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Gregor

Von:
Gregor
"Er saß schon in der Bahn, als sie zustieg. Der Platz ihm gegenüber war noch frei und sie setzte sich. Die graue, regenschwere Stadt huschte an den Fenstern vorbei. Ein Anblick, der ihr aufs Gemüt schlug. Sie sah ihm ins Gesicht. Es wirkte schmal, angestrengt und irgendwie zu alt. Eine frisch verschorfte Schramme zog sich über seine rechte Augenbraue. Die Unterlippe war aufgesprungen. Das graue Sweatshirt wies ein paar braune Flecken auf: getrocknetes Blut.
Sie sah woanders hin. Vermutlich hatte er sich irgendwo geprügelt. Sie hasste Gewalt."


Gregor ist Straßenmusiker in den Katakomben Berliner S-Bahnhöfe. Sein Leben ist nicht einfach und das hört man seiner Musik an. Der Zufall führt ihn zusammen mit Anna und diese Begegnung verändert beider Leben.

Beiträge und Kommentare
Wichtiger Beitrag
Gabriele Jarosch

Eine sehr gut erzählte Geschichte, bei der mir
die Rückblenden besonders gut gefallen haben.

Manches versteht man ja erst, wenn man auch
wenigstens einen Teil der Vorgeschichte kennt.

Sehr gerne gelesen!

2 Kommentare
Simon_Zero

Vielen Dank. Das ist auch ein wenig meine eigene Geschichte.

Simon_Zero

Danke für das Herzchen.

Wichtiger Beitrag
June F. Duncan

Eine schöne Geschichte!
Nur den Kommentar "schneller Rücklauf" würde ich streichen, durch den Kursivdruck wird das m.E. genug deutlich.
Und am Ende? Soll Udo Lindenberg ihn gefördert haben?

1 Kommentar
Simon_Zero

Hallo June,
Vielen Dank.
Aber Udo Lindenberg?! Der Mann oben in der letzten Reihe ist eindeutig Gregor Meyle, von dem auch die Textzeile stammt, die Gregor singt. Die Widmung "Danke an Gregor M." dachte ich, ist deutlich genug.
Ich weiß nicht, ob die Rückblenden wirklich immer... mehr anzeigen

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hanafubuki

Zunächst gratuliere ich dir zu deinem grandiosen zweiten Platz. Der Beitrag hat es verdient. Er liest sich flüssig, ist teilweise spannend und realitätsnah.
In manchem Straßenmusiker stecken Talente, die nicht beachtet werden oder von denen man nichts ahnt. Oft hasten die Menschen vorbei, schenken ihm aus verschiedenen Gründen (oft überheblichen) keinen Blick. Dabei können sie sich sehr täuschen. Manch feinsinniger Mensch... mehr anzeigen

1 Kommentar
Simon_Zero

Vielen Dank Gitti. Ich habe in Berlin in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße gearbeitet und jeden Tag Straßenmusiker von der alten russischen Frau mit dem Knopfakkordeon und dem Stehgeiger bis hin zum Gitarrenduett beobachten dürfen. Nicht alle, die dort spielten, waren... mehr anzeigen

Wichtiger Beitrag
ceciliatroncho

Hier wurde Gregor förmlich aus dem Hut gezaubert; der Hut hatte dabei eine Nebenrolle. Gregor war die Hauptperson mit seiner Geschichte, die sich am Ende zum Guten gewendet hat - so hoffe ich jedenfalls, denn wer weiss, welche Klippen ihn noch in der Show-Industrie erwarten.
Cecilia

1 Kommentar
Simon_Zero

Hallo Cecilia,
und vielen Dank für deinen Kommentar. Ein wenig steckt auch von mir in diesem Gregor, der kleine Vierjährige auf dem Küchentisch, das war einmal ich.
Ich denke, für Gregor in der Geschichte war es wichtig, mit seiner Einzigartigkeit nicht zu scheitern. Darum weiß... mehr anzeigen

Wichtiger Beitrag
philhumor

Gregor hat einen Fan - manchmal reicht ein Fan, damit man durchstarten kann; Gregor hat schon gar nicht mehr gewusst, was die Ziellinie ist - jetzt kann er Speed geben. Mit YouTube auf die Tube drücken.

Anna als gute Fee. Ihre Magie: Zuversicht und Nutzung heutiger Möglichkeiten.

1 Kommentar
Simon_Zero

Vielen Dank, Phil. Große Überraschung für mich, mit der Geschichte zu landen.

LG Andreas

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