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Die Echte

Eine Geschichte aus dem alten Lande Von:
User: r.deter
Die Echte
Am linken Ufer der Niederelbe, zwischen den schiffbaren Küstenflüssen Este und Schwinge, liegt ein ungewöhnlich fruchtbares Stück Erde, das „alte Land“. Wohlerhaltene, festgebaute Deiche schützen es gegen die häufig wiederkehrenden Sturmfluten der Nordsee, wie gegen Ueberschwemmungen der kleineren, das Land in zahllosen Krümmungen durchschneidenden Flüsse, an denen entlang die Bewohner der großen, volkreichen Dörfer sich angesiedelt haben, die sich in Sprache, Sitte, Gewohnheit, Hauseinrichtung und Beschäftigung von ihren nächsten Nachbarn vielfach unterscheiden.
Schon der Name dieses merkwürdigen, von der Natur reich gesegneten Landstriches zeugt für sein hohes Alter. Aus noch vorhandenen Ueberbleibseln alter Urkunden und aus Bruchstücken längst vergessener Chroniken läßt sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nachweisen, daß diese fruchtbare Marschgegend des linken Elbbufers schon vor Christi Geburt eingedeicht und bebaut war, während ringsum alles übrige Land noch wüst lag und ein undurchdringliches Chaos von Sumpf, Schilf und Moor bildete.
Stolz auf das hohe Alter ihrer Heimath nennen sich noch heutigen Tages dessen Bewohner „Altenländer“ oder in der überall an der Niederelbe gebräuchlichen plattdeutschen Mundart „Ohllander“, während sie die ihnen zugehörende Erde „dat ohle Land“ heißen.

Der Roman "Die Echte" erschien erstmals 1863 in der Zeitschrift "Die Gartenlaube". In der vorliegenden Fassung wurde die originale Schreibweise beibehalten.


Dieses Buch ist Teil der Reihe "Historia"
Alle Bücher dieser Reihe:
Die Echte
Eine Geschichte aus dem alten Lande
Kostenlos
Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
Caspar de Fries

Moin,
ein sehr interessantes Buch, man musste sich allerdings erst wieder mit dieser Materie befassen. Sehr gut.
LG Rainer

1 Kommentar
r.deter

Herzlichen Dank für das Lesen

LG Datore

Wichtiger Beitrag
k.p.hansen

Nö wat is dat fine de Jung schnackt Platt. Düt mog ek mien Lev nie dacht hom.
Un ers de Wörters de he brugen deit, ne schriewen deit, dat is en der sich utkennt.
Fine min Jung, dat has good mogt, nun man gau wieter!

Moin
Paul

1 Kommentar
r.deter

Moin moin und Danke fürs Lesen

Dei Jung

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