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Amputationsgeil

Von:
User: trei
Amputationsgeil

WILLKOMMEN IM GEWÄCHSHAUS DER SCHMERZEN!

 

Ihr muss schon ein Stück fehlen, um sein Herz zum Pochen zu bringen. Nicht alle Frauen sind mit einem perfekten Körper auf die Welt gekommen. Doch man kann ihnen helfen. Mit sanften Worten und tiefen Schnitten. Manfred ist Gärtner von Beruf, und weiß mit einer Heckenschere umzugehen. Frauen degradiert er auf das Niveau von Pflanzen, und beschneidet ihre jungen Triebe. Bizarre Pflanzenerotik verschmilzt mit Verstümmlung in ihrer schönsten Form zu einer einzigartigen, noch nie dagewesenen Form der Perversion.

 

STUMPFI SEINE LIEBLINGSHURE

 

Manfred verstaute den Rollstuhl im Laderaum seines Transporters und gab sich erst zufrieden, als sie sicher neben ihm saß, und kein Riemen oder Gurt sie drückte.

„Es macht dir auch keine Umstände?“

„Mach dich nicht kleiner als du bist. Ich werde dich ausführen wie eine Königin.“

„Lass mich zahlen. Sonst ist es mir peinlich.“

„Du ergötzt mich schon mit deinem Anblick. Lass deine Geldbörse stecken.“

„Warum machst du das?“

Eine gute Frage. Keiner ihrer Freier spendete ihr so viel Aufmerksamkeit. An aufrichtige Liebe glaubte Stumpfi genauso wenig wie an ehrlich gemeinte Sympathie. Weil alle Welt in ihr nur einen Krüppel sah.

„Lass mich dich einfach verwöhnen, okay? Weil du meine Göttin bist.“

Bei ihrem Lieblingsitaliener stellte niemand Fragen, wenn ein Mann seine amputierte Hure ausführte. Oder wie ein Mensch ohne Arme sein Essen verzehren mochte. Ob er ein Lätzchen brauchte oder sich frei vom Rumpf weg blamieren wollte.

„Ich kann das nicht!“

„Doch, du kannst das.“

Stumpfi weinte. Sie hatte keine Arme, eine Serviette in die Augen zu reiben oder ein Taschentuch. Manfred bestellte ihr Spaghetti. Nicht um sie zu quälen, zumindest nicht bewusst. Er wollte sehen, wie sie sich an dem unmöglichen Hauptgericht abmühte.

„Mach es wie ein Hund.“

„Das ist nicht fair. Der hat vier Beine.“

„Und du nicht eines. Geh mit dem Mund an den Teller ran. Du brauchst nur zu schlürfen. Die Nudeln rutschen von ganz allein in deine Kehle.“

Knallrot wurde sie. Alleine zuhause robbte sie auf Stümpfen durch die Bude. Erfüllte die Wünsche ihrer Kunden wie eine unbeschädigte Frau. In aller Öffentlichkeit aber schämte sie sich ob ihrer Behinderung.

„Muss ich wirklich?“

„Ich wische dir das Kinn mit der Serviette sauber.“

„Wirklich?“

„Ich beschütze dich. Niemand kann dir etwas antun.“

Sie brauchte das. Jemand der ihr versicherte, dass alles normal wäre. Wenn sie ihr Haupt über den Teller neigte und die Nudeln schlürfte. Angrenzende Tische wendeten sich vor Ekel ab, nur Manfred nicht. Der seine sexuelle Befriedigung daraus zog.

„Schmeckt es dir, mein Schatz?“

„Sie starren mich an.“

„Weil sie neidisch sind. Wie es jemand mit einer derart limitierten Physis schaffen kann, sein Essen zu genießen wie jedermann.“

„Du demütigst mich.“


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