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polizeiliche Kriminal-Statistik Kindesmissbrauch 2012/13

erstellt aus dem Daten-Bestand 2012 des BKA Von:
polizeiliche Kriminal-Statistik Kindesmissbrauch 2012/13
Erkenntnisse zur Täter/Opfer Beziehung bietet die PKS nur begrenzt.
So muss bei der Frage, welcher Anteil der Vorfälle innerfamiliär geschieht, auf die umfassendere Kategorie des VerwandtschaftsVerhältnisses zwischen Täter und Opfer zurückgegriffen werden.

Ferner enthält die PKS keine Aufschlüsselung, die zugleich nach AltersStufen und Beziehung zwischen Täter und Opfer differenziert.

Lediglich für den sexuellen KindesMissbrauch [gem. §176 StGB], der ohnehin an die Altersgrenze von 14 Jahren anknüpft, sowie für den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen [gem. §§ 174, 174a, 174b StGB], wo betroffene Opfer unter 14 Jahren in der PKS gesondert ausgewiesen sind, liegen entsprechende Daten vor.

Nur für die Straftatbestände der §§ 177, 178 und 176 StGB bietet die PKS nach Alter und Geschlecht differenzierte, opferbezogene Informationen für einen längeren Zeitraum. Mit ihrer Hilfe ist die Entwicklung der Anzahl der Opfer für eine einheitliche SchutzaltersGrenze [hier von 14 Jahren] zu analysieren.

Es besteht [zu Recht] weitgehend Einigkeit darüber, dass die polizeiliche KriminalStatistik weder für eine Analyse über die Verbreitung physischer elterlicher Gewalt gegen Kinder, noch für eine Analyse des sexuellen KindesMissbrauchs eine ausreichende Datenbasis darstellt.

Als Gründe sind hier insbesondere zu nennen:
Das es davon auszugehen ist, dass der größte Teil der entsprechenden Vorfälle niemals zur Anzeige gelangt!

So hat die UnterKommission PolizeiPraxis der GewaltKommission des Deutschen Bundestages selbst darauf hingewiesen:
- das der GroßTeil innerfamiliärer GewaltDelikte jeglicher Art
der Polizei nicht bekannt wird.

Eine StudentenBefragung in Deutschland zum Thema ’sexueller Missbrauch an Kindern’ fand heraus, dass lediglich 11 von 152 Vorfällen überhaupt irgendeiner Institution gemeldet wurden. Nur zwei dieser 11 Meldungen gingen an die Polizei.

Zwei weitere Befragungen von Studenten stellen ebenfalls fest, dass die Betroffenen: so gut wie nie mit 'Offiziellen' über ihr Erlebnis sprachen.

Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
Sappho Sonne

Wow, eine Wahnsinnsarbeit. So wichtig. Es ist gut, wenn immer wieder auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird. Sonst verliert man es viel zu leicht aus den Augen.

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