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Musik, am Beispiel Jazz

Von:
Musik, am Beispiel Jazz

Einige persönliche Gedanken über Musik und das Business dahinter am Beispiel des Jazz.

Ein Beitrag zum 6. Essay-Wettbewerb zum Thema ‚Musik‘



Dieses Buch ist Teil der Reihe "Essays"
Stichwörter: 
Essay, Musik, Jazz, Musikbusiness
Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
philhumor

Definition des Jazz; ihn dingfest machen; wie kommt es, dass er schwerer zu fassen scheint, als andere Stilrichtungen? Jeder vereinnahmt ihn für sich - es lassen sich gute Einnahmen damit erzielen. Er kann auch das genaue Gegenteil von sich sein. Er hat andere Musikrichtungen beeinflusst, ihnen gutgetan, ihnen neue Möglichkeiten eröffnet. Man haftete so an den Noten, am Vorgegeben; die Musiker als Ausführungs- und... mehr anzeigen

1 Kommentar
Jimi Wunderlich

Ich glaube, DEN Jazz gibt es garnicht. Jazz ist zuerst die Musik der Afro-Amerikaner, so wie die indische Musik die Musik der Inder ist usw. Und etwa die indische Musik als solche können wir ja auch nicht ohne Weiteres definieren. Das Problem mit dem Jazz ist am Ende, dass er... mehr anzeigen

Wichtiger Beitrag
garlin

Jazzpolizei –das ist gut. Das ist so etwas, wie die 'Experten', die jedes Mal, wenn etwas passiert, aus dem Hut gezaubert werden. Nah-Fern-Ost-Experten, Bundestagsexperten, Waffenexperten, Energieexperten, Terrorexperten … kann man Expert eigentlich studieren?
Sehr interessanter Text.
Jazz habe ich so nie gesehen, als Teil des Kolonialismus, der noch immer als Kapitalismus-Ding nachwirkt. Ich habe Jazz immer nur als seichten... mehr anzeigen

2 Kommentare
Jimi Wunderlich

Danke, Bert! Jazz ist jedoch auch mein Beruf, bin Jazz-Agent. Aber Du hast natürlich recht: Die Klassik-/Opern-Fraktion ist in Bezug auf die Hörgewohnheiten ähnlich gepolt...
Polyrhythmik bedeutet nicht, dass jeder nach seinem eigenen Rhythmus spielt - u.a. gibt es da Beispiele... mehr anzeigen

garlin

Verstehe, da merkt man den Profi. Danke, wieder was gelernt!
Dir auch einen schönen Abend!

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Petra Peuleke

Ich habe überhaupt keine Ahnung von Jazz- dabei bin ich natürlich Profi;-) War auch schon im Straßencafé in New Orleans und habe den Klängen gelauscht. Ein Bekannter durfte von einem Musiker sogar mal die Trompete (?) spielen.. wie du siehst, ich bin eine Fachfrau.. lach.. vermutlich wäre ich der beste Anwärter als Polizistin.. habe nämlich vergessen, wie ich die Musik fand:-) Ist lange her und war ein schöner Abend.... mehr anzeigen

1 Kommentar
Jimi Wunderlich

Das ist halt wie mit jeder Art von Musik, sehr individuell. Es wäre doch fatal, wenn wir alle die selbe Musik lieben würden - und im Radio und den Klubs immer das Gleiche rauf und runter gespielt werden würde. Dafür warst Du schon mal in New Orleans, habe ich noch nicht... mehr anzeigen

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Martina Hoblitz

Ein sehr ausführlicher und für mich lehrreicher Text zum Thema. Danke für die vielen interessanten Informationen.

L.G. Tina

Wichtiger Beitrag
iactum

Wenn Jazz keine afro-amerikanische Sklavenmusik mehr ist, warum ihre weissen Mittelschichtadaptionen dann noch weiterverfolgen? Oder siehst du Chancen, ihren proletarischen Kern zu retten?

LG
Fritz.

2 Kommentare
Jimi Wunderlich

Du hast nicht zu Ende gelesen! Oder ich bin zu undeutlich?
Erstens ist Jazz keine Sklavenmusik!!! Nie gewesen!!! Entstanden erst 30, 40 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei (eher nach der Jahrhundertwende, Ragtime ist noch kein wirklicher Jazz, erst das was daraus folgte),... mehr anzeigen

iactum

Das eben ist der Grund, warum ich den Blues immer dem Mittelstands- Jazz, ob nun schwarz oder weiss, vorziehen würde. Die musikalischen Raubzuege zwischen den Bildungsbuergern verschiedener Kulturen, ist das wirklich so interessant? Eine genuin proletarische (und nicht zu... mehr anzeigen

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