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Kapitel 6 Verbotene Archäologie


Kapitel 6
Verbotene Archäologie

Inhaltsverzeichnis:
1. Artikel: Nephilim
2. Artikel: Riesenskelette
3. Artikel: Dinosaurier- und Menschenspuren in Deutschland
4. Artikel: Flüchtlingsspuren aus Urzeiten
5. Artikel :Uralte Höhlenbauten im Hochland von Äthiopien
6. Artikel: Sagenhaftes Aztlan
7. Artikel: Versteinerte Schuhsohle und riesiger Meißel
8. Artikel: Altgermanische Sternwarten und -schulen
9. Artikel: Der sagenhafte Urmensch
10. Artikel: Stammt der Mensch vom Affen ab oder der Affe vom Mensch?
11. Artikel: Das gelöste Rätsel um Tihuanaku
12. Artikel: Parallelen zwischen Tihuanaku und Ur
13. Artikel: Evolution der Menschheit doch anders?
14. Artikel: Prähistorischer Atomreaktor in der Republik Gabun
15. Artikel: Die Großstadt Uruk gab es doch
16. Artikel: Erster Raketenstart nicht in den 50er Jahren?
17. Artikel: Das Rätsel um den Gantenbrinkschacht
18. Artikel: Mysteriöser Ötzi
19. Artikel:Verbotene Archäologie
20. Artikel: Schreibblockade und verbotene Archäologie
21. Artikel: Mond, woher bist Du?
22. Artikel: Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond
23. Artikel: Er ist zu groß für einen Satelliten
24. Artikel: Die Meteoritenkrater sind alle zu flach
25. Artikel : Metalle dessen Existenz unmöglich sind
26. Artikel: Die Seite, die nicht von der Erde gesehen werden kann
27. Artikel: Fremde Phänomene in den vergangenen Hunderten von Jahren
28. Artikel: UFO über dem Mond
29. Artikel: Der Mond ist ein hohles Raumschiff
30. Artikel: Rekonstruierte neue Theorien über den Mond
31. Artikel: Archäologen entdecken die älteste Zivilisation Europas
32. Artikel: Der Hammer von Texas
33. Artikel: Nicht definierbare Überreste gefunden
34. Artikel: Bauten unter dem Meer
35. Artikel: Wollten deshalb die Chinesen auch zum Mond ?
36. Artikel: Gab es Riesen nur in Fabeln?
37. Artikel: Mond, woher bist Du? - Der Mond ein hohles Raumschiff?
38. Artikel: Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond
39. Artikel :Er ist zu groß für einen Satelliten
40. Artikel: Mond, woher bist Du ? - Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond
41. Artikel: Mond, woher bist Du? - Rekonstruierte neue Theorien über den Mond
42. Artikel: Mond, woher bist Du? - Fremde Phänomene in den vergangenen Hunderten von Jahren
43.Artikel: Mond, woher bist Du? - Metalle deren Existenz unmöglich sind
44. Artikel: Aus verbotene Archäologie - Menschliches Skelett in einer Kohleschicht
45. Artikel: Aus verbotene Archäologie - Menschliches Skelett in einer Kohleschicht
46. Artikel: Mond, woher bist Du? - Er ist zu groß für einen Satelliten
47. Artikel: Aus verbotene Archäologie - Wassererosion auf der Sphinx
48. Artikel: Mond, woher bist Du? - Die Meteoritenkrater sind alle zu flach
49. Artikel : Mond, woher bist Du? - UFO über dem Mond
50. Artikel: Aus verbotene Archäologie – Metallkugel
51. Artikel: Mond, woher bist Du? - Die Seite, die nicht von der Erde gesehen werden kann
52. Artikel: DIE VERFÄLSCHUNG DER WAHRHEIT
53. Artikel: Unsere menschliche Rasse (V) Artefakte schon vor unseren Urahnen
54. Artikel: (VI) Aus der Sicht der Greys
55, Artikel: Das frühe Szenario
56. Artikel: (VIII) Der Reptilienmensch
57. Artikel: Informationen einer Reptilin über ihre Geschichte
58. Artikel: Der willige Menschentyp
59. Artikel: Die Schachspieler
60. Artikel: Der Schulplanet
61. Artikel: Warum lässt Gott das Böse zu?
62. Artikel: Schutzengel
63. Artikel: Die Rolle der Kirchen
64. Artikel: Widerstand
65. Artikel: Zukunftsbilder
66. Artikel: Zeittafel der Kulturen und Zerstörungen
67. Artikel: Übersicht der Kriege und Verwüstungen
69. 68. Artikel: Übersicht der Kulturen
70. Artikel: Zeitalter der Erdgeschichte
71. Artikel: Alles war noch komplizierter
72. Artikel: Maya Kristallschädel
73. Artikel: Neuer Kristallschädel aus Himmlers Besitz?
74. Artikel: Historischer Kristallschädel in Bayern entdeckt?
75. Artikel: Die Kristallschädel
76. Artikel: DIE 13 KRISTALL-SCHÄDEL
Artikel: Kristall Schädel


1. Artikel: Nephilim
Die Nephilim (hebräisch נְפִילִים von naphil „Riesen“ [1]) waren in der altisraelischen Mythologie riesenhafte Mischwesen, gezeugt von göttlichen Wesen und Menschenfrauen. Die Nephilim waren größer und stärker als Menschen und laut den Berichten der Apokryphen von großer Boshaftigkeit.
Im Internet kursieren immer wieder angebliche Fotos von archäologischen Ausgrabungen von Riesenskeletten. Dabei handelt es sich jedoch um perspektivische Tricks oder Fälschungen[2].
Der erste Beleg für das Wort „Nephilim“ in der Bibel findet sich im 1. Buch Mose 6, 4: Göttliche Wesen männlichen Geschlechts (hebräisch בני האלהים benej ha'elohim „Gottessöhne“) begehrten Menschenfrauen, und diese wurden von ihnen geschwängert. Die Nachkommen waren die Riesen der Vorzeit. Die betreffende Stelle lautet:
Lutherbibel
„Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.“ LUT
Einheitsübersetzung
„In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten. Das sind die Helden der Vorzeit, die berühmten Männer.“ EU
Vulgata
„Gigantes autem erant super terram in diebus illis postquam enim ingressi sunt filii Dei ad filias hominum illaeque genuerunt isti sunt potentes a saeculo viri famosi.“ VUL
Septuaginta
„οι δε γιγαντες ησαν επι της γης εν ταις ημεραις εκειναις και μετ' εκεινο ως αν εισεπορευοντο οι υιοι του θεου προς τας θυγατερας των ανθρωπων και εγεννωσαν εαυτοις εκεινοι ησαν οι γιγαντες οι απ' αιωνος οι ανθρωποι οι ονομαστοι“ LXX
Tanach
„הנפלים היו בארץ בימים ההם וגם אחרי־כן אשר יבאו בני האלהים אל־ בנות האדם וילדו להם המה הגברים אשר מעולם אנשי השם׃“ OT
Das Wort Nephilim erscheint noch einmal in Num 13,32-33 EU, wo die Söhne des Anak, die Anakiter mit ihnen verglichen werden. Die von Mose ausgesandten Kundschafter berichten darüber, was sie im Land Kanaan gesehen haben:
„Und sie verbreiteten bei den Israeliten falsche Gerüchte über das Land, das sie erkundet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchwandert und erkundet haben, ist ein Land, das seine Bewohner auffrisst; alle Leute, die wir dort gesehen haben, sind hochgewachsen. Sogar die Riesen haben wir dort gesehen - die Anakiter gehören nämlich zu den Riesen. Wir kamen uns selbst klein wie Heuschrecken vor und auch ihnen erschienen wir so.“
Ob „Nephilim“ eine allgemeine Bezeichnungen für Riesen oder einfach hünenhafte Menschen ist, oder ob „Nephilim“ nur die von den Göttersöhnen gezeugten Wesen bezeichnet (womit dann die Anakiter eventuell deren Nachkommen wären), wird aus den angeführten Stellen nicht klar. In der Septuaginta wurde das Wort einfach mit „Riesen“ (γιγαντες) übersetzt.
Nephilim in den Apokryphen
In den kanonischen Texten werden die Nephilim sonst nicht mehr erwähnt, wohl aber wird ihre Geschichte in den Apokryphen ausführlich dargestellt, nämlich
im 1. Buch Henoch,
dem Jubiläenbuch und
dem Gigantenbuch.
In diesen Schriften werden die Göttersöhne meist als Egregoroi (griech. „Wächter“) bezeichnet. Der Inhalt lässt sich etwa wie folgt zusammenfassen:
Die Göttersöhne/Wächter steigen hinab in die Welt der Menschen.
Es sind 200 Wächter, ihre Anführer sind 20.
Shemichaza ist der Oberste.
Andere Anführer sind Baraq'el und Azazel.
Angetan von der Schönheit der Menschenfrauen haben sie Gemeinschaft mit ihnen.
Sie lehren die Menschenkinder verbotene Dinge und Himmelgeheimnisse.
Die aus der Gemeinschaft mit Menschenfrauen gezeugten Kinder sind die Riesen, die Nephelim.
Die Nephelim sind riesig, fressen alles, Vieh und Mensch, und sind eine Bedrückung der Erde.
Shemichaza hat zwei Söhne, Ohajah und Hawajah.
Ohajah und Hawajah träumen:
Ein Traum: eine riesige Steintafel. Alles wird ausgelöscht, bis auf 4 Zeilen. Die eine Version: Die Tafel versinkt im Wasser. Die andere Version: Ein Engel kommt und löscht die Zeilen der Tafel, bis auf 4 Zeilen, Worte oder auch Namen.
Der andere Traum: ein paradiesischer Garten mit zahlreichen Bäumen. Ein Engel kommt und haut alle Bäume um, bis auf einen mit 3 Zweigen.
Die Träumer können die Träume nicht deuten. Ein Bote wird ausgesandt zu Henoch, dem Schreiber. Der Bote ist Mahawaj, Sohn des Wächters Baraq'el. Der macht eine weite Reise, denn Henoch ist nicht mehr in der Welt.
Henoch deutet die Träume: Alle Nephelim werden vernichtet werden, die Wächter werden den Untergang ihrer Kinder sehen. Die 4 übrig gebliebenen Worte bzw. der Baum mit den 3 Zweigen steht für Noach und seine drei Söhne.
Letzten Endes werden die Wächter gebunden bis zum Ende der Welt und ihre Nachkommen werden in der Sintflut vernichtet.
Nephilim in der Populärkultur
In einigen präastronautischen Theorien sind Nephilim außerirdische, hochzivilisierte Wesen, die vor mehreren Jahrtausenden die Erde besuchten, sich mit den Menschen verbanden und Kinder zeugten. In diesem Kontext wird die Namensbedeutung „Fallen“ als „vom Himmel gefallen“ bzw. „abgestürzt“ interpretiert. Erfunden wurde diese Interpretation von Zecharia Sitchin, der behauptete, dass die Nephelim und die Söhne Gottes dieselben seien, was im Widerspruch zur biblischen Überlieferung steht. In Gen. 6.1 sind die Nephelim nicht die Wesen, die vom Himmel kommen und Kinder zeugten, sondern die Kinder, die aus solchen Verbindungen entstanden. Das Wort nephelim wurde von Sitchin zusätzlich dahingehend neu gedeutet[3]. Er behauptete, dass das Wort nephil („Riesen“) nicht der Stamm von Nephelim sei, sondern das Wort naphal („fallen“). Würde man aber aus naphal ein Substantiv machen, also die Gefallenen würde es naphulim heißen, ein Wort, das in keinem Wörterbuch vorkommt[4]. Später wurde diese Interpretation auch von anderen Autoren wie Erich von Däniken, Jan van Helsing oder David Icke aufgegriffen.
In der Fantasy- und Mystery-Literatur werden sie sehr unterschiedlich rezipiert. So treten sie beispielsweise in Cassandra Clares Chroniken der Unterwelt oder in Danielle Trussonis Angelus als Mischwesen zwischen Menschen und Engeln auf, in Andreas Brandhorsts Äon als Dämonen und in Danielle Trussonis Angelus werden sie als gefallene Engel dargestellt. Ihre Rolle folgt dabei keinem Schema, sie können sowohl auf der Seite der „Guten“ wie der „Bösen“ stehen. In filmischen Umsetzungen erscheinen sie meist als Mischwesen, etwa in der Filmreihe Gefallene Engel, dem Film God's Army 3 oder der Serie Akte X (5x17 Alle Seelen).
In Spielen wird mit den Vorlagen nochmals freier umgegangen, wobei hier die präastronautischen Nephilim mitverarbeitet werden. Im Pen-&-Paper-Rollenspiel Nephilim von Feder & Schwert gelten sie als Stifter der irdischen Kultur, deren Seelen es zu retten gilt, im Computerspiel Wing Commander: Prophecy erscheinen sie als insektoide Außerirdische. In dem Computerspiel Darksiders werden die vier Apokalyptischen Reiter als Nephilim bezeichnet, ein Volk, das weder Dämon noch Engel ist. Nephilim können aber auch, wie in den Computerspielen Lara Croft: Tomb Raider – The Angel of Darkness oder Lineage II, eigens erschaffen werden oder wie im Sammelkartenspiel Magic: The Gathering schlicht für überdurchschnittliche Stärke stehen.
In der Musik wird gelegentlich auf die Nephilim Bezug genommen, hauptsächlich von Gothic-Rock-, Black-Metal- oder Death-Metal-Bands. So benannte sich die Band Fields Of The Nephilim nach ihnen und es wurden eine Reihe von Liedern mit Bezug auf die Nephilim von Bands wie Behemoth, Melechesh, Pantokrator oder Katatonia aufgenommen. Aber auch Bands anderer Genres nehmen auf sie Bezug, wie etwa Abingdon Boys School oder AFI.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nephilim

2. Artikel: Riesenskelette
Funde von Riesenwüchsige Menschen
Kopie einer Kopie
Es gibt Listen über Riesenskelette, die auf mehreren Internetseiten zu finden sind.
Da hat einer vom anderen einfach abkopiert. Ich auch! Ich hoffe also, dass jener, der diese Liste ursprünglich erstellt hat, dafür einigermaßen recherchiert hat.
Es geht hier nicht ausschließlich um Riesen, meist sind es Großwüchsige oder aber ganz ungewöhnliche humanoide Knochenfunde.
Maße
Die Liste scheint ihren Ursprung in den USA gehabt zu haben, denn Größen werden hier meist in "Fuß" angegeben, ein Maß, das bei uns nicht gebräuchlich ist.
Ein Fuß (Foot) sollte etwa für eine Länge von 30 cm stehen. 8 Fuß wären dann beispielsweise 2,4 m.
Wenig wissenschaftlich
Die Liste ist in vielen Punkten leider sehr unvollständig, so sind Größenangaben z.B. nur gelegentlich vorhanden, was bei dieser Thematik eigentlich selbstverständlich sein sollte. Sehen wir drüber hinweg, besser als gar keine Hinweise.
Zensur
Ich möchte anmerken, dass uns geflissentlich solche archäologischen Fundstücke vorenthalten werden, die nicht so recht ins allbekannte Schema zu passen scheinen.
Zitat aus: http://www.fallwelt.de/dokumente/lacerta1.htm
Ihre »großartigen« Wissenschaftler waren nicht in der Lage, die Skelette richtig wiederherzustellen, weil sie reptilartige Tiere, nicht intelligentes Leben wiederherstellen wollten. Sie würden lachen, wenn Sie wissen würden, wie viele von den Knochen von kleinen Sauriern in Ihren Museen völlig falsch zusammengefügt wurden, weil Sie viele Knochen benutzten, die gar nicht zusammen gehören, und Sie manchmal künstliche Knochen machten, wenn etwas fehlte, um ein Saurierskelett zusammen zu bauen. Viele Ihrer Wissenschaftler sind sich dieses Problems bewusst, aber sie trauen sich nicht an die Öffentlichkeit, …
Die Liste
Textquelle: http://www.seelenkrieger.org/?p=2002
Farbliche Hervorhebungen von mir, wo die Angaben auf besonders große Fundstücke hindeuten.
 2. Jahrhundert n. Chr. – Pausanias, ein antiker Historiker, berichtet vom Fund von 5 Meter großen, menschlichen Skeletten im heutigen Syrien.
1792 – New York, Buffalo: Turners History of the Holland Purchase berichtet von 7 und 8 Fuß großen Skeletten mit einer großen, abgeflachten Stirn.
1800 – neben zahlreichen normalen Skeletten wurden in Ohio (Conneaut, USA) in einem Gräberhügel mehrere Riesenskelette entdeckt die aber wie normale Menschen wirkten
1800 – Aaron Wright untersucht ein Gebiet nahe Ashtabula County (Ohio, USA) in dem es zwischen 2000 und 3000 Gräber mit Riesenskeletten geben soll. Er entdeckt, dass viele eigentlich recht gewöhnliche Größen haben, findet aber auch Ausnahmen wie z.B. extrem lange Gliedmaßen.
1821 – in Williamson County (Tennessee, USA) wurden "sehr große Knochen” gefunden (The Natural and Aboriginal History of Tennessee von John Haywood)
1850 – Firelands Pioneers entdeckten in einer Reihe von Hügeln zahlreiche große Skelette die sie einer Rasse zuordnen, die vor den Indianern vor Ort gewesen sein müssen
1876 – J.N. DeHart findet in Wisconsin (USA) Menschenknochen gefunden die "größer waren als die der heutigen Menschen"
1877 – W.H.R. Lykins findet in Hügeln nahe Kansas City (USA) Knochen "von enormer Größe und Dichte"
1879 – ein 9 Fuß großes Skelett wurde in einem Hügel nahe Brewersville (Indiana, USA) ausgegraben (Indianapolis News, Nov 10, 1975)
1880 – "Ein Skelett mit enormen Dimensionen” wurde in einem Lehmsarg welcher mit Hieroglyphen versehen war von Dr. Everhart nahe Zanesville (Ohio, USA) entdeckt (American Antiquarian, v3, 1880, pg61).
1883 – zehn Skelette "beider Geschlechter von gigantischen Größen” wurden in Warren (Minnesota, USA) entdeckt (St. Paul Pioneer Press, May 23, 1883)
1883 – ein Bewohner von Marion County behauptet nach einem Riesenskelett-Fund, dass es genauso viele Riesenskelette in Amerika gibt wie es Weiße Menschen dort gibt. Die Rothäutigen wären immer schon eine Minderheit (vermutlich eine Aussage aus rassistischen Gründen, wie zur damaligen Zeit üblich)
1884 – ein 7 Fuß und 6 Zoll großes Skelett wurde in einer massiven Steinstruktur in Kanawha County (West Virginia, USA) entdeckt. Die Umgebung wirkte wie ein uralter Tempel mit Grabanlage. (American Antiquarian, v6, 1884 133f. Cyrus Thomas, Report on Mound Explorations of the Bureau of Ethnology, 12th Annual Report, Smithsonian Bureau of Ethnology, 1890-91).
1885 – ein großer Hügel nahe Gasterville (Pennsylvania, USA) beherbergte ein 7 Fuß und 2 Zoll großes Skelett. Das Grab war außerdem mit Inschriften versehen (American Antiquarian, v7, 1885, 52f).
1885 – in einem Felsen nahe Yosemite Valley (USA) entdeckten Bergarbeiter eine 6 Fuß und 8 Zoll große Frau, welche ein Kind in ihren Armen hielt.
1888 – in Minnesota (USA) wurden 7 Skelette von Größen zwischen 7 und 8 Fuß entdeckt (St. Paul Pioneer Press, June 29, 1888).
Herbst 1878 – ein Hügel nahe Toled, (Ohio, USA) enthielt 20 Skelette, alle sitzend und mit Blick Richtung Osten "von doppelter Größe wie die der heutigen Menschen”. Neben jedem war eine Flasche welche mit Hieroglyphen versehen war (Chicago Record, Oct. 24, 1895; cited by Ron G. Dobbins, NEARA Journal, v13, fall 1978).
1896 – das Skelett eines großen Mannes wurden auf der Beckley farm (Lake Koronis, Minnesota, USA) entdeckt. Auf Moose Island und in Pine City wurden ebenfalls Riesenskelette entdeckt. (St. Paul Globe, Aug. 12, 1896).

1897 – in einem indianischen Grab auf einer Farm in Jackson (Ohio, USA) werden gigantische Skelette entdeckt. Nach der Entdeckung wurden in der Umgebung weitere Hinweise auf Riesen entdeckt. Nachdem man viele der Funde an das Eastern Institute übergeben hat verschwinden diese Spurlos.
1898 – 8 Riesenskelette wurden in Sandusky (Ohio, USA) entdeckt
1911 – mehrere rothaarige Mumien von Größen zwischen 6 und 8 Fuß wurden in einer Höhle in Lovelock (Nevada, USA) entdeckt. LovelockNevada
1821 – Tennessee, White County: eine antike Befestigungsanlage barg mehrere 7 Fuß große Skelette.
1829 – auf einer Hotelbaustelle in Chesterville (Ohio, USA) wurde ein Riesenskelett gefunden. Nach eingehenden Untersuchungen wurde festgehalten, dass es anatomisch mit den heutigen Menschen übereinstimmt, allerdings mehr Zähne aufweist. Nachdem das Skelett nach Mansfield geschickt wurde verliert sich seine Spur.
1833 – in Lompock Rancho (California, USA) entdecken Soldaten am Giant Lompock Rancho ein 12 Fuß großes Skelett. In seiner Umgebung wurden versteinerte Äxte und andere Artefakte entdeckt. Das Skelett wies 2 Zahnreihen auf. Es wurde leider verbrannt nachdem örtliche Indianer von dem Fund erfuhren.
1835 – in Lake County (Illinois, USA) wurden zahlreiche 7 bis 8 Fuß große Skelette entdeckt.
1845 – in Virginia wurde ein riesenhafter Kiefer entdeckt auf dem die Zähne schräg standen.
1849 – Illustrations of the Ancient Monuments of Western New York berichtet von einem elliptischen Hügel nahe Conewango Valley welcher mehrere riesenhafte Knochen enthielt. Insgesamt sollen die vermutlich 8 Skelette jeweils rund 9 Fuß groß gewesen sein.
1850 – History of Allegany County von 1879 berichtet über riesenhafte, menschliche Knochen die beim Bau einer Eisenbahnstrecke entdeckt wurden.
1851 – ein einzelner Rippenknochen, der in New York gefunden wurde weißt auf eine Körpergröße von 8 Fuß hin.
1856 – West Virginia, Wheeling: ein menschliches Skelett wurde mit 11 Fuß Größe vermessen.
1858 – Ohio, Vermillion Township: mehrere Skelette eines Rasse von Riesen wurde von örtlichen Anwohnern entdeckt.
1870 – Ohio: In Brush Creek Township wurden in einem Hügel mehrere Riesenskelette gefunden die allesamt rund 9 Fuß groß sind. Auf einer großen Steintafel soll außerdem ein Text gefunden wurden sein, der den griechischen Buchstaben ähnlich sein soll.
1872 – Ohio, Seneca Township: unter dem Bates-Hügel wurden 3 Skelette gefunden deren Größ zu Lebzeiten vermutlich 8 Fuß betrug. Bemerkenswert ist auch hier eine doppelte Zahnreihe sowohl vorne als auch hinten und oben und unten am Kiefer.
1875 – West Virginia, Rivesville: beim Bau einer Brücke wurden rothaarige Skelette gefunden die eine Größe von 8 Fuß aufwiesen.
1876 – Wisconsin: in mehreren Hügeln wurden riesenhafte Schädel und Wirbel gefunden.
1877 – Missouri, Kansas City: ein riesenhafter Schädel wurde in einem Hügel gefunden. Vermutlich war das Wesen zu Lebzeiten zwischen 25 und 30 Fuß groß.
 
1877 – Nevada, Eureka: Vermesser fanden in einem Felsen einen einzelnen Knochen eines Menschen. Ärzte die diesen untersuchten meinten, dass das Wesen vermutlich 12 Fuß groß war. Der Felsen in dem der Knochen entdeckt wurden war wurde später auf ein Alter von 185 Millionen Jahre geschätzt.
1878 – Ohio, Ashtabula County: in einem Gräberfeld wurden mehrere einzelne Knochen gefunden, welche auf eine große Gruppe von Riesen hinweist.
1879 – Indiana, Brewersville: ein zehn Fuß großes Skelett wurde in einem Hügel entdeckt.
1880 – Ohio, Zanesville: ein Skelett mit enormen Dimensionen wurde in einem Grab entdeckt, welches mit Hieroglyphen beschriftet war.
1880 – Minnesota, Clearwater: mehrere Riesenskelette mit doppelten Zahnreihen wurden entdeckt.
1881 – Ohio, Medina County: ein Kieferknochen mit 8 Zahnreihen wurde entdeckt. Zu Lebzeiten hätte dieses Wesen das Gesicht eines Neuzeit-Menschen in den Mund nehmen können.
1886 – Pennsylvania, Ellisburg: ein 8 Fuß großes Skelett wurde entdeckt.
1886 – New York: Dutzende menschliche Skelette mit einer Größe von jeweils 7 Fuß und abgeflachter Stirn wurden entdeckt.
1886 – Illinois: eine große Anzahl riesenhafter Skelette wurde in einem Grab entdeckt. In diesem lagen auch Artefakte deren Technik auf eine höhere Entwicklung hinweist als sie die Indianer je gehabt hatten.
1887 – Wisconsin, Le Crescent: einzelne Knochen von riesenhaften Menschen wurden entdeckt.
1888 – Ohio, Toledo: 20 Skelette mit Kieferknochen die weit größer als die von normalen Menschen sind wurden entdeckt.
1891 – Illinois, Dunleith: Mitglieder des Bureau of Ethnology of the Smithsonian Institution entdeckten Skelette zwischen Größen von 7 und 8 Fuß.
1891 – Arizona, Crittenden: ein 12 Fuß großer Riese wurde ausgegraben der zudem noch 6 Zehen an jedem Fuß hatte.
1895 – Der irische Riese, gefunden 1895 bei Umbauarbeiten und Ausgrabungen. Die größe dieses fosszilierten Riesen liegt bei 12 Fuß und 2 inches, Der Brustumfang bei 6 Fuß und 6 inches, das Gewicht 2 Tonnen. Der Typ hat 6 Zehen, Anunnaki ich hör Dir trapsen.

1911 – California, Lovelock Cave: eine 8 Fuss grosse, rothaarige Mumie wurde entdeckt. Sie wurde später von einer ominösen Bruderschaft für eigene Zwecke genutzt und verschwand.
1931 – Februar/Juni 1931 – im Humboldt Lake Flussbett nahe Lovelock (Nevada, USA) wurden mehrere große Skelette entdeckt. Das kleinere Skelett (8 1/2 Fuß groß) war in einem "gummiähnlichen Gewand wie es Ägypter trugen" gehüllt. Das größere Skelett war erstaunliche 10 Fuß groß. (Review — Miner, June 19, 1931).
1932 – New Mexico, White Sands: Ellis Wright (Direktor des Lincoln Park) fand Fußabdrücke welche mit 22 Zoll Länge auf einen Riesen hinweisen.
1939 – ein 7 Fuß und 7 Zoll großes Skelett soll auf der Friedmanranch nahe Lovelock (Nevada, USA) entdeckt wurden sein.(Review — Miner, Sept. 29, 1939)
1947 – California, Death Valley: mehrere 9 Zoll große Skelette wurden entdeckt.
1958 – in Italien wurde in einer 11 Millionen Jahre alten Steinschicht das Skelett eines Riesen entdeckt.
Ende der 50er – im Südosten der Türkei werden bei Ausgrabungen riesenhafte Skelette entdeckt. Die Gräber sind über vier Meter groß. Allein ein Oberschenkelknochen ist größer als 1 Meter(47,25 inches).
1965 – Ein Skelett zwischen 8 und 9 Fuß soll unter einem Felsen in Holly Creek (Kentucky, USA) entdeckt wurden sein.
1968 – Neandertaler-ähnliche riesenhafte Skelette wurden in Minnesota (USA) entdeckt. Eine angeforderte Altersbestimmung mittels Carbon-14 schlug jedoch fehl, da das Skelett auf dem Weg zur Untersuchung verschwand.
1991 – Professor Holger Preuschoft von der Ruhruniversität Bochum findet in einer Gesteinsschicht vermutlich 15 Millionen Jahre alte Fußabdrücke mit stattlichen Maßen (44 Zentimeter)
undatiert – in Utah (USA) wurde ein 6 Fuß großes Skelett in einem Hügel entdeckt. Dieses war somit gut einen Fuß größer als es für Indianer in dieser Region üblich war.
Quelle: http://www.fallwelt.de/waechter/neueSicht/Skelettfundliste.htm


3. Artikel: Dinosaurier- und Menschenspuren in Deutschland

Osnabrück: Der hiesige Naturwissenschaftliche Verein veranstaltete einen Ausspracheabend über Hörbigers Welteislehre.
Eine von Steuerrat Däumer gestellte Anfrage: "Lassen sich aus der Geologie der Osnabrücker Gegend Schlüsse auf Beziehungen mit der Welteislehre ziehen?", hatte Veranlassung zu diesem Ausspracheabend gegeben.

Das Referat, das Steuerrat Däumer selbst hielt, machte die Erschienenen mit den fess-elnden Theorien des österreichischen Ingenieurs bekannt und gestaltete im Verein mit einer sich anschließenden Aussprache diesen Abend zu einer außerordentlich interess-anten, alle Erschienenen befriedigenden Veranstaltung. In seinem Referat versuchte Däumer zunächst einmal Hörbigers Welteislehre in großen Zügen zu umreißen, dann aber kam er auf Beobachtungen aus der Osnabrücker Landschaft zu sprechen, die eine Stütze für Hörbigers Welteislehre abgeben können. Däumer erwähnte als besondere Beweismittel einmal den Vatthauerschen Steinbruch in Barkhausen (Kreis Wittlage) und die Johannissteine auf dem Piesberg bei Lechtingen.

Wenn man sich den Vatthauerschen Steinbruch bei Barkhausen betrachtet, so fällt einem die Winkelung der Steinwände sofort auf. Die Steinwände müssen aber früher horizontal gelegen haben, sonst könnten die auf ihnen abgedrückten Dinosaurierspuren gar nicht vorhanden sein. Diese Dinosaurier müssen in oder kurz vor der Eiszeit gelebt haben, denn ihre Spuren können uns nur erhalten geblieben sein, weil sie sofort steinhart gefro-ren sind. Nun müssen die Haupteiszeiten der Erde in die Zeiten des stationären Mondes gefallen sein. Da der Niederbruch des Mondes auf die Erde nicht viel später folgte, ist es zu erklären, daß die Spuren bis heute erhalten sind. Sie sind zu Stein gefroren, bei der Verschiebung der Erdkruste als Folge der einsetzenden Katastrophe um etwa 70 Grad aus ihrer horizontalen Lage gehoben worden. -


Die Dinosaurierspuren im Vatthauerschen Steinbruch.

Die Steinwand auf der die Dinosaurierspuren zu sehen sind. Man erkennt hier die 70 Grad Verschiebung.

Die älteste Gebirgsformation Osnabrücks ist der Piesberg, der noch aus der Primärzeit stammt. Auf ihm finden sich in Gestalt der Johannissteine Spuren menschlicher Tätigkeit. Däumer glaubt nun, daß vier Zeichen dieser Johannissteine, und zwar zwei Aushöhlungen menschlicher Fußspuren, ein kleines Loch und eine Vertiefung von der Art eines Tellers, älter als die übrigen sind. Zunächst einmal folgert auch hier aus der Schrägstellung der Zeichen, daß diese Fußspuren zweifelsohne einmal horizontal gelegen haben müssen. Die Johannissteine mögen aber, als nach der Mondkatastrophe die am Äquator angesammelten Wassermassen sich wieder nach den Polen zu ergossen und allen Lebewesen auf der Erde Gefahr und Untergang brachten, noch anderen Zwecken gedient haben.


Die Johannissteine auf dem Piesberg bei Osnabrück


Die menschlichen Fußspuren - daneben das kleine Loch - auf den Johannissteinen.

Die "Teller"-vertiefung auf den Johannissteinen.


Man hat im württembergischen Donautal Eiszeithöhlen aufgefunden, deren Lage - immer dort, wo ein Nebental in das Haupttal mündet - und Beschaffenheit den Schluss zuließen, daß sie Wachtposten gedient haben, die ihre im rückwärts gelegenen Tal lebenden Zeit-genossen von dem Näherkommen des Wassers unterrichten sollten. Eine ähnliche Be-stimmung können die Johannissteine auf dem Piesberg gehabt haben, denn der Piesberg als älteste Erhebung des Osnabrücker Landes hat immer das Wasser überragt und musste so ganz natürlich als der geeignetste Ort zum Wachehalten erscheinen. Däumer fügt als weitere Bestätigung dieser Theorie hinzu, daß die Johannissteine in der Gemein-de Lechtingen liegen, daß das niederdeutsche "lecht" mit "Licht" identisch ist, also den Ort bezeichnet, von dem aus Lichtsignale gegeben wurden. Die Endung "ingen" hat eine ei-genartige Verwandtschaft mit unzähligen Ortschaftsnamen süddeutscher Landschaften, so daß man daraus vielleicht schließen kann, daß die Bewohner der Donautäler auf ihrer Flucht vor dem anrückenden Wasser hier in der Osnabrücker Gegend gewesen sind und, ähnlich wie im Donautal, auf dem Piesberg Wächter aufstellten, die von dem Herannahen des Wassers benachrichtigen sollten.
In seinen Schlussworten kam Däumer schließlich noch auf die Karlsteine zu sprechen, deren schwerster Stein in der Südnordrichtung verschoben ist. Die Hebung riesiger Ge-steinsformationen, ihre gewaltige Verschiebung kann nicht mit den Kräften vollbracht worden sein, die heute auf der Erde wirksam sind, eine einleuchtende Erklärung dieser Vorgänge kann erschöpfend nur Hörbigers Katastrophenlehre geben.
Wenn Hörbiger heute noch von Wissenschaftlern scharf bekämpft wird, so vergessen diese Wissenschaftler, daß sie ihn auf Grund der Folgerungen und Schlüsse ablehnen, die sie von ihren eigenen Voraussetzungen ausgehend errechnen, daß sie also ihre Voraussetzung als Resultat nehmen, um Hörbigers Voraussetzungen zu widerlegen. Deswegen ist es noch keine Widerlegung der Welteislehre, wenn die Rechnungen der angewandten Mathematik mit Hörbigers Folgerungen nicht übereinstimmen.


(Quellenauszug: "Schlüssel zum Weltgeschehen", Heft 5, 7. Jahrg., 1931, R. Voigtländers Verlag-Leipzig)

4. Artikel: Flüchtlingsspuren aus Urzeiten

Immer ist der Mensch, oft ahnungslos, ein Flüchtling gewesen!
Nicht so sehr vor den Lanzen, Schleudern, den Kugeln, Schrapnells, dem Gas und der Erbarmungslosigkeit eines übermächtigen feindlichen Heeres als vielmehr ein Flüchtling vor dem Ungeheuer Notwendigkeit.

Wurden etwa die Äcker taub, reiften die Früchte nicht mehr, so "beschloss" er, der unwirtlich gewordenen Heimat den Rücken zu kehren, um in jenes Land der Hoffnung zu ziehen, das Tausende ansteuerten, auf dessen sonnige Küste dennoch kein Sterblicher je den Fuß setzte und das Traum und Sehnsucht blieb: Schlaraffenland.
Denn schon auf dem Wege dorthin gab es Hemmungen, einen brückenlosen, reißenden Strom, einen Sturm, ein lockendes Gesicht, einen Blumenhang, irgendeinen trauten Ton, den der Wind heranwehte - und schon stand der "Entschluss" fest, Anker zu werfen; denn hier war gut sein.

Nicht lange darauf, es mochten einige Jahr zehntausende hingegangen sein, bekamen die Brunnen salziges Wasser, oder das Gras der Viehweiden wurde hart und armselig. Da beschloss der Mensch von neuem, nun endgültig den Kurs auf das Land seiner Sehnsucht zu nehmen. Hoffnung war sein Wanderstab.

Da überfiel ihn in einer hügeligen Parklandschaft ein schweres Wetter, er musste rasten. Und da das Wetter anhielt, war er gezwungen, sich einzurichten, um bei erster Gelegenheit die Wanderschaft fortzusetzen. Als aber eines Morgens die Sonne lachte, die Auen taufrisch und leuchtend vor ihm lagen blieb er; denn der Weg war weit, und es schien tunlich, Kräfte zu sammeln. Die kleine Rast währte nur fünf oder acht oder neun Jahrtausende, man hatte sich langsam eingelebt, man hatte sogar heimatliche Beziehungen angeknüpft und bedauerte aufrichtig, daß die Sturmfluten jetzt so oft die Fluren mit salzigem Wasser tränkten und zu einer Gefahr für Gut und Leben wurden. Aber wozu hatte man seine besseren Einsichten! Das Ränzel wurde also wieder einmal geschnürt; denn es war gar kein Zweifel, es gab fruchtbarere, es gab freundlichere Gebiete. Man machte sich auf den Weg. Man wanderte. Man rastete. Man wanderte. In bunter Folge: Flucht vor der Unwirtlichkeit und nährende Rast.
Durch die Jahrhunderte, die Jahrtausende, durch die Jahr zehntausende - es war das Los des Lebens, unbewusst Flüchtling zu sein, während eitle Selbstüberhebung den Menschen glauben machte, er folge nur seiner besseren Einsicht.

War es nicht so, als vor Jahrmillionen der Bewohner der südamerikanischen Pampas vor dem Meere fliehen musste, unbewusst fliehen, Schritt vor Schritt, bis er den Weg von der heutigen Ostküste hinzu den fast fünftausend Kilometer fernen Anden zurückgelegt hatte, bis zu deren Fuß, da wo heute noch die unbekanntesten Gebiete der Erde schlummern? Immer ein Flüchtling vor der steigenden Gürtelhochflut. Aber seine Spur ist verwischt von endlosem Urwald und überlagert von Mondschlamm, den die Sintflut als Löß im mittleren Südamerika absetzte.

Auf halbem Weg zwischen der südamerikanischen Ostspitze und den Anden, im Gebiet des oberen Orinoko, fand Humboldt jene seltsamen Felsbilder, jene in steile Felswände eingemeißelten Grotten und Sitze, in deren Nähe sich oft Wassermarken aus jener Zeit fanden, von der die Indianer berichteten, wie von einer selbstverständlichen und geschichtlichen Tatsache, wenn sie der Überlieferung Erwähnung taten, alle diese Zeichen und Grotten seien angebracht worden, damals als ihre Vorväter hier oben im Kanu fuhren.
Dieses Gebiet liegt heute über 2500 Meter hoch. Leider ist bis zur Gegenwart von der Forschung viel zu wenig Gewicht auf die Feststellung der Spuren amerikanischer urzeitlicher Völkerwanderungen gelegt worden, obwohl, wie mir der ehemalige Direktor des Römermuseums in Hildesheim berichtete, die Anden von Süden nach Norden "voll solcher frühzeitlicher Leistungen" seien. Eine nähere Aufhellung ist durch den Tod dieses verdienstvollen Forschers vereitelt worden. -

Hatten also die Urbewohner Südamerikas in vorsintflutlicher Zeit einmal die Anden erreicht, so trieb sie die steigende See im Laufe der Jahrtausende, ohne daß sie sich dieses Anstieges bewußt wurden, immer höher hinauf.
Aus fast grenzenlos weiter Tiefebene zusammengeströmt, fanden sie sich hier nun auf engem Raume zusammengedrängt und genötigt, den überaus kargen Boden zu nützen. Sahen sich gezwungen, an den Hängen (unseren Weingärten ähnliche) Terrassenbauten aufzuführen, um die geringe Menge vorhandener Fruchterde der Landwirtschaft nutzbar zu erhalten.
Noch heute sind diese Terrassenanlagen vorhanden, wenn auch zerfallen und an Zahl und Größe in keinem Verhältnis zu der jetzigen spärlichen Bevölkerung. Dazu befinden sie sich in jetzt ganz unwirtlichen Höhen, hinauf bis an die Schneegrenze, so daß der Verdacht besteht, es schlummerten noch unbekannte unter der ewigen weißen Decke.


Macchu Picchu in Südamerika. Auf der rechten Seite des Bildes die Terrassenbauten zu erkennen.


Übereinstimmend mit diesen südamerikanischen Zeugen vorsintflutlicher Zeit findet man auch im Hochlande von Abessinien Terrassen und Höhlenbauten. Es handelt sich um den Habesch, einen massigen Bergklotz, der wie eine trutzige Feste aus der flachen Umgebung aufragt und so der, Managascha genannten Gegend ihr Gepräge gibt


Die Wohngebiete der Erde zur Zeit des Großen Wassers der Indianer-Vorväter (zweite, sintflutnahe Gürtelhochflut der Tertiärzeit). Die schwarz gehaltenen
Gebiete - man beachte die schmalen afrikanischen und die kleinen tropischen Sundainseln - sind für Menschen bewohnbar. Die beschrafften Gebiete sind wahrscheinlich bewohnbar. Tasmanien hängt mit Australien zusammen (in der Karte durch die Punktierung undeutlich!).
Die weiß gehaltenen Gebiete sind vereist. Wahrscheinlich steht auch die Panamaenge unter Wasser (nach Fischer).


Nun bedeutet Managascha aber "Heiliges Land", und bezeichnenderweise ist dieses Gebiet seit frühesten Zeiten Eigentum des abessinischen Papstes und der Priesterschaft. Wahrscheinlich haben die halbchristlichen Priester der Gegenwart den Namen von ihren heidnischen Vorgängern übernommen.
Der Name "Heiliges Land" ist sehr wohl verständlich. Denn während der Gürtelhochflut fanden die Überreste der abessinischen Bevölkerung hier ihre letzte Zuflucht, sie haben in der Höhlenstadt wahrscheinlich den Niederbruch des Mondes überlebt. Darum war ihnen diese Rettungsinsel heilig, und der Name blieb ähnlich erhalten wie der der Zufluchts-stätte auf den Anden, die der Überlieferung nach als "Vereinigung der Nationen" bezeichnet wurde.

Neuerdings sind nun in Afrika weitere alte Terrassenbauten näher untersucht worden, leider ohne Rücksicht auf die Welteislehre, so daß ihre Einordnung hier nur über Mutmaßungen hinweg geschehen kann.
Immerhin ist das, was Leo Frobenius von seiner letzten südafrikanischen Reise über terrassierte Hügel und Kellerbauten berichtet ("Erythräa", Atlantisverlag, Berlin), wohl wert, geprüft zu werden, zumal er ausdrücklich betont, daß die Eingeborenen über sie eigentlich gar nichts auszusagen wissen - was um so merkwürdiger anmutet, als diese Gebiete sonst reich an uralten Überlieferungen sind. Damit dürfte ein brauchbarer Anhalt für das außerordentliche Alter dieser Anlagen gegeben sein, das wir bei näherer Betrachtung bestätigt finden werden.
Die Steinsetzungen der Terrasseneinfassung haben etwa eine Höhe von 1,3 bis 1,6 Meter und grenzen Beete von 9 bis 11 Meter Breite ab. Die Blöcke des Beet-Rahmens bestehen hier aus Quarz, dort aus Brauneisenstein, aus Granit, der vermutlich, wie Frobenius schreibt, durch starken Eisengehalt tiefbraun gefärbt ist. Er bemerkt weiter, daß bei der Herstellung eine ungeheure Arbeit geleistet worden sein muss, weil da, wo in einem engen Tal ein terrassierter Hügel neben dem anderen steht, alles mit Felsblöcken übersät ist, die dann gespaltet Verwendung hätten finden sollen. Vielfach ist das Erdreich zwischen den Steinsetzungen fortgespült, so daß die Rahmenmauern wie kleine Verteidigungswälle aussehen, die sie aber keinesfalls sein können. Überall werden auch Bewässerungsanlagen festgestellt, kleine Kanäle, die von den höheren Gebieten sich bis tief in die Terrassen hineinziehen. Trotzdem sind die Anlagen für die Feldfrüchte des Negers unbrauchbar, sie werden auch nie in Bearbeitung genommen. Nur eine einzige Anbaumöglichkeit scheint in früheren Zeiten bestanden zu haben, nämlich der Anbau von Bergreis, da sich vereinzelte wilde Pflanzen dieser Gattung hier und da finden. Ein Beweis ist das freilich nicht. Jedenfalls handelt es sich nach Frobenius um eine unendlich kunstvolle Anlage, mit der die heutigen Eingeborenen weder etwas anfangen, noch über ihre einstige Bestimmung etwas aussagen können.

Untersucht man nun vom Standpunkt der Welteislehre aus das Forschungsergebnis näher, so eröffnen sich zwei Möglichkeiten der zeitlichen Einreihung. Man könnte an die Zeit der voreilenden Flutberge denken, die sich eben zur Gürtelhochflut vereinigen, um das südafrikanische Gebiet für Jahrhunderte bewohnbar zu machen. Später aber mussten sich aus Mondumlauf und Erddrehung Zeiten ergeben, in denen diese Gebiete von Überflutungen immer mehr heimgesucht und die Bewohner gezwungen wurden, aus den Tälern auf die Höhen zu steigen (was auch für die südeuropäischen Wohnhöhlen festgestellt werden kann). Notgedrungen mussten sie also ihre Landwirtschaft ähnlich ausgestalten wie die Inka-Vorväter und die Bewohner des abessinischen Heiligen Landes, die ja beide innerhalb der Zone der Gürtelhochflut hausten, während Südafrika jenseits des Südgestades lag.
So mögen die Alten hier gelebt haben, bis der Mondniederbruch kam, auf den vielleicht die Kellerbauten hinweisen (über die noch gesprochen werden soll). Und entgingen sie auch der hier nur geringen kosmischen Beschüttung durch Mondbruchstücke, so mussten sie doch der Sintflut anheimfallen, deren Hinterlassenschaft - außer dem in jenen Gegenden gefundenen Löß - vielleicht die in engeren, Strudel erzeugenden Tälern ausgestreuten Felsblöcke sind, die hier über die Terrassen gelagert erscheinen.
Das wäre die eine Möglichkeit, die uralten Terrassenbauten zeitlich einzureihen. Die andere drängt sich mit der Erinnerung an den Lunaeinfang und seine Flut auf - oder besser seine Beflutungen während der verschiedenen missglückten Einfänge (denn die Welteislehre vertritt mit gutem Grund den Standpunkt, der Einfang jedes Mondes komme nicht durch ein einmaliges Annähern und Festhalten zustande; sondern erst nach verschiedenen Fehlversuchen gelingt die endgültige Versklavung des herankommenden Planeten).
Nun besteht für Südafrika die Situation, daß seine Tiefländer sehr wohl den verschiedenen Mondfluten während der missglückten Einfangversuche ausgesetzt waren. Und es wäre wohl denkbar, daß die Bewohner sich genötigt sahen, die tieferen Täler zu verlassen oder doch wenigstens ihren Feldbau auf die Abhänge der Berge zu verlegen. Eine solche Maßnahme kann deswegen nicht verwundern, weil wir heute wissen, daß jene afrikanischen Gebiete atlantische Kultur aufweisen und gerade auf Atlantis im Zusammenhang mit den hier in Frage kommenden Beflutungen Gegenmaßregeln durchgeführt worden sind, die in einem teilweisen Verlassen der Inselgebiete bestanden. Überdies muss nach allem, was wir (vorwiegend durch Herman Wirth) wissen, die Himmelskunde zur damaligen Zeit in der Tat die königliche Wissenschaft gewesen sein, so daß die Gefahr sich folgender Einfangsbeflutungen sehr wohl vorausgesehen werden konnte. Man wird also auch in den südafrikanischen Atlantiskolonien Kenntnis der Gefahr gehabt und vorgesorgt haben.
Auch die Sintfluterfahrungen der Vorväter mögen noch hinreichend lebendig gewesen sein, um hier als Anregungen zu dienen. Dieser Schluss liegt um so näher, als für Südafrika ausdrücklich die Geschichte vom Bau eines Turmes - als einer künstlichen Rettungsinsel vor Wassergefahr - bezeugt ist. Da nun die Eingeborenen davon berichten, daß dieser Turmbau im Südosten am Meere erfolgt sei, könnte man wohl eher an die Mondeinfangsfluten als an die Sintflut denken.
Vielleicht waren aber auch (durch atlantische Vermittlung) die Erlebnisse während des Mondniederbruches auf den Anden Anregung geworden, auch in Südafrika Kellerbauten aufzuführen als Vorsichtsmaßregel bei der mehrmaligen Näherung des späteren Mondes.
Auch das ist natürlich zunächst eine Vermutung. Immerhin scheint sie die naheliegendste, sofern man von der Überzeugung der ungewöhnlichen Höhe atlantischer Ur-Hochkultur durchdrungen ist.

Was nämlich Frobenius beschreibt, lässt kaum einen anderen Schluss zu.Die Kellerbau-ten befinden sich fast genau übereinstimmend in Gebieten, die auch terrassierte Hügel aufweisen, sie sind sogar vorwiegend eben in diese Hügel hineingebaut. Es handelt sich um künstlich hergestellte Gruben, die nach der Talseite zu durch eine in weitem Bogen vorgeschuhte Kunstmauer ausgebuchtet und geschützt sind. Diese Mauern weisen Stärken bis zu neun Meter auf. Es entstehen so Gelasse, die vier bis acht, ja sechs bis zehn Meter im Durchmesser aufweisen. Der Eingang zu diesen 2 bis 3,20 Meter tiefen Räumen erfolgt stets durch einen meist schneckenartig gebogenen, rampenartig abfallenden, 0,55 bis 1 Meter breiten Gang von der Höhenseite her. Seine Wände sind meist sauber in Felsgestein aufgemauert und mit Felsplatten gedeckt, die nur eine kleine Lichtöffnung freilassen. Von den Gelassen führt eine Wasserrinne durch die Bollwerksmauer nach der Talseite zu.


Grundriss und Schnitt zweier Kellerbauten (nach Frobenius: Wohngruben-Anlagen) aus dem Inyanga-Gebiet,
Südafrika (aus Leo Frobenius: Erythräa, Atlantis-Verlag, Berlin)


Irgendein Anhalt über die Eindeckung der Gelasse selbst konnte in keinem Falle gefunden werden, da sie heute ausnahmslos offen sind, alle Spuren einer Deckenkonstruktion fehlen.
Alle bisherigen Deutungsversuche über die Bestimmung dieser Gewölbe gehen fehl, wie Frobenius selbst nachweist, so daß er zu dem Ergebnis kommt, es handele sich - was bisher kein Kenner zu behaupten gewagt hatte - "natürlich" um Wohnungsanlagen.
So oft ich auch von dem Spürsinn dieses ungewöhnlichen Forschers überrascht worden bin, hier vermag ich ihm nicht zu folgen. Denn wie sollte eine Landbau treibende Bevölkerung zu Wohnzwecken derart unbequem zugängliche Behausungen anlegen und dazu Mauern von ein bis zu neun Meter Stärke errichten! Das sind Dinge, die einfach nicht zusammenstimmen wollen.
Glaubhafter scheint mir die Beziehung der Kellerbauten mit dem drohenden Mondeinfange.

Wiederholen wir: Es ist wahrscheinlich, daß die atlantische Kolonialverwaltung hinreichend Warnungen vor Flutgefahr und vor der Möglichkeit einer bruchstückweisen Angliederung des gefährlichen Planeten ergehen ließ und gleichzeitig zur Anlage von Terrassierungen und bombensicheren Kellern riet. Vielleicht lagen hier auch atlantische Besatzungen, eine Annahme, die deswegen nicht ohne Grund sein mag, weil ja über die gewaltige Heeresstärke des Inselreiches Berichte vorliegen.
So entstanden die Terrassen und die Kellergewölbe. Diese Zufluchtsstätten galt es nun bombensicher einzudecken. Es liegt nahe, für diesen Zweck an Balken zu denken.
Hätte man diese jedoch sofort aufgebraucht und frei, oder mit Lehmschlag bedeckt, liegen lassen, so wäre ihre Haltbarkeit gefährdet worden. Vielleicht wurden sie darum für die Stunde der Gefahr in besonderen Schutzhütten aufbewahrt, zumal die atlantischen Himmels kundigen rechtzeitig in der Lage waren, zu warnen. Vielleicht aber, obwohl dies unwahrscheinlicher ist, waren die Anlagen gleichzeitig entstanden und sind nicht vollkommen fertiggestellt worden. Diese Deutung aber dürfte keine Zustimmung finden, da es viel einleuchtender wäre, an eine Aufbewahrung des Deckengebälkes zu denken. Ob es dann später anderweitig verwendet oder von der Mondeinfangsflut weggespült worden ist, kann ohne nähere Untersuchung nicht entschieden werden. Jedenfalls handelt es sich auch hier um Flüchtlingsspuren des Lebens aus alter Zeit. Bisher sind sie nicht lesbar gewesen oder als unbedeutende Reste einer gleichgültigen Vergangenheit übersehen worden. Darum haben gerade wir die Pflicht, die Augen offen zu halten und zu versuchen, im Laufe der Zeit Mittel zu beschaffen, die es Kennern der Welteislehre ermöglichen, jene Gebiete zu bereisen, die uns nennenswerte Ausbeute versprechen. Derartige Gebiete gibt es noch reichlich, und hier dürften Entdeckungen gemacht werden, die zweifellos weiteste Kreise fesseln und die Wissenschaft vor ungeahnte Aufgaben stellen werden.
So gibt es in Afrika ein Gebiet, das Schöpfungen der vorsintflutlichen Menschheit enthält, Schöpfungen, die geradezu zyklopische Ausmaße aufweisen.
Besonders aussichtsreich scheinen außerdem die bisher so gut wie unbekannten Hochgebirge Sumatras und vor allem Neu Guineas. Man lese nur einmal in dem soeben erschienenen trefflichen Werke Hugo Zöllers: "Als Journalist und Forscher in Deutschlands großer Kolonialzeit" (Koehler und Amelang Verlag, Leipzig) die entsprechenden Kapitel über Neu Guinea nach, und man wird fühlen, was hier noch zu tun bleibt. Aber wenn Zöllner meint, bisher habe nie eines Menschen Fuß diese unzugängliche, gigantische Bergwelt betreten, so glauben wir sagen zu können, daß dies doch zur Zeit der letzten Gürtelhochflut der Fall gewesen sein dürfte, und daß wir auch hier eines - vielleicht noch fernen - Tages Spuren des ewigen Flüchtlings entdecken werden.

Dass diese Erwartung, die ich schon früher einmal aussprach, zwar eine von denjenigen ist, von denen die Vorsichtigen schaudernd behaupten, sie seien nur Phantasien und wissenschaftlich in gar keiner Weise haltbar oder auch nur berechtigt, besagt nichts gegen ihre Fruchtbarkeit. Und der sogenannte Zufall ließ denn auch im Frühjahr 1930 gerade in Neu Guinea, zum Teil vom Urwald überwuchert, eine uralte Steinkreis-Anlage entdecken, die grundsätzlich jener von Stonehenge entspricht - atlantisches Erbe, stumme Spur der Flüchtlinge, über deren Resten heute der Urwald rauscht.

Hanns Fischer


(Quellenauszug: "Schlüssel zum Weltgeschehen", Heft 8/9, 7. Jahrg., 1931, R. Voigtländers Verlag-Leipzig)

5. Artikel :Uralte Höhlenbauten im Hochland von Äthiopien


Vorgeschichtliche Höhlenbauten auch im Hochland von Abessinien (1)
In der "Umschau" Heft 38, 1928, berichtet Max Grühl, der Leiter der deutschen Nil-Kaffa-Expedition 1925/1926 über Höhlenbauten am Managascha (3500 m) im abessinischen Bergland von Schoa. Nach Hörbiger flüchteten die Menschen vor der Gürtelflut des nahe an die Erde herangeschraubten Tertiärmondes auf die hohen Gebirge, wo sie in mehr oder weniger ausgedehnten Höhlenanlagen Schutz suchten und fanden. (2) Derartige Bauten finden sich bekanntlich im Hochland von Peru, wo sie als sogenannte Inkabauten der Wissenschaft bisher eine harte Nuss waren. Auch am Elgon in Afrika südlich des Äquators sind derartige Höhlen gefunden.

Nun also auch im Habesch, diesem massigen Bergklotz, der wie eine trotzige Feste aus einer flacheren Umgebung hervorragt. Grühl berichtet, der Name Managascha bedeute "Heiliges Land", und tatsächlich sei der Berg und seine Umgebung seit Urzeiten Eigentum des abessinischen Papstes (Abuna) und der Priesterschaft. Sollten die halbchristlichen Priester der jetzigen Herren des Landes dieses Vorrecht nicht schon von ihren heidnisch-en Vorgängern übernommen haben? Ist es nicht seltsam, daß dieser Berg als heilig galt?
Wenn man annimmt - und diese Annahme liegt für jeden Kenner der Welteislehre sehr nahe -, daß der Managascha seiner Zeit die Zuflucht des vom steigenden Wasser bedrohten Volkes war, dürfte die Bezeichnung "Heiliges Land" äußerst verständlich sein. Leider war es Grühl noch nicht möglich, die zahlreichen Höhlen, in denen er auch seltsame Felsenbilder fand, näher zu erforschen. Er entdeckte auch einige Feuerstellen und Reste von Obsidianmessern (die bekanntlich im altmexikanischen Kult eine große Rolle spielten). Wie ernst der Forscher seine Entdeckung nimmt, erhellt daraus, daß er absichtlich vermied, oberflächlich zu "buddeln", da sonst - wie er sagt - mehr geschadet als genützt werden könnte. Er schließt seine Abhandlung mit den Worten: "Man wird vielleicht zu überraschenden Ergebnissen bezüglich der Blütezeit der Managascha-Stadt kommen."
Wenn Gühl also von einer Managascha-"Stadt" spricht, muss es sich immerhin um eine sehr ausgedehnte Wohnhöhlenanlage in Bergeshöhen handeln,
die heute so gut wie menschenleer sind. Hoffentlich findet sich bald die Möglichkeit, eine Expedition in jene Gegenden zu entsenden. -


Linke Karte: Die Wohngebiete der Erde zur Zeit des "Großen Wassers" der Früh-Indianer, also in kurz vorsintflutlicher Zeit. Die dunkelgehaltenen Gebiete - vor allem auch die afrikanischen und Sunda-Lebensinseln - sind für Menschen bewohnbar. Die beschrafften Gegenden waren wahrscheinlich ebenfalls bevölkert. Eine Erweiterung der Wohngebiete in höhere Breiten ist durch die dort vorherrschende Vereisung (Eiszeit!) unmöglich. Gepunktete Gebiete: von der Gürtelhochflut bedeckt. Es ist überraschend, wie diese aus der von Hörbiger erschlossenen Flutbewegung gewonnenen Ergebnisse mit der Karte von Vavilov übereinstimmen (rechte Karte) . (Nach Hanns Fischer gezeichnet von Prof. Maier.)

Rechte Karte: Die Ursprungsgebiete der Kulturpflanzen nach Vavilov decken sich auffallend mit den auf ganz anderen Wegen gefundenen Wohn- oder Ur-Kulturgebieten kurz vor der Sintflut. (Nach Vavilov.)


Es sei noch angemerkt, daß in dem letzten Werke von Hanns Fischer: "In mondloser Zeit", Auf den Spuren vormondlicher Kulturen, 2. Auflage, Bad Harzburg, sich eine Gegenüber-stellung zweier völlig unabhängig voneinander erarbeiteter Karten findet: die von Fischer stammende Karte der Wohngebiete zur Zeit der Tertiär-Hochflut und die Karte der Urge-biete unserer Kulturpflanzen des russischen Gelehrten Prof. Vavilov. Beide Karten stimm-en überraschend zusammen. Und auf beiden Karten ist das Hochland von Abessin-ien, wo jetzt also Grühl die vorgeschichtlichen Höhlen entdeckte, oder sie wenigstens in Begleitung ihres Entdeckers, Dr. Gavriloff, besuchte, als Urkulturland eingezeichnet, gewiss eine hochwertvolle Übereinstimmung. Und das Ergebnis ist verständlich, da aus naheliegenden Gründen jene Kulturvölker vor der Sintflut vorwiegend Ackerbauvölker gewesen sein dürften.

v. Bothmer


Auf der Fährte des Urmenschen in Abessinien (3)
Unter den Bergen Abessiniens nimmt der Managascha (*) eine ganz besondere Stellung ein. Bis zu 3500 Meter wirft er seine kahlen Gipfel empor. Von dem Urwald, der ihn in früheren Zeiten bekleidete, sind nur noch auf den westlichen Hängen geringe Reste vorhanden.
Die Amhara haben den Wald vernichtet und seine Wiederaufforstung künftigen Geschlechtern überlassen. Während die Vegetation der Hänge noch tropisch oder subtropisch ist, nimmt sie in größeren Höhen rein afrikanisch-alpinen Charakter an. Zu bizarren Felsenformen gesellen sich hier solche bizarrer Pflanzen. Sie verleihen der Landschaft ein solch eigenartiges Gepräge, daß die Gestaltung der Gedankenwelt einfacher Menschen, die hier eine Heimstatt suchten, in ganz bestimmter Richtung beeinflusst werden musste.

Sehr frühzeitig wurde die Bergwelt zum Sitz der Götter oder der Geister, zum "heiligen Land". Und so kam es wohl auch, daß, als die christlichen Amhara das Bergland eroberten, das Gebiet des Managascha zum Eigentum der christlichen Priester wurde. Noch heute sind der Abuna und seine Geistlichen Eigner des Managascha.In der Nachbarschaft des großen Berges erhebt sich der Phonolithkegel des Kleinen Managascha, auf dessen Kuppe sich Reste alter Heiligtümer befinden. Hier haben auch die Amhara eine christlich-äthiopische Kirche errichtet.

Schon wiederholt hatte Dr. Gavriloff, der mir bei meinen wissenschaftlichen Arbeiten ein großer Helfer und Förderer war, mich eingeladen, mit ihm eine Exkursion nach den westlichen Abhängen des Managascha zu unternehmen, da er dort bei früheren Besuchen Höhlen gesehen hatte, die näher zu untersuchen sich wohl empfehlen würde.
Da sich dem Beginn meiner geplanten zweiten großen Inlandreise Schwierigkeiten entgegenstellten und der abessinische Leibarzt der Kaiserin Zauditou, der Hakim Gesau, uns sein Anwesen am Managascha als Wohnung zur Verfügung stellte, beschloss ich, die Reise zum heiligen Berge zu unternehmen. Aus dem vorhandenen Expeditionsmaterial war schnell die kleine Karawane ausgerüstet und an einem herrlichen Frühlingsmorgen zogen wir, der Doktor, seine Gattin und ich, los.

Nach neunstündigem Ritt, der uns durch duftenden Eukalyptuswald und über weite Hügelwellen und Grassteppen führte, erreichten wir nach steilem Aufstieg in brennender Sonne schließlich unser Ziel, das Dorf des Hakim Gesan. In der Sommerhütte desselben, die fürsorglich für uns hergerichtet war, bezogen wir Quartier und richteten uns für einige Tage häuslich ein. Dann unternahmen wir einen ersten Gang zu den Höhlen, die Dr. Gavriloff erkundet hatte.


Blick über die Landschaft am Managascha


Steil bergauf führte uns der Weg, den wir mit dem Buschmesser durch dichtes Urwaldgestrüpp schlagen mussten. Endlich standen wir vor dem gewaltigen Portal der "Gavriloff-Höhle". Ein dichtes Rankenwerk aus Lianen und anderer Pflanzen hatte in jahrhundertelanger Unberührtheit ein Netz vor den Eingang gewoben. Erst nach harter Arbeit konnte es von uns niedergelegt werden. Nur mit größter Scheu hatten uns einige Eingeborene bis hierher geleitet; die Höhle zu betreten weigerten sie sich. So mussten wir denn allein eindringen.

Durch unsern Eintritt wurde ein Schwarm von fliegenden Hunden aufgestört und umflatterte gespenstisch unsere Fackel. In tausendstimmigem Chor tönte aus den Felsenspalten das Geschrei der Brut der Flattertiere!Schon bei ganz oberflächlicher Untersuchung der Höhle wurde uns klar, daß dieselbe zweifellos in sehr früher Zeit Wohnzwecken gedient hatte.An den Wänden fanden sich Spuren uralter Felszeichnungen in der Art, wie sie aus anderen vorgeschichtlichen Wohnhöhlen bekannt geworden sind. Den Boden der Höhle bedeckt eine erhebliche Schicht von Höhlenlehm, dessen Abtragung gewiss wertvollen Aufschluss über den Urmenschen, der hier seine Wohnung hatte, und über die urgeschichtlichen Verhältnisse des Landes bringen wird.


Dr. Gavriloff vor dem Eingang der "Gavriloff-Höhle"


Die größere Entdeckung brachte uns der nächste Tag. Schon während des Marsches war mir kurz vor unserm Ziel aufgefallen, daß die Abdachung des unserem Standorte zunächst liegenden Vorhügels des Managascha eigenartige Terrassen aufweist, die unbedingt nicht auf natürliche Weise entstanden sein konnten. So fanden wir denn auch bei näherer Untersuchung den ganzen Hügel durch Wohnhöhlen unterminiert. Vor den Eingängen der einzelnen Höhlen liegen Terrassen, die wohl als Vorplatz dienten, und auf denen sich das tägliche Leben der Höhlenmenschen abspielte. Während wohl an fünfzig einzelne Terrassen feststellbar waren, lässt sich die Zahl der Höhlen nicht angeben. Nur einzelne derselben konnten wir zugänglich machen. Eine der Höhlen wurde sogar noch in neuerer Zeit von heutigen Bewohnern des Berggebietes, Galla, als Stall benutzt. Die untersuchten Höhlen umfassen in der Regel eine Vorhöhle, mit der durch einen Gang die eigentliche Wohnhöhle verbunden ist. Von ihr zweigen wieder Seitenkammern ab. Infolge der Abdachung des Höhlenhügels waren die Höhlenwohnungen sowohl von der Terrasse durch die Vorhöhle, als auch durch einen Einsteigeschacht von obenher betretbar. In einigen Höhlen fanden sich Steinsäulen als Deckenträger. Die ehemalige Feuerstelle war in allen untersuchten Höhlen erkennbar. An Werkzeugen der Urmenschen fanden sich einige Messer aus Obsidian und Feuerstein.

Die zur Verfügung stehende Zeit und der Mangel geeigneter Werkzeuge erlaubten uns nicht, sofort mit der Ausgrabung der vorgeschichtlichen Stadt am Managascha zu beginnen. Oberflächliches "Buddeln" würde sicher auch mehr Schaden als Nutzen gebracht haben. Nur durch systematische Grabungsarbeit kann wissenschaftliche Klarheit geschaffen werden. Erst wenn die Höhlenstadt vom Schutt der Jahrtausende befreit ist und körperliche Reste der Höhlenmenschen gefunden sein werden, wird es möglich sein, von ihrer Art und ihrer Kultur zu reden. Vielleicht sind jene primitiven Eingeborenen, die ich in geringer Zahl in den Tiefen der Bergwälder im westlichen Gallaland und in den Urwäldern Kaffas fand, die letzten lebenden Nachkommen der Höhlenbewohner aus der Blütezeit der Managascha-Stadt.

Max Grühl


Quellen und Hinweise:
1) Heft 1 "Wassermann" von Hanns Fischer, 1. Jahrgang, Januar 1931

2) Siehe den Aufsatz auf unserer Netzseite: Wanderung, Wohn- und Zufluchtsstätten

3) Buch "Vom heiligen Nil - ins Reich des Kaisergottes von Kaffa" von Max Grühl, 1929, Die Buchgemeinde Berlin

* Heute, im Jahr 2011, liegt der Berg Managascha im "Menagesha National Park" zirka 35 km westlich von Addis Abeba (Äthiopien).


6. Artikel: Sagenhaftes Aztlan


Die folkloristische Aztlan-Sage der Mexikaner
In der Nummer vom 16. März des Jahrganges 1930 der Zeitung Diario in La Paz veröffentlicht Professor Posnansky einen interessanten Artikel mit dem Titel: "Das legendäre Aztlan der alten Azteken dürfte mit der prähistorischen Metropole Tihuanaku identisch sein."
Der deutsch-bolivianische Forscher vertritt schon seit Jahrzehnten den Standpunkt, die südamerikanische Andenkultur sei mit der des mexikanischen Hochlandes verwandt, und zwar in ähnlicher Weise, wie etwa auch die Kultur der Osterinsel von dem südamerikanischen Kontinent herstamme.
In dem genannten Artikel belegt Posnansky den gemeinsamen Ursprung von Kunst und Kultur in den Ländern Hochperu und Mexiko mit sehr überzeugendem Bildmaterial, das diese Verwandtschaft als tatsächlich vorhanden erscheinen lässt. Da aber diese Bilder mangels brauchbarer Klischees hier nicht gebracht werden können, sollen nur die Worte Posnanskys, die seine Ansicht über das legendäre Aztlan darlegen, in deutscher Übersetzung folgen:

"Was nun aber den Mythos von Aztlan betrifft, so hat er schon insofern ernstere Bedeutung, als er über den wirklichen fernen Ursprung von Kultus und Kultur Mexiko-Mittelamerikas etwas mehr Licht verbreitet.
In Bezug auf Aztlan findet man in allen sagenhaften Überlieferungen und in den ideografischen Notizen, wie sie die vielfachen Handschriften enthalten, die einheitliche und ausdrücklich unterstrichene Bemerkung von einem Ort, der von Wasser umgeben daliegt oder von dem man zu Wasser kommen muss; und von dort kamen auch die ersten Ankömmlinge, die Kulturträger, die als Boten der Zivilisation im alten Mexiko landeten.
Es existieren Hunderte von Interpretationen jener Handschriften. Sie sind nicht nur ziemlich konfus, sie widersprechen sich auch. Die einen sind womöglich noch bizarrer und unzusammenhängender als die anderen. Aber in einem Punkte stimmen sie alle ausnahmslos überein, nämlich darin: Zwischen Mexiko und Aztlan gibt es Wasser.
Die Bemerkung: "Zu Wasser von Aztlan nach Mexiko" eröffnet einen breiten Weg zur Entzifferung und Erklärung der wahren Grundlagen des Substrates 'Tihuanaku', in den prähistorischen mexiko-mittelamerikanischen Kulturen liegt es ganz klar und offen zutage.
Kein Zweifel ist möglich. Die Aztlan-Sage repräsentiert eine uralte folkloristische Erinnerung an die ursprüngliche Heimat oder an den Ursprung des Kultus und der Kultur der Mexikaner.
Nur die, die sich Augen und Ohren zuhalten und nicht sehen und hören wollen, können an Beziehungen zweifeln, die fraglos und offensichtlich zwischen der hohen klassischen interandinischen Kultur und der Kultur Mexiko-Mittelamerikas bestanden haben. Die, die das alles nicht sehen wollen, werden ebensowenig die 'Sarabatana' (Blasrohr, aus dem vergiftete Pfeile geschossen wurden) auf einer alten mexikanischen Zeichnung beachten, die Sarabatana, die aus den südamerikanischen Ländern stammt, dem eigentlichen Sitz, dem Stammland der arowakischen Rassen, die Sarabatana, die in Mexiko unbekannt ist. Noch weniger werden sie sehen wollen, daß die präkolumbianischen Edelleute der interandinischen Hochebene 'Orejones' (Männer mit Ohrschmuck im durchbohrten Ohrläppchen) waren, und daß auch die mexikanischen Götter und Fürsten als Orejones dargestellt sind; ebenso wie auf zahlreichen Zeichnungen auf Standbildern und in Handschriften menschenähnliche Figuren das typische 'Ojo alado' (geflügelte Auge) tragen und der Gott Yakatekuhtli der Mexikaner, abgesehen davon, daß er ein Orejon ist, die typischen vier Finger an den Händen und drei Zehen an den Füßen zeigt, genau wie der Sonnengott auf dem Monolithtore von Tihuanaku, und außerdem auf seinem Schild das echte 'signo eskalonado' (das Treppenzeichen) von Tihuanaku als Wappen führt. Der Tierkreis war, wenn auch nicht in derselben Form wie bei den Chaldäern, den Bewohnern von Tihuanaku bekannt, sie prägten ihn auf ihr ruhmvollstes Monument, die Puerta del Sol (das Sonnentor von Tihuanaku). Dasselbe Zeichen, nur mit geringen örtlichen Unterschieden und in barockisiertem Stil, verwendeten auch die Mexiko-Mittelamerikaner. Aber bei Ihnen ist noch mehr zu finden: nämlich ebenso wie in Tihuanaku die 'Tembeta' (kreisförmiges Schmuckstück für die Lippen) und das Halbmondmesser aus Bronze.
Gehen wir nach Teotihuakan, dort wird das Barock von Tihuanaku noch deutlicher; das gleiche gilt für Mitla, Chichenitza, Palacio de las Monjas (Nonnenpalast), Casa colorado, Quiriga und sofort. Die Alabastervasen von Chichenitza sind wahre Dokumente des Tihuanaku-Barocks. In der neotoltekischen Ornamentik hat sich das geheiligte Symbol von Tihuanaku fast rein erhalten. Ganze Bücher müsste man schreiben, wollte man alles aufzählen, was dort an Belegen für das Substrat "Tihuanaku" vorhanden ist. Soll das alles Zufall sein? Oder, wie Bastian sagt: 'Völkergedanken'?....."

Die Welteislehre kann die letzte Frage Posnanskys wohl mit einem ausdrücklichen Nein beantworten. Die geschilderten Zusammenhänge können kein Zufall sein, und auch wir sind der Überzeugung, daß zwischen den Kulturen Tihuanakus und Mexikos enge Beziehungen bestanden haben müssen. Wenn statt des Namens Tihuanaku die Bezeichnung Aztlan für den Ausgangspunkt der Kultur genannt wird, ein Name, der nur für Mexiko belegt ist,
so darf nicht erwartet werden, zwischen den Namen Tihuanaku und Aztlan irgendwelche sprachlichen Beziehungen aufzudecken. Nach Ansicht des Verfassers dieses Aufsatzes ist Tihuanaku ein moderner Name, geschaffen von den heutigen Indianern des Hochlandes von Bolivien, und er bedeutet etwa: "Stelle, wo das Guanaku weidet (sich befindet)". Der Name der prähistorischen Metropole ist auf dem Andenhochlande verschwunden, scheint aber dafür in Mexiko in der folkloristischen Sage weiterzuleben.

Aus Posnanskys Ausführungen geht klar hervor, wie zäh sich in der mittelamerikanischen Sage die Angabe erhalten hat, Aztlan könne auf dem Landwege nicht erreicht werden. Die Bemerkung: "Ort, der von Wasser umgeben daliegt" könnte natürlich zunächst einmal so gedeutet werden, daß man sich daran erinnerte, Aztlan (Tihuanaku) habe auf einer Insel im größeren Titikakasee gelegen, und auf der recht langen Reise von Mexiko nach Tihuanaku müsse man die letzten 30 Kilometer zu Schiff zurücklegen. Aber eine solch geringfügige Seereise würde sich als Bestandteil der mexikanischen Sage wahrscheinlich kaum erhalten haben, zumal auch an den Ufern des Sees Tihuanakustädte bestanden haben werden. Ja, das ganze Hochland muss von Menschen überfüllt gewesen sein, wie die unzähligen Terrassenbauten der Hochebene und der sie umgebenden Gebirge zeigen.
Hier gibt die zweite von Posnansky zitierte Bemerkung schon näheren Aufschluss: Aztlan sei ein Ort, "von dem man zu Wasser kommen muss".
Und die dritte Bemerkung: "Zwischen Mexiko und Aztlan gibt es Wasser" räumt wohl mit der Meinung auf, es habe sich bei diesem Wasser nur um eine kurze Strecke Binnenmeereswassers gehandelt.  Die wenigen Kilometer Seeweg auf dem Tihuanakusee können nicht sehr ereignisreich und gefahrvoll und damit der Erinnerung würdig gewesen sein, denn nach den letzten Feststellungen in dieser Materie war die Schiffahrt auf dem See wahrscheinlich sehr hoch entwickelt.

Bei dieser prähistorischen Schifffahrt kann es sich nicht etwa um Einbäume oder große "Balsas", also Binsen boote, gehandelt haben, mit denen man heute den See befährt. Sondern um regelrechte, seetüchtige und nicht zu kleine Schiffe. Holte man doch von einem etwa 50 Kilometer entfernten Steinbruch, vom heute erloschenen Vulkan Kjappia, gewaltige Steinblöcke aus Andesitlava zum Bau der großen Kultbauten auf dem Wasserwege nach den Häfen der alten Metropole - also kann es sich eben nicht um Boote gehandelt haben, sondern um regelrechte, seetüchtige Schiffe. Um einen Monolithen von etwa 50 Tonnen Gewicht vom Kjappia nach Tihuanaku zu transportieren, musste man doch mindestens ein seetüchtiges, sehr fest gebautes Schiff von etwa 80 bis 100 Tonnen Ladefähigkeit zur Verfügung haben, da ja nicht nur dieser Steinblock die Fracht eines solchen Schiffes bildete, es müssen doch noch Ausrüstung, Bemannung und Hebegeräte dazugerechnet werden. Und wenn (ausnahmsweise) Steinlasten in Stücken von doppeltem Gewicht befördert wurden, so musste man Schiffe zur Verfügung haben, die mit etwa 150 Tonnen Ladefähigkeit unseren modernen kleinen Fischdampfern an Größe entsprachen. Für ein Schiff mit guten Segeleigenschaften -und es liegt kein Grund vor, einem Volke, das auf einer Insel mitten im Tihuanakusee lebte, Kunstfertigkeit im Schiffbau abzusprechen - ist es möglich, diese Entfernung in etwa 5 bis 6 Stunden zurückzulegen, wenn man die Segelgeschwindigkeit mit rund 6 Seemeilen, also mit etwa 10 Kilometer je Stunde, in Ansatz bringt. Bei Mitverwendung rudernder Galeerensklaven konnten unter Umständen diese Geschwindigkeit noch erhöht werden, auf vielleicht 8 Knoten, so daß die Schnelligkeit moderner Frachtdampfer, die etwa 10 Knoten laufen, nahezu erreicht war. Die Zeit zur Überfahrt vom Ufer zur Insel kann deshalb (bei Annahme einer kürzesten Entfernung von
30 Kilometer) mit nur etwa 4 Stunden angesetzt werden, eine Zeit also, die kaum dazu geführt haben kann, eine solche Überfahrt so denkwürdig erscheinen zu lassen, daß etwa Gäste aus Mexiko nach einer hypothetischen Landreise von ihrer Heimat nach Tihuanaku gerade diese dreistündige Seefahrt in ihren folkloristischen Sagenschatz aufnahmen.

Nein, es handelte sich eben um eine ganz andere Seefahrt. Um eine Fahrt, die zu bestehen keine Kleinigkeit war, die sich auch nicht in wenigen Stunden auf einem verkehrsreichen Binnenseemeere in hoch kultivierter Umgebung abspielte. "Zwischen Mexiko und Aztlan gibt es Wasser" bedeutet ohne Zweifel viel mehr. Es bedeutet, daß man in einem gewissen Zeitalter nur über ein sehr viel größeres Wasser, als es das Binnenmeer auf dem Andenhochlande war, nach Tihuanaku kommen konnte. Wer diese Reise gesund und lebend überstand, hatte wirklich allen Grund, sie für eine ganz besondere Tat zu halten und von ihr und ihrem Gelingen Kindern und Kindeskindern zu erzählen. Es war eine Reise, wert des Eingangs in den Sagenschatz der Völker, denn es gehörte mehr als gewöhnlicher Wagemut dazu, solche Reise zu unternehmen. Man konnte sie, sollte sie gelingen, nur mit vorzüglichen nautischen Kenntnissen und auf Schiffen mit guten Segeleigenschaften wagen. Und daß solche Reisen gelungen sein müssen, sagt die von Posnansky zitierte Bemerkung: "Zu Wasser von Aztlan nach Mexiko".
Heute liegt zwischen Tihuanaku und Mexiko kein Wasser. Man gelangt über die mittelamerikanische Landbrücke von Tihuanaku nach Mexiko, ohne das Meer auch nur einmal zu sehen. Nach den Erkenntnissen der Welteislehre aber hat es einmal ein Zeitalter gegeben, da diese Landbrücke hoch überflutet war. Damals strömte tatsächlich Wasser zwischen Aztlan und Mexiko, nur über dieses Wasser hinweg konnte man zueinander gelangen.
Es fragt sich nur, in welchem Abschnitt dieses Zeitalters eine Überfahrt mit seetüchtigen Schiffen überhaupt möglich gewesen sein kann.

Die Blütezeit der Hafenstadt Tihuanaku fällt in ein Zeitalter, in dem die Flutberge der nachstationären Periode dem voreilenden Tertiärtrabanten nicht mehr zu folgen vermögen, deshalb zur vorlaufenden, höheren, also west-ostwärts strömenden Gürtelhochflut zusammenfließen und vielleicht nur noch in majestätischen, flachen Bergen Flutgipfel durch den breiten Meeresarm zwischen den beiden amerikanischen Kontinenten rollen. Zur Zeit dieses Ausgleiches, sie mag 1000 Jahre gedauert haben, entwickelt sich die Schifffahrt auf dem Binnenmeere von Tihuanaku zu einer Höhe, die jedenfalls genügte, um Forschungsschiffe mit kühnen Seefahrern und Gelehrten auch in die Randwässer der Gürtelflut zu schicken - vielleicht um neues Land zu Kolonien zu suchen und der dichtgedrängten Asylbevölkerung eine Einwanderungsmöglichkeit in andere Länder zu verschaffen. Vielleicht aber auch, um das jedenfalls damals schon kulturell mit Tihuanaku verbundene Osterinselreich auf dem Seewege aufzusuchen.
Lag das Osterinselreich damals - vermutlich - in der Nähe der Vereisungsgrenze, so muss sein Klima immerhin so erträglich gewesen sein wie jenes, in dem nach Ansicht der Welteislehre die anderen Randasylbewohner zu leben gezwungen waren. Der Seeweg nach diesem Lande wird wohl bekannt gewesen sein. Da der nach Nordwesten umbiegende Wellenbrecher des Tihuanakuasyls den südlichen West-Ostströmungen der Gürtelflut Halt geboten haben muss, so ist sogar strömungsloses Wasser oder gar eine retrograd gewendete, also westwärts laufende Stromversetzung anzunehmen. Die südlichen Randgewässer der Gürtelhochflut bildeten also einen durchaus brauchbaren Tummelplatz für wagemutige Kaufleute und Schiffer. Lag auch das Osterinselreich etwa 7000 Seemeilen von Tihuanaku entfernt, so lassen die kulturellen Zusammenhänge zwischen beiden Ländern darauf schließen, daß eine Berührung tatsächlich stattgefunden hat. Nicht nur der von Posnansky erwähnte mexikanische Gott ist ein "Orejon", auch die Riesenstandbilder auf der Osterinsel sind "Orejones", und die Kopfbedeckungen dieser Steinfiguren sind die gleichen, wie sie auf den Statuen von Priestern und Idolen in Tihuanaku zu sehen sind, nämlich zylinderartige Hüte mit dem Wulst am unteren Rande.

Von Mexiko mag aus alten Sagen eben noch überliefert gewesen sein, daß in weiter Ferne, im Norden, jenseits des großen strömenden Wassers, Land lag, das die Urväter noch kannten, ehe die Flutberge jeden Verkehr unmöglich machten. Dieses Land zu suchen, war vielleicht das Ziel und Sehnsucht tihuanakischer wagemutiger Kulturpioniere, die sich der gefährlich strömenden Ringflut anvertrauten.

Da die Sage von offenbar gelungenen Reisen spricht, denn "man kommt zu Wasser von Aztlan nach Mexiko", so ist es wichtig, zu wissen, welche Strömungsgeschwindigkeit die beginnende vorlaufende Gürtelflut besaß, um es einem Schiff mit mittelguten Segeleigenschaften zu ermöglichen, sein Ziel zu erreichen. Unter mittelguten Segeleigenschaften soll unter anderem die Fähigkeit verstanden sein, unter 45 Grad am Winde zu segeln. Jeder Segler weiß, daß moderne Segelkreuzer bis nahezu 35 Grad "anliegen können", daß also ein Anliegen von 45 Grad eine mittelgute Eigenschaft genannt werden kann. Es handelt sich nun um die Aufgabe, bei einer heute nur in Richtung, nicht aber in Geschwindigkeit bekannten Stromversetzung - durch die Ringflut von Westen nach Osten - ein Schiff so zu steuern, daß es einen "Hochgebirgshafen" des mexikanischen Asyles erreichte. Absichtlich ist für die kleine nautische Erörterung der schwierigere Kurs von Aztlan nach Mexiko gewählt und nicht umgekehrt, schon aus dem Grunde, weil in der mexikanischen Sage offenbar von Ankömmlingen aus Aztlan die Rede ist und nicht von eigenen Reisen nach Aztlan, denn man kam ja "zu Wasser von Aztlan nach Mexiko".
Wohl ist die Reise von Mexiko nach Aztlan mit geringeren Schwierigkeiten verbunden als umgekehrt, und ein Blick auf die beigefügte Landkarte mit der nachstationären Landverteilung beider Amerika und der angegebenen Pfeilrichtung der Stromversetzung durch die vorlaufende Gürtelflut sagt deutlich, warum, doch scheint auf Seiten der Tihuanaker ein gewisser Vorteil insofern gelegen zu haben, als sie wahrscheinlich den verhältnismäßig ungefährlichen Seeweg nach dem Osterinselreich kannten. Sie konnten daher bis rund 7000 Seemeilen Höhe gewinnen, ohne Gefahr zu laufen, vorzeitig abgetrieben zu werden.


Landkarte von E. Kiß gezeichnet. Kiß zeigt hier die mutmaßliche Seefahrt von Aztlan (Tihuanaku)
zum mexikanischen Hochgebirge während der vorwärts laufenden Gürtelhochflut.


Der Ausgangspunkt der hypothetischen Seereise sei ein "Gebirgshafen" des westlichen Andenwalles, etwa die Stelle, wo heute die Stadt Antofagasta in Chile, fast genau auf dem Wendekreis des Steinbocks, liegt. Das Wasser der vorlaufenden Gürtelhochflut kann hier mit gutem Gewissen schon als "Randwasser" bezeichnet werden, denn wenige Breitengrade südlicher mag die vorlaufende Gürtelflut an gletscherbedeckten Ufern ihre Grenze gefunden haben. Das ist nicht so unwahrscheinlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn hier, zwischen 20 und 30 Grad südlicher Breite, scheinen die tangentialen Flutkräfte des Tertiärtrabanten ihre Wirkung auf den Wasserwulst des Äquators schon derartig stark ausgeübt zu haben, daß die Uferlinien, die bei 10-20 Grad südlicher Breite nur um etwa 350 Meter auf 1000 Kilometer nach Süden sinken, nunmehr gewissermaßen steil abstürzen. Jedenfalls liegen dem Augenschein nach einige Strandlinien südlich Antofagasta schon so tief über dem heutigen Meeresspiegel, daß der Verfasser dieses Artikels mit vollem Bewusstsein die Vereisungsgrenze schon etwa an den 30. Breitengrad verlegt hat, wie die Karte zeigt. In der Höhe des Wendekreises des Steinbockes muss die Strandlinie, also die von Tihuanaku, auf 1000 Kilometer um 800 Meter sinken, um südlich davon noch steiler abzufallen. Hier, im Randwasser der Gürtelflut und vor dem Sporn der riesigen von Süd nach Nord streichenden Andenbarriere, kann ein West-Ost-Strömen des Wassers nicht stattgefunden haben. Es müssen vielmehr einerseits starke von Norden nach Süden setzende Ströme in Küstennähe, dann aber auch infolge Stauung wahrscheinlich auch kräftig retrograd wirkende, also ostwestlich fließende Strömungen vorhanden gewesen sein. Das Studium mancher großer Flüsse zeigt im Randwasser die ähnliche Erscheinung, auch ohne Stausporn, und die Berechtigung der Annahme derartiger rückläufiger Strömungen ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Die Bedingungen für eine Schifffahrt nach dem Osterinselreich scheinen unter diesen Voraussetzungen geradezu ideal gewesen zu sein: Nach Westen laufender Randstrom und ständig aus Westen wehende Winde. Ausgehende Schiffe kamen daher beim Ankreuzen gegen den Westwind, aber mit dem Strom, gut vorwärts und wussten, daß Ihnen für die Heimkehr die achterliche Brise zur Verfügung stehen würde, dhttp://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/die-usa-regiert-der-knochen-kult/36393ie mit Leichtigkeit den geringen Gegenstrom zu überwinden vermochte.

Lag nun zu irgendeiner Zeit die Absicht vor, den Seeweg nach Mexiko zu finden, so wird der betreffende Schiffer zunächst auf gewohnter Straße, etwa auf dem Wendekreis des Steinbocks, mit allgemeinem Kurs auf die heutige Osterinsel gegen Westen mit kurzen "Schlägen" aufgekreuzt sein, wie er es gewohnt war, bis er etwa auf dem 105. Längengrade mit Steuerbordbug liegen blieb und hart am Winde - 45 Grad laut obiger mittelguter Segeleigenschaft - etwa das heutige Hawaii ansteuerte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Seglers mag nach den obigen Ausführungen über die Schifffahrt auf dem Tihuanakusee 6 Knoten oder rund 10 Kilometer je Stunde betragen haben, eine Geschwindigkeit, die von guten modernen Segelschiffen nicht unbeträchtlich übertroffen wird. Das Tihuanakuschiff wird während seiner Fahrt am Winde den Kurs Hawaii nur kurze Zeit haben halten können, dann wird mehr und mehr, und zwar in wachsendem Maße, die west-östlich setzende Ringflutströmung ihren Einfluss geltend gemacht und das Fahrzeug nach Osten mitgenommen haben. Um die Darstellung zu vereinfachen, soll nur von der mittleren Stromversetzung während der Reise gesprochen werden, die sich in Wirklichkeit natürlich ständig im positiven und nach Überwindung der Stromkrone im negativen Sinne ändern würde. Den wirklichen Kurs, bei dem die wechselnde Intensität der Stromversetzung angedeutet ist, mag die Kurve WK der Karte mit dem quer zur Fahrtrichtung immer noch gegen Nordwesten haltenden Fahrzeug angeben. Während also das Schiff in etwa 17 Tagen bei einer Stundengeschwindigkeit von rund 10 Kilometer etwa 4000 Kilometer auf nordwestlichem Steuerkurse zurücklegt, setzt die Strömung das Fahrzeug um bedeutende Strecken nach Osten.

Als Maximum der Stromversetzung kann wohl eine Sekundengeschwindigkeit von 3 Meter in Betracht kommen, also eine stündliche Versetzung um 12,8 Kilometer, um dem Fahrzeug praktisch die Möglichkeit zu geben, das Ziel, die mexikanischen Asylgebirge, zu erreichen und mit umwendendem Wirbelstrom in den heutigen Golf von Mexiko einzubiegen. Hier, im wirkungsvollen Stromschatten des Mexikoasyls, konnte durch Aufkreuzen gegen den Westwind ohne besondere Schwierigkeiten ein mexikanischer Hafen angelaufen werden.

Theoretisch ist natürlich auch die Annahme einer noch bedeutenderen Strömungsge-schwindigkeit der Ringflut denkbar und damit auch ein noch weiteres Ausholen in das westliche Ringmeer durch Kreuzen im Randwasser des Osterinselreiches. Doch scheint mir auch da eine Grenze des damals Möglichen vorhanden zu sein. Vielleicht hatten die Tihuanaker Gelegenheit, an den nördlichen Vorgebirgen ihrer Heimat die Stromgeschwindigkeit der Gürtelflut zu messen, und konnten danach beurteilen, wie weit sie im Randwasser des Steinbockwendekreises gegen Westen ankreuzen mussten, um ihr Ziel zu erreichen. Das setzt aber voraus, daß sie die Lage Mexikos aus der Überlieferung genau kannten. Dies aber ist doch recht unwahrscheinlich. Vermutlich gab es wohl eine Sage, daß jenseits des Meeresstromes ein Land vorhanden sei, über Entfernung und genaue Lage dieses Landes wird man kaum genauere Kenntnisse besessen haben.

Vermutlich ist der Seeweg nach Mexiko durch Zufall und unfreiwillig gefunden worden, wie es ja in der Geschichte der Entdeckungen oft genug vorgekommen ist. Bei einer Fahrt nach dem Osterinselreich mag das Schiff durch Südweststurm zu weit in die Strömung der Ringflut getrieben worden sein. Der Schiffer musste bei genauer Kenntnis der großen Gefahr der Stromversetzung, die ihn schon zu scharf angepackt haben mochte, um bei dem herrschenden Sturm ins Randwasser zurück segeln zu können, einen Entschluss fassen, der entfernte Aussicht auf Rettung bot. Er mag sich dabei erinnert haben, daß die Sage von einem Land irgendwo im Norden seiner Heimat erzählte, und musste nun folgerichtig so dicht am Winde, wie der Sturm es zuließ, gegen Nordwesten steuern. Sein Kurs musste also der gleiche sein, den er eingehalten hätte, wäre seine Fahrt eine freiwillige gewesen.

Eine etwaige Rückfahrt von Mexiko nach Aztlan musste sich natürlich einfacher gestalten. Ein weites Ausholen durch Aufkreuzen im nördlichen Randwasser war hier wohl nicht in demselben Maße notwendig wie umgekehrt, da die Lage des Tihuanakuasyls für eine Nord-Südfahrt bei west-östlicher Stromversetzung günstig ist. In welcher Weise aber immer eine derartige Fahrt von Aztlan nach Mexiko stattgefunden hat, nach der Sage der alten Mexikaner muss sie möglich gewesen sein, denn: Man kommt zu Wasser von Aztlan nach Mexiko!

Reg.-Baurat E. Kiß


(Quelle: "Schlüssel zum Weltgeschehen", Heft 4, 1931, S. 110-119, R. Voigtländers Verlag - Leipzig)

7. Artikel: Versteinerte Schuhsohle und riesiger Meißel


*Folgender Bericht mag zwar bereits 80 Jahre alt sein, ist aber für den Rubrikbereich "Verbotene Archäologie" immer noch aktuell!


Die versteinerte Schuhsohle aus dem Mesozoikum und die tyrrhenischen Riesen*
Nach den Felsenzeichnungen aus Arizona, die der amerikanische Archäologe Dr. Hrdlicka publizierte (sie stellen von Menschenhand in den Felsen geritzte Dinosaurier dar und geben nach zwei Richtungen hin seltsamen Vermutungen Raum: daß nämlich Menschen tatsächlich Zeitgenossen von Sauriern und daß sie - wie aus den Größenverhältnissen der dargestellten Tiere und Menschen hervorzugehen scheint - 5 Meter hohe Riesen waren!), nach diesen Felsenzeichnungen aus Arizona also und nach den Hallstätter Funden: aus 2000 Gräbern der verschollenen Salzkammergut-Metropole sind rätselhafte, zahllose, 2 Meter, aber auch viele 2,20 Meter große Skelette herausgeholt worden - werden jetzt neue Mitteilungen von geradezu sensationellem Anstrich bekannt.
Es sei auf sie (die Notiz über die "mesozoische Schuhsohle" stellt uns Georg Hinzpeter freundlicherweise zur Verfügung) ausdrücklich mit der gebotenen Zurückhaltung hingewiesen - immerhin kann man sich aber die Bemerkung nicht versagen, daß es erfreulicherweise immer mehr den Anschein gewinnt, als stünde die anthropologische Forschung am Beginn einer neuen großartigen Periode - einer Periode, die auf Grund neu entdeckten, neu zur Verfügung stehenden Materials hinsichtlich der Fragen nach dem Alter des Menschengeschlechts und der Existenz früher, vorsintflutlicher Riesenmenschenrassen zu ganz neuen, wunderbaren Feststellungen gelangt.

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Aus Nordamerika kommt eine interessante Nachricht. Ein amerikanischer Geologe findet (nach Mitteilungen von Howard F. Gibson) in dem der mesozoischen Formation zugehörigen Kalkgestein der Berge Nevadas den Eindruck einer menschlichen Fußsohle.
Zum größten Erstaunen des Gelehrten ergibt die nähere Untersuchung: Der versteinerte Kalkschlamm hat nicht allein den Abdruck der Spur, sondern auch eine Ledersohle, und zwar die versteinerte Ledersohle einer Sandale, aufbewahrt!
Der glückliche Finder prüft weiter. "Die Sohlenränder waren genäht. Hunderte von regelmäßigen Stichen säumten die ganze Sohle, und diese ist so sauber abgeschnitten, als habe die Hand eines Meisters ein scharfes Messer geführt. Dass die Sandale, zu der die Sohle einst gehört hat, auch häufig getragen worden war, beweist ihre Abnutzung an der Stelle, wo die Ferse geruht haben muss."

Die Annahme, daß durch irgendeinen Zufall ein Sohlenabdruck täuschend ähnlich nachgeahmt sei, wird durch mikroskopische Untersuchungen widerlegt. Diese zeigen nämlich "klar und deutlich, daß an den Sohlenrändern bei verschiedenen Stichen noch Teile des zerrissenen Fadens der Nähte erhalten sind, während dieser sonst fehlt.... Aufnahmen und Fund werden einer Reihe von Sachverständigen aus der Schuhindustrie und zünftigen Schustern selbst vorgelegt. Alle sind sich darüber einig, daß es sich um eine außerordentlich sorgfältig mit der Hand genähte Sandale handelt. Ihrer Ansicht nach muß eine ungewöhnliche feine Nadel aus sehr elastischem Material benutzt worden sein, um in dem verhältnismäßig starken Leder derartig kleine Löcher hinterlassen zu können.

Nun wird der Fund den Chemikern überwiesen. Diese können einwandfrei nachweisen, daß die Ledersohle einen Versteinerungsprozeß durchgemacht hat, wie er nur im Trias erfolgt sein kann. Ferner stellt sich aber heraus, daß die anscheinend natürliche Färbung auf Durchdringung mit Eisensulfid (das nicht der Triasformation angehört) zurückzuführen ist. In den Stichen und anderen winzigen Vertiefungen der Sohle werden Quecksilbersulfidkristalle gefunden, die nur durch Auslaugung während des Tertiärs aus großen Tiefen an die Oberfläche gelangt sein können. Demnach muss die Sohle schon im Kalkstein eingebettet gewesen sein, als vulkanische Tätigkeit während des Tertiärs das Zutagetreten der sulfidführenden Wasser bewirkte."

Sollten diese Nachrichten durch weitere Funde ergänzt und bestätigt werden, dann dürften sie - wie seinerzeit der Schädel des Neanderthalers - zu den größten Umwälzungen in den Anschauungen der modernen Anthropologie führen. Denn der Träger dieser Sohlen wäre ja dann ein Zeitgenosse der Drachen gewesen, also der riesigen, zum Teil aufrechtgehenden Saurier aus dem Mittelalter der Erdgeschichte.
- So verblüffend diese Nachrichten an sich auch sind, dem Welteiskundigen brächten sie den erwarteten Beleg für das hohe Alter des Menschengeschlechtes, das, wenn auch nicht in der heutigen Form, wohl aber innerlich (entelechisch) bereits im Karbonzeitalter vorhanden war.

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"Der italienische Gelehrte Evelino Leonardi, der sich die Aufspürung der Titanenrasse zur Lebensaufgabe gemacht hat, ist kürzlich bei Kap Anxur, an der tyrrhenischen Küste, auf phantastische Überreste menschlicher Urkultur gestoßen. Unweit der kleinen Seestadt Terracina, wo der Sage nach Circe ihre Bewunderer in Säue verwandelte, will er das Geheimnis entschleiert haben, das die versunkene Welt der Urriesen seit Ewigkeiten verbirgt. So treten die Giganten, die in der Mythologie fast aller Völker wiederkehren, zum ersten Male wissenschaftlich approbiert in die Wirklichkeit.

Die Felsenkuppel des Pisco Montano, die unvermittelt aus der Ebene aufragt, hat mit ihren Konturen, Schatten und Lichtreflexen Anlass zu dieser sensationellen, fast unglaublich klingenden Entdeckung gegeben. Eines Tages bohrte der Gelehrte Leonardi sein Grüblerauge tief in diesen Fels hinein. Und siehe da: eine Sphinx schien ihn aus verschatteten Augen höhnisch anzustarren, während ein noch boshafteres Lächeln über ihre Lippen spielte. Der im Sonnenlicht brennendrote Abhang dünkte ihn wie die Brust eines gewaltigen Phantoms, dessen wuchtende Tatzen dem nahen Meere entgegenstrebten.

So täuschend ähnlich konnte die Natur kein Schreckbild formen; das musste Werk von Menschenhand sein. Und also stellte Leonardi, im Banne dieser Vision und einer plötzlichen Eingebung folgend, am Fuße des Gebirges ausgedehnte Untersuchungen an. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Zuerst wurde eine sorgfältig geglättete Felswand freigelegt, die mit rätselhaften Inschriften bedeckt war. In unmittelbarer Nähe fand man dann seltsame Steinfragmente, versteinerte menschliche Organe, Herzen, Hoden und Nieren, an denen selbst die Aderansätze noch deutlich zu erkennen waren.

Da der Forscher nicht an kultische Votivgaben glauben wollte, sondern zur Ansicht neigte, daß es sich um Versteinerungen handelte, grub er vorläufig geduldig weiter. Bis er einen riesenhaften Meißel fand, wie er nötig gewesen sein musste, um die gigantischen Buchstaben in den Fels zu hauen. Die chemische Analyse des Meißels ergab ein Eisen von einer Reinheit, wie es im natürlichen Zustande bisher noch nie angetroffen wurde. Die Bearbeitung dieses Eisens musste in der Tertiärzeit erfolgt sein, da die Gesteinsschicht, in der die Funde lagerten, dieser Entwicklungsperiode der Erde angehört.

Als Leonardi von mehreren italienischen Geologen seine gesteinskundlichen Vermutung-en bestätigt hörte, zweifelte er nicht länger mehr, daß es sich um meteorisches Eisen aus den fernsten Zeitläufen handelte. Also kombinierte er den Meißel und die aufgefun-denen Organe zu folgender Theorie:
Die Funde stammen aus einer Zeit, die weit vor jener liegt, in der bisher fossile Über-reste nachgewiesen worden sind. Die seltsamen Herzen, Hoden und Nieren sind ohne Zweifel Versteinerungen, die sich unter noch seltsameren Umständen gebildet haben. Demnach muss an dieser Stelle vor urvordenklichen Zeiten eine Menschenrasse von kaum vorstellbaren Dimensionen gelebt haben, die es mit Riesenmeißeln fertigbrachte, in den Pisco Montano die Züge ihrer Gottheit einzugraben. Und welche Kraft und Größe steckt in den Titanenherzen und im übrigen ....

Und jetzt wartet die Natursphinx des Vorgebirges von Terracina, die auf ihrem Rücken die Trümmer eines dem Jupiter Anxur geweihten Tempels trägt, mit einem zweifelnden Grinsen auf das Urteil der Wissenschaft."

E. Georg


(Quelle: "Schlüssel zum Weltgeschehen", Heft 2/3, 1931, S. 79-81, R. Voigtländers Verlag - Leipzig)


8. Artikel: Altgermanische Sternwarten und -schulen


Unsere Vorfahren betrieben bereits vor langer, langer Zeit astronomische Anlagen.
Der hochverdiente Erforscher der sagenumwobenen Externsteine am Teutoburger Walde, Wilhelm Teudt-Detmold, dem wir wundervolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der astronomischen Geschichte verdanken, besonders hinsichtlich des germanischen Sonnen- und Mondheiligtums auf dem Turmfelsen der Externsteine, hat sein Lebenswerk gekrönt mit der Auffindung eines "Ortes, wo unsere Vorfahren um das Jahr 1850 vor Christi Geburt eine Pfelgstätte der Astronomie großen Umfanges eingerichtet haben". (Dr. Alfred Seeliger)

Doch lassen wir nun Wilhelm Teudt in seinem Buche "Germanische Heiligtümer" selbst zu Wort kommen (nur die wichtigsten Punkte):
"Am Rande der Senne, wo am Fuße des Teutoburger Waldes schon die Landschaft in fruchtbares Gelände übergeht, war es der Gutshof Oesterholz (Haus Gierken) 2 km westlich der Kohlstädter Ruine, der schon auf der Karte durch seine Größe und eigenartige Gestalt und beim Besuch durch sein klösterliches Gepräge und seine merkwürdige Umhegung die Aufmerksamkeit auf sich zog. Zum Teil kräftige, nahezu festungsartige Wälle mit äußerer Mauerstützung, zum Teil Mauern, deren Wälle zerflossen sind, zum Teil nur Mauern, umschließen in Gesamtlänge von etwa 1040 m ein 32 Morgen großes Grundstück, größtenteils Wald, einen ansehnlichen Teich, Gartenland, sumpfige Wiesen, ein Wohnhaus, ein Verwaltungsgebäude und kleinere Baulichkeiten; für die zugehörige Landwirtschaft ist außerhalb der Mauern ein neuzeitlicher Wirtschaftshof angelegt.
Die erste Besichtigung rief den Eindruck eines Lagers oder einer Fluchtburg hervor, die man später zu einer Siedlung benutzt und dann auch wohl erneut befestigt hat. Aber allerlei Erwägungen über das Bedürfnis, den Zweck einer festungsartigen Anlage an dieser Stelle und die Ausführung ließen ihre Rätselhaftigkeit auch schon damals erkennen, als mir das Urteil militärischer Sachverständiger und die geschichtlichen Bedenken noch nicht bekannt waren. Als bloßer Hofschutz kam aber eine Befestigung, deren Verteidigung eine erhebliche Truppenmacht erforderte, überhaupt nicht in Betracht.
Dann aber musste die eigenartige Form der Umgrenzungslinien von vornherein auffallen, weil sie in dem ebenen Gelände an keiner Stelle einen Anlass erkennen ließ.
Es erschien mir unwahrscheinlich, daß einst nur ein spielerisches Vergnügen des ersten Ansiedlers oder eines späteren Besitzers der Grund für diese Form des Grundstücks gewesen sein könnte. Dabei ließ sich zum Teil schon auf der Karte erkennen, zum Teil wurde es durch Ortsbesichtigung festgestellt, daß die Form durch geradlinige Mauern ohne Unterbrechungen scharf ausgeprägt ist. Zum größeren Teil sind es Mauern, die die Umwallung vor dem Zerfall bewahrt haben, zum kleineren Teil sind sie aus zusammengesunkenen Steinen in späteren Zeiten mit Kalkspeise wieder aufgebaut.
Nur an zwei Stellen ist die Anlage empfindlicher gestört, an der einen durch das Übergreifen eines Wirtschaftsgebäudes, an der anderen durch die eine Ecke eindrückende Landstraße. Eine etwas schwankende Linienführung am Anfang einer Seite an einer dritten Stelle und sonstige kleine Unebenheiten sind ebenfalls ohne Belang. In Anbetracht dessen, daß wir es nicht mit einer Neuanlage, sondern mit einem archäologischen Objekt zu tun haben, kann das Urteil dahin lauten, daß das unregelmäßige Sechseck in seiner Linienführung klar ausgeprägt daliegt.


Abb. 1 (Bildquelle/-text: Buch "Germanische Heiligtümer" v. Wilhelm Teudt, 4. Aufl., 1936, Eugen Diederichs Verlag, Jena)
Katasterauszug des Gutshofs. Die voraussichtliche Änderung ist durch die beiden mit seiner Punkt-Punkt-Strich-Strich-Linie
zugefügten Seiten II und VI angedeutet. I fällt weg.


Wenn auch die Anlage dieses Gutshofes zunächst ganz allgemein interessierte, so waren doch meine astronomischen Fragen in mir wach geblieben. Der auf die Mauer I gelegte Kompass wies die Nordrichtung ohne bemerkbare Abweichung auf. Die Nachbarmauer II zeigte mit auffälliger Genauigkeit dasselbe, mir vom Externstein her bekannte Azimut der nördlichen Mondwende nach der Untergangsseite.
Sollte hier ein astronomisches Sechseck vorliegen, in dem sich die Astronomen früherer Zeiten, wie ich es einst irgendwo gelesen hatte, mehrere Linien zusammenstellten, um sie bequem beieinander zu haben?

Über den Gutshof Oesterholz begannen dann die Verhandlungen mit den Observatoren am astronomischen Recheninstitut der Universität Berlin, den Professoren Riem und Neugebauer, die mich in der astronomischen Frage der Externsteine beraten hatten. .... Ihre Arbeit, deren fachwissenschaftliche Berechnungen nebst Anwendung auf den vorgelegten Katasterauszug niemals in Zweifel gezogen sind, führte zu dem überraschenden Ergebnis, welches besagte, daß der Gutshof als eine astronomische Anlage anerkannt werden müsse.

Meine Versuche, durch Grabungen Klarheit über den vorgeschichtlichen Charakter des Platzes zu gewinnen, schlugen fehl. Die vom Landespfleger Schulrat Schwanold an einigen Stellen unternommenen Untersuchungen brachten nur wenig Licht. Der damalige Landeskonservator Dr. Stieren veranschlagte die Kosten einer gründlichen Untersuchung des Gutshofes mit Umhegung auf mehrere Tausend, an deren Bewilligung in jenen Jahren 1926-28 nicht zu denken war. So blieb es bis 1935 bei den mancherlei günstigen Studien-ergebnissen zum vorgeschichtlichen Alter des Hofes, zur germanischen Himmelskunde. Es kam zu der allgemeinen und auch im Oesterholzer Sonderfall denkrichtigen Erwägung, die ich damals wie folgt geformt habe:
"Die uns in der Natur und im Kataster entgegentretenden Linien sind durch Menschenwerk irgendwann und irgendwie gezogen worden. Sie haben eine mathematische Figur gebildet, die eine Bedeutung in sich selbst hat. Dabei ist es gleichgültig, ob die Linien durch zyklopische Mauern, durch Erdwälle, durch Gräben, durch Hecken oder durch einzelstehende Merksteine gekennzeichnet worden sind, gleichgültig auch, wie oft in den Jahrtausenden mit dem die Linien darstellenden Material Wandlungen vor sich gegangen sind - wenn nur die Linien als solche für uns noch da sind."
Wie sie gegenwärtig sich bemerkbar machen, zeigen die Abb. 2 und Abb. 3, wie sie ursprünglich waren, wissen wir nicht.


Abb. 2 (Bildquelle/-text: Buch "Germanische Heiligtümer" v. Wilhelm Teudt, 4. Aufl., 1936, Eugen Diederichs Verlag, Jena)
Die veränderte Grenzlinie II


Abb. 3 (Bildquelle/-text: Buch "Germanische Heiligtümer" v. Wilhelm Teudt, 4. Aufl., 1936, Eugen Diederichs Verlag, Jena)
Grenzmauer VI


Es ist höchst merkwürdig und für das Oesterholzer Problem schicksalhaft geworden, daß niemand, weder ich selbst noch irgend einer der überaus zahlreichen Besucher und Beurteiler der Umhegung des Hofes, weder die gelehrten noch die ungelehrten Praktiker die Frage gestellt haben, ob denn die oberste Voraussetzung der Brauchbarkeit eines Katasterauszugs auch wirklich für die Osthälfte der Umfriedung des Hofes mit eben soviel Wahrscheinlichkeit als erfüllt angenommen werden dürfe, wie für die Westhälfte. 1935 kam die Verneinung dieser Frage.

Nachdem die Kongruenz (das Zusammenfallen) der Linien III, IV und V des Katasterauszugs mit den entsprechenden Mauern eines uralten Befestigungswerkes nach germanisch-keltischer Bauart (Abb. 4) durch Reinerth festgestellt war, war es infolge der erwähnten Versäumnis für alle eine Überraschung, als die Suche nach dem Eckpunkt der Linie V die Tatsache aufzudecken begann, daß der östliche Teil des Befestigungswerkes um einige Meter weiter in das Gelände hinausgegriffen hat, als die jetzigen Mauern und der Katasterauszug ausweisen. An Stelle der kürzesten, bisher schon am meisten umstrittenen Seite I ist ein Winkel vorhanden, dessen umschließende Schenkel von den entsprechenden Katasterseiten um einige Grade abweichen. Das nunmehrige Fünfeck hat noch 3, vielleicht 4 Seiten, die der astronomischen Wertung im Gutachten genau entsprechen. Die in den Katasterauszug (Abb. 1) eingetragenen Punktstrichlinien sollen, da der Schlußbericht noch nicht vorliegt, ungefähr die Art der Veränderung andeuten.


Abb. 4 (Bildquelle/-text: Buch "Germanische Heiligtümer" v. Wilhelm Teudt, 4. Aufl., 1936, Eugen Diederichs Verlag, Jena)
Spuren der Holzkonstruktion eines Walles

Nicht als Vertreter einer exakten Wissenschaft, sondern als Geschichtler von der Freiheit des deutenden Geschichtsschreibers Gebrauch machend, fasse ich meine Gedanken über den Gutshof Oesterholz, wie sich durch die neuerlichen Feststellungen bis jetzt gestaltet haben, in einigen Sätzen zusammen und lasse dann den gesamten Sachverhalt und Gedankenkreis um die Oesterholzer Kultburg (seit einigen Jahren Sternhof genannt) folgen:
1. Die Reinerthsche Grabung im Sommer 1935 hat als wichtigstes Ergebnis den vollen Beweis der vorgeschichtlichen Entstehung des Gutshofes in germanischer Zeit erbracht und allen dagegen erhobenen Zweifel ein Ende bereitet.
2. Wie auch sonst die germanischen Wallburgen, deren Umhegung die Eigenschaften eines kriegerischen Befestigungswerkes aufweisen, um deswillen keineswegs ihren ursprünglichen Charakter als Kultstätten verlieren, so kann auch die Aufdeckung eines aus der germanischen Zeit stammenden, prächtigen Befestigungswerks um den Gutshof Oesterholz in keiner Weise seine Eigenschaft als Kultstätte in Frage stellen. Alle schwerwiegenden dafür sprechenden Gründe, die mit Astronomie nichts zu tun haben, die für sich allein so manchen für die Weihestätte gewonnen und begeistert haben, bleiben völlig unangetastet und erfahren sogar durch Reinerths Entdeckung des eigenartigen Eckturmes noch eine Verstärkung.
3. In der Zusammenschau aller Umstände wird uns als Besonderheit der Bestimmung dieses Hofes nahegelegt, daß er als Sitz derer anzusehen ist, denen die unentbehrlichen Dienste bei den kultischen Handlungen und religiösen Aufgaben oblag. Dazu gehörten auch die mit der Religion eng verbundenen wissenschaftlichen Bestrebungen der alten Zeit, vor allem die Astronomie.
4. Wenn die geometrische Grundlage des astronomischen Gutachtens der Professoren Neugebauer und Riem zum Oesterholzer Gutshofe sich auf 4 oder 3 Fixsternlinien eines Fünfecks verringert, so daß ich zunächst den Satz aus der wissenschaftlichen Diskussion zurückziehe, so bleibt doch eine astronomische Erscheinung übrig, die dauernde Aufmerksamkeit erfordert.
5. In Ermangelung einer strategischen oder sonstigen kriegerisch-militärischen Bedeutung des Hofes kommt für den, der sich das Befestigungswerk nicht ohne einen kriegerischen Zweck denken kann, in Betracht, anzunehmen, daß das Werk auch zum Schutz der Heiligtümer in den Jahren 14-16 nach Chr. Geb. verstärkt sein mag, nachdem die Römer durch die Zerstörung des Tanfanaheiligtums zum ersten Male bekundet hatten, daß sie in Germanien auch die gottesdienstlichen Stätten nicht mehr schonen wollten.


Bis heute (im Jahr 2010) ist ein Teil der Sternenhofumgrenzung noch sichtbar.


Auch um des geschichtlichen Interesses willen bringe ich das astronomische Gutachten im Kleindruck unter dem Strich (1), mit Zustimmung der Verfasser unverändert.
Einige zum Verständnis dienende Bemerkungen, die uns nicht nur durch das Gutachten, sondern auch durch germanische Himmelskunde im allgemeinen nahe gelegt sind, lasse ich hier folgen. Auch für den, der sich mit der Astronomie noch nicht beschäftigt hat, ist es nicht allzuschwer, sich die Hauptgesichtspunkte des Gutachtens anzueignen.
Man verlängert die vom Katasterauszug gegebenen Seiten der Figur und denkt sich die Verlängerung bis zum Horizont durchgeführt. Die Winkel, die diese Linien mit dem Meridian (Nordsüdlinie) bilden, heißen Azimute. Es fragte sich, ob die Mauerazimute des Gutshofs Gierke sich mit astronomisch oder mythologisch bedeutsamen Gestirnazimuten in einem solchen Maße decken, daß dadurch die Anlage als eine unter astronomischen Rücksichten geschaffene erwiesen werden kann. Bei klarem Wetter kann von uns allnächtlich beobachtet werden, wie sich der Sternenhimmel scheinbar von Osten nach Westen um die Erde dreht. Die Fixsterne gehen für uns stets an derselben Stelle auf und unter, weil die Stellungsänderung der Erde, die durch ihren Lauf um die Sonne bewirkt wird, im Vergleich zu den ungeheuren Entfernungen der Fixsterne ganz und gar verschwindet und keine Rolle spielt. Es war anzunehmen, daß die Germanen den feststehenden Auf- und Untergangspunkten der Fixsterne ihre Aufmerksamkeit gewidmet haben, wie das auch von den alten Chaldäern usw. geschehen ist. Zu dem Zwecke war von ihnen in erster Linie die Entfernung der Auf- und Untergangspunkte der für sie wichtigen Gestirne vom Nord- oder Südpunkte zu beobachten und festzulegen. Im Unterschiede von den Fixsternen verschieben sich die Auf- und Untergangspunkte der Sonne, des Mondes und der Planeten am Himmelsrande das ganze Jahr über fortwährend innerhalb gewisser Grenzen. Der jährlich sich gleichmäßig wiederholende Sonnenlauf kann durch Festlegung des Aufgangspunktes an gewissen wichtigen Tagen, vor allem an den Tagen der Sonnenwenden, verhältnismäßig leicht erfasst werden. Zu vollkommener Mondbeobachtung gehört, wie bereits erwähnt, eine 18- bis 19jährige Periode. Die scheinbare Regellosigkeit des Planetenlaufs aber bot vor Kopernikus auch dem erfahrensten Beobachter schier unüberwindliche Schwierigkeiten. Dem entsprach, daß im Gutshof Oesterholz keine Planetenlinie, aber vier Fixsternlinien, eine Mondlinie und eine Sonnenlinie gefunden wurden.

Einerlei, ob es den Alten bewußt war oder nicht, daß die Fixsterne doch ihren Standort am Himmel allmählich, in Jahrhunderten merkbar, verändern, jedenfalls lag eine Tatsache vor, die unsere Astronomie in den Stand setzt, aus den zu ihrer Kenntnis gelangenden Fixsternazimuten früherer Zeiten mit einer bis auf Jahrzehnte gehenden Genauigkeit die Zeit zu berechnen, in der man den Sternort festgestellt hat.
Diese gestirnkundliche Zeitberechnung ist auf die Umfassungslinien des Gutshofes Oesterholz angewandt mit dem Ergebnis, daß alle sechs Linien eine astronomische Bedeutung zeigten und daß vier von ihnen als Sternazimute die denkbar günstigste Grundlage dafür abgeben, um einen Rückschluss auf die Entstehungszeit der Anlage zu ziehen und zwar weisen die Fixsternazimute eindeutig auf die Zeit um 1850 vor Chr. Geburt hin.
Zu beachten war, daß aus der großen Menge der Fixsterne nur eine kleine Anzahl eine solche Bedeutung hat, daß sie hier in Betracht kamen. Alle übrigen haben entweder keinen Auf- und Untergang oder sie hatten bei den Alten keine mythologische oder sonstige Bedeutung. Es wurden von mir für die Untersuchung nur Spica, Capella, Sirius, Pollux oder Kastor, Plejaden oder Aldebaran, Arcturus, Delta Orionis angegeben. Falls mit diesen 7 Sternen - außer Sonne und Mond - kein Ergebnis zu erzielen war, stellte ich den Sachverständigen die Einstellung der Bemühungen anheim.

Es war eine überaus dankenswerte Arbeit der astronomischen Sachverständigen, daß sie außer den ihnen angegebenen Sternen, noch alle anderen hellen Sterne für alle Zeiten zwischen 1000 nach Chr. Geburt und 4000 vor Chr. Geburt nachgerechnet haben, ob vielleicht sonstwie ein Zusammenklang von mehreren Sternazimuten mit den Mauerazimuten des Gutshofs Oesterholz in ähnlicher Weise herauszubringen sei, wie er sich bei den aufgewiesenen Fixsternen für den Zeitraum von - 1850 ergaben hat. Das völlig negative Ergebnis dieser Arbeit dürfte bei den Sachverständigen durchschlagend gewesen sein für die in ihrem Gutachten zum Ausdruck kommende Ablehnung der Annahme, als ob der Befund beim Gutshof Oesterholz auch auf einen Zufall zurückgeführt werden könne.

Die Annahme, daß bei den Germanen wahrscheinlich eben dieselben Gestirne eine religiöse, wissenschaftliche oder astrologische Wichtigkeit gehabt haben, welche in der Mythologie der Ost- und Südvölker, in der Edda und in der Bibel vorkommen, konnte durch die Gestirnlinien des Gutshofes Oesterholz als bestätigt angesehen werden. Dazu kommt aber eine spätere Feststellung, nämlich, daß die Sternkundigen aus der Zahl der mythologischen Gestirne diejenigen ausgewählt haben, welche eine Beziehung auf den Begriff der weiblichen Fruchtbarkeits- und Segensgottheit, der Gottesmutter, haben. Damit verhält es sich wie folgt.
Was in der orientalischen Astralmythenwelt Istar und Astarte sind, das haben wir im Germanischen mit Wahrscheinlichkeit als Ostara. Ostara ist ein Name, der allem Anschein nach besonders in Nordwestgermanien volkstümlich geworden war. Dass Istar und Ostara dasselbe Wort sei, leuchtete ein. Stärkere Abwandlung als zwischen dem Orientalischen und Germanischen hat der Gottesmutterbegriff in der griechisch-römischen Götterwelt erlitten; aber auch da sind die gleichen Gedanken anzutreffen.
Als eine der stärksten geschichtlichen Bestätigungen der auf ganz anderen Wegen erkannten Bedeutung von Oesterholz erschien die Auffindung einer noch im 17. Jahrh. hier in der Gegend lebendigen Überlieferung (2) des Inhalts, daß sich bei Oesterholz ein Heiligtum der Göttin Ostara (fanum Ostarae Deae) befunden habe.
Daher ist es im hohen Grade beachtenswert, und es klären sich unsere Gedanken über die Bedeutung der astronomischen Anlage des Gutshofes ganz außerordentlich, wenn wir annehmen, daß die Linien in Rücksicht auf den Ostaradienst so ausgewählt worden seien.

1. Sirius ist der ausgeprägteste Istar-Osterastern unter den Oesterholzer Gestirnen, unter denen die ebenfalls hierher gehörige Venus keinen Raum haben konnte. Im sumerischen Wintersonnenwendkalender wird er geradezu der Madonnenstern genannt und gilt als eine andere Manifestation der virgo coelestis (himmlischen Jungfrau), oder auch als "Hundsstern", als Begleiter der babylonischen Madonna. In Ägypten ist es der Sirius-Sothis nach der großen Göttin Sothis, die mit dem heliakischen Aufgang (Wiedererscheinung nach der Unsichtbarkeit) des Sirius den Nil steigen lässt (3). In den "Quellen zur Frage Schleswig-Haithabu usw." von Scheel und Peter Paulsen, Kiel 1930, S. 130 erfahren wir von einem Reisebericht des persischen Weltreisenden Quaswini aus der Bekehrungszeit Schleswigs (9.-10. Jahrhundert). Quaswini teilt mit, daß außer einer kleinen Zahl von Christen die Bewohner Schleswigs "Siriusanbeter" gewesen seien. Es ist ein Glücksfall, daß eine solche Nachricht bis an uns herangekommen ist. Sie bedeutet einen Riss in dem das germanische Geistesleben verdeckenden Schleier, auskunftsreicher, als er auch einer großen Zahl materieller Funde beschieden zu sein pflegt. Es ist ein Lichtblick auf die bedeutsame Rolle, die der Sirius in Germanien gespielt hat. Es ist eine Ergänzung zu den Nachrichten des Tacitus und wahrscheinlich wertvoller als diese, weil sie unmittelbar von einem Ohrenzeugen stammt.
2. Capella (in der Edda die Ziege Heidrun?), in den griechischen Mythen die Säugerin des Zeus, hat ihre unverkennbare Beziehung zur weiblichen Gottheit.
3. Orion.  Die Verbindung der Gürtelsterne des Orion mit der Ostara wird im germanischen Volksglauben dadurch offenbar, daß sie als Rocken (auch Spindel) der Freya gelten und die volkstümlichsten aller Gestirne geworden sind. Im Orientalischen ist Orion aber auch der Götterbote, der in die Unterwelt steigt, um Istar zu erlösen (4).
4. Die Bedeutung der Zwillinge schillert am buntesten in den Mythen der Völker. "In den Götterlisten der Istar", so lesen wir bei Jeremias (5), "wird als einer ihrer Diener Bubal genannt, dessen Zwillingsbruder Batarak heißt; beide haben ihre Offenbarung im Sternbilde der Zwillinge, gegenüber dem Orion. Orion und Zwillinge als Oppositionsgestirne sind in der Astralmythologie bis in die späteste Zeit von größter Bedeutung." Ob Grenzlinie VI alter Zählung nicht jetzt trotz ihrer Verschiebung als Zwillingslinie in Betracht kommen kann, wird erst nach Abschluss der Vermessungen spruchreif sein.

Wenn die Entstehung und Aufnahme des Marienkults erst durch die germanischen Völker in der christlichen Kirche bewirkt worden ist, und dann so inbrünstig betrieben wurde, so ist seine Grundlage im Osteradienst der Germanen zu suchen. Neben den erwähnten Bedeutungen kennen wir noch die Zwillinge als die noch immer sehenden, an den Himmel geworfenen Augen des Thiassi, den Sirius als Unterweltsstern, von dessen erstem Erscheinen im Licht der untergehenden Herbstsonne vielfach der Beginn des neuen Jahres gerechnet wurde, das Delta des Orion als das Symbol der Manneskraft (Phallus), die Spica als die Segnende und die Spenderin der menschlichen Nahrung.
Im Heliand werden die Sterne "leuchtende Geschicke" genannt, ein Beweis, daß im alten Sachsenlande sogar die Astrologie, die erhebliche astronomische Kenntnisse vom Planetenlauf voraussetzt, eine bekannte Sache war. Das sei hier nebenbei bemerkt.
Eine Erscheinung, daß die vier Oesterholzer Sternlinien sich auf die vier bis fünf Gestirne beziehen, die gemäß der Völkermythologie als Ostara-Merkmale bezeichnet werden können, mußte auch innerhalb der buntschillernden Astralmythenwelt ihre Beachtung beanspruchen.

Wenn gefragt wird, warum die Alten sich diesen und keinen andern Platz ausgewählt haben könnten, so sind die einleuchtenden Gründe anzuführen, sobald wird annehmen, daß der Sternhof eine Gelehrtenschule war, wo ebenso, wie es uns von den Goten bezeugt ist, die Astronomie in der allesumfassenden Theologie einen hervorragenden Platz einnahm.
Angesehen als menschlicher Wohn- und Wirkplatz für eine Gelehrtenschule, die in der gemeinsamen heiligen Mark am Osning und an den Lippequellen, umgeben von den ein kräftiges Zeugnis ablegenden Hünengräberfeldern, nicht weit von den Exsternsteinen liegen sollte, ist die Lage des Sternhofes eine derartige, daß, wie uns scheint, die einst mit der Wahl beauftragten Männer keinen besseren Platz ins Auge fassen konnten, als gerade diesen.
Der Platz liegt noch in dem vor Nord- und Ostwinden wohlgeschützten Sennewinkel, auf der Grenze des Sennesandes und des schweren Gebirgsbodens. Zu ihm hatte die Natur einen bequemen 6 km langen Weg durch ein geradlinig verlaufendes Gebirgstal von den Externsteinen her geschaffen; zwei vortreffliche Quellen mit fruchtbarer Umgebung bezeichneten dann die genauere Stelle, wo der Hof anzulegen sei.
Der - nicht allzu nahe - Gebirgszug ließ 5/8 des Horizonts, von Nordwesten bis Südosten frei, und das weite Flachland der Senne bot die Untergänge der Gestirne ähnlich, wie man sie über dem Meere sieht. Ohne irgendeinen Nachteil pflegen die Vorteile im Leben nicht beieinanderzuliegen. Wenn jene Sternkundigen in der Nähe der übrigen heiligen Stätten bleiben und sich nicht in unwirtliche hohe Gebirgslage setzen wollten, dann mussten sie in Kauf nehmen, daß sie nicht den ganzen Horizont frei hatten. Mag es dem forschenden Sternkundigen in Oesterholz wohl auch nicht recht gewesen sein, daß die Aufgänge der Gestirne durch die Überhöhung im Osten (die höchste Überhöhung durch den Völmerstot beträgt in 8 km Entfernung nur 1,4 °) um einige Minuten verzögert wurden, so ist klar, daß es für den Lehrbetrieb ebenso einfach und vorteilhaft war, die Linien im Westen zur Beobachtung der Untergänge zu benutzen, als der Aufgänge. Man vergleiche hierzu die oben angestellte Erwägung zum freien und örtlichen Horizont.

Wer es, wie wir, versucht, in die eigenartige Welt der alten astronomischen Ortungsneigung einzudringen, der darf von vornherein des mitleidigen Lächelns derer gewiß sein, die für sich das Vorrecht wissenschaftlichen Denkens in Anspruch nehmen zu dürfen glauben, obgleich sie längst zur Einschränkung ihres vermeintlichen Ablehnungsrechtes auf Germanien gezwungen worden sind. Aber ihr Standpunkt ist auch für Germanien im Abbruch begriffen. Eine Ableugnung der astronomischen Ortung ist schlechterdings nicht möglich.

Durch die in Germanien weit verbreitete Ortung öffentlicher Stätten, war bereits eine starke Unterbauung der Oesterholzer Erscheinung gegeben. Außerdem eröffnet Studienrat Hecht in Holzminden ein neues Feld für die wissenschaftliche Untersuchung der Ortungsfrage, wo wir es nicht vermutet hätten. Es ist die für uns bisher als ziemlich belanglos, jedenfalls als unfruchtbar angesehene Ostung der alten christlichen Kirchen. Die erste kurze Veröffentlichung ist im "Kosmos" erfolgt. Der mir von Hecht freundlichst gestattete Einblick in sein bedeutsames Material hat mich davon überzeugt, daß die Änderungen, welche die Westostachsen der alten christlichen Kirchen durch die späteren Choranbauten erfahren haben, uns in verblüffender Weise zur Klarheit über die aus der germanischen Astronomie in die christliche Zeit übernommene Ortungstechnik einführen werden.

Die Umhegung des Sternhofes geht, wie wir sahen, weit hinaus über die Bedürfnisse eines gewöhnlichen Hofes nach Abgrenzung, Viehverwahrung, Schutz gegen Wild oder Sandverwehung. Sie weckt in dem Teile, wo die Wälle noch erhalten sind, von vornherein den Gedanken an ein Festungswerk. Dazu scheint früher noch mehr Anlass gewesen zu sein, als jetzt, da eine alte Karte aus dem 17. Jahrhundert den Hof wie eine Festung behandelt. Es ist ja auch anzunehmen, daß die Anlage in allen unruhigen Zeiten zur militärischen Verwendung gelockt hat und daß man dann auf Verstärkung bedacht gewesen ist.
Für uns hat Bedeutung, daß die militärischen Sachverständigen, Oberstl. Schroeder und Oberstl. Wittenstein, ihr Gutachten schließen:
"Unter militärischem Gesichtspunkte bildet die Veranlassung der ganzen Anlage ein Rätsel, mögen wir dabei eine Zeitperiode ins Auge fassen, welche wir wollen."
Sowohl die Annahme, daß das Werk von Haus aus ein Sperrfort hätte sein sollen, als auch die Annahme, daß es zu irgendeiner Zeit als Fluchtburg für die umwohnende Bevölkerung geplant gewesen sei, findet in den tatsächlichen Verhältnissen keine ausreichende Stütze.

Damit werden wir wieder zu der ganz andersartigen Ursache der Anlage hingeführt, die uns so eindrücklich nahegelegt wird, daß die Vermutung, es handle sich um eine germanische Gelehrtenschule, nach wie vor ihre Berechtigung hat. Es ist noch stets ein gutes Recht gewesen, der Feststellung der Tatsachen eine Meinung über den Sinn der Tatsachen hinzuzufügen. Es ist wertvoll, daß die Berliner Astronomen in diesem Falle trotz des zu erwartenden Widerspruchs Gebrauch von ihrem Rechte gemacht haben.
So gewiss die Druiden Frankreichs - nach Cäsar - Gelehrtenschulen hatten, und die Goten Ostgermaniens - nach Jordanes - Gelehrtenschulen gehabt haben müssen, so gewiss waren Gelehrtenschulen auch in Westgermanien vorhanden. So gewiss dort und überall die Astronomie zur "Theologie" gehörte, so gewiss war das auch am Osning (Teutoburger Wald) der Fall. Das sind erlaubte Schlüsse, es sei denn, daß auf dem Boden der Geschichte neben Schriftquellen und Bodenfunden die Vernunftschlüsse - die Logik und Evidenz der Dinge auf Grund unseres sonstigen Wissens - keine Geltung mehr haben sollen.
Es bleibt von höchstem Interesse, wie sich die übrigen Verhältnisse des Gutshofs, vor allem seine Geschichte und etwaige sonst vorhandene Erscheinungen zu der ihm zugesprochenen Bedeutung verhalten. Dabei ist es von erheblichem Wert, daß eine alte Gelehrtenschule, auch dann, wenn sie sich in einem regelrechten Befestigungswerke befand, mit Sicherheit auch als eine religiöse Stätte gewertet werden muss, ähnlich wie ein Kloster unbedingt als eine religiöse Einrichtung anzusehen ist."

Eine "Ableger"schule der "Haupt"gelehrtenschule finden wir in Mecklenburg-Vorpommern.
In dem Buch "Hoch-Zeit der Menschheit" des Autor R. J. Gorsleben wird diese "Ableger"schule ausführlich beschrieben:

Die "Ableger"schule
"Als eine über 3000 Jahre alte Sternwarte, aus der jüngeren Steinzeit stammende Steinkreisanlage, ist der sogenannte "Steintanz" bei Bützow erkannt worden. Die vorgeschichtliche Sternwarte diente zur Beobachtung des Jahressonnenlaufes und zugleich als sehr genauer Kalender. Auf Grund der gut erhaltenen astronomischen Richtungen der Anlage wurde als Erbauungsjahr das Jahr 1181 vor Christus festgestellt. Die Steinkreise sind mit Hilfe eines einheitlichen Maßes errichtet worden, das der noch heute in Mecklenburg gebräuchlichen Rute fast gleichkommt. Besonders interessant ist, daß der Kalender, den jetzt die Kalenderreformkommission des Völkerbundes vorschlägt, nämlich die Einteilung des Sonnenjahres in 13 Monate zu 28 Tagen und einem Neujahrstage, bereits vor mehreren tausend Jahren bei den Erbauern dieses Steinkreises, des Steintanzes" gebräuchlich war. Der Vorschlag ist also nicht besonders neu; man sollte sich vielmehr auf ein klar eingeteiltes Sonnenjahr einigen."

"Werner Timm, Schwerin, schreibt in den "Mecklenburgischen Monatsheften" vom September und Oktober 1928 über den "Steintanz" von Bützow:
"Abseits von allem Verkehr liegt zwischen Sternberg und Bützow im Herzen des Mecklenburgischen Landes der alte Boitiner Forst. Nahe der Boitin-Zerniner Schneise sieht man zur Linken auf einer erhöhten Stelle im Walde 25 große Granitblöcke stehen, die bis zu 2 m Höhe aus der Erde aufragen. Wie zu einem grotesken Reigen geordnet, stehen sie da in drei Kreisen von 8,8-14 m Durchmesser. Und auf der anderen, südlichen Seite des Weges trifft man jenseits der tiefen Schlucht eines alten Wassergrabens noch einmal einen Steinkreis mit neun stehenden und einigen umgesunkenen Felsen. Alle diese Blöcke sind mit der von Natur oder durch Bearbeitung glatten Seite den Kreismitten zugekehrt.
Die Wissenschaftler haben bisher noch nicht näher Stellung genommen zur Frage nach Herkunft und Bedeutung der Steinkreisanlage.
Nun sind aber im Norden Europas noch einige andere ähnliche Steinkreisanlagen erhalten. Unter diesen Steinkreisanlagen sind die bekanntesten die von Stonehenge, von Avebury und andere in Südengland und auf den Hebriden.
Ales erste haben englische Astronomen, Lockyer (der bekannte Entdecker und Benenner des Heliums im Sonnenspektrum) und andere, die Entdeckung gemacht, daß die Steinkreise von Stonehenge, Avebury usw. von Sternkundigen erbaut worden sind. Die Achse des Denkmals von Stonehenge ist genau auf den Sonnenaufgangspunkt zur Zeit der Sommer-Sonnenwende gerichtet. Auch manche andere astronomischen Richtungen konnten einwandfrei festgestellt werden, so bei mehreren Anlagen die Richtung des Kapella-Untergangs. Auch die alten Griechen beobachteten noch sorgfältig die Kapella, den "Ziegenstern" im Sternbild des Fuhrmanns, deren Untergang zu bestimmten Zeiten Sturm und Regen ankündigte. Für uns geht die Kapella überhaupt nicht mehr auf und unter.
Die ihren Umlauf in 26 000 Jahren vollendende Kreiselbewegung des Erdäquators um den Ekliptikpol brachte es mit sich, daß in alten Zeiten die Kapella genau in der von den Steinkreiserbauern mit Felsen festgelegten Richtung unterging. Aus den astronomischen Richtungen lassen sich auf Grund der Ekliptikänderungen die Erbauungsjahre der Steinkreisanlagen errechnen. Man fand, daß alle untersuchten Anlagen aus dem 2. vorchristlichen Jahrtausend stammten. Auch der deutsche Steinkalender von Odry wurde in jener Zeit, ums Jahr 1760 vor Christo, erbaut. In Odry wird die vom Astronom errechnete Jahreszahl auch durch den Archäologen bestätigt, der von den Gräberfunden in und bei den 10 Steinkreisen sagt, sie stammen aus der Zeit "um 2000" v. Chr.

Mehrmals fiel in diesen Ausführungen schon das Wort "Steinkalender". Denn die alten Sternkundigen teilten das Jahr nicht nur in die vier Jahreszeiten nach den Richtungen der Winter- und Sommersonnenwenden und der Tag- und Nachtgleichen, sondern an Hand der Steinkreise zählte man auch Tage, Monate und Jahre. Die Weisen von Stonehenge z. B. zählten einen Zeitraum von 4 Jahren: 48 Steine stehen in dem Kreise, mit dem die Monate gezählt wurden, 30 Steine in dem, der die Tage zählte, 21 in dem dritten Kreis, der als Schaltmonat hinzukam: 30 x 48 + 21 = 1461 Tage = 4 Jahre zu 365 1/4 Tagen. 5 "Trilithen" können daneben die fünftägige Festspielwoche von Stonehenge darstellen; denn bekannter noch als das große Steinkreisdenkmal von Stonehenge ist seine vorgeschichtliche Rennbahn, auf der aller Wahrscheinlichkeit nach jedes 4. Jahr zur Zeit der Sommersonnenwende - die Achse des Denkmals weist darauf hin - ein fünftägiges Fest mit Wettkämpfen aller Art abgehalten wurde. Der Tag der Wiederkehr des Festes wurde mit dem Kalender von Stonehenge bestimmt. Auch die olympischen Spiele Griechenlands wurden später in jedem 4. Jahre zur Zeit der Sommersonnenwende fünf Tage lang gefeiert.

