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Sternenkinder

Bruno und Stubs die Seelentröster Von:
User: borgi53
Sternenkinder
Als Bruno, der kleine Teddybär mit der roten Schleife, an diesem Morgen aufwacht, hat er schlechte Laune. Er stolpert über seine eigenen Beine und schimpft vor sich hin. Warum Bruno schlechte Laune hat weiß er nicht, aber er beschließt den Tag brummend zu verbringen.

Nach einer gewissen Zeit will Bruno seine schlechte Laune aber mit jemanden teilen, und deshalb macht er sich auf den Weg einen Schlechtelaunepartner zu finden. Er läuft durch die Straßen, eine Allee entlang, und trifft in einem schönen Park einen anderen kleinen Teddy.

Dieser Teddy sitzt auf einer Parkbank und zappelte munter mit seinen Beinen. Hallo, sagte Bruno, hast du auch so schlechte Laune wie ich? Warum sollte ich schlechte Laune haben, antwortete der kleine Bär. Es ist doch herrliches Wetter, die Vögel zwitschern, und ich bin gesund. Bruno überlegte, eigentlich hatte der kleine Bär ja vollkommen Recht. Wie ist dein Name, fragte Bruno weiter. Ich heiße Stubs, und wie heißt du. Mein Name ist Bruno, und ich bin heute nicht gut drauf. Oh, dass tut mir sehr leid, antwortete der kleine Stubs. Komm, wir laufen gemeinsam eine Runde durch den Park.

Hast du einen Grund für deine schlechte Laune, fragte der kleine Stubs. Nein, nicht wirklich, aber ich fühle mich manchmal so nutzlos. Ach so, dir ist langweilig, dagegen kann man doch was machen, so Stubs.

Und Stubs redete und redete, und steckte Bruno mit seiner guten Laune an. Bruno, siehst du das große Haus dort, fragte Stubs ihn. Ja, was ist damit, wollte Bruno wissen. Das ist ein Haus für kranke Kinder, Kinder die sehr mutig sind, und trotzdem fröhlich. Ich leiste ihnen oft Gesellschaft, und ich würde dich gerne den Kindern vorstellen, natürlich nur wenn du Lust dazu hast.

Bruno war etwas beschämt, Kinder die krank sind und trotzdem mutig und fröhlich sind, davon hatte Bruno noch nie etwas gehört. Wie dumm er nur war ohne einen Grund schlechte Laune zu haben.

Bruno und Stubs öffneten die große Eingangstüre, liefen durch den Flur, und betraten das erste Zimmer. Die kleine Lea lag in ihrem Bettchen, der Apparat hinter ihr zeigte Linien die mal rauf und runter gingen, und Schläuche führten in ihren kleinen Körper. Lea hat Krebs, sagte Stubs ganz leise. Stups und Bruno krabbelten ganz leise und vorsichtig auf Leas Bettzeug. Was machen wir hier, fragte Bruno. Wir machen jetzt nichts, antwortete der kleine Stubs, wir sind einfach nur da, dass hilft schon. Dann schliefen sie tief und fest ein.

Sie wachten wieder auf als sie das Weinen des kleinen Jens hörten. Jens hatte große Schmerzen und wollte sich nicht behandeln lassen. Bruno und Stubs wollten Jens trösten, aber Jens war zornig und schmiss den Bruno in hohem Bogen vor die Wand. Au, Bruno sah Sterne und hatte eine dicke Beule am Kopf. Sei nicht böse auf Jens, sagte der kleine Stubs, ich habe das auch schon erlebt, wenn es den Kindern hilft dann soll es so sein. Was ist schon einen kleine Beule gegen die Krankheit die die Kinder aushalten müssen.


Erst jetzt bemerkte Bruno wie schön bunt es hier war. Regenbogen in allen Zimmern, viele bunte Blumen an den Wänden, und tolles Spielzeug für die Kinder. Die kleine Bea fuhr mit einem Fahrrad über den Flur, als sie Burno und Stubs entdeckte, steckte sie die zwei in den Fahrradkorb und lächelte. Bea hatte wunderbare dunkle Locken. Stubs erinnerte sich noch genau an die Zeit wo Bea keine Haare hatte, und sie sehr viel weinte. Aber Bea ist ein tapferes kleines Mädchen und hat gekämpft, jetzt ist sie wieder glücklich, und fast gesund.

Der kleine Stubs besaß in diesem Haus ein kleines Zimmer, da konnte er sich ausruhen und in seinem eigenen Bettchen schlafen. Bruno und Stubs waren jetzt richtige Freunde geworden, und liefen Hand in Hand über den Flur. Natürlich teilte Stubs sein Bettchen jetzt mit Bruno. Sie lagen in dem kuscheligen Bett, und konnten die Sterne am Himmel sehen.

Du, Bruno, sagte Stubs, siehst du die hellen Sterne dort am Himmel. Es sind die Sternenkinder. Sternenkinder? Bruno wusste nicht was Stubs damit meinte. Es gibt hier Kinder die schaffen es nicht mehr gesund zu werden, sie sterben. Sie gehen dann über den Regenbogen und sind dann im Himmel, und dort leuchten sie ganz hell für die Kinder die hier in ihren Bettchen liegen.

Bruno erschrak, setzte sich aufrecht, und weinte. Der kleine Stubs tröstete ihn, nahm ihn in den Arm, und erinnerte Bruno daran, dass es keinen Grund gäbe schlechte Laune zu haben und Unzufrieden zu sein. Wieder war Bruno sehr beschämt, und versprach von nun an den kleinen Stubs bei seiner Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.

Dann schliefen sie zufrieden und auch ein wenig glücklich ein, sie mussten ja ausgeschlafen sein wenn am nächsten Morgen ihre Arbeit auf der Station beginnt.

Gute Nacht kleiner Bruno,gute Nacht kleiner Stubs.
Alles wird gut!


Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
klausblochwitz

Durch schlechte Laune verliert jeder wichtige Stunden seines Lebens!

Ich habe immer gute Laune.

LG KLaus

Wichtiger Beitrag
gittarina

ja, wenn einen schon mal die schlechte Laune überfällt und man sich so umguckt - dann kann man wirklich meist feststellen, dass man eigentlich gar keinen Grund hat - schlechte Laune zu haben...
Eine wunderschöne zarte Geschichte, die nicht nur Bruno die Augen öffnet...
Gitta

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