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Meat Me

Von:
User: trei
Meat Me

Claudio kennt die schönen Lügen der feinen Gesellschaft, denn er ist selbst eine von ihnen. Er arbeitet für einen Begleitservice, der keine Wünsche offen lässt. Als immer mehr seiner Kundinnen tot aufgefunden werden, offenbart sich das Herz eines Automaten. Seine Existenz ist bedroht. Wer steckt hinter den Morden? Ist es seine Chefin Marla, die mehr für ihn empfindet, als sie zugeben will? Ist es Sarah, deren wahre Herkunft ein dunkles Geheimnis umrankt? Ist es Inspektor Neuss, dessen Ermittlungen von persönlichen Rachegelüsten geprägt sind? Oder jemand außerhalb dieses Personenkreises? Ein guter Rat unter Freunden: Vertraue niemandem in diesem Spiel.


DER STRICHER BEKOMMT ANGST

 

„Warum gehst du nicht zur Polizei?“
„Ich habe Angst.“
„Erzähl mir nicht den Scheiß. Dazu kenne ich dich zu lange.“
„Ich habe eine Sauwut auf den Kerl. Er klinkt sich in mein Leben ein wie ein Parasit. Noch nicht genug, er ist drauf und dran, meine berufliche Existenz zu zerstören.“
„Du hast nie davon gesprochen, wie viel dir dein Beruf bedeutet.“
„Ich musste mich damals entscheiden: Michelle oder die Agentur. Ich habe mich gegen die Liebe meines Lebens entschieden.“
„Bereust du es nie?“
„Manchmal träume ich von ihr.“
Claudio biss sich auf die Lippen. Nie könnte er Justin von den Träumen erzählen, die ihn quälten. Letzte Nacht hatte er einen feuchten Traum gehabt. Doch das einzig Feuchte an diesem Traum war Michelles Blut gewesen, das in Sturzbächen über die Bettlaken lief.
Claudio zündete sich eine Zigarette an. Dann sagte er:
„Die Frau meines Lebens würde mich nie vor die Wahl stellen wie Michelle.“
„Meinst du, der Kerl hat auch Michelle auf dem Gewissen?“
Während er für einen Moment die Augen schloss, konnte er in der Dunkelheit hinter seinen Lidern David grinsen sehen. Von seinem Gesicht erkannte er nur zwei Reihen blendend weißer Zähne, die ihn verspotteten.
„Genau das glaube ich auch. Deshalb will ich die Polizei aus dem Spiel lassen. Das Arschloch hat es zu einer persönlichen Angelegenheit gemacht. Ich werde ihn jagen und erlegen wie einen räudigen Hund.“
„Er ist gefährlich. Denk dran, mit welcher Leichtigkeit er sich Zutritt zu deiner Wohnung verschafft hat.“
„Eben darum. Zu diesem Spielchen gehören immer noch zwei. Und wenn er mitbekommt, dass ich ihm die Polizei auf den Leib gehetzt habe…“
„Du willst das wirklich alleine durchziehen?“
„Ja.“


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