Sollten die indogermanischen Ahnen der Griechen bei ihrem Zug nach Süden die Sitte des olympischen Festes aus ihrer nordischen Heimat mitgebracht und entlehnt haben, so daß die uralte nordische Rennbahn, wie sie in Stonehenge erhalten ist, später im griechischen Gewande als "Stadion" wieder zu uns zurückkehrte? (Selbstverständlich! Denn sie waren ja von Norden eingewandert!) In Avebury zählte man, genau wie später die Griechen, die Monate abwechseln zu 29 und 30 Tagen; beide Monatskreise mit 29 und 30 Steinen werden von einem - 450 m Durchmesser haltenden - 99 Monate zählenden Kreise umschlossen, der genau dem Ablauf von acht Sonnenjahren entspricht. Auch die Griechen zählten später noch diese achtjährige Periode und nannten sie "Oktaeteris". Neben der astronomischen Messung der Sonnen- und Sternrichtungen und neben der Zeitmessung von Tagen, Monaten, Jahren und mehrjährigen Perioden verstanden sich die Alten vor bald 4000 Jahren auch schon auf die Strecken- und Flächenmessung.
Wie steht nun der mecklenburgische Steintanz in der Reihe der anderen Steinkalender?
Er gehört zu ihnen. Und ist der besten einer. Die Größe seiner Steine oder besser Felsblöcke allein ist imposant; ist doch der Durchschnitt ihrer Höhe über der Erde mit 130 Zentimetern allein das Dreifache derer von Odry! Und dann ist die Anlage des Steintanzes in ihrem Ausbau selten klar, einfach und sehr gut erhalten: es bedarf keiner langen Rekonstruktionen wie bei anderen Anlagen, um ihren Sinn zu erkennen. Aus dem Steintanz sind im Laufe der Jahrtausende weit weniger Steine weggekommen als aus den anderen Anlagen in England und in Odry, und die wenigen Lücken sind so in die Augen fallend, daß auch jeder Laie sie sofort schon im Gelände erkennt.


Plan vom Steintanz bei Bützow/Boitin


Der hier abgebildete Plan ist gezeichnet nach einer exakten trigonometrischen Vermessung und Berechnung, die unter meiner Mithilfe auf meine Bitte hin vom Mecklenburg-Schwerinschen Vermessungsamt Bützow vorgenommen wurde.
Die Kreise I, II, und III bilden zusammen den "Großen Steintanz"; 140 m südöstlich davon liegt Kreis IV, der "Kleine Steintanz". Zwischen den Kreisen I und II liegt, von der Erde fast verdeckt, noch ein einzelner Stein. An der Außenseite des Kreises IV liegen vier Steine, drei dicht beieinander, der vierte für sich allein. Der eine Stein des Kreises III ist in der Mitte gespalten, beide Hälften stehen nahe zusammen und doch weit genug, um vom Mittelpunkt des Kreises I über die Mitte von III hinwegzusehen zur Mitte des Kreises IV. Außer den drei Mittelpunkten stehen mit dem "Visierstein" von III vier (oder fünf?) Steine auf dieser Richtung, die mit der Nordrichtung den genauen Winkel 133° 11' 29" bildet.
Der Sonnenaufgangspunkt zur Wintersonnenwende ist hier festgelegt und damit der uralte Neujahrstag. Die 28 Tage des Monats zählte man im "Großen Steintanz", dessen drei Kreise 28 Steine fassten. Die 13 Monate (= Mondumläufe) des Jahres wurden an den 13 Steinen des "Kleinen Steintanzes" vermerkt.


Sicht auf die Steinkreise I, II und III


In der Mitte sehen wir zwei Steine eng zusammenstehen, daß ist der "Visierstein"


Der Findling im Steinkreis II, in dem 13 Vierkantlöcher eingeschlagen wurden, um die Monate und Mondumläufe des Jahres zu zählen.
Vorhanden sind heute nur noch 10 Vierkantlöcher.

13 x 28 ergibt aber erst 364 Tage; darum zählte man an dem einzelnen Stein zwischen den Kreisen I und II noch einen Tag (wohl den Neujahrstag zum Fest der Wintersonnenwende) besonders hinzu, und das Sonnenjahr war mit 365 Tagen voll.
Bis die Sonnenwendrichtung genau feststand und dann endlich an den Bau des "Kleinen Steintanzes" für die Monate herangegangen werden konnte, zählte man die Monate an dem größten Stein, der schon zum Kreis II herangeschafft war oder der als Findling dort gleich ruhte; an den 13 Vierkantlöchern, die man in ihn hineinschlug, ließen sich ebenfalls die Mondumläufe des Jahres zählen. Als aber die Sonnenwendrichtung genau gefunden war, da baute man doch um den Zielpunkt den Jahreskreis IV mit den 13 Monatssteinen. Lange Zeit mögen die Alten so das Jahr, mit der Wintersonnenwende beginnend, zu 365 Tagen gezählt haben, bis sie sahen, daß die Sonne in der Sonnenwendrichtung I-III-IV wenige Tage später aufging, als ihr Kalender zeigte. Wieder ging manch ein Jahr eifriger Beobachtung darüber hin, bis sie erkannten: in jedem 4. Jahr geht die Sonne einen Tag später genau in der Richtung auf, die wir festlegten. Da stellten sie noch vier Steine um den Kreis IV herum: drei eng beieinander, die die gewöhnlichen Jahre zu 365 Tagen bezeichnen sollten, den vierten besonders, denn in jedem 4. Jahre musste das Wintersonnenwend- und Neujahrsfest zwei Tage lang gefeiert werden, sollte der Steinkalender weiter Anspruch erheben können auf genaueste Gültigkeit.


Die Kanzel im Steinkreis II. Wenn man sie betritt, schaut man genau nach Süden.


Was bedeuten nun aber die beiden Steine in den Kreisen II und III? Der Volksmund bezeichnet sie als die Kanzeln, weil die Erbauer Auftrittsstufen hineinschlugen. Wer auf diese Kanzeln hinaufsteigt und einen Kompass vor sich auf die Felskuppe legt, der sieht, daß sein Blick von der Kanzel des Kreises II genau nach Süden, von der Kanzel des Kreises III genau nach Westen gerichtet ist. Die eine Kanzel war also der Beobachtungsstandpunkt für die Mittagslinie, die andere der Beobachtungsstandpunkt für den Sonnenuntergang zur Tag- und Nachtgleiche, also bei Frühlings- und Herbstanfang. Dass die Erbauer es für nötig erachteten, diese beiden Linien von einem erhöhten Standpunkt zu beobachten, lässt darauf schließen, daß die Ziel- und Endpunkte dieser Richtungen ziemlich weit entfernt lagen. Das erkennt man für die Mittagslinie auch schon aus dem Gelände: nach Süden fällt es stark ab auf einen Wiesengrund zu, dahinter steigt es wieder zu einer etwa 1 km entfernten Höhe an, die vom Steintanz aus den südlichen Horizont begrenzt. Auf dieser Höhe, die schon seit langen Zeiten unter dem Pflug liegt, wird der Endstein der Mittagslinie gestanden haben. Vielleicht war es einer von den beiden Steinen, die man auf dieser freien Höhe in neuerer Zeit als Festpunktsteine für die Landes- und für die Ortsvermessung verwandte. - Dass der Kreis II außerhalb der Wintersonnenwendrichtung steht, lässt den Schluss zu, daß er einer anderen Richtung zugeordnet war. Ein Felsen auf einer etwa 250 m nordöstlich liegenden Höhe und viele, zum Teil in einer Reihe liegende Felsen auf dem Hügel etwa 200 m südöstlich lassen die Vermutung aufkommen, daß in dieser von Südwesten über Kreis II nach Nordosten weisenden Richtung von etwa 48° die Vermarkung des Sonnenaufganges zur Sommersonnenwende gelegen hat.

Das astronomisch Wichtigste der Anlage aber steht einwandfrei fest, nämlich die Festlegung der 13 Monde und der 365 1/4 Tage des Jahres und der Wintersonnenwende als Jahresanfang. Die Vermarkung der Tag- und Nachtgleichen und der Mittagslinie ist bei der Existenz der Beobachtungskanzeln mehr als wahrscheinlich. Wie sieht es nun mit der Streckenmessung aus? Ist auch bei der Errichtung des Steintanzes ein einheitliches Maß angewandt worden? Ja. - Dank der äußerst sorgfältigen Vermessung war aus den Tabellen der gemessenen Strecken nach kurzem Rechnen die alte Einheit gefunden:
1 Ur-Rute = 16 Fuß = 4,679 m. Die größte Entfernung, die der Mittelpunkte I und IV in der Wintersonnenwendrichtung, ergab, nach Messung, Berechnung und Karte übereinstimmend 168,44 m, das sind genau 36 Ruten; die Nachprüfung der Teilstrecken I-III mit 28,07 m und III-IV mit 140,37 m ergab mit derselben absoluten Genauigkeit
6 Ruten und 30 Ruten. Dasselbe galt für die Mittelpunktsentfernungen I-II und II-III, die mit 1872 m jede genau vier Ruten betragen. Ebenso groß, wenn nicht noch größer als bei dieser Feststellung, war die Überraschung, als ich beim Nachschlagen in einer Zusammenstellung alter deutscher Maße sah, daß die Ur-Rute des Steintanzes kaum merklich abweicht von anderen Rutenmaßen, mit denen noch heute der deutsche Bauer rechnet: die heutige 16füßige mecklenburgische Rute ist nur um fünf Tausendstel kleiner als die Rute vom Steintanz, 16 bayrische Fuß sind nur um zwei Tausendstel kleiner als die 16 Fuß haltende Steintanz-Rute, die 16füßige hannoversche Rute gar stimmt fast völlig mit der vorgeschichtlichen Ur-Rute überein:

1 hannoversche Rute = 0,999 Ur-Rute!

Wie war nun die Unterteilung des uralten Rutenmaßes?
Die Durchmesser der Steinkreise geben darüber Aufschluss: Die Ur-Rute wurde, wie schon oben bemerkt, in 16 Fuß zu 0,2924 m eingeteilt.
Dieses Grundmaß, ein "Fuß" findet sich in allen europäischen Ländern wieder. Nimmt man das Mittel aus allen älteren, oft um mehrere Zentimeter verschiedenen Fußmaßen Europas, so erhält man annähernd den Ur-Fuß vom Steintanz. Man darf annehmen, daß das Fuß- und Rutenmaß von der vermutlichen Urheimat der Indogermanen, von der norddeutschen Wasserkante aus seinen Weg durch Europa - und in neuester Zeit auch in das russische Asien, nach Amerika, Australien und alle englischen Kolonien - gemacht hat. Die vorgeschichtlichen Wanderungen nach Süden und Westen brachten die Abweichungen von dem beim Steintanzbau verwandten Ur-Fuß mit sich. Die größeren Abweichungen im Süden sind: in Sachsen -0,92 cm, in Thüringen -1,04 cm, in Württemberg -0,60 cm, in Österreich +2,37 cm, und im Westen: in England +1,24 cm, in Frankreich +3,24 cm. An den von der norddeutschen Heimat des Fußes und der Rute entferntesten Punkten, wie Österreich und Frankreich, sind die Abweichungen naturgemäß am größten, während nahe der Heimat das Maß fast unverändert blieb. Die Abweichungen betragen hier: in Mecklenburg -0,14 und in Hannover -0,03 cm Unterschied vom Steintanz-Ur-Fuß. Der "Fuß" war sicherlich das allererste Maß. Mehrere Einheiten dieses Grundmaßes fasste man dann zusammen zu einer neuen, praktischer-en, übergeordneten Einheit. Die gebräuchlichste war 1 Rute = 16 Fuß. Die Vermessung des Steintanzes wurde mit diesem Maße ausgeführt, das sich auch sonst oft wiederfindet: beim Steinkalender von Odry und heute noch in Hannover, Sachsen, Thüringen, Braunschweig und Mecklenburg. Daneben aber bestand noch ein anderes Maß, in dem 6 Fuß zu einer neuen Einheit, einem "Faden" = 1,765 m, zusammengefasst waren. Der bei den Steintanzerbauern auch schon gebräuchliche Faden = 6 Fuß, findet sich noch heute in Schweden (der schwedische Faden ist um 2% kleiner als der vom Steintanz), ebenso in Frankreich und Österreich, wo man ihn "Toise" und "Klafter" nennt.

Auch die preußische und die oldenburgische Rute sind auf der Fadeneinheit zu 6 Fuß aufgebaut: 2 Faden (= 12 Fuß) sind eine preußische Rute, 3 Faden (= 18 Fuß) sind eine oldenburgische Rute. Auch das griechische Altertum rechnete mit dem attischen "Fuß", der genau wie der römische, um nur -0,33 cm vom Steintanz-Fuß abweicht. Das alte Griechenland scheint außerdem auch die Fadeneinheit = 6 Fuß gekannt zu haben, denn das Hundertfache dieser Einheit ist ein Stadion = 600 Fuß. Ob auch die Rute = 16 Fuß (75 Ruten = 2 Stadien) bei den Griechen ursprünglich in Gebrauch war, weiß ich nicht. Die Grundrisse der älteren griechischen Baudenkmäler aber könnten darüber Aufschluss geben. Es ist anzunehmen, daß die Einheiten "Fuß", "Faden" und "Rute" (und "Kette"?) bereits seit langem bekannt und gebräuchlich waren, bevor der Steintanz erbaut wurde. Die Sonnenwendrichtung des Steintanzes wurde, wie sich bei der astronomisch-mathematischen Berechnung aus den Ekliptikänderungen der Erdachse ergibt, etwa im Jahre 1181 v. Chr. festgelegt. Die Anlage ist also bereits 3100 Jahre alt. Vieles spricht dafür, daß das Fuß-Ruten-System noch verschiedene Jahrhunderte älter ist, so daß man für dieses Maßsystem ein Alter von 4000 Jahren annehmen darf."

"Das größte und bedeutendste der heiligen Feste, die einst beim Steintanz gefeiert wurden, war wohl das Fest der Wintersonnenwende. Die Hauptrichtung I-III-IV der Anlage weist darauf hin. Dies Fest ist in allen nordischen Ländern stets von großer Bedeutung gewesen. Feiern doch auch wir noch, bewußt oder unbewusst, dieses Fest - bei den alten Deutschen hieß es das Jul (= Jubel)-Fest - in unseren Weihnachtsbräuchen: die Weihnachtskerzen sind das Symbol des siegenden Lichts, die Früchte, Äpfel und Nüsse, deuten auf das wiederkehrende, neu keimende Leben in Feld und Flur hin. Und wie wir unser größtes christliches Fest der Weihnacht in den kürzesten Tagen des Jahres feiern, so feierten zur selben Zeit unsere Ahnen vor mehr als 3000 Jahren beim Steintanz das Fest der Wintersonnenwende.
Unverrückbar, tief und fest verankert in der Erde stehen, die Felsen des Steintanzes.
Sie sahen Jahrtausende aufsteigen. Und mit ihnen besteht weiter die heilige Stätte, zu deren Hütern die Vorfahren sie einst bestellten.
Unsere faustischen Ahnen, die vor Jahrtausenden die erste Erkenntnis der unabänderlichen Gesetzmäßigkeit alles Erdgeschehens vom gestirnten Himmel herabholten, und die als Mahnmal dieser Erkenntnis die heiligen Kreise schufen, sie reichten die Fackel des Lebens weiter von Geschlecht zu Geschlecht, so daß aus ihrem Blut und Geist die Großen der germanischen Art entstehen konnten.
Heilig ist die Stätte noch heute, denn sie gibt dem, der zu ihr wallfahrtet, beides: tiefe Demut und hohen Stolz. In ihren heiligen Kreisen umfängt uns ein Schauer frommer Ehrfurcht vor dem Suchen und Schaffen unserer vorgeschichtlichen Ahnen und vor ihren grundlegenden Kulturtaten, deren - oft gedankenlose - Nutznießer wir nach über 3000 Jahren sind."


Astronomisches Gutachten und Bemerkung:

1) Die Richtigkeit der astronomischen Urteile und Berechnungen im Gutachten ist von keiner Seite einem Zweifel unterzogen gewesen.
Betrifft die astronomische Orientierung
des Hauses Gierken in Oesterholz, Berlin-Dahlem, 1926
Teutoburger Wald November u. Februar
Wir, die unterzeichneten Astronomen am astronomischen Recheninstitut der Universität Berlin, sind von Herrn Direktor W. Teudt-Detmold gebeten worden, die Messungen der Azimute der Umfassungsmauern des Gutshofs Gierken in Oesterholz am Teutoburger Wald daraufhin zu prüfen, ob die Vermutung zutreffend sei, daß ihre ursprüngliche Anlage in prähistorischer Zeit unter astronomischen Gesichtspunkten erfolgt ist. Ein amtlicher Katasterauszug, auf dem die Umfassungsmauern als solche kenntlich sind, war beigefügt.
Als Breitegrad wurde 51° 50' in die Rechnung eingeführt. Von der Umfassungsmauer I soll der nördliche Teil unberücksichtigt bleiben, weil seine ursprüngliche Richtung durch den neuerlichen Heranbau eines Wirtschaftsgebäudes gestört sei; desgleichen das südwestliche Ende der Umfassungsmauer VI, weil seine Richtung in sich schwankend sei. Danach haben die Linien noch folgende Längen: I = 14 m, II = 172 m, III = 193 m, IV = 270 m, V = 112 m, VI = 116 m. Diese Längen reichen für die gewünschte Untersuchung vollkommen aus, auch wenn innerhalb der Linien erheblichere Schwankungen enthalten sein sollten, als es nach dem Katasterauszug der Fall ist.
Die Azimute, das sind die Abweichungen der Richtungen von der Nord-Südrichtung, sind nachgemessen und als ausreichend genau befunden, zumal bei der Errechnung prähistorischer Azimute stets eine Genauigkeitsgrenze von mehreren Zehntel Graden angenommen werden muss, die auf Abkürzungen in den letzten Dezimalen der Rechnung beruht und auch in der Unsicherheit der benutzten Sternörter liegt. Daher kann eine ganz genaue Zeitbestimmung nicht erwartet werden, obgleich hier der weitaus günstigste Fall vorliegt, daß die Berechnung auf Grund mehrerer Fixsternazimute erfolgen kann, während bei einer Berechnung von Sonnen- und Mondazimuten ein Spielraum von Jahrhunderten gefordert werden müsste.
Als Ergebnis der Untersuchung kann mitgeteilt werden, daß die Azimute aller sechs in Frage kommenden Linien mit ausreichender, zum Teil mit überraschend großer Genauigkeit sich mit den von uns für die Zeit um 1850 Jahre vor Christi errechneten Azimuten von als mythologisch bedeutsam angegebenen Gestirnen decken.
Je beschränkter die Anzahl der zu berücksichtigenden Gestirne war, um so mehr erscheint es als ausgeschlossen, daß bei der Anlage des Gutshofes diese sechs Azimuten sich zufällig, das heißt ohne astronomische Rücksichten ergeben haben sollten. Um zu diesem Urteil zu gelangen, bedarf es keiner formellen mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung, für die eine umständliche Verständigung über die einzusetzenden Faktoren erforderlich sein würde. Zur Kontrolle sind von uns für sämtliche hellen Sterne die Azimute für die Epochen + 1000 nach Chr. 0, - 1000, - 2000, - 3000, - 4000 vor Chr. gerechnet worden, mit dem Ergebnis, daß nur für die angegebene Epoche von 1850 vor Chr. sich gleichmäßig für mehrere Sterne Azimute ergaben, die den amtlichen Messungen der Grenzen des Gutshofes entsprachen, und zwar nur für die hierunter aufgeführten Sterne. Die Azimute sind berechnet unter Berücksichtigung der sich vorfindenden Überhöhungen durch den Teutoburger Wald im Osten bis Nordwesten in Entfernungen von 5-14 1/2 km, sowie einer mittleren Strahlenbrechung.


Bezeichnung der Linie
Errechneter
Stern-Azimut

Zeit
I
II

III
IV
V
VI
180 (0,8)
39 (39,8)
141 (143,2)
59 (59,9)
151,5 (151,5)
72,5 (71,5)
138 (137,2)
Meridian
Südliches Mondextrem, Aufgang
Nördliches Mondextrem, Untergang
Sirius Untergang
Kapella Untergang
Delta Orion Untergang
Kastor Aufgang
180
39,0
141,0
59,1
151,3
72,6
138,0


- 1850
- 1850
- 1850
- 1850

Aufgänge und Untergänge haben für die Bestimmung der Sternörter die gleiche Bedeutung. Bei der schnellen Veränderung der Sternörter infolge der Präzession ist die Genauigkeit der Zeitbestimmung auf etwa fünfzig Jahre anzusetzen. Die Mondorte ändern sich sehr langsam, und sodann ist der Auf- und Untergang eines so ausgedehnten Gebildes, wie es die Mondscheibe ist, sehr schwer punktförmig ohne genügende Instrumente zu beobachten. Die Zeitrechnung war daher auf die vier Fixsternazimute zu beschränken, da auch die sich gleichbleibende Meridianlinie für die Zeitberechnung nicht in Betracht kommt. Ein besonderer Wert der Mondazimute liegt in dem Nachweis, daß man hier zu jener Zeit überhaupt den Aufgängen des Mondes seine Aufmerksamkeit in solcher Weise geschenkt hat und die Kenntnis der in der Chronologie als Sarosperiode bekannten 18jährigen Mondperiode besaß. Die Bedeutung für die Geschichte der Astronomie, die den im Gutshof Gierke aufgedeckten Tatsachen beizumessen ist, liegt unseres Erachtens zunächst in der eben erwähnten Feststellung der Kenntnis der Saros, die auf eine lange Zeit astronomischer Beobachtungen schließen lässt. Sodann in der Feststellung, daß auch die Auf- und Untergänge von Sternen beobachtet wurden, daß dabei dieselben Sterne bevorzugt wurden, die in der Astronomie der Orientalen und der Antike ihre Rolle spielten und schließlich, daß die Germanen um jene Zeit bereits eine alte und hochentwickelte Beobachtungskunst besaßen.

Was den Zweck der ganzen Anlage anlangt, so wird durch ihre Beschaffenheit, Größe und Ortslage die Vermutung wachgerufen, daß hier eine für das ganze Volk bedeutsame Pflegstätte und Lehrstätte der astronomischen Wissenschaft mit ihren vielseitigen Aufgaben für den religiösen Kultus, die Astrologie, die Ackerbebauung und das übrige vom Kalender abhängige Volksleben gewesen sei.
Das rein astronomische Ergebnis tritt an Bedeutung hinter dem anderen Ergebnis zurück, daß mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, es habe bereits in prähistorischer Zeit in den germanischen Ländern eine hohe Kultur bestanden.
gez.: Prof. Dr. P. Neugebauer gez.: Prof. Dr. Johannes Riem

Gewisse Verschiedenheiten bei der Messung der Winkel, den die Grenzlinien zur Pollinie bilden, beruhten darauf, wie angesichts der vorhandenen Unebenheiten das Lineal angelegt wurde. Die Verschiedenheiten der Messung, die der Kritik Anlass zur Beanstandung des astronomischen Befunds gaben, hielten sich in solchen Grenzen, daß die astronomischen Gutachter sie als belanglos für das Gesamturteil erklärt haben.
Ein auf die Jahre um 600 vor Chr. hinauslaufende Berechnung der Sternazimute durch Prof. Hopmann lässt sich vielleicht mit der Riem-Neugebauerschen Berechnung auf's einfachste im Blick darauf vereinigen, daß auch die Himmelskundigen um 600 das Bedürfnis hatten, die vorhandenen Linien für ihre Wissenschaft praktisch zu verwerten

2) Wasserbach, De statua illustri Pag. 6, Lemgo 1698.


3) Jeremias a. a. O. S. 274, Anm. 4; 172 und 339; 274 Anm. 304.


4) Jeremias, Handbuch der altorientalischen Geisteskultur, Berlin, W. de Gruyter, 1929, S. 232.


5) Jeremias a. a. O.  S. 339.


9. Artikel: Der sagenhafte Urmensch


(Hinweis: Es empfiehlt sich, den vorigen Artikel "Stammt der Mensch vom Affen ab oder der Affe vom Menschen?" zu lesen, um den hierauf Folgenden zu verstehen.)


Körpermerkmale des sagenhaften Urmenschen
Es ist uns wahrscheinlich geworden, daß der Mensch in vielen wechselnden Gestalten immerhin so uralt sein kann, daß Sagengut von ihm, wenn auch noch so zusammenhangslos, überliefert sein könnte aus Zeiten, die wir nach der landläufigen Lehre zwar als erd- und lebensgeschichtlich, nicht aber als menschheitsgeschichtlich anzusehen hätten. Von der Art und dem Weg der "Überlieferung" sei hier noch abgesehen. Ist nach unserer Lehre der Mensch als Mensch so alt, wie wir es zu begründen versuchten und es jetzt annehmen wollen, und sind Mythen und Sagen vielfach oder vielleicht größtenteils vorweltliches, wenn auch längst nicht mehr ursprüngliches und vielfach entstelltes Wissensgut, dann dürfen wir auch zu dem Versuch fortschreiten, den die vorausgehenden Abschnitte (s. obigen. Hinweis!) einleiten sollten: aus den Sagen und Mythen nun einmal ein Weltbild aufzubauen, wie es der vorweltliche Mensch um sich und in sich gehabt haben könnte, seine Umwelt und seine eigene Gestalt und Seele zu ermitteln, indem wir uns in die Mythen und Sagen und Kosmogonien einfühlen, ihren Kern zu gewinnen streben und sie naiv als naturhistorische Erzählungen nehmen. So bekommen sie umgekehrt dokumentarischen Wert, indem wir ihre Inhalte nach jenen Urzeiten hin ausbreiten.

Dass man den älteren Menschen fossil noch nicht gefunden hat, liegt vermutlich daran, daß er in Gebieten lebte, die heute größtenteils verschwunden sind, wie etwa der große, von Südafrika bis Madagaskar über Indien und Australien bis in die polynesische Inselwelt hinein sich erstreckende Gondwanakontinent oder -archipel (Fig .1); oder daß andere Gebietsteile, die etwa noch den Schauplatz seines Daseins bilden konnten, geologisch so gut wie nicht erforscht sind.


Fig.1 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Schematische Skizze der Lage des Gondwanalandes zur Permzeit. Im Borden das asiatische Angoraland. Die heutigen Landgrenzen existieren noch nicht. (Original.)


In dieser Hinsicht ist von der dereinstigen gründlichen Untersuchung gewisser afrikanisch-indisch-australischer oder polynesischer Schichtsysteme des mesozoischen und spätpaläozoischen Erdzeitalters besonders viel zu erwarten. Wer also unseren Standpunkt vom hohen Alter des Menschenstammes teilt, wird es nicht verwunderlich finden, wenn eines Tages in solchen südlichen, dem alten Gondwanaland angehörenden Landformationen Abdrücke von Fußspuren, Skelettreste, Gegenstände, Gräber oder Baureste eines vorweltlichen Menschenwesens gefunden werden. Dass aber Menschenskelette und auch Gegenstände, selbst dort, wo der Mensch einmal zahlreich und in hohem Kulturzustand gelebt hat, äußerst selten erscheinen, zeigt nicht nur die allgemeine Schwierigkeit, selbst in gut erhaltenen, vom Spätmenschen bewohnten Höhlen solcher Reste habhaft zu werden, sondern auch die Tatsache, aus dem hellsten Licht der Nahgeschichte, also etwa den Franken, ja sogar den Menschen der verflossenen Jahrhunderte kann mehr nennenswerte Reste im Boden finden, verglichen mit ihrer Zahl und Kulturhöhe. Denn damit etwas fossil wird, sind so außerordentlich günstige Umstände nötig, daß man sie im allgemeinen nur im Flachmeer bei rascher Sedimentation erwarten darf und auch nur in flachmeerverlassenen gehobenen Böden aus der Vorwelt in ausgiebigerem Maße hat.

Wenn auf dem Land Sedimentationen mit reicherer Fossileinbettung vorkommen, dann gehen solche Lage in ihrer Entstehung fast stets auf katastrophale Ereignisse zurück, etwa auf Vulkanausbrüche, bei denen ungeheure Staub- und Aschenmassen herunterkommen und in kürzester Zeit alles bedecken, oder indem dabei entstehende Schlammregen und Schlammströme rasch alles ersäufen und eindecken; oder auf rasche Flußverlegungen mit großen Sand- und Schlammtransporten; oder auf ein rasches Versinken von Tieren in Sümpfen. Beispiele für das Erste ist aus geschichtlicher Zeit die Verschüttung von Pompeji, wo wir tatsächlich eine Menschenansiedelung wie fossil finden und die Körperabdrücke der Menschen dazu. In den nordamerikanischen Bridger beds haben wir die Überreste einer jungtertiärzeitlichen Sumpf- und Seenlandschaft mit reichem Tier- und Pflanzenleben, welche von vulkanischen Tuffmassen überdeckt wurden, wahrscheinlich von erstickenden Gasen und Dämpfen begleitet, welche die dort lebende Welt mit einem Schlage töteten und alsbald unter Bedeckung fossil werden ließen; und das nicht nur einmal, sondern mehrere Male. In derartigen Schichtsystemen könnten wohl einmal tertiärzeitliche Menschenspuren, wenn auch nur in Form von Gebrauchswerkzeugen entdeckt werden. Die Pithecanthropusschichten auf Java, in denen der seinerzeit vielberufene Rest des Affenmenschen gefunden wurde, sind solche, später von Flüssen wieder umgelagerte diluvialzeitliche vulkanische Aschen. Auch aus sehr alter erdgeschichtlicher Zeit gibt es, insbesondere im Süden, wie schon erwähnt, solche und ähnliche Ablagerungen, und es ist deshalb nicht ausgeschlossen, daß wir gerade in terrestren Schichtsystemen vorweltlichen Alters einmal einen glücklichen Fund ältester Menschenformen oder ihrer Kulturreste machen werden, der dann wahrscheinlich auf eine katastrophale Einlagerung zurückgehen wird. Unterdessen müssen wir uns mit anderen Hinweisen begnügen und aus den Sagen das entnehmen, was wir von Körpermerkmalen urältester Menschenrassen überliefert bekommen und es anatomisch wie entwicklungsgeschichtlich prüfen und tunlichst klarstellen.

Schon im vorigen Abschnitt (s. obigen Hinweis!) wurde auf die von Klaatsch behandelte Tatsache hingewiesen, daß jene alten Reptil- oder, was wahrscheinlicher ist, Amphibienfährten aus dem mitteldeutschen Sandstein der Perm-Triaszeit sehr an embryonal gestaltete menschliche Hände erinnern. Diese Handform steht in Zusammenhang mit dem bis zu einem gewissen Grade aufrechten Gang solcher Tiere und den opponierbaren Daumen. Das alles ist in mesozoischer Zeit typisch entwickelt als Zeitcharakter, wie früher schon gezeigt wurde. Von Menschen mit einem von den Späteren abweichenden Charakter der Hand ist nun in den Sagen gelegentlich die Rede. So heißt es in einer Überlieferung der Juden: die Hände aller Menschenkinder vor Noah "waren noch ungestaltig und wie geschlossen, und die Finger waren nicht getrennt voneinander. Aber Noah ward geboren, und siehe, an seinen Händen waren die Finger einzeln und jeder für sich" (1). Hierzu liefert das babylonische Gilgameschepos eine auffallende Parallele (2). Da fährt Gilgamesch, der Gottmensch, ins Totenreich zu seinem Ahn Utnapischtim, bei dem er sich Rats über Leben und Tod erholen will. Und als er mit dem Schiffe über das Meer kommt, steht Utnapischtim drüben am Ufer und wundert sich über den Ankömmling:


Ut-napistim - nach der Ferne hin schaut [sein Antlitz],
Er redet zu sich und [sagt] das Wort ....
"Warum .... fährt einer [im Schiffe], der nicht zu mir gehört(?)?
"Der da kommt, ist doch gar kein Mensch,
"Die Rechte eines Ma[nnes(?) hat er doch nicht].
"Ich blicke hin, aber nicht [verstehe ich es]."

Hier wundert sich also der Ahn über die Rechte - das ist doch ganz offenkundig die Hand und nicht die rechte Seite - des Nachfahren. Ohnehin scheinen sie sich im Anschluss an diese Handverschiedenheit über ihre nicht ganz gleiche Körpergestalt auseinandergesetzt zu haben. Denn abgesehen davon, daß Utnapischtim schon beim Herannahen des Fremden den Unterschied in der Hand bemerkt, müssen sie auch noch von ihrer Unterschiedlichkeit gesprochen haben, mit dem Ergebnis:

Gilgames sagt zu ihm, zu Ut-napistim, dem Fernen:
"Ich schau' dich an, Ut-napistim,
Deine Maße sind nicht anders, gerade wie ich bist auch du....."

Wenn es nicht schon aus anderem Zusammenhang klar wäre, daß die dem Gilgamesch den Sintflutbericht übermittelnde Gestalt des Utnapischtim nur der Ahne schlechthin ist, welchem die Erzählung in den Mund gelegt wird, und daß umgekehrt auch Gilgamesch im Mythos ein Anderer ist als der nachmalige babylonische historische König, an dessen Namen man ehrend das Epos knüpfte, so ginge auch aus der Bemerkung über die Hand und die Körpergestalt hervor, daß der Utnapischtim des Totenreiches nicht deshalb der biblische Noah ist, weil er die Sintflut erzählt, sondern daß hier im Gegensatz zu der jüngeren Menschengestalt überhaupt eine ältere über die von ihr erlebte Sintflut berichtet. Die Heterogeneität des Gilgameschepos ist ja von Greßmann schon dargetan; es ist darin, gleich Ilias und Odyssee, Mythologisches und Junggeschichtliches, Äußerlich-Historisches und Wesenhaft-Metaphysisches verbunden, ja vielleicht vom späten Verfasser und Verwerter recht unverstanden durcheinandergebracht. Hier ist nun klar, daß Utnapischtim, der ja nach anderer Sage auch als fellbehaart gilt und dieses Haar nach seiner Vertreibung aus dem Paradies verlor (3), eine ältere Handform besaß; welche - das bleibt dahingestellt; und Gilgamesch als der Spätere besitzt eine andersartige. Jedoch scheint die Differenz nicht so groß gewesen zu sein, daß sich die Gestalten nicht als gleichen Stammes erkannt hätten. Das Totenreich, wo sie sich treffen und erkennen, ist ein transzendenter Zustand, in dem Vergangenes nicht mit den äußeren Sinnen wahrgenommen wird.

Wir haben es also bei Utnapischtim mit einer uralten Menschengestalt zu tun; er wird also nicht der Spätmensch mit der spreizbaren Hand, sondern der ältere Typus mit embryonal verwachsenen Fingern gewesen sein. Ob Gilgamesch selbst als jüngerer Menschentypus die vollendet spreizbaren Finger schon hat, oder ob es sich da um noch andere mögliche Zwischenstufen handelt, lässt sich auf Grund der Sage nicht feststellen; aber so viel mag festgehalten werden, daß wir uns in einem uralten Zeitkreis damit befinden und daß die äußerlich verwachsene Hand dem Zeitcharakter nach in den Gestaltungskreis des Mesozoikums gehört, wo solche Verwachsungen einer vollkommen fünffingerigen primitiven Extremität zwar bei Wassertieren, aber auch in menschlich embryonaler Form bei jenen Sandsteinfährten vorkommen. Später, wo erst mit Beginn der Tertiärzeit die Säugetierentfaltung dem Paläontologen deutlich sichtbar wird, ist die unreduzierte fünffingerige Landextremität jedenfalls völlig spreizbar. Wo sie äußerlich verwachsen ist, wie bei manchen wasserbewohnenden Säugern, da ist sie entweder zugleich reduziert und nicht mehr wie bei mesozoischen Wassertieren vollzählig fünffingerig; oder sie gehört Formen an, die man von Landsäugern ableiten muß, deren landbewohnende Vorläufer auf mesozoische Herausbildung deuten, weil sie mit Beginn der Tertiärzeit schon einseitig spezialisiert dastehen.

Aus diesen, wenn auch geringen Anhaltspunkten - bessere sehe ich derzeit noch nicht - stelle ich die These auf, daß der die Sintflut überdauernde Menschentypus mit der spreizbaren Hand unserer Art mesozoisch ist und allerspätestens schon mit dem Beginn der Tertiärzeit vollendet da war. Wir werden ihn im Anschluss an die jüdische Überlieferung den "noachitischen Menschentypus" nennen. Seine Großhirnentwicklung war wohl noch nicht so hochspezialisiert wie die unsere und die des Diluvialmenschen.
Zu einem anderen bemerkenswerten Ausblick führt uns der Bericht über eine andere Menschenform, von der es heißt, daß sie ein Auge oben auf dem Schädel oder ein "Stirnauge" trug (9a).
Nirgends kann man deutlicher sehen, wie die völkische Ausgestaltung einer solchen Sage sich an Fossilfunde knüpfen kann, die in geschichtlicher Zeit gemacht wurden und dann zum Anlass und zur Unterlage für eine Neuausgestaltung des uralten, urgeschichtlichen Kernes werden konnten. Abel hat so die homerische Ausgestaltung und Lokalisierung der Polyphemsage auf Reste des Zwergelefanten in sizilianischen Höhlen zurückführen vermocht (4).
Polyphem ist der einäugige Riese mit dem großen Zyklopenauge auf der Stirn, der die schiffbrüchigen Genossen des herumirrenden Odysseus, die in seine Höhle eingedrungen waren, erschlägt und dann von dem schlauen Odysseus geblendet wird. "Nach der Vorstellung der homerischen Griechen", schreibt Abel, "hausten in Sizilien riesenhafte Menschen mit einem einzigen großen Auge auf der Mitte der Stirne. Warum gerade Sizilien als das Zyklopenland gegolten habe? In den unweit des Meeres liegenden Höhlen der Gegend um Messina und an vielen anderen Stellen, so bei Palermo und Trapani, finden sich auch heutigentags noch Skelettreste des eiszeitlichen Zwergelefanten. Man hat sie auch früher gefunden. Sieht man den Schädel eines solchen Zwergelefanten mit den Augen des Laien an, so fällt sofort das riesige Stirnloch auf (Fig. 2.).


Fig.2 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Elefantenschädel mit der Nasenöffnung, ein Stirnauge vortäuschend. Stark verkl. (Aus O. Abel, Kultur der Gegenwart a. a. O. 1914)


Es ist die Nasenöffnung; die Augen stehen seitlich am Schädel. Die homerischen Irrfahrer kannten den Elefantenschädel als solchen nicht; die gewölbte Form ließ auch einen Vergleich mit einem Menschenschädel am ehesten zu, und daraus ergab sich die Vorstellung riesenhafter stirnäugiger Wesen. Seefahrer der homerischen oder vorhomerischen Zeit waren wohl die ersten, welche von diesen Giganten Kunde in ihre Heimat gebracht haben. Sie konnten in einer Strandhöhle Siziliens Schutz vor Unwetter gesucht und beim Anzünden des Lagerfeuers einen aus dem Höhlenlehm aufragenden Elefantenschädel erblickt haben. Alles andere ist spätere Zutat. Eine Zeit, die geneigt war, überall Götter und Göttersöhne zu sehen und überall übernatürlichen Erscheinungen zu begegnen, formte aus diesem Fund zuerst den lebendigen Riesen und zuletzt die ganze Sage von der Bekämpfung und Überlistung des Ungetüms."

Ich will nicht leugnen, daß die homerische Ausgestaltung der Polyphemsage mit diesem Tatsachenbestand unmittelbar zusammenhängt, und halte die Frage, soweit sie jenes literarhistorische Problem betrifft, hiermit von Abel für glücklich gelöst. Aber ich glaube nicht, daß er damit dem Kern sehr nahe gekommen ist. Es muss schon stutzig machen, daß die Nachricht vom stirnäugigen Riesen oder Menschenwesen auch aus ganz anderen Kulturkreisen zu uns gedrungen ist, worauf die Abelsche Erklärung nicht passt. Beispielsweise lesen wir in "1001 Nacht" von einem hohen Berg (5), auf dem eine große Säule stand; darauf saß eine Statue aus schwarzem Stein, die einen Menschen vorstellte mit zwei großen Flügeln, zwei Händen wie die Tatzen eines Löwen, einem Haarschopf mitten auf dem Kopf, zwei in die Länge gespaltenen Augen, und aus der Stirne stach noch ein drittes hässliches dunkelrotes Auge hervor wie das eines Luchses. Eine andere Stelle, die doch gar keinen unmittelbaren literarischen und völkischen Zusammenhang mit der homerischen und der arabischen Welt hat, kennt ebenfalls die stirnäugige Menschengestalt: die nordischen Volksmärchen.
"Eine Mutter war aus uraltem Geschlecht der Menschen, die nur ein Auge mitten auf der Stirn und eine Brust unter dem Kinn hatten" (6). Auch in dem urweltschwangeren Märchen von der Melusine kommt der Menschen- und Dämonensohn mit dem Stirnauge vor (7). Ferner zeigen die chinesischen Vasenornamente das Motiv in allen erdenklichen Abwandlungen wieder (Fig. 3.)


Fig.3 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Das Stirnaugenmotiv in verschiedenen Abwandlungen als Ornament auf chinesischen Vasen.
(Aus dem chines. Bilderwerk Pokutulu.)


Das sind doch wohl zu weit auseinanderliegende Zeugnisse, und das uns darin entgegentretende Bild ist - einerlei wie es hier oder dort allegorisch oder symbolisch verwertet und entstellt ist - so universell gleichartig gerade inbezug auf dieses eine Organ, daß demgegenüber die Abelsche Erklärung nicht mehr ausreicht. Und dies um so weniger, als bei einer gemeinsamen Quelle der Sage die Griechen sie doch eher aus dem östlichen Kreis bekamen als daß sie selbst sie aus Sizilien aufgebracht und nach Osten hinübergegeben hätten. Und überall hat man auch nicht Fossilfunde wie die sizilianischen Zwergelefanten oder die paläozoisch-frühmesozoischen Amphibien- und Reptilschädel gemacht, welche das Scheitel- oder Stirnauge trugen, das rudimentär als Epiphyse oder Zirbeldrüse nicht nur bei späteren Reptilien, sondern auch beim Menschen noch ein wichtiges Gehirnorgan geblieben ist.

Es sei auf den vorigen Abschnitt dieses Hauptteiles verwiesen, wo von den für bestimmte Erdzeitalter charakteristischen und offenbar in ihnen allein möglichen Organbildungen die Rede war. Unter solchen wurde auch das Scheitelauge genannt, das bei niederen Tieren, wie Krebsen, aber auch bei höheren, wie Fischen, Amphibien und Reptilien, im paläozoischen Zeitalter voll entwickelt war und im Mesozoikum fast nur noch von höheren Tieren, Amphibien und Reptilien, getragen wurde, die aus dem paläozoischen Zeitalter herüberkamen. Alle jüngeren Typen unter ihnen zeigen es in stark rückgebildetem Zustand oder überhaupt nicht mehr. Die Säugetiere hatten es vielleicht nur in allerältester Zeit, später aber sicher nicht mehr. Die Formen, die es haben, gehen also mit ihrem Typus bis in die letzte Zeit der paläozoischen Epoche zurück. Beim Menschen nun haben wir jenes von der Großhirnhemisphäre eingeschlossene rudimentäre Organ, die Zirbeldrüse, welche in ihrer Fortsetzung dem ehemaligen Scheitelauge entspricht, wenn man die Entfaltung des Großhirns hintangehalten denkt. Man kann sich vorstellen, daß durch die Entfaltung des Großhirns jenes Organ unterdrückt und nach innen verlagert wurde und daß es vermutlich ehemals teilweise an Stelle des Großhirns funktioniert haben wird, wenn auch mit andersartiger Tätigkeit. Die starke Gehirnentwicklung ist aber eine für das Säugetier, namentlich für das bisher fast allein bekannte Säugetier des Tertiärzeitalters, die wesentliche Organbildung gegenüber den älteren amphibischen und reptilhaften Typen der höheren Tierwelt.
Mit dieser Gehirnentwicklung aber hängt vielleicht die in der Sagenüberlieferung öfters ausdrücklich erwähnte Kleinheit der jüngeren Menschengestalt gegenüber der älteren zusammen. Denn in der neueren Medizin und Anatomie ist die Bedeutung der Zirbel des Menschen in ein Licht gerückt worden, das seinerseits auf diesen urgeschichtlichen Zusammenhang zurückstrahlt. Danach (8) ist sie eine Art Sinnesorgan, das wenigstens bei den Säugetieren nichts mehr von einer Sehfunktion besitzt. Bei Missbildungen allerdings kommt sie gelegentlich als epizerebrales Auge noch zum Vorschein, was als Atavismus, d.h. als Rückschlag in die Ahnenform angesehen wird. Ihre derzeitige Bedeutung beim Menschen erstreckt sich aber auf Sekretausscheidungen für die Genitalsphäre, und sie ändert sich auch während der Schwangerschaft in Größe und Form. Sie sollen auch mit den sekundären Geschlechtscharakteren und auch mit der intellektuellen Reife zusammenhängen, welche erst mit beginnender Rückbildung der Zirbeldrüse einsetzt. Deren Zerstörung in einer frühen Lebensperiode führt zu körperlicher und geistiger Frühreife und gelegentlich auch zu Riesenwuchs. Bei noch nicht ausgewachsenen Tieren lässt sich nach operativer Entfernung des Organs ein völliger Stillstand des Wachstums erkennen, wie auch umgekehrt die Beseitigung der sexualen Keimdrüse eine Vergrößerung des Zirbelorgans nach sich zieht. Wir haben jedoch, wie die übrigen Säugetiere, noch eine andere Ausstülpung am Gehirndach, die sich zusammen mit der Zirbel anlegt, die Paraphyse. Beide Organe sind rückgebildet und haben früher Funktionen gehabt, die uns noch unbekannt sind. "Urväter Hausrat" schleppen wir mit ihnen herum, wie Gaupp es nannte, dem wir eine Darlegung über die Anlage dieser seltsamen Organe verdanken. Die Hypertrophie dieser Paraphyse führt beim jetzigen Menschen zu Funktionsstörungen oder zu Atrophie der Geschlechtszellen und dies angeblich wieder zu Riesenwuchs.

Bei der schon einmal erwähnten Brückenechse von Neuseeland, jenem altertümlichen kleinen Reptil, das uns schon in der Juraepoche begegnet und dessen Wurzel bis in das paläozoische Zeitalter zurückreicht, ist jenes Parietalorgan noch ein richtiges augenartiges Gebilde mit netzhautartiger innerer Auskleidung eines Hohlraumes, der durch eine Linse nach vorne abgeschlossen ist und auch sonst noch einige mit einem Auge übereinstimmende Einzelheiten aufweist.


Fig.4 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Scheitelauge der neuseeländischen Brückenechse, unter einem dünnen Hautüberzug. (Nach B. Spencer aus O. Hertwig. Entwicklungsgeschichte 10. Aufl. 1915.) Vergr.


Dies ist auch noch bei Blindschleiche, Chamäleon und Eidechse der Fall. Bei den Säuge-tieren wie beim Menschen dagegen ist das Organ stark rückgebildet und rückwährend der embryonalen Entwicklung immer mehr von außen nach innen. Ursprünglich waren die beiden in Verbindung stehenden Organe (Paraphyse und Zirbel) paarig und erscheinen so in ihren frühesten erdgeschichtlichen Entwicklungsformen bei altpaläozoischen Panzerfischen und einigen merostomen Krebsen. Aber schon bei den Amphibien und Reptilien der Steinkohlen- und Permzeit erscheint äußerlich nur noch das unpaare Scheitelorgan und ist als solches für die in jener Zeit lebenden höheren Tiere charakteristisch. Dass es dann später, nach seiner Rückbildung, andere, besonders sexuale Funktionen übernahm, ist eine bei rudimentären Organen gewöhnliche Erscheinung. Interessant und wichtig ist, daß, wie gesagt, auch das Längenwachstum der Knochen von Irritierungen der Zirbeldrüse abhängig ist und daß ihre Sekrete das Größenwachstum beeinflussen, ebenso wie die Entwicklung des Intellektes; und dies ist umso auffallender, als uns die alten "stirnäugigen" Menschen der Sage als Wesen von besonderer Körpergröße und geringem Intellekt geschildert werden (9).

Haben wir also auch hier wieder guten Grund, einer so alten und vielseitig übermittelten und bei entsprechend vergleichender Naturbetrachtung ein so bestimmtes, lebensmög-liches Bild liefernden Sage, wie der von den "Stirnäugigen", menschheitsge-schichtlichen Wahrheitsgehalt zuzuerkennen, so verdanken wir diesen Ausblick dem prinzipiellen Gegensatz zu einer Deutungsweise, die von vornherein die Absicht hat, den realen naturhistorischen Wahrheitsgehalt zu leugnen, wodurch sie stets zu Resultaten gelangt, welche zwar scheinbar eine naturhafte Auslegung geben, aber sich dennoch in ganz naturfremder Allegorisierung erschöpfen. So heißt es über den Stirnäugigen in einer neueren Mythologie:

"Die späteren Vorstellungen von den Kyklopen sind auf eigentümliche Weise zugleich von der Dichtung der Odyssee und von dem alten Bilde der Hesiodischen Feuerdämonen bestimmt worden, nur daß diese jetzt auf vulkanische Gegenden der Erde übertragen werden, wo sie fortan als Schmiede des Hephästos arbeiten. So besonders in der Gegend am Ätna in Sizilien, welche die auffallendsten Merkmale sowohl von poseidoni-schen als von vulkanischen Naturrevolutionen aufzuweisen hatte... Dahingegen Polyphe-mos der Odyssee zuliebe auch fernerhin in der Volkssage und Dichtung seine besondere Rolle spielte...."

Wir haben gegenüber solchen Auslegungen immer wieder Anlass, unserer bisherigen Betrachtungsweise vertrauend zu folgen und der alten Überlieferung vom stirnäugigen Menschenwesen naturgeschichtlichen Wert beizumessen und können bedingungsweise sagen: Wesen höherer Art mit einer geringen Großhirnentwicklung und einem vollentwick-elten "Stirnauge" können nur jungpaläozoischer Herkunft sein und noch im Mesozoikum gelebt haben. Das Scheitel- und Stirnauge hat wahrscheinlich eine Funktion gehabt, womit es spätere intellektuelle Fähigkeiten auf andere, uns infolge der Rückbild-ung dieses Organs nicht mehr unmittelbar verständliche Weise zum Teil oder ganz ersetzte und hat daher wohl einem uns unbekannten Sinn oder einem anderen Zusammenhang der Sinne entsprochen. Mit der mesozoisch-tertiärzeitlichen Gehirnent-wicklung des Menschenstammes ist dieses Organ und damit auch die ältere, körperlich wohl größere und daher vielleicht auch ein höheres individuelles Alter erreichende Menschengestalt verschwunden und hat dem noachitischen Gehirnmensch-en mit spreizbaren Fingern und gewölbtem, völlig geschlossenem Schädel Platz gemacht. Wir nennen jenen älteren Menschentypus den "nachadamitischen" oder "vornoachitischen", weil wir ihn von dem jüngeren noachitischen, aber auch von einem noch älteren adamitischen und einem uradamitischen zu unterscheiden gedenken (10).

Nach diesen Feststellungen tritt vielleicht eine figürliche Darstellung in ein helleres Licht, die sich in der mittelamerikanischen, in Dresden aufbewahrten Mayahandschrift (11) findet, woraus ein bezeichnendes Feld nachstehend in einer Reihe mit zur Abbildung gebracht ist (Fig. 5b).


Fig.5 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Dreigeteiltes Bildfeld aus der Dresdener Mayahandschrift. (Die welligen Schraffierungen sind Wasser, die schwarzen Punkte und Linien deuten wohl auf das Totenreich.)


Die Geschichte der Mayas, wie auch der Sinn jener viele Blätter umfassenden Bilderschrift und ihrer Hieroglyphen liegt noch sehr im Dunkeln. In dem bezeichneten Bildfeld fahren zwei menschenhafte Wesen ganz verschiedener Gestalt über das Wasser. Die hintere, dämonenhaftere Gestalt rudert, die vordere menschenhafte, weiblich dargestellte macht eine Geste des verwunderten oder überraschten oder beobachtenden Schauens. Bewegung und Charakter des Ruderers hat entschieden etwas Aktivieres, auch Brutaleres im Gegensatz zu Haltung und Gestalt des Menschen, der vergeistigt aussieht; die hintere Gestalt hat etwas fratzenhaft Dämonisches, die vordere etwas kultiviert Menschliches. Was besonders auffällt, ist die Andeutung eines Stirnauges beim Rudererdämon und das, daß seine Hand plump ist, einen sehr großen opponierbaren Daumen, wie ein mesozoischer Iguanodon, und wieder die verwachsene, embryonalhaft anmutende Fläche hat. Sobald wir das Bild so sehen und uns an das erinnern, was wir über den Urmenschen fanden, gibt es vielleicht für dieses Feld eine gewisse Deutungs-möglichkeit. Entweder gehört es zu einer symbolischen Erzählung über die Stammesfolge des Menschen, worin der stirnäugige, dämonischer veranlagte Typus mit dem größeren brutaleren Körper und den verwachsenen Fingern eine Rolle spielt gegenüber dem noachitischen Typus mit der vollendeten Hand und dem jetztmenschlich-en Antlitz; oder es ist gar eine ähnliche Erzählung wie die vom babylonischen Gilgamesch, der mit dem Schiffer und Stammesgenossen seines Ahns über das Meer oder in das Totenreich fährt und dort Visionen hat, wie das unmittelbar links folgende Bild (Fig. 5a) anzudeuten scheint; also vielleicht ein uralter, zu junger Zeit in Bildern- und Hieroglyphenschrift wiedergebrachter Bericht, daß - sie fahren von Osten her - einst ein Menschenwesen mit der "sonderbaren Rechten" über das Meer oder in das Totenreich gefahren kam; also vielleicht im Grund dasselbe, was uns im Gilgameschepos hinter einem verwirrten Schleier und symbolisch, aber unverkennbar doch wieder auf Urhistorischem fußend, übermittelt wird, nur hier vom Westufer des Atlantischen Ozeans statt vom Ostufer aus gesehen und noch einmal überliefert? Auch auf die Ähnlichkeit der Hand eines anderen Dämonen (Fig. 6) mit einer Embryonalhand, außerdem auch mit den paläozoisch-mesozoischen Sandsteinfährten sei hingewiesen.


Fig.6 (Bildquelle/-text: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit" v. Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Dämon aus der Dresdener Mayahandschrift ist mit verwachsener embryonaler Hand.


Besaß nun, um zum Typus des nachadamitischen stirnäugigen Urmenschen zurückzukehren, dieser gleich der höheren Tierwelt um ihn herum jenes merkwürdige Sinnesorgan, so ergibt sich daraus auch ein Rückschluss auf die Gestaltung seines Hauptes: es muss einer hochgewölbten Schädelkapsel zur Aufnahme eines Großhirns entbehrt und statt dessen eine zugespitzte oder rasch nach rückwärts laufende Form, keine abgesetzte, also eine flache, liegende Stirn gehabt haben oder nur ein hocherhobe-nes Hinterhaupt, wo das noch wesentlich kleinere Großhirn mehr hintenoben lag und auf welcher das Parietalauge dominierte. So werden uns mancherorts diese Menschen auch in der Sage geschildert; und vielleicht deutet auch die indianische Sitte, den Köpfen durch Einschnüren zwischen Brettchen von Jugend auf unter Zurückdräng-ung der Großhirn-kapsel jene spitze Form zu verleihen, auf ein traditionelles Wissen um jenes uralte Organ, oder hat zum unbewussten Ziel die Wiederfreilegung des Rudimen-tes, um so einen Anreiz zu seiner Wiederentfaltung zu geben und sich schließlich wieder in den Besitz jener alten Wirksamkeit zu setzen.
Dieser Auffassung kommt eine Sage zu Hilfe, die in dem Bibelbuch jener zentralamerika-nischen Quiche-Indianer steht (12). Dort wird von der Erschaffung schöner und vollendeter Menschen nach der Sintflut erzählt. Aber da sie so vollkommen waren, fürchteten die Götter, daß sie ihnen gleich werden wollten. Daher schwächten sie die körperliche Sehkraft der Neugeschaffenen. So sank ihr Wissen und ihr Erkenntnisvermö-gen; sie konnten nur mehr das in der Nähe Befindliche sehen, während ihre Blicke früher in unermeßliche Ferne geschweift waren.

Daß der spätere noachitische Mensch, der das mesozoisch-tertiäre Säugetier im Menschen repräsentiert, wie alle Gattungen, nicht an einem einzigen örtlichen und stammesgeschichtlichen Punkt seinen Ausgang nahm, sondern jedenfalls aus vorher schon typenhaft verschiedenen Spezialzweigen des Gesamtmenschenstammes entsprang, ist aus allgemein entwicklungsgeschichtlichen Erfahrungen über das Werden der Formen sehr wahrscheinlich. Übrigens nimmt man auch für den Diluvialmenschen eine vielstämmige Entstehung an. Auch hierfür bieten uns die Sagen, wenn wir ihnen folgen wollen, allerhand Anhaltspunkte. So ist es nicht unmöglich, daß unter den frühtertiärzeitlichen Menschenwesen, deren vollendetster Typus wohl der noachitische war, auch solche mit sehr tierischen Eigenschaften des Körperbaues sich noch befanden. Hierfür sei nur auf eine Sage der Fidschi-Insulaner verwiesen, wonach die Geretteten der Sintflut nur acht Stämme betrugen; zwei gingen zugrunde und von denen bestand der eine nur aus Weibern, der anderes aus Menschen mit einer Art Hundeschwanz (13). Der Hunde- oder Affenschwanz kehrt ja mancherorts in der Überlieferung wieder. Und wenn er auch späterhin vielfach zur Verspottung oder zu allegorischen Fabelgeschichten benützt wurde, so klingt doch die uralte Bedeutung durch, was umso wichtiger erscheint, als ja der jetzige Mensch am Ende der Wirbelsäule das deutliche Rudiment eines Schwanzes hat.
Der noachitische Mensch hat die große Sintflut erlebt. Dass danach noch niedere, auf die schon höher entwickelten noachitischen Menschen wie tierisch wirkende Gestalten sich fortplanzten und allmählich menschenhafter wurden, schimmert gerade noch in einer Indianersage durch, wo es heißt, nach der Flut sei die Erde durch Verwandlung der Tiere in Menschen wieder bevölkert worden (14).
Wer weiß, was alles an Menschentypen und Menschenarten und -abarten in den erdgeschichtlichen Jahrmillionen durch die Welt gegangen ist. Ich glaube, wir können uns die Völker gar nicht mannigfaltig genug vorstellen. Ebenso wie die Säugetiere der Tertiärzeit in vielen grundverschiedenen Ordnungen, Familien, Gattungen und Arten lebten und verhältnismäßig rasch kamen und gingen, dabei hervorkamen aus Stammlinien und Typen, die wir bis jetzt nicht imstande sind, genetisch miteinander zu verbinden, so mag es auch mit der Verschiedenartigkeit der Menschenstämme und -typen gewesen sein. Und so gibt es auch Platz, die vielen Sagen und Vorstellungsbilder von Menschen mit Vogelgesichtern oder Hunds köpfen, von kentaurischen oder faunischen, oder von ebenmäßigen Körpern mit sylvenhafter Zartheit und Schönheit reden zu lassen und ihnen naturhistorischen Sinn abzugewinnen. Es soll dies aber nicht dahin missverstanden werden, daß etwa Faunen und Kentauren oder Riesen und Zwerge selbst wirkliche Menschenwesen in ihrem sagenhaften Abbild seien; vielmehr sind solche Gestalten vom Menschen erkannte Wesenheiten, die dem ursprünglichen naturverbundenen Menschen eben jene unmittelbar geschauten Wirklichkeiten waren, die wir Naturkräfte nennen, die aber lebendig wesenhaft erschienen und erscheinen mussten jenen Menschen, die mit einer entsprechenden, natursichtigen Seele begabt waren.

Abgesehen von der allgemein bekannten und hier nicht zu wiederholenden biblischen Überlieferung, daß sich nach der Sintflutkatastrophe die noachitischen Menschensöhne über die Erde als verschiedene neue Grundrassen ausgebreitet haben, liefert uns die Sagengeschichte noch zwei markante Erzählungen, die zwar nicht im Wortlaut, wohl aber im Sinn ziemlich gleich sein dürften, zumal die eine die andere wertvoll ergänzt und beleuchtet. Es ist die griechische Überlieferung vom noachitischen Deukalion und die babylonische vom wilden Gebirgsmenschen Engidu. Es sind neue Rassen. Wenig rein und offenbar aus dritter und vierter Hand übernommen, tritt uns in der griechischen und ovidischen Überlieferung der Sintflutsage ein Anklang entgegen daran, daß ein nachsintflutlicher Menschenstamm aus dem rauhen Gebirge als seiner ursprünglichen Heimat gekommen ist. Man hat ja oft überlegt, was es heißt, daß Deukalion mit seinem Weib Pyrrha Steine hinter sich wirft und dadurch neue Menschen erzeugt. Erinnern wir uns, daß hier eine symbolische und von der Spätzeit, die es überlieferte, nicht mehr verstandene Sprache ertönt und daß es in älterer vorovidischer Überlieferung nicht heißt: sie warfen Steine hinter sich, sondern: sie warfen das Gestein des Gebirges hinter sich (15), also mit anderen Worten: sie ließen die Felsen des Gebirges hinter sich, woher sie gekommen waren. Vergleichen wir nun hiermit die im Gilgameschepos viel klarer und naturhafter berichtete Sage vom Hereindringen einer jungen wilden, eben erst geschaffenen Rasse aus dem Gebirge, wo sie sich noch herumtummelt mit dem Vieh, Kulturlos lebend, und dann in den alten Kulturkreis des Gilgamesch eindringt. Im weiteren Verlauf ist mit dieser unverkennbaren Parallele wieder eine Art Vertreibung aus dem Paradies naturhafter Unschuld verbunden, wie sie in der Bibel dem Adamiten zugeschrieben wird, so daß hier, wie gesagt, die Stoffe durcheinandergewoben zu sein scheinen. Der Inhalt (16) der wichtigen Zeilen ist, mit einigen Auslassungen, folgender:


Als Aruru dieses hörte,
Schuf sie in ihrem Herzen ein Ebenbild (?) Anu's;....
Lehm kniff sie ab, spie (?) darauf ....
Schuf einen Helden, einen erhabenen Spross.....
[Bedeckt] (?) mit Haar war sein großer Körper.....
Er wusste nichts von Land und Leuten;
Mit Kleidung war er bekleidet....
Mit den Gazellen ißt er Kräuter,
Mit dem Vieh versorgt er sich an der Tränke,
Mit dem Gewimmel des Wassers ist wohlgemut sein Herz.
Einem Jäger ... stellte er sich entgegen .....
[Es s]ah ihn der Jäger, da ward sein Antlitz verstört .... er schrie:
"[Mein] Vater, [ein] Mann, der gekommen [ist vom Gebirge],
[Im Lande] ist stark [seine] Kraft ......
Er geht einher auf dem Gebirge b[eständig (?)]....."

Es sind uns jetzt aus den dortigen Anhaltspunkten, welche sich aus den mit naturhistorischen Tatsachen und Möglichkeiten verglichenen Sagen gewinnen lassen und die sich wohl für den Sagen kenner noch treffender belegen oder vermehren und in ein besseres Licht rücken lassen, als wir es dürftig können - es sind uns jetzt zwei Hauptmenschenstämme nahegerückt, von denen wir den noachitischen als den des Säugetierzeitalters, also wesentlich der spätmesozoischen und Tertiärzeit ansprechen, weil ihm die alten Eigenschaften des Scheitelauges fehlt und seine Hand unverwachsen ist. Er dürfte in zurückgedrängter Stellung und Zahl schon seit der Permzeit und im frühmesozoischen Zeitalter existiert haben; vielleicht, wie vermutlich alle anfänglichen Säugetiere, noch mit einem kleinen Stirnauge begabt gewesen sein und wohl, wie die mesozoische höhere Tierwelt überhaupt, zunächst noch keinen vollständig aufrechten Gang gehabt, sondern diesen vom vierfüßig kriechenden oder gehenden Zustand her erst während des Mesozoikums erworben haben. Der andere Menschenstamm ist der vornoachitische gewesen, mit Scheitelauge und verwachsener Hand, den wir mangels eines treffenden Personennamens den nachadamitischen Menschentypus oder den vornoachitischen nennen wollten und dessen Lebenszeit wesentlich mit dem permisch-mesozoischen Zeitabschnitt zusammenfallen wird, besonders mit dem ganz früh- und mittelmesozoischen, wo, wie gezeigt, jene hervorstechenden Körpermerkmale vollendet als Zeitsignatur noch im Tierreich bestanden haben. Er muss entsprechend der Entfaltung seines Parietalauges bis in die Oberpermzeit mindestens zurückgehen, und dort dürfen wir hoffen, Anhaltspunkte für den "adamitischen", d. h. den ersten, frühesten, fremdartigsten Menschentypus zu finden.

Wie müsste dieser aussehen, wenn wir ohne Nachricht durch die Sagen versuchen, ihn uns aus der Anatomie des Spätmenschen einerseits und aus der Zeitsignatur jener Epoche bei den Tieren andererseits abzuleiten? Er wird noch stark amphibienhafte Merkmale besessen haben; seine Hand wird verwachsen fünf- bis siebenfingerig ohne opponierbaren Daumen, vielleicht sogar zum Schwimmrudern im Wasser geeignet, sein Stirnauge klein oder doppelt, seine Körperhaut geschuppt, teils gepanzert gewesen sein; denn gerade das ist der Zeitcharakter der ältesten Landbewohner.
Wir finden in den Sagen wenig, was auf jenen Urzustand des Menschenwesens deutet; aber ganz vereinzelt klingt doch einiges an. So heißt es in einer bekannten, öfters abgebildeten indianischen Bilderschrift, wo auch die Sintflut beschrieben ist, von dem Großvater der Menschen und Tiere, daß er kriechend geboren war und sich auf dem aus dem Meer auftauchenden Schildkröteneiland bewegen kann (17). Ferner heißt es in einer vom Babylonier Oannes übermittelten Sage: Im ersten Jahre nach der Schöpfung sei aus dem erythräischen Meer ein vernunftbegabtes Wesen erschienen mit einem vollständigen Fischleib. Unter dem Fischkopf aber war ein menschlicher Kopf hervorgewachsen und Menschenfüße aus seinem Hinterende oder Schwanz; es hatte auch eine menschliche Stimme, und sein Bild wird bis jetzt aufbewahrt. Dieses Wesen verkehrte den Tag über mit den Menschen, ohne Speise zu sich zu nehmen, gab ihnen die Kenntnis der Schriftzeichen und Wissenschaften, lehrte sie Städte und Tempel bauen, Land vermessen, Früchte bauen. Seit jener Zeit habe man nichts anderes darüber Hinausgehendes erfunden. Mit Sonnenuntergang sei dieses Wesen wieder in das Meer hinabgetaucht, habe die Nächte in der See verbracht, denn es sei amphibienartig gewesen. Später seien noch andere ähnliche Wesen erschienen. Ein solches mit Fischleib, jedoch mit Armen und Füßen des Menschen, habe die Sternkunde gelehrt (18).
Wenn man einen Widerspruch darin sehen will, daß dieses älteste amphibische Menschenwesen zu den Menschen gekommen sei, daß es mithin schon Menschen gegeben habe, jenes also auch keine stammesgeschichtliche Anfangsform gewesen sein könne, so ist demgegenüber erstens denkbar, daß nur die sinnbildliche Ausdrucksweise der Erzählung den Widerspruch mit sich bringt. Denn daß das amphibische Menschenwesen zu den Menschen kommt, braucht ja nichts anderes zu heißen, als daß es selbst zum Menschen wurde. Ein solches, erst menschenwerdendes Wesen musste ja, sobald seine Menschenhaftigkeit einsetzte, auch der Umwelt mit Bewusstsein oder instinktiv hellsichtig gewahr werden; und da zu den ältesten überwältigendsten Eindrücken auf die Menschenseele der ungreifbare funkelnde Nachthimmel gehört, so begann alsbald in seiner Seele, in seinem Bewusstsein das zu erwachen, was in den ältesten mythischen Zeiten des Menschendaseins mit dem Schauen und dem natursichtigen Durchfühlen der Sternenwelt und ihres Zusammenhanges mit der irdischen Natur verbunden war; denn der Sinn des Wortes Sternkunde oder gar Astronomie ist hier spät zeitlich. Andererseits kann man, wie es meiner Auffassung weit mehr entspricht, bei dem wörtlicheren Inhalt der Sage bleiben und muss dann, wie oben schon angedeutet, folgern, daß neben einem amphibischen Urtypus des Menschenwesens bereits ein terrestrischer bestand, der sich auf einer anderen Stammbahn entwickelt hatte und daß daher beide in ihrer verschiedenen Entwicklungsart genetisch nicht unmittelbar zusammenhingen. Denn es ist wahrscheinlich und würde der Entwicklung der übrigen Tierwelt entsprechen, daß selbst einander sehr nahestehende Typen vielstämmigen Ursprungs sind, so daß auch einzelne Typenkreise innerhalb des Gesamtmenschenstammes verschiedenartig entstanden und organisiert und an verschiedene Lebensbedingungen angepasst waren. Auch dafür gibt es in der Überlieferung einige Anhaltspunkte. So lesen wir bei Moses, daß die Adamssöhne in ein anderes Land gingen und dort der Menschen Töchter freiten; wir vernehmen dort und sonstwo in den Sagen, daß es gewöhnliche Menschen gegeben habe und vom Himmel gekommene Engel und Kinder Gottes, die an der Menschen Töchter Gefallen fanden und sich mit ihnen zusammentaten.


Nach den schon erwähnten Entdeckungen Westenhöfers (siehe vorigen Artikel) an einigen inneren Organen des Menschen hat vielleicht in vortertiärer Zeit auch ein an das Wasserleben angepasster Typ des Menschenstammes existiert. Dieser Forscher, der von unserem Gedankengang nichts wusste, schreibt: "Solche Wasserzeiten für den Menschen könnten ganz gut zur Kreidezeit und noch früher bestanden haben. Die menschliche Tradition reicht außerordentlich weit zurück, und sicher ist, daß der Mensch nichts erfinden kann, was nicht wirklich existiert.... So ist z. B. für mich die Sage von Beowulfs Kampf mit dem Drachen unter dem Wasser ein Hinweis, daß der Mensch im Wasser mit solchen Drachen lebte und kämpfte." Nun ist eine der hervorstechendsten Zeitsignaturen der mesozoischen Epoche die damals einsetzende und sich vollendende Anpassung vieler Landtierstämme an das Wasserleben. Es sind meistens Reptilien; aber auch die erst im Tertiärzeitalter erscheinenden Wassersäugetiere deuten alle schon auf eine mesozoische Herausbildung ihrer Form hin. Es könnte also auch der Menschenstamm selbst damals eine an das Wasser angepasste Gestalt nebenher entwickelt haben. Auch diese Deutung lässt sich auf die babylonische Sage, daß jenes Fischwesen schon zu fertigen Landmenschen gekommen sei, anwenden.

Außer jener babylonischen Urmenschensage haben wir noch Überlieferungen, die noch einen echten adamitischen Menschentypus schildern; sie behandeln das Aussehen von Adam und Eva bei ihrer Vertreibung aus dem Paradies. Nach der einen Version waren sie behaart wie der Wildmensch Engidu im Gilgameschepos; das Haar fiel ab und sie wurden nackt. Nach der anderen Lesart aber hatten sie einen Hornpanzer wie Krebs und Skorpion. "Die Haut war ähnlich unseren Nägeln", heißt es in der mohammedanischen Überlieferung. Es war ein hornartig weicher glänzender roter Panzer, der nun allmählich abging; nur die Zehen- und Fingernägel sind noch Überbleibsel davon (19).
Ob der von Berossus überlieferte Fischmensch als ältester Typus des Menschenstammes und ob der auch im Gilgameschepos seine Rolle spielende Skorpionmensch der alten Sage, wo er als Schreckgestalt, aber doch als menschlich umgängliches Wesen erscheint, an jenen geschuppten und gepanzerten Urmenschenkörper des Adamiten anknüpft, ob er nur eine Verzerrung oder eine Parallelgestalt zu ihm ist und irgendwie mit dem erdgeschichtlich ältesten Adamiten zu tun hat, ist nicht recht ersichtlich.  Jedenfalls ist eines geeignet, ein Licht auf die Sache zu werfen.

Fragt man sich, was im körperlichen Sinn Skorpionmensch bedeuten kann, so ist es eben jenes Wesen mit gepanzerter und wahrscheinlich stacheliger oder knotiger Haut. Für solche gepanzerten und stacheligen Wesen ist aber die jüngere Phase des Paläozoikums bis herauf zum Ende der Permzeit jene Zeitspanne, worin solche Gestalten erscheinen: geschuppte Amphibien und Reptilien, zum Teil sogar mit Dornfortsätzen auf dem Körper, insbesondere dem Rücken und am Schädel; so daß hier immerhin Andeutungen einer allerältesten Zeitsignatur vorliegen könnten, an der auch der älteste Teil des Menschenstammes Anteil gehabt haben könnte. Wir hätten dann in jenen gepanzerten Typen der Sage den "uradamitischen" Menschentypus vor uns, dem verfeinerteren, wenn auch noch hornhäutigen Adamiten vorausgehend.
Dass Siegfried im Grund vielleicht ein solcher Adamit ist, lässt sich vermuten an folgender, ganz offenkundiger Parallele: Siegfried hat eine Hornhaut, vom Drachen. Sie fällt nach der deutschen Sage von ihm ab oder wird wertlos, als er Verrat übt und daher wieder verraten werden kann. Es ist das Motiv der Schuld, wie im Sündenfall des Adam. Und in der jüdischen Überlieferung, welche in die Volkssage der Kleinrussen übergegangen ist, heißt es: "Noch lange ehe der erste Mensch gesündigt hatte, war er auf dem ganzen Körper mit solchem Horn, wie wir es an den Nägeln haben, bedeckt. Und es verlangte ihn weder nach Kleidern, noch nach Schuhen, wie uns jetzt. Als er aber sündigte, fiel das Horn von ihm ab (20)." Ob auch in dem gepanzerten Achill noch der unverstandene Anklang an den hornhäutigen Adamiten steckt?

Es ist eine alte, tief wahrhaftige Anschauung, die uns in einem letzten modernisierten und symbolisierenden Ausklang noch in Herders "Ideen zu einer Philosophie der Geschichte der Menschheit" begegnet, daß im Menschenwesen körperhaft und seelisch - wir würden sagen entelechisch - alles enthalten sei, was die lebende Natur bildet, wie auch dies, daß die lebende Natur des Menschen körperliches und seelisches Werden widerspiegelt. Auch hier haben wir einen Mythos voller Wirklichkeit. Wie wahr, wie tief, wie unentrinnbar bestimmend er ist, zeigt uns ein Blick in die ihm scheinbar ausschließend entgegenstehende naturwissenschaftliche Abstammungslehre. Wir finden in ihr den Gedanken, daß der Mensch im Lauf der Erdgeschichte alle Stadien vom niedrigen einzelligen Wassertier über den Wurm, den Fisch, das Amphibium und das Säugetier bis herauf zu seinem quartärzeitlichen Menschendasein durchlaufen habe. Dann kam das biogenetische Grundgesetz hinzu, wonach die embryonalen Formzustände des menschlichen Einzelindividuums der Reihe nach, wenn auch in vielem verschoben und verdeckt, die allgemeinen Formzustände dieser Ahnenreihe wiederholen sollten. Zuletzt wurde diese ganze Lehre aus dem Organisch-Physischen heraus auch auf die Entwicklung der Sinne und des Geistes, wie der Kulturseelen, übertragen.

Macht man sich klar, was das heißt, so war es nichts anderes als dies, daß der Menschenstamm einmal eine Amöbe, ein Fisch, ein Amphibium usw war, daß also das Amöb, der Fisch, das Amphibium auch Formzustände des Menschen waren. Das ist hinwiederum gar nichts anderes als die von uns vertretene Vorstellung, daß der Mensch naturhistorisch ein uralter, auch die übrigen organischen Formzustände mit umfassender Stamm ist. Denn auch die bisherige Form der Abstammungslehre, wie sie ja fast allgemein noch gültig ist oder bis vor kurzem es wenigstens noch war, ist ja nicht der Meinung gewesen, daß irgend ein heutiges Amöb oder Amphibium der Ahne des Menschen sei, sondern daß es eben andere, geologisch ältere waren, die entweder nur auf einer Linie oder auf mehreren, durch viele sonstige tierische Zwischenstadien, zum Menschen wurden und von denen sich gelegentlich Seitenzweige ablösten und in entwicklungsgeschichtliche Sackgassen gerieten und Nichtmenschenhaftes hervorbrachten. In diesem Gedanken sind, das darf man wohl sagen, die biologischen Naturforscher wesentlich einig, wenn sie überhaupt eine Evolution zugeben (21).
So haben wir auch in Konsequenz rein naturwissenschaftlichen Zuendedenkens den

Beweis, daß eine andere Vorstellung vom Kommen und Werden des Menschen gar nicht vorhanden und wahrscheinlich überhaupt nicht möglich ist als die, welche uns als älteste und festgeschlossenste Lehre in allen Mythen und Religionen entgegentritt: daß der Mensch ein eigenes Wesen, ein eigener Stamm ist, uranfänglich gewesen, was er sein und werden sollte, wenngleich mit allerlei grundlegenden Veränderungen seiner Gestalt; und daß er, körperlich und seelisch mit der Tierwelt stammesverwandt, doch als die von Uranfang an höhere Potenz die anderen aus seinem Stamm entlassen haben muss, nicht umgekehrt. Die volle Entfaltung der reinen, jetztweltlichen Menschenform trat dann ein, als zuletzt auch die in ihm latente Affenform aus ihm entlassen war, ebenso wie er durch Entlassung früherer Formpotenzen immer jetztweltmenschlicher schon geworden war - vom Faun zum Apoll. Und Apoll tötete dem Zeus seine Kyklopen und deren Söhne; so berichtet die wissende Sage (22).

Die letzte Phase des Menschenwerdens, die wir allein bis jetzt in der Naturforschung als solche anerkannt sehen, hat sich damals abgespielt, als in der Tertiärzeit in allen Stämmen Affenmerkmale und Menschenmerkmale als Zeitsignatur ausgebildet wurden, wie im vorigen Abschnitt schon gezeigt wurde. Damals dürften sich jene halb tierischen, halb menschlichen Gestalten gezeigt haben, von denen viele Sagen berichten, die sich aber darin zu widersprechen scheinen, daß sie bald affenartige Tiere aus dem Menschen, bald Menschen aus affenartigen Tieren hervorgehen lassen. Wenn die Tibetaner das Letztere zu berichten wissen, die malayischen Märchen dagegen eine Geschichte von einem bösen Menschensohn, der verflucht und zum Affen wurde, so ist eben beides möglich und kein Widerspruch zueinander und zu unserer Theorie. Denn in den sich bei der Evolution überschneidenden Formenkreisen musste in der Zeit der anthropoiden und pithekoiden Formgestaltung sowohl im Primatenstamm Menschenähnliches, wie im Menschenstamm Affenähnliches als biologischer Habitus erscheinen. Und solche Konvergenzformen, wenn sie einmal fossil gefunden würden, wären von neuem geeignet, Verwirrung zu stiften und glauben zu lassen, der Mensch stamme von tertiärzeitlichen Tieren her. Dass solche Habitusannäherungen auf mehreren Linien und in mehreren Formenkreisen möglich waren und tatsächlich vor sich gingen, ist eine selbstverständliche Möglichkeit für den Paläontologen, und sie wird auch in mongolisch-tibetanischer Überlieferung festgestellt.

Dort heißt es: Ein König der Affen wurde von einem Chutuktu in die Felsenkluft des Schneereiches gesandt, um Bußübungen auf sich zu nehmen. Da kam ein weiblicher Manggus, ein feindseliges, verderbliches Geisterwesen zu ihm, von scheußlichem Aussehen, aber mit der Gabe, schön und reizend zu erscheinen, und wollte sich mit ihm vermählen. Der Affe wies sie zurück, weil sein Büßer stand ihm die Ehe verbiete. Aber die Manggus führte ihm zu Gemüte, daß sie sonst mit übrig gebliebenen Manggus zusammenkäme und daß sich dann ihr Geschlecht zum Verderben der Bewohner des Schneereiches aufs neue vermehren werde. In seinem Zweifel vernahm er eine Stimme vom Himmel, er solle die Manggus zum Weibe nehmen. Mit ihr erzeugte er sechs Junge, jedes mit einer anderen, nur ihm eigentümlichen Gemütsbeschaffenheit. Nach ihrer Entwöhnung brachte sie ihr Vater in einen Wald von Fruchtbäumen und überließ sie sich selber. Als er aber nach einigen Jahren hinging, nach ihnen zu sehen, hatten sie sich schon auf fünfhundert vermehrt und bereits alles Obst im Walde aufgezehrt; sie liefen ihm, von Hunger getrieben, mit kläglichem Geheul entgegen.

Der Affe klagte dem Chutuktu, wie er durch Nichtbeobachtung seines Gelübdes nun an dem Dasein so vieler elender Wesen schuld sei und bat ihn, sich seiner Kinder zu erbarmen. Der Gott warf ihm von der Höhe eines Berges fünf Gattungen Getreide in Menge herab, das nicht nur zur augenblicklichen Sättigung der verhungerten Affen ausreichte, sondern auch wuchs und ihnen für die Zukunft Lebensunterhalt bot. Aber der Genuss des Getreides hatte merkwürdige Folgen: die Schwänze der Affen und die Haare ihres Körpers verkürzten sich zusehends und verschwanden endlich ganz. Sie fingen an zu reden und wurden Menschen; sie bekleideten sich mit Baumblättern, sobald sie ihre Menschheit bemerkten (23).
So ist also der Vater dieser später zu Menschen werdenden Affen selbst schon ein sehr "menschlicher Affe" gewesen, naturhistorisch ausgedrückt also ein Mensch mit den pithekoiden Zeitmerkmalen, wie wir es ja im Diluvialmenschen noch so stark anklingen sehen. In dieser bedingten Weise stammt hier also der Mensch vom Affen ab und wird mit der einsetzenden Bodenkultur und dem planmäßigen Getreidebau eben zum Vollmenschen.

Wenn wir also jetzt zusammenfassen, was wir den Überlieferungen entnehmen konnten, so ist es in den Grundzügen dasselbe, was sich im vorigen Abschnitt aus rein paläontologischen Erwägungen als heuristische These über das Alter und die wechselnde Grundgestalt des Menschenwesens ergab, was wir aber jetzt mit anschaulicherem Leben füllen können, während es uns dort nur skeletthaft, gewissermaßen nur fossil, entgegentrat.

Prof. Dr. Edgar Dacqué


(Auszugquelle: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit", 8. Aufl., 1938, R. Oldenbourg)


Textanmerkungen/Spezialnachweise:

1) M. J. bin Gorion, Die Sagen der Juden. I. von der Urzeit. 2. Aufl. Frankfurt a. M. 1919, S. 177

2) Das Gilgamesch-Epos, Neu übersetzt v. A. Ungnad, erklärt v. H. Greßmann. Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments. Heft 14. Göttingen 1911, S. 49/50.

3) Dähnhardt, Natursagen I. S. 226/227.

4) Oth. Abel, Paläontologie und Paläozoologie. In: Kultur der Gegenwart. Teil III. Organ. Naturwissenschaft. IV. Abt. Bd. 4: Abstammungslehre usw. Leipzig und Berlin 1914, S. 303ff.
-, Die vorweltlichen Tiere in Märchen, Sage und Aberglauben. ("Wissen und Wirken", Bd. 8.) Karlsruhe 1923.

5) G. Weil, Tausend und Eine Nacht. Bd. II, S. 272. 5. Abdruck. Berlin (Ohne Jahreszahl.)

6) Märchen der Weltliteratur, herausgeg. v. A. v. der Leyen. Nordische Volksmärchen I. Teil. Übers. v. Kl. Stroebe. Jena 1915, S. 137.

7) Deutsche Volksbücher. (Herausg. v. P. Jerusalem, Ebenhausen-München 1912.) "Die Historie von einer Frau, genannt Melusine" usw. S. 385/86.

8) Literatur der Zirbeldrüse (Epiphyse):
M. Flesch, Über die Deutung der Zirbel bei den Säugetieren. Anatom. Anzeiger. Bd. III. Jena 1888, S. 173.
R. Wiedersheim, Vergleichende Anatomie der Wirbeltiere.  7. Aufl. Jena 1909, S. 276; 320.
O. Hertwig, Lehrbuch der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der Wirbeltiere. 9. Aufl. Jena 1910, S. 562ff.
A. Biedl, Die innere Sekretion. 3. Aufl. Berlin und Wien 1919.

8a) E. Gaupp, Zirbel, Parietalorgan und Paraphysis. Ergebnisse der Anatomie u. Entwicklungsgeschichte von Merkel u. Bonnet. Bd. VII 1897. Wiesbaden 1898, S. 208-85.
9) Auch das individuelle Alter der frühnoachitischen Menschen wird stets sehr hoch angegeben, wie aus dem Alten Testament bekannt ist. Noah wurde 950 Jahre bis er starb (Gorion, Sagen der Juden. "Urzeit", S. 236; "Erzväter", S. 146).
Ohne auf die Frage einzugehen, was man in jenen Überlieferungen unter "Jahren" zu verstehen hat, wie auch unter den "Tagen" der mosaischen Schöpfungsgeschichte, sei nur darauf hingewiesen, daß eine gesetzmäßige Beziehung zwischen der Körpergröße der Tierformen und dem individuellen Lebensalter ihrer Individuen zu bestehen scheint; es sei an das hohe Individualalter des Elefanten erinnert. Auch die Riesensaurier des mesozoischen Zeitalters mit ihrer oft unheimlichen Körpergröße konnten individuell sehr alt geworden sein und als Einzeltiere vielleicht Menschengenerationen überdauert haben, woraus sich dann wieder einzelne Sagenzüge erklären ließen. Auch der Urmensch, wenn er sehr groß war, könnte ein sehr hohes individuelles Alter erreicht haben, und es wäre dann nicht nötig, an dem Wort "Jahr" allzuviel noch herumzudeuteln.

9a) Von fachmännischer Seite wurde gelegentlich eingewendet, ein "Stirnauge" liege auf der Stirne, ein "Scheitelauge" oben auf dem Schädeldach; man dürfe daher beides nicht gleichsetzen. - Bei den ein Parietalorgan tragenden Tieren liegen aber Stirne und Schädeldach in einer Flucht; deshalb bedeutet "Stirnauge" und "Scheitelauge" dem Sinn nach wohl dasselbe. Ich glaube kaum, daß die Sagenüberlieferer bei der Bezeichnung "Stirnauge" auf anatomisch-nomenklatorische Korrektheit Wert legten oder gar an die Möglichkeit einer Unterscheidung von Parietalknochen und Frontalknochen dachten; sonst hätten sie sich gewiss vernunftgemäß ausgedrückt! Ich lasse also für die Gestalt des Urmenschen das Wort "Stirnauge" wechselweise mit "Scheitelauge" stehen und verzichte auf eine so unfruchtbare, den Sinn der Sage verfehlende Haarspalterei, zumal älteste Wirbeltiere auch im streng anatomischen Sinn ein richtiges Stirnloch, nämlich zwischen den Frontal-, nicht zwischen den Parietal-Knochen hatten. Über die paläontologische Entstehung vgl. meinen Aufsatz "Die Ursinnessphäre" in "Die Kreatur", Band II, Heft 3. Berlin 1928.
Von der anderen Seite angesehen, ist es jedoch nicht ausgeschlossen, daß von den ältesten fischartigen Urzuständen aus sich eine Entwicklungsbahn mit richtigem Stirnauge und andererseits die bekannten Saurier mit dem Parietal- oder Scheitelauge sich abzweigten.  Der hypothetische Urmenschenstamm könnte zu dem ersterem Typus gehört haben, so daß man bei ihm von einem richtigen Stirnauge im strengsten Sinn reden müsste. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, daß die Frösche (Anuren) einen richtigen Stirnfleck haben, der in den Frontal- nicht Parietalknochen sitzt und damit auf jenen vermuteten uralten und richtigen Stirnaugenzustand hinweist.  Dieses periphere Stirnorgan entspricht, wie Goethe nachwies, aber auch der Zirbel, und das zeigt, daß ihr Hervortreten nach außen nicht an bestimmte Schädelknochen gebunden ist. Die Frage ist vorläufig nicht zu entscheiden, und ich gebrauche daher den Ausdruck Stirn- und Scheitelauge wechselweise noch in der unverbindlichen Form. (Vgl. hierzu: J. B. Rohon, Über Parietalorgane und Paraphysen. Sitzungsber. k. böhm. Ges. Wiss. [Math. Natw. Kl.]. Prag 1899, S. 1-15).

10) Eine Woche vor der Drucklegung, nachdem über ein halbes Jahr dieser Abschnitt inhaltlich feststand, bekam ich noch die Abhandlung von A. Sichler: "Die Theosophie (Anthroposophie) in psychologischer Beurteilung" (Heft 112 der Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens. München und Wiesbaden 1921) in die Hand und findet dort als Gegenstand der Kritik u. a. eine Inhaltsangabe der Hauptgedanken einer Urgeschichte der Menschheit nach H. P. Blavatsky, die sich in einigen Punkten und z. T. identischen Angaben über den Urmenschen mit meinen Schlussfolgerungen berührt.

11) Die Dresdner Mayahandschrift (Codex Dresdenensis) ist veröffentlicht in: "Antiquities of Mexiko" von Lord Kingsborough. 9. Bd. London 1831-48 (Bd. 3, S. 74ff). Ferner reproduziert von:
E. Förstemann, die Mayahandschrift usw. Dresden 1892. (Neudruck, Erste Ausgabe: Leipzig 1880.  Die Abbildungen in F. Helmolts "Weltgeschichte", I. Aufl. Bd. 1. Leipzig und Wien 1899, S. 230/31 sind ebenbürtige Reproduktionen. Die im Text jeweils wiedergegebenen Abbildungen sind der Ausgabe von 1880 entnommen. Erläuterungen zu den Götter- bzw. Dämonengestalten gibt: P. Schellhas, Die Göttergestalten der Mayahandschrift. Dresden 1897.

12) F. Bumiller, Die Bibel der Quiche-Indianer. Beilage zur Augsburger Abendzeitung, Nr. 56, 1912, S. 6.

13) Andree, Flutsagen, a. a. O., S. 59.

14) Andree, ibid., S. 84.

15) Preller-Robert, Griech. Mythologie, S. 85.
16) Gilgameschepos, Neu übersetzt v. A. Ungnad, erklärt v. H. Greßmann. Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments. Heft 14. Göttingen 1911, S. 8/9

17) Andree, Flutsagen S. 74.
Diese indianische Bildererzählung ist wohl in jedem guten Konversationslexikon zu finden, auch in sonstigen gemeinverständlichen Werken oft abgebildet; ferner in R. Andree, Flutsagen.

18) A. Jeremias, Das Alte Testament im Lichte des Alten Orients. Leipzig 1904, S. 5.

19) Dähnhardt, Natursagen, Bd. I, S. 226/27.

20) Dähnhardt, ibid., S. 226.
21) Aber gerade das ist es, von wo aus sich abermals zeigen läßt, daß man sogar in der Zeit der extremsten Deszendenzlehre nichts anderes denken und sich vorstellen konnte als folgende drei Fälle:
1. Der Mensch ist ein eigener persistenter Stamm, wenn auch mit allen möglichen Verwandlungen, bis zur ältesten erdgeschichtlichen Zeit zurück. Das schließt zwei verschiedene Möglichkeiten der Entwicklung ein: Entweder ist dieser selbständige Stamm im Mesozoikum ein primitives Säugetier und im Anfang des Mesozoikums oder im jüngsten Paläozoikum ein Reptil bzw. Amphibium gewesen und hat sich durch diese Stadien zu einem Menschenaffen und zuletzt zum Menschen hindurch entwickelt; oder er war seit jener ältesten Zeit auch äußerlich schon ein eigener Formtypus, wenn auch in allerlei Formverwandlungen erscheinend, also doch eben entelechisch Mensch. Im ersteren Fall hätten wir nichts wesentlich anderes als den alten grotesken Stammbaum Haeckels, worin die Haie und Reptilien unsere Ahnen waren; genau das. Aber eben das glaubt heute doch der das paläontologische Material beherrschende Forscher nicht mehr. Bleibt also nur das zweite noch: der Spätmensch stammt aus seiner eigenen Stammbahn her, nicht von Haien und Molchen.
2. Der Mensch und viele höhere Tiere gehen stammesgeschichtlich auf eine ihnen gemeinsame, sehr alte Urform zurück; der Mensch ist bloß die am weitesten emporgetriebene Spitze und jene gemeinsame Urform ist eben auch seine Urform. Die übrigen aus dieser Urform bald früher bald später abgezweigten, weniger hochentwickelten Gattungen sind dann eben einseitig differenzierte oder stehengebliebene Stadien seines ursprünglichen Werdens selbst.
3. Es stammt alles Tierleben, soweit wir es zurückverfolgen können, von ein und derselben Urform her, die mithin auch der Stammvater des späteren Menschentieres ist. Das wäre das alte Bild des auf das Linnésche System gegründeten Stammbaumes der früheren Deszendenzlehre, das zur Spitze den Menschen hatte. Somit würde sein Wesen auch dem ganzen Stamm bis in den Anfang zurück angehören - es wäre stets seine Urform gewesen, aus der alles hervorging. Er würde potentia die ganze Tierwelt in seinem Stamm mitgebracht und mitgeführt haben und stets in eben dem Maß reiner herausgetreten sein, als Tierhaftes sich aus dieser seiner Stammbahn in speziellen Formen abspaltete.
Denn es wird doch nicht mehr gut als letzter Ausweg - um eine Entwicklungslehre ohne Entelechie zu retten - behauptet werden wollen, der Mensch sei aus irgend welchen Tierformen, ohne die innere Potenz zu einem Menschen, rein zufällig geworden? Wo wäre das, was ihn ausmacht, hergekommen? Aus sich selbst? Was wäre dieses Selbst? Oder aus dem Nichts? Oder aus einem Schöpfungsakt? Oder aus dem äußeren Ungefähr? Man mag die Abstammungslehre wenden wie man will: aus den obigen Alternativen wird man nicht herauskommen und ist selbst im darwinistischsten Zeitalter nicht herausgekommen - wenn man nicht gerade den sinnlosen leeren äußeren Zufall als ein höchst mystisches Geschehen an Stelle einer gerichteten Evolution setzen will. Wie man es also auch wendet und formuliert: der Mensch bleibt als wahre Urform der Stamm aller höheren Wesen.

22) C. Robert, Die griechische Heldensage. Bd. I. Berlin 1920, S. 30; S. 565, Anm. 1.

23) J. J. Schmidt, Forschungen im Gebiete der Bildungsgeschichte der Völker Mittelasiens. St. Petersburg 1824 S. 210/13.


10. Artikel: Stammt der Mensch vom Affen ab oder der Affe vom Mensch?


Typenkreise und biologischer Zeitcharakter
Wenig von dem Wissen über die vorweltlichen Zeitalter der Erde ist allgemeines Bildungsgut geworden. Nicht Viele von denen, die sonst in Künsten und Wissenschaften wie im Leben Bescheid wissen, haben auch eine fest umrissene Vorstellung von der Geschichte des Lebens und der Erde, von den Umwandlungen und Umwälzungen, welche die Oberfläche unseres Heimatsternes und seine Lebewesen im Lauf der Jahrmillionen durchmachten mussten. Sie erstaunen fast, wenn sie hören, wie klar in vielen Zügen sich das Bild vorweltlicher Erd- und Lebensepochen schon abhebt von einer noch weit älteren Erdurzeit, in die wir noch nicht hineinleuchten vermögen. Sie erstaunen noch mehr, wenn sie hören, daß die geschichtliche und die urgeschichtliche Menschenzeit, soweit sie uns bisher überhaupt bis zu den roh zugehauenen Steinsplittern des Eiszeitmenschen erschlossen wurde, vergleichsweise doch nur ein letzter Augenblick in der Wandlung der Erdoberfläche und des darüber gebreiteten Lebensteppichs ist. Sie haben vielleicht auch durch allerlei populäre Bücher erfahren, daß der Mensch sich aus niederen Tieren "entwickelte" und daß die Geschlechter der Tiere und Pflanzen in vormenschlicher Zeit in reicher Zahl und Mannigfaltigkeit schon die Erde bevölkerten und auch fossil in den losen und festen Gesteinsschichten der Erdrinde gefunden werden. Das alles hat in ihrer Vorstellung aber doch mehr oder weniger den Charakter einer nicht weiter in ihr Bildungsstreben eingreifenden Kuriosität, und sie bleiben im allgemeinen weit davon entfernt, es ernsthaft durchzudenken, sich einen plastischen Zeitbegriff an Hand urweltlicher Vergangenheit zu schaffen und sich zu fragen, was eine solche Perspektive für unsere ganze Daseinsauffassung bedeuten könnte.

Drei große Weltzeitalter (siehe Tabelle) stehen heute dem Erdgeschichtsforscher deutlich vor Augen. Aus ihnen weiß er zu berichten von einem nie ruhenden Wechsel der Länder und Meere, von Gebirgsbildung und Gebirgsabtragung, von Epochen erhöhter oder abgeschwächter vulkanischer Tätigkeit, von periodischen Klimaausschlägen, unter denen es bis an die Pole hinauf bald mild und warm, bald durch das Eintreten von Eis- und Schneezeiten kühler war und Gletschermassen sich auch über Länder schoben, die wir heute in tropischer Wärme daliegen sehen. Die großen Weltalter haben wieder ihre Einzelperioden, immer bezeichnet durch unaufhaltsam sich ändernde Erdzustände und durch bestimmte bald langlebige, bald kurzlebige Pflanzen- und Tiergeschlechter.


Fig. 1 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Die zwischen den einzelnen Erdperioden gezogenen Striche bedeuten keine scharfen Grenzen im zeitlichen Ablauf der erdgeschichtlichen Zustände und Vorgänge, als deren Produkt die Formationen, also die gleichalten Gesteinsserien der Erde mit ihren pflanzlichen oder tierischen Fossileinschlüssen, verdeckt oder offen aus früheren Zeitaltern daliegen.  Auch sind die einzelnen Zeitabschnitte und Weltalter unter sich zeitlich nicht gleich lang, wie es nach den regelmäßigen Rubriken auf der Tafel scheinen möchte.Wenn man das Känozoikum 1 setzt, so darf man nach der durchschnittlichen Gesteinsmächtigkeit seiner Ablagerungen das Mesozoikum = 3,
das Paläozoikum = 12 nehmen. Eine absolute Zeitdauer, wonach der Nichtfachmann so gerne fragt, hat sich bisher noch nicht berechnen lassen.
Doch mag man schätzungsweise für das Quartär rund 500 000 Jahre, für das ganze Känozoikum (mit Einschluss des Quartärs)
5-8 Millionen Jahre rechnen; demnach für das Mesozoikum 15-24 Millionen und für das Paläozoikum 60-100 Millionen. Möglicherweise sind dies Minimalwerte, doch zeigen sie, bis auf welches geringe Maß die vielfach verbreiteten größeren Ziffern zurückzuführen sind. Die vorpaläozoischen großen Zeitalter bis zurück, zur Urzeit der Erde mit der hypothetischen ersten Krustenbildung um den glühenden Erdball übertreffen jene drei genannten Weltalter um ein Vielfaches an Zeitdauer. Aus ihnen kennt man jedoch wenig Sicheres und vor allein keine klar definierbaren, Tier- und Pflanzenreste wie aus den drei ersteren Weltaltern, die man deshalb auch als geologisch-historische Zeit den früheren Ären des Eozoikums und Azoikums gegenüberstellt.


Zahllos sind die Lebewesen, die solcherweise in den Jahrmillionen vorweltlicher Zeitalter über die ihr Gewand stets wechselnde Erde dahingingen. Immer wieder neue Gestalten drängten sich hervor, bald langsam, bald hastig dem Schoß der Erde entquellend. Meeres- und Landtiere, Mollusken und Korallen, Gewürm und Lurche, Vögel und Säugetiere sind uns in fossilen Resten überliefert aus allen Zeiten - nur der Mensch nicht; bloß in dürftigen Körper- und Werkzeugresten ganz zuletzt, aus den spätesten Schichten, wie wenn sein Dasein nur der letzte ausklingende Pulsschlag der lebenschaffenden Natur wäre. Man beruft sich auf die Abstammungslehre und gibt einen hypothetischen Stammbaum der Lebewesen, dessen Endglied der Mensch sein soll - ein Spätgeborener.

Die von Linné im 18. Jahrhundert geschaffene und später nicht mehr grundlegend geänderte Einteilung der lebenden Formen in Arten, Gattungen, Familien usw. wurde späterhin auch auf die vorweltlichen, auf die fossilen Formen übertragen und hat in dieses Wirrsal äußerlich einstweilen Ordnung gebracht. Die hiermit aus dem Leben herausgehobenen abstrakten Systemgruppen wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts immer reicher vermehrt und durch neu und neu hinzuströmendes fossiles Tier- und Pflanzenmaterial. Die formale Abgegrenztheit und Starrheit der Linnéschen Systemgruppen aber schien dahinzuschwinden, als die Abstammungslehre alle lebendigen Formen als Glieder einer zusammenhängenden Kette, als Äste und Zweige eines natürlichen Stammbaumes aufzufassen suchte. Trotz der hiermit scheinbar eingetretenen Verwischung fester Grenzen zwischen den Arten, Gattungen und Familien brachte die Abstammungslehre doch nicht etwa wieder die frühere Unübersichtlichkeit mit, sondern lieferte nun Liniensysteme, an denen die vielen organischen Formen geschichtlich, also entsprechend ihrem Auftreten in den Erdzeitaltern aneinandergereiht wurden. Was erdgeschichtlich früher da war, konnte nicht der Nachkomme der erdgeschichtlich Späteren sein, und umgekehrt. So schien eine exakte Begründung des Lebensstammbaumes gegeben, und man sollte denken, daß sich mit dieser Methode alsbald klare, eindeutige Stammreihen ergeben hätten.

Doch eine neue Verwirrung trat ein. Man hatte zu einfach gedacht. Denn man hielt die größere und geringere Formähnlichkeit der Arten und Gattungen auch für den unmittelbaren Ausdruck ihrer engeren oder weiteren Blutsverwandtschaft. Reihte man aber die jetztweltlichen und die vorweltlichen Arten, statt nach der Zeitfolge, nach ihrer größeren und geringeren Formgleichheit aneinander, so stimmte diese formale Reihenfolge nicht mehr oder nur in ganz seltenen Fällen und auf ganz kurzen Linien mit der wahren geologischen Zeitfolge überein. Auch ließen sich die gleichen Arten zu ganz verschiedenen Formenreihen anordnen, je nach den Körpermerkmalen, wonach man sie gerade genetisch zu beurteilen versuchte. So musste man etwa bei der vergleichenden Betrachtung der Fußumwandlung in der Huftiergruppe eine fossile Art als das Vorläuferstadium einer anderen ansehen; vergleicht man aber statt des Fußes das Gebiss, so erschien hierin die in der Fußentwicklung nachkommende Art nun ihrerseits wieder als ein primitiveres Entwicklungsstadium. Man bezeichnet diese, stets eine stammesgeschichtliche Verwirrung anrichtende Erscheinung als Spezialisationskreuzung und hat nunmehr klar erkannt, daß in ihr die prinzipielle Unmöglichkeit beschlossen liegt, aus der äußerlichen Aneinanderreihung der Formbildung zu dem theoretisch geforderten, aber auch erkenntniskritisch nicht haltbaren echten Stammbaum der organischen (1) Typen zu gelangen. Zwar bekommt man durch die Aneinanderfügung von Formstadien ideale Reihen, mit denen sich abstrakt eine Formumwandlung klar veranschaulichen lässt, aber sie erschließen uns nicht die wirklich naturhistorische Herkunft einer Art oder Gattung aus der anderen, die lediglich in der vorembryonalen "Keimbahn" verläuft. Die sichtbaren Formen sind nur die Symbole hierfür. So lernte man, die Begriffe Gleiches, Ähnliches und Formverwandtes von dem Begriff des innerlich Verwandten trennen, welche, wie man sieht, in der Körpergestalt durchaus nicht immer und gewiss nicht immer unmittelbar ihren Ausdruck finden brauchen.

Wir wissen längst, daß der Ursprung der Hauptäste und vieler Nebenäste des Lebensreiches weit hinunter in immer dunkler werdende Epochen der Vorwelt reicht; wir wissen auch längst, daß vieles Neue unvermittelt, nicht mit Früheren stammbaummäßig verknüpft, auftauchte. Aber man macht sich immer noch nicht zu der rettenden Betrachtung frei, die uns aus der Erfolglosigkeit aller Stammbaumkonstruktionen lösen kann: die erdgeschichtlich gegebene Geschlechterfülle anzusehen als die lebendige Auswirkung fest gegebener Grundtypen, die zwar während der vorweltlichen Epochen in stets wechselnder Gestalt, jedoch ihr Wesen stets bewahrend, frei nebeneinander standen und vermutlich nur in einer unserem Forschen bisher noch nicht aufhellbar gewordenen erdgeschichtlichen Urzeit, vor jenen drei großen Weltaltern, genetisch verknüpft waren.

Stellt man sich entschieden auf den Standpunkt einer solchen Typentheorie, wie sie meines Erachtens die Paläontologie uns aufnötigt - gleichgültig, ob man etwas Starres oder begrenzt Flüssiges in den Typen sehen will - so könnte es scheinen, als ob damit ein Rückschritt gegenüber der bisherigen stammbaumdenkenden Lehre gemacht sei. Vielleicht wird damit auch wirklich ein Schritt zurück von der bisherigen Anschauung gemacht mit dem Gewinn, daß man von diesem wieder erreichten ursprünglicheren, unbefangeneren, rückwärts liegenden Betrachtungspunkt eine Aussicht gewinnt, welche durch die allzu große Nähe der Deszendenzmauer bisher versperrt blieb. Hält man daran fest, daß Typen von jeher nebeneinander bestanden, wenigstens für die erdgeschichtlich sicher erkundeten Zeiten; hält man weiter fest, daß die Typen, nachdem sie einmal als organische Formen Fleisch und Blut angenommen hatten, sich in immer neuen Gestalten zum Ausdruck brachten, ohne von da ab mit anderen Typen genetisch verbunden zu sein; und endlich, daß sie unter dem Bild einer Umwandlung immer wieder von Zeitalter zu Zeitalter an andere Lebensverhältnisse angepasst erschienen, bis sie ausstarben, und daß nur insoweit die Evolutionstheorie gilt - so leuchtet es zugleich auch ein, daß unter bestimmten Zeit- und Lebensumständen die nebeneinander bestehenden Typenkreise in konvergenter Weise ein gleichartiges Aussehen ihrer Gattungen, gleichartige äußere Körpergestalt und oft gleichartige Einzelorgane gewannen. Ob solche Formenkonvergenzen von den äußeren Lebensumständen oder von einer inneren gleichartigen konstitutiven Gestaltungskraft, von gleichen Evolutionsstufen abhängen, ist hier für die Feststellung der Tatsache zunächst belanglos. Ist ihnen aber in einem bestimmten Zeitpunkt dasselbe Kleid, dasselbe habituelle Gebaren und vielfach dasselbe mehr oder minder auffallende Einzelorgan zuteil geworden, dann erscheinen viele oder alle Gattungen innerhalb solcher Typenkreise so, als ob sie zu einer genetisch einheitlichen Stammesgruppe gehörten, wie etwa Affen und Mensch, während sie doch nur biologisch-habituell gleichartig sind oder sich sogar in ihren Abkömmlingen überkreuzen können, unbeschadet ihrer trotzdem weiterbestehenden evolutionistischen Wandlungsfähigkeit, worin sie immer wieder ihre Grundkonstitution, ihren Typus, ihre Entelechie manifestieren, einerlei, ob sie dabei formalähnlich bleiben oder sich später in ihrer Gestalt wieder voneinander entfernen.

Um eine klare Vorstellung von dem Unterschied zwischen der älteren, heute gewiss noch nicht überwundenen stammesgeschichtlichen Auffassung einerseits und der Lehre von den konvergierenden und wieder auseinandertretenden Typenkreisen andererseits zu vermitteln, seien hier zwei Figuren gegeben.


Fig. 2 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Schema des Stammbaumes (A) und der sich überschneidenden Typenkreise (B) mit scheinbaren Stammreihen (Pfeile). I-IV geologische Zeiträume (s. obige Tabelle)


Die eine (A) liefert das Bild des Stammbaumes durch die Zeitalter I-IV, und zwar so, als ob aus irgend einer konkreten Urform sich der Lebensbaum entfaltet hätte. Die untersten Teile wären früher niedere Tiere, nach oben folgten, aus ihnen hervorgehend, immer höhere in immer größere Mannigfaltigkeit; vielleicht zuletzt aus einem Primatenzweig der Mensch. Wäre dieses Stammbaumbild als Ganzes oder in Vielheit auf das Hervorkommen der organischen Formen im Lauf der Erdgeschichte anwendbar, so müssten wir bei tieferem Hinabsteigen in die Erdzeitalter immer weniger zahlreiche Formen finden. Doch das Gegenteil ist der Fall: wir stoßen immer wieder auf neue Typenkreise, die durchaus nicht stammbaumförmig sich aneinanderreihen, wohl aber zu gleicher Zeit sich vielfach gestaltlich in ihren Repräsentanten so begegnen, daß sie sich formal verknüpfen lassen. Der Darstellung dieser Erscheinung dient die andere Figurenhälfte (B): sie veranschaulicht die typenhafte Selbständigkeit der den natürlichen Stämmen zugrundeliegenden Entwicklungskreise a-d und zeigt, in welcher Weise Übergangsformen, die man nach der älteren Auffassung für stammesgeschichtliche Abzweigungsstellen ansah, zustandekommen können. Es sind einander formal überschneidende Evolutionen innerhalb jedes Typus, nicht notwendig regelmäßig und in gleichem Umfang in Erscheinung tretend, sondern unregelmäßig, von äußeren Bedingungen vielleicht bestimmt und in verschiedenerem Mengenumfang. Solche Formüberschneidungen können auch an mehreren Stellen und in verschiedenen geologischen Zeithöhen, vielleicht sogar wiederholt eintreten; es kommt dann eine besonders verwirrende Fülle gleichartiger, aber ganz verschiedenen Typenkreise (a-d) zugehöriger Gattungen zu gleicher oder verschiedener geologischer Zeit zustande. Denkt man sich das sphärisch und in seiner ganzen Plastik auf die Gestaltenbildung in der Natur und auf die fossil vorliegenden Formen aus den Erdzeitaltern übertragen, so bekommt man ein klares Bild davon, wie trotz fest gebundener Lebenskreise, Lebenstypen, dennoch zu gleicher Zeit außerordentlich ähnliche Gestalten, ohne unmittelbar blutsverwandt zu sein und ohne einen unmittelbar zusammenhängenden Stammbaum zu bilden, erscheinen können. Diese formalen Überschneidungen sind es, welche immer und immer wieder zu den prinzipiell verfehlten "Stammbäumen" Anlass geben, wie sie mittels der Pfeile angedeutet sind und die notwendigerweise irreführen, weil sie keine wirklichen Entwicklungsbahnen bezeichnen, sondern nur formale Ähnlichkeiten zusammenfassen und die Umgrenzung der lebendig in sich geschlossenen Typenkreise nicht sehen. Es seien Beispiele für solche Formüberschneidungen gegeben oder, was dasselbe ist, für die zu gleicher oder verschiedener Zeit immer wieder eintretende ähnliche Organbildung oder Formgestaltung in heterogenen Stammkreisen.

Im paläozoischen Zeitalter, der ältestbekannten Epoche vorweltlicher Lebensentwicklung, tritt bei verschiedenen, genetisch nicht unmittelbar verbundenen Gruppen in der Schädelkapsel ein Scheitelauge (Parietalorgan) auf.


Fig. 3 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Panzer des Vorderkörpers eines paläozoischen Fisches mit zwei verschmolzenen Normalaugen; davor und dahinter je eine Stirn- und Scheitelöffnung. 
Verkl. (Nach W. Patten. Mém. Acad. St. Pétersbg. 1903.)


Zuerst erscheint eine Stirnöffnung bei einigen altpaläozoischen Fischen; bei anderen, die hierin wohl ursprünglicher sind (Fig. 3), zugleich hinter den vereinigten Normalaugen auch noch eine Scheitelöffnung; später bei den Amphibien nur ein Scheitelloch, welche damit vollendet auf den Plan treten. Sie behalten es bis in die Triaszeit hinein, wo es mehr und mehr rudimentär wird. In der Permzeit kommen die Reptilien hinzu, und diese besitzen es stets in voller Entwicklung (Fig. 4), ebenfalls bis in die Triaszeit, wo es sich auch schon häufig rückbildet.


Fig. 4 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Fossiler Schädel eines Reptils der Permzeit (Casea) aus Texas mit besonders stark entwickeltem Scheitelloch. 2/3 nat. Gr.
(Nach S. W. Williston. Americ. Perm. Vertebrat. Chicago 1911.)


Alle Amphibien- und Reptilformen nun, die man im mesozoischen Zeitalter antrifft und die im Besitz eines vollentwickelten Organes sich halten, sind wahrscheinlich Angehörige älterer, nämlich aus der Permzeit schon stammender Typenkreise. So wäre also das Spätpaläozoikum die bei vielen höheren Tieren das Scheitelauge schaffende "Zeit". Es lebt aber heute noch auf Neuseeland ein kleines, groteskes Reptil von einem Aussehen, wie wir es den alten erdgeschichtlichen Reptilien mit ihrer Hautpanzerung und den scharfen Konturen ihres Körpers und Kopfes vielfach beilegen müssen. Diese Echse besitzt das Scheitelauge noch recht deutlich, wenn auch schon in einem rudimentären Zustand gegenüber den permisch-triassischen Formen. Aber sie ist auch kein jungzeitliches Reptil. Sie gehört einem Generaltypus an, der sich bis in das paläozoische Zeitalter hinein zurückverfolgen lässt, dort sogar reichlich formbildend war und auch das Mesozoikum in einigen Arten durchdauert. Wüssten wir von ihrem Stamm aus früheren Zeiten nichts und fänden wir erst heute diese Echse lebend, so könnten wir allein aus dem Vorhandensein jenes so auffallenden und bisher naturgeschichtlich immer noch nicht gedeuteten Organs alsbald Alter und Herkunft ihres Typus angeben. In schwach rudimentärem Zustand haben es auch die Eidechsen noch, und auch diese sind, wie die Paläontologie anzunehmen Grund hat, aus gemeinsamer Wurzel mit jenem Typus der neuseeländischen Echse zu paläozoischer Zeit entstanden. Man sieht, welche bedeutsamen Ausblicke ein solches, den Zeitcharakter vergleichend berücksichtigendes Verfahren bei gehöriger künftiger Durcharbeitung bietet. Wenn aber eine formbildende Epoche erst vorüber ist, so bekommt kaum je ein später neu auftauchender Stamm ein solches Organ oder eine solche Körpergestalt in derselben Weise wieder, wie es einer älteren Epoche entsprach.

Es sei weiter auf die Molchgestalt hingewiesen, die sich äußerlich auszeichnet durch breit ausladende Extremitäten nach Art des Salamanders. Die typische Molchenzeit aber ist die letzte Hälfte des paläozoischen Zeitalters. Da finden wir nicht nur "Molche" oder, besser gesagt, Uramphibien mit den habituellen Merkmalen solcher, sondern zur selben Zeit, zum Teil vergesellschaftet mit ihnen, echte Reptilien, welche aber durch ihren breiten Kopf, ihre Körperhaltung, kurz durch ihre ganze Tracht den Molch nachahmen, ohne zu seinem Stamm zu gehören. Wieder eine andere Zeitepoche bringt die Schildkrötengestalt hervor. Wie das spätpaläozoische Zeitalter eine Molchgestalt, so schafft die Triaszeit die Schildkröte. Denn nicht nur die echten, heute noch als solche bezeichneten Schildkröten erscheinen damals zuerst, um sich von da an weiter zu gestalten, sondern auch in einer ganz anderen Gruppe kommen Schildkrötengestalten zum Vorschein, die eben keine sind, sondern sich deren Kleid borgen. Oder wir sehen seit der Alttertiärzeit in sehr verschiedenen Säugetiergruppen, die man deshalb unter dem Namen Huftiere zusammenfasste, den fünf- und vierzehigen Fuß unter Rückbildung seiner äußeren Zehen in den zweihufigen der Rinder und Hirsche einerseits und in den einhufigen der Pferde andererseits übergehen. Kein ein- oder zweizehiger Unpaarhufer ist älter als die mitte der Tertiärzeit; und obwohl jene Rückentwicklung auf den verschiedensten Stammlinien unabhängig und parallel verlaufend sich vollzog, so blieben doch die sich gleichenden Stadien an gleiche Zeitperioden gebunden und erlauben daher bei Einzelfunden der Skelette eine sehr genaue Bestimmung des geologischen Alter ihrer Lebenszeit. Die mesozoische Epoche hinwiederum ist jenes Zeitalter der Lebensentfaltung, wo unter den Landtieren der mehr oder minder aufrechte Gang (Fig. 5) auf den beiden Hinterfüßen angestrebt wird, im Gegensatz zu dem ursprünglich gleichmäßigen Gang auf allen Vieren, wie ihn in primitivster Weise der "Molchtypus" des spätpaläozoischen Zeitalters hatte.


Fig. 5 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Fossiles Reptilskelett von Raubtiercharakter (Tyrannosaurus) mit stark verlängertem Hinterbein bzw. sehr verkürzten Vorderbeinen und halb aufrechtem Gang.
Kreidezeit, Nordamerika. (Nach H. F. Osborn, Bull. Am. Mus. Nat. Hist. New York 1917.)
Zum Größenvergleich ist ein stark ausgewachsenes jetztweltliches Menschenskelett dazugestellt.


Bei den Landtieren des mesozoischen Zeitalters haben viele Gruppen lange, kräftige Hinterbeine und kürzere Vorderbeine, wodurch sie mit Unterstützung ihres kräftigen Schwanzes aufrecht gehen konnten. Ja einige von ihnen haben hohle Knochen wie Vögel, wobei schließlich in der Jurazeit auch vogelähnliche Geschöpfe selbst erscheinen, vielleicht gefiederte Reptilien mit langen Hinter- und kürzeren Vorderextremitäten. Diese ganze Formengesellschaft verrät also während des mesozoischen Zeitalters die Tendenz zu jener Erhebung des Körpers auf den Hinterbeinen, wodurch das mehr und mehr aufrecht gehende und das durch hohle Knochen erleichterte, schließlich vogelähnliche Tier, mit zunehmender Befreiung der Vorderextremität vom Boden, hervorgebracht wird.

Es gibt eine im Lauf der Erdgeschichte nicht selten wiederkehrende Erscheinung, die mit diesem Gesetz der Zeitcharakterbildung im Wesen wohl gleichzusetzen ist: daß zu bestimmter Zeit eine gleichartige Spezialform in verschiedenen Gruppen und Stämmen sich herausbildet. Es ist gerade, als bedürfe die Natur an vielen Stellen einer bestimmten Tiergestalt und präge sie aus irgend welchen anderen Formen, die ihr gerade an den Plätzen zur Verfügung stehen. Das bekannteste und auch anschaulichste Beispiel ist die Nachahmung vieler höherer Säugetiertypen bei der niedrigen Beuteltierfauna Australiens. Da finden wir einen Beutelwolf, einen Beutellöwen, -bären, -dachse, -ratten, -mäuse, fledermäuse, die alles das darstellen, um nicht zu sagen nachahmen auf der Grundlage des Beuteltierkörpers, was jene Tiergestalten des Wolfes, des Löwen, des Bären usw. in der uns geläufigen höheren Säugetierwelt sind. "Das Beuteltier als Wolf", "das Beuteltier als Ratte" - das wäre die richtige Bezeichnung für diese eigentümlichen Tierformen. Da solche nun schon in der Tertiärzeit da waren, heute aber fast auf Australien beschränkt und bei uns sowie in Amerika fast, in Asien ganz verschwunden sind, so hat sich daraus das viel zitierte, aber auch viel missverstandene Wort ergeben: Australien stehe mit seiner Tierwelt noch im Tertiärzeitalter. Natürlich ist dies irrig, weil die Beuteltiere, anderwärts aussterbend, in Australien noch als Relikten übrig blieben, aber nicht erst in der Quartärepoche dort entstanden sind; denn nur die Entstehung solcher Formen ist für die Tertiärzeit charakteristisch, und die gab es damals auch schon in Australien; das Ausdauern kann in verschiedenen Gegenden je nach den inneren und äußeren Lebensumständen der Tiere verschieden lange währen.

Die Lemuriden, eine gegenwärtig wesentlich auf Madagaskar eingeschränkte Halbaffensippe, erscheint wie viele andere Typen der Säugetiere, schon im frühesten Teil der Tertiärzeit. Auch bei ihnen wird allerlei nachgeahmt. Da entsteht das lemuroide Nagetier, das lemuroide Raubtier, die lemuroide Fledermaus - alle mit entsprechendem Gebiss und korrespondierenden Skelettmerkmalen, jedoch nie den Urtypus verleugnend. Da die Signatur der Tertiärzeit bei den Primaten, je länger je mehr, auch die Herausbildung des anthropomorphen Affen ist und auch diese Evolution in verschiedenstämmigen Gruppen konvergent vor sich geht, auch bald mehr, bald weniger erreicht wird, so wird auch der Lemuridentyp von solcher Formbildungstendenz ergriffen und stellt überdies noch seine "Affenarten" heraus, die nun wie stammesgeschichtliche Übergangsformen zu typenhaft echten Affen aussehen. Wie bei den Lemuriden, so kommen auch in anderen Stammtypen während der Tertiärzeit allerlei habituelle Charaktere dessen zum Vorschein, was zuletzt die Menschenaffen repräsentieren und was auch der Mensch in der Gestalt des Steinzeitmenschen teilweise noch an sich trägt. Bald früher, bald später erscheint unter der Säugetierwelt der Tertiärzeit in den Stammtypen das Affenähnliche, und zwar umso mehr, je später es geschieht. Alle sich an dieser Entwicklung ganz oder nur in einzelnen Ästen beteiligenden Stämme und Stämmchen der Säugetiere aber bleiben trotzdem als solche nebeneinander bestehen, bilden je nach ihrer Grundkonstitution eigene Affenmerkmale aus, wie auch der Menschenstamm selbst damals wohl am meisten pithekoide Merkmale zur Schau trug und wahrscheinlich zur Entstehung gewisser von da ab tierisch gebliebener Menschenaffen sein Teil beitrug. So kamen jene gesuchten und teilweise gefundenen formalen Übergangsglieder zustande, die man für stammesgeschichtliche Bindeglieder zwischen Mensch und Affe ansah, während es konvergente Formgestaltungen waren, im Sinne der Figur 2 B.

Wir haben also mit dem Gesetz der Zeitformenbildung, das sich an fest gegebenen Grundtypen unter dem Bild einer Entwicklung verwirklicht, eine neue vergleichende Anatomie auch für den Menschen, die uns sagen wird, wann er entstand. Wenn die bisherige Methode der Betrachtung organischer Formen mehr und mehr das innerlich Typenhafte vom äußerlich Konvergenten trennen lehrte, so wird durch die neuartige Vergleichung der Formen nach ihrem Zeithabitus eine Art biologischer Zeitsignatur für die einzelnen geologischen Epochen festgestellt, die uns jeweils sichere Schlüsse auf das Entstehungszeitalter eines Typus, eines Urformenstammes, ja eines einzelnen Organes erlaubt, auch ohne daß wir durch Fossilfunde selbst den gegenständlichen Nachweis für den erdgeschichtlichen Augenblick des ersten Auftretens eines Typus erbringen können. Wir sind somit auch imstande, aus persistierenden oder rudimentären alten Form- und Organbildungen der jetztzeitlichen Lebewesen, also auch des Menschen, das Entstehungszeitalter des Stammes selbst zu ermitteln. Der Zeitcharakter ist somit etwas durchaus Reales und nur einmal Gegebenes; wer ihn späterhin noch trägt, ist seiner Zeitherkunft nach daran erkennbar.

Ein weiteres, in der Entwicklungslehre enthaltenes Problem ist der Begriff des Höheren und Niederen, des Entwickelten und Unentwickelten, Ausdrücke, die wie Selbstverständliches in der Abstammungslehre gebraucht werden, jedoch ohne zureichende erkenntniskritische Durchdringung. Auch diese beiden Begriffe werden formalistisch und doch zugleich in einem absoluten Sinne gebraucht. Man erklärt das amöboide Schleimtier für niederer als das Molluskentier, dieses für niederer als den Krebs, diesen für niederer als den Fisch, diesen für niederer als den Lurch oder das Reptil, dieses für niederer als das Säugetier und den Menschen. Das ist eine unnaturwissenschaftliche Betrachtungsform gewesen, hinter der verkappt mit dem Maßstab des Seelischen und des menschlich Geistigen oder allenfalls nur des Ästhetischen gearbeitet wurde. Denn von der Körperorganisation schlechthin aus gesehen ist es gar nicht möglich, zu einer solchen absoluten Bewertung von Höherem und Niederem zu kommen, und der nur naturwissenschaftliche mechanistische Standpunkt gibt dafür überhaupt keinen Maßstab her. Dass man auch in der nach mechanistischen Zielen strebenden Deszendenzlehre den Menschen das höchstentwickelte Geschöpf nannte, zeigt nur, wieviel metaphysisches Ausdeuten gerade in dieser Lehre steckt, die von dem Begriff der "Entwicklung", der durch und durch metaphysisch ist, trotz der formellen Verneinung, niemals losgekommen ist. Ohne metaphysisch orientiertes Werturteil ist kein Kriterium zu finden, wonach man ein Tier, einen Organismus, der eben niemals Maschine ist, für höher oder niederer erklären könnte. Das haben auch die gänzlich metaphysiklosen Charakter unter den biologischen Forschern der vergangenen Zeitepoche stets gefühlt, und deshalb gab es auch in der hohen Zeit der dezendenztheoretischen Forschung stets eine große Zahl von Gelehrten, die sogar eine Stammbaumbeschreibung ablehnten und sich ausschließlich der anatomisch vergleichenden Beschreibung der Arten widmeten, womit sie die breite und sichere Grundlage schufen, von der aus allmählich die formalistische, aber nicht biologische Abstammungslehre selbst überwunden werden konnte.

Hiermit hängt aufs engste auch die Klärung des Begriffes Fortschritt zusammen, der gleichfalls einen naturhistorischen und einen metaphysischen Sinn hat, die beide gerade in der Abstammungslehre methodisch nicht klar auseinandergehalten worden sind. Solange man die organische Welt als eine geschlossene Kette auseinander hervorgehender Arten ansah, war das Linnésche System zugleich das Idealbild des Stammbaumes. Als dieses ideale Bild unter den Fossilfunden in Stammreihen zerfallen war, hielt man die Umwandlung innerhalb dieser für einen Fortschritt und setzte den Begriff mit dem der Entwicklung gleich. Zuletzt sah man, daß Entwicklung und Fortschritt nur idealisierte Ausdrücke für einseitige Spezialisation aufeinanderfolgender Formenstadien waren, und nur so hat der Ausdruck Fortschritt derzeit überhaupt noch in der Biologie einen greifbaren Wert. Fortschritt im streng naturhistorisch-stammesgeschichtlichen Sinn ist aber nichts Allgemeines, sondern stets eine Formbildung in bestimmter Richtung, also geradezu eine Einseitigkeit; denn er geht immer auf Kosten und unter Ausscheidung anderer Möglichkeiten, die oft biologisch nicht weniger wichtig wären. Es wird bei einmal gegebenen Typen von der Natur auf bestimmte Lebensformen und Anpassungen sozusagen hingearbeitet, womit andere ausgeschlossen bleiben. Nicht anders ist es ja auch im Leben der Völker und Kulturen: bestimmte Grundanlagen werden entwickelt, das ist: spezialisiert. Latente Möglichkeiten entfalten sich, andere bleiben unentwickelt oder bleiben auf halbem Wege zurück oder verkümmern, je nach den äußeren Bedingungen. So ist es in der organischen Welt, und hierin ist kein Unterschied zwischen den Gattungen der Lebewesen und den Lebensbildungen der Kulturen.
In diesem Sinne gibt es auch keine Rückwärtsentwicklung. Was aus der latenten Bindung im Typus entspringt und sich als Form gestaltet, kann sich halten oder wieder untergehen oder sich einseitig weiterbilden oder verkümmern; aber eine rückläufige Entwicklung des einmal Gestalteten, eine Rückkehr zum Ausgangspunkt und von da aus das Begehen eines neuen Entwicklungsweges, das gibt es in der Welt der organischen Bildungen niemals; sie sind alle geführt von dem unentrinnbaren Gesetz der Nichtumkehrbarkeit. Nur in der geistigen, in der sittlichen Welt gibt es die völlige Umkehr und das Verlassen des weit begangenen Weges unter großen Katastrophen oder inneren Erleuchtungen; aber in der Welt des Natürlich-Organischen kennen wir diese Freiheit nicht.


Wie aber mussten unter solchen Umständen die Urformen aussehen? Waren das neutrale Wesen, die noch nach keiner Richtung spezialisiert waren, also - da jede nur denkbare Körperform an sich schon eine Spezialisation ist - überhaupt keinen Körper hatten?
Hier zeigt sich erst die begriffliche Unsicherheit der äußerlich verfahrenden alten Abstammungslehre. Denn ihr bedeutet Urform ein neutrales Geschöpf, aus dem durch fortgesetzte Zeugung und Umwandlung von Generation zu Generation schließlich spezialisierte Formen entstanden; der Streit dabei war nur der, ob diese Wandlung aus äußeren, also zufälligen, oder inneren konstitutionellen, nämlich im tieferen Sinn evolutionistischen Gründen geschehe. Wir aber verstehen unter Urform nicht einen solchen stammes-geschichtlich neutralen körperlichen Anfangspunkt, sondern die in allen zu einem Typus gehörigen Arten und Gattungen, auch in den anfänglichen, schon vollständig vorhandene typenhaft konstitutionelle Gebundenheit und Bestimmtheit, die Potenz, die bei allem äußeren evolutionistischen Formenwechsel als das Lebendig-Beständige das ist - eine Entelechie, wie auch Goethe wohl den Begriff Urform fasste. Es bekommt damit auch das deutsche Wort Entwicklung erst seinen tieferen, von der Sprache unbewusst schon erschlossenen Sinn zurück, als eine Manifestation des innerlich schon Vorhandenen.

Vom ersten Augenblick ab, wo eine Urform in der lebenden Natur in Gestalt einer oder mehrerer Arten sich darstellt, ist sie kein Schemen, sondern ein Wesen mit Fleisch und Blut, voll Anpassung an die ihr gemäßen Lebensumstände. Das Kennzeichen der lebendigen Wesen ist gerade das, daß ihre natürliche Körperhaftigkeit durch und durch biologisch zweckentsprechenden Anpassungen und Spezialisierungen besteht, selbst wenn diese einen geringen Grad der Vollendung gegenüber anderen, besser angepassten Formen haben oder sogar gelegentlich fehlgeschlagen sind inbezug auf bestimmte Umweltbedingungen. Ein Typus wird gewöhnlich von mehreren, unter verschiedenen Lebensbedingungen stehenden Arten vertreten; doch selbst wenn er nur von einer einzigen Art und wenigen Individuen vertreten wäre, so müssten auch diese angepasst und in ihrer Form nach irgend welchen Richtungen spezialisiert sein, und wären sie auch die allerältesten und primitivsten des Typus; denn anders können und würden sie in der wirklichen Welt nicht gelebt haben. Man darf daher nicht erwarten, irgendwo in der Erdgeschichte einmal Urformen zu finden, die in ihrer Form neutral, nichtssagend, schemenhaft gewesen wären. Stets hat sich das Leben in wirklichen Charaktergestalten ausgelebt, die auch stets ihre eigene Grundform variierten, ihren eigenen Typus verwirklichten, wenn er auch noch so sehr durch biologische Zeitcharaktere verhüllt worden wäre. Damit ist die stammes-geschichtliche Entwicklung nicht verneint, sondern nur ihre unbiologische, allzu formalistische Auffassung.

Das ist als Hauptgesichtspunkt nun auch bei der Nachforschung nach ältesten Menschengestalten obenan zu stellen. Auch diese können selbst in ihrem denkbar ursprünglichsten Zustand nichts weniger als Schemen gewesen sein, sondern müssen unbedingt den menschlichen Typus, wenn auch unter mannigfachsten Zeitgestaltungen, zum Ausdruck gebracht haben. Damit scheiden von selbst alle Verknüpfungen des Urmenschen mit den Spättieren aus, wobei man immer wieder das mit dem Menschen genetisch unmittelbar nicht Zusammengehörige mit ihm verbinden, aus dem man ihn ableiten will und womit man zu so grotesken Ergebnissen geführt wird, wie dem, daß sein Typus irgendwie zu sehr später erdgeschichtlicher Zeit aus spezialisierten Säugetieren hervorgegangen sein könnte.

Es erschlossen sich der bisherigen Abstammungslehre statt wirklicher Stammbäume stets nur formal aneinandergereihte habituelle Formenketten, während die persistenten Stammtypen als solche ihr unsichtbar blieben, insbesondere der Menschentypus selbst, den die mehr oder minder ähnlichen Affentypen am Ende der Tertiärzeit und zuletzt wohl auch der nach der Affenseite hin degenerierte Eiszeitmensch wie eine Folie umgeben, gewissermaßen die Begleitung zur unterdessen schon unabhängig davon erklungenen Melodie bildend. Der Menschenstamm tritt uns, fossil sichtbar, spät erst in der Diluvialzeit entgegen, wohl weil er zuvor in Gegenden lebte, die der geologischen Erforschung unzugänglich geblieben sind. Wenn irgendwo, so hat uns gerade hier der vielberufene Zufall des Findens und die notorische Lückenhaftigkeit des Fossilmaterials einen Streich gespielt. Gewöhnt man aber erst den Geist an die Unterscheidung von fest gegebenen Grundtypen einerseits und biologischem Gewand andererseits, das ihnen zeitweise und wechselnd übergeworfen ist, dann ist auch die Bahn frei für eine richtigere Beurteilung der wahren Herkunft des Menschen selbst und für die Feststellung, wie alt wohl sein Stamm ist.


Das erdgeschichtliche Alter des Menschenstammes
Fossile Menschenreste, seien es Skeletteile oder nur Artefakte, sind, wie schon erwähnt, bisher mit Sicherheit nur in den Ablagerungen der Quartärzeit, dem letzten kurzen Abschnitt der Erdgeschichte, nachgewiesen. Die letzte Phase dieser Quartärperiode ist die Zeit der historischen Menschengeschichte, zurück bis zur jüngeren Steinzeit. Diese selbst ist eine prähistorische Epoche, aus der man geschliffene und polierte, also gut ausgearbeitete Steinwerkzeuge hat. Dieser Periode voraus geht das Diluvium mit einer Eiszeit als Hauptabschnitt der Quartärepoche. Damals waren größere Flächen der Nordhalbkugel und die meisten Hochgebirge bis in ihr Vorland hinaus vergletschert; die durchschnittliche Jahrestemperatur war vermutlich nur um 5° C kühler als jetzt. Diese Diluvialzeit mit ihren wärmeren Zwischeneiszeiten ist nun die Periode der altsteinzeitlichen Kulturen und fossiler Menschenrassen. Kurz zuvor sollte sich, nach der gangbaren Lehre, der Mensch aus spättertiärzeitlichen affenartigen Säugetieren entwickelt haben; der Steinzeitmensch soll diesen Urformen noch näher stehen.

Es wurde schon von anderer Seite die Frage aufgerollt (2), ob nicht die Dauer der Steinzeitperiode bedeutend überschätzt werde und ob die Entstehung der Kultur überhaupt erst mit dem Steinzeitalter eingesetzt habe? Ist es möglich und denkbar, sagt Frobenius, daß die aufkeimende Kultur bei einer Verbindung mit dem Stein, also dem toten Teil des Erdkörpers begonnen hat? Liegt es nicht viel näher, anzunehmen, daß das "Ur", der Anbeginn mit einer Wechselbeziehung des menschlichen Könnens zu der lebendigen Umwelt, zu Pflanze und Tier anhub? Und sollte es keine Möglichkeit geben, das Umgekehrte der landläufigen Auffassung aus dem Phänomen der Kultur abzulesen?
Freilich meint es Frobenius anders als wir; denn er hat noch nicht die hier erstrebte weite erdgeschichtliche Zeitperspektive. Er deutet nur allgemein an, daß die ältesten Werkzeuge nicht aus Stein, sondern eher aus tierischem und pflanzlichen Material erarbeitet worden sein könnten und daß daher die Steinzeit, auch die Altsteinzeit, ein verhältnismäßig spätes Entwicklungsstadium des "Urmenschen" gewesen wäre; denn zuerst und unmittelbar lebe der Mensch in dem feinen Schleier von Wasser, Erde, Pflanze und Tier, der, umspült vom Luftmeer und dünn, den harten Steinkörper der Erde umgibt. Diesem harten Körper stehe jener Schleier, zu dem der Mensch selbst gehört, als Einheit gegenüber, ausgesetzt dem Einfluss der Gestirne und von ihren Kräften bewegt. Wir Menschen sind, als Körper betrachtet, Ausdrucksform der Umbildungen dieses Schleiers; die Kultur aber ist der Ausdruck des in diesem Schleier bei seiner Beziehung zu einem "Jenseits" symbolisch sich auswirkenden Lebens. Demnach, so meint wohl Frobenius, hat die älteste, die erste Kulturregung zu ihrer Gestaltung unwillkürlich nach den Elementen und Teilen des Schleiers selbst gegriffen, nicht nach dem Material der nackten, vom Schleier entblößten Steinkugel. So erwartet er noch die Aufdeckung einer viel älteren vorsteinzeitlichen Kultur, und die müsste vor der Quartärepoche, also in der Tertiärzeit liegen.

Bisher haben es nur wenige Naturforscher gewagt, das Alter des kulturfähigen Menschenwesens in tertiäre, ja in vortertiäre Zeiten zurückzudatieren; so vor allem Hermann Klaatsch. Seine eingehende und frei ausblickende anatomische Analyse des menschlichen Körpers hat ihn schließlich ein weit höheres erdgeschichtliches Alter des Menschen fordern lassen, als man es bis dahin, befangen im Schematismus der älteren Abstammungslehre, den Mut hatte anzunehmen. Noch in einer letzten Arbeit (3) zu dieser Frage sagt der verstorbene Anatom Schwalbe, Klaatschs Widerpart, daß nach den ihm bekannten Tatsachen der Mensch vom Charakter des javanischen Pithecanthropus und des Homo Heidelbergensis (Fig. 6g) erst in der allerletzten Phase der Tertiärzeit entstanden sein könne.


Fig. 6 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Unterkiefer von Affen und Menschen des känozoischen Zeitalters.
a) Propiopitheus. Älteste Affenform aus der Frühtertiärzeit (Oligozän). Ägypten. Eckzahnspitze abgebrochen. Angebliche Ahnenform aller Affen- und Menschenarten. 2/3 nat. Gr.
b) Piopithecus. Gibbon-ähnliche Form. Jüngere Tertiärzeit (Miozän). Deutschland. 2/3 nat. Gr.
c) Sivapithecus. Gorilla-ähnliche Form. Ende der Tertiärzeit (Pliozän). Indien. Stark verkl.
d) Dryopithecus. Schimpansen-ähnliche Form. Ende der Tertiärzeit (Pliozän). Süddeutschland. 1/3 nat. Gr.
e) Eoanthropus. Vermutlicher Menschenkiefer mit Affenmerkmalen. Jüngste Tertiärzeit (Pliozän). England. Der Eckzahn ist isoliert zugleich gefunden und hinkombiniert. 1/3 nat. Gr.
f) Orang Utan. Lebend. Jetztzeit. Indischer Archipel. 1/2 nat. Gr.
g) Homo Heidelbergensis. Diluvialzeit Eiszeitmensch. Mauer bei Heidelberg. Kieferform affenartig, Zähne menschenartig. 1/3 nat. Gr.
h) Homo sapiens. Lebend. Man beachte das vortretende Kinn, worin der Diluvialmensch affenähnlicher ist. 1/3 nat. Gr.
(Zusammengestellt aus W. K. Gregory, Journ. Dental. Research. 1920/21.)


