Das Wunder einer Herbstnacht

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Das Wunder einer Herbstnacht

„Du, Ferdinand, sie fährt mit“, ruft sie triumphierend aus. „Die Mutter vom Alexander. Sie hat angeboten, dich am Lenkrad hie und da abzulösen. Ob dir das recht ist?“

„Na, und ob mir das recht ist“, erwidere ich und fühle mich durch diese Mitteilung sogar außerordentlich erleichtert. Es ist ja doch eine ganz schön weite Strecke bis Nizza.

 

Und damit beginnt eine nächtliche Autofahrt voller Wunder. Sie bringt den beiden Reisenden völlig unverhofftes Liebesglück und heiße Freudentränen. Oder ist eine Auferstehung von den Toten etwa kein unerhörtes Wunder? Und trotzdem enthält das unverhoffte Liebesglück einen großen Wermutstropfen.

 

Auszug aus der Novelle „Die ewige Liebe des Ferdinand Hahn“ und damit aus dem Roman "Wenn dich jemand auf die rechte Wange küsst". Zugleich Kurzfassung der Kurzgeschichte „Der Lohn der guten Tat“.


Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
reggi67

Heftige Story, sehr gut erzählt, lieber Karl. Ein echtes Wunder hast du uns da kredenzt. Atmosphärisch dicht und flüssig geschrieben.

1 Kommentar
Karl Plepelits

Vielen herzlichen Dank für diesen wundervollen Kommentar und das nicht minder wundervolle Herzerl!
LG Karl

Wichtiger Beitrag
Teilzeitmutti

Das Wunder einer Herbstnacht... Diesen Titel hat die Geschichte wirklich verdient. Sehr gefühlvoll. Auch das Lokalkolorit in Wort und Text finde einfach einzigartig...

1 Kommentar
Karl Plepelits

Herzlichen Dank für Deinen wundervollen Kommentar und Dein nicht minder wundervolles Herzerl!
LG Karl

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