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EIN SCHMACKHAFTER NAPFKUCHEN

Von:
User: critikus
EIN SCHMACKHAFTER NAPFKUCHEN

Es geschah kurz nach Kriegsende 1945:

Meine in Göttingen wohnende Großtante erwartete den kurzfristigen Besuch einer Schulfreundin aus der sowjetischen Besatzungszone, also der späteren DDR. Es herrschte überall große Lebensmittel-Knappheit. Aber die alte Dame wollte ihren lieben Gast mit einem selbstgebackenen Napfkuchen verwöhnen; sie wusste, dass man „drüben“ noch weniger zu essen hatte als im Westen.


Stichwörter: 
Nachkriegszeit, Kuchen
Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
Anne Grasse

Süß beschrieben, auch wenn es eigentlich ein ernstes Thema ist.

1 Kommentar
critikus

Ja, damals durfte man nicht wählerisch sein, es fehlte an allem und was noch essbar war, wurde halt gegessen.

LG Claus

Wichtiger Beitrag
philhumor

Sehr lustige Geschichte. Über die Essgewohnheiten des Teufels ist ja nicht so viel bekannt, aber dieser Napfkuchen hat sich gewaschen. Saubere Leistung. Schönes Cover.

1 Kommentar
critikus

Danke für deinen Lob, auch für das Herzchen.

LG Claus

Wichtiger Beitrag
roland b

Etwas Ähnliches ist meiner Mutter kurz vor Kriegsende ebenfalls passiert, nachdem mein Bruder (damals ein Jahr alt) Salz und Zucker zu einem Haufen zusammenrührte. - Gut geschrieben.

1 Kommentar
critikus

Vielen Dank für deinen Beitrag, auch für das Herzchen.

LG Claus

Wichtiger Beitrag
Tess H.

Unglaublich, dass dieser Kuchen noch gegessen wurde!
Wäre wirklich interessant gewesen, was das für "Nebenwirkungen" hatte.
Super geschrieben! :)
Liebe Grüße
Tess

1 Kommentar
critikus

Ja, was hat man damals alles in sich hineingestopft, nur weil man Hunger hatte. Danke für deine Zeilen und das Herzchen.

Herzliche Grüße
Claus

Wichtiger Beitrag
katerlisator

Mit Freude gelesen. Meiner Oma ist in dieser Zeit fast das Gleiche passiert, aber deren Kuchen wurde komplett mit Seifpulver gebacken und daher nicht gegessen.

Toll geschrieben.

1 Kommentar
critikus

Danke für deinen Kommi, sehr lustig, dass deiner Oma das Gleiche passiert ist. Danke auch für das Herzchen.

LG Claus

Wichtiger Beitrag
Martina Hoblitz

Eine schöne Geschichte, und der Spruch am Schluss ist sehr passend.

In diesem Zusammenhang habe ich mal einen Sinnspruch gelesen:
Altes Brot ist nicht hart; kein Brot, das ist hart!

L.G. Tina

1 Kommentar
critikus

Danke, liebe Tina. Der Spruch ist auch sehr passend.

LG Claus

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