Forscht man nun aber in Schwalbes eigenen Darstellungen nach, welche Glieder vergleichend anatomisch den Menschen mit niederen Formen, also insbesondere mit den Affen nachweislich verbinden, so bekommt man zusammenfassend die Antwort, daß zwar an der allgemeinen tierischen Abstammung des Menschen nicht zu zweifeln, die spezielle Abstammung von bestimmten Primatenaffen aber noch nicht gesichert sei. Am wahrscheinlichsten sei die Abstammung des Menschen von Formen mit einer Mischung der Charaktere niederer Ostaffen und Menschenaffen. Diese Formen sind nun hypothetisch. Von ihnen gehe der Weg zu einer ausgestorbenen - auch wieder hypothetischen - Menschenaffenform, aus der die zum Schimpansen aufsteigende "Linie", also noch nicht dieser selbst, sondern seine hypothetischen Vorläufer sich entwickelten. "Aus dieser Linie hat sich dann vermutlich der Stamm der zum Menschen führenden Hominiden abgezweigt."

Wie kann man angesichts eines so lustigen, doch nur aus imaginären Formen zusammengesetzten Stammbaumes, der also das ganze Ergebnis vieljähriger, streng an die vergleichende Anatomie gebundener Forschung ist, noch behaupten, daß wir über die Entstehung des Menschen aus Primaten im Klaren seien und daß andere, doch auch mit sehr gewichtigen Beweisstücken arbeitende Theorien über ein wesentlich höheres Alter des Menschenstammes und über seine ursprüngliche Selbständigkeit gegenüber allen bisher bekannt gewordenen vorweltlichen und jetztweltlichen Säugetierformen keine Berechtigung haben sollten?

Noch können wir nach Klaatsch (4) die Zeit der Menschenwerdung in keiner Weise festlegen, wohl aber die Tatsache festhalten, daß dieser Vorgang keinesfalls jüngeren geologischen Datums ist. Früher wollte man die ganze Entwicklung des Menschen bzw. der Menschenaffen aus niederen Säugetieren in die Diluvialzeit oder in die unmittelbar ihr vorausgehende letzte Phase der Tertiärzeit verlegen. Schon der Nachweis, daß die hypostasierte Entwicklungsbahn Affe-Mensch wohl teilweise umgekehrt verlief (5), ferner die Erkenntnis, daß schon der Steinzeitmensch in mehrere deutlich getrennte ältere Rassen zerfiel; drittens die entwicklungsgeschichtliche Tatsache, daß alle Typen weit in die Erdgeschichte zurückreichen; endlich die Erkenntnis, daß Stammbäume sich nicht in dem äußerlichen Sinn entwerfen lassen, wie es das Zeitalter der Deszendenztheorie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts glaubte - das alles hat den Boden bereitet für die Erwartung einer sehr alten und noch durchaus unaufgehellten Herkunft des Menschengeschlechtes. Mit Klaatsch sehen wir heute dieses Problem so an: Der Tertiärmensch bedarf nicht mehr des Beweises, einerlei, ob wir Artefakte von ihm haben und Skelettfunde oder nicht; es kann sich nur noch um die Frage handeln, in welcher Phase der Tertiärzeit die Trennung der Menschenaffen vom Menschen einsetzte und wie alt der gemeinsame Stamm beider ist, der nach Klaatschs wohlbegründeter Lehre unbedingt in das mesozoische Erdzeitalter zurückreicht.
Die uns aus der Tertiärzeit bekannten Affengattungen (Fig. 6) sind so spezialisiert, daß sie, auch nach den bisherigen Forschungsmaximen der Abstammungslehre, überhaupt nicht als Ahnen eines Diluvialmenschen in Betracht kommen. Die als Ahnen sämtlicher Simiiden und Hominiden befürworteten (6) unzureichenden Schädelreste sind teils wegen ihrer Unvollständigkeit und dem Fehlen aller übrigen Skeletteile nicht auswertbar, teils sind es konvergente Formbildungen eigener Typenkreise. Der an Größe zurücktretende Eckzahn unterscheidet den Menschen ohnedies von allen echten Affen, die wir kennen, oder lässt höchstens deren Ableitung aus ihm selber zu. Doch ist die Eckzahnfrage in ein neues Stadium getreten, seit es durch Adolff wahrscheinlich gemacht wurde, daß Menschen- und Affeneckzahn gar keine homologen Bildungen sein müssen, daß sich vielleicht Verschiebungen im Gebiss schon beim frühesten Auseinandertreten beider Stammformen eingestellt haben, und daß der menschliche Eckzahn gegenüber dem der anthropoiden Affen so primitiv geblieben ist, daß deshalb eine Ableitung des Menschen von solchen Affen nicht angenommen werden kann. Selbst wenn frühere Vorfahren des Menschen einmal größere Eckzähne besessen haben sollten, würden das ganz ursprüngliche, aber gewiss keine Affeneckzähne gewesen sein (6a).

Vollends die Halbaffen oder Lemuriden stehen durch ihre ganz andersartigen und primitiven Merkmale einer formalen hypothetischen Urform der Säugetiere näher als alle anderen tertiärzeitlichen Säuger. Auch der quartärzeitliche Mensch hat mehrere solcher ganz primitiven Eigentümlichkeiten, welche ihn gleichfalls an hypothetische und sehr weit in die Erdgeschichte zurückzudatierende Vierfüßler anschließen. So ein lückenloses vollständiges Gebiss, das nicht, wie das aller tertiärzeitlichen Säugetiere, auf eine Lückenbildung zwischen Vorder- und Backenzähnen hinläuft, sondern sich allenfalls nur bei uns Spätmenschen in einem Ausfall des letzten Backenzahns etwas verringert. Es gleicht in seiner Vollständigkeit den ältesten tertiärzeitlichen Säugetierformen; aber an solche den Menschen anzuschließen, verbieten die Grundsätze der bisherigen Deszendenzlehre selbst, wonach voneinander durch einseitige Differenzierung schon unterschiedene Lebewesen nicht unmittelbar stammesgeschichtlich zusammenhängen können. Auch in der fünffingerigen Extremität liegt ein sehr altes, nicht ein erdgeschichtlich jungzeitliches Merkmal, das keineswegs die Ableitung des Menschentypus aus irgend einem tertiärzeitlichen Säugetier zulässt. Zwar gibt es alttertiäre Säugetiere mit der primitiven fünffingerigen Extremität; aber sie, wie auch spätere Gattungen mit demselben Merkmal, sind so einseitig entwickelt (7), daß man die Herkunft der fünffingerigen Primatenextremität, insbesondere der vorderen, in viel ältere Zeiten zurückdatieren kann. Sie ist in der beim Menschen vorhandenen Einfachheit schon paläozoischen Alters. Zwar ist es ein Irrtum, die vollständig fünffingerige Extremität für den Urzustand des Landtieres anzusehen, wie man es bisher tat. Neueste Funde und Untersuchungen fossiler Uramphibien aus der Permzeit haben ergeben, daß schon jene frühen amphibischen Landtiere eine reduzierte, nämlich eine vierzehige Vorderextremität hatten, während ihre Hinterextremität noch fünfzehig war. Sind sie in dieser Hinsicht schon einseitig spezialisierte Formen gewesen, so stehen sie auch dem primitiven hypothetischen Landtier insofern schon ferner, als dieses wahrscheinlich zuerst siebenzehig war. Nicht nur die Embryonaluntersuchung gewisser lebender Amphibien ergibt dies, sondern es erhellt auch aus Fossilfunden permzeitlicher alter Amphibienformen, deren noch fünfzehige Hinterextremität die Reste eines überzähligen, jedoch nicht pathologischen oder atavistischen, sondern noch als Normalrest vorhandenen Kleinfingers enthält (8). Es war demnach die fünffingerige Landextremität schon gegen Ende der paläozoischen Zeit selbst ein Rückbildungsstadium aus einer noch älteren Form. Wir können also festhalten, daß mindestens die fünffingerige Extremität ein Grundmerkmal aller zum erstenmal völlig dem Leben auf dem Festland zugewandten, wenn auch habituell noch amphibisch aussehenden Wesen war; daß mithin die fünffingerige Landextremität mindestens ein Erbe aus der Steinkohlenzeit ist. Und so kann der Mensch mit allen gleichfalls fünffingerigen Säugetieren bis in jene alte Epoche zurückreichen, weil alle bis dorthin fossil bekannt gewordenen Vierfüßler in ihren Extremitäten oder im übrigen Körper schon viel zu einseitig entwickelt sind, als daß die Ableitung des menschlichen Körpers aus ihnen gelänge.

Die Frage, ob und wie die Hand des Menschen aus einem allenfalls anzunehmenden Urextremitätenstadium hervorgegangen sein könnte, ist weder vergleichend anatomisch noch durch Fossilfunde zu beantworten. Auch Klaatsch hat sich mit dieser Grenzfeststellung unseres vergleichend anatomischen Wissens begnügt und sagt nur, daß für die Betrachtung der Herkunft des Menschen die Feststellung vorerst ausreicht, daß er die Hand mit der fünffingerigen Form der alten Landwirbeltiere, also nicht erst mit jener der tertiärzeitlichen Säugetiere teilt. Auch dürfte nun klar sein, sagt Klaatsch, daß die früher vielfach übliche Einschätzung des Menschen als des letzten Endgliedes einer angeblich mühsamen Entwicklung nicht zutrifft. Er ist nicht als letztes Ergebnis einer sehr komplizierten Umgestaltung aufzufassen. Es fehlte früher nicht an solchen Vermutungen, als man glaubte, daß der Mensch von vierfüßigen Tieren abstammen könne. Aber ein Vierfüßlertum besagt, daß die Gliedmaßen des betreffenden Wesens zu Füßen gestaltet sind, d. h. außer Stützen und Laufen andere Leistungen nicht verrichten können. Der Mensch aber habe das alte vielseitige und daher unendlich wertvolle Werkzeug beibehalten.

"Dass der Mensch indifferent blieb, sich seine Vielseitigkeit bewahrte - darin liegt eben ein großer Teil des Geheimnisses seines außerordentlichen Erfolges. Das ist eine ganz andere Auslegung des Entwicklungsganges als die im alten Darwinschen Sinne. Nicht ein Triumph des Kampfes ums Dasein ist der Mensch; nein, im Gegenteil: sein Sieg beruht darin, daß er von den Opfern der natürlichen Zuchtwahl verschont blieb, daß er seine Hand behielt. Wenn man nach Wundern suchen will, so braucht man nicht ins Reich des Übernatürlichen zu flüchten. Die Natur selbst, unser eigenes Wesen, bietet der Wunder genug. Nach den Regeln der Wahrscheinlichkeitsordnung ist jedenfalls die Ausnahmestellung des Menschen gegenüber dem ganzen anderen Tierreich eine sehr sonderbare. Nicht der Besitz der Hand als solcher ist es - er war ja allen Tieren einstmals eigen - sondern der Umstand, daß dieses Gebilde in seiner Ursprünglichkeit beibehalten wurde und daß es sich in den Dienst einer gewaltigen Gehirnentfaltung stellen konnte - das ist das Merkwürdige."

Der Mensch kann auch deshalb mindestens mesozoischen, ja paläozoischen Alters sein, weil er ein Sohlengänger ist. Die ältesten, hypothetischen und die aus ihnen formal allenfalls ableitbaren tertiärzeitlichen Säugetiertypen sind vollkommene Sohlengänger oder weisen wenigstens als Abkömmlinge auf Formen mit Sohlengängerfuß eindeutig hin. Der Mensch selbst kann wiederum nicht von solchen Gattungen abstammen, sondern hatte bestenfalls in sehr früher, dem paläozoischen Ursprungspunkt der Säugetiere recht nahen Zeit einen dort schon zu suchenden Ahnen mit ihnen. Somit hat er mindestens seit dem Altmesozoikum auf eigener Entwicklungsbahn den Sohlengänger in sich bewahrt, was nicht hindert, daß seine große Zehe am Fuß zuerst opponierbar war, der Fuß also auch Greifhandcharakter besaß. Er war somit auch in mesozoischer Zeit schon ein von den späteren tertiärzeitlichen Stämmen getrennter eigener Säugetierstamm, mithin als Menschentypus vorhanden, wenn auch in anderer Form als zur Steinzeit.
Klaatsch hat seinerzeit auch gewisse Landtierfährten im mitteldeutschen Sandstein aus frühmesozoischer Zeit zu einem Analogiebeweis für das hohe Alter des Menschentypus herangezogen und ich folgte ihm ursprünglich darin. Sie gehören sehr alten Landtieren an, die man nur aus diesen Spuren, nicht nach Skelettresten kennt (Fig. 7).


Fig. 7 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Fährten eines Reptils (Chirotherium) aus dem altmesozoischen Thüringer Buntsandstein. Scheinbar mit Daumen. Die Hinterextremität größer,
die Vorderextremität kleiner. 1/6 nat. Gr. (Nach R. Owen aus Zittel-Broili, Grundzüge der Paläontologie II. 1923.)


Sie fallen auf durch ihre große Ähnlichkeit mit Menschenhänden, wenn sie auch solchen gewiss nicht zugehörten. Die älteren, aus der Permzeit, zeichnen sich dadurch aus, daß die gegenseitigen Größenverhältnisse der vorderen und hinteren Extremitäten sich noch mehr angleichen als die der etwas jüngeren aus der Triaszeit, wo die hinteren Extremitäten die vorderen an Größe wesentlich übertreffen. Aus der Form der Abdrücke kann man den Schluss ziehen, daß das zugehörige "Handtier" (Chirotherium), wenn auch nicht ganz aufrecht, so doch zuerst weniger, später entschiedener auf der Hinterextremität lief. Besonders die älteren Fährten seien deshalb bedeutungsvoll, weil gerade sie große Ähnlichkeit mit Kinderhänden haben. Man kann sie, sagt Klaatsch, in der Tat nicht besser beschreiben als durch einen Vergleich mit solchen oder auch mit Embryonalzuständen der Menschenhand (Fig. 8), worin die Plumpheit und Derbheit der Kinderhand noch auffälliger erscheint.


Fig. 8 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Embryonalhand des Menschen. (Aus Klaatsch, Abstammungslehre. 1911.)


Ein solches embryonales Merkmal der Menschenhand, wie es auch den Thüringer Fährten eignet, ist die wenig ausgedehnte Fläche zwischen dem Daumenballen und den übrigen Fingern, oder die außerordentlich breite Mittelhand oder die kurzen gedrungenen Finger. Der Daumen an der Thüringer Spur ist mit einem dicken Ballen versehen und bekundet damit seine Opponierbarkeit. Die Unterfläche der Finger zeigt oft die Gelenkvertiefungen, den Fingergliedern entsprechend. Der vierte Finger war meistens am längsten.
Diese Auffassung ist nicht mehr haltbar, seitdem man durch neuere grundlegende Untersuchungen Soergels weiß (8a), was man auch früher teilweise schon gemutmaßt hatte, daß der "Daumen" an diesen Extremitäten gar kein Daumen ist, sondern an der entgegengesetzten Seite der "Hand" liegt, mithin eine sekundäre Erwerbung, eine "falsche" Zehe darstellt und so als Anpassungsbildung an das Aufrechtgehen zur Unterstützung der Sohle oder als Verbreiterung der Fußbasis zur besseren Verhütung des Einsinkens vielleicht gedeutet werden kann. Dagegen sind diese Formen ein erneuter Beweis für das Herrschen einer Formbildung, die auch in anderen mesozoischen Typen mit der Tendenz zum Halbaufrechtgehen zusammentrifft und dabei eine gewisse Spreizbarkeit eines Zehengliedes hervorbringt.
Überhaupt finden wir bei den Landtieren des mesozoischen Zeitalters, wie früher schon erwähnt, die Anlage zum aufrechten Gang auf den Hinterbeinen und dies oft in einer so vollkommenen Weise, daß es geradezu als Zeitmerkmal angesprochen werden darf. Damit verknüpft ist merkwürdigerweise gelegentlich der opponierbare Daumen, der auch der Verteidigung gedient haben soll. Zeigten uns dies schon in der schönsten Art die Sandsteinfährten, so haben wir auch ganze Skelette verschiedenster Reptilgruppen der mesozoischen Epoche, besonders der Kreidezeit und der oberen Jurazeit, welche jenes Kennzeichen ganz vollkommen entwickelt haben. So etwa die aufrechten Iguanodonten der belgischen Unterkreideformation. Es waren das bis 5 m hohe landbewohnende Pflanzenfresser, habituell sehr ähnlich anderen, z. B. nordamerikanischen und afrikanischen Landsauriern mit Raubtier- wie mit Pflanzenfressercharakter, sehr großer und kleiner Dimension. Sie zeigen, wie schon erwähnt, den aufrechten Gang, haben aber nur eine dreizehige oder höchstens vierzehige Extremität, an der das fünfte Glied allenfalls noch als Rudiment hängt. Dagegen hatten gerade nicht die jüngeren, sondern die erdgeschichtlich ältesten Landtiere des paläozoischen Zeitalters entschiedene Anlage zu einer opponierbaren ersten Zehe, unserem menschlichen Daumen entsprechend. Und dies ist umso mehr ein Beweis für die Altertümlichkeit des Menschentypus, als die erdgeschichtlich jüngeren, alttertiärzeitlichen Säugetiere zwar vielfach noch vollkommen fünffingerige Extremitäten besaßen, aber dabei keinen opponierbaren Daumen hatten und außerdem auch zu Gruppen gehörten, deren spezifische Ausbildung sie gewiss für keinen Forscher zu einem stammesgeschichtlichen Anknüpfungspunkt gerade des Menschen oder menschenähnlicher Primaten werden lässt. So geht also die Menschenhand in ihrer Grundlage mindestens auf älteste Landtierformen zurück, wenn wir auch den Menschen nicht aus jenen Altformen stammesgeschichtlich herleiten möchten. Denn der Mensch ist vergleichend anatomisch zunächst ein Säugetier, kein Reptil, und ist grundsätzlich typenhaft ein Vierhänder, kann also auch nicht von Vierfüßlern "abstammen". Sie zeigen uns aber immerhin, in welcher Epoche uralter Formbildung seine Extremitäten ideell wurzeln.
Ebenso weisen die im vorigen Abschnitt beschriebenen Landreptilien des Erdmittelalters mit ihrem aufrechten Gang und ihrer einfach gestreckten Hinterextremität, deren Länge nicht wie bei spätzeitlichen Säugetieren erst sekundär durch Aufrichtung des Fußes (9) bewirkt ist, auf eine mesozoische Zeitsignatur hin, und wir finden den Menschen auch mit diesem Merkmal ausgestattet. Auch dies deutet vergleichsweise auf sein hohes erdgeschichtliches Alter hin.

Im Spätpaläozoikum, in der Permzeit sich andeutend, besonders aber in der Triaszeit klar hervortretend, stoßen wir auf eine Erscheinung, die uns offenbart, wann der Säugetiertypus als Zeitsignatur erwachte und sich vollendete. Da gibt es auf einem großen, später untergegangenen Südkontinent, sowie teilweise in Nordamerika, etwas später auch in Rußland erscheinend, eine Reptilgruppe, die Theromorphen, denen auffallenderweise in vielen ihrer Geschlechter Organe und ein allgemeiner Habitus von Säugetiercharakter zuteil wird. Unter ihnen treten sogar Formen auf mit säugetierartigem Raubtier- und Pflanzenfresserbgeiß, wie sie echte tertiär- und jetztzeitliche Säugetiere haben (Fig. 9); aber ihrem inneren Bau und Wesen nach sind diese scheinbaren Säugetiermerkmale eben doch reptilhaft gewesen.


Fig. 9 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Schädel eines Reptils der Triaszeit, mit Säugetiermerkmalen und Säugetiergebiß. Südafrika.
(Aus W.K. Gregory. Journ. Dental. Research. 1920.) Nat. Gr.


Auch das Skelett bleibt in entscheidenden Zügen das unverkennbare Reptilskelett, wenn die äußere Gestaltung und Formung oft aufs stärkste an das Säugetier erinnert. Unter dem Einfluss der formalistischen Deszendenzlehre hat man immer und immer wieder versucht, jene Gestalten als die leibhaftigen Ahnen der späteren Säugetiere anzusprechen; doch ist das jedes mal missglückt. Wir haben eben hier wieder die einander formal überschneidenden Formenkreise nach dem gegebenen Schema (Fig. 2B). In der Permzeit ist der Augenblick eingetreten, wo das Säugetierhafte gewissermaßen in der Luft liegt, wo es beginnt, Zeitsignatur zu werden, so daß eben auch ein großer Teil der Reptilien jenes Zeitalters den Säugetierhabitus annimmt, ohne je Säugetier gewesen zu sein oder stammesgeschichtlich überhaupt in jene Bahn einzulenken. Wenn man unter dieser Zeitgesellschaft, wie zu erwarten, einmal echte einwandfreie Säugetierahnen und damit also Säugetiere selbst finden sollte, so werden sie einigen theromorphen Reptilien ebenso ähnlich sein, wie etwa die tertiärzeitlichen Affen dem Menschen: man hat es dann auch wieder mit formalen Überschneidungen der festen Typenkreise zu tun, deren Deckungsflächen eine natürliche Familie vortäuschen und Arten liefern, die wie Stammarten oder Urformen der übrigen, sich formal anschließenden Gattungen, sowohl der Reptilien wie der Säugetiere, aussehen werden und es doch nicht sind.

Hiermit ist der Zeitpunkt ermittelt, in dem mindestens das früheste Säugetierwerden vor sich ging. Dort muss der Menschenstamm mit seiner Säugetiernatur und seiner fünffingerigen, sohlengängerigen Extremität mindestens wurzeln - als säugetierhafter Menschenstamm nämlich, unterscheidbar von anderen, gleichzeitig mit ihm erscheinenden Typen. Niemals aber können Reptilien Säugetiere geworden sein. Ihr Skelettbau und andere Merkmale, wie das Fehlen der Hautdrüsen, lässt das nicht möglich erscheinen. Wir müssen, wenn wir überhaupt Stammbaumversuche machen wollen, dem permischen hypothetischen Säugetiertypus amphibische Merkmale beilegen, nicht weil er etwa aus echten Altamphibien hervorgegangen wäre, sondern weil damals die amphibische Gestalt und Lebensweise eine Zeitsignatur war, dementsprechend das Ursäugetier jenes Gewand trug. Da nun die ältesten Säugetiere, die wir nach Zahnfunden aus der Triaszeit kennen, schon einseitig als Beuteltiere spezialisiert sind, so daß sie sich schon frühzeitig vom übrigen Säugetier- und Menschenstamm getrennt haben mussten; da ferner das Reptil nicht in die Stammbahn gehört haben kann, so muss der säugetierhafte Menschenstamm in der Permzeit amphibienhafte äußere Merkmale gehabt haben, aber schon damals als solcher selbständig aufgetreten sein.
Ganz folge gerecht ist also der Schluss, zu dem schon Klaatsch in Würdigung der menschlichen Anatomie gelangte, ohne sich indessen der ganzen ungeheuren Tragweite seiner Entdeckung bewußt geworden zu sein, wenn er sagt: "Die ältesten Stadien der menschlichen Vorgeschichte werden daher mit denjenigen der Urgeschichte der Landwirbeltiere identisch sein." Diese Urgeschichte aber liegt schon im paläozoischen Zeitalter.

Der einzige Paläontologe, welcher die nächstliegende Folgerung aus den neueren stammesgeschichtlichen und vergleichend anatomischen Erkenntnissen auch für den Menschenstamm gezogen hat, wenngleich in noch wenig gegenständlicher Umreißung, ist Steinmann gewesen (10). Bei der Langsamkeit der Entwicklung aller Tierstämme, sagt er, dürfe man erwarten, daß sich auch die Menschwerdung im Stamm der Anthropotherien außerordentlich langsam vollzogen habe. Weil Skelettreste und Werkzeuge des Menschen erst aus der Diluvialzeit bekannt geworden seien, halte man den Menschen als solchen erst für ein Erzeugnis dieses letzten erdgeschichtlichen Abschnittes. Wahrscheinlicher sei es, daß der Mensch, ebenso wie die ihn zur Diluvialzeit begleitenden Tiere: Pferd, Elefant, Nashorn, Nilpferd, Hirsch usw. schon zur Tertiärzeit existierte, wenn auch in einem etwas anderen, stammesgeschichtlich altertümlichen Gewand.

Wie man am Anfang der Stammbahnen nie die von der älteren Deszendenzlehre erwarteten generalisierten Grundformen gefunden habe, aus denen man nachfolgende Spezialtypen ableiten könne, so kenne man aus dem ältesten Abschnitt der Tertiärzeit nicht weniger als 25 Gattungen des Primatentypus, von denen keine die Forderungen erfülle, die sie in anatomischer Hinsicht zu einem stammesgeschichtlichen Bindeglied zwischen Mensch und niederen Primaten machte. Offenbar haben also beide Typen schon am Anfang der Tertiärzeit eine lange selbständige Geschichte hinter sich, so daß man dem Schluss nicht mehr ausweichen könne, daß die ganze Sippe in mehreren getrennten Linien in das mesozoische Zeitalter zurückreiche.

Klaatsch und Steinmann haben mit ihren Ideen und Schlussfolgerungen etwas in der Hand gehabt, dessen ganze Tragweite sie noch nicht erfassten. Vielleicht hat es Klaatsch, viel angefeindet und als Phantast verschrien, stärker geahnt, doch drang es bei ihm jedenfalls nicht mehr zum vollen Bewusstsein durch. Keiner von beiden hat es sich klar gemacht und es als unerbittliche Konsequenz seiner Beweisführung angesehen, daß er methodisch und im Resultat die ganze menschliche und tierische Abstammungslehre, wie sie stereotyp seit sechzig Jahren (Anm. der WFG: Heute, seit 140 Jahren) ohne irgend einen wesentlich neuen, vertiefenden Gesichtspunkt vertreten ward, völlig umgestürzt und die Typentheorie und somit auch die Erkenntnis der Selbständigkeit des Menschenstammes bis in älteste Zeiten des Landtierwerdens an deren Stelle gesetzt hat.

Die Forschung ist dabei nicht stehengeblieben. Seit der ersten Herausgabe dieser Blätter haben sich durch Untersuchung innerer und äußerer Organe noch andere bedeutsame Hinweise auf ein sehr hohes Alter des Menschengeschlechtes und auf gewisse Vorfahrenstadien ergeben (10a). Die Kinnbildung bzw. Kieferbildung stellt einen Zustand dar, der unmittelbar auf die uralte Einwärtsneigung der Zähne bei Haifischen und gewissen Reptilien folgt, also an den frühesten Beginn der Säugetierzeit und teilweise sogar noch an ein Vorsäugetierstadium erinnert. Man könnte, sagt Westenhöfer, den Versuch machen, einem Unbefangenen eine Reihe verschiedener Unterkiefer zu übergeben, damit er den menschlichen an die Stelle setze, wo er nach seiner ganzen Entwicklung vergleichsweise hingehört; er würde ihn jedenfalls vor jedes Säugetier stellen. Das aber heißt nichts anderes, als daß auch in der Zahnstellung und Kieferbildung alle Säugetiere so spezialisiert sind, daß der Mensch auch hierin ihr Ahnenstadium, nicht ihr Nachkommenstadium ist.
Demselben Forscher verdanken wir die Erkenntnis, daß wir im Kindheitszustand, sowie ein nicht geringer Prozentsatz Erwachsener, mit dem trichterförmigen Wurmfortsatz des Blinddarmes, mit einer gelappten statt einer geschlossenen Niere und einer mehrfach gekerbten Milz auf einer stammesgeschichtlich tieferen Entwicklungsstufe stehengeblieben sind. Dieser dreifache "Progonismus" deutet merkwürdigerweise auf Wassertierstadien hin, indem jene Formbildungen der Niere und Milz nur von wasserangepaßten Säugern erreicht oder übertroffen werden. Und so ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, daß in der spezifisch menschlichen Vorfahrenreihe eine aquatile Form vorhanden war. Westenhöfer meint, daß diese Mischung von progonischen und nichtprogonischen Menschen dadurch zustande gekommen sei, daß sie sich vielleicht aus zwei Stämmen mischten, von denen der eine schon etwas weiter fortgeschritten, der andere etwas zurückgeblieben war; dieser würde dem Menschenaffenvorfahren nähergestanden haben, jener schon jetztweltmenschlicher gewesen sein; beider Wurzeln lägen aber weit zurück in erdgeschichtlicher Vergangenheit.

Wie man sieht, mehren sich die Hinweise auf die Altertümlichkeit und Primitivität des Menschen. Nur in der Gehirnentwicklung und damit im vollendeten Bau des Gesichtsschädels ist der Mensch allen voraus, die Affen aber sind schon vor diesem vollendeten Stadium seitlich abgewichen und haben sich degenerativ spezialisiert. Und Westenhöfer sagt treffend, daß alle diese Tatsachen doch wohl nichts anderes bedeuten können, als daß der Säugetierstamm insgesamt den Weg zum Großhirn eingeschlagen hatte, daß diese Entwicklung aber in umso stärkerem Maße gehemmt wurde, je mehr sich das Gebiss neigte, d. h. je stärker und mächtiger es zugleich wurde. In unsere Ausdrucksweise übersetzt, bedeutet dies aber: die Säugetiere sind auf dem Entwicklungsweg des Menschenstammes zurückgeblieben und von der Abzweigungsstelle aus dann einseitig spezialisierte Ableger des gemeinsamen und durchlaufenden Urstammes geworden, der zu allen Zeiten eben der "Menschenstamm" selber war.
Doch wie dem auch sei, muss der uralte Stamm des Menschentypus - darüber kann es ja paläontologisch kaum eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit geben - in vergangenen Erdperioden ein anderes Aussehen gehabt haben, ob er nun aus irgend welchen Tierformen genetisch hervorbrach oder ob er von ältester Landtierzeit her selbständig seine Bahn verfolgte; er hat zweifellos seine Evolution gehabt und manche Mutationen hervorgebracht.
Aber welche? Wir erinnern uns jetzt noch einmal des oben dargelegten Gesetzes, wonach in bestimmten Zeitepochen bestimmte Gestaltungen und Organe bei den verschiedensten Typen zum Vorschein kommen. Hat aber, so sagten wir, eine Tiergruppe oder eine einzelne Gattung in späterer Zeit noch einen für eine frühere Zeit festgestellten zeitcharakteristischen Formzustand voll entwickelt oder rudimentär an sich, so erkennt man daran ihr geologisches Mindestalter, auch ohne daß man aus früheren Zeiten ihres Daseins fossile Dokumente von ihr hätte. Wenn also der Menschenstamm - das Wort meinetwegen in jedem beliebigen stammesgeschichtlichen Sinn gebraucht - noch in das paläozoische und mesozoische Zeitalter zurückgeht, so muß er eben solche Formeneigentümlichkeiten damals gehabt haben und jetzt noch voll entwickelt oder rudimentär an sich tragen; also z. B. den opponierbaren Daumen oder den aufgerichteten Gang auf primär, nicht sekundär verlängerten bzw. aufgerichteten Hinterbeinen.  Und das hat er. Er hat aber auch in seiner Extremität den primitiven Formzustand des Landtieres, wenn auch etwas abgeändert, bewahrt, und der ist mindestens jungpaläozoischer Herkunft.


Mit dieser Erkenntnis dürfen wir jetzt nach dem Gesetz der Zeitcharaktere den Menschenstamm bis in das paläozoische Erdzeitalter zurückführen und für seine Evolution folgende Stadien annehmen: Zuerst muss er amphibische und reptilhaft scheinende Merkmale besessen haben. Er hatte vielleicht, wie die Amphibien, den schleppenden Gang und schwimmhautartig verwachsene Finger und Zehen, auch wohl noch keinen entschieden opponierbaren Daumen. Mit dem ältesten Amphibien und Reptilien hatte er vielleicht einen teilweise hornig gepanzerten Körper gemein, ein Merkmal, das überhaupt in der Erdzeit der paläozoischen Epoche als Zeitcharakteristikum insofern gelten kann, als auch die Amphibien mit ihrem an und für sich schleimigen, drüsenbesetzten Hautmantel zu solcher Panzerbildung, oft an Kehle und Brust, auch auf dem Rücken, bis zur Stärke von Hautknochenplatten sich steigernd, übergehen. Mit beiden Gruppen aber hatte der hypothetische Urmensch wohl ein vollentwickeltes Parietalorgan, d. i. eine auf der Schädeldecke vollentwickelte augenartige Öffnung, die jenen ältesten Landbewohnern durchweg gemeinsam war und als ein bestimmtes, bisher nicht deutbares, wenn auch sicher augenförmig ausgebildetes Sinnesorgan gelten darf.

Der Urmensch war wohl von jeher ein Säugetier. Diese Säugetiernatur war aber habituell durch die soeben aufgezählten Merkmale verhüllt. Nach der vorhin erwähnten Tatsache, daß im Spätpaläozoikum sich sogar unter den Reptilien deutliche Säugetiercharaktere bemerkbar machen, obwohl ein Reptil niemals ein Säugetier gewesen sein kann, ist anzunehmen, daß damals der Säugetierstamm als solcher entstand, aber unter dem äußeren Gewand der Reptilhaftigkeit; ebenso der Mensch als landtierartiges Wesen.
Im mesozoischen Zeitalter wird der Urmensch - er wird in vielen Stämmen und Einzelformen verschiedener Gattung gelebt haben - im allgemeinen sein Scheitelorgan durch Rückbildung langsam verloren und nun seine Säugetiernatur deutlicher enthüllt haben. In der Triaszeit finden wir die ersten als solche erkennbaren und in diesem Sinne echten Säugetierreste; sie gehören dem Stamm der Beuteltiere an, und nur solche findet man das ganze mesozoische Zeitalter hindurch in seltenen Resten.

Dies war die damalige Stufe des Säugetierwesens, eben als Zeitsignatur, und daher wird auch der äußerlich schon säugetierhafter aussehende Mensch die anatomischen Eigenschaften des Beuteltieres geteilt haben, wie er im paläozoischen Zeitalter die des Reptils und Amphibiums trug. Im mesozoischen Zeitalter erkannten wir auch die Epoche, wo der aufrechte Gang der Landtiere angestrebt wurde; wir übertragen dies entsprechend auf den damaligen Menschenstamm. Es war auch die Zeit, wo die verwachsenere ursprünglichere Extremität der vollendeteren mit den spreizbaren Fingern und dem opponierbaren Daumen Platz machte; so wird auch der Mensch in dieser Hinsicht uns ähnlicher geworden sein.

Das Säugetier hatte kein Scheitelorgan mehr; der mesozoische Mensch hatte es also mehr und mehr rückgebildet und dafür die vollere Entwicklung der Schädelkapsel, die vollere Entwicklung des Großhirns erreicht; er muss einen gewölbteren Schädel mit einer abgesetzten, weniger flachen Stirn bekommen haben.
Mit der Kreidezeit, wenigstens der letzten Hälfte der Kreidezeit, wo wir die letzte Herausentwicklung der mit der Alttertiärepoche fertig dastehenden fünffingerigen typischen Säugetierwelt schon jenseits des Beuteltierzustandes anzunehmen haben, wird dann auch der Säugetiermensch sich stark jenem Zustand genähert haben, der uns im Eiszeitmenschen fertig vor Augen tritt. Indessen ist der Eiszeitmensch als degenerierter Abkömmling des Spättertiärmenschen sehr stark pithekoid gestaltet, weil damals, wie schon gezeigt, der affenschaffende Zeitcharakter herrschte. Zuvor also muss der Mensch in seinen verschiedenen Spezialstämmen allerlei äußere Merkmale besessen haben, wie sie für die einzelnen Zeitstufen der Tertiärzeit gelten; so werden einzelnen seiner Stämme Fleischfresser- und Pflanzenfressermerkmale, ins Extrem entwickelt, teilweise nicht gefehlt haben.

Schließlich endete der Menschenstamm unter Ausstoßung aller nicht zum Spätzeittypus gehörenden tierischen Charaktere in unserem heutigen Menschenstadium, das gewiss nicht einheitlich, sondern auf vielen Stammlinien wird erreicht worden sein und das nur deshalb anatomisch so einheitlich erscheint, weil eben jetzt die Zeitsignatur unseres Menschenstadiums herrscht. Dieses bevölkert heute die Erde, wie im paläozoischen Zeitalter wohl das scheiteläugige amphibienhafte, im mesozoischen Zeitalter das beuteltierhafte Menschenwesen. Der Mensch und das Wirbeltier überhaupt, mit Einschuss auch der ältesten Fische, hat kaum etwas in seinem Organismus, was erlaubte, ihn mit dem ganzen Stamm der höheren Tiere an niedere Formen, also etwa Krebse oder Würmer anzureihen. Ein kleines, jetzt lebendes Fischchen, Branchiostoma, äußerlich wurmförmig, aber vielleicht keine ursprüngliche, sondern eine durch Rückbildung scheinbar primitiv gewordene Gattung, von der man das Bild des Urahnen der Wirbeltiere abnehmen wollte, unterscheidet sich ebenso prinzipiell von allen Krebsen oder Würmern durch die grundlegend andersartige Achsenlage des Gesamtkörpers; es hat einen Rückenstrang, ein Rückenmark, während alle jene niederen Tiere ein Bauchmark als zentralen Nervenstrang haben.

Die Kluft scheint damit unüberbrückbar. Aber doch gibt es wenigstens einen Anhaltspunkt, daß im menschlichen Organismus, wie in dem der späteren Wirbeltiere, eine Eigentümlichkeit übrig geblieben sein könnte, welche tatsächlich auf ein noch älteres Stadium als das des Uramphibiums oder des Fisches deutet und in die Welt jener niederen Tiere unmittelbar zurückweist. Das merkwürdige Organ des Scheitelauges, das geradezu ein Symbol des Menschenwerdens sein kann, weist uns auch hier wie auf eine älteste Spur seiner Herkunft hinab. Beim Menschen zeigt sich, wie schon betont, das uralte Organ in zwiefacher Reduktion. Einmal ist die Zirbeldrüse selbst schon ein rückgebildetes Auge; sie hat aber noch einen seitlichen Begleiter, der den Eindruck einer noch weiter fortgeschrittenen Rückbildung macht und uns die Annahme nahelegt, daß ehedem das vollentwickelte Parietalorgan doppelt gewesen sein muss. Da sich aber sein noch weniger rückgebildeter Teil vergleichend anatomisch als ein altes Auge erweist, so müßte das ehedem vollentwickelte Organ zwei unmittelbar nebeneinander stehende Augen dargestellt haben.

Fig. 10 (Bildquelle/-text: "Urwelt, Sage und Menschheit" von Edgar Dacqué, 8. Aufl. 1938, R. Oldenbourg)
Krebsartiges Tier aus altpaläozoischer Zeit. Nordamerika. Mit zwei kleinen in der Mitte des Kopfes liegenden augenartigen Ozellen und großen,
 nach vorne gerückten, randständigen Normalaugen. 1/2 nat. Gr. (Aus J. M. Clarke und R. Ruedemann, Eurypterida of New York. 1912.)


Nun finden wir unter den alt- und mittelpaläozoischen Fischen und auch bei krebsartigen Tieren ein derartiges vollentwickeltes doppeltes Augenpaar, oben auf dem Schädeldach, obwohl daneben oder weiter seitlich oder vorwärts noch zwei richtige Normalaugen liegen (Fig. 10). So lässt sich also hier vielleicht noch ein schwacher Strahl einer Zeitsignatur, nicht einer Abstammung, auffangen, die auch einmal bei des Menschenwesens frühesten körperlichen Anfängen vorhanden gewesen sein könnte.

Doch dort verliert sich der vergleichend anatomische Befund ins Ungewisse. Aber innerhalb des übrigen Wirbeltierstammes selbst führen uns die Formbildungen des Menschen in der ganzen Reihe zurück bis zum Stadium des uramphibischen Formdaseins. Und damit haben wir den Boden gewonnen für eine neue Altersbestimmung des Menschentypus, des Menschenstammes, und können nun Schlußfolgerungen ziehen, an die man bisher nur analogiehaft gerührt hat.  Wir dürfen erwarten, schon im Altmesozoikum, ja im Spätpaläozoikum den Menschenstamm als solchen zu finden. d. h. ein Wesen, das sich entelechisch durch seine Menschenhaftigkeit, also auch durch gewisse seelische und geistige Besitztümer von der übrigen Tierwelt unterschied. Wenn dies aber in irgend einem Sinne zutrifft, so ist es auch möglich, daß uralte Menschheitszustände und Erlebnisse aus einer ganz anders gearteten natürlichen und seelischen Welt noch in späteren Mythen und Sagen durchklingen.

Prof. Dr. Edgar Dacqué

(Auszugquelle: Buch "Urwelt, Sage und Menschheit", 8. Aufl., 1938, R. Oldenbourg)

Textanmerkungen/Spezialnachweise:
(1) Über den von der bisherigen Deszendenztheorie in seinem Wesen falsch aufgefassten Begriff des "Stammbaumes" siehe: Kurt Lewin: "Die Verwandtschaftsbegriffe in Biologie und Physik und die Darstellung vollständiger Stammbäume". (In: Abhandlungen z. theoret. Biologie v. J. Schaxel, Heft 5. Berlin 1920.) Ad. Raef, Idealistische Morphologie u. Phylogenetik. Jena 1919.
Eine methodische Darstellung der Abstammungslehre auf historisch-kritischer Grundlage gibt S. Tschulok, Deszendenzlehre (Entwicklungslehre). Jena 1922.

2) L. Frobenius , Das unbekannte Afrika. Aufhellung der Schicksale eines Erdteils. München 1923, S. 23, 26.
Auf den hypothetischen, unzugehauenen Steinwerkzeugen aus der belgischen Tertiärformation, den Eolithen, baute schon früher Rutot einen entsprechenden Gedanken auf. Es sei anzunehmen, daß der Mensch ursprünglich nicht selbstgeschaffene, und seien es auch nur roh zugehauene Steinwerkzeuge benützt habe, sondern daß er schlechthin zu einem Gegenstand, also etwa zu einem geeigneten, von der Natur geformten Stein gegriffen habe. Dieser Zustand seiner Primitivkultur habe gewiss länger gedauert als der spätere steinzeitliche, und Rutot verlegt ihn nach den Eolithenfunden in die Jungtertiärzeit (Miozän). (M. Rutot, L 'etat actuel de la question de l 'antiquité de l 'homme. Bulletin Soc. belge de Géologie, Paléontologie et Hydrologie, Bruxelles 1903. T. XVII. S. 425-438). Allen derartigen Vorstellungen und Postulaten haftet aber der alte Fehler an, den auch die Abstammungslehre der Tiere und Pflanzen immer wieder macht, daß man nach einer formalen Primitivität sucht, die weder in der Natur, noch im Menschenleben als zeitlicher Urzustand bestanden hat und die, wenn irgendwo, dann ebenso gut auch später erst erscheinen kann und gar nicht der historische oder naturhistorische Ausgangspunkt für etwas unserem Auge oder unserem schematisierenden Abstraktionsvermögen kompliziert Erscheinendes zu sein braucht.

3) G. Schwalbe, Die Abstammung des Menschen und die ältesten Menschenformen. In: Die Kultur der Gegenwart. III. Teil, Anthropologie. Leipzig u. Berlin 1923, S. 316 u. 336 (Vgl. Anm. 5)

4) H. Klaatsch, Werdegang der Menschheit. S. 17; S. 45ff. Ferner: Die Stellung des Menschen im Naturganzen. XII. Vortrag in dem Sammelwerk: "Die Abstammungslehre". Jena 1911. S. 332ff.

5) Hier und im Text kann nicht der Beweis geführt werden, welche Theorie den Fossilfunden und sonstigen Tatsachen am angemessensten erscheint. Es seien nur kurz einige von Klaatsch gewählte Argumente erwähnt, aus denen sich sein Urteil über die Stellung des Menschen zu den Primaten ergibt. Für das Weitere muss auf die zitierten Arbeiten und auf die gegnerische Stellung besonders von Schwalbe, den wir nur als Hauptvertreter der ganzen Gegenrichtung nennen, verwiesen werden.
Vorausnehmend sei zum Argument der Hand bemerkt, daß Schwalbe wohl nicht das Entscheidende in Klaatschs Argumentierung trifft, wenn er sagt, Klaatsch habe bei seiner Auffassung der Menschenhand und ihrer Verwertung als Beweisstück für ein hohes erdgeschichtliches Alter des Menschenstammes in erster Linie ihre Ausbildung als Greif- und Kletterorgan im Auge gehabt, wie sie sich im ältesten Tertiärabschnitt (Eozän) bei Halbaffen und früher noch bei Beuteltieren finde; er vergesse, daß bei jenen ältesten Säugetierformen die Hand stets ein Lokomotionsorgan, also gewissermaßen ein Fuß sei.
Klaatsch hat nicht behauptet, daß die Menschenhand wirklich von diesen alten Formen herkomme, und daß diese Formen die Stammeltern des Menschen seien, sondern er sagt, worin ich ihm unbedingt zustimme, daß der Primatenstamm, insbesondere der mit Menschenhandcharakter, schon mindestens im ältesten Tertiärzeitalter neben jenen fünffingerigen Extremitätenträgern bestanden haben muss, eben weil seine Hand sich prinzipiell von jener Extremität unterscheidet und jene Formen ohnehin in anderen Richtungen schon ganz und gar spezialisierte Typen waren. Da der Primatenstamm - so ist der Sinnzusammenhang in Klaatschs Beweisketten - aber nicht den Menschen entließ, sondern selbst eher der Abkömmling oder ein älterer, neben dem Menschenweg herlaufender Seitenzweig ist, so müsse auch aus diesem Grund der Mensch mindestens alttertiär, wenn nicht schon mesozoisch sein.  Aus welchen Wahrscheinlichkeitsgründen das letztere möglich erscheint, ist im Text teils mit Klaatschs, teils mit eigenen Argumenten ja ausführlich dargelegt.

Klaatsch Beweise für die Selbständigkeit des Menschen gegenüber dem Primatenstamm späterer Zeit, wie auch gegenüber den übrigen tertiärzeitlichen Säugetieren sind u. a. folgende:
1. Die Ursprünglichkeit der Menschenhand besteht in der formalen Annäherung an die fünffingerige Landextremität paläozoischer Amphibien. In ihrer Embryonalentwicklung aber zeigt sie eine rundliche ruderblattartige Form, vergleichbar jener von noch älteren paläozoischen Fischen. Ihre Flossenartigkeit wird noch besonders betont durch die Armabschnitte, die kurz sind und erst mit der Ausbildung zur eigentlichen Hand sich strecken. Die Scheidung von Ober- und Unterarm ist der Ausdruck für den ehemaligen Übergang vom Wasser- zum Landleben. Die Menschenhand lässt in dem Mechanismus ihrer Drehbewegungen noch die alten Ruderbewegungen erkennen, nämlich in der Rollung nach außen und innen, dem die Grundanordnung der Muskeln am Vorderarm noch entspricht.
2. Die Affen haben das auszeichnende Merkmal der Menschenhand, die Opponierbarkeit des Daumens, schon rückgebildet oder ganz verloren. Hierin ist der Mensch primitiver geblieben, kann also nicht von ihnen abgeleitet werden. Die Halbaffen allein haben die menschenartige Hand vollkommen bewahrt. Aber die Halbaffen sind nicht die unmittelbaren Ahnen der höheren Affen, auch nicht des Menschen, weil sie trotz Bewahrung einiger sehr ursprünglicher Merkmale doch einseitig differenziert sind. Wenn sie also mit den Primaten einschließlich des Menschen in wurzelechtem Zusammenhang stünden, dann könnte die alte Nahtstelle nur im mesozoischen Zeitalter liegen, weil sie schon in der Alttertiärzeit stark spezialisiert, d. i. vom Menschentypus stark verschieden erscheinen.  So sind die Halbaffen eine Gruppe, die sich auf eigener Entwicklungsbahn von einem vielleicht mit den Primaten und dem Menschen gemeinsamen sehr alten Formstadium weg entwickelte und selbständig wie der Mensch den opponierbaren Daumen erworben haben kann.
3. Die Menschenhand hat zwei Elemente in sich: das des Greiffußes und das des Gehfußes. Sie hat an der Kleinfingerseite einen Muskelballen, der nicht zur Fingerbewegung dient, sondern ein Polster zum Schutz der Nerven und Gefäße gegen Pressung ist. Dieses Polster und der muskulöse Daumenballen bieten daher eine Sohlenfläche zu einer Art Laufunterstützung der Füße durch die Hände dar, wenn auch in sekundärer Entwicklung. Aber gerade, daß dies sekundär entwickelt ist und nicht primär, beweist, daß das vorhergehende ursprünglichere Stadium der Menschenhand eben nicht der einfache Lauffuß wie bei allen tertiärzeitlichen Säugetieren gewesen war.
4. Daß am Menschenfuß der Charakter einer Greifhand, also nicht einer einfachen Laufextremität wie bei den übrigen Säugetieren, ursprünglich da war, geht aus der Embryonalentwicklung hervor, die den Fuß nach Art der Hand zuerst noch gebaut zeigt, wobei die große Zehe wie ein Daumen absteht. Der jetzige Menschenfuß ist somit rückgebildet aus einem Kletterfuß, nicht aus einem Säugetierschreitfuß. Der Menschenaffentypus aber hat mit seinem Fuß einen so einseitig vorgeschrittenen Zustand schon erreicht, daß er als Seitenzweig des Urmenschentypus, nicht aber als Stammvater des Menschen darin erscheint. Auch die Anordnung der Blutgefäße und Nerven im Menschenfuß ist derart, daß der Raum zwischen 1. und 2. Zehe besonders betont ist, obwohl er äußerlich im fertigen Menschenfuß nicht mehr zum Ausdruck kommt.

Zu entsprechenden Ergebnissen führt die Betrachtung des Gebisses:
1. Affen- und Menschengebiss sind durch ihre ursprüngliche Lückenlosigkeit, die keinem jungtertiärzeitlichen Säugetier mehr zukommt, ausgezeichnet. Aber auch die in den Menschenstammbaum eingereihten Halbaffen haben in der Alttertiärzeit schon zwischen Eck- und Backenzähnen die Lücke. Nur bei einer Form (Necrolemur) aus der Alttertiärzeit erscheint die volle primatenartige Zahnzahl. Aber ihn deshalb in die Stammreihe der Primaten und des Menschen einzurücken, verbietet der starke Eckzahn, der zwar ein pithekoides, aber kein menschliches Merkmal ist, und außerdem hat er statt der Lücke ein an Zahnzahl geringeres Gebiss, ist somit hierin schon einseitig entwickelt.
2. Die jetzigen Menschenaffen haben, zum großen Unterschied auch vom Diluvialmenschen, stark entwickelte Eckzähne (Fig. 6). Würde der Mensch von Trägern eines solchen starken Eckzahnes abstammen, so müsste der Entwicklungslauf in einer Reduktion der Eckzahnstärke bestehen, mithin müssten die ältesten gemeinsamen Stammformen von Mensch und Primaten erst recht starke Eckzähne gehabt haben; auch der diluviale Mensch müsste als vermutlicher Vorfahre des Jetztzeitmenschen noch stärkere Eckzähne als dieser besessen haben, was nicht der Fall ist, obwohl der Schädel durch seine etwas niedrigere Wölbung und seine Augenwülste affenähnlicher war. Da aber auch die Halbaffen wegen ihrer sonstigen Differenzierung in Schädel und Gebiss nicht Stammeltern des Menschen sein können, so ist für den Menschenstamm die Bahn außerhalb der Primaten und der Halbaffen zunächst bis in die Alttertiärstufe hinunter frei.

Auch die Schädelbildung liefert noch einige Anhaltspunkte, die kurz erwähnt seien:
1. Beim menschlichen Embryo verlagern sich die Augen von der Seite nach vorne. Der fertige Mensch ist in der nach vorne gerichteten Stellung seiner Augen das vollkommenste Säugetier.  Diese Vollkommenheit ist aber nicht gleich der extremsten Entwicklung in dieser Richtung. Denn die Menschenaffen sind darin übertrieben spezialisiert, über den Menschenzustand noch hinaus. Mit jener Augenverlagerung nach vorne wird die ursprüngliche säugetierhafte Nasenregion verschmälert. Bei den Affen ist diese noch schmäler geworden als beim Menschen, dessen Augenhöhlen noch seitlicher liegen, wenn sie auch im Gegensatz zu den übrigen Säugetieren sehr nach vorne gerückt sind. Die Affen können also auch hierin nicht das Vorstadium zum Menschen sein.
2. Mit der Augenverlagerung hängt auch die Schädelwölbung zusammen. Durch die Verdrängung des Geruchsorgans bei der Vorwärtsverlagerung der Augen, durch die damit eingetretene Erweiterung der Gesichtseindrücke konnte sich die Großhirnhemisphäre beim Menschen so erweitern, daß er darin alle anderen Tiere übertraf. Solange das Schädeldach noch flach war oder nach hinten anstieg, war die vordere Augenregion von der hinteren Schädelregion abgegrenzt. Als sich das Großhirn und damit das Schädeldach durch seine Wölbung über die vordere Region emporhob, blieben als betonter Rest jene Augenwülste übrig, die den Diluvialmensch und den Australier noch auszeichnen. Beim Gorilla setzt sich die besonders starke Kiefermuskulatur an die Augenwülste an und verstärkt sie noch. In dem entwicklungsgeschichtlichen Augenblick, wo die Schädelwölbung in dem beschriebenen Zusammenhang einsetzte, war der Divergenzpunkt einerseits zum heutigen Menschen, andererseits zu den Menschenaffen erreicht. Von da ab musste theoretisch einerseits der Mensch mit der hochgewölbten Stirn, andererseits der immer menschenaffenartiger werdende Gorillastamm sich abzweigen, dessen Extrem schließlich der Gorillaschädel mit dem Knochenkamm über das Schädeldach herüber wurde. Das Junge des Gorilla hat noch einen sehr menschenähnlichen Schädel im Gegensatz zum erwachsenen Tier. Nachdem der Gorillastamm sich abgezweigt hatte, ging der noch nicht vollendete Menschenstamm seinen Weg weiter zum vollendeten Großhirn mit dem gewölbten Schädel; auf einem dabei erreichten höheren Entwicklungsstadium stellte sich noch einmal eine Spaltung ein, die den übrigen Menschenaffenkomplex schuf. Und damit erst war der vollendete quartärzeitliche Vollmensch da.

Fr. Weidenreich, Der Menschenfuß (Zeitschr. für Morphologie und Anthropologie. Bd. 22. Stuttgart 1921, S. 51-282) kommt bei der anatomischen und statischen Durcharbeitung des Menschenfußes dazu, den Menschen von Formen mit fünffingerigem Kletterfuß theoretisch abzuleiten, worin er sich als primitivste und beweglichste Form gegenüber allen Säugetieren, außer den kletternden Primaten und Beuteltieren, erweist. Diesen gegenüber ist der Menschenfuß aber durchaus einseitig spezialisiert. Der Fuß des Jetztweltmenschen zeigt trotz bemerkenswerter primitiver Merkmale einzelner Rassen keine direkten Beziehungen zu einer bestimmten Primatengruppe. Der Hominidenahn muss schon von vornherein lange untere Extremitäten besessen haben, als er so die terrestrische Lebensweise aufnahm. Die anthropomorphen Affen scheiden aus. Es muss einmal eine Primatenform bestanden haben, die wie die Beuteltiere eine besondere Hautverbindung zwischen zweier und dritter Zehe (Zygodaktylie) neben einer allgemeinen Schwimmhautbildung besaß. Diese ging teilweise verloren, wurde aber im Hylobatiden- und Hominidenstamm bewahrt und beweist auch die stammesgeschichtliche Selbständigkeit des Sprosses, der zum Menschen führte. Wo er abzweigte, ist schwer zu sagen. Weidenreich nimmt mit Schwalbe an, daß der Spross "in seiner Selbständigkeit sehr weit herabreicht".

6) M. Schlosser (Beiträge zur Kenntnis der oligozänen Landsäugetiere aus dem Fayûm, Ägypten. In: Beiträge z. Paläontologie und Geologie Österr.-Ungarns und des Orients.

Bd. 24. Wien-Leipzig 1911, S. 55ff.) verfolgt den "Stammbaum" der Simiiden bis zu diesem Propliopithecus zurück, und danach ergäbe sich umstehende Ahnenreihe, zu der die einzelnen Gattungen in kurzen Definitionen und teilweise mit Abbildung ihrer Reste in dem Lehrbuch von K. A. v. Zittel (Grundzüge der Paläontologie. Bd. II. Wirbeltiere. 4.Aufl. München-Berlin 1923. Säugetiere, bearb. von M. Schlosser) aufgeführt sind.
Die Gattungen dieses Stammbaumes treten auf weite Länder verteilt auf und sind zum Teil nur auf Kieferreste (Fig. 6) oder bloß Einzelzähne gegründet, von denen es teilweise überhaupt zweifelhaft ist, ob sie zusammengehören (Eoanthropus). Mit diesem Stammbaum erklärt Schlosser den Tertiärmenschen und seine vermeintlichen Primitivwerkzeuge (Eolithen) für widerlegt, zumal auch der diluvale Primitivkiefer des Homo Heidelbergensis die Hypothese eines Tertiärmenschen überflüssig gemacht haben soll.

W. K. Gregory, der mit Schlosser an der Bedeutung des alttertiärzeitlichen ägyptischen Propliopithecus als unmittelbarem Menschenaffenahnen festhält, gibt folgenden, hier nur wesentlich verkürzten Stammbaum (The origin and evolution of the human dentition. Journ. of Dental Research. Vol. II S. 688. New Haven 1920. Ferner: Studies on the evolution of the Primates. Bullet. Americ. Mus. Nat. Hist. New York 1916, S. 313ff.):

Was sofort auch an dieser Tabelle auffällt und gegen die Anordnung einnimmt, ist, daß gerade wieder an der entscheidenden Stelle des angeblichen Menschenwerdens, wo Mensch und Menschenaffe sich trennen sollten, so daß man von einer nachweisbar späten Entstehung des Menschen sprechen dürfte, eine imaginäre Stammform angedeutet werden muss, ein Strichknoten statt eines wirklichen Ahnherrn. Derart ist aber immer das Ergebnis der formalen Deszendenzlehre, man mag es mit welchen Tieren nur immer, hohen oder niederen, zu tun haben: immer dort, wo wir eine wirkliche "Urform", einen wirklichen Stammvater haben sollten, müssen wir uns mit Bindestrichen begnügen; die wirkliche Urform aber - in diesem Falle Propliopithecus - ist ein nicht einmal vollständiger Unterkiefer. Würde zu diesem das ganze Skelett gefunden, so müsste es sich erst noch zeigen, ob die Gattung nicht doch so einseitig entwickelt war, daß sie wiederum aus diesem Stammbaum als Seitenzweig auszuscheiden ist. Man bedenke auch, daß auf der vorstehenden abgekürzten Tabelle sehr zugunsten dieses Stammbaumes noch der Umstand spricht, daß hier einige Zeitstufen im Miozän und Oligozän zusammengenommen sind, so daß in Wirklichkeit Propliopithecus noch weiter ohne sichere Zwischenglieder vom Menschen abrückt. Entwerfen wir also mit den vorigen Mitteln den Stammbaum ohne petitio principii, dann sieht er wohl aus, wobei die Strichelung das Hypothetische darstellt:

Jene Art Stammbaumrekonstruktion, wie sie üblich ist, beruht eben auf dem im Text prinzipiell bestrittenen formalistischen Verfahren. Unter seinem Einfluss ist der auch für den Nichtfachmann sehr lesbare Aufsatz von G. Schwalbe geschrieben, der als zusammenfassendes Ergebnis der anatomischen und paläontologischen Forschung des letzten halben Jahrhunderts angesehen werden kann: "Die Abstammung des Menschen und die ältesten Menschenformen. (Kultur der Gegenwart. Teil III. Anthropologie. Leipzig-Berlin 1923,
S. 223 bis 338). Schwalbe ist ein Gegner der Lehre von Klaatsch und erkennt weder die Herkunft der Affen aus dem Menschenstamm, noch die Existenz eines tertiär zeitlichen Menschen an. Wenn er darauf hinweist, daß der Mensch viele Eigenschaften enthält, die er mit den niederen Säugetieren teilt (Gaumenfalten-Jacobsohnsches Organ in der Nase, Übereinstimmung der Embryonalformen z. B. in den Kiemenspalten usw.) und ihn damit formal an die niederen Säugetiere anschließt, so wäre die gegebene Ausdrucksweise für diese Tatsachen nicht die, daß der Mensch "deshalb" von niederen Säugetieren "abstamme", sondern die, daß er niedere Säugetierstadien an sich hat; womit er ebensogut deren Ahne sein kann, wie auch beide einen gemeinsamen Ausgangspunkt haben können. Denn auch die niederen Säugetiere, soweit man zurückgeht, sind so einseitig entwickelt, daß nicht abzusehen ist, wo der Mensch mit seinen vielfach nicht nur sehr primitiven, sondern auch anders gearteten Eigentümlichkeiten später gegen Ende der Tertiärzeit angeknüpft werden könnte. Denn die von Schlosser gegebene Affenreihe - soweit wir nicht nur einzelne Zähne und Kieferreste miteinander vergleichen - ist schon, nach Klaatschs Darlegungen, mit einbegriffen in die ursprüngliche Primitivität insbesondere der Hand, so daß man den Menschen als solchen nicht erst kurz vor dem Diluvium aus jener entstehen lassen darf. Hierfür sei auf die schon angegebenen Arbeiten von Klaatsch selbst hingewiesen, deren Kritik dann in dem hier genannten Aufsatz von Schwalbe zu finden ist.Der wissenschaftliche Streit bekommt ein anderes Gesicht, wenn man die biologisch unhaltbare alte Stammbaumvorstellung als eine Fiktion und ein der Natur nicht entsprechendes Abstraktum aufgibt, sich das Wesen der Typentheorie und das Gesetz des Zeitcharakters klar macht und daraufhin die natürlich gegebenen Formen betrachtet, ohne sie in ein Schema zu drängen.


6a) A. Adolff, Einige besondere Bildungen an den Zähnen des Menschen und ihre Bedeutung für seine Vorgeschichte. Anatom. Anzeiger v. Eggeling. Bd. 58. Jena 1924, S. 497ff.

7) In diesem Sinne sagt selbst Schwalbe, es gehe keinesfalls an, die Greifhand des Menschen auf eine solche bei alttertiären Säugetieren zurückzuführen. Beuteltiere kämen wegen ihrer sonstigen Differenziertheit nicht in Betracht, es sei denn, daß man an die anzunehmenden älteren gemeinsamen Ausgangsformen der Plazentalier und Marsupialier anknüpfen wolle. Man sieht, wie durch die sachliche Betrachtung auch dieser, ein höheres Alter des Menschen so von Grund aus ablehnende Forscher, ohne daß er es bemerkt, schon zu einem außerordentlich hohen Alter geführt wird.

8) W. K. Gregory, R. W. Miner, G.K. Noble, The Carpus of Eryops and the Structure of the primitive Chiropterygium. Bullet. Americ. Mus. Nat. Hist. New York 1923, Vol. 48, S. 279.
W. K. Gregory, Present status of the problem of the origin of the Tetrapoda etc. Annals New York Acad. Science. Vol. 26, 1915, S. 317-383.


8a) W. Soergel. Die Fährten der Chirotheria. Eine paläobiologische Studie. Jena 1925.

9) Zu unterscheiden von der gleichmäßigen Streckung der ganzen Extremität ist deren sekundäre Verlängerung bei springenden Tieren wie Vögeln und gewissen Säugetieren (Springhasen und -mäuse) des känozoischen Zeitalters. Da werden nicht die Hinterbeine als Ganzes gestreckt und der Fuß behält seine Eigentümlichkeit bei, sondern die Fußwurzelknochen vor allem werden stark verlängert und sonstwie noch modifiziert. Nur bei einem gewissen Teil von Schrecksauriern aus der Jura- und Kreidezeit tritt dieselbe Streckung der Fußwurzelknochen ein; das sind jene Gattungen, welche etwas durchaus Vogelähnliches haben, die wie ein Straußvogel aufrecht gingen und wegen ihrer hohlen Knochen, sowie einigen anderen Skeletteigentümlichkeiten mit Vögeln in stammesgeschichtlicher Beziehung stehen können. Ihre zum Teil gewaltigen Dimensionen lassen in ihnen die sagenhaften Drachen vermuten. Abermals davon zu unterscheiden ist die Stelzbeinigkeit, welche nicht nur in den beiden Hinterfüßen, sondern in allen vier Füßen gleichartig erreicht ist durch Streckung und Verschmelzung einzelner Fußwurzelknochen, wie bei Hirschen und Schafen. Besonders wichtig zur Feststellung der Hochbeinigkeit als Zeitsignatur ist ferner, daß auch die , jedenfalls den Typus des mesozoischen Säugetieres ausschließlich ausmachenden Beuteltiere, soweit sie aufrecht gehen und stehen, stets den in seiner Wurzel schon etwas verlängerten Fuß, jedoch völlig auf dem Boden liegend haben, so daß äußerlich durchaus der Habitus des gewöhnlichen mesozoischen Landreptils mit den einfach gestreckten Hinterbeinen gewahrt wird.


10) G. Steinmann, Der Ursprung des Menschen. Die Westmark. Köln-Mühlheim 1921, S. 457ff.

10a) M. Westenhöfer, Über die Erhaltung von Vorfahrenmerkmalen beim Menschen usw. Medizinische Klinik. Jahrg. 19. Berlin 1923, Nr. 37. -, Das menschliche Kinn, seine Entstehung und anthropologische Bedeutung. Archiv f. Frauenkunde u. Konstitutionsforschung. Bd. X. Berlin 1924, S. 239-262.


11. Artikel: Das gelöste Rätsel um Tihuanaku


Das Geheimnis der Meseta
Nahezu tropisch warme Sonne übergoldet das leicht bewegte Wasser einer Bucht, die der Ferne zu in ein Binnenmeer ausmünden könnte. Mag schon die Wasserweite ein Meer vortäuschen - in Wirklichkeit ist es doch nur ein See, der hier im Andenhochland seine blauen Wasser spielen lässt. Noch ist bei diesem größten Hochlandsee unseres Planeten, dem Titikaka von rund 200 km Länge und rund 180 km Breite, urwüchsiges Indianerleben anzutreffen, wie es das äußerst dünn besiedelte Bolivien vielfach vorweist. Armut und beispiellose Anspruchslosigkeit lösen beim kulturverwöhnten Besucher dieser Gegend zwiespältige Gefühle aus, sobald er eben noch in einem der wenigen Zentren mit Großstadtluft verweilte, gleichsam einer kulturell betonten Oase inmitten meilenweiter Naturstille und Hochlandeinsamkeit. Wo auf einen Quadratkilometer Fläche im Mittel nur drei Menschen leben, kann das nicht anders sein.

Neben kleineren Gewässern flutet der Titikaka auf jener gewaltigen, heute rund 4000 m über dem Meeresspiegel liegenden Hochlandfläche zwischen der östlichen Haupt- und der westlichen Küstenkordillere. Das von den Eingeborenen mit Meseta benannte Hochland ist etwa 200 km breit, besitzt eine Längenausdehnung von weit über 1000 km und fällt (zwischen dem 15. bis 25. Breitengrad) in geringem Maße von Norden nach Süden zu ab. Im Norden ist die Meseta durch die kreuzende Kordillere (Cordillera Crucera) gegen das in die Amazonasniederung verlaufende Hochland von Peru abgeriegelt. Im Süden dagegen endet die Meseta allenthalben unvermittelt mit den chilenischen Salpeterfeldern an der zum Stillen Ozean steil abfallenden Küste. Soweit unser Hochland bergig erscheint, erreichen die Höhen nicht entfernt diejenigen der sie umschließenden Gebirgsketten, deren schneebedeckten Gipfel das Hochland im Mittel einige Hundert, zum Teil bis zu anderthalbtausend Meter überragen.

Voller Erwartung ist der Forschungsreisende hierher geeilt, der glaubt, sich am heutigen Natur- und Landschaftsbild davon überzeugen zu können, daß ein Mondkataklysmus zumal hier seine sichtbaren Spuren hinterlassen hat und vor allem die zunächst befremdende These an Beweiskraft gewinnt, daß nicht nur primitive, sondern gleichwohl mit Weisheit gesegnete Menschen der Jahrmillionenferne die Tragödien tatsächlich durchlebt bzw. bis auf Restteile überstanden haben. Solange man allerdings das Bild der Urindianer noch vor Augen hat, die auf verschilften Filzdecken in Buchten des Titikaka ein mehr als dürftig zu nennendes Dasein bestreiten, möchte man kaum glauben, daß an gleicher Stelle und auch außerhalb des Hochlandsees dereinst hohe Kulturen niedergebrochen sind. Doch jeder Zweifel an deren einstigem Bestehen schwindet, sobald man das unweit vom Titikaka sich erstreckende Ruinenfeld von Tihuanaku betritt. Noch hat der Zahn der Zeit die teilweise freigelegten Bauwerke der Vorferne nicht derart zermalmt, hat menschlicher Unverstand nicht soviel hinweggeräumt, daß eine Rekonstruktion vergeblich bleibt. Ist doch ein nicht geringer Teil der hier ruhenden Bauwerksreste ausgeraubt und für neuzeitliche Bauvorhaben verwendet worden, lange bevor sich Gelehrte der modernen Altertums- und Vorgeschichtsforschung damit beschäftigten.

Ob man die Kirche des heutigen Landstädtchens Tihuanaku in Augenschein nimmt, seltsame Kapitelle an den Gutshäusern der Finkeros bewundert, ob man eine gepflasterte Straße oder eine steinerne Brücke überwandert - alsbald wird man gewahr, daß die hierfür verwendeten Werksteine, Skulpturen, Portale, Fenstereinfassungen, Wasserleitungsrinnen und dergleichen mehr fast ausnahmslos dem nahegelegenen Ruinenfeld entnommen sind. Mit einigem Stolz weist ein indianischer Bauer auf die Eingangstür seiner sonst dürftigen Behausung hin. Die Tür ist wohlverstanden aus skulptierten Werksteinen aufgebaut, die zum Teil gerade dem wertvollsten vorzeitlichen Nachlass Urtihuanakus entrissen wurden. Und wenn wir die Mulas des Indios aus einem prächtig gearbeiteten Trog mit eingemeißelten Treppenfiguren und großen Spiralbändern fressen sehen, so dürfte der Hausherr keine blasse Ahnung davon haben, welche Kostbarkeit einer fern gelebten Zeit hier einer grauen Alltäglichkeit geopfert wurde. Es mag dem Massengewicht der in Vorzeiten verwendeten Steinblöcke zu verdanken sein, daß wesentliche Bauwerke nicht allzu sehr verstümmelt wurden und einem baukundigem und architektonisch geschultem Fachmann die Möglichkeit bieten, sie im Geiste wiederherzustellen.

Seit geraumer Zeit hat nun ein besonderes Bauwerk des Ruinenfeldes ein unabänderlich hohes Interesse bei noch allen hier grabenden und schürfenden Gelehrten erweckt. Die schweren Riesenpfeiler der einstigen Umfassungsmauern des ersichtlich kultischen und gestirnskundlichen Zwecken dienenden Baues, das Ostportal mit seiner monumentalen Freitreppe, ferner einige Steine im Innern der Anlage und solche, die unter Schutt lagen, lassen zum mindesten den Grundriss der Anlage bis auf den Zentimeter genau erkennen. Für eine hier ausgeübte und zur praktischen Anwendung gelangenden Gestirnsbeobachtung spricht vor allem ein verhältnismäßig nur wenig beschädigtes, vorläufig mit "Sonnentor" benanntes Baugebilde. Es besteht aus einem Block graugrüner Andesitlava von etwa zehn Tonnen Gewicht mit einer heraus gemeißelten Türöffnung von Manneshöhe. Über der Türöffnung zieht ein eigenartiger Figurenfries entlang, der die gelehrten Deuter von Anbeginn an auf ein in Stein verewigtes Kalendersystem schließen ließ.


Lichtbild des Sonnentores in Tihuanaku. Phot. Professor Arthur Posnansky in La Paz


Dieser Schluss ist sehr naheliegend, denn ohne einen Kalender als zeitbestimmendes Verständigungsmittel bleibt jede Kultur, auch die unserige, in Frage gestellt. Seit es Menschen verstanden, über den primitiven Zeitbegriff von Tag und Nacht hinauszugelangen, d.h. dem jährlichen Gang der Sonne auf die Spur zu kommen und vor allem den rhythmischen Wechsel der Mondphasen zu erkennen und mit der periodischen Wiederkehr bestimmter Naturabläufe (Jahreszeitenwechsel, Wachstumsperioden usw.) in Beziehung zu setzen, war eine Grundlage für eine kalendermäßige Zeiteinteilung und damit eine Kulturentwicklung schlechthin gewonnen. Denn Kulturlos wären wir allesamt geblieben, hätten es gestirnskundige Praktiker nicht schon vor langen Jahrtausenden verstanden, erkannte Gesetzmäßigkeiten im Gang der Gestirne zeitbestimmend auszuwerten, dem Wirtschaftsleben nutzbar zu machen und damit wertvolle Vorarbeit für alle spätere astronomische Rechenarbeit zu leisten! Dieser wiederum verdanken wir es, daß wir heute über ein wohlgeordnetes Zeitsystem verfügen, beispielsweise unser Gregorianischer Kalender bis auf einen geringfügigen Fehler von noch nicht 24 Stunden in dreieinhalb Jahrtausenden mit dem kosmischen Uhrwerk übereinstimmen soll.

Seit Alexander von Humboldt an der Wand der Kathedrale von Mexiko einen Kalenderstein der alten Azteken bewunderte, der auf eine Jahreseinteilung von
18 Monaten (!) schließen lässt, hat sich das Material über offenbar uralte Kalendersysteme fast unwahrscheinlich gehäuft. Die Struktur eines alten Mayakalenders lässt beispielsweise erkennen, daß er nicht nur Jahrtausende hindurch bis zum Einfall der Spanier befriedigend funktionieren konnte, sondern in mancher Hinsicht unserem heutigen Kalender noch überlegen war.
Bis in die Neuzeit hinein galt es für ausgemacht, daß ältester Kalenderbrauch in den alten Kulturzentren der Euphrat- und Tigrisniederung ursprünglich geübt und von dort nach Indien und Ostasien, Arabien, Ägypten und die Länder des Mittelmeeres verbreitet wurde. Diese Meinung ist erschüttert, seit wir wissen, daß offenbar noch ältere Kalendersysteme bestanden, die erst auf Umwegen dorthin gelangten, wo wir bislang ältestes Kalenderweistum vermuteten.
Aus bestimmten Resten uralter Steinsetzungen Mittel- und Nordeuropas möchten sich darum bemühende Forscher längst verschollene Kulturen herauslesen. Es wäre in diesem Zusammenhang auch an die gewaltigen Steinkreise von Avebury und Oxford, in Schottland und in der Heide von Salisbury ("Steingehänge"), an die schon vom alten Herodot beschriebenen "Irrgärten" am Mörissee oder an solche bei Wisby auf Gotland zu denken. Was aber kündet uns der Sonnentorfries des mit Kalasasaya oder Sonnenwarte benannten Kultbaues dort oben beim Titikaka?


Zeichnung des rechten und linken Friesteiles des Sonnentorkalenders mit einer Zäsur,
die an den straff hochgerichteten Kondorköpfen der untersten Friesreihe zu erkennen ist.


Schon eine oberflächliche Betrachtung lässt vermuten, daß alle Einzelheiten der ein Strahlenantlitz darstellenden Hauptfigur, noch alle Bildfeinheiten der flankierenden Zepterträger, wie auch alle stilisierten (mit kranzartigen Zeichen und Kondorköpfen umgebenen) Menschengesichter eines Mäanderbandes bestimmte Sinnzeichen für Jahresabschnitte, ja selbst Tage und Stunden, darstellen dürften. So treten im Rahmen der figürlich dargestellten Jahresreihe des Mäanderbandes zwei geharnischte und behelmte Trompeter auf. Deren Friesanordnung beweist unzweideutig, daß es sich hier nur um eine sinnbildliche Wiedergabe des sich wendenden Sonnenlaufes handeln kann. Zudem deutet die Fußstellung der kleinen Trompeterfiguren die wieder zurückkehrende Marschrichtung der Sonne an, und die Spitzen der ausschreitenden Füße tragen je einen Kopf des heiligen Sonnentieres Toxodon. Weiterhin ist die Stellung der Trompeter in Übereinstimmung mit dem Stand der Sonne zur Jahresmitte und zum Jahresende gebracht, der sich bekanntermaßen auf der Südhalbkugel der Erde gerade umgekehrt wie auf der Nordhalbkugel verhält. Demnach ist nicht allzuschwer zu entziffern, daß es den Steinmetzen Urtihuanakus gelungen war, die Sonnenwenden und die Tages- und Nachtgleichen figürlich darzustellen. Die Schwierigkeiten der weiteren Entzifferung häuften sich erst dort, wo die Suche nach einer Wiedergabe der Anzahl der Tage pro Jahr bzw. pro Jahreszwölftel beginnt. Selbst dem in Tihuanaku-Fragen als bisher unerreichte Autorität geltenden, inzwischen verstorbenen Vorgeschichtsforscher Arthur Posnansky vom Archäologischen Institut in La Paz gelang es nicht, den steingehauenen Hieroglyphen die uns geläufigen Zahlen der Jahrestage (365) und der Tagesstunden (24) abzulesen. Sobald er darum bemüht war, hier zu einer wünschenswert befriedigenden Lösung zu gelangen, blieb er genau besehen doch im Problemhaften stecken oder musste sich voraussetzungshalber höchst willkürlicher Annahmen bedienen. "Nicht um die Breite eines Fingernagels gelang es mir, wirklich in die Tiefe zu stoßen", bekannte er vor etlichen Jahren einmal, als er zu dem Abguss des Sonnentorfrieses in seinem Tihuanakuinstitut in Miraflores emporsah.

Dies konnte ihm auch kaum gelingen, solange er in der üblichen Vorstellung befangen blieb, daß durch alle Zeiten hindurch die Zahl der Tage im Jahr und die Dauer der Tageszeit stets gleich geblieben sind. Wer immer eines solchen Glaubens ist, wird sich vergeblich darum bemühen, Tihuanakus Kalendergeheimnis jemals enträtseln zu können. Lediglich das Sonnenjahr kann zeitlich dem heutigen entsprochen haben, was sich mit der Vorstellung eines Hinschrumpfens der Erde zur Sonne hin insofern verträgt, als ein solcher Vorgang ein kosmisches Zeitmaß erfordert, das selbst in Jahrhunderttausenden keine menschenmöglich feststellbare Änderung der Sonnenjahrzeit gegeben zu sein braucht. Das erklärt auch die leicht möglich gewordene Entzifferung der am Sonnentorfries figürlich und sinnzeichenhaft zum Ausdruck gebrachten Sonnenjahrvorgänge.

Um jedoch eine Änderung der Zahl der Tage und damit zusammenhängend der Monate im sichgleichbleibenden Sonnenjahr gegeben und das möglicherweise am Sonnentorfries dargestellt zu sehen, muß man sich schon mit der Lehrmeinung jener Kosmologen befreunden, die den Todesweg eines Mondvorgängers und die dadurch bewirkten Zeitlängenverschiebungen hinsichtlich der irdischen Tage und Monate verteidigt. Obwohl uns das bereits plausibel wurde, bleibt zu beachten, daß wir auch hier mit kosmischen Zeitläufen zu werten haben und sich bei noch genügendem Abstand des Mondes von der Erde irgendwelche Änderungen in der Tagesdauer usw. nicht von heute auf morgen vollziehen sollten. Es brauchten sich demnach viele Menschengenerationen, die während eines Mond- kataklysmus nacheinander auf Tropenhöhen lebten, zunächst keine Sorgen darüber zu machen, ob ihr Formen, Bauen und Gestalten am Ende doch sinnlos ist. Eines ist sicher - wenn der Sonnentorfries sich Kalender auf Himmelsbeobachtungen an einem Tertiärmond (Vorgänger der Luna) gründet und während einer Zeitepoche gefertigt wurde, da der Trabant unsere Erde schon verhältnismäßig nahe umkreiste, sein Erdumlauf die Erddrehung vielleicht schon zu überholen begann, dann müssten ihm wohl oder übel andere Tageslängen und dergleichen mehr als die gegenwärtigen abzulesen sein. Wenn dies aber gelingt, stünde zugleich ein unerhört hohes Alter des Torfrieses, das in die Jahrmillionen geht, außer Zweifel.


Inneres der Sonnenwarte Kalasasaya in Tihuanaku. Nach einer Rekonstruktion von Reg.-Baurat Kiss. Auf dem obersten Stufenabsatz das Sonnentor.


Um hier die Probe aufs Exempel zu machen, muss sich noch jeder an die Friesenträtselung heranwagende Forscher des Rüstzeuges von Kosmologen und Geologen bedienen, die aus astronomischen Erwägungen und geologischen Entdeckungen heraus eine mondbedingte Antlitzgestaltung des Erdkörpers für gegeben erachten oder zum mindesten als brauchbares Untersuchungsmittel zu schätzen wissen. Haben doch Strandlinienvermessungen zumal im Andenhoch- land ergeben, daß hier vor Zeiten wesentlich andere Bewässerungsverhältnisse als heutigentags geherrscht haben müssen, daß das Weltmeer bis hoch hinauf zu den Andenketten flutete, in äquatorialen Breiten beiläufig um runde 4000 m höher als heute stand und die damalige Meseta ein anderes Bild als heute bot. Ohne Zweifel standen ihre Gewässer mit dem damaligen Weltmeer in Verbindung, sie war aber nicht gänzlich überflutet, sondern der Titikaka und die weiteren Seen des Hochlandes waren an Umfang mehrmals größer als heute. Noch gegenwärtig entspricht der Salzgehalt mancher Mesetaseen dem des Meeres, mag auch das Wasser des Titikaka infolge der durch Regen- und Gletscherwasser bewirkten Aussüßung eher brakisch sein. Viele der jetzt noch vorhandenen Salzseen und Lagunen müssen vor Zeiten eine zusammenhängende Wasserfläche gebildet haben und eben sowohl verraten uns Eigentümlichkeiten der Landschaft, wie in der Atakamawüste und der Ostfalte der Kordillere, wo ehedem die salzigen Wasser gestanden haben bzw. zur chilenischen Küste hin wieder ab geströmt sind.


Ein Salzsee (Peru/Bolivien) der sich in einer Höhe von zirka 3600 m Höhe befindet.


Von erheblicher Bedeutung für unser Vorbringen ist eine besondere, 1926 von den Professoren Posnansky und Troll auf etwa 500 km Länge hin genau nivellierte Strandlinie. Sie ist den Wänden der flachen Berge, die vom Titikaka zum Pooposee und den diese beiden Seen verbindenden Desaguodero-Flußlauf (in jeweils mäßiger Entfernung der Gewässer) entlang streichen, deutlich abzulesen. Die Strandlinie - in Gestalt ehemaliger Uferablagerungen, vom Brandungsschlag bewirkter Felsauswaschungen, wie sie eine längere Zeit hindurch ungefähr gleichbleibender Wasserstand nach seinem Absinken hinterlässt - kennzeichnet einwandfrei die Uferlinie eines ehedem zusammenhängenden breiten, seenartigen Gewässers. Sie deutet auf eine (teilweise einem Binnenmeer gleichende) weitgedehnte Wasserfläche mit darin aufragenden Hochinseln auf der Meseta hin. Aber sie besagt uns noch weit mehr.

Das Ruinenfeld von Tihuanaku und damit die prähistorische Sonnenwarte mit dem Sonnentor liegt heute rund 20 km vom Titikakasee entfernt und etwa 27 m über dem heutigen Spiegel des Sees erhöht. Die Strandlinie verläuft hier in gleicher Höhe und läßt darauf schließen, daß Urtihuanaku vor Zeiten einmal eine Hafenstadt am damaligen Binnenmeer, d.h. einer von Gebirgsmauern umsäumten See bucht mit Zugang zum Weltmeer war. Da unter den nach und nach freigelegten Bauwerken des Ruinenfeldes mindestens fünf als Häfen erkennbare Anlagen und ein das ehemalige Stadtgebiet umschließender Hafenkanal festzustellen sind, ist der Hafenstadtcharakter als solcher nicht anzuzweifeln. Schon knapp hundert Meter nördlich der Kalasasaya geben sich dereinst aus schweren Haussteinquadern gefertigte Bauwerke eindeutig als die Molenmauern zweier rechteckiger Hafenbecken zu erkennen. Die Übereinstimmung vom Strandlinien- und Ruinenbefund wäre somit ein erstes Positivum im Rahmen der Enträtselung Urtihuanakus.

Die Strandlinie als solche besitzt nun die zunächst fatal erscheinende Eigenschaft auf einer Strecke von 400 km hin um den Betrag von 86 m nach Süden zu allmählich abzufallen. Dieser, wenn auch nur geringe Abfall (also rund 20 cm pro km) lässt sich nur so erklären, daß die Gleichgewichtslage der Wassermassen auf Erden dereinst eine andere als heutigentags war, daß mit anderen Worten der durch die Strandlinie markierte Wasserspiegel im Falle eines Vermessens mit unseren heutigen Messinstrumenten durchaus als waagrecht und nicht etwa schräg verlaufend registriert worden wäre! Fragen wir nach der Ursache der veränderten Gleichgewichtslage der irdischen Wassermassen in Vorzeittagen, so gehen wir nicht fehl, an die vom Mondvorgänger äquatorwärts hochgesaugte Meeresflut zu denken.

Unmittelbar vor und nach der Zeit des eintägigen Monats musste sich ein Zustand eines jeweils mehrtausendjährigen Beharrens der hoch hinauf in das Andengebiet reichenden Wassermassen ergeben haben, wie ihn die uralte Strandlinie heute noch entsprechend anzeigt. Ihr Verlauf entspricht im großen und ganzen der annähernd zu berechnenden Flutringböschung in ihrem südlichen, polwärts gerichteten Abfall. Würde das Andenhochland auf der Nordhalbkugel der Erde liegen, so müsste die Strandlinie nach Norden zu abfallen. Dass jedenfalls das Meseta-Meeresbuchtgebiet mit seinen für die damalige Menschheit geeigneten Inselbereichen in Wirklichkeit keinen schief verlaufenden Wasserspiegel besaß (den es erfahrungsgemäß auch gar nicht geben kann), die Strandlinie aber dennoch etwas schief verläuft, resultiert darin, daß die Normalen zu den Radien der Erde einstmals durch das Vorhandensein des immerhin schon recht erdnahen Tertiärmond (Vorgänger der Luna) verschoben war. Damit wäre ein weiteres Positivum zu verzeichnen, das Urtihuanaku zeitlich in die Jahrmillionenferne rückt.

Genauer besehen haben wir mit einer erdgeschichtlichen Zeitspanne zu werten, da der Tertiärmond den eintägigen Monat knapp hinter sich hat, sein Todesweg zur Erde hin sich bereits auf dem absteigenden Ast bewegt. Forscher, die, etwa wie Hörbiger, sich darum bemühten, die astronomischen und kalendaren Zustände zu dieser Zeitspanne ebenfalls zu ergründen, sind der Meinung, daß im gleichen Sonnenjahr wie heute die Tagesdauer dazumal 29,4 Stunden, die Anzahl der Tage etwa 298 bei 447 Tertiär-Mondumläufen, demnach 37 bis 38 pro Jahreszwölftel, betragen hat und schätzungsweise 200 Sonnenfinsternisse stattgefunden haben.
Die Frage liegt nun nahe, ob der Sonnentorfries möglicherweise von Steinmetzen gefertigt sein könnte, welche die so fern liegenden Zeiten als Angehörige einer hochentwickelten Kultur durchstanden und somit ein von unserem heutigen völlig abweichendes Kalendersystem steingemeißelt nachgelassen haben. Um eine Beantwortung dieser Frage hat sich der vor dem letzten Weltkrieg zeitweilig in Tihuanaku forschende Regierungsbaurat Edmund Kiss nach Kenntnis der obigen Zahlwerte redlich bemüht. Sollten diese etwa auch dem uralten Tihuanakukalender abzulesen sein? Sein dem Sonnentorfries tatsächlich herausgelesenes - auf die kürzeste Formel gebrachtes - Ergebnis lautet: Tagesdauer 30,2 Stunden, Zahl der Tage 290, Tertiär-Mondumläufe 447 (pro Jahreszwölftel 37,2) und Sonnenfinsternisse 204 - alles pro Sonnenjahr!

Die im großen und ganzen völlige Übereinstimmung der Zahlwerte ist derart verblüffend, daß an einen Zufall nicht zu denken ist. Nicht nur das Kalender- -geheimnis Tihuanakus als solches scheint demnach enträtselt zu sein, sondern unsere gesamte Kulturforschung wird sich daran gewöhnen müssen, mit weit ausgedehnteren Zeitläufen zu werten, als sie sich das bislang nur träumen ließ. Lässt einerseits eine uralte Standlinie auf das hohe Alter bestimmter Bauten Urtihuanakus schließen, deren Hafenanlagen mit der sie schneidenden Standlinie in Einklang stehen, so stellen andrerseits die entzifferten Ideographien am Sonnentor eine vollwertige Gegenprobe aufs Exempel dar.

Fassen wir einige Bauwerke des Ruinenfeldes noch etwas näher ins Auge oder nehmen wir die geologische Beschaffenheit der Meseta und ihrer Gebirgsumrandung noch etwas unter die Lupe, schwinden jede Zweifel an der Realität der hier einst stattgefundenen Gewaltabspiele.


Der alte Tempel in Tihuanaku mit dem eigenartigen Fries von Porträtsköpfen dich über dem Fußboden.
Nach einem Rekonstruktions-Schaubild von Reg.-Baurat Kiss.


Sehr hohen Alters wie auch die Anlage der Kalasasaya dürften die Reste eines ursprünglich in die Erde hinein gebauten, vorläufig mit "Alter Tempel" umschriebenen Bauwerkes sein. Die dicken Mauern sind zwischen megalithische Pfeiler eingelassen, mit denen sie in der Fläche bündig liegen. Damit sie nicht zwischen den Pfeilern herausfallen, sind sie mit Nut und Feder in sie eingefügt. Dieser soliden Bauart ist es zu verdanken, daß die Wände über undenkliche Zeiträume hin wenigstens in ihren unteren Teilen einigermaßen erhalten blieben, im übrigen auch infolge ihres Erdeinbaues keiner wesentlichen Verwitterung ausgesetzt waren. Bemerkenswert und vom Schauer des Geheimnisvollen umwebt sind eigenartige, den Innenwänden eingelassene inzwischen inkrustierte Porträt köpfe, die einer Ahnengalerie entsprechen dürften. Der Einbau in den Felsboden und die Verwendung künstlicher Mittel gegen Einsturzgefahr spricht für Erdbebenschutz, wie ein solcher während einer Zeitspanne ungewöhnlicher Beben geraten sein musste. Das dürfte auch für merkwürdig engräumige Gelasse gelten, die sich unter dem Erdboden befanden und hinsichtlich ihrer Bauweise gegen Bebenstöße hervorragend gesichert waren, vielleicht auch einen willkommenen Unterschlupf gegenüber Aschenregen der Vulkane und nicht zuletzt gegenüber Großhagel und niederbrechenden Mondtrümmern boten. Verschiedene der über das Ruinenfeld, auch über das Weichbild der modernen Stadt Tihuanaku zerstreuten Gelasse, die man allenthalben mit "unterirdischen Wohnungen" bezeichnen kann, werden heute noch von indianischen Bewohnern als Keller benutzt.

Auf ein sehr großes, 200 x 200 m umspannendes festungsartiges Bauwerk, das dereinst auf einem offenbar künstlich aufgeschütteten Berg errichtet war, weisen dessen allenthalben freigelegte Stützmauern hin. Zum Teil sind auch die Grundmauern verschiedener Gebäude erhalten, die ehedem auf der oberen Plattform der Festung, der man den Namen Akapana verliehen hat, festgefügt standen. Für einen ursprünglich auf der Plattform befindlichen Teich spricht eine hier ausmündende Entwässerungsleitung, deren Beginn infolge der einstmaligen Verwendung schwerer Hausteinplatten und Andesitblöcke fast vollständig erhalten blieb. Auch Akapana, das bei einer Versuchsrekonstruktion gleichsam den Eindruck eines bombensicheren Bunkers erweckt, dürfte den urältesten Bauten Urtihuanakus hinzuzuzählen sein.

Schließlich sei, ohne das Ruinenfeld auf seine weiteren Bauwerke hin abzutasten, noch auf die merkwürdigen Terrassenbauten, von den Eingeborenen Andenes benannt, hingewiesen. Es handelt sich hier um landwirtschaftlich genutzte Stufenäcker, deren Stützgemäuer ein Wegspülen der Ackerkrume verhindert. Sie bedecken in einer Länge von etwa 2000 km und einer Breite, die dem Abstand (etwa 200 km) der beiden Kordilleren entspricht, alle Berge bis in die hohen Gipfelgebiete hinauf, finden sich selbst auf dem Illimani, dem Granitklotz bei La Paz in über 5000 m Höhe. Sie würden sich wahrscheinlich auch noch höher hinauf entdecken lassen, wenn der Schnee einmal verschwände, der in der geologischen Gegenwart auch unter heißer Sonne hier dauernd liegen bleibt. Nicht nur die Berge Boliviens, sondern auch die von Peru auf der Strecke vom Titikakahafen Puno bis nach Cuzco und darüber hinaus sind mit solchen Terrassenbauten übersät, die von der Tiefe gesehen gleich zarten Notenlinien wirken und die um so besser erhalten und damit vor menschlicher Zerstörung bewahrt sind, je höher sie liegen. Es ist kaum zu errechnen, welche gewaltige Gesamtstrecke die hundertfach übereinandergetürmten Kunstbauten wohl ausmachen, wie oft sie wohl, aneinandergereiht, den Erdball umspannten! Einige der nicht allzu hoch gelegenen Terrassen werden heute noch von einsichtigen Indianern genutzt, sofern diese den Wert der Terrassen als Humus- und Feuchtigkeitssammler erkannt haben.

Solche Ackerbauterrassen dürften zweifelsohne in jenen Zeiten angelegt worden sein, da die Menschheit nach und nach in die Andenhochberge, in die Meseta gedrängt wurde, weil (abgesehen von wenigen weiteren Erdgebieten, wie etwa dem abessinischen Hochland mit ähnlichen Terrassen) grundsätzlich kein Lebensraum für Menschen mehr bestand, die sich noch Generationen hindurch hier kulturell betätigen konnten und Beweise dafür der Nachwelt hinterlassen haben. Das Zeitalter der Terrassenanlagen kann somit nur dasjenige der vom erdnahen Mondvorgänger äquatorwärts hoch gestauten Meeresflut gewesen sein. Den damaligen Terrassenbauern müssen selbstredend die uns Gegenwärtigen hoch anmutenden Kordilleren infolge des um etliche tausend Meter höher liegenden Ozeanspiegels weit niedriger, geradezu als mäßig hohe Berge oder Hügel erschienen sein.

Diese Berggebiete waren dazumal nicht mit Schnee bedeckt, denn einmal lagen sie dem hoch angestiegenen Meeresspiegel weit näher als je zuvor, überragten diesen um allenfalls 2000 bis 3000 m und zum andern mussten die vom Mondvorgänger hier dichtgetürmten und gleichsam emporgesaugten Luftmassen ebenfalls dem Zustandekommen eines verhältnismäßig milden Klimas Vorschub leisten. So war es den Menschen sehr wohl möglich, hier oben Ackerbau zu treiben und auf den endlosen Terrassen Nahrung für alle zu schaffen, die sich auf der Meseta als einem Asyl von Dauerbestand im Verlaufe der Zeiten angesiedelt hatten. War doch die übrige Erde zur damaligen Zeit nahezu unbewohnbar. Was aber das in den äquatornahen Gebieten steigende Meer den Menschen an Lebensraum weggenommen hatte, ersetzte ihnen jetzt eine der Agrikultur zuträgliche Wärme. Weiterhin dürften die Mesetagewässer in dieser fern verrauschten Erdenzeit äußerst fischreich gewesen sein, dürften auch über erheblich große Fische verfügt haben, wie es ergrabene Reste der ehemaligen Fischfauna augenfällig machen.

Ähnlich wie an den Ufern des heutigen Titikaka Unmassen von Kalkalgen gedeihen, hielten deren Vorläufer die flachen Uferteile der damals viel weiter ausgedehnten Mesetagewässer besetzt. Pausenlos sanken die kalkigen Reste der ihren Lebensreigen jeweils beendeten Algen ab, schichteten sich meterdick auf, wurden späterhin trockengelegt und verfestigt und lassen sich heute auf kilometerweiten Strecken hin entdecken. Zum großen Teil helfen die Niederschläge kalkhaltiger Algenarten mit, ehemalige Ufermarken bzw. Strandlinien als solche zu erkennen.

Kalkablagerungen ähnlicher Natur sind wohlweislich auch auf den Steinquadern verschiedener Ruinenteile Urtihuanakus festzustellen. So sind beispielsweise die Stufen der Freitreppe Kalasasayas mit einem derart festen Kalkbelag überzogen, daß es nicht leicht fällt, etwas davon abzukratzen und Untersuchungszwecken zugänglich zu machen. Das deutet darauf hin, daß die Bauwerke vorübergehend unter Wasser gerieten, verträgt sich aber wiederum mit der Folgerung, daß bei bedrohlicher Annäherung des Mondvorgängers die sich ständig mehr einengende und rasend umlaufende Meeresgürtelflut noch entsprechend höher ansteigen und auch die Gewässer der Meseta in Mitleidenschaft ziehen musste.
Auch hierfür spielt uns das Naturgeschehen einen geradezu wundersamen Zeugen in die Hand. Es handelt sich weniger um eine eigentliche Strandlinie mit ausgesprochenen Brandungshohlkehlen und festverkitteten Kalkbändern, sondern mehr um eine durch einen Muschelhorizont gekennzeichnete Ufermarke, offenbar eine solche, die uns den einstmals höchsten Stand der Meseta-Wasseransammlung verrät. Dafür spricht vor allem der Umstand, daß die Pfahlmuschelreste der Vorferne im Zuge des Ufermarkenverlaufs noch heute offen zutage liegen, massenweise eingesammelt werden können, somit weder zu Kalkstein gepresst wurden, noch späterhin unter irgendwelchen Druck gerieten. Heutigen Indianern liegt es ob, aus den überkommenen Muschelresten recht brauchbaren Mauerkalk zu brennen. Der Verlauf der stellenweise verwaschenen oder unterbrochenen Ufermarke stimmt im ungefähren mit demjenigen der uns bereits bekannten und Urtihuanaku berührenden Strandlinie überein, nur daß die Ufermarke wenige hundert Meter höher sich hinzieht.

Der Befund lässt darauf schließen, daß die Mesetabewohner trotz des Verlustes ihrer Metropole sich nach und nach immer höher hinauf in die Berge begaben, auch ihre Ackerbauterrassen ständig höher anlegten, um somit die Reste des Bodens, die ihnen höhere Gewalt überließ, zur Gewinnung des täglichen Brotes ausnutzen zu können. So erklärt sich wiederum das heutige Bild der restgebliebenen Agrarterrassen, die ehedem nicht ausnahmslos auf einmal angelegt wurden bzw. gleichzeitig in Benutzung standen. Sicherlich haben die letzten der bergehoch gedrängten Menschengeschlechter keine weiteren Kulturbauten mehr errichtet, zumal der Erdball allmählich im Zeichen einer unmittelbar bevorstehenden Mondauflösung stand. Hatten doch die nunmehr oberhalb der höchsten Wasseransammlung hausenden Menschen ganz unter dem Zwielicht des niederbruchbereiten Mondvorgängers, unter einer wolkenverhüllten und wechselweise verdunkelten Sonne, unter Kaltstürmen, Hagelunwettern und sonstwie entfesselten Naturgewalten zu leiden. Angesichts des riesenhaften Mondes dürften die Menschen der damaligen Zeit sehr wohl gefühlt haben, daß dem Erdball so etwas wie ein Jüngstes Gericht bevorstand. Prasselten aber erst die ersten zentnerschweren Hagelschauer nieder, denen eisenharte Mondtrümmer folgten, war es für viele gewiss nicht leicht, sich im letzten Augenblick noch in einer Felskammer schützend zu bergen. Damit war zugleich der Zeitpunkt des Abflusses der riesenhaft angestauten Gürtelmeerflut gekommen, was für die Menschen hier oben eine Entlastung von den sie umgebenden Wassermassen bedeutete, indessen sich auf der weiteren Erdoberfläche das unter Großbeben sich vollziehende Sintflutgeschehen abspielte.

Die Wirkung der mit unvorstellbarer Wucht und Schnelle abströmenden Wasser erkennt man noch heute mit erschütternder Deutlichkeit, sobald man die drei riesigen Terrassen der Küstenkordillere am zweckmäßigsten per Mula durchquert. Ob man nun von Arika nach Takna reitet und von dort über die Küstenande emporsteigt, oder ob man mit der Bahn Arika-La Paz die wüsten Strecken durcheilt, die von Gigantenhand durcheinandergewühlt und mit unendlichen Schuttmassen überstrudelt zu sein scheinen, oder ob man von Mollendo aus nach Cuzco durch die Wüste reist, in der Arequipa unter Eukalyptusbäumen ruht - überall bietet sich das gleiche Bild ungeheuren Geschehens und beispielloser Wasserfluten! Wenn kurzsichtige Geologen behaupten, daß dies alles vielleicht Gletscherarbeit sei, so hat ihnen bereits Posnansky entgegnet, daß solche Gletscher allenfalls auf dem Jupiter liegen müssten, um eine Arbeit zu verrichten, wie sie in Hunderten von Kilometern Breite tatsächlich geleistet worden ist. Hier bleibt nichts anderes übrig, als die Schuttberge und Trümmerfelder für zweifellos fluviatielen, somit flutbewirkten Ursprungs zu halten.


Schrieb uns doch der bereits genannte E. Kiss, der mit Posnansky und weiteren Gelehrten eng zusammenarbeitete, vor Jahren einmal, daß beim Anblick dessen, was in der Küstenkordillere geschehen sei, selbst ein heftiger Gegner geologischer Katastrophen nicht mehr mit ehrlichem Gewissen sagen könne, das alles sei ganz allmählich geschehen oder es sei eine Wirkung der gewiss recht heftigen Tropenregen.

"Und wenn Lyell (der Vater des Gedankens eines ständigen geologischen Gleichgeschehens, Verf.) Gelegenheit gehabt hätte, von Mollendo nach Arequipa durch die Felsenwüste zu reiten, so würde er nach seiner Rückkehr Abbitte für das geleistet haben, was er in der wissenschaftlichen Welt angerichtet hat. Denn bei der Betrachtung einer einzigen Quebrada, einer beliebigen Schlucht, die sich durch eine der drei gigantischen Andenterrassen zieht, würde er gesehen haben, daß hier ganze Berge grauer Felsen von unermeßlichen Fluten mit Geröll und Sand übereinander und zusammengestrudelt worden sind, als seien es leichte Späne von Kork und Holz. Und wenn man staunend vor dem Ergebnis solcher Naturgewalten steht, so glaubt man auf einem fremden Planeten zu sein und nicht auf der Mutter Erde, die an anderen Stellen ihres weiten Rundes einen so sanften Eindruck macht. Mag es sonst auf der Erde für den Geologen genug interessante Dinge geben, die er kennt und über die er sich nicht wundert, in den Kordilleren lernt er geradezu beten - und vielleicht auch nachdenklich werden!"

Ist es doch bezeichnend, aus dem Munde eines alten Indio zu vernehmen, daß seine Vorfahren eine Berge überrennende Flut miterlebten und Teile der Felsengebirge heute noch versteinerten Wellen gleichen!

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Sind doch alle Gelehrten, die der Meseta wie dem Andengebiet überhaupt ihr besonderes Interesse schenkten bzw. eine Lebensarbeit daransetzten, der Ansicht, daß hier durch jeweils größere Zeiträume getrennte verschiedene Kulturen blühten und wieder verschwanden, ein Vorgang, der unserer Meinung nach tatsächlich erst durch den Hineinbezug kosmischer Gewalten deutbar zu werden scheint und die hier rankende reiche Problematik verringert.


Schon der Amerikaner William Prescott, der vor reichlich hundert Jahren die Mitwelt mit der Kultur der Azteken und Inkas vertraut machte, glaubte die Vermutung aussprechen zu dürfen, daß schon lange vor der Zeit der Inkas ein in der Bildung sehr vorgeschrittenes Menschengeschlecht in Südamerika lebte. In der Nähe des Titikakasees würde dieses Geschlecht beheimatet gewesen sein, dessen Ergründung eine dankbare Aufgabe des sinnenden Altertumsforschers sei. Aber - so meinte Prescott - es sei ein Land der Finsternis, das weit über das Gebiet der eigentlichen Geschichte hinausreiche. Damit hatte der verdiente Forscher des alten Amerika den Nagel auf den Kopf getroffen. In unserem zwanzigsten Jahrhundert aber konnte sich Posnansky anlässlich besonderer Bauwerkfunde, die er in einer Bucht des Titikaka auf der Insel Siminake 1931 entdeckte, nicht der Worte enthalten:

"Unzweifelhaft ist die Kultur von Siminake ganz unendlich alt, denn das Bauwerk mit seinen über drei Meter dicken Mauern muss schon vor der Eiszeit entstanden sein, als der Titikaka noch nicht so groß war wie heute und erst späterhin seine Wasser über die Meseta reckte."

Dies mögen jene verstehen, die als Verteidiger der, wenn auch seit Darwins Tagen reichlich gemodelten, Abstammungslehre oder auch als Archäologen daran Anstoß nehmen, jahrmillionenferne Kulturen der Menschheit mit kühler Gelassenheit für real zu halten. Doch gegenüber ersichtlichen Beweisgründen für ein außerordentlich hohes Alter der Menschheit und deren jeweils selbständigen, nicht etwa auf ein billiges Entwicklungsnacheinander basierenden Kulturen, lassen sich heute keine stichhaltigen Einwände mehr machen. Schließlich sind schon genügend viele biologisch, anatomisch, geologisch, prähistorisch oder auch kulturgeschichtlich geschulte Forscher auf bestem Wege wertvolle Pionierarbeit zu leisten, die in eine völlig Neuorientierung aller das Menschengeschlecht und seine noch offenen Rätsel berührenden Dinge einmünden wird.

Einfang der Luna - Ende Tihuanakus
Noch blüht erdenweit mondlose Kultur, empfindet das Leben allgemein die Ruhe des Erdsterns. Doch allmählich künden sich die Vorboten des Mondeinfanges an, lange bevor noch der Nochplanet seinen Himmelspfad um die Erde schlingt. Langsamer als die Erde umläuft er die Sonne, doch alle paar Jahre kommt die Erde zwischen ihn und die Sonne zu stehen (Opposition). Dann ist sein Abstand von der Erde jeweils am geringsten und etliche Wochen hindurch spielen beide Himmelskörper ihre Kräfte bereits gegeneinander aus. Unterirdische Gewalten werden in der Erdkruste wach, lösen Beben aus, die Meergewässer erfahren eine Störung. Tieferliegende Strandgebiete werden überschwemmt und der kultivierte Mensch der damaligen Zeit nimmt solche Vorboten des kommenden Mondeinfangs gewissermaßen als kosmische Warnungen hin.

Diese Warnungen gewinnen an Ausmaß, je mehr der merkwürdige Nochplanet von Opposition zu Opposition an Größe zunimmt und schließlich einem Planetenscheibchen von geringer Tellergröße gleicht. Sofern ein Sterngucker der damaligen Zeit mit einem Teleskop hätte arbeiten können (was immerhin im Bereich des Möglichen liegt), stellt er fest, daß der unheimliche Himmelskörper sich merklich verändert. Ehedem glänzende Flächen werden dunkler und eigentümliche Nebelschwaden breiten sich über das Gestirn aus. Die Kräfte der Erde beginnen wohlverstanden seine bisherige Oberfläche zu zerstören und modellieren jenes Oberflächengefüge zurecht, wie wir es im ungefähren unserem Erdmond noch heute abzulesen vermögen. Sehr tumultarisch geht es damals auf der Oberfläche des unmittelbar vor seinem Erdeinfang stehenden Himmelskörpers zu. Seine dicke Eiskruste zerbricht, Wasserströme treten von innen heraus, Ureisschollen zerknicken, treiben umher, bis wieder alles fest niederfriert. Weiterhin bremst die Erde die ursprüngliche Eigendrehung des mondwerdenden Körpers ab, saugt den letzten Rest seiner Lufthülle hinweg, so daß eine heftige Wasserdampfung und Eisverdunstung eingeleitet wird, als deren Folge eine Art Kometenschweif hinter dem Gestirn einherzieht. Das alles läßt die Menschen wahrlich nicht gleichgültig, zumal an schwerwiegenden Erdstößen und plötzlich aufflammenden Vulkankratern kein Mangel ist.


Schema eines Mondeinfanges - ein vordem selbständiger Planet wird Erdmond. Links oben: vom Strahlungsdruck der Sonne abgetriebene Partikelchen.
Lb = einstige Planetenbahn des werdenden Mondes. MEb = Mondeinfangsbahn. kMb = angenäherte heutige Mondbahn.


Sobald jedoch die Schwerkraft der Erde die Einschwenkung des Nachbargestirns in eine Mondbahn bewirkt, d.h. der Augenblick des eigentlichen Gestirneinfanges erreicht ist, erlebt die Erde einen allgewaltigen Schicksalstag. Die Eingliederung der Mondbahn in die Äquatorebene der Erde und die ebenso plötzlich eintretenden Gewalteinwirkungen der beiden Himmelskörper zueinander lassen das Ozeanwasser der Erde in Windeseile äquatorwärts stürmen. Ein ungeheurer Wogenschwall lässt das Inselreich Atlantis sturmüberflutet niederbrechen, ähnlich rasch, wie es die Überlieferung vermeldet. Gleich zwei Rennfahrern, von denen der kleine äußere den größeren inneren um einen Bruchteil überholt, folgen im Augenblick des Einfangens Erde und Mond noch um die Sonne. Dem kleineren war aber jetzt nicht mehr die Kraft gegeben, selbständig weiterzurasen, sondern von unsichtbaren Mächten des größeren gefesselt wurde er von diesem vorn übergeschwenkt. Während das in Wirklichkeit zu einem Zusammenprall der beiden führen müsste, denken wir uns nun den größeren weitersausen und den kleineren von dieser Sausfahrt mitgerissen, dabei den größeren dauernd umfahrend. Zunächst als gestreckte Ellipse, deren größere Achse beim öfteren Umkreisen um die Erde schließlich immer kleiner wurde, d.h. die Ellipse sich immer kreisähnlicher ausrundete, um schließlich die Gestalt der heutigen Mondbahn anzunehmen. Eine endgültige Einregelung der heutigen Mondbahn vollzog sich zwar nicht von heute auf morgen, sondern währte etliche Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende.

Inzwischen waren aber die Nachwehen mondeinfangbedingter Erdkatastrophen zur Ruhe gekommen. Wohl hat das Mondeinfangspiel die Erde gehörig bedrängt, doch nicht allerorten auf Erden war der Mensch den damit verbundenen Schrecknissen ausgesetzt und nicht für ewige Zeiten sollte die nachsintflutliche bzw. vormondliche Atlantiskultur infolge ihrer erdweiten Verbreitung begraben werden. Während z.B. Menschen in manchen Gebieten der mittleren und höheren Breiten von den Mondeinfangfluten kaum erfasst oder nur mäßig betroffen wurden und eher unter Erdbeben zu leiden hatten, muss es Bewohnern des Andenhochgebietes und damit auch der Meseta weniger glimpflich ergangen sein. Dass hier oben wieder Kulturen blühten, nachdem die Meseta unmittelbar nach der Sintflut wohl für lange Zeiten hindurch unbewohnt war, lässt sich nur so verstehen, daß dieses Mesetagebiet gleichsam wie ein Magnet auf Menschen irgendwelcher Zeiten einwirkte, daß es einem in den menschlichen Generationenfolgen unvergessen bleibenden Kulturheiligtum entsprach.

An sich hatten es Menschengruppen während der mondlosen Zeit nicht nötig, die Meseta etwa als Ausweichgebiet vor Naturgewalten aufzusuchen. Aber sie taten es dennoch, wie es die Ruinenbefunde eindeutig beweisen. Hier oben beim Titikaka fand tatsächlich ein Kommen und Gehen von Kulturen statt. Zu wiederholten Malen wurde an nachgelassenen Bauwerksresten längst abgesunkener Vorfahren wieder gebessert und weitergebaut. So wollen die berufendsten Forscher der hier in Frage kommenden Materie verstanden sein. In die Perspektive mondbedingter Erdtragödien gerückt können wir auch sagen: Hier haben Menschen bereits zur vorsintflutlichen Ringmeerflut geweilt und prachtvolle Bauten errichtet. Hier haben Menschengeschlechter die Sintflut durchstanden und deren Abströmen erlebt, und hier haben weit spätere Geschlechter über Kulturtrümmern der Vorferne erneut geformt und gestaltet, vielleicht solche, die als atlantische Kolonisatoren hierher fanden und Meisterwerke atlantischer Kultur nachließen. Es sollte die Tragik auch dieser Glücklichen sein, inmitten eines besonnten Daseins geradezu urplötzlich zugrunde zu gehen.

Bei der Durchmusterung der Ruinenfelder fällt es dem Beschauer merkwürdig überraschend auf, daß reichlich viele Bauarbeiten, die Zeugen der zeitlich jüngsten Kulturepoche auf der Meseta sind, plötzlich eingestellt sein mussten. Eine Stadt - nennen wir sie jetzt Alttihuanaku - die offenbar im zügigen Aufbau mit Prunkbauten stand, wurde gleichsam Hals über Kopf an diesem Ausbau behindert! Ein fein ziseliertes Maurerlot liegt beispielsweise neben einem Meißel aus gehärteter Bronze am Fuße eines eben begonnenen Werkstückes, das bis auf den heutigen Tag nicht vollendet wurde. Mit sauber gemeißelten Nischen und Ornamenten versehene Hausteinblöcke stehen aufgereiht und fertig zum Versetzen wie auch das Hauptgesimse eines wahrscheinlich mausoleumartigen Baues. Inmitten einer Bauanlage stehen trachytene Gußformen bereit, darinnen die Bronzedübel und Klammern gegossen wurden, mit denen man die Werksteine untereinander verband. Nahe der Kalasasaya liegen gewaltige Gesimse, die gerade vollendet werden sollten. Auch eine von getrocknetem Schlamm bedeckte Büste wurde aufgefunden, der nur eine edel geformte Menschengestalt als Vorbild gedient haben kann.


Gesamtansicht des Ruinenfeldes von Puma-Punktu in Tihuanaku.


Das alles spricht deutlich dafür, daß die Schöpfer und Baumeister der in Arbeit befindlichen Bauten dereinst von einer grauenhaften Katastrophe überrascht wurden und nicht etwa freiwillig ihre Arbeitsplätze verlassen haben. Dass dieser Katastrophe eine Unzahl von Menschen und Tieren zum Opfer fielen, verraten deren Gebeine, die dem grauweißen Ton des Untergrundes und der weiteren Umgebung massenhaft eingestreut sind. Die Zahl dieser Gebeine ist so groß, daß es Hunderttausende gewesen sein müssen, die hier ein plötzliches Ende fanden. Offenbar hat es sich aber nicht nur um Eingesessene Alttihuanakus wie auch weitere der Meseta gehandelt, die hier zugrunde gingen, sondern um sehr verschiedene Völker der Menschheit. Sollte es sich vielleicht zum Teil um Wallfahrer handeln, die von weither kamen, sich hier zu einem kultischen Großfest ein Stelldichein gaben und im Augenblick frömmiger Zuversicht gleichsam zur Hölle fuhren? Auch dieser Gedanke wurde einmal ausgesprochen. Das würde zugleich erneut dafür sprechen, daß hier im Andenhochland sich eine Kultstätte weltbürgerlichen Ausmaßes breitete, ein Symbol ewiger Gotteskindschaft aller Menschen der Erde!

Dass in erster Linie ein Flutgeschehen für das Vernichtungswerk in Frage kommt, steht einwandfrei fest. Hiervon überzeugt im besonderen wieder ein Gebiet am Illimani-Berg, dem abzulesen ist, daß sich hier eine ungeheure Flutwelle Bahn gebrochen haben muss. Unmittelbar an der Durchbruchsstelle liegt La Paz, in deren weiterer Umgebung sich riesenhafte Schlammgebirge türmen. Der Beschauer gewinnt den Eindruck, als steckten die alten Granitkerne der Kordillere in einer Manschette aus weißem, grauen und rotem, mit Kiesellagern untermischtem Ton. Dem Augenschein nach muss dazumal ein ganzes Städtchen (Hanko-Hanko) auf einer kilometerdicken, vom oberen Rande der La Paz-Schlucht losbrechenden Erdscholle in die Tiefe verfrachtet sein, wobei die Hauptmasse der Flutwoge über die Bewohner hinweggesprungen ist. Die kaum fassbare Wucht dieser Flutwelle mögen die Lehm- und Schuttmassen beiderseits vom Illimani, einem festen Rammsporn aus Granit, eindeutig illustrieren.

Für uns besteht kein Zweifel darüber, daß die Mondeinfangsflut bei ihrem ersten Brandungssturm auch bis zur Meseta hinauf leckte, im übrigen aber Beben die Sperren der hochgelegenen Andenseen urplötzlich sprengten. Einmal suchten die niederbrausenden Wasser einen Weg ins heutige Argentinien hinein und zum andern dürften sie auch westwärts in Richtung der heutigen Salpeterfelder Chiles zum Stillen Ozean abgeflossen sein.

Abgesehen vom erdgeschichtlichen Befund, der die Schreckenstragödie anschaulich genug demonstriert, darf an einen weiteren sehr bezeichnenden Umstand erinnert werden. Es ist bekannt, daß der Mensch in seinen religiösen und magischen Kultzeichen Gegenstände oder lebende Wesen darstellt, die er irgendwie mit seinem Eigenschicksal in Verbindung bringt und die er durch entsprechende Nachbildungen gleichsam bezwingen möchte. So finden sich unter den Schätzen des Museums in La Paz außerordentlich viele Darstellungen des Mondes in Verbindung mit dem Puma als Verkörperung des Bösen. Demnach legten die Menschen Alttihuanakus besonderes Gewicht auf den Mond, den sie irgendwie fürchteten. Sie kannten diesen aber nicht als solchen, sondern offenbar nur als Planeten, denn sie haben stets einen kreisrunden Himmelskörper, ein typisches Planetenscheibchen, nachgebildet. Den Mond auch einmal als Sichel darzustellen, kam ihnen gar nicht in den Sinn und konnte es auch nicht, da sie am Ende einer mondlosen Zeit, als "Vormondliche" lebten.

Halten wir im Sagenschatz der Menschheit Umschau, so dämmert bei manchen Volksstämmen auch die Mondeinfangskatastrophe nach. So konnte eine Mayainschrift entziffert werden, die einen Atlantisuntergang berührt und einen die Erde streifenden Planeten (!) dafür verantwortlich macht. Die Chibchas im äquatorialen Südamerika führen die Legende von einem Gott Nemquetscheba, der ein recht böses Weib besaß. In einem Zornesausbruch ließ das Weib, Huythaca, den Rio Funza (vom Meer her) so (zurück-)schwellen, daß er die Hochebene von Cundinamarca überschwemmte, und sich nur wenige Menschen im letzten Augenblick auf die Berggipfel retten konnten. Um diese Untat zu rächen, schleuderte der sonst menschenfreundliche Gott sein Weib zum Himmel, wo es sich in einen Mond verwandelte. Von diesem Tage an soll eine vordem mondlose Erde einen Mond besitzen.

Im Bemühen um Ergründung des Zeitpunktes, da Alttihuanakus letzte Kulturblüte ausgelöscht wurde, sind mehrere Forscher unabhängig voneinander und auf verschiedenen Wegen zu dem Ergebnis gelangt, daß beiläufig 14 000 Jahre verflossen sind, seit die Menschheit einer ins Riesenhafte anwachsenden Wasserverlagerung ausgesetzt war. Das deckt sich wiederum mit Berechnungen derjenigen, die die Mondwerdung eines Planeten ähnlich datieren und damit einen kosmisch verursachten Aufruhr auf Erden verbinden. Deren Deutung lässt uns jedenfalls eine bisher geheimnisvoll umschleierte, mit glänzenden Kulturen ausgestattete wirkliche Vorgeschichte der Menschheit verstehen und bietet den Vorzeitforschern den Schlüssel zur Klärung vieler Probleme an, die bis dahin das Vorzeitgeschehen umwittern.


H.W. Behm

(Quelle: Buch "Die Sintflut und ihre Wiederkehr" von H.W. Behm, Jahrg. 1956, Sponholtz Verlag)

12. Artikel: Parallelen zwischen Tihuanaku und Ur


Archäologie und Welteislehre

Die offizielle Wissenschaft schätzt das Alter der amerikanischen geschichtlichen Kulturen auf etwa 1500 bis höchstens 2000 Jahre.
Bei den Kulturen des mittelamerikanischen "Barocks", die mit den reichen Hilfsmitteln nordamerikanischer Forscher augenblicklich in den Urwäldern auf der Landbrücke zwischen den beiden neuen Kontinenten freigelegt werden, mag diese Annahme richtig sein. Dagegen dürften die Bauten des südamerikanischen sogenannten Tihuanaku-Kreises ein weit höheres Alter besitzen. Den Lesern des "Schlüssels" ist ja bekannt, daß Professor Posnansky in La Paz der letzten, dritten Bauperiode Tihuanakus ein Alter von etwa 14 000 Jahren zuschreibt. Nach seinen Studien an Ort und Stelle glaubt er annehmen zu dürfen, daß ein Kataklysma die Tihuanaku-Kultur der letzten Periode vernichtet hat. Auf Grund der Ortsfunde schließt er auf die Vernichtung durch eine plötzlich eintretende Flut des Sees Titikaka, die zugleich mit starken seismischen Erschütterungen des Kontinents in Verbindung gestanden und vielleicht in wenigen Stunden die Stadt mit Wasser, Schlamm und Lavaasche zugedeckt habe.
Posnansky ist dabei der Ansicht, eine Kippung des Kontinentes - in geringem Ausmaße, aber doch ruckartig - habe diese seismischen Erschütterungen hervorgerufen, die Sperren von Seen, die höher als der Titikaka lagen, gesprengt. Das Wasser dieser (höher gelegenen) Kleinseen habe den Spiegel des Titikaka zeitweilig gehoben und hierdurch das Flutunglück hervorgerufen.

Und die WEL? - Auch sie hält es, in Übereinstimmung mit Posnansky für wahrscheinlich, daß das Unglück auf die beschriebene Weise, nämlich durch Sperrenbruch höher gelegener Seen infolge seismischer Erschütterungen, verursacht wurde; aber sie glaubt, überdies eine einleuchtendere Veranlassung dieses kontinenterschütternden Bebens angeben zu können: nämlich die Verlagerung der seit undenklichen Jahrtausenden bestehenden Gleichgewichtsverhältnisse in und auf dem Erdball infolge des plötzlichen Einfangs eines neuen Erdtrabanten, der heutigen Luna. Eine Verlagerung der Flutkräfte, hervorgerufen durch einen Vollplaneten wie die Luna, kann allerdings derartig katastrophale Wirkungen hervorrufen, wie sie auf dem Hochlande Boliviens augenscheinlich werden. Denn die Sedimente, die Tihuanaku zudecken, sind zum großen Teile fluviatil, und die Schichten, gefüllt mit menschlichen und tierischen Gebeinen, zeigen mit hinreichender Deutlichkeit den Hergang des Unglücks.

Auch an einer anderen Stelle der Erde, nämlich auf dem alten Kontinent, liegt ein Land, das mit gutem Grunde von der WEL als tihuanaku-(und atlantis-)verdächtig angesprochen werden kann, ja, es ist eigentlich ein Gegenstück zu Tihuanaku, wie es schöner nicht gefunden werden kann. Dies Land liegt zwischen Euphrat und Tigris: das biblische Chaldäa. Vor kurzem ist ein Buch über dies Tihuanaku-Gegenstück erschienen: "Ur und die Sintflut - sieben Jahre Ausgrabungen in Chaldäa, der Heimat Abrahams". Das Buch ist von Dr. C. Leonard Woolley verfasst, dem Leiter der vom Britischen Museum in London und vom Museum der Pennsylvania-Universität im Jahre 1922 ausgerüsteten englisch-amerikanischen Forschungsexpedition. Nach dem Ergebnis dieser Forschungsreise scheint das Alter menschlicher Kulturen um einige Jahrtausende höher zu sein, als man bisher überhaupt annahm. Die Ausgrabungen in Ur förderten die Reste der Kultur eines sumerischen Volkes zutage, das vermutlich vor etwa 7000 Jahren aus Indien oder Babylonien nach Mesopotamien einwanderte und in Chaldäa die großartigen Bauten errichtete, die durch die Ausgrabungen seit 1922 und die Veröffentlichungen Woolleys nunmehr allgemein bekannt geworden sind. Wie bei der südamerikanischen Tihuanaku-Kultur wurden auch hier reiche Gräberfunde gemacht, aber auch monumentale Bauten entdeckt, deren Ausmaße und Architektur auf eine hohe Kulturstufe des Volkes, das sie schuf, schließen lässt.

Das interessante an dem Buche Woolleys ist nun der Umstand, daß sein Verfasser den Untergang der sumerischen Kultur Chaldäas mit der Sintflut in Verbindung bringt, und zwar mit einer sogenannten "kleinen Sintflut", die nicht erdumspannend gewesen sein soll wie die Große Sintflut der Bibel und der zahlreichen Sagen auf dem ganzen Erdenrund. Sie soll nur eine Landfläche von etwa 600 km Länge und 150 km Breite betroffen haben. Die WEL kann die Ausmaße des Unglücksgebiets als durchaus möglich und wahrscheinlich bezeichnen, sie kann auch damit zufrieden sein, daß die Flut im Falle Ur nicht weiter gereicht hat, als Woolley angibt. Ja, die Zahlen Woolleys liefern eine gute Parallele zu den für die Zerstörung des Tihuanaku der dritten Bauperiode entsprechenden.
Auch bei Tihuanaku war die Überflutung keine weltumspannende, sondern wenn auch im großen Ausmaße, eine lokale, sie erstreckte sich auf vielleicht 1000 km Länge und 200 km Breite, soweit nämlich die Hochfläche mit ihren Seen innerhalb des Gebirgskranzes beider Anden von einem Flutunglück örtlicher Art überhaupt betroffen werden konnte.
Immerhin darf ein grundlegender - in der Wirkung allerdings unbeträchtlicher - Unterschied nicht vergessen werden. Die Verlagerung des Titikakawassers durch den Mond konnte nur geringfügig sein, weil der See immerhin kein Meer war, das bei einer Flutverlagerung seine Wassermassen von den Polen holen konnte. Die durch gebrochene Sperren höher gelegener Seen abströmenden Wassermassen mussten sich allerdings katastrophal auswirken. - Das Land Ur dagegen war und ist ein ausgesprochenes Tiefland, und eine Überflutung größeren Ausmaßes konnte nur vom offenen Meere her kommen. In ihrer Auswirkung sind aber beide Arten des katastrophalen Wasserzuflusses natürlich gleich.


Bei den Ausgrabungen in Ur stößt Dr. Woolley im Erdreich auf "eine Lehmbank von 2,5 m Dicke". Er gelangt zu dem Schluss: eine solche Ablagerung könne unmöglich durch ein gewöhnliches Anschwellen des Flusses hervorgerufen worden sein; sie setze vielmehr eine beträchtliche Wassertiefe voraus. Und die diese Lehmschicht ablagernde Flut müsse von einer Mächtigkeit gewesen sein, wie sie die Geschichte Mesopotamiens nicht ihresgleichen hat. Woolley nennt diese Flut "Sintflut" und fügt hinzu: "Diese Sintflut war nicht allgemein, sondern eine örtliche Katastrophe, die auf den unteren Teil des Tigris und Euphrat beschränkt war.... - Aber für die Bewohner des Tales war das die ganze Welt!"

Deutlicher könnte auch die WEL die Tatsachen aus den Befunden nicht herauslesen. Es soll auch gerne zugegeben werden, daß die breite Masse des sumerischen Volkes in dem großen Tal, in dem es wohnte, die ganze Welt sah - für die Gebildeten dieses Volkes muss dies allerdings bezweifelt werden -, und es soll auch gerne der Ansicht beigepflichtet werden, die Sintflut von Ur sei nicht die erdumspannende der Sage gewesen, sondern eine örtliche, die höher gelegene Gegenden nicht traf. Nach Ansicht der WEL erlebte ja auch das Tihuanaku der dritten Bauperiode diese "örtliche" Sintflut, und auch hier mag der einfache Mann des Volkes das Unglück, wenn er überhaupt lebend davonkam, als weltumspannend empfunden haben - sofern er eben sein Hochland zwischen den Anden für die ganze Welt hielt. Auch hier konnte die Flut höhere Gegenden, als es die Hochebene zwischen den Anden war, nicht berühren.

In Tihuanaku decken Mergel, Tonschlamm und Kiesschotter die Bauten der großen Stadt zu. Zufällig konnte der Verfasser dieser Zeilen in einem Hohlwege, ohne selbst Grabungen vornehmen zu müssen, die Dicke dieses Flutsedimentes messen. Dieser Hohlweg war für die Eisenbahnlinie Guaqui-La Paz ausgeschachtet worden, auf der Sohle des Hohlweges lagen die Schienen der Bahn. Von den Schienen bis zur Oberkante des knochenerfüllten Sedimentes konnten 2,5 m gemessen werden, ohne daß damit allerdings die Dicke des Sedimentes eindeutig bestimmt ist. Die Schwellen der Bahn liegen nämlich noch auf der Sedimentschicht; sie ist also durch die Grabungen der Eisenbahnarbeiter keineswegs durchstoßen worden.

In Ur dagegen ist sie durchstoßen worden und beträgt, wie oben gesagt, 2,5 m, hat also eine ähnliche Stärke wie in Tihuanaku. In Ur besteht die Schicht aus Lehm, die Flut muß ihr Schlamm-Material aus der Umgebung nehmen, und das Material des Landes Chaldäa war eben Lehm. Die Parallele mit Tihuanaku ist dennoch deutlich. An anderen Stellen ist dort die Schwemmschicht übrigens geringer, etwa nur einen Meter, bei der "Sonnenwarte" noch darunter. Durchstößt man sie - es ist bisher nur mit unzureichenden Mitteln und nur an wenigen Stellen geschehen -, trifft man auf Gebäudereste von künstlerischer, monumentaler Architektur, auf Schmuckgegenstände aus edlen Metallen, auf Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, auf kunstvoll gearbeitete und bemalte Keramik. Auf schriftliche Aufzeichnungen stieß man dagegen nur in einem Falle: beim Sonnentor von Tihuanaku, das den steinernen Kalender in Bilderschrift trägt. Das Sonnentor lag bis zu seiner Aufrichtung tief im Schlammsediment "auf dem Gesicht". Diesem Umstand mag seine verhältnismäßig gute Erhaltung zu verdanken sein.

In Tihuanaku ragen die halbverschütteten megalithischen Pfeiler der Sonnenwarte Kalasasaya aus dem Schwemmschutt heraus, erhebt sich hoch über den Flutsedimenten die Hügelfestung Akapana mit ihren drei Stufenterrassen. In Ur gaben die Sandhügel gigantische Mauern frei, Tempelbauten mit Turmanlagen (die nach Woolley "Ziggurat" = Himmelshügel hießen, vielleicht, weil sie der Beobachtung des Himmels und seiner Gestirne dienten?). Die Sonnenwarte Kalasasaya wird wahrscheinlich, außer der Beobachtung der Sonne, auch der der anderen Gestirne des Himmels gedient haben, man könnte sie, um die Parallele noch deutlicher zu machen, ebenfalls "Himmelshügel" nennen.

Wenn Woolley schließlich das Alter Urs und damit das der Schwemmsedimente aus Lehm auf etwa 7000 Jahre schätzt, Posnansky das Alter Tihuanakus (der dritten Bauperiode) mit seinen Schwemmsedimenten auf etwa 14 000 Jahre, so will sich die WEL mit beiden Datierungen vorläufig zufrieden geben. Eine von beiden ist wohl unrichtig, vielleicht auch beide, aber es kommt der WEL auf die genaue Zahl vorläufig auch gar nicht an. Worauf sie aber Wert legt, ist dies: Nach ihrer Ansicht sind beide Kulturen, die von Ur und die von Tihuanaku, durch eine Katastrophe zerstört worden, die zeitlich nicht unterschieden sein kann, da die Mondeinfangflut auf dem Erdball diese Katastrophen gleichzeitig hervorrufen musste. Die Katastrophen waren also in gewissem Sinne dennoch erdumspannend, aber zugleich örtlich - es traten also örtliche Kataklysmen gleichzeitig auf der ganzen Erde auf, sie vernichteten hier und da, an Stellen, die hierfür besonders geeignet waren und kulturelles Leben trugen, in wenigen Stunden ganze Städte und ganze Völker. Nur ein Ereignis von der Wirkungskraft des Einfanges eines Großtrabanten wie der Luna kann auf der Erde solche Einfang- und seismische Fluten hervorgerufen haben, die von der Wissenschaft ganz richtig als örtlich beschränkte Katastrophen gedeutet werden, die aber dennoch einen inneren Zusammenhang durch die Gleichzeitigkeit ihres Auftretens haben müssen. Und diese Zusammenhänge zu erklären - dazu kann die WEL der Wissenschaft verhelfen. Zu dem längst lunaverdächtigen Atlantisuntergang - Atlantis soll ja in wenigen Stunden im Meere versunken sein - tritt der plötzliche katastrophale Untergang der Kulturen von Tihuanaku und Ur, Kataklysmen, die trotz ihres weltumspannenden Charakters aber örtliche Katastrophen bleiben und mit der "Großen" Sintflut der Sagen nichts zu tun haben.

Dass die Zeitangaben des Lunaeinfanges schwanken und ungewiss sind, ist bedauerlich, aber nicht so wichtig. Ihre Mittelwerte scheinen übrigens Plato recht zu geben. - Und was die WEL anlangt - sie legt auf die genaue Datierung vorläufig keinen Wert. Ihr genügt die innere Gewissheit, daß die örtlichen Katastrophen von Ur, Atlantis und Tihuanaku ursächlich verbunden sind und gleichzeitig, und zwar zu der Zeit erfolgten, da die Luna von der Erde gefesselt wurde.


Reg.-Baurat Edmund Kiß


(Quelle: "Schlüssel zum Weltgeschehen - Monatsheft für Natur und Kultur in ihrer kosmischen Verbundenheit", Seite 428-431, Heft 11/12, Jahrg. 1930)

Hinweis: Weitere Informationen zur WEL (Welteislehre/Glacial-Kosmogonie)


13. Artikel: Evolution der Menschheit doch anders?
Ist die Menschheit nun älter oder jünger als angenommen?
Darüber streiten sich die Wissenschaftler bis heute, wie dies auch folgender Bericht wieder aufführt.
Eines wird aber immer sicherer und das ist, daß der Weg der Menschheitsentwicklung anders verlief, als man uns dies glauben machen möchte. Wichtig ist, alles zu hinterfragen, denn nur dadurch hat man die Möglichkeit, die Wahrheit zu finden.


(Quelle: freenet.de)

Mysteriöse Funde
Die Herrschaft des Jetztmenschen, des Homo sapiens sapiens beginnt im Jungpaläolithi-kum. Die ältesten Funde in Afrika sind rund 100 000 Jahre alt und somit bedeutend älter als die Funde Europas oder Asiens. In der Zeit vor 40 000 Jahren durchlief der Mensch eine revolutionäre Entwicklungsphase. Standardisierte Steinwerkzeuge wurden in Massenproduktion für den täglichen Gebrauch gefertigt, Geräte aus den vorteilhafteren Materialien Knochen und Geweih gewannen an Bedeutung, mit der Erfindung der Speerschleuder als erster Fernwaffe erhöhte sich die Effizienz der Jagd.

Die Menschheit wesentlich älter?

Soweit der kanonisierte, geschichtliche Entwicklungsgang der Menschheit. Doch seit Jahren liegen Fundstücke vor, die die Evolution des Menschen in schier erdgeschichtliche Tiefe verlagern. Die offizielle Archäologie hat bisher wenig Stellung zu diesen Funden bezogen. So umgibt sie der Nebel unwiderlegter der Phantasterei.

Die Kette in der Kohle

Als ein Klassiker der "erratischen Funde" gilt die Entdeckung von Mrs. S. W. Culp im Jahre 1891. Es war an einem Dienstagmorgen, als Mrs Culp mit ihrer Kohleschaufel ein Stück Kohle zerbrach und eine goldene Kette zum Vorschein kam. Die Kette konnte nicht durch Zufall in die Kohle geraten sein, denn beide Enden waren noch tief in Kohlestücken verborgen. Die Kohle stammte aus einer Kohlegrube in Südillinois. Die 8-karätige Kette befand sich somit in einem Material eingeschlossen, das mit Sicherheit mehrere Millionen Jahre alt war.

Natürlich gibt es noch viele Geschichten dieser Art:

In den späten 1870er tauchte eine Eisenmuffe in einem Stück Kohle auf, das in einem Ofen in Colorado gebrannt wurde.

1912 öffnet sich ein Kohleklumpen vor den Augen eines Arbeiters im Kraftwerk in Thomas und ein großer Eisentopf kommt zum Vorschein.

1844 fanden Steinbrucharbeiter in Rutherford, England ein Stück Goldgewinde in über zwei Meter Tiefe. Das Fundstück war komplett im Felsen eingebettet.

1937 entdeckte eine Frau in Pennsylvania in ihrem Ofen in der Asche einen großen Löffel aus Keramik.

Jahr 1936 bei Ausgrabungen des Irak-Museums am Hügel Khujat Rabuà, südöstlich von Bagdad ist ein Gerät gefunden worden, daß gemeinhin als "Bagdad Batterie" bekannt wurde. Dieses mehr als 3000 Jahre Gerät ist nachweislich in der Lage Strom zu erzeugen.


Die "Bagdad Batterie"


1974 wurde zwei Kilometer östlich der rumänischen Stadt Aiud ein seltsames Artefakt zusammen mit zwei über eine Millionen Jahre alten Saurierknochen gefunden. Das Objekt besteht hauptsächlich aus Aluminium und ist von einer Oxidschicht umgeben. Die einen Millimeter dicke Oxidschicht ist für das Metall überaus untypisch und bisher nicht bekannt. Sie zeugt von einer immens langen Einwirkung von Sauerstoff und lässt ein schier unfassbares Alter des Objekts vermuten. Doch Aluminium wurde erst im Jahre 1825 von H. C. Oested entdeckt.

Versteinerte Spuren unserer Vorfahren?

Die in der Ausstellung "Unsolved Mysteries" gezeigten, versteinerten Skelettfunde aus Kolumbien passen ebenfalls nicht in das Bild der offiziellen Menschheitsgeschichte. Sie wurden nun von Experten aus Wien untersucht:
Hofrat Dr. Reinhard Fous (Chefarzt der Polizeidirektion Wien) und Dr. Alfred Windisch (Facharzt für Anatomie, Anatomisches Institut der Universität Wien) kamen nach ausgedehnten Untersuchungen zu dem Schluss, so die Macher von "Unsolved Mysteries" auf ihren Seiten, daß es sich bei dem Fundstück um einen rechten humanoiden Fuß und um eine humanoide Hand handle.
Die Fachleute beziehen sich auf einen einzelnen Knochen welcher ausschließlich bei "menschlichen" Extremitäten zu lokalisieren sei. Univ.-Prof. Dr. Forstenpointer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien meint, es könne sich bei dem Fund um die Knochen eines Reptils oder einer Echse handeln.

Unspektakuläre Lösung?
Mit Sicherheit sind die Funde spektakuläre Ausnahmen. Dennoch gibt es weniger prominente Entdeckungen, die vielleicht ein sehr viel gewöhnlicheres Licht auf derartige Objekte werfen. Was wäre, wenn die Kohle und Gesteinsschichten um die Artefakte gar nicht das hohe Alter haben, das sie angeblich haben sollen?


Prähistorische Astronauten?

