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Olga geht es gut

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Olga geht es gut

Großtante Olga verschlug es noch während des 2. Weltkrieges nach Halberstadt. Als Rentnerin besuchte sie uns regelmäßig, mindestens einmal im Jahr. Die DDR war ihre Heimat geworden, wie auch die ihrer Töchter und Söhne. Dieser Teil unserer Familie hatte es nicht geschafft, wie meine Großmutter Margarethe, Olgas Schwester, immer betonte.


Beiträge und Kommentare
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Gelöschter User

in einer Familie ist prekär. Traurig ist, dass Blut eben doch nicht immer dicker als Wasser ist. Trotzdem: Kann es nicht sein, dass falsche Schlüsse gezogen wurden? In dubio pro reo ...

lg Sina

1 Kommentar
Dieser Kommentar wurde gelöscht.
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ilsebill

Ja, dieses Geheimnis kann man nur erahnen, weil Olga nie darüber gesprochen hat, warum es ihr gut ging und sie wird einen guten Grund gehabt haben. Ebenso wie so manche Nazis nach Kriegsende einen guten Grund hatten zu verschweigen, warum sie so eine steile Karriere gemacht hatten. Das ist die dunkle Seite der Geschichte der beiden Unrechtsstaaten. Hoffentlich kommen sie nie wieder.
LG Renate

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sissi kallinger

um Olga, der es gut ging im Osten.
Warum auch immer, das wird ein Geheimnis bleiben, vielleicht auch gut so.

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Gelöschter User

Das ist traurig... in deiner Familie scheint OLga nicht besonders geschätzt worden zu sein, ich meine viel Neid und Missgunst heraus zu lesen. Wenn sie alles nur für sie hätte bunkern wollen, hätte sie den Kindern doch gar nicht erst was mitgebracht oder sich ewig damit gerühmt, dass sie es kann. Ich hab die Zeit nihct mehr bewusst erlebt, aber oft hab ich gehört dass es zwar mies, aber sooo schlecht nun auch wieder nicht... mehr anzeigen

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Enya K.

gab es sicher öfter in diesem "Unrechtsstaat". Ich denke, manche Geheimnisse können solche bleiben. Wem würde es dienen, alles bis ins Kleinste aufzudecken?
Für Olga scheint es mir beinahe gut, dass sie den Mauerfall nicht mehr erlebt hat. Wer weiß, was dann auf sie zugekommen wäre.
Aber eigentlich sind es ja nur Vermutungen, an denen sicher ein Körnchen Wahrheit ist.
Ihre Schwester...da ist sicher neben der Empörung auch ein... mehr anzeigen

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anarosa

Deine Tante hatte nicht unbedingt etwas mit der Stasi zu tun. Vielleicht waren es wirklich nur gute Beziehungen. Solche gab es auch in Russland zu Genüge. Deswegen blieb ja den normalem Sterblichen kaum was übrig.
Liebe Grüße
Rosa

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Gelöschter User

... richtigen Stadt, hatten den richten Beruf und kannte die richtigen Leute.

Glaube mir eins, nicht jeder der besondere Sachen bekam, war ein Spitzel der Stasi. Oft war es einfach nur der Grund, dass man einfach an der Quelle saß. Wenn man in der Kaufhalle arbeitete oder im großen Auslieferungslager oder aber im Hafen oder vielleicht sogar im Intershop, kam man an viele Sachen ran.

Es ist so wie heute auch in der BRD, man... mehr anzeigen

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corine.1

Geheimnis! Und davon sind bestimmt noch mehr unter Akten verborgen. Aber, die Zeit geht auch darüber hinweg. Und das ist gut so. Im Falle dieses Gehemnisses denke ich, man muss wirklich nicht alles ausgraben. Manches soll bleiben, wo es liegt, wenn niemand spezielles zu Schaden gekommen ist! Mir gefällt die Geschichte gerade wegen ihrer Aktualität!

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hammerin

Ja, das stimmt einen schon nachdenklich, warum es Olga in der DDR besser ging als vielen anderen. Schade, dass dieses Geheimnis nicht mehr gelüftet werden kann.
Liebe Grüße Dora

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marinamillioti

Bitter, aber wahr - wenn es in einem solchen Staat jemandem gut ging, dann gab es dafür recht oft einen wenig sympathischen Grund.

Gerne gelesen!

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