Würda - ein Dorf macht Geschichte(n)

Ein Dorf im Wandel der Zeiten Von:
User: scheeks.1
Würda - ein Dorf macht Geschichte(n)

Dieses Buch ist die Gesamtfassung der Würda-Trilogie.

Bei der Lektüre des Buches könnte man den Eindruck gewinnen, Schildbürgern der Neuzeit zu begegnen. Dem ist nicht ganz so. Man liest von den Bewohnern des Dorfes Würda und von denen der Nachbargemeinden Weckelnheim und Bimstedt. Würda steht allerdings im Mittelpunkt des Geschehens, weil hier der Protagonist der Handlung beheimatet ist und er das Geschehen aus seiner Sicht beschreibt. Neben ihm wirken Personen unterschiedlichen Charakters, die durch Dick und Dünn gehen, Freud und Leid empfinden, aber nicht verzagen . Das alles wird auf humorvolle Weise dargestellt. Würda befindet sich auf dem Territorium der DDR. Hier vollzieht sich die ideologische Ausrichtung wie überall in diesem noch jungen Staat. Die Befolgung gerät in Würda jedoch zur Parodie. Allen voran ist es der Parteisekretär der SED, der wider jede Vernunft überzeugen will. Würda und Weckelnheim erreichen schließlich den Gipfelpunkt der gesellschaftspolitischen, sozialistisch geprägten Zeit. Sie werden zu Vorzeigedörfer der angestrebten kommunistischen Lebensweise. Doch diese Zufriedenheit währt nicht lange. Die Glückseuphorie der Würdaer und der anderen Beteiligten hat ein Ende, als Walter Ulbricht die Dörfer Würda und Weckelnheim aus dem Staatsgefüge der DDR verstößt. Die BRD nimmt sich der entrechteten Einwohner an und lässt sie als Neubundesbürger in den Genuss westlicher Demokratie kommen. Ulbricht, dem die kapitalistische Entwicklung in dieser Enklave missfällt, will seine Fehlentscheidung rückgängig machen. Mit einem absurden Einfall zwingt er die Bundesregierung, von diesem kleinsten Bundesland zu lassen. Als in der Nähe Weckelnheims ein Naturwunder entdeckt wird, bahnt sich eine überraschende Wende der Geschehnisse an. Die unweit Weckelnheims aufsteigenden Kalidämpfe, die Kranke gesund machen, Süchtige von ihrem Laster befreien und ein längeres Leben verheißen, sollen den Gemeindeverbund Wüwe in das Wunderkurland "Weiße Wolke" verwandeln. Das hierfür notwendige Startkapital will eine amerikanische Millionärswitwe sponsern. Diese Großzügigkeit verbindet sie jedoch mit Vorbedingungen, die den Kurlandverantwortlichen einiges Kopfzerbrechen bereitet. Die nationale und internationale Aufmerksamkeit, die dem aufstrebenden kleinen Land nun zuteil wird, zeitigt nicht nur positive Tendenzen; es gibt auch gegensätzliche Bestrebungen, die den Wachstumsprozess auf eine harte Probe stellen. Schließlich gibt es ein Happy End. Würda, Weckelnheim und Bimstedt gründen einen eigenen Staat, in dem auch an grauen Tagen eitel Sonnenschein herrscht. So wie man dort jetzt lebt, möchte man es als Leser auch können. Doch kann man an der Freude dieser glücklichen Menschen nur gedanklich teilhaben. Es bleibt jedoch das Gefühl, diese Menschen auf ihrem Wege begleitet zu haben.


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