Ließe sich nicht der Fall des Engländers, der im Jahre 1900 eine Münze mit dem Prägedatum 1397 in einem Millionen Jahre alten Stück Kohle fand dermaßen erkläre, daß es unter ganz bestimmten äußeren Einflüssen zu einer wesentlich schnelleren Entstehung von Kohle kommen kann als gewöhnlich?

Prähistorische Saurierzeichnung?

Wie Philip Rife in strangemag. com berichtet, habe etwa eine Gruppe Wissenschaftler, die die Nachwirkungen des Mount St. Helens-Ausbruchs studierten, herausgefunden, daß Torablagerungen sich in einer unerwartet kurzen Zeit an der Unterseite von einem nahe gelegenen See entwickelt hatten. Das Team stellte fest, daß unter den dortigen Bedingungen einige Kohlenlager in weniger Zeit, als theoretisch angenommen, entwickeln konnten. Somit muss einige Skepsis geboten sein, was den Sturz der herkömmlichen Menschheitsgeschichte betrifft.
Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie6.html


14. Artikel: Prähistorischer Atomreaktor in der Republik Gabun


(Quelle: http://zhengjian.org - Dezember2001)
Vor zwei Mrd. Jahren existierte in der heutigen Republik Gabun (Afrika) ein riesiger Atomreaktor. Dieser Reaktor war fünftausend Jahre in Betrieb. Aus dieser Mine erhalten die Franzosen Uran für ihr Nuklearprogramm. Als 1972 Uranerz aus dieser Mine in eine französische Gasdiffusionsfabrik gebracht wurde, entdeckte man, daß der Gewichtsanteil des spaltbaren Urans (U 235) bereits unter den 0,72% des natürlichen Urans lag. Es scheint, als ob dieses Uranerz bereits benutzt wurde.
Die französisches Regierung hat diese Nachricht veröffentlicht, was eine große Weile des Erstaunens in der Welt auslöste. Wissenschaftler haben diese Uranmine einer gründlichen Untersuchung unterzogen und die Forschungsergebnisse auf der Konferenz der International Atomic Energy Agency veröffentlicht. Das Uranerz ist tatsächlich benutzt worden. Man fragt sich, was eigentlich in Oklo geschehen war.
An verschiedenen Orten im Bereich dieser Uranmine haben französische Wissenschaftler Spuren von Kernspaltungsprodukten und Abfallprodukten des Brennstoffs gefunden.
Anfänglich waren die Wissenschaftler sehr verwirrt. Normalerweise kann natürliches Uranerz nicht die kritische Masse (zur Kernreaktion) erreichen, außer unter besonderen Umständen, wie bei der Anwesenheit von Graphit oder schwerem Wasser als Katalysator. Aber bei den
Bedingungen in Oklo ist beides sehr unwahrscheinlich. Die Halbwertszeit von U235 ist.01 Mrd. Jahre (7.13E8 Jahre) und damit wesentlich kürzer als die Halbwertzeit von U238, welche 4,5 Mrd. Jahre (4.51E9 Jahre)beträgt. Seit der Entstehung der Erde ist im Vergleich zu U 238 mehr U 235 zerfallen. Das bedeutet, daß das natürliche Uranerz vor langer Zeit eine sehr viel höhere Urankonzentration hatte als jetzt. In der Tat ist leicht zu beweisen, daß vor ungefähr 3 Mrd. Jahren die U 235-Konzentration bei ca. 3% lag, hoch genug, um die kritische Masse für eine Kettenreaktion in normalen Wasser, das damals in der Nähe von Oklo vorhanden war, zu erreichen. Erstaunlich ist, daß dieser Atomreaktor sehr gut geplant war Untersuchungen zeigen, daß dieser Kernreaktor ein paar Kilometer lang war. Die thermischen Umweltschäden für diesen riesigen Reaktor waren auf den Umkreis von 40 Metern beschränkt. Noch erstaunlicher ist, daß der radioaktive Müll nicht außerhalb der Mine verbreitet wurde, sondern durch die geologischen Verhältnisse dort blieb.
Konfrontiert mit dieser Tatsache erkennen die Wissenschaftler an, daß sich in Oklo ein "natürlich entstandener" Atomreaktor befand. Der Oklo-Reaktor wird als ein wichtiges Beispiel für die Beseitigung von Atommüll angesehen. Aber wenige Menschen sind mutig genug, einen Schritt weiter zu gehen.
Tatsächlich glauben heute viele Menschen, daß der Reaktor ein Relikt einer prähistorischen Zivilisation ist. Es ist möglich, daß vor zwei Mrd. Jahren an einem Ort, der heute Oklo heißt, eine sehr fortschrittliche Zivilisation existierte. Diese Zivilisation wäre der heutigen Zivilisation technisch überlegen gewesen. Verglichen mit diesem riesigen natürlichen Reaktor sind unsere heutigen Reaktoren wenig beeindruckend. Die Frage ist, wie eine so fortschrittliche Zivilisation verschwinden kann? Darüber sollte man nachdenken.


Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie7.html


15. Artikel: Die Großstadt Uruk gab es doch


Troja gibt es nicht!
- Troja wurde durch Heinrich Schliemann entdeckt.
Uruk ist ein Mythos, ein Märchen!
- Uruk hat man nun entdeckt.
Und was sagen unsere Wissenschaftler dazu? Sie nehmen es nunmal hin. Jeder, der die Meinung vertritt, daß an den sogenannten Mythen mehr dran ist, wird zum Schweigen gebracht, bis zu dem Tage, wenn die Wissenschaftler doch anders belehrt werden. Dann wollen jene Wissenschaftler es schon immer gewusst haben, daß an den Erzählungen und Mythen etwas dran ist. Ist dies nicht recht seltsam? Nach diesem zweiten großen Fund, sollten wir uns genau überlegen, ob wir die Legenden, Erzählungen, Mythen und Märchen nur als Phantasie hinstellen oder nicht lieber jenen "damaligen Begebenheiten" auf den Grund gehen. Wir denken, es wird dadurch endlich mehr Wahrheit an das Licht kommen, als so mancher glauben mag.

die WFG-Schriftleitung


Das geheimnisvolle Venedig der Wüste
Bagdad - Auf 12 alten Tafeln wird die geheimnisvolle Metropole beschrieben:
Uruk, die erste Großstadt der Welt, das Venedig der Wüste. Dort soll das Rad erfunden worden sein, das erste Bier. Es gab Kanäle, auf denen Wassertaxis fuhren. Und einen sagenumwobenen König.

Die deutschen Geophysiker Helmut Becker und Jörg Faßbinder fanden jetzt den Beweis:
Die legendäre Stadt gab es wirklich!
In der irakischen Wüste stießen die Forscher aus Bayern auf die Überreste dieser Stadt. Mit so genannten Cäsiummagnetometern fanden sie Ruinen - zwei Meter tief unter dem Sand.
Die Forscher, berichtet "Die ZEIT", entdeckten Stadtmauern, Reste großer Villen (mit 20 Zimmern), Brennöfen, Tempel und ein enges Netz von Kanälen. Einer der Wissenschaftler:
"Die mysteriöse Stadt war wirklich so angelegt, wie auf den Tafeln im berühmten Gilgamesch-Epos beschrieben."

In einem Flussbett südlich von Uruk stießen die Wissenschaftler auch auf eine acht Meter lange Grabkammer. Wurde hier der König von Uruk begraben, der sagenumwobene Gilgamesch? Seine Untertanen sollen den Euphrat umgeleitet, sein Grab gebaut und dann geflutet haben, damit die letzte Ruhestätte des Herrschers nicht geplündert wird.


(Anmerk der WFG-Gruppe: hier noch ein Zusatzartikel aus Spiegel-Online,
wir fanden diesen Bericht sehr interessant und haben daher Auszüge für Euch zusammengefasst.)


(Quelle: Spiegel-Online von von Matthias Schulz)

Venedig im Sand

Die Orientreise der Münchner ist Teil eines spanndenden Projekts. Zehn Jahre nach dem Golfkrieg hat das Deutsche Archäologische Institut (DAI) in Berlin erstmals wieder Grabungsexperten in den Irak geschickt. Das Team sollte Uruk ausmessen - die älteste Großstadt der Welt.


Bildquelle: Spiegel-Online)


Bizarre Legenden umranken dieses Kraftzentrum am Euphrat, in dem einst bis zu 100 000 Menschen lebten. Schriftquellen zufolge ließ König Gilgamesch (um 2700 vor Christus) die neun Kilometer lange Stadtmauer hochziehen, fortifiziert mit 900 Wehrtürmen. Das Bauvorhaben war so gewaltig, dass im Volk eine Rebellion ausbrach.

Als die Ägypter noch in Bruchbuden hockten, standen in Mesopotamien bereits mehrstöckige Wohnkasernen. Die Schrift, das Bier und der Bollerwagen wurden am Euphrat erfunden. In der Grabungsschicht "Uruk IV" (um 3200 vor Christus) stießen Archäologen auf öffentliche Bauten, groß wie mittelalterliche Kathedralen. In den palmenbeschatteten Gärten der Stadt wuchsen Knoblauch und Gemüse.


Das Ischtartor aus Babylon - die Perfektion ist einmalig!
(Berlin - Pergamonmuseum)


Bereits im Jahr 1898 knüpfte die in Berlin ansässige "Orient-Gesellschaft" Kontakte mit dem Sultan der Osmanen. Der vergab die Filetstücke an die Deutschen. Unter der Schirmherrschaft von Kaiser Wilhelm II. durften sie in Assur, Ur und Babylon graben. Die Ruinen von Uruk wurden 1912 in Beschlag genommen.

Nach dem offiziellen Part setzte sich das Team um Projektleiterin Margarete van Ess Richtung Süden ab. Uruk liegt 250 Kilometer von Bagdad entfernt. Nur etwa ein Prozent des Ruinengeländes ist bislang freigelegt. Ein Teil der Stadtmauer ist noch sichtbar. Das Eanna-Zikkurat, ein Tempel der Astralgöttin, ragt zwölf Meter empor.
Faßbinder schnallte den Batteriegürtel um und schulterte den Detektor. Sechs Tage wurde das Magnetauge über die abgesteckten Quadranten getragen. "160 Kilometer Fußmarsch und immer durch dicken Staub" erzählt Becker: "Das war ein Trittgefühl wie in der Mehlkiste."


"Flughafen - Babylon"
Im Hintergrund der Turm zu Babel gleicht fast einem Tower von den heutigen Flughafen.
Vorne sehen wir zwei Quadratische Hallen, die wie "Empfangshallen" aussehen. Warum wurde zwischen dem Turm zu Babel und den Quadratischen Hallen so viel Platz gelassen? Landeten dort einst "Flugscheiben"?
(Berlin - Pergamonmuseum)


Die Endauswertung der Magnetbilder letzte Woche in München entschädigte für alles. Auf den Spezialfotos wurde eine kleine Sensation sichtbar: Uruk besaß eine mächtige Wasserstraße, die mitten durch die Stadt lief. "Der Kanal war rund zehn Meter breit und an der Böschung mit Steinen ausgemauert", erläutert Becker. Von diesem Hauptarm zweigte ein Netz von kleinen Fleeten ab.
Dass die Stadt Schiffswege besaß, steht zwar in Keilschrifttexten. Doch keiner glaubte den alten Berichten. Nu steht fest: Uruk hatte einen Canale Grande.

Ein phantastisches Flair muss die Euphrat-Stadt einst ausgestrahlt haben. Glatzköpfige Priester in Röcken ruderten zum Tempel, an den Fleeten wuschen mandeläugige Frauen feine Gewänder. Reliefs zufolge bauten die Sumerer geteerte Schilf boote mit hochragendem Bug und Heck. Hinten stand der Steuermann mit einem langen Stock, den er in den Grund steckte.

Mit diesen gondelartigen Booten konnten die Bauern der Umgebung offensichtlich auch direkt in die City hineinfahren. Auf einem der Magnetometer-Bilder ist deutlich ein Stadttor zu sehen, das sich über einen Kanal spannt. Die Riesentür, etwa 15 Meter breit, besaß Pfosten aus gebrannten Ziegeln.

Bis Ende März (2001) will Projektleiterin van Ess in dem umzäumten Gelände von Uruk noch sondieren. Dann geht es zur Sache. Für das Jahr 2002 plant das DAI eine Großgrabung.

Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie8.html


Rechner doch viel älter?

Wir haben ihn heute in fast jedem Haushalt. Wir können ohne ihn heute fast gar nichts mehr tätigen. Genau, der Computer oder auch in deutscher Sprache - ein Rechner.
Wir sind in einem "hochmodernen Postzeitalter" und da braucht man einen Rechner.
Damals, vor ein paar tausend Jahren mussten die Menschen noch mit Holzstöcken im Sand Zeichen malen. Dies nehmen wir zumindest an, aber es wird wiedermal durch den folgenden Artikel widerlegt. Die Menschen von damals waren doch moderner, vielleicht mehr als wir dies heute sind?

die WFG-Schriftleitung

Quelle: freenet.de)

Computer aus der Antike
Im Jahre 1900 wurde in einem versunkenen Schiff eine Sensation der Archäologie entdeckt:
ein mechanisches Gerät, das seiner Zeit sehr weit voraus war.

Ostern 1900, vor der Küste der Insel Antikythera zwischen Kreta und Peloponnes: Ein kleines Fischerboot mit einheimischen Schwammtauchern verschlägt es im Sturm an die felsige Küste der Insel. Man ist zur Untätigkeit verdammt, doch nachdem sich das Wetter besserte, begannen die Taucher ihre Arbeit. Keiner ahnte, dass sie in etwa 60 Metern Tiefe auf das Wrack eines versunkenen Handelsschiffes stoßen würden. Die Taucher meldeten nach ihrer Rückkehr den Fund archäologischen Experten in Athen. Die griechischen Archäologen schickten nun eine Gruppe von Forschern und Tauchern zur Fundstelle und bargen in den folgenden Monaten zahlreiche Amphoren, Marmor- und Bronzefiguren sowie diverse Handelsgüter. Die Exponate gelangten zur Reinigung und Archivierung in das Archäologische Nationalmuseum in Athen. Durch die zahlreichen Waren an Bord des Schiffes konnten die Archäologen dort das Wrack auf 87 vor Christus datieren.


Der astronomische Computer

Neben den zu erwartenden Fundobjekten einstiger Handelsbeziehungen fanden sich in dem Versunkenen Schiff aber auch kaum erkennbare "Brocken" aus Bronze. Am 17.Mai 1902 nahm sich der Archäologe Spyridon Stasi dieser vier Objekte an und säuberte sie vom Schmutz der Jahrtausende auf dem Meeresgrund. Nach der sorgfältigen Reinigung und Konservierung der Fundstücke zeigte sich, dass Stasi einen bisher unbekannten Mechanismus mit zahlreichen Zahnrädern in den Händen hielt.


Kommt dieses Gerät vom anderen Stern?

Die Archäologie indes war sich recht schnell einig, dass hier Reste eines so genannten "Astrolabiums" vorliegen - einem astronomischen Messgerät, wie es zum Beispiel von Philoponus 625 nach Christus im ägyptischen Alexandria beschrieben hat. Der Fund verschwand in der Versenkung.
Professor Derek de Solla Price von der Yale Universität, nahm sich in den 1950er Jahren des letzten Jahrhunderts erneut des vermeintlichen Astrolabiums an. Professor Price erkannte bei seinen Untersuchungen schnell, dass die einstige Interpretation der Stücke falsch war und es sich vielmehr um ein einmaliges Fundobjekt handeln muss. Er erkannte, dass das Gerät ursprünglich in einem 30 Zentimeter hohen Holzkasten funktionierte. An der Vorderseite befand sich eine Skalierung, mit deren Hilfe der Benutzer anhand von Schleifringen das ägyptisch-griechische Kalenderjahr mit zwölf Monaten mit je 30 Tagen plus fünf zusätzliche Tage (also exakt 365) abgelesen werden konnte. Weiter zeigte sich, dass bestimmte Einstellungen Sonnen- und Mondstände wiedergaben.

Professor Price veröffentlichte 1955 seine ersten Untersuchungsergebnisse. Doch nach vier weiteren Jahren der Forschung trat er 1959 in dem angesehenen Magazin "Scientific American" mit der These an die Öffentlichkeit, dass der Mechanismus von Antikythera ein einzigartiger Fund darstelle, der seiner Zeit weit voraus gewesen sei. Weitere Forschungen bestärkten Price in dieser Annahme.


Ein Differentialgetriebe aus vorchristlicher Zeit

In seiner Publikation "Gears from the Greeks" schildert Professor Price Sensationelles. Die Erfinder des Mechanismus konnten offensichtlich mit diesem Gerät die Bewegungen der fünf damals bekannten Planeten, Sonnenaufgänge, Mondphasen, Tagundnachtgleichen oder auch die Mondzyklen von etwa 18 Jahren berechnen. Außerdem zeigte der "Computer" die zwölf synodischen Mondjahre an. Am erstaunlichsten ist bis heute die Tatsache, dass der Erfinder dieser astronomischen Apparatur in den fast 30 einzelnen Zahnrädern bereits ein epizyklisches Differentialgetriebe einbaute. Dieses Getriebe, auch als Ausgleichsgetriebe bekannt, gehört zu den komplexesten mechanischen Systemen die wir kennen - erst 1828 wurde es von O.Pecquer zum Patent angemeldet.


Das Differentialgetriebe


Wie ist eine solche Entdeckung zu erklären?
1500 Jahre vor der Erfindung der mechanischen Uhr existierte ein Mechanismus, der sich als erstaunliches Gerät präsentierte, das keinerlei Gegenstücke besitzt. Warum war es in einem einfachen Frachter verstaut? Bedeutet dies, dass einst derartige "Computer" normale Ausrüstungsgegenstände für Handelsschiffe waren? Wenn dem so ist, warum fehlen dann schriftliche Quellen dieser Zeit, die das Gerät erwähnen und beschreiben?


Was steckt hinter der rätselhaften Apparatur?

Der Franzose Robert Charroux, einer der ersten Autoren der Parawissenschaften, beschreibt in einem seiner Bücher ebenfalls diesen Fund. Charroux jedoch meint, dass "Menschen von der Venus" bereits damals die Atomuhr auf die Erde brachten. Erich von Däniken wiederum stellt sich die Frage: "Von welchem außerirdischen Paten stammt dieses kleine Geschenk?"
Von Däniken sieht also hier ein Objekt außerirdischer Herkunft. Diese These ist mit Sicherheit zu weit hergeholt. Der Mechanismus war seiner Zeit zwar weit voraus - aber nicht so weit.

Vielmehr ist der "Computer von Antikythera" der Beweis, dass im ersten Jahrhundert vor Christus die astronomischen Kenntnisse unserer Vorfahren weiter ausgebildet waren, als wir es bisher angenommen haben.  Außerirdische waren nicht am Werk, wie es einige Spekulationen besagen, aber mit Sicherheit Menschen mit höchst erstaunlichen Fähigkeiten.
Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie9.html


16. Artikel: Erster Raketenstart nicht in den 50er Jahren?


Wir haben heute die höchste Zivilisationsstufe erreicht, dies weiß doch jeder oder etwa doch nicht?
Immer wieder argumentieren seriöse Forscher, daß vor Jahrhunderten bereits alles uns heute Bekannte schon erfunden war. Dies wird natürlich immer wieder von den offiziellen Wissenschaftlern bestritten und von den Medien erst gar nicht abgedruckt.
Nun haben wir aber wieder einen Fall: Wann flog die erste Rakete?
....in den 50er Jahren....., falsch!
Wieso falsch? Dies ist doch die uns bekannte Lehrmeinung.
Dies wurde nun mit Dokumenten aus Rumänien widerlegt. Die erste Rakete flog im Jahre 1555, also im Spätmittelalter. Was würde dies bedeuten?
Wäre damit unser "ganzes Wissen" über jenes Zeitalter hinfällig?
Muss Geschichte wieder mal neu aufgerollt werden?
Der folgende Artikel zeigt mal wieder, wie wenig wir wissen und nur das wissen dürfen, was uns andere vorkauen.

die WFG-Schriftleitung


(Quelle: freenet.de von Lars.A.Fischinger vom Juni 2002)

Raketenstart im Jahre 1555
So unglaublich es klingen mag: Im Jahre 1555 wurde in Rumänien die erste Rakete der Welt gestartet, die jene Technik nutzte, mit deren Hilfe auch die Mondraketen ins All flogen.

Wenn wir heute nach den Erfindern der Raketen fragen, so werden meist die Nazis genannt, die im Zweiten Weltkrieg unter Wernher von Braun die "Vergeltungswaffen" V1 und V2 in Peenemünde entwickelten. Das Wissen der Nazi-Ingenieure wurde am Ende des Krieges unter den Siegern USA und Russland aufgeteilt. Ebenso natürlich die Wissenschaftler mitsamt ihrem Know-how. Einigen jedoch ist die Tatsache bekannt, dass bereits im alten China mit Raketen experimentiert wurde.
China ist das Land der Feuerwerkskörper, die als simple Ahnen der Raketen angesehen werden können. Die chinesischen Raketen waren vor Jahrhunderten einfache Körper, die in den Himmel geschossen wurden. Da ist es um so sensationeller, was uns aus Europa überliefert wurde.

Im Jahre 1555 startete die erste Rakete mit einem Drei-Stufen-Antriebssystem und einem Festtreibstoff von Hermannstadt (heute Sibiu) in Rumänien in den Himmel. Eine unglaubliche und praktisch bis heute nicht beachtete Sensation. Professor Doru Todericiu von der Universität Bukarest stöberte 1961 im Bibliotheksarchiv von Sibiu. Plötzlich hielt er einen Sammelband aus dem Jahre 1570 in den Händen, an dem drei Autoren mitgewirkt haben.
Hans Haasenwein steuerte seinen Teil bereits 1417 bei, ein nicht genannter Autor den seinen im Jahr 1460 und Conrad Haas fügte in den Jahren zwischen 1550 und 1570 seine Schriften ein. Conrad Haas war in dieser Zeit für das Depot der Artillerie in Hermannstadt zuständig.
Und was Haas zu berichten hatte, klingt unglaublich.

So berichtet er, dass im Jahre 1529 eine zweistufige Rakete erfunden wurde, die nach Jahren der Weiterentwicklung, im Jahre 1555 vor Tausenden von Zeugen in den Himmel geschossen wurde - eine "fliegende Lanze" im Rumänien des 16. Jahrhunderts. Weiter heißt es in dem Manuskript, dass auch ein "Häuschen" für diese Raketen geplant wurde, mit dem Menschen in den Himmel hinauf geschossen werden sollten.

Bericht über die erste Rakete - 1555


Dieses an moderne Raketen erinnernde Projekt wurde jedoch nie realisiert. Professor Todericiu studierte die alte Schrift genau und veröffentlichte in der rumänischen Zeitschrift für Geschichte, herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften, den erstaunlichen Inhalt des Textes. Conrad Haas beschreibt in dem Manuskript, dass die Raketenmodelle einen festen Treibstoff besaßen, der aus einer speziellen Mischung von Pulvern bestand. Auch Versuche mit Ammoniak, Essigsäure oder Äthylazetat sowie anderen Chemikalien werden beschrieben.

Conrad Haas hielt die Entwicklungen jener Epoche in allen Details fest. So schildert er, dass 1529 erst die zwei- und dann die dreistufige Rakete entwickelt wurde. Im Jahre 1536 fasste man dann das Projekt mit dem "Häuschen" für Passagiere ins Auge, verwirklichte es aber nicht.  Die zahlreichen Versuche ergaben 1555 letztlich einen Raketentyp, der drei nacheinander zündende Antriebsstufen hatte. Um das Problem der Stabilität während des Fluges zu lösen, so Conrad Haas weiter, wurde noch im selben Jahr die Rakete mit Deltaflügeln ausgestattet. Man hatte etwa 400 Jahre vor Beginn der Raumfahrt ein Gerät erfunden, das modernen Raketen entsprach.

Bis heute sind die Erfindungen von Haas schlicht unbekannt oder nur einigen wenigen Interessenten geläufig. Hier ging eine einmalige Erfindung im Laufe der Geschichte unter.
Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie10.html


17. Artikel: Das Rätsel um den
Gantenbrinkschacht


Bis heute kennt man nicht den wahren Erbauer der "Cheopspyramide". In ihr der berühmte "Gantenbrinkschacht".


Heute Nacht vom 16. auf den 17 November 2002 um 3h35 startet offiziell, nach fast zehn Jahren, die Weiterführung einer Expedition.
Es handelt sich um die Erkundung eines Schachtes innerhalb der "Cheops-Pyramide", der 20 mal 20 Zentimeter groß sein soll.
Dieser Schacht, der als "Gantenbrinkschacht" in die Geschichte einging, wurde in den Jahren 1992/1993 intensiv von einem Ingenieur namens Rudolf Gantenbrink und seinem Helferlein UPUAUT, einem Roboter, erforscht. Am 9. März 1993, nach über 60 Metern zurückgelegter Strecke des Roboters in dem Schacht, stieß man auf eine kleine Wand.
Eine Sensation!!! Was war wohl hinter dieser kleinen Wand? Ein Schatz, eine Mumie, geheime Papyrusrollen, die über den Bau der Pyramiden berichten usw. Nach diesem Ereignis stellte man die Expedition ein, da es wohl Streitigkeiten zwischen der ägyptisch-en Regierung, dem DAI - Deutsch-Archäologischen Institut und dem Herrn Gantenbrink gegeben haben soll. Was dort wirklich gespielt wurde, blieb hinter den Kulissen dieses Theaters versteckt. Das Schweigen der Lämmer legte sich nun für die weiteren 7 Jahre über den "Gantenbrinkschacht". Gegen Ende des Jahres 1999 wurden wieder Vermutung-en geäußert, daß man vorhabe, sich dem Schacht und seinem Geheimnis im Jahre 2000 voll und ganz zu widmen. Doch der Nebel verharrte dort wo er war, über der "Cheops-Pyramide" mit ihrem Schacht, der sich in der Königinnenkammer befand.
Nun endlich soll das Rätsel gelöst werden, unter den "Wachenden Augen" der Presse und daher auch der Weltöffentlichkeit. Die Expeditionsgruppe ist nun eine andere. Rudolf Gantenbrink gehört nun nicht mehr dazu und auch sein kleines Helferlein UPUAUT ist nicht mehr mit dabei.
Eine Gruppe amerikanischer Forscher mit einem eigenen Roboter, wieder unter der Leitung von Dr Hawass, begeben sich auf die weitere Suche.
Nun ist die Frage, gibt es wirklich dort etwas zu finden?
Was ist, wenn man am heutigen Tage hinter der Wand in den Schacht schauen wird und dort befindet sich genau soviel wie davor, nämlich außer Staub und Spinnen rein gar nichts?
Wird damit endlich das leidige Thema um die Pyramiden und ihre (noch versteckten) Rätsel und Geheimnisse ein Ende haben? Wird sich dann endlich ein Teil der privaten Hobbyarchäologen wieder anderen Geheimnissen widmen, als einer alten Pyramide in Ägypten?
Und was ist, wenn man dort etwas findet?
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr klein, denn es gibt seit dem Ende der 90er Jahre immer wieder Berichte darüber, daß dort schon längst ein anderer Weg hinter dem "Gantenbrinkschacht" entdeckt wurde, und daher wohl schon alles erkundet ist.
Auch gibt es Berichte darüber, daß auch unterhalb der Sphinx schon fast alles erforscht wurde, dies alles natürlich immer ohne die Presse und daher ohne die Öffentlichkeit.
Natürlich könnte man nun behaupten, diese Berichte von angeblichen geheimen Expeditionen der Archäologen ohne die Öffentlichkeit sind eine Lüge.
Um nun herauszufinden, was daran wahr ist, schickten wir ein Mann unserer Gruppe im Jahre 2000 nach Ägypten. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland bestätigte er mit guten Beweisbildern, daß dort Grabungen auf dem Gisehgelände ohne die Öffentlichkeit vonstatten gehen.
Wir wollen hier nun eine Reihe Bilder aufführen, die als Beweise dienen sollen..
Auch der Bericht von uns "Sphinx mit Geheimnis", weist ganz eindeutig auf nicht-öffentliche Grabungen hin.
Eines scheint sicher: was auch immer dort am 17.September 2002 in dem Schacht gefunden wird, das wahre Geheimnis der Pyramiden öffnet sich nur den wahren Sehenden.


die WFG-Schriftleitung

Buchempfehlung: "Geheimnisvolles Ägypten" von Paul Brunton -ISBN: 3-404-63040-8

(Quelle: Bild Spiegel-Online)


Der berühmte "Gantenbrinkschacht" innerhalb der Königinnenkammer. Woher der Müll wohl stammt? Es hat den Anschein, als sei dieser Müll dort hineingefallen.

Hier eine Nahaufnahme des "Gantenbrinkschachtes". Ganz klar zu erkennen, daß am Ende ein Weg nach links abgeht. Woher der Papiermüll wohl kommt, von dem Holzbrett ganz zu schweigen? Fanden dort in den letzten neun Jahren überhaupt noch Forschungen statt?
Es hat den Anschein, als käme der Müll von oberhalb des "Gantenbrinkschachtes" herab.

Hier eine Skizze mit den Entlastungskammern, in dem sich der berühmte "Davidsonschacht" befindet. Es gibt immer wieder Hinweise, daß von dem "Davidsonschacht" aus, weitere Erforschungen in Richtung den "Gantenbrinkschachtes" geführt werden. Was interessant ist, daß der "Gantenbrinkschacht", der 45 Grad nach oben verläuft, kreuzt den "Davidsonschacht, der wiederum geradeaus auf den "Gantenbrinkschacht" zuläuft. Der Kreuzungspunkt zwischen den beiden Schächten findet hinter der geschlossenen Wand (Strecke über 60m), die sich innerhalb den "Gantenbrinkschachtes" befindet, statt.


Hier eine Skizze, die eindeutig den "Davidsonschacht, oberhalb der Königskammer, in den Entlastungskammern zeigt. Von dort aus soll die geheime Forschung weiter verlaufen, in Richtung des "Gantenbrinkschachtes".


Hier befinden wir uns nun in der Öffnung. Gut zu erkennen (linke Seite), wie viele Kabel in den "Davidsonschacht" führen. Für was diese wohl benutzt werden? Als unser Mann dort vor Ort war, berichtete er uns, daß dort oben aus dem Schacht Licht herab leuchtete. Also fanden dort am helllichten Tag Arbeiten statt, obwohl dort viele Touristen waren.

Hier die rechte Seite der Öffnung. Auch dort sind sehr dicke Kabel zu erkennen, die in den "Davidsonschacht" führen. Wird dort auch mit größeren Maschinen gearbeitet? Dies findet schon seit über zwei Jahren statt, denn unser Mann war im September 2000 dort.
Was wird man dann wohl der Öffentlichkeit am 17.September 2002 eigentlich präsentieren, wenn man heimlich schon alles erkundet hat?
Und woher wollen wir wissen, daß die Übertragung der Medien auch wirklich "Live" sind?
Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie17.html


18. Artikel: Mysteriöser Ötzi


(Quelle: www.chinaintern.de - 18.November 2005)


Rätselhaftes um Ötzi
Immer mehr Rätsel um den Gletschermann. Manche vor Ort nennen ihn mittlerweile schon die "mysteriöse Mördermumie". Jetzt ist durch Forschungen noch mehr Rätselhaftes aufgetaucht.
Die Ausrüstungsgegenstände des Eismannes sind nämlich aus völlig verschiedenen Zeitepochen.
Seine Pfeile z.B. sind 7000 Jahre alt, er selbst jedoch nur 5300 Jahre.

Wissenschaftler rätseln, wie das sein kann. Ötzi selbst starb im Alter von 42 Jahren, und das nicht eines natürlichen Todes, sondern er wurde bekanntlich von vier Leuten ermordet. Wissenschaftler gingen bisher davon aus, dass Menschen seiner Epoche aber nur maximal 30 Jahre alt wurden. Tätowierungen und Blutflecken anderer Menschen auf seiner Kleidung ließen Wissenschaftler vermuten, dass es sich um einen Schamanen handelte. Seltsamer noch sind seine anderen Ausrüstungsgegenstände:

Seine Axt stammt wissenschaftlichen Analysen zufolge aus der Zeit um Christi Geburt. Wie kann ein Mann von vor 5300 Jahren so eine Axt tragen?
Und offensichtlich war er ein früher Globalisierer, er trug Kleidung, die nachweislich aus China stammt. Man entdeckte nämlich ein Ziegenfell bei ihm, dass aus China stammte. Konnte Schamane Ötzi Zeit und Raum überspringen, fragen manche etwas ratlos. Die heutige begrenzte Wissenschaft kann die zeitlich völlig unzusammenhängenden Funde bisher nicht erklären.


Noch seltsamer sind die Meldungen über den Fluch der Mumie, die immer häufiger auftauchen. Einer nach dem anderen falle ihm zum Opfer, so erzählt man sich in Südtirol. Man erzählt sich, dass ein besonderer Fluch auf der Leiche liege, der alle ins Verderben zöge, die an der Totenruhe rütteln.
Geheime Rituale gegen die Störung der Totenruhe, ausgeübt von Schamanen während sie leben, seien heute noch effektiv, so wird erzählt.

Das erste Opfer war sein Entdecker, er ging, nachdem er sich vor Gericht über 150 000 ¤ an Finderlohn erstreiten wollte, an die Stelle des Fundes zurück und kam in einem Schneesturm um. Der Leiter des Rettungsteams, Dieter Warnecke, kam eine Stunde nach der Beerdigung des Finders ums Leben – Herzattacke.

Drittes Opfer war dann Dr. Rainer Henn, der eine Untersuchung über Ötzi leitete. Er starb in einem Autounfall, als er zu einer Konferenz unterwegs war, bei der er neueste Forschungsergebnisse vorstellen wollte.

Viertes Opfer war der Bergsteiger Kurt Fritz, der den Abtransport der Mumie von seiner vermeintlich letzten Ruhestätte organisierte. Er wurde von einer Lawine getötet, alle anderen seiner Begleiter jedoch kamen bei dem Unfall mit dem Leben davon.

Fünftes Opfer des Fluches war der österreichische Journalist Rainer Hölzl, er drehte einen Dokumentarfilm über den Schamanen. Er starb an einer seltsamen Gehirnkrankheit.

Sechstes Opfer wurde nunmehr Konrad Spindler von der Uni Innsbruck, er war der Leiter des Forschungsteams, das Ötzi untersuchte. Er hörte oft über den angeblichen Fluch, aber er lachte nur darüber und betrachtete das als alten Aberglauben, der nicht mehr in in unserer heutige Zeit passt.
Siebtes Opfer wurde ein Autor namens Ton Loy, der starb, als er ein Buch über die "Mördermumie" schreiben wollte.

Und das jüngste Opfer schließlich war ein Australier, der Forschungen mit der DNA des Eismanns durchführte. Er starb unter ungeklärten Umständen in Australien.

Gegenwärtig liegt Ötzi tiefgefroren in Bozen und wird von 300 000 Leuten im Jahr bestaunt, die den Eismann sehen möchten. Mancher in Südtirol fragt sich bereits, ob es ihnen Glück bringt? Das ist wahrscheinlich schwer zu sagen...
Quelle: http://www.wfg-gk.de/archaeologie23.html

19. Artikel: Verbotene Archäologie

Interview mit Michael Cremo

Armin Risi: Herr Cremo, Sie haben in Zusammenarbeit mit Dr. Richard L. Thompson ein 900-seitiges Buch verfasst, mit dem Titel Forbidden Archaeology. Die gekürzte Fassung dieses Buches, The Hidden History of the Human Race, ist in den USA ein Bestseller geworden. Der Untertitel dieser gekürzten Fassung lautet: A Major Scientific Cover-up exposed! ("Eine schwerwiegende wissenschaftliche Vertuschung entlarvt!") Was ist die Hauptthese dieser Bücher?

Michael Cremo: Die Hauptthese lautet, daß die Gesamtheit der archäologischen Funde keine lineare Evolution des Menschen beweist, sondern im Gegenteil darauf hinweist, daß es den Homo sapiens schon seit Millionen von Jahren gibt – in paralleler Existenz zu den scheinbar primitiven Homo-Formen.

A.R.: Seit der Veröffentlichung dieser Bücher sind Sie bereits in über 80 Fernseh- und Radiosendungenaufgetreten. Der Höhepunkt war bestimmt die NBC- Sendung The Mysterious Origins of Man . Wie reagiert die "Zunft" der Wissenschaftler und Archäologen auf Ihre massive Herausforderung des herkömmlichen Geschichtsbildes?

M.C.: Nun, die wenigsten sind begeistert. Viele sehen uns sogar als "Nestbeschmutzer". Aber zumindest können sie uns nicht ignorieren. Weil unsere Bücher den größten Verkaufserfolg im Themenbereich der Archäologie verzeichneten, wurde ich sogar zum Archäologischen Weltkongress eingeladen, der vom 4.-11. Dezember 1994 in Neu Delhi stattfand und an dem 900 Experten teilnahmen. Dieser Kongress findet alle vier Jahre statt. Weil ich mich an diesem Kongress sehr vorsichtig ausdrückte und hauptsächlich nur das lineare mit dem zyklischen Weltbild verglich, konnte mein Vortrag durch ein weitgehendes Ignorieren neutralisiert werden. Die jüngste NBC-Sendung, die demnächst noch ein drittes Mal ausgestrahlt werden soll, hat jedoch klare Fronten geschaffen, und die Experten werden gezwungen, Position zu beziehen.

A.R.: Wie weit sind Ihre Bücher mittlerweile verbreitet? Sind Sie noch nicht auf Opposition gestoßen?
M.C.: Natürlich gibt es Opposition, aber nicht in dem Maße, daß irgendwelche Kräfte versuchen würden, die Veröffentlichung dieser Bücher zu verhindern. Im Englischen wird jetzt gerade die vierte Auflage von "Forbidden Archaeology" gedruckt. Im Deutschen ist die Übersetzung der gekürzten Fassung ebenfalls schon in der zweiten Auflage. Die Rechte für die spanische und italienische Übersetzung sind verkauft, und auch die Übersetzungen ins Russische, Japanische und Portugiesische sind in Vorbereitung.

A.R.: Ein Punkt, den auch die Kritiker anerkennen müssen, ist die immense Nachforschungsarbeit, die Sie und Dr. Thompson für die 900-seitige Originalausgabe gemacht haben. Wie kam dieses Buch eigentlich zustande?

M.C.: Die Idee zum Buch"Forbidden Archaeology" entstand, als ich Dr. Thompson im Jahr 1984 im Bhaktivedanta Institut von Los Angeles kennenlernte. Dieses Institut, das von der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein gesponsert wird, erforscht die Parallelen zwischen neusten Erkenntnissen der Wissenschaft und den Informationen, die wir aus den jahrtausendealten Sanskritschriften Indiens bekommen. Eine dieser Informationen besagt, daß der zivilisierte Mensch schon seit vielen Millionen von Jahren auf der Erde gegenwärtig ist, was natürlich im krassen Gegensatz zur modernen Auffassung ist, die besagt, daß der Mensch, so wie er heute auf der Erde lebt, erst seit 100 000 oder 200 000 Jahren existiert.

Obwohl Dr. Thompson eigentlich ein theoretischer Physiker ist und auch ich mich nicht ein Archäologe nennen kann, begannen wir uns zu fragen, ob es irgendwelche Beweise für das Weltbild der Sanskritschriften gibt. Als wir in den offiziellen Text- und Schulbüchern nachschauten, fanden wir nichts. Alle dokumentierten Funde wiesen darauf hin, daß der moderne "Homo sapiens" erst seit höchstens einer Viertelmillion Jahre existiert.

Wir gaben uns jedoch nicht zufrieden und wollten das gesamte Material der Archäologie und Anthropologie untersuchen. Sehr bald entdeckten wir, daß die Funde gar nicht so eindeutig sind, wie uns das die heutigen Schulbücher weismachen wollen, und wir fühlten uns ermutigt, diese Nachforschung weiterzuführen. Während acht Jahren suchten wir weltweit Dokumente in verschiedensten Sprachen, trieben vergriffene Bücher und seltene Fachzeitschriften auf und sprachen auch mit verschiedenen Frauen und Männern aus dem Gebiet der Archäologie, Geologie und Anthropologie. Was wir zusammentrugen, waren Hunderte von erstaunlichen Beispielen, die zeigen, wie Funde von Knochen und menschlichen Artefakten, die nicht in das Weltbild der Evolution passt, verdrängt, zurückgewiesen und vergessen wurden. Immerhin 900 Seiten mit genau recherchierten Dokumentationen, die jeglichen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.

A.R.: Können Sie uns ein typisches Beispiel für einen solchen Fund geben?

M.C.: Wie gesagt, da gibt es Hunderte. Ein typisches Beispiel, das ich besonders mag, kann ich herausgreifen, denn es zeigt zwei wichtige Punkte.

Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Goldsucher nach Kalifornien. Zuerst suchten sie nur in den Wasserläufen nach Gold, aber bald schon begannen sie auch mit dem Bergbau und gruben Minen. Im Gebiet von Tuolumne trieben sie solche Minen kilometerweit in die Bergflanken hinein, und nach Hunderten, ja sogar nach eintausend Metern stießen sie auf Nester von Menschenskeletten, Speerspitzen, Steinmörsern und anderen Artefakten. Heute wissen wir, daß diese tiefen Gesteinsschichten zwischen 10 und 55 Millionen Jahre alt sind!

Ein Geologe namens J.D. Whitney wurde auf diese Entdeckungen aufmerksam und schrieb in der Folge ein umfangreiches Buch, das vom "Harvard Universities Peabody Museum of Natural History" veröffentlicht wurde.

So weit so gut. J.D. Whitney war jedoch"nur" ein Geologe, und da gab es einen der namhaftesten Anthropologen der damaligen Zeit, William Holmes vom "Smithonian Institute" in Washington D.C. Dieser war ein glühender Verfechter der neuen Idee, daß die Menschen sich erst vor relativ kurzer Zeit von der Linie der affenähnlichen Wesen abgespalten hat und daß der Mensch demzufolge erst vor wenigen zehntausend Jahren auf den amerikanischen Kontinent vorgedrungen ist. Dieser William Holmes machte sich über den Geologen Whitney lustig und unterstellte ihm mangelndes Fachwissen, denn sonst hätte er nicht solche unhaltbaren Behauptungen aufgestellt.

Dies ist ein typisches Beispiel für das, was wir in Forbidden Archaeology die "Wissensfiltrierung" nennen. Funde, die nicht ins herrschende Weltbild passen, werden verdrängt, weggestellt oder umdatiert, damit sie wieder passen.

A.R.: Sie sagten, daß dieses Beispiel zwei Punkte illustriert. Die Wissensfiltrierung war der erste. Was war der zweite?

M.C.: Ja – man könnte denken, das sei ein Beispiel aus dem vergangenen Jahrhundert. Heute könnte so etwas nicht mehr vorkommen. Falsch! Als wir dieses Jahr von der NBC-TV-Station für die Sendung "The Mysterious Origins of Man" eingeladen wurden, erzählte ich ihnen ebenfalls von diesen Funden in Kalifornien. Diese Funde befinden sich noch heute in der Universität von Berkeley, dort, wo J.D. Whitney sie vor über einhundert Jahren hingebracht hat. NBC wollte diese Artefakte filmen, wurde aber abgewiesen. Diese Dinge herauszusuchen sei eine zu große Arbeit, und sie seien momentan unterbesetzt. Die reiche NBC-Station roch Lunte und hakte nach und bot jede Geldsumme an, die nötig sei, um diese Arbeit zu verrichten. Doch dann kam die Antwort vom Direktor des Institutes, und die war unmissverständlich: Diese Objekte können nicht gefilmt werden.

A.R.: Wenn die Funde, die Sie in Ihrem Buch anführen, tatsächlich echt sind, dann würde dies die gesamte Evolutionstheorie über den Haufen werfen und widerlegen ...

M.C.: In unserem Buch weisen wir nicht nur nach, daß viele Funde, die der Evolutionstheorie widersprechen, unterschlagen wurden, sondern wir zeigen auch, wie nachsichtig Funde behandelt wurden, die diese Theorie zu unterstützen schienen. Wie wäre es sonst erklärbar, daß plumpe Fälschungen wie der sog. "Piltdown Mensch" jahrzehntelang für echt gehalten wurden? Wären die Knochen des Peking-Menschen und des Java-Menschen mit derselben kategorischen Skepsis behandelt worden wie die anderen, nicht-konformen Funde, dann dürften diese Funde heute nicht als Beweise angeführt werden. Aber die Geschichte zeigt, daß die Experten bei Funden, die genehm sind, schnell einmal bereit sind, ein Auge, ja sogar beide Augen zuzudrücken.

A.R.: Glauben Sie denn, daß die Evolutionstheorie falsch ist? Können sich Tausende von Professoren und Nobelpreisträgern irren?

M.C.: Wer kann behaupten, daß die heutige Menschheit die absolute Wahrheit gefunden hat? Die Art und Weise, wie die Menschheit heute lebt und das Überleben des gesamten Planeten gefährdet, läßt ahnen, daß die heutige Menschheit und auch ihre "Weisheit" weit von der Wahrheit entfernt ist.

A.R.: Aber sogar Esoteriker und Präastronautiker wie Erich von Däniken – sie alle haben noch keinen Grund gesehen, an der Evolution zu zweifeln.
M.C.: Nun, im deutschsprachigen Raum haben diese Forscher eigentlich keinen Grund mehr, die Evolutionstheorie nicht kritisch zu betrachten, denn Ihr Buch "Gott und die Götter" liefert ja hinlängliche Informationen und auch ein alternatives Weltbild, so wie es die Sanskritschriften uns mitteilen. Da ich schon die Gelegenheit habe, mich an die deutschsprachige Leserschaft zu wenden, möchte ich eine Anekdote aus Deutschland anführen. Einmal machte Bismarck eine Aussage, und zwei Wochen später sagte er genau das Gegenteil. Als er auf diesen Widerspruch aufmerksam gemacht wurde, antwortete er schlagfertig: "Na und? Es ist doch nicht verboten, etwas dazuzulernen!" Ähnliches werden vielleicht einmal auch die heutigen Wissenschaftler und Esoteriker eingestehen müssen.

A.R.: Eine letzte Frage: Warum ist es denn so wichtig, in der Vergangenheit zu wühlen? Hätten wir in der Gegenwart nicht dringendere Probleme zu lösen?

M.C.: Die Gegenwart ist zu einem großen Teil das Produkt der Vergangenheit, und unsere Zukunft bestimmen wir in der Gegenwart. Worum es bei dieser Diskussion also geht, ist nichts Geringeres als die gesamte Ausrichtung der menschlichen Zivilisation. Die Art und Weise, wie wir uns selbst definieren, bestimmt unseren Lebensstil, unsere Zielsetzungen, unsere Religion, unsere Wertvorstellungen.

Wenn wir glauben, die gesamte Schöpfung sei einfach aus Materie und Zufall entstanden, dann werden wir uns anders verhalten, als wenn wir glauben, daß das Leben einen höheren Ursprung und deshalb auch eine höhere Bestimmung hat. Wenn wir auf einmal erkennen, daß die Vergangenheit ganz anders war, dann kann diese Erkenntnis schlagartig zu einem Umdenken führen, und dieses Umdenken ist heute notwendiger und dringender als je zuvor. Aber es wird erst stattfinden, wenn von außen ein sensationeller Anstoß kommt, und ich denke, die Neuerkenntnis unserer eigenen Vergangenheit könnte ein solcher Anstoß sein.

A.R.: Vielen Dank für dieses Gespräch! Vielen Dank für Ihre Arbeit! Und weiterhin viel Kraft und Erfolg bei Ihrem Ansturm gegen die Festung der etablierten Meinungen.

M.C.: Vielen Dank! Und dasselbe wünsche ich Ihnen bei Ihrer Arbeit! Wir beide sind ja Kollegen und haben viele Gemeinsamkeiten, wie aus unserem Gespräch unschwer zu ersehen war. Ein letztes Wort an alle Leserinnen und Leser: Halten Sie die Augen offen! Ich bin überzeugt, daß bald neue Funde gemacht werden, die das herkömmliche Geschichtsbild endgültig widerlegen werden.

Stimmen zu "Forbidden Archaeology" bzw. zur Kurzfassung "The Hidden History of the Human Race:"

"Eine erstaunliche Beschreibung einiger Indizien, die einst der Wissenschaft bekannt waren, aber aus unserer Sicht verschwunden sind – aufgrund des 'Wissensfiltrierung", die das herrschende Paradigma beschützt." Dr. Philip E. Johnson, Autor des Buches DARWIN ON TRIAL, Universität von Kalifornien, Berkeley

"Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet! Ich war mir nicht bewußt, wie viele Funde und Indizien es gibt, die nicht in die moderne Theorie der menschlichen Evolution passen." Dr. Virginia Steen-Macintyre, Geologin

" Forbidden Archaeology durchdringt den dunklen Tunnel der etablierten Wissenschaft. Dieses Buch zeigt auf, mit welchen hinterhältigen Mitteln das akademische Establishment seinen überholten Status quo beschützen will." Col. W.R. Anderson, Leif Ericson Society

"Dieses Buch, vorwiegend für den Laien geschrieben, verschafft Gelegenheit zu einer kritischen Überprüfung des für die Menschheitsentwicklung bedeutenden Beweismaterials. Darüber hinaus wird das Buch als eine wertvolle Quelle für vergessene Literatur dienen, zu der man normalerweise keinen leichten Zugang hat. Wenn es erneut professionelle wissenschaftliche Recherchen über Berichte, die nicht in das gegenwärtige Paradigma über die Entwicklung der Menschheit passen, anregt, wird VERBOTENE ARCHÄOLOGIE zur Fortentwicklung des Wissens über die Menschheitsgeschichte beigetragen haben." Dr. Siegfried Scherer, Institut für Mikrobiologie, Technische Universität München

"Ihr Buch ist reiner Humbug und kann nur von einem Narren ernst genommen werden." Dr. Richard Leakey, einer der führenden Anthropologen und Vertreter der Evolutionstheorie der Gegenwart
Quelle: http://www.armin-risi.ch/html/AI_Interview_Cremo.htm
(Mit freundlicher Genehmigung)

20. Artikel: Schreibblockade und verbotene Archäologie


Zwei Themen beschäftigen mich heute. Zum einen, dass es bei mir seit einer Woche klemmt, was das Schreiben angeht. Zum zweiten, dass die Seite des Kopp-Verlages, meines Lieblings-Lieferanten für kreative “Sachbücher” zumindest vorübergehend nicht mehr erreichbar ist.
Welches Thema auch immer, Kopp hat die passenden, fundierten Fachbücher:
Geheime Echsenstädte unter dem Himalaya? Check. Gen-Labore in der Cheops-Pyramide? Vermutlich auch Check. Kostenlose Energie durch Perpetuum Mobile? Check. Die gesammelten Werke von Erich v. Däniken? Ganz definitiv Check. Alien-Landebasen, Bibelcodes, Weltregierungsverschwörungen, Marsianer, Mumien, Monster, Mythen, Militärprojekte, Maya, Mikroben, Magnetismus? – Was immer man an wissenschaftlichem, grenzwissenschaftlichen, zumindest aber pseudwissenschaftlichem Fachmaterial sucht – man findet es mit großer Wahrscheinlichkeit bei Kopp.
Ob der … na, sagen wir “alternativ Denkende” David Icke mit seiner von telepathisch gestaltwandelnden Echsen unterwanderten Weltverschwörung, Jan van Helsing mit seiner Cheops-Lüge (und natürlich seiner Weltverschwörung) oder Eva Herman als Blog-Autorin – sie alle sind hier beheimatet und in guter Gesellschaft. Da finden wir “Die letzten Jahre des Euro” neben dem “Lexikon der verbotenen Archäologie”, die “Maya-Prophezeiungen für das Jahr 2012″ (auch wenn Kopp-online vorsorglich berichtet, dass sich da jemand um 208 Jahre verrechnet hat. Was im Übrigen jeder Hobby-Astronom längst wissen müsste) neben Nahrungsergänzungen wie “9-fach gebranntem Bambussalz”. Und natürlich fehlen die neuesten Informationen zu “Tachyonen, Orgonenergie, Skalarwellen” nicht im Reigen des Wissens, das uns die Welt der traditionellen Wissenschaften (die mit den verifizierbaren Beweisen, nicht falsifizierbaren Versuchen und den lästigen Doppelblind-Studien, ihr wisst schon) verschweigen will.
Nein, im Ernst, ich mag meinen Kopp-Verlag. Wenn ich Recherche-Material für Fantasy, Mystery oder SciFi benötige – ich finde das seit Einstellung der Cryptozologenseite vor 8 Jahren den besten Fundus an wirklich abgedrehten Ideen.
Eine wichtige Feststellung, die ich dabei immer wieder treffen kann: Viele Ideen sind so abgedreht, dass sie in einem fiktiven Roman niemand schlucken würde und sich somit kein Verlag finden ließe. Das sind die, über die man dann nur ein Fachbuch schreiben kann.
Oder eine Religion gründen, wie man am Herrn Hubbard sehen kann. Als SciFi-Autor war er wirklich nur mäßig erfolgreich. Den gleichen unausgegorenen Quatsch als Pseudo-Religion verkauft brachte ihm Millionen. Warum Kopp lediglich den Slogan “Bücher, die Ihnen die Augen öffnen” führt und nicht etwas in der Art von “The truth is in here” ist eigentlich erstaunlich.


Um so trauriger, dass nicht nur die Anzeigen von Kopp (auf die ich mich jedes mal besonders freue) gerade fehlen, sondern auch ihre Verlagswebseite seit einiger Zeit von größeren Erreichbarkeitsproblemen geplagt ist. Aber vermutlich will irgendeine Regierung (oder ein Geheimdienst) niht, dass irgendeine Wahrheit ans licht kommt, die in ihrem Verlagsprogramm verborgen ist. Gemein aber auch.
Erinnert mich aber daran, dass derzeit nachts wieder “Akte X” läuft. Immer noch eine ziemlich ungeschlagene Serie, wie ich finde. Zumindest die alten Folgen. Auch wenn ich “Fringe” mag – irgendwie kommt auch diese Serie da nicht ran.
Das zweite Thema, das mich heute bewegt hat (zumindest bis gerade): Schreibblockade.
Und damit meine ich nicht meinen Blog (auch wenn ich heute bisher uncharakteristisch niedrige Zugriffszahlen hatte. Die niedrigsten seit Bestehen, um genau zu sein. Nämlich 9), sondern das Problem, dass mir das Schreiben gerade immens schwer fällt. Ich habe gerade 3 unterschiedliche Roman-Projekte, die alle meiner Aufmerksamkeit bedürften. Und bei keinem komme ich weiter.
Projekt 1 klemmt an einer Schlüsselstelle, nämlich der Auftragsvergabe, die auch entscheidet, wer in Zukunft zur Protagonistengruppe gehört und warum. Ich habe bereits ein gutes Dutzend Ansätze verbraten und komme doch nicht in die Szene. Die Teile danach stehen und gehen voran – aber hier klemmt es und das wurmt (und bremst) mich.
Nummer 2 (eigentlich eine Kurzgeschichte) klemmt im Einstieg.Das wäre nicht so tragisch, wäre es nicht an eine Art Abgabetermin gebunden, der nun mal, wie es so deren Art ist, unaufhaltsam näher rückt.
Nummer 3 hängt an einem Planungsdetail, das essentiell für die Grundstruktur ist:
Ich weiß zwar, wer die Haupt-Antagonisten sind und warum. Ich weiß aber auch, dass es noch andere Antagonisten gibt, die quasi die andere Gruppe erst dazu zwingen, die Antagonisten zu sein. und ich kann mich verdammt noch mal nicht entscheiden, was das für ein Verein ist. Genau das benötige ich aber schon relativ früh.
Eigentlich ist das alles nicht so tragisch – aber zusammen mit anderen Arbeiten, die sich so über en Tag häufen ergibt das jenen seltenen aber um so hässlicheren Zustand, dass ich letztendlich gar nichts schreibe. Außer Blog-Einträge. Was auch nicht hilfreich ist.
Quelle: http://www.achronos.de/tom/2010/11/schreibblockade-und-verbotene-archaeologie/


21. Artikel: Mond, woher bist Du?

Was die Wissenschaftler am meisten verwirrt, sind die Daten, die von dem auf dem Mond zurückgelassenen Instrumenten gesammelt wurden, welche die Bebenaktivität der Mondkruste messen. Die Daten zeigen an, dass die seismographischen Wellen sich vom Epizentrum her nur der Oberfläche des Mondes entlang verbreiten, und nicht in das Zentrum des Mondes. Dies zeigt, dass der Mond hohl ist, und nichts weiter als eine Kruste. Falls er ein solider Planet wäre, sollten die Bebenwellen auch in das Zentrum fortschreiten. Wie könnten sie nur an der Oberfläche entlang gehen?
Es gibt viele Dokumente bezüglich der Zivilisation, die innerhalb des Mondes untergebracht wurde, die absichtsvoll auf der Erde platziert wurden. Alle Entdeckungen über den Mond sind in der Tat die hervorragende Arbeit von intelligenten Wesen, die innerhalb des Mondes leben. Natürlich verspottet die wissenschaftliche Gemeinschaft die Theorie, weil sie bis jetzt keinen ET gefangen hat. Nichtsdestotrotz ist es nicht zu verleugnen, dass der Mond den bisher gesammelten Daten nach, als hohl erweist werden muss.

Was die Wissenschaftler am meisten verwirrt, sind die Daten, die von dem auf dem Mond zurückgelassenen Instrumenten gesammelt wurden, welche die Bebenaktivität der Mondkruste messen. Die Daten zeigen an, dass die seismographischen Wellen sich vom Epizentrum her nur der Oberfläche des Mondes entlang verbreiten, und nicht in das Zentrum des Mondes. Dies zeigt, dass der Mond hohl ist, und nichts weiter als eine Kruste. Falls er ein solider Planet wäre, sollten die Bebenwellen auch in das Zentrum fortschreiten. Wie könnten sie nur an der Oberfläche entlang gehen?
Wann begann der Mond uns zum ersten mal zu begleiten? Vielleicht sah er schon auf die Erde, lange bevor die Menschen auf der Erde erschienen. Die Leute sagen, dass es einen eiskalten Palast auf ihm gäbe, in dem eine uralte Schönheit namens Chang-E lebe, zusammen mit einem Hasen und einem Mann namens Wu Gang, dessen tägliche Arbeit darin besteht, Kassia Bäume zu fällen. Nichtsdestotrotz sahen die Astronauten von der Apollo 11 Mission des 19. Juli 1969 nicht den eiskalten Palast, auch nicht die Lady Chang-E und ihren Hasen oder Wu Gang und die Kassia Bäume. Viele von uns, die von dieser Legende gerührt wurden, waren etwas enttäuscht von den wissenschaftlichen Funden.
Sechsundzwanzig Jahre sind vorüber gegangen seit der ersten Mondlandung, jedoch sind die menschlichen Wesen nicht klüger über den Mond geworden als zuvor. Im Gegenteil, Wissenschaftler sind jetzt verwirrt über die Daten, die von den zurückgelassenen Instrumenten auf dem Mond gesammelt wurden. Wenn wir nachts den Mond anschauen, haben wir ein vertrautes, aber auch fremdes Gefühl. Wir können nicht anders als fragen, „Lieber Mond könntest Du uns nicht etwas über Dein wahres Wesen erzählen?“
Gegenwärtig gibt es drei Theorien, die erklären, wie der Mond entstand. Die erste ist, dass Gas und gasförmige Wolken des Universums den Mond formten, genau wie die Erde, vor 4,6 Milliarden Jahren. Die zweite Theorie besagt, dass der Mond weggeschleudert wurde von der Erde, und dass der Pazifische Ozean der Platz sei, aus dem er entstamme. Die dritte Theorie glaubt, dass der Mond ein unabhängiger Planet sei, der von der Gravitationskraft der Erde bei einem Vorübergang eingefangen worden sei, und seitdem die Erde immer umkreise.

Die meisten Wissenschaftler glaubten anfangs an die erste Theorie, obwohl einige der zweiten den Vorzug gaben. Jedoch ergaben Analysen von Teilen der Mondoberfläche, die von den Astronauten zurückgebracht wurden, dass die Zusammensetzung des Mondes anders als bei der Erde ist. Die Erde hat mehr Eisen und weniger Silikate in ihr deponiert, während es beim Mond genau umgekehrt ist. Hinzu kommt, dass die Erde sehr wenig Titanerze hat, während der Mond viele hat. Diese Funde beweisen, dass der Mond nicht von der Erde abgetrennt wurde. Aus dem selben Grund ist die erste Hypothese auch wackelig. Wenn Erde und Mond durch den selben Prozess geformt wurden, etwa zur gleichen Zeit, warum sind sie dann in ihren Zusammensetzungen so unterschiedlich?
Wissenschaftler haben die erste Theorie verworfen, womit nur die letzte Theorie übrigbleibt. Wenn der Mond unser Solarsystem von einem äußeren Raum her betreten hätte, sollte er zur Sonne geflogen sein, anstatt von der Erde festgehalten zu werden, wegen der viel stärkeren Gravitationskraft der Sonne.

Keine der drei von orthodoxen Wissenschaftlern vorgeschlagenen Theorien beantworten alle Fragen oder halten einer genauen Prüfung stand. Der Ursprung des Mondes bleibt noch immer ein Mysterium und bietet den Menschen reichlich Raum, neue Theorien über seinen Ursprung vorzuschlagen. Egal wie lächerlich die Theorien erscheinen mögen, sie sollten nicht leichthin unwissenschaftlich genannt werden.

22. Artikel: Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond

Lasst uns einen Blick werfen auf, und Gedanken machen über einige der unglaublichen, eigentümlichen astronomischen Phänomene, die zwischen Erde, Sonne und Mond auftauchen.


Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380.000 km, und zwischen Sonne und Erde 150.000.000 km. Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige. Der Durchmesser der Sonne ist 1.380.000 km, während der des Mondes 3400 km beträgt, das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 größer. Beide Verhältnisse betragen 395. Kann dies ein Zufall sein? Was hat das zu bedeuten?

Bitte denkt mal. Die Sonne ist 395 mal größer als der Mond, jedoch ist sie 395 mal weiter weg von der Erde als der Mond. Beide erscheinen in der gleichen Größe von der Erde aus betrachtet wegen ihrer Distanzunterschiede. Ist dies ein natürliches oder künstliches Phänomen? Wo kann man in dem Universum drei Himmelskörper mit gleicher Art dieser Übereinstimmung finden?

Die zwei Planeten scheinen abwechselnd auf die Erde, einer während der Nacht, der andere während des Tages. Es gibt kein weiteres Beispiel eines solchen Phänomens in unserem Solarsystem. Der angesehene Wissenschaftler Isaac Asimov sagte einst, gemäß allen verfügbaren Daten sollte der Mond im Prinzip nicht in dieser Position existieren. Er sagte auch: „Der Mond ist groß genug, um in einer Umlaufbahn um die Sonne zu enden, jedoch klein genug, um eine Korona zu erzeugen. Unsere Astronomie kann einfach nicht diese Zufälle der Zufälle erklären.“

Ist es wirklich ein zufälliges Zusammentreffen? Nicht wirklich, gemäß einigen Wissenschaftlern. William R. Sheldon, Wissenschaftler, sagte: „Um in einer Umlaufbahn um unsere Erde kreisen zu können, hat ein Raumschiff eine Geschwindigkeit von 17.400 km pro Stunde, und eine Höhe von 160 km einzuhalten. Ebenso muss der Mond, um in seiner Umlaufbahn zu bleiben, die Erdanziehungskraft ausbalancieren und braucht eine akkurate Geschwindigkeit, Eigengewicht und Höhe.“ Die Frage ist, wenn der gegenwärtige Satz an Bedingungen nicht von der Natur erreicht werden kann, warum sind sie dann so?
23. Artikel: Er ist zu groß für einen Satelliten

Es gibt verschiedene Planeten in dem Sonnensystem, die ein natürliches Vorkommen von Satelliten besitzen. Der Mond jedoch ist unnatürlich groß für einen Satelliten. Er ist zu groß im Vergleich zu seinem Elternplaneten. Lasst uns einen Blick auf die folgenden Daten werfen. Der Durchmesser der Erde beträgt 12.756 km; der des Mondes 3.467 km, das etwa 27% dem der Erde entspricht. Mars Durchmesser ist 6.787 km. Mars hat 2 Satelliten. Der größere hat einen Durchmesser von 23 km, 0,34% vom Mars. Jupiters Durchmesser ist 142.800 km. Er hat 13 Satelliten. Der größte davon hat einen Durchmesser von 5.000 km was 3,5 % entspricht. Saturns Durchmesser ist 120.000 km. Er hat 23 Satelliten. Der größte hat einen Durchmesser von 4.500 km was 3,75% des Saturns ausmacht. Keiner der Satelliten hat einen Durchmesser der 5% des Elternplaneten übersteigt, aber der des Mondes beträgt 27% des Durchmessers der Erde. Ist der Mond nicht unnatürlich groß im Vergleich dazu? Die Daten weisen tatsächlich darauf hin, dass der Mond außergewöhnlich ist.
Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380.000 km, und zwischen Sonne und Erde 150.000.000 km. Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige. Der Durchmesser der Sonne ist 1.380.000 km, während der des Mondes 3400 km beträgt, das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 größer. Beide Verhältnisse betragen 395. Kann dies ein Zufall sein? Was hat das zu bedeuten?

Bitte denkt mal. Die Sonne ist 395 mal größer als der Mond, jedoch ist sie 395 mal weiter weg von der Erde als der Mond. Beide erscheinen in der gleichen Größe von der Erde aus betrachtet wegen ihrer Distanzunterschiede. Ist dies ein natürliches oder künstliches Phänomen? Wo kann man in dem Universum drei Himmelskörper mit gleicher Art dieser Übereinstimmung finden?

Die zwei Planeten scheinen abwechselnd auf die Erde, einer während der Nacht, der andere während des Tages. Es gibt kein weiteres Beispiel eines solchen Phänomens in unserem Solarsystem. Der angesehene Wissenschaftler Isaac Asimov sagte einst, gemäß allen verfügbaren Daten sollte der Mond im Prinzip nicht in dieser Position existieren. Er sagte auch: „Der Mond ist groß genug, um in einer Umlaufbahn um die Sonne zu enden, jedoch klein genug, um eine Korona zu erzeugen. Unsere Astronomie kann einfach nicht diese Zufälle der Zufälle erklären.„
Ist es wirklich ein zufälliges Zusammentreffen? Nicht wirklich, gemäß einigen Wissenschaftlern. William R. Sheldon, Wissenschaftler, sagte: „Um in einer Umlaufbahn um unsere Erde kreisen zu können, hat ein Raumschiff eine Geschwindigkeit von 17.400 km pro Stunde, und eine Höhe von 160 km einzuhalten. Ebenso muss der Mond, um in seiner Umlaufbahn zu bleiben, die Erdanziehungskraft ausbalancieren und braucht eine akkurate Geschwindigkeit, Eigengewicht und Höhe.„ Die Frage ist, wenn der gegenwärtige Satz an Bedingungen nicht von der Natur erreicht werden kann, warum sind sie dann so?
Die letzten 300 Jahre haben Astronomen viele unerklärliche Phänomene beim Mond beobachtet. Casini entdeckte 1671 eine Ansammlung von Wolken über dem Mond. Im April 1786 beobachtete William Herser, der Vater der modernen Astronomie, Anzeichen vulkanischer Ausbrüche auf dem Mond, obwohl Wissenschaftler glauben, das es keine vulkanische Aktivität auf dem Mond seit 3 Milliarden Jahren gäbe. Was war es dann, das wie vulkanische Eruptionen aussah?

1843 fand ein deutscher Astronom, John Schicoto, der Hunderte von Karten des Mondes zeichnete, dass der Leany Krater mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schmaler wurde. Heute ist der Leany Krater nur ein kleiner Punkt, umgeben von weißen Sedimenten. Wissenschaftler wissen nicht, warum. Am 24.April 1882 entdeckten Wissenschaftler unidentifizierte Objekte, die sich auf der Oberfläche um die Aristocrat�s Zone bewegten. Am 19. Oktober 1945 wurde beobachtet, dass die Darwin Wand drei leuchtende Punkte enthielt. Am Abend des 6.Juli 1954 sah der Leiter des Minnesota Observatoriums und sein Assistent eine dunkle Linie im Picallomy Krater, die kurz danach verschwand. Am 8.September 1955 erschienen Blitze zweimal an der Ecke des Ross Kraters. Am 9. Februar 1956 sah Dr. Toyota, Meiji Universität Japan, verschiedene dunkle Objekte, sie schienen die Umrisse der Buchstaben DYAX and JWA zu formen.

Am 5. Februar 1966 landete das russische unbemannte Raumfahrzeug Mondgöttin 9 im Regensee und photographierte zwei Reihen von pyramidenartigen Strukturen, die im gleichen Abstand voneinander standen. Dr. Van Sunder stellte fest, „Sie konnten stark das Sonnenlicht reflektieren, so wie Markierungen auf Rennstrecken.„ Von der Länge der Schatten her kalkuliert sind die Strukturen so hoch wie ein 15-stöckiges Bauwerk. Dr. Van Sunder sagte, „Es gab kein Hochland in der Nähe, von dem sie zu ihrer gegenwärtigen Position herübergerollt sein könnten, um ihren geometrischen Umriss zu formen.„

Dazu kommt, dass Mondgöttin 9 eine mysteriöse Höhle in der Ecke der stürmischen See photographiert hat. Der Mondexperte Dr. Wilkins glaubt, dass die kreisförmigen Höhlen direkt in das Zentrum des Mondes gehen. Wilkins selber entdeckte einmal eine gigantische Höhle im Casiny Krater A. Am 20. November 1966 photographierte das amerikanische Erkundungs-Raumschiff Orbit 2 verschiedene pyramidenartige Strukturen 46 km oberhalb der ruhigen See. Wissenschaftler schätzen, dass die Pyramiden 15 bis 25 m hoch sind, und dass sie auch geometrisch positioniert sind. Die Strukturen sind in den Farben heller als die Steine und das Geröll drum herum, und sie sind offensichtlich ohne natürlichen Ursprung. Am 11.November 1967 entdeckte das Montelower Astronomenteam eine „schwarze Wolke mit lila farbigen Grenzen„ über der ruhigen See. Die fremden Phänomene wurden nicht von Amateuren beobachtet, sondern von Astronomen und Raumschiffproben. Dies bedeutet, dass der Mond viele Mysterien besitzt, die den Menschen unbekannt sind.

24. Artikel: Die Meteoritenkrater sind alle zu flach

Wissenschaftler sagen uns, dass die Krater auf der Oberfläche des Mondes durch den Einschlag von Meteoriten und Kometen verursacht wurden. Es gibt auch Meteoritenkrater auf der Erde. Wissenschaftlichen Berechnungen nach soll die Tiefe des Kraters, den ein Meteorit von mehreren km Durchmessern erzeugt, wenn er auf die Erde oder den Mond mit einer Geschwindigkeit von 48.000 km in der Sekunde aufschlägt, was einer Million Tonne Dynamit entspricht, das 4 bis 5-fache seines Durchmessers betragen. Die Meteoritenkrater auf der Erde bestätigen, das dies korrekt ist. Jedoch die Krater auf dem Mond sind fremdartig flach. Zum Beispiel der Gagrin Krater, der tiefste, ist nur 6 km tief, obwohl sein Durchmesser 300 km beträgt. Mit einem Durchmesser von 300 km sollte die Tiefe des Kraters wenigstens 1200 km betragen, anstatt 4 km, was 12% seines Durchmessers entspricht. Dies ist eine weitere wissenschaftliche Unmöglichkeit.

Warum ist es so? Astronomen sind unfähig mit einer perfekten Erklärung aufzuwarten, sie scheinen es auch nicht zu wollen. Sie wissen, dass eine perfekte Erklärung etablierte Theorien über den Haufen werfen würde. Die einzige Erklärung dafür ist, dass die Kruste des Mondes
4 km unter der Oberfläche aus sehr harten Substanzen zusammengesetzt ist. Die Meteoriten waren nicht in der Lage diese Ebene zu durchdringen. Was ist dann nun diese sehr harte Substanz?

25. Artikel : Metalle dessen Existenz unmöglich sind

Es ist nicht befremdend, dass die Krater des Mondes eine große Menge Lava enthalten. Was befremdet, ist, dass die Lava reich an Metallelementen ist, wie Titan, Chrom, und Yttrium usw., die auf der Erde rar sind. Jene Metalle sind alle sehr hart und resistent, sowohl gegen hohe Temperatur und als auch Korrosion. Wissenschaftler schätzen, dass es 2000-3000 Grad Celsius benötigt um diese Metalle zu schmelzen. Aber der Mond war ein toter und kalter Planet gewesen ohne vulkanische Aktivität für 3 Milliarden Jahre. Wie erzeugte der Mond so viele Arten von Metalle, die solch hohe Schmelztemperatur erfordern? Darüber hinaus zeigen Analysen der von den Astronauten mitgebrachten Bodenproben, dass es dort reines Eisen und reines Titan gibt. Solche reinen Metallablagerungen werden einfach nicht unter natürlichen Bedingungen gefunden.

Was sagen uns die unerklärlichen Fakten? Sie haben zweifellos uns gezeigt, dass diese Metallelemente nicht unter natürlichen Bedingungen geformt wurden, sondern extrahiert wurden. Dann ist die Frage von wem und wann?

26. Artikel: Die Seite, die nicht von der Erde gesehen werden kann

Es ist immer dieselbe Seite, die der Mond der Erde zeigt. Die Menschheit sah nie die entgegengesetzte Seite, bis die Raumschiffe dort landeten und sie photographierten. Astronomen haben immer gedacht, dass die Rückseite so sein sollte wie die Vorderseite. Mit vielen Meteoritenkratern und Lavaseen. Aber die Photos zeigten eine sehr verschiedene Szene. Die Rückseite des Mondes ist sehr holprig. Das meiste sind kleine Krater und Gebirgszüge mit sehr wenig Lavaseen.

Wissenschaftler sind unfähig, den Unterschied zu erklären. Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit von einem Meteorit getroffen zu werden für beide Seiten des Mondes gleich, falls es ein natürlich geformter Planet wäre. Warum ist da ein Unterschied? Warum ist es immer dieselbe Seite, die zur Erde zeigt?

Dieses Phänomen existiert für kein anderen Planeten und Satelliten in unserem Solarsystem-nur für unsere Erde und Mond. Ist es ein weiterer Zufall unter den anderen Zufällen? Gibt es eine Erklärung außer zufälliges Zusammentreffen?
27. Artikel: Fremde Phänomene in den vergangenen Hunderten von Jahren

Die letzten 300 Jahre haben Astronomen viele unerklärliche Phänomene beim Mond beobachtet. Casini entdeckte 1671 eine Ansammlung von Wolken über dem Mond. Im April 1786 beobachtete William Herser, der Vater der modernen Astronomie, Anzeichen vulkanischer Ausbrüche auf dem Mond, obwohl Wissenschaftler glauben, das es keine vulkanische Aktivität auf dem Mond seit 3 Milliarden Jahren gäbe. Was war es dann, das wie vulkanische Eruptionen aussah?

1843 fand ein deutscher Astronom, John Schicoto, der Hunderte von Karten des Mondes zeichnete, dass der Leany Krater mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schmaler wurde. Heute ist der Leany Krater nur ein kleiner Punkt, umgeben von weißen Sedimenten. Wissenschaftler wissen nicht, warum. Am 24.April 1882 entdeckten Wissenschaftler unidentifizierte Objekte, die sich auf der Oberfläche um die Aristocrat’s Zone bewegten. Am 19. Oktober 1945 wurde beobachtet, dass die Darwin Wand drei leuchtende Punkte enthielt. Am Abend des 6.Juli 1954 sah der Leiter des Minnesota Observatoriums und sein Assistent eine dunkle Linie im Picallomy Krater, die kurz danach verschwand. Am 8.September 1955 erschienen Blitze zweimal an der Ecke des Ross Kraters. Am 9. Februar 1956 sah Dr. Toyota, Meiji Universität Japan, verschiedene dunkle Objekte, sie schienen die Umrisse der Buchstaben DYAX and JWA zu formen.

Am 5. Februar 1966 landete das russische unbemannte Raumfahrzeug Mondgöttin 9 im Regensee und photographierte zwei Reihen von pyramidenartigen Strukturen, die im gleichen Abstand voneinander standen. Dr. Van Sunder stellte fest, „Sie konnten stark das Sonnenlicht reflektieren, so wie Markierungen auf Rennstrecken.“ Von der Länge der Schatten her kalkuliert sind die Strukturen so hoch wie ein 15-stöckiges Bauwerk. Dr. Van Sunder sagte, „Es gab kein Hochland in der Nähe, von dem sie zu ihrer gegenwärtigen Position herübergerollt sein könnten, um ihren geometrischen Umriss zu formen.“

Dazu kommt, dass Mondgöttin 9 eine mysteriöse Höhle in der Ecke der stürmischen See photographiert hat. Der Mondexperte Dr. Wilkins glaubt, dass die kreisförmigen Höhlen direkt in das Zentrum des Mondes gehen. Wilkins selber entdeckte einmal eine gigantische Höhle im Casiny Krater A. Am 20. November 1966 photographierte das amerikanische Erkundungs-Raumschiff Orbit 2 verschiedene pyramidenartige Strukturen 46 km oberhalb der ruhigen See. Wissenschaftler schätzen, dass die Pyramiden 15 bis 25 m hoch sind, und dass sie auch geometrisch positioniert sind. Die Strukturen sind in den Farben heller als die Steine und das Geröll drum herum, und sie sind offensichtlich ohne natürlichen Ursprung. Am 11.November 1967 entdeckte das Montelower Astronomenteam eine „schwarze Wolke mit lila farbigen Grenzen“ über der ruhigen See. Die fremden Phänomene wurden nicht von Amateuren beobachtet, sondern von Astronomen und Raumschiffproben. Dies bedeutet, dass der Mond viele Mysterien besitzt, die den Menschen unbekannt sind.
Lasst uns eine neue Theorie über den Mond aufstellen. Er ist hohl und hat zwei Schichten der Kruste. Die äußere Kruste besteht aus Felsen und Mineralerzen. Meteoriten können nur durch diese Schicht schlagen. Die bekannten Krater sind nicht tiefer als 6,5 km.
28. Artikel: UFO über dem Mond

Am 24. November 1986 begegnete Apollo 8 einem kolossalen Flugobjekt, dass mehrere Quadratkilometer einnahm, während es zukünftige Landeplätze untersuchte. Als Apollo 8 von seiner Umlaufbahn um den Mond zu diesem Punkt zurückkehrte, war das Objekt nicht mehr da. Was war es? Niemand weiß es. Apollo 10 wurde, als es 15.000 m über dem Mond war, von einem unidentifizierten Flugobjekt angenähert. Diese Begegnung wurde auf einem Film dokumentiert. Am 19. Juli 1969 brachte Apollo11 drei Astronauten zum Mond, die später die ersten Menschen auf dem Mond wurden. Auf der Strecke zu ihm sahen die Astronauten ein ungewöhnliches Objekt vor ihnen. Von einer Distanz von 9600 km aus gesehen dachten sie anfangs, es müsse der Raketenpropeller von Apollo 4 sein. Indem sie durch Ferngläser schauten, sahen sie, dass es L-Umrisse hatte. „Es sah aus wie ein geöffneter Briefkasten.“, sagte Armstrong. Indem sie weiter durch einen Sextanten sahen, fanden sie, dass das Objekt wie ein Zylinder aussah. Ein anderer Astronaut, Aldrin sagte, „Wir sahen auch verschiedene kleinere Objekte, die vorbei passierten und Turbulenzen an unserem Raumschiff verursachten, dann sahen wir dieses hellere Objekt vorbeifliegen“. Am 21. Juli, als Aldrin die Landekapsel vor einen abschließenden Check betrat, sah er plötzlich zwei fliegende Objekte. Eines von ihnen war größer und heller, es flog mit hoher Geschwindigkeit parallel zur Front des Raumschiffes und verschwand kurz danach. Es tauchte wenige Sekunden später wieder auf. In diesem Moment schossen die zwei Objekte zwei Lichtstrahlen aus, die sich vereinigten. Dann trennten sie sich plötzlich voneinander, stiegen rapide hoch und verschwanden.

Als die Astronauten dabei waren, auf dem Mond zu landen, hörten sie die Stimme vom Kontrollzentrum: „Kontrollzentrum ruft Apollo 11, was ist da draußen?“ Apollo 11 antwortete „Diese großen Kinder sind enorm, Sir .. eine Menge von ihnen ... Oh mein Gott, Sie würden es nicht glauben. Lassen Sie mich Ihnen sagen, es sind dort andere Raumschiffe... an der Ecke des zirkularen Kraters, und sie sind gut positioniert... und sie beobachten uns von dem Mond aus....“. Der russische Wissenschaftler Dr. Arched sagte, „gemäß unseren aufgenommenen Signalen ist die Begegnung mit fliegenden Objekten während der Landung von Apollo 11 unmittelbar berichtet worden“. Am 20. November 1969 beobachteten die Astronauten Brian und Conrad von Apollo 12 fliegende Objekte, während sie auf dem Mond landeten. Die auf dem Mond landenden Astronauten von Apollo 15 im August 1971, Apollo 16 im April 1972 und Apollo 17 im Dezember 1972 trafen auch auf fliegende Objekte.

Gary, ein Wissenschaftler sagte einst, „Beinahe alle Astronauten haben einige unidentifizierte Objekte beobachtet“. Edwards, der 6. Astronaut, der auf dem Mond landete, sagte „Die einzige Frage ist, woher sie kommen“. John Younger, der neunte Astronaut auf dem Mond meinte „Falls Du das nicht glaubst, ist es so, als ob Du eine sichere Sache nicht glaubst“. 1979 stellte die NASA Direktorin für Kommunikation Molly Chertlin fest, „fliegende Objekte zu treffen“ ist sehr verbreitet. Sie fuhr fort, „Alle die Raumschiffe sind von einigen fliegenden Objekten verfolgt worden, entweder aus Distanz oder sehr nahe. Wann immer es passierte, kontaktierten die Astronauten die Bodenstation“.

Jahre später, enthüllte Armstrong, „Es ist unglaublich...Wir waren alle gewarnt worden, dass es gewisse Städte oder Raumschiffe auf dem Mond gäbe... Ich kann nur sagen, dass ihre Raumschiffe viel überlegener und sehr groß sind....“. Tausende der lunaren mystischen Phänomene, wie das mystische Blitzen, weiße und schwarze Wolken, Strukturen, fliegende Objekte, und so weiter sind alles Tatsachen, die von Astronomen und Wissenschaftlern beobachtet wurden. Es wird jetzt erklärt, was sie bedeuten.
29. Artikel: Der Mond ist ein hohles Raumschiff

1970 schlugen die russischen Wissenschaftler Alexander Scherbakov und Mihkai Vasin eine schockierende Mond-Raumschiff Hypothese vor, um den Ursprung des Mondes zu erklären. Sie glauben, dass der Mond tatsächlich kein natürlicher Satellit der Erde ist, sondern ein Raumschiff, dass von intelligenten Wesen geschaffen wurde, die einen Planeten modifizierten und umformten. Es gibt viele Dokumente bezüglich der Zivilisation, die innerhalb des Mondes untergebracht wurde, die absichtsvoll auf der Erde platziert wurden. Alle Entdeckungen über den Mond sind in der Tat die hervorragende Arbeit von intelligenten Wesen, die innerhalb des Mondes leben. Natürlich verspottet die wissenschaftliche Gemeinschaft die Theorie, weil sie bis jetzt keinen ET gefangen hat. Nichtsdestotrotz ist es nicht zu verleugnen, dass der Mond den bisher gesammelten Daten nach, als hohl erweist werden muss.

Was die Wissenschaftler am meisten verwirrt, sind die Daten, die von dem auf dem Mond zurückgelassenen Instrumenten gesammelt wurden, welche die Bebenaktivität der Mondkruste messen. Die Daten zeigen an, dass die seismographischen Wellen sich vom Epizentrum her nur der Oberfläche des Mondes entlang verbreiten, und nicht in das Zentrum des Mondes. Dies zeigt, dass der Mond hohl ist, und nichts weiter als eine Kruste. Falls er ein solider Planet wäre, sollten die Bebenwellen auch in das Zentrum fortschreiten. Wie könnten sie nur an der Oberfläche entlang gehen?
30. Artikel: Rekonstruierte neue Theorien über den Mond

Lasst uns eine neue Theorie über den Mond aufstellen. Er ist hohl und hat zwei Schichten der Kruste. Die äußere Kruste besteht aus Felsen und Mineralerzen. Meteoriten können nur durch diese Schicht schlagen. Die bekannten Krater sind nicht tiefer als 6,5 km. Daher ist diese äußere Schicht nicht mehr als 8 km dick. Die innere Schicht ist hart, eine künstliche Legierungshülle unbekannter Dicke, vielleicht mehrere km. Seine Metallelemente enthalten Eisen, Titan, Chrom, und andere, die hohen Temperaturen widerstehen, hohem Druck und Korrosion. Es ist eine Legierung, die auf der Erde unbekannt ist.

Die Mondbebendaten zeigen an, dass die Mondbebenwellen sich entlang der Mond-Oberfläche verbreiten, aber nicht zum Zentrum hin. Das bedeutet, dass der Mond nur zwei Ebenen der Kruste besitzt. Daher muss der Mond eher künstlich als natürlich geformt worden sein. Intelligente Wesen müssen akkurate Kalkulationen geführt haben, um den Mond von ihrem Sternensystem zum Sonnensystem zu transportieren, und ihn dort zu positionieren, wo er ist, um die Erde bei Nacht mit Licht zu versorgen. Daraus folgt, dass keine der drei traditionellen Theorien über die Entstehung des Mondes korrekt sein kann.

Die Wesen, die den Mond konstruierten, erlauben nur, dass eine Seite des Mondes der Erde zugewandt ist, da es viele Beobachtungsstationen auf der Erde gibt. Sie selber leben innerhalb des Mondes in der Nähe der Rückseite. Weil die Oberflächentemperatur des Mondes von 127 Grad C mittags, bis zu –183 Grad C nachts schwankt, leben die Einwohner innerhalb des Mondes.

Die Monderzeugenden Wesen erfanden fliegende Untertassen, und sie fliegen oft heraus um Untersuchungen zu machen, ihre Oberflächeninstrumente zu warten, oder den Aktivitäten der Erdlinge zu zuschauen. Sie sind daher manchmal von Astronauten zu sehen, oder von Teleskopen der Erde zu beobachten. Wir wissen noch nicht, welche Art von Aliens sie sind, oder wie lange sie da sind. Vielleicht werden die Erdlinge in nicht allzu langer Zeit die Wahrheit über den Mond herausfinden.

Wir haben diese Theorie konstruiert, um die Theorie und Struktur der Entstehung des Mondes zu erklären, indem wir die lunaren Phänomene benutzten, die nicht durch traditionelle Wissenschaft erklärt werden können. Diese Theorie löst perfekt alle Mysterien die den Mond umgeben. Wer könnte argumentieren, dass unsere Theorie nicht wissenschaftlich ist?

Quelle: http://www.china-intern.de/page/aussergewoehnliches-entdeckungen/1218977700.html


31. Artikel: Archäologen entdecken die älteste Zivilisation Europas

Monumentale Kreisanlagen in Dresden und bei Leipzig - 150 Kultstätten bildeten vor 7000 Jahren das Netzwerk einer unbekannten Kultur
Im Herzen des Kontinents haben Archäologen bei Ausgrabungen riesiger prähistorischer Kultstätten die älteste Zivilisation Europas entdeckt. Die Forschungsergebnisse deutscher und ausländischer Archäologen zeigen, daß sich Kulturen, die in der Lage waren, monumentale Anlagen zu errichten, in Europa zur selben Zeit oder sogar früher als im alten Ägypten oder Mesopotamien entwickelten.

Die Ausgrabungen förderten eine Reihe von gigantischen Kultstätten zum Beispiel in Dresden, Eythra und Kyhna bei Leipzig zutage, die etwa 7000 Jahre alt sind. Sie sind damit gut zwei Jahrtausende älter als Stonehenge oder die ägyptischen Pyramiden, und bestanden jeweils aus bis zu 800 Kilometer langen Schutzwällen und Palisaden. Die Planung der Kreisanlagen war perfekt, oft liegen die Ausgänge genau 90 Grad voneinander entfernt.
Die urzeitlichen Menschen, die diese riesigen Stätten erbauten, lebten in gemeinschaftlich genutzten Häusern, die sich zu größeren Dörfern zusammenschlossen. Diese Fachwerkhäuser waren bis zu 50 Meter lang. Mit einer auf Viehzucht gestützten Wirtschaft konnten die Erbauer der Kultstätten eine hohe Bevölkerungsdichte von etwa 40 Menschen pro Quadratkilometer aufrechterhalten.
Die Ausgrabungen dieser riesigen, kreisförmig angelegten Kultstätten haben in den letzten Jahren in Deutschland, Österreich und der Slowakei stattgefunden. Aufgrund dieser Entdeckungen konnten ähnliche, wenngleich bislang undatierte Anlagen, die Wissenschaftler bei Luftaufnahmen aus ganz Zentraleuropa gesehen hatten, neu zugeordnet werden.
Archäologen vermuten nun, daß buchstäblich Hunderte dieser sehr frühen Kultstätten - von denen jede etwa einen Durchmesser von 150 Metern hat - zwischen 4800 und 4600 v. Chr. auf dem 1000 Kilometer umfassenden Gebiet zwischen dem heutigen Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Bayern und Ostdeutschland erbaut worden sind.

Die komplexeste dieser Anlagen, die bisher ausgegraben worden sind - sie befand sich innerhalb des heutigen Stadtgebiets von Dresden - bestand aus einem Heiligtum, das von zwei Palisaden, drei Erdwällen und vier Gräben umgeben war. Diese monumentale prähistorische Kultstätte - und die anderen bislang in Zentraleuropa entdeckten 150 Anlagen - sind etwa 300 Jahre früher entstanden als die frühesten prähistorischen Bauten im Nahen Osten: die großen Plattform-Kultstätten der mesopotamischen Ubaiden-Kultur, die um etwa 4500 v. Chr. entstanden waren.
Diese Entdeckungen werden wahrscheinlich alles auf den Kopf stellen, was man bisher über die Neusteinzeit in weiten Teilen Europas dachte. Die Bauten scheinen ausschließlich in einer Phase der Konsolidierung und des Wachstums stattgefunden zu haben, die auf die ursprüngliche Entstehung bäuerlicher Kulturen in der Mitte des Kontinents folgte.
Möglicherweise sind die neu entdeckten neolithischen Monumente eine Konsequenz der Ausbreitung und der Rivalität zwischen den neu entstehenden Stämmen oder Völkern, die wahrscheinlich Europas früheste Zwergstaaten bildeten. Nach einer relativ kurzen Periode von womöglich nur 100 oder 200 Jahren verschwand entweder der Bedarf oder die sozialpolitische Fähigkeit, solche Anlagen zu errichten - und es wurden dann auch bis zur Mittleren Bronzezeit etwa 3000 Jahre später keine Kultstätten von dieser Größe mehr erbaut. Warum diese monumentale Kultur zusammenbrach, ist nach wie vor ein Rätsel.

Die archäologische Untersuchung dieser Steinzeit-Kultstätten im Laufe der letzten drei Jahre hat auch noch einige andere Fragen aufgeworfen. Erstens wurde jede dieser Anlagen nur von ein paar Generationen genutzt - vielleicht für höchstens 100 Jahre. Zweitens hatte das zentrale Heiligtum immer etwa die gleiche Größe, nämlich etwa ein Drittel Hektar. Und drittens wurde für jeden kreisförmigen Randgraben unabhängig vom Durchmesser dieselbe Menge Erde ausgehoben. Die Erbauer haben also die Tiefe und/oder Breite jedes Grabens in umgekehrt proportionalem Umfang zum Durchmesser ausgehoben, um das Volumen (und damit die Arbeitszeit) immer konstant zu halten.
Die Archäologen nehmen an, man wollte damit sicherstellen, daß alle Grabungsarbeiten von einer festen Anzahl dafür bestimmter Arbeiter innerhalb eines festen Zeitrahmens geleistet werden konnten - möglicherweise um den rituellen Anforderungen einer Art religiösen Kalenders Genüge zu tun. Die Anlagen aus Banken, Gräben und Palisaden scheinen nicht zu Verteidigungszwecken erbaut worden zu sein. Statt dessen sollten sie möglicherweise verhindern, daß einfache Stammesmitglieder die heiligen und wahrscheinlich geheimen Rituale zu sehen bekamen, die im inneren Heiligtum vollzogen wurden.
Die Forschungsergebnisse legen nahe, daß jede der Kultstätten zum Ende ihrer Nutzung auch mit einem speziellen Ritual verabschiedet wurde, indem die Gräben, die nacheinander gebaut worden waren, alle absichtlich wieder aufgefüllt wurden.

"Unsere Ausgrabungen haben gezeigt, wie umfassend die Vision und der Erfindungsreichtum der frühen Bauerngemeinschaften waren, die Europas erste, wirklich großangelegte, komplexe Erdarbeiten durchgeführt haben", sagt Harald Stäuble vom sächsischen Landesamt für Archäologie in Dresden, der die Grabungen und Untersuchung leitet. Die wissenschaftliche Auswertung des neu ausgegrabenen Materials findet derzeit in Dresden statt.
Die Menschen, die diese riesigen kreisförmigen Kultstätten bauten, stammten ab von Einwanderern, die einige Jahrhunderte zuvor aus der Donau-Ebene im Norden von Serbien und Ungarn kamen. Die Erbauer der Heiligtümer waren Hirten, die große Herden beaufsichtigten von Rindern, Schafen, Ziegen wie auch Schweinen. Sie fertigten Werkzeuge aus Stein, Knochen und Holz, schufen kleine Keramikfiguren von Mensch und Tier. Auch töpferten sie erhebliche Mengen von Steingutgefäßen, die sie mit geometrischen Mustern verzierten, und lebten in großen Langhäusern innerhalb der ansehnlichen Dörfer.

Eine Dorf- und gewaltige Kultstättenanlage - in Eythra nahe Leipzig - umfasst 25 Hektar. 200 Langhäuser wurden hier entdeckt, und die Bevölkerung betrug etwa 300 Menschen, die in einer gutorganisierten Siedlung lebten mit 15 bis 20 Gemeinschaftsgebäuden. Aber wem diese Steinzeitmenschen in ihren riesigen Kultstätten huldigten, bleibt vorerst ein Rätsel der Archäologie. Ebenso die Frage, warum diese ausgedehnten Heiligtümer verlassen wurden. Im Moment gibt es noch nicht einmal einen Namen für das unbekannte Kulturvolk, das europaweit wirkte. Bis zur Namensgebung wird es wohl lediglich Teil sein der länger bestehenden Kultur der Stichbandkeramik, die in Bayern, Sachsen, Böhmen, Mähren und Österreich verbreitet war.
Vor allem durch Luftaufnahmen war seit den siebziger und achtziger Jahren die Existenz von einem Teil der Grabanlagen bekannt. Dennoch kommt erst jetzt ans Licht, welche geographischen Ausmaße und monumentale Natur die früheste europäische Zivilisation besaß.
Bis jetzt wurden 150 Kultstätten entdeckt, vorwiegend aus der Vogelperspektive, nachdem Luftaufnahmen durch die Wende möglich wurden. Seit drei Jahren wird in Dresden ein großes Heiligtum genauer untersucht - und innerhalb der vergangenen fünf Jahre konnten in der Slowakei etwa 30 Einfriedungen entdeckt werden. Im Jahr 2007 wollen die Wissenschaftler ihre Ausgrabungsergebnisse der beiden größten Heiligtümer - in Dresden und Eythra - veröffentlichen.
Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article675902/Archaeologen_entdecken_die_aelteste_Zivilisation_Europas.html

32. Artikel: Der Hammer von Texas

Im Juni 1934 fand die damals 32 jährige Emma Hahn, als sie sich mit ihrer Familie auf einer Wanderung zum Llano Uplift befand neben einen Wasserfall einen Stein, aus dem ein Stück Holz hervorragte. Als sie das Holzstück freizulegen versucht, entpuppt es sich zu ihrer Überraschung als Holzstil eines Hammers.


Nach Auskunft von Carl Baugh, Museumsleiter in Glen Rose, Texas, wurde der Hammer in einer kreidezeitlichen Gesteinsschicht aus Sandstein gefunden.
Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Gegenstand komplett von Kalkstein eingeschlossen. Daraus wurde gefolgert, dass der "Hammer" vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden ist, zumindest aber das gleiche Alter aufweisen müsste.
Dieses Alter wird von Geologen auf 140 Millionen Jahre geschätzt.
Eine urzeitliche Epoche, wo nach gängiger Auffassung noch kein menschliches Leben existierte.

Somit wäre das Gestein, das den Hammer umgibt, 140 - 65 Millionen Jahre alt. Nach den ersten Untersuchungen konnte man sagen, dass der Kopf des Hammers 15 cm lang ist, und einen Durchmesser von 3 cm hat. Der hölzerne Stil, der durch den Kopf des Hammers geht, ist in seinem inneren teilweise verkohlt, und an seinem unteren Ende scheint es, als wäre er abgeschnitten worden.
1989 wurde eine Analyse des metallischen Oberteils am Battelle - Institut in Columbus, Ohio, mit dem folgenden Ergebnis vorgenommen:

� 96 % Eisen
� 2,6 % Chlor
� 0,74% Schwefel
Es wurden keine eingeschlossenen Blasen etc. gefunden.
Die Qualität des Eisens soll auch nach heutigen Maßstäben beeindruckend bis rätselhaft sein, da weitere Beimengungen (wie z.B. bei der heutigen Stahlherstellung benutztes Kupfer, Titan, Mangan, Kobald, Nickel, Wolfram, Vanadium oder Molybdän) oder Verunreinigungen nicht nachgewiesen werden konnten und der Chloranteil ungewöhnlich hoch ist.
Erstaunlich ist auch, dass im Hammerkopf keine Spuren von Kohlenstoff gefunden wurden, da Eisenerz aus irdischen Lagerstätten wohl immer mit Kohlenstoff (und diversen anderen Elementen) verunreinigt ist.
Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1101212071.html

33. Artikel: Nicht definierbare Überreste gefunden

Der amtliche Pressedienst der Republik der Ewenken in Sibirien und die russische Nachrichtenagentur Interfax berichten übereinstimmend vom Fund außerirdischer Überreste in der Nähe von Tunguska.

Mitglieder einer vom Staat in Auftrag gegebenen Expedition im Tunguskagebiet erklärten, sie hätten Teile einer "außerirdischen technischen Gerätschaft" gefunden

In Tunguska soll im Jahre 1908 ein Meteorit niedergegangen sein, der eine atomexplosionsähnliche Schneise der Verwüstung in dem Gebiet verursachte, deren Feuerschein noch in Deutschland gesehen werden konnte, wie Zeitungen von damals berichteten. Verschiedene Expeditionen, die erste 1927 unter der Leitung von Leonid Kulik, fanden aber niemals irgendwelche Überreste eines Meteoriten.

Der Pressedienst der Republik Ewenkien und Interfax berichten , daß Mitglieder einer Expedition diesen Sommers behaupteten, sie hätten Teile eines "außerirdischen technischen Apparates" gefunden, der 1908 auf dieses Gebiet gefallen sein soll.
Gegenwärtig werde wohl alles analysiert, bevor ein abschließendes Urteil gebildet werden könne.
Ebenso wurde ein seit damals gesuchter 50 kg-Stein gefunden, der Augenzeugenberichten von damals zufolge auf das Gebiet fiel.

Aussagen vieler hunderter von Augenzeugen zufolge raste damals ein riesiger Feuerball über Sibirien, bevor die Explosion in Tunguska stattfand. Es gab ungewöhnliche Lichteffekte und ein ungeheures Donnergrollen, als der Bolide über Sibirien raste.
Was erstaunlich war, fast alle Augenzeugen berichteten, daß das Donnergrollen schon zu hören war, bevor der Bolide über sie hinwegraste. Heute gehen Wissenschaftler davon aus, daß diese Erscheinungen nur durch elektromagnetische Phänomene erklärbar sind.

Ungewöhnlich war damals ebenfalls die Flugbahn des Boliden. Er kam laut Aussagen aller Augenzeugen von China und flog Richtung Norden. Die Analyse der verbrannten Wälder zeigte jedoch, daß er von Westen gekommen sein muss. Demnach hätte er eine 90 Graddrehung machen müssen.

Wissenschaftler versuchten in der Vergangenheit, dieses Rätsel zu lösen und boten verschiedene Ansatzpunkte, unter anderem kam die These auf, es müsse mehrere Boliden gegeben haben. Kein Augenzeuge hatte aber meherer Boliden gesehen.
Die Explosion in Tunguska hatte eine Sprengkraft von 40 Megatonnen eines herkömmlichen Sprengmittels.
Der Leiter der staatlichen Expedition, Jiri Lavbin zeigte sich zuversichtlich, daß das Rätsel von Tunguska vor dem hundertsten Jahrestag der Explosion gelöst sein würde.

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1092424661.html

34. Artikel: Bauten unter dem Meer

Die Ansichten über die Geschichte der Menschheit werden von immer mehr Wissenschaftlern in Frage gestellt.

Studien zeigen den Wissenschaftlern, dass die Erde schon vor 4,6 Milliarden Jahren entstanden sein könnte. Vormenschliche Primaten erschienen erst im Pleistozän, namentlich in der Eiszeit, die etwa 1,8 Millionen Jahre vor unserer Zeit stattfand. Neuen Forschungen zufolge glauben einige Wissenschaftler, dass es gesellschaftliche Betätigungen und Kultur nicht vor dem Holozän gab. Das war vor 12 000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit. Deshalb kamen diese Kulturen in den folgenden 7 000 Jahren kaum zur Fortentwicklung und verblieben in der Steinzeit. Berichte über Schrift und Symbole erschienen erst vor etwa 5 000 Jahren. Die Zeit davor nannte man prähistorische Periode.

Jedenfalls wird diese Ansicht zur Verblüffung der Wissenschaftler mehr und mehr durch immer mehr prähistorische Funde von Überresten auf dem Meeresgrund in Frage gestellt. Die Erbauer jener Unterwasser-Überreste zeigen nicht nur geniale Bauten und künstlerische Fähigkeiten, sondern Zeichen einer hochentwickelten Kultur. Sie hatten außerdem ihre eigene Schrift und konnten Pyramidengebilde bauen. Die gegenwärtige Technologie beweist, dass diese Bodenfläche vor 10 000 oder mehr Jahren höher als die Meereshöhe war. Es ist also damit offenbar, dass es schon in vorgeschichtlichen Zeiten hohe Zivilisationen gab, lange vor der neolithischen Zeit. Aus unbekannten Gründen verschwanden diese Zivilisationen und hinterließen nur einige Überreste dessen, was sie einst unter dem Meer waren. Hier einige Beweisstücke für ihre Existenz:

Eine Stadt im Ozean aufgetaucht - Ruinen bei der japanische Insel Yonaguni


An der Südspitze der Insel Yonaguni der Inselgruppe Ryukyu fanden Taucher vor etwa hundert Jahren Überreste handgefertigter Bauten im Ozean. An dem Standort gab es quadratisch geformte Gebilde mit Korallen bedeckt, ein riesiges Podium mit Ecken und Kanten, dazu Straßen, Treppenhäuser und ein Gebäude mit Arkaden. Man könnte sagen, dass die Ruinen einem Altar in der alten Stadt glichen. Es war 200 Meter lang von Ost nach West und 140 Meter von Nord nach Süd. Sein höchster Punkt lag 26 Meter hoch.


1986 nannten die örtlichen Taucher diese Unterwasser-Stadt „Taucherbereich der Unterwasserruinen„. Es zog viel Aufmerksamkeit auf sich, als die Medien darüber berichteten. Bald nach der Entdeckung gründete die Universität Ryukyu eine "Unterwasser Archäologie Forschergruppe (UAET)" und setzten ein acht Jahre dauerndes Forschungsprojekt an. Unter dem Meer südöstlich der Insel Shihuan und den umliegenden Bereichen wurden noch mehr Überreste gefunden u.a. eine Steinkonstruktion, ein höhlenähnliches Gebilde von Pfeilern umgeben, ein Standbild eines menschlichen Kopfes, ein Gewölbe sowie geometrische Schildkrötenstatuen. Die überraschendste Entdeckung war die „Hieroglyphe„, der in eine Steinwand eingeritzt und von einer hochentwickelten menschlichen Kultur zurückgelassen worden war.
Wenn man von oben schaut, sind dort Straßen und Bauernland um die Überreste herum. Die größte Ruine war 100 Meter lang, 25 Meter hoch und aus riesigen Felsen errichtet. Der UAET nach zeigte ein computernachgebildetes Modell, dass dieser Platz der Altar eines Tempels gewesen sein könnte, wo die Vorfahren sich versammelten und Gottesdienste abhielten. Im Norden des Tempels gab es zwei halbkreisförmige säulenumgebene Höhlen. Die Archäologen glauben eher, dass es ein Badeplatz gewesen ist. Östlich des Tempels gab es ein großes Tor, wo sich zwei riesige Felsen überschnitten. Oben sah man rechteckige Löcher in den Felsen, die sicher von Menschenhand herrührten. Vermutlich sind die Felsen maschinell in Form gebracht und als Grundsteine für die Stadt benutzt worden.

Außerdem wurde unter dem Meer um das bekannte „Lishenyan„ im Südosten der Yonaguni-Insel die Abformung eines menschlichen Kopfes von einigen Fuß Größe entdeckt. Gesichtszüge waren noch klar zu erkennen. Später wurden in der Nähe des riesigen Menschenkopfes Hieroglyphen gefunden. Das zeigt, dass die Erbauer der Unterwasserruinen eine hochentwickelte Zivilisation besaßen.
Masaaki Kimura ist Geologie-Professor an der Universität Ruyuki. Er erklärte in einem Interview von September 1999, dass man deutlich sehen könne, dass es sich um Bauten von Menschenhand handelt. Es gab Straßen, rechteckige Treppenhäuser mit runden Löchern in dem Felsen, die vorgesehen schienen für das Einsetzen von steinernen Pfeilern usw. Die Entdeckung der Abbildung eines menschlichen Kopfes und der Hieroglyphen überzeugten besonders, dass die Unterwasser Ruinen im Süden der Insel Yonaguni aus einer prähistorischen Periode stammen.

Unglaubliche Pyramiden

Außer den Funden südlich der Insel Yonaguni wurden noch wichtige Entdeckungen im Westen der Insel gemacht.1990 fanden Taucher eine riesige Pyramide aus Felsen gebaut. Sie war 183 Meter breit und 42,43 Meter hoch. Sie war aus rechtwinkligen Felsen gebaut und hatte 5 Stockwerke. In der Nähe gab es auch noch mehrere kleinere Bauten, die der großen Pyramide ähnlich waren. Solche Kleinpyramiden bestanden aus Steinlagen, 10 Meter breit und 2 Meter hoch.
Geologen der Universität Ruykuy, die an diesen Untersuchungen beteiligt waren, folgerten, dass es sich um von Menschen hergestellte Bauten und nicht um natürlichbestehende handelt. Wenn nicht, dann würde es einen Haufen Steine aus Verwitterungen geben; aber es wurde kein einziger gefunden. Außerdem gab es straßenähnliche Überreste rund um die Pyramide, was auch darauf schließen lässt, dass es keine natürliche Erscheinung war. Geologen der Universität Boston der USA fanden heraus, dass die riesigen Treppenhäuser aus einer Reihe von 1 Meter hohen Felslagen bestanden, die aussahen wie eine Stufenpyramide. Auch wenn man die Hypothese aufstellen würde, dass solche Bauten durch Felsen entstanden seien, die durch Wasserverwitterung entstanden wären, so hat man doch noch nie einen so scharfen Treppentrakt gefunden, der aus einem natürlichen Vorgang entstanden ist. Archäologen der Londoner Universität glauben, dass die Erbauer mindestens das Niveau der alten Zivilisationen wie Mesopotamien und Indien gehabt haben müssen.

Nach Ansicht eines Geologen der Tokioter Universität müsste dieser Bereich um die Zeit von vor 10 000 Jahren, d.h. in der letzten Eiszeit versunken sein. Jedenfalls waren menschliche Wesen nach dem Verständnis der modernen Wissenschaft damals noch Primitive, die für ihre Ernährung auf die Jagd gehen mussten. Sie würden nicht fähig gewesen sein, solche pyramidengleichen Konstruktionen zu errichten. Einige Menschen meinen, dass es Werke irgendwelcher unbekannter Kulturen seien. Man wundert sich, ob so eine hohe blühende Zivilisation einst wirklich existiert haben könne. Gibt es solche Unterwasser Überreste nur in Japan? Die Antwort lautet nein.

Die rätselhafte untermeerische Hujing-Stadtmauer in Penghu, Taiwan

Berichten der alten Archive des Bezirks Penghu zufolge liest man „wenn man von weit oben auf Hujing blickt, kann man unter dem Meer eine lange Strecke einer Stadtmauer sehen. Sie wird gewöhnlich "der tiefe Hujing-Teich„ genannt." Im Jahre 1982 fanden Berufstaucher den genauen Standort der versunkenen Stadt Hujing.

Diese alte Stadtmauer war in Kreuzform gebaut. Kompassmessungen zeigen, dass sie genau Nord-Süd- und Ost-West-Richtung zeigen mit rechten Winkeln. Sie war zum größten Teil aus Basaltgestein erbaut und an der Oberfläche wuchs Seetang. Sie misst etwa 160 Meter von Ost nach West und etwa 180 Meter von Nord nach Süd. Sie ist oben etwa 1,5 Meter dick und am Fuß etwa 2,5 Meter. Einige Abschnitte sind uneben vor Verwitterung, aber die Zwischenräume zwischen den Steinen sind sehr eng. Im Norden befindet sich ein rundes plattförmiges Bauwerk. Der Durchmesser der Außenwand beträgt 20 Meter, der der inneren Wand etwa 15 Meter.

Damals dachten manche Menschen, dass die versunkene Stadt eine Weiterführung ins Meer der Stadt Hujing sei. Aber die Forschungen der Geologen zeigten auf, dass wenn die Mauer von Natursteinen gemacht worden sei, sie ungebrochen und aus einem Stück sein müsste. Andererseits wenn sie von Menschenhand gemacht worden sei, so müsste sie verschiedene Abschnitte haben. Darüber hinaus: wenn eine Mauer sehr lang und gerade ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie aus Menschenhand stammt. Außerdem sind die Steine alle von der gleichen Form und Abmessung, rechtwinklig und mit Füllungen zwischen den Steinen. Außerdem sind die Lochstellen auf der Mauer kreuzförmig mit flachen und sanften Schnittstellen. Das stimmt genau mit den heute üblichen Baustandards überein.

Graham Hancock, ein britischer Schriftsteller, ist wegen seiner Bücher weltbekannt, wie „Fingerabdrücke von Göttern„. Im August 2001 taten er und seine Frau sich mit chinesischen und japanischen Forschern zusammen, um diese Gegend zu erforschen. Er erklärte, dass die Steine der versunkenen Stadt unter dem Meere sich von natürlichen Steinbauten unterscheiden, sie erschienen mehr wie von Menschen gemacht. Er behauptete selbstsicher, „Die Natur macht nicht solche Bauten, im Gegensatz zu von Menschen gemachten, die große Aufmerksamkeit auf Kleinigkeiten richtet.„ Augenscheinlich sind die Steine der versunkenen Stadt Hujing genau von Nord nach Süd und von Ost nach West gestellt. Dazu haben diese Steine eine sehr flache und weiche Oberfläche. Sie sind so fest aneinander gelegt, dass kaum eine Messerschneide in ihren Zwischenräumen Platz findet. Hancocks Meinung ist, dass dies Menschenwerk ist und kein Naturprodukt sein kann.

Hancock sagte außerdem, dass es gegenwärtig in der menschlichen Gesellschaft eine festgelegte Hauptrichtung gäbe, die aber versäumt, neuere archäologische Entdeckungen zu erklären. Sind etwa prähistorische und moderne Strukturen irgendwie miteinander verbunden? Wirklich, die gegenwärtige Geschichte versäumt es, alte Zivilisationen zu erklären. Das sind Hinweise, die uns etwas über sie verraten. Anders gesagt, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Funde wie die Untersee-Stadt von Hujing und ähnliche die versteckten Beweise einer vergangenen menschlichen Zivilisation enthalten.

Überreste im Bermuda-Dreieck und Unterwasser-Bauten in den Bahamas

1958 fanden einige US-Wissenschaftler seltsame Bauten unter dem Meer während ihrer Unterwasserstudien in den Gewässern rund um die Bahamas und um Island. Diese Bauwerke hatten eine besondere geometrische Struktur und erstreckten sich gerade über mehrere Meilen. Zehn Jahre danach wurden dicht dabei riesige Steinmauern von 400 bis 500 Metern Länge gefunden. Die Erweiterungen bildeten einen exakten rechten Winkel mit der Hauptmauer. Die Mauer war aus großen Felsblöcken von mehr als einem Fuß im Quadrat erbaut. Später fand man verwickeltere Plattformen, Straßen, Häfen, Brücken und dergleichen. Die ganze Struktur war die eines Hafens.

Zudem fanden europäische Wissenschaftler bei ihren Forschungen im Bermuda-Dreieck eine riesige, bisher unbekannte Pyramide unter Wasser. Diese maß 300 Meter an einer Seite und war 200 Meter hoch. In der Pyramide gab es zwei riesige Grotten, die offenbar von Menschen gemacht waren. Meerwasser rauschte durch diese großen Grotten und bildeten einen riesigen Strudel, der dicht daneben einen anderen Strudel hervorrief. So wurde auch die Oberfläche des Wassers wolkig. Es ist schwierig einzuschätzen, wann diese Pyramide erbaut wurde. Es ist mehr als Zehntausende von Jahren her, dass das Land im Meer versank.

Das Bestehen vorgeschichtlicher Zivilisationen

Die Erde war an ihrem Anfang nicht so wie heute. Sie hat ungezählte Oberflächenveränderungen erfahren, Vulkanausbrüche, Überflutungen, Eiszeitalter und so weiter. So wie die Erde jetzt erscheint, hat sie unzählige von Verwandlungen durchgemacht. Sehen wir uns einmal das „Am Wasser gelegene alte Land" als Beispiel an! Dieser Ort ist 2600 Meter tief und nur 90 Kilometer vom japanischen Golf entfernt. Trotzdem lag er vor 67 bis 25 Millionen Jahren höher als der Pazifik, einige 120 Kilometer östlich vom den japanischen Inseln entfernt. So ist es nicht schwierig sich vorzustellen, dass, wenn vorgeschichtliche Zivilisationen bestanden haben, Naturkatastrophen und geografische Neufestsetzungen die Landschaft verändert haben könnten und nur sehr wenige Reste für immer unter dem Meer erhalten geblieben sind.

Die legendäre Mu-Zivilisation

Ende des 19. Jahrhunderts war der britische Colonel James Churchward wegen Garnisonspflichten in Indien. Er war begünstigt genug, um die Naccal Inschriften von einem Abt eines Hindutempels zu bekommen. Die war in einer verwirrenden Sprache abgefasst. Nach vielen Versuchen entzifferte Churchward mit einem bekannten Mönch zusammen die Geschichte einer großen vorgeschichtlichen Zivilisation. 1926 veröffentlichte Churchward ein Buch „Der verlorene Erdteil der Mu-Zivilisation„.

Die Ortsfestlegung der Mu-Zivilisation

Entsprechend der Inschrift befand sich die Mu-Zivilisation im Pazifik. Mu war eine große und blühende Zivilisation, die Literatur, Kunst und handwerkliches Können hervorbrachte und die auch Maschinenbau entwickelt hatte. Die Menschen jener Zeit hatten bewundernswerte Baubefähigungen, sie waren fähig riesige Bauten, Pyramiden, Steinmonumente, Burgen und Straßen zu bauen. Man sagt, dass ordentliche und saubere Straßen in der Hauptstadt und rundum in den Städten gefunden wurden. Alle Mauern waren hell und mit Gold dekoriert. Die Menschen führten ein luxuriöses Leben. Die Bewohner des Mu-Kontinents waren gute Seefahrer. Man sagte, sie haben alle Meere befahren. Sie entwickelten außerdem ein mächtiges Kolonialreich. Damals wurde der Mu-Kontinent als „der Höhepunkt der weltlichen Kultur„ bezeichnet.

Trotzdem verschwand dieser blühende Kontinent. Man sagt, er sei nach einer plötzlichen Katastrophe versunken. Die schreckliche Tragödie begann mit einem gewaltigen Vulkanausbruch mit nachfolgenden Erdbeben und Hurrikans. Es geschah alles auf einmal. Die Lava ergoss sich, verbunden mit starken Erdbeben. Das Land türmte sich wie Meereswogen auf und Feuer und dichter Rauch erfüllte den Himmel. Alles brach wie Spielzeug zusammen und wurde sofort von Lava und Meerwasser bedeckt. Ohne Vorwarnung versank der Mu-Kontinent im Pazifischen Ozean.

Die Menschen mögen glauben, dass diese Geschichte eine Legende sei. Wenn man sie aber aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man die Möglichkeit einer Zivilisation menschlicher Lebewesen erkennen.
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35. Artikel: Wollten deshalb die Chinesen auch zum Mond ?

Sensation: Städte auf den Mond gefunden

( Pravda ) Die Ruinen der Mondstädte dehnen sich über viele Kilometer aus. Sehr große Dächer auf massiven Kellern, zahlreiche Tunnels und andere Bauten veranlassen manche Wissenschaftler, ihre Meinungen hinsichtlich des Mondes nachzuprüfen.


Es wird auch vermutet, dass der Mond einst als ein Ganzes aus der Erde gerissen wurde und das sich in diesem Loch heute der Pazifik befindet.
Es gibt noch viele Thesen darüber. Aber eines wird wohl noch immer uns nicht so recht berichtet, was haben die Russen und die Amerikaner, wirklich auf den Mond entdeckt, und warum haben es die Chinesen so eilig, unbedingt auch auf den Mond zu gelangen?

"Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden."

(Heraklit von Ephesos um 500 v. Chr.)

Hier nun der Originalbericht:

Sensation: Städte auf dem Mond gefunden!

Aktivitäten einer außerirdischen Zivilisation zeigen sich unerwartet in unserer Nähe. Aber wir waren psychologisch nicht vorbereitet. Wir stoßen noch auf Veröffentlichungen, die versuchen, eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: Sind wir im Universum allein? Zur gleichen Zeit ist die Gegenwart denkender Wesen in der Nähe unserer Heimat, auf dem Mond, entdeckt worden. Aber diese Entdeckung wurde sofort als geheim eingestuft, da es so unglaublich ist, daß es die schon existierenden gesellschaftlichen Prinzipien durcheinanderbringen könnte, berichtet Russlands Zeitung Vecherny Volgograd.Hier ist ein Auszug von der offiziellen Presse-Mitteilung: NASA Wissenschaftler und Ingenieure, die an Erforschung von Mars und dem Mond teilnahmen, berichteten über die Ergebnisse ihrer Entdeckungen in einem zusammengefassten Bericht beim Washington National Pressclub am 21. März 1996. Es wurde zum ersten Mal verkündet, das künstliche Strukturen und Gegenstände auf dem Mond entdeckt worden sind. Die Wissenschaftler sprachen ganz vorsichtig und ausweichend von diesen Gegenständen, . Sie erwähnten immer, daß diese künstlichen Gegenstände existent sind, und gaben an, die Informationen würden noch untersucht und offizielle Ergebnisse würden später veröffentlicht .
Es wurde in diesem Bericht auch erwähnt, daß die Sowjet-Union früher einige Foto-Materialien besessen habe, die die Gegenwart solcher Aktivitäten auf dem Mond beweisen. Und, obwohl nicht bekannt gegeben wurde, was für eine Aktivität es war, zeigten tausende von Foto-und Videomaterialien von Apollo und der Clementine Space Station viele Teile der lunaren Oberfläche, an denen diese Aktivität und ihre Spuren vollkommen offensichtlich erkennbar waren. Das Video und die Fotos, die die U.S.-Astronauten während des Apollo Programms machten, wurden während des Berichts vorgeführt. Die Leute waren sehr überrascht, weshalb sie der Öffentlichkeit nicht früher präsentiert worden waren. NASA Spezialisten antworteten: Es war schwierig, die Reaktion der Leute auf diese Informationen, daß Wesen auf dem Mond gewesen waren oder noch sind, vorherzusagen. Außerdem gab es zusätzlich einige andere Gründe, die jenseits der Kontrolle der NASA waren.
Richard Hoagland, Spezialist für Mondstudien, sagt, daß die NASA immer noch versucht, Fotomaterialien zu ändern, bevor sie in Katalogen und Akten veröffentlicht werden. Sie retuschieren oder fokussieren sie während des Kopierens teilweise neu. Einige Forscher, darunter Hoagland ,nehmen an, daß ein extraterrestrisches Rennen den Mond als eine "Grenzstation" während ihrer Aktivitäten auf der Erde benutzt hätte. Diese Ideen werden von den Legenden und den Mythen anderer Nationen unseres Planeten bestätigt.

Die Ruinen lunarer Städte dehnen über viele Kilometer hinweg aus. Riesige Kuppeldome auf massiven Kellergeschossen, zahlreiche Tunnel und andere Konstruktionen veranlassen Wissenschaftler, ihre Meinungen bezüglich des Mondes, noch einmal zu überdenken. Das Auftauchen des Mondes und die Grundregeln seines Rotierens um die Erde werfen ein großes Problem für Wissenschaftler auf.

Einige teilweise zerstörte Gegenstände auf der Mondoberfläche können nicht als natürliche geologische Formationen betrachtet werden, da sie komplexe Zusammenstellungen haben und geometrischer Struktur sind. Nicht weit weg von der Stelle, wo Apollo 15 gelandet war, im oberen Teil von Rima Hadley, wurde eine Konstruktion, die von einer großen halbrundgeformten Mauer umgeben war, entdeckt. Bisher sind andere Artefakte in 44 Gebieten entdeckt worden. Das NASA Goddard Raumflugzentrum und das Planetary Institute Houston erforschen die Gebiete. Mysteriöse terrassenformige Ausgrabungen von Stein sind in der Nähe vom Tiho-Krater entdeckt worden. Die konzentrischen sechseckigen Ausgrabungen und der Eingang des Tunnels auf der Terrassenseite können nicht die Ergebnisse natürlicher geologischer Prozesse sein; stattdessen sehen sie sehr wie offene Bergwerke aus. Eine durchsichtige Kuppel die sich über den Kraterrand erhebt, wurde in der Nähe des Kraters Kopernikus entdeckt. Die Kuppel oder der Dom ist außergewöhnlich, da es scheinbar vom Inneren weiß und blauer glüht. Ein ganz außergewöhnliches Objekt, das tatsächlich sogar für den Mond außergewöhnlich ist, wurde im oberen Teil des "Fabric"-Gebietes entdeckt. Eine Scheibe von ungefähr 50 Metern Durchmesser steht auf einem quadratischen Kellergeschoss, das von Mauern umgeben wird. Im Bild, in der Nähe vom Rhombkrater, können wir auch eine dunkle, runde, abgeschrägte Öffnung im Boden sehen, die einem Eintritt zu einem unterirdischen Kaponier ähnelt. Es gibt ein rechteckiges Gebiet zwischen "Fabric" und dem Krater Kopernikus, das 400 Meter lang und 300 Meter breit ist.

Apollo-10 Astronauten nahmen ein Foto von einem eine Meile langen Objekt, "Burg " genannt auf (AS10-32-4822) , das sich in einer der Höhe von 14 Kilometern befindet und einen erkennbaren Schatten auf die lunare Oberfläche wirft. Das Objekt scheint aus mehreren zylindrischen Einheiten und einer großen verbindenden Einheit zu bestehen. Die innerere poröse Struktur der Burg ist eindeutig zu sehen ( auf einem der Bilder ), das den Eindruck vermittelt, daß einige Teile des Objekts durchsichtig sind.

Als Richard Hoagland auf dem Vortrag zum zweiten Mal um Originale der Burg-Bilder gebeten hatte, bei dem viele NASA Wissenschaftler anwesend waren, , stellte sich heraus, daß überhaupt keine Bilder zu finden waren. Sie verschwanden sogar von der Liste von Bildern, die von der Apollo-10 Mannschaft gemacht wurden. Nur dazwischenliegende Bilder des Objekts wurden in den Archiven gefunden, die leider die innerere Struktur des Gegenstandes nicht schildern.

Als die Apollo-12 Mannschaft auf dem Mond landete, sahen sie, daß die Landung von einem halbdurchsichtigen, pyramidenförmigen Gegenstand beobachtet wurde. Es schwebte gerade mehrere Meter über der lunaren Oberfläche und schimmerte mit allen Farben des Regenbogens gegen den schwarzen Himmel.

1969, als der Film über Astronautenreise zum "Meer der Stürme" vorgeführt wurde, (die Astronauten, die später "stripped glasses" genannnt wurden ) wurden, sahen sie die seltsamen Gegenstände einmal wieder), verstand die NASA schließlich, welche Folgen solche Art von Kontrolle bringen könnte. Astronaut Mitchell beantwortete die Frage über seine Gefühle nach seiner erfolgreichen Rückkehr:
Mein Nacken schmerzt noch, da ich meinen Kopf ständig herum drehen musste, weil wir fühlten, daß wir dort nicht allein waren. Wir hatten , außer zu beten, keine Wahl.

Der Astronaut Johnston, der beim Raum Zentrum Houston arbeitete und Fotos und Video-Materialien studierte, die während des Apollo Programms gemacht wurden, diskutierte die Artefakte mit Richard Hoagland und räumte ein, daß die NASA Führung sich schrecklich über die großen Anzahl anormaler Objekte auf dem Mond "ärgerte" ( um es milde auszudrücken) Es wurde sogar gesagt, daß mit Piloten besetzte Flüge zum Mond verboten werden könnten.

Forscher interessieren sich besonders für alten Strukturen, die teilweise zerstörten Städten ähneln. Fotos enthüllen eine unglaublich reguläre Geometrie quadratischer und rechteckiger Konstruktionen. Aus einer Höhe von 5-8 Kilometern gesehen ähneln sie unseren Städten. Ein Spezialist des Kontrollzentrums äußerte sich zu den Bildern: Unsere Leute beobachteten Ruinen der Mondstädte, durchsichtige Pyramiden, Kuppeln, und Gott weiß was sonst noch, was gegenwärtig tief in den NASA Safes versteckt wird, und sie fühlten sich wie Robinson Crusoe , als er plötzlich Fußabdrücke im Sand der verlassenen Insel fand.

Was sagen Geologen und Wissenschaftler, nachdem sie die Bilder von lunaren Städten und anderen anormalen Objekten studiert haben? Sie sagen, daß solche Gegenstände keine natürliche Formationen sein können. Wir sollten zugeben, daß sie künstlich sind, besonders die Kuppeln und die Pyramiden. Intelligente Aktivitäten einer außerirdischen Zivilisation zeigte sich unerwartet in unserer Nähe. Wir waren psychologisch nicht bereit dafür, und einige Leute glauben selbst jetzt kaum, daß sie wahr sind.
( Ende )

Weitere Links zu Pressekonferenz und Bildern

http://iwaoiwao.fc2web.com/newcastle.htm


http://www.lunaranomalies.com/Hoag.htm
http://www.lunaranomalies.com/castle.htm
http://www.enterprisemission.com/images/4822.jpg
Fotogalerie
http://www.246.ne.jp/~y-iwa/apollo12helmet.htm
Pressekonferenz

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36. Artikel: Gab es Riesen nur in Fabeln?

Von Xuejing (Taiwan)

Riesen haben eine wichtige, sogar essentielle Rolle in den Fabeln jeden Landes gespielt. Es gibt viele Geschichten, die das Leben der Riesen beschreiben, vom Helden Odysseus der griechischen Legende „Die Odyssee„, der einen einäugigen Riesen auf einer Insel traf, bis zu „Jack und die Bohnenstange„ von der Märchensammlung der Gebrüder Grimm, bis zum „Reich der Riesen„ aus Gullivers Reisen.

Nach dem 18. Jahrhundert verschwanden diese Art Geschichten zusammen mit der Entwicklung der modernen Anthropologie. Sie werden nun als Fabeln und Fiktionen bezeichnet, niemand glaubt tatsächlich an die Existenz von Riesen. Jedoch haben einige archäologische Entdeckungen über Riesen den Menschen erlaubt nachzudenken: „Ist eine „Fabel„ nur eine Fabel?„.
Lasst uns zuerst die Inka Steingravuren anschauen, die in Peru, Südamerika gefunden wurden, und die jetzt Bestandteil von Dr. Javier�s Museum sind. Die Gravuren auf diesem Stein sind unglaublich. In diesen Zeichnungen können wir klar die Tatsache sehen, dass menschliche Wesen mit Dinosauriern zusammen lebten. Die Dinosaurier ähnelten einer Art gezähmter Tiere oder den Haustieren der Menschen jener Zeit. Die Wissenschaftler denken, dass die Dinosaurier vor 100 Millionen Jahren ausstarben, wer hat dann all diese Gravuren eingeritzt?

In einem Bild, dass auf einem dieser Steine eingeritzt ist, sehen wir wie ein Tyrannosaurus Rex eine erschreckte Person verfolgt, die ängstlich davonrennt. Dieser Tyrannosaurus Rex ist der gleiche wie im Film „Jurassic park„. Diese Art Dinosaurier steht aufrecht. Seine Hinterfüße sind enorm stark und mächtig, aber seine Vorderhände waren sehr kurz, und sehen unterentwickelt aus, und nicht sehr symmetrisch mit dem riesigem Volumen seiner Statur. Heutzutage graben Archäologen Fossilien von Dinosauriern aus, die durch eine sorgfältige Klassifikation und Zerlegung gehen, und dann zur originalen Körperstruktur rekonstruiert werden, indem man alle Knochenteile zusammenfügt. Sie beschreiben das Aussehen der Dinosaurier jenes Zeitalters durch vernünftige Herleitung. Falls die Leute, die diese Reliefs machten nicht vor mehr als 100 Millionen Jahren lebten, dann hatten sie offensichtlich dasselbe Wissen wie es die heutigen Wissenschaftler haben, und waren fähig Bilder von Dinosauriern zu zeichnen, indem sie Fossilien rekonstruierten.

Welche Meinung auch immer richtig ist, die Schlussfolgerungen, die wir erhalten haben sind ziemlich erstaunlich. Die Zeichnungen auf diesen Steinen sind zu unglaublich. Wie konnten sie einen Dinosaurier zusammen mit einem Menschen zeichnen. Lasst uns einen anderen Stein anschauen, auf dem ein dreigehörnter Dinosaurier (Triceratops) eingraviert ist. Diese Art Dinosaurier sieht wie ein gigantisches Rhinozeros aus. Sein Name kommt von den drei Hörnern auf dem Kopf. In diesem Bild reitet ein Mensch auf dem Rücken des dreigehörnten Dinosauriers und schwingt eine Axt-ähnliche Waffe in der Hand. Auf einem Stein können wir sehen, wie ein Mensch auf dem Rücken eines Pterodactyl reitet. Beinahe alle der berühmten Dinosaurier erschienen auf diesen Steinen, darüber hinaus sieht es so aus, dass die Dinosaurier enge Beziehungen mit dem Leben der Leute hatten, die diese Zeichnungen einritzten.

Indem man sorgfältig diese Steingravuren vergleicht, kann man eine noch erstaunlichere Tatsache finden. In den Steingravuren sind die Größenverhältnisse der Personen und Dinosaurier angenähert. Nehmen wir mal das Fossil des Tyrannosaurus Rex. Die Größe eines Tyrannosaurus Rex liegt etwa bei der eines dreistöckigen Gebäudes. Im Film „Jurassic Park„ können wir sehen, dass der Tyrannosaurus Rex extrem groß war und eine Peson mit einem einzigen Schritt zerdrücken konnte. In all diesen Steinreliefs können wir sehen, dass, obwohl der Dinosaurier viel größer als der Mensch porträtiert wird, das Größenverhältnis gewiss nicht dermaßen ungleich ist. Die Proportion zwischen dem Triceratops und der Person, die auf seinem Rücken reitet, ist gerade mal so wie bei einem heutigen Menschen und einer Kuh. Was bedeutet dies? Ist es möglich, dass die menschlichen Wesen, die während der Dinosaurier Zeit lebten unglaublich groß wie Riesen waren?

Anfänglich mag so ein Gedanke schwierig sein zu akzeptieren. Aber wenn jeder wüsste, dass die Libellen aus der Zeit der Dinosaurier eine Flügelspannweite von 1 Meter hatten, ist es nicht undenkbar, dass die Menschen damals Riesen waren. Lasst uns diese untenstehenden zwei Zeichnungen anschauen. Eine ist eine Inka-Steinzeichnung, die andere ist ein riesiges Bild der Nazca-Ebene. Die Zeichnung eines Affen auf einem der ausgegrabenen Steine der Inkas sieht fast identisch aus mit der aus der Nazca-Ebene. Ist es möglich, dass die Person, die die Steinzeichnungen machte, auch der Schöpfer die riesigen Bilder auf der Nazca-Ebene war? Ist es möglich, dass der Zeichner, der die Bilder der Nazca-Ebene machte, ein Riese war?

In den späten 50er Jahren wurden viele gigantische Knochenfossilien in der Gegend der Gebirgstäler in der Türkei gefunden. Nach Untersuchung wurde bestätigt, dass die Knochenfossilien den Menschenknochen extrem ähnlich waren, mit dem einzigen Unterschied, dass die Größe der Knochen außergewöhnlich hoch war, verglichen mit Menschenknochen. Das Knochenfossil eines Hinterbeines einer Person maß 1,2 Meter Länge.
Nach diesem Maß war die Person 5 Meter groß. Das Wort Riese ist passend für Personen, die solche Knochen hatten.
Es gab eine ähnliche Entdeckung in den USA. Es gibt dort eine Fabel von Ureinwohnern: vor einer langen Zeit gab es eine rothaarige Nation von Riesen. Sie waren extrem wild mit gewaltig hoher Statur. Ureinwohner Amerikas, die für mehrere Jahre auf einer kriegerischen Expedition waren, vertrieben diese Riesen. Diese Riesen lebten in einer Gebirgshöhle, die Lovelock Höhle genannt wurde und liegt 35 km westlich der heutigen Stadt Lovelock in Nevada. Zuerst beachteten die Leute die Höhle nicht. 1911 wurden verschiedene mumifizierte Überreste von mysteriösen rothaarigen Menschen, die 2 bis 2,5 Meter groß waren 112 km nordwestlich von Reno in Nevada bei einer Minenoperation in der Lovelockhöhle ausgehoben. Dies war ein Nachweis solcher Menschen, die in den lokalen Paiute Legenden amerikanischer Ureinwohner Si-Te-Cahs genannt wurden. Jedoch prüften die Wissenschaftler nur merkwürdig widerstrebend diese Überreste, und schließlich wurden die meisten Knochen von den Minenarbeitern weggeworfen. Was zurückblieb wurde von verschiedenen Ortsansässigen gerettet, nur damit sie schließlich zerstört wurden, nachdem die Hülle in denen sie eingewickelt waren, Feuer fing, und alles bis zum Boden abbrannte. Jedoch einer dieser Lovelocks Schädel, fast 1 Fuß groß, ist zusammen mit zugehörigen Knochen und Artefakten erhalten geblieben und liegt im Humboldt County Museum in Winnemucca, Nevada, während verschiedene Lovelock Artefakte sich im Nevada State Historical Society's Museum in Reno befinden.

In der Gegend von Sarawak in Malaysia gab es auch Fabeln über Riesen. Anfang dieses Jahrhunderts wurden riesige Holzbalken von jemand im Wald von Sarawak gefunden. Sie waren 2,5 bis 9 Meter lang, man glaubt, dass es von Riesen verwendete Hilfsmittel waren.

Haben nach so einer langen Menschheitsgeschichte Riesen wirklich existiert? Falls sie nicht existierten, wie soll man dann die Entdeckungen dieser gigantischen Knochen in der Türkei und der Lovelock-Höhle erklären? Falls sie existierten, wohin gingen sie dann?

Wenn man die obengenannten Beweisstücke separat betrachtet, sind es ungelöste Mysterien. Wenn man sie jedoch zusammensetzt, werden sie es Wert, nach ihrer Bedeutung zu forschen.
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37. Artikel: Mond, woher bist Du? - Der Mond ein hohles Raumschiff?

1970 schlugen die russischen Wissenschaftler Alexander Scherbakov und Mihkai Vasin eine schockierende Mond-Raumschiff Hypothese vor, um den Ursprung des Mondes zu erklären. Sie glauben, dass der Mond tatsächlich kein natürlicher Satellit der Erde ist, sondern ein Raumschiff, dass von intelligenten Wesen geschaffen wurde, die einen Planeten modifizierten und umformten.

Es gibt viele Dokumente bezüglich der Zivilisation, die innerhalb des Mondes untergebracht wurde, die absichtsvoll auf der Erde platziert wurden. Alle Entdeckungen über den Mond sind in der Tat die hervorragende Arbeit von intelligenten Wesen, die innerhalb des Mondes leben. Natürlich verspottet die wissenschaftliche Gemeinschaft die Theorie, weil sie bis jetzt keinen ET gefangen hat. Nichtsdestotrotz ist es nicht zu verleugnen, dass der Mond den bisher gesammelten Daten nach, als hohl erweist werden muss.

Was die Wissenschaftler am meisten verwirrt, sind die Daten, die von dem auf dem Mond zurückgelassenen Instrumenten gesammelt wurden, welche die Bebenaktivität der Mondkruste messen. Die Daten zeigen an, dass die seismographischen Wellen sich vom Epizentrum her nur der Oberfläche des Mondes entlang verbreiten, und nicht in das Zentrum des Mondes. Dies zeigt, dass der Mond hohl ist, und nichts weiter als eine Kruste. Falls er ein solider Planet wäre, sollten die Bebenwellen auch in das Zentrum fortschreiten. Wie könnten sie nur an der Oberfläche entlang gehen?
Wann begann der Mond uns zum ersten mal zu begleiten? Vielleicht sah er schon auf die Erde, lange bevor die Menschen auf der Erde erschienen. Die Leute sagen, dass es einen eiskalten Palast auf ihm gäbe, in dem eine uralte Schönheit namens Chang-E lebe, zusammen mit einem Hasen und einem Mann namens Wu Gang, dessen tägliche Arbeit darin besteht, Kassia Bäume zu fällen. Nichtsdestotrotz sahen die Astronauten von der Apollo 11 Mission des 19. Juli 1969 nicht den eiskalten Palast, auch nicht die Lady Chang-E und ihren Hasen oder Wu Gang und die Kassia Bäume. Viele von uns, die von dieser Legende gerührt wurden, waren etwas enttäuscht von den wissenschaftlichen Funden.
Sechsundzwanzig Jahre sind vorüber gegangen seit der ersten Mondlandung, jedoch sind die menschlichen Wesen nicht klüger über den Mond geworden als zuvor. Im Gegenteil, Wissenschaftler sind jetzt verwirrt über die Daten, die von den zurückgelassenen Instrumenten auf dem Mond gesammelt wurden. Wenn wir nachts den Mond anschauen, haben wir ein vertrautes, aber auch fremdes Gefühl. Wir können nicht anders als fragen, „Lieber Mond könntest Du uns nicht etwas über Dein wahres Wesen erzählen?“

Gegenwärtig gibt es drei Theorien, die erklären, wie der Mond entstand. Die erste ist, dass Gas und gasförmige Wolken des Universums den Mond formten, genau wie die Erde, vor 4,6 Milliarden Jahren. Die zweite Theorie besagt, dass der Mond weggeschleudert wurde von der Erde, und dass der Pazifische Ozean der Platz sei, aus dem er entstamme. Die dritte Theorie glaubt, dass der Mond ein unabhängiger Planet sei, der von der Gravitationskraft der Erde bei einem Vorübergang eingefangen worden sei, und seitdem die Erde immer umkreise.

