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Gottesbeziehung

Vom Unsinn spirituellen Technik- und Leistungsdenkens Von:
Gottesbeziehung
Ein Blick in diese Welt im Außen offenbart die Konsequenzen aus vornehmlicher Herrschaft von Dingphilosophie und Sachdenken: sie führen nicht zur glücklichen Menschen und lebensbejahenden Ethiksystemen. Vielmehr fördern sie eine Kultur des Todes und der Dummheit. Die weithin aristotelische Denkweise im Umgang mit Welt und Leben hat aus der Welt einen Logistikzirkus gemacht mit weitgehend uniformierten Individuen, denen Essen, Trinken, Ficken, Urlaub und Auto wichtiger erscheint als ein Überschreiten ihre so gesetzten Horizonte. Dabei sind geistige Beweglichkeiten vornehmlich instrumentalisiert, damit der Denker „der Firmen- oder Institutionsphilosophie“ zu folgen vermag und ein gut geöltes Rädchen im Getriebe bleibt. Ganz zu schweigen von der Selbstfixiertheit, die den wohlfeilen Tänzer im Logistikzirkus dazu verleitet, Bauchnabelschau zu betreiben und den Nachbarn und Nächsten gar nicht recht wahrzunehmen.

1. Kor 15,32:
Lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir.

Und darum muss Dinglichkeitsphilosophie und Verdinglichungsdenken außerdem Graduierungen erfinden und Optimierungsstrategien einführen, weil das Leben vornehmlich als Kampf erscheint, den einige gewinnen und viele verlieren. Sichtbarer Ausdruck davon sind allerlei moderne Weltinterpretamente, die Sozialdarwinismus, Eugenik und Transhumanismus in ihrem Gepäck haben und eine Unzahl von Menschen regelrecht ausbrennen durch eine Lebensart, die sie mit einem Laufrad vergleichen.
Darauf muss auch der Ratgebermarkt reagieren und schüttet die Menschheit zu mit unzähligen Schriften, Seminaren und Schulungen. Seit etlichen Jahren hat man auch das Feld der Spiritualität entdeckt und ihr Potenzial, Menschen noch effektiver in Firmen- und Institutionssysteme einzupassen, damit sie möglichst lange funktionieren. Aber hieraus entspringen dann völlig unsinnige Konzepte, die angeblich notwendig sind zur Optimierung, und ich spreche hier von Konzepten und Techniken zur spirituellen Leistungsverbesserung. Verwunderlich ist das nicht: Dingdenken ist Leistungsdenken, und aus spirituellem Dingdenken emaniert irgendwann die Sehnsucht nach bestimmten spirituellen Techniken, die bestimmte spirituelle Leistungen stimulieren sollen – es ist in Wahrheit nur ein Abklatsch aus dem normalen Leben in Kapitalismus und Utilitarismus. Spiritueller Kapitalismus und Utilitarismus sind in Wirklichkeit nur eine raffiniertere Variante wirtschaftlich-merkantilen Geld- und Nutzdenkens, in der der Mensch nicht genuin Mensch, sondern Ressource und Material ist, natürlich objektiviert, abrechenbar und damit kontrollierbar.
Mit all dem hat das Reich Gottes und seines Sohnes Jesus Christus nichts zu tun. Eine Gottesbeziehung wird nach und nach alle Verwerfungen dingphilodophischer Systeme offenbaren und den wirklichen Grund von Welt und Leben aufdecken. Dann wird der Mensch in der Gottesbeziehung seine Füße in weiten Raum gestellt sehen und den Unsinn verstehen, in welchem er sich bisher gesichert fühlte...

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