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Heiliger Abend im Pfarrhaus vor langer, langer Zeit

Ein Rückblick in bezaubernden Versen Von:
User: critikus
Heiliger Abend im Pfarrhaus vor langer, langer Zeit

Dieses kurze, wunderschöne Gedicht ist ein historischer Rückblick auf Kinderweihnachten Anfang des 20. Jahrhunderts. Es entstand im Kriegswinter 1944. Autorin ist die Philologin Gertrud Grote, eine langjährige Lektorin des Münchner Verlags C.H. Beck, die maßgeblich am Zustandekommen des großen Lyrik-Bandes »Der ewige Brunnen« beteiligt war.


ilsebill:
das ist ein wunderschönes Gedicht, das einem noch einmal die alten Zeiten vor Augen hält, die familiäre Wärme und Geborgenheit.

rosenjule:
Es könnte bei meinem Urgroßvater in der Uckermark gewesen sein. Er war ev. Pfarrer zu dieser Zeit dort. Auch ich habe noch Bilder des alten Pfarrhauses von damals, das von den Russen später verwüstet und verbrannt wurde. Hat mich sehr berührt, dieses Gedicht mit den alten Bildern.

struwel:
Es gelang dir uns zu zeigen, welchen Stellenwert das Weihnachtsfest in früheren Jahren hatte. So war es auch in meiner Kindheit. Geschenke gab es kaum, aber dafür einen wunderschönen Weihnachtsbaum. Und noch etwas Wichtiges: Man sang noch zusammen Weihnachtslieder. Das ist doch heute die Ausnahme. Wenn ich heute meine Schüler frage, wie sie den Heiligen Abend verlebt haben, so ist in der Regel die Antwort: "Wir hatten Bescherung, und dann sind wir in die DISCO gegangen." Auf Nachfrage kommt dann sehr häufig noch: "Weil meine Mutter mit ihrem Freund allein sein wollte." Daran sieht man doch, wie kaputt unsere Gesellschaft heute ist. Mit einer solchen Einstellung ist das Weihnachtsfest zu einigen "freien Tagen" und zu einer Kauforgie verkommen. Das vor Augen fragt man sich, ob es nicht besser wäre, es ganz abzuschaffen, denn wer es nicht richtig feiern will, braucht auch keine freien Tage und kann auch arbeiten


Beiträge und Kommentare
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Gelöschter User

ich kann mich nicht in die Lage versetzen, wie es ist, in Zeiten der Gewalt das Fest des Friedens und der Liebe zu feiern.

Das Gedicht vermittelt mir ungefähr das Gefühl, das mir dazu mangels Erfahrenswerten fehlt. Es verleitet zum Träumen: Einen Tag im Jahr stehen die Uhren des Krieges still, und die Menschen, die sich gegenseitig bekämpfen, werden für diesen Tag Brüder. Selbst Menschen, die nicht christlichen Glaubens sind,... mehr anzeigen

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struwel

uns zu zeigen, welchen Stellenwert dss Weihnachtsfest in früheren Jahren hatte. So war es auch in meiner Kindheit. Geschenke gab es kaum, aber dafür einen wunderschönen Weihnachtsbaum. Und noch etwas Wichtiges: Man sang noch zusammen Weihnachtslieder. Das ist doch heute die Ausnahme. Wenn ich heute meine Schüler frage, wie sie den Heiligen Abend verlebt haben, so ist in der Regel die Antwort: "Wir hatten Bescherung, und dann... mehr anzeigen

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ilsebill

Mein lieber critikus,
das ist ein wunderschönes Gedicht, das einem noch einmal die alten Zeiten vor Augen hält, die familiäre Wärme und Geborgenheit.
LG ilsebill

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rosenjule

bei meinem Urgroßvater in der Uckermark gewesen sein. Er war ev. Pfarrer zu dieser Zeit dort. Auch ich habe noch Bilder des alten Pfarrhauses von damals, das von den Russen später verwüstet und verbrannt wurde.
Hat mich sehr berührt, dieses Gedicht mit den alten Bildern.

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Yety

...die richtige Einstimmung auf den 3.Advent im Jahr 2010. Auch die historischen Fotos zeigen mir, wie ist doch das Leben in 100 Jahren anders geworden! Wie wird es in wiederum 100 Jahren sein? Mögen sie zuallererst friedlich bleiben, aber nicht nur hier bei uns........
Danke, Claus, für diesen besinnlichen Tagesausklang.

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hammerin

Ja, damals wurde Weihnachten noch anders gefeiert. Es gab nicht so einen Konsumrausch. Das Gedicht erinnert mich an meine Kindheit. Weihnachten war immer etwas ganz Besonderes.
Liebe Grüße Dora

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pinball

und ein leiser Schauer strich über meine Haut, als ich dieses Gedicht, vor allem die letzten Absätze gelesen habe.
Können solche Gefühle und Gedanken heute noch möglich sein? Schön wäre es, denn dann könnte wirklich Weihnachten sein!

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Gelöschter User

die ich als Kind erleben durfte, waren schön, heimelig, geprägt von viel Wärme, alles stimmte um mich herum. Lange, lange Jahre. Dann verlor sich das Gefühl ...Weihnachten so, fand ich nicht mehr!
Aber solche Zeilen erwecken in mir wunderbare Erinnerungen! Danke für!
moonlook

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