Die meisten Wissenschaftler glaubten anfangs an die erste Theorie, obwohl einige der zweiten den Vorzug gaben. Jedoch ergaben Analysen von Teilen der Mondoberfläche, die von den Astronauten zurückgebracht wurden, dass die Zusammensetzung des Mondes anders als bei der Erde ist. Die Erde hat mehr Eisen und weniger Silikate in ihr deponiert, während es beim Mond genau umgekehrt ist. Hinzu kommt, dass die Erde sehr wenig Titanerze hat, während der Mond viele hat. Diese Funde beweisen, dass der Mond nicht von der Erde abgetrennt wurde. Aus dem selben Grund ist die erste Hypothese auch wackelig. Wenn Erde und Mond durch den selben Prozess geformt wurden, etwa zur gleichen Zeit, warum sind sie dann in ihren Zusammensetzungen so unterschiedlich?
Wissenschaftler haben die erste Theorie verworfen, womit nur die letzte Theorie übrigbleibt. Wenn der Mond unser Solarsystem von einem äußeren Raum her betreten hätte, sollte er zur Sonne geflogen sein, anstatt von der Erde festgehalten zu werden, wegen der viel stärkeren Gravitationskraft der Sonne.

Keine der drei von orthodoxen Wissenschaftlern vorgeschlagenen Theorien beantworten alle Fragen oder halten einer genauen Prüfung stand. Der Ursprung des Mondes bleibt noch immer ein Mysterium und bietet den Menschen reichlich Raum, neue Theorien über seinen Ursprung vorzuschlagen. Egal wie lächerlich die Theorien erscheinen mögen, sie sollten nicht leichthin unwissenschaftlich genannt werden.
38. Artikel: Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond

Lasst uns einen Blick werfen auf, und Gedanken machen über einige der unglaublichen, eigentümlichen astronomischen Phänomene, die zwischen Erde, Sonne und Mond auftauchen.


Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380.000 km, und zwischen Sonne und Erde 150.000.000 km. Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige. Der Durchmesser der Sonne ist 1.380.000 km, während der des Mondes 3400 km beträgt, das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 größer. Beide Verhältnisse betragen 395. Kann dies ein Zufall sein? Was hat das zu bedeuten?

Bitte denkt mal. Die Sonne ist 395 mal größer als der Mond, jedoch ist sie 395 mal weiter weg von der Erde als der Mond. Beide erscheinen in der gleichen Größe von der Erde aus betrachtet wegen ihrer Distanzunterschiede. Ist dies ein natürliches oder künstliches Phänomen? Wo kann man in dem Universum drei Himmelskörper mit gleicher Art dieser Übereinstimmung finden?

Die zwei Planeten scheinen abwechselnd auf die Erde, einer während der Nacht, der andere während des Tages. Es gibt kein weiteres Beispiel eines solchen Phänomens in unserem Solarsystem. Der angesehene Wissenschaftler Isaac Asimov sagte einst, gemäß allen verfügbaren Daten sollte der Mond im Prinzip nicht in dieser Position existieren. Er sagte auch: „Der Mond ist groß genug, um in einer Umlaufbahn um die Sonne zu enden, jedoch klein genug, um eine Korona zu erzeugen. Unsere Astronomie kann einfach nicht diese Zufälle der Zufälle erklären.“

Ist es wirklich ein zufälliges Zusammentreffen? Nicht wirklich, gemäß einigen Wissenschaftlern. William R. Sheldon, Wissenschaftler, sagte: „Um in einer Umlaufbahn um unsere Erde kreisen zu können, hat ein Raumschiff eine Geschwindigkeit von 17.400 km pro Stunde, und eine Höhe von 160 km einzuhalten. Ebenso muss der Mond, um in seiner Umlaufbahn zu bleiben, die Erdanziehungskraft ausbalancieren und braucht eine akkurate Geschwindigkeit, Eigengewicht und Höhe.“ Die Frage ist, wenn der gegenwärtige Satz an Bedingungen nicht von der Natur erreicht werden kann, warum sind sie dann so?
39. Artikel :Er ist zu groß für einen Satelliten

Es gibt verschiedene Planeten in dem Sonnensystem, die ein natürliches Vorkommen von Satelliten besitzen. Der Mond jedoch ist unnatürlich groß für einen Satelliten. Er ist zu groß im Vergleich zu seinem Elternplaneten. Lasst uns einen Blick auf die folgenden Daten werfen. Der Durchmesser der Erde beträgt 12.756 km; der des Mondes 3.467 km, das etwa 27% dem der Erde entspricht. Mars Durchmesser ist 6.787 km. Mars hat 2 Satelliten. Der größere hat einen Durchmesser von 23 km, 0,34% vom Mars. Jupiters Durchmesser ist 142.800 km. Er hat 13 Satelliten. Der größte davon hat einen Durchmesser von 5.000 km was 3,5 % entspricht. Saturns Durchmesser ist 120.000 km. Er hat 23 Satelliten. Der größte hat einen Durchmesser von 4.500 km was 3,75% des Saturns ausmacht. Keiner der Satelliten hat einen Durchmesser der 5% des Elternplaneten übersteigt, aber der des Mondes beträgt 27% des Durchmessers der Erde. Ist der Mond nicht unnatürlich groß im Vergleich dazu? Die Daten weisen tatsächlich darauf hin, dass der Mond außergewöhnlich ist.
Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380.000 km, und zwischen Sonne und Erde 150.000.000 km. Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige. Der Durchmesser der Sonne ist 1.380.000 km, während der des Mondes 3400 km beträgt, das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 größer. Beide Verhältnisse betragen 395. Kann dies ein Zufall sein? Was hat das zu bedeuten?

Bitte denkt mal. Die Sonne ist 395 mal größer als der Mond, jedoch ist sie 395 mal weiter weg von der Erde als der Mond. Beide erscheinen in der gleichen Größe von der Erde aus betrachtet wegen ihrer Distanzunterschiede. Ist dies ein natürliches oder künstliches Phänomen? Wo kann man in dem Universum drei Himmelskörper mit gleicher Art dieser Übereinstimmung finden?

Die zwei Planeten scheinen abwechselnd auf die Erde, einer während der Nacht, der andere während des Tages. Es gibt kein weiteres Beispiel eines solchen Phänomens in unserem Solarsystem. Der angesehene Wissenschaftler Isaac Asimov sagte einst, gemäß allen verfügbaren Daten sollte der Mond im Prinzip nicht in dieser Position existieren. Er sagte auch: „Der Mond ist groß genug, um in einer Umlaufbahn um die Sonne zu enden, jedoch klein genug, um eine Korona zu erzeugen. Unsere Astronomie kann einfach nicht diese Zufälle der Zufälle erklären.„

Ist es wirklich ein zufälliges Zusammentreffen? Nicht wirklich, gemäß einigen Wissenschaftlern. William R. Sheldon, Wissenschaftler, sagte: „Um in einer Umlaufbahn um unsere Erde kreisen zu können, hat ein Raumschiff eine Geschwindigkeit von 17.400 km pro Stunde, und eine Höhe von 160 km einzuhalten. Ebenso muss der Mond, um in seiner Umlaufbahn zu bleiben, die Erdanziehungskraft ausbalancieren und braucht eine akkurate Geschwindigkeit, Eigengewicht und Höhe.„ Die Frage ist, wenn der gegenwärtige Satz an Bedingungen nicht von der Natur erreicht werden kann, warum sind sie dann so?
Die letzten 300 Jahre haben Astronomen viele unerklärliche Phänomene beim Mond beobachtet. Casini entdeckte 1671 eine Ansammlung von Wolken über dem Mond. Im April 1786 beobachtete William Herser, der Vater der modernen Astronomie, Anzeichen vulkanischer Ausbrüche auf dem Mond, obwohl Wissenschaftler glauben, das es keine vulkanische Aktivität auf dem Mond seit 3 Milliarden Jahren gäbe. Was war es dann, das wie vulkanische Eruptionen aussah?

1843 fand ein deutscher Astronom, John Schicoto, der Hunderte von Karten des Mondes zeichnete, dass der Leany Krater mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schmaler wurde. Heute ist der Leany Krater nur ein kleiner Punkt, umgeben von weißen Sedimenten. Wissenschaftler wissen nicht, warum. Am 24.April 1882 entdeckten Wissenschaftler unidentifizierte Objekte, die sich auf der Oberfläche um die Aristocrat�s Zone bewegten. Am 19. Oktober 1945 wurde beobachtet, dass die Darwin Wand drei leuchtende Punkte enthielt. Am Abend des 6.Juli 1954 sah der Leiter des Minnesota Observatoriums und sein Assistent eine dunkle Linie im Picallomy Krater, die kurz danach verschwand. Am 8.Septmeber 1955 erschienen Blitze zweimal an der Ecke des Ross Kraters. Am 9. Februar 1956 sah Dr. Toyota, Meiji Universität Japan, verschiedene dunkle Objekte, sie schienen die Umrisse der Buchstaben DYAX and JWA zu formen.

Am 5. Februar 1966 landete das russische unbemannte Raumfahrzeug Mondgöttin 9 im Regensee und photographierte zwei Reihen von pyramidenartigen Strukturen, die im gleichen Abstand voneinander standen. Dr. Van Sunder stellte fest, „Sie konnten stark das Sonnenlicht reflektieren, so wie Markierungen auf Rennstrecken.„ Von der Länge der Schatten her kalkuliert sind die Strukturen so hoch wie ein 15-stöckiges Bauwerk. Dr. Van Sunder sagte, „Es gab kein Hochland in der Nähe, von dem sie zu ihrer gegenwärtigen Position herübergerollt sein könnten, um ihren geometrischen Umriss zu formen.„

Dazu kommt, dass Mondgöttin 9 eine mysteriöse Höhle in der Ecke der stürmischen See photographiert hat. Der Mondexperte Dr. Wilkins glaubt, dass die kreisförmigen Höhlen direkt in das Zentrum des Mondes gehen. Wilkins selber entdeckte einmal eine gigantische Höhle im Casiny Krater A. Am 20. November 1966 photographierte das amerikanische Erkundungs-Raumschiff Orbit 2 verschiedene pyramidenartige Strukturen 46 km oberhalb der ruhigen See. Wissenschaftler schätzen, dass die Pyramiden 15 bis 25 m hoch sind, und dass sie auch geometrisch positioniert sind. Die Strukturen sind in den Farben heller als die Steine und das Geröll drum herum, und sie sind offensichtlich ohne natürlichen Ursprung. Am 11.November 1967 entdeckte das Montelower Astronomenteam eine „schwarze Wolke mit lila farbigen Grenzen„ über der ruhigen See. Die fremden Phänomene wurden nicht von Amateuren beobachtet, sondern von Astronomen und Raumschiffproben. Dies bedeutet, dass der Mond viele Mysterien besitzt, die den Menschen unbekannt sind.
Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond
quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053176100.html

40. Artikel: Mond, woher bist Du ? - Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond

Lasst uns einen Blick werfen auf, und Gedanken machen über einige der unglaublichen, eigentümlichen astronomischen Phänomene, die zwischen Erde, Sonne und Mond auftauchen.

Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380.000 km, und zwischen Sonne und Erde 150.000.000 km. Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige. Der Durchmesser der Sonne ist 1.380.000 km, während der des Mondes 3400 km beträgt, das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 größer. Beide Verhältnisse betragen 395. Kann dies ein Zufall sein? Was hat das zu bedeuten?

Bitte denkt mal. Die Sonne ist 395 mal größer als der Mond, jedoch ist sie 395 mal weiter weg von der Erde als der Mond. Beide erscheinen in der gleichen Größe von der Erde aus betrachtet wegen ihrer Distanzunterschiede. Ist dies ein natürliches oder künstliches Phänomen? Wo kann man in dem Universum drei Himmelskörper mit gleicher Art dieser Übereinstimmung finden?

Die zwei Planeten scheinen abwechselnd auf die Erde, einer während der Nacht, der andere während des Tages. Es gibt kein weiteres Beispiel eines solchen Phänomens in unserem Solarsystem. Der angesehene Wissenschaftler Isaac Asimov sagte einst, gemäß allen verfügbaren Daten sollte der Mond im Prinzip nicht in dieser Position existieren. Er sagte auch: „Der Mond ist groß genug, um in einer Umlaufbahn um die Sonne zu enden, jedoch klein genug, um eine Korona zu erzeugen. Unsere Astronomie kann einfach nicht diese Zufälle der Zufälle erklären.„

Ist es wirklich ein zufälliges Zusammentreffen? Nicht wirklich, gemäß einigen Wissenschaftlern. William R. Sheldon, Wissenschaftler, sagte: „Um in einer Umlaufbahn um unsere Erde kreisen zu können, hat ein Raumschiff eine Geschwindigkeit von 17.400 km pro Stunde, und eine Höhe von 160 km einzuhalten. Ebenso muss der Mond, um in seiner Umlaufbahn zu bleiben, die Erdanziehungskraft ausbalancieren und braucht eine akkurate Geschwindigkeit, Eigengewicht und Höhe.„ Die Frage ist, wenn der gegenwärtige Satz an Bedingungen nicht von der Natur erreicht werden kann, warum sind sie dann so?
Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde, Sonne und Mond
quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053177960.html

41. Artikel: Mond, woher bist Du? - Rekonstruierte neue Theorien über den Mond

Lasst uns eine neue Theorie über den Mond aufstellen. Er ist hohl und hat zwei Schichten der Kruste. Die äußere Kruste besteht aus Felsen und Mineralerzen. Meteoriten können nur durch diese Schicht schlagen. Die bekannten Krater sind nicht tiefer als 6,5 km.

Daher ist diese äußere Schicht nicht mehr als 8 km dick. Die innere Schicht ist hart, eine künstliche Legierungshülle unbekannter Dicke, vielleicht mehrere km. Seine Metallelemente enthalten Eisen, Titan, Chrom, und andere, die hohen Temperaturen widerstehen, hohem Druck und Korrosion. Es ist eine Legierung, die auf der Erde unbekannt ist.

Die Mondbebendaten zeigen an, dass die Mondbebenwellen sich entlang der Mond-Oberfläche verbreiten, aber nicht zum Zentrum hin. Das bedeutet, dass der Mond nur zwei Ebenen der Kruste besitzt. Daher muss der Mond eher künstlich als natürlich geformt worden sein. Intelligente Wesen müssen akkurate Kalkulationen geführt haben, um den Mond von ihrem Sternensystem zum Sonnensystem zu transportieren, und ihn dort zu positionieren, wo er ist, um die Erde bei Nacht mit Licht zu versorgen. Daraus folgt, dass keine der drei traditionellen Theorien über die Entstehung des Mondes korrekt sein kann.

Die Wesen, die den Mond konstruierten, erlauben nur, dass eine Seite des Mondes der Erde zugewandt ist, da es viele Beobachtungsstationen auf der Erde gibt. Sie selber leben innerhalb des Mondes in der Nähe der Rückseite. Weil die Oberflächentemperatur des Mondes von 127 Grad C mittags, bis zu -183 Grad C nachts schwankt, leben die Einwohner innerhalb des Mondes.

Die Monderzeugenden Wesen erfanden fliegende Untertassen, und sie fliegen oft heraus um Untersuchungen zu machen, ihre Oberflächeninstrumente zu warten, oder den Aktivitäten der Erdlinge zu zuschauen. Sie sind daher manchmal von Astronauten zu sehen, oder von Teleskopen der Erde zu beobachten. Wir wissen noch nicht, welche Art von Aliens sie sind, oder wie lange sie da sind. Vielleicht werden die Erdlinge in nicht allzu langer Zeit die Wahrheit über den Mond herausfinden.

Wir haben diese Theorie konstruiert, um die Theorie und Struktur der Entstehung des Mondes zu erklären, indem wir die lunaren Phänomene benutzten, die nicht durch traditionelle Wissenschaft erklärt werden können. Diese Theorie löst perfekt alle Mysterien die den Mond umgeben. Wer könnte argumentieren, dass unsere Theorie nicht wissenschaftlich ist?

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053166080.html
42. Artikel: Mond, woher bist Du? - Fremde Phänomene in den vergangenen Hunderten von Jahren

Die letzten 300 Jahre haben Astronomen viele unerklärliche Phänomene beim Mond beobachtet. Casini entdeckte 1671 eine Ansammlung von Wolken über dem Mond. Im April 1786 beobachtete William Herser, der Vater der modernen Astronomie, Anzeichen vulkanischer Ausbrüche auf dem Mond, obwohl Wissenschaftler glauben, das es keine vulkanische Aktivität auf dem Mond seit 3 Milliarden Jahren gäbe.

Was war es dann, das wie vulkanische Eruptionen aussah?

1843 fand ein deutscher Astronom, John Schicoto, der Hunderte von Karten des Mondes zeichnete, dass der Leany Krater mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schmaler wurde. Heute ist der Leany Krater nur ein kleiner Punkt, umgeben von weißen Sedimenten. Wissenschaftler wissen nicht, warum. Am 24.April 1882 entdeckten Wissenschaftler unidentifizierte Objekte, die sich auf der Oberfläche um die Aristocrat�s Zone bewegten. Am 19. Oktober 1945 wurde beobachtet, dass die Darwin Wand drei leuchtende Punkte enthielt. Am Abend des 6.Juli 1954 sah der Leiter des Minnesota Observatoriums und sein Assistent eine dunkle Linie im Picallomy Krater, die kurz danach verschwand. Am 8.September 1955 erschienen Blitze zweimal an der Ecke des Ross Kraters. Am 9. Februar 1956 sah Dr. Toyota, Meiji Universität Japan, verschiedene dunkle Objekte, sie schienen die Umrisse der Buchstaben DYAX and JWA zu formen.

Am 5. Februar 1966 landete das russische unbemannte Raumfahrzeug Mondgöttin 9 im Regensee und photographierte zwei Reihen von pyramidenartigen Strukturen, die im gleichen Abstand voneinander standen. Dr. Van Sunder stellte fest, „Sie konnten stark das Sonnenlicht reflektieren, so wie Markierungen auf Rennstrecken.„ Von der Länge der Schatten her kalkuliert sind die Strukturen so hoch wie ein 15-stöckiges Bauwerk. Dr. Van Sunder sagte, „Es gab kein Hochland in der Nähe, von dem sie zu ihrer gegenwärtigen Position herübergerollt sein könnten, um ihren geometrischen Umriss zu formen.„

Dazu kommt, dass Mondgöttin 9 eine mysteriöse Höhle in der Ecke der stürmischen See photographiert hat. Der Mondexperte Dr. Wilkins glaubt, dass die kreisförmigen Höhlen direkt in das Zentrum des Mondes gehen. Wilkins selber entdeckte einmal eine gigantische Höhle im Casiny Krater A. Am 20. November 1966 photographierte das amerikanische Erkundungs-Raumschiff Orbit 2 verschiedene pyramidenartige Strukturen 46 km oberhalb der ruhigen See. Wissenschaftler schätzen, dass die Pyramiden 15 bis 25 m hoch sind, und dass sie auch geometrisch positioniert sind. Die Strukturen sind in den Farben heller als die Steine und das Geröll drum herum, und sie sind offensichtlich ohne natürlichen Ursprung. Am 11.November 1967 entdeckte das Montelower Astronomenteam eine „schwarze Wolke mit lila farbigen Grenzen„ über der ruhigen See. Die fremden Phänomene wurden nicht von Amateuren beobachtet, sondern von Astronomen und Raumschiffproben. Dies bedeutet, dass der Mond viele Mysterien besitzt, die den Menschen unbekannt sind.
Fremde Phänomene in den vergangenen Hunderten von Jahren Die letzten 300 Jahre haben Astronomen viele unerklärliche Phänomene beim Mond beobachtet. Casini entdeckte 1671 eine Ansammlung von Wolken über dem Mond. Im April 1786 beobachtete William Herser, der Vater der modernen Astronomie, Anzeichen vulkanischer Ausbrüche auf dem Mond, obwohl Wissenschaftler glauben, das es keine vulkanische Aktivität auf dem Mond seit 3 Milliarden Jahren gäbe.

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053176640.html

43. Artikel: Mond, woher bist Du? - Metalle deren Existenz unmöglich sind

Es ist nicht befremdend, dass die Krater des Mondes eine große Menge Lava enthalten. Was befremdet, ist, dass die Lava reich an Metallelementen ist, wie Titan, Chrom, und Yttrium usw., die auf der Erde rar sind. Jene Metalle sind alle sehr hart und resistent, sowohl gegen hohe Temperatur und als auch Korrosion.

Wissenschaftler schätzen, dass es 2000-3000 Grad Celsius benötigt um diese Metalle zu schmelzen. Aber der Mond war ein toter und kalter Planet gewesen ohne vulkanische Aktivität für 3 Milliarden Jahre. Wie erzeugte der Mond so viele Arten von Metalle, die solch hohe Schmelztemperatur erfordern? Darüber hinaus zeigen Analysen der von den Astronauten mitgebrachten Bodenproben, dass es dort reines Eisen und reines Titan gibt. Solche reinen Metallablagerungen werden einfach nicht unter natürlichen Bedingungen gefunden.

Was sagen uns die unerklärlichen Fakten? Sie haben zweifellos uns gezeigt, dass diese Metallelemente nicht unter natürlichen Bedingungen geformt wurden, sondern extrahiert wurden. Dann ist die Frage von wem und wann?
Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053177240.html

44. Artikel: Aus verbotene Archäologie - Menschliches Skelett in einer Kohleschicht

Nochmal in „Verbotene Archäologie„ auf Seite 454 steht der folgende Bericht der Dezemberausgabe von 1862 des Journals „Der Geologe„. Das Skelett eines Menschen wurde in einer Kohleschicht in dem Bezirk Macoupin in Illinois entdeckt.

Das Skelett eines Menschen wurde in einer Kohleschicht in dem Bezirk Macoupin in Illinois entdeckt. Ein gewisser Hr. C. Brian Trask der Illinoier geologischen Gesellschaft gab die Information an Cremo und andere heraus bezüglich des Alters des Kohlebettes in Illinois. Aus dieser Information ergibt sich, dass das Alter des Skelettes wenigstens 268 Millionen Jahre beträgt, möglicherweise sogar 320 Millionen Jahre. So beträgt die mögliche Altersspanne des Skelettes (annähernd 34 Millionen Jahre) in sich selber das 7-fache vom Maximum der 5 Millionen Jahre, die von den Wissenschaftlern heute für „das erste Erscheinen von menschenähnlichen Kreaturen„ in unserem Schulbuch genehmigt werden.

http://de.clearharmony.net/articles/200201/2339.html
Menschliches Skelett in einer Kohleschicht William Barkley Nochmal in „Verbotene Archäologie„ auf Seite 454 steht der folgende Bericht der Dezemberausgabe von 1862 des Journals „Der Geologe„. Das Skelett eines Menschen wurde in einer Kohleschicht in dem Bezirk Macoupin in Illinois entdeckt.

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053180241.html

45. Artikel: Mond, woher bist Du? - Er ist zu groß für einen Satelliten

Es gibt verschiedene Planeten in dem Sonnensystem, die ein natürliches Vorkommen von Satelliten besitzen. Der Mond jedoch ist unnatürlich groß für einen Satelliten. Er ist zu groß im Vergleich zu seinem Elternplaneten.

Lasst uns einen Blick auf die folgenden Daten werfen. Der Durchmesser der Erde beträgt 12.756 km; der des Mondes 3.467 km, das etwa 27% dem der Erde entspricht. Mars Durchmesser ist 6.787 km. Mars hat 2 Satelliten. Der größere hat einen Durchmesser von 23 km, 0,34% vom Mars. Jupiters Durchmesser ist 142.800 km. Er hat 13 Satelliten. Der größte davon hat einen Durchmesser von 5.000 km was 3,5 % entspricht. Saturns Durchmesser ist 120.000 km. Er hat 23 Satelliten. Der größte hat einen Durchmesser von 4.500 km was 3,75% des Saturns ausmacht. Keiner der Satelliten hat einen Durchmesser der 5% des Elternplaneten überstiegen, aber der des Mondes beträgt 27% des Durchmessers der Erde. Ist der Mond nicht unnatürlich groß im Vergleich dazu? Die Daten weisen tatsächlich darauf hin, dass der Mond außergewöhnlich ist.


46.Artikel: Aus verbotene Archäologie - Wassererosion auf der Sphinx

In ihrem Buch 'Als der Himmel einstürzte, Suche nach Atlantis', präsentieren die Autoren Rand und Rose Flem-Ath Beweise für die Existenz einer großen Zivilisation, Atlantis, die während der letzten Polverschiebung ausgelöscht wurde.

Die wenigen Überlebenden der atlantischen Zivilisation, denen es gelang, sich mit den Überlebenden aus hohen Gebirgsregionen zu treffen, wurden zu den Menschen, die die Zivilisation basierend auf Ackerbau schufen, wie es unser Schullehrbuch diskutiert. Alle unsere Getreidearten, die gegenwärtig konsumiert werden, haben ihren Ursprung aus hohen Gebirgsgegenden.

Der Flem-Aths Beweis und die Analyse ist es wert, studiert und debattiert zu werden. Auf Seite 58 beschreiben sie, wie der französische Gelehrte, R.A. Schwaller de Lubicz, behauptete, dass die große Sphinxstatue ausgedehnte Wassererosion erfahren habe. Sie fahren fort zu sagen „Die revolutionäre Idee, die Sphinx könne vor ägyptischer Zivilisation datieren, sei zu radikal, als dass Ägyptologen sie überdenken könnten. Sie ignorieren sie, und bevorzugten Schweigen statt Debatte.„ Unser Schullehrbuch erwähnt die ägyptischen Pyramiden kurz, und behauptet, dass die drei großen Pyramiden „als Grabmäler von Königen der vierten Dynastie gebaut worden seien.„


Anmerkung des Editors: 'Zhuan Falun' sagt uns, dass die Pyramiden von fern zurückliegenden Zivilisationen gebaut worden waren, und dass sie einige 10 Millionen Jahre unter Wasser verbrachten.

http://de.clearharmony.net/articles/200201/2339.html

quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053180420.html

47. Artikel: Mond, woher bist Du? - Die Meteoritenkrater sind alle zu flach

Wissenschaftler sagen uns, dass die Krater auf der Oberfläche des Mondes durch den Einschlag von Meteoriten und Kometen verursacht wurden. Es gibt auch Meteoritenkrater auf der Erde.

Wissenschaftlichen Berechnungen nach soll die Tiefe des Kraters, den ein Meteorit von mehreren km Durchmessern erzeugt, wenn er auf die Erde oder den Mond mit einer Geschwindigkeit von 48.000 km in der Sekunde aufschlägt, was einer Million Tonne Dynamit entspricht, das 4 bis 5-fache seines Durchmessers betragen. Die Meteoritenkrater auf der Erde bestätigen, das dies korrekt ist. Jedoch die Krater auf dem Mond sind fremdartig flach. Zum Beispiel der Gagrin Krater, der tiefste, ist nur 6 km tief, obwohl sein Durchmesser 300 km beträgt. Mit einem Durchmesser von 300 km sollte die Tiefe des Kraters wenigstens 1200 km betragen, anstatt 4 km, was 12% seines Durchmessers entspricht. Dies ist eine weitere wissenschaftliche Unmöglichkeit.

Warum ist es so? Astronomen sind unfähig mit einer perfekten Erklärung aufzuwarten, sie scheinen es auch nicht zu wollen. Sie wissen, dass eine perfekte Erklärung etablierte Theorien über den Haufen werfen würde. Die einzige Erklärung dafür ist, dass die Kruste des Mondes
4 km unter der Oberfläche aus sehr harten Substanzen zusammengesetzt ist. Die Meteoriten waren nicht in der Lage diese Ebene zu durchdringen. Was ist dann nun diese sehr harte Substanz?
Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053177480.html

48. Artikel : Mond, woher bist Du? - UFO über dem Mond

Am 24. November 1986 begegnete Apollo 8 einem kolossalen Flugobjekt, dass mehrere Quadratkilometer einnahm, während es zukünftige Landeplätze untersuchte. Als Apollo 8 von seiner Umlaufbahn um den Mond zu diesem Punkt zurückkehrte, war das Objekt nicht mehr da.

Was war es? Niemand weiß es. Apollo 10 wurde, als es 15.000 m über dem Mond war, von einem unidentifizierten Flugobjekt angenähert. Diese Begegnung wurde auf einem Film dokumentiert. Am 19. Juli 1969 brachte Apollo11 drei Astronauten zum Mond, die später die ersten Menschen auf dem Mond wurden. Auf der Strecke zu ihm sahen die Astronauten ein ungewöhnliches Objekt vor ihnen. Von einer Distanz von 9600 km aus gesehen dachten sie anfangs, es müsse der Raketenpropeller von Apollo 4 sein. Indem sie durch Ferngläser schauten, sahen sie, dass es L-Umrisse hatte. „Es sah aus wie ein geöffneter Briefkasten.„, sagte Armstrong. Indem sie weiter durch einen Sextanten sahen, fanden sie, dass das Objekt wie ein Zylinder aussah. Ein anderer Astronaut, Aldrin sagte, „Wir sahen auch verschiedene kleinere Objekte, die vorbei passierten und Turbulenzen an unserem Raumschiff verursachten, dann sahen wir dieses hellere Objekt vorbeifliegen„. Am 21. Juli, als Aldrin die Landekapsel vor einen abschließenden Check betrat, sah er plötzlich zwei fliegende Objekte. Eines von ihnen war größer und heller, es flog mit hoher Geschwindigkeit parallel zur Front des Raumschiffes und verschwand kurz danach. Es tauchte wenige Sekunden später wieder auf. In diesem Moment schossen die zwei Objekte zwei Lichtstrahlen aus, die sich vereinigten. Dann trennten sie sich plötzlich voneinander, stiegen rapide hoch und verschwanden.

Als die Astronauten dabei waren, auf dem Mond zu landen, hörten sie die Stimme vom Kontrollzentrum: „Kontrollzentrum ruft Apollo 11, was ist da draußen?„ Apollo 11 antwortete „Diese großen Kinder sind enorm, Sir .. eine Menge von ihnen ... Oh mein Gott, Sie würden es nicht glauben. Lassen Sie mich Ihnen sagen, es sind dort andere Raumschiffe... an der Ecke des zirkularen Kraters, und sie sind gut positioniert... und sie beobachten uns von dem Mond aus....„. Der russische Wissenschaftler Dr. Arched sagte, „gemäß unseren aufgenommenen Signalen ist die Begegnung mit fliegenden Objekten während der Landung von Apollo 11 unmittelbar berichtet worden„. Am 20. November 1969 beobachteten die Astronauten Brian und Conrad von Apollo 12 fliegende Objekte, während sie auf dem Mond landeten. Die auf dem Mond landenden Astronauten von Apollo 15 im August 1971, Apollo 16 im April 1972 und Apollo 17 im Dezember 1972 trafen auch auf fliegende Objekte.

Gary, ein Wissenschaftler sagte einst, „Beinahe alle Astronauten haben einige unidentifizierte Objekte beobachtet„. Edwards, der 6. Astronaut, der auf dem Mond landete, sagte „Die einzige Frage ist, woher sie kommen„. John Younger, der neunte Astronaut auf dem Mond meinte „Falls Du das nicht glaubst, ist es so, als ob Du eine sichere Sache nicht glaubst„. 1979 stellte die NASA Direktorin für Kommunikation Molly Chertlin fest, „fliegende Objekte zu treffen„ ist sehr verbreitet. Sie fuhr fort, „Alle die Raumschiffe sind von einigen fliegenden Objekten verfolgt worden, entweder aus Distanz oder sehr nahe. Wann immer es passierte, kontaktierten die Astronauten die Bodenstation„.

Jahre später, enthüllte Armstrong, „Es ist unglaublich...Wir waren alle gewarnt worden, dass es gewisse Städte oder Raumschiffe auf dem Mond gäbe... Ich kann nur sagen, dass ihre Raumschiffe viel überlegener und sehr groß sind....„. Tausende der lunaren mystischen Phänomene, wie das mystische Blitzen, weiße und schwarze Wolken, Strukturen, fliegende Objekte, und so weiter sind alles Tatsachen, die von Astronomen und Wissenschaftlern beobachtet wurden. Es wird jetzt erklärt, was sie bedeuten.
UFO über dem Mond Am 24. November 1986 begegnete Apollo 8 einem kolossalen Flugobjekt, dass mehrere Quadratkilometer einnahm, während es zukünftige Landeplätze untersuchte. Als Apollo 8 von seiner Umlaufbahn um den Mond zu diesem Punkt zurückkehrte, war das Objekt nicht mehr da.

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053176280.html

49. Artikel: Aus verbotene Archäologie - Metallkugel

In dem bemerkenswerten Text, „Verbotene Archäologie„ von Cremo und Thompson finden wir auf Seite 813 eine Fotografie und Beschreibung einer Metallkugel mit drei parallelen Furchen um seinen Äquator herum. Die Beschreibung stellt fest, dass die Kugel sehr hart ist, und nicht zerkratzt werden kann, auch nicht mit Stahl.

Darüber hinaus behauptet A. Bisschoff, ein Professor der Geologie an der Universität Potchefstroom, dass die Kugeln „limonite Objekte„ seien. Der Professor machte diese Bemerkung trotzt der Tatsache, dass die Mohs Härte dann nur 4-5.5 betragen müsste, was deutlich weicher als die Kugel wäre. Hinzu kommt, dass er vorzog, die drei parallelen Linien um den Äquator der Kugel zu ignorieren.

Wenn ich erwäge, dass diese Kugel und Hunderte von ähnlichen, die von südafrikanischen Minenarbeitern in einer mineralischen Ablagerung des Präkambriums gefunden wurden, die auf ein Alter von 2,8 Milliarden Jahre geschätzt wird, denke ich, dass man diesen Professor verstehen kann. Diese Kugel und die anderen zu akzeptieren, würde erfordern, dass er seine Weltansicht komplett änderte. Es ist viel einfacher zu sagen, dass diese Kugel limonit sei, obwohl sogar seine physikalische Charakteristik nicht diesem entspricht. Wenn ich dieses Foto anschaue, ist es für mich ersichtlich, dass irgendwelche intelligente, Werkzeug benutzenden Wesen diese Kugel zu einem bestimmten Zweck erzeugt haben, vielleicht als Kugel für ein Kugelgelenk. Ob diese Wesen menschlich waren oder nicht, ist eine andere Frage. Jedoch, wenn ich die nachfolgenden Anomalien betrachte, habe ich kein Problem zu glauben, dass die Kugel vor fast 3 Milliarden Jahren von Menschen geschaffen worden war.

http://de.clearharmony.net/articles/200201/2323.html
quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053179220.html

50. Artikel: Mond, woher bist Du? - Die Seite, die nicht von der Erde gesehen werden kann

Es ist immer dieselbe Seite, die der Mond der Erde zeigt. Die Menschheit sah nie die entgegengesetzte Seite, bis die Raumschiffe dort landeten und sie photographierten. Astronomen haben immer gedacht, dass die Rückseite so sein sollte wie die Vorderseite.

Mit vielen Meteoritenkratern und Lavaseen. Aber die Photos zeigten eine sehr verschiedene Szene. Die Rückseite des Mondes ist sehr holprig. Das meiste sind kleine Krater und Gebirgszüge mit sehr wenig Lavaseen.

Wissenschaftler sind unfähig, den Unterschied zu erklären. Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit von einem Meteorit getroffen zu werden für beide Seiten des Mondes gleich, falls es ein natürlich geformter Planet wäre. Warum ist da ein Unterschied? Warum ist es immer dieselbe Seite, die zur Erde zeigt?

Dieses Phänomen existiert für kein anderen Planeten und Satelliten in unserem Solarsystem-nur für unsere Erde und Mond. Ist es ein weiterer Zufall unter den anderen Zufällen? Gibt es eine Erklärung außer zufälliges Zusammentreffen?
Die Seite, die nicht von der Erde gesehen werden kann Es ist immer dieselbe Seite, die der Mond der Erde zeigt. Die Menschheit sah nie die entgegengesetzte Seite, bis die Raumschiffe dort landeten und sie photographierten. Astronomen haben immer gedacht, dass die Rückseite so sein sollte wie die Vorderseite.

Quelle: http://www.china-intern.de/printpreview/aussergewoehnliches-entdeckungen/1053177120.html


51. Artikel: DIE VERFÄLSCHUNG DER WAHRHEIT

Beweise aus der Vergangenheit, die in die Zukunft weisen
Die Menschheit auf dem Pulverfass
P X
“Daran erkenn ich den gelehrten Herrn! Was ihr nicht tastet, ist euch meilenfern, Was ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar, Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.” J.W.Goethe

Spuren aus früheren Zeiten
An der großartigen und sprachgewaltigen Erkenntnis des Dichterfürsten Goethe hat sich leider bis heute nichts geändert. Archäologische und kulturelle Entdeckungen aus früheren Zeiten sind sensationell und werden die gängigen Lehrmeinungen über die Menschheits-geschichte, welche allesammt falsch, erdichtet und erfunden wurden, einmal mehr in Frage stellen. Da diese Entdeckungen nicht in das herrschende Weltbild passen, werden sie von den “Fachleuten” aber nicht einmal beachtet, geschweige denn diskutiert. Nur eine Handvoll mutiger Forscher widmet ihre Zeit diesen Entdeckungen, und was sie daraus ersehen, wird früher oder später zu einer neuen Interpretation der Menschheitsgeschichte führen, ob dies den Theorien der Fälschungsprotagonisten passt oder nicht. Denn eines ist klar: Es ist alles ganz anders, als uns einst, und auch heute noch, gelehrt wurde und wird. Es wird krampfhaft versucht, die Wahrheit zu vertuschen - doch die Zeichen stehen auf Sturm, und dieser Sturm wird die Lügengebäude der orthodoxen Wissenschaft, und nicht nur in diesem Bereich, nachhaltig verändern. An dieser Stelle sollen Berichte von einigen Relikten aus früheren Zeiten aufgelistet werden, welche nachhaltig aussagen, dass von den Geschichtsschreibern und deren Nachplapperern eine Geschichte erfunden wurde, um in ein gebasteltes und verfälschtes Weltbild, aber keinesfalls in eine Wahrheit zu münden.

Die beiden Autoren Michael Cremo und Richard L. Thompson haben für ihr Buch “Verbotene Archäologie“ mit einem ungeheuren Arbeitsaufwand an Recherchen an der Ausgrabungsgeschichte sämtlicher prähistorischer Menschenfunde gearbeitet und an
ihrem aufwendigen akademischen Standard wird zukünftig nicht mehr vorbeizukommen sein. Ihr Buch befördert die schulwissenschaftlichen Ammenmärchen über die Vor- und
Urgeschichte des Menschen dorthin, wo sie schon lange hingehören, nämlich in den Papierkorb der Weltgeschichte für ideologische Mache und scholastischen Mumpitz. Das Ergebnis der gründlichen Recherchen und scharfsinnig-kritischen Überlegungen der beiden Autoren lässt unser ganzes vorgeschichtliches Weltbild umstürzen.

1. Kapitel

Die beiden Autoren weisen nach, dass sich dem heutigen Menschen völlig gleichende Individuen des Homo sapiens mindestens bis zum Anfang des Tertiär-Zeitalters zurück-verfolgen lassen. Gewisse Funde deuten darauf hin, dass “wir” auch bereits Zeitgenossen der Saurier waren. Und nicht nur das...
Über diesen enormen Zeitraum hinweg lassen sich keinerlei Anzeichen für eine (körper-liche) Evolution des Menschen im Sinne von Darwin erkennen. Parallel zum anatomisch modernen Menschen existierten, durch alle diese geologischen Perioden hindurch, auf unserem Planeten auch die verschiedensten Arten von Menschenaffen, “Affenmenschen”, Vor- oder Halbmenschen, von denen letztere bis heute in einsamen Regionen überleben.
Gewisse Funde deuten darauf hin, dass auch in weit zurückliegenden Erdzeitaltern schon hochentwickelte Zivilisationen auf unserem Planeten existierten. Die Recherchen von Cremo&Thompson ergaben als unbestreitbares Resultat, dass das uns von der schul-wissenschaftlichen Vorgeschichtsforschung präsentierte Weltbild zur Entwicklung des Menschengeschlechtes reine Mache ist. Dadurch wird einmal mehr klar, dass der Fluch der westlichen Kultur eine einer Sucht gleichkommende Abhängigkeit von Ideologien ist, da der Allgemeinheit die apriorische Ideologie des Darwinismus aufoktroyiert werden sollte, und so wurden eben die Ausgrabungsergebnisse so selektiert und manipuliert, dass das Ganze für unkritische Menschen glaubhaft wirkte.

Vor Lug und Trug wurde, typisch für Ideologien, durchaus nicht zurückgeschreckt. Das Faktum der altindischen Sanskrit-Werke z.B. kann auch die sektiererhafte Scheuklappen-Scholastik nicht hinwegleugnen oder wegdiskutieren. Es soll nur deshalb nicht wahr sein, weil es nicht in die Ideologie passt, die man uns aufoktroyieren will. Leider ist zum Problemkomplex “Hochkulturen vor den Kataklysmen” die Schulwissenschaft aus ideologischscholastischen Gründen ihrer Pflicht auch hier nicht nachgekommen. Darum haftet allen Aussagen dazu noch etwas Unbefriedigendes, Versuchsweises und Provisorisches an. Einer der Forscher, William Niven, fand 1911 auf dem Stadtgebiet des heutigen Mexico-City unter Vulkanasche und zehn Metern Kies und Lehm eine prähisto-rische, offensichtlich Kataklysmen zum Opfer gefallene Stadt. Seine Entdeckung muss
im Zusammenhang mit dem Befund des Forschers Allan Kelly gesehen werden, der in den Weststaaten entlang der Pazifikküste der USA unbezweifelbare Spuren eines gigantisch-en, spät-prähistorischen Kataklysmus nachweisen konnte. Ein anderer Forscher, Evan Hansen, ist in den Gebirgen und Canyons Utahs und der angrenzenden Staaten den Kataklysmen auf der Spur.

Es verdichten sich also die Hinweise, dass auf unserem Planeten uralte Hochkulturen in der Tat existiert haben, die dann wieder durch gewaltige Kakaklysmen, (in der Mehrzahl,
wohlverstanden, nicht nur eines Kataklysmus...) gänzlich vernichtet und verschüttet wurden. Und diese Kataklysmen waren so vernichtend, dass heute praktisch keine Spuren davon mehr zu finden sind. Aber manche Entdeckungen werden offiziell ja 3 gar nicht wahrgenommen und berücksichtigt, einfach weil sie zu störend sind, und sicher schlafen da, unter meterdicken Schichten, unzählige Beweisstücke. Begeben wir uns in eine Zeit, welche an die 65 Millionen Jahre zurück liegt, jene der Dinosauriers, in welchen Menschen nach der gängigen Theorie ja noch nicht gelebt haben sollen. Wie kommt es dann, dass in den versteinerten Fußabdrücken der Riesentiere noch solche von Menschen gefunden wurden? Eine Art menschliche Vorläufer, primitiv und steinzeitlich? könnte man annehmen. Aus der gleichen Zeit datieren Funde wie der berühmte Hammer von Glen Rose, Texas, welchen man in Gesteinformationen nach Sprengungen fand. Diese Funde stammen
alle aus der Kreidezeit, welche einem Alter von 65 bis 140 Millionen Jahren entspricht. Nördlich der Stadt Clayton sind auf einem Areal etwa 500 Abdrücke von fünf verschie-denen Saurier-Arten zu finden. Auch hier fand man Abdrücke von menschlichen Schuhen. Wohlverstanden: Schuhen!

In Carson City fanden sich versteinerte Fußabdrücke von Menschen – mit und ohne Schuhe – in Schiefergestein... Dass unsere Zivilisation auf diesem Planeten nicht die erste
ist, wird durch diese Funde bestätigt. Denn dass in entsprechenden geologischen Schich-ten noch niemals größere Säugetierskelette gefunden wurden, existieren nach gängiger Lehrmeinung dort auch keine höherentwickelten Säugetiere. Aber Cremo und Thompson belegen, dass in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Überreste, Knochen und Spuren von Menschen gefunden wurden, die bedeutend älter sind, als es bislang ange-nommen wurde. Wobei die “etablierte” Wissenschaft diese Fakten allerdings ignoriert. Wie ja der Herr Schiller in seinem Deutonium schon sagte: „Die Masse ist dumm, nur wenige
haben Verstand...“ (Dies muss wohl auch in der Wissenschaft zutreffen...)

All die gemeinsam versteinerten Spuren von Dinos und Menschen, welche in Schiefer, Sand- oder Kalkstein gefunden wurden, und die teilweise gut erhalten sind, lassen nur einen Schluss zu: Das heute verfestigte Sedimentgestein war zum Entstehungspunkt
der Abdrücke weich, wurde verformt und erhärtete schnell, da sonst der Einfluss der Erosion die Spuren verwischt hätte. (Joachim Zillmer) Auch die Beschreibung des fossilen Hammers von Texas lässt nur einen Schluss zu: Ein ursprünglich weiches oder flüssiges
Fluidum muss den Hammer eingeschlossen haben und härtete danach. Der fossile Hammer aus Texas wurde schon mehrfach in der einschlägigen Literatur beschrieben. Inzwischen gibt es jedoch neuere Erkenntnisse, welche besagen, dass aus einem
Felsbrocken aus Sandstein ein Stück versteinertes Holz heraus guckte. In einem findlingartigen Gesteinsbrocken befand sich ein alter Hammer mit einem abgebrochenen Holzstiel, wie man nach der Öffnung sehen konnte. Das den Hammer komplett umhüllen-de Sandgestein wurde von John Watson der Hensell Sand Formation zugeordnet, und damit aus geologischer Sicht auf ein Alter von 135 Millionen Jahre geschätzt!
4
Der Stiel des antiken Hammers ist kristallin versteinert, sehr hart und in seiner Struktur intakt. Der innere Teil scheint porös in Kohle umgewandelt worden zu sein. Und diese
Kombination von Verkohlung und Versteinerung ist sehr ungewöhnlich, wissenschaftlich nicht zu erklären und bislang wurden keine ähnlichen Fundstücke gefunden. Das Alter von
versteinertem Holz wird aber auch offiziell auf einige hundert Millionen Jahre geschätzt, und nun stellt sich die Frage, wer denn diesen Hammer hergestellt hat? Menschen, die hochwertige Werkzeuge herstellen, gibt es der offiziellen wissenschaftlichen Meinung nach ja erst seit ein paar tausend Jahren... Es gibt viele ähnliche Funde wie Nägel, Stahlkessel,
Schrauben, Gegenstände aus Gold oder andere Artefakte. Ebenso wurde in Kohle unglau-bliche Funde gemacht wie einen Fingerhut, welcher 1983 als “Eve's Thimble” bekannt geworden ist.

Im Juni des Jahres 1976 wurde von dem Fund eines in Kohle eingebetteten Löffels berichtet, und diese Funde sind mit der Evolutionstheorie nicht zu vereinbaren. Sie wurden in alten geologischen Schichten gefunden, und eine langsame evolutionäre Entwicklung wäre aus Zeitknappheit nicht möglich gewesen. Dies ist der Grund, warum die Schul-wissenschaft kategorisch behauptet, dass diese Funde gefälscht seien, da es so etwas ja nicht geben kann. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf... 1877 und 1878 stießen Bergleute in einer Kohlemine bei Bernissart 300 m unter der Erdoberfläche auf eine Ansammlung von Iguanodon-Skeletten. Dieser Pflanzenfresser soll vor bis zu 149 Mio Jahren gelebt haben. Außerdem fand man Schildkröten, Krokodile und über zweitausend Fische; wieso sterben so viele Tiere an derselben Stelle zur selben Zeit? Stellt dieses Massengrab das Zeugnis für eine Erdkatastrophe dar?

Wenn sich Kohle über lange Zeiträume hinweg bilden würde, müssten die Tierreste ja während des Versteinerungsprozesses eigentlich schon lange verrottet oder verwest sein, oder aber die Einbettung der Tiere fand unter plötzlichem Licht- und Luftabschluss statt.
1927 wurden im Fisher Canyon in Nevada in einer kohlenhaltigen Schicht Schuhsohlenab-drücke mit deutlichen Nähten aus einer Art Zwirn gefunden, wie sie auch heute noch gefertigt werden. Das Alter der Kohleschicht wird auf bis zu 195 Mio Jahre(!) geschätzt. Auch ein versteinerter Finger wurde in einer geologisch ähnlichen Schicht gefunden. Wie erklärt sich ein anderer Artefakt, welcher 1912 in Oklahoma gefunden wurde: Ein Mess-becher, welcher in einem massiven Kohlestück herausgeschlagen wurde, als das Kohle-stück mit einem Hammer bearbeitet wurde. Das Kohlestück stammt aus einer Mine in
Wilburton und die Kohle dort ist mindestens 300 Mio Jahre alt...

Die Spuren von gemeinsamen Fußabdrücken und Saurierabdrücken bestätigen, dass Menschen und Dinos zur gleichen Zeit gelebt haben. 5 Aber wie kann ein versteinerter Fußabdruck in einer Kohleschicht entstehen? Die Ablagerungssteine müssen zum Zeit-punkt der Entstehung der Spuren oder des Einschlusses von Artefakten zumindest weich gewesen sein. Gilt diese Feststellung auch für Kohle? War sie zu einem früheren Zeitpunkt einmal weich und formbar, da es sich bei Kohle auch um ein Sedimentgestein handelt, das überwiegend aus den Resten fossiler Pflanzen zusammengesetzt ist. Steinkohle gibt es in
riesigen Lagerstätten fast auf der ganzen Welt, auch in der Antarktis. Da Druck und höhere Temperaturen als Voraussetzung für die Aktivierung geochemischer Prozesse vorgelegen haben müssen, stellt sich die Frage, wie diese Bedingungen erzeugt wurden, da sich unsere Erde ja gleichmäßig entwickelt hat gemäß der Gleichförmigkeitstheorien von Charles Lyell (Geologie) und Charles Darwin (Biologie). Für Erdkatastrophen
ist daher in der Evolutionstheorie kein Platz.

Wenn nun aber ein Dinosaurier durch einen See watet und im torfigen Seeboden aufgrund seines Eigengewichtes tiefe Abdrücke hinterlässt, können diese nicht über Tausende oder
sogar Hunderttausende von Jahren erhalten bleiben, bis sie versteinern. Und da ganze Trampelpfade über ein großes Gebiet hinweg erhalten blieben gilt dies besonders. In Australien fand man einen 80 km langen versteinerten Dinosaurierpfad... Zillmer geht von einer Katastrophe wie der Sintflut aus, welche dafür sorgte, dass die geochemischen Prozesse zur schnellen Reaktion angeregt wurden. Aber das würde ja bedeuten, dass der mit fließendem Wasser angeschwemmte Sand die Kohle- oder Torfschicht bedeckte. Bleiben unter diesen pulsierenden Umständen ganze Trampelpfade erhalten? Kann das
der wirkliche Grund sein? Da außerdem oft in Kohle eingebettete Findlinge gefunden wurden, welche Erzeugnisse der Eiszeiten seien, da die Sintflut-theorie ja abgelehnt wird,
und gemeinsame Funde von Kohle und Findlingen der Evolutionstheorie widersprechen, sind diese Vorkommen ein Indiz für ein kataklysmisches Ereignis.

Und es gibt tatsächlich ein solches anderes Katastrophenszenario, welches an späterer Stelle erörtert werden soll. Und dieses zeigt auf, dass mit dieser Erdkatastrophe diese extremen geochemischen Voraussetzungen erfüllt sind. Und damit muss die Evolutions-theorie neu überdacht werden, denn gleichförmige Entwicklungen und Erdkatastrophen schließen einander aus. Und die Theorie, dass sich Torf auf dem Grund der Meere in
hunderttausenden von Jahren zu Kohle verwandelte, muss bezweifelt werden. Berück-sichtigt man, dass es auf der Welt manchmal fünfzig oder mehr getrennt übereinander liegende Kohleschichten gibt, kann man diese Phänomene mit den Gleichförmigkeits-theorien unseres Weltbildes nicht in Einklang bringen, sondern nur mit einem mehrfach wiederholten Kataklysmus. Analog zu den multiplen Kohleschichten. Zillmer beschreibt die mit modernen naturwissenschaftlichen Methoden nachgewiesene Sintflut nicht einfach als eine große Überschwemmung, sondern impliziert weitere damit verbundene Großereig-nisse wie Impakte, Erdrisse, Vulkanausbrüche etc. 6 Ebenso hätte ein Feuersturm die Erde vernichtet, heftige Orkane hätten die Bäume entwurzelt und eine Flutwelle schwem-mte dann die verkohlten, zersplitterten Bäume zu großen Haufen zusammen.

Anschließend wurden sie mit Sand, Steinen (Findlingen) und toten Meerestieren bedeckt. Durch den erhitzten Boden wurde dann das verbrannte Holz metamorph zu Kohle umge-wandelt. Steinkohle entstand, wenn diese verkohlte Masse mit einer bituminösen Substa-nz durchtränkt oder mit heißer vulkanischer Asche angereichert wird. Und damit liegt er schon etwas näher an den tatsächlichen Ereignissen. In Braunkohle fand man Blätter, die noch das Chlorophyll enthielten. Manchmal fand man auch noch grüne Blätter in Kohle-klumpen, auch Tiere mit erhaltener Feinstruktur oder Reste von noch farbigen Insekten-teilen blieben in Braunkohle erhalten. Diese Konservierung – die Abschottung des Licht- und Lufteinflusses – muss also schnell vor sich gegangen sein. Nun ist aber eine reine Sintflut wohl nicht vorstellbar, welche innerhalb kürzester Zeit diese Verwandlungen hätte bewirken können. Denn gleichsam wird gesagt, dass der Versteinerungsvorgang blitz-schnell vor sich gegangen sein muss. Und die regelrecht versteinerten Massengräber auf der ganzen Welt (!) beweisen diese Behauptung. Ein in jedem Fossilienlager zu findender Beweis für schnelle Versteinerungen bilden die Muscheln, die fast nur in geschlossener Form gefunden werden.

Und dies deutet auf einen Sekundentod hin, da bei einer unter normalen Umständen ster-benden Muschel die Schließmuskeln erschlaffen und sich die Schalen öffnen. Doch dann erscheinen Zillmer die Verschmelzung der Ereignisse Sintflut und Entstehungszeit-punkt der Kohle doch gewagt. Denn Kohlevorkommen sind ein Beweis für kataklysmische Vorgänge in unserer Erdvergangenheit. Und ein “Weltuntergang” würde die Zeitdatierung-en direkt oder indirekt in Frage stellen, da die Grundlagen der Altersbestimmung durch die
Gleichförmigkeitstheorien gebildet werden. Dann können aber die Zeitdatierungen auf der Basis indirekter Vergleichsmethoden nicht stimmen. Doch meint Zillmer auch, dass diese Ereignisse erst vor relativ kurzer Zeit stattfanden, da Menschen, Dinos und auch Kohle gemäß seinen Erkenntnissen aus der gleichen Zeitepoche stammen. Richtig.

Immer wieder zeigen nämlich fortschreitende Forschungen in der Paläontologie Unsicher-heiten im gesicherten Wissen. Wie die beiden Wissenschaftler Sudhir Kumar und Blair Hedges von der Penn State University in einer Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin “Nature” behaupten, hätten sich die meisten Säugetiergruppen Genstudien zufolge schon 40 Mio Jahre vor dem Aussterben der Dinos entwickelt. Und damit widersprechen sie der bisherigen Lehrmeinung, die Säugetiere hätten sich erst nach dem Aussterben der Dino-saurier vor 65 Mio Jahren entfalten können, da erst dann die dafür nötigen ökologischen Nischen frei geworden seien. Interessant ist dabei, dass die Gensequenzen eine genauere Altersbestimmung zulassen als die fossile Schätzung. Und es ist insofern interessant, als man eine Verbindung zur Evolutionstheorie des 7 Menschen ziehen kann, denn im Stammbaum des Menschen gibt es auch viele Ungereimtheiten.

Und dies belegen auch die Arbeiten des Autoren-Duos Cremo und Thompson, da in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Überreste, Knochen und Spuren von Menschen gefunden wurden, die bedeutend älter sind, als es bislang angenommen wurde. Denn die Paläontologen haben im Falle des Homo Sapiens in den Gesteinsschichten der Kreide noch nicht genau nach entsprechenden Überresten gesucht, da sie dort nun mal keine
solche vermuten. Aber die Ergebnisse der beiden Forscher belegen, dass Funde gemacht wurden, welche allerdings von der Fachwelt mit ihren “gesicherten” Erkenntnissen nicht
akzeptiert werden. Durch die neuen Forschungen von Dr. Zillmer haben wir nachhaltige Belege, dass eine Koexistenz von Menschen und Dinosauriern durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Auch wenn der Nachweis erbracht würde, dass Menschen oder ihre
humanoiden Vorläufer Zeitgenossen der Dinos waren, was eine tiefe Kerbe in die mensch-lichen Abstammungslehre schlagen würde..., wären die Erkenntnisse eine Sensation, denn so könnten uralte Erinnerungen an furchterregende Echsen und Drachen erklärbar werden, die aus längst vergangenen Zeiten stammen... Menschen mit einer Bewusstseins-erweiterung durch den Einsatz von Hypnose haben nach dem Verstehen der Trennung
von Bewusstsein und Körper transpersonale Erfahrungen gemacht, in welchen sich das Bewusstsein mit allen möglichen Daseinsformen in Raum und Zeit identifiziert.

Einige Probanden fühlen sich dabei vielfach mit Dinosauriern oder ähnlichen Reptilien aus einer anderen Zeit eins- sowie eine doppelte – d.h. eine menschliche und eine außerird-ische – Identität zu besitzen... (Prof. Stanislav Grof u.a.) Jedenfalls zeigen die rätselhaften Funde und Entdeckungen auf, dass humanoide Entitäten Spuren und Artefakte bis in
kreidezeitliche Gesteinsschichten hinterließen. Es drängt sich hier die Überlegung auf, dass technisch höher entwickelte Menschen lange vor unserer gängigen Geschichts-schreibung existierten. Es sind nur die langen Zeitspannen, welche dazwischen liegen und es schwierig machen, herauszufinden, was der Wahrheit entspricht. Die Überlieferungen von vorausgegangenen Zivilisationen der antiken Völker können an Aktualität gewinnen, da sie aufzeigen, dass die gegenwärtige technische Zivilisation auf diesem Planeten nicht die erste ist... In seinem Aufsatz “Die zertretene Erdgeschichte” schreibt Dr. Zillmer von Trilobiten – kleine Urkrebse – welche als Leitfossilien gelten und im Erdaltertum noch vor dem Beginn der Dinosaurier-Ära vor ungefähr 250 Mio Jahren ausstarben, und eines dieser Urtiere mit einem Schuh zertreten wurde...

Also würde der Mensch noch weiter in eine Zeit nach hinten datiert werden müssen?
Dieser Fund wurde nordwestlich von Delta im Staat Utah in den USA gemacht. Als William Meister 1968, begeisterter Fossiliensammler, an einer Stelle an einen Felsen hämmerte,
blätterte eine Schicht ab, und zu seinem Erstaunen waren auf 8 der Felsplatte die Abdrü-cke zweier menschlicher Füße zu sehen, natürlich versteinert. Unschwer war zu erkennen, dass der linke und rechte Fußabdruck ohne erkennbare Einzelheiten wie Zehen oder der Ferse waren, dass dieser Mensch also Schuhe getragen hatte, da der Rand der Sohlen deutlich scharfe Konturen im ursprünglich weichen Untergrund hinterlassen hatte.

Nur schon für sich allein betrachtet ist der Fund eines versteinerten Schuhabdruckes fast undenkbar, denn Schuhe tragende Menschen soll es gemäß der gesicherten Erkenntnisse
des wissenschaftlichen Establishments ja erst seit wenigen tausend Jahren geben. Aber es kommt halt noch besser, und zwar gleicht das einer wissenschaftlicher Sensation: Mit dem inneren Rand des Absatzes des linken Fußes hatte der Schuhträger einen Trilobiten zertreten, der für einen Fachmann unschwer zu identifizieren war. Natürlich wurde dieser Fund von den “etablierten” Wissenschaftlern gar nicht erst kommentiert. Da die Trilobiten
schon vor den Lebzeiten der Dinosaurier ausgestorben sind, müsste der Mensch also schon vor mehreren hundert Millionen Jahren gelebt haben, was ja nach der gängigen Lehrmeinung völlig ausgeschlossen sein soll... Doch auch die Datierung des den Abdruck enthaltenden Gesteins wurde von Geologen in das Zeitalter der Trilobiten verlegt. Dem-zufolge müsste der Mensch also älter sein als das Geschlecht der Dinosaurier, da diese
Tiere ja zu Zeiten der Trilobiten noch gar nicht existiert hätten.

Dieser Fund bezeugt eindeutig, dass Menschen nicht nur mit, sondern sogar vielleicht noch vor den Dinosauriern lebten, falls die Datierung der Erd- und Felsschichten richtig ist.
Der Anthropologe Dr. Earnest Hooton von der Harvard Universität gibt in seinem Buch “Apes, Men and Morons” folgendes zu bedenken:
“Ich bin überzeugt davon, dass die Wissenschaft eine törichte und möglicherweise eine fatale Politik verfolgt, wenn sie versucht, den Bluff von der angeblichen Allwissenheit
aufrechtzuerhalten – ein Vorgang beklagenswerter Ignoranz. Früher oder später wird die intelligente Öffentlichkeit diesen Bluff erkennen”.
Wenngleich letzteres bezweifelt werden darf, sollte man hoffen, dies trete dann doch vielleicht einmal ein... Wir erkennen ihn... Machen wir ihn publik. Dass der Mensch nicht vom Affen abstammt, abstammen kann, ist nachgewiesen. Man fragt sich nur, wie lange diesen Mythos noch aufrechtzuerhalten man gewillt ist. Der britische Anthropologe
Robin Crompton von der Liverpooler Universität stellte fest, dass eine Entwicklung vom kriechenden zum aufrechten Gang nie statt fand.

Die Wissenschaftler Dale Russel und Ron Seguin meinten in den 70er Jahren, dass sich auf der Erde theoretisch 40 Mio Jahre (wenn nicht noch viel früher...) vor unserer Zeit
aus den Dinosauriern eine menschenähnliche Form entwickelt haben könnte, die uns Menschen in nichts nachsteht. Sie nannten das Wesen “Dinosauroid”. Die beiden Forscher ließen nämlich dieses Wesen aus dem Stenonychosaurus entstehen, der 9 über ein relativ großes Gehirn verfügte und den bipediden (zweibeinigen) Gang und kurze vordere Extremitäten hatte, die wie Hände genutzt wurden. Sie errechneten, dass sich dann ein Wesen entwickelt hätte, das ein Körpergewicht ähnlich dem unseren und ein entsprechendes Gehirn gehabt hätte. Das Wesen entsprach tatsächlich mehr einem Menschen als einem Dinosaurier, und Russel schrieb in seinem Buch “Dinosaurs Past
and Present” dazu: “Diese Form könnte mit einer nicht zu unterschätzenden Wahrschein-lichkeit in den Biosphären erdähnlicher Planeten als Konsequenz der natürlichen Selektion
entstanden sein. Die humanoide Form könnte eine spezielle, nicht zufällige Lösung der biophysikalischen Probleme sein, die durch die Intelligenz verursacht wurde.”
Wem diese Worte unglaublich erscheinen sollten, wird die weiteren Ausführungen dazu wohl noch mehr ablehnen, denn es gibt Beweise, dass solche reptiloiden Wesen immer noch auf unserem Planeten existieren: Die Dracos oder warum auf den Chac-Mol-Figuren der Maya Echsen abgebildet sind. Einige der bekanntesten Pyramidologen haben die Meinung vertreten, dass die Große Pyramide eine geometrische Repräsentation prophetischer Wahrheiten sei und dass ihre Bedeutung von messianischer Natur sei. Eine auffallende Tatsache, die diese Ansicht zu untermauern scheint, ist die Auswahl der Sterne, nach denen die Pyramide bei der sternjährlichen Übereinstimmung ausgerichtet ist. Der herabführende Durchgang ist zum ,Drachenstern’ Alpha-Draconis ausgerichtet, die Spitze der Pyramide zu Alcyone. Der Drache stellte in der Symbolik der alten nahöstlichen
Region die negative, zerstörende Kraft dar – verkörpert in der Figur des Satans. Alcyone, zu dem die Spitze der Pyramide weist, wird als der Zentralpunkt unserer Sonnenumlauf-bahn erwogen - ein offenbar göttliches Symbol.

In Amerika wirbelt seit einiger Zeit das Buch „The biggest Secret“ von David Icke einigen Staub auf. Danach tauchen Reptilienwesen in allen Kulturen und allen Zeiten der
Geschichte auf und es gibt sie auch noch heute: sie spielen in den obersten Rängen der Weltpolitik mit. Das Buch beschreibt die Zusammenhänge von Satanisten und Illuminaten, von Politikern und den reptilienartigen Wesen, die sich als Menschen tarnen können.
Hinweise auf Reptilien in der Vergangenheit gibt es viele. Die Sagen von Drachen sitzen tief im kollektiven Gedächtnis. Inwieweit es sogar unsere eigene Vergangenheit ist, ist schwer nachzuvollziehen, denn tatsächlich wird ein Teil unseres Gehirns, das älteste, als reptiloid bezeichnet. In ihm sind offenbar unsere Veranlagungen zu aggressivem und territorialem Verhalten und zu Ritualen verankert. Die Überlieferungen von Drachensagen tauchen überall auf, in bildlichen Darstellungen, Symbolen und Überlieferungen aus aller Welt. Man findet Drachen in alten deutschen Sagen, in chinesischen, südamerikanischen, ägyptischen und bei vielen anderen Kulturen.

Icke beschreibt auch, dass diese reptilien-artigen Wesen aus dem Sternbild des Drachen kommen. Der Begriff 10 „Drakonische Strafen“ ist jedem geläufig, obwohl niemand sagen
kann, woher er kommt. keine Spuren, die auf eine Entwicklung deuten würden. Trotzdem
wimmelte es zu Beginn des Kambriums in den Urmeeren nur so von Schwämmen, Weich-tieren, Gliederfüsslern und vielem mehr. Bis zu jenem plötzlichen Faunenschnitt hatte die besagte Ediacara- Fauna Hunderte von Millionen Jahren in den irdischen Meeren existiert und sich nicht fortentwickelt. Die Organismen galten lange Zeit als Vorläufer aller später aufgetretenen Tierstämme. Aber dies erscheint sehr unwahrscheinlich, hatten die Ediaca-ra-Wesen doch einen von den nachfolgenden Tieren völlig verschiedenen Körper-bauplan. Und weil sie völlig anders waren, können sie nicht die Vorfahren der späteren Vielzeller gewesen sein. Was waren sie aber dann? Der Paläontologe Prof. Adolf Seilacher nennt diese Lebensformen wörtlich “ein Experiment der Evolution, das schief gegangen ist”.

Dass er damit fast ins Schwarze getroffen haben könnte, besagen seine weiteren Ausführ-ungen: “Das Konstruktionsprinzip dieser Ediacara-Wesen ist so wenig vergleichbar mit den Bauprinzipien aller späterer und heutiger Vielzeller, dass diese eigentlich eher die
Lebensform darstellen, die wir immer auf irgendwelchen Planeten im All vermuteten...”
Dieses Statement zeigt faszinierende Konsequenzen auf:

1. Die Ediacara-Fauna stellt die eigentliche ursprünglich irdische Lebensform dar, wie sie im Präkambrium aufkam. Ihre Entwicklung endete jedoch in einer Sackgasse, und so
wurde diese Fauna durch gezieltes Einsetzen neuer Tierstämme beendet.

2. Die Ediacara-Fauna war ein frühes Experiment außerirdischer Intelligenzen auf der Erde, das nicht zum 12 gewünschten Erfolg geführt hatte und daher durch ein neues und positiv verlaufendes ersetzt wurde.

Jenes neue Experiment läutete die Formation des Kambriums ein, in der das Leben auf unserem Planeten förmlich zu explodieren begann. Jedes dieser möglichen Szenarien beinhaltet einen dramatischen Eingriff: Eine ganze “Software” wurde einfach ausgetau-scht! Denn gemessen an den unendlich langen Zeiträumen, in denen sich die Evolution im Zeitlupentempo vorwärtsbewegte, explodierte hier geradezu eine Bombe. Und diese Bombe hieß “Intelligenz”. Warum sie sich so plötzlich und vehement entwickelte, ist sogar für die heilige orthodoxe Wissenschaft das große Rätsel unserer Existenz schlechthin.
Plötzlich, vor geschätzten 60 Millionen Jahren, starben die Dinos aus- von den Paläontolo-gen wurden bis heute die verschiedensten Theorien aufgestellt, welche dieses Rätsel
lösen sollten. Man vermutete einen globalen Klimaumschwung, aber auch den enormen Riesenwuchs der Saurier welche sie degenerieren ließ.

Andere Forscher vermuteten dass die ersten Säugetiere die Eigelege der Echsen plünder-ten und so den Nachwuchs quasi auffraßen. Die derzeitig favorisierte Version geht vom Einschlag eines gewaltigen Meteoriten aus, in dessen Folge Staubwolken die Erde verfinsterten, saurer Regen niederging, die Temperaturen in empfindlicher Weise sanken.
Ein Meteoriteneinschlag, von “irgendwem” gesteuert? Aber wieso machten denn sowjet-isch Forscher in den sechziger Jahren die Entdeckung, dass die Knochen von Sauriern des Erdmittelalters, welche sie untersuchten, ausgeprägte Trümmerfrakturen aufwiesen? Die Dinos wurden ihrer Meinung nach von Explosionsgeschossen zersplittert...
Geht hier also möglicherweise der “Kurzschluss” in der Evolution wie das große Saueriersterben auf ein gigantisches Experiment zurück, an dessen – vorläufigem – Ende wir Menschen stehen?

Alles dreht sich um das Aussterben dieser Kreaturen, welche dem Genlabor eines verrückten Forschers entsprungen scheinen, was vielleicht nicht ganz falsch ist – und doch lebten sie um die 200 Mio Jahre. Doch eben darin ist die andere Frage: Woher
kamen sie, was führte zu deren „Geburt“?, präsent. Niemand hat meines Wissens nach jemals diese Frage gestellt. Ist sie vielleicht schon beantwortet – durch die „Götter vom Himmel“, welche diese Kreaturen in ihren Genlabors züchteten? Denn das „Konstruktions-prinzip“ dieser Wesen ist so wenig vergleichbar mit den Bauprinzipien aller späterer und heutiger Vielzeller, dass diese eigentlich eher die Lebensform darstellen, die wir immer auf irgendwelchen Planeten im All vermuten. Forscher der Prä-Astronautik finden immer wieder Artefakte aus vergangenen Zeiten, welche teils Jahrmillionen alt sind, wie die Funde von spiral- und wendelförmigen Gegenständen aus Wolfram und Molybdän im Submilimeterbereich von nur 0,003 Mm Größe. An den Ufern der Flüsse Narada, Kozhim und Balbanju, im Osten des russischen Uralgebirges, wurden diese 13 sensationellen Funde gemacht, zumeist in Tiefen zwischen drei und zwölf Metern.

Da aufgrund größerer Schürfünternehmungen in diesem Gebiet auch Geologen vor Ort waren, und diese Objekte eingehenden Untersuchungen unterziehen konnten, handelt es sich hier um einen der am besten dokumentierten Fälle der vergangenen Jahre. Nano-Technologie aus dem Pleistozän, also einer Zeit seit 2 Mio Jahren und vor etwa 10000 Jahren endete? Die weiteren geologischen Untersuchungen der Objekte nahm Dr. E.W. Matwejewa des zentralen wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Geologie und Erkundung von Bunt- u. Edelmetallen (ZNIGRI) vor, und erstellte die Expertise-Nr.
18/485 am 29. November 1996. Darin heisst es u.a.: “Die angeführten Daten erlauben die Frage nach ihrem
>außerirdischen Technologen Ursprung<”
Wenn man bedenkt, dass Wolfram ein hohes Atomgewicht (74) besitzt, dazu eine sehr hohe Dichte und einen Schmelzpunkt von 3410 Grad Celsius hat; Molybdän gleichfalls eine hohe Dichte und einen Schmelzpunkt von 2650 Grad hat, und die gefundenen Arte-fakte immerhin im Sub-Millimeter-Bereich liegen, so muss der Expertise Dr. Matweje-wa recht gegeben werden. 1844 fanden Arbeiter in Nordengland in einem Steinbruch in
massiven Blöcken von Sandstein Nägel, welche keinerlei Korrosion oder Rost aufwiesen, und 1844 wurde in Rutherford- Mills ein in purem Fels eingebetteter mechanisch gefertigter Goldfaden in 2,50 m Tiefe gefunden.

Eine Goldkette von acht Karat wurde in einem Kohlestück in Illinois gefunden und in Kali-fornien fand man 1961 eine Steingeode, ein kugeliger mineralischer Körper in Gesteinen, die auf mindestens eine halbe Mio Jahre oder mehr geschätzt werden. Röntgenaufnahm-en wiesen in beiden Hälften der zersägten Geode ein bisher nicht identifiziertes technisch-es Gerät aus glänzendem Metall nach, und beide Hälften waren ursprünglich durch eine metallische Achse verbunden. Die wissenschaftliche Analyse erfolgte nun wie folgt: Der
Hammer war komplett von massivem Gestein eingeschlossen. Der Stiel besteht aus versteinertem Holz, das im Inneren Verkohlungserscheinungen zeigt. Der Hammerkopf besteht aus einem sehr reinen Metall, das wir so nicht herstellen können. Es korrodiert (rostet) nicht.

Fast 3000 Fundstücke aus der Vergangenheit förderte ein Bauer in Glozel in Frankreich aus seinem Acker zutage, von welchen viele mit eigenartigen Schriftzeichen verziert waren. Es waren Tontafeln, Vasen, Steine und bearbeitete Knochen, welche die Wissen-schaftler auf etwa 17000 Jahre vor unserer Zeit (v.u.Z.) datierten. Aber da anerkannte Eiszeitkunst mit keramischen Erzeugnissen überhaupt nicht vereinbar ist, von der Schrift
darauf, welche den herstellenden Völkern eine hohe Kulturstufe zubilligen, ganz zu schweigen. Also wurden die Artefakte von der etablierten Wissenschaft kurzerhand als Fälschungen deklariert. In Lussac im Poitou fand man prähistorische Steine mit Zeich-nungen von Menschen, die absolut modern gekleidet 14 sind, mit Hüten, Jacken und kurzen Hosen. Ja waren denn die Höhlenbewohner nicht in Felle gehüllt?...

Doch die eigentliche Sensation waren die Schriftzeichen auf den Gegenständen. Sie ähnelten stark jenen geometrischlinearen Schriftzeichen, die man auch auf Täfelchen oder
Felsinschriften in Portugal, Peru, Illinois und auf den Kanarischen Inseln vorfand. Die Wandmalereien der Höhlen von Dordogne und Ariège sowie in der spanischen Provinz Santander sind nicht nur von einer phantastischen Schönheit und unglaublichen Perfektion, die weit über eintausend Felsmalereien und Gravierungen in Lascaux sind dermaßen faszinierend und lebensecht in ihren Darstellungen, von prähistorischen Meistern perfekt gemalt. Doch da gibt es nicht nur farbenprächtig und sehr natürlich verewigte Zeichnungen von Bisons, Wildpferden im Galopp, flüchtender Hirsche oder scheuen Steinböcken; Da gibt es auch Unmengen von Formen von Dingen am Himmel, welche heutzutage UFOs genannt werden. In den Höhlen von Altamira im Norden Spaniens fand man Zeichnungen von Teller- oder ellipsenförmigen Objekten, bei einem davon ist auch eine kleine (Graue?) Gestalt abgebildet...

Solche Zeichnungen finden sich auch in den Höhlen von La Cullavera bei Ramales und La Pasiega bei Puente Viesgo. Auch hier finden sich Gravuren der typischen UFO-Formen. Pikant bei vielen der Zeichnungen ist, dass viele der Objekte in vollem Flug festgehalten worden sind. Solche Zeichnungen wurden aber auch z.B. in Höhlen auf der kalifornischen Halbinsel Baja California entdeckt. Fremdartige, humanoide Köpfe, welche den heutzutage oft erwähnten kleinen Grauen aufs Haar gleichen, Riesenschädel mit spitzem Kinn aber ohne Mund, Nase und Ohren, aber mit schrägstehenden Augen aus nach oben verlänger-ten Strichen fand man. Diese UFO-Graffiti werden von den orthodoxen Archäologen natürlich als magische Kult- oder Sexualsymbole gedeutet...

In Luxemburg fand man in einer Höhle eine Felszeichung, welche eindeutig eine Welt-raumrakete am Start zeigt. Einige Km davon entfernt in der Nähe von Berdorf befindet sich an einer senkrechten Höhlenwand eine Felszeichnung, welche eine geradezu sensationel-le Ähnlichkeit mit einem der hochmodernen Stealth-Bomber der USA zeigt. Auf den Britischen Inseln fand man Haufenweise seltsame Formen in Felsen geritzt, welche als „Schälchen und Ringe“ in die Fachliteratur eingegangen sind. Es handelt sich um gleich-mäßig runde Einkerbungen, die von einem oder mehreren konzentrischen Ringen umgeben sind. Manche dieser Muster ähneln auch den Wählscheiben von älteren Telefonapparaten. Oder von einer Scheibe des Typs „UFO“? Denn einige dieser Motive tragen so etwas wie einen “Schweif“... Der Professor für Ingenieurwissenschaften an der Uni von Oxford, Alexander Thom, entdeckte bei Untersuchungen der Formen mathema-tische und astronomische Prinzipien zugrunde liegend. Die Astronomie war ja das Haupt-thema früherer Kulturen...

In den norditalienischen Alpen, genauer gesagt im Val Camonica, wurden bis heute ungefähr 250000-300000 15 Felszeichnungen freigelegt. Das Tal zieht sich entlang dem
Oglio-Fluss bis zum Lago d’Iseo, und die Petroglyphen liegen hauptsächlich in der Umgebung des Städtchens Capo di Ponte an Felshängen und in riesigen im Boden steckenden Findlingen. Hier passen einige der gefundenen Felsbilder aber nicht in das
gängige Schema steinzeitlicher Felsbildkunst. Denn da findet man unzählige Darstellung-en höchst fremdartiger Figuren wie Göttergestalten, welche eigenartige Attribute tragen, die eine frappierende Ähnlichkeit mit den modernen Raumfahrern aufweisen. Diese verblüffenden Zeichnungen mit den unglaublichen Ähnlichkeiten der Astronauten unserer Tage – von den Einheimischen werden sie denn auch „astronauti“ genannt - sind durch das geschätzte Alter der Zeichnungen von einigen zehntausend Jahren (?) wohl eindeutig.
Im nahe gelegenen Nationalpark findet man in freigelegten Felsplatten Zeichnungen, welche unser Geschichtsbild grad noch mehr durcheinander bringen. Da findet man nämlich zwei Gestalten sich gegenüber stehend, mit voluminösen Helmen auf ihren Köpfen, von welchen Strahlen ausgehen. Ein anderes Bild zeigt einen „Strahlenmann“ mit einem Fluggerät über ihm. In einem Felsen bei Seradine, nördlich von Capo di Ponte, zeigt eine Formation gleich drei dieser behelmten Rätselwesen.

Im Sudan, einem nordostafrikanischen Staat, in einer antiken Ruinenstätte namens Meroë, findet man die Grundmauern eines Gebäudes, welches ein astronomisches Observa-torium gewesen zu sein scheint. Darauf ist eine Darstellung, auf welcher sich ein paar Wesen an einem Objekt zu schaffen machen, das man nur als startbereite Rakete bezeichnen könnte. Deutlich ist das Leitwerk zu erkennen und an der Spitze herausragen-de Stäbe Antennen gleich. Das Objekt ist schräg auf eine Art Abschussrampe gestellt, um es in den berechneten Abschusswinkel zu bringen. Im Tassiligebirge in der Sahara fand der französische Archäologe Henri Lhote eine Felszeichung von 8 m Höhe, welche er den „großen Marsgott“ nennt, man kann unschwer das astronautenhafte daran erkennen.
Doch auch in Österreich gibt es Höhlen mit Felszeichnungen, wie etwa im Hagengebirge, wo man Gestalten mit Gebilden auf dem Kopf, welche eindeutig Helmen, Antennen usw. darstellen, fand. Darunter gibt es ein Männchen mit vogelartiger Verkleidung mit einer Art Antenne am Kopf.

In den Karpaten fanden Arbeiter in einer Sandgrube am Ufer des Flusses Mures drei kleine Gegenstände, die in den Sand des Flusssedimentes eingebettet waren. Sie lagen in einer Tiefe von 10 Metern unter der Erdoberfläche und waren von einer harten, sandigen Kruste überzogen. Zwei der Gegenstände waren versteinerte Knochenfragmente, das dritte Objekt jedoch schien kaum in diese Zeit von geschätzter 1 Mio Jahre des Alters der
Gegenstände zu passen, vielmehr in das heutige technische Zeitalter. Als das Objekt untersucht wurde, kam ein Artefakt aus Aluminium (!) mit einem Längsdurchmesser von etwa 20 cm in welches zwei zylindrische Röhren führen, zum Vorschein. Es kann glaub-haft als ein Stück von einem abgebrochenen Landefuß einer außerirdischen Landefähre identifiziert werden. Dies meinte ein zugezogener Flugzeugingenieur. In die zwei Röhren
wurde demnach das Gestänge der Landevorrichtung verankert. 16 Südlich des Titicaca-sees, im Trümmerfeld der Stadt Tiahuanaco fand man eine Büste aus der Vor-Inka-Zeit.

Sie besitzt die gleiche Kopfbedeckung wie die Büste der alten Königin Nofretete, die im Berliner Ägyptischen Museum steht. In alten ägyptischen Mumien wurden auch Coca-Spuren gefunden, die von Pflanzen stammen, die nur in Südamerika und sonst nirgendwo
vorkommen. Obwohl Tiahuanaco auf 4000 m.ü.M. liegt, lag dort einst eine riesige Stadt. 100 Tonnen schwere Sandsteinblöcke liegen herum, Quader um Quader, welche von Kupferklammern zusammengehalten werden. Steinköpfe mit Gesichtern von verschieden-en Rassen, einige davon mit fremdartigen Helmen und natürlich das berühmte „Sonnentor“, welches aus einem einzigen Block von drei m Höhe und vier m Breite gehauen wurde. In drei Reihen flankieren 48 quadratische Figuren ein Wesen, das einen
fliegenden Gott darstellt. Am Berghang findet man einen ca. 20000 Tonnen schweren Steinblock von der Größe eines vierstöckigen Hauses. Tadellos bearbeitet mit Stufen und
Rampen, und mit Spiralen und Löchern verziert. Kurioserweise steht das Ganze auf dem Kopf, die Stufen führen hinunter und nicht hinauf. Darüber hinaus gibt es auch in der Nähe davon Felsverglasungen, wie sie anderswo auf der Welt auch gefunden wurden.

In Südperu, in der Nähe der Stadt Mollendo, findet man große Markierungen an Schräg-wänden, darunter roboterähnliche Figuren von 120 m Höhe. In den Rocky Mountains und von Colorado bis hinunter nach Mexicon gibt es große, in den Boden gescharrte Figuren von Menschen und rund 5000 „Bilderhügel“, Indian Mounds genannt. Das selbst findet man in Saudiarabien, zweihundert Meilen südlich von Tabuk, eine gigantische, 800 m hohe Figur in den Wüstenboden geritzt und mit Steinen ausgelegt. Sie zeigt ein pyrami- denförmiges Dreieck und ist von einem schwarzen Steinring umgeben, dessen Durch-messer größer ist als der Pyramidensockel. Noch rätselhafter ist ein Fund, welcher aus der Luft über dem Gebiet rund um den Aralsee machten: Vom Kap Duan bis ins Innere der ausgedörrten Halbinsel Ustjurt fand man im Boden merkwürdige Formationen. In fast ununterbrochener Kette reihen sich über mehrere hundert Kilometer riesige Dreiecke, Ovale sowie andere geometrische Figuren aneinander. Die Geologen konnten auch
feststellen, dass sich das System weiter durchs Gebiet von Kasachstan hindurchzieht und dass seine Ausdehnung das System der geheimnisvollen Linien und Zeichnungen von Nasca noch bei weitem übertrifft...

In Baalbeck, Libanon, liegt die Terrasse, eine Plattform, welche aus Steinblöcken gebaut ist, von denen einige über 20 m Seitenlänge haben und fast 2000 Tonnen wiegen. In der Nähe von Samaipata in Bolivien liegt eine rätselhafte Anlage: Auf dem Gipfel eines Hügels sieht man tiefe symmetrische Rillen, künstlich geschaffen, welche parallel hinaufführen – und oben abrupt enden, einer Abschussrampe nicht unähnlich. Auf den Plateau gibt es in Stein geschlagene Wannen unterschiedlicher Größe, ebenso ins Gestein gehauene
Kreise, Becken, Dreiecke, Rondelle. Durch ein Kanalsystem sind alle diese Formen miteinander verbunden. Der Berg heisst El Fuerte, der Starke...
17
Chavin de Huantar, in 3180 m.ü.M. in den peruanischen Hochanden, ist die Kulturstätte par excellence. Hier wurden unglaubliche Zeichnungen in Stelen und Platten gefunden,
Gravuren auf Obelisken, tiermenschliche Wesen ebenso wie technische Roboter. Berühmt sind die El-Lanzon-Stele sowie die Raimondi-Stele und der Tello-Obelisk. Dutzende von Tier- und Menschenköpfe wurden gefunden, mit unterschiedlichem Charakter. Viele sind mit technischen Merkmalen wie Helmen, Filtern und Brillen versehen. Es wird gesagt, dass das Alter der Siedlung um die 1000 Jahre v. Chr. betrage, was sehr wahrscheinlich auch eine massive Untertreibung ist. Im Drachenmonolithen des La Venta Parks von Villahermosa in Mexico sitzt eine menschliche Gestalt mit Helm in einem geschlossenen Raum – dem Drachen. Über seinem Kopf hängt ein viereckiger Kasten. Eine präklassische Stele von Tikal in Guatemala zeigt eine unbekannte Gottheit mit technischen Geräten aus Röhren, Windungen und Verschlüssen sowie einem Schlauch aus mehreren Elementen. Ein Monument in El Baul in Guatemala zeigt eine göttliche Gestalt mit Helm und engan-liegendem Anzug. Der Helm ist mit einer Sichtscheibe versehen, dahinter sieht man das Gesicht des Trägers. Vom Helm aus läuft auch ein Schlauch zu einem Kasten auf dem Rücken.

Auch in Tikal fand man Figuren mit zahnradähnlichen Tornistern auf dem Rücken, auch hier wurde ein Schlauch erkannt. Beim Trockenlegen eines Feldes in Bauzing in Deutsch-land wurde im Jahre 1972 ein unförmiger Klumpen geborgen, welcher etwa 10 Jahre irgendwo liegenblieb. Als der Finder dann einmal an ihm herumkratzte, kristallisierte sich eine etwa 20 cm große Figur daraus heraus. Ein Sammler stellte nach gründlicher
Reinigung fest, dass es sich dabei um eine altägyptische Osiris-Figur handelte. Dieser Fund ist kein Einzelfall, in Traunstein/Obb. wurde eine gleiche Figur gefunden, auch an die
3500 Jahre alt. Ebenso wurden im Raum Regensburg und Straubing Apis- und Hermes-Statuetten gefunden. Auch aus Oberösterreich sind mehr als ein halbes Dutzend Osiris-Funde bekannt. Die Zeitschrift „The Geologist“ veröffentlichte im Dezember 1862 einen Bericht über den Fund von menschlichen Überresten auf einem Kohleflöz im County Macoupin in Illinois. Die in einer Tiefe von 28 Metern liegenden menschlichen Knochen waren von einer 60 cm dicken Schieferschicht bedeckt. Es heisst da:

„Die Knochen waren von einer Kruste aus hartem, glänzenden Material überzogen, das so schwarz war wie die Kohle selbst, die Knochen aber weiß und in natürlichem Erhaltungs-zustand belassen, sobald es abgekratzt wurde“. Die in der Mitte des 19. Jahrhunderts dort abgebaute Kohle ist aber 286 bis 320 Mio Jahre alt...
Das deutsche Magazin “Der Spiegel” berichtete im Jahre 2002 über einen ungewöhnlichen Fund, den man im Becken von Qaidam, in der westchinesischen Provinz Qinghai, gema-cht hatte. Ungefähr 80 Km südwestlich der Stadt Delingha entdeckte man ein pyramiden-ähnliches, etwa 60 Meter hohes Bauwerk, vielleicht ein natürlicher Berg, und darin befindet sich eine Art Röhrensystem unbekannten Alters. 18 Wie man erfahren konnte, existieren in der äußerst dünn besiedelten Umgebung Überlieferungen, denen zufolge einstmals dort eine Startrampe außerirdischer Besucher gestanden hätte(!). Sie heißen dort “Ruinen der außerirdischen Menschen”, und unweit davon gibt es zwei Seen, der Toson- und der Tususee.

Am Fuße der Erhebung befinden sich drei Höhlen mit dreieck-igem Eingang, wovon die beiden kleineren links und rechts davon eingestürzt sind, die größte in der Mitte aber
kann betreten werden. Und in dieser Höhle befinden sich rätselhafte Röhren unbekannten Alters und Herkunft. Der Regierungsvertreter, Jianwen Qin, sagte der Nachrichtenagentur Xinhua am 16. Juni 2002: “Es wird angenommen, dass der Ort eine Abschussbasis von
Außerirdischen war. Diese Theorie basiert unter anderem auf der Tatsache, dass der Ort mit 2200 M über dem Meeresspiegel sehr hoch liegt, und die Luft recht dünn ist, was sich gut für astronomische Forschungen eignet”. Etwa dieselbe Meinung vertritt der Astronom Yang Ji, der am 70 Km entfernten Observatorium der Akademie der Wissenschaften
arbeitet: “Die Hypothese um die außerirdischen Relikte ist durchaus nachvollziehbar und wert, näher betrachtet zu werden.”

Chinesische Archäologen halten einen außerirdischen technologischen Ursprung auch für wahrscheinlich. Der Geologe Prof. Zheng Jiandong schätzt das Alter der Röhren, auf bis zu 6 Millionen Jahre... Im erwähnten Tosonsee, welcher salzhaltig ist, wurde das Element Lithium in gelöster Form gefunden. Es findet auch Verwendung in der Nuklear- und Rake-tentechnik – ist das der Schlüssel zum Verständnis der mysteriösen Relikte am Baigong?
Diese zahlreichen Röhren, die vom Baigong zum Tosonsee führen, wo das Leichtmetall in gelöster Form vorliegt? Schlüssel für den Fund an diesem Ort? Unser Planet weist eine Vielzahl von Rätseln auf, die uns vorwiegend die alten Kulturen unserer Vor-vor vor...fahren hinterließen. Für viele dieser Rätsel gibt es scheinbar ganz natürliche auf den ersten Blick logische Erklärungen – aber je länger man sich mit den einzelnen Aspekten dieser Rätsel – zu denen die großen Pyramiden, die Megalith-Architektur, diese Giganto-manie, könnte man sagen, oder andere Spuren gehören – beschäftigt, desto geradezu abwegig erscheinen die angebotenen Erklärungen der “Fachleute”.

Da wird mit Voraus-setzungen jongliert, die zur Zeit der Pharaonen oder sogar noch früher, gar nicht gegeben waren; die angeblich so seriöse Wissenschaft stützt ihre Forschungs-ergebnisse auf faden-scheinigen Spekulationen und wilde Behauptungen. Aber gerade dies werfen sie unabhängigen Forschern vor, welche sich mehr Gedanken zur Sache machen. Wenn man nur den monströsen Bau der Pyramide des Cheops nimmt, dieses in ihrer Größe ehrfurchtgebietende Bauwerk, welche aus 2.600.000 (!) jeweils 12 Tonnen schweren Steinblöcken besteht, die ein Gesamtgewicht von über 31 Millionen Tonnen ergeben. 19 Laut der Theorie der führenden Wissenschaftlern wurden diese Steingiganten gar ohne Pferd und Wagen über kilometerweite Strecken transportiert und am Bauplatz ohne Kit und Mörtel millimetergenau zusammengefügt. Und das alles nur, um einem
extravaganten König ein Denkmal zu setzen? Ist es da nicht eher wahrscheinlich, dass da Götter des Altertums und der Antike als raumfahrende Wesen aus einem anderen Sonnen-system am Werk waren?

Die Bibel spricht an etlichen Stellen von “Engeln” oder “Riesen”, die unter fürchterlichem Getöse in merkwürdig anmutenden Objekten vom Himmel stiegen und die Menschen zu Tode erschreckten. Wie sonst wäre der plötzliche Wandel von einer in Horden umherzie-henden Vormenschen-Gesellschaft zu einer pyramidenbauenden Hochkultur zu erklären? Auf einmal konnte der Mensch mehr als nur jagen und sich fortzupflanzen, er entdeckte die Schrift, baute Tempel und verehrte Götter... Die meisten der Überlieferungen vorge-schichtlicher Völker kennen diese Götter, die in gewaltigen Feuer- und Rauchwolken in monumentalen Himmelswagen zur Erde herabstiegen und den Menschen die (zweifelhaf-te) Intelligenz überbrachten. Und seltsam ist daran die Parallelität der einzelnen Geschich-ten rund um den Globus. Sie gleichen sich in verblüffender Art und Weise.

Einige Bücher des Alten Testaments weisen erstaunliche Parallelen mit dem sumerischen Gilgamesch-Epos auf, die darauf hindeuten, dass das Testament aus diesen Quellen geschöpft hat, wenn es von Himmelskönigen und Flügen zum “Himmel” berichtet... Können die über 1028 “Lieder” mit bis zu 50 Strophen der Rigveda, dem ältesten Teil der indischen Veden, mit über 30 Parallelen zum Hesekielschiff, in denen von indischen Gött-ern und ihren Wagen die Rede ist, reine Phantasie sein? Die indischen Wagen stürz-en unter großer Feuer- und Rauchentwicklung gen Himmel. Und dabei wird von verschieden-en Göttern und ihren Wagen gesprochen, es scheint sich um eine ganze Flotte von Fahr-zeugen gehandelt zu haben. Es gibt eine ganze Reihe von Berichten von Menschen, welche Erlebnisse mit sogenannten „Außerirdischen“ hatten, die nicht als Phantasie abzutun sind. Einer dieser Berichte stammt aus dem Jahr 1920, als das UFO-Geschehen noch kein Thema war.

Damals befanden sich zwei Jungen, Albert Coe und sein Freund Rod auf einem Kanuur-laub in Ontario. Albert kletterte gerade allein auf einem Felsen herum, als er einen erstick-ten Hilferuf hörte. Er ging diesem Ruf nach und erblickte einen in den Felsen festgeklemm-ten jungen, blonden Mann. Als er ihn daraus befreit hatte, fiel ihm die merkwürdige silber-graue Kleidung des Fremden auf, das wie eine enge Tunika aussah. Es fühlte sich wie Leder an, glänzte aber wie Seide. Und direkt unter seiner Brust befand sich ein kleine –
Instrumententafel... Mehrere der daran befindlichen Knöpfe und Anzeigen waren durch
den Sturz zu Bruch gegangen. Albert half dem Fremden, sich zu 20 seinem, wie er sagte, „Flugzeug“, zu geleiten, da er durch den Sturz schlecht gehen konnte, bat ihn aber, darüber niemandem etwas zu erzählen. Als sie zu der Lichtung kamen, an welcher das angebliche Flugzeug, mit dem er gekommen war, gelandet war, staunte Albert nicht schlecht, als er auf einer etwa 25 Meter breiten Lichtung eine runde Silberscheibe von etwa sechs Meter Durchmesser auf drei Beinen stehen sah.

Sie hatte weder Propeller, noch Motor oder andere Attribute, welche er schon an anderen Flugzeugen gesehen hatte. Es fielen ihm aber mehrere schmale Schlitze am Rand auf, und das ganze Gebilde mündete in eine runde zentrale Kuppel. Der Fremde verabschie-dete sich mit den Worten, er sei ihm ewig dankbar für seine Hilfe, und er bat ihn erneut, niemandem etwas über sein Gefährt zu erwähnen, und stieg durch eine plötzlich erschie-nene Öffnung an der Unterseite in die Scheibe. Er bat ihn noch, etwas zurückzutreten, dann klappte die Öffnung zu, und der äußere Rand begann zu rotieren. Zuerst war ein leises, pfeifendes Geräusch zu hören, welches zu einem schrillen Heulen anschwoll und schließlich eine Frequenz angenommen hatte, welche für das menschliche Ohr nicht mehr wahrgenommen werden kann. Von dem Flugobjekt ging ein Pulsieren aus, und es erhob sich etwas, dann blieb es nochmals stehen, während es leicht vibrierte. Die Beine des
Gefährts falteten sich zusammen und verschwanden in den Aussparungen, worauf sich das Schiff mit Leichtigkeit in die Luft erhob und verschwand.

Sechs Monate später nach dieser Begegnung erhielt Albert eine mit „Xretsim“ unterzeich-nete Nachricht, in der er gebeten wurde, sich in einem bestimmten Hotel in Ottawa einzufinden, und er war sich sicher, dass diese Nachricht nur von dem mysteriösen Fremden stammen konnte. Er traf in der Eingangshalle mit diesem zusammen, und der Fremde bat Albert, ihn einfach „Zret“ zu nennen. Dann begann er zu erzählen. Er sei hier in geheimer Mission, und seine wahre Identität müsse auch geheim bleiben, sein Auftrag sei die Entwicklung von immer tödlicheren Waffen auf dem Planeten Erde zu überwachen.
Sie seien schon vor langer, langer Zeit hier auf der Erde gewesen, und hätten folgende Orte besiedelt: den mythischen Kontinent Atlantis, das Cuzco-Tal in den Anden, den legendären Kontinent Lemuria, Nordtibet und zuletzt den Libanon. (Als Sumerer?) Wenn es in der Bibel heisst, dass einige Menschen biblisches hohes Alter erreicht haben, verwundert es auch nicht, dass Zret Albert sagte, sein Volk habe ein Lebenspotential von über 600 Jahren.

Albert hielt sein Versprechen, niemandem von diesem Vorfall zu erzählen, bis 1958. Erst dann berichtete er seiner Frau davon, und nicht viel später hatte auch die Öffentlichkeit davon erfahren. Kurz darauf begannen sich Leute für ihn zu interessieren, welche auffällig FBI-Agenten ähnelten, und sie verfolgten ihn überall hin. Dies geht aus den freigegebenen
Akten des FBI hervor. Im Jahre 1949 hatte Daniel Fry, ein Raketentechniker auf dem Test-gelände der Aerojet General Corporation im abgelegenen White Sands in New Mexico, ein Erlebnis mit Außerirdischen. 21 Der skeptische Wissenschaftler erfuhr, dass die Mensch-heit und das Volk des „Fremden“ teilweise gemeinsame Vorfahren hätten. Denn vor zehn-tausenden von Jahren hätten einige Vorfahren seines Volkes auf der Erde gelebt. Der Fremde sagte, dass es damals in dem heute Pazifischen Ozean genannten Gebiet einen
kleinen Kontinent gab, welcher in einigen Legenden als der untergegangene Kontinent Lemuria oder „Mu“ genannt wird.

Seine Vorfahren hätten auf diesem Kontinent ein mächtiges Reich mit einer hoch entwick-elten Wissenschaft errichtet, während im südwestlichen Teil des heutigen Atlantiks eine Rasse lebte, die sich rapide entwickelte. Zwischen den beiden Kulturen entwickelte sich eine Rivalität, was den materiellen und technologischen Fortschritt anging. Und innerhalb weniger Jahrhunderte hätte ihre Wissenschaft den Punkt überschritten, welchen die Menschheit heute erreicht hätte, und die gegenseitige Zerstörung sei unausweichlich geworden. Durch die Energien, welche dann frei gesetzt wurden, wurde die Oberflächen-gestalt des Planeten total verändert. Die gesamte Oberfläche des Planeten sei für mehrere Generationen lang unbewohnbar geworden. Dem Raketentechniker wurden einige Einzelheiten zu der Technik der Fremden erklärt, und Fry wurde von einer heftigen
Depression erfasst; ihm war, als hätte innerhalb weniger Stunden sein Lebenswerk jede Bedeutung verloren. Er, der dachte, an der Spitze des Fortschrittes der Menschheit zu
stehen, wusste plötzlich, dass Raketenantriebe, wie sie dazumal noch in der Arbeit waren, seit Tausenden von Jahren schon überholt waren...

Er fühlte sich wie ein kleines, unbedeutendes Rädchen im schwerfälligen Getriebe einer rückständigen Wissenschaft, die sich auf ihre eigene Zerstörung zubewegt. Als er von dem
Fremden sogar aufgefordert wurde, sein Wissen nun öffentlich zugänglich zu machen, sagte er ihm, der wisse nicht, was ihm passieren würde, als angesehener Wissenschaftler würde man sich über ihn lustig machen und ihn verachten... Der Fremde meinte, es sei klar, dass man sich über ihn lustig machen würde, denn „Spott sei der Wall, den die Furchtsamen und Unwissenden errichten, um sich vor allem zu schützen, was sie
erschreckt oder stört...“ Die erstaunlichste Geschichte aber ist jene eines gewissen Ludwig F. Pallmann, welche sich 1964 zugetragen hat. Er wurde in ein UFO eingeladen, welches von einem „Satu Ra“ vom Planeten „Itibi Ra II“ gekommen war, und er sagte folgendes zu
diesem Ereignis: „So viel ist über nicht identifizierte fliegende Objekte geschrieben und geredet worden, so viel Geld ist in militärische und private Untersuchungen investiert
worden – aber das fantastische Gefühl, wenn man zum ersten Mal eine fliegende Unter-tasse sieht, könnte wohl nicht einer von einer Million Wissenschaftlern beschreiben!“

Pallman wurde mitgeteilt, dass das gewaltige präkolumbianische Symbol (?) schon vor langer Zeit von Außerirdischen in Südamerika etabliert worden sei- Pallman sah dieses Symbol auf der Instrumententafel des UFOs... 22 Generell erhalten die in UFO-Szenen verwickelten Menschen vielfach Hinweise auf eine kommende Zerstörung unseres Pla-neten, was so abstrus nicht ist. Wenn man die eingeengte Weltsicht, das restriktive Para-digma, welches hinter den meisten der destruktiven Verhaltensweisen der Menschen steht, anschaut, die die menschliche Zukunft bedrohen wie auch ein rücksichtsloses kollektives Gewinnstreben, welches die gewaltige Kluft zwischen Armen und Reichen weiter aufrechterhält und zu Hunger und Elend beiträgt; eine ethnonationale Gewalt, die auf Massenmord hinausläuft und in einen nuklearen Holocaust münden könnte; und eine Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts in einem solchen Ausmaß, dass das Weiter-bestehen der Lebenssysteme auf der Erde bedroht ist, so ist die Warnung der Extraterrestrischen absolut verständlich.

Nur schon die gegenwärtige westliche Lehrmeinung, dass wir im Universum allein seien ist im Prinzip nur die Meinung einer Minderheit, eine Anomalie... Bei Bergbauarbeiten in den Karpaten entdeckte man Schrifttafeln und Gerätschaften, die von einer uralten Kultur
zurückblieben, die aufgrund von äußeren Einflüssen riesige Tunnel und Stollen in die Berge trieb, um dort für eine lange Zeit zu überleben. In einem alten Wrack, das mit Marmor- und Bronzestatuen beladen war, auf der Höhe von Antikythera, wurde 1901 ein jahrtausendealter Artefakt, der sogenannte „Vorzeit- Computer“ gefunden, ein als Differ-enzialgetriebe mit komplizierten Zahnrad-Kombinationen gedeutetes Objekt. Es ist
eine mit beweglichen Zeigern, komplizierten Skalen und beschrifteten Metallplatten ausge-stattete Maschine. Gebaut wurde sie anscheinend erst etwa 80 v. Chr. Unter japanischen Funden fand man diverse Bronzestatuen, welche humanoide Wesen darstellen, die in wuchtigen Anzügen stecken, welche hermetisch mit einem Helm verbunden sind. Ebenso sind Schuhe und Handschuhe fest mit dem Anzug verbunden. Die Figuren tragen auch seltsame Brillen.

In Kolumbien fand man etwa 500 n. Chr. Goldflugzeuge wie Spielzeuge, welche von den Archäologen „natürlich“ als Vögel oder Insekten abgetan wurden. Aber Luftfahrtingenieure
bescheinigten ihnen eindeutig hochmoderne aerodynamische Konstruktionselemente, die in der Natur nicht vorkommen. Modellflugzeugbauer bauten die Konstruktionen in etwa einem Meter Größe nach und diese übertrafen alle Erwartungen. Sie waren absolut kunstflugtauglich und zeigten nicht eine aerodynamische Schwäche. In einer Kirche in Weissenburg in Sachsen wurde von H. Hausdorf ein nahezu unglaubliches Artefakt gefunden, welches er für einen Beweis für frühere Besuche von Außerirdischen ansieht. In einem in einem Schrank verschlossenem Glas befindet sich neben anderen skurrilen in Alkohol eingelegten toten Geschöpfen ein Embryo von 36 Wochen, eine Totgeburt. Das
Wesen sei knapp 30 cm groß und besitzt große, mandelförmige Augen. Die Nase sei winzig und Ohren sind nicht erkennbar. Hausdorf meint, dass das Äußere des Wesens verblüffend den 23 Außerirdischen, von denen viele Entführungsopfer berichten, den „kleinen Grauen“, ähnlich sähe.

Um die Jahreswende 1937/38 geschah es: Ein Forschungsteam der chinesischen Akade-mie der Wissenschaften fand in einer Höhle im in der chinesischen Provinz Qinghai gelegenen Baian-Kara- Ula-Gebirge 716 steinerne Scheiben als Grabbeigabe von
begrabenen, 1.20-1.30 m großen Wesen, mit auffallend großen Köpfen zu dem schmächti-gen Körper. Als man die Scheiben vom Schmutz befreit hatte, kam eine eigenartig Gravur zutage, eine Art hieroglyphenartiger Zeichen, die sich zwischen Doppelrillen vom Mittel-punkt jeder Scheibe bis zum Rand hinzogen. Dies war einer der mysteriösesten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts. Nachdem es einige Jahrzehnte später erst gelang, die mysteriösen Schriftzeichen zu entziffern, kamen sensationelle Resultate zum Vorschein: Danach berichteten die Inschriften vom Abenteuer gestrandeter außerirdischer Weltraumfahrer, die es auf die Erde verschlagen hatte. Gestrandet in einer für sie fremden Welt, mit einem kaputten Raumschiff, welches so stark beschädigt wurde, dass eine Reparatur und damit ein Fortkommen unmöglich war. Der Name der geheimnisvollen Gestrandeten war “Dropa”. Nun wurden in derselben Gegend 1995/96 noch 120 mensch-liche Wesen gefunden, die höchstens 1.15 m groß waren, der kleinste davon gar nur 63,5 cm.

Als man übrigens die gefundenen Scheiben an einen Oszillographen anschloss, hätten sie in einem ungewöhnlichen Rhythmus vibriert. Demnach mussten sie einem starken
elektrischen Potential ausgesetzt gewesen sein. Drängt sich hier vielleicht eine Analogie zu den bekannten Tonträgern auf der Erde auf? Einem Prof. Tsum Um-Nui von der Pekinger Akademie für Vorgeschichte gelang es, einige Passagen der Rillen-Hieroglyphen zu entziffern. Und diese berichteten über das Abenteuer der gestrandeten außerirdischen Raumfahrer. Nun kam 1995/96 aus China die sensationelle Meldung, dass eine zwergen-wüchsige Population nicht weit von den Bergen von Baian Kara Ula existierte, welche möglicherweise Nachfahren jener Havaristen aus dem All seien. Auf den Marquesa-Inseln stehen die sogenannten „Tiki“, mit auffällig bebrillten Augen sehen sie aus als wären sie nicht von dieser Welt. Ihre Köpfe sind wie mit Helmen bedeckt, und sie sind von enormer Größe. Im Glauben der Insulaner sind es jene übermächtigen Lehrmeister, diese „fliegenden Himmelsgötter“, von deren unzeitgemässen Leistungen und unerklärbaren Fähigkeiten die pazifischen Legenden künden.

In Neuguinea gibt es Götter- und Geistermasken, welche Wesen mit nichtmenschlichen Zügen zeigen, die gemäß der Überlieferung in grauer Vorzeit vom Himmel gekommen sein sollen, um die Menschen zu erschaffen. Die Steine von Ica haben schon viele Autoren inspiriert um darüber zu schreiben, leider aber sind wieder einmal die “Was nicht sein darf kann nicht sein”-Leute am Werk gewesen und 24 haben stumme Zeugen längst vergang-ener Zeiten, so an die 65 Millionen Jahre etwa, noch stummer gemacht. Die Steine wurden bekannt durch den eigenwilligen peruanischen Arzt, Dr. Cabrera, welcher an die 25000 davon besitzt, bekannt, von welchem der französische Grenzwissenschaftsautor Robert Charroux berichtete. Obwohl einige Steine von den zuständigen Fakultäten der Universität als echt befunden wurden, sind auch viele Fälschungen aufgetaucht. Damit wurde der Fall als erledigt angesehen, wieder einmal das Bad mit dem Kinde ausgeschütt-et. Als die ersten Bücher von EvD erschienen, wurde die Paläo-Seti-These erst einmal im deutschen, dann im englischen Sprachraum bekannt, wer davon in diesem kleinen Nest in Peru hätte davon dazumal wohl etwas gehört, geschweige denn gelesen, da schon 1966 die Steine im Besitze Dr. Cabreras waren.

Nun dürfte es jedem klar sein, dass Steine, welche 65 Mio Jahre alt sein sollen, sich in einigen Details von jenen der Fälscher unterscheiden würden, und wenn die Universität
Authentizität bescheinigt, so dürften diese wohl echt sein. Die primitiven Fälscher sind kaum imstande, das Material dermaßen zu präparieren, dass sie den Instrumenten der untersuchenden Professoren trotzen. Wie dem auch sei, die Steine selbst zeigen Szenen von Zeiten, in welchem Menschen und Saurier zusammen gelebt haben, sowie sehr schwierige Operationen wie Organtransplantationen etc. Komplizierte chirurgische Eingriffe sind auf ganzen Serien dieser ominösen Steine festgehalten. Bei den Eingriffen
handelt es sich in der Regel um Herzoperationen, wobei das Herz anatomisch exakt wiedergegeben ist, sowie mit diversen Hilfsmitteln wie Pumpen, medizinischen Gerät-schaften und Infusionen- dies alles ist eindeutig auf den Ritzzeichnungen zu erkennen. Es ist auch hier offensichtlich, dass die einfachen Bauern als Fälscher kaum in Betracht kommen, da sie keinerlei Wissen um diese medizinischen Spezialbereiche haben konnten.

Die Steine wurden 1961 aus dem Fluss Ica in den peruanischen Voranden durch ungewö-hnlich heftigen Regen freigelegt, und die Finder derartiger Artefakte erkannten schnell, dass sie hier einen interessanten Fund machten. Immer wieder zeigten die Steine sonderbare Fabelwesen auf, die man als monströse Drachen aus der Mythologie oder als Saurier ansah. Einer der Steine zeigt auch einen Menschen in uns unbekannter Gestalt,
offensichtlich ein Mann, der mit einem teleskopartigen Gerät einen Kometen am Himmel verfolgt. Sonderbar sind auch andere Darstellungen auf den Steinen wie Sternenkonstella-tionen, Weltkarten (!), Sportaktivitäten, Musikinstrumente, Sexualverhalten, mechanische
Transportgeräte, Kriege und Schlachten etc. Alles in allem sämtliches Bereiche einer zivilisierten Gesellschaft – etwa vor 65 Mio Jahren... Wären da nicht immer auch diese
Monsterwesen, die uns deutlich an die längst ausgestorbenen Dinos erinnern. 25 Die Wissenschaftler vom Institut für Bergbau an der Technischen Nationalen Universität von Peru analysierten die Oberflächenschicht der Gravuren und kamen zum Schluss, dass
die Schicht, die die Gravuren überzog, mindestens an die 12000 Jahre alt sein muss, wenn nicht sehr viel älter.

Nun argumentieren die Skeptiker, dass es in der Geschichte Südamerikas und speziell in dieser Gegend bis vor 5000 Jahren nie eine nennenswerte Kultur gegeben haben soll. Grobe Parallelen gäbe es höchstens mit den Scharrbildern auf der Hochebene von Nazca – voilà! Denn diese sind erwiesenermaßen um einiges älter, und auch diese Scharrbilder weisen die gleich Technik auf, wie die Steine von Ica, wenn auch gegen diese Kilometer-langen Bilder lediglich Miniaturen. Eine Figur an der Felswand von Nasca wird der Astronaut genannt. Sie ist riesig und Zeichen für die fliegenden Götter. Eines hat den Ruf Dr. Cabreras etwas in Verruf gebracht, denn in seinem Geheimkammer genannten Versteck in seinem Haus, welche er einige Rechercheuren zeigte, wurden mit versteckter
Kamera christliche Figuren gefilmt. Sie standen neben den Sauriern, welche gerade aus den Eiern schlüpften, Skulpturen des gekreuzigten Jesus Christus...
Die ganze Sammlung von allen Ica-Steinen ist damit zu einem zweifelhaften Thema geworden, vor allem für die Skeptiker Wasser auf ihre Mühlen. Aber wenn diese Christus-Statuen neben solchen von 65 Millionen Jahre zuvor ausgestorbenen Sauriern standen- so wurden sie ja von Dr. Cabrera dorthin gestellt, und sie sind ja nicht selbst dorthin gekommen.

Abgesehen davon sind dies Skulpturen und keine Steine, wohl ein riesiger Unterschied. Warum hat der Arzt diese nicht im katholischen Peru in irgendeiner zerstörten Kirche finden können und sie erst einmal in seine Geheimkammer gestellt haben, zusammen mit
den Steinen? Es gibt für alles eine Erklärung, wenn man nur danach sucht. Und dafür sind die Skeptiker wohl zu bequem. (Skeptiker sind Leute, welche in Unkenntnis einer Sache dieser ihr Urteil zuweisen zu müssen glauben) Natürlich konnten nicht alle Steine einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen werden- was aber auch nicht heisst, dass alle Fälschungen sind. Einer der Fälscher, ein Basilo Uschuya, müsste 68 Jahre lang jeden Tag einen Stein gefälscht haben, um diese 25000 Steine herzustellen. Und dann hätten die Wissenschaftler wohl kaum ein derart hohes Alter attestieren können. Wenn einige der Steine auch plumpe Fälschungen sein sollten, so gilt es hier lediglich, die Spreu vom Weizen zu trennen.

EvD ließ sich von einem Fälscher einen Stein gravieren, und verglich diesen im grellen Licht mit einem der echten, und auf dem frischen Stein waren unter dem Mikroskop rechtwinklige, saubere Ritzungen sichtbar, während in den Rillen des echten Steines unter einer feinen Glasur (eine Patina aus Oxydation) Mikroorganismen zu sehen waren. Das war der kleine große Unterschied zwischen echten und falschen Steinen! 26 Mit all den anderen Artefakten, welche aus derart weit im Dunkel der Vergangenheit liegenden Zeiten weltweit gefunden wurden, sind die Steine von Ica allemal Beweise für die weltweiten Sagen über Götter, die vom Himmel kamen, und hier auf Erden einige Beweise ihrer Existenz hinterlassen haben und dem Zusammenleben von Sauriern und Menschen. Wir haben die Theorie Dr. Zillmer's von der Sintflut als Verursacher der blitzschnellen Versteinerungen abgelehnt, weil ein ganz anderes Szenario diese ausgelöst haben, als es die Theorie der Sintflut könnte. Da unsere Welt zyklisch und nicht linear abläuft, ist anzu-nehmen, dass ein Ereignis, welches nicht nur einmal, sondern zyklisch immer wiederkehrt, die unterschiedlichen Sedimentschichten geformt hat. Schon in der Antike sind darüber Berichte aufgetaucht, welche sich jedoch alle auf ein einmaliges Ereignis beziehen und dazu noch falsch interpretiert wurden.

Noch weiter zurück reichen die unglaublichen Entdeckungen, welche französische Physiker unter der Leitung von Dr. F. Perrin, ehemals Vorsitzender des Kommissariats für Atomenergie (CEA) im afrikanischen Staat Gabun machten. Im Jahre 1972 machten sie dort in einer Uranmine, deren Entstehung in präkambrische Epoche – vor 2 Milliarden bis 600 Millionen Jahre v.u.Z. (!) - datiert wird, die unglaubliche Entdeckung, dass Proben des dort abgebauten Uranerzes einen dramatisch niedrigen Anteil an dem spaltfähige U 235 aufwiesen. Statt dessen wurden in dieser Mine große Mengen an Spaltprodukten gefun-den, wie etwa dem hoch radioaktiven Plutonium. Es zählt zu den sogenannten Transura-nen (Atomgewicht 242), und wurde erstmals 1945 durch Neutronenbeschuss künstlich hergestellt! Die Konsequenzen hieraus sind ungeheuerlich:

Der schockierende Schluss des Wissenschaftlers: “Als einzig mögliche Erklärung scheint sich in diesem Fall anzubieten, dass sich hier vor Millionen oder gar Milliarden von Jahren
eine spontane Kettenreaktion ereignete!” Die Datierung des Alters des Reaktors beträgt 1,78 Milliarden Jahre (!) und basiert auf der Bestimmung der sogenannten Halbwertszeiten
radioaktiver Elemente. Was hat sich dort vor unglaublich langer Zeit abgespielt? Zu einer nuklearen Kettenreaktion kommt es, wenn Neutronen, die durch den Zerfall von Uran entstehen, andere Uranatome bombardieren und dabei noch mehr Neutronen produzier-en. Hierzu müssen aber genau festgelegte Bedingungen erfüllt sein: Die Urankonzentra-tion muss sehr hoch sein. Ein Moderator und ein Kühler müssen zur Verfügung stehen, und die Umgebung muss frei sein von Neutronen absorbierenden Substanzen. Sind dagegen zu wenige Moderatorstoffe vorhanden, kommt es zu einer plötzlichen Atomexplo-sion. Es kommt also peinlich genau an auf das exakte Verhältnis jener benötigten Substanzen. Die etablierte Wissenschaft hat hier natürlich auch ihre Interpretation der Vorkommnisse:

Sie glauben, es handle sich in 27 Oklo, dem Fundort der Uranmine, um ein – wenn auch seltenes – Naturphänomen, also um einen “zufällig” entstandenen Atomreaktor. Doch diese Sache hat einen Haken – abgesehen von der statistisch äußerst unwahrscheinlichen Möglichkeit, dass äußerst komplexe Vorgänge, die in hochmodernen Kernkraftwerken immensen Einsatz an Technologie und Kontrolle erfordern, aus einer puren Laune der Natur erwachsen können. Es wurden mittlerweile untrügliche Spuren einer gebremsten
Kernschmelze in den Uranminen von Oklo an 14 Stellen gefunden...
Nun versetzt eine weitere Erkenntnis der “Naturhypothese” ihren Todesstoß: Die Druck-verhältnisse, die zum Anstoß einer gesteuert ablaufenden Kettenreaktion notwendig wären, sind erst in einer Tiefe von etwa 11.000 Metern gegeben. Überdies wiesen die Uranproben – außer Plutonium – vier weitere Spurenelemente auf, deren Isotope bisher nur bei von Menschenhand hergestellten Reaktoren beobachtet werden konnten. Dies waren die Elemente Neodym, Samarium, Europium und Cerium.

Die Frage stellt sich: Haben außerirdische Besucher vielleicht in den Anfängen unseres Planeten einen Atommeiler errichtet, um ihren Energiebedarf zu decken? Energie für ein
Experiment mit Namen “ERDE”, in dessen Verlauf der Evolution wiederholt “auf die Sprünge geholfen” wurde? Dr. Robert Oppenheimer war Leiter der Atombombenent-wicklung in Los Alamos. Doch er war nicht nur Physiker, sondern er beschäftigte sich auch mit uralten Sanskrit-Texten Indiens. Als ihn ein Student 7 Jahre nach dem ersten Atom-bombentest anlässlich eines Vortrages an der Uni von Rochester fragte,ob die Atombom-be von Alamogordo die erste Bombe sei, die man gezündet habe, meinte Oppenheimer: „Well, es war die erste, ja. Jedenfalls in moderner Zeit...“
Die Dogon sind ein afrikanischer Stamm welche in den Hombori Bergen in Mali leben. Ebenso die Bambara, der Bozo (beide im Bezirk Segu) sowie der Minianka im Bezirk Kutiala. Diese Völker feiern noch heute ein Fest, in dessen Mittelpunkt die – Gestirne stehen! Und zwar verehren sie Sirius, resp. deren unsichtbaren Begleiter, Digitaria, welcher im Schatten von Sirius B sein Dasein fristet. Das Fest findet alle 50 Jahre statt, gemäß der Umlaufbahn des unsichtbaren Weißen Zwerges. Was ist nun daran so seltsam?

Die Tatsache, dass diese Völker dieses Fest seit Urzeiten feiern, dieser unsichtbare Begleiter von Sirius B jedoch erst 1862 optisch wahrgenommen wurde. Die uralten
Überlieferungen der Dogon besagen, dass ihnen dieses Wissen von Wesen aus den Tiefen des Alls beigebracht worden sei. Und sie haben Zeichnungen von diesen Lehrmeistern aus dem All, welche sie „Nommos“ nennen, angefertigt: diese bildlichen
Darstellungen erinnern frappant an Astronauten! Sie tragen antennenähnliche Auswüchse auf plumpen, eckigen Köpfen – Helme von Raumanzügen? Diese Wesen seien vom Stern Sirius gekommen, lautet ihre eindeutige Erklärung. Vor vielen Tausenden von Jahren. Es kann sich demnach nicht um dieselben Außerirdischen handeln, 28 welche in der Mine von Oklo Uran abgebaut haben, der gigantische Zeitunterschied von 2 Mio Jahren ist zu groß. Dies lässt vermuten, dass die Erde von vielerlei außerirdischer Wesen besucht worden ist. Dass die „Sirianer“ dabei relativ erst am Anfang der Raumfahrt gestanden haben müssen, wird klar, wenn man die Havarie der Dropa im Gebirge von Bayan Kara Ula bedenkt, welche nicht gerade von überzeugender Technik spricht. Denn diese sollen auch vom Sirius gekommen sein- ebenso wie das 1908 über Tunguska abgestürzte Sirianer-Raumschiff.

Etwas viel Havarie... Der Autor fragt sich an anderer Stelle, weshalb die orthodoxe
Wissenschaft das Faktum einer ganz anderen Vergangenheit, als uns gelehrt worden ist, abzustreiten und zu vertuschen sucht. Zu viele Beweise sind schon aufgetaucht, und von
Nonkonformisten richtig interpretiert worden. Dennoch wird krampfhaft versucht, diese Beweise als Fälschungen hinzustellen, die Forscher, welche sich viel Mühe geben, danach zu suchen, als der Spinner-Szene hinzu gehörig zu verdammen, und partout zu verhind-ern, dass eine andere Geschichtsschreibung als die vorherrschende, ihre Stelle
einnimmt. Wenn ich mir vor Augen halte, dass das Menschengeschlecht schon Jahrmilli-onen alt ist und mehrere Zivilisationen sich schon gebildet haben, um dann in einem
relativ engen zyklischen Zeitraum jeweils wieder ausgelöscht zu werden, so sehe ich hierin eher einen gewaltigen Vorteil für uns Menschen! Denn dann behalten die Esoteriker (wie eigentlich ja immer...) recht, wenn sie behaupten, dass die Erde ein Schulungsplanet
ist und wir hier lernen. Denn der Mensch neigt ja dazu, immer höher hinaus zu wollen, und um diese Entwicklung zu stoppen,

damit er nicht übers Ziel hinausschießt, folgt jeweils wieder der Abbau der “Theaterkulis-sen”. Also können wir jeweils wieder “von vorne” beginnen, was wir nun gelernt haben in
dieser Ära, erneut verwenden, in der Hoffnung, es “diesmal” besser zu machen. Ein Sprung nach vorne also- und dies wird von den sog. “Fachleuten” energisch bekämpft wieso eigentlich? Auch Wissenschaftler sind nur Menschen, wenngleich sie dies in
ihrem Hochmut nicht wahrhaben wollen. Und der Mensch unterliegt nun mal im wesent-lichen dem Irrtum, doch das ist entschuldbar, ein jeder kann sich irren. Also wäre ein Zugeben und ein erfreutes Aufgreifen neuer Beweise für die Tatsache, dass alles ganz anders ist und war, ein meilenweiter Schritt nach vorn. Und genau das wird verhindert, bekämpft und boykottiert. Es sind die wissenschaftlichen und regierenden Eliten, die kulturell Verbildeten, die tonangebenden Medien, die kontrollieren und bestimmen, was wir glauben sollen, denn diese Monolithen sind die grundsätzlichen Nutznießer der
vorherrschenden Ideologie. Ich habe schon einmal gesagt: Wer aus der Geschichte nichts
lernen will, muss sie wiederholen es scheint, dass wir in der x-ten Wiederholung leben.

Denn da wir nicht fähig sind, den Weg des friedvollen Menschen zu gehen, sondern uns stets 29 wieder bekämpfen und vernichten, und heutzutage damit auch unsere Erde, müssen wir das Experiment wieder abbrechen. Wir haben es zum x-ten male nicht geschafft, uns unseres Schöpfers würdig zu erweisen, und statt dessen die uns anvertrauten Werkzeuge missbraucht. Viele Propheten sprechen davon, dass unser Zeitalter das letzte sein soll. Kann man nicht verdenken, wenn man weiß, dass wir nach endlosen Versuchen langsam aber sicher an die Grenze des Zumutbaren stoßen,
zumindest für einen “Weltenlenker”, der uns viel zu viele Zugeständnisse gemacht hat, welche wir immer wieder mit den Füssen getreten haben. So gesehen dürfte der uns bevorstehende Kataklysmus nicht mehr nur materiell berühren, sondern auch spirituell. Das ganze “Theater-Ensemble”, die Besetzer der Hauptrollen, der Nebenrollen und die Statisten – alle ziehen sich von der Bühne zurück. Der Regisseur wird uns unsere Unfähigkeit vor Augen halten, und uns mitteilen, dass das “Stück” abgesetzt wird. Punkt und Schluss.

Des Menschen Gehirn muss zuerst umgepolt werden, um den richtigen Weg gehen zu können, dann wird er vielleicht, ob auf dieser Erde oder auf anderen Welten, erneut zurückkehren und das abgebrochene Experiment wieder aufnehmen, und diesmal ist
er vielleicht gescheiter geworden. Dies ist zumindest zu hoffen. Zweifel seien erlaubt...
Es gibt genügend Beweise für “Leben aus dem Kosmos” in Hülle und Fülle, so man sie denn sehen will. Es lässt sich inzwischen experimentell sehr gut belegen, dass der Ursprung des Lebens im All liegt. Diese Beweise entwickelte der Physiker Mayo Green-berg, Direktor des Laboratoriums für Astrophysik in Leiden. Er machte sich zum Ziel, die
“Urerzeugung des Lebens nachzuvollziehen”, und suchte nach einem Weg, aus den für das Leben notwendigen und im All enthaltenen Elementen Stickstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff die richtigen Moleküle entstehen zu lassen, also die organischen Verbindungen Aminosäuren.
30
Die indischen Veden Das Gegenstück zu unserer Bibel ist das indische Mahabharata,
es gliedert sich in verschiedene Bücher mit rund 100000 Doppelversen in 18 Büchern. Was uns darin erzählt wird, mag unglaublich klingen, das einzig unglaubliche daran ist jedoch nur die von den Forschern aus den im Text erwähnten Sternenkonstellationen errechnete Datum der Ereignisse, welche in diesen uralten, heiligen Schriften geschätzt wird. Diese benennen eine Zeit von 7016 v. Chr., die wohl um einige Nullen erweitert werden muss. Die Ereignisse, welche sich gemäß dem Mahabharata dannzumal ereigneten, sprechen von Städten am Himmel, Raumstationen also, von Strahlenwaffen und Raketen und zahlreichen Dingen mehr. In den heiligen Sanskrit-Texten finden wir diese “modernen” Dinge nicht nur detailliert beschrieben, sondern auch, dass sogenannte “Götter”, mythische Helden etc. diese benutzten. Kriege und Schlachten am Himmel
gehörten zur allgemeinen Tagesordnung. Man fragt sich oft, wie ein großes Land mit mehrheitlich Dritte-Welt-Land-Struktur wie Indien die besten Computerspezialisten hervorbringen kann. Sind die Inder so viel intelligenter als die Menschen anderswo, oder stehen andere Faktoren im Hintergrund an, welche wir nicht erahnen können? Wäre es möglich, dass die Menschen dort vielleicht einen Draht zu „Höheren Wesen“ haben, welche ihnen geheimes Wissen zuteil werden lassen?

Oder ist es die soziale Haltung der Menschen dort? Ich kenne selbst einige der reichsten Männer dort, welche alle viele Dörfer in ihrer Umgebung mittels großzügiger Spenden
selbstlos unterstützen. Wo in unserer westlichen Welt gibt es das? In unseren Industriena-tionen in welchen nur die Ellbogen- Mentalität und rücksichtsloses Ausbeuten auf Aner-kennung stoßen, sind derartige spendabel Menschen wohl kaum anzutreffen. Doch diese großzügige ethische und moralische Haltung wird von gewissen Wesen sicherlich nicht übersehen... In Indien werden die Themen Prä-Astronautik, UFOs und Götter aus dem All vorurteilsfrei selbst an den Universitäten behandelt. Man setzt sich interessiert mit den uralten Überlieferungen auseinander und akzeptiert auch phantastisch anmutende Gedanken. Ganz anders dagegen in der westlichen „Welt“, da werden die damit beschäftigten Forscher ob ihren kühnen Gedanken nur belächelt und als Spinner abgetan, um die Konstrukte der etablierten Hochburgen der Wissenschaft, welche auf tönernen Füssen stehen, nicht zu gefährden. Das „Srimad-Bhagavatam“ besagt, dass es im Universum 400 000 Arten von intelligenten Wesen gibt, wobei viele von ihnen den
Menschen überlegen seien. (Wozu es eigentlich gar nicht viel braucht...)

Die westliche Haltung jedoch spricht jegliches andere außerirdische Leben ab und die Menschen halten sich für Unikate eines unendlich belebten und bevölkerten Alls... Dr. Richard Thompson schreibt in seinem Buch „Vedic Cosmography and Astronomy“ (Los Angeles, Bombay 1990), dass die Erde vor Jahrtausenden schon von Außerirdischen besucht wurde. Und dass jene Wesen, welche interstellare Raumfahrt 31 betreiben und von Planet zu Planet reisten, auch nach Indien kamen. Vielleicht war das dafür notwen-dige Verständnis der alten Inder damals schon dem unseren meilenweit überlegen...
Es gibt schöne Sätze in der Bhagavad-Gita wie z.B.: „Die Erde schwebt im All wie Millionen anderer Planeten, auf denen es, wie auf der Erde, Berge und Meere gibt“. Oder: „Das Weltall ist wie ein Ozean, und die Planeten darin sind wie Inseln in einem Meer“. 1968 wurde vom „Dayanandra Trust“ in Neu Delhi eine Studie über heilige Texte veröffen-tlicht, und Swami Brahamuni Parivrajaha kommt darin zu dem Ergebnis, dass es „Luft- und Raumfahrt schon im alten Indien gab“.

Und 1975 publizierte Swami Dayananda Saraswati eine Studie über das altindische „Rigveda“. Er stellte fest: „Im vorgeschichtlichen Indien gab es Flugmaschinen“. Professor Dr. Dileep Kumar Kanjilal ist ein Wissenschaftler von höchstem Rang. Er studierte am Sanskrit College in Kalkutta sowie in Oxford und wurde Rektor des angesehenen Victoria College in Coochbehar in Westbengalen sowie amtierender Professor an der Universität
von Kalkutta. Prof. Kanjilal: „Vor Jahrtausenden tauchten gewaltige Mutterraumschiffe aus den Tiefen des Alls auf. Gemäß den altindischen Texten waren das gigantische Objekte, die sich um ihre eigene Achse drehten. Die Beschreibungen von einer Vielzahl von sich um sich selbst drehenden Städten im Weltall erscheinen im Varnaparvan des Mahabha-rata. Im Sabhaparvan finden sich ebenfalls Beschreibungen von Raumstädten, die hoch
in den Himmel gebracht wurden.“ Eines steht fest: Den Menschen des Westens fehlt nicht nur ein Hintergrundwissen, wie es die Inder besitzen, ihnen fehlt auch die nötige Phantasie, um solche Geschehen als wahr zu begreifen. Geistige Kleingärtnerei nennt man das...
Auch die Bibel spricht ja von Auseinandersetzungen am Himmel bei “Gott”. Wie dies ja bekannt ist, verstieß dann Gott seine abtrünnigen Engel unter Führung des Lichtbringers “Luzifer” aus dem Himmel – ein Machtkampf im Himmelreich – könnte diese biblische Version die allegorische Tatsache der im Mahabharata erwähnten Kämpfe und Schlachten sein? Jene von Ezechiel, welcher merkwürdige Begegnungen mit seltsamen Fluggeräten hatte? In 1,4-28 erzählt er von “Erscheinungen Gottes”, einen Sturmwind von Norden, eine
große Wolke, mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. Mitten darin erschien ihm etwas wie vier “Lebewesen”. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. Jedes dieser Lebewesen hatte vier Gesichter... und vier Flügel. Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Die Erzählung geht noch viel weiter, wir wollen hier aber nicht die ganze Vision erzählen.

Unglaubliche Dinge sind in den alten indischen Büchern enthalten, und dabei so präzise, dass sie sich weit von gewöhnlichen Mythen distanzieren, die Details sind so genau
erwähnt, dass hier schon faktisch von “Bauplänen” der 32 verwendeten Maschinen und Fluggeräten gesprochen werden kann. Immer wieder stößt man auf die “Vimaanas”, technische Fluggeräte, welche im Alten Indien über den Himmel geflogen sein sollen. Es waren Transportschiffe für Menschen und Material, ebenso aber auch bewaffnete Flugzeuge, die bis ins “All” fliegen konnten... Die von der Internationalen Akademie für Sanskrit-Forschung in unsere heutige moderne Sprache übersetzten Bücher lieferten dabei verblüffende Resultate, welche der anerkann-te Schriftexperte Prof. Dileep Kumar Kanjilal in seiner Publikation “Vimána in ancient India” 1985 wie folgt beschrieb:

...Ein Apparat, der sich aus innerer Kraft bewegt wie ein Vogel, ob auf der Erde, im Wasser oder in der Luft, heisst Vimaana..
...welcher sich bewegen kann im Himmel, von Ort zu Ort...
...Land zu Land, Welt zu Welt...
...ist ein Vimaana genannt durch die Priester der Wissenschaften..
...Das Geheimnis, fliegende Apparate zu bauen...
...die nicht brechen, nicht geteilt werden können, kein Feuer fangen...
...und nicht zu zerstören sind...
...Das Geheimnis, fliegende Apparate stillstehen zu lassen...
...Das Geheimnis, fliegende Apparate unsichtbar zu machen...
...Das Geheimnis, Geräusche und Gespräche in feindlichen fliegenden Apparaten mitzuhören...
...Das Geheimnis, Bilder vom Inneren von feindlichen, fliegenden Apparaten zu machen...
...Das Geheimnis, die Flugrichtung von feindlichen, fliegenden Apparaten festzustellen...
...Das Geheimnis, Wesen in feindlichen, fliegenden Apparaten
bewusstlos zu machen und feindliche Apparate zu zerstören... Die Assoziation mit den heute gesichteten UFO's fällt dabei sichtlich auf...
Die technischen Details werden in den indischen Schriften wie folgt beschrieben:

Es gab über 30 Grundteile dieser Maschinen, genau 16 wichtige Metallsorten, die zum Bau solcher Geräte benötigt wurden. Genau ist auch die Herstellung der unterschiedlichen
Legierungen beschrieben, welche Temperaturen eingehalten werden müssen, welche Säuren in welchem Verhältnis angewandt und gemischt wurden. Es gab 27 unterschied-liche Glassorten, welche angewandt wurden und zu welchem Zweck sie wo einzubauen
waren, weiter gibt es Angaben über die Kleidung und die Nahrung der Piloten in den Vimaanas. Der Schutzanzug bestand aus 28 unterschiedlichen Fasern und unglaubliche 16019 Arten von Wärmestrahlungen werden aufgeführt, die noch in weitere Untergruppen unterteilt worden sind. Jede Strahlungsart ergibt unterschiedliche Energien, welche mit Hilfe verschiedener „Spiegel“ in deren Wirkungen verändert werden konnten. Die vorzeit-lichen UFO's werden in den Veden immer als hell wie die Sonne, laut und donnernd und tosend beschrieben. Wie helle 33 Blitze sollen sie über den Himmel geschossen sein, lichtvoll glänzend, einem Meteor gleich, gezogen von “Rossen, die Sonnenstrahlen glichen”, so werden sie beschrieben.

Das Feuer der Waffen dieser Kampfschiffe zerstörten die Städte, indem sie ein Licht verbreiteten, das heller war als hunderttausend Sonnen. Das Heranziehen des Vergleichs mit den heutigen Atomwaffen dürfte wohl als nicht allzu spekulativ erscheinen. Dass bei den Auseinandersetzungen grausamste, teils eben auch atomare Waffen eingesetzt wurden, wird durch geologische und archäologische Beweise untermauert. Dazu zählt die uralte indische Ruinenstätte Mohenjo-Daro, als Indiz für eine atomare Vernichtung. Die Sandverglasungen, welche dort und an vielen anderen Stellen auf der ganzen Welt gefunden wurden, lokal begrenzte Gebiete, die geologisch nicht in das Umfeld der Region passen. Es sind Verglasungen des Erdreichs und sind sogar grossflächig zu glasartigen Strukturen erstarrt. Dies wurde durch die Kernversuche der USA und der ehemaligen UDSSR bewiesen, bei denen sich durch die enorme Hitze der Sand verflüssigt und zu Glas erstarrte.
Es gibt diesen Verglasungen in Frankreich, dem Mosel-Gebiet, Böhmen, England, Sausitz und andernorts, wo diese als “Glasburgen” bezeichneten Rätsel liegen. Berühmt ist Tap
O'Noth in Schottland, wo auch im ganzen Land noch 60 solcher seltsamen Orte gefunden hat. In der Wüste Gobi liegen kleine verglaste Kugeln, die typisch für Kernexplosionen sind. Mohenjo-Daro soll durch atomare Waffen zerstört worden sein, ebenso wie übrigens auch Sodom und Gomorrha. In beiden Orten wurden seltsame Skelette gefunden, welche durch Radioaktivität unnatürlich verstümmelt waren. Dass die Menschen dannzumal nicht wussten, was in unserem 21. Jahrhundert einmal alles am Himmel herumfliegen würde, ist
erwiesen, denn die erste Übersetzung der Sanskrittexte erfolgte schon 1889 durch den Sanskrit-Forscher Prof. Pratap Chandra Roy, welche noch heute zu den besten Übersetzungen zählt.

Da auch andere Völker in ihren Mythen göttliche Kriege schildern, müssen diese Texte wohl als relevant angesehen werden. Sie finden sich in vielen alten Kulturen und Zivili-sationen, wie z.B. auch im sumerischen Erra-Epos. Die indischen Götter und Halbgötter verkehrten zwischen Himmel (ihren Raumstationen) und der Erde mit ihren Vimaanas, gleich den heutigen Shuttles. Die vorher erwähnte Zeit von ca. 7000 Jahren v. Chr. haben wir schon angezweifelt, nun die Erklärung dafür. Es ist ein alter Hut, dass die Fachwissen-schaftler sich einfach nicht vorstellen können, dass solche Ereignisse vor Millionen von
Jahren stattfanden, und nennen Daten, welche einen Augenblick in der kosmischen Zeit darstellen. In den erwähnten Texten des Mahabharata wird der unbesiegbare Held Rama genannt, der als göttliche Inkarnation gilt:
“Eingekleidet in himmlische Stoffarten bestieg Rama den Wagen (Vimaana) und warf sich in die Schlacht...”
34
Am 10. Oktober 2002 veröffentlichte die Zeitung “The Hindustan Times” einen Bericht mit dem Titel “NASA-Bilder enthüllen eine 1'750'000 (!) Jahre alte menschengemachte Brücke”. Darin heisst es: Aus dem Weltall aufgenommene NASA-Bilder zeigen
eine mysteriöse, uralte Brücke in der Palk-Meerenge zwischen Indien und Sri Lanka. Die vor kurzem entdeckte Brücke, die gegenwärtig Adamsbrücke genannt wird, besteht aus einer Linie von Sandbänken und ist rund 30 Km lang. Die einzigartige Kurvenführung und Zusammensetzung verbunden mit den abgelagerten Altersspuren zeigen, dass sie menschengemacht ist. Die Legende ebenso wie die archäologische Forschung sagen
(ausnahmsweise einmal...) dass die ersten menschlichen Spuren in Sri Lanka rund 1750000 Jahre alt sind, und das Alter der Brücke ist fast gleich. Diese Information erinnert in frappanter Weise an die Texte aus dem Sanskrit-Epos, in welchen aus dem “Ramayana” die Vorgänge beschrieben werden, die im Treta-Yuga (Zeitalter vor über 1 Mio. Jahren)
stattgefunden haben sollen. In diesem Epos wird eine Brücke beschrieben, die von Rameshwaram nach Sri Lanka gebaut wurde, angeführt von dem göttlichen Rama.

