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Existiert ein Kommunikationssystem zwischen Mikrobiom und RNS

Die potentielle Weiterführung des molekularen Selbst nach dem Tod Von:
Existiert ein Kommunikationssystem zwischen Mikrobiom und RNS

Zitatanfang "Dass der größere Teil der DNA in uns fremdes Erbgut ist, könnte unsere Vorstellung vom autonomen Ich ziemlich durcheinanderwirbeln. Denn in uns wohnen Unmengen von Bakterien und Pilzen. ´Der Mensch ist ein Mischwesen verschiedenster Kreaturen`, sagt der US-Biologe Bruce Birren. Und er geht noch weiter: Bakterien könnten unsere jeweilige Stimmung verändern – sogar unser Glück hinge möglicherweise von den Mikroben ab. Immer mehr Wissenschaftler stimmen zu: Der Mensch ist ein Plural – und Boss im Haus ist jenes Zwei-Kilo-Organ aus Mikroorganismen." Zitatende

 

Mittlerweile (Stand 2012) ziehe ich in Erwägung, dass nach dem Tod eines Menschen die in ihm sämtlichen Datenspeicher-fähigen Kleinstorganismen, die diesen Körper bewohnten, ihre gespeicherten Informationen (bezüglich des kommunikativen Austauschs mit ihrem Wirt) nicht eliminieren, sondern (weil  ja sich replizierend) mitnehmen in die Welt - Outsourcing. Was machen sie aber mit diesen Informationen? Strebt in der evolutionären Welt etwa nicht alles Lebendige danach, das Jetzige zu optimieren und im Zusammenspiel zwischen Intelligenz und Kreativität weiter zu gestalten?

 

Sobald ein Wirt/Mensch zwar nicht mehr am Leben sein würde, aber dennoch alle einstigen über kommunikative Austauschsysteme genrierten (Wesensprofil-typischen) Informationen mithilfe dieser wunderbaren Heerscharen von Mikrobiom-Bakterien weiterhin noch erhalten geblieben sind, passt es so gesehen nicht hervorragend zum Wesen der Natur selbst, Ausschau zu halten nach einem neuen, jedoch kompatiblen Wirt, und in diesem jenes Projekt, was einst aufgehört hat, weiter zu führen?

 

Ich nehme an oder sage voraus, dass für jedes Mikrobiom eine Art Wiedererkennungswert bezüglich seines Wirts impliziert vorliegt. Es schien schon vor Jahren für mich viele wissenschaftlichen Hinweise zu geben, auf die Möglichkeit, dass es nach dem Tod eines Menschen - mit dem in ihm an Informationen "angelegten Gut" - in jeweils einem neuen Wirt durchaus mit der Arbeit weiter gehen könnte. Was ich dann in einem Artikel aus 2007 fand in Verbindung mit der Möglichkeit, Bakterien als eine Art Datenspeichermedium zu verwenden, erstaunte mich nicht schlecht und veranlasste mich, meine noch damals aktuellen Überlegungen in diesem Buch zusammen zu fassen.



Dieses Buch ist Teil der Reihe "DNS-Forschung und Epigenetik"
Alle Bücher dieser Reihe:
Existiert ein Kommunikationssystem zwischen Mikrobiom und RNS
Die potentielle Weiterführung des molekularen Selbst nach dem Tod
Kostenlos
Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
A. H. White

Spannendes Thema, von dem ich auch fasziniert bin :-)

1 Kommentar
Lisa Sinnpflug

Das freut mich. Sofern du noch weitere hier von mir noch nicht erwähnte Aspekte kennen oder Ansichten vertreten würdest, welche gut passen könnten, freue ich mich, wenn du sie mir mitteilen wolltest. :)

Wichtiger Beitrag
Lisa Sinnpflug

Liebe Leserinnen und Leser,

hier kommt ihr zu der überarbeiteten Fassung:

http://www.bookrix.de/_ebook-lisa-sinnpflug-nachdem-sie-den-koerper-verlassen-haben/

Liebe Grüße und ein viel Lesevergnügen wünscht euch

Lisa Sinnpflug

Nachdem sie ihn verlassen haben. Eine Hypothese von der Bestimmung der guten Bakterien in uns https://www.bookrix.de/_ebook-lisa-sinnpflug-nachdem-sie-ihn-verlassen-haben/ Nach dem Tod eines Menschen nehmen Billionen der uns dienenden kleinen Einzeller etwas mit in die Welt, überall dorthin, wohin sie sich verbreiten, nämlich sämtliche Informationen, die sie in Verbi...
Wichtiger Beitrag
Lisa Sinnpflug

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41447

Hierin wird meine These in ihrer Hauptaussage unterstützt, indem zum Ausdruck kommt, dass die Bakterien unseres lebensnotwendigen Mikrobioms mit Genen kommunizieren.
Ebenso hier: http://www.gesundes-reisen.eu/print_artikel_details.php?contentType=3&themaID=757

