einfach nur in das Astloch rufen«, erklärt Purzel und klettert hinein, wobei er immer kleiner wird. »Bis später«, piepst er noch mit hoher Stimme und verschwindet.

Da bemerkt Michael ein Buch am Boden.

»Warte!«, ruft er dem Elfenjungen hinterher, doch Purzel ist weg. Michael hebt das Buch auf und geht zur Schule.

Die Schule ist vorbei. Michael sitzt auf einer Bank auf dem Pausenhof und beobachtet Jan, der einen Baseball immer wieder an eine Wand knallt. Michael ist genervt, da holt ihn endlich sein Vater ab.

»Hallo Schnuffel«, sagt sein Vater und wuschelt ihm durch die Haare.

»Nicht hier«, schimpft Michael. Er sieht besorgt zu Jan. »Das ist ja peinlich!«

»Oh, richtig«, erinnert sich Karl. »In der Schule soll ich dich ja nicht so nennen.«

»Warum kann ich nicht alleine nachhause gehen?«, fragt Michael. »Tim ist auch alleine gegangen.«

»Ein gefährlicher Einbrecher ist in der Stadt. Er ist in die Forschungseinrichtung bei mir auf Arbeit eingebrochen.«

»Ein Einbrecher?«, ruft Michael aufgeregt.

»Die Polizei sucht überall nach ihm. Mama und ich denken, dass wir dich aktuell lieber zur Schule bringen und auch abholen kommen.«

»Hat er was gestohlen?« Michael schaut ihn mit großen Augen neugierig an.

»Nein«, antwortet Karl, »er hat nicht gefunden, wonach er gesucht hat. Wie war die Schule?«

»Gut.« Michael schnappt sich seinen Ranzen und geht los.

Das Bilderbuch

Michael sitzt im Schlafanzug auf dem Bett in seinem Zimmer und betrachtet neugierig das Bilderbuch. Seine Taschenlampe liegt neben ihm.

»Noch fünf Minuten, dann geht es ins Bett«, hört er seine Mutter von draußen.

»Ja-ha!«, ruft Michael zurück.

Michael schlägt das Buch auf und sofort redet es los. »Hallo, ich bin Billy das Bilderbuch!« Erschrocken fällt es Michael aus den Händen. »Aua«, jammert das Bilderbuch. »Sei bitte vorsichtiger.«

Michael nimmt das Buch und öffnet es erneut. Auf der ersten Seite ist ein Bild von einem Planeten. Das Meer ist blau, das Land gelb, orange und grün und ein Vulkan spuckt rote Lava aus. Das ist ein sehr bunter Planet, findet Michael.

»Das ist Himmelblau«, erklärt Billy. »Dort gibt es Elfen, Zwerge, Piraten, Riesen

Impressum

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Tag der Veröffentlichung: 11.05.2015
ISBN: 978-3-7368-9433-4

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