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Was können KRITIS von Hochzuverlässigkeitsorganisationen für die Bewältigung von Krisen lernen?

AKADS für Claude Patrick Baumann Von:
Was können KRITIS von Hochzuverlässigkeitsorganisationen für   die Bewältigung von Krisen lernen?

Moderne Volkswirtschaften sind in hohem Maße von der kontinuierlichen Funktion und Funktionsweise von kritischen Infrastrukturen anhängig. Das gilt für die Schweiz genauso, wie für die benachbarten Staaten, Nordamerika, Japan und andere industrialisierte Länder. Den kritischen Infrastrukturen sind insbesondere die Sektoren Energie, Finanzen, Information und Kommunikation, Nahrung und Verkehr mit besonders relevanten Teilsektoren zuzurechnen.

Die Beeinträchtigung oder gar ein großflächiger Ausfall dieser Infrastrukturkomponenten kann für die Bevölkerung und die Wirtschaft zu erheblichen Problemen führen. Diese Beeinträchtigungen können im Extremfall dramatische Auswirkungen haben, die die Sicherheit des gesamten Staatsgebildes in Mitleidenschaft ziehen. Die wachsende Digitalisierung verschärft diese Problematik zusehends, weil heute Hacker von jedem Punkt dieser Erde aus kritischen Infrastrukturkomponenten attackieren und kompromittieren können. Es müssen nicht zwingend Attacken von außen sein, die das komplexe Konstrukt ins Wanken bringen. Das Beispiel Fukushima zeigt, dass auch Naturkatastrophen ein ganzes Land innerhalb von Minuten vor ungeahnte und zuvor unvorstellbare Herausforderungen stellen.

Die Eidgenossen haben mit der Strategie „Schutz Kritischer Infrastrukturen“ (SKI) ein Programm zum Schutz dieser Komponenten verabschiedet. Im Rahmen dieser Initiative wurde ein Masterplan zum Schutz der kritischen Infrastrukturkomponenten in eine Fülle von Leitfäden gegossen. Das Kernproblem all dieser Leitfäden, Handlungsanweisungen und -empfehlungen: Niemand weiß so genau, ob diese im Fall der Fälle greifen. Zwar lassen sich aus den Erfahrungen bisheriger Katastrophen Empfehlungen formulieren, doch auch Simulationen und vergleichbare Ansätze können nicht alle Eventualitäten voraussehen. Oftmals entfalten kleine, bislang nicht oder nur unzureichend bedachte Faktoren eine ungeahnte Wirkung.

Daher wird im Krisenfall der Führung eine besondere Bedeutung zuteil. Sie muss auf Grundlage von vorhersehbaren und unvorhersehbareren Ereignissen die optimale Entscheidung treffen. In solchen Fällen ist ein fundiertes Risiko- und Krisenmanagement gefragt. Diese Master-Thesis geht der Frage nach, was man bei der Bewältigung von Krisen von Unternehmen lernen kann, die für die kritische Infrastrukturkomponenten verantwortlich sind. Wie diese Arbeit zeigt, lassen sich daraus für verschiedene Bereiche mit Führungsverantwortung Schlussfolgerungen ziehen.


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