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Keine E-Mails mehr aus Berlin

Frühlingsglück im Herbst Von:
Keine E-Mails mehr aus Berlin
Peter meinte, ein Lifekontakt würde ihre wundervolle E-Mail Beziehung zerstören, schließlich kam er doch nach Berlin. Den Abschluss bildete ein Besuch in Zillys Lieblingscafé am Abend. Hier erklär­te Zilly nicht viel, vielleicht weil es zu gegenwärtig war und keine alten Emotio­nen weckte. „Sag etwas,“ forderte sie Peter auf, „ich möchte dir zuschauen. Ja, es gefällt mir sehr, dass wir uns treffen, nur du bist so zurückhaltend. Bist du eine wenig schüchtern?“ Beide lachten wieder. Es war eine so ungewöhnliche Situation, die beiden, die sich so gut kannten und mochten, saßen sich jetzt fa­ce-to-face gegenüber, konfrontiert mit dem, was sie vom anderen überhaupt nicht kannten; seiner Stimme, seinem Gesichtsausdruck, seiner Mimik und Gestik, seiner Körpersprache. Wie war das alles mit ihren geschriebenen Wor­ten in Einklang zu bringen, mit dem Bild das sie sich voneinander gemacht hat­ten, welches neue Gesamtbild ergab sich daraus. Peter merkte nur, dass er al­les an Zilly toll und begeisterungswürdig fand, und sein Mail-Bild durch den Kontakt noch erheblich positiv verstärkt wurde. Er bedankte sich bei Zilly für den wunderschönen Nachmittag und Abend und erläuterte, was ihm daran so gefallen habe. Durch zwei Gläser Wein schienen sich auch ihre Zungen ein we­nig mehr gelöst zu haben, sie aßen noch etwas zu Abend, weil es ja bei Peters Schwester jetzt auch nichts mehr gebe, und Zilly sonst auch Brote essen müs­se. So wurde es immer später und Peter hatte schon seine Schwester infor­miert. Als sie sich vorm Lokal verabschiedeten, umarmten und küssten sie sich. Bevor sie ihre Umarmung lösten, schauten sie sich tief schweigend an. Zilly instruier­te Peter noch mal über seine Fahrtstrecke und schloss mit der Frage: „Oder wie­der zu mir?“. „Ich? Zu dir? Heute Abend? Und heute Nacht?“ stotterte Pe­ter. Zilly nickte nur und ließ ein bestätigendes „Mhm“ vernehmen. „Aber du weißt doch...“ begann Peter wieder zu stottern. Peter schien völlig verwirrt. Dass er liebend gern bei Zilly über Nacht geblieben wäre, stand außer Frage, nur war ihm das überhaupt nicht gegenwärtig geworden, weil es außerhalb je­der realis­tischen Erwägung lag. „Wer sagt denn, dass ich gleich mit dir ins Bett will, klei­ner Macho.“ feixte Zilly als Antwort. Sie küssten sich noch eimal, Zilly hakte sich bei Peter ein, und sie machten sich auf den Weg.

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