Mediathek: Neues aus dem Reich der Mitte: Der Darm http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41447 Video - Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich die Menschheit in unterschiedliche Darmgruppen unterteilen: in drei Enterotypen. Die sind, vergleichbar den Blutgruppen, nicht geschlechts- oder altersspezifisch und auch nicht an Ethnien gebunden.
Wichtiger Beitrag
Lisa Sinnpflug

Fortsetzungsgedanken zum unteren Beitrag von mir:
Aber weshalb freue ich mich so darüber, was für eine Rolle spielt es, dass Bakterien mit Genen kommunizieren können und darüber hinaus, gem. meiner These, sämtlichen zweckgebunden relevante Informationen speichern und das Gespeicherte mitunter ewig bewahren können. Wie Chips, die der Speicherung von Informationen dienen. Die Wissenschaftler befassen sich ja längst schon mit der... mehr anzeigen

Wichtiger Beitrag
Lisa Sinnpflug

Jetzt habe ich es endlich gefunden! Schwarz auf weiß sogar, Juhu.
Während ich gestern beim Schauen der Fernsehsendung nur vernahm, dass die Gene von Tintenfischen mit Bakterien kommunizieren. Doch was hier steht, bestätigt demnach meine These in meinem Buch dann wohl 100-prozentig, unten im Text ab "Wir wissen heute" ....

Zitat: "Wissenschaftler sprechen daher zunehmend von einem menschlichen Superorganismus (Hattori 2009), der... mehr anzeigen

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lady.agle

Du bist so vielseitig, das bewundere ich an dir. Und vor der Wissenscahftlerin in dir,
ziehe ich den Hut! Deine Intuitionen sind meist doch zutreffend und stimmig. Chapeau!
Herzlichst Helga

1 Kommentar
Lisa Sinnpflug

Herzlichen Dank, Helga. Deine Ermunterungen kann ich immer wieder sehr gut gebrauchen. Herzlichst Lisa

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ceciliatroncho

Das Fernsehen - allgemein - gibt leider nicht die höheren Weihen; 3sat mit seinen Wissenschaftssendungen ist hier eine löbliche Ausnahme.
Deine Theorie der Wertigkeit der Bakterien in Symbiose mit uns ist unbestritten. Du hast mit viel Arbeit viele Links und Hinweise zusammengestellt.
Cecilia

3 Kommentare
Lisa Sinnpflug

Weißt du also richtig gut Bescheid darüber? Mich interessieren die Dinge, die du hier andeutest, sehr. Hast du ein paar Links für mich?
Ich hatte den Eindruck, dass diese drei Gäste bei scrobel die aller neuesten Erkenntnisse, und fast jede Woche würden ja neue Berichte... mehr anzeigen

ceciliatroncho

Ich bin Medizinerin, deshalb habe ich eine gewisse Vorkenntnis darüber. Aber die Erkenntnisse über Gentransfer zwischen Bakterien und ihren Wirten sind noch brandneu und gehen erst jetzt gerade in die wissenschaftliche Literatur ein. Hier sind Fachzeitschriften, wie etwa... mehr anzeigen

Lisa Sinnpflug

Großen Dank, Cecilla!

Wichtiger Beitrag
Lisa Sinnpflug

Hallo Felix, du bist also Medizin-Journalist. Das wiederum finde ich faszinierend!
...Staatssekretärin... (lach, Freude, schmunzel, wundervoll) das fand ich vorhin erst. Weiß nicht, wie ich das bis jetzt überlesen haben kann. Aber danke!!
LG
Lisa

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felix16

Hallo Lisa, habe mich gerade durch Dein Buch "Immer wieder geboren..." gekämpft. Da fällt mir sogleich ein: Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Für mich als Medizin-Journalist faszinierend. Was bist Du eigentlich von Beruf?
Felix

2 Kommentare
Lisa Sinnpflug

Hallo Felix,

von Beruf?
Wenn ich das wüsste? Empirisch forschend überall da, wo es mich hinzieht.
Meine beiden HP wissen dir vielleicht besser zu antworten. http://lisaartgalerie.de.tl
http://werte-heute.de.tl

Ansonsten Büroffachkraft und Portraitmalerin, ansonsten Autodidakt in... mehr anzeigen

webme - Oops! http://httisaartgalerie.de.tl
felix16

Nein, Du stellst Dein Licht unter den Scheffel. Ich bewundere Deine Vielseitigkeit. Das tiefe Hineintauchen in die kompliziertesten wissenschaftlichen Vorgänge - und dann wieder zauberhafte Gedichte.
Und Malerei. Meine Frage nach dem Beruf war deshalb berechtigt. Ich dachte Du... mehr anzeigen

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