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Marshal Logan und der Menschenjäger (U.S.Marshal Bill Logan, Band 103)

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Marshal Logan und der Menschenjäger (U.S.Marshal Bill Logan, Band 103)

U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht.
Die acht Reiter jagten durch die Main Street von Hartley. Sie stießen schrille Schreie aus und feuerten in die Luft. Die Stadt war voll von dem Lärm, den sie veranstalteten. Die wirbelnden Hufe der Pferde rissen Staubwolken in die klare Abendluft. Das Hufgetrappel vermischte sich mit dem Geschrei und dem Krachen der Schüsse.
Es war Samstag und die Reiter der Bar-H Ranch stürmten wieder einmal die Stadt. Es war jede Woche dasselbe. In Rudeln brachen die Reiter der großen Ranch in die Stadt ein wie Wölfe in einen Schafspferch. Die Kugeln, die sie verschossen, durchschlugen die dünnen Holzwände der Häuser. Die Herzen der Stadtbewohner erbebten. Sie hatten dem Terror durch die wilden Kerle nicht entgegenzusetzen.

Der Reiter war verstaubt und stoppelbärtig. Er trug einen braunen Staubmantel, auf seinem Kopf saß ein flachkroniger, schwarzer Stetson mit breiter Krempe. Nach vorne gekrümmt saß der Mann im Sattel. Müde zog das Pferd die Hufe durch den knöcheltiefen Staub auf der Main Street.
Wüster Lärm trieb aus dem Saloon auf die Straße. Johlen, Grölen, Lachen und Geschrei vermischten sich zu einer verworrenen Geräuschkulisse, die zwischen die Häuser und in die Gassen sickerte und den ansonsten friedlichen Ort in einen summenden Hexenkessel verwandelte. Lasterhaftigkeit und Sünde waren wie jeden Sonnabend zum Leben erwacht.
Aus einigen Fenstern fiel Licht. Irgendwo hinter den Häusern bellte ein Hund. Am Haltebalken vor dem Saloon standen in einer Reihe die Pferde der Bar-H-Reiter. Die Tiere ließen die Köpfe hängen und peitschten mit den Schweifen.
Der Reiter lenkte sein Pferd zum Saloon und saß ab. Licht fiel in sein hohlwangiges Gesicht und ließ die Augen glitzern. Unter dem Stetson hervor fielen sandfarbene Haare auf seine Schultern. Er stellte sein Pferd in die Reihe der anderen Tiere, zog seine Winchester aus dem Scabbard und ging in den Saloon. Knarrend schlugen die Türpendel hinter ihm aus.
Sämtliche Tische waren besetzt. An der Bar drängten sich die Männer. Die Luft war rauchgeschwängert. Betrunkene torkelten zwischen den Tischreihen herum.
Sporenklirrend ging der Fremde zum Tresen. Er fand einen Platz. Wenn er sich bewegte, rieselte Staub von seinen Schultern. Er lehnte das Gewehr gegen den Schanktisch. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich ihm der Keeper zuwandte. »Was darf es denn sein?«

Das Titelbild schuf Steve Mayer


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