Ebenso falsch datiert sind sehr wahrscheinlich auch die neuesten Entdeckungen an den Küsten im Gebiet von Mahabalipuram in Tamil Nadu sowie dem Golf von Khambhat, engl.
Cambay. Hier fand man in einer Tiefe von ca. 40 Metern beim Sonar-Scanning des Meer-esgrundes geometrische Strukturen, welche in einem Gebiet von 9 Km Länge menschen-gemachte Stadtanlagen und Hausfundamete aufzeigten. Auch hier schätzt man das Alter der gefundenen unterirdischen Städte auf knappe 4-7000 Jahre. Man will dies sogar mit der C14-Messmethode ermittelt haben. Wie ungenau solche Daten aufzufassen sind,
zeigen andere Versuche, mit dieser Methode das Alter von Gegenständen zu eruieren.
Die Cambay-Unterwasserstadt steht allerdings nicht isoliert in dieser Gegend: Im Gujarat und im nördlich angrenzenden Pakistan befinden sich viele archäologische Schlüssel-stellen, vor allem die ältesten indischen Städte wie in Harappa und dem schon erwähnten Mohenjo-Daro im Gebiet des Flusses Indus im heutige Pakistan. Und da diese Stadt schon im Treta-Yugo atomar zerstört wurde, ist das Alter der gefundenen Städte wohl auch höher als angenommen.

Denn was bei der Cambay-Stadt umstritten ist, ist ja vor allem das eruierte Alter, das in keine archäologische Chronologie passt. Aber das ist bei der wissenschaftlichen Sturheit wohl nicht überraschend... Die spektakulärste Entdeckung in der Archäologie-Geschichte
machten Taucher in den Gewässern südlich von Japan, welche die gut erhaltenen Ruinen einer prähistorischen steinernen Stadt entdeckten und fotografierten. Die Kette der kleinen Ryukyu- Inseln, wo diese Ruinenstätten liegen, erstreckt sich vom Südende Japans aus ins Meer. Die ersten Strukturen wurden im Frühjahr zufällig von Sporttauchern entdeckt, und im Laufe der folgenden 18 Monaten wurden etliche versunkene Gebäude, mit
Gehsteigen und Straßen dazwischen, entdeckt. Es wurde sechsseitige und kreisrunde Formen beobachtet, am häufigsten 35 aber rechtwinklige Muster. Stufen und Treppen sind in die verkrusteten Mauern eingearbeitet und deutlich zu sehen. Und obwohl die Anzeich-en eines hohen Alters und Erosion sichtbar sind, scheint die Stadt aber im wesentlichen intakt zu sein.

Die bisher aber spektakulärste Entdeckung wurde im September 1996 gemacht, um die Insel Yonaguni, 500 km südwestlich von Okinawa: eine enorme Pyramiden-Plattform, ca. 80 m lang. Sie ist 20 m hoch, der oberste Teil liegt nur fünf Meter unter der Meeresober-fläche. Auch sie hat Treppen und breite Stufen. Stilistisch zeigt sie nahe Verwandtschaft mit den fünf anderen Unterwasser-Stätten. Dass alle diese Überreste zusammengenomm-en eine Art Stadt-Zivilisation darstellen, erscheint sicher, da sie sich über mehr als 500 km am Meeresgrund hinziehen. Es wurde inzwischen solche monumentale Architektur an
insgesamt 5 verschiedenen unterseeischen Örtlichkeiten gefunden, die in der Nähe von drei verschiedenen Inseln liegen. Die am leichtesten zugängliche dieser Stellen liegt nur ca. 170 m vom Ufer entfernt, nahe der Stadt Chatan, am südwestlichen Ende von Okinawa, bei der kleinen Insel Kerama. Und genau westlich davon, 50 km von Okinawa, wurde eine andere Ansammlung von ähnlichen Strukturen gefunden. Das größte Rätsel ist, dass keine Spuren eines Kataklysmus sichtbar sind, da sich keine zerstörten oder umgestürzten Bauten zeigen, man hat den Eindruck, dass sie in einem ansteigenden Ozean untergegangen sind. Interessant ist, dass die meisten Meeresforscher meinen, dass der Meeresspiegel vor 1,7 bis 1 Million Jahren um die 25 m tiefer lag.

Die versunkenen Strukturen bei Okinawa sind eine Realität, und allein schon ihre Existenz macht Revisionen erforderlich und man muss herkömmliche Interpretationen der Vorge-schichte über Bord werfen. Denn es gibt in Noro auf Okinawa ein paar zeremonielle Bestattungs-Gewölbe, die mit nichts sonst in Japan vergleichbar sind, die aber einige Ähnlichkeit mit den vor der Küste liegenden Unterwasser-Strukturen haben. Ihre Architek-tur weist einige ähnliche Elemente wie die große untergegangene Struktur bei Chatan auf. Bemerkenswerterweise ist das in Okinawa gebrauchte Wort für diese Gewölbe – Moai –
dasselbe, wie das von den Polynesiern auf der 6000 Meilen entfernten Osterinsel für die berühmten Langohr-Statuen gebrauchte, die ja angeblich deren Vorfahren darstellen
sollen... Und noch erstaunlicher ist, dass sich die deutlichsten stilistischen Affinitäten zu der untergegangenen Stadt- Zivilisation noch weiter weg als die Osterinsel an der Pazifik-küste Südamerikas finden. Dort finden sich Ruinen prähistorischer Bauten, die jenen, die jetzt bei Japan entdeckt wurden, ähneln: die präinkaischen Ruinen von Pachacamac bei Lima, und das Zeremonial-Zentrum der Mochica in der Nähe von Trujillo, dem modernen Seehafen in Nordperu.

Pachacamac war eine große heilige Stadt, deren religiöser (?) Mittelpunkt eine rechteck-ige, viel stufige Pyramide war. Auch
ähnelt der sogenannte “Sonnentempel” der Mochica-Kultur dem unterseeischen Monum-ent bei Chatan. Und diese Bauten in Peru sind nicht die einzigen, aber sie sind unter den am besten erhaltenen. Waren sie etwa zeitgleich mit der Entstehung der 36 sumerischen Zivilisation in Mesopotamien, wessen Bauten grundsätzlich gleich waren wie diese in Peru und den jetzt gefundenen versunkenen vor den japanischen Küsten? Es deutet alles darauf hin, dass in der vorgeschichtlichen Vergangenheit irgendein verbindendes Prinzip am Werk war, eine “Vermittler-Kultur”, die so weit reichte, dass sie alle beeinflusste und vielleicht sogar verband. Es ist bezeichnend für die verlogene scholastische Mentalität,
dass die Entdeckung bei Okinawa in ganz Japan Schlagzeilen machte, während in den USA oder Europa die Druckmedien merkwürdig stumm blieben. Nicht eine einzige der Archäologie- Zeitschriften hat ihren Lesern auch nur ein einziges Wort darüber mitgeteilt.

Und einmal mehr spricht diese Weigerung, sie auch nur zu erwähnen, sehr zugunsten der Kritiker des wissenschaftlichen Establishments, welche ja schon lange behaupten, dass eine voll bewusste Verschwörung existiert, welche der Öffentlichkeit alle Informationen vorenthält, die gewissen ideologischen Theorien zuwiderlaufen, die als scholastisches Dogma ausposaunt werden. Und in der Tat hat die japanische Entdeckung ausgesprochen traumatische Implikationen für die etablierten Establishment-Archäologen, deren berufliche Karriere auf dem Prinzip beruht, dass es versunkene Städte nur in den Romanen von Jules Verne gibt. Und es kommt noch schlimmer für sie, denn James Churchward glaubte schon vor 70 Jahren, dass einst im Pazifik eine mächtige Zivilisation existierte, die schließlich durch einen Kataklysmus zerstört worden ist. Und die ganzen 70 Jahre hatte
das Establishment diesen Mann als zur “Spinner-Szene” zugehörig verdammt. Ihm gemäß hisse die untergegangene Zivilisation “MU”, oder wie die Römer sagten: Lemuria. Obwohl
dies nicht feststeht, sind sich aber viele Japaner sicher, dass es sich um diesen legen-dären versunkenen Kontinent handelt.

In der Türkei soll es 450-500 unterirdisch angelegte Städte geben, von denen der größte Teil noch nicht erforscht ist. Sie liegen in Kappadokien, zwischen Nevsehir-Nigde-Kirsehir,
und das liegt in Mittelanatolien. Bekannt sind die Verbindungswege, die die Städte miteinander unterirdisch verbanden. Schätzungen zufolge sollen 1,2 Mio Menschen lange
Zeit dort gelebt haben. Eine der untersuchten Städte, Derinkuyu, beherbergte etwa
20000 Menschen in den tief in den Boden reichenden Stockwerken, an die 13 Etagen, und sie erstreckt sich auf etwa 4 km 2 Fläche und bis in eine Tiefe von 85 m. Die großen
ungelösten Fragen sind: Wer legte diese gigantischen unterirdischen Städte an?, Warum wurden sie angelegt und wie schaffte man es, bis zu 20 Etagen tief in den z.T. felsigen
Boden eine derart perfekte Infrastruktur zu treiben? Etwa mit Steinwerkzeugen?
Aber nicht nur im asiatischen Kontinent gibt es Spuren von längst vergangenen Zeiten, auch in Mesoamerika, speziell in Mexiko, Guatemala, Honduras und Belize konnten Ruinen der Mayakultur zu Hunderten gefunden werden. Auch hier scheint die 37 Alters-bestimmung nicht zu klappen, nimmt man hier doch Zeiten wie 500 v. Chr. bis nach 1500 n. Chr. an. Zwischen den Göttern der Maya und ihres Pendants in Afrika, dem “Astro-nautengott von El Baul” und dem “Astronaut von Zimbabwe” gibt es einige auffallende Parallelen.

Die klassische Archäologie nimmt an, dass diese Bauwerke keinesfalls von den bekannten Völkern hätten errichtet werden können, und nimmt auch hier fremde Wesen, sprich: Götter, an, welche schon alles wussten über künstliche Maschinen, Radioaktivität und Weltraumfahrt. Das Land Zimbabwe als einstiges Rhodesien wurde ursprünglich Ja To Ntr genannt, was so viel heißen soll wie: “Land der Götter”... Bei Ausgrabungen dort wurde u.a. eine interessante Figur gefunden, welche 1971 bei einer Ausstellung afrikanischer Kunst ein Jahr nach seiner Entdeckung in der Stadt Dakar gezeigt wurde. Sie ist ca. 50 cm groß und besteht aus einem faserigen, seidenglänzenden strukturierten Mineral. Dem Beschrieb nach handelt es sich um die Darstellung eines “Astronauten”- und die Ähnlich-keit der Attribute auf einer Maya-Stele, Tausende Kilometer entfernt, stimmt nachdenklich.
Ein Anzug, ein Helm mit einer Art Sichtluke hinter welcher die Züge eines menschlichen Wesens erkennbar sind und auf dem Rücken eine Art “Tank” trägt, übrigens auch eine frappierende Ähnlichkeit aufweisend mit den Kolossen auf der Osterinsel.

Ebenso anliegende Arme und abnorm abgewinkelte Hände sind bei allen Figuren aus Zimbabwe, Guatemala und der Osterinsel identisch. Auch wenn man die These des bekanntesten Forschers in Sachen Paläo-Seti, E.v.Däniken voreingenommen ansieht, und um jeden Preis dessen dargelegte Theorien verneinen will, bekommt man stets den “astronautenhaften” Eindruck, den die Artefakte hinterlassen. EvD hat übrigens auch die berühmte Grabplatte von Palenque als Astronaut im Flug definiert, was unter den gege-benen Umständen auch sicherlich absolut korrekt ist, wenngleich der harte Kern der “Fachexperten” darüber spottet. Aber noch ein Artefakt bestätigt EvD's Theorie: Die Skulpturen von Qurigua. Sie sind neben denen in Copan gefundenen Arbeiten der Maya die perfektesten ihrer Kultur. Die “Stele K” zeigt ein merkwürdiges Bild, das eine frappier-ende Ähnlichkeit mit der Grabplatte von Palenque aufweist: deutlich erkennt man eine Figur, die in einer Art Gefährt sitzt und weiter technisch anmutende Attribute wie Kanzel, Leitwerke etc., die an ein raketenähnliches Objekt erinnern. Der mehr als deut-liche Flammenausstoß am unteren Ende der Stele erübrigt jeden Kommentar.

Ein Artefakt, welches im Anthropologischen Museum in Mexiko City steht, zeigt abschließ-end de facto eine Verteilerdüse, wie sie in der Raumfahrt gebräuchlich ist. Es ist nicht erstaunlich, dass neuerdings auch aus China Pyramiden gemeldet werden, die sogar höher sind als jene in Ägypten. Alles Unsinn, war noch die vorherrschende Meinung der
“Experten”, als die Rede auf pyramidenförmige Bauwerke im alten Reich der Mitte kam. Obwohl schon in den Jahren 1945 und 1947 amerikanische Piloten eine Pyramide sichteten, welche mit 300 m Höhe die Cheops-Pyramide glatt in den Schatten stellt. 38
1991 wurden drei Pyramiden vor den Toren Xians entdeckt, und 1994 fand man nördlich von Xian noch weitere. Unweit der Stadt Xianyang liegt ein weiteres Pyramidenfeld. In der ausgedehnten Ebene von Qin chuan liegt ein wahres Tal von Pyramiden sie stehen einfach da wie Fremdkörper aus einer anderen Welt... Eine der chinesischen Pyramide wurde als Begräbnispyramide des Kaisers Qin Shi Huang-di bei Lintong östlich von Xian
identifiziert, welcher 259 210 v. Chr. lebte... Doch die “Experten” geben den Pyramiden nicht mehr als etwa 5000 Jahre...

Was bedeutet eigentlich der Name: Pyramide? Der arabische Name für Pyramide ist “ram” = Rampe. Im Ahd heisst es “ufara”, was die Auffahrt, Aufreise heisst. Dass es sich keines-falls um Pharaonengräber handelt, ist gewiss, denn das Wort Pharao entspricht dem AhD “großes Haus”, Palast. Die Pyramiden waren also eigentliche Startrampen für die Götter mit ihren mahha huagana, einem mächtigen Wagen, sprich Raumfahrzeug. In der altchin-esischen Mythologie kamen die Götter als “röhrende Drachen” feuerspeiend zur Erde hernieder, und wurden stets als “metallisch” bezeichnet. Und die “Flugdrachen” des alt-chinesischen Helden No-Cha lassen sich heute als hochentwickelte Waffensysteme interpretieren. Die alten chinesischen Kaiser selbst behaupteten ja stets, dass sie nicht von irdischen Vorfahren abstammten, sondern vielmehr von
sogenannten “Himmelssöhnen”, welche vor sehr langer Zeit auf ihren feuerspeienden, metallenen Drachen aus dem Weltall zur Erde herniedergekommen seien... Der Kreis schließt sich langsam...

Es sieht ganz so aus, als habe ein und dieselbe “Götterkultur” einst den gesamten Planet-en Erde beherrscht. Eine “Ur-Kultur” scheint für die kulturellen, sprachlichen, religiösen,
ethnischen und archäologischen Ähnlichkeiten und Parallelen weit entfernte Kulturen wie der Polynesiens, Indiens, Ägyptens, der Mayas, Dogons, der Inkas und Azteken ebenso wie den Sumerern, Babyloniern etc. verantwortlich zu sein. Denn die über die ganze Welt verstreuten Steinbauten sehr hohen Alters lassen auf eine gemeinsame Kultur schließen.
Da das Zusammenfügen der gewaltigen Steinblöcke, welches für uns bis heute noch ein Rätsel ist und auch mit den größten Maschinen nicht durchgeführt werden könnte, muss das “Volk”, welches die gewaltigen Anlagen in Mesoamerika errichtet hat, die Steinköpfe von Tehuantepec, die riesigen Plattformen von Baalbek und auf Malta, Stonehenge, die Mauern von Sacsayhuaman und Ollantaytambo in Peru, die Reihen aufrecht stehender
Steine in der Bretagne und die Statuen auf der Osterinsel etc. außerirdisch gewesen sein. Von allen Völkern dieser Orte ist bekannt, dass sie ein Gestirn “anbeteten”- von den

Fachleuten gemeint ist die Sonne, was aber völliger Unsinn ist. Wir kommen später noch darauf zu sprechen, hier sei gesagt, dass eine ganz spezieller Planet nicht angebetet, sondern gefürchtet war. Das selbst werden den Pyramiden eine solare Bedeutung zugesprochen, was ebenfalls Unsinn ist, denn auch diese dienten einzig und allein dem Zweck, festzustellen, wann der gefürchtete Planet der Zerstörung denn wieder auftauchen
39 würde. Denn von diesem Planeten scheinen die Ur-Ur-Ur....ahnen der Menschheit mittels ihrer Shuttles zur Erde herabgestiegen sein. Dass dies eine Verehrung natürlich erscheinen lässt, liegt auf der Hand. Was soll man die Sonne anbeten, welche ja seit Jahrmilliarden ihren Schein der Erde schenkt, ob man diese nun angebetet hätte oder nicht. Und dieses Herabsteigen der “Götter” führte dann zu den diversen Religionen, aus welchen teilweise eine monotheistische Variante hervorging, welche dann Gott Fleisch
und Blut gegeben hat; aus missverstandener Technologie, Cargo- Kult ähnlich. Zecharia Sitchin, der amerikanische Schriftgelehrte in antiken Sprachen, schrieb einige Bücher über die Prä-Astronautik, unter anderem.

Seine Beweisführung beruht auf archäologischen Entdeckungen, alten Schriften und Darstellungen und den Aussagen der Bibel, die eines der Hauptereignisse in Verbindung mit den alten Astronauten beschreibt- die Sintflut. Aber auch die Erzählungen Hennochs und Ezechiels, welche mit den alten Göttern in den Vimaanas das Universum bereisten,
liefern viele Indizien. Wir haben ein besonderes Problem mit unserer Vergangenheit, wenn wir die über 35.000 Keilschrifttafeln der Sumerer anschauen, welche seit 1840 übersetzt werden. Sitchin hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten damit auseinandergesetzt und
mehrere Bücher dazu geschrieben. E. Ercivan sagte im Gespräch mit dem Assyriologen Prof. Marvin A. Powell über diese Keilschrifttafeln: “Die Keilschrifttafeln enthalten eine
unzählige Anzahl von Informationen über Astronomie, fremde Planetensysteme, Sternen-besucher und Angaben über die Entstehungsgeschichte des Menschen, die unser Weltbild auf den Kopf stellen würden.” Powell führe weiter aus: “Mit der Bekanntgabe dieser Infor-mationen würden wir nur Futter für die >Däniken-Jünger< geben...”

Welchen Hass doch die “Etablierten” auf einen Mann wie Erich von Däniken haben, der die Welt aus einem Teil des Dornröschenschlafes wachgerüttelt hat! Da geben sich die
außerirdischen “Mitbürger” seit Jahrtausenden Mühe, uns ihre Existenz nahezulegen, aber mit großer Macht und großem Aufwand wird offiziell seit Jahrhunderten die Politik der
absoluten Alleinvertretung der Menschheit im ganzen Universum gebetsmühlenartig wiederholt. Das Wissen alter Völker wird einfach ignoriert, und wenn sich jemand wie von Däniken damit auseinandersetzt, erklärt man ihn schnell zum Scharlatan und damit glaubt man, der Wissenschaft (und der Menschheit) einen Dienst zu erweisen. Und dies alles, um eine Störung religiöser Überzeugungen und politischer Konsequenzen zu vermeiden.
Weltweit stoßen die Archäologen, Hobbyforscher und Quereinsteiger auf Spuren von Zivilisationen, die als Hochkulturen oder auch Superzivilisationen bezeichnet werden. Die Beteiligung von außerirdischen Lehrmeistern zum Bau der Bauten, die in Qualität und Quantität selbst unsere heutige Technologie vor unlösbare Aufgaben stellen würde, wäre zwar logisch, doch man scheut sich davor, sie einzubeziehen.
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“Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde”, ist vielleicht der bekannteste Satz aus der Bibel, frei übersetzt müsste er aber richtigerweise heißen: “Am Anfang schufen die Götter den Himmel und die Erde”. Es war die Priesterschaft, welche vorschrieb, wie das religiöse Leben auszusehen hatte, wie der Gotteskult zu gestalten war. Der viele Jahrtaus-ende alte Vielgottglauben, welcher ja auf Tatsachen gründete, war durch den Monotheis-mus zu ersetzen. Fremde Götter wurden nicht geleugnet, nur ihr Kult wurde jedoch verboten. Nur noch Jahwe, der Gott Israels, durfte angebetet werden, eine Verehrung
weiterer Götter wurde untersagt. Trotzdem kommen in den heute vorliegenden, offiziellen hebräischen Texten des Alten Testaments, in der “Biblia Hebraica” 2250 mal die Götter (im
Hebräischen: Elohim) vor. (Dies ist im althochdeutschen ero him, das “ehret ihn” heisst und keineswegs ein Name für Gott ist.) Und in dieser Biblia Hebraica heisst es immer noch
wortwörtlich: “Am Anfang schufen die Elohim (die Götter) ....” Und aus den Göttersöhnen wurden später die Engel, denn sie waren “auf die Erde geworfen...”.

Die Götter von einst wurden im Verlauf von Jahrtausenden degradiert und schließlich verteufelt. Und wurden zu den heute “Außerirdische” genannten UFOnauten. Als man die steinernden Monstrositäten in Sacsayhuaman bei Cuzco in Peru fand, und die Einheim-ischen nach deren Erbauer fragte, sagten diese, “...diese Arbeiten stammen nicht von
Menschenhand. Götter aus dem Kosmos fertigten sie an!” Für die Missionare, die im 16. Jahrhundert mithalfen, das Inkareich zu zerstören, stand fest: Götter können das keine gewesen sein, es waren Teufel. Trotzdem versucht wurde, die Götter der Vorzeit in Teufel zu verwandeln, verehren die Nachfahren der Inka sie weiterhin als Götter. Im weiteren Verlauf der Christianisierung wurden aus den Teufeln dann allerdings die Engel. Und immer heisst es in den Überlieferungen, dass diese Götter aus dem All versprochen hätten, wiederzukommen, weshalb man stets nach ihnen Ausschau hielt- doch sie kamen – bis vor kurzem nie mehr, zumindest erschienen sie nicht mehr leibhaft vor den einst Besuchten. Aber wenn man weiß, dass während der Zeit von nur 50 Jahren an Bord eines Raumschiffes auf der guten alten Erde inzwischen schon 420 000 Jahre vergangen sind, kann man annehmen, dass dies nicht beabsichtigt war. Denn wenn die einstigen Götter es nicht so eilig hatten mit der Wiederkehr, dürften für sie 50 Jährchen wohl nicht allzu lange sein...

Und so gesehen werden die unermesslichen Zeiträume, in welchen Außerirdische die Erde besucht hatten, für diese selbst zu kurzen Fristen, für die Erdenmenschen jedoch vergingen inzwischen Äons in welchem die Erinnerungen stark verblassten und nur noch in Überlieferungen, Mythen und Legenden vorhanden sind. Unwahr sind sie dafür aber keinesfalls. Höchstens unglaubhaft für gewisse Zeitgenossen...
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Die Nachfahren der Götter aus dem All – UFOs Ein Phantom ist am Himmel der Erde erschienen: das breite Spektrum der Unidentifizierten Fliegenden Objekte, kurz UFOs. An den Hängen mexikanischer Vulkane ebenso wie über US amerikanischen ballistischen Ra-ketenbasen; in der Nähe großer Stadtzentren ebenso wie in dünnbesiedelten Gebieten, überall sind diese nicht von der Erde stammenden Flugobjekte von Millionen von Mensch-en gesehen worden und dennoch werden diese Tatsachen auf staatlichen Druck hin geleugnet und lächerlich gemacht. Angesichts der Tatsache, dass die Ufologie von den Mächtigen ins Abseits gedrängt wird, stellt sich die Frage, was der Grund hierfür ist. Natür-lich wäre die Macht aller irdischen Eliten unseres Planeten bedroht, der international-en Konzerne, des Militärs sowie der politischen und religiösen Führer. Solange uns die außerirdischen Besucher keine unwiderlegbare Demonstrationen ihrer physischen Exis-tenz geben, werden deshalb alle Mittel benutzt, den Status quo zu wahren. Die Verspott-ung von Zeugen, die Unterdrückung glaubhafter Berichte von Begegnungen und noch weitere Repressalien.

Wenn den Menschen erst einmal gestattet würde, sich der Präsenz Außerirdischer bewusst zu werden, dürften sie von nun an dazu tendieren, sich als “irdische” oder einfach als Menschen zu sehen – konfrontiert mit einer (wie sich dann vielleicht herausstellen wird) unbeschreiblichen Vielfalt von außerirdischen Kulturen, werden sie wahrscheinlich damit beginnen, sich mit der Erde als Ganzes anstatt mit ihren einzelnen Nationalstaaten zu identifizieren. Auf diese Weise wäre die Macht nationaler Politiker bedroht, sollte ans
Tageslicht kommen, dass einige der UFOs außerirdische Raumschiffe darstellen. Vom Standpunkt des einfachen Bürgers wäre das Ende des Nationalismus und die Verwirk-lichung des Slogans “Ein Planet, eine Menschheit” durchaus nicht tragisch. Aber vom Standpunkt der multinationalen Konzerne wäre das natürlich keine begrüßenswerte Entwicklung. Die Einführung außerirdischer Technologien würde wahrscheinlich manches weltweite Monopol gefährden, welches die Quelle für den unermesslichen Reichtum
einiger und die noch unermesslichere Armut der Meisten gebildet hat. Die Mächtigen dieser Welt werden sich natürlich verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen. Deshalb wird die umfassende Kontrolle der Massenmedien dazu benutzt, Berichte über UFOs auf das Niveau der Regenbogenpresse zu reduzieren und dieses wichtige Thema zu banalisieren.

Der Konflikt zwischen Rassen und Völkern, der letztendlich daher rührt, dass wir uns selbst ausschließlich durch beschränkte regionale Begriffe definieren, ist die Quelle ungeheuren Leides und stellt eine Bedrohung des menschlichen Überlebens dar. Unser
hemmungsloses Wachstum trägt sich selbst zu Grabe, indem es seinen unvermeidlichen Zusammenbruch ignoriert, der nicht mehr weit entfernt sein kann.
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Doch die wahre Geschichte unseres Planeten scheint zu offenbaren, dass das Phänomen der fliegenden Objekte tatsächlich weit in die Vergangenheit zurückreicht und nicht auf die Neuzeit beschränkt werden kann. Religiöse Gemälde aus der Zeit der Renaissance, auf denen fliegende Untertassen dargestellt sind, zeigen dies auf, und die Überlieferungen
alter Zivilisationen, wonach deren Wissen und Technologie von sogenannten “Göttern von den Sternen” stammt, unterstützt zusätzlich die Hypothese frühgeschichtlicher Raumfahrt. Was wäre, wenn die Heiligen und Propheten biblischer und noch weiter zurückreichender Zeiten in Wirklichkeit Kontaktierte gewesen wären? Deren religiöse Erfahrungen scheinen
Begegnungen mit nicht-menschlicher Intelligenz zu widerspiegeln. Abbildungen fremdart-iger Wesen gab es zu allen Zeiten auf allen Kontinenten. Aus den Jahrtausenden vor
Christi Geburt bis hinein ins Neolithikum finden sich an Felswänden, in Höhlen und in figürlichen Darstellungen Bilder jener Gestalten, die als „göttlich“ oder „heilig“ verehrt wurden. Man weiß aus der Mythologie dass die Menschen, die diese Abbildungen schufen, ihre Herkunft immer im Himmel ansiedelten.
Die Darstellungen fremdartiger, „astronautenähnlicher“ Wesen sind auf der ganzen Welt anzutreffen. Neuere Funde solcherart sind Funde in Asien. Im Karakorum in Pakistan kennt man die an die 30'000 Einzelzeichnungen umfassende antike „Bildergalerie“ zwisch-en den Ortschaften Chilas und Shatial im Industal. In die dortige dunkle Mangankruste der Granitfelsen haben Menschen in tausenden von Jahren Motive unterschiedlichster Art eingeritzt. Darunter wurden auch die sogenannten „Riesen“ gefunden, welche über zwei Meter messen und helmbewehrt und antennenbestückt sind. Die etwa 30 Riesendarstell-ungen gehören zu den ältesten Abbildungen überhaupt . In der Ebene von Nasca in Peru fand man ein Scharrbild in den Bergen südlich der Ebene, welches eine heutigen „kleinen Grauen“ darstellen könnte. Das Bild ist etwa 20 m hoch und muss tausende von Jahren alt sein. Angesichts des Ausbleibens eines unwiderlegbaren Beweises, dass die Außerirdisch-en tatsächlich “hier” sind, versuchen die Eliten schlicht, deren Präsenz zu ignorieren. Eine Politik des Abstreitens von ET-Besuchen wird de facto seit einem halben Jahrhundert praktiziert.

Zeugen der ET-Präsenz werden regelmäßig mit der Absicht verspottet, sie zum Schweigen zu bringen. Unter den gegenwärtigen Bedingungen des generellen öffentlichen Abstreitens jeglicher außerirdischer Präsenz ist Passivität die vorherrschende, menschliche Reaktion auf eine Sichtung. Die Vertuschungen sind viel mehr, als nur ein Hindernis für einen Rich-tungswechsel, sie sind eine monumentale Tragödie für die Menschheit auf diesem Planet-en. Seit mehr als vierzig Jahren haben wir die Technologie, die nötig ist, um auf fossile Treibstoffe zu verzichten, um die Umweltverschmutzung und -zerstörung zu ver-ringern, die zunehmend Erde, Luft und Wasser vergiftet. Wir hätten die Fähigkeit gehabt, jeden auf
diesem Planeten zu ernähren. Und wir hatten auch schon lange die Möglichkeit, Energie viel effizienter und billiger herzustellen, als es durch irgendeine Erfindung auf dem freien
Markt möglich war. Aber das dunkle Kartell hinter all diesen 43 Dingen unterdrückt und verhindert die Nutzung dieser Technologien, und damit wurde das Vertrauen der Mensch-en in eine freie Presse und eine Regierung für die Menschen völlig zerstört. Menschliche Macht und Gier bringen die Biosysteme des Planeten an den Rand des Kollapses.

Anstrengungen, diesen Prozess aufzuhalten, sind wohl erkennbar, doch der alles zerstör-ende Trend hält an. So lange für die internationale Geschäftswelt die Welt nicht mehr als ein gigantischer Mark zu sein scheint, der unter den cleversten Unternehmern aufgeteilt
wird, erhalten sie einen Zustand, der schwer umkehrbar ist. Eine Bekanntgabe der Präsenz Außerirdischer könnte eine neue Hoffnung für eine bessere Zukunft hier auf Erden erwecken. Der Nutzen des Akzeptierens der Realität von außerirdischen Besuchen wäre vorrangig ideologischer Art. Denn unser Planet steht offensichtlich und nachweisbar vor eine Reihe schier unlösbarer Probleme. Wenn die Aliens ihre eigenen dunklen Zeiten überlebt haben – ähnlich derer, denen wir uns gegenwärtig konfrontiert sehen – dann können vielleicht auch wir überleben und erblühen. Dazu aber muss die Menschheit fähig und willens werden, ihre selbstzerstörerischen Tendenzen unter Kontrolle zu bringen so, wie es die Aliens taten. Nur das allein ist unsere Hoffnung! Diese Einsicht ist gerade für die jetzt heranwachsende Generation von Bedeutung.

So oft erfährt sie das Gefühl der Hoffnungslosigkeit angesichts der unüberwindbar schein-enden sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme. Denn die Erkenntnis, dass wir nicht allein im Universum sind, wird die jungen Menschen dazu inspirieren, an einer Bewe-gung mitzuwirken, die sich für interplanetaren Frieden und Zusammenarbeit einsetzt. Die Jugend zeigt ein gewaltiges Interesse an der UFO-Thematik, und falls es gelingen sollte,
eine Verbindung zwischen der Präsenz Außerirdischer und dem fortlaufenden Ringen um die Bewahrung der Menschheit vor ihrer Selbstzerstörung herzustellen, würde eine solche Bewegung den Gang der Geschichte ändern. Wir werden an anderer Stelle noch sehen, dass uns vielleicht sogar die Hilfe jener außerirdischen Besucher zukommt, um diesen Schritt zu vollziehen. Aber da diese Hilfe mehr subjektiver Art sein könnte, muss dafür ein eigenes Kapitel geschrieben werden. Der Einfluss, der die menschliche Zukunft mit der Zukunft anderer Rassen verbindet, bereitet uns auf alles vor, was auf uns zukommt, denn in der Dämmerung des neuen Jahrtausends ist vielleicht die Zeit gekommen, den Kurs,
den wir haben, zu ändern und eine neue Offenheit zu erreichen, die uns akzeptieren lässt, was immer diese Zukunft bringt – für diese planetarische Familie, zu der auch wir gehören.

Es werden einige Überraschungen auf uns warten, während das kosmische Drama zwischen Licht und Dunkelheit gespielt wird und wir schließlich unseren wirklichen Ursprüngen und unserem Ziel gegenüberstehen werden und sie hoffentlich umarmen...
Der Harvard-Professor und Pulitzer-Preisträger John E. Mack (inzwischen in England ermordet) sagte in seinem Buch „Entführt von Außerirdischen“: 44 „...mehr als jede andere Forschung, die ich je unternommen habe, hat mich diese Arbeit veranlasst, die herrschen-de Weltsicht oder den Realitätskonsens in Frage zu stellen, an die ich Zeit meines Lebens geglaubt und die ich in meiner klinisch-wissenschaftlichen Arbeit stets angewendet habe.“
Und: „Mir ist ebenfalls klargeworden, dass unsere eingeengte Weltsicht, unser restriktives Paradigma, hinter den meisten der destruktiven Verhaltensweisen steht, die die menschli-che Zukunft bedrohen – als da wären: ein rücksichtsloses kollektives Gewinnstreben, das die gewaltige Kluft zwischen Armen und Reichen weiter aufrechterhält und zu Hunger und
Elend beiträgt; eine ethnonationale Gewalt, die auf Massenmord hinausläuft und in einen nuklearen Holocaust münden wird; und eine Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts in einem solchen Ausmaß, dass das Weiterbestehen der Lebenssysteme auf der Erde bedroht ist.“

Mack weiter: „Wir haben es hier mit einem elementaren Geheimnis zu tun, das möglicher-weise weitreichende Folgen für unsere gegenwärtige Welt beinhaltet. Dass diese Möglich-keit so nachdrücklich abgelehnt wird ist dass das Phänomen unsere wissenschaftliche Weltsicht verletzt und die darin inbegriffene Kontrolle unserer Lebenswelt...“ Dass das UFO-Phänomen just im Kontext einer planetarischen ökologischen Krise auftaucht, welche kritische Ausmaße erreicht, dürfte nicht mehr verwundern. Und dass mit diesem Phänom-en die Tatsache der Funde prähistorischer Artefakte und anderer Beweise einhergehen, gleichfalls nicht. Es muss eine Koinzidenz geben, zweifellos... Kornkreise Ein weiteres Phänomen sind die Kornkreise, welche seit einigen Jahren die Felder der Welt verzieren mit geometrischen Figuren wie die in Stein gemeißelten Hieroglyphen, gleich Piktogramm-en, hervorgebracht von ähnlichen Intelligenzen, welche zu uns in einer heimlichen Sprache “reden”.

Seit 1987 sind weltweit mehr als 5000 Kornkreise gesichtet worden. Da die Kornkreise aber sehr schlecht dokumentiert werden, ist anzunehmen, dass es weit mehr gegeben hat. Allein in England wurden 3000 Kreise entdeckt, wovon 20% als Fälschungen entlarvt wurden; es stellt sich die Frage, woher die restlichen 80% stammen, wer zeichnet dafür verantwortlich? Anders als beim UFO-Problem hat man bei den Kornkreisen “handfeste” Beweise von etwas “Unnatürlichem”, man kann sie untersuchen und analysieren. Und was dabei herauskommt, ist nicht dazu angetan, Licht ins Dunkel zu bringen. Vielmehr erhöhen sie noch die Ungewissheit darüber, wie diese Formationen im Korn entstehen. Den Wissenschaftlern Fosar und Bludorf (Astrophysik, Physik und Mathematik), welche eines der Piktogramme, jenes von Schönwalde bei Lübben 2002 untersuchten, boten sich zwei
Sensationen: unerklärliche Funde von Silizium und ein technisches elektromagnetisches ELF-Signal unbekannter Herkunft. Ein sicheres Echtheitsmerkmal eines Piktogramms sind
die leichten Abweichungen von der perfekten Symmetrie, z.B. die leicht elliptische Form, die sich durch die bekannten Fälschermethoden nicht erreichen lassen. Es ist allerdings
noch nicht geklärt, warum alle als echt eingestuften Piktogramme eine solche leicht asymmetrische Form haben.

Eine Hypothese lautet dahin, dass die Kreise durch einen Projektionsvorgang entstehen, der nicht senkrecht von oben, sondern etwas schräg erfolgt. Aus der großen und kleinen
Achse der Ellipse lässt sich der hypothetische Projektionswinkel berechnen. Im Fall des untersuchten Piktogrammes betrug er 72,85°. Interessanterweise ist dieser Winkel bei den meisten Kornkreisen ungefähr gleich groß. Er schwankt üblicherweise zwischen 70 und 75°. Die wissenschaftliche Untersuchung begann wie üblich mit der genauen Positionsbe-rechnung, bei der automatisch auch die exakte Nordbestimmung bestimmt wird. Eine gleichzeitige Messung mit einem herkömmlichen Kompass ergab demgegenüber eine Missweisung von fast 60° gegenüber der wahren Nordrichtung. Das bedeutet, dass im Kornkreis ein elektromagnetisches Feld vorhanden sein muss, das für diese Abweichung verantwortlich ist.

Die erste handfeste Sensation ergab dann die genauere Untersuchung des Erdbodens. Der Boden war auf der gesamten Fläche des Kreises (und nichts außerhalb dessen) übersät von kleinen und größeren silbrigen Metallstücken, die sich als Silizium heraus-stellten. Auf der gesamten restlichen Fläche des Feldes war keine Spur davon zu entdecken. Nun beinhaltet der Boden in der Mark Brandenburg viel Sand – genauer:
Quarzsand – welches chemisch nichts anderes als Siliziumdioxyd 46 (SiO2 ) ist. Das Silizium war also schon vorhanden – allerdings nicht in reiner Form, sondern oxydiert, das heisst an Sauerstoff gebunden. Nur: Um es wieder aus dem Sand als reines kristallines Silizium zu gewinnen, ist eine enorme Hitze von etwa 1400° erforderlich. Ein Gewitter schied aus, da es in der fraglichen Nacht keines gab, und es fanden sich im gesamten
Kornkreis keinerlei Verbrennungsspuren. Aber dass die Erde im Kornkreis jedoch einer großen lokalen Hitzeeinwirkung ausgesetzt war, steht außer Frage, und zwar nicht nur wegen des Siliziums. Der Boden im Kreis war regelrecht dehydriert, also deutlich trockener als außerhalb. Wenn man eine aus dem Kreis entnommene Erdprobe in eine Schale mit Wasser gab, schwamm sie auf der Wasseroberfläche, eine Kontrollprobe der Erde außerhalb des Kreises sank jedoch sofort auf den Grund und verband sich mit dem Wasser zu Schlamm.

In der Nacht der Entstehung des Kornkreises wurden vom Adolf- Schmidt-Observatorium in Niemegk bei Potsdam Annomalien des Erdmagnetfeldes sowie der elektromagnetischen
Erdresonanzfrequenzen (Schumannfrequenz) registriert. Die Intensität der Schumann-Frequenzen verdoppelte sich im Verlauf der Nacht fast und sank erst morgens wieder auf den Vortagswert ab. Dies erklärt aber weder die Entstehung des Kreises und erst recht nicht die Siliziumfunde. Die beiden Forscher mussten nun langsam daran gehen, sich nach extremen Möglichkeiten umzusehen, welche hier aktiv gewesen sein mussten: Es gibt nun elektromagnetische Erscheinungen, welche seriöse Forscher wie die beiden hier, mit dem Namen “Vakuumdomäne” belegen, welche dieses tatsächlich hätten vollbringen können. Sogenannte Vakuumdomänen sind exotische Vakuumbereiche, in denen es zu einer Kopplung der Naturkräfte (z.B. Gravitation und Elektromagnetismus) kommen kann. Dadurch können sie in ihrem Innern gewaltige elektromagnetische Energien ansammeln. Vakuumdomänen sind ein sehr vielschichtiges Phänomen. Häufig verursachen sie atmos-phärische Lichterscheinungen, teils in Kugelform (sogenannte “Kugelblitze”, welche in den Bereich der paranormalen Erscheinungen driften) teils auch in noch bizarrer Gestalt.

Vakuumdomänen sind für das menschliche Auge wie für das Radar (außer den Kugel-blitzen...) meistens unsichtbar, können aber auf Fotografien leuchtend oder auch halb durchsichtig erscheinen. Die ungeheure elektromagnetische Energie im Innern einer solchen Vakuumdomäne kann sich im Extremfall in einer gewaltigen Explosion entladen. Ein solcher Vorgang führt dann oft zu schweren Brandkatastrophen. Kleinere Vakuum-domänen führen in der Regel nicht zu solch schwerwiegenden Auswirkungen, aber sie verursachen lokale Magnetfeld- und Gravitationsanomalien und strahlen elektromagne-tische Frequenzen ab, die meist im niederfrequenten ELF-Bereich (unter 100 Hertz, bzw. maximal einige hundert Hertz) liegen. Dass man aber durch elektromagnetische Frequenzen ganz gezielt nur bestimme Materie erhitzen kann, ist spätestens seit der
Erfindung des Mikrowellenherdes bekannt geworden. Im Kornkreis 47 von Schönwalde sind allerdings keine Mikrowellen am Werk gewesen, denn sonst wäre das Getreide gekocht worden, und der Boden wäre unbehelligt geblieben. Und hier war gerade das
Gegenteil eingetreten. Die Kornhalme hatten sich zwar flachgelegt, waren aber sonst unbeschädigt.

Erst unter den niedergebogenen und wie üblich kunstvoll ineinander verflochtenen Getreidehalmen fand sich dann im Erdboden das Silizium. Die ELF-Wellen-Hypothese könnte die Vorgänge im Kornkreis erklären: Eine Vakuumdomäne, die über einem Kornfeld kreist, kann elektromagnetische Energie in Form von ELF-Wellen wie eine Fontäne abstrahlen. Diese sind nichtionisierend und würden das Getreide durchdringen, ohne absorbiert zu werden oder die Halme zu verbrennen. Sie können aber auf den Zellstoff-wechsel oder sogar auf die Erbsubstanz, die DNA, einwirken und dabei eine aufgeprägte Information übertragen. Könnte diese Information das Korn veranlassen, sich in einer
bestimmten Formation niederzulegen? Wenn die ELF-Wellen dann zum Erdreich durch-gedrungen sind, treten sie natürlich auch mit den Sandkörnern in Wechselwirkung. Inwieweit sie dabei durch evtl. Resonanzeffekte auf kleinstem Raum eine so hohe Energie erzeugen könnten, um Silizium auszuschmelzen, ist allerdings noch nicht geklärt. Dieser Prozess mag abenteuerlich klingen, aber genau solche Vorgänge sind bereits mehrfach von Augenzeugen beobachtet und zuweilen sogar fotografiert worden: Über einem Korn-feld kreisten ein oder mehrere leuchtende Objekte, von denen teilweise sichtbare Licht-fäden in Richtung Erdboden ausgingen. Dass es Siliziumfunde bislang noch nicht gegeben hat, ist weil ja eine bestimmte Bodenbeschaffenheit notwendig ist wie hier der Quarzsand.

Eine Fotografie, welche von der Kreisformation gemacht wurde, zeigte ein seltsames atmosphärisches Objekt, welches von bloßem Auge nicht gesehen wurde. (Vakuum-domäne?) Es war rund und sehr groß, orange-rötlich in der Farbe und hatte eine innere, ringförmige Struktur... Spektakuläre Fotos und Videoaufnahmen von Vakuumdomänen wurden von polnischen Konrkreisforschern in Wylatowo im Westen von Polen eingefang-en. Die Bilder sind deshalb spektakulär, weil sie die Vakuumdomänen am Nachthimmel zeigen und daher besonders lichtstark und kontrastreich sind. Von mehreren Augenzeug-en wurde übereinstimmend berichtet, dass Kornkreise tatsächlich auf diese Art entstehen. Ausgangspunkt scheint immer eine über dem Feld kreisende Vakuumdomäne zu sein, die
Lichtfäden wie eine “Gießkanne” ausstreut, die wiederum für die Entstehung der Kornkrei-se verantwortlich sind. Die Gravitationsanomalien, die im Zusammenhang mit Vakuum-domänen auftreten, sind in der Regel bis zu tausendfach größer als die, mit denen es Geowissenschaftler normalerweise zu tun haben. Dafür sind sie lokal eng begrenzt und entgehen daher den großräumigen Satellitenmessungen, mit denen das Schwerkraftfeld der Erde Tag und Nacht überwacht wird.

Um solche Anomalien nachzuweisen, führt man daher üblicherweise 48 vor Ort Messung-en durch: einmal die klassische Gravitationsmessung mit dem Pendelgravimeter, zum anderen mit Uhrenvergleich. Dazu werden zwei baugleiche mechanische Stoppuhren inner- und außerhalb des Kornkreises gestartet. Beide Uhren werden dann wieder simultan gestoppt und zeigen die Differenz auf. Natürlich sind diese Unterschiede sehr klein, doch sie zeigten hier einen Effekt von etwa 2% auf. Dies zeigt aber doch die Krümmung der Raumzeit durch die Gravitation auf. Wesentlich überraschender waren die Ergebnisse der elektromagnetischen Messungen, da neben der bereits erwähnten Kom-passmissweisung tatsächlich elektromagnetische Niedrigfrequenzen im Kreis registriert wurden. Hierzu diente ein digitales Feldmessgerät, das in sehr kurzen Zeitabständen die magnetische Feldstärke misst und an ein Aufzeichnungsgerät weitergibt. Bereits während der Aufzeichnung konnte man mit dem Kopfhörer einwandfrei feststellen, dass der Kornkreis “brummte”. Es war ein tiefer, pulsierender Ton, der eindeutig weder auf die in der Nähe verlaufenden Freileitungen noch auf natürliche elektromagnetische Strahlung (Schumann-Frequenzen) zurückzuführen war. Andererseits befanden sich im Kornkreis
während der Messung keine weiteren elektronischen Geräte oder sonstigen technischen Einrichtungen, die eine solche Frequenz hätten erzeugen können.

Die Quelle des Feldes musste jedoch im Bereich des Kornkreises liegen, denn schon in etwa 200 m Entfernung war der Signalton kaum noch Registrierbar. Sensationelle Ergeb-nisse brachte dann die Analyse der Daten. Das Rohsignal war natürlich vom normalen 50-Hertz-Sinuston der Stromleitung überlagert. Nachdem dieses jedoch herausgefiltert war, blieb ein Restsignal übrig, das ohne jeden Zweifel ebenfalls technischer Natur sein musste, ganz einfach, weil es immer noch zu regelmäßig war. Natürliche Impulse sehen
wesentlich chaotischer und unregelmäßiger aus. Die einzigen in der Nähe befindlichen technischen Einrichtungen waren die Stromleitungen. Dieses Wellenbild sieht absolut mysteriös aus. Unerklärlich ist z.B. der augenfällige Unterschied zwischen dem linken und rechten Kanal der Aufnahme. Das linke Signal ist nicht nur wesentlich stärker (also vermutlich näher an der Quelle), es ist auch differenzierter und ganz offenbar Träger einer aufgeprägten Information. Vorläufig bezeichnen wir das Kornkreissignal daher als SNI-Signal (Signal mit nicht bekannter Information). Obwohl das rechte Signal anders aussieht, schwächer und einfacher aufgebaut ist, stehen die beiden Signale in einem Zusammen-hang, sie laufen – wie die Physiker sagen – in Phase. Es ist deutlich zu sehen, dass
“Berge” und “Täler” der Schwingungen bei beiden Signalen synchron sind.

Wie kommt ein solches Signal nun in den Kornkreis? Dass das Signal im Kornkreis lokal-isiert war, ist klar. Nur etwa 200 m weiter war es schon so abgeschwächt, dass es kaum noch nachzuweisen war. Die Frequenz von 150 Hertz im Spektrum des SNI-Signals ist deshalb auch interessant, weil nach neuesten Forschungsergebnissen des Monroe-Instituts in den USA Frequenzen oberhalb von 100 Hertz im menschlichen Gehirn vorrang-ig für Effekte verantwortlich gemacht werden, die man vor nicht allzu langer Zeit noch als “paranormal” bezeichnet hatte, vor allem für die PSI-Phänomene. Aber auch für die 49
Veränderung von Materiestrukturen als auch für die Transmutation(das heisst die Umwandlung von Materialien untereinander) können derartige Frequenzen verantwortlich
sein. Veränderte Molekularstrukturen wurden schon häufig bei Getreideproben aus Kornkreisen unter dem Elektronenmikroskop beobachtet. Ebenso wie die seltsame Umwandlung von Sand in nahezu reines Silizium. Darüber hinaus können ELF-Wellen wie
sie hier gemessen werden, auch noch für eine Reihe seltsamer Nebeneffekte im Zusamm-enhang mit Kornkreisen erklärbar werden: Da gibt es Menschen, die in der Nähe solcher Kornkreise wohnen, und die in der Lage sind, die Entstehung und die ungefähre Form eines Piktogramms schon einige Tage früher vorherzusagen;

Auch die Mitglieder der polnischen Forschergruppe “Nautilus” waren im Sommer 2001 in der Lage, Datum und Ort einiger Kornkreise in Wylatowo für das Jahr 2002 vorherzusagen
Angaben, die sich im Sommer 2003 als korrekt herausgestellt haben. Dies deutet eindeut-ig darauf hin, dass es in Regionen mit verstärkter Kornkreisaktivität zu verstärkter Hyper-kommunikation kommt; Und es gibt Berichte von Menschen, die in Kontakt zu Kornkreisen kamen und bei denen dann Wahrnehmungsphänomene virtueller Realitäten auftraten, wozu gehören: Hyperkommunikation, kosmische Wahrnehmungen während einer Medita-tion im Kornkreis, Begegnungen mit fremden Intelligenzen, angebliche UFO-Entführungen, und ein bei UFO Erscheinungen oft festgestelltes Phänomen einer Verzerrung der äußer-en Realität, dem sogenannten Oz-Faktor. Natürlich muss die Beurteilung solcher Erlebnis-berichte sehr vorsichtig erfolgen, wobei die Matrix der Hyperkommunikationserfahrungen der Autoren in ihrem Buch: “Vernetzte Intelligenz” hilfreich ist. Die Befunde im Kornkreis von Schönwalde verleihen dem gesamten Phänomen der Kornkreise eine vollkommen neue Dimension. Frühere Erklärungsmodelle lassen sich nicht mehr aufrecht erhalten, da in den letzten Jahren ohnehin mehr und mehr Formationen entstanden sind, die eher einem modernen Computer als einer prähistorischen Kultstätte entsprungen sein dürften,
z.B. populäre mathematische Chaosfiguren wie die Mandelbrot- Menge (das “Apfelmänn-chen”). Dass die früher aufgestellte Hypothese eines Zusammenhanges zum morphogen-etischen Feld besteht hat ihre Berechtigung nicht verloren, denn eine (noch) unbekannte Technologie könnte ja gerade die Manipulation des morphogenetischen Feldes zum Ziel haben.

Und daran sind die Vakuumdomänen an der Entstehung der Kornkreise zumindest beteiligt. Wenngleich nun die theoretische Möglichkeit auch besteht, dass es gelungen sein sollte, künstliche Vakuumdomänen herzustellen oder vorhandene zu nutzen, so würde diese Erfindung ja kaum dazu genutzt, Kreise ins Korn zu drehen... 50 Abgesehen davon sind Kornkreise entstanden, als es noch keine Satelliten, Raumstationen oder Mikrowellen gab. Viele Berichte stammen von vor und nach den beiden Weltkriegen aus England, Holland und Belgien. Es existieren heute auch zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen das Getreide wie von Geisterhand gelegt “umfällt” und wo diese Vakuumdomänen als kleine weiße Kugeln, Plasma kugeln, gefilmt wurden. Man kann dieses Phänomen
mit den Kugelblitzen assoziieren, welche scheinbar intelligent gesteuert zu sein scheinen, von dessen Erscheinen viele Berichte existieren. Die unter dem amerikanischen Air-Force-
Projekt “Twinkle” um 1948 untersuchten sogenannten Foo-Fighters, auch als “Feuerbälle” benannten Flugobjekte, beschrieb ein Journalist in den USA als die in Deutschland
während des Krieges entwickelten Telemetriescheiben. Doch die auch in den Nachkriegs-jahren massenhaft über die USA geflogenen farbigen Leuchtobjekte sollen nach Auffassung eines Gelehrten radioaktive Strahlung aus den Atombomben-Versuchen
aufgelöst, also unschädlich gemacht haben.

Berichte von Kornkreisen existieren auch schon seit ca. 1500 n. Chr. Wer weiß, vielleicht gibt es sie auch schon seit allen Zeiten, doch die Überlieferungen gingen irgendwo im Dunkel der Zeit verloren. Kornkreise sind keineswegs nur schöne und interessante Gebil-de, sie wirken auch auf subliminaler Ebene auf den Betrachter ein. Einige der Syndrome, welche bei Menschen, welche sich längere Zeit in der Nähe von Kornkreisen aufgehalten haben, sich einstellen, sind das CFIDS-Syndrom (Fatigue), Wahrnehmungsverzerrungen, bewusste Wahrnehmungen veränderter Realitäten, sowie die Freisetzung starker Emotion-en, was darauf hindeutet, dass besonders die Gehirnzentren des limbischen Systems beeinflusst werden. Erklärungen, wie dies geschieht, können nur ansatzweise geliefert werden. Die gemachten Filmaufnahmen der Feuerbälle, auch Vakuumdomänen genannt, zeigen einen strahlend hellen Kern, welcher von einer energetischen kugelförmigen Aura
umgeben ist. Dieser zarte energetische Bereich fließt dann in ein deutlich abgegrenztes Lichfeld über. Das ganze mutet sehr fremdartig und zauberhaft zugleich an.

Durch Kontrasterhöhung und Farbumkehrung in den Negativbereich hinein gelang es,
diesen “materiellen” Zentralbereich deutlich freizustellen. Man kann darauf feststellen, dass die Energiekugeln eine dichteren Kern aufweisen, wobei der diffuse Rand allerdings noch nicht bedeutet, dass man es hier mit ionisiertem Gas, also Plasma eines elektrogra-vitativen Feldantriebs zu tun hat. Man hat den Eindruck, dass sie eine Art Holo- oder Biosphäre in Form einer energetischen Aura in unser Raum-Zeit-Kontinuum mitführen.
Alles deutet darauf hin, dass diese Vakuumdomänen, auch Mini- Ufo genannt, parapsych-ische Wechselwirkungen auslösen, da sie in einem beobachterbezogenen PSI-Feld “reisen”. So kann es zu den psychischen und physischen Effekten oder Irritationen bei in die Ereignisse verwickelten Personen kommen. Auster den oben genannten Effekten wurden auch traumatische Folgeeffekte wie Hellsehvisionen, außerkörperliche Erlebnisse oder 51 psychokinetische Wirkungen festgestellt. Beim Eindringen fremder Frequenz-bereiche in unsere Materie kann es im Raum- Zeit-Gefüge in Form von Interferenzen zu Rissen oder Verwerfungen kommen, die sich in psycho-physischen und psychoenerge-tischen Anomalien ausdrücken können, da diese Fremdenergie unter besonderen Umständen vielleicht inkompatibel sein kann. Alles in allem muss es sich dabei um ein intelligent gesteuertes Energiepotential aus anderen Dimensionen handeln.

Es ist unübersehbar: Wir haben es hier mit denselben Dingen zu tun, welche im Übersinn-lichen liegen, jenem Reich der metaphysischen Ereignisse, welche das UFO-Syndrom ebenso einschließen wie die Marienerscheinungen, aber auch ganz “profane” Dinge wie Telepathie, Telekinetik etc., also Spuks, auch Geistererscheinungen genannt wie Polter-geist etc. Eines ist klar: Es ist hier eine Kraft am Werk, welche erst seit einiger Zeit mittels neuerer Apparaten und Messgeräten aufgespürt werden kann. Aber mögliche Eingriffe von Außen, durchgeführt mit uns (noch) kaum bekannten Mitteln und Wegen, sollen zum Schutze der “Machthabenden” nicht einmal ansatzweise öffentlich erwogen werden. Man darf annehmen, dass die Geheimdienste und ihre Führer zumindest eine Ahnung haben,
was wirklich vorgeht. Wäre dem nicht so, gehörten diese beamteten Versager allesamt auf die Müllkippe der Geschichte. Die Arroganz der Macht zehrt sie auf, die noch vom hohen Ross aus agieren. Oft ist der Verdacht gehegt worden, Regierungen der Großmächte besäßen ausführliche Informationen über das, was abwertend unter UFOs zu verstehen sei.

Es gibt schon zu viele Ereignisse im psychoenergetischen Bereich, als dass man gewisse Übereinstimmungen übersehen könnte. Diese Ereignisse überlappen sich ganz konkret, und alles deutet immer wieder auf Geschehen in einer Dimension, welche sich gleich an die unsere, materielle anschließt. Die Interkommunikation mit dieser Dimension habe ich in meinem Buch “Die letzte Reise” ausführlich beschrieben, mit dem Begriff Transsubs-tantiation der Autoren von “Die Wissenschaft der Götter”. Ich habe auch aufgezeigt, dass unser Bewusstsein in meditativen Zuständen mit dieser anderen Dimension eine lebhafte Beziehung betreibt. Nah-Todes-Erfahrungen (NTE), Außer-Körperliche-Erfahrungen (AKE) sowie Trancezustände sind Transsubstantiationen in eine andere “Welt”, dieser Dimension
der höheren Frequenz oder Schwingung oder auch Überlichtgeschwindigkeit. Und in dieser anderen Dimension sind alle die Vorgänge des sogenannten paranormalen, übersinnlichen und phänomenalen angesiedelt. Es ist ein Ineinanderwirken verschiedener
Energieformen, ein Überlappen und Ineinandergreifen, ein eigentlicher Austausch von energetischen Mustern. Eine der wichtigsten Konsequenzen daraus ist die empirische
Angelegenheit des fälschlicherweise angenommenen “Todes”, welche ein tragischer Irrtum ist, welcher von den orthodoxen Wissenschaftlern gelehrt wird.

Aufgrund der existierenden Beweise kann auch die Behauptung vieler sogenannten “Entführten”, welche an Bord eines “UFOs” 52 waren, anerkannt werden, da diese Vor-kommnisse paranormaler Aspekte mit anderen Aspekten der gleichen Ordnung überein-stimmen und erstaunliche Parallelen aufweisen wie in der AKE, NTE sowie mit Konfront-ationen mit bereits Verstorbenen etc. Ich versuche, zwischen den schon zitierten Korn-kreisen, den Kugelblitzn und den unbekannten fliegenden Objekten, welche nicht nur in den letzten Jahrzehnten für Aufregung sorgen, sondern schon in altertümlichen Bildern der heiligen Art festgehalten wurden, eine Korrelation zu finden. Denn was sogar wissen-schaftlich gemessen und festgehalten wurde, muss auch eine Entstehung, einen Hinter-grund haben. Die Feuerkugeln welche in den Kornkreisen gesehen wurden, strahlen eine
Energie aus, die UFOs ebenso, nur viel stärker. Also sind sie “vorhanden”, nicht nur Schimären, und es stellt sich die Frage, was diese bedeuten. Dass die gängige Meinung dazu divergent ist, ist verständlich, da jedem Menschen diese Vorkommen anders erscheinen. Aber wir suchen hier nicht nach Möglichkeiten, was sie denn sind, sondern einen Konsens, eine Erklärung der “höheren” Art.

Haben sie eine Korrelation mit Nibiru? Mit all den zyklischen Abläufen auf der Erde? Ist am Ende gar auch dieser Planet im Gebiet der unerklärlichen Phänomene zu lokalisieren? Fragen über Fragen eine Lösung steht bislang noch aus. Spekulationen aller Art prägen die Landschaft der unerklärlichen Phänomene, selbst wenn man tief in die Materie hineingeht, ergibt sich keine rationale Erklärung. Subjektive Erlebnisse wie die gemeldeten Entführungen von Menschen durch sog. Außerirdische, den Aliens, selbst geben verschie-dene Auskünfte, ein gemeinsamer roter Faden ist nicht auszumachen. Wenn aber durch die ganze Geschichte hindurch von den Erscheinungen erzählt wird, wenngleich die Erscheinungen unterschiedlich sind, so ist es a priori kein neues Phänomen, und muss in einem ganzheitlichen Konsens seinen Platz finden. Aber ohne ein wenig Studium der quantenmechanischen Physik wird man wohl keine Lösung finden. Ich glaube, dass wir nur dann zu einem Ergebnis kommen, wenn wir die althergebrachten Theorien wie die von Darwin, Einstein und anderen ad acta legen, und uns neue Gerüste unseres Universums bauen, worauf die vielen unerklärlichen Ereignisse gründen. Viele der alten Theorien sind schon klammheimlich und still begraben worden, und werden nur noch der Popularität
zu lieben überhaupt noch erwähnt.

Denn ein einziges Wort, Geist, welches noch nicht einmal als Adjektiv in den Lehrbüchern der Wissenschaften stand, hat durch die quanten-physischen Erkenntnisse lautlos Einzug in die verschiedenen Disziplinen gehalten. Noch hinter der vorgehaltenen Hand diskutiert, hat es sich doch schon einen Platz in der Neuen Physik eingenommen, von welchem es nicht mehr entfernt werden kann. Die namhaftesten Wissenschaftler wie Planck, Bohm, sogar Einstein, Pauli, Schrödinger, Eddington, Bohr, de Broglie, Heisenberg etc., um nur die wichtigsten zu nennen, äußerten die Überzeugung, dass Physik und Mystizismus irgendwie zusammenhängen. Sie alle nämlich 53 äußerten, dass unmittelbar jenseits unseres technologischen Blickes etwas Rätselhaftes geschähe. Wir sollten diese großen Männer und ihre Feststellungen wieder konsultieren, um hinter die Rätsel der Gescheh-nisse um uns herum zu gelangen, denn diese waren ihnen nahe wie niemand zuvor. Doch, einer, ein gewisser William Thomson, auch Lord Kelvin genannt, der eigentliche Vater der Thermodynamik, hatte erkannt, dass Materie letztlich eben nicht aus festen, realen
Teilchen besteht. Seine Arbeit degradierte mit einem Streich die ganze Tradition vom Atom als dem ultimativ letzten Teilchen zu einer veralteten Theorie, denn er stellte fest, dass die
ultimativen Teilchen weit davon entfernt sind, fest und gediegen zu sein.

Ohne auf seine Argumentation einzugehen, da die meisten Menschen die schwer zu begreifende Physik abgeschrieben hat – ganz zu unrecht, wollen wir hier aufzeigen, wie die Äquivalenz von Materie und Energie die Forscher zum Narren halten. Thomsons Modell war einfach, so einfach, dass es die meisten Forscher nicht akzeptierten, denn damit wurde das größte Rätsel der Physik des 20. Jahrhunderts mittels einer einzigen
einfachen Erklärung gelöst. Denn es zeigt zum ersten mal, wie Energie in Materie eingeschlossen ist. Die eigentliche Grundlage der Materie ist Bewegung – in ihr ist überhaupt nichts gefroren, wie dies Einstein noch postuliert hatte. Und diese Bewegung ist nichts als ein – Wirbel! Denn Materie ist reine Energie, die sich als Substanz tarnt, und sie entspringt dem Wirbel darin. Damit wird auch die Sichtweise von MystikerInnen und WissenschaftlerInnen in Übereinstimmung gebracht, welche schon immer angenommen hatten, dass die Welt ohne Substanz sei. Schon die Yogi-Philosophen hatten erkannt,
dass “Materie – nichts als ein Wirbel von Energie ist”.

Im Osten wird schon seit Jahrtausenden gelehrt, dass die Welt nichts als eine Illusion sei – die Illusion von Mâyâ. Was aber hat es nun mit diesem Erkennen auf sich? Eine ganze
Menge. Denn wenn wir die Sache noch weiter ausdehnen, fragen wir uns, ob denn die Theorie Einsteins, dass nichts schneller sein kann als mit Lichtgeschwindigkeit, tatsächlich so stimme? Wenn Bewegung die Grundlage der Energie ist, weshalb würde sich diese Bewegung nicht über diese ca. 300000 km/s. hinausbewegen können? Was würde sie denn daran hindern, schneller zu sein? Und was wäre, wenn diese Bewegung nun schneller würde? Nun, sie würde zur Überlichtgeschwindigkeit, ganz einfach. Und dass dies möglich ist, wurde inzwischen in verschiedenen Labors nachgewiesen, sogar empirisch! Dass sich damit aber ein ganz neues Verständnis auftut, ist klar. Denn Überlichtgeschwindigkeit ist nicht mehr in unserem 3-4 D-Universum präsent, sie würde sich darüberhinausbewegen, aber sie wäre nicht außerhalb irgendwo im Universum, sondern sie würde sich nur nicht mehr feststellen lassen.

(Dementsprechende Apparate und Messgeräte existieren noch nicht) Was also passiert nun, wenn sich Dinge in Überlichtgeschwindigkeit begeben? Sie würden in ihrer Substanz
zwar verändert, wäre völlig unterschiedlich, doch sie würden immer noch die gleiche Form teilen. Sie könnten also mit 54 Materie nicht mehr wechselwirken, Licht würde von ihnen nicht mehr reflektiert werden, sie wären völlig unberührbar und – unsichtbar. Doch sie wären trotzdem immer noch hier. Auch wenn solche Dinge dann für unsere fünf Sinne nicht nicht zu erfassen wären. Also wäre Energie Bewegung in Lichtgeschwindigkeit, die
Energie mit Bewegung in Überlichtgeschwindigkeit eine sogenannte Super-Energie, welche eine superphysikalische Realität bildet. Und in dieser superphysikalischen Realität passieren Dinge, welche demzufolge nicht wahrnehmbar sind, doch deswegen trotzdem stattfinden können. Und es auch tun. Denn damit werden Phänomene erklärbar, wie die eingangs erwähnten Ufogeschehen, Kugelblitzen etc. Und damit werden auch alle anderen Phänomene erklärbar wie Telepathie, Telekinese, Prä- und Retrokognition, Hellsehen, Materialisationen, einfach alles Paranormale, welches bislang wissenschaftlich als unbewiesen galt.

Natürlich ist bis heute der Beweis dafür auch nicht erbracht worden, doch es dürfte nicht mehr lange dauern, bis dieser Beweis erbracht wird. Dass sich diese Ereignisse außerhalb unserer Zeit und unseres Raumes abspielen, und damit für diese Ereignisse Raum in sich
zusammenfällt und die Zeit in der Ewigkeit verschwindet, sobald sie in dieser superphysik-alischen Realität stattfinden, bedeutet nicht, dass sie nicht stattfinden, sondern nur eben
für uns nur unter gewissen Bedingungen wahrnehmbar. Nehmen wir an, ein Körper in der superphysikalischen Realität verlangsamt kurz die Geschwindigkeit der Bewegung in der Energie, womit er kurz in die Ebene der Lichtgeschwindigkeit eintauchen würde sofort würde er sichtbar für unsere Augen und würde für uns also existieren. Erhöht er nun seine
Geschwindigkeit wieder in den Überlichtgeschwindgkeitsbereich, würde er sofort wieder aus unserem Sichtbereich verschwinden. Genauso, wie uns die unbekannten fliegenden Objekte manchmal erscheinen. Man sieht sie, und schwupps, sind sie wieder nicht mehr hier. Wie eine Lampe ausgelöscht wird, sind sie verschwunden. Es ist anzunehmen, dass sie diesen Prozess so lang wie sie wollen und so stark wie sie wollen auslösen können. Das ganze ist ein einfacher Prozess der Regulierung der Geschwindigkeit der Bewegung in der Energie.

Es ist nicht verwunderlich, dass man in gewissen Kreisen die Wahrheit dieser “anderen Realität” nicht öffentlich machen will, da logischerweise klar würde, wie unser eigentliches
Sein in diese andere Realität eingewoben ist. Dass unser materialistisches Weltbild ein Trugschluss ist, dass wir an dieser anderen Realität viel mehr teilhaben als an der
diesseitigen materiellen Welt. Denn damit wird die Autorität gewisser Kreise ganz schnell schwinden wer hat denn Angst vor denen, wenn er/sie weiß, dass wir keineswegs so abhängig sind von ihnen, wie sie meinen. 55 Es ist zu vermuten, dass die Erscheinungen am Himmel von Geisteskräften verursacht wird, und nicht von apparativen Einrichtungen. Wenn es uns gelingen sollte, diese Kräfte ebenso gut zu beherrschen, dann erst müsste es möglich sein, ebensolche Phänomene hervorrufen zu können, und diese Möglichkeit ist gegeben. Zweifellos. Denn es gibt gewisse Indizien, dass wir, die Menschen, in gewissen Momenten zu solchem fähig sind. Davon später mehr. Wenn die Indoktrination und der psychische Terror dieser Kreise erst einmal durchschaut sind, deren Macht gebrochen ist, dann steht dieser Möglichkeit nichts mehr im Wege. Denn solange wir denken, dass wir nur physische Wesen sind, und uns unser anderes Sein, das spirituelle, nicht bewusst wird, solange werden wir es nicht können ist aber erst einmal das Bewusstsein unserer
psychischen Existenz erwacht, werden die Möglichkeiten grenzenlos sein, im wahrsten Sinne des Wortes.

Dies kann bald der Fall sein, aber auch noch lange dauern. Erste Ansätze eines gewissen spirituellen Erwachens sind jedoch festzustellen, und je mehr diese Entwicklung anhält, je
größer sind die Chancen, dass wir es doch noch in einer Zeit schaffen, welche den zerstörerischen Absichten der gewissen Kreise zuvorkommen. Solange natürlich das dogmatische Gebäude der orthodoxen Wissenschaften aufrecht erhalten wird, solange
wird diese Entwicklung kaum vorankommen, erst wenn die Fundamente dieser scholast-ischen Institutionen zu wanken beginnen würden, könnte der nötige Bewusstseinswandel in größerem Umfange stattfinden. Hoffen wir, dass wir noch erwachen, bevor es zu spät ist. Aber dieses Erwachen setzt klar voraus, dass wir erwachen wollen, uns aus diesem Gefängnis der herrschenden Kreise befreien und einen neuen Weg gehen, welcher nicht von den täuschenden Machenschaften der Kreise vertuscht wird. Dass uns eine erneute Wirtschaftskrise bevorsteht, kann man leicht erkennen, und das wird uns schon einmal erkennen lassen, dass das ganze ökonomische System von diesen Kreise extrem manipuliert worden ist, um die absolute Macht über die Menschen zu haben. Bricht das ökonomische System zusammen, werden Kräfte frei, welche nun ausbrechen und keine Macht der Erde kann diese noch beherrschen. Und dies kann zum nötigen Wandel führen.
56
Der zyklische Kataklysmus Beginnen tut alles mit der Legende von Phaéthon. Mehrere
antike Dichter und Historiker erwähnen diese griechische Sage und berichten über Einzelheiten, darunter neben Hesiod, Solon und Aischylos auch Euripides, Aristoteles und Plutarch. Die umfangreichste Quelle darüber findet man aber in den „Metamorphosen“ des römischen Dichters Ovid (41 v. Chr. Bis 17 n. Chr.), der sein Wissen aus älteren, zum Teil verloren gegangenen Schriften schöpfte. Die bildende Kunst hat Phaéthons Sturz gern für
Sarkophagreliefs und Gemmenbilder verwendet, weil der Mythos die Vergänglichkeit des Lebens in poetischen Bildern darstellt. Wie bei jeder Legende erhebt sich nun die Frage, ob sich vielleicht ein von Menschen erlebtes reales Geschehen dahinter verbirgt. Ovid selbst war bei Phaéthon von einer Naturerscheinung ausgegangen, die „allenfalls vergleichbar“ wäre mit einem Meteor oder einer Sternschnuppe. Der Körper müsse auf jeden Fall den Erdboden an einem bestimmbaren Ort berührt haben.

Als erster in der Neuzeit stieß J. W. v. Goethe auf dieses Problem, der bekanntlich auch viel beachtete naturwissenschaftliche Studien trieb. Er vermutete ebenfalls ein tatsäch-liches Ereignis, nämlich das Herabstürzen eines meteoritischen Körpers auf die Erdober-fläche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die geologischen Erkenntnisse bereits deutlich fortgeschritten, und so konnte F. X. Kugler erste Beweise für den Absturz eines Himmelskörpers finden. Er widersprach damit Deutungen des bekannten Philologen
Willamowitz-Möllendorf, der Phaéthon lediglich für den Morgenstern Venus hielt. Phaét-hons Sturz wurde von Kugler erstmals mit der Deukalionischen Flut in Zusammenhang
gebracht, die Griechenlands Küsten im 13. Jh. v. Chr. überschwemmte. Darüber später mehr. Im Jahre 1965 fasste der nordfriesische Pastor und Archäologe J. Spanuth alle mit dem Phaéthon in Verbindung stehenden Erscheinungen zusammen und stellte sie den archäologischen Befunden und schriftlichen Überlieferungen vieler Hochkulturen aus der Bronzezeit gegenüber.

Er sammelte auch als erster umfangreiche Beweise, dass Phaéthon den Untergang von Atlantis ausgelöst haben könnte. Lange Zeit rätselte er aber selbst über die Art der Himmelserscheinung: war es nun ein herabstürzender Riesenmeteorit oder der Unheil bringende Schweif eines Kometen, in den die Erde geraten war? Im Jahr 1979 meldete sich ein anerkannter Geologe zu Wort. Prof. W. v. Engelhardt aus Tübingen sprach sich nachhaltig für den Einschlag eines Großmeteoriten aus. In mehreren Gebieten Europas kam es zu gleichzeitigen großflächigen Waldbränden, wie z.B. im damals unbewohnten Hochschwarzwald, in Holland, Norddeutschland und Skandinavien. Blitzschläge und durch
Menschenhand gelegte Feuer waren bisher nur unzureichende Erklärungen dafür. Phaét-hons Hitze während des Absturzes entzündete statt dessen die Moore und Wälder. Ein
durchgängiger Brandhorizont in den Mooren der Norddeutschen Tiefebene bestätigt eine umfassende Katastrophe in der ausgehenden Bronzezeit. Es muss dabei ein orkanartiger Sturm getobt haben, denn unzählige der als standhaft geltenden 57 Eichen wurden entwurzelt. Archäologen fanden Überreste dieser Bäume in Schleswig-Holstein und im Emsland.

Die völlige Verwüstung weiter Landstriche zwang die Menschen an der Nord- und Ostsee-küste, in südlichere Länder auszuwandern. Sie rissen dabei andere Völkerschaften mit und gelangten bis nach Griechenland, Kleinasien und Ägypten, wo 1191 v. Chr. eine gewaltige Entscheidungsschlacht im Nildelta stattfand, die mit der Niederlage der so genannten „Nord- und Seevölker“ endete. Griechenlands bronzezeitliche Bevölkerung wurde nach der Katastrophe so stark dezimiert, dass nach der Blüte der Mykenischen Kultur das „Dunkle Zeitalter“ folgte. Eine weitere Folge des Asteroidenabsturzes waren die
ausgelösten weltweiten Erdbeben. Vermutlich verursachten diese wiederum zahlreiche Vulkanausbrüche, wobei der Ätna erstmals nach längerer Pause wieder ausgebrochen sein soll. Am Verhängnisvollsten war jedoch die Explosion des Vulkans Santorin auf der kleinen Ägäis-Insel Thera. Die sich von dort ausbreitende riesige Flutwelle, die als Deuka-lionische Flut in die Geschichte einging, zerstörte viele Siedlungen auf den nahe gelegen-en Inseln und an Griechenlands Küsten. Offenbar stehen noch weitere Naturkatastrophen dieser Zeit in anderen Erdteilen mit dem Phaéthon-Absturz in Zusammenhang. Tempelan-lagen aus Stein wurden durch verheerende Feuersbrünste in Ägypten und Syrien zerstört, die durch kriegerische Einwirkungen nicht erklärbar sind. Zeitgenössische Urkunden
berichten in diesen beiden Ländern vom Kometen „Sekhmet“ oder „Typhon“ und vom Stern „Anat“, der „die Völker mordete“.

Durch Phaéthons Hitze soll Äthiopiens Volk seine schwarze Farbe erhalten haben; auch Indien lag „unterm Brand des Gestirns“. Möglicherweise berichten ebenso die Maya-Schrift Popol-Vuh und andere mexikanische Überlieferungen von den Verheerungen dieses ungewöhnlichen Himmelskörpers. Ein kreisender Stern Alle diese in Europa, Nordafrika und anderen Erdteilen beobachteten Phänomene lassen sich aber nicht allein mit dem
Aufprall eines Asteroiden bei Helgoland erklären. Eine bestechende Hypothese, die viele Einzelheiten erhellt, stellte im Jahre 1982 der ehemalige Flugzeugbau-Ingenieur W. Stender auf. Ihn brachte eine Textpassage aus der Zeit des ägyptischen Pharaos Sethos II., die den Kometen Sekhmet als einen kreisenden Stern bezeichnete, auf eine kühne Idee. Phaéthon konnte nach Ansicht Stenders nur ein kleiner Planetoid gewesen sein, der der Erde so nahe kam, dass ihn die Atmosphäre abbremste und ihn in eine Umlaufbahn zwang. Unseren Planeten muss dieser Himmelskörper mehrmals umkreist haben, bis ihn die Luftreibung endgültig zum Absturz brachte. Die Fachastronomen hatten dieses Szenario bis dahin nicht einmal theoretisch erwogen und stehen auch heute noch diesen
Ansichten sehr skeptisch gegenüber. Der Einfang eines Asteroiden durch die Erde ist nämlich himmelsmechanisch äußerst unwahrscheinlich. Nun lässt sich zwanglos erklären, warum Phaéthon über Griechenland, Ägypten, Syrien, Indien und anderen Ländern
gesichtet worden sein soll.

Bei seinen mehrtägigen Umkreisungen wird er auf seiner elliptischen Bahn viele bewohnte Gebiete überflogen haben. Mancher Beobachter kann ihn 58 dabei sogar mehrmals und aus verschiedenen Richtungen wahrgenommen haben. So konnte leicht der Eindruck einer „Irrfahrt“ entstehen. Die Bahnneigung des Asteroiden lässt sich annähernd aus dem
Flugbahnwinkel beim Absturz herleiten. Da die Längsachse des Helgoländer Loches mit der Nordrichtung etwa einen Winkel von 60° bis 69° bildet, reichte die Flugbahn bis in eine
geographische Breite von 57° bis 59°. Das Perigäum muss unweit des nördlichsten Bahnpunktes gelegen haben. Die Erscheinung muss äußerst verwirrend und bedrohlich auf die damaligen Menschen gewirkt haben: über Gebieten um 58° nördlicher Breite jagte ein riesiger glühender, „Feuer speiender Felsbrocken“ mit 25- bis 30-facher Schallge-schwindigkeit hinweg, und seine Flugbahn war nur etwa doppelt so hoch wie die eines Düsenjets. Blitze zuckten um den Körper infolge der Ionisierung der Lufthülle. Nach einer Weile folgten dann der Überschallknall, ein ohrenbetäubender Lärm und ein gewaltiger Sturm. In den Gebieten von 50° bis 57° bewegte sich Phaéthon bereits in der Hochatmos-phäre. Hier werden die beunruhigten Menschen eine „Flammen ausstreuende“, große Sternschnuppe und danach ein fernes Donnergrollen wahrgenommen haben. Völlig anders dagegen bewegte sich Phaéthon über Gebieten der Südhalbkugel: am Nacht-himmel konnten die Bewohner einen kleinen Stern „von blutiger Röte“ langsam dahinzieh-en sehen, ohne die wahre Natur des ungewöhnlichen Himmelskörpers zu ahnen. In anderen Regionen wiederum soll er „nahe der Sonne“ gesichtet worden sein.

Feuer vom Himmel Beim Durchfliegen der dichten Luftschichten begann Phaéthon infolge der Reibungshitze bei jedem Umlauf erneut zu glühen und schließlich zu brennen. Seine Oberfläche wurde dabei so beansprucht, dass sich unterschiedlich große Teile vom
Steinmeteoriten ablösten und wegen der nun viel größeren Luftreibung schon bei einer der ersten Umrundungen abstürzten. So ist der Einschlag von einzelnen Trümmerstücken im
nördlichen Bahnabschnitt durchaus wahrscheinlich. Von estnischen Wissenschaftlern wurde bereits der etwa 110 Meter große kreisrunde Krater des Kaali-Sees auf der Insel Ösel (Saaremaa) mit der Phaéthon-Sage in Verbindung gebracht. Außerdem soll von diesem Himmelskörper über Mittelestland ein blendender Blitz ausgegangen sein. Wegen des vermuteten Zusammenhangs wurde vom Autor allen weiteren Berechnungen eine
Bahnneigung von 58,5°, der geographischen Breite dieses Gebietes, zugrunde gelegt.
Ein wahrer Schauer von Kleinstmeteoriten muss als Sternschnuppen nach dem Aufprall des Hauptkörpers die Überlebenden beeindruckt haben. Die altgermanischen Überlief-erungen über Ragnarök, den „Weltuntergang“, der sich sicherlich ebenfalls auf Phaéthons Sturz und den Untergang vieler Nordsee-Inseln am Ende der Bronzezeit bezieht,
schildern das außergewöhnliche Ereignis in den Edden:

• „Die Sonne verlischt, das Land sinkt ins Meer; vom Himmel fallen die heiteren Sterne.
59 Lohe umtost den Lebensnährer (die Weltesche); hohe Hitze steigt Himmel an.“
In dieser Überlieferung wird der Asteroid poetisch als „Surt mit dem Flammenschwert“ bezeichnet, der von den „Muspilli- Söhnen“ verfolgt wurde. Aber auch die weiter südlich gelegenen Länder wurden von dem Unheil bringenden Himmelskörper nicht verschont, obwohl er dort schon weit außerhalb der Atmosphäre die Erde umkreiste. Zum eigentlich-en Verhängnis wurde den Menschen eine klebrige, brennbare Substanz an der Oberfläche des Asteroiden. Über die Beschaffenheit des „blutroten“ Stoffes gibt es bisher nur
Vermutungen. Er haftete an brennenden Gesteinsbrocken, die sich infolge der Reibungs-hitze vom Hauptkörper ablösten und entlang der Flugbahn auf der Erdoberfläche nieder-fielen. Auf diese Weise wurden außer den gemäßigten Breiten auch bewohnte Gebiete wie Äthiopien auf 10° nördlicher Breite in Mitleidenschaft gezogen.

Das große Leid der damaligen Bevölkerung lassen Berichte von Plinius und anderen antiken Autoren erahnen: Sie bezeichnen den „Kometen“ Typhon als „feurige Erscheinung“ und als „ungeheure Kugel aus Feuer“, die Feuerströme und schreckliche Plagen über die Erde brachte. Auch Hesiod erwähnt, dass die Flammen, die das „Ungeheuer Typhoeus“ auf die Erde sandte, „überall den Boden und auch die Meere sieden ließen... Weit brannte die riesige Erde von dem unendlichen Dampf und (sie) schmolz wie glänzendes Zinn schmilzt...“ Als Kuriosum wird in den alten Berichten hervorgehoben, dass dieser „Blutregen“ und „Feuerregen“ sogar auf Gewässern weiter brannte. Als „brennend“ werden namentlich einige griechische und kleinasiatische Flüsse, der Hister (Donau-Unterlauf),
Tanais (Don), Euphrat und Ganges erwähnt. Der klebrige Stoff entwickelte eine derartige Hitze, dass „Tempel und Städte vergingen“ und sogar Steinbauwerke ganz in Asche verwandelt wurden. Ausgrabungen aus dieser Zeit in der syrischen Stadt Assur belegen beispielsweise eine Gluthitze, die hunderte von gebrannten Ziegelschichten zum Glühen und Schmelzen brachte. Der ganze Baukern eines ehemaligen Turms sowie das Mauer-werk aus Lehmziegeln wurden durchgehend geröstet und verglast. Auch die Ausgräber von Hattusha, der Hauptstadt des Hethiterreiches, standen vor einem ähnlichen Rätsel.

Hier und in anderen kleinasiatischen Städten gibt es Zeugen von verheerenden Feuers-brünsten, die unmöglich von Menschenhand ausgelöst worden sein können. Des weiteren wurden in Makedonien, Ungarn und Deutschland am Ende des 13. Jh. v. Chr. befestigte Anlagen durch Feuer zerstört. Dazu zählen mächtige bronzezeitliche „Schlackenwälle“ wie beispielsweise dem auf dem Eisenberg bei Plauen im Vogtland, bei dem die Steine durch
eine enorme Hitze zum Schmelzen und Verschlacken gebracht worden sind. Nicht in jedem Falle ist der Zusammenhang mit dem „Feuerregen“ dieses Asteroiden schon gesichert. Aber insgesamt bestätigen diese Hinweise auf außergewöhnlich heftige Brände in der Frühgeschichte ein weiteres Mal die alte Legende: „... Phaéthon aber sieht da nun entzündet an allen Enden den Erdkreis...” 60 Ein Satellit für wenige Tage Der Einfang eines die Sonne umkreisenden Himmelskörpers durch die Erde ist ein extrem seltenes Ereignis, das nur unter sehr speziellen Bedingungen zu erwarten ist. Welche Umstände zum Eintritt in eine Satellitenbahn führen, darauf soll nun etwas näher eingegangen werden.

Wenn ein kosmischer Körper in die Atmosphäre eindringt, dann hängt sein weiteres Schicksal im Wesentlichen von vier Parametern ab: seinem Durchmesser, der Dichte, der
Annäherungsgeschwindigkeit und der Perigäumshöhe. Ist der Asteroid zu schnell oder zu hoch, während der größten Annäherung, dann bekommt die Erde nur einen „Streifschuss“, so wie es am 10. August 1972 vor den Augen tausender Nordamerikaner geschah. Fliegt er dagegen zu langsam oder zu niedrig, dann verglüht er in den dichten Luftschichten oder
trifft sofort die Erdoberfläche. Wenn er sich allerdings nach dem erstmaligen Verlassen der Hochatmosphäre langsamer als die Fluchtgeschwindigkeit von 11,2 km/s bewegt, aber noch schneller als die Minimumkreisbahn-Geschwindigkeit vK von 7,9 km/s ist, dann vollendet er mindestens eine weitere Umrundung außerhalb der Lufthülle. Ohne Luftrei-bung würde ein Asteroid im Perigäum bis auf eine Geschwindigkeit vP beschleunigt werden und anschließend das Schwerefeld wieder verlassen. Die Flugbahn Für einen ortsgebundenen irdischen Beobachter, der demnach dreimal Ebbe und Flut erlebte, währte das Phänomen also nur höchstens zwei Tage. Insgesamt betrachtet umrundete Phaéthon sicherlich länger die Erde, aber wahrscheinlich nicht mehr als vier Tage.
Die tatsächliche Gesamtumlaufzeit bis zum Absturz und die genaue Anzahl der Erdumrun-dungen können nicht direkt berechnet werden, weil die Annäherungsgeschwindigkeit und die Perigäumshöhe zunächst noch unbekannt sind. Diese beiden Parameter beeinflussen maßgeblich das Umlaufverhalten und die vom Überflug betroffenen Gebiete. Aber es lassen sich Teilabschnitte der realen Flugbahn vor 3200 Jahren rekonstruieren und schließlich zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Die alte Legende erwähnt nämlich geographische Gebiete, die sich unmittelbar unter der „feurigen Kugel“ befunden haben müssen. Beispielsweise trockneten die Nil quellen aus und Phaéthon überflog unter großer Hitzeeinwirkung „sein äthiopisches Land“. Wichtig als Fixpunkte sind weiterhin diejenigen Flüsse, auf deren Oberfläche der „Blutregen“ brannte. Diese können nur in der
Abbrandphase auf dem südostwärts gerichteten Bahnabschnitt, der dem Perigäum unmittelbar folgte, überflogen worden sein.

So heben sich deutlich vier Regionen heraus, die während unterschiedlicher Umläufe passiert worden sein müssen: Sudan/Äthiopien; Griechenland/Kleinasien; Irak (Euphrat bei Bagdad) und Indien (Ganges). Durch systematische Variation der beiden Parameter
Annäherungsgeschwindigkeit und Perigäumshöhe lassen sich nun alle denkbaren Flugbahnabwicklungen errechnen. Unter der Voraussetzung von weniger als hundert Stunden Gesamtumlaufzeit konnte nur bei einer Relativgeschwindigkeit von 2,24 km/s eine 61 gute Übereinstimmung mit dem überlieferten Flugbahnmuster erzielt werden. Phaéthon umrundete dabei in ziemlich genau drei Tagen die Erde sechsmal. Er näherte sich der Oberfläche in jedem Perigäum bis auf 30,6 Kilometer. Dieser minimale Abstand zur Erdoberfläche ergibt sich, wenn eine vom Autor geschätzte Phaéthongröße von hundert fünfzig Metern zugrunde gelegt wird. Auch bei Berechnungen mit anderen Durchmessern ließ sich stets eine entsprechende Perigäumshöhe mit fast identischem Flugbahnverlauf ermitteln.

Nun gewinnt auch eine Zeitungsmeldung über einen großen Stern an Bedeutung, „dessen Flammen die Sonne verzehrten“ und der zwischen 1300 und 1200 v. Chr. über China gesichtet wurde. Die Beobachtung könnte sich durchaus auf Phaéthon beziehen, der den Berechnungen zufolge während des fünften Umlaufs Zentralasien überquerte und nach dem Austritt aus der Atmosphäre noch glühte. Eine Präzisierung der Flugbahn könnte eines Tages durch die Auffindung kleiner Krater gelingen, die von Phaéthon- Fragmenten geschlagen wurden. Auf unserem Kontinent sind vor allem in Schottland, Südschweden und in den baltischen Ländern solche Sekundärkrater zu erwarten. Ein erster Kandidat hierfür ist möglicherweise der Liliensees bei Baldone, dreißig Kilometer südöstlich von Riga, bei dem W. Stender ebenfalls eine Entstehung durch einen Meteoriteneinschlag vermutete. Der von estnischen Wissenschaftlern 1978 in diesem Zusammenhang
erwähnte Krater des Kaali-Sees scheidet allerdings aus, weil sowohl die Einsturzrichtung aus dem Osten als auch der ermittelte Zeitpunkt um 800 bis 400 v. Chr. dem entgegen
sprechen.

Die vermutliche minimale Größe leitet sich aus den Sichtbarkeitsbedingungen im Perigä-um ab. Phaéthon soll der Überlieferung nach „eher einem feurigen Klumpen als einem
Stern“ geglichen haben. Den bronzezeitlichen Augenzeugen erschien er also so groß, dass sie deutlich die von einer Kugel abweichende Form erkennen konnten. Eine solche
Wahrnehmung bei einem schnell über den Himmel ziehenden Objekt sollte erst ab einer scheinbaren Größe von zehn Bogenminuten, einem Drittel des scheinbaren Monddurch-messers, zu erwarten sein. Zusammen mit den vorangegangenen Berechnungen zur
Flugbahn und speziell der Perigäumshöhe ergibt sich daraus ein Durchmesser von mindestens hundert Metern. Vielleicht findet dadurch ein bisher ungelöstes archäologisch-es Rätsel eine einfache Erklärung. Vor allem in Nord- und Nordwest-Schottland sind etwa sechzig Forts mit verschlackten Mauerresten bekannt, während ähnliche Forts in anderen Teilen Europas auf diese Weise nicht zerstört worden sind. Die lange vor der Römerzeit errichteten Bauwerke müssen einer mehrtägigen großen Hitze ausgesetzt gewesen sein.

Ein gewöhnlicher Brand, so haben Experimente ergeben, hätte nicht diese Wirkungen gezeigt. Auch die Kuppe des 564 m hohen Berges Tap O´ Noth (fünfzig Kilometer nord-westlich von Aberdeen) wurde völlig verglast. Keiner der vorgebrachten Erklärungsver-suche befriedigte bisher die Archäologen und Geologen. Noch ist der genaue Zeitpunkt der Brände unbekannt. Sollten ihn die Wissenschaftler auf das 13. Jh. v. Chr. eingrenzen, dann ist der Verursacher offensichtlich. 62 In sicherer Entfernung von reichlich hundert Kilometern südlich der Flugbahn, in Northumberland, muss sich den Menschen ein ungewöhnliches Schauspiel dargeboten haben. Ganz dicht über dem Horizont raste der Bolide mit einem grellen Flammenschweif über die Wasseroberfläche dahin, gefolgt von
kleinen Trümmerstücken. Der Einschlag der brennenden Gesteinsbrocken konnte wahr-scheinlich nicht beobachtet werden, weil er für den Betrachter unter dem Horizont statt-fand. Aber mehrere Minuten später trafen unterschiedlich große Tsunamiwellen auf die Ostküste der Insel. Eine reichliche Stunde nach dem Haupteinschlag bei Helgoland erreichte dann die letzte und größte „lange Welle“ das Ufer. Eine Erinnerung an das beeindruckende Himmelsschauspiel könnten zahllose Gesteinsritzungen im nordeng-lischen Northumberland sein. Jeweils zwischen zwei und sechs konzentrischen Ringen zieht sich eine schlängelnde Linie zum Mittelpunkt hin.

Der Wiener Impaktforscher A. Tollmann vermutete bei diesen Abbildungen eine vorge-schichtliche Darstellung des Absturzes von Kometenfragmenten im Nordatlantik. Wahr-scheinlich beziehen sich einige der Jahrtausende alten Felsritzungen auch auf den Sturz des Phaéthon. Noch nicht eindeutig ist die Frage zu klären, ob es beim Einschlag zu einer Explosion des Hauptkörpers gekommen ist. Nach einer Überlieferung des Byzantiners J. Antiochenus „schickte Gott in jenen Zeiten eine Feuerkugel aus dem Himmel herab auf die Giganten, die im keltischen Land lebten, und er verbrannte sie und das Land, und die Kugel blieb im Fluss Eridanos stecken und erlosch“. Schon eher für eine Explosion spricht die Aussage des Apollonios von Rhodos (3. Jh. v. Chr.), wonach „Phaéthons Brust von einem Blitzstrahl durchbohrt“ worden sei. Auch die archäologischen Funde im bronzezeit-lichen Brand- und Grenzhorizont der norddeutschen Moore deuten möglicherweise auf eine von Helgoland ausgehende Druckwelle hin. Während in Schleswig-Holstein die Baumreste mit ihren Wipfeln alle ostwärts zeigten, waren die Baumkronen in den Mooren des Emslandes nach Süden gerichtet. Gerade hier zeugen hunderttausende von äußerlich verkohlten Eichen, die bei der Kultivierung der Moore geborgen wurden, von einer enorm-en Druck- und Hitzewelle.

H. Zschweigert sah darin einen Zusammenhang mit dem Niedergang und der darauffol-genden Explosion eines riesigen Meteoriten. Wenn seine Auswirkungen tatsächlich noch hundertfünfzig Kilometer von Helgoland entfernt zu spüren waren, dann muss Phaéthons Durchmesser nach Meinung des Dresdener Asteroidenforschers Ch. Gritzner deutlich über dem des etwa sechzig Meter großen Tunguska- Objektes von 1908 gelegen haben. Nach-dem sich beim Einschlag in Sekundenbruchteilen ein untermeerischer Krater gebildet hatte, breiteten sich riesige Flutwellen ringförmig im Nordseegebiet aus und verwüsteten die Küstenländer. Wahrscheinlich entwichen dem Nordseegrund durch die nachfolgenden Erdbeben eine Zeitlang giftige Gase, und viele Vögel könnten Opfer „des üblen Dunstes“ geworden sein. Die alten Sagen sind durchaus glaubwürdig, denn bei Tiefbohrungen bei St. Peter-Ording im Jahre 1956 wurde auch faulig riechender Schwefelwasserstoff frei gesetzt, der in hoher Konzentration giftig. 63

Bei seiner letzten Annäherung an die Erde befand sich der Kleinplanet nördlich der Ekliptik. Deshalb wurde seine Bahnebene beim Übergang in eine geozentrische Umlauf-bahn stark gekippt. Als zeitweiliger Erdsatellit war seine Bahn nunmehr etwa 58,5° gegen den Äquator und noch stärker gegen die Ekliptik geneigt. Phaéthon hatte sich von der Nachtseite her der Erde genähert. Seine erste Sichtung als „Feuerkugel“ in Mitteleuropa oder Griechenland muss in der Morgendämmerung erfolgt sein, denn „...Aurora erschloss im rötlichen Osten das purpurne Tor ihrer rosenerfüllten Halle“. Etwa 72 Stunden später, also ebenfalls in den Morgenstunden, schlug der Asteroid im Helgoländer Loch ein.
Keineswegs sind nun alle ungewöhnlichen Geschehnisse des Katastrophenjahres 1220 v. Chr. geklärt. Eine beinahe unglaubliche Vermutung stellte 1965 J. Spanuth auf: Phaéthon
soll bei seinem Einschlag die Erdachse kurzzeitig zum Taumeln gebracht haben. Anders aber können die folgenden überlieferten Beobachtungen aus dem letzten Drittel des 13. Jh. v. Chr. Kaum gedeutet werden:

• „Der Stern Anat ist vom Himmel gefallen ... und vertauschte die beiden Dämmerungen
und die Stellung der Gestirne“ (Text aus dem syrischen Ugarit).

• „Die Sternbilder der Bären mussten infolge des von Phaéthon verursachten Weltbrandes

• ein Bad im westlichen Ozean nehmen“ (nach Nonnos, 6. Jhd. n. Chr.).

• „Der Süden wird zum Norden und die Erde stürzt vornüber (Papyrus Harris, Ägypten)

• „...Wo die Sonne untergeht, dort sei sie zweimal aufgegangen, und wo sie jetzt aufgeht,

• sei sie zweimal untergegangen“ (Herodot).

• die Erde habe sich „vorwärts und rückwärts, rechts und links, nach oben und unten bewegt“ (Platon, Dialog Timaios )

Diese Naturbeobachtungen können keinesfalls nur menschlicher Phantasie entsprungen sein. Offenbar trat am Ende der Bronzezeit ein außergewöhnliches Ereignis ein, das die
Menschen sehr verunsicherte und sie an den Weltuntergang glauben ließ. Viele Forscher haben bisher vergeblich versucht, eine plausible Erklärung für das chaotische Rotations-verhalten zu finden. Möglicherweise gelang dies dem englischen Wissenschaftler P. Warlow im Jahre 1978 mit einer originellen Theorie. Seiner Meinung nach können die raumstabile Rotationsachse und die Erdachse, die durch den geographischen Nord- und Südpol festgelegt ist, durchaus unterschiedliche Richtungen aufweisen. Die Gravitation eines nahe an der Erde vorbei ziehenden größeren Himmelskörpers soll zu jenem Zeit-punkt die Erdachse gekippt haben. Unser Planet hätte dabei eine Zeitlang unter Beibe-haltung des Drehsinns „kopfüber“ rotiert, bis schließlich der Nordpol wieder die alte Lage
einnahm. Tatsächlich vertauschen sich bei diesem Vorgang für einen irdischen Beobachter die Auf- und Untergangsorte der Sonne. Weil jedoch der hypothetische Planet einer Computersimulation zufolge die anderthalbfache Größe des 64 Jupiters hätte aufweisen müssen, verwarfen die Astronomen Warlows Theorie 1981 wieder.

Möglicherweise kann aber ein größerer Asteroid bei einem schrägem Aufprall dem Kreisel „Erde“ einen kräftigen Kipp- Impuls geben und eine Verschiebung der Erdachse auslösen.
Phaéthon mit einer geschätzten Masse von über fünf Millionen Tonnen schlug fast tangen-tial auf der Oberfläche auf. Außerdem lag die Einschlagstelle auf einer hohen geograp-hischen Breite. Beide Faktoren begünstigen theoretisch eine Kippbewegung. Praktisch jedoch ist der geophysikalische Vorgang, der tatsächlich zum Kippen führt, noch unbe-kannt. Trotz des vielversprechenden Ansatzes von P. Warlow bleiben die vorliegenden Überlegungen vorerst nur eine Hypothese. Es ist nach den geltenden physikalischen Gesetzen nur schwer vorstellbar, dass ein Asteroid mit einer extrem geringen Masse im Vergleich zu unserem Planeten ein chaotisches Taumeln oder Kippen der Erdachse ausgelöst haben soll. Dieser von Günther Bischoff veröffentlichte (gekürzte) Bericht soll aufzeigen, wenngleich nicht genau zutreffend, doch aber dass das Geschehen von dazumal absolut real war.

Der Untergang von Atlantis Der Sturz des Phaéthon steht auch im Zusammenhang mit einem anderen großen Rätsel der Menschheitsgeschichte, nämlich dem Untergang der sagenhaften Insel Atlantis. Erstmals erwähnt wurde sie in den Dialogen „Kritias“ und „Timaios“ des griechischen Philosophen Platon. Über 2300 Jahre haben Wissenschaftler darüber gestritten, ob Atlantis überhaupt existierte. Aber vor einem halben Jahrhundert konnte das Rätsel durch den 1998 verstorbenen Privatgelehrten Jürgen Spanuth grund-legend gelöst werden, und etliche Forscher stimmen ihm darin zu. Als einzige der mittler-weile über tausend Hypothesen kann seine Theorie den Kriegszug der Atlanter gegen die mächtigsten Staaten der spätbronzezeitlichen Welt erklären. Die so genannten frühen Urnenfelderleute zerstörten um 1200 v. Chr. das Hethiterreich und die Stadtstaaten Griechenlands und wurden erst in Ägypten in einer großen Schlacht besiegt. Diese
Ereignisse fanden jedoch nicht, wie die Legende berichtet, 9000 Jahre vor dem Besuch des griechischen Staatsmannes Solon in Ägypten statt (561 v. Chr.), sondern um die Wende vom 13. zum 12. Jh. v. Chr. Die Verwechslung beruht darauf, dass die ägyptischen Priester noch lange neben dem im öffentlichen Leben gebräuchlichen Sonnenkalender nach einem Mondkalender rechneten und die „Jahre“ nach dem Umlauf des Erdtrabanten
zählte.

Ein Teil der Angreifer, die in den altägyptischen Papyri als Nord- und Seevölker bezeichnet werden, hatte Spanuths Forschungen zufolge ihre Heimat im Nord- und Ostseegebiet. Hier lebten die Menschen des Nordischen Kreises im 15. bis 13. Jh. v. Chr. auf einer hohen Kulturstufe. Ihr wirtschaftliches, verkehrsgeografisches und kultisches Zentrum war die ehemals viel größere Insel Althelgoland/Altsüdstrand. Zahlreiche Beweise zeigen, dass sie möglicherweise die gesuchte „Königsund Säuleninsel“ Basileia des Atlantisbe-richts war. Ihre günstige Lage im Mündungsgebiet mehrerer großer Ströme, der Bernstein-handel sowie die Kupfergewinnung förderten bereits 65 lange vor der Bronzezeit die wirtschaftliche Bedeutung dieser Region. Sowohl die Suche nach dem Zentrum von Atlantis als auch nach dem antiken Bernsteinfluss Eridanos und dessen Mündung führten also unabhängig voneinander in das Gebiet der Helgoländer Bucht.

Wie bisher nur wenige Forscher erkannten, liefert Platon am Anfang seines Dialog „Timaios“ einen wichtigen Hinweis zur Untergangsursache des legendären Inselreiches. Was die ägyptischen Priester dem Griechen Solon mitzuteilen hatten, klingt nach den jüngsten Erkenntnissen der Impaktforschung erstaunlich modern:
• „...denn das, was bei euch erzählt wird, dass einst Phaéthon, der Sohn des Helios..., die Oberfläche der Erde durch Feuer zerstörte, weil er nicht imstande war, die Bahn des Vaters einzuhalten, das wird zwar in Form eines Mythos berichtet, es ist aber Wahrheit und beruht auf der Abweichung der am Himmel um die Erde kreisenden Gestirne und der nach langen Zeiträumen erfolgten Vernichtung der auf der Erde befindlichen Dinge durch mächtige Feuer“. Demnach war der durch einen Himmelskörper verursachte Untergang von Atlantis nicht die erste Katastrophe dieser Art, aber als einzige ist sie so detailliert der Nachwelt überliefert worden.

Wie die bisherigen Erkenntnisse nahe legen, war Phaéthons Sturz eine wichtige Zäsur am Ende der Bronzezeit. Sie zeigen deutlich, wie sehr der Einschlag von Asteroiden und Kometen die menschliche Geschichte beeinflussen und unsere Zivilisation bedrohen kann.
Viele Einzelheiten des wahrscheinlich unheilvollsten Meteoritenfalls der letzten fünftau-send Jahre sind bereits enträtselt. Ein genaueres Bild von der Naturkatastrophe wird man aber erst gewinnen können, wenn der vermutete untermeerische Krater bei Helgoland aufgespürt und untersucht worden ist. Weitere wissenschaftliche Überraschungen sind
dabei nicht auszuschließen.
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Dieser von Günther Bischoff veröffentlichte Bericht enthält zweifellos viele wahre Elemen-te, und nur eines darin wie ein roter Faden durch den ganzen Bericht sich ziehendes Element muss gestrichen werden: das Element des abstürzenden Asteroiden. Ein anderer Autor, Walter Stender, veröffentlichte seine Theorie zum Phaton. Aber auch er lässt den vorbeiziehenden Himmelskörper schließlich abstürzen. Es soll hier auf das Kapitel des 12.
Planeten, Nibiru oder PX verwiesen werden, welches aufzeigt, dass er nie auf die Erde einschlug diese wäre dabei ja zu Staub zerplatzt. Was die verschiedenen Autoren darauf brachte, dass der Himmelskörper abstürzt, sind die massiven Gesteinsbrocken, welche PX hinter sich herschleppt, und die in der Anziehungskraft der Erde sich aus seinem Schweif lösen und zu Erde herunterfallen. Aber die für die damaligen Menschen waren die Folgen dennoch dermaßen gravierend, dass sich die Erinnerung an diese globale Katastrophe, diesen Kataklysmus, tief in die 66 Erinnerungs- und die Vorstellungswelt der Menschen einprägte und sich deshalb auch überliefern konnten.

Wir werden noch sehen, dass dieses Geschehen der Urgrund aller Mythen, Religionen und Kulten auf dieser Welt ist. Und eines ist den Autoren stets einig: dass es sich bei dem Ereignis um ein einmaliges Geschehen handelt. Dass auch dies falsch ist, ersieht man auch in der Geschichte des PX. Natürlich hat auch die Erde Asteroiden-Einschläge erlebt, aber diese reichen in eine weit entfernte Zeit zurück und haben nie die festgestellten Umwälzungen auf dem Planeten hervorgerufen. Wenn man die Berichte zu allen Zeiten über das Geschehen anschaut, so staunt man ob der Vielfalt, welche in weit zurück-liegenden Äras niedergeschrieben wurden:
Ägyptisch:
c Tempelinschriften des Pharao Merenptah (Regierung -1232 bis -1222) in Karnak,
c Inschriften Merenptahs an der Stele von Athribis,
c Papyrus Ipuwer”, vermutlich während der Katastrophenzeit verfasst,
c Schrein von el-Arish, errichtet zum Gedenken an den im Serbonis-See ertrunkenen Pharao Taoui Thom (Regierung - 1209), der wahrscheinlich die ausziehenden Juden
verfolgte,
c Papyrus Golenischew, Eremitage”, Regierungszeit des Pharao Amenmesse (-1215 bis -1212),
c Tempelinschriften des Pharao Ramses III. (-1198 bis -1167) in Medinet Habu,
c Papyrus Harris”, Regierungsbericht des Ramses III.,
c Papyrus Orakel des Töpfers, Erzherzog Rainer“, eine im 3. Jahrhundert entstandene griechische Übersetzung.

Griechisch/römisch:
c Hesiod, um -700,
c Solon, ca. -562 in Ägypten beim Priester Sonchis, überliefert über Eritias und Timaios auf Platon, verstarb -559.
c Pindar, nach -500,
c Herodot und Pausanius, -5. Jh.,
c Platon, ca. -346 (s. oben), verstarb -347,
c Apollonios von Rhodos, Nonnos Marcellus und Proclus,3.Jh.,
c Apollodor, -2. Jh.,
c Diodor von Sizilien, -1. Jh.,
c Ovid, 8. Jh.,
c Plinius der Ältere, 1. Jh.,
c Eusebius von Caesarea, um 300,
c Ammianus Marcellinus und Augustinus, um 400,
c ferner Hephaestion, Avien, Lydus, Servius, Jonctinus, Solinus u.a.

Jüdisch/christlich:
c Buch Exodus, Bücher Moses, um -1200,
c David, Propheten Joel, Jesaja u.a.,
c Midraschim, Apkryphen und Pseudepigraphen,
c Flavius Josephus, 1. Jh.,
c Offenbarung Johannes, ca. 85,
c Christliche Sibyllinen und Eschatologisches Schema.

Germanisch:
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c Völuspa, Gylfaginning, Hyndluliodh, Lokasenna u.a.m. Aus den Edden,
c Heliand

Verschiedenes östlich:
c Finnisches Klevala-Epos,
c Finnisch-ugrische Überlieferungen,
c Sibirische Vogulen,
c Altal-Tataren,
c Chinesische Annalen aus der Zeit des Kaisers Yahou,
c Japanische Weltschöpfungssage,
c Ostindische Stämme,
c Indischen Veden und Upanishaden,
c Gatas des Avesta, Gilgamesh-Epos,
c Parsisches eschatologisches Schema.
Verschiedenes westlich:
c Maya-Manuskript Troano,
c Maya-Schrift Popol-Vuh,
c Überlieferungen der Maya-Quiché,
c Mexikanische Überlieferungen,
c Überlieferungen des Chocktaw-Stammes, Oklahoma,
c Überlieferungen der Maori (deren Urheimat wahrscheinlich
an der kanadischen Westküste lag)

Die Namen des Himmelskörpers Der verheerende Himmelskörper wurde rund um den Erdball teils beobachtet, teils in seinen Auswirkungen erlebt. Ebenso eindrucksvoll ist es, dass dessen Benennung von Volk zu Volk verschieden war, was wohl auch als Beweis dafür gelten kann, dass diese Völker aus eigenem Erleben berichten.
cÄgyptisch: Sekhmet,
cGriechisch/römisch: Phaéthon, Typhon-Typhoeus-Typhaon (laut Plinius sind die letzteren Namen als eine griechische Verballhornung des Namens von Pharao Taoui Thom
anzusehen, kurz vor dessen Regierungszeit das ,,Himmelsungeheuer” auftrat), Luzifer etc.
cGermanisch: Fenrir, Fenriswolf, Muspilli, Surtr,
cSyrisch/babylonisch: Anat, Tiamat, Marduk
cPersisch: Gocihar, Tistrya, Azi dahak.
.Sumerisch: Nibiru
Sicherlich haben noch mehr Völker das ,,Ungeheuer” beobachtet und benannt. Es zeigt sich jedoch schon hier, dass es kein gewöhnlicher Meteorit war, der in Sekunden die Atmosphäre durchdrang und nur in begrenztem Umkreis gesehen werden konnte. Es gibt noch weitere Anhaltspunkte, weshalb es sich bei diesem Planeten nicht um einen Astero-iden gehandelt haben kann, welcher auf der Erde einschlug. Da sich die Nachrichten aus
allen Gegenden der Erde derart gleichen, und der Einschlag eines Asteroiden aber nur in einer Gegend stattgefunden haben kann, wäre das Ereignis in anderen Teilen der Welt eventuell gar nicht wahrgenommen worden und somit könnten nicht alle Berichte überein-stimmend sein. Und auch wäre nicht jegliche 68 vergangene Kultur damit beschäftigt gewesen, Pyramiden, Tempel und astronomische Einrichtungen zu bauen.

Aber die Berichte ergeben übereinstimmend, dass der Planet auf Bahnen gesehen wurde, die mit keiner der bekannten Bewegungen von Gestirnen oder gewöhnlichen Meteoriten zu vergleichen waren. Und es heisst auch, Typhon bewege sich “langsam auf einer Bahn nahe der Sonne, und er war nicht von feuriger, sondern von blutiger Röte”. Dass es sich nicht um einen Meteor oder Asteroiden handeln kann, wird daraus ersichtlich, dass es von Beobachtern des Planeten Ausdrücke wie “Ungeheuer”, “Untier” oder “Unhold” gab, also deutliche Hinweise auf etwas sehr Großes und Schreckliches, das sich mit keiner Erfahr-ung deuten ließ. Plinius berichtete auch, dass “...er von feuriger Erscheinung war und gewunden wie eine Spirale; er war nicht so sehr ein Stern, als etwas, was man vielleicht als feurige Kugel bezeichnen könnte.” Apollodor brachte seine Größe wie folgt zum Ausdruck: “Typhon überragte alle Berge und sein Haupt streifte die Sterne..., seine eine Hand reichte bis zum Westen und die andere bis zum Osten”.

Andere Autoren sagen, Typhon sei eine ungeheure Kugel aus Feuer gewesen, woraus dann glühende “Steine” vom Himmel fielen. Dies bestätigt wieder dass Brocken aus seinem Schweif herunterkamen. Der Planet führt offenbar irgendein stark brennbares Material mit sich, welches als Naphta bezeichnet wird, und dieser geheimnisvolle Brenn-stoff war sogar im Wasser besonders wirksam. In einem apokryphen (geheimen Buch der
Bibel) heisst es: “Und das war das Wunderbarste, dass das Feuer am meisten im Wasser brannte, welches doch sonst alle Feuer auslöscht...”
Es gibt noch andere Hinweise darauf, laut Papyrus Ipuwer seien Tore, Säulen und Wände verbrannt, wo doch die ägyptischen Großbauten überwiegend aus Stein bestanden. Archäologen fanden in Königsgräbern früherer Perioden Brandspuren, die auf ein kurzes, überaus heißes und nicht rußendes Feuer hindeuten, was allerdings den Begriff Naphta widerlegen würde. Oft ist Gestein, wie hier auch noch andernorts vermerkt, sogar verglast.
Aus den alten Mitteilungen ist zu entnehmen, dass, verglichen mit den größten aus geschichtlicher Zeit gemeldeten Meteoriten der Phaeton entsetzlich groß war und blutrot
erschien. Eine blutrote stinkende, zähe Masse fiel mit Steinen herab und machte die davon berührten Wasser unbrauchbar. Dass die Astronomen immer noch von einem Asteroiden sprechen, ist nicht mehr haltbar.

Von unvorstellbaren Stürmen wird überall berichtet. Es herrschte laut den Überlieferungen drei Tage lang ein fürchterlicher Oststurm. (Vergl. Die Prophezeiungen der drei finsteren Tage!) Alle Sturmberichte lassen erkennen, dass es sich um langanhaltende und jedes bekannte Mass übersteigende Orkanstärken gehandelt haben muss. Das Wetter muss global eine Jahre währende globale Katastrophe gewesen sein, durch die 69 entsetzliche Aufheizung der Atmosphäre, die gewaltige Anreicherung mit Dampf und Rauch sowie die davon verursachte Abschirmung der Erde von jeglicher Sonneneinstrahlung, einen Aufruhr der gesamten Atmosphäre einleiteten. Wenn man in Betracht zieht, dass das Objekt mit zwanzigfacher Schallgeschwindigkeit daher zog, sind die in den Berichten erwähnten entsetzlichen Donnerschläge (als mehrfacher Überschallknall) gut zu verstehen. Und viele Völker berichten von unbeschreiblich schrecklichen Schall-Erscheinungen (alle Teufel der Hölle waren los...).

Dass die Reibung der Luft den gigantischen, so schnell wie ein Raumschiff dahinjagenden
Planeten unermesslich stark ionisierte, kann die berichteten entsetzlichen Blitze erklären. Durch die Ereignisse wird von einem Aussterben des größten Teils der Menschen und Tiere berichtet, und viele seien in Höhlen geflüchtet, aber auch da wurden die meisten wohl ein Opfer von Hitze, Verschüttung, Durst und Hunger. Keine Phantasie reicht wohl aus, um sich die Folgen der nachfolgenden Zeit im Leben der Überlebenden vorzustellen.
Überall herrschten Verwüstung, die folge von Bränden, Fluten, Aschenregen, Schnee- und Regenstürmen, Sonnenarmut und Kälte. Schrecklichster Hunger entfesselte alle mensch-lichen Gewalten, Brudermord und Krieg. Ratlos wanderten die wenigen Überlebenden umher, weg aus den verwüsteten Gebieten. Die Archäologen, die bisher dieser Katastro-phe noch nicht in ihr Geschichtsbild aufgenommen haben, spüren die Lücke. Bezogen auf
die Kulturkreise Europas und des vorderen Orients ist das “dunkle Zeitalter” ein Begriff. Könnte man sich entschließen, alle Erkenntnisse in Betracht zu ziehen, würde sich manches klären lassen. Denn wenngleich viele Völker auf kleinste Bruchteile der ursprünglichen Bevölkerung dezimiert wurden, überlebten doch viele Menschen, die altes Kulturgut weitergeben konnten.
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Die möglichen Konsequenzen Die Unfähigkeit, die katastrophale Vergangenheit zu akzep-tieren ist die Quelle der menschlichen Aggression. Astronomie beunruhigte alle antiken Völker – in Mexico, Babylonien und anderswo. Es war die dominante Beschäftigung der Weisen. Die Alten hielten Ausschau nach planetarischen Körpern da sie fürchteten dass ein weiteres Unheil kommen könnte. Astrologie hat seinen Anfang in den Handlungen der
Planeten. Viele der Liturgien seit der Vorzeit gründen in katastrophalen Ereignissen. Völker um die ganze Welt allen Glaubens verehrten astrale Körper. Große Tempel wurden den planetaren Gottheiten errichtet. Das Parthenon wurde zu Ehren von Athene gebaut. In Athen stehen immer noch einige Säulen des Zeustempels. Tempel wurden gebaut für Jupiter in Baalbek und für Amon (Jupiter) in Karnak. Die Verehrungen und Opfer für die vielen Gottheiten in der Vergangenheit haben dieselbe Entstehung wie das Priestertum und priesterlichen Rituale, von welchen einige immer noch ausgeübt werden. Sogar in der
christlichen Ära hat die Tempelarchitektur diese Ereignisse beibehalten. Die gotischen Gebäude des Mittelalters beziehen sich auf die unbewussten, im Gedächtnis haftenden
Erinnerungen, und die furchtbaren Figuren der Notre-Dame Kathedrale zeigen die schrecklichen Erscheinungen noch auf.

Die größte Ingenieurleistung der Vergangenheit, die Pyramiden in Ägypten, waren königliche Schutzräume. Errichtet für den Fall möglicher Wiederholung von katastrophalen kosmischen Ereignissen. Mythologie und Brauchtum auf der ganzen Welt bestätigen, dass
ein antiker Schrecken der Herkunft manchen sozialen Brauches zugrunde liegt. Die heilige Endwürdigung der Vergangenheit wurde die profane Endwürdigung von heute. Krieg wurzelt im gleichen Schrecken. Als die alten Assyrischen Könige in den Krieg zogen vergli-chen sie das Destruktive ihrer Taten mit den Verwüstungen welche durch die astralen Gottheiten verübt wurden zu der Zeit der Umwälzungen. Indem sie Symbole kreierten stellten sie Schlachten am Himmel dar; der fünfzackige Stern des alten und heutigen Israel, des Kommunistischen Russland und China, der US-Streitkräfte; sie sind Symbole der Athene-Pallas. Der Drache, sei er chinesisch, Assyrisch oder Mexikanisch, oder jener welcher mit dem Heiligen Georg oder Michael kämpfte- der Erzengel hat seinen Ursprung ebenso von der Erscheinung welche zuerst im himmlischen Schirm gesehen wurde. Alle Monumente und Tempel der Maya, Olmeken und Tolteken wurden für Quetzalcohuatl
gebaut, welcher in Yucatan omnipresent war, eine Schlange oder ein Drache, welcher Naphta verströmt.

Die Nachwirkungen dessen was Millenien zuvor stattfand verlieren sich nicht in der menschlichen Rasse. Der Trend geht weiter und wird immer schneller. Kriege, verübt von
irrationalen Nationen durch irrationale Regierungen wiederkehrten seit den Zeiten der Assysrischen Könige, und wuchsen zahlenmäßig als Vorbereitungen für weitere Kriege.
Der Russische Philosoph Vladimier Solovyov erkannte, dass fast die gesamte Technologie für friedliche Nutzung zuerst erfunden und entwickelt wurde um der Zerstörung zu dienen.
Die Verleihung der Nobelpreise war keine Hilfe um militärische Konflikte zu vermeiden...
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Man kann aus Riten, Zeremonien und Mythen der geographisch weit auseinanderliegen-den Völker wie Germanen, Griechen, Juden, Araber, Hindus, Chinesen, Japaner, Perua-ner, Mexikaner usw. herauslesen, dass die Menschheit von einer Reihe kosmischer Katastrophen heimgesucht worden ist. Und diese Katastrophen hätten den menschlichen Geist geformt, und sie hätten unter anderem zu einem tiefsitzenden psychologischen
Trauma geführt. Noch heute zittern wir als Folge der Sintflut, Kirche und Staat geben die apokalyptischen Ideen unserer Urväter an uns weiter. Von Geschlecht zu Geschlecht pflanzt sich der Schrecken fort. Denn das Kind wird in alle Ewigkeit Angst haben vor dem, was die Vorväter geängstigt hat. Und in diesen Ängsten liegt auch die Neigung des Menschen zu ideologischer Intoleranz. Darin wird auch der Ursprung dieser Schrecken, die durch alle Zeiten hindurch den von der Idee einer Verwüstung der Welt besessenen menschlichen Geist geängstigt haben, gesehen.

Man sieht darin die Ursache für den zerstörerischen Fanatismus, für die Begeisterung, welche die Menschen dazu treibt, die größten Verbrechen an sich selber und an den Mitmenschen zu begehen, für den Geist der Verfolgung und Intoleranz, der unter dem Deckmantel des Eifers den Menschen glauben macht, er habe das Recht, die zu quälen,
die nicht mit ihm den gleichen himmlischen Herrscher anbeten, oder die nicht die gleiche Ansicht über sein Wesen und seinen Kult haben wie er. Eine der führenden Autoritäten auf dem Gebiet babylonischer und biblischer Astronomie, Chronologie und Mythologie soll den
Beweis dafür anführen, dass es Zeugnisse aus alten Zeiten gibt, die belegen, dass in jüngerer Zeit eine Katastrophe außerirdischen Ursprungs über die Erde hereingebrochen ist. Und zwar des Paters Franz Xaver Kugler(1862-1929), welcher ein bedeutender Fachmann für antike Astronomie und Keilschriftphilologie war. Das Hauptcharakteristikum seiner Methode dabei war eine mathematische Exaktheit, die noch heute als unübertroffen gilt. Obwohl die Entzifferung keilschriftlichen Materials eine überwältigende Menge neuer
Daten ans Licht gehoben hatten, welche viele ernsthafte Wissenschaftler veranlasste, einen großen Teil der überkommenen Vorstellungen über die Entwicklung der Kultur in
der Antike in Frage zu stellen, brachte diese Fülle umwerfenden Beweismaterials viele Spezialisten dazu, zu viele generelle Fragen gleichzeitig zu stellen und sich in ihrer Be-geisterung über die neuen Erkenntnisse Theorien zu verschreiben, welche ohne genügen-de Deckung durch gesichertes Material entstanden.

Dadurch uferte die Debatte über allgemeine Grundsätze aus und der wesentliche Aspekt, dass nämlich die Texte in Keilschrift neue exakte historische Beweise lieferten, trat dabei in den Hintergrund. Was Kugler grundsätzlich an die Öffentlichkeit weitergab, war „eine Lehre von großer Bedeutung, dass man über die antiken Überlieferungen, selbst wenn sie als Mythen oder sagen auftreten, nicht leichthin weggehen kann und sie als phantastische, oder schlimmer noch, als bedeutungslose Hirngespinste ansieht. Man muss sich vor dieser Gefahr sehr in acht nehmen bei ernstgemeinten Berichten, besonders solchen 72
religiöser Natur, wie sie im Alten Testament in großer Zahl vorkommen.“ Und diese allgemeine Theorie wandte er auf die Deutung des antiken Textes von der „Sternschlacht“ an. Denn der zentrale Gedanke Kuglers war, dass eine der beka-nntesten, aber auch seltsamsten griechischen Mythen, die von Phaëton, sich auf ein tatsächliches Naturereig-nis zurückführen und auf etwa 1500 vor Christus datieren lässt.

(Dies soll im folgenden noch wichtig werden) Denn nach Kugler tauchte um diese Zeit ein Stern am Himmel auf, der heller war als Sonnenlicht, und der am Ende auf der Erde einschlug: „Es gab wirklich einmal zur gleichen Zeit Brand- und Überschwemmungskatas-trophen“. (Der Stern schlug zwar nicht selbst ein- die Erde wäre dabei zu Staub explodiert-
aber Teile aus seinem Schweif) Nun hatten ja schon vor Kugler viele Gelehrte erkannt, der
Phaëton-Mythos deute auf ein Naturereignis hin, aber sie hatten dabei an eine ständig wiederkehrende Erscheinung gedacht. (Was, wie wir später noch sehen werden, auch so ist) Doch sie dachten dabei mehr an die feurige Glut besonders prächtiger Sonnenunter-gänge, oder an den Aufgang der Venus als Morgenstern usw. Doch Kugler hielt nicht viel von so absurden Ansichten: „Eine so einfache, alltägliche und friedliche Erscheinung wie der Abendhimmel konnte nicht Grundlage einer Legende werden, die ganz offensichtlich verwickelte, außergewöhnliche und stürmische Naturereignisse schildert. Und selbst nicht in den kühnsten Träumen kann der Aufgang der Venus als Morgenstern den Gedanken an eine Naturkatastrophe aufkommen lassen...“

Der reale Hintergrund dieses Mythos war nach Kugler, dass die Erde von einem Meteori-tenstrom eingehüllt war, der Meteoriten so „riesigen“ Ausmaßes enthielt, dass sie auf der Erde zu „großen Feuersbrünsten und heftigen Flutwellen“ führen konnten. Er deutete auch an, dem Einschlag müsse die Erscheinung eines noch größeren und helleren Himmels-körpers als die Sonne vorausgegangen sein. Wie Kugler las auch Immanuel Velikovsky die Werke der antiken Chronologen sehr genau, ebenso wie die Untersuchungen zur
Chronologie, die Gelehrte der Renaissance angestellt hatten. Er zitiert eine Reihe von Renaissanceautoren, die betonen, dass antike Quellen die Katastrophe zeitlich mit dem
Auftauchen des Kometen Typhon in Zusammenhang bringen. (Typhon ist ein weiterer Name für den Himmelskörper, der auch Phaëton – u.a.- genannt wird) Sie bemerken, dieser sei zwar als ein Komet genannt worden, aber er habe in Wahrheit eine runde Form
gehabt. Plinius (II,XXIII,91-92) schrieb: „Einige Kometen bewegen sich wie Planeten, andere stehen still... Ein fürchterlicher Komet wurde von der Bevölkerung aus Äthiopien
und Ägypten beobachtet, dem Typhon, der als König seiner Zeit herrschte, den Namen gab.

Er war von feuriger Erscheinung und war gewunden wie eine Spirale, und er war sehr grimmig anzuschauen; er war nicht so sehr ein Stern als etwas, was man vielleicht als feurige Kugel bezeichnen könnte.“ (Diesen Begriff sollten wir uns merken!) Nach dem Phaëton-Mythos wählte Kugler als Testfall für weitere Nachweise dafür, dass in Texten, die von Erscheinungen am Himmel berichten, und die man für Hirngespinste und 73 Ammen-märchen erklärt hat, solche, die ganz präzise naturwissenschaftliche Angaben enthalten, wie jene der letzten Verse des 5. Buchs der Sibyllinischen Bücher. Er nahm die Verse 512-531 her, von welchen behauptet wurde, sie wären völliger Unsinn, und kam zur Überzeu-gung, diese Verse hätten einen klaren Sinn, denn sie erzählten „in eleganter Verkleidung wirkliche Naturereignisse nach einem völlig einheitlichen Plan.“ Diese Verse wollen die Umstände des nahen Weltenendes beschreiben. Sie wurden von griechischsprechenden Einwohnern Ägyptens im ersten vorchristlichen Jahrhundert niedergeschrieben, als die antike Welt von den messianischen Erwartungen einer kosmischen Katastrophe aufge-wühlt war. Aber diese Verse enthalten einen so exakten und fachmännischen Bericht, dass sie mehr sein müssen als eine mystische Vision künftiger Zerstörung.

Nach Kuglers Meinung begann diese Krise, die man als Sternschlacht beschrieben hat, damit, dass am östlichen Himmel ein Stern auftauchte so hell wie die Sonne und mit einem scheinbaren Durchmesser wie die Sonne und der Mond. Statt des Sonnenlichts sah man lange Flammenströme, die sich kreuzten. Und eines wurde Kugler klar: Die antiken Schriftsteller sahen in der Phaëton-Episode ein wiederholbares Ereignis! (Also doch...)
Denn diese Philosophen begründeten den modernen Aktualismus, denn sie passten die historische Überlieferung von „Katastrophen“ in einen zyklischen Rahmen ein, innerhalb
dessen diese Erscheinungen in bestimmten Zeitabständen – in der Vergangenheit und in der Zukunft – wiederkehrten und wiederkehren! Denn sie laufen nach einer absolut unveränderlichen und vorhersehbaren Anordnung des himmlischen Kosmos ab. Und schon Laplace(1749-1827) fasste seine Hypothesen über das Ereignis des Erscheinens von Phaëton wie folgt zusammen: „Die Achse und die Rotationsbewegungen (der Erde) würden verändert. Die Meere würden ihre ursprüngliche Lage verlassen und sich auf den neuen Äquator zubewegen; ein großer Teil der Menschen und der Tiere würde in dieser allgemeinen Flut ertrinken, oder sie würden durch den heftigen Aufprall auf die Erdkugel getötet, ganze Arten würden ausgelöscht; alle Denkmäler menschlichen Fleißes würden vernichtet; all das würde der Einschlag eines Kometen anrichten, wenn seine Masse
etwa der der Erde entspräche.

Wir verstehen nun, warum das Meer von den hohen Bergen zurückgewichen ist, auf denen es deutlich sichtbare Zeichen hinterlassen hat. Wir verstehen, wie die Tiere und Pflanzen des Südens sich im Klima des Nordens halten konnten, wo man ihre Überreste und Versteinerungen entdeckt hat; schließlich gibt es eine Erklärung dafür, dass die menschliche Kultur so jung ist, von deren Denkmälern manche nur 5000 Jahre zurück-reichen. Die auf eine so kleine Zahl reduzierte Menschheit, und die sich dazu noch in einem so jämmerlichen Zustand befand, dachte lange Zeit nur an das eigene Überleben
und muss die Erinnerung an die Wissenschaften und Künste ganz verloren haben. Und wenn mit der Entwicklung der Kultur dieser Mangel erneut fühlbar werde, müsste man einen neuen Anfang 74 machen, so, als wäre der Mensch erst jetzt auf die Welt gekom-men...
Immanuel Velikowsky wurde lange Zeit belächelt und mit Spott bedacht für seine Theorien der kosmischen Katastrophen, aber mittlerweile wird er ernster genommen. Gemäß Velikowsky verdampften vor 3500 Jahren die Ozeane plötzlich, und der Meeresspiegel sank um 6 Meter. Vor rund 3000 Jahren dehnten sich die Gletscher plötzlich aus und skandinavische und deutsche Forscher datieren die Klimastürze auf 15oo und 700 v. Chr., also auf Zeiten großer Umbrüche. B. Heezen entdeckte 1960 auf dem Meeresboden eine Bergkette, die von einem tief eingeschnittenen Graben oder „einem Riss“ in der Erdkruste,
der fast zweimal um die Erde läuft, gespalten ist. Er schrieb darüber: „Die Entdeckung der Bergkette und des Grabens mitten im Ozean zu dieser späten Zeit hat grundsätzliche Fragen nach den ursächlichen geologischen Prozessen und nach der Erdgeschichte auf-geworfen und hat sogar in der Kosmologie einen Widerhall gefunden!“ Professor Ma aus Formosa behauptet, erst vor 2600 und 3200 Jahren habe es plötzlich eine gesamte Verschiebung der Erdkruste gegeben; als Beweis dafür sei die Verschiebung der Meeres-sedimente anzusehen. Die Ruinen großer vergangener Zivilisationen bezeugen die
Ereignisse, vor den Küsten vieler Länder wurden die Überreste vieler großer Kulturen gefunden, sie erstrecken sich über den ganzen Erdball: Florida, Kuba, Südamerika, Japan, Westeuropa, Russland, China, Afrika, der Mittelmeerraum etc.

Claude F.A. Schaeffer vom Collège de France kam in seiner Stratigraphie comparée zu dem Schluss, der alte Orient habe – und das bewiesen alle Ausgrabungen von Troja bis zum Kaukasus, Persien und Palästina-Syrien – ungeheure Naturkatastrophen durchge-macht, wie man sie in den Annalen der modernen Seismologie überhaupt nicht kenne: Kulturen erloschen, Reiche stürzten, der Handel hörte auf, Bevölkerungen wurden
dezimiert, die Erde brach auf, das Meer trat über seine Ufer, Asche begrub ganze Städte unter sich und das Klima veränderte sich. Fünfmal zwischen dem 3. und 1. Jahrtausend vor der Zeitenwende wiederholten sich die Katastrophen, und sie waren das Ende der frühen und mittleren Bronzezeit. Solche Katastrophen lassen ein globales Ereignis größten Ausmaßes vermuten, welches von verschiedenen Wissenschaftlern als Wirklichkeit bestätigt worden ist: Der Polsprung. Darunter versteht man die Verschiebung des geogra-phischen Nordpols der Erde um einige Grade, die Pol-wende um 180° ist die Folge einer
magnetischen Umpolung unseres Planeten, der Norden wird zum Süden, die Sonne geht im Westen auf. Die Geophysiker haben nachgewiesen, dass Polsprünge in der Erdgeschi-chte keine Seltenheit waren.

Die Lava enthält Magnetit, dass sich jeweils nach dem magnetischen Nordpol ausrichtet und damit für die Wissenschaft unbestechlich die Ausrichtung der Erdachse zum Zeitpunkt ihres Erkaltens anzeigt. Einer Tabelle zufolge wechselten die Pole in den letzten 76 Mio. Jahren ganze 171 mal. Die Polsprungtheorie gibt Antwort auf eine ganze Reihe 75 wissen-schaftlicher Fragen. Sie erklärt, wieso Europa einst von einer dichten Eisdecke überzogen war, während in Alaska und Nordamerika Mittelmeerklima herrschte, in Nordgrönland aber
die Korallen wucherten. Vor allem aber löst sie das Rätsel der Mammuts und anderer
Tiere, die vor etwa 10000 Jahren innerhalb von Sekunden erfroren und im ewigen Eis begraben wurden. Als man sie im 19. und 20. Jahrhundert im Norden Sibiriens entdeckte, war ihr Fleisch noch immer genießbar, in ihren Mäulern und Mägen fand man Lärchen-, Fichten- und Tannennadeln, Nadeln von Bäumen also, die etwa 3500 Km weiter südlich wachsen. Die Mammuts lebten noch, als das Eis sie überraschte, einige kauten gerade
an den Zweigen der bevorzugten Nadelbäume, die Katastrophe muss sich also in wenigen Minuten abgespielt haben.

Dies ist der Beweis, dass sich die Veränderungen auf der Erde schlagartig ereigneten. Und damit fällt die Theorie, dass sich die sogenannten Eiszeiten über einen Zeitraum von vielen Jahren entwickelt hätten. Es gab keine sogenannten “Eiszeiten”! Wenn die Erdkrus-te über den flüssigen Erdkern gleitet, periodisch – bei jedem Vorbeiflug des Phaëton, nachfolgend Planet X genannt, wird sie in andere Regionen verlagert, und dies innerhalb von Stunden. Die Pole verbleiben in ihrer Lage, lediglich die Erdkruste verschiebt sich in die neuen Positionen, und am neuen Standort der Pole erlischt also alles Leben schlag-artig durch Schockgefrierung. Archäologische Funde aus jüngerer Zeit wie Tierknochen und Steinwerkzeuge beweisen, dass vor mehr als 40000 Jahren Menschen am Polarkreis gelebt haben. Dazumal eine Region, die nicht von Eis bedeckt war. Im russischen Mamon-tovaya Kuraya wurden steinerne Artefakte, Rentier-, Wolfs- und Pferdeknochen sowie eine von Menschen stammende Zeichnung in einer Höhle gefunden, als älteste dokumentierte Beweise für die Existenz menschlicher Aktivitäten in diesen hohen nordischen Breiten.

Im Jahre 1958 vertrat Charles Hapgood die Ansicht, dass sich die Erdkruste wiederholt verlagert hat. Nach Hapgood wird diese Verlagerung durch eine Lage flüssigen Felsge-steins in einer Tiefe von 160 Km unterhalb der Oberfläche des Planeten ermöglicht. Eine Verlagerung der Erdkruste ist also eine Bewegung der GANZEN äußeren Hülle der Erde um ihren inneren Kern. Tritt dieser Fall ein, ergeben sich auf der ganzen Erde Klimaver-änderungen, aber die Klimazonen verändern sich nicht: polar, gemäßigt oder tropisch, die Sonne scheint stets aus dem gleichen Winkel auf die Erde! Die Folgen einer solchen
Verlagerung der gesamten äußeren Hülle der Erdballs wirken sich auf alles Leben katas-trophal aus. Schwerste Erdbeben, riesige Flut-wellen und ein Ansteigen der Meeresspiegel
weltweit. Noch in 1200 Metern Tiefe wurde ehemaliges Ackerland auf dem Meeresboden nachgewiesen! Wenn die Erdachse sich verlagert, wird ein riesiges Erdbeben die Welt erschüttern. Wasser und Luft würden sich wegen des Beharrungsvermögens weiter in die ursprüngliche Richtung bewegen. Hurrikane würden über die Erde fegen, die Meere die
76 Kontinente überfluten. Alles, was sich im Meer befindet, würde aufs Land geworfen werden.

