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Der kleine Theo

Von:
User: borgi53
Der kleine Theo
Der kleine Theo

Theo ist ein kleiner Junge mit einer großen Fantasie. Mit seinen fünf Jahren träumt er davon, einmal auf den Mond zu fliegen, oder in einem Rennwagen große Siege zu feiern, so wie Sebastian Vettel. Er möchte auch einmal ein großer Tennisspieler werden, oder so saugute Geschichten erzählen können wie sein Opa.

Wenn Theo von seinen Träumen erzählt, nimmt ihm nur sein Opa ernst. Opa ist Theos bester Freund. Oft sitzen sie in der alten Scheune, basteln einen Drachen, oder auch andere Dinge, und Opa erzählt ihm dann Geschichten aus seiner Kindheit. Theo liebt diese Geschichten, und manchmal kann er es nicht richtig glauben, was der Opa da erzählt.

Opa wohnte als Kind in einem kleinen Ort . Der Ort heißt Wetten und liegt am Niederrhein. Hier ist es auch heute noch sehr beschaulich, und Opa sagt, dass dort am Abend die Bürgersteige hochgeklappt werden. Theo überlegt wie die das wohl machen, Bürgersteige hochklappen. Ob das wieder so eine kleine Schwindelei von Opa ist? Opa hat auch ein Foto von seinem Elternhaus, so wie es auch heute noch aussieht. Nur das Fenster ist neu.

Es ist November, es stürmt und der Wind fegt um das Haus. Nun dauert es nicht mehr lange und es ist Weihnachten. Opa hat schon gefragt ob Theo seinen Wunschzettel schon geschrieben hat. Bis das er zum Mond fliegen kann, so schnell ist wie Sebastian Vettel, oder ein großer Tennisspieler ist, was Theos drei größten Wünsche sind, will er sich Gedanken machen, was er sich jetzt wünschen könnte.

Ganz oben auf dem Wunschzettel schreibt Theo, dass sein bester Freund, sein Opa noch ganz lange gesund bleiben muss. Und das ist das aller-aller-Wichtigste auf der ganzen Welt. Und Theo schreibt das mit einem roten Stift auf den Wunschzettel.

Theo überlegt, ein Hund, ja ein eigener kleiner Hund, wäre einfach wunderbar. Aber die Eltern würden es nicht erlauben, denn das Geld ist knapp. Theo hatte es gehört wie sein Papa das mit Mama besprochen hat. Aber vielleicht könnte Opa ja einspringen, und ein gutes Wort einlegen.
Ob das Christkind weiß was bei uns vorgeht, fragt sich Theo.


Im Dezember sitzen Theo und Opa im warmen Wohnzimmer , und drücken sich die Nasen an der Fensterscheibe platt. Es schneit, hurra es schneit, nur Theo darf noch nicht in den Schnee, er hat eine Erkältung, und die muss erst weg sein, bevor er wieder nach draußen darf. Opa erzählt wieder von Früher. In Wetten gab es einen kleinen Bach, der im Winter gefroren war, und Opa und sein Freund hatten Schneegleitschuhe, die waren stumpf und alt, und mit Gummiringen befestigt. Opa erzählt wie er mit Speck die Kufen eingerieben hat, damit sie besser über die Eisfläche flitzten. Das war ein Spaß. Oder wie er mit seinem Freund, an einem Sonntag im Krieg, in den Glockenturm der Kirche geklettert ist. Dort haben sie die Kirchenglocken geläutet, und alle Wettener haben Angst gehabt das etwas passiert war. Opa hat sich dann im Gebüsch versteckt, bis es Abend war, sein Freund hatte es geschafft abzuhauen. Spannend mu

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