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Wenn eine Sumsebrumse fliegen lernt

Bärengeschichte Teil 2. Von:
User: borgi53
Wenn eine Sumsebrumse fliegen lernt
Wenn eine Sumsebrumse fliegen lernt!
Der kleine Teddy mit der roten Schleife hatte den ganzen Winter lang auf einem Regal in Lauras Kinderzimmer gesessen und vor sich hin gedöst. Als er durch das Fenster in den Garten sah begriff er das nun Frühling war. Es wurde höchste Zeit sein Fell abzuklopfen das schon ganz staubig geworden war, seine rote Schleife neu zu binden, und wieder das Laufen zu lernen. Wenn man den ganzen Winter immer nur herum sitzt wird man ganz steif.

Der kleine Teddy lief ein paar Runden durch das Kinderzimmer und wagte sich dann die Treppe hinab. Das Haus war verlassen, Laura war im Kindergarten und ihre Eltern zur Arbeit. Er konnte also unbemerkt das Haus verlassen und auf Abenteuertour gehen.

Die Türe zum Garten hatte einen großen Riegel, der nicht so leicht zu öffnen war. Der kleine Teddy schob einen Stuhl vor die Türe, kletterte dort hoch, und entriegelte die Türe. Dann kletterte er rückwärts wieder vom Stuhl hinunter, und schob den Stuhl wieder an seinen Platz.

Auf der Terrasse traf er gleich auf einige Ameisen die gleich das Weite suchten als sie die plüschigen großen Füße des Teddys sahen. Zwei Ameisen schafften die Flucht nicht mehr rechtzeitig und zogen es vor auf dem warmen Fell Platz zu nehmen. Der kleine Teddy bemerkte sie nicht und so führte er die zwei Ameisen durch den Garten ohne zu wissen das er zum Taxibär geworden war.

Ein Rotkehlchen flog frech auf den kleinen Teddy zu und setzte sich zwischen den Ohren auf den Kopf und sang ein Lied. Der kleine Teddy fand das lustig und freundete sich mit dem kleinen Piepmatz an. Wer so schön singt kann kein Feind sein, dachte sich der Teddy. Nun entfernten sich die beiden Ameisen wieder unbemerkt aus dem Fell des kleinen Teddys und zogen ihren Weg.


Der kleine Teddy sah in die Luft und wunderte sich das so viele Mücken unterwegs waren. In Scharen tanzten sie durch den Garten. Bitte nicht stechen sagte der kleine Teddy denn Mückenstiche können furchtbar jucken. Die Mücken versprachen nicht zu stechen und lieber auf die Menschen zu warten.

Fast wäre der kleine Teddy auf die Nase gefallen, dass kommt davon wenn man immer nur in die Luft schaut, und nicht auf den Boden. Ein Maulwurf hatte seinen Hügel verlassen und sah den Teddy neugierig an. Du bist aber ein komisches Monster, sagte der Maulwurf. So einen wie dich habe ich hier noch nie gesehen. Und der kleine Teddy antwortete etwas beleidigt das er bestimmt kein Monster sei, sondern ein ganz lieber Teddy, der nur mal den Frühling riechen wollte. Da gab der Maulwurf dem Teddy die Hand und entschuldigte sich für seine dumme Bemerkung.


Der kleine Teddy steckte seine Nase in einen toll riechenden Busch. Herrlich wie der Frühling riecht dachte er sich. Und er steckte seine braune Plüschnase noch etwas tiefer in den Busch. Da summt doch etwas, was summt denn da? AU!
Nun war er etwas zu neugierig geworden und wurde dafür auch bestraft. Ein Biene hatte ihn gestochen. Der kleine Teddy rannte durch den Garten und hielt sich mit seiner Pfote die Aua Nase fest. Das kommt davon rief der Maulwurf, und das Rotkehlchen hatte inzwischen das Fell des Teddy verlassen um sich die Sache aus einer Entfernung anzusehen.

Da kannst du mal sehen was geschieht wenn man mir zu nahe kommt, summte die Biene böse. Die kleinen Bienchen hatten fürchterliche Angst und ich als Mutter musste sie doch beschützen. Ich bin doch nur ein kleiner netter Teddy, der nur den Frühling riechen wollte, sagte der Bär.
Woher soll ich das denn wissen, fragte die Biene und summte aufgeregt hin und her.
Auch wieder wahr, sagte der Teddy, der sich jetzt etwas beruhigt hatte.
Nun summten die kleinen Bienchen auch durch den Garten, immer in der Nähe der Mutter Biene.
Nur eines wollte nicht fliegen lernen, und das machte der Mutter Biene große Sorgen. Der kleine Teddy dachte sich einen Plan aus. Mit seiner großen Pfote hob er das kleine Bienchen auf seinen Kopf und lief damit durch den Garten. Mutter Biene und die Geschwister des kleinen Sorgenkindes waren immer in der Nähe.

Der kleine Teddy stellte sich nun unter einen blühenden Strauch und schob das Bienchen ganz dicht an die Blüten, dann ging er wieder einen Schritt zurück. Und das wiederholte er einige Male bis das das Bienchen die kleinen Flügel bewegte und durch den Garten summte. Die kleine Sumsebrumse wurde sogar übermütig und setzte sich auf die Nase vom kleinen Teddy. Summ Summ Summ, Bienchen flieg herum, sang der kleine Teddy ganz glücklich und auch stolz das er das geschafft hatte.

Sie hatten alle viel Spaß an diesem schönen sonnigen Frühlingstag. Der Maulwurf, die Ameisen, das Rotkehlchen die Bienenfamilie und der kleine Teddy saßen im Gras und freuten sich das sie sich kennen gelernt hatten. Der Winter war dunkel, nass und kalt, wollen wir ihn vergessen, sagte der kleine Teddy.

Dann wurde es Zeit sich zu verabschieden, nur für diesen Tag. Morgen würde er wieder in den Garten gehen und mit seinen Freunden den Frühling genießen.

An der Gartentüre sah er sich noch einmal um, hob die plüschige braune Pfote und verschwand wieder hinter der Türe. Er schob den Riegel wieder vor, ging die Treppenstufen hoch und setzte sich aufs Bett. Dann fielen ihm die brauen Teddybären Augen zu und er fiel in einen tiefen Schlaf. Mit seiner brauen Pfote ging er sich noch einmal durchs Gesicht, als wolle er die Beule auf seiner Nase noch einmal berühren, und dann träumte er einen schönen Frühlingstraum.

Träum schön, kleiner Teddy


Cover: Rike


Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
gittarina

niedliches Abenteuer des kleinen Teddybären - ja, so macht man seine Erfahrungen - da wird mit Sicherheit jedes Kind aufhorchen.
Ganz süß - Gitta

Wichtiger Beitrag
Gelöschter User

Hallöchen,
ich bin gerade eben auf deine Geschichte gestoßen und am staunen. Sie ist wirklich wahnsinnig süß, niedlich, wie auch immer... geschrieben. Ein kleines Wunderwerk eben. Meinen Glückwunsch, ich wette jedem Kind gefällt die. Es sind nur ein paar kleine Schreibfehlerchen ab und an drinnen, aber die stören nicht wirklich.
Liebe Grüße,
Rose*

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