Es würde sich eine Hitze entwickeln, welche das Felsgestein zum schmelzen bringen
würde. Vulkane würden überall ausbrechen und die Erdrinde an vielen Stellen aufplatzen und glühende Lava würde sich über weite Gebiete ergießen. Aus den Ebenen erheben sich Berge und bauen sich auf, wo vorher Flachland war. Bestehende Berge wandern auf der Erdkruste zu neuen Standorten. Seen und Teiche werden entleert, Flüsse verlagern ihr Bett. Große Landstriche und alles was darauf lebt, werden im Meer versinken. Wälder
werden brennen und Stürme und Wasser andere bewaldete Gebiete ausradieren. Meere werden sich in Wüsten verwandeln, die Wasser der äquatorialen Ozeane durch die Zentri-fugalkraft in Richtung der Pole geschleudert. Hohe Flutwellen und Hurrikane werden von
Pol zu Pol rasen, Rentiere und Seehunde in die tropischen Gewässer tragen und Wüsten-löwen in die Arktis. Vom Äquator bis zum Himalaya und den afrikanischen Urwäldern wäre das Land überflutet, alle Tiere der russischen Taiga mit sich reißend. Gebirge würden förmlich explodieren und ihre Splitter weit ins Land schleudern. Die Verlagerung der Erdachse würde überall zu Klimaveränderungen führen, Korallen nach Neufundland und
Elefanten nach Alaska transportieren, Feigenbäume ins nördliche Grönland versetzen und tropische Vegetation in die Antarktis.

Im Falle des schnellen Kippens der Erdachse würden viele Spezies zu Lande und zu Wasser ausgelöscht und Zivilisationen in Schutt und Asche gelegt werden. Hapgood und Velikovsky entwickelten ihre Theorien aus der Theorie, dass die Erdkruste auf dem flüss-igen Magmakern der Erde schwimmt, welche bereits 1850 entwickelt wurde. Die überall auf der Welt gefundenen Knochen, Bäume, Muscheln und Sedimente weisen eindeutig daraufhin, dass die Erde in der Vergangenheit mehr als einen Kataklysmus erlebt hat. Der Zustand von Lava mit umgekehrtem Magnetismus, hunderte male stärker als ein sich umkehrendes Magnetfeld der Erde entstanden, offenbart die Kräfte, die hier am Wirken waren. Durch die einzige Ursache der Erdachsenverlagerung erklären sich alle Phänome-ne, für welche jeweils einzelne Ursachen gesucht wurden. Plötzliche Klimaveränderungen, Ozeane, welche über die Ufer treten, schwere vulkanische und seismische Aktivitäten, die Bildung von Eisfeldern, sintflutartige Regenfälle, die Bildung neuer Gebirgsmassen und die
Verlagerung existierender Gebirge, Aufsteigen und Absinken von Küstenlandschaften, Entleerung von Seen, Sedimentbildung, Fossilierung, das Auftauchen tropischer Tiere und Pflanzen in Polarregionen, Ansammlungen fossiler Tiere auf unterschiedlichen Breitengra-den und Lebensräumen, die Auslöschung der Spezies, das Auftauchen neuer Spezies, die
Umkehrung des Magnetfeldes der Erde und eine Fülle weiterer weltweiter Phänomene.

Und all das sind eindeutig Folgen des Vorbeiflugs eines großen Himmelskörpers in Erdnä-he! Korallen wurden in Neufundland entdeckt, Farne, Fossilien, Kohle und Baumstümpfe fanden sich in der Antarktis, Wasserlilien und fossilierte Palmzweige mit einer Länge von 3- 4 Metern in Spitzbergen. Es liegen Beweise vor dafür, dass Sumpf-zypressen während des Miozäns rund um den Nordpol geblüht haben. Am nördlichen Archipel von Spitzbergen wurden Kohlevorkommen entdeckt, sowie Korallen aus vergangener Zeit, diese auch im gesamten Polargürtel von Nordamerika, Alaska, Kanada und Grönland. In den Gipsabla-gerungen in den Vororten von Paris fand man maritimen Kalkstein, in welchem mehr als
achthundert verschiedene Muschelspezies eingelagert waren. Im Himalayagebirge fand man Skelette von maritimen Tieren, Meeresfischen und Muschelschalen. “Sollte das Grauen einer Verschiebung der Erdkruste über unsere heutige moderne Zivilisation kommen, würde der Fortschritt von tausenden von Jahren von unserem Planeten wie
ein feines Spinnennetz fortgezogen werden.”

Den Eintritt eines solchen Ereignisses hält unsere vorausschauende und auf beständigen Fortschritt bedachte Kultur für völlig undenkbar. Solche Szenarien werden in den Schulen nicht gelehrt, eine entsprechende Denkweise wird nicht vermittelt. Wer sich trotzdem darauf einlässt, zu behaupten, solche Katastrophen seien durchaus im Bereich des Mögli-chen, wird den Zorn der sogenannten Experten auf sich ziehen. Doch wer die heiligen Schriften und die überlieferten Aufzeichnungen alter Zivilisationen und Kulturen und ihrer
Mythologie, Legenden und Folklore auswertet und die Übereinstimmungen mit den heutigen Erkenntnissen vergleicht, kann nicht länger schweigen. Katalytische Ereignisse globalen Ausmaßes haben alte Kulturen ausgelöscht, und die Überlebenden fertigten darüber Aufzeichnungen in der klaren und verständlichen Form an, zu der sie damals fähig waren. Gemäß des Magazins Discovering Archeology (Ausg. Juli/Aug. 1999) wird das Jahr 1628 v. Chr. als das Datum für die letzte dieser weltweiten Katastrophe genannt. Der Kälteeinbruch der damaligen Zeit kann durch das Studium der Jahresringe von fossilierten Bäumen nachgewiesen werden. Jahre mit engen Baumringen sind ein sicheres Zeichen für rauhe atmosphärische Wachstumsbedingungen.

Ohne jeden Zweifel kann das letzte entsprechende Ereignis auf die Zeit zwischen 1600 und 1700 v. Chr. datiert werden. Dieser weltweite Beweis ist nicht zu widerlegen. Diese Bäume sind mehr 4000 Jahre alt und korrespondieren mit dem Zeitpunkt der letzten Annäherung des Planeten X. Im gleichen Magazin findet sich eine mittelalterliche Zeich-nung mit einem großen, kometenähnlichen Objekt, das anscheinend der Größe der Sonne entspricht. Es durchkreuzt waagrecht den Himmel und zieht einen langen Schweif hinter sich her. Der Komet ist nicht auf die Erde gerichtet und dennoch ist er der Verursacher großer Verwüstungen. Unterhalb des vorbeifliegenden Objektes befindet sich eine Stadt, die sich im Zustand der Zerstörung befindet. Auf den Straßen sind hysterische Menschen und einige Tote zu erkennen. Obwohl um die 4000 Vorhersagen und Prophezeiungen existieren über die kommenden Ereignisse, wollen wir an dieser Stelle lediglich jenes Ereignis weiterverfolgen, welches mit der Polsprungtheorie zu tun hat. Theorie deshalb, weil die letzten 78 Beweise selbstverständlich im Dunkel der Vergangenheit längst nicht mehr auszumachen sind.

In den Prophezeiungen, welche damit zu tun haben, haben viele Seher ein Ereignis immer
wieder erwähnt, welches im direkten Zusammenhang mit dem Polsprung steht: Die drei finsteren Tage. Während des Polsprungs bricht das elektromagnetische Feld der Erde zu-sammen, eine dichte Wolkendecke, angefüllt mit aufgewirbeltem Staub und Asche verdun-kelt den Himmel, giftige Gase und Unmengen von emporschießendem Wasserdampf: Die drei Tage der Umwälzung sind da, drei Tage, in denen die Erde taumelt und ihr Gesicht verändert, von den Giften reinigt, die der Mensch ihr verabreicht hat. Die Prophezeiungen beschreiben korrekt die elektrischen Entladungen in der Atmosphäre, die gewitterartig über zweiundsiebzig Stunden anhalten werden, sprechen vom tödlichen Staub. Noch nie hat die (jetzige) Menschheit solche Schrecken erlebt. Die Seher sprechen auch davon, dass mit diesem Ereignis Millionen von Menschen umkommen werden.
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Weltbilderschütterung Nicht nur die Paläontologie wurde total falsch geschrieben in der Scholastik, auch was die Sprachen angeht, wurden diese komplett falsch interpretiert. Der Linguist und Sprachforscher des Althochdeutschen (kurz AhD genannt), Erhard Land-mann, welcher zwölf Sprachen beherrscht und die Wörterbücher weiterer fünfundzwanzig Sprachen durchgearbeitet hat, stellte anhand seiner Studien einwandfrei fest (ausgenom-men für die Skeptiker, natürlich) dass die Ursprache beim Turmbau von Babel das – na was – ja, das Althochdeutsche war. Man muss seinen Ausführungen mehrmals folgen, bis man seine Interpretation begreift, sich also Zeit nehmen, um sie genau zu studieren. Eines Tages wird Landmann ebenso wie E.v.Däniken, J. Zillmer und andere mutige Forscher, die näher an der Wahrheit sind als die promovierten Wissenschaftler, Recht bekommen für die
Richtigkeit ihrer Theorien, wenngleich wir dies höchst wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr erleben dürften. Das Heer der orthodoxen Besserwisser ist zu groß, verlinkt mit
den Regierungsstellen und der Industrie, als dass die Wahrheit bald ans Licht kommt.

Ich möchte hier nicht das Buch von Herrn Landmann kopieren, lediglich ein paar Beispiele daraus zitieren, und empfehle dem geneigten Leser, sich sein Buch mit dem Namen
“Weltbilderschütterung”, erhältlich beim Argo-Verlag, zu beschaffen. Es gibt keinen besser-en Beweis um die falsche Geschichtsschreibung festzustellen. Es scheint, dass man sich
entweder alles zu leicht gemacht hat oder aber bewusst falsche Aussagen machte, um sich einen Touch von “Besserwissen” als Akademiker zu geben, im Gegensatz zum gewö-hnlichen Bürger. Landmann nimmt diese scholastische Besserwisserei oder absichtliche Täuschung hier schonungslos auseinander, und beweist, dass alles ganz anders ist und auch war. Leider lieferten all diese “Experten” ein komplett falsches Bild unserer Welt über Jahrhunderte, so dass, wenn wir die stummen Zeugen aus der Urzeit anschauen, uns klar wird, hier vieles nicht stimmt. Die Erklärungen von Landmann ergänzen die von den Paläo-Seti-Forschern gemachten Entdeckungen in idealer Weise, weshalb uns klar aufge-zeigt wird, dass die herkömmliche Interpretation der Scholastik nichts als Schwindel ist. (Und für die Institutionen wie die Universitäten, welche diese “Experten” für teures Geld ausbilden, bezahlt das Volk auch noch in Form von Subventionen...) Man bezahlt also noch dafür, dass man derart massiv betrogen wird. Aber eben, was nicht sein darf, kann nicht sein.

Landmann geht es im Prinzip um die Interpretation des Quiche- Maya, und was da heraus-kommt, ist, wie er selbst sagt, dazu geeignet, unser Weltbild auf dem Kopf zu stellen. Und das tut es auch, wenn man will. Wir wollen, und schauen uns nun deshalb ein wenig genauer in seinen Ausführungen um. Selbst in exotischen Sprachen kann Landmann die Abstammung aus dem Althochdeutschen (Ahd) nachweisen, und dies ist die 80 wichtigste Feststellung, die er macht. Dass alles aus dem AhD stammt, ist an und für sich schon bestürzend für unser Weltverständnis, und darauf aufgebaut sind alle weiteren Folgerung-en. Denn was da von den Gelehrten alles verdreht, verändert, verlogen und erfunden wurde, lässt einen erschauern. Man teilt die Sprachen in zehn große Sprachgruppen ein, und das ist sowieso Unsinn. (Der “große” Arnold Wadler hat das ganze Konzept, Sprachen in “Sprachfamilien einzuordnen, für verfehlt und in die Irre führend erachtet!) Die größte Gruppe soll die sogenannten indoeuropäischen Sprachen umfassen. Hier war man noch auf dem richtigen Weg, aber dann hat man nicht erkannt, dass die restlichen Sprachen auch in diese Gruppe gehören und nicht das Sanskrit, was “heilige Schrift” bedeutet, die Ursprache der Menschheit war, sondern die “heilige deutsche Sprache”. Man kennt die Geschichte des Turmbaus von Babel aus der Bibel, was in Babylonien gelegen
haben soll.

“Es hatte aber alle Welt einerlei Sprache... und der Herr fuhr danieder und verwirrte ihre Geister”. (Und wie er das tat...) Was sagt der Name Babylon dazu? Ein ahd. Wort lautet babwe, bouwen, buan, buwan, und das ist das heutige deutsche bauen, Bau. Dieses Wort steckt nun in Babylon, während der zweite Teil des Wortes Babylon entweder das ahd.
Lan, lant = Land oder ahd. Lanc = lang enthält. Babylon heisst also “Land des Bauens” oder “langer (großer) Bau”. Der Name selbst weist also auf die Geschichte des Turmbaus hin. Selbst die sogenannten finno-ugrischen Sprachgruppen lassen den Unsinn der Sprachwissenschaftler mit ihren sogenannten Lehnwörtern und ihren “agglutinierten” Sprachen zerplatzen. Im finnischen heißen die Wochentage Maanantai, tiistai, torstai, perjantei, lavantai, worin also das ahd. Noch besser erhalten ist als im Deutschen selbst. In dieser Aufzählung fehlt nun aber der Mittwoch; der heisst im finnischen keskiviikko, und
wenn die anderen Tage Lehnwörter wären, wieso ist dann der Mittwoch die Ausnahme? Es hat hier zwei ahd. Wörter darin, nämlich das ahd. Wort keskid, was teilen, geschieden bedeutet, und das ahd. Wekha, was Woche heisst. Mittwoch heisst also im Finnischen “geteilte” oder “geschiedene” Woche.

Schon lange hatte die – nur von Blinden oder Verblendeten abzustreitende – Ähnlichkeit zwischen der Indus-Schrift und der polynesischen “Osterinsel-Schrift” Nonkonformisten zu
verbindenden Spekulationen angeregt. Die Schulwissenschaft hatte allerdings derartige Versuche stets, mit er ihr eigenen scholastischen Sturheit, als “Phantasieprodukte” diffam-iert. Aber angesichts des starken indisch-hinduistischen Einflusses bis ins östlichste Indonesien ist sehr leicht erklärbar, dass Varianten von ihr bis nach Polynesien und sogar bis zu den Cuna-Indianern Panamas gelangt sein können. Beginnen wir mit einigen AhD-Wörtern, welche uns darauf vorbereiten, in welch falscher Erziehung und Schullehren wir
unterrichtet wurden. Das Wort Pfingsten heisst in vielen Sprachen Pentacosta, Pentecote, welches angeblich vom griechischen Wort für die Zahl 50, penta, kommen soll. Für die
zweite Silbe -costa, wird keine Erklärung abgegeben. (!) Im 81 AhD nun heisst Pfingsten pfincosta. Was erklärt nun die christliche Bibel? Sie erzählt u.a. dass der Teufel den Gott-essohn versucht haben soll. Der Teufel, den die Bibel auch den Feind, ahd. Pfind, find, oder den Versucher, ahd. Costari, nennt. Costa ist ahd. die “Versuchung.”

Das Wort Pfingsten kommt also vom ahd. Pfindcosta = die Versuchung durch den Feind. Es ist später lediglich ein “d” verloren gegangen. Mit einem griechischen penta = “fünfzig” hat es absolut nichts zu tun. Ein das Paradies mit dem Schwert bewachender “Cherubim”
kommt aus dem ahd. Cherub was “geraubt” bedeutet. Man beraubte ihn heisst im ahd. Cherub im, und da Rauben meistens mit dem Schwert oder anderen Waffen erfolgte, machte man aus der Wortfolge “man beraubte ihn” den Cherubim, den Paradieswächter...
All die vielen Volks- u. Stammesnamen auf der Welt wie Yamana, Osmanen, Turkmenen, die auf -mani, -men, meni usw. enden, kommen alle von dem deutschen “Mann, Mensch”, bzw. Seinen ahd. Formen, genannt nach Mannus, dem Sohn des Teut, des höchsten
Gottes der alten Deutschen, die ihren Namen selbst, ebenso wie die Juden, (die Diuden), von diesem Teut haben und deshalb auch als “Gottes Volk” bezeichnet werden. Und wenn sich ein Volk die “Teleuten” nennt, so eben nach dem deutschen Wort “Leute”.

“Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott und Gott war das Wort” heisst es in der Bibel, und ich möchte wissen, welcher Pfaffe diese Aussage interpretieren kann, zum
Verständnis Aller, wohlverstanden. Landmann sagt es uns: Wie schon Goethe so großartig in seinem “Faust” schreibt und vermutet: “Geschrieben steht, im Anfang war das Wort,
hier stock ich schon, wer hilft mir weiter fort, ich kann das Wort unmöglich schätzen, ich muss es anders übersetzen”. Nun, im Deutschen ist das Wort “Wort” mit dem Wort “werden” verwandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. Wort und werden jedoch zu verwechseln war im ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen worton, worten für “geworden” und wort, worton zeigen als deklinierte Form des Substantivs. Ahd. Cuat, kuat heisst gut und cot, kot heisst Gott- stammen sowieso von einem Wort ab. Also ist zu übersetzen: “Am Anfang war das Werden und das Werden (oder: das Gewordene)” war gut und gut war das Gewordene”. Es hat also nichts mit der Fleischwerdung des Wortes zu tun, wie es auch den sprachlichen und logischen Unsinn einer Gottesmutter nicht geben kann.

Denn Gott ist ewig und unerschaffen und kann daher auch keine Mutter haben. Auch der Spruch „Gott ist Geist“ stammt nicht von der Bibel, sondern von den indischen Brahman-en, welche es schon um 350 v. Chr. bekannt machten. Das Wort Bibel selbst käme vom
griechischen biblos, was Buch bedeutet. Aber richtig muss man sagen, dass das griechi-sche Biblos als auch der Name der Christenbibel vom ahd. Wort fibal stammen, also der Fibel. Adam und Eva, die beiden ersten Menschen gemäß der Bibel, sind weitere Falsch-interpretationen. Adam bedeutet im 82 Türkischen sowie anderen Sprachen einfach “der Mensch”, und Eva ist ebenfalls keine Name einer Frau, sondern kommt vom ahd. ewah = ewig. Adam und Eva müssen also mit dem ahd. Man evah, mana ewah, übersetzt werden, also der ewige Mensch. Es hat also nie einen Adam und eine Eva gegeben, wohl aber
einen ewigen Menschen, weshalb auch die Geschichte mit dem Sündenfall, mit dem Apfel der Erkenntnis, nicht stimmen kann.

Die ahd. Wörter aphil, aphul = der Apfel sind leicht zu verwechseln mit den anderen ahd. Wörtern ubil, upil, upal, das Übel. Es war also nicht der Apfel der Erkenntnis, sondern das
Übel, welches zur Vertreibung aus dem Paradies führte. (Scheint auch logischer...) Wenn wir nun die Hintergründe aus etymologischer Sicht anschauen, kommen wir zu ganz neuen Erkenntnissen. Denn Nibiru ist der "Stern von Bethlehem", denn er entspricht genau jenem legendären Stern. Die heiligen drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar sind Begriffe, welche zu Namen umgewandelt wurden gemäß der etymologischen Defini-tion entsprechen sie eindeutigen Ereignissen. Die katholische Kirche nennt sich seit dieser Zeit ja die Ecclesia. Und mit dem Planeten kam der Samen der Menschheit auf die Erde. Die Übersetzung aus der althochdeutschen Schrift ergibt für das Wort Ecclesia, lat. Ec clesia, die gläserne Stadt oder Städte im All oder Weltall. EC= gläsernes Eck= dreieckiges Raumschiff. Hildegard von Bingen sagte: “Oh orzchis Ecclesia”, was übersetzt heisst: “Oh, ins Ur schießt das gläserne Eck”, oder moderner: “Das gläserne, dreieckige Raumschiff schießt ins Urall”.

Die heiligen drei Könige, also Kaspar, Melchior und Balthasar, welche das Erscheinen des Sternes von Bethlehem umschreiben, also die Wiederkehr des Planeten Nibirus: Kaspar bedeutet im althochdeutschen “Kasper”, was “ersparen, vermeiden, umgehen, verschon-en” heisst; Melchior kommt aus Melchiur, was “Milchstraße” bedeutet, aus das Milchiur = das All; Balthasar stammt von Bal, also der “fliegende Ball”, das fliegende Ei, würde man heute sagen, und “Tha” kommt von da, “sar” heisst im althochdeutschen schnell. Womit die “heiligen drei Könige” in modernes deutsch übersetzt: “Da umging (oder vermied) der Ball schnell die Milchstraße” ergibt. Und dieser Ball brachte den “Heiland”, also den “Samen der Menschheit”, sprich: die Urahnen der Menschheit, also Wotan. Bethlehem heisst übersetzt: bet leg heim, also: Heim, wo man sich zum (An)beten legte, oder das “Heim, wo der Heiland im Bett lag”. So einfach ist das! Die "Gottesmutter" Maria, also die große Ahnmutter der Menschheit, heisst übersetzt: “Mariana oder Mari” = groß, ana= die Ahnin, also die Große Ahnmutter der Menschheit, aus welcher man eine Jungfrau Maria gemacht hat.
Nicht der Sonntag ist der heilige Tag der Menschen, sondern der Samstag: Altdeutsch: “Samizdag”, der Tag des Samens... heute im Französischen “samedi” genannt gleich “Samenstag”! Im Englischen, dem ursprünglich altsächsischen, heisst er “Saturday” - womit keineswegs der Planet Saturn gemeint ist, sondern der “Sat-ur-tag”: der Tag der "Saat aus dem Ur, aus dem “Urall....” Das türkische Wort für Samstag heisst: “Cumartesi” - was übersetzt heisst: cum= kommen, arte= Erde und si= sie; also “sie kamen auf die Erde”...
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Die Auferstehung oder die Erwartung des Himmelreichs im Neuen Testament gründet sich also auf das Wiedererscheinen des Nibiru, des Königsplaneten oder des Planeten X, als
altüberlieferte Erzählung, von der Kirche neu aufgelegt... Das Evangelium ist das ew angelia, das Gesetz, die Religion der Angeln, ew heisst Gesetz, Religion, Ewigkeit. Messi-as heisst im althochdeutschen: der Mächtige. Europa- was nicht von der griechischen Prinzessin so genannt wurde, sondern auf gut altdeutsch heisst: (di)e ur opa, also: die deutschen Uropas, jene, die die ganze Welt damals besiedelt haben. Die Azteken nannten sie apan teuh, die deutschen Opas. Aus der Bibel ist der Begriff: Manna, bekannt. Da soll die Bundeslade herumgeschleppt worden sein, und diese soll sehr schwer gewesen sein, weshalb öfters die Träger ausgewechselt werden mussten. Dann rief der Führer jeweils:
Neo manni, also: neue Männer! Die Begriffe: Gott und Teufel gehen auf die althochdeut-schen Worte für gut und übel zurück: di ubil, ibil, abal, upil, ubel etc. findet man im spanischen Diabolo, im französischen diable, sowie in vielen anderen Sprachen.

Wenn wir nun in Betracht ziehen, das die Schauungen Hennochs und anderer Propheten in der Bibel gemäß der Vermutung Dr. Schröters auf AKE's beruhen,(an späterer Stelle erklärt) so öffnet sich uns eine ganz andere Darstellung der tatsächlichen Gegebenheiten. Doch wie hätten die Menschen vor tausenden von Jahren begriffen, was wirklich gescheh-en ist, hätte man ihnen von gläsernen Raumschiffen, Ausserkörperlichen Erfahrungen und
Wesen von “Jenseits”, sog. Aliens, was heisst: al iens=von ferne, erzählt? Und heute? Heute glaubt man die tatsächlichen Geschehnisse nicht mehr, so sehr indoktriniert wurden die Menschen durch die Kirche. Die Übersetzungen aus etymologischer Sicht von Erhard Landmann werden wohl einiges Aufsehen erregen, da er mittels der althochdeutschen Sprache die unglaublich törichte Geschichte der “Bibel” sowie der darauf gegründeten “Kirche” entlarvt. Und was dabei herauskommt, kann der logische Verstand schnell nach-vollziehen. Sprachwissenschaft und Germanistik, richtig studiert, wird diese Wahrheit aufzeigen. Denn wenn man darüber nachdenkt, welche Verbrechen an der Menschheit durch die vermeintlichen richtigen “Religionen” im Namen der “Kirche” weltweit verübt wurden und immer noch werden, kann man nicht umhin, diesen Widerspruch in Zweifel zu ziehen.

Denn nur durch das Studium des ganzen Buches lässt sich dieser Satz begreifen. Seine harte Sprache und unbarmherzige Logik spricht von viel Mut, denn sein einziger Antrieb ist die Suche nach der Wahrheit. Und die Schlussfolgerungen aus den gefundenen Wahrhei-ten zeigen, dass die Mythen vieler Völker eben nicht nur Mythen und Phantastereien sind, sondern die einzige Wahrheit. Was grundsätzlich daraus resultiert, ist, dass alle diese Mythen über Weltuntergänge und Menschheitskatastrophen sprechen. Landmanns Recher­chen ergaben nun, dass die Basissprache im dazumaligen Babylon reines – althochdeutsch war! Unglaubhaft? Warten Sie's ab! Landmann hat zwölf Sprachen gelernt und Wörterbücher in weiteren fünfundzwanzig Sprachen durchgearbeitet. Er fand anhand alter, schon lange vergriffener althochdeutscher Wörterbücher heraus, dass in allen Spra-chen der heutigen Welt, ob Nahuatl der Azteken, im Quiche der Maya oder allen anderen, alles in einem fast noch 84 lupenreinen althochdeutsch ist! Beispiel: Die Azteken haben
das Wort Yohualtecatl, womit sie den “gewaltigen Gott” meinen, neben dem Quetzal-catl,dem “allwissenden Gott”, althochdeutsch: quez al coto= allwissender Gott! Fällt etwas auf?

Nach der Mythologie der Völker von Mittel- und Südamerika kam der Gott WOTAN in diese Länder, und sie nannten ihn Virakotscha, neben anderen Namen; althochdeutsch: vera koto= wahrer Gott. Es gibt im Quiche die Wörter Werchetah, Thinchetah, Huichetah, Pochetah und Sachetah welche stehen für die altdeutschen Bezeichnungen Werktag, Wochentag, Sachtag, Thingetag sowie das angelsächsische Weekday, also Huichetah! Der Inkaherrscher Atahualpa= Vater des Volkes kommt vom altdeutschen (f)ata(r)= der Vater, und alpa= das “Volk”. Das heilige Buch der Maya, das “Popol Vuh”, ist nach gängiger Interpretation das “Buch des Rates”, aber im althochdeutschen heisst Popol Volk, und vuh kommt von Buch; also das Buch des Volkes! Der Name Tenochtitlan kommt aus dem althochdeutschen: te nochti lan, was “das Nachtland” bedeutet. (Dies kann deshalb sein, weil in Äquatornähe die Tag- u. Nachgleichen fast gleich sind) Landmann hat tausen-de solcher Namen interpretiert, dies soll lediglich ein kleines Beispiel sein.

Eine bedeutende Interpretation sind die sog. Chac-Mool- Figuren, welches Figuren von Echsen- oder Schlangenkörpern sind. Das Wort mol, mool bedeutet im althochdeutschen:
Eidechse, Echse. Die Maya sprachen also von Echsen, woraus dann von den “Gelehrten” Götter wurden. Warum aber sind Echsen auf den Steinfiguren? Das Wort Kirche heisst im althochdeutschen: kirihha, kilihha, cirihha, cilihha, was ganz einfach “die Gleiche” bedeu-tet. Sie hatte ursprünglich rein gar nichts mit der Religion zu tun. Das Wort Tempel auf althochdeutsch: te um pal, der “mit Pfählen (Pal) umstellte”, der mit Säulen umstellte, also auch absolut nichts mit Religion zu tun, dafür sehr viel mit Demokratie und Parlamenten. Damit ist das Märchen von Priesterstaaten im Altertum wohl zu Ende, denn all die gefun-denen Säulentempel waren Parlamente. Das aztekische Wort für Tempel lautet: teocalli, auf althochdeutsch: teothalli, von teot= das Volk und halli von Halle; “Halle des Volkes”.
Aus Griechenland soll die Demokratie kommen; nach demos, das Volk, und vorher die Theokratie, was vermeintlich als Gottesherrschaft gedeutet wurde. Demos aber heisst nur de mos, die Masse, von althochdeutsch: de mazza und teot, also des Volkes.

“Kratie” kommt von “ratie”, althochdeutsch: rati, der Rat. Deshalb heißen die beiden Begriffe Demokratie und Theokratie Rat der Masse und Rat des vernünftigen Volkes!
Katholisch komme aus dem Griechischen, und würde “allgemein” bedeuten; denkste! Im Althochdeutschen heisst es cautolo, die Irrlehre, dazu das Adjektiv: tol, also dumm, verirrt, albern, töricht, sowie die Formen tolic und catolic, was wörtlich: “die Verdummten, die Irregeleiteten, die Törichten” bedeutet. (Die Anhänger diesen Glaubens sollten jetzt nicht Sturm laufen, hier wird lediglich die sprachwissenschaftliche Wahrheit aufgedeckt)! Es ist das gleiche wie bei dem schon erwähnten Wort Evangelio oder Evangelium, was richtig übersetzt das ”angelische Gesetz” und nicht wie von albernen Griechischtümler behauptet: “frohe Botschaft” bedeutet. Jesus wird mit Ihesu angegeben, im althochdeutschen bedeu-tet I hesu “ich heiße” oder auch “ich bin”. 85 Herodes sei der Name des Königs gewesen, als Christus geboren worden sein soll. Herodes aber kommt aus dem altdeutschen Wort
herodes, was “Volksmenge” bedeutet.

Daneben gibt es aber auch das ahd. Wort: heroti, was “Würde, Macht, Rat der Ältesten,
Senat oder Verwalter” heisst. Also keineswegs ein Königsname. Die Bibel soll neben Jahwe, Jehova, was der “Ewige” ist, aus dem ahd. eviha=Jahwe, eowiha=Jehova, noch einen Gott Elohim haben. Dies ist im ahd. ero him, das “ehret ihn” heisst und keineswegs ein Name für Gott ist. Schließlich soll Nimrud der Herrscher gewesen sein, welcher den Turmbau zu Babel begonnen hat. Doch das ist kein Name einer Person, sondern bedeutet nem und rut von “vornehm” und das “Geschlecht”. Es war also das ausgewählte Volk, (das
vornehme Geschlecht, auch das heutige Jet-Set?), das für den Bau verantwortlich zeich-nete. Die chinesische, japanische Schrift genauso wie die Mayaglyphen oder die anderen Hieroglyphen und Schriftformen, sind alle nur altdeutsche Buchstaben, die in Form von Signeten und Emblemen angeordnet sind. Und alle Mythologien aller alten Kulturvölker und alle “heiligen Bücher” behaupten auf der Grundlage der althochdeutschen Sprache dass die Menschen außerirdischer Herkunft sind.

Und ihre Götter sowieso! Das von den Sternen vertriebene Volk Wotans, die Friden, wird oft als elilenti Deut, als fremdes, unglückliches, jammervolles oder eben: elendes Volk bezeichnet. In der finnischen Sprache heisst das Wort “astronomisch” = tähdi tiede allinen, was der althochdeutsche Satz: “Gedächtnis an das elilente Volk” , Erinnerung an das vertriebene, an das fremde Volk Wotans, von den Sternen, ist. Warum sind die japanisch-en Götter und Vorfahren der Kaiser, eben wie die Vorfahren der chinesischen Kaiser, aus dem Himmel gekommen und der heiligste Schrein der japanischen Götter heisst das “deutsche Tor?” Es liegt auf der tiuski Insel, der “deutschen” Insel. Die Osterinselbewohner
bezeichnen die Plejaden am Himmel als mata riki, als Wotans Reich oder als der großen “Mutter Reich”. Die Mohawk-Indianer sprechen von einem Teharonhiawagon, welches im ahd. te heron h(u)ia wagon, also “des Herrn heiliger Wagen” oder “des heiligen Herrn Wagen”, der am Himmel flog, der Wagen des heiligen Herren der Angeln, bei vielen Völkern als Donnergott bezeichnet, wegen des donnernden Flugzeugs oder Raumfahrzeu-gs. Die Hinweise auf Luft- und Raumfahrzeuge sind in den Mythen und alten Büchern Legion und von Pseudowissenschaftlern mit Evolutionstheorien, Darwinis-mus, Psycholo-gismus und Kaffeesatzleserei zerfetzt worden.

Wenn in Märchen von Riesen, Reifriesen, Titanen, Deuas, Deityas gesprochen wird, so behaupten die Psychologen, das seien “Archetypen des Kollektiven Unterbewusstseins”. Doch in Wahrheit sind dies keine Märchen, und auch keine Archetypenoder wenn schon, dann Friesen, Freifriesen, Tiuten, Deuta und Deutsche... Das große indische Epos “Baghavatgita”, althochdeutsch bhaga, paga, der Streit, der Kampf, und vat ist Wotan, und gita ist gut oder Gott. Es heisst also dort von dem “Kampf des guten (oder des Gottes) Wotan”. Und dieses Epos erzählt also vom Kampf der Deutas und Deityas – also dem Kampf der Deutschen untereinander... An dieser Stelle soll noch aus dem Anhang des Buches von E. Landmann ein Zitat erwähnt werden, welches aus dem Buch von 86
Johann August Egenolf, “Historie der Teutschen Sprache”, erschienen zu Leipzig 1735, entnommen ist: “Der dritte (Teil seines Buches) wird handeln von den Beweisthümern, dass jede Europäische Sprache insonderheit, als die Schwedische, Holländische, Däni-sche, Norwegische, Engeländische, Irrländische, Isländische, Lappländische, Finnische, Churländische, Sclavonische, Moscovitische, Polnische, Böhmische, Illyrische, Tartari-sche, Ungarische, Phrygische, Griechische, Lateinische, Französische, Spanische, Italienische u.u. eine Tocher der Japhetischen sey, welche von einigen auch die Cimbrische und in gewissen Verstande die Teutsche genennet wird.”

Das Buch von Erhard Landmann ist allerdings eine Welterschütterung, zumindest für jene, welche den Stuss der “Gelehrten” bislang für wahr hielten... Wie er auch selbst sagt: “Man kann nur erstaunt sein, dass eine angebliche Wissenschaft, die sich sonst scheinbar um
jeden unnützen Dreck kümmert und Dinge erforscht oder erforschen will, die wirklich zu nichts Gutem nütze sind, solche Aussagen wie die von Egenolf und vielen anderen, ganz
einfach übersieht”. Dem ist nichts anzufügen. Landmann schrieb sein Buch eigentlich deshalb, weil er die Maya-Hieroglyphen entziffern will, da diese Entzifferung alle gängigen Weltbilder und Weltanschauungen zum Einsturz bringen wird. Obwohl dies zunächst unglaublich klingt, aber wenn man das Buch ein paar mal durchliest und studiert, kann man nicht umhin, seiner Argumentation zustimmen zu müssen. Was er in dieser Maya-schrift gefunden hat, zeigt unser Buchthema als bestätigt auf, dass die Vergangenheit ganz anders war als uns erzählt wird. Denn die alten Mythen vieler Völker (wenn nicht
gar alle!) welche von Weltuntergängen und Menschheitskatastrophen und Göttern, die vom Himmel kamen, berichten, sind nicht nur Mythen und Phantastereien.

Schon bei den Japanern findet man Hinweise. Die Götter heißen im Japanischen die kami, also die reines ahd. Kami, was die “Gekommenen” heisst. Sie sollen nach der japanischen
Mythologie vom Himmel gekommen sein. Und diese Gekommenen findet man weltweit in anderen Mythologien und Sprachen. Die große Mutter der japanischen Götter heisst Amaderasu no okami. Im ahd. Heißt es (di)a mader anookami, die angekommene Mutter oder die Ahnmutter. Mein Gott heisst auf ahd. min koto, die Japaner reden diese Götter-mutter in ihrem Literaturdenkmal, dem Nihongi, mit Mikoto an. Im Nihongi sind tausende von “Götternamen” zu finden, welche die gleiche Schöpfung und Urgeschichte wie in der Bibel beschreiben. In althochdeutschen Texten findet man auch das Wort:
foranostic sterno, den Vorahnensteig-Stern. Dem Stern also, von dem die Vorahnen gestiegen sind.
Soviel zu E. Landmanns Buch.
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Phaeton oder Nibiru
BREAKING NEWS: Object Bigger than Pluto Discovered, Called
10th Planet
By Robert Roy Britt
SeniorScienceWriter
posted: 29 July 2005 07:59 pm
Warum die Gelehrtenschaft partout nichts wissen will davon, dass unsere Vorfahren einst vom Himmel kamen, und ein periodisches Ereignis die Welt immer wieder ins Chaos stürzt, obwohl wie wir gesehen haben, genügend Beweise dafür vorliegen, ist unverständ-lich. Sie will nicht wahrhaben, dass auch unsere Zivilisation diesem Ereignis unterworfen ist, kann nicht verstehen, dass noch jede Kultur hiernieder dadurch vernichtet wurde und auch die jetzige wieder verschwinden wird. Momento mori, sollte eigentlich angesichts dieser Tatsache jedem wieder bewusst werden: Gedenke, dass du sterben musst...

Die früheren Kulturen, wie die ägyptische, bereiteten sich das ganze Leben hindurch darauf vor, nur die heutige Menschheit verdrängt das wichtigste Geschehen, welches einen jeden betrifft und garantiert jeden trifft. Doch der Materialismus hat sie alle blind gemacht, und man widmet sich lieber den Vergnügen und Annehmlichkeiten des täglichen Lebens – bis dann einen schönen Tages urplötzlich das Unvermeidliche eintritt. Bevor wir aber dieses Thema anschauen, soll hier noch genauer auf diesen Unglücksplaneten eingegangen werden. Zwei Forscherteams sind davon überzeugt, dass unsere Sonne von
einem bisher ungekannten Planeten umkreist wird. Und Astrophysiker haben schon lange davor gewarnt, dass so etwas wie der “Störer”, wie der Planet auch genannt wird, exis-tieren könnte, und wir eines Tages eine sog. “Antisonne” oder “Nemesis” entdecken könnten, welche hinter unserem Sonnensystem lauert und alles Leben auf der Erde gefährden könnte.

Und wie man sehen wird, es auch in der Vergangenheit schon mehrmals tat. Einige Astro-nomen gehen davon aus, dass das Objekt sich auf Erdkurs befindet und katastrophale
Auswirkungen haben könnte (Worin sie absolut recht haben). Denn man hätte schon ein großes, mysteriöses Objekt im äußeren Bereich des Sonnensystems entdeckt, ein gigantischer Brocken von der 33-fachen Größe(!) der Erde. Einige der Astronomen fürchten, dass es sich auf direktem Kurs zur Erde befindet und ein Impakt die sofortige Auslöschung allen Lebens auf der Erde zur Folge hätte. So, wie es damals die Dinosaurier auf einen Schlag ausrottete?
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Was auch immer der dunkle Eindringling sein mag – er ist kolossal mit einem Durchmes-ser von etwa sage und schreibe 264000 Meilen, also der dreifachen Größe des Jupiters! Da er so gigantisch ist, stören seine Gravitationskräfte die Umlaufbahnen der vorbeiflie-genden Kometen. Und Astronomen der Louisiana-Lafayette-Universität haben bestätigt, dass sich das furcheinflössende Objekt tatsächlich da draußen befindet... Aus Experten-kreisen ist außerdem zu entnehmen, dass sich dieses Objekt der Erde beständig nähert und diese abhängig von seiner Geschwindigkeit in absehbarer Zeit erreichen werde. Sollte dies stimmen, so müssen wir annehmen, dass wir bald Zeugen einer erneuten Apokalypse werden und uns nur noch wenige Jahre gegönnt sind. Und dies hat Konsequenzen, welche noch unabsehbar in näherer Zukunft der Menschheit gewaltig dezimieren, wenn nicht gar auslöschen wird. Und ein solches Ereignis dürfte wohl die irdische Technik nicht aufhalten können.

John Murray von der Open Universität in London versuchte drei Jahre lang, die Existenz dieses Riesenplaneten zu beweisen. Während ihn seine Kollegen zunächst belächelten, bestätigte ein US-Wissenschaftlerteam seine Hypothese. So erklärten John Matese, Daniel Whitmire und Patrick Whitman von der Universität Louisiana: Wir haben das seltsame Verhalten der Kometen ebenfalls festgestellt. Nachdem wir jede denkbare
alternative Erklärung geprüft haben, können auch wir nur folgern, dass sich nahe der Ortschen Wolke ein sehr großer Himmelskörper befindet.”
1983-84 ortete der astronomische Infrarot-Satellit IRAS Hinweise auf einen X. Planeten. 1992 veröffentlichten die US Astronomen Harrington und van Flandern eine Studie, demzufolge sie mit “85%iger” Sicherheit von der Existenz dieses Planeten überzeugt sind, den sie für einen Eindringling im Sonnensystem halten.

Der Planet soll gemäß Murray die Sonne im Uhrzeigersinn umkreisen, im Gegensatz zu allen bekannten neuen Planeten. Seine Arbeit erschien in der Novemberausgabe des Jahres 1999 des Bulletins der renommierten britischen Royal Astronomical Society, gleichzeitig publizierten die Amerikaner ihre Forschungen in der Fachzeitschrift “Icarus”. Nun hatte ja schon Sitchin 1976 aufgrund des Studiums der alten sumerischen Keilschrif-ten festgestellt, dass die Sumerer an die Existenz eines “zwölften” Himmelskörpers im Sonnensystem glaubten. (12. Planet deshalb, weil sie Mond und Sonne auch zu den Planeten zählten) Die Sumerer bezeichneten ihn als Heimat der “Anunnaki”, jener, die vom Himmel zur Erde kamen, wie sie ihre Götter nannten. Sie nannten ihn NIBIRU. Dieser geheimnisumwitterte Heimatplanet der Anunnaki ist derzeit auf Kurs zu seinem sonnen-entferntesten Punkt, zwischen Mars und Jupiter, im Bereich des Asteroidengürtels, als
großer, roter Stern. Manche sehen in seinem Erscheinen ein Fanal für das in der Bibel angekündigte “himmlische Gericht”, 89 ganz so, wie es in vielen Prophezeiungen geschil-dert wird. Er würde ein “göttliches Reinigungsgewitter” in Gang setzen.

Die überlieferte Geschichte, Astronomie und Prophetie verzeichnen viele Namen für Nibiru: Die Nachkommen der Sumerer, die Babylonier, sowie die Mesopotamier kannten dafür drei Namen: Marduk, der Himmelskönig und Der Große Himmelskörper. Die alten Hebräer nannten ihn die Geflügelte Weltkugel, bei den Ägyptern hieß er Apep und Seth. Bei den Griechen Typhon oder Phaeton sowie Nemesis, und andere antike Völker gaben ihm Namen wie “Der himmlische Lord Shiva”, “Gott der Zerstörung”, etc. Der Name “Der Feurige Bote” entstammt der Ramala-Prophetie und in der Grals-Geschichte taucht er als
“Der Komet des Untergangs” auf. Es sind an die hundert oder noch mehr weitere Namen für diesen Planeten bekannt womit es sich ganz klar nicht um eine Schimäre handeln kann. Auch ist sein Symbol an Tempeln, Palästen, Felsen, auf Wandgemälden und
Rollsiegeln gefunden worden, und zwar als geflügelte Kugel. Dieses Symbol begleitete auch Könige und Priester, stand über den Thronen, “schwebte” über Schlachtszenen, schmückte die
Trimphwagen und alle Ton-, Metall-, Stein- und Holzgegenstände waren damit verziert. Die Herrscher von Sumer und Akkad, von Babylon und Assyrien, von Elam und Urartu, Mari und Nuzi, Mitanni und Kanaan- alle verehrten sie das Symbol. Es steht außer Frage, dass dieses Symbol einen geschichtsträchtigen Hintergrund hat.

Und das blieb Jahrtausendelang so. Im Altertum herrschte die religiöse und astronomische Überzeugung, dass der Zwölfte Planet, der “Planet der Götter”, dem Sonnensystem angehört und dass er auf seinem großen Umlauf periodisch in Erdnähe gerät. Und alle Völker des Altertums, und gewiss auch noch viel früher, betrachteten die periodische Annäherung des Planeten als ein Zeichen von Umwälzungen, großen Veränderungen und einer Neuen Ära! Das Nahen wurde mit starkem Regen, Sturm und Überschwemm-ungen in Verbindung gebracht, da die Wirkung seiner starken Gravitation bekannt war. Und tatsächlich spielen zyklische Ereignisse in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle. Vielfach wird dort unser Dasein von Zeit zu Zeit von Katastrophen und anderen ähnlichen
Schreckensszenarien heimgesucht. Für die Astronomen der Mayas und der Azteken war das Universum von großen Zyklen geprägt und sie sagten, dass es bislang vier derartige Zyklen gegeben hätte. Nach ihrem Glauben leben wir gegenwärtig in der fünften “Sonne” - welches die letzte sein soll.

Denn nach Meinung der Azteken-Priester wird es im Innern der Erde eine Bewegung geben, die dazu führen wird, dass die Menschheit vernichtet wird. (Polsprung) Das Volk der Maya hinterließ uns eine Fülle von kalendarischen Aufzeichnungen, und in die abendländische Zeitrechnung übertragen, verkünden diese rätselhaften Inschriften eine merkwürdige Botschaft: Die fünfte Sonne wird am 23. Dezember 2012 zu Ende gehen. In China werden die Zeitalter “Ki” genannt, wobei sich am Ende von jedem Ki die Naturkatas-trophen mehren, Feuer und Wind über die Erde brausen und alles Leben zerstören. Die Buddhisten sprechen auch von Sonnen, von denen jede durch Wasser, Feuer 90 oder Sturmgewalten ihre Ende fand. Auch bei ihnen sind wir in der letzten, der siebten Sonne, des gegenwärtigen Weltzyklus', an deren Ende die Erde in Flammen aufgehen wird.
Propheten verschiedener Zeitalter verkündeten schon das kommende Ende der Welt, nach ihrer Vorstellung wird eine unvorstellbare Katastrophe, die Apokalypse, über die
Menschheit hereinbrechen. Die gesamte Bevölkerung soll vertilgt werden. Die biblische Prophetie spricht wie folgt davon: In der Offenbarung, 6:12-15, heisst es:

“Und ich sah, das Lamm öffnete das sechste Siegel. Da entstand ein gewaltiges Beben. Die Sonne wurde schwarz wie ein Trauergewand, und der Mond wurde rot wie Blut. Die Sterne des Himmels fielen herab auf die Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn ein heftiger Sturm sie schüttelt. Der Himmel verschwand wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle weggerückt. Und die Könige der Erde, die Großen und die Heerführer, die Reichen und Mächtigen, alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge”.

Diese Worte in der Offenbarung beziehen sich nicht nur auf kommende Ereignisse, sondern auch auf das Geschehen das schon passiert ist. Die Frage, die sich hier stellt, ist, aus welchem Grund überall auf der Welt in allen Kulturkreisen und zu allen Zeiten immer wieder eine Apokalypse erwartet wird? Dieses Ereignis muss tief im Menschen verwurzelt sein und sich über alle Zeiten hinweg stets weiter vererbt haben. Man weiß heute ja, dass es immer wieder zu Naturkatastrophen kam, bei denen ganze Völker von der Bildfläche verschwanden, diese Ereignisse werden in Mythen und Legenden beschrieben. Gäbe es
keinen realen Hintergrund dafür, wäre auch kaum dieses Geschehen in all den Prophetien und Mythen erwähnt. Diese Geschehen sind in den Annalen der Seismologie heutzutage
überhaupt nicht bekannt. Kulturen erloschen, Reiche stürzten, der Handel hörte auf, Bevölkerungen wurden dezimiert, die Erde brach auf und das Meer trat über seine Ufer, Asche begrub ganze Städte unter sich und das Klima veränderte sich. Fünfmal zwischen dem 16. und 1. Jahrtausend vor der Zeitenwende wiederholte sich die Katastrophe, und sie war das Ende der frühen und mittleren Bronzezeit.

In allen Teilen der Welt berichten Überlieferungen von abgelaufenen Zeitaltern, welche mit einer verheerenden Katastrophe endeten. Die Dauer der einzelnen Zeitalter, der Beginn und das Ende, entzieht sich für uns völlig ins Dunkel, da die Lebensspanne eines Menschen nicht lang genug ist, um darüber genau Buch zu führen. Auffällig aber ist, dass die Entwicklungsphasen der Menschheitsgeschichte, die man uns in der Schule beibrachte, ungefähr dem Rhythmus von 3600 Jahren entsprechen. Wir können somit Perioden von ca. 3600 Jahren, von der Eisenzeit bis zur Domestizierung von Haustieren und dem Beginn der professionellen Landwirtschaft nach der Sintflut zurückgehen. Während dieser Zeit haben im gleichen Intervall Katastrophen stattgefunden, von denen manche von größerem, manche von geringerem Ausmaß waren. Die Annäherung 91 und der Vorbeiflug des Nibiru wird wohl schwanken in Höhe, Winkel etc., woraus die divergie-renden Katastrophen resultieren.

Es ist sicher, dass Aufzeichnungen über die vorangegangenen Katastrophen jeweils im darauffolgenden Zeitalter an Beachtung verloren, weil diese stets politische Veränderung-en mit sich führten. Somit blieben nur Erinnerungen an bestimmte Ereignisse erhalten, die im Laufe der Zeit in äußerst farbenfrohe Zeitgeistmäntelchen gesteckt wurden. Es gestaltet sich in unserer Zeit als äußerst schwierig, diese Verkleidungen zu durchschauen und den Kern der ursprünglichen Geschichte zu erfassen. Es gibt aber tausende von Prophetien über bevorstehende Umwälzungen auf der Erde, von unzähligen Einzelperso-nen, Gruppen, Organisationen und Kulturen überall auf der Welt. Und eines ist immer zu bedenken: Die große Zahl entsprechender Prophetien über bevorstehende Umwälzungen auf der Erde gäbe es nicht, hätte es nicht regelmäßig kataklysmische Veränderungen gegeben – es könnte kein Bedürfnis für Botschaften dieser Art geben!

Da Dr. Harrington (inzwischen ermordet) vom US Marineobservatorium sagte, dieser Todesstern sei bis zu 4 mal grösser als die Erde, und seine Masse dem 18-24-fachen der
Erde entspreche, aber wesentlich höher in der Dichte sei, passt sich die Erde seinem starken elektromagnetischen Gravitationssog temporär an, anstatt auf die Sonne ausge-richtet zu bleiben, wenn dieser Planet zwischen der Sonne und der Erde vorbeifliegt. Und damit wird der Planet zur stärksten auf die Erde einwirkende Kraft. Dadurch wird die Erdrotation für einige Tage aussetzen, wie es bereits mehrfach der Fall gewesen ist. Unsere Vorväter haben dies in akribischen Aufzeichnungen festgehalten, welche im allgemeinen ja für einen Mythos gehalten werden. Aber die zu erwartenden Störungen und Zerstörungen durch den Planeten werden die allgemeine Meinung über die antike Geschichte wohl radikal ändern, besonders im Hinblick darauf, dass auch wir bald einmal in diese gehören werden. Denn unsere Vorväter waren keineswegs so unterentwickelt, wie uns das in den Geschichtsbüchern normalerweise untergejubelt werden soll.

Man weiß, dass die menschlichen Zivilisationen auf der Erde mehrfach eine hohe Reife erreicht haben, um dann durch den Planeten wieder in die Steinzeit zurückgeworfen zu werden. Und jedes mal mussten sie wieder von vorne beginnen mit den primitivsten Mitteln, welche ihnen dannzumal noch zur Verfügung standen. Und die Erinnerung an die hohen Kulturen wurden alsdann zum Mythos und Gegenstand der Folklore. Viele unserer sogenannten fortschrittlichen Entdeckungen waren dazumal schon gemacht und mussten jedes mal wieder neu entwickelt werden. “Bald werden wir Abschied nehmen müssen
wie von einer schönen Ferienzeit. Genießen wir noch die letzten Stunden. Nehmen wir noch einmal alles, was schön und wohltuend war, bewusst in uns auf, damit wir in unserer
92 Erinnerung davon zehren können, wie von der Wärme sonniger Urlaubstage in den langen Nächten eines kalten Winters...” Wir befinden uns heute, und daran kann kein Zweifel bestehen, in den letzten historischen Sekunden einer Krise, die das Ende der Geschichte, unseren Abschied von der Erde und den Triumph über den Tod bedeutet.

Und wir kommen damit in der Tat dem einschneidendsten Ereignis, das einen Planeten treffen kann, immer näher – der Befreiung des Lebens aus der finsteren Puppenhülle der Materie! Welttheater: Auf der Bühne wird es wieder einmal dunkel. Viele sind schon abgetreten, viele werden noch abtreten. Das große Abschminken hat bereits begonnen,
nur, manche haben es noch nicht gemerkt! Wir hatten an anderer Stelle von sogenannten “gewissen Kreisen” gesprochen, welche zu verhindern suchen, dass wir “Wissen” erlangen, welches gegen sie verwendet werden könnte. Wer sind denn diese Kreise? Dazu zitiere ich aus den Informationen eines Udo Holey, welcher mitte der neunziger Jahre mit seinen Büchern über Verschwörungen in der Weltgeschichte (Geheimgesell-schaften und ihre Macht) im 20. Jahrhundert) nicht nur Aufsehen erregte, sondern teilweise auch ein Verbot zum Verkauf seiner Bücher erhielt, dies speziell in jenen Ländern, welche wohl am meisten Dreck am Stecken haben.

Bei diesen Geheimgesellschaften handelt es sich um die reichsten Leute dieser Welt (reich an Materiellen, aber arm an Geist) welche die sogenannten (Schein-)Regierungen seit langer Zeit fest im Griff haben. Man kann sie Bilderberger, Geheimregierung, die Trilaterale Kommission, den Council of Foreign Relations oder Illuminati nennen der Name spielt keine Rolle. Diese ca. Dreihundert Familien entscheiden wer wann und so gewählt wird, sie bestimmen, wann und wo ein Krieg stattfinden oder nicht, sie kontrollieren die Lebensmittel- Verknappungen auf der Erde und setzen die Inflationsraten der einzelnen Währungen fest. Die haben keine Macht über die Naturgewalten doch wo sie sie zu ihrem Vorteil manipulieren können, tun sie es. Das angestrebte Ziel dieser Clique ist die Weltherrschaft, wahrlich ein unglaublicher Größenwahn..., welcher sie den wohlklingenden Namen “Neue Weltordnung”, Novus Ordo Seclorum, gegeben haben, welche am 11.09.1990, also “zufälligerweise” exakt 11 Jahre vor dem Anschlag auf das WTC, von G. Bush senior öffentlich ausgerufen wurde. Ihr Ziel ist es, alle Menschen auf dem Planeten Erde zu beherrschen. Und dies ist nun bald etabliert.

Ein altes Sprichwort sagt: Wo Rauch ist, ist auch Feuer, und genau das war der Fall bei der Veröffentlichung der Bücher dieses Autors, denn kurz darauf erhielt er Besuch von der
Polizei, welche ihn mittels Haftbefehl verhaften ließ. Hausdurchsuchungen, Morddroh-ungen etc. gegen ihn, den Verlag 93 und die Buchhändler folgten. Der geschlagene Hund bellt, sagt man, und hier bellten die Hunde tatsächlich einen besseren Beweis für die Wahrheit der Berichte von Holey könnte es wohl kaum geben. Woher hatte er nun seine Kenntnisse über diese Clique? Holey bereiste unseren Planeten kreuz und quer und begegnete dabei auch Menschen (?) aus diesen Kreisen wie Geheimdienste, Freimaurer-logen und magischen Verbindungen, und der dabei entstandene Wissensaustausch führte schließlich zu seinen Büchern. Natürlich bewog der Inhalt seiner Bücher dann diverse
“Interessenkreise” in der BRD und auch in der Schweiz (!) Anzeige gegen ihn zu erstatten.

Wenn hier die Rede ist von den Zusammenhängen zwischen Freimaurertum, Wirtschaft, Banken und Okkultismus, so ist nicht nur der skeptische Leser/in über die fast unglaub-lichen Berichte irritiert, Holey selbst war das auch, da sie sein komplettes Weltbild durch-einander brachten und er sich auf der Suche nach Beweisen machte. Ein spirituelles Erlebnis zeigte ihm dann auf, dass er diesen unbequemen Weg im Leben gehen musste, anstatt den bequemen Weg der Gehirngewaschenen Masse zu gehen. Holeys Weltbild unterscheidet nicht zwischen “links” und “rechts” in der Politik, sondern zwischen “Wahrheit” und “Lüge”, denn eine Wahrheit kann nur “wahr” sein, und nicht links oder rechts. Und es sei wahr, dass dreihundert Familien auf der Welt mehr Geld besitzen, als der Rest der gesamten Menschheit. Es sei auch wahr, dass sich diese Familien in
Geheimlogen strukturiert haben und das gemeinsame Ziel der Neuen Weltordnung verfolgen.

Natürlich können solche “Menschen” nicht wahrheitsliebend oder gar menschenfreundlich
sein, sondern sie sind triefendster Abschaum und bescheissen und betrügen sich untereinander nach Strich und Faden. Dass die USA keine eigene Währung besitzt, sondern sich die Dollars stattdessen von der FED, der privaten US-Notenbank, leihen muss, ist ebenso wahr. Und genauso wahr ist es, daß John F. Kennedy ein Gesetz erlassen wollte, daß die USA in Zukunft eine eigene Währung haben würde. Er wurde bekanntlich erschossen. Um herauszufinden, wer an seiner Ermordung schuld war, muss man nicht den Schützen suchen, sondern der Auftraggeber. Und den findet man, indem man nachsieht, was Kennedy als letztes an Gesetzesentwürfen eingebracht hatte und
was als erstes wieder rückgängig gemacht wurde. Und es ist eine weitere Wahrheit, daß die erste Amtshandlung von Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson war, genau diesen Gesetzesantrag - nämlich einen FED-unabhängigen "richtigen" US-Dollar einzuführen - wieder rückgängig zu machen. Und so wird offensichtlich, welche Kreise ein Interesse an Kennedys Ableben hatten...

"Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und wägen verboten wird, wo immer Menschen verlangen, daß an sie geglaubt werden muss, wird ein gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenk-lich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen sie anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie 94 alle Fragen gelassen hinnehmen und geduldig beantworten, und
sie werden ihre Beweise und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge aber schreit nach irdischem Gericht!" (Pfarrer Viktor R. Knirsch, Kahlenbergerdorf) Die neue Weltordnung wird gemäß Holey kommen, ohne Zweifel! Der inszenierte, hausgemachte Anschlag auf das WTC ermöglicht mittels weltweit erlassener Gesetze nun eine globale Überwachung der Menschheit. Sie wird nicht mehr zu verhindern sein – und es soll auch gar nicht verhindert werden. Gemäß Holey gehört es zum Reifeprozess der Menschheit.

Wollte man die Clique entmachten, müsste das Zinssystem und die Börsen verboten werden, die sind die Werkzeuge mit welchen die goldenen Eier gelegt werden. Aber dies würde die Welt in ein absolutes Chaos stürzen – doch das kommt ohnehin, denn die
neue Weltordnung wird über den künstlich geschaffenen Terrorismus hervorgebracht. Die Illuminati stiften Chaos so gut es geht durch die Aufhebung von regionalen Grenzen, die Mischehe, Homo-Ehe, Verrohung der Kinder als auch der Gesellschaft durch Gewalt und Sex aus dem Fernseher, Video-Spiele und Internet, Zerstörung von Werten wie Familie, Tradition, Ehre und Stolz durch Perversion, Pornographie, Drogen... Das Resultat sind
Unruhen zwischen Einheimischen und Ausländern in den einzelnen Staaten - das steht uns übrigens auch noch ins Haus – aber richtig! - die Menschen fühlen sich unsicher und verlangen nach einer starken Hand. Diese bringt die Regierung über die Ausweise, Personenkontrolle, Überwachung... So läuft das. Und das ist nicht mehr zu verhindern.

Dass die Welt ganz gezielt mit einer Welle des Terrorismus überzogen werden würde,
erzählte der Großmeister einer Berliner Loge einem sehr guten Freund von mir (U.Holey) - und das war bereits 1997. Die Dinge laufen also nach Plan... Ich (U.Holey) möchte hier keine Angst machen, doch wenn die Menschen immer duckmäusern, dann kommt so etwas dabei heraus. Ich kann Sie jedoch beruhigen - die NWO wird nicht von Bestand sein. Auf der Erde sind alle Schriften, die die Wahrheiten beinhalten, vorhanden, doch die Menschen wollen es nicht wissen, sie möchten das (bislang noch!) bequeme Leben nicht
aufgeben. Bezieht man sich auf Goethe, so dienen sie der “Kraft, die stets das Böse will und am Ende doch das Gute schafft...” Wenn nun die Welt so kontrolliert sein wird, wenn die Illus ihrem Ziel – der Neuen Weltordnung – immer näher kommen, so wird sich manch einer fragen, wie es denn mit dem Leben weitergehen soll. Die Neue Weltordnung wird zwar bald Wirklichkeit sein, aber sie wird nicht von Bestand sein. Die momentanen Weltherrscher sind sich zwar sicher, dass sie ihr Ziel erreichen werden, doch das Problem ist, dass sich die Herrschaften untereinander betrügen, wie schon vorhin erwähnt.

Sie sind nicht nur arrogant und selbstherrlich sondern auch hochmütig. Wie James Warburg sagte: “Wir werden zu einer Weltregierung kommen, ob sie es wollen oder nicht – durch 95 Unterwerfung oder Übereinkunft”, so bestätigt dies, dass diese selbstherrlichen Kreaturen wohl nicht im geringsten damit rechnen, dass noch etwas schiefgehen könnte. Doch Hochmut kommt immer vor dem Fall! Wie die Wissenschaft bestätigt, nimmt das Erdmagnetfeld stetig ab, und dies könnte zu einer Beeinträchtigung der Elektronik führen. Um die Neue Weltordnung umzusetzen, benötigt es genau zweier Dinge: des Computers in Kombination mit dem Internet und Satelliten. Und was benötigen diese Gerätschaften, um zu funktionieren? Richtig - Strom! Und was wäre, wenn es einem Hacker gelingen sollte, einen Virus so anzusetzen, daß er dieses Überwachungsnetzwerk von innen heraus zerstört? Vor allem, wenn es sich um eine Person handelt, die das System der Illuminaten programmiert hat und damit auch dessen Schwachstellen kennt beziehungsweise solche bewußt eingebaut hat? Und was wäre, wenn es eine elektromagnetische Waffe gäbe,
welche die Stromversorgung weltweit lahmlegen kann und vor allem so stark ist, daß sie die Empfangsgeräte in den Satelliten derart außer Gefecht setzt, daß eine Kommunikation
nicht mehr möglich sein wird - für immer?

Es gibt Dinge, vor denen die Illus eine riesige Angst haben, Dinge, die ihre Konzept erheb-lich durcheinanderbringen können. Man kann vielleicht viele der kleinen und zarten Gehirne der Kinder durch die Verblödung im Fernsehen, die Verrohung der Gewalt und pornographische Filme innerlich zerstören wollen, weichkochen, verschmutzen oder durch Ritalin stilllegen doch das funktioniert so nicht, zumindest höchstens eine Zeitlang. Es sind nur wenige Menschen, die die Welt momentan knebeln und die Richtlinien bestimmen, es braucht auch nicht mehr Kinder, um die Welt zu verändern. Und die Millionen Mitläufer, welche die Neue Weltordnung mit aufbauen und verwalten, werden schneller umkippen als es den Illus lieb ist. Da sich die Erde begann, sich schneller zu drehen, und damit
eine Schwingungserhöhung einhergeht, wird sie unmerklich, still und gemächlich näher an die Zentralsonne herangeführt, womit sie sich wieder dem Lichtzentrum oder der Ur-
Energiequelle annähert. Nun schwingt alles immer schneller, und dies wird von den Erdlingen kaum wahrgenommen, aber für die verunsicherten Illus bedeutet das, dass sie ein wirkliches Problem bekommen. Denn dies bewirkt dass die Zahl der rebellierenden Menschen und die Qualität des Bewusstseins der weltweit Erwachenden steigt.

Und weil alles im Leben zyklisch verläuft, so braucht alles seine Zeit – und den richtigen
Zeitpunkt. Die Menschheit ist nun an ihrem Zenit angekommen – an einem Punkt, an dem es sich zu entscheiden gilt. Die meisten Menschen haben sich ihre Freiheit wegnehmen lassen. Da wir alle göttliche Wesen sind, und die Illus wie auch wir Teil eines großen Spiels sind, werden alle abdanken, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Manche natürlich nicht ganz freiwillig...
Die Neue Weltordnung ist ein Gigant auf tönernen Füssen. Ein Gigant, der nicht alt werden wird. Es gibt gewisse Anzeichen dafür, dass ein gewisser Planet ihn bald einmal zerbrechen lässt...
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Merke: “Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, macht sich selbst zum Sklaven und büßt beides ein!”
(Benjamin Franklin)


Edgar Cayce über „Die Große Pyramide”

Eines der bemerkenswertesten Channel-Medien des 20. Jahrhunderts, dessen Beitrag zum metaphysischen Wissen weltweit mehr und mehr Beachtung erlangt, ist Edgar Cayce
(1877-1945). Nach seinen ,Readings’, die die Große Pyramide betreffen, war der Spitz-stein ursprünglich da gewesen. Nichtsdestoweniger bestätigt er die messianischen Aspekte der prophetischen Botschaft der Pyramide. Ich zitiere einige Auszüge aus den Cayce Readings: „Die Große Pyramide ist eine steinerne Chronik der Geschichte und Entwicklung des Menschen, von der Zeit ihrer Erbauer bis zum Ende des gegenwärtigen Erdenzyklus im Jahre 1998. Ihre Aufzeichnungen sind sowohl in der Sprache der Mathematik, Geometrie und Astronomie geschrieben als auch in der Art der verwendeten Steine mit ihrer Symbolik. Am Ende des Zyklus wird es eine weitere Veränderung in der Position der Erde geben, wenn der Große Eingeweihte zurückkehrt, um die Prophezeiung-en zu vollenden. Alle Veränderungen, die stattfanden und stattfinden werden, sind in den Gängen zwischen Basis und Spitze dargestellt.

Sie sind bezeichnet durch die Lage der Steine, ihre Farbe und die Richtung, die die Krümmungen nehmen. (Anm.d.Autors: Ist der große Eingeweihte der X.Planet, Nibiru? Er soll die Prophezeiungen >vollenden<... Wenn alle Veränderungen aus der Vergangenheit und der Zukunft in den Gängen dargestellt sind, wird deshalb der Zugang zur Pyramide
gesperrt? Könnten vielleicht einige der besten Kenner der Hieroglyphensprache darin Wichtiges entdecken? Man weiß, dass die Pyramiden auf den Himmel ausgerichtet sind ist hier des Rätsels Lösung?)
In der Großen Pyramide wird die gegenwärtige Geschichte durch die niedrige Decke am Eingang jenes Ganges symbolisiert, die zur Königskammer führt. Dieser niedrige Gang oder diese Vertiefung zeigt eine absteigende Tendenz, was durch die Variationen der verwendeten Steine gezeigt wird … Der leere Sarkophag in der Königskammer ist selbst ein Symbol für die Erleuchtung des Menschen hinsichtlich der Bedeutung des Todes - als ein Hinübergehen von einer Daseinsebene zu einer anderen. Die Länge, Breite, Höhe und die unterschiedlichen Richtungen der zahlreichen Schichten von Steinen in den Gängen und Kammern der Pyramide stellen präzise die hervorragenden Ereignisse in der spirituellen Entwicklung des Menschen auf der irdischen Ebene dar. Geburt und Tod des
Jesus von Nazareth sind auf Jahr, Tag und Stunde genau in der Biegung der Passage dargestellt, die in die Königinnenkammer führt …
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An einem Punkt der niedrigen Passage wird 1936 als ein Jahr der Wirren und des Tumults, der Kriege, Stürme und Revolten dargestellt, mündend in Massenunruhen. Nach 1956 folgt eine Zeit der Festigung, tritt die Welt in eine neue Periode ein - wie es in der Königskammer gezeigt ist, irgendwann zwischen 1938 und 1958. Diese Ära ist der Beginn von in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen Entwicklungen; sie endet im Jahr 1998. Es wird eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen des Meisters sein … Es wird eine Zeit des spirituellen Wiedererwachens und der Erleuchtung sein, eine Zeit neuen Verstehens, neuen Lebens und neuen Glaubens. Es wird deutliche Fortschritte auf wissenschaftlichem Gebiet geben und neues Wissen über den Ausgleich der Schwerkraft, mit deren Hilfe die Pyramide selbst errichtet worden ist …
Das gegenwärtige Zeitalter der Menschheit nähert sich rasch dem Höhepunkt seiner Entwicklung. Am Höhepunkt der Welle wird es einen Bruch geben zwischen den materiell Denkenden und den spirituell Denkenden. Viele werden abfallen, aber die Standfesten werden geführt werden, die Aufzeichnungen zu finden und sie überall zum Wohle der
Menschen zu deuten …

(Hier wird die bevorstehende Veränderung im Bewusstsein des Menschen erwähnt, welche von einigen „Sehenden“ überall erwähnt wird wodurch aber wird dies ausgelöst? Durch Nibiru?...)
Heute steht der Mensch wiederum an der Schwelle zu einer neuen Zeit, dem Wasser-mannzeitalter, in dem die Menschheit ein neues Bewusstsein oder einen neuen Erkennt-nisgrad erreicht – einer neuen Einheit der Welt.” Nach den Texten der Geschichte von Atlantis und den Zivilisationen zuvor, hat sich immer wieder das gleiche abgespielt. Evolutionen bis hin zu hohem technologischen Standard, der dann von Egoisten oder Machthabern eigennützig verwendet wurde. Die Zivilisationen degenerierten und endeten
im Krieg, der in allen Fällen zur totalen Zerstörung führte. Nach den Unterlagen sind wir wieder in der gleichen Situation, die den Texten zufolge auch wieder so ablaufen wird, wie die Male zuvor – so, wie in der Johannes-Offenbarung beschrieben ist. Aus den atlantisch-en Texten geht nicht hervor, dass dies abzuwenden sei – eher dass diejenigen mit klarem Verstand, gutem Herzen und ihrer Intuition folgend überleben würden, um die danach folgende „neue Welt“ besser aufzubauen. So wird ein Zerfall beziehungsweise die Vernichtung der jetzigen Zivilisation nicht bedauert oder als verhindernswert benannt,
sondern als Entwicklungsschritt für die Seelen, die heute hier inkarniert sind. Es wird dies sogar als ein notwendiger Reinigungsprozess angesehen! Man könnte auch sagen: einem
Trennen der Spreu vom Weizen...
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Zusammenfassung
Wenn man die Fakten, welche für sich sprechen, nicht wie die orthodoxe Wissenschaften ignoriert oder sich darüber nur lustig macht, sieht man, dass das uns aufoktroyierte Weltbild so nicht stimmen kann, dass alles ganz anders war und ist. Man kann die tragischen Umstände eines Giordano Bruno in die heutige Zeit übernehmen, es waren und sind immer Außenseiter, welche die Wahrheit erkennen, und meistens eben von den
engstirnigen und selbstherrlichen „Gelehrten“ verhöhnt werden. Dies, obwohl sie keinerlei Beweise für das Gegenteil von dem haben, was diese Außenseiter behaupten. Es steht also Aussage gegen Aussage. Man macht es sich sogar so einfach, die gefundenen Tatsachen mit allerlei läppischen Erklärungen abzutun, welche sogar ein Kind lächerlich findet. Dieses Zeichen einer grenzenlosen Arroganz zeigt eindeutig auf, wie sicher sich diese Gelehrten sind, denn sie sind die Kapazitäten und nur ihnen wird und muss man glauben. Die Worte Schillers, dass die Masse halt dumm ist und nur wenige Verstand hätten, treffen hier
besonders zu.

Aber so einfach ist die Sache nicht. Es ist nicht anzunehmen, dass alle dieser Fachleute den wahren Hintergrund nicht kennen würden. Sicherlich sind viele unter ihnen, die ganz genau wissen, worum es geht. Aber sie sind durch die Fesseln ihrer (Ver)bildung dazu verpflichtet, das nachzuplappern, was ihnen einst vorgeplappert wurde. Sehen Sie, sehr geehrte Damen und Herren Wissenschaftler, würden Sie alle, die die Wahrheit kennen, dies auch zugeben und gemeinsam diese Wahrheiten zugeben und darauf das neue Wissenschaftsgerüst aufbauen, welches für die Zukunft dieses Planeten nötig wäre, so würde sich wieder Vertrauen und Respekt Ihnen gegenüber zeigen. Dann würde man Sie alle anerkennen und Ihren Aussagen glauben schenken, und dieser Paradigmenwandel wäre dann geeignet, die Menschheit und die Erde endlich als ein Gemeinwesen zu
akzeptieren und auch so zu behandeln. Es ist nicht abzustreiten, dass unsere Auffassung der Wirklichkeit der Wahrheit in keiner Weise entspricht. Ich kann Ihnen hier einigen Nachhilfeunterricht geben, sofern Sie gewillt sind, diesen zu akzeptieren. (Was ich natürlich aufs schwerste bezweifle...)

Neueste Erkenntnisse der Quantenphysik zeigen auf, dass eine Krise die moderne Kosmologie erschüttert: Urknall, Raum-Zeit- Kontinuum und andere etablierte Axiome (aufgestellte Theorie ohne jeglichen gesicherten Hintergrund...) stehen zu ihnen im
Widerspruch, welche dem Weltall Leben und Intelligenz einräumen. Diese veraltete, objektivierende Naturwissenschaft aber verteidigen Sie nachgerade mit Ihren verstaubten
Ansichten. Entfliehen Sie einmal der Lärmkulisse und dem Dreck der Maschinenzivilisation und richten Sie in einer sternenklaren Nacht den Blick nach oben, und dann spüren Sie dem nach, was sich leiblich, seelisch und geistig spontan einstellt. Könnte es dann sein, dass Sie der Schwindel packt, dass Sie in eine 99 andere und höhere Wirklichkeit hinein-geschockt werden? Wird sich Ihnen dann ein innerer Raum öffnen, welcher wie erinnert
wirkt, als kannten Sie ihn eigentlich und haben ihn nur vergessen?

Können Sie dann unseren Kosmos, was im Griechischen: Schönheit und Ordnung / Har-monie heisst, erahnen? Oder flüchten Sie sich dann sofort wieder in Ihr rationales Gehäuse, welches das ganze Intstrumentarium beinhaltet wie Newton, Einstein,
Urknall, fernen Galaxien, die Krümmung des Raumes, glühende Gasbälle, schwarze Löcher und vieles mehr? Zu dieser physikalischen Kosmologie? Aber wirkt dieses von den Physikern wenig erschlossene Weltall nicht monströs und tot? Es zeigt keinerlei Spur von höherer Intelligenz und Leben! Amit Goswami sagte: „Das Universum ist nicht tot, weil wir
nicht tot sind.“ Sind Sie denn tot, verehrte Damen und Herren? Nein, meinen Sie? Ich sage aber ja, denn wären Sie lebendig, würden Sie das Leben im Kosmos anerkennen und sich nicht auf dogmatische Lehrsätze stützen. Kennen Sie Erwin Chargaff? Ja? Nun, dieser Mann hat als einer der wenigen erkannt, dass „...unser Naturkonzept keineswegs unabhängig von der Tatsache ist, dass in unserer Zeit so etwas wie Auschwitz, Hiroschima
und vieles andere Neuartige ereignen konnte.“

Verstehen Sie das? Nein? Nun, sehen Sie, wir begreifen die Welt – das Universum, den Kosmos – nach Maßgabe unseres eigenen Bewusstseins. Dieses Bewusstsein, das immer mit unserem Sein zu tun hat (wer wir sind und wie wir leben), wird vom Kosmos zurück gespiegelt. Insofern gilt: Was wir „da draußen“ wahrnehmen, sind wir selbst! Und die Monstrositäten der herrschenden Kosmologie sind Ausdrucksformen einer in diesem Sinne monströsen Bewusstseinsform... Das Primäre und vorgängig Wirkliche ist nicht die Außenwelt als Ding- oder Objektwelt, schon gar nicht die reduktionistisch verengte und auf bloße Quantitäten reduzierte der abstrakten Naturwissenschaft. Die so verstandene Außenwelt oder Objektwelt ist ein Phantasma, ein Konstrukt, eine durch nichts Wirkliches gestützte Fiktion. Laut Chargaff verstellt die „Scheinwirklichkeit“ der abstrakten Konstruk-tion die Wirklichkeit, ja zerstört sie sogar über kurz oder lang. Die Atombombe ist die Quintessenz der abstrakten Naturwissenschaft als ihr sprechendes Symbol!

Die Sonnen als glühende Gasbälle in eisiger Leere sind eine kollektive Projektion, die nur deshalb nicht als solche durchschaut wird, weil sie der herrschenden explosiven Bewusst-seinsform entspricht, bzw. aus dieser hervorgegangen ist. Das kosmische Licht z.B. wird nicht direkt von den „Sternen“ abgestrahlt, sondern entsteht erst als Wechselwirkungs-phänomen im Gegeneinanderwirken der Raumenergiefelder. Und alle aus der herrschen-den Deutung des kosmischen Lichtes abgeleiteten Schlussfolgerungen, auch und besonders die kosmologischen, sind hochgradig spekulativ und aus der Sicht der 100
Raumenergiefelder-Hypothese rein fiktiv, ohne Verankerung in der Wirklichkeit... Die Sinnenwelt, also die Welt der Erscheinungen, ist nur „halb real“. Als Grundlage für ein weiter reichendes oder gar kosmisches/kosmologisches Weltverständnis ist sie nicht geeignet. Nur die kosmische Verankerung unseres Bewusstseins (=Bewusst-Seins) verbürgt die Möglichkeit, das Täuschende der Erscheinungen zu durchstoßen und zur „wirklichen Wirklichkeit“ vorzudringen, in der wir wurzeln und in der allein wir lebendig sind und auch sein können.

Denn der Weltenraum ist ein unbegrenztes Meer der Lebendigkeit und des Bewusstseins. Der Raum lebt, er ist keine tote Erstreckung. Der „mathematische Raum“ (egal welcher Dimensionalität) dagegen hat keinerlei Wirklichkeit oder gar Leben! Er ist mausetot. Jeder Moment in unserer Existenz vollzieht sich – und kann sich nur vollziehen – im lebendigen Raum wie auch in der lebendigen Zeit! Wären Raum und Zeit so tot und abstrakt, wie einige Physiker annehmen, wäre Leben unmöglich. Leben kann nur aus Leben entstehen..
Merke: Die Beschränkung auf die primären Sinnesqualitäten wie Größe, Form und Zahl, schließt das Leben, wie auch das Bewusstsein, aus! Das Gleiche gilt auch für alle auf der herrschenden Sonnenofenfiktion basierenden Überlegungen zum Aufbau, zum Werde-gang und zu den physikalischen Bedingungen der Gestirne und der Sternensysteme. Ob irgendwo Lebensprozesse möglich sind oder nicht, das ganze endlose Debattieren über
„extraterrestrisches Leben“, die Frage, ob „Wir allein sind im Universum“, ob Leben allgegenwärtig ist oder einen eher oasenhaften Charakter aufweist, kann durch die
Raumenergiefelder-Hypothese ganz neu reflektiert werden.

Wenn die glühenden Höllen der Sterne eher mathematische Tagträume und Projektionen als kosmische Wirklichkeiten sind und wenn die nur als „göttlich“ zu bezeichnenden
Kernverstrahlungsfelder der Gestirne in ihren unendlich differenzierten Zustandsformen uns eine Mannigfaltigkeit enthüllen, neben der das Monotone/Uniforme der herrschenden
Sicht provinziell und naiv wirkt, dann ist ein Stück der abstrakten Ummauerung unseres Bewusstseins gesprengt und der Blick geweitet. Dann erst kann der lebendige Kosmos – können die belebten und bewohnten Gestirne – ins Bewusstsein gezogen werden, dann erst ist der vorkopernikanische Geozentrismus wirklich und grundstürzend überwunden und mit ihm die Blickverengungen, die aus dem „methodischen Geozentrismus“ der
herrschenden Physik (alles im All ist so „wie hier“) und der Absolutsetzung der irdischen Bühne resultieren. Wie wehrt sich doch das Establishment gegen die schon fast
empirische Tatsache des Lebens nach dem Tode, wo doch schon Einstein daran glaubte (was man tunlichst geheim hält), auch und gerade wegen der unabhängigen Forscher (welche nicht von Stipendien etc. leben) welche als Kapazitäten auf ihrem Fach Weltruhm erlangt haben.

Wenn hier die Diskriminierung und Verhöhnung nichts nützen, so wird eben absolutes
Stillschweigen praktiziert. Als Beispiel könnte der 101 hervorragende Chirurg V.F.Vojno-Jasneckij angeführt werden, welcher sagt, dass es neben dem gewöhnlichen, praktischen Gedächtnis des Menschen noch ein „Archiv“ gibt, in dem ausnahmslos alle Ereignisse des inneren und äußeren Lebens eines Menschen gespeichert werden, das Leben also gespeichert ist. Das in ungezählten Nah-Todes-Erlebnissen stets als gleich ablaufender Prozess geschilderte wie in einem Film ablaufende Element des „Lebensrückblicks“ wird damit erklärbar. Im Grenzmoment wird diese Aufnahme aus dem Archiv dem Menschen
vorgezeigt. Wenn man aber annehmen würde, dass so ein Archiv sich im Kopf jedes einzelnen Individuums befindet, dann würden Erinnerungsprozesse einer solch hohen Intensität und Geschwindigkeit unmöglich erscheinen und die Möglichkeiten eines individuellen Gehirns erheblich übertreffen, besonders wenn man bedenkt, welche Lücken das individuelle Gedächtnis im Leben aufweist.

Wenn also die Gedächtnisprozesse trotzdem mit einer transzendentalen Geschwindigkeit ablaufen, dann können sie also gar nicht im Gehirn stattfinden..., sondern in einem
anderen, viel stärkeren Substrat des Gedächtnisses – im Geist! Denn für die Erscheinung des Geistes gibt es keine Zeitnormen... Der Geist umgibt alles und stellt alles augenblick-lich in seine Ganzheit... Wenngleich man nicht mit Sicherheit darüber urteilen kann, dass das Phänomen der fast augenblicklichen prämortalen Reminiszenz wirklich real und allgemein wichtig ist, so gibt es doch eine einleuchtende Erklärung: Die Instanz der
Persönlichkeit, oder in einer anderen Terminologie, der Seele, behält im Verlaufe des Menschenlebens den Status des dauernden organsierenden Tatsächlichen in Bezug auf den Fluss der ankommenden psychologischen Ereignisse und des physiologischen Stoffwechsels im Organismus. Nur beim realen Tod des Organismus verliert nun die Instanz der Seele diesen Status und bleibt in der Vergangenheit. Diese Umwandlung des
Status der Persönlichkeit, „das Einsaugen in die Vergangenheit“, erscheint vor dem erlöschenden Bewusstsein der Persönlichkeit als die Verdauung aller früheren Ereignisse.

Dann fällt im Moment des Sterbens die Instanz der Persönlichkeit, die die ankommenden Elemente des inneren und des äußeren Lebens des Menschen verbunden hat, selbst
auseinander und vereinigt sich auf einen Augenblick mit diesen Elementen in einem gemeinsamen Punkt. Dieser Punkt ist das gemeinsame Wahre für sie. Die Persönlichkeit zieht im Punkt ihrer Umwandlung die Elemente der Vergangenheit in den auslaufenden Status der Gegenwart, und somit wird die Vergangenheit für die Persönlichkeit in einem kurzen Moment zur Wirklichkeit. Im übrigen gilt die Leben-nach-dem-Tod-Hypothese als empirisch gesichert. (Profs. Whitton, Moser, etc.) Es lässt sich also zusammenfassen, dass Leben in welcher Gestalt auch immer, überall und ewig im Prinzip möglich ist. Vor Mio Jahren genauso wie jetzt und in weiteren Mio Jahren. Daran ist nicht zu rütteln...
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Ich bin wohl etwas vom Thema abgekommen, könnte man meinen; nein, ich möchte aufzeigen, dass die gesamte Wissenschaft von ihrem Ziel, Wissen zu schaffen, abge-kommen ist und stattdessen aufgrund ihrer Machtposition Theorien, Axiome und Hypo-thesen als Wissen und gesicherte Erkenntnis darstellt. In diesem Buch sind viele Wissenschaftler genannt, die diesen Rahmen sprengen und ihren eigenen Weg gehen. Und diese bereiten uns langsam, aber sicher den Weg vor zu der Erkenntnis, welche für das angehende 21. Jahrhundert nötig ist. Speziell im Bereich der Archäologie gibt es unglaubliche Diskrepanzen, es scheint, als seien hier die Verwirrungen am größten. Als man die ersten Funde von Knochen, Artefakten etc. machte, bastelte man ein Gerüst, welches nie mehr erweitert oder verändert wurde, gemäß den immer neueren Funden und Studien. Es ist einfach unverständlich, warum man nicht zugeben kann, dass neueste Erkenntnisse immer neue Tatsachen schaffen und unser Weltbild in ein neues Licht rücken.

Man will einfach nicht zugeben, dass das aufgestellte Gerüst so nicht stimmt und zieht alles, was nach Veränderung riecht, ins Lächerliche. Man macht kindlich doofe Sprüche zu
neuen Funden, welche nicht in den gebastelten Rahmen passen, die einen nur noch den Kopf schütteln lassen. Dies angesichts des Faktums, dass hier studierte Köpfe einen derartigen Quatsch verlauten lassen können. Es seien hier ein paar Beispiele aus dem Buch „Weltbilderschütterung“ von E. Landmann erwähnt, welche die orthodoxe Wissen-schaft mit solchen idiotischen Sprüchen in die hinterste Ecke der Dummheit befördert.
Schauen wir einmal an, was da so an Hirngespinsten herauskommt: Da sind Sprüche wie „Land, um eine schmatzende Ratte zu verzehren“, „Grunzender Phallus“, „Haus, wo man
aufstößt“ (!!!), „Koche deinen fliegenden Fisch“, „Geißel deinen Schmutz“, „Haus, wo man sich zurückt“, „Gelächterhügel“, „Reiße deinen Erdofenverschluss aus Algen heraus“, „Am Halse der Figur des Hinariru“, „Haus, wo der Vogel den Takt schlägt“, „Kalebassen voller Fliegen, Stücke Schweine“, „Der aufgehängte Fisch ist ein Kind“, „Der Eltern- Gott kopulierte mit dem wütenden Aal und produzierte die Kokosnuss“, „O Hahn, der Früchte-Binder“, „Du darfst nicht die Fliegen vergessen, wenn du mitnimmst und fortfährst“...

Dies sind Übersetzungen aus dem Rongo-Rongo, der Osterinselschrift, welche eigentlich gar noch nicht entziffert ist. Geschaffen von einem Professor auf dem Gebiet der Völker-kunde und Schriftentzifferung, welcher auch den „wissenschaftlichen“ Nachwuchs ausbildet... Dieser Professor leidet nicht an Minderwertigkeitskomplexen, er hat noch andere Stilblüten auf Lager: „Er ging nach Te Vai More Vae O Te Rahi, Maunga O Pipi Van Hiti Kiakia, Vai Kena Tea, Te Umu Roa Tavake...“, es geht noch drei Zeilen weiter mit diesem unverständlichen Unsinn. Sehen Sie, sehr geehrte Damen und Herren, was ich meine? Da werden Unsummen von Steuergeldern verscherbelt für einen derartigen Quatsch, riesige staatliche Gelder verschleudert für die Ausbildung zu 103 vollkommenen Trotteln – wenn Sie das eine Wissenschaft nennen können, tun Sie mir leid. Da ist mir ein E.v.D, ein Landmann, ein Zillmer, ein Hausdorf und wie sie alle heißen, um einiges lieber. Was diese Herren und auch Damen, veröffentlichen, hat Hand und Fuß und ich bin mit dem Studium deren Werke um einiges gescheiter geworden. Es wird so oder so früher oder später alles ans Licht kommen, ob Ihnen und Ihren Regierungen dies nun passt oder nicht.

Diese Nonkonformisten bereiten langsam, aber stetig den Weg zur Erkenntnis, könnt Ihr Euch da noch so dagegen wehren. Und das ist gut so. Die sich zuspitzende Krise der Naturwissenschaften, deren lebensfeindlichster Auswuchs die sogenannte Biotechnik ist,
lässt immer mehr Menschen nachdenklich werden. Und es ist unübersehbar, dass eine bewusstseinsverändernde Kultur- Revolution vonnöten ist. Die herrschende Kosmologie hat mit der Wirklichkeit nämlich nicht das geringste zu tun. Ebenso die meisten der anderen Teile der Naturwissenschaft. Risse im Gebälk der herrschenden Dogmen sind spürbar, so, als ob das ganze Gebäude vor dem Zusammenbruch steht. Denn ohne ein
grundsätzlicher Paradigmenwandel führt die Entwicklung ins Verderben und in die Selbst-vernichtung, welche nicht mehr aufzuhalten ist. Aber die Abkehr von den jetzt üblichen
Methoden der Naturforschung würde einen derartigen Riesensprung erfordern, dass er ohne vorhergehende soziale moralische und psychologische Revolution von unvorstellbaren Ausmaßen gar nicht erdacht werden kann.

Und dies wäre notabene einer der größten Paradigmenwechsel in der Weltgeschichte – vergleichbar mit der Entstehung des Buddhismus und des Christentums. Aber jede kollektive Bewusstseinsverfassung hat die Naturwissenschaft, die sie verdient (Chargaff), im Kontext der herrschenden Bewusstseinsform lässt sich eine andere Naturwissenschaft gar nicht verwirklichen. Insofern geht es ohne epochale Bewusstseinsumbrüche nicht ab, die sich aber zaghaft andeuten... Wenn man nach den Wurzeln des Stillstandes der
Wissenschaftsentwicklung sucht, nach den Gründen der gehemmten Wissensforschung, so steht am Ende immer wieder Eines: Das verbrecherische herrschende Wirtschafts- und Geldsystem. Wenn ein Forscher z.B. von der Industriemafia für die Entwicklung eines Produktes, welches zwar schädlich ist, aber gut bezahlt wird, so wird der Forscher dieses Produkt erforschen und nicht jenes, welches er für gesund hält, aber für die Industrie
keinen Profit abwerfen würde. Denn unser heutiges Geldsystem bewirkt (nach Helmut Creutz) Zunehmende Diskrepanz> <Zunehmenden Wachstumzwang Zwischen Arm und Reich um der zinslastbedingten Verarmung als Folge der zinsbeding- durch größere Wirtschaftsleistungen Einkommensumverteilung entgegenzuwirken
Folgen: Folgen:
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Zunehmender zunehmende zunehmende zunehmende Einfluss Verarmung Plünderung Zerstörung der Reichen der Leistenden der und Belastung zur Wahrung und Finanz. begrenzten unserer ihrer Überlastung natürlichen Lebens- Privilegien des Staates Ressourcen Grundlage Auswirkung: Auswirkung:
Zunehmende Gefährdung zunehmende Gefährdung des sozialen Friedens, des internat-ionalen Friedens zunehmende Gewalt, Korruption zunehmende Übergriffe und Krimina-lität, auf die Güter anderer Länder Gefahr von Bürgerkriegen Gefahr militärischer Aktionen
...und am Ende:
konventionelle oder atomare Kriege!
Wenn man sich aber klar ist, dass man umfassend gesteuert und manipuliert wird, dass die herrschende Naturwissenschaft Tag für Tag unser Leben bestimmt, muss man sich als lebendiges Wesen dagegen wehren. Unaufhörlich wird den Menschen ein Bild von der Welt vermittelt, in dem eigentlich Leben und Bewusstsein nur als Sonderfall, als verrückte Ausnahme vorkommt. Das hat tiefliegende und langfristig ruinöse Auswirkungen. In gewisser Weise hat sich der Mensch – unter der Ägide der technischen Naturwissenschaft – gleichsam selbst abgeschafft. Er ist zur abstrakten Zufallskonfiguration geworden. Und das hat mit Menschsein im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun. Die Mainstream-Naturwissenschaft kennt nicht das, was lebende Systeme ausmacht und konstituiert. Die heutigen gehandelten Systemtheorien gehören zu der von Ken Wilber eingeführten
„Flachland-Ontologie“. Das fatale an der etablierten Wissenschaft ist nicht so sehr, dass sie sich irrt, das ist menschlich.

Fatal ist, dass die amtierenden Wissenschaftspäpste ihre Vermutungen als „Wissen“ und ihre, größtenteils waghalsigen, Theorien als „Gesetze“ ausgeben. Und noch fataler ist, dass die unsinnigsten Behauptungen von unkritischen Wissenschafts-Journalisten als „wissenschaftliche Tatsachen“ hinausposaunt werden. Man weiß z.B. mit „ziemlicher“ Sicherheit, wie das Universum entstanden sein mag, und wann das ungefähr gewesen war. 15 Mio Jahre liegt dies derweil schon zurück. Und begonnen hat das alles mit dem
in „Fachkreisen“ sehr beliebten „Urknall“... Und man „weiß“ auch, wie die Welt 10-43 Sekunden danach aussah. Und vieles andere „weiß“ man außerdem. Bitte genügend bewundern und in Ehrfurcht erstarren: Man vermutet dies nicht – man weiß alles... Wie Gott das All erschuf, werden wir wahrscheinlich nie in Erfahrung bringen. Doch einer Tatsache dürfen wir jetzt schon gewiss sein: So, wie die Kosmologen es uns weismachen wollen, war es mit Sicherheit nicht!
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Die seriöse Presse inklusive der einschlägigen populärwissenschaftlichen Periodika beteiligt sich in einer bemerkenswerten, zur intellektuellen Selbstaufgabe tendierenden, Autoritätsgläubigkeit und geradezu peinlichen Spezialisten-Hörigkeit an der Verdummung derjenigen, die als wehrlose Steuerzahler, jenen gigantischen Verdummungsprozess
auch noch finanzieren müssen. Als Beispiel könnte man die Beschleunigungsanlagen in Hamburg und Genf (Cern) nehmen: diese sind Musterbeispiele, wie die heutige Physik mit
Milliardenaufwand versucht, den Laien für dumm zu verkaufen. Was diese Anlagen liefern, sind nur irrelevante und langweilige Ergebnisse. Heuer im Jahre „Einsteins“ realisiert man immer noch nicht, dass seine Relativitätstheorie noch niemals irgendetwas zum Fortschritt eines technischen Sachgebietes beigetragen hat – wie denn auch, da sie so falsch ist, wie eine physikalische Theorie nur falsch sein kann. Wenn man Giordano Bruno zitiert, so hat dieser schon die Selbstgefälligkeit, Dummheit und Ignoranz der Akademiker gegeißelt.

Und nichts spricht dafür, dass das, was er als die „triumphierende Bestie“ bezeichnete, heute in geringerem Grade den Planeten beherrscht als vor 400 Jahren. Er bezeichnete die Akademiker allesamt als die Väter der Ignoranz. Bruno hatte der heutigen Zeit einiges voraus: Er ließ keine Gelegenheit aus, die Ignoranz und Dummheit seiner Zeitgenossen zu geißeln, etwas, das heutzutage zwar nicht mehr auf dem Scheiterhaufen, aber system-gleich in einer Zwangsjacke, endet. Denn mehr denn je wird heute die Wahrheit verunglim-pft und die Lüge favorisiert. Es steht außer Frage, dass die heutige Wissenschaftswelt nur
noch an profitträchtigen und das System schützender Tätigkeit interessiert ist, und die Aufdeckung von Wahrheiten weder Industrie noch die in ihrem Sold stehenden Regierung-en wünschen. Denn man will keinesfalls riskieren, dass die Menschheit erkennt, wie über-flüssig und schädigend dieses Joint Venture überhaupt ist. Übelste Ausnutzung sämtlicher Ressourcen, u.a. auch dem Menschen, Vergiftung und Zerstörung des Lebensraumes, all dies würde aufhören, würde man erkennen, dass wir mehr sind als bloße physische Geschöpfe.

Doch wie in diesem Buche aufgezeigt wurde, naht ein Rächer, welcher schon seit Urzeiten bekannt und gefürchtet ist, welcher wie schon vor Jahrtausenden die dekadente und degenerierte Menschheit von Sodom und Gomorrha, als leuchtendes Beispiel, ausradiert hat. Es scheint, als würde die Menschheit nie lernen, dass das ganze Trauerspiel in der Materie nichts weiter als eine Illusion ist. Und dass ganz andere Einsichten gefragt sind, wozu uns dieser Planet zur Verfügung gestellt wurde. Vielfach heisst es, dass das uns bevorstehende Ereignis das Ende der „Welt“ sei, dass die lange Reihe der Versuche
abgebrochen wird infolge Misserfolg auf der ganzen Linie. Jenen, welche das Ganze für eine Schimäre halten sei gesagt, dass die Prophezeiungen nicht unwahr sind, sondern man kann nur nicht genau sagen, wann sie eintreffen. Datumsangaben sind deshalb schwer, weil in der Vergangenheit von einigen Herrschern jeweils eigenmächtig der Kalender abgeändert worden 106 ist.

Es ist aber offensichtlich, dass wir 7 Jahre weiter zählen als wir wirklich sind. Deshalb wären wir erst im Jahre 1998, und die angekündigten Ereignisse waren bislang also noch gar nicht aktuell. Sollte dies zutreffen, stände uns nächstes Jahr der von Nostradamus angekündigte Schreckenskönig, womit nur Nibiru gemeint sein kann, ins Haus. Dann würde sich diese Voraussage also pünktlich erfüllen, entgegen des Aufatmens Vieler, als nach unserem Kalender im August 1999 rein gar nichts passiert ist. Es gibt genügend Beweise dafür, dass sämtliches Geschehen auf dieser Welt bereits vorprogrammiert ist, da im fein stofflichen Bereich weder Vergangenheit noch Zukunft existiert, und alles zeitgleich ist, also alles Gegenwart. Wodurch jene Hellsichtigen, welche Einsicht in diesen Bereich haben, klar erkennen konnten, was die irdische Zukunft für uns bereit hält. Aus den sich ergebenden Funden aus prähistorischer Zeit ist klar ersichtlich, dass diese Prophezei-ungen ihren Wahrheitsgehalt besitzen, würde man diese anerkennen und den einzig möglichen Schluss daraus ziehen.

Doch die Selbstherrlichkeit, Ignoranz und Dummheit der menschlichen Spezies hat schon seit allen Zeiten die Zeichen nicht erkannt und ist jedes Mal erneut in ihren Untergang gerannt. Es gibt genügend Indizien, dass wir wieder einmal soweit sind. Wer Augen hat zu sehen, der schaue und wer Ohren hat zu hören, der höre. Doch die Menschheit ist blind, und lebt in ihrem kleinen Welttheater im Netz der Technik und Materie gefangen. Ich denke, dass wir davon ausgehen können, dass folgende Parameter durch die etablierten Wissenschaften anerkannt werden müssen:
Die Menschheit ist nicht erst tausende, sondern schon hunderte von Mio oder Mio Jahre alt. Es gab schon viele viel weiter fortgeschrittene Zivilisationen auf der Erde vor unserer.
Das Leben auf der Erde wird periodisch durch ein kataklysmisches Ereignis ausgelöscht.
Außerirdische „Götter“ besuchen die Erde seit Jahrmilliarden. Das UFO-Geschehen ist real. Dies ist Fakt. Und ein Leugnen oder Abstreiten ändert nichts daran. Es ist Zeit, dass unser Weltbild sich radikal ändert und unser Auge sich der Realität öffnet. Die heute geltenden Paradigmas wie die orthodoxen Religionen, die Geld-und Zins- Wirtschaft sowie die Nationen sind auf die Müllhalde der menschlichen Geschichte zu werfen. Materialis-mus muss zugunsten von Spiritualismus ausgelöscht werden.
So, und nur so, ist es uns möglich, den Untergang der menschlichen Spezies auf dem Planeten Erde aufzuhalten. Eine Alternative gibt es nicht. 107 „Dass die Weltgeschichte von Zeit zu Zeit umgeschrieben werden müsse, darüber ist in unseren Tagen wohl kein Zweifel übriggeblieben. Eine solche Notwendigkeit entsteht aber nicht etwa daher, weil viel Geschehenes nach entdeckt worden ist, sondern weil neue Ansichten gegeben werden, weil der Genosse einer fortschreitenden Zeit auf Standpunkte geführt wird, von welchem sich das Vergangene auf eine neue Weise überschauen und beurteilen lässt.“
J.W.Goethe, geschrieben im Jahre des Heils 1829.
108
Geschrieben im Jahre des Heils, 2005.

quelle: http://dieletztereise.tripod.com/verfaelschungderwahrheit.pdf


52. Artikel: Unsere menschliche Rasse
(V) Artefakte schon vor unseren Urahnen


In den neunziger Jahren las ich erstmals, dass man in Russland hochdifizile kleinste Bauteile fand, deren Alter 20.000 – 300.000 Jahre alt sein dürften. Es handelt sich dabei um eine Art miniaturisierte Bauteile. Sie haben eine Größe von minimal 0,003 mm bis zu maximal 3 cm. Die kleinsten Teile bestehen aus Wolfram und Molybdän. Es handelt sich dabei um mechanische Kleinstbauteile, die wir vielleicht annähernd vergleichen können mit unseren integrierten Schaltungen; nicht von der Anwendung her, aber von dem Miniaturisierungsgrad her.
Wer mag solche winzigen und dennoch hochwiderstandsfähigen Bauteile vor einer unvorstellbaren Zeit hergestellt haben? Was würde von unserer Zivilisation wohl mehr als 100.000 Jahre überdauern???
350 Mill. Jahre alte Steintafel
In Dänemark sind Abdrücke auf einer Steinplatte gefunden worden, auf der es einen Fußabdruck, einen Schuhabdruck, den Abdruck eines Vogels und 13 Kreise (Vielleicht Symbol für die Planeten, die zu unserem Sonnensystem gehörten) zu sehen sind. 350 Millionen Jahre soll diese Steintafel alt sein.
Menschlicher Fußabdruck
Menschliche Fußabdrücke hat man vielerorts in Sedimentgestein gefunden. Der Gesteinsschicht zu Folge stammen sie aus dem Erdzeitalter Trias. Das bedeutet: Die Abdrücke müssten vor über 200 Millionen Jahren entstanden sein.
Menschen – und Saurierabdrücke
In jenen Zeiten lebten die Saurier auf der Erde. Wen verwundert es, dass sich in denselben Gesteinsschichten parallel zu Saurierfußabdrücken auch menschliche Fußabdrücke finden lassen; so geschehen in einem Kreidefelsen in Texas. Da der Kreidezeit zuzuordnen, müssten diese Spuren vor 140.000.000 Jahren entstanden sein.
Versteinerter Hammer
Ebenfalls in Texas hat man in einem Kreidefelsen einen völlig versteinerten menschlichen Finger gefunden. Aber eben nicht nur einen Finger, sondern auch einen Hammer, von der Machart, wie sie den unsrigen ähnlich ist. Das dazugehörige Alter wird auf 140 – 400 Millionen Jahre geschätzt.
Was wird der Öffentlichkeit gezeigt?
Dieses sind nur einige Hinweise auf Artefakte die man inzwischen gefunden hat. Die meisten Funde solcher Art wird man der Öffentlichkeit, so vermute ich, aber nicht zeigen. Andere solche Funde wird man versucht haben ganz herkömmlich zu deuten. Nach dem Motto: Was nicht sein darf - auch nicht kann sein.
Andere Autoren zu solchen Themen
Aber es gibt inzwischen genügend Autoren, die sich durch solche Artefakte angesprochen fühlten und ausführliche Artikel darüber schrieben.
Z.B.: R. Habeck "Rätselhafte Funde der Geschichte"
Oder "Verbotene Archäologie"
So kann ein interessierter Leser bei Bedarf weiterführende Literatur finden.
Deutungsversuche
Ich habe mich darauf beschränkt, auf nur einige dieser Vorzeiträtsel hinzuweisen. Ungeachtet dessen bin ich mir sicher, dass es immer wieder Schlaumeier gibt, die Wege und Erklärungsansätze finden, solche Funde so umzudeuten, dass sie wieder ins klassische Weltbild passen.
Saurier mit Menschen zusammen
Für mich war es wichtig darauf hinzuweisen, dass es parallel zu den Sauriern auch schon Menschen gab; Menschen, die sich nicht von Baum zu Baum hangelten und mit einer Keule herumliefen, sondern solche, die Schuhwerk trugen, Werkzeuge kannten und wohl auch technische Errungenschaften besaßen.
63,5 Mill. Jahre vor unseren Anfängen
Dies führt uns in eine Zeit hinein, die noch weit früher anzusetzen ist, als jene Besuche der Elohim, die vor 1,5 Millionen Jahren Äffchen für Genversuche einsammelten.
Doch auch zu dieser Zeit, die ganz eindeutig lange vor unserer eigentlichen Zeit der Menschwerdung lag, hat die im ersten Kapitel ausführlich zitierte Informantin uns einige Hinweise gegeben.
Erster Krieg auf Erden
Danach wurde unsere Erde vor etwa 65 Millionen Jahren von zwei außerirdischen Arten besucht und auch kolonisiert; und zwar von einer humanoiden Spezies vom Sterngebiet des Procyon; nur 150 Jahre später von einer reptiloiden Rasse. Beide Rassen waren darauf aus, gewisse Bodenschätze, wie z.B. Kupfer abzubauen. Ein friedliches Nebeneinander war offenbar nicht möglich. Es folgten kriegerische Auseinandersetzungen. Durch den Einsatz gefährlicher Waffen nahm die Erde solch großen Schaden, dass in Folge nur weniger Jahre fast die gesamte tierische Population ausstarb. Für menschliche Wesen war die Erde ebenfalls unbewohnbar geworden.

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Hier nun der genauere Bericht über diese frühen Jahre des Lebens auf unserem Planeten gemäß den Lacertatexten.

Krieg unter Außerirdischen
Vor 65 Millionen Jahren starben viele unserer primitiven Vorfahren der Dinosaurier-Rasse in einer großen, weltweiten Umwälzung. Der Grund für diese Zerstörung war keine Naturkatastrophe, durch einen Asteroideneinschlag, wie Ihre Wissenschaftler glauben, sondern ein Krieg zwischen zwei feindlichen außerirdischen Gruppen, hauptsächlich in der Umlaufbahn und oberen Atmosphäre Ihres Planeten. Gemäß unseres begrenzten Wissens um die frühen Tage war dieser weltweite Krieg der erste außerirdische Krieg auf der Erde, aber es war definitiv nicht der letzte, …
 
Humanoide gegen Reptos
Die Gegner in diesem 65 Millionen alten Krieg waren zwei fortgeschrittene außerirdische Arten… Eine Rasse war humanoid wie Ihre Art (aber viel älter) und war aus diesem Universum, von einem Sonnensystem in der Stern-Konstellation, die Sie »Procyon« nennen. Die anderen, über die wir nicht so viel wissen, war eine reptilartige Spezies, aber sie haben nichts mit unserer Art zu tun, weil wir uns von hiesigen Sauriern ohne äußeren Einfluss entwickelt haben.

Kolonien in Asien und der Antarktis
… Die erste Art (die humanoide) hatte die Erde 150 Jahre vor den Reptilien erreicht, und sie baute einige Kolonien auf den damaligen Kontinenten. Es gab eine große Kolonie auf dem Kontinent, den Sie Antarktis nennen, und eine andere in dem Kontinent, den Sie Asien nennen. Diese Leute lebten ohne Probleme mit tierähnlichem Sauriern auf dem Planeten zusammen. Als die fortgeschrittenen Reptilien in diesem System ankamen, versuchten die humanoiden Kolonisten von »Procyon« eine friedliche Kommunikation, aber sie waren nicht erfolgreich, und ein weltweiter Krieg begann innerhalb von ein paar Monaten.
 
Begehrte Rohstoffe
Sie müssen verstehen, dass das Interesse der beiden Arten an diesem jungen Planeten nicht wegen der Biologie und der unentwickelten Arten war, sondern aus einem einzigen Grund: Rohstoffe, besonders Kupfer. Um diesen Grund zu verstehen, müssen Sie wissen, dass Kupfer ein sehr wichtiges Material für einige fortgeschrittene Arten ist (sogar noch heute), weil es – mit einigen unbeständigen Materialien – fähig ist, neue stabile Elemente zu produzieren. … Beide Arten wollten das Kupfer von Planet Erde aus diesem Grund haben, und deswegen kämpften sie einen nicht sehr langen Krieg im Weltraum und im Orbit.
 
Fusionsbombe
Die humanoide Art schien zunächst siegreich, aber in einer letzten Schlacht entschieden die Reptilien, eine mächtige experimentelle Waffe – eine spezielle Art von Fusionsbombe, zu benutzen, die die Lebensformen auf diesem Planeten zerstören und den wertvollen Rohmaterialien und dem Kupfer nicht schaden sollte. Die Bombe wurde vom Raum aus abgefeuert und detonierte an einem Punkt Ihres Planeten, den Sie »Mittelamerika« nennen. Als sie im Ozean detonierte, produzierte sie eine unberechenbare Fusion mit Wasserstoff, und der Effekt war viel stärker, als die Reptilien erwartet hatten.
 
Tödliche Strahlung
Eine tödliche Strahlung, eine Überproduktion von Sauerstoff, ein Fallout anderer Elemente und ein »nuklearer Winter« für fast 200 Jahre waren das Ergebnis. Die meisten der Humanoiden wurden getötet, und die Reptilien verloren nach einigen Jahren das Interesse an dem Planeten aus (sogar für uns) unbekannten Gründen – vielleicht wegen der Strahlung. Die Erde war wieder allein, und die Tiere auf der Oberfläche starben. …
 
Nuklearer Winter
Gut, die meisten der Dinosaurier starben nicht an der Detonation, sondern an den schlechten Bedingungen, die nach dem Krieg herrschten, besonders durch den Fallout und den nuklearen Winter. Fast alle Dinosaurier und Reptilien waren innerhalb der nächsten 20 Jahre tot. Einige von ihnen, besonders jene in den Ozeanen, waren fähig, die nächsten 200 bis 300 Jahre in dieser veränderten Welt zu überleben, aber diese Arten starben auch, weil sich das Klima verändert hatte. Der Fallout endete nach 200 Jahren, aber es war kälter als vorher.
 
Einige Tiere überlebten
Trotz der Umwälzung waren einige Arten fähig zu überleben: Fische (wie die Haifische), Vögel, kleine Säugetiere (Ihre Vorfahren), verschiedene Reptilien wie Krokodile und eine Art von klein geratenen, aber fortgeschrittenen Dinosauriern, die dem letzten Saurier glichen, den Sie Tyrannosaurus nennen.
 
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Auch wenn es uns nicht möglich sein wird, die hier gemachten Aussagen zu überprüfen, müssen wir dennoch akzeptieren, dass vieles des Gesagten durchaus mit fossilen Funden (wie anfangs berichtet) in Übereinstimmung gebracht werden kann. Wir kommen zwar nicht zurück zu Zeiten, die 200 Mill. Jahre zurückliegen sollen, doch Zeitbestimmungen an Abdrücken im Sedimentgestein sind sowieso mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet. Es handelt sich dabei ja nicht mehr um organische Substanzen, bei denen man genauere Messmethoden anwenden kann. – Auch muss man ohnehin die vage Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es schon vor diesen 65 Mill. Jahren Besuche, wenn nicht gar Kolonien, von intelligenten Wesen auf der Erde gegeben haben kann. Darüber haben wir aber derzeit keine verifizierbaren Hinweise.  
Quelle: http://www.fallwelt.de/geschichte/05artefakte.htm

Unsere menschliche Rasse
53. Artikel: (VI) Aus der Sicht der Greys


Warum ich nun die Greys etwas ausführlicher zitieren werde, hat gute Gründe. Sie gelten als von der anderen Seite, und zwar der Liga der Echsen zugehörig. Sicherlich sind ihre Aussagen mit Vorsicht zu behandeln. Doch, was nützt es, wenn die Seite, der "heiligen Engel" eine strenge Zensur angeordnet hat. Wenn die uns nicht sagen wollen, worauf wir ein Anrecht haben; was z.B. unsere Abstammung betrifft, weswegen wir hier sind und was die Grundlage für das Erdendrama ist, in das wir verwickelt sind, werden wir versuchen uns wohl oder übel anderweitig zu informieren.
Die Quelle, die in "Sternensaat" verwertet wird ist ein Channelling. Das reduziert erfahrungsgemäß den Wahrheitsgehalt noch einmal. Dennoch mag man hier und da Aussagen herausfiltern können, die der Wahrheitsfindung dienlich sind.

Sternensaat (Auszüge aus Kap 8 "Die Erschaffung des Homo sapiens auf der Erde") Projekt der Sirianer und Leieraner
Offensichtlich beteiligten sich drei Hauptgruppen an der Erschaffung des Homo sapiens der Erde. Wir identifizieren sie als: die Erschaffer, eine leieranische und eine sirianische Gruppe. Die Erschaffer erleichterten die Schöpfung des Homo sapiens von einem Punkt der Nichtphysikalität und waren die Aufseher des ganzen Projektes. Die Leieraner, die sich dieser nicht- physischen Einflüsse nicht bewußt waren, leiteten die Schöpfung des Homo sapiens ein und nutzten die Hilfe einer Sirianischen Gruppe. Jede Gruppe hatte ihre eigenen Motive für ihre Beteiligung. Trotz unterschiedlicher Motive war das Ziel das gleiche - die Erschaffung einer humanoiden Rasse auf der Erde.
 
Teilnahme der Plejadier
Wie bereits erwähnt, beteiligten sich die Plejadier zum eigenen Vorteil an der Evolution der Erde. Sie glaubten, wenn sie sich mit den Menschen einlassen würden, dann könnten sie nicht nur die Entwicklung ihrer früheren Heimat beeinflussen, sondern auch etwas über die Negativität und Integration lernen, ohne selbst in eine Welt inkarnieren zu müssen, die diese Konzepte verwirklichte. Die Leieranische Gruppe, die um die genetische Übereinstimmung der Plejadier mit den neu zu entwickelnden Erdenmenschen wusste, überredete sie zur Teilnahme.
 
Schöpfungstrieb
Die Leieranische Gruppe (eine Kombination verschiedener Leieranischer Rassen) experimentierte ständig. So wie die Menschen bestimmte instinktive Triebe (Fortpflanzung) besitzen, so haben diese Außerirdischen ihre eigenen Triebe, nämlich zu erschaffen - den Erschaffern nachzueifern. Die ,,Abkömmlinge" der Erschaffer führten instinktiv die genetische Aussaat weiter. Diese Erschaffer wussten sehr genau, daß Inzucht das Aussterben einer Rasse bedeutet, und deshalb suchten sie fortwährend nach neuen Beständen, um den Gen-Pool immer wieder aufzufrischen.
 
Ohne polarisierende Einflüsse
Für die Leieraner gab es noch eine andere wichtige Motivation für ihre Einmischung auf der Erde. Nach Äonen des Konfliktes mit den von der Leier abstammenden Rassen (Wega, Sirius, Orion etc.) wollten sie nicht länger Zivilisationen ins Leben rufen, die polarisiert waren und nicht friedlich existieren konnten.
Sie beschlossen, daß die Erde ein Planet wird, der auf Integration anstatt Polarisation ausgerichtet ist. Die Leieranische Gruppe wollte einen Planeten, dessen Anfänge integriert waren und keinen, der die Saat der Polarität von anderen Sternensystemen in sich trug. Mit diesen Gedanken stellten sie ihren strengen Plan für die Erschaffung des Homo sapiens auf der Erde auf.
 
Heilung des Oriondramas
Die Erschaffer hingegen hatten andere Pläne. Sie erkannten, daß die Erde möglicherweise der letzte Boden für die Heilung des Orion-Dramas sein könnte und der Planet aus diesem Grunde polarisiert verbleiben musste, um diesen Konflikt zu beenden. Die Erschaffer wussten, daß die galaktische Familie endlich etwas über die Integration durch die Auflösung der Polaritäten lernen könnten, und sie erlaubten der Leieranischen Gruppe, ihre Pläne auszuführen in dem Wissen, daß diese den kosmischen Plan unterstützen würden.
 
Primitive Arbeiterrasse
Die Motivationen der Sirianischen Gruppe waren mehr auf das Umfeld ihrer Heimat ausgerichtet. Sie betrachteten die Erde als Teil des Sirius Drei-Sternen-Systems und glaubten daher, ein Recht zu haben, die Erdgenetik zu manipulieren. Die Sirianer hatten Interesse an der Entwicklung einer primitiven humanoiden Rasse auf der Erde, die sie als Arbeiter benützen könnten, während sie ihre Kolonien ausdehnten, zu denen auch die Erde gehörte. Sie unterstützten daher das Leieranische Projekt mit ihren eigenen Zielen im Kopf. So wurde das Projekt für die Erschaffung des Homo sapiens auf der Erde begonnen.
 
Gene der Plejadier
Für viele Tausende von Jahren während der frühen Phasen dieses Projektes beobachteten die Leieraner die sich entwickelnde primitive Rasse auf der Erde mit achtsamen Augen. Manchmal nahmen sie Proben und änderten die DNA-Struktur leicht. An kritischen Punkten setzten sie den Primaten genetisches Material der Plejadier ein (und von anderen Gruppen). Über lange Perioden hinweg wurde es offensichtlich, daß die Evolution mit Riesenschritten voranging. Als es dann soweit war, wurden die entscheidenden prototypischen Experimente vorgenommen. Die Geschichte von Adam und Eva ist eines der wenigen übriggebliebenen Vermächtnisse, das die Menschheit subtil an ihren Ursprung erinnert. Sie bezieht sich - oftmals symbolisch auf das vergangene Geschehen - auf die Rasse, die das Erbe der Erde antreten sollte.
 
Strenge Kontrolle
Wie bereits erwähnt, wünschte die Leieranische Gruppe eine Spezies, die auf Integration fußte. Daher sollte diese Spezies kein Wissen um die Polarität haben - oder um "Gut" und "Böse". Sie kontrollierten die Umgebung dieser neuen Menschen streng, so daß sie sich als perfekte Träger der Integration entwickeln konnten. Sie wollten nicht, daß die Menschen ihnen nach ihrem Ebenbilde gemacht würden, nämlich polarisiert. Was die Leieranische Gruppe nicht anerkennen wollte war, daß sie auch den freien Willen dieser neuen Menschen einschränkten.
 
Prototyp des Adam
Nach generationenlanger Arbeit mit den Genen von Primaten und Außerirdischen entwickelte die Leieranische Gruppe einen Prototyp, dessen Bedeutung "von der Erde stammend" sich auch im Namen "Adam" wiederfindet. Der Adam-Prototyp wurde auf der Erde eingeführt, um seine Anpassungsfähigkeit an die Umgebung der Erde in vielen Teilen des Planeten zu prüfen. (Es gab viele Adams.) Als dieser Prototyp zufriedenstellend angepasst war, wurden die Adams zurückgerufen.
 
Wissen verheimlicht
Aus ihrem Wunsch heraus, eine Gattung zu schaffen, die kein Wissen um die Polarität hatte, wiesen die Leieraner alle an, die mit diesen Prototypen in Berührung kamen, ihnen das Wissen zu verheimlichen - ihnen das Recht der freien Wahl zu verweigern, das allen göttlichen Wesen garantiert ist. Jetzt wird auch die Aussage von Gott verständlich: "Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr essen, nur vom Baum der Erkenntnis, von Gut und Böse (Polarität), dürft ihr nicht essen, denn an dem Tage, an dem ihr davon esst, werdet ihr sicher sterben."
 
Für mich gilt es eigentlich als das Aushängeschild unserer Erde, dass die Bewohner hier das Privileg der freien Wahl haben.
Irgendwie kommt es mir so vor, als wenn es die freie Wahl zwar gibt, diese aber nicht als Option angeboten wird. Man tut also so, als gäbe es diese gar nicht. Man lebt in einem Umfeld der freien Wahl, muss deren Nachteile in Kauf nehmen, darf aber selbst diese freie Wahl nicht in Anspruch nehmen. Die christlichen Religionen scheinen dieses Szenario immer noch aufrechterhalten zu wollen.
 
Sirianer gaben die Wahl
Die Sirianer, die gemeinsam mit der Leieranischen Gruppe arbeiteten, stimmten dieser Philosophie nicht zu. Sie glaubten, daß die persönlichen Wünsche der Leieraner für die Erschaffung dieser Spezies nicht mit den Rechten, die humanoide Formen besitzen, übereinstimmten. Diese Sirianer fassten eine echte Zuneigung zu den neuen Menschen, obgleich sie die menschliche Rasse für ihre Zwecke benutzen wollten. Trotz dieser Dualität entschlossen sie sich, einzugreifen, und gaben damit unbeabsichtigt den Menschen die Gelegenheit zur Wahl.
 
Von Gott getäuscht
Die Sirianische Gruppe warnte die Menschen: "Da sprach die Schlange zum Weibe: "Ihr werdet mitnichten des Todes sterben, sondern Gott weiß, daß, welches Tags ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist." Vor die Wahl gestellt und gezwungen, eine Entscheidung, die ihre Existenz betraf, zu fällen, erlangten die Menschen das Bewusstsein des dritten Dichtigkeitsgrades. Als sie erkannten, daß sie von "Gott" getäuscht worden waren, entschieden sie sich für das Wissen. Als sie sich für das Wissen um die Polarität entschieden, wurden sie völlig in der Physis verankert. Sie besaßen nun ein Ego, oder das Wissen von "Ich bin" und wurden sich ihrer selbst bewußt.
 
In kirchlichen Kreisen wird der Teufel (hier die Sirianer) immer als potentieller Lügner hingestellt. Die Menschen (Adam) seien ja gestorben, und Gott hätte (hier die Leieraner) somit Recht gehabt. Es wird dabei aber übersehen, dass den Menschen ("den Adamen") um die es hier geht, sowieso niemals ewiges Leben in Aussicht gestellt wurde.
Es ist verlockend, seinen freien Willen in die Tat umzusetzen. Dabei übersieht man leicht, dass ja auch der Andere seine eigene freie Wahl hat und die Folge unausweichliche Streitereien sind. Das hierfür erforderliche stärkere Ego wird ursächlich eine Folge dieses Geschehens gewesen sein.
 
Das Wissen wurde verweigert
"Und Gott sprach: Siehe, Adam ist geworden als unser einer und weiß nun, was gut und böse ist (Polarität). Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens, und esse und lebe ewiglich." Es braucht nicht erwähnt zu werden, daß die Leieranische Gruppe nicht erfreut war. In ihrem Ärger verneinten sie den Menschen das Wissen vom Baum der Erkenntnis (göttliches Erbe). Die menschliche Rasse war nun gezwungen, sich ohne die Kenntnis ihrer Verbindung zur galaktischen Familie und dem Ganzen zu entwickeln. Es sollte eine wahre Herausforderung sein.
 
Das flammende Schwert
Um sicherzustellen, daß die Menschen nicht dieses Wissen suchen würden, wandte die Leieranische Gruppe einige Vorsichtsmaßnahmen an: "... zum Osten des Gartens stellte er den Cherub auf und das flammende Schwert, das in jede Richtung zeigte, um den Weg zum Baum des Lebens zu wachen." Sie überließen der Menschheit ihr Erbe - das Vermächtnis des Orion (symbolisch als Schwert dargestellt), ohne Wissen um seine Lösung.
 
An die Erde gebunden
Was geschah mit der Sirianischen Gruppe, die sich in die Pläne der Leieraner einmischte? Durch ihre Einmischung wurden sie energetisch an die Entwicklung der Erde gebunden. Sie hatten immer viele Tricks auf Lager, und in diesem Falle lachten sie zuletzt. Als sie mit der Leieranischen Gruppe am genetischen Programm arbeiteten, führten sie einen latenten DNA-Code in die menschlichen Zellen ein. Dieser Code wird ausgelöst durch eine erhöhte Vibration, die auftritt, wenn eine Zivilisation sich spirituell zu entwickeln beginnt. Der Code wird aktiviert, wenn die Erde sich der Selbstbewusstheit und dem vierten Dichtigkeitsgrad nähert (was gegenwärtig geschieht.) Ist er einmal aktiviert, dann spult sich die beschränkte Sicht der Menschheit wie eine Rolle ab, bis die Ausdehnung des ALL-DAS-IST sichtbar wird. Dies war ihre Art, der Menschheit dennoch zu gestatten, vom Baum des Lebens zu essen.
 
Zum Sterben verurteilt
In der Vergangenheit der Erde hat die menschliche Rasse widersprüchliche Zeichen von den Göttern erhalten. Es gab Zeiten (einige sind in den sumerischen Aufzeichnungen zu finden, wie die große Flut), in denen die Menschen in Stich gelassen und zum Sterben auf dem Planeten verurteilt wurden, während die Götter, denen sie vertrauten, sich mit ihren Raumschiffen aus dem Staube machten. In diesen Zeiten retteten etliche "Götter illegal einige auserwählte Menschen. Dieses hat die menschliche Rasse emotional in Krisenzeiten geprägt. Diese Prägung erinnert an beide Muster und aktiviert einen Kampf zwischen dem Glauben und der Freude, verlassen oder gerettet zu werden. Es ist wichtig, daß die menschliche Rasse diese Abhängigkeit von den Göttern löst und selbständig wird.
 
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Hier werden uns vordergründig nur Sonnen oder Sternzeichen genannt. Damit können wir allemal einen Bezug zur Herkunft jener Wesenheiten herstellen. Und jene Sonnen/Sternzeichen werden wiederum mit den uns geläufigen Begriffen benannt. Als da wären:
 
·        Leier              (lateinisch Lyra), kleines, aber auffälliges Sternbild des nördlichen Himmels, mit dem Hauptstern Wega; im Sommer am Abendhimmel sichtbar
 
·        Sirius              [griechisch] der (Hundsstern), Stern erster Größe im Sternbild Großer Hund. Sirius ist mit einer scheinbaren visuellen Helligkeit von 1m,46 der hellste Stern am Himmel und der Sonne, die er an Leuchtkraft um etwa das 23fache übertrifft, verhältnismäßig nahe (Entfernung 8,8 Lichtjahre). Sein Durchmesser ist 1,8-mal größer als der der Sonne, seine Masse beträgt das 2,3fache. Sirius ist ein Doppelstern, dessen Hauptkomponente von einem um 10 Größenklassen lichtschwächeren Begleiter mit 0,94facher Sonnenmasse, einem Weißen Zwerg, in rund 50 Jahren umkreist wird.
 
·        Plejaden        (Siebengestirn), offener Sternhaufen (M45) im Sternbild Stier, von dem rund 300 Sterne bekannt sind. Der Name Siebengestirn ist irreführend, weil mit bloßem Auge sechs Sterne heller als 5m beziehungsweise neun Sterne heller als 6m (Größenklasse) mit bloßem Auge gesehen werden. Die Plejaden zählen zu den Bewegungssternhaufen, der hellste Stern ist Alkyone.
(Entnommen jeweils: © 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG)
 
Die Informantin aus einem Geschlecht der Echsenwesen, die in einem Interview ebenfalls ähnliche Begebenheiten anschnitt, nannte uns teils andere Namen und Ursprungsplaneten.
 
Ungereimtheiten können aber auch darauf beruhen, dass z.B. jene, die als Leieraner bezeichnet werden, Planeten anderer Sonnen kultiviert haben und ihre Aktivitäten dann von dort aus ausgeführt haben. – Unterschiedliche Namen können aber auch ganz bewusst genannt werden, um dadurch die Verwirrung komplett zu machen.
 
Sirianer – jene, die die Sklavenrasse züchteten - Befürworter der Polarisation – In dem neuerlichen Erdendrama wünschten sie das Oriondrama zu heilen. Darunter verstehe ich, dass sie offenbar einen Schauplatz brauchten, auf dem sie alte Feindschaften neu aufflammen lassen konnten, wo sie weitere Gelegenheiten bekämen um sich "auszutoben"; vielleicht sich so lange zu bekriegen, bis es auch dem letzten endlich "über" geworden ist.

Wo bleiben in diesem Szenario die Echsen, jene intelligenten humanoiden Wesen, die schon viele Zigmillionen Jahre die Erde bewohnten, schon lange bevor die Leieraner ihr "Menschenprojekt" begannen. Sie werden von den meisten Informanten nicht erwähnt. Vielleicht, weil sie nicht so recht ins Geschehen passen. Sie dürften eigentlich gar nicht dort sein, denn jede der drei "Schöpferrassen" hat deren "Erstwohnrecht" hier auf der Erde ignoriert.

Dennoch gibt es auch Hinweise auf Verbindungen zu den Echsen, die in das Erdendrama irgendwie mit verwoben wurden. Denn unsere menschliche Biologie soll auch Gene (Geninformationen) der Echsen haben. (Der Reptilienmensch)

Leieraner - ? – jene, die Integration wollten, weil sie längst der Streitereien und Gegensätzlichkeiten überdrüssig geworden waren (obwohl sie selbst auch polarisiert waren/sind) – die einen Planeten des Friedens wollten. Jene, welche den Menschen ihren Ursprung verheimlichten, die immer darauf bedacht sein mussten, dass der "Mensch" ja nicht zu viel erfährt, die darum besorgt waren, dem Menschen einen genügend dichten Schleier aufzulegen.

Plejadier, als die dritte Gruppe, die verführt wurde, sich auf das neuerliche Erdszenario einzulassen. Sie gaben den Samen, sie waren jene, die vor Ort das Projekt vordergründig betreuten. Sie waren letztendlich jene, die sich verleiten ließen die Herren (Götter) über die einfachen Menschen zu spielen. Und so verstrickten sie sich erneut mit dem Oriondrama, welchem sie einst zu entfliehen gedachten.

Sollte man die beiden sumerischen Göttersöhne, Enki und Enlil einmal nicht als Einzelakteure betrachten, sondern als solche, die womöglich (symbolisch) jeder für ein ganzes Volk standen, dann wäre:
Enki jener, der für die Sirianer stehen würde, und
Enlil jener, der für die Leieraner stehen würde.

Enki wäre der biblische Teufel, und
Enlil wäre der biblische Gott.

Wahrscheinlich waren jedoch beide Plejadier. Dann würde man eben sagen, Enlil war derjenige, der die Interessen der Leieraner verfocht, wohingegen Enki derjenige war, der die Interessen der Sirianer vertrat.

Man könnte sich darüber streiten, wer jetzt wirklich gut und wer schlecht ist. Jeder hat seine Interessen, jeder hat seine Vorteile aber auch seine Nachteile für uns Menschen.

quelle: http://www.fallwelt.de/geschichte/06greys.htm


Unsere menschliche Rasse
54. Artikel: Das frühe Szenario


Es gibt mehrere Szenarien. Teilweise überschneiden sie sich, teilweise ist ein Szenario über ein anderes gestülpt.
D.h., man könnte so objektiv wie möglich die Ereignisse beleuchten und zu vernünftigen Schlussfolgerungen gelangen. Doch hätte man dann nur die eine Seite der Medaille gesehen. Hinter dem Geschehen sind noch weitere Prozesse aktiv. Diese wiederum werden von noch weiter übergeordneten Interessen beeinflusst.

Hier soll das "Drama" in den Blickpunkt gerückt werden, welches den meisten Geschehnissen unserer Gegenwart und Vergangenheit übergeordnet ist.
Die Informationen dazu habe ich vorzugsweise dem Buch Sternensaat entnommen. Ich bitte um Verständnis, dass das dort gesagte auch nur eine einseitige Interpretation des kosmischen Geschehens ist. Andere Quellen geben uns teilweise eine völlig andere Sicht der Dinge. Manches sollen wir womöglich auch nicht wissen. D.h., ganz egal welche Quelle uns etwas zuflüstert, gewisse Dinge werden wir einfach (noch) nicht erfahren.

Sternensaat: Gedanken aus Kap 03 ("Der Schoß der Leier")
So soll das Leben, welches später auch einmal zur Erde kommen sollte, im Bereich der Leier seinen Anfang genommen haben, wo Schöpferwesenheiten erste Schritte einleiteten, damit bewusste Lebensformen in der dritten Dichte existieren konnten. Sie selbst fragmentierten sich und begaben sich so bewusstseinsmäßig in ihre "Schöpfung".

Irgendwann wurden sie der Raumfahrt mächtig. So vermischten sich die Kulturen und viele neue Impulse entstanden. Das Leben wurde mehr und mehr polarisiert.

Die Weganer waren die ersten, die andere Wege als die Leieraner beschritten. Beide Zivilisationen waren polarisiert mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen. Konflikte zwischen den beiden waren die Folge.

Sternensaat: Auszüge und Gedanken aus Kap 4 ("Der Sirius - Faktor")
Die Leieraner hatten Konflikte mit den Weganern. Repräsentanten dieser Welten zog es zum Sirius, um hier ihren Konflikt zu lösen.
Die Weganer inkarnierten in der dritten Dichte nachdem die Biologie auf einem der Siriusplaneten dafür die Möglichkeiten bot.

Schleier noch dichter als bei uns
Beinahe sofort verloren diese neuen Sirianer die Erinnerung an ihre Verbindung mit Wega. Der Schleier war zu dicht. Ihr Wunsch nach einem Erinnerungsverlust war so stark, daß sie sich ihres Ursprungs nicht erinnern konnten. Sie träumten und meditierten nicht. Sie unterhielten keine kreativen Aktivitäten, außer ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten. Als ihr Eifer in die physische Realität hinuntergezogen wurde, kreierte er eine Kultur, die nach dem Wunsch von Herrschaft beseelt war - über einander und über das sie umgebende Universum.

Die Leieraner ihrerseits versuchten von einer nichtphysischen Sphäre aus das Geschehen zu beeinflussen. Dieses Wechselspiel führte zu untragbaren Zuständen. So wurde der Konflikt in eine Sphäre des Orion verlagert.
Hier blieb nur noch die dritte Dichte. Auch ein "Ausruhen" nach dem Tod war so nicht mehr möglich. Sofortige Inkarnationen waren die Folge. Der Schleier schien die höchst mögliche Dichte erreicht zu haben, was natürlich zur Folge hatte, dass alle Betroffenen überhaupt nicht wussten, was dort vor sich ging.

Weitere (sowohl Positive als auch Negative) wurden in Folge vom Orion angezogen und inkarnierten hier.

Sternensaat: Gedanken aus Kap 5 ("Die Winde des Orion")
Und nun tobte dieser Konflikt im Oriongebiet und zwar in Ausmaßen, die für uns unvorstellbar sind.
Stark polarisierte Kräfte rieben sich gegeneinander auf.

Da waren jene, die sich selbst dienten, mit dem Drang Macht auszuüben. Auf der anderen Seite waren jene in der Opferrolle, die sich selbst willig einbrachten, im Spiel Gut gegen Böse, negativ gegen positiv, Herrscher und Unterdrückte.

Die Kontrolle wurde sogar über den Tod hinaus fortgesetzt. Ein schrecklicher Zustand, wenn man bedenkt, dass man so für Äonen an ein Szenario gefesselt war, ohne die geringste Chance, diesem zu entgehen.

Nur wenigen gelang es, dieser Sphäre zu entkommen, und wie geschehen, auf der Erde zu inkarnieren. Hier konnten sie untertauchen und vom Orion-Reich nicht mehr verfolgt werden.
Unbewusst hingen sie aber auf der Erde noch an ihren alten Mustern, z.B. solchen nach Kontrolle.

Ein Neubeginn war geplant. Die Erde sollte jener Ort werden, auf dem das Drama, welches einst zwischen den Leieranern und Weganern ausbrach, auf dem Sirius seinen Fortgang nahm, und zum Orion hin verlagert wurde, fortgesetzt werden sollte. Offenbar waren die einstigen Sphären diesen dualen Prozessen mittlerweile mehrheitlich entwachsen und waren kaum noch geeignet für diese eher primitiven "Räuber und Gendarmspiele".
Die Erde muss entwicklungsgemäß gesehen noch ein sehr junger Planet gewesen sein; weswegen hier ein vielleicht letzter Versuch unternommen wurde, die ewigen "Streithähne" nochmals aufeinander losgehen zu lassen.
Die konfliktreiche Geschichte der Erde ist somit nichts weiter als ein Bild des immer noch andauernden Oriondramas.
Die meisten Seelen, die auf der Erde leben, dürften mehr oder weniger in das Orion Drama involviert sein.

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Viele werden schon einmal den Begriff des "Schulplaneten" gehört haben. Letztendlich ist die Erde, wenn wir oben gesagtes berücksichtigen, eine Art Schulplanet. Und zwar für solche Seelen, die es beim Xten Mal immer noch nicht geschafft haben, sich von einer zu starken Polarität, die aus erzieherischer Sicht eine hohe Dichte nach sich zieht, zu distanzieren.

Und das Geschehen auf der Erde, in unseren Tagen, deutet darauf hin, dass offensichtlich nur wenige etwas gelernt haben, denn die Dinge sind schlimmer denn je. Es könnten zu diesem Thema viele Aufsätze folgen, welches dieses "Irrenhaus Erdenmenschheit" von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet. Doch darauf will ich verzichten. Leser, die dieser Aufsatzreihe bis zu dieser Stelle gefolgt sind, wissen um den Zustand der Menschheit.

quelle: http://www.fallwelt.de/geschichte/07szenario.htm

Unsere menschliche Rasse
55. Artikel: (VIII) Der Reptilienmensch

Wo bleiben in diesem Szenario die Echsen, jene intelligenten humanoiden Wesen, die schon viele Zigmillionen Jahre die Erde bewohnten, lange bevor die Leieraner ihr "Menschenprojekt" begannen? Sie werden von den meisten Informanten nicht erwähnt. Vielleicht weil sie nicht so recht ins Geschehen passen. Ein Thema, welches man lieber tot schweigt? Sie dürften eigentlich auch nicht existent sein, denn jede der drei "Schöpferrassen" hat ihr "Erstwohnrecht" hier auf der Erde ignoriert.

Dennoch gibt es Hinweise auf Verbindungen zu den Echsen, die irgendwie in das Erdendrama mit verwoben wurden. Denn sogar unsere menschliche Biologie soll auch Gene (Geninformationen) der Echsen haben. Das ist ein Umstand, der auf den ersten Blick recht befremdlich zu sein scheint.
Zum Thema "Reptilienmensch" sind mehrere Aufsätze angedacht, doch in dieser Reihe (Unsere menschliche Rasse) soll nur eine abgespeckte Version die Thematik etwas beleuchten.

Intelligente Drachen
Intelligente humanoide Drachen? Gibt es so etwas?
Ist diese Fragestellung absurd oder sollte man sich diesem Thema objektiv stellen?
Drachen kennen wir nur aus den Mythen und einigen Sagen. Wenn wir an Drachen denken, dann mögen dem einen oder anderen auch die Riesenechsen aus unserer erdgeschichtlichen Frühzeit einfallen, die Dinosaurier. Diese Echsen haben die Erde über einen sehr langen Zeitraum beherrscht, bis sie vor 65 Millionen Jahren weitestgehend ausstarben. Wenn die Berechnungen der Wissenschaftler stimmen, haben die Reptilien bis dahin ca. 250 Millionen Jahre gelebt; genug Zeit also, um durch evolutive Anpassungsmechanismen eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensformen hervorzubringen. Das Buch der Erde zeugt von einer großen Artenvielfalt. Wäre es nicht zu erwarten gewesen, dass die große Familie der Dinosaurier auch mehr oder weniger intelligente Formen hervorgebracht hat?

Saurier mit Händen
Wir sehen immer nur den kleinen Kopf und einen dazugehörigen überdimensional großen Körper. Das sind Formen, die zweifellos typisch für die Dinosaurier waren. Aber darüber hinaus gab es auch ganz andere Formen, z.B. solche, die auf zwei Beinen gingen, und einen ganz normal proportionierten Kopf hatten. Bei einigen Arten ist man fast geneigt von Händen zu reden, die zwar im Vergleich zu ihren Beinen verkümmert wirken, aber dennoch in der Funktion einer Hand gebraucht werden konnten. Saurier mit Händen, das gab es wirklich; das ist durch genügend Ausgrabungen versteinerter Formen belegt. Was natürlich nicht belegt ist, das ist die Intelligenz, die die fortschrittlichsten Arten gehabt haben mögen.
Da die Saurier (Reptilien) nachweislich wesentlich früher die Erde bevölkerten, ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass jene Tiere intelligente Formen hervorgebracht haben. Die Säuger erschienen erst wesentlich später auf der Erde; deshalb dürfte sich bei ihnen die Ausbildung intelligenter Arten erst wesentlich später eingestellt haben.

Die Säuger kamen später
Wenn wir annehmen, dass die biologischen Entwicklungsprozesse, die wir auf unserer Erde gehabt haben, auf anderen Planeten (mit Voraussetzungen für Lebensformen) ähnlich verlaufen sind, dürften auch anderswo im Kosmos Reptilien zu einer intelligenten Spezies herangereift sein. Eigentlich müsste man sogar folgern, dass man eher auf intelligente Reptilien treffen wird als auf intelligente Säuger.

Der Reihenfolge nach haben sich die fortschrittlicheren Tiere offenbar folgendermaßen entwickelt: (die eine vermutlich jeweils aus der anderen hervorgehend)

Fische – Amphibien – Reptilien – Vögel – Säugetiere

Nicht jede Tierart ist physiognomisch dazu prädestiniert, höhere (intelligente) Lebensformen auszubilden, welche in der Lage sind, Kulturen aufzubauen.
Den Fischen fehlen geeignete Gliedmaßen. Außerdem bildet das Wasser als Aufenthaltsraum eine Beeinträchtigung.
Bei den Amphibien, (man denke dabei an gewisse Krötenformen) wären bewusste, Kultur aufbauende Lebensformen denkbar. Ihr Vorteil wäre dabei, dass ihre Entwicklungsphase (erdgeschichtlich gesehen) schon sehr früh begann.
Bei den Reptilien wäre das nicht anders; sie sind ja auch Gegenstand der Betrachtung dieses Artikels.
Auch bei den Vögeln sollte man intelligente Formen erwarten können. Denken wir nur an Schwäne und Papageien, die ein sehr hohes Alter erreichen. Könnten auf anderen Planeten Vogelarten noch mehr Intelligenz hervorgebracht haben? Ein wesentlicher Nachteil der Vögel ist, dass ihnen "ein Händepaar" fehlt. Aber der Vorteil, fliegen zu können, dürfte vieles wieder wettmachen.
Die Säuger haben auf der Erde nachweislich bewusste Lebensformen hervorgebracht. Dazu zählt aber nicht nur der Homo Sapiens, sondern gewiss auch die Delphine. Bei letzteren dürften fehlende Gliedmaßen, welche den Händen entsprechen, ein Grund dafür sein, dass so etwas wie "kultureller Fortschritt" nicht vorhanden ist.

Veränderte Lebensformen
Was nun, wenn "Dritte" oder nennen wir sie einfach "Götter" zwischenzeitlich ins Geschehen eingegriffen haben und einige Arten verändert, gekreuzt oder anderswie manipuliert haben??? – Dann stimmt natürlich der biologische Entwicklungsprozess, wie man ihn uns präsentiert, nicht. Dann würden in kürzester Zeit völlig andere Lebensformen entstehen können, dann würden auch Lebensformen zu Intelligenz kommen können, denen solches normaler Weise niemals möglich wäre. Und auch bei uns Menschen soll (wie in den ersten Kapiteln beschrieben) was die Intelligenz betrifft, wesentlich nachgeholfen worden sein.

Säugende Drachen
Selbstverständlich wären Genmanipulationen auch bei anderen Arten denkbar. Könnten nicht auch mit geeigneten Echsenrassen diverse Zuchtversuche angestellt worden sein??? Schließlich haben die Echsen schon lange vor den Säugern hoch entwickelte Formen ausgebildet. Was liegt da näher, als mit diesen Formen genetisch zu experimentieren?
Die Vorteile der Echsen mit denen der Säuger einfach kombinieren??? Warum nicht? Ist die Aufzucht durch Eier nicht wesentlich einfacher, wenn sie von intelligenten Rassen gemacht wird? Und wenn man die geschlüpften Echsen mit Muttermilch aufpäppeln kann, dürfte der Nachwuchs beste Entwicklungsvoraussetzungen haben!


Und die männlichen Genitalien eines Reptils? Davon wird meistens nicht sonderlich viel gesagt. In einem Aufsatz aus unserer Zeit bin ich auf die Genitalien eines Alligators aufmerksam gemacht worden. Da diese bei Nichtgebrauch gänzlich in einer Öffnung des Schuppenpanzers verschwinden, scheint das Aussehen nicht so ansprechend zu sein. Ob das mit den humanoiden Echsen eine Ähnlichkeit hat, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte.
An dieser Stelle hätte ich ein Foto davon eingefügt, doch dieses Echsenglied sieht alles andere als appetitlich aus. So kann es nur über einen Link erreicht werden.
Echsengenitalien

Gott spielen
Wir sind jetzt erst an einem Punkt angelangt, an dem wir mit Genmanipulationen unsere ersten Erfahrungen machen. Schier unbegrenzt dürften die Möglichkeiten sein, die sich hier erschließen. Doch Vorsicht, solche Spielereien gehören nicht in die Hände von "dummen" Menschen, die sich mit irgendwelchen eigennützigen Projekten Geltung verschaffen wollen. Das ist ein Schuss, der nach hinten losgeht. Und eines dürfen wir auch nicht vergessen; wir sind weit davon entfernt, genetische Programme schreiben zu können. Alles was wir auf absehbare Zeit können, ist vorhandene Programme etwas abzuändern.

Was für uns letztendlich entscheidend ist, ist der Einfluss den intelligente Echsen (Ich gehe einmal davon aus, dass es diese gab) auf das Menschengeschlecht ausgeübt haben.

Was nun die reptiloiden Rassen betrifft, komme ich nochmals auf die reptiloide Dame zurück, welche ich im ersten Kapitel bereits ausführlich zitiert hatte.
Die Informantin gab uns auch einige Hinweise auf ihre eigene Geschichte. Einige Zitate sollen in Folge das bisher gezeichnete Bild etwas abrunden.

56. Artikel: Informationen einer Reptilin über ihre Geschichte

Nachfolger des Tyrannosaurus
(Vor 65 Millionen Jahren) Trotz der Umwälzung waren einige Arten fähig zu überleben: Fische (wie die Haifische), Vögel, kleine Säugetiere (Ihre Vorfahren), verschiedene Reptilien wie Krokodile und eine Art von klein geratenen, aber fortgeschrittenen Dinosauriern, die dem letzten Saurier glichen, den Sie Tyrannosaurus nennen.

Ähnlich dem Iguanodon
Dieses neue Reptil ging auf zwei Beinen und sah ein bisschen aus wie Ihre Rekonstruktion eines Iguanodon (es stammte aus dieser Familie) aber es war kleiner (etwa 1,50 Meter groß) mit einigen humanoiden Merkmalen, einem veränderten Knochenbau, einem größeren Schädel und Gehirn, einer Hand mit einem Daumen, die fähig war, Dinge zu greifen, einem anderen Organismus und Verdauung, vorstehenden Augen mitten im Kopf wie Ihre Augen und – sehr wichtig – einer neuen und besseren Gehirn-Struktur. Dieses war unser direkter Vorfahr.

lernten, ihr Verhalten zu verändern
… Nichtsdestotrotz, diese kleinen humanoidenähnlichen Dinosaurier entwickelten sich während der folgenden 30 Millionen Jahren von einem Tier zu einem mehr oder weniger denkenden Wesen (wie ich schon gesagt habe, eine Art braucht allgemein mehr Zeit, um sich zu entwickeln, als Sie denken, wenn die Entwicklung nicht künstlich beeinflusst wurde, wie in Ihrem Fall). Diese Wesen waren intelligent genug, in den nächsten Millionen von Jahren nicht zu sterben. Sie lernten, ihr Verhalten zu verändern, lebten in Höhlen, statt in der kalten Natur, und sie lernten Steine und Zweige zu benutzen als erste Werkzeuge, und den Gebrauch von Feuer zum Erwärmen, besonders ihr Blut zu erwärmen, was sehr wichtig für unsere Art ist, um zu überleben. …

Kreuzungen der Arten
(Vor 15 Millionen Jahren), blieben nur drei (jetzt auch technologisch) fortgeschrittene reptilartige Arten auf diesem Planeten neben allen anderen niederen Tieren übrig. Durch natürliche und künstliche Kreuzungen wurden diese drei Arten zu einer reptilartigen Spezies, und durch die Erfindung genetischer Manipulationen vereinigt waren wir fähig, das zur Trennung neigende Gen in unserer genetischen Struktur zu beseitigen. Gemäß unserer Geschichte und Religion war dies die Zeit, als unsere reptilartige Rasse, wie Sie mich heute sehen, durch Gebrauch von genetischer Technologie geschaffen wurde. Dies war vor 10 Millionen Jahren, und unsere Entwicklung hielt an dieser Stelle an (fast; tatsächlich, gab es einige geringfügige Veränderungen im Hinblick auf eine mehr humanoide und Säugetier ähnliche Erscheinung in späterer Zeit, aber wir haben uns nicht mehr in Unterarten aufgeteilt).

Krieg im Himmel
Es gab einen langen Krieg zwischen uns und den »Illojiim« und auch zwischen bestimmten Gruppen der »Illojiim« selbst, weil viele von ihnen der Meinung waren, daß die Schöpfung menschlicher Arten wieder und wieder auf diesem Planeten keinen wirklichen Sinn macht. Die letzten Schlachten in diesem Krieg wurden vor 5.000 Jahren in der Umlaufbahn und Oberfläche gekämpft. Die Außerirdischen benutzten mächtige Schallwaffen, um unsere unterirdischen Städte zu zerstören, aber wir waren fähig, viele ihrer Oberflächengebäude und Anlagen im Raum zu zerstören.

….V….
Die Bibelvariante
Offb 12 (Luther)
7 Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel,
8 und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel.
9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.

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Die Erdkatastrophe hat demnach nur einigen wenigen Arten ein Überleben ermöglicht. Diese wenigen überlebenden Arten konnten sich nun auf eine Weise verbreiten, wie ihnen dieses ohne die Katastrophe niemals möglich gewesen wäre. Das Bild der Erde war völlig verändert. Die Vielfalt war weg, doch einige zähe und besonders anpassungsfähige Arten hatten in biologischen Nischen überlebt und wurden nun zu den neuen Wurzeln zukünftigen Lebens.

Hatten auch Dritte mitgemischt
Über einen Zeitraum von etwa 55 Millionen Jahren (unsere menschliche Rasse ist entwicklungsgemäß nur 1,5 Millionen Jahre alt) haben sich intelligente reptiloide Rassen stetig fortentwickelt. Kreuzungen zwischen diesen Rassen und zusätzliche genetische Manipulationen haben aus ihnen eine Spezies gemacht, die mit unseren Vorstellungen über die Dinos bestimmt nicht mehr viel gemein haben. (Oder was haben wir Menschen noch mit den Lemuren gemein??) Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie bei ihren genetischen Manipulationen auch etwas von dem Erbgut der Säuger verwendet haben könnten. Und außerdem könnten auch "Dritte" ihre Hand mit im Spiel gehabt haben, wie das ja im Falle des Menschen auch der Fall gewesen ist. In Folge gab es auf unserer Erde eine intelligente, reptil-humanoide Spezies.

Gebietsstreitigkeiten
Wenn sich zwei intelligente Rassen die Ego behaftet sind, den Lebensraum teilen müssen, sind Gebietsstreitigkeiten vorprogrammiert.
Solange die "Dritten" ihren "Milchzoo" noch auf einem begrenzten Gebiet unterhielten, gab es noch keine Schwierigkeiten. Von Konkurrenz konnte da auch nicht die Rede sein.

Kriege mit den Drachen
Doch als in späteren Zeitabschnitten die neu geschaffene Spezies Mensch nach und nach die Erde eroberte, blieb es nicht aus, dass man sich in die Quere kam. Die "Dritten" im Spiele haben dann auch intervenieren müssen, damit ihr neuer Mensch die Welt weiter ungehindert nutzen konnte. Das wiederum führte zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Anfangs konnten offenbar noch Wege gefunden werden, dass das Miteinander, das wohl eher ein Nebeneinander war, weiter geführt werden konnte.

Verbannt in die Hölle
Aber wie im ersten Kapitel gezeigt, wurde eine Menschenrasse nach (erdgeschichtlich) relativ kurzen Zeitabschnitten, wieder und wieder durch neue ersetzt. Und mit jeder neuen Rasse schienen die alten Konflikte erneut aufzuflammen. Die Tatsache, dass die Reptos nicht mehr auf der Erde, sondern in den Tiefen der Erde leben, zeigt doch offensichtlich, dass sie in jenen Auseinandersetzungen die Unterlegenen waren.

Offb 20,10 (Luther)
10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Judas (Luther)
6 Auch die Engel, die ihren himmlischen Rang nicht bewahrten, sondern ihre Behausung verließen, hat er für das Gericht des großen Tages festgehalten mit ewigen Banden in der Finsternis.


Vielleicht ist das eine verklausulierte Anspielung auf den Ort der Verbannung, den die Götter für ihre Gegenspieler vorgesehen hatten. Hier leben sie nun unter strengsten Auflagen. Natürlich hoffen sie einmal wieder die Oberfläche der Erde bewohnen zu dürfen, doch die Aussichten dafür stehen zur Zeit schlecht; wie mir scheint, ist das "Oriondrama" noch nicht zu Ende geführt und den Verantwortlichen liegt offenbar sehr viel daran, dieses noch zu beenden. Intelligente Reptos mitten drin scheinen wie eine Unmöglichkeit.

Manches muss noch ans Licht gebracht werden.
· Haben jene (Erd)Reptos das Schicksal der Menschheit mit beeinflusst?
· Sind jene "Dritten" (einige von ihnen) auch, oder teilweise, reptiloid???
· Sind auch Reptos durch Inkarnationslinien ein Teil der menschlichen Gesellschaft geworden?
· Gibt es Abmachungen mit den einstigen Bewohnern? Sind diese gebrochen worden oder vielleicht nur ausgesetzt?

Diese und viele weitere Fragen bedürfen noch einer Antwort. In einer eigenen Aufsatzreihe werde ich versuchen, so viele Fragen wie möglich zu beantworten, und wenn ich sie noch nicht zu beantworten vermag, zumindest versuchen, das Thema ins Licht zu stellen.
Kinder Gottes
Parallele Geschehnisse
Wie es aussieht, spielen sich auf unserer Erde mehrere Szenarien parallel ab. Davon sind einige eher unterschwellig, andere ganz offensichtlich und wieder andere so etwas wie darüber gelegt.

Gott hat sich fragmentiert
So wie ich es verstehe, hat sich "Gott", die schöpferische Kraft, die hinter allem steht, dereinst (wann auch immer das gewesen sein mag) in seine eigene Schöpfung begeben. Er hat sich gewissermaßen fragmentiert. Diese Schöpfergeister haben sich wiederum fragmentiert und so weiter. So in dem Sinne, vier Augen sehen mehr als zwei.

Der Gottesfunke in einem
Und da wir alle das, was man den Lebensfunken, den Gottesfunken nennt, in uns haben, haben wir auch einen Teil Gottes in uns. Es würde also Sinn ergeben zu sagen, wir wären Gott. Nicht Gott im christlich-religiösen Sinne, sondern Gott in dem Sinne, dass wir einen Teil, wenn auch nur einen sehr kleinen Teil, Gottes darstellen. Auch sollte unsere biologische Abstammung irgendwann einmal direkt zu Gott führen. Wir sind also auch biologisch ein Teil der Schöpfung Gottes und tragen seine Handschrift.

Kinder Gottes
Und wenn in frühen Zeiten einmal Schöpfergötter das physische Leben in die Weiten des Universums hinaustrugen, dann sind sie unsere ursprünglichen Väter. So sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auch Kinder Gottes.

Zurück zu Gott
Und es wird die Zeit kommen, da wird sich alles wieder vereinen. Dann, wenn all die Gottesfragmente reich an Erfahrungen sind; wenn sie alles gelernt haben; dann wird dieses Abenteuer, die Welten Gottes mit (?)Trillionen Augen zu sehen und zu erfahren, beendet sein. Man wird sich wieder hin zu Gott vereinen. Möglicherweise beinhalten die nachfolgenden Paulusworte eben diesen Sachverhalt.

1Kor 15 (Luther)
27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

Wollen wir denn zurück?
Wieder eins werden mit Gott, wollen wir das? Das würde schließlich bedeuten, dass wir aufgeben müssten, wir selbst zu sein. Den meisten wird das schwer fallen. Und ich gebe zu, mir geht das nicht anders. – Aber so weit sind wir ja noch nicht. Und wenn die Zeit da ist, werden wir genau diesen Wunsch verspüren. Eine treibende Kraft in uns wird diesen Mechanismus schon auslösen.

Das Ego
Wir sind wir. Wer will schon jemand anderes sein? (Vielleicht um sein Ansehen zu vergrößern oder ein Haus zu haben.) Aber dann bitte schön nicht als der andere, sondern als "Ich". So geht das natürlich nicht. Unser Ego will sich selbst verwirklichen. Das ist dort, wo wir leben, hier auf der Erde in der dritten Dichte, ganz OK. Nur manchmal hat man (der eine oder andere) etwas viel Ego. Und zu viel Ego ist wirklich nicht gut, denn das macht das Zusammenleben äußerst schwierig. Zu wenig Ego ist auch nicht sinnvoll, denn dann gibt man sich zu schnell auf. Die richtige "Mischung" ist also das Rezept.

An diesem Punkt sind wir angelangt, nämlich unser Ego etwas hinten anzustellen. Nur wenn wir etwas mehr auf Integration hinarbeiten werden wir reif sein für ein neues Zeitalter. Das heißt, Dienst am anderen und nicht mehr an einem selbst.

57. Artikel: Der willige Menschentyp
Humanoide Sklaven
Die Leieraner, die eigentlichen Initiatoren des neuerlichen "Menschenprojekts" wollten einen Humanoiden kreieren, dessen Leben anfangs auf Integration fußte. Sie wollten endlich eine bewohnte Welt schaffen, in der es Frieden gab, in der es keine Dualität gab.

Heimat für die Heimatlosen
Die zweite Gruppe, die Sirianer suchten nach Möglichkeiten, ihr noch nicht abgearbeitetes Karma, in Bezug auf Polarität, aufzulösen. Darunter verstehe ich, dass sie sich noch für eine Vielzahl von Seelen verantwortlich fühlten, für die es keine passende Heimat gab. Also suchten sie nach einer Sphäre, wo sie an der Stelle weitermachen konnten, an der ihnen einstmals (als sie den oder die Planeten des Geschehens zerstörten) die alte Heimat verloren ging. Sie wünschten am Projekt (Erde) mitzumachen um so die Erde als Ort für sich nutzen zu können. Allerdings brauchten sie dafür die Erde als eine polarisierte Sphäre, sonst konnten sie ihr Drama von einst nicht fortführen.

Sie spielten Gott
Die dritte Gruppe, die Plejadier (man brauchte sie wegen ihrer Gene), die eigentlich an einer neuerlichen Verstrickung mit der Erde kein Interesse hatte, wurde von ihrer Negativität eingeholt. Sie ließen sich dazu verleiten, in Sachen Menschheit Gott zu spielen.

Wer wollte den willigen Menschen
Wer wollte nun den Sklavenmenschen? Irgendwie konnten sie ihn wohl alle (weil noch am Dienst für sich selbst ausgerichtet) für ihre Interessen, die auf Expansion (Krieg) und Ausbeutung aus waren, gut gebrauchen. Jemanden zu haben, der ihnen unliebsame Arbeiten abnahm, den man nach Gutdünken einsetzen konnte, das war einfach zu verlockend. Auch die Leieraner, die eine unpolarisierte Sphäre wünschten, hatten sicherlich Verwendung für willige Menschen, die sich ganz nach Belieben verwenden ließen.

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Ist das Projekt gescheitert
Ich würde sagen, dass sich das mit den "Sklavenmenschen" wohl weitgehend erübrigt hat. Vielleicht mag der Wunsch in der Polarität zu leben (selbst zu entscheiden, was gut und was böse ist) vorrangig dazu beigetragen haben, dass wir als Sklavenrasse weitgehend unbrauchbar sind. Schließlich würden wir Widerwillen zeigen und zu meutern anfangen, wenn uns unser zugedachtes Schicksal zu unmenschlich erscheint.

58. Artikel: Die Schachspieler
Strategiespiele
Ein weiteres denkbares Szenario für unsere Erschaffer wäre, dass wir in die Rolle von "Spielfiguren" schlüpfen. Dass uns jene "Götter", die eine oder mehrere Ebenen über uns stehen, als Schachfiguren benützen und so komplexe Strategiespiele globalen Ausmaßes mit uns durchspielen. – Man sollte diesen Gedanken nicht zu leichtfertig abtun. Schließlich kennen wir so etwas ja auch im Kleinen; sei es, dass wir harmlose Schneckenrennen veranstalten oder weniger schöne Hahnenkämpfe.

Wie Oben so auch Unten
Die Spieleindustrie (PC/Konsole) lebt von solchen (allerdings virtuellen) Spielen. Und das Geschäft brummt. Ein Zeichen, dass es genügend begeisterte Abnehmer für diese Spiele gibt. Wir sollten im Auge behalten, dass wir im Bilde der Götter geschaffen wurden. Wie oben so auch unten. Wie im Großen so auch im Kleinen. Was uns hier unten so begeistert, dürfte im Umkehrschluss auch denen "da oben" Nervenkitzel und Befriedigung verschaffen. Sicherlich trifft dies nicht auf jede höhere Spezies zu; doch wir wissen ja, dass es gefallene Engel und so gibt. – Selbst anhand der Bibel ließe sich solch ein Szenario herleiten.

Dan 10,13 (Schlachter)
13. Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann.

Luk 4 (Elberfelder)
5 Und [der Teufel] führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises.
6 Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem irgend ich will, gebe ich sie.

Schulung für alle Beteiligten
Wesen in einer höheren Dichte könnten uns also als "Schachfiguren" benutzen. Kriege werden in Szene gesetzt und die biologischen Spieler (wir) werden strategisch zum Einsatz gebracht. Und so wie es beim Schachspiel Figuren mit besonderen Fähigkeiten gibt, so ist es auch bei den Menschen. Wirklich kein schöner Gedanke, aber uns wird ja immer versichert, dass wir das schließlich so wollten oder zumindest dafür die Zustimmung erteilt haben.
Dieses denkbare Szenario könnte man auch schönreden und etwas anders deklarieren; nämlich als so etwas wie Schulung für alle Beteiligten.

59. Artikel: Der Schulplanet
Das Ziel ist die Reifeprüfung
Und letztendlich gibt es da noch das Szenario des "Schulplaneten". Die Erde als ein Schulplanet, auf dem es gewisse Dinge zu erlernen gilt. Das hört sich ganz harmlos an und fast so, als wäre es die natürlichste Sache der Welt.
Kinder gehen zur Schule. Sie fangen mit ganz leichten Aufgaben an, werden dann von einer in die nächste Klasse versetzt. Mit der Zeit werden die Anforderungen in den Klassen höher gesteckt und nach Absolvieren aller Lernziele verlässt man die Schule mit der Reifeprüfung.
Wer das Ziel nicht schafft, der dreht eine Ehrenrunde….

Sind Abgeschobene unter uns?
Damit könnte man bestimmt gut leben. Man müsste sich nur etwas Mühe geben und würde sein Klassenziel schon erreichen.
Doch ich befürchte, ganz so verhält es sich doch nicht.
Könnte es nicht sein, dass auf die Erde solche Seelen abgeschoben werden, die anderswo auffällig geworden waren? Also, die Erde als eine Strafinsel für Sträflinge? Dort sind sie weit weg vom Heimatplaneten und können keinen Unfrieden mehr stiften. Mit Sicherheit wird solches zumindest im Ansatz zutreffen. Ich gehe jetzt aber noch einen Schritt weiter. Und dabei berufe ich mich auf eine Vielzahl inspirierter Schriften.

Macht missbraucht
Wir (nicht zwangsläufig jeder einzelne, aber doch zumindest ein großer Teil von uns) haben uns vor vielen Millionen von Jahren in Ebenen der Dualität begeben. Hier haben wir uns in Handlungen verstrickt, die uns bestimmt nicht zur Ehre reichten (wir haben getan, was böse ist). Wir werden Macht und Kontrolle ausgeübt haben. In Folge werden wir die Schwachen unterdrückt und ausgebeutet haben. Wir waren uns selbst am nächsten. Wir sind womöglich auch große Risiken eingegangen, wenn es galt, gewisse Vorteile zu erhalten. Wir haben uns auch nicht davor gescheut, bewohnte Planeten zu zerstören. – Sicherlich ein ganz ungeheuerliches Geschehen, welches bestimmt so nicht so leicht wieder gut zu machen ist. – Wenn man in Kriegen die Wohnstätten von Millionen von Menschen zerbombt, dann ist das schlimm, doch Häuser lassen sich wieder aufbauen, und jemand, der im Feuersturm stirbt, wird etwas später wiedergeboren. Doch wenn man einen ganzen Planeten zerstört, dann hat man ein Problem. Wo soll man hin??? – Auf einen anderen Planeten? – Wenn es denn einen gibt. Sicherlich gibt es unzählige bewohnte Planeten. Doch wer will schon freiwillig so einen unverbesserlichen Rabauken bei sich aufnehmen; man müsste doch immer befürchten, dass der auf einem Zufluchtsplaneten wieder seine alte Denkweise an den Tag legt. Er würde womöglich andere mit seiner Ideologie anstecken und sie dann verleiten, sich seinem Treiben anzuschließen.
Gewiss mag es auch Situationen gegeben haben, wo "Flüchtlinge" anderswo aufgenommen und therapiert wurden und so zu einer gleichwertigen Seele jenes Planeten geworden sind.

Ewige Streithähne
Doch bei dem Szenario, an welches ich denke, ging es um mehr. Zu viele waren darin involviert. Nach und nach wurden weitere in dieses Drama mit hineingezogen. Es flammte immer wieder auf und schien sich nicht beruhigen, geschweige denn beheben, zu lassen. Die "Kampfhähne" wurden in immer neue Welten abgeschoben, um ihnen neue Gelegenheiten zu geben, ihre Konflikte beizulegen und das Drama endlich aufzulösen. Doch mittlerweile schienen geeignete Planeten rar zu werden. Umso wichtiger war es vielen, die Erde für einen weiteren, wenn nicht sogar einen letzten Versuch zu bekommen; das konfliktreiche Drama, welches man als "Oriondrama" bezeichnet, zu beenden.

Eine Endlosschleife
Wundert uns da überhaupt noch etwas? Die Erde scheint (solange es Geschichte gibt) das Oriondrama mit den selben Akteuren hier fortzusetzen.
· Kriege, Kriege, Kriege, Zerstörung, Macht, Ausbeutung, Kontrolle, …
· Elend, Krankheit, Angst, Trauer, Hoffnungslosigkeit, …

60. Artikel: Warum lässt Gott das Böse zu?
Leid ist ein Muss
Das ist eine der typischen Fragen, mit denen christliche Sekten die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen. Schließlich wissen sie, dass es auf den ersten Blick keine plausible Antwort darauf gibt. Jemand, der darauf eine zufrieden stellende Antwort weiß, kann damit sicher punkten. Doch wenn man nach und nach den Schleier, welcher über dem Verstehen liegt, fortzieht, erkennt man schnell, dass das Leid auf dieser Erde eine Grundvoraussetzung für uns ist, um zu lernen. Natürlich geht es auch ohne Leid. Aber bitte schön, Menschen, wie sie derzeit auf der Erde leben, brauchen einfach Leid, damit sie in ihrem Wahn gebremst werden. Man könnte von einer höheren Warte aus sogar noch viel mehr Leid fordern, damit die Menschen sich endlich besinnen, einen anderen Weg einzuschlagen.

Regularien zum Maßhalten
Eigentlich wäre es gut, dass man immer dann, wenn man einen Fehltritt tut, auf der Stelle von einem empfindlichen Stromschlag getroffen würde. – Es würde sicherlich sofort eine bessere Welt da sein. Nur wäre im gleichen Zuge der "Freie Wille" nicht mehr gegeben.
Jetzt leben wir quasi ein Zwischending zwischen freiem Willen und Regularien zum Maßhalten.
Wenn wir etwas falsch machen, muss die Strafe nicht auf dem Fuße folgen; sie kann uns schleichend oder mit großer Verzögerung ereilen. Und was nicht in diesem Leben abgegolten wird, mag in späteren Leben auf uns warten.

Wir alle werden unsere Gründe haben
Die Tatsache, dass wir hier auf der Erde sind, verrät für jeden einzelnen der über 6 Milliarden Erdbewohner, dass er aus triftigen Gründen hier ist. Denn wäre es nicht so, wäre er nicht notwendigerweise auf der Erde geboren worden. Und wenn jemand meint, er drehe nur eine Ehrenrunde oder er ist nur hier, um die Schwingung des Planeten anzuheben, dann habe ich da meine Zweifel.
Die Pflicht, uns zu bessern, positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben, haben wir letztendlich alle.

61. Artikel: Schutzengel
Wieso musste mir das passieren
Und wenn wir noch hier und da unsere Schwächen haben, ist es auch in Ordnung, dass wir entsprechende Fehler machen. Dann geraten wir in Situationen, in denen wir gefordert werden und die Folge wird (sollte) sein, dass wir daraus lernen.
So manchem wird schon aufgefallen sein, dass er Fehler machte, die er schlussendlich überhaupt nicht erklären kann. Wie konnte das passieren??? – Nun, es sind ganz offensichtlich noch andere Kräfte am Wirken.

Durch Fehler lernen
Wir scheinen so etwas, wie geistige Führer und Lenker zu haben. Und ohne dass wir es wollen werden wir von ihnen in so manche unangenehme Situation geführt. Das machen sie natürlich nicht, um uns absichtlich zu ärgern, nein, sie wissen, dass wir im Leben einigen Lektionen (Aufgaben) zugeführt werden müssen, damit wir lernen, damit wir reifen oder auch, damit wir Sühne leisten. – Genauso bewahren sie uns aber auch vor diesem oder jenem Fehler. Daher rührt ja auch die Bezeichnung "Schutzengel".

Die Vergangenheit holt uns ein
Wenn es das so genannte Oriondrama immer noch gibt, eine nicht enden wollende Auseinandersetzung um Macht; welche schon vor Millionen von Jahren im Streit der Lyrianer mit den Weganern ausbrach, dann auf andere Schauplätze verlagert wurde, und schließlich zum zentralen Geschehen auf der Erde wurde, kann man schnell erkennen, dass man sich vor Verantwortung nicht drücken kann. Die Ereignisse holen einen früher oder später wieder ein. Jeder normal denkende Mensch würde nach so einer langen Zeitspanne sagen: Darüber müsste doch längst Gras gewachsen sein. Ist es aber nicht. Die einmal begonnene Auseinandersetzung ruft nach einer Auflösung des Konfliktes.


62. Artikel: Die Rolle der Kirchen
Glaubenssache
Wenn es um Gott geht, wenn es um Fragen, die mit dem Leben und was danach kommt geht, ist das der Bereich welchen wir klischeehaft den Kirchen zuweisen. Hier beschäftigt man sich mit solchen Themenbereichen. Und die meisten Bereiche, für die sich die Kirchen verantwortlich führen, sind reine "Glaubenssache", weil sich hier nichts wirklich beweisen lässt.
Nun, die Kirche und was wir damit in Verbindung bringen, hat eine lange Tradition. Es ist nicht so, dass sich die Menschen für nicht erklärbare Fragen einen Zuständigkeitsbereich ausgedacht hätten. Die Ursprünge der Kirchen führen bis hin zu unseren Erschaffern.

Priesterschaft
Jene brauchten gewisse irdische Vertreter, die ihre eigenen Interessen und Absichten weiterleiteten. Die so genannte Priesterschaft waren ursprünglich jene, welche die Interessen der Götter auszuführen hatten. Und als unmittelbare Kontaktpersonen zu den Göttern hatten sie eine Sonderstellung, die ihnen auch eine gewisse Macht einbrachten. Doch die Besuche der Götter waren zeitlich begrenzt. D.h., die Götter hatten nur in solchen Zeiten Möglichkeiten, die Vorgänge auf der Erde zu kontrollieren.

Macht angeeignet
Und es ist ein Selbstgänger, wenn man in Wirklichkeit unreifen Menschen Macht in die Hände gibt; dass jene diese Macht missbrauchen, dass sie ihre eigenen Interessen vorne anstellen. Das beginnt damit, dass sie Strukturen schaffen (z.B. Weitergabe der Priesterschaft durch Blutlinien), mit denen sie ihre Macht festigen können. Willkürlich konnten sie ihre Worte und ihre Gesetze und Richtlinien, als von Gott kommend, den Menschen unterbreiten. Und so waren es die Priester (zumindest viele von ihnen), die über all die Zeiten, in den unterschiedlichsten Kulturen den Willen Gottes in ihrem Sinne interpretiert und verkündet haben. – Wir haben also nur schwerlich die Möglichkeit in alten Schriften nachträglich die Handschrift der Götter von denen der Priester zu unterscheiden.

Kontrollbesuche
Dennoch haben die Götter (Jene, die von "Oben" kommen) hin und wieder Kontrollbesuche gemacht und korrigierend auf das Wirken der Priesterschaften eingegriffen. Dass lässt sich schon daraus erkennen, dass das "Wort Gottes" zu den unterschiedlichsten Zeiten mittels der Propheten neu gegeben wurde. Und nicht selten beklagte sich das "Wort" der Propheten über die argen Zustände beim Volke und oft wurden auch die Drahtzieher (Priester u. Könige) mit Vorwürfen bedacht.

Wie mit dem Weihnachtsmann
Und jetzt kommt das Paradoxe, die Offenbarungen, die Inspirationen, scheinen sich mehrheitlich auf das bis dahin geglaubte zu beziehen. D.h., aus welchen Grund auch immer: Der bestehende Glaube wurde nicht oder nur sehr milde korrigiert. Das lässt den Schluss zu, dass jene "Inspiratoren" das Spiel mitspielten. Und das, wie gesagt, bis in unsere Zeit hinein.
Dort, wo die Bevölkerung an die "Muttergottes" als Fürsprecherin glaubt, geben sie sich als eben diese zu erkennen. Damit öffnen sie sich zwar ein Fenster um von den "Gläubigen" gehört zu werden, doch mit "Wahrheit" hat das nichts zu tun. Es ist wie mit dem Weihnachtsmann. Jeder Erwachsene weiß, dass es ihn nicht gibt, und doch werden die kleinen Kinder damit immer aufs neue für dumm verkauft.
Wollen uns die Inspiratoren (Die Weihnachtsmannerzähler für Erwachsene) weiterhin dumm und unwissend halten, weil sie auf diese Weise irgendwie erzieherisch auf uns einwirken können??? Wenn ihr böse seid, komme ich mit der Rute. (Dann werdet ihr in das Fegefeuer geworfen und erleidet dort endlose Qualen).

Wir sollen unwissend bleiben
Viele Wahrheiten sind uns verwehrt worden! Warum???
Letztendlich geschieht das nur, um uns als dumme Menschen weiterhin in ihrem Sinne beeinflussen zu können. Wahrheit macht wirklich frei. Und deswegen ist Wahrheit so gefährlich. Wahrheit ist Gift für die Gesellschaft. Nichts würde mehr so funktionieren wie bisher, wenn die Menschen wirklich wüssten, was Sache ist. Kirchen (alle eingeschlossen) haben nichts mit Wahrheit zu tun, sondern vorwiegend damit, den Status Quo der Unwissenheit der Massen aufrecht zu erhalten. Die anderen, die Politiker, die Wissenschaftler sind natürlich auch dabei behilflich. Alle ziehen an einem Strang. Und die Inspiratoren aus den anderen Sphären? Sehr viele scheinen da mitzumachen. Einige wenige vollführen einen "Eiertanz", d.h., sie versuchen ganz vorsichtig gewisse Wahrheiten zu vermitteln, lassen aber gleichzeitig noch viel Unwahrheit bestehen. Dafür mögen sie ihre Gründe haben; Gründe die wir in der dritten Dichte vielleicht nicht ganz nachvollziehen können. Und manchen werden auch die Hände gebunden sein. Denn wenn wir auf so etwas wie einem Schulplaneten sind, geht es darum, selbständig Aufgaben zu lösen. Dann darf nicht vorgesagt werden. Das ist wiederum für mich einleuchtend. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als die Sache mehr oder weniger selbst in die Hand zu nehmen, unser Wissen zu bündeln, und in Folge bestehende Glaubensvorstellungen zu korrigieren.


63. Artikel: Widerstand
Sie wollen so weitermachen
Wenn das so einfach wäre. Es gibt da erheblichen Widerstand. Denn einige jener, die für das Projekt "Mensch" einst verantwortlich waren, (das sollen vorzugsweise die Sirianer sein), wollen die Welt so wie sie ist, noch möglichst lange in ihrem Sinne nutzen. Sie wollen ihre Strategiespiele fortsetzen, sie wollen Macht und Kontrolle ausüben. Mit anderen Worten, sie sind mit ihrem "Gut & Böse Spiel" noch nicht zu Ende. Jene, die zu ihnen gehören, und jene, die sie in ihren Machtstrukturen gefangen und geblendet haben, setzen alles daran, dass es auf diesem Niveau weitergeht. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. (Darüber, wie sie Macht ausüben und die Welt in ihrem Einflussbereich halten, habe ich an anderer Stelle schon einige Aufsätze geschrieben)
Eine Auswahl siehe dazu unter: http://www.gottwissen.de/bibel/diesudas.htm

Ein Mittel ist die Furcht
Ein Mittel, welches sie anwenden, ist "Furcht". Ist die Furcht unter den Menschen groß genug, können sie sich frequenzmäßig nicht erhöhen, dann stecken sie auf ihrer Ebene weiterhin fest. Und durch genügend Kriege, Furcht vor Arbeitslosigkeit, Terroranschlägen und was nicht alles …. herrscht auf der Erde ein genügend hohes Potential an Furcht. Und es soll auch einige geben, welche in einer höheren Ebene (der Vierten) wohnen, die sich sogar von Furcht indirekt ernähren. – Das soll noch an anderer Stelle untersucht werden.

Sie wollen, dass es so bleibt
Wenn es also mit guten Absichten bei uns nicht recht weiterzugehen scheint, liegt das ursächlich mit daran, dass Wesen aus höheren Dichtegraden sich in ihren Ebenen eingerichtet haben und wenig Interesse daran zeigen, etwas zu ändern. Wir Menschen in der dritten Dichte sind für sie dabei unerlässlich. Wir sollen jetzt und in Zukunft leiden, damit sie weiterhin gut leben können.

Sie kommen in Existenznot
D.h., wenn wir aufsteigen sollten (es in eine höhere Dichte schaffen sollten), dann haben sie ihr "Spielzeug" nicht mehr, dann haben sie Existenznot. – Ob sie, so sie bisher am Dienst an sich selbst orientiert waren, von ihrem Dichtegrad überhaupt aufsteigen können, das bezweifle ich sowieso. Möglicherweise müssen sie sich, um sich selbst entwickeln zu können, selbst auf die Ebenen (der dritten Dichte) begeben. Dann leben sie in genau jener Dichte, über die sie Millionen von Jahren geherrscht haben und deren Bewohner als Spielzeug benutzt haben. Bestimmt kein schöner Gedanke für sie. Gesagt wird auch, dass ein Aufstieg in die sechste Dichte, der einen körperlosen Zustand darstellten soll, für sie nicht erstrebenswert ist.

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Irgendwann sollte es wirklich genug sein. Irgendwann will man doch erlöst werden von seiner Gefangenschaft in einem Menschenkörper. Ein Appell an die Verantwortlichen: Habt ein Einsehen mit uns und lasst es endlich gut sein!

Unser gegenwärtiges Menschengeschlecht wird so, wie wir es heute vorfinden, nicht mehr lange weiter bestehen.
In den vorgehenden Aufsätzen wurde gezeigt, dass unserer Zeit bereits 6 Menschenzeitalter vorausgingen. Und unser gegenwärtiges, das siebte Menschenzeitalter liegt in den letzten Zuckungen.
Was man einst begonnen hatte, wird man jetzt fortsetzen. Alles andere wäre unlogisch. Das würde aber bedeuten, dass nochmals massiv in das Geschehen auf unserem Planeten eingegriffen wird.

Es muss was geschehen
Eingegriffen werden muss sowieso, denn andernfalls würden wir uns binnen kürzester Zeit selbst ein Ende bereiten. Eigentlich hätte seitens einer übergeordneten Stelle längst eingegriffen werden müssen, denn die Schäden, die wir auf unserer Erde bereits angerichtet haben, sind ungeheuerlich. Aber vielleicht ist dieses (offensichtliche) Geschehen gerade am Tag X eine eindeutige Legitimation für die dann Handelnden, dem "Wahn" ein (lang ersehntes) Ende zu bereiten.

Viele werden sterben
Wobei es für mich zunächst gleichgültig ist, ob wir uns selbst in die Vernichtung treiben, ob es andere herbeiführen, oder ob ein übergeordnetes Geschehen einfach zugelassen wird.
Fakt wird sein, dass der weitaus größte Teil der Menschheit sein Leben verlieren wird. Denkbar (sogar wahrscheinlich) wäre auch das Überleben von einigen wenigen in besonders geschützten Lagen der Erde; genauso, wie das einst bei vorangehenden Katastrophen der Fall gewesen war.

Plato (Timaios Kap 3)
... Viele und mannigfache Vernichtungen der Menschen haben stattgefunden und werden stattfinden, die bedeutendsten durch Feuer und Wasser, andere geringere durch tausend andere Ursachen…Dann pflegen nun diejenigen, welche Berge und hoch und trocken gelegene Gegenden bewohnen, eher als die an Flüssen und dem Meere Wohnenden unterzugehen;

Wir brauchen Hilfe
Aber damit die Menschheit fortbestehen kann (das soll sie ja offensichtlich), müssen von dritter Stelle geeignete Maßnahmen getroffen werden. Und wenn ich hier einiges an Argumenten vorbringe, kombiniere ich nur die gegenwärtigen Geschehnisse und werfe einen Blick darauf, wie vergangene Menschheitsalter fortgesetzt wurden.

Ein mögliches Szenario
Ein möglicher Abriss der zu erwartenden Geschehnisse ist von einem, der sich Sitael nennt, übermittelt worden. Seine Aussagen (es gibt inzwischen viele andere, die das Szenario ganz anders darstellen) scheint einigermaßen mit den gewesenen und den derzeitigen Parametern der Menschheit in Übereinstimmung zu stehen.

Sitael
Sitael, dritter Genius der Merkurzone (1990er Jahre)
Zeichen am Himmel
Wenn die große Zeitenwende anbricht, geschehen Zeichen am Himmel und auf der Erde, wie es in eurer Bibel geschrieben steht.

Luk 21,25 (Einheits)
Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

Die Kräfte der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde erschüttern eure Welt, und bis euch außerirdische Hilfe zuteil wird, durchdringt Schreien und Wehklagen euren Planeten. Bei Matthäus hieß es, das Zeichen des Menschensohnes werde am Himmel erscheinen. Ihr erkennt die Wahrheit dieser Worte, wenn ihr rund um den Erdball Legionen von Flugobjekten in der Formation großer Kreuze am Firmament erblickt.
Wenn der Herr euch durch all diese Geschehnisse mahnt, geratet nicht in Panik.

Erhebt vielmehr eure Augen und erinnert euch, dass eure Erlösung naht. Schlagt das Zeichen des Kreuzes. Bleibt dort, wo ihr gerade seid. Wir kommen euch zu Hilfe.

Lest die Bibelworte, die all dies ankündigen, und wundert euch nicht, wenn selbst die Religionen sie missverstehen.

Die meisten sterben
Wenn die Wirren beginnen, obliegt mir und den mir zugeordneten Wesen aus der Merkurzone die Aufgabe, viele Menschen in einen schmerzlosen Zustand, in eine Art hypnotischen Schlaf zu versetzen. Ich spreche von jenen Bewohnern eures Planeten, die ihren Körper verlassen, also nach eurem Sprachgebrauch sterben, und als geistige Wesen von uns in andere Dimensionen geleitet werden. Für sie ist eine Rückkehr auf die Erde nicht vorgesehen. Vielmehr setzen sie ihren Reifungs- und Läuterungsweg in den Dimensionen anderer Planeten fort und entwickeln sich auch dadurch weiter, dass sie als feinstoffliche Helfer den Menschen des neuen Zeitalters beistehen.

Panik wird gedämpft
Obwohl bei der großen Reinigung der Erde unzählige Menschen ihre physische Form aufgeben, werden Panik, Aufruhr und Verzweiflung gedämpft, denn wir hüllen diese Menschen energetisch ein, so dass Ruhe in sie einkehrt. Wir sind Diener Gottes und erfüllen unsere Aufgabe, wie es geschrieben steht. Dankt nicht uns für die Hilfen, dankt dem barmherzigen Gott, ihm allein.

Evakuierte
Bei der anderen Gruppe von Menschen, die mit ihren physischen Körpern von außerirdischen Wesen in einer Bergungsaktion gerettet werden, handelt es sich um jene unter euch, die sich den Zeichen des Neuen Zeitalters nicht verschlossen haben und schon jetzt innerlich bereit sind, ohne jede Angst in eines unserer Flugobjekte einzusteigen, die sie zu den riesigen Mutterschiffen befördern.

Transformation
Durch ihre Arbeit an sich selbst, durch ihre Bewusstseinsentwicklung haben diese Menschen sich einen bestimmten Schwingungsgrad erarbeitet und können mit der Hilfe der Sternengeschwister an die hohe Vibration angepasst werden, die auf den Raumschiffen herrscht. Dort erfahren sie eine energetische Transformation und Regeneration, eine Reinigung und Durchlichtung. Die feinstofflichen Körper trennen sich für einige Zeit von den physischen Körpern, die in besonderer Weise präpariert und erhalten werden. Der Tag ist vorbestimmt, an dem diese Menschen wieder als feinstoffliche und materielle Einheit von Geist, Seele und Körper die Rückkehr zur Erde antreten.

Geschult
Während des Aufenthaltes in den Raumschiffen werden sie durch ein umfassendes Lehrprogramm auf die kommenden irdischen Aufgaben vorbereitet. Zum Beispiel vermittelt Haniel, der zehnte Urgenius der Jupitersphäre, die Lehren des karmischen Urprinzips, die Gesetze der Weltordnung, der Planeten und Sphären, …. das Neue Zeitalter und die Gesetze des Urprinzips der Evolution in der Materie, im Astral- und Mentalbereich. Zur Erde zurückgekehrt, werden sie dieses Wissen verbreiten, und man wird auf sie hören. …

Überlebende
Eine dritte, kleinere, aber über den ganzen Erdball verteilte Gruppe von Menschen, die sich weigert, Hilfe anzunehmen, bleibt auf der Erde zurück. Der freie Wille dieser Menschen ist ausschlaggebend und wird respektiert. Etwa die Hälfte von ihnen überlebt die Umpolung und Säuberung des Planeten Erde nicht. Wenn sie nach tagelangen Leiden endlich ihre Hüllen loslassen können, finden sie sich in der dritten Astraldimension wieder.

An einen Ort verschleppt
Die Überlebenden dieser Gruppe werden, sobald die Nacht über die Erde hereinbricht, ebenfalls für einige Stunden in hypnotischen Schlaf versetzt. Außerirdische Wesenheiten sammeln diese über den Planeten verstreuten Menschen ein und führen sie alle an einen sicheren Ort auf eurer Erde. Während des Tiefschlafs werden die energetischen Körpergesetze so transformiert, dass sie den neuen Lebensbedingungen, wie zum Beispiel der anderen Temperatur und der stärkeren kosmischen Einstrahlung, standhalten können.

Wie Höhlenbewohner
Unabhängig von ihrem tatsächlichen Lebensalter sehen sie, wenn sie aus der Hypnose erwachen, wie Greise aus, ja im Vergleich zu den zeitweilig evakuierten Menschen des Neuen Zeitalters sind sie in ihrer äußeren Erscheinungsform wie die früheren Höhlenbewohner. Sie sind Gefangene ihres Verstandes geblieben und werden von den Auswirkungen ihres Egoismus gepeinigt.

Amnesie
Ihr früheres, nur auf Macht und Besitz ausgerichtetes Leben ist aus ihrem Gedächtnis gelöscht, und im wahrsten Sinne des Wortes muss man sie als die Primaten der Erde bezeichnen. Die meisten von ihnen rotten sich zusammen, aber ohne die Erinnerung an die Existenz vor den Wirren sind sie von Furcht gepeinigt und greifen ihresgleichen an, um sich zu schützen.

Geschehnisse verarbeiten
Die evakuierten Menschen werden von ihren galaktischen Rettern zur Erde zurückgebracht. Die Greise der Erde aber erkennen weder sich selbst noch die Zurückgekehrten, ja nicht einmal den eigenen Planeten. … Einige von den Greisen ziehen sich in die Einsamkeit zurück und verbringen ihr restliches Leben damit, die Geschehnisse während der Umwandlung der Erde niederzuschreiben und sie so für sich selbst zu verarbeiten.

Reue
Eine andere Gruppe versucht, dem neuen Menschen nachzueifern. Gelangen sie in seine Nähe, stellen sie fest, dass sie sich vor allem im Gesicht und an den Armen und Händen eine Art leichter Brandwunden zuziehen. Solche und andere für sie sichtbaren Zeugnisse der Auswirkungen geistiger Kräfte lassen sie Reue, aber auch Mut und Hoffnung empfinden. Sie bitten um Hilfe und nehmen auch dankbar eine Umschulung an.

Impotent
Wiederum andere reisen zu Fuss von Ort zu Ort. Meistens dauert es sehr lange, bis sie lernfähig geworden sind, und ihr Leiden ist für den Menschen von heute unvorstellbar. Sie können ihrem Leben kein Ende setzen, da die Kräfte der Menschen des Neuen Zeitalters dies verhindern. Eine Fortpflanzung zwischen ihnen ist nicht möglich. Deshalb werden sie im Laufe einer gewissen Zeit ausgestorben sein. Verlassen sie ihre Körper, ohne einsichtig geworden zu sein, setzen sie ihre Entwicklung in der zweiten Astraldimension fort.

Achtes Menscheitsalter
Für die Erde und die in den Raumschiffen geschulten und zurückgekehrten Menschen jedoch nimmt ein neues Weltzeitalter von 26.500 Jahren mit dem tausendjährigen Reich des Christbusbewusstseins seinen verheißungsvollen Anfang.

Kontakt mit Außerirdischen
Wir, die wir des Menschen Freunde sind, bleiben nicht mehr unerkannt. Gemeinsam und mit bewusst vereinten Kräften streben wir dem Ziel aller Ziele zu: der völligen Verschmelzung mit der Liebe Gottes.


Mediale Durchsagen einer interstellaren Wesenheit an Silvia Wallimann, veröffentlicht im Buch »Die Umpolung« (Bauer-Verlag, Freiburg): gefunden in: www.sabon.org/dritterWeltkrieg
Hinweis: Diese Seite existiert nicht mehr.


64. Artikel: Zukunftsbilder
Mir ist von Ergebnissen berichtet worden, die dadurch ermittelt wurden, dass man mehrere Probanden in die Zukunft versetzte.
Danach dürfte es um das Jahr 100 eine Apokalypse auf der Erde geben. Die Erde würde praktisch unbewohnbar werden. Da die Ozonschicht zerstört wird, müssen die Menschen unterirdisch wohnen. Später werden dann unter großen Kuppeln kleine Biosphären errichtet.
In 300 Jahren dürfte sich die Erde wieder regeneriert haben und die Menschen werden große Fortschritte machen und es wird Kontakte zu außerirdischen Zivilisationen geben.
Die Zeitangaben sind eher ungenau, denn die Probanden wurden wahrscheinlich jeweils in Abständen von 100 Jahren in die Zukunft geschickt.
Sollte ich detailliertere Informationen erhalten, werde ich sie an dieser Stelle noch anfügen.


Palmblätter
Auf der Homepage v. Thomas Ritter (http://www.thomas-ritter-reisen.de/html/palmblattbibliotheken.html) wird auch ein möglicher Blick in die Zukunft aufgezeigt. Hier rückt das Jahr 2046 in den Brennpunkt, im dem es zu diesem apokalyptischen Geschehen kommen soll.

Himmelskörper
Einen Höhepunkt der Katastrophen wird das Jahr 2046 darstellen. Von den Astronomen weltweit unbemerkt, kommt ein großer Himmelskörper aus den Tiefen des Alls auf die Erde zu. Es wird sich dabei um einen Planetoiden handeln, welcher auf seinem Weg durch das Sonnensystem der Erde sehr nahe kommt. Seine Bahn verläuft zwischen der Bahn des Mondes und der Bahn der Erde hindurch. Wenige Tage vor seinem Vorbeigang wird dieser Himmelskörper auch mit dem bloßen Auge sichtbar sein. Dieser Vorgang wird im Spätherbst des Jahres 2046 stattfinden. Durch die Anziehungskraft des Planetoiden wird es weltweit zu großen Erdbeben und Überschwemmungen kommen. Kalifornien erlebt das größte Erdbeben seit Menschengedenken, aber auch Japan und China sind betroffen. Große Teile dieser Regionen versinken im Ozean. In Deutschland werden starke Erdbeben im Vogtland und in der Eifel auftreten. Auch die Nachbarländer Deutschlands sind von den Naturkatastrophen betroffen. An den Küsten von Nord- und Ostsee kommt es zu schweren Überschwemmungen, die weit ins Binnenland reichen. Auch Frankreich und Großbritannien, ebenso wie die Mittelmeerländer werden von Erdbeben und Überschwemmungen heimgesucht. In Italien und Griechenland brechen zahlreiche Vulkane aus. Doch auch die ruhenden Vulkane in Böhmen werden zu neuer Aktivität erweckt und verwüsten bei großen Ausbrüchen die Umgebung. Bei den tektonischen Aktivitäten werden neben Lava und Asche auch große Mengen vulkanischer Dämpfe und Gase freigesetzt, die teilweise sehr giftig sind. Aus diesen Wolken kondensieren aggressive Niederschläge stark ätzender Flüssigkeiten. Durch die See- und Erdbeben kommen weltweit Millionen Menschen ums Leben. In den betroffenen Regionen Mitteleuropas wird besonders in den Städten viel Bausubstanz zerstört.


Wie sind nicht allein
Ab dem Jahr 2049 wird sich weltweit die Erkenntnis durchsetzen, dass die Menschen nicht allein im All sind. Bei den Wiederaufbauarbeiten in Europa aber auch im Nahen Osten werden Artefakte entdeckt, die nichtirdischen Ursprungs sind. Diese Erkenntnis hat sehr umfassende Auswirkungen auf Religionen und Philosophien.

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Hier könnte ich noch eine große Zahl weiterer Zukunftsvorhersagen einfügen. Irgendwie würden sie alle das Bild etwas anders zeichnen. Ist Zukunft jedoch eins zu eins vorhersehbar??? Viele haben sich darin versucht. Dies zu untersuchen wäre ein Thema für sich.
Gibt es die Zukunft denn schon? Die Zeit soll es ja (nur) für uns geben. Begeben wir uns also in einen Bereich außerhalb der Zeit müssten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen vor uns liegen. Doch soll das, was für uns die Zukunft ist, irgendwie in einem noch unfertigen Zustand vorliegen. Die Zukunft ist wohl schon da, aber eben noch unfertig. Und wenn etwas noch unfertig ist, kann man daran bestimmt noch Veränderungen vornehmen. In diesem Sinne: Nehmen wir die Gegenwart in die Hände, um so unsere Zukunft zu gestalten.

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Ein Blick zurück in die uns vorenthaltenen Zeitalter der Menschheit verraten uns, dass wir damit rechnen müssen, (warum sollte es dieses Mal anders sein als dereinst?) dass ein neuerlicher Schnitt zu erwarten ist. Ein bestehendes System dürfte von einem zukünftigen abgelöst werden. Und in diesem dürften dann Menschen leben, die genetisch in einer veränderten Version vorliegen.
Eine Zeittafel ist der Versuch, geschichtliche Ereignisse vereinfacht übersichtlich darzustellen. Vieles kann man sich so viel besser einprägen. Ich muss aber darauf hinweisen, dass die hier verwendeten Zahlen (Zeitangaben) keine absoluten sein müssen. Fernerhin habe ich hohe Zahlenwerte (nach)gerundet, dieses auch für den Fall, dass die Quellen genauere Zahlenwerte genannt haben.
Auch bei sorgfältigem auswerten von Zeitangaben, sind jene nur so genau, (wenn überhaupt) wie die Quelle sie uns nennt. Und die Quellen sind sehr unterschiedlich in ihren Angaben und auch mit den Ereignissen, die sie uns mitteilen.

Alle Angaben verstehen sich unter größtem Vorbehalt. Die Übersicht ist noch sehr unvollständig. Dennoch mag sie schon einen kleinen Überblick über vergangene Geschehen vermitteln.
Die Zahlen in Klammern geben einen Hinweis auf die Quelle.
Die Zahlenwerte beziehen sich auf das Jahr 2000. D.h., zum Jahr Null wären noch zweitausend Jahre abzuziehen.


65. Artikel: Zeittafel der Kulturen und Zerstörungen

Vorgeschehnisse

Vor 65.000.000 Jahren zerstörerischer Krieg zwischen Reptos und Prokyoner, nuklearer Winter, Massensterben(2)

Vor 22.000.000 Jahren Lyrianer fliehen (entkommen) zu den Plejaden(1)

Vor 10.000.000 Jahren eine irdische reptiloide Spezies bekommt durch Genmanipulation ihre heutige Biologie(2)


1. Menschheitsrasse?

Vor 1.500.000 Jahren Die Elohim sammeln Primaten ein(2)

Vor 891.000 Jahren Die Greys (eine einst noch menschlichere Spezies) wurden von den Alpha Drakonier genmanipuliert.(3)


2. Menschheitsrasse?

Vor 700.000Jahren Erste fortschrittliche Menschen leben zusammen mit den Vormenschen(3)


3. Menschheitsrasse?

Vor 390.000 Jahren Plejadier (Flüchtlinge) besiedeln kurzzeitig die Erde(1)

Vor 227.000 Jahren Machtkämpfe führen auf der Erde als auch auf Mallonna zu katastrophalen Verwüstungen. Die Erde wird unbewohnbar.(1)


3. oder 4. Menschheitsrasse?

Vor 117.000 Jahren Krieg in unserem Sonnensystem mit den Plejadiern(3)

Beisiedlungsversuche haben kaum Erfolg(1)


3. oder 4. Menschheitsrasse?

Vor 74.000 Jahren Pyramiden werden gebaut(1)

Vor 60.000 Jahren Eine Hochkultur entsteht(1)

Vor 54.000 Jahren Totale Vernichtung durch Kriege auf der Erde(1)


4. oder 5. Menschheitsrasse?

Vor 50.000Jahren Erneute Besiedlung durch die Plejadier. Es folgt eine Zeit mit hoher Kultur.(1)

Vor 40.000Jahren Machtkämpfe führen zu erneuter Zerstörung. Überlebende Menschen degenerieren.(1)


6. Menschheitsrasse

Vor 33.000Jahren Atlantis wird begründet(1)

Vor 11.500Jahren Untergang von Atlantis(1,2,4)


7. Menschheitsrasse

Vor 10.004 Jahren 1. Sintflut(1)

Vor 7.981Jahren 2. Sintflut(1)

Vor 6.930 Jahren 3. Sintflut(1)


7. Menschheitsrasse

Vor 5.700 Jahren Menschen erneut genmanipuliert 3)

Vor 5.000 Jahren letzter Krieg der Elohim gegen die Erdreptos(?)

Vor 4.944 Jahren Elohim verlassen die Erde(1)


8. Menschheitsrasse

2.013(?) Beginnende katastrophale Vernichtungen

2.300(?) Neue Hochzivilisation


Berücksichtigte Quellen
(1) Meier
(2) Lacerta Texte
(3) Andromeda
(4) Plato

Im Grunde genommen habe ich als Gerüst für diese Übersicht die Hinweise aus den Lacertatexten (wie die sieben menschliche Rassen) genommen. Anderweitige Hinweise habe ich versucht in (über) dieses Gerüst zu legen und damit zu ergänzen. Fehler nicht ausgeschlossen!!!


66. Artikel: Übersicht der Kriege und Verwüstungen

Kriege
Vor Jahren
Ereignisse
vorher
65.000.000
zerstörerischer Krieg zwischen Reptos und Prokyoner, nuklearer Winter, Massensterben(2)

1.
227.000
Machtkämpfe führen auf der Erde als auch auf Mallonna zu katastrophalen Verwüstungen. Die Erde wird unbewohnbar.(1)
2.
117.000
Krieg in unserem Sonnensystem mit den Plejadiern(3)

3.
54.000
Totale Vernichtung durch Kriege auf der Erde(1)

4.
40.000
Machtkämpfe führen zu erneuter Zerstörung. Überlebende Menschen degenerieren.(1)

5.
11.500
Untergang von Atlantis(1,2,4)

6.
5000
letzter Krieg der Elohim gegen die Erdreptos(?)

7.
Zukunft
erneuter Krieg auf und um die Erde


67. Artikel: Übersicht der Kulturen

Epochen
Vor Jahren
Ereignisse
vorher
65.000.000
Kolonien von Procyonern und Reptos

1.
700.000
Erste fortschrittliche Menschen leben zusammen mit den Vormenschen(3)

2.
390.000
Plejadier (Flüchtlinge) besiedeln kurzzeitig die Erde(1)

3.
74000
Pyramiden werden gebaut(1)

4.
50000
Erneute Besiedlung durch die Plejadier. Es folgt eine Zeit mit hoher Kultur.(1)

5.
5700
Geschichte, die in unseren Geschichtsbüchern steht. Sumer, Ägypten, …

6.
In
50-300(?)
Geschichtlicher Neubeginn für zukünftige Generationen


-------:-------

68. Artikel: Zeitalter der Erdgeschichte


Zeitalter

System

Abteilung

Beginn vor
Mio. Jahren
 
Entwicklung des Lebens

Erdneuzeit
(Neozoikum,
Känozoikum)

Quartär
Holozän

 
Veränderung der Umwelt durch den
Menschen; Tier- und Pflanzenwelt
der Gegenwart


Pleistozän

 
Den Eiszeiten und Zwischeneiszeiten
angepasste Tier- und Pflanzenwelt


1,5
Menschwerdung

Tertiär
Pliozän


Entwicklung der Vögel und Säugetiere,
insbesondere der Herrentiere; Höhepunkt
in der Entwicklung der Schnecken


Miozän


Oligozän


Eozän


Paläozän


65

Erdmittelalter
(Mesozoikum)

Kreide

Oberkreide


Aussterben der Dinosaurier und Flugsaurier; zahlreiche Foraminiferen und Muscheln (zum Teil Leitfossilien);
Entwicklung der Bedecktsamer


Unterkreide


144


Jura

Malm


Reiche marine Fauna mit Ichthyosauriern,
Plesiosauriern, Ammoniten (Leitfossilien),
Belemniten, riffbildenden Schwämmen;
Auftreten des Urvogels Archäopteryx


Dogger


Lias


213


Trias
Keuper


Auftreten der ersten Säugetiere


Muschelkalk


Reiche marine Fauna (u.ÿa. Seelilien,
Muscheln, Brachiopoden, Kopffüßer)


Buntsandstein


Fährten von Chirotherium (ein
Saurier)


248


Erdaltertum
(Paläozoikum)

Perm

Zechstein


Entwicklung und Differenzierung
der Reptilien; daneben Großforaminiferen,
Bryozoen. Glossopteris-Flora in
Gondwanaland


Rotliegendes


Karbon

Oberkarbon


Zahlreiche Amphibien; erste Reptilien;
baumförmige Farne, Schachtelhalme,
Bärlappgewächse (erhalten in Steinkohlenlagern)


Unterkarbon


360


Devon

Oberdevon


Leitfossilien sind Brachiopoden,
Kopffüßer und Fische. Im Mitteldevon
erste Farne, Schachtelhalme und
Bärlappgewächse


Mitteldevon


Unterdevon


408


Silur


Erstes Auftreten der Fische,
im obersten Silur der
ersten Gefäßpflanzen
(Landbewohner). Reiche marine
Fauna, u.ÿa. riffbildende
Korallen, Graptolithen
(Leitfossilien)


438


Ordovizium


Erstes Auftreten der Graptolithen
und Korallen; daneben Brachiopoden,
Echinodermen, Kopffüßer, Trilobiten


505


Kambrium


Erstes Auftreten der Trilobiten
(Leitfossilien), Brachiopoden,
Echinodermen, Kopffüßer


590


Proterozoikum


Abdrücke von Spiculae,
Quallen, Seefedern, Arthropoden,
Stromatolithen (Kalkausscheidungen
von Blaualgen)

Erdfrühzeit
(Präkambrium)


2500


Archaikum


Algenreste

Die Angaben dieser Tabelle sind aus Meiers Taschenlexikon.

Interessant, dass die Menschwerdung mit 1,5 Millionen Jahren (die neuere Ausgabe nennt 2,5 Millionen J.) angegeben wird.
Interessant auch, dass das Aussterben der Dinosaurier mit 65 Millionen Jahren sich mit den Angaben der Reptiloiden deckt.
Eine Zusammenfassung
Erde zur Fortsetzung ausgewählt
Vor mehreren Millionen Jahren hatten humanoide Wesen unterschiedlicher Herkunft Konflikte miteinander gehabt. Diese ließen sich nicht so ohne weiteres beilegen. Diese anfänglichen Dramen wurden auf mehreren Planeten ausgetragen. Doch gelang es den Teilnehmern nicht, ihre Konflikte beizulegen. Immer neue Planeten wurden für die Fortsetzung dieses Konfliktes gebraucht. Irgendwann war es die Erde, die für die Fortsetzung des Dramas auserkoren wurde.

Leben in Frieden
Hier begann jenes alte Drama unter ganz schwierigen Bedingungen, denn einige der Schöpferparteien wollten, dass endlich Frieden unter den rivalisierenden Streithähnen eintrat. So sollten sie die Erde zwar betreten, aber ohne ihr Wissen um ihre dramatische Vergangenheit; quasi ein neuer Start ohne Altlasten.
Damit die neue Menschheit allerdings unter diesen Bedingungen leben konnte, mussten diverse Vorkehrungen getroffen werden, damit ihnen ihr Wissen um alles, was einmal war, nicht zugänglich war.

Menschen machen
Folglich musste ein "Dummer" Mensch kreiert werden. Doch bevor dieser dumme Mensch ins Dasein treten konnte, mussten geeignete physische Körper geschaffen werden. Offenbar drängte die Zeit, denn man griff mit Genmanipulationen ins Geschehen ein, um so viele Zigmillionen von Jahren an Zeit sparen zu können.

Lemuren als Wurzelrasse
Primaten, die wohl den Lemuren ähnlich gewesen sein dürften, wurden dafür ausgesucht und genetisch verändert. D.h., sie wurden so von einer tierischen Spezies zu einer humanoiden Spezies umgestaltet. Prozesse, die sich über viele zigtausenden von Jahren erstreckten. Unsere Menschenaffen dürften "Abfallprodukte" dieser anfänglichen genetischen Manipulationen gewesen sein.

Wir waren zu gut
Mehrere Frühmenschen (Tiermenschen) traten nacheinander auf. Mehrmals wurden diese nachgebessert und mit außerirdischem Erbgut aufgewertet. – In Folge war der Mensch, für den Zweck, für den er gedacht wurde, zu gut geworden. Es klingt zwar paradox, doch für den Zweck, für den man uns brauchte, durften wir einfach nicht zu gut sein. Schließlich durften wir nicht zu viel Wissen erlangen können. Ein dichter und zuverlässiger Schleier musste uns von den anderen Wirklichkeiten abschotten.

Frühe Hochkulturen
Nachbesserungen, die nach und nach erforderlich waren, veranlassten unsere "Erschaffer" uns mehrmals zu vernichten. So können wir auf mehrere menschliche Rassen zurückblicken. Einige von diesen haben hohe Kulturen erreicht. So haben wir das Paradox, dass wir, wenn wir in der Zeit zurückgehen, nicht auf immer primitivere menschliche Kulturen stoßen, sondern im Gegenteil auf solche, die uns in vielerlei Hinsicht weit überlegen waren.

Pyramidenbauer
Dazu zählt die Kultur von Atlantis und Mu.
Noch weiter zurück finden wir die Pyramidenbauer, die überall auf der Welt mittels Levitation in der Lage waren, schwerste Bauwerke zu errichten.
Jene, die noch davor die Erde bewohnten, haben uns bisher keine Artefakte finden lassen. Doch auch jene Kulturen dürften ihre Spuren hinterlassen haben; auch sie waren schon alles andere als niedere Tiermenschen, die nur in Fellen gekleidet mit Knüppeln aufeinander losgingen. Sollte einmal das Eis der Antarktis abschmelzen, so können wir hier vielleicht Spuren ganz früher Kulturen erwarten.


69. Artikel: Alles war noch komplizierter
Soweit ist alles noch einigermaßen einfach zu verstehen. Doch tatsächlich scheint das frühe Szenario noch wesentlich komplexer zu sein.

Frühe Konflikte
Denn: Unsere Erde war schon von intelligenten Wesen bewohnt gewesen. Und das Zusammenleben von ganz unterschiedlichen Wesen auf einem Planeten ist alles andere als glücklich. Mit dem Drang sich auszubreiten und gewisse Landesteile zu kontrollieren, kam man sich unweigerlich in die Quere. Konflikte waren vorprogrammiert; spätestens dann, wenn die neuen Rassen intelligent genug waren, Kulturen zu schaffen.

Die Drachen
Eine reptilartige Rasse war die Wurzelrasse auf der Erde gewesen. Diese wurde nun von den Invasoren aus dem All "in ihre Schranken gewiesen". Mehrere Kriege waren die Folge. Die Tatsache, dass die "Reptos" die Erdoberfläche geräumt haben, lässt den Schluss zu, dass die Okkupanten die besseren Waffen hatten. In den frühen Zeiten der Menschheit gab es noch viele Kontakte zu den Reptos. Die vielen Drachensagen dürften daraus resultieren. Nicht umsonst haben viele asiatische Völker (sie verfügen über weit mehr Menschen als die westliche Welt) den Drachen als ihr Symboltier.


Es war noch viel komplizierter
Es wird noch verquerer. Denn es gab nicht nur eine Schöpferzivilisation, sondern mindestens drei.
· Einmal waren da die Schöpfer selbst (Lyrianer?), die eher im Hintergrund agierten.
· Dann waren da jene (Sirianer?), die ihr altes Drama zu beenden suchten. Sie beteiligten sich an der Schöpfung schon um ihrer selbst willen.
· Als dritte Schöpfergruppe sind jene zu nennen (Plejadier?), die leibhaftig in die Schöpfungsprozesse involviert wurden, weil sie selbst genetisch den Bedingungen auf der Erde am angepasstesten waren.
· Und dann kamen später noch die Neugötter (Galaktische Konföderation?) dazu.

Alle denken an sich
Aber alle verfolgten mehr oder weniger ihre eigenen Ziele, alle hatten ganz unterschiedliche Prämissen, die ihnen eigen waren. Letztendlich konnte es nicht nach Plan verlaufen. Es musste schief gehen. Wobei "schief gehen" eine neue Situation mit neuen Herausforderungen bedeutete.

Der Sündenfall
Die Sirianer haben den Menschen verraten, wer sie waren (Sündenfall?).
Die Plejadier haben ihre Rolle als "Schöpfergötter" überzogen und wurden so mehr oder weniger selbst ins Erdendrama mit hineingezogen. Vor knapp 5000 Jahren sollen sie die Erde verlassen haben. Andere haben in Folge die Gunst der Stunde genutzt, sich zu neuerlichen Göttern gemacht und so quasi das Raumschiff Erde übernommen. Sie ziehen wiederum nicht alle am selben Strang. Einige verfolgen eigene (selbstsüchtige) Interessen. Andere wollen auf ihre Weise (auch für sie ist es eine Herausforderung) erzieherisch auf das Erdendrama einwirken, um so die Menschheit (die vielen gefallenen Seelen) zu bändigen. Dazu benutzen sie alte Programmierungen (Schnittstellen) um die Menschen zu illusionieren.

Andere Dimensionen
Und als wenn das nicht schon kompliziert genug wäre, sind da auch noch die anderen Dimensionen. In ihnen leben Wesenheiten in ganz unterschiedlichen Lagern. Von dort aus, wo sie sind, für uns sind es meist die weniger festen Dichten, halten manche die Fäden der Erde fest in ihren Händen.

Zeitreisende
Und zusätzlich kommen noch Besucher (oder wir selbst) aus der Zukunft, um so in der (ihrer eigenen) Vergangenheit Veränderungen vorzunehmen.
Wenn es denn erforderlich ist, Veränderungen vorzunehmen, sollte es spätestens an dieser Stelle klar sein, dass etwas schief gelaufen sein müsste, was man nachträglich noch zu beeinflussen zu versucht.

Neugötter
Ich erwähnte anfangs drei Schöpferzivilisationen. Einige haben sich offenbar zurückgezogen. Dafür gibt es jetzt andere, die in ihre Fußstapfen treten. Sie nennen sich z.B "Galaktische Föderation" oder auch "Rat der Neun" (eigentlich 24).


Erklärungsversuche
Von Informanten aus anderen Wirklichkeiten wird uns unsere Situation mit den unterschiedlichsten Erklärungen versüßt.

Schulplanet
Am bekanntesten mag der Hinweis auf einen "Schulplaneten" sein. In der Schule lernt man, und man wird schrittweise an schwierigere Aufgaben herangeführt. Wenn man sein Klassenziel erreicht hat, geht es in der nächsten Klasse weiter. …

Strafkolonie
Dann gibt es noch die Hinweise auf einen "Strafplaneten"; so etwas wie eine Strafkolonie im Weltall; wo aus allen Teilen des Kosmos die unverbesserlichen Seelen einen Ort haben, an dem sie unter ihresgleichen sind und sich mit ebenbürtigen zu arrangieren haben. Dadurch hat man auf den Ursprungsplaneten nicht das Problem, solchen ein Aufenthaltsrecht zu gewähren, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Und die "Unverbesserlichen" erhalten so eine Chance, sich hier auszutoben und damit letztlich irgendwann therapieren zu lassen.

Ein Experiment
Andere nennen das, auf was wir uns hier (freiwillig) eingelassen haben, ein Experiment. Ein Experiment ist für alle Beteiligten eine ganz besondere Herausforderung. Schließlich weiß man nicht um den Ausgang, denn gleiches ist ja anderswo noch nicht ausprobiert worden. Und die Herausforderung hat so viele Seelen in den Bann gezogen, dass es an Freiwilligen offenbar nicht mangelt.


Lügen
Wer nach Wahrheit sucht, wird sehr schnell frustriert, denn er stellt bald fest, dass jeder etwas anderes sagt. Das soll heißen, dass wir mit allerlei Lügen in gewissen Illusionen gehalten werden sollen.

· Soll einem dadurch das suchen nach Wahrheiten verleitet werden?
· Soll das Suchen nach Wahrheit zu einer wirklichen Herausforderung werden, welches nur wenigen ansatzweise zu gelingen scheint?
· Soll dieser Umstand den Status Quo aufrechterhalten; da jede gefundene Wahrheit mit anderen Wahrheiten nicht kompatibel ist?
· Gibt es mehrere Wahrheiten? – Weil eben jede Illusion in ihrer eigenen Wahrheit lebt. So können mehrere Wahrheiten unter dem Mantel der Illusion gleichzeitig existieren!

Ihr seht also, dass der Schleier, der uns umgibt und der es ermöglicht, dass es mehrere Wahrheiten gibt, endlich verschwinden muss oder zumindest wesentlich transparenter wird, damit wir uns endlich neu nach wirklicheren Wahrheiten orientieren können.

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Ich empfehle in das Thema Schleier noch tiefer einzusteigen.

Auch, was es mit den Reptos auf sich hat, bedarf sicherlich noch weiterer Hinweise, denn auch hier spielt der "Schleier" eine gewisse Rolle.
Quelle: http://www.fallwelt.de/geschichte/12drama.htm


70. Artikel: Maya Kristallschädel


Auch die Maya bauten also Pyramiden und riesige Steinfiguren. Wenn die Pyramiden eine Erfindung der alten Ägypter waren, wie gelang dann die Idee und das Wissen über sie nach Amerika zu dem Volk der Maya? Aber auch in anderen Teilen Amerikas kannte man Pyramiden. Die Mayas sind eines der vielen rätselhaften Völker des alten Amerikas. Unser Wissen über die Maya-Kultur stammt vor allem aus der späteren bzw. früheren Zeit, wenn man von unserer Zeitrechnung 0 ausgeht...
Inmitten des Dschungels von Mexiko, Guatemala und der Yucatan-Halbinsel stehen die uralten Pyramiden, Tempel und Paläste der Mayas. Lange bevor in Europa überhaupt von Kultur zu sprechen war, erarbeiteten die Mayas astronomische Karten, entwickelten ein Schreibsystem, beschäftigten sich mit Mathematik, mit der Entwicklung eines Kalenders und erbauten riesige Städte in höchster architektonischer Perfektion. Was ist mit dieser Jahrtausendalten Kultur passiert? Welche Geheimnisse um das Volk der Maya wurden bisher gelüftet? Was erzählen uns die in Stein gemeißelten Legenden an den noch heute erhaltenen Bauwerken der Mayas? Die Pyramiden der Maya wurden exakt ausgerichtet - einige stehen in genauer Relation zu vorhandenen Planeten- und Sternenkonstellationen. In allen Maya-Städten weichen die Achsen der Bauwerke um 17° von der nordöstlichen Richtung ab. Woher stammte dieses erstaunliche Wissen?
Eine der ältesten und berühmtesten Maya Städte ist Tikal. Man fand dort Hinweise, die darauf schließen lassen, dass die Stadt ungefähr um das 8. Jahrhundert v. Chr. erbaut worden sein könnte. Tikals war jedoch zu jener Zeit mit einer europäischen Stadt nicht vergleichbar.
Das Ausdehnungsgebiet der Stadt umfasst ungefähr 576 km². Im inneren Teil wurden ca. 3000 Bauwerke gefunden - viele davon auch ausgegraben: Wohnhäuser, Paläste, Verwaltungsgebäude, Terrassen, Plattformen, Pyramiden und Altäre...
Mit Hilfe von Radaraufnahmen konnte man ein Bewässerungssystem lokalisieren, das sich über ganz Yucatan ausdehnte. Die Wasserleitungen war für die Mayas sehr wichtig, da sich beispielsweise die Stadt Tikal weder an einem See noch an einem Fluss befindet. Archäologen schätzen die Bevölkerungszahl auf rund 50.000 bis 90.000 Menschen, was eigentlich sehr erstaunlich ist, denn in der näheren Umgebung war Landwirtschaft nicht möglich gewesen (aufgrund der dünnen Humusschicht).
Verschiedene Wissenschaftler haben mit Hilfe von Fotografien aus der Luft nachgewiesen, dass Maya-Städte mit einem riesigen Netz von Straßen verbunden waren. Mehr als 15 Straßen wuchsen aus Coba, welches im Norden des heutigen Bundesstaates Quintana Roo liegt, heraus oder endeten dort. Wahrscheinlich führte sogar die 100 km lange Straße Coba Yaxuna weiter über Chichen Itza hinaus nach Mayapan und Uxmal. Alleine diese Strecke würde 300 km ausmachen.
Man baute die Straßen nach einem gutorganisierten Bauplan. Ihr Bauweise ist beinahe überall identisch: Mit Fels gepflastert und mit einer wetterfesten Schicht überzogen und im Normalfall ungefähr 10 m breit. Die 100 km lange Straße ist weiterhin unterteilt in Abschnitte, mit einer Länge von bis zu 36 km.
Die Maya besserten Unebenheiten aus, bauten, Unterführungen und hoben wenn nötig Straßenteile an. Ein solcher Riesenaufwand nur für dekorative Straßen? Sicher nicht! Doch ist es recht seltsam zu wissen, dass die Maya auf ihren “high quality” Straßen keine Fahrzeuge mit Rädern benutzten. Also warum so ein Aufwand? Brauchten sie die Straßen vielleicht für ihre Pferde oder für ihre anderen Nutztiere? Nach Meinung vieler Archäologen, waren den Mayas Last- und Zugtiere nicht bekannt.
Als die Maya die Bauwerke erbaut und vollendet hatten, geschah etwas, dass uns unbegreiflich erscheint: Sie verließen eine Stadt nach der anderen, um dann einige 100 km entfernt wieder von vorne zu beginnen und neue Städte zu erbauen. Man nimmt heute an, dass die Städte 600 bis 900 v. Chr. verlassen worden sind. Eine plausible Erklärung für dieses Verhalten fehlt bis heute.

Copán ist die bedeutendste Stadt von Honduras. Die Ruinen, welche vom Urwald abgedeckt waren, wurden erst 1839 entdeckt. In Copán fanden Wissenschaftler verschiedene Stelen, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem "Dekorationsstil" in Angkor Wat, dem Khmer-Heiligtum in Kambodscha, aufwiesen. Und es wird noch besser: Die Mayas gaben vielen Sternbildern die gleichen Namen, wie die Sumerer, welche jedoch auf einem ganz anderen Kontinent der Erde lebten.
Und da soll noch einer nachkommen: Wir treffen immer wieder auf noch mehr Verwirrende Tatsachen. Jedoch werden gewisse Verbindungen immer eindeutiger...
Vergleicht man Tikal mit Copán, so fällt einem als erstes auf, dass Copán am Fluss, welcher den gleichen Namen trägt, liegt.
Verwirrenderweise wurden jedoch trotzdem auch hier Wasserreservoirs gebaut, und auch hier konnte mit Hilfe von moderner Radartechnik ein riesiges Kanalisationssystem entdeckt werden. 1973 kamen US-Wissenschaftler auf die Idee, in Zentralamerika die Radartechnologie einzusetzen. Man wollte damit nach weiteren Maya Städten suchen, die sich eventuell unter der undurchsichtigen Baumdecke des Urwalds befinden könnten. Die NASA stellte den Wissenschaftlern das Spezialradar Galileo II zur Verfügung und so konnten 1977 umfangreiche Landanalysen durchgeführt werden. 1979 und 1980 wurde die Kartographierung von Urwaldgebieten weitergeführt. Am Ende war das Ganze ein riesen Erfolg. Die Forscher fanden Unmengen an Steinkonstruktionen und Ruinenplätzen, die mit schmalen Linien untereinander verbunden waren: Man hatte das Kanalisationsnetz sichtbar gemacht ...
Die Stadt Palenque: Fließendes Wasser in den Gebäuden, steinernen Toiletten (mit Wasserspülung!) und eine Kanalisation - diese Maya-Stadt könnte als ein "Fünfsternenhotel" bezeichnet werden. Natürlich ist dies ein wenig übertrieben, wenn man weiß, dass nicht alle Häuser mit dieser Infrastruktur versehen worden waren. Dennoch ist es eine Sensation, wenn man bedenkt, dass die Wissenschaft die Mayas als Steinzeitmenschen bezeichnet (meist aufgrund des Alters der Kultur und dem Rohstoff "Stein" als Hauptbaumaterial) .
Nach den dort gefundenen Datumsinschriften wurde Palenque bis 780 n. Chr. bewohnt. Rätselhaft ist aber, dass auch Zeichen gefunden wurden, die Zeitabschnitte angeben, zu welchen unseres Wissens nach, noch keine Mayas existierten. Einige Inschriften geben Hinweise auf Epochen vor etwa 1.245.000 Jahren. Wie ist dies zu erklären?
Wer gab die Baubefehle für die Maya-Städte? Wer zeichnete die komplexen Baupläne? Woher kamen die Menschenmassen, die zugleich Paläste, Tempel, Pyramiden, Straßen und Kanäle bauten, woher die Landarbeiter, die die Heerscharen und deren Familien ernährten?
Zu viele Fragen und leider zu wenig Antworten ...
Die Maya glaubten auch an eine zyklische Wiederkehr der Menschheitsvernichtung und hielten dies in ihrem Kalender fest, welchen sie in fünf Weltalter unterteilten. Unsere heutige Zivilisation, die laut Maya-Kalender im fünften Zeitalter lebt, soll durch Erdbeben zerstört werden. Andere Überlieferungen alter Kulturvölker berichten ebenfalls von großen Katastrophen, welche die Menschheit bereits heimsuchten. So sprechen beispielsweise die australischen Aborigines in ihren über Generationen hinweg mündlich weitergegebenen Traumzeitmythen von einer großen Flut, die den größten Teil der Menschheit vernichtet haben soll.
Diese Flut, so die Sage, war die Strafe der "Wadjina" für ein Vergehen, das Menschenkinder an einer Eule und einem heiligen Vogel ausübten. Die Wadjina stellten in der Mythologie der Aborigines übernatürliche Wesen aus der Traumzeit dar. Auf Felsmalereien in Australien werden sie mit modern anmutenden Overalls und Helmen abgebildet. Handelt es sich bei den Wadjina vielleicht um frühzeitliche außerirdische Astronauten, welche unsere Vorfahren als Götter erschienen? Charles Berlitz zeigt in seinen Büchern Zeichnungen von Höhlenmalereien prähistorischer Völker aus unterschiedlichen Teilen der Welt, die allesamt Schiffe darstellen. Werden hier - wie Berlitz mutmaßt - vielleicht "Erinnerungen der Überlebenden" an eine große Flut wiedergegeben, die vor etwa 12.000 Jahren aus bisher noch ungeklärten Gründen eine möglicherweise technisch hochstehende Weltkultur vernichtete? Also auch hier finden wir Hinweise nicht nur auf die Sintflut, sondern auch auf eine vor uns da gewesene unbekannte Zivilisation und - wie schon auf der Pyramiden-Seite beschrieben - dem Zeitpunkt vor 12.000 Jahren.

Kristallschädel

Ein weiteres Rätsel, dass uns die Maya hinterlassen haben, sind die sagenumwobenen
Kristallschädel: das Kristall wurde in einer Art geschliffen, wie es für uns selbst mit
modernster Technologie nicht nachvollziehbar ist. Diese Kristallschädel - bis
Anfang unserer Epoche viele Jahrhunderte verschollen - spielen in den
Riten der Nachkommen der Maya noch heute eine Rolle.

1927 wurde im Urwald von Honduras von Anna Mitchell Hedges in einer Tempelanlage ein Kristallschädel gefunden. Ein wie aus einem Gus geformter, bearbeiteter Bergkristall in Form eines Totenschädel von 5,3 kg Gewicht.
Der erste bemerkenswerte Kristallschädel in Lebensgrösse wurde 1889 in Mexiko gefunden. Vergleicht man diesen und auch andere mit den von Lubaatun, schneidet der Schädel von Honduras durch seine Perfektion und eine ganze Kette von Unmöglichkeiten weit mysteriöser ab. Bei beiden Schädeln handelt es sich, so die Experten, um Frauenköpfe. Die linke und rechte Hälfte der Schädel sind identisch, sozusagen spiegelartig. Der Maya Schädel von Lubaatun ist aber viel differenzierter, denn er liegt in zwei Teilen mit separaten, beweglichen Unterkiefer vor.
Augenhöhlen, Jochbögen und Warzenfortsätze sind bei diesen hervorragend dargestellt, wogegen die anderen diese wichtigen Details nur andeuten. Die eigentliche Sensation des Kristallschädels von Lubaatun aber liegt im Material. Quarz ist ein Material, ähnlich anderen vergleichbaren Edelsteinen. Aufgrund seiner speziellen Eigenschaften ist Quarz nur mit ausgefeilten, technischen Methoden angreifbar. Der durchsichtige Quarzkristall oder Bergkristall hat in reiner Form die Formel für Siliziumoxid: SiO2.
Bergkristall bricht muschelig, splittrig und lässt sich daher nicht spalten. Er löst sich nur in Flusssäure. Mit diesem widerspenstigen Material sollte sich nun ein Steinzeitvolk herumschlagen. Der Restaurator Frank Dorland untersuchte den Schädel. Seine Ergebnisse wurden von der Forschungsabteilung des Elektronikkonzerns Hewlett Packard voll bestätigt. Er stellte fest, dass der Schädel und der Unterkiefer ursprünglich zu einem einzigen Kristallstück gehört haben müssen.
Es wurden keinerlei Anzeichen einer mechanischen Bearbeitung des Bergkristalls gefunden. Vergisst man andere Einflüsse, bleibt nur eine jahrhundertlange Politur übrig. Es wurde errechnet, dass dafür schätzungsweise 7 Millionen Arbeitsstunden, dass sind 800 Jahre, ununterbrochenes Schleifen nötig wären. Eine unvorstellbare Arbeit, unabhängig von politischen und religiösen Verhältnissen. Da Quarzkristall spiralförmig wächst, entstehen im inneren ganz bestimmte Achsen, die jedem Edelsteinschleifer vertraut sind. Eine falsche Bearbeitung gegen die Achse genügt, um ein Werkstück irreparabel zu beschädigen. Beim durchsichtigen Bergkristall sind diese Achsen aber nur durch starke Lupen oder Vergrößerungen des polarisiertes Lichtes erkennbar. Zur Verblüffung der Gelehrten erwies sich aber der Schädel als genau gegen die Achse bearbeitet.

Erstaunliche Eigenschaften des Mitchell-Hedges Kristallschädels : Die Firma Hewlett-Packard, einer der führenden Elektronik- und Computerkonzerne, der den Mitchell-Hedges Kristallschädel 1970 einer Reihe von Tests unterzog, schätzt, dass es ungefähr 300 Jahre ununterbrochener präziser Arbeit kosten würde, den Kristallschädel ohne moderne und spezialisierte Geräte und Hilfsmittel herzustellen. Da der Mitchell-Hedges Kristallschädel stets in privatem Besitz gewesen ist, war es möglich, an diesem Objekt eingehende Untersuchungen anzustellen. Frank Dorland ist Kunstrestaurator und Spezialist auf dem Gebiet der religiösen Kunst und wurde von Anna Mitchell-Hedges beauftragt, genaue Studien an dem Kristall vorzunehmen. Dorland hatte den Schädel 6 Jahre zu Untersuchungszwecken in seinem Hause und stellte die erstaunlichsten Charakteristika an ihm fest. Der Schädel hatte lumineszente Eigenschaften, konnte also sein eigenes Lichtfeld erzeugen; Andere Kristalle, die in seine Nähe gestellt wurden, wiesen nachher die gleichen Eigenschaften der Selbstleuchtfähigkeit auf.
Die bemerkenswerteste Entdeckung aber machte Dorland, als er eines Abends den Kristallschädel vor dem offenen Kaminfeuer stehen hatte und plötzlich eine exakte Spiegelung der Flammen in den Augenhöhlen des Schädels erblickte. Dadurch angeregte eingehendere Untersuchunge ließen erkennen, dass dem Kristallschädel verschiedene optische Eigenschaften "eingebaut" sind, das heißt, durch den Schliff selbst hervorgebracht werden! An der Mund- oder Gaumenunterseite befindet sich ein 45ø-Prisma, das einfallendes Licht von unterhalb des Schädels direkt durch die Augenhöhlen wieder ausstrahlt. Gleich neben dieser Prismenfläche ist eine schmale bandartige Oberfläche, die einen Vergrößerungseffekt erzielt, und der Hinterkopfbereich des Schädels funktioniert wie eine Kameralinse, die Licht wiederum durch die Augen projiziert. Auch an den Kieferknochen sind geringe Mengen Materials entfernt worden, um Licht aus verschiedenen Richtungen durch die Augenhöhlen zu fokussieren. Ähnliche Eigenschaften wurden auch an dem Maya-Kristallschädel festgestellt, der einen seitlich einfallenden Lichtstrahl durch den Stirnmittelpunkt, also das „dritte Auge“, ausstrahlt. Man darf sich vorstellen, welch schaurig beeindruckende Wirkung ein solches Lichterspiel auf einen nichts ahnenden Betrachter haben kann und die Vermutung liegt nahe, dass derartige Spezialeffekte auch bewusst und manipulativ eingesetzt wurden.
So möchte man aber zu fragen beginnen, was denn nun der Sinn und die Bedeutung der Kristallschädel sei. Was ist ihre Botschaft? Was ist ihre Funktion? Wozu wurden sie benutzt? Haben sie heute noch Relevanz?
Befasst man sich mit dem Thema Kristallschädel und vergleicht die Aussagen und Eindrücke verschiedener Personen, die damit in Berührung kommen, und verwirft diese Schilderungen nicht vorderhand als phantasievolles Geschwätz; erinnert man sich zudem an die zahlreichen wissenschaftlich beschriebenen verblüffenden optischen Eigenschaften, die ein phänomenales technisches Know-how voraussetzen - dann prägt sich immer mehr der grundlegende Eindruck ein, dass irgend eine höherentwickelte Zivilisation aus der Urzeit als Urheber all dieser Phänomene anerkannt werden muss.

Quelle: http://www.science-explorer.de/maya.htm


71. Artikel: Neuer Kristallschädel aus Himmlers Besitz?

Gibt es neue Hinweise auf den legendären Schatz der Nazis? Ein neu entdeckter Kristallschädel und eine geheime SS-Liste mit unvorstellbar wertvollen Kunstschätzen bei einem Sammler aus Bayern geben der Suche neue Nahrung. Der Sammler will die spektakulären Funde aus dem Nachlass einer alten Dame erworben haben, die mit einem hohen SS-Offizier liiert war. Auch der Goldkessel aus dem Chiemgau ist offenbar in der Liste verzeichnet.
Seit seiner Entdeckung im Herbst 2001 sorgt der geheimnisumrankte Chiemseekessel aus purem Gold immer wieder für Schlagzeilen (Wochenblatt berichtete mehrfach). Erst im November 2010 stand das 10,5 Kilogramm schwere Artefakt aus 18-karätigem Gold im Mittelpunkt eines Aufsehen erregenden Betrugsprozesses vor dem Bezirksgericht im schweizerischen Meilen.

Jetzt steht der Chiemseekessel erneut im Zentrum einer haarsträubenden Geschichte. Das schweizerische Magazin Mysteries sieht den geheimnisvollen Kessel in seiner aktuellen Ausgabe in Zusammenhang mit der Entdeckung eines bisher unbekannten Kristallschädels in Bayern. Wie Chefredakteur Luc Bürgin dem Wochenblatt erklärte, führten Recherchen über den Chiemseekessel zum Kontakt mit einem Sammler aus dem Freistaat. Der Ungenannte will die spektakulären Fundstücke „für den Preis eines Butterbrots” aus dem Nachlass einer alten Dame erworben haben, die wiede­rum eine Liaison mit dem SS-Obersturmbannführer „Rittmeister H.J. von Alten” gepflegt hat. Dieser muss wohl tatsächlich existiert haben, glaubt man einem Bericht mit Foto in der Zeitschrift „Quick” aus den 50-er Jahren, auf den Bürgin in seinem Artikel verweist.

Der öffentlichkeitsscheue Bayer zeigte Bürgin Anfang des Jahres den in einem uralten Holzkasten mit verschnörkelten Metallscharnieren aufbewahrten Kristallschädel – eine Sensation, sollte der Fund echt sein. Das aus einem Stück gearbeitete, 17,5 Zentimeter hohe und 9,2 Kilogramm schwere Gebilde aus reinem Bergkristall wäre der bislang 13. der geheimnisvollen, weltweit aufgefundenen Kristallschädel. Diese sollen angeblich über spezielle Kräfte verfügen und das geheime Wissen des Universums in sich bergen. Spätestens seit der letzten „Indiana Jones”-Verfilmung sind die Spekulationen über Ursprünge, Bearbeitungen, Fähigkeiten und Fälschungen der sagenumwobenen Totenschädel aus Kristall kräftig ins Kraut geschossen.

Aber es kommt noch besser: Der bayerische Kristallschädel taucht ebenso wie der Chiemseekessel auf einem bislang unbekannten dreiseitigen Dokument auf, das im Fall seiner Echtheit nicht weniger für eine Sensation unter Historikern sorgen dürfte. Die angeblich vom Reichssicherheitshauptamt der SS erstellte, dreiseitige Depositarliste vom 12. April 1945 enthält 35 schier unbezahlbare Kunst- und Wertgegenstände. Der Großteil davon stammt offensichtlich aus dem Besitz von Heinrich Himmler, Reichsführer SS, wie der Zusatz „RFSS” bei vielen der Gegenstände nahelegt.

Diese sollten, Mysteries zufolge, offenbar 1945 kurz vor Kriegsende von den SS-Jagdverbänden unter strengster Geheimhaltung über Augsburg ins südböhmische Strakonitz (Sudetenland) transportiert werden. Als Auftraggeber ist auf Abbildungen von der Liste ein SS-Obergruppenführer Bach-Zelesky (offensichtlich der SS-Obergruppenführer Erich von dem Bach-Zelesky) aufgeführt.

Neben Edelsteinen, Silberbarren, okkulten Gegenständen, Gemälden bzw. Manuskripten von Rembrandt und Leonardo da Vinci ist auch ein Aluminiumbehälter aus dem persönlichen Besitz von Heinrich Himmler aufgeführt: „Nicht zu öffnen: Persönlicher Besitz Reichsführer”. Der war bekanntlich dem Okkulten besonders zugetan. Der Lederkoffer mit dem Holzkistenfutteral und dem Kristallschädel soll laut der SS-Liste aus der Sammlung des Gralssuchers, Himmler-Adlatus und Okkultisten Otto Rahn (1904 - 1939) stammen, und seinen Ursprung in den deutschen Kolonien in Südamerika haben. Ebenso verzeichnet ist in der Liste ein „Originalbehälter” eines gewissen Hugo de Payens. Der war bekanntlich Gründungsmitglied und erster Großmeister des Templerordens.

Mysteries zufolge soll es sich bei dem unter der Inventarnummer 22 erfassten „Goldkessel, keltisch” um den bekannten Chiemseekessel handeln. In der Liste wird er in Zusammenhang mit dem NSDAP-nahen Goldschmied Otto Gahr aus München und der Wewelsburg gebracht. Diese diente bekanntermaßen als okkultes Zentrum der SS.

Ob es sich tatsächlich um einen echten Sensationsfund oder eine geniale Fälschung wie die Hitler-Tagebücher handelt, wird die Zukunft zeigen. Momentan lässt der ominöse Finder aus Bayern jedenfalls noch keinen Ehrgeiz erkennen, seinen Fund auch der Wissenschaft zur kritischen Überprüfung zu überlassen.

Nähere Infos gibt es im Internet unter http://www.mysteries-magazin.com.

Das Rätsel der Kristallschädel:

Sind sie tatsächlich gigantische, über die Erde verteilte Wissenspeicher einer kosmischen Intelligenz, Wissensgeber der Menschheit durch die Jahrhunderte, Zugangstore zu einem höheren Bewusstsein oder gar die prophezeiten Retter, die in diesem Jahrtausend den Bewusstseinswandel hin zu einem gesunden Planeten Erde einleiten werden? Oder sind es einfach nur mit beachtlicher Kunstfertigkeit aus einem Stück gearbeitete Kunstwerke, deren Alter sich aufgrund der Quarzstruktur nicht bestimmen lässt?
Zahlreiche Bücher und wissenschaftlichen Foren versuchen inzwischen das Geheimnis der aus Quarz und verschiedenen Edelsteinen gearbeiteten Kristallschädel zu ergründen. Laut Wikipedia handelt es sich bei den aus Bergkristall oder andere Edelstenen gearbeiteten Kristallschädeln um Nachbildungen menschlicher Schädel, deren Entstehung indianischen Hochkulturen aus Südamerika zugeschrieben wird. Das genaue Alter und die Herkunft sind allerdings aufgrund der schweren Bestimmbarkeit bis heute umstritten.

Der bekannteste Kristallschädel wurde 1924 bei einer Expedition unter Frederick Mitchell–Hedges von dessen 17-jährigen Tochter Anna in Lubaantan (Belize, Mittelamerika) zufällig entdeckt. Er besteht aus glasklarem, ungetrübten Quarzkristall. Unzähligen Menschen sollen bei der intensiven Betrachtung des Schädels Bilder und Visionen erschienen sein. Die Computerfirma Hewlett–Packard untersuchte den Schädel in den 70-er Jahren und stellte u. a. fest, dass er über 300 Jahre ununterbrochen hätte geschliffen werden müssen, um diese perfekte Form zu erhalten. Es gibt keine Schleifspuren an ihm, außerdem ist er - wie die anderen Kristallschädel auch - gegen die Achse der Kristallsymmetrie geschnitten; ein Verfahren, bei dem er normalerweise brechen und zersplittern würde. Im Übrigen besitzt der Mitchell–Hedges–Kristallschädel einen beweglichem Unterkiefer.

Der im Britischen Museum in London ausgestellte Kristallschädel wurde im 19. Jahrhundert in einem Grab in Mexiko entdeckt und soll mindestens 300 Jahre alt sein. Der Pariser Kristallschädel befindet sich im Musée du Quai Branly. Er besteht aus trübem Quarzkristall und ist kleiner als ein menschlicher Schädel. Auch er wurde aus einem Grab in Mittelamerika entwendet. Ein weiterer bekannter Schädel befindet sich im Smithsonian Museum in Washington. Er ist mit einem Gewicht von 14 Kilogramm der bislang schwerste.

Der Legende nach soll die Vereinigung aller 13 Kristallschädel der Erde und ihren Bewohnern einen Bewusstseinswandel hin zu einer friedlicheren und gesunden Welt bescheren. Eine ähnliche Thematik greift der Actionfilm „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” auf.

Quele: www.wochenblatt.de/.../Goldkessel-Kristallschaedel-Himmler-Mysteri...


72. Artikel: Historischer Kristallschädel in Bayern entdeckt?

Basel/ Schweiz - Wie die deutschsprachige Zeitschrift "Mysteries" (mysteries-magazin.com) in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, würde erst kürzlich in Bayern ein bislang unbekannter Kristallschädel entdeckt. Ende des zweiten Weltkriegs sollte er offenbar gemeinsam mit anderen Kulturgütern und Beutekunst in Sicherheit gebracht werden und stammt ursprünglich angeblich aus Südamerika. Handelt es sich um den bislang verschollenen 13. von 12 bereits bekannten Kristallschädeln?

Wie das "Mysteries-Magazin" berichtet, befindet sich der Schädel derzeit im Besitz eines privaten Forschers aus Bayern. Gemeinsam mit zahlreichen Nazi-Relikten und Habseligkeiten eines nach Kriegsende geflohenen SS-Obersturmbandführers und einer "Depositarliste" des Reichssicherheitshauptamts der SS vom April 1945 soll sich der Schädel zuvor im Besitz einer alten Dame befunden haben, aus deren Nachlass der jetzige Besitzer die Gegenstände bekommen haben will.

Die Liste selbst weist den 17,2 Zentimeter hohen, 21 Zentimeter tiefen und 9,2 Kilo schweren Kristallschädel samt den angepassten Leder-Holzkoffer als Objekt "Nummer 14: Lederkoffer, Sammlung Rahn, No. 25592, Kristalltotenkopf, Kolonien Südamerika" aus.

Auf den vergilbten Dokumenten sind neben dem geheimnisumwitterten Kristallschädel auch so berühmte Kunstwerke aufgeführt wie ein "Zentralbild des Altars von Gent" in Belgien, verschollene ägyptische Kostbarkeiten, aber auch geheime Dokumente des deutschen "Wunderwaffenexperten" General Hans Kammler, die kurz vor Kriegsende von SS-Jagdverbänden über Augsburg ins südböhmische Strakonitz transportiert werden sollten. Ebenfalls Teil der Depositarliste sind mysteriöse "Aluminiumbehälter" mit dem Hinweis "Inhalt nicht bekannt. Nicht öffnen! Persönlicher Besitz Reichsführer." Auch eine "Ebenholzkiste" wird dem Besitz Heinrich Himmlers und der Ortsangabe "Wewelsburg" zugeschrieben. Die Liste verrät über deren Inhalt, dass es sich unter anderem um einen "Goldkessel, keltisch" gehandelt habe. Für Mysetries-Herausgeber Luc Bürgin ein deutlicher Hinweis darauf, dass es sich hierbei um den 2001 im bayrischen Chiemsee entdeckten "Goldkessel" handelt, der in der Folge vom bayrischen Finanzministerium als "Nicht-NS-Vermögensgegenstand" heimlich verkauft wurde.

Zu dem Fund kommentiert Bürgin, der neben dem Kristallschädel auch die entsprechenden Dokumente persönlich in Händen hielt und begutachten durfte: "Sollte dieses SS-Pergament trotz aller Skepsis echt sein - und alles scheint im Moment darauf hinzudeuten -, haben wir es hier mit einer der historisch wohl brisantesten deutschen Schatzlisten zu tun, die das Kriegsende überdauerten!"

Ein Problem teilt sich auch der nun bayrische Kristallschädel mit allen anderen, vermeintlich antiken Totenköpfen aus Kristall: Das Material selbst lässt sich altersmäßig nicht bestimmen. Lediglich anhand von Bearbeitungsspuren lassen sich mögliche Rückschlüsse auf das Alter der Artefakte ziehen und diese wiederum, werden von den unterschiedlichen Parteien kontrovers ausgelegt und diskutiert.

- Weitere Informationen und zahlreiche weitere Fotos finden sie in der aktuellen "Mysteries"-Ausgabe (Nr. 2 - März/April 2011), die ab sofort an jedem größeren Kiosk erhältlich ist.

Hintergrund: Mythos Kristallschädel

Neben zahlreichen Kristallschädeln zählt der sogenannte Mitchell-Hedges-Schädel (...wir berichteten), der samt einem abnehmbaren Unterkiefer aus einem einzigen Kristallkörper geschliffen wurde, zu den bedeutendsten Kristallschädeln weltweit, deren Alter und Herkunft von jeher kontrovers diskutiert werden.

Laut der neuzeitlichen Legende, soll es sich um ein 3.600 Jahre altes Artefakt handeln, mit dem Priester der Maya religiöse Rituale vollzogen haben sollen. Weitere Schädel befinden sich u. a. im Besitz des "British Museum" in London und der "Smithsonian Institution" in Washington. Elektronenmikroskopischen Untersuchungen des Londoner Schädels förderten Spuren von Schleifrädern zutage - Werkzeuge also, wie sie den amerikanischen Hochkulturen jedoch nach gängiger Lehrmeinung, noch nicht bekannt waren. Offensichtlich, so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler, handelt es sich bei dem Londoner Schädel um eine Arbeit aus dem 19. Jahrhundert. Auch der Schädel des Pariser "Musée Quai Branly" wird nach eingehenden Untersuchungen mittlerweile von konservativen Wissenschaftlern als Fälschung eingestuft, die wahrscheinlich im 19. Jahrhundert im rheinland-pfälzischen Edelstein-Mekka Idar-Oberstein hergestellt wurde, dass zwischen 1867 und 1886 für ähnliche Arbeiten bekannt war (...wir berichteten). Ein eindeutiger Nachweis, dass hier Schädel von der Qualität des Mitchell-Hedges-Kristallschädels hergestellt wurden, liegt bislang jedoch noch nicht vor.

Im Zentrum des modernen Kristallschädel-Mythos steht die Vorstellung, dass die bekannten 12 Schädel 12 bewohnte Welten repräsentieren, von welchen die Erde die jüngste sein soll. Die Schädel selbst seien einst von Bewohnern der anderen Planeten auf die Erde gebracht worden. In ihnen sei universelles Wissen gespeichert, dass durch bestimmte Rituale und Praktiken zugänglich gemacht werden könne. Ein dreizehnter und bislang verschollener Schädel, sei hier auf der Erde hergestellt worden und gemeinsam mit den anderen 12 ehemals in einer großen Pyramide in Mittelamerika aufbewahrt worden. In den darauf folgenden Jahrhunderten sei das Wissen um die Schädel mehr und mehr verloren gegangen die Schädel nach Ausgrabungen im 19. Jahrhundert durch Händler wie Boban in alle Welt verkauft worden. Erst wenn alle Schädel wieder vereint werden, sollen sie - so die Legende, deren Ursprung nicht exakt nachgewiesen werden kann - ihr Wissen wieder preisgeben können.

Für die Verfechter dieser Theorie stehen die bisherigen Untersuchungsergebnisse in keinem Widerspruch zu der mystischen Herkunft der Artefakte. Im Gegenteil: Gerade die Bestätigung, dass die Schädel nicht von den präkolumbianischen Kulturen hergestellt worden sein konnten weil sie deren technologische Möglichkeiten übersteigen, wird als Hinweis für den über- bzw. außerirdischen Ursprung der Artefakte gedeutet - vorausgesetzt, ihre Herstellung ließe sich genau datieren.
Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2011/03/historischer-kristallschadel-in-bayern.html


75. Artikel: Die Kristallschädel

Der faszinierendste und perfekteste der kristallinen Schädel ist für mich der "Mitchell-Hedges-Schädel" der 1927 in Südamerika gefunden wurde, und der der einzige derzeitig bekannte Schädel mit einem beweglichen Unterkiefer ist. Einer alten Legende nach soll es einen Kreis von 12 dieser Kristallschädel geben, mit einem dreizehnten Schädel als Mittelpunkt - wobei sich dieser aber schon auf der nächst höheren, nichtmateriellen ätherischen Ebene befindet. Alle diese Schädel haben einen beweglichen und abnehmbaren Unterkiefer und werden "Singende Schädel" genannt. Andere Kristall- /Steinschädel - auch wenn sie uralt sind - sollen Kopien von diesen sein, sie werden "Sprechende Schädel" genannt und sind aus einem Kristallstück geformt - also ohne beweglichen Unterkiefer. Sie sind um die ganze Erde verteilt und Teil sowie Ritualgegenstand vieler alter Hochkulturen.

Eine Botschaft des Mitchell-Hedges-Kristallschädels:
"Gut, dass du nun Kontakt zu mir aufnimmst!
Es ist an der Zeit dir weitere Informationen zu geben.
Ich spreche zu dir, um dir die Leichtigkeit der telepathischen Kommunikation zu zeigen, es bedarf dazu keiner Anstrengung, nur des Sich-Öffnens.
Ja, dein Gedankengang war richtig: Die "12 singenden Schädel" entsprechen den 12 bewohnten Welten oder Planeten unserer Galaxie - und sie sind verbunden mit dem "Rat der 12" oder dem "Galaktischen Rat". Je ein Wesen der 12 Welten ist Mitglied des Galaktischen Rates, und auf jeder dieser Welten oder Planeten gibt es wiederum einen Planetarischen Rat.
Dies sind natürliche Hierarchien und sie dienen der Arbeit, der Vernetzung und der Kommunikation der Welten untereinander.
Wir alle arbeiten an einem Ziel: Der friedlichen Koexistenz und des Wissens, dem Austausch des Wissens untereinander. All die Transformationen durch die eure Mutter Erde mit all ihren Wesen geht, ist nötig um sich den anderen 11 Welten geistig, spirituell und auch wissenschaftlich anzupassen.
Die Wesen der Erde, die diese Transformation nicht mitmachen wollen, werden ganz einfach und natürlich "aussterben". Die "neuen Erdenbürger" die kommen, haben auch ein neues Bewusstsein und Wissen das sie mitbringen und etablieren werden. Geht sorgsam mit ihnen um, sie sind die Zukunft eures Planeten. In den ersten Jahren ihres neuen Lebens werden sie von euch lernen, dann aber werdet ihr von ihnen lernen und ihr werdet erstaunt sein, welch ein gewaltiges Wissen sie mitbringen, ihr werdet bildlich gesprochen zu ihren Füßen sitzen und versuchen ihren Lehren, ihrem Wissen und ihrer Liebe die sie ausstrahlen werden zu folgen.
So, lasst die Liebe in euer Herz fließen und ihr werdet eine neue Art der Demut lernen, dem Schöpfer als auch der gesamten Schöpfung gegenüber - und auch euch selbst als kreativem Ausdruck der Quelle, dem Unendlichen gegenüber.
Es ist nicht notwendig euch Sorgen zu machen, vertraut euch selbst, eurer Seele, eurem Teil des Lichts und des Wissens und der Weisheit in eurem Innern, in eurem Herzen.
Nun, du spürst die Leichtigkeit und das angenehme Fließen der Energie bei dieser Übermittlung, die Worte fließen von selbst, deine Hand die schreibt wird geführt. Genauso kann dein/euer Leben sein: Leicht, geführt, voll Freude und Liebe und ohne Angst, wenn ihr euch auf euch selbst einlasst.
Wir sind keine Götter die ihr anbeten oder verehren sollt, auch wir sind Wesen die sich entwickelt haben, die durch viele Fehler, viele Disharmonien, viele Krankheiten und Störungen gegangen sind, bis wir an unserem jetzigen Bewusstseinspunkt ankamen.
Unsere Kommunikation kann und soll in Freude und in innerer Ruhe geschehen - je weniger Erwartungen, Ängste und Befürchtungen ihr habt, umso klarer und einfacher wird unsere mentale Kommunikation mit euch sein.
Die Kristallschädel sind Gefässe durch die wir uns mitteilen - aber wir sind nicht an sie gebunden und auch nicht auf sie angewiesen. Sie sind eine Möglichkeit der Kommunikation von vielen.
Hört einfach darauf, wo und zu was euch euer Herz hinzieht - nicht jeder möchte so wie du mit und über kristalline Substanzen kommunizieren, die Menschen sind sehr unterschiedlich.
Wenn du es möchtest, so verbinde dich mit uns über die kristallinen Schädel und du kannst teilhaben am Wissen das wir vermitteln - du brauchst dazu nur an die Schädel zu denken und deinen Wunsch zum Kontakt mit uns geistig zu formulieren. Es ist einfacher und unkomplizierter wie eure Technik der Telefone, Computer und Handys.
Wir freuen uns, wenn ihr Kontakt zu uns herstellt, dies wird in den nächsten Jahren immer einfacher und natürlicher für viele Menschen werden.
Euer Transformationsprozeß schreitet unaufhörlich voran - geht ihn mit Freude und Liebe zu allen Geschöpfen und zu euch selbst in eurem Herzen.

Quelle: http://erdkristall.beepworld.de/kristallschaedel.htm


76. Artikel: DIE 13 KRISTALL-SCHÄDEL
Legende und Prophezeiung
Es gibt sehr wenige Legenden, die über Kulturen und Zeiten die Wege kreuzen, wie es die Kristallschädel-Legenden tun. Sie werden zeitgenössisch von den Mayas, den Azteken, den amerikanischen Ureinwohnern und anderen Eingeborenen der Welt geteilt (und in den philosophischen Begriffen werden sie in den Atlantischen und Lemurianischen Zeiten erwähnt). Diese Legenden sind über Tausende von Jahren von Generation zu Generation überliefert worden, die ihre anhaltende Energie bestätigen.
Die Legende von der „Großen Flut―, die aus uralten Zeiten überliefert wurde, ist auch eine der dauerhaften Legenden, die auch von den meisten Kulturen auf der Welt geteilt wird, ist jetzt von Wissenschaftlern wirklich bestätigt. Da jenes Ereignis einen „Endzeitpunkt― für viele Menschen auf der Welt kennzeichnete, kann es einige Parallelen zu den Maya-Legenden unter Berücksichtigung von 2012 geben. Je mehr ihr von Kristallschädeln hört, umso mehr erkennt ihr die Energie von vielfachen Kristallschädeln. Es gibt viele Kulturen, die Legenden über Kristallschädel haben, und manchmal beziehen sie sich auf verschiedene Anzahlen von Kristallschädeln. Allerdings scheint der gemeinsame Nenner unter den meisten Kristallschädel-Legenden die „13 Kristallschädel―-Legende zu sein.

Die Kristallschädel-Legende
Laut eines Medizinmannes der Cherokee, Harley Swift-Deer Reagan: „Die Schädel wurden in einer Pyramide in einer Formation ungeheurer Energie, bekannt als „Arche―, gehalten. Die Arche bestand aus 12 Kristallschädeln in einem Kreis in dessen Zentrum der 13te Schädel stand. Dieser 13te Kristallschädel repräsentiert das kollektive Bewusstsein aller Welten. Er verbindet das Wissen aller heiligen Planeten. 1927 wurde der wohl bekannteste und perfekteste Schädel in Südamerika gefunden, der „Mitchell-Hedges-Schädel―, der einen beweglichen Unterkiefer hat wie bei uns Menschen.
Die ursprünglichen 13 Schädel werden auch als „Singende Schädel― bezeichnet. Viele andere Kristallschädel werden „Sprechende Schädel― genannt, auch wenn sie uralt sind. Sie sind aus einem Kristallstück geformt, und auf der ganzen Welt verteilt; sie sind Teil von Ritualen vieler alter Hochkulturen.
Die Elemente der 13 Kristallschädel-Legende
Das grundlegende Element der Legende ist, dass sie in diesem Jahrtausend wiedervereinigt und in eine Zeit des Bewusstseinswandels führen, der Menschheit der Erde behilflich sind, den Planeten zu einem gesunden und friedlichen verändern.
Die Kristallschädel sind eine lebendige Bibliothek aus Kristall, die seit Jahrtausenden in unterirdischen Tempeln und Anlagen aufbewahrt wurde, um in unserer Zeit ihre wichtige Aufgabe als Botschafter kosmischen Wissens zu übernehmen.

Die Inkas z. B. wissen, dass mit Hilfe des Wissens, das bei der Erschaffung der Kristallschädel eingegeben wurde, wichtige Informationen an die Menschen übertragen werden können. Über den auch sehr bekannten Kristallschädel Corazon de Luz (Das Herz des Lichtes) Kommunizierten sie mit Sternenwesen. Sie konnten damit in die Zukunft sehen und benutzten das Wissen des Kristallschädels dazu, wertvolle Kalender herzustellen und architektonisches Wissen zu entnehmen. In Trancezustanden ist es ihnen möglich über den Kristallschädel mit anderen geistigen und spirituellen Welten in Kontakt zu treten. Von den Hopi-Indianern und den Maya wird der Kristallschädel als heilig angesehen. Die Hopi datieren den Kristallschädel Corazon de Luz auf ungefähr 30.000 Jahre. Er soll die genetischen Informationen der menschlichen DNS tragen. Die Inkas sehen in ihm den großen Geist des Wissens, der die Welt mit universellem Wissen heilt.
Es gibt viele Geschichten und Sagen, wie die von Isis aus dem alten Ägypten ~ sie befragte z. B. den Kopf des Osiris. Ja, und dann gibt es noch etliche Märchen und Fabeln, die von guten Taten und Weissagungen von Köpfen berichten. In den alten Schriften, im Sohar und in der Tabula Smaragdina (historische Textquellen) wird selbst die Bundeslage als Form von unterschiedlichen Schädeln erwähnt. Viele solcher Schädel wurden als Retter oder als besondere Beschützer in der kulturellen Vergangenheit der Menschheit erwähnt.

Patricio Dominguez – Spiritueller Pueblo-Berater sagt: „Die Kristallschädel sind vollständige Aufbewahrungsorte von Wissen und jeder Schädel enthält ein besonderes Spezialgebiet von Informationen ~ wie eine lebende Bibliothek (Jeder Schädel ist wie ein Satz der Enzyklopädien). Und die Menschen der Zukunft werden nur in der Lage sein, dieses ganze Wissen der Schädel herauszufinden, wenn alle Kristallschädel zusammen sind. Natürlich ist das Wissen dieser Kristallschädel für unseren augenblicklichen Verstand ganz unvorstellbar. Aber dass es definitiv zu einer bestimmten Zeit herauskommen wird ist prophezeit worden. Aber ob wir Menschen dann das Wissen für Gutes oder Zerstörung verwenden, liegt in unserer Vorbereitung.― Die Mayas und die 13 Kristallschädel
Viele glauben, dass es einen Zusammenhang zwischen den Kristallschädeln, den Mayas und dem Kalenderende der Mayas im Dezember 2012 gibt. Es gibt gegenwärtig auch den Glauben, dass mehr als 13 uralte Kristallschädel existieren (einige sagen 52 oder 4 Gruppen von 13). In den letzten Jahren haben die Mayas sich um eine großartige Wiedervereinigung der einheimischen Oberhäupter bemüht, um die Energien in Richtung vorausgesehener Zukunft zu vereinigen, die die Maya-Ältesten sagen.

Nach Ansicht des Mayapriesters/Schamanen Don Alejandro Cirilo Oxlaj Peres heißt es: … „Die Prophezeiung sagt, jetzt ist die Zeit des Erwachens. Es ist jetzt euer Job zu erwachen. Das Tal der Neun Höllen ist vorbei und die Zeit der Warnung ist jetzt angebrochen. Es ist jetzt an der Zeit, sich auf das Zeitalter der 13 Himmel vorzubereiten. Die Zeit von 12 Baktun und 13 Ahau nähert sich schnell, und sie sind hier unter euch, um Mutter Erde zu verteidigen. Die Prophezeiung sagt aus, dass ihr die Dämmerung kommen lassen sollt. Lasst alle Menschen und alle Geschöpfe Frieden haben, lasst alle gerne leben, da Liebe nicht nur zwischen Menschen, sondern zwischen allen Lebewesen sein muss. sie sagten, wir sind die Kinder der Sonne, wir sind die Kinder der Zeit und wir sind die Reisenden im Raum. Mögen alle Lieder erwecken und alle Tänzer erwachen. Alle Menschen und alle Dinge leben in Frieden, denn ihr seid die Täler, ihr seid die Berg, die Bäume, ihr seid sogar die Luft, die ihr atmet…. Jetzt ist die Zeit der Rückkehr der Großmütter und der Großväter. Jetzt ist die Zeit der Rückkehr der Ältesten und der Weisen. Und die Weisen seid ihr alle. Jetzt ist die Zeit in die Welt hinauszugehen und das Licht auszudehnen.

Die Heilige Flamme ist für diesen Zweck gehalten worden und jetzt nähert sich die Zeit wo ihr gefordert werdet, alle Dinge zu lieben, eine Welt zu lieben, eine Welt, die verrückt wurde, um Himmel und Erde wieder auszubalancieren. Die Zeit der Warnung wird überschritten und die Krieger des Regenbogens werden geboren. Das Tal der Tränen, die Neun Höllen, sind vorüber und es ist Zeit, sich auf die 13 Himmel vorzubereiten. Die Ahnen kommen zurück, meine Brüder und Schwestern, und es braucht nicht mehr lange. Jetzt ist die Zeit, dass die Prophezeiungen erfüllt werden.
Die „Geflochtenes Haar― (Twisted Hairs) Legende der Kristallschädel
Eine Gruppe von Schamanen, Medizinmännern und –frauen, Zauberern und Magiern aus verschiedenen Stämmen gründeten 1250 die Klapperschlagen-Schule der Schildkröten-Insel (Nord-, Mittel- und Südamerika). Später wurde sie in Twisted Hairs umbenannt und bot das uralte Wissen an. Der Ältestenrat sind Männer und Frauen, die das Wissen von vielen Quellen nehmen und zu einem Wissenskörper verweben. In vielen Kulturen steht das Haar als Symbol des Wissens und der Kraft.

Heyoehkah oder auch Kriegshäuptling ist ein Mitglied des Ältestenrates der Twisted Hair und bei ihnen beginnt die Legende der Kristallschädel, oder „Singenden Schädel― und der Arche von Osiriaconwiya so:
Vor langer Zeit gehörten Nord-, Süd- und Mittelamerika und die Kontinente, die jetzt Neuseeland und Australien heißen, zu einer Landmasse, die ein Kontinent bildete. Unser Volk nannte ihn "Schildkröteninsel".
Die Ältesten der Twisted Hair erzählen, dass es ganz zu Anfang zwölf Welten gab, auf denen Menschen lebten. Das sind Planeten, die sich um verschiedene Sonnen drehen,
und die Ältesten trafen sich auf einem Planeten namens Osiriaconwiya (der 4. Planet, Sirius). Er hat zwei Sonnen und zwei Monde, und dort trafen sie sich, um über das Elend des "Planeten der Kinder" zu sprechen — und da sind wir heute. Dieses ist Großmutter Erde, in unserer Sprache Eheytoma genannt, aber es steht auch für "Planet der Kinder", weil dieser Planet von all denen, auf denen es menschliches Leben gibt, am wenigsten entwickelt ist.
Wir gehören also zu einer Familie von zwölf Planeten.
Auf jenen anderen Planeten wurde alles Wissen zusammengefasst und kodiert in etwas
eingespeist, das wir in unseren heutigen Worten am besten mit dem Begriff
"Holographischer Bildcomputer" bezeichnen können, in einen Kristallschädel. Diese
Kristallschädel sind absolut makellos und perfekt. Die Kiefer dieser Schädel sind
beweglich, wie bei unseren menschlichen Schädeln auch, und deshalb nannte man
sie "Singende Schädel" und die gesamte Formation "Arche von Osiriaconwiya".
Jeder Schädel steht für das Wissen eines bestimmten Planeten. Man kann sich das am besten wie moderne Computer vorstellen, in denen Unmengen von Informationen
gespeichert sind, die man abrufen kann. In allen Kristallschädeln sind sehr viele Informationen gespeichert, die, wenn man weiß wie, abrufen kann.

Jedenfalls nahmen unsere Urahnen aus dem Kosmos die Arche und codierten das
ganze Wissen der zwölf Welten mit menschlichem Leben, die man die "Heiligen zwölf
Planeten" oder "Großmütter" nennt. Sie brachten sie hierher, begannen mit ihnen zu
arbeiten und lehrten die Kinder von Großmutter Erde. Diese Ältesten aus dem Kosmos fanden eine Möglichkeit, sich mit den "Zweibeinern" hier auf Großmutter Erde zu verständigen. Und das war auch das eindrucksvollste und wertvollste Geschenk an die Kinder dieser Erde, denn es war geschenktes Wissen. Es war das größte Geschenk, weil es die Quelle war, aus der sich alles entwickeln konnte, es war der Boden, auf dem wir alle
erblühen konnten. So ist es einmal gewesen, und das war eine Zeit großen Fortschritts. Die Ältesten der anderen Planeten lehrten die Kinder dieser Erde und gaben ihnen das, was man "Die Lehren der heiligen Schilde" nennt. Den Ältesten gelang es, sich von ihren eigenen Planeten aus mit den Menschen auf der Erde zu verständigen, und dazu benutzten sie zwei große Kuppeln, eine rote und eine blaue, die unter dem Ozean waren.

Und sie halfen den Menschen auf der Erde, vier große Zivilisationen zu gründen, die von Lemuria, Mu, Mieyhun und Atlantis. Sie nutzten das Wissen der Kristallschädel, um berühmte Geheimschulen zu gründen, die Schulen der alten Weisheit und die geheimen medizinischen Gesellschaften. Dann begannen sie, dieses Wissen zu verbreiten.
Ursprünglich kam dieses Wissen vor etwa 750.000 Jahren an und wurde auf Großmutter Erde vor etwa 250.000 bis 300.000 Jahren verbreitet. Um die Lehrtätigkeit zu erleichtern, wurden hier auf der Erde noch mehr Schädel gemacht, aber auch wenn sie lebensgroß sind, sind ihre Kiefer unbeweglich. Von diesen Schädeln gibt es noch viel mehr, und man nennt sie "Sprechende Schädel", um sie von den "Singenden Schädeln" der großen Arche zu unterscheiden, die für das ganze Wissen aller 12 Welten und für unser eigenes Wissen stehen.
Die Schädel befanden sich in einer Pyramide, die man die Arche nannte.
Die Arche bestand aus den zwölf Schädeln von jedem einzelnen der heiligen Planeten,
die kreisförmig angeordnet waren, und aus einem dreizehnten Schädel, dem größten,
der in der Mitte dieses Kreises lag. Der dreizehnte Schädel steht für das
Gesamtbewusstsein aller Welten. Er verbindet das Wissen aller heiligen Planeten.
Das reisende Volk, das die Arche der singenden Schädel ursprünglich herbrachte,
waren die "Olmeken", die Arche ging über in das Erbe der Maya, dann der Azteken, und heute wird das Wissen noch immer von den Twisted Hair bewahrt. Die Azteken benutzten die Kraft der Schädel, um andere zu beherrschen und sich über andere zu erheben. Sie wurden zu einer so starken und zerstörerischen Macht, sodass sie aufgehalten werden mussten. Die einzige Macht, die die Azteken aufhalten konnte, war das Spanische Königreich.

Als Cortez in Amerika einfiel, war die Arche noch immer an ihrem Platz in Teotihuacan. Und der damalige Papst beschloss: "Dieses Wissen müssen wir haben!" Er war an den Schädeln mehr interessiert als an dem Gold und dem anderen Reichtum des Landes. Und obwohl die Arche zu jener Zeit unterirdisch versteckt war, kamen die spanischen Soldaten und schafften es, sich mit Hilfe von Verrätern Zugang zu ihr zu verschaffen. Aber als die Spanier kurz davor waren, sich die Kristallschädel zu holen, nahmen die Jaguarpriester und Adlerkrieger die Schädel und flüchteten mit ihnen. Einige gelangten so auf früheres Mayagebiet, andere tiefer hinein nach Südamerika, und wieder andere wurden auf der ganzen Welt verstreut. So wurden die Kristallschädel zum ersten Mal in ihrer Geschichte hier auf Großmutter Erde voneinander getrennt.
Die Schädel müssen dort draußen unterwegs sein, getrennt von den anderen
singenden Schädeln, bis die Zeit kommt, in der wir lernen, miteinander zu teilen,
füreinander zu sorgen, uns gegenseitig zu lehren und zu heilen und in Frieden und

Aber wie Sie wissen, ist das zurzeit noch nirgendwo auf Großmutter Erde der Fall, und
darum müssen die Schädel noch immer da draußen unterwegs sein. Aber die Legende
sagt, dass sie irgendwann einmal zu ihrer Familie zurückkehren werden, aber nur dann, wenn die Familie bereit ist, erwachsen zu werden und sich der anderen Familie der Planeten in Frieden anzuschließen.
Das ist die Legende, wie sie mir meine Lehrerin und ihr selbst davor ihre Lehrerin
erzählt hat, seit ewiger Zeit und in der Tradition der Twisted Hair."
Ein Auszug aus 2Tränen der Götter― von Chris Morton und Ceri Louise Thomas Hier ein Auszug aus einer Botschaft des Mitchell-Hedges-Kristallschädels
Die "12 singenden Schädel" entsprechen den 12 bewohnten Welten oder Planeten unserer Galaxie - und sie sind verbunden mit dem "Rat der 12" oder dem "Galaktischen Rat". Je ein Wesen der 12 Welten ist Mitglied des Galaktischen Rates, und auf jeder dieser Welten oder Planeten gibt es wiederum einen Planetarischen Rat.

Dies sind natürliche Hierarchien und sie dienen der Arbeit, der Vernetzung und der Kommunikation der Welten untereinander.
Wir alle arbeiten an einem Ziel: Der friedlichen Koexistenz und des Wissens, dem Austausch des Wissens untereinander. Die ganzen Transformationen durch die eure Mutter Erde mit all ihren Wesen geht, sind nötig um sich den anderen 11 Welten geistig, spirituell und auch wissenschaftlich anzupassen.
Die Wesen der Erde, die diese Transformation nicht mitmachen wollen, werden ganz einfach und natürlich "aussterben". Die "neuen Erdenbürger" die kommen, haben auch ein neues Bewusstsein und Wissen das sie mitbringen und etablieren werden. Geht sorgsam mit ihnen um, sie sind die Zukunft eures Planeten. In den ersten Jahren ihres neuen Lebens werden sie von euch lernen, dann aber werdet ihr von ihnen lernen und ihr werdet erstaunt sein, welch ein gewaltiges Wissen sie mitbringen, ihr werdet bildlich gesprochen zu ihren Füßen sitzen und versuchen ihren Lehren, ihrem Wissen und ihrer Liebe die sie ausstrahlen werden zu folgen.
So, lasst die Liebe in euer Herz fließen und ihr werdet eine neue Art der Demut lernen, dem Schöpfer als auch der gesamten Schöpfung gegenüber - und auch euch selbst als kreativer Ausdruck der Quelle, dem Unendlichen gegenüber.
Es ist nicht notwendig euch Sorgen zu machen, vertraut euch selbst, eurer Seele, eurem Teil des Lichts und des Wissens und der Weisheit in eurem Innern, in eurem Herzen. Euer Leben kann leicht, geführt werden, voll Freude und Liebe und ohne Angst, wenn ihr euch auf euch selbst einlasst. Wir sind keine Götter die ihr anbeten oder verehren sollt, auch wir sind Wesen die sich entwickelt haben, die durch viele Fehler, viele Disharmonien, viele Krankheiten und Störungen gegangen sind, bis wir an unserem jetzigen Bewusstseinspunkt ankamen.

Unsere Kommunikation kann und soll in Freude und in innerer Ruhe geschehen - je weniger Erwartungen, Ängste und Befürchtungen ihr habt, umso klarer und einfacher wird unsere mentale Kommunikation mit euch sein.
Die Kristallschädel sind Gefäße durch die wir uns mitteilen - aber wir sind nicht an sie gebunden und auch nicht auf sie angewiesen. Sie sind EINE Möglichkeit der Kommunikation von vielen.
Hört einfach darauf, wo und zu was euch euer Herz hinzieht - nicht jeder möchte über kristalline Substanzen kommunizieren, die Menschen sind sehr unterschiedlich.
Wenn DU es möchtest, so verbinde dich mit uns über die kristallinen Schädel und du kannst teilhaben am Wissen das wir vermitteln - du brauchst dazu nur an die Schädel zu denken und deinen Wunsch zum Kontakt mit uns geistig zu formulieren. Es ist einfacher und unkomplizierter wie eure Technik der Telefone, Computer und Handys.
Wir freuen uns, wenn ihr Kontakt zu uns herstellt, dies wird in den nächsten Jahren immer einfacher und natürlicher für viele Menschen werden.

Euer Transformationsprozess schreitet unaufhörlich voran - geht ihn mit Freude und Liebe zu allen Geschöpfen und zu euch selbst in eurem Herzen.
Viele Geschenke mit denen ihr gar nicht rechnen werdet, erwarten euch dabei.
Reliquien oder Gegenstände die wie Totenköpfe aussehen, sind also im Gegensatz zu der Behauptung einiger ängstlicher Menschen durchaus positive Symbole mit besonderem Schutzes und besonderer Kraft.
Wenn wir hier von den Kristallschädeln sprechen, möchte ich auch verschiedene andere Kristallschätze des Wissens einbeziehen, da auch sie in Beziehung zu den Kristallschädeln stehen. Die atlantische Kristallbibliothek
Bilder der Tafeln von: www.seraphim-institut.de
Die Bibliothek befindet sich in alten Anlagen unter der Erde und wurde dort seit tausenden von Jahren bewahrt um uns jetzt in diesem Zeitalter zu unterstützen. Die wertvollen Objekte dieser atlantischen Kristallbibliothek stehen als Schatz des Wissens in der Geschichte der südamerikanischen Kultur. Zum Zweck der Bewusstseinsentwicklung ist nun die Zeit gekommen, das universale Wissen wieder zu teilen.

Es gibt 13 atlantische Sonnentafeln Kristalltafeln. Die Kristalltafeln sind sehr klar und sie sind in reines Gold gefasst. In aufwendigem Hochrelief sind Motive in den Kristall gearbeitet die in vier Detailbildern die Geschichte von Viracocha (Schöpfergott selbst) und seinem Sohn Inti darstellen. Auf den Darstellungen sieht man auch einen sprechenden Schädel, der mit Virachocha kommuniziert. Nach der Deutung der bisherigen Archäologie vermutete man, dass die Darstellung eines Totenkopfes mit dem Totenkult in Zusammenhang zu bringen ist. Auf dieser wunderbaren heiligen Platte kann man aber Rückschlüsse auf Zeremonien und Einweihungen mit Kristallschädel schließen. Der Schöpfergott der Inkas heißt Viracocha und er hat mehrere Kinder geboren, eines seiner Kinder ist Inti, die Sonne oder der Sonnengott und ein anderes heißt Mama Killa, der Mond. Viracocha, der große Schöpfergott, lebte im Heiligen Tal der Inkas, d.h. vom Titicacasee, wo er zuerst auftauchte, wanderte er durch das Heilige Tal bei Pisac, das aussieht wie die Milchstraße, bis nach Cuzco. Dort lehrte und unterrichtete er die Menschen. Er gab ihnen Wissen und die Inkas glauben fest daran, dass auch dort die Atlanter ihre Schule hatten. Die heiligen Kammern ins Innere der Erde werden dort von Generation zu Generation bewacht. Es gibt dort Tunnel und Anlagen, die kein Mensch betreten kann, nur wenn er einen bestimmten Bewusstseinszustand erreicht hat.
Auch in historischen Schriften wird beschrieben, dass ein lemurischer Priester Amaru Muru einem Inkakönig eine Kristalltafel überreichte, auf der Viracocha abgebildet ist. Auf dieser ersten Tafel sieht man Figuren, Priester, die im Hochrelief gearbeitet sind und dies allein ist bereits schon eine Sensation, denn eine Kristallplatte wie diese im Hochrelief zu verarbeiten ist technisch fast unmöglich, die Schwingung, um solch eine Platte mechanisch zu bearbeiten ist so hoch, dass diese zerspringen würde.
Auf der Tafel kann man auch Symbole erkennen. Rechts sieht man zwei Priester und einen Schädel. Links oben befindet sich ein Feld mit einem Priester und einer Schlange und ebenso links nochmals ein Priester mit einem Schädel. In der Mitte der Tafel erkennt man verschiedene Mondphasen, auch die Sonne und vier weitere Schädel sind zu sehen. Rechts unten sieht man einen Gott mit einem Schädel sprechen. Dieser Gott hat mehrere Zungen, die aus seinem Mund kommen und vor ihm befindet sich ein Schädel, der mit ihm spricht. Gemäß der Darstellung und den alten Mythen handelt es sich hier um Viracocha, der mit einem Kristallschädel kommuniziert.

Auch die Kristallschädel sind wichtiges Kulturgut der Inkas und fälschlicherweise wurde die Darstellung des Schädels als „Totengott“ identifiziert. Auf dieser Platte handelt es sich aber nicht um einen Totengott, sondern es handelt sich um einen sprechenden Schädel, man kann dies auch deutlich daran erkennen, dass der Kiefer des Schädels aufgeklappt ist.
Links sieht man einen Kristallschädel, der auf dem „Kreuz des Südens― (Sternbild) angebracht ist und zwei Schlangen, die ihn schützen. Die zwei Schlangen stehen für unsere Milchstraße, denn in dieser befinden sich laut den Inkas zwei Schlangen, welche den Kristallschädel beschützten unter dem „Kreuz des Südens―. Lesen wir diese Platte, dann sehen wir, dass ein Priester mit Flöte in der Hand, also mit Musik, unter dem Schutz des „Kreuz des Südens― im Heiligen Tal von Pisac einen Schädel aufbewahrt. Oberhalb sehen wir Zeichen des Wassers, der Schlange, des Vogels und der Blume. Betrachtet man den Schädel, so scheint es, als ob er sich in einer Höhle, in einem Schoß befindet. Hier wird also geschrieben, dass während einer bestimmten Zeit, das alte Wissen mit dem Kristallschädel von Viracocha selbst, in den unterirdischen Anlagen einer Höhle aufbewahrt wurde.

Auf einer anderen Darstellung sieht man abermals Viracocha, der seinen Sohn Inti, den Sonnengott (die kleine Figur rechts) unterrichtet. Viracocha selbst, sitzt auf einem Thron und man erkennt auch den heiligen San Pedro Kaktus. Dies ist eine heilige Pflanze, die zur Initiation verwendet wird, genau wie Ayahuasca oder andere Mittel, um in einen veränderten Bewusstseinszustand zu gelangen. In diesem Ritual zeigt Viracocha seinem Sohn Inti die Geheimnisse des Bewusstseinswachstums durch den Einsatz von Kräutern und Pflanzen. Man erkennt auch verschiedene Vogelköpfe über der Szene, das bedeutet, dass unter dem Schutz von Kondor, Falke, Adler und einem anderen schwarzen Falken diese Zeremonie gehalten wird, um die Sicht in die Zukunft zu geben.
Die Darstellung von Viracocha mit der Flöte zeigt ihn, den Schöpfergott selbst (the Creator), der das lemurisch-atlantische Wissen hier auf der Erde mit initiierte. Sein Sohn Inti mit einem Topf aus Feuer, stellt auch dar, dass das Feuer ein sehr wichtiges Element ist, im Zusammenhang mit den Ritualen der heiligen Symbolik der vier Elemente, eigentlich sind es sogar 8-13 Elemente, die in dieser Kultur verehrt werden.
Es heißt, dass diese Tafel, die Amaru Muru a