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Moni denkt über Schuld und Vergebung nach

Von:
User: helgas.
Moni denkt über Schuld und Vergebung nach
Denkanstöße zu einem großen Thema
Fängt man an zu philosophieren, kommt man sehr schnell vom Hundertsten ins Tausendste. Löcher, Ränder, Zwischenräume, Wahrheit und nun noch das: Schuld und Vergebung!
Ist es aber nicht so, dass auch bei diesen Themen sich die Geister scheiden?


Dieses Buch ist Teil der Reihe "Moni und die Philosophie"
Beiträge und Kommentare
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Monika Gertmar

Vielen Dank für den Hinweis. Das ist wirklich eine sehr interessante Diskussion hier.
Allgemein passt es gut zu aktuellen Ereignissen wie Love-Parade.
Persönlich muss jeder sich selbst Schuld vergeben können.

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Marvelous

Wenn man einer Diskussion auch noch einen Stern geben könnte, würde ich es an der Stelle tun. Und die mathematische Hinterleuchtung der Schuld hat ja schon fast nen Oskar verdient. *lach

Helgas, habe dein Buch mit Spannung gelesen, immer wieder interessant sich mit Schuld, Sühne, Vergebung zu befassen.

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Gabriele Ende

finde ich angemessen, wenn ein Mensch bewusst Schuld auf sich geladen hat. Ich glaube nicht, dass ein Opfer verzeihen kann, denn was geschah bleibt als Erfahrung. Ein Täter kann aber die Verantwortung für seine Handlung übernehmen. Im Satz "...es tut mir Leid" liegt meiner Meinung nach auch die Anerkenntnis einer Schuld und je nach Größe sollte dann eine Sühne erfolgen.

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adolfkurt

Ich habe mich zeitweilig sehr wohl gefühlt bei Euch. Trotzdem verlasse ich die Diskussionsrunde, weil ich mir in meinem Alter die Zeit nicht mehr nehmen will, Dinge zu diskutieren, die edel, interessant, wichtig sind, mich aber nicht weiter bringen.

Ich denke diesbezüglich wie Helga praktikabel. Wir Menschen müssen etwas verändern in unserem Denken und Handeln und haben keine Zeit, lange Theorien zu durchdenken, die... mehr anzeigen

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helgas.

"(ii) M ist genau dann schuldfrei, wenn M anspruchsfrei ist." G.Herden

Damit wäre also alles beschrieben. Der Mathematiker hat einen Beweis erbracht.
Ein Zustand ist beschrieben worden, der nicht vorstellbar ist. Schön.

Damit ist man fein raus. Ein Mathematiker hat sich Gedanken gemacht.

Das Problem ist damit weder aus der Welt noch auch nur ansatzweise gelöst. Oder geht man so an die Erdenkung neuer Gesellschaftssysteme... mehr anzeigen

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helgas.

Mir fällt es, wie Schuppen aus den Haaren, jetzt auch auf...so einfach ist das!
Wir stellen ganz allmählich oder doch lieber etwas zügiger? diese Machtgleichheit her, die Schuld ist wech...und keiner ist mehr böse. Die Menschen sind rundherum zufrieden.
Was reg ich mich auf...wir machen es einfach so wie Gerhard es ausgerechnet hat! Das wäre mal eine Basis.

Nein, ich fürchte hier können wir mit Ironie nicht landen. Die... mehr anzeigen

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honigbienexxl

Durchaus interessante Rechnerei. Der Gedanken, gesellschaftliche Verhältnisse zu modellieren, hat schon was, wenn auch etwas Beängstigendes. Aber wenn ich mir vorzustellen, dass es nach Herrn Herdens Überlegungen nur darauf ankäme, eine ausgewogene Konstellation von Menschengruppen zu schaffen - wie auch immer das geschehen soll – eröffnete dann ja ungeahnte Möglichkeiten hinsichtlich der Schaffung eines ewiges Friedens. Man... mehr anzeigen

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helgas.

was bringt denn so eine analytische völlig am Menschen, an der Realität vorbeigehende Betrachtung des Schuldbegriffes?
Da schließe ich mich Winterschläfer sofort an.
Nur...wird eine derartige Idealisierung kein Schwein zur Besserung bewegen, mal drastisch gesprochen.
Der Mathematiker kann vermutlich auch nichtidealisierte Zustände beschreiben, dann hätten wir wenigstens eine Iststandsanalyse. Aber der Nutzen daraus, das Desaster... mehr anzeigen

2 Kommentare
spooky29

Ganz so sehe ich das aber nicht liebe Helga und lieber Winterschlaefer. Auch wenn das alles freilich nichts als Theorie ist, also die Beschreibung ‚einer Möglichkeit‘ menschlichen Handelns und Verhaltens, so ist der Professor dennoch etwas Fundamentalem auf der Spur: es ist der... mehr anzeigen

winterschlaefer

Verehrter Spooky, lass dir gesagt sein, dass du einem kleinen Irrtum aufsitzt, denn der Teufel liegt wieder mal in Detail. Die Schuld des Menschen, oder genauer, die Ursache dafür, liegen in seinem Wesen oder seiner Natur begründet, ganz wie du willst. Den Menschen zeichnet... mehr anzeigen

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helgas.

weniger aber über das, was sie auslösen kann, nämlich die leider all zu oft praktizierten Handlungen als vermeintliche und logische Konsequenz:

Die Vergeltung!!!! Die Bestrafung, die Rache, um es noch schlimmer auszudrücken.

Auch hier scheiden sich die Geister.

Aber dieses kommt meist nach Feststellung der Schuld, wobei wir wieder bei der Gerechtigkeit wären.

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winterschlaefer

Da die Fassbarkeit des Schuldbegriffs auf herkömmliche Weise problematisch erscheint, will ich mal eine Approximation über das Gegenteil versuchen, in Form der Reue als Schuldfolge. Diese entsteht m.E. immer dann, wenn sich die Erkenntnis und somit die Einsicht auf Dinge/ Bezüge/Erscheinungen geändert hat, womit sie nichts anders als eine berechtige Erkenntnis des Verhältnisses der Tat zur eigentlichen Absicht impliziert.... mehr anzeigen

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