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Anders leben mit Linetta und Jeannine

Hellen und der Tod der alten Werte Von:
Anders leben mit Linetta und Jeannine
Hellen war eine Frau im obersten Management eines Globalplayer Konzerns. Eine taffe Frau mit festgefügten Grundsätzen und Ansichten, wie sei zu jemandem in ihrer Position passten. Das war sie, so sah sie sich. Nur schien da auch etwas anderes zu sein, was sie nicht kannte und sich nicht eingestehen wollte. Die selbstbewusste, manchmal überhebliche Frau ohne jegliche Selbstkritik ließ sich zu etwas hinreißen, das sie selbst für völlig unmöglich gehalten hätte. Am Telefon beschimpfte sie Raoul, er sei ein Schwein, ein Grobian, ein Macho und dergleichen, und wenn er fragte, ob es ihr am Donnerstag um halb fünf auskäme, kam es ihr immer aus. Sie ließ sich sogar bei Besprechun­gen vertreten und verschob andere feste Termine. Ein hohles Gerüst war ihr Ego. Beinahe wäre sie zerbrochen, aber sie erkannte, dass ihre Meinungen und Einschätzungen, Werte waren, die sie unhinterfragt von anderen übernommen hatte. Mit Linetta, ihrer Schwägerin, und ihrer jungen Nichte Jeannine begann ein neues Leben, ihr Leben. Ob die Allgemeinheit es so für die Personalchefin des großen Konzerns als angemessen einschätzen würde, interessierte sie überhaupt nicht.

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