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Ode an die Freude

Von:
User: philhumor
Ode an die Freude

Wollte Schiller je vor Freude an die Decke springen? Was hat ihn befähigt zur 'Ode an die Freude'? Wann ist man feuertrunken? Es ist immerhin ein Trinklied. Wie weinselig muss man sein, um bereit zu sein, die ganze Welt zu umarmen, inklusive derjenigen, deren Gehabe einem übel aufstößt? Will man unbedingt mit all denen anstoßen und "Freude!" brüllen? Ist es nicht eigentlich erbärmlich, dass man den Umweg über die Trunkenheit nehmen muss, um die Welt einigermaßen sympathisch und erträglich zu finden? Ein pathetisches Trinklied ist nötig, um sich bis zu diesem Punkt zu steigern; dann noch schön vertont von Beethoven - das geht ins Blut ... Aber es ist ein Rausch, es ist Ekstase.
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Dieses Buch ist Teil der Reihe "Essays"
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