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Dies Bildnis ist bezaubernd schön

als ich die Arie aus Mozarts Zauberflöte zum ersten Mal hörte Von:
User: KlaRaMar
Dies Bildnis ist bezaubernd schön

Im Mittelpunkt dieser Kurzgeschichte steht die Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“. Diese hat der Autor erstmals im Sommer 1953 bei einer Veranstaltung der Jungen Gemeinde in Schneeberg im Erzgebirge gehört. Schneeberg lag damals im Sperrgebiet des von den Sowjets betriebenen Uran-Bergbaus in der DDR. Dort hielt sich der Autor unerlaubterweise auf. In einer abenteuerlichen Flucht musste er das Sperrgebiet wieder verlassen.


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Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
gamefreak

Ein sehr interessanter Beitrag aus einer Zeit, die ich nur von meinen Großeltern kenne.

1 Kommentar
KlaRaMar

Genau das ist der Grund, weshalb ich meine "kleinen" Erlebnisse aus der Zeit der sowjetischen Besatzungszeit und der ehemaligen DDR schildere.

Wichtiger Beitrag
Margo Wolf

Für mich, die ich ja sicher in weiter Entfernung aufgewachsen bin, ist so eine Erzählung immer sehr beklemmend und du hast es noch so lebendig beschrieben, dass ich mit dir und angehaltenem Atem im Versteck ausgeharrt habe
lg Margo

2 Kommentare
KlaRaMar

Auch solche kleinen Begebenheiten sollten nicht verloren gehen. Deshalb schreibe ich darüber.
LG Klaus-Rainer

Margo Wolf

das ist sehr wichtig, denn die nächste Generation kann sich schon gar nicht mehr vorstellen, wie es vor 1989war.
Ich bin noch in Wien mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass 60km östlich von uns die Welt zu Ende war

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schnief

Ein wundervolle Umsetzung, die mir ausserordentlich gefiel!
LG Manuela

1 Kommentar
KlaRaMar

Danke für Dein Lob.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
Angela

Oh ja, das ist auch eine meiner Lieblingsarien!
Das Drumherum ist natürlich sehr interessant. Für uns, die wir weit weg davon lebten, war das Sperrgebiet immer eine unheimliche Zone...

1 Kommentar
KlaRaMar

Mozart im Sperrgebiet der Wismut. Das ist wirklich sonderbar. Aber so war es damals.

LG Klaus-Rainer

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Sina Katzlach

Mutet fast surreal an. Gänsehaut des Entsetzens bei der Vorstellung, was geschehen hätte können, wenn Ihr erwischt worden wärt.

1 Kommentar
KlaRaMar

Du hast Recht. Mozart im Sperrgebiet - das ist schon so was wie surreal.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
Rebekka Weber

Boahhh, was waren das für Verhältnisse damals! Sehr plastisch beschrieben.
Lieber Klaus-Rainer, beim Lesen hab ich die Luft angehalten, weil ich dachte, dass ihr jeden Moment geschnappt würdet.
Bin ja eher Rock-und Popfan, aber die Zauberflöte habe ich auch schon einmal in der Oper gesehen.
Wenn ich Klassik mag, dann Mozart.
Hab mir auch gleich die Arie wieder angehört, über die du geschrieben hast.
Dein Beitrag hat mir sehr gut... mehr anzeigen

1 Kommentar
KlaRaMar

Danke für Deine anerkennenden Worte. Ja, es war damals eine aufregende Zeit für die jungen Christen in der atheistischen DDR.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
katerlisator

Das war wieder einmal sehr interessant! Toll geschrieben.

1 Kommentar
KlaRaMar

Danke für Deine Anerkennung. Und zugleich danke für Deine Mühen.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
Esra Kurt

Du scheinst eine gewisse Affinität zu Mozart zu haben. Das habe ich auch. Aber dass sich diese Arie aus der Oper „Die Zauberflöte“ sich so sehr in deinem Gedächtnis einprägt und das im politischen Zusammenhang, das fand ich erstaunlich.
Beim Werk „Die Zauberflöte“ werde ich oft melancholisch, weil sie bekanntlich Mozarts letzte Oper vor seinem Tod war.

1 Kommentar
KlaRaMar

Wichtig war uns damals, dass wir nicht einem westlichen Geheimdienst folgten, sondern unseren Weg zu den sinnvollen Dingen einer Gesellschaft suchten. Und da gehörte klassische Musik und damit auch Mozart dazu.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
hammerin

Ich, die in der BRD aufgewachsen ist, lese begierig alles , was ich aus der ehemaligen DDR erfahren kann., genauso wie ich alles aus der Nazizeit verschlinge.
Von meinen Freunden in den neuen Bundesländern hat bis auf einen noch niemand so offen über die ehemalige DDR gesprochen, wie Du in Deinem Beitrag.
Liebe grüße Dora

1 Kommentar
KlaRaMar

Da ich bereits 1958 als Neunzehnjähriger fliehen musste, sind meine persönlichen Erfahrungen auch nur auf die Zeit bis 1958 begrenzt. Aber diese haben meine politischen Einstellungen sehr geprägt.
LG Klaus-Rainer

Wichtiger Beitrag
Geli

Eine Geschichte, die in die Tiefe geht. Du zeigst uns die damaligen Zeiten ungeschminkt wie sie waren und es war eine schlimme Zeit.

Ich habe es mit großem Interesse gelesen, es aufgesaugt. Sehr interessant fand ich, dass du in deinem Versteckt an die Arie gedacht hast. Ich kann mir das gut vorstellen

Ich liebe auch die klassische Musik und kenne natürlich die Zauberflöte von Mozart.

Lieben Dank für diesen Bericht

Gruß Geli

1 Kommentar
KlaRaMar

Ja, wir haben damals als Jugendliche in der DDR in der Jungen Gemeinde nicht an amerikanische Geheimdienste gedacht, sondern vor allem an die Fülle der Kunst. Doch das haben die Verantwortlichen in der DDR in ihrer politischen Verblendung nicht erkannt.
LG Klaus